Archiv für den Tag: 11. September 2020

Tour de France – Etappe 12

Sarran Corrèze, Thursday, September 10th – After finishing second and third of stages in his first participation to the Tour de France, Marc Hirschi, 22, became the first Swiss rider to win a stage since his mentor Fabian Cancellara as he soloed to victory 30km before the end of stage 12 in the small town of Sarran in the Corrèze department. The 2018 u23 world champion took his first pro win in his first Grand Tour. Pierre Rolland and Soren Kragh Andersen rounded out the podium. Primoz Roglic retained the yellow jersey.

Chauvigny – Sarran (218,0 km)
1 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 5:08:49
2 Pierre Rolland (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:47
3 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:52
4 Quentin Pacher (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:52
5 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:52
6 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:52
7 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:00:52
8 Sébastien Reichenbach (SUI) Groupama – FDJ 0:00:52
9 Kenny Elissonde (Fra) Trek – Segafredo 0:00:56
10 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb 0:00:56

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 51:26:43
2 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:21
3 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:28
4 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:30
5 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:32
6 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:32
7 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:44
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:02
9 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:15
10 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:42

Sechster Rang für Max Schachmann im Klassiker Finale der 12. Tour Etappe
Mit 218 km von Chauvigny nach Sarran war die 12. Etappe der Tour auch die längste der diesjährigen Ausgabe. Ein sehr welliges Profil mit zwei härteren Anstiegen auf den letzten 40 Kilometern ließen die Chancen für mögliche Fluchtgruppen steigen, weshalb zu Beginn des Rennens auch entsprechend hart um die Gruppe gekämpft wurde. Am Ende setzten sich zuerst vier Fahrer vom Feld ab, die später von zwei weiteren eingeholt wurden. Im Feld übernahm zu diesem Zeitpunkt BORA – hansgrohe die Kontrolle und versuchte den Vorsprung der Ausreißer bei rund zwei Minuten zu stabilisieren. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan mit Rang drei aus dem Feld ein paar Punkte im Kampf um Grün. Danach blieb die Situation für einige Kilometer unverändert. Auf den letzten 80 km half nun auch CCC dabei, das Rennen zu kontrollieren, 35 km später war das Feld wieder geschlossen. Sofort attackierten erneut Fahrer und Max Schachmann schaffte den Sprung in eine Gruppe. Am letzten Anstieg war es allerdings M. Hirschi, der sich entscheidend absetzen konnte. Max war 10 km lang gemeinsam mit M. Soler in der Verfolgung, wurde auf den letzten Kilometern aber von der ersten Verfolgergruppe gestellt und erreichte letztlich Rang sechs. Peter Sagan gewann der Sprint aus einem verkleinerten Feld und belegt heute Rang 13.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten keinen fixen Plan für das Rennen heute, sondern wollten auf die Situation reagieren. Eigentlich hatten wir mit einer größeren Gruppe gerechnet, da heute viele Fahrer Chancen hatten. Als dann vier Fahrer weg waren, haben wir begonnen das Rennen für Peter zu kontrollieren. Sunweb hat das Rennen dann am vorletzten Berg schnell gemacht. Ich war dabei und habe bis zum Schluss gekämpft, da Peter davor schon gesagt hatte, dass es wohl ein sehr hartes Finale geben wird. Bis jetzt hatten wir wirklich kein Glück, aber wir werden weiterkämpfen, bis sich das Momentum in unsere Richtung dreht.“ – Max Schachmann

„Wir haben versucht, nur eine kleine Grupp wegkommen zu lassen, das hat geklappt. Danach haben wir das Rennen kontrolliert bis zu den Anstiegen. Dort haben dann Max und Lennard auf Attacken reagiert, die anderen haben Peter geholfen. Max war am letzten Berg vorne, aber Hirschi war zu stark. Er war dann einige Zeit mit Soler in der Verfolgung, wurde am Ende aber noch von einer Gruppe eingeholt. Am Ende Rang sechs und ein sehr gutes Rennen von allen Jungs. Wir hoffen aber weiter auf einen Sieg.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 4

Terni – Cascia (194,0 km)
1 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 4:46:22
2 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:00:10
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:10
5 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:10
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:10
7 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:10
8 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:10
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:10
10 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:10

Gesamtwertung
1 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 18:05:52
2 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:09
3 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:18
4 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:27
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:30
6 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:34
7 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:34
8 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:34
9 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:47
10 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:47

Nach anspruchsvoller vierter Etappe bei Tirreno – Adriatico behält Rafał Majka seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung
Die heutige 194 km lange Etappe von Terni nach Cascia begann auf flachem Terrain, umfasste aber auf den letzten 60 km drei schwere Anstiege. Nach der ersten Rennstunde konnte sich eine Ausreißergruppe mit elf Fahrern vom Feld lösen, und einen maximalen Vorsprung von vier Minuten herausfahren. Im ersten Anstieg des Tages zerfiel die Gruppe der Führenden und wenig später blieben nur noch vier der Ausreißer an der Spitze. In der Abfahrt des Rifugio Perugia gelang es einer starken Verfolgergruppe zur Spitze aufzuschließen aber im finalen Anstieg war es dann um die Führenden geschehen. Als eine 5-Mann Gruppe um den gegenwärtigen Gesamtführenden M. Woods attackierte, konterte Rafał Majka schnell. Auf den letzten 10 km kam es zu mehreren Angriffen aus der ersten Verfolgergruppe und letztendlich konnte sich ein Duo an die Spitze setzen und das Finale unter sich ausmachen. Als L. Hamilton seinen Sprint 250m vor dem Ziel eröffnete konnte sein Kontrahent nicht mehr mitziehen und der Australier entschied die Etappe für sich. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Rafał Majka, der als Achter die Ziellinie querte und mit 9 Sekunden Rückstand gegenüber dem Gesamtführenden seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung beibehielt.
Reaktionen im Ziel
„Wir fuhren heute die meiste Zeit energiesparend im Peloton und am Ende gelang es mir, den ersten Attacken zu folgen. Als Masnada und Hamilton angriffen konnte ich nicht mehr ganz mithalten, erreichte aber trotzdem noch den 8. Platz und behielt damit auch meinen 2. Platz in der Gesamtwertung bei. Ich glaube, das ist eine gute Ausgangsposition für die nächsten Tage, denn ich werde mich auf die noch kommenden Bergetappen konzentrieren und versuchen da was zu machen.“ – Rafał Majka
„Wir wollten heute mit den anderen GC Fahrern in der Zeit bleiben und unsere Plätze, die wir gestern erobert hatten, verteidigen. Wir hatten allerdings gehofft, dass Patrick noch im Finale mit dabei sein würde, aber das hat leider nicht ganz für ihn geklappt. Rafal hat wiederum ein sehr starkes Rennen gezeigt und wir müssen damit zufrieden sein. Morgen mit der Bergankunft werden wir versuchen so weiter wie bisher zu fahren.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter