Archiv für den Tag: 14. Juni 2025

RAAM Tag 4: Kaider-Zug rollt Richtung Halfwaypoint

Philipp Kaider hat mit dem La Veta- und Cuchera-Pass die Rocky Mountains beim 5000km langen Race Across America hinter sich gebracht. Getreu seinem Motto „aerooida“ ging es auf die schier endlosen Geraden von Kansas, wo der Niederösterreicher seine Stärken ausspielen kann. Motivationslöcher konnten mit Nachrichten über Kaiders Social Media Kanäle und auch u.a. von Christoph Strasser, der das RAAM bereits sechs Mal gewinnen konnte, überwunden werden. „Wie er wieder gemerkt hat, wie schnell er sein kann, hat er wieder richtig angedrückt und war nicht mehr aufzuhalten“, schildert Crew-Chief Christian Kromoser die rasante Fahrt durch Kansas.

Wie im Marchfeld
„Der Seitenwind erinnert mich an das Marchfeld, nur ist das hier etwas extended“, fühlt sich Kaider an sein Trainingsrevier erinnert. Nach 3,5 Tagen geht es für den 39-Jährigen jetzt in Richtung Halfway-Point, den er für Vormittag (nach US-Zeit) trotz regnerischer Wetterprognose anvisiert. Der Vorsprung auf Landsmann Lukas Kaufmann beträgt aktuell (je nach Pausenstrategie) rund 100 Meilen. Auf Platz drei liegt weiterhin der Wahlösterreicher Kurz Matzler – nach Sturz der Schweizerin Isa Pulver (Schlüsselbeinbruch) nun auch im Gesamtklassement.

Kaiders Crew gibt alles
Wie auch Kaider selbst, gibt die 11-köpfige Crew alles, um so schnell wie möglich von West nach Ost zu gelangen. Nach einem Wäschewaschtag für Rennbekleidung und Crewwäsche gönnte sich Kaider mit Crew statt dem Schlafen im Wohnwagen heute auch eine (wenn auch kurze) Nacht im Hotelbett. Die Stimmung im Team ist großartig und bis auf die üblichen Probleme beim Protagonisten selbst – Müdigkeit, Schmerzen in der Schulter und Nacken wie sie nach derartig langer Zeit im Sattel üblich sind – kurbelt Kaider nach Plan von Timestation zu Timestation.

Live-Berichterstattung
Einzigartig ist die Berichterstattung über das Rennen. K19 (https://k19.at/) berichtet täglich ab 17 Uhr mit einer eigenen Show darüber, zeigt die besten (Live-) Bilder und hat Gäste wie z.B. den 6-fachen RAAM-Sieger Christoph Strasser oder Europameisterin und 24h-Zeitfahr-Weltmeisterin Elena Roch zu Besuch.

„Sitzfleisch“ Podcast von Christoph Strasser
Täglich informiert auch der 6-fache RAAM-Sieger Christoph Strasser selbst mit Flo Kraschitzer in seinem Podcast „Sitzfleisch“ über die aktuellen Geschehnisse beim RAAM. Dieser ist auf allen gängigen Plattformen zu abonnieren bzw. finden Sie ihn auch hier: https://www.christophstrasser.at/sitzfleisch_podcast/

Links
Website Race Across America: https://www.raamrace.org/
Live-Tracking: https://www.raamrace.org/live-tracking
Bines Radchallenge: https://www.sonne-international.org/bines-radl-challenge-2025-tour-de-sonne/

Duracell Dwars door het Hageland – 180 Km


Plomi Foto

1 Magnier Paul Soudal Quick-Step 200 04:00:29
2 Tiller Rasmus Uno-X Mobility 150 + 03
3 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck 125 + 09

4 Hermans Quinten Alpecin-Deceuninck 100 + 14
5 Teunissen Mike XDS Astana Team 85 + 24
6 Haverdings David Baloise Glowi Lions 70 + 29
7 Abrahamsen Jonas Uno-X Mobility 60 + 29
8 Colman Alex Team Flanders-Baloise 50 + 29
9 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 40 + 36
10 Côté Pier-André Israel-Premier Tech 35 + 36
11 Kopecky Matyas Team Novo Nordisk 30 + 42
12 Taminiaux Lionel Lotto 25 + 43
13 Menten Milan Lotto 20 + 45
14 Artz Huub Intermarché-Wanty 15 + 45
15 Van Asbroeck Tom Israel-Premier Tech 10 + 48
16 Rex Laurenz Intermarché-Wanty 5 + 48
17 Loockx Lander Unibet Tietema Rockets 5 + 48
18 Sénéchal Florian ARKEA-B&B HOTELS 5 + 48
19 Dversnes Fredrik Uno-X Mobility 5 + 48
20 Resell Erik Uno-X Mobility 5 + 51

Critérium du Dauphiné 7. und 8. Etappe – Endstand

Die Top-3 der Tageswertung waren auf der 7. Etappe identisch. Am Schlussberg knallte Pogacar 12 Kilometer vorm Ziel allen davon. Der Abstand zu Vingegaard war mit am Ende 14 Sekunden deutlich geringer als am Vortag, der Lipowitz beinahe identisch und der zu den nachfolgenden Fahrern jedoch noch größer. Lipowitz hatte erst noch versucht, an Vingegaard dranzubleiben, erreichte dann aber 1:21 Minuten hinter dem außerirdischen Weltmeister das Ziel. Auf den 4. Platz kam mit 2:26 Minuten Rückstand Tobias Johannessen (Uno-X), der kurz vorm Ziel noch Evenepoel abstellte. Dieser erreichte ernüchternde 2:39 hinter Pogacar das Ziel, was aber immer noch für den 5. Platz reichte – mit mehr als einer weiteren Minute vor Tulett (Ineos) und Mas (Movistar).

7. Etappe: Grand-Algueblanche – Valmeinier 1800 – 132 Km


1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 60 04:10:00

2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 14
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 30 + 01:21
4 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 25 + 02:26
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 02:39
6 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike 15 + 03:48
7 Mas Enric Movistar Team 10 + 03:48
8 Buchmann Emanuel Cofidis 8 + 03:51
9 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers 5 + 03:51
10 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ 2 + 03:51

8. Etappe: Val-d’Arc – Plateau du Mont-Cenis – 133 Km


Plomi Foto

1 Martinez Lenny Bahrain Victorious 60 03:34:18
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 34
3 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 30 + 34
4 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 25 + 40
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 40
6 Mas Enric Movistar Team 15 + 45
7 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 47
8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 8 + 47
9 Healy Ben EF Education-EasyPost 5 + 01:01
10 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike 2 + 01:01
11 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 01:46
12 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 01:46
13 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:05
14 Mühlberger Gregor Movistar Team + 02:05
15 Armirail Bruno Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:27
16 Buchmann Emanuel Cofidis + 02:57

Auf der abschließenden 8. Etappe rettete sich Lenny Martinez (Bahrain) aus der Spitzengruppe des Tages als einziger Fahrer 34 Sekunden vor Vingegaard und Pogacar ins Ziel. Die beiden wurden zuvor im letzten Anstieg von Evenepoel attackiert, der sich aber den Konter von Vingegaard fing. Jorgenson und Evenepoel erreichten 6 Sekunden hinter Vingegaard und Pogacar das Ziel. Lipowitz hing am Ende 7 Sekunden zurück, was aber dicke fürs Podest im Endklassement ausreichte. Bei Lipowitz festigte Johannessen seinen 5. Platz hinter Evenepoel und vor Jorgenson und Enric Mas (Movistar). Dies war auch Johannessens Team zu verdanken, weil es wegen der Anwesenheit von Mas in der Spitzengruppe fast den gesamten Tag die Nachführarbeit verrichtete. Mas konnte der Attacke von Martinez nicht folgen, belegte Platz 5 in der Tageswertung und machten noch 3 Plätze in der Gesamtwertung gut.

Endstand:


HERBERT MOOS Foto

1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 29:19:46
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 59
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:38
4 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 04:21
5 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 06:12
6 1 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 07:28
7 3 Mas Enric Movistar Team + 07:57
8 2 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 08:25
9 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 08:57
10 2 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 10:01
11 Buchmann Emanuel Cofidis + 10:34
12 4 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike + 13:08
13 1 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike + 13:24
14 1 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 16:56
15 1 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 16:59
16 4 Mühlberger Gregor Movistar Team + 17:03

Florian Lipowitz wird Dritter des Critérium du Dauphiné

Mit einem starken dritten Gesamtrang und dem Gewinn des Weißen Trikots beendet Florian Lipowitz das Critérium du Dauphiné – und bestätigt damit seine kontinuierliche Entwicklung in der laufenden Saison.
Der Rennverlauf folgte einem klaren Plan: Ohne Zeitverluste durch die ersten beiden Tage, clever in der Ausreißergruppe der dritten Etappe und mit einem überzeugenden Zeitfahren zur Mitte der Rundfahrt konnte sich Lipowitz Schritt für Schritt nach vorn arbeiten. An den entscheidenden Tagen in den Alpen zeigte er erneut seine Stärken am Berg und behauptete sich unter den besten Rundfahrern.

Nach Platz 2 bei Paris–Nizza und Rang 4 im Baskenland brachte das Critérium du Dauphiné ein weiteres Top-Ergebnis für Florian Lipowitz bei einer einwöchigen WorldTour-Rundfahrt.

Florian Lipowitz:
„Ich wusste, dass ich mit einer guten Form ins Rennen gehe – aber, dass es am Ende für das Podium reicht, hätte ich so nicht erwartet. Neben Fahrern wie Tadej und Jonas zu stehen, ist schon etwas Besonderes. Das Team hat mich die ganze Woche über großartig unterstützt – ich bin froh, dass ich das mit einem Ergebnis zurückgeben konnte.“

Rolf Aldag, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe:
„Das Critérium du Dauphiné war als Ziel in Florians Saisonplanung gesetzt. Wir haben auf eine Top10-Platzierung hingearbeitet, das Podium ist umso erfreulicher. Vor allem aber zeigt sich: Seine Entwicklung verläuft konstant – mit einem klaren Fokus und ohne Hektik. Diese Woche war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

RAAM Tag 3: Lukas Kaufmann vor höchstem Punkt beim RAAM

Am dritten Tag des Race Across America rücken die hohen Pässe in den Rocky Mountains näher. Nach 1.600 absolvierten Kilometern wartet auf Lukas Kaufmann heute mit dem Wolf Creek Pass (3.309m) der höchste Punkt beim RAAM.

1.600 der insgesamt 5.000 Kilometer langen Distanz des RAAM sind geschafft. Lukas Kaufmann hat pro Tag bisher etwas mehr als 600 Kilometer abgespult. Heute Nacht legte er mit 1:10 Stunden die erste längere – auch geplante – Schlafpause ein. Derzeit fährt er südlich des Rio Grande Nationalparks den bekannten Fluss entlang und liegt weiterhin hinter Philipp Kaider an der zweiten Stelle. Bei der letzten Timestation in Pagosa hatte der Kronstorfer rund fünf Stunden Rückstand. „Am ersten Tag ist es Lukas gar nicht gut ergangen. Durch die Hitze musste er sich einige Male übergeben. Seit gestern läuft es bedeutend besser und wir haben erst ein Drittel des RAAM absolviert. Es ist noch alles möglich“, beschreibt Teamchef Thomas Hölzl.

Während der ersten längeren Schlafpause in der Nacht wurde er auch von Dr. Jürgen Minar durchgechecked und von Physiotherapeutin Daniela Prammer behandelt. „Danach ging es gut gelaunt und motiviert zurück aufs Rad. Für den Wolf Creek Pass haben wir uns heute was überlegt, ein Teammitglied wird ins Teufelskostüm schlüpfen und ihn dort anfeuern. Die ersten Anstiege in den Rocky Mountains hat Lukas bereits passiert. Hier kommen extreme Temperaturunterschiede zum Tragen: Oben hat es meist unter zehn Grad Celsius, im Tale meist über 40 Grad. Das ist schon sehr belastend für den Körper und Kreislauf. Aber Lukas fährt einen guten Rhythmus und auch das Nahrungskonzept setzt er bisher auch sehr gut um“, erläutert Betreuer Martin Behrens.

Tägliches RAAM-Magazin
Täglich bringt K19 https://k19.at/ ab 17:00 Uhr ein einstündiges RAAM-Magazin mit den besten Bildern der Österreicher Lukas Kaufmann, Philipp Kaider und Kurt Matzler, mit spannenden Studiogästen, wie Christoph Strasser oder Elena Roch.

Homepage: www.lukas-kaufmann.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

RAAM2025: Zu schnell fürs Monument Valley

Gerne hätten wir heute Bilder von einem unvergesslichen Sonnenaufgang im Monument Valley mit einem radelnden Philipp Kaider geschickt. Dafür war der Niederösterreicher aber zu schnell. Während er noch bei moderaten Temperaturen durch diese einzigartige Landschaft radelte, erwischte es andere Teilnehmer in der prallen Sonne. Aber auch die Gegend unmittelbar nach der Hochebene in der Navajowüste wusste landschaftlich zu überzeugen. Überzeugt hat an Tag drei aus sportlicher Sicht aber auch der Niederösterreicher wieder. Die Rocky Mountains mit teils giftigen Anstiegen und viel Verkehr wurden in gutem Tritt und guter Wattleistung überwunden. Ein kurzes Powernap davor brachte dafür die notwendige Energie für den 20-25km langen Anstieg auf über 3300m über Meeresniveau. Die Abfahrt hatte es dann in sich. Im Finsteren ging es mit gefühlt „hunderten Rehaugen“, wie Crew Chief Christian Kromoser es beschreibt, mit teilweise über 80 km/h ging es mit allen Lichtern, die auf dem Begleitfahrzeug montiert waren, wieder runter. „Es war wild! Landschaftlich aber wunderschön“, fügte Kromoser hinzu.

Gute Stimmung herrscht beim 2-fachen 24h-Zeitfahr-Weltmeister selbst: „Mir geht es aktuell sehr gut. Ich bin gerade vom Wolf Creek Pass runtergekommen“, so der Niederösterreicher, der die Abfahrt mit dicken Handschuhen mit eingebauten Heizungsspiralen absolvierte.

Dünne Luft
Innerhalb von nur wenigen Stunden ging es von über 40° auf Meeresniveau hoch auf die Rocky Mountains bei 4° C, wo jetzt zwischen TS 18 Alamosa und TS 19 La Veta (Colorado) noch einige Meilen in der Höhe bei dünner Luft auf den Krankenpfleger des Landesklinikums Mistelbach warten. Die rasch ändernden Bedingungen sind es eben, die dieses Rennen so einzigartig machen.
Das erste Drittel ist geschafft und Kaider führt nach einer Schlafpause das Feld weiterhin vor Landsmann Lukas Kaufmann mit knapp 100km Vorsprung an. Auf Rang drei im Herrenklassement radelt weiterhin der Wahlösterreicher Kurt Matzler.

Live-Berichterstattung
Einzigartig ist die Berichterstattung über das Rennen. K19 (https://k19.at/) berichtet täglich ab 17 Uhr mit einer eigenen Show darüber, zeigt die besten (Live-) Bilder und hat Gäste wie z.B. den 6-fachen RAAM-Sieger Christoph Strasser oder Europameisterin und 24h-Zeitfahr-Weltmeisterin Elena Roch zu Besuch.

Samstag, 14.06.2025, – 17.00 Uhr

Über Philipp Kaider
Was in Wolkersdorf, im niederösterreichischen Weinviertel, 2012 als belangloses Hobby begann, steigerte sich im Kontext einer Kilometer-/Leistungskurve auf 30.000 Radkilometer im Jahr 2017. Die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ultracycler, wie man an seiner Leistungsbilanz erkennen kann. Der ehrgeizige, mental starke und zielorientierte 38-Jährige hat die notwendige Siegermentalität und getreu seinem Motto: „Grenzen entstehen nur im Kopf“ hat er bereits mit tollen Erfolgen aufzeigen können. Der 24h-Zeitfahr-Weltmeister von 2022 und 2024 ist Sieger des Race Around Austrias, des Race Around Niederösterreichs und konnte im Juni 2023 Österreich in einer Rekordzeit von nur exakt 19 Stunden durchqueren, was ihm auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde brachte. 2024 holte er den österreichischen Meistertitel bei seinem Heimrennen, dem Race Around Niederösterreich und wurde Ultra-Vize-Weltmeister.

Web: www.philippkaider.at
Strava: Philipp Kaider
Instagram: philipp_kaider_cycling
Facebook: kkcycling.at

Pressekontakt und Rückfragen
Christian Troll, BA
SCHOKO communications
Herzog-Georgen-Straße 2
D-83435 Bad Reichenhall

GP des Kantons Aargau – 174 Km


Plomi Foto

1 Powless Neilson EF Education-EasyPost 125 04:09:17
2 Nys Thibau Lidl-Trek 85 + 03
3 Christen Jan Switzerland 70 + 06

4 Schmid Mauro Team Jayco-AlUla 60 + 08
5 Champoussin Clément XDS Astana Team 50 + 10
6 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team 40 + 16
7 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla 35 + 18

8 Ulissi Diego XDS Astana Team 30 + 21
9 Albanese Vincenzo EF Education-EasyPost 25 + 21
10 Bagioli Andrea Lidl-Trek 20 + 21
11 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team 15 + 21
12 Buratti Nicolò Bahrain Victorious 10 + 21
13 Quartucci Lorenzo Solution Tech-Vini Fantini 5 + 21
14 Christen Fabio Q36.5 Pro Cycling Team 5 + 21
15 Livyns Arjen Lotto 5 + 21
16 Adrià Roger Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 21
17 Zimmermann Georg Intermarché-Wanty 3 + 24

18 Van Moer Brent Lotto 3 + 24
19 Rutsch Jonas Intermarché-Wanty 3 + 24
20 Breuillard Nicolas St Michel-Preference Home-Auber 93 3 + 24

Powless an Verkehrsinsel auf und davon

Neilson Powless (EF) gewann den GP Gippingen 2025, auch als GP Kanton Aargau bekannt, nach einem 3 Kilometer kurzen Solo. Der 28-jährige US-Amerikaner sprang 4 Mitausreißern clever an der anderen Seite einer Verkehrsinsel davon. Im Sprint um den 2. Platz distanzierte Ex-Sieger Thibau Nys (Lidl) seine verbliebenen Konkurrenten.
Beim größten Schweizer Eintagesrennen ging der letzte Podestplatz an einen Eidgenossen, und zwar Jan Crhisten (für die Schweiz startend) anstatt Mauro Schmid (Jayco). Das Quintett komplettierte Clément Champoussin (XDS).
Diese 5 Fahrer hatten sich in der letzten Runde auf dem Kurs um und südlich von Gippingen und dem Start- und Zielort Leuggern gefunden. 17 Kilometer vorm Ziel gingen die entscheidenden Attacken den Rotberg hinauf, zunächst angezettelt vom omnipräsenten Team um Thibau Nys.
Bei der finalen Springerei schien Powless an einer letzten Welle 6 Kilometer vorm Ziel zunächst abhängt. Er kam aber zurück und verblüffte etwas später mit der Sieg bringenden Attacke.