1 Magnier Paul Soudal Quick-Step 125 04:06:29
2 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 85 + 00
3 Viviani Elia Lotto 70 + 00
4 Kogut Oded Israel-Premier Tech 60 + 00
5 Oosterlinck Joes VolkerWessels Cycling Team 50 + 00
6 Démare Arnaud ARKEA-B&B HOTELS 40 + 00
7 Kristoff Alexander Uno-X Mobility 35 + 00
8 Hennequin Paul Euskaltel-Euskadi 30 + 00
9 Syritsa Gleb XDS Astana Team 25 + 00
10 Groenewegen Dylan Team Jayco-AlUla 20 + 00
11 Dainese Alberto Tudor Pro Cycling Team 15 + 00
12 Van Hautegem Leander Wagner Bazin WB 10 + 00
13 Côté Pier-André Israel-Premier Tech 5 + 00
14 van Sintmaartensdijk Daan BEAT Cycling Club 5 + 00
15 Marit Arne Intermarché-Wanty 5 + 00
16 Teunissen Mike XDS Astana Team 3 + 00
17 Blikra Erlend Uno-X Mobility 3 + 00
18 Aniolkowski Stanislaw Cofidis 3 + 00
19 Aberasturi Jon Euskaltel-Euskadi 3 + 00
20 Rex Laurenz Intermarché-Wanty 3 + 00
Archiv des Monats: Juni 2025
RAAM Tag 4: Kaider-Zug rollt Richtung Halfwaypoint
Philipp Kaider hat mit dem La Veta- und Cuchera-Pass die Rocky Mountains beim 5000km langen Race Across America hinter sich gebracht. Getreu seinem Motto „aerooida“ ging es auf die schier endlosen Geraden von Kansas, wo der Niederösterreicher seine Stärken ausspielen kann. Motivationslöcher konnten mit Nachrichten über Kaiders Social Media Kanäle und auch u.a. von Christoph Strasser, der das RAAM bereits sechs Mal gewinnen konnte, überwunden werden. „Wie er wieder gemerkt hat, wie schnell er sein kann, hat er wieder richtig angedrückt und war nicht mehr aufzuhalten“, schildert Crew-Chief Christian Kromoser die rasante Fahrt durch Kansas.
Wie im Marchfeld
„Der Seitenwind erinnert mich an das Marchfeld, nur ist das hier etwas extended“, fühlt sich Kaider an sein Trainingsrevier erinnert. Nach 3,5 Tagen geht es für den 39-Jährigen jetzt in Richtung Halfway-Point, den er für Vormittag (nach US-Zeit) trotz regnerischer Wetterprognose anvisiert. Der Vorsprung auf Landsmann Lukas Kaufmann beträgt aktuell (je nach Pausenstrategie) rund 100 Meilen. Auf Platz drei liegt weiterhin der Wahlösterreicher Kurz Matzler – nach Sturz der Schweizerin Isa Pulver (Schlüsselbeinbruch) nun auch im Gesamtklassement.
Kaiders Crew gibt alles
Wie auch Kaider selbst, gibt die 11-köpfige Crew alles, um so schnell wie möglich von West nach Ost zu gelangen. Nach einem Wäschewaschtag für Rennbekleidung und Crewwäsche gönnte sich Kaider mit Crew statt dem Schlafen im Wohnwagen heute auch eine (wenn auch kurze) Nacht im Hotelbett. Die Stimmung im Team ist großartig und bis auf die üblichen Probleme beim Protagonisten selbst – Müdigkeit, Schmerzen in der Schulter und Nacken wie sie nach derartig langer Zeit im Sattel üblich sind – kurbelt Kaider nach Plan von Timestation zu Timestation.
Live-Berichterstattung
Einzigartig ist die Berichterstattung über das Rennen. K19 (https://k19.at/) berichtet täglich ab 17 Uhr mit einer eigenen Show darüber, zeigt die besten (Live-) Bilder und hat Gäste wie z.B. den 6-fachen RAAM-Sieger Christoph Strasser oder Europameisterin und 24h-Zeitfahr-Weltmeisterin Elena Roch zu Besuch.
„Sitzfleisch“ Podcast von Christoph Strasser
Täglich informiert auch der 6-fache RAAM-Sieger Christoph Strasser selbst mit Flo Kraschitzer in seinem Podcast „Sitzfleisch“ über die aktuellen Geschehnisse beim RAAM. Dieser ist auf allen gängigen Plattformen zu abonnieren bzw. finden Sie ihn auch hier: https://www.christophstrasser.at/sitzfleisch_podcast/
Links
Website Race Across America: https://www.raamrace.org/
Live-Tracking: https://www.raamrace.org/live-tracking
Bines Radchallenge: https://www.sonne-international.org/bines-radl-challenge-2025-tour-de-sonne/
Duracell Dwars door het Hageland – 180 Km
1 Magnier Paul Soudal Quick-Step 200 04:00:29
2 Tiller Rasmus Uno-X Mobility 150 + 03
3 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck 125 + 09
4 Hermans Quinten Alpecin-Deceuninck 100 + 14
5 Teunissen Mike XDS Astana Team 85 + 24
6 Haverdings David Baloise Glowi Lions 70 + 29
7 Abrahamsen Jonas Uno-X Mobility 60 + 29
8 Colman Alex Team Flanders-Baloise 50 + 29
9 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 40 + 36
10 Côté Pier-André Israel-Premier Tech 35 + 36
11 Kopecky Matyas Team Novo Nordisk 30 + 42
12 Taminiaux Lionel Lotto 25 + 43
13 Menten Milan Lotto 20 + 45
14 Artz Huub Intermarché-Wanty 15 + 45
15 Van Asbroeck Tom Israel-Premier Tech 10 + 48
16 Rex Laurenz Intermarché-Wanty 5 + 48
17 Loockx Lander Unibet Tietema Rockets 5 + 48
18 Sénéchal Florian ARKEA-B&B HOTELS 5 + 48
19 Dversnes Fredrik Uno-X Mobility 5 + 48
20 Resell Erik Uno-X Mobility 5 + 51
Critérium du Dauphiné 7. und 8. Etappe – Endstand
Die Top-3 der Tageswertung waren auf der 7. Etappe identisch. Am Schlussberg knallte Pogacar 12 Kilometer vorm Ziel allen davon. Der Abstand zu Vingegaard war mit am Ende 14 Sekunden deutlich geringer als am Vortag, der Lipowitz beinahe identisch und der zu den nachfolgenden Fahrern jedoch noch größer. Lipowitz hatte erst noch versucht, an Vingegaard dranzubleiben, erreichte dann aber 1:21 Minuten hinter dem außerirdischen Weltmeister das Ziel. Auf den 4. Platz kam mit 2:26 Minuten Rückstand Tobias Johannessen (Uno-X), der kurz vorm Ziel noch Evenepoel abstellte. Dieser erreichte ernüchternde 2:39 hinter Pogacar das Ziel, was aber immer noch für den 5. Platz reichte – mit mehr als einer weiteren Minute vor Tulett (Ineos) und Mas (Movistar).
7. Etappe: Grand-Algueblanche – Valmeinier 1800 – 132 Km
1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 60 04:10:00
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 14
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 30 + 01:21
4 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 25 + 02:26
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 02:39
6 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike 15 + 03:48
7 Mas Enric Movistar Team 10 + 03:48
8 Buchmann Emanuel Cofidis 8 + 03:51
9 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers 5 + 03:51
10 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ 2 + 03:51
8. Etappe: Val-d’Arc – Plateau du Mont-Cenis – 133 Km
1 Martinez Lenny Bahrain Victorious 60 03:34:18
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 34
3 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 30 + 34
4 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 25 + 40
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 40
6 Mas Enric Movistar Team 15 + 45
7 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 47
8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 8 + 47
9 Healy Ben EF Education-EasyPost 5 + 01:01
10 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike 2 + 01:01
11 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 01:46
12 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 01:46
13 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:05
14 Mühlberger Gregor Movistar Team + 02:05
15 Armirail Bruno Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:27
16 Buchmann Emanuel Cofidis + 02:57
Auf der abschließenden 8. Etappe rettete sich Lenny Martinez (Bahrain) aus der Spitzengruppe des Tages als einziger Fahrer 34 Sekunden vor Vingegaard und Pogacar ins Ziel. Die beiden wurden zuvor im letzten Anstieg von Evenepoel attackiert, der sich aber den Konter von Vingegaard fing. Jorgenson und Evenepoel erreichten 6 Sekunden hinter Vingegaard und Pogacar das Ziel. Lipowitz hing am Ende 7 Sekunden zurück, was aber dicke fürs Podest im Endklassement ausreichte. Bei Lipowitz festigte Johannessen seinen 5. Platz hinter Evenepoel und vor Jorgenson und Enric Mas (Movistar). Dies war auch Johannessens Team zu verdanken, weil es wegen der Anwesenheit von Mas in der Spitzengruppe fast den gesamten Tag die Nachführarbeit verrichtete. Mas konnte der Attacke von Martinez nicht folgen, belegte Platz 5 in der Tageswertung und machten noch 3 Plätze in der Gesamtwertung gut.
Endstand:
1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 29:19:46
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 59
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:38
4 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 04:21
5 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 06:12
6 1 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 07:28
7 3 Mas Enric Movistar Team + 07:57
8 2 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 08:25
9 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 08:57
10 2 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 10:01
11 Buchmann Emanuel Cofidis + 10:34
12 4 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike + 13:08
13 1 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike + 13:24
14 1 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 16:56
15 1 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 16:59
16 4 Mühlberger Gregor Movistar Team + 17:03
Florian Lipowitz wird Dritter des Critérium du Dauphiné
Mit einem starken dritten Gesamtrang und dem Gewinn des Weißen Trikots beendet Florian Lipowitz das Critérium du Dauphiné – und bestätigt damit seine kontinuierliche Entwicklung in der laufenden Saison.
Der Rennverlauf folgte einem klaren Plan: Ohne Zeitverluste durch die ersten beiden Tage, clever in der Ausreißergruppe der dritten Etappe und mit einem überzeugenden Zeitfahren zur Mitte der Rundfahrt konnte sich Lipowitz Schritt für Schritt nach vorn arbeiten. An den entscheidenden Tagen in den Alpen zeigte er erneut seine Stärken am Berg und behauptete sich unter den besten Rundfahrern.
Nach Platz 2 bei Paris–Nizza und Rang 4 im Baskenland brachte das Critérium du Dauphiné ein weiteres Top-Ergebnis für Florian Lipowitz bei einer einwöchigen WorldTour-Rundfahrt.
Florian Lipowitz:
„Ich wusste, dass ich mit einer guten Form ins Rennen gehe – aber, dass es am Ende für das Podium reicht, hätte ich so nicht erwartet. Neben Fahrern wie Tadej und Jonas zu stehen, ist schon etwas Besonderes. Das Team hat mich die ganze Woche über großartig unterstützt – ich bin froh, dass ich das mit einem Ergebnis zurückgeben konnte.“
Rolf Aldag, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe:
„Das Critérium du Dauphiné war als Ziel in Florians Saisonplanung gesetzt. Wir haben auf eine Top10-Platzierung hingearbeitet, das Podium ist umso erfreulicher. Vor allem aber zeigt sich: Seine Entwicklung verläuft konstant – mit einem klaren Fokus und ohne Hektik. Diese Woche war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“
RAAM Tag 3: Lukas Kaufmann vor höchstem Punkt beim RAAM
Am dritten Tag des Race Across America rücken die hohen Pässe in den Rocky Mountains näher. Nach 1.600 absolvierten Kilometern wartet auf Lukas Kaufmann heute mit dem Wolf Creek Pass (3.309m) der höchste Punkt beim RAAM.
1.600 der insgesamt 5.000 Kilometer langen Distanz des RAAM sind geschafft. Lukas Kaufmann hat pro Tag bisher etwas mehr als 600 Kilometer abgespult. Heute Nacht legte er mit 1:10 Stunden die erste längere – auch geplante – Schlafpause ein. Derzeit fährt er südlich des Rio Grande Nationalparks den bekannten Fluss entlang und liegt weiterhin hinter Philipp Kaider an der zweiten Stelle. Bei der letzten Timestation in Pagosa hatte der Kronstorfer rund fünf Stunden Rückstand. „Am ersten Tag ist es Lukas gar nicht gut ergangen. Durch die Hitze musste er sich einige Male übergeben. Seit gestern läuft es bedeutend besser und wir haben erst ein Drittel des RAAM absolviert. Es ist noch alles möglich“, beschreibt Teamchef Thomas Hölzl.
Während der ersten längeren Schlafpause in der Nacht wurde er auch von Dr. Jürgen Minar durchgechecked und von Physiotherapeutin Daniela Prammer behandelt. „Danach ging es gut gelaunt und motiviert zurück aufs Rad. Für den Wolf Creek Pass haben wir uns heute was überlegt, ein Teammitglied wird ins Teufelskostüm schlüpfen und ihn dort anfeuern. Die ersten Anstiege in den Rocky Mountains hat Lukas bereits passiert. Hier kommen extreme Temperaturunterschiede zum Tragen: Oben hat es meist unter zehn Grad Celsius, im Tale meist über 40 Grad. Das ist schon sehr belastend für den Körper und Kreislauf. Aber Lukas fährt einen guten Rhythmus und auch das Nahrungskonzept setzt er bisher auch sehr gut um“, erläutert Betreuer Martin Behrens.
Tägliches RAAM-Magazin
Täglich bringt K19 https://k19.at/ ab 17:00 Uhr ein einstündiges RAAM-Magazin mit den besten Bildern der Österreicher Lukas Kaufmann, Philipp Kaider und Kurt Matzler, mit spannenden Studiogästen, wie Christoph Strasser oder Elena Roch.
Homepage: www.lukas-kaufmann.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at
RAAM2025: Zu schnell fürs Monument Valley
Gerne hätten wir heute Bilder von einem unvergesslichen Sonnenaufgang im Monument Valley mit einem radelnden Philipp Kaider geschickt. Dafür war der Niederösterreicher aber zu schnell. Während er noch bei moderaten Temperaturen durch diese einzigartige Landschaft radelte, erwischte es andere Teilnehmer in der prallen Sonne. Aber auch die Gegend unmittelbar nach der Hochebene in der Navajowüste wusste landschaftlich zu überzeugen. Überzeugt hat an Tag drei aus sportlicher Sicht aber auch der Niederösterreicher wieder. Die Rocky Mountains mit teils giftigen Anstiegen und viel Verkehr wurden in gutem Tritt und guter Wattleistung überwunden. Ein kurzes Powernap davor brachte dafür die notwendige Energie für den 20-25km langen Anstieg auf über 3300m über Meeresniveau. Die Abfahrt hatte es dann in sich. Im Finsteren ging es mit gefühlt „hunderten Rehaugen“, wie Crew Chief Christian Kromoser es beschreibt, mit teilweise über 80 km/h ging es mit allen Lichtern, die auf dem Begleitfahrzeug montiert waren, wieder runter. „Es war wild! Landschaftlich aber wunderschön“, fügte Kromoser hinzu.
Gute Stimmung herrscht beim 2-fachen 24h-Zeitfahr-Weltmeister selbst: „Mir geht es aktuell sehr gut. Ich bin gerade vom Wolf Creek Pass runtergekommen“, so der Niederösterreicher, der die Abfahrt mit dicken Handschuhen mit eingebauten Heizungsspiralen absolvierte.
Dünne Luft
Innerhalb von nur wenigen Stunden ging es von über 40° auf Meeresniveau hoch auf die Rocky Mountains bei 4° C, wo jetzt zwischen TS 18 Alamosa und TS 19 La Veta (Colorado) noch einige Meilen in der Höhe bei dünner Luft auf den Krankenpfleger des Landesklinikums Mistelbach warten. Die rasch ändernden Bedingungen sind es eben, die dieses Rennen so einzigartig machen.
Das erste Drittel ist geschafft und Kaider führt nach einer Schlafpause das Feld weiterhin vor Landsmann Lukas Kaufmann mit knapp 100km Vorsprung an. Auf Rang drei im Herrenklassement radelt weiterhin der Wahlösterreicher Kurt Matzler.
Live-Berichterstattung
Einzigartig ist die Berichterstattung über das Rennen. K19 (https://k19.at/) berichtet täglich ab 17 Uhr mit einer eigenen Show darüber, zeigt die besten (Live-) Bilder und hat Gäste wie z.B. den 6-fachen RAAM-Sieger Christoph Strasser oder Europameisterin und 24h-Zeitfahr-Weltmeisterin Elena Roch zu Besuch.
Samstag, 14.06.2025, – 17.00 Uhr
Über Philipp Kaider
Was in Wolkersdorf, im niederösterreichischen Weinviertel, 2012 als belangloses Hobby begann, steigerte sich im Kontext einer Kilometer-/Leistungskurve auf 30.000 Radkilometer im Jahr 2017. Die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ultracycler, wie man an seiner Leistungsbilanz erkennen kann. Der ehrgeizige, mental starke und zielorientierte 38-Jährige hat die notwendige Siegermentalität und getreu seinem Motto: „Grenzen entstehen nur im Kopf“ hat er bereits mit tollen Erfolgen aufzeigen können. Der 24h-Zeitfahr-Weltmeister von 2022 und 2024 ist Sieger des Race Around Austrias, des Race Around Niederösterreichs und konnte im Juni 2023 Österreich in einer Rekordzeit von nur exakt 19 Stunden durchqueren, was ihm auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde brachte. 2024 holte er den österreichischen Meistertitel bei seinem Heimrennen, dem Race Around Niederösterreich und wurde Ultra-Vize-Weltmeister.
Web: www.philippkaider.at
Strava: Philipp Kaider
Instagram: philipp_kaider_cycling
Facebook: kkcycling.at
Pressekontakt und Rückfragen
Christian Troll, BA
SCHOKO communications
Herzog-Georgen-Straße 2
D-83435 Bad Reichenhall
GP des Kantons Aargau – 174 Km
1 Powless Neilson EF Education-EasyPost 125 04:09:17
2 Nys Thibau Lidl-Trek 85 + 03
3 Christen Jan Switzerland 70 + 06
4 Schmid Mauro Team Jayco-AlUla 60 + 08
5 Champoussin Clément XDS Astana Team 50 + 10
6 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team 40 + 16
7 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla 35 + 18
8 Ulissi Diego XDS Astana Team 30 + 21
9 Albanese Vincenzo EF Education-EasyPost 25 + 21
10 Bagioli Andrea Lidl-Trek 20 + 21
11 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team 15 + 21
12 Buratti Nicolò Bahrain Victorious 10 + 21
13 Quartucci Lorenzo Solution Tech-Vini Fantini 5 + 21
14 Christen Fabio Q36.5 Pro Cycling Team 5 + 21
15 Livyns Arjen Lotto 5 + 21
16 Adrià Roger Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 21
17 Zimmermann Georg Intermarché-Wanty 3 + 24
18 Van Moer Brent Lotto 3 + 24
19 Rutsch Jonas Intermarché-Wanty 3 + 24
20 Breuillard Nicolas St Michel-Preference Home-Auber 93 3 + 24
Powless an Verkehrsinsel auf und davon
Neilson Powless (EF) gewann den GP Gippingen 2025, auch als GP Kanton Aargau bekannt, nach einem 3 Kilometer kurzen Solo. Der 28-jährige US-Amerikaner sprang 4 Mitausreißern clever an der anderen Seite einer Verkehrsinsel davon. Im Sprint um den 2. Platz distanzierte Ex-Sieger Thibau Nys (Lidl) seine verbliebenen Konkurrenten.
Beim größten Schweizer Eintagesrennen ging der letzte Podestplatz an einen Eidgenossen, und zwar Jan Crhisten (für die Schweiz startend) anstatt Mauro Schmid (Jayco). Das Quintett komplettierte Clément Champoussin (XDS).
Diese 5 Fahrer hatten sich in der letzten Runde auf dem Kurs um und südlich von Gippingen und dem Start- und Zielort Leuggern gefunden. 17 Kilometer vorm Ziel gingen die entscheidenden Attacken den Rotberg hinauf, zunächst angezettelt vom omnipräsenten Team um Thibau Nys.
Bei der finalen Springerei schien Powless an einer letzten Welle 6 Kilometer vorm Ziel zunächst abhängt. Er kam aber zurück und verblüffte etwas später mit der Sieg bringenden Attacke.
Giro Next Gen: Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies starten in ihr wichtigstes Rennen des Jahres
Mit einem internationalen Aufgebot tritt das U23-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe beim prestigeträchtigen Giro Next Gen (15. bis 22. Juni) an. Das Etappenrennen markiert einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der jungen Mannschaft.
Acht Etappen, 1.057 Kilometer und 14.100 Höhenmeter – ähnlich wie der „große“ Giro d’Italia in der WorldTour ist auch die U23-Variante eines der schwersten Rennen im Kalender. Das gilt in diesem Jahr umso mehr, denn vom Auftaktzeitfahren in Rho bis zur finalen Bergetappe in Pinerolo bietet der Giro Next Gen alles, was eine Grand Tour auszeichnet. Die Geschichte des „Babygiro“, wie das Rennen umgangssprachlich genannt wird, spricht für sich: Zahlreiche Profis haben hier den Grundstein für ihre spätere Karriere gelegt. Mit Jai Hindley (Dritter 2017) und Aleksandr Vlasov (Sieger 2018) konnten auch zwei heutige Red Bull – BORA – hansgrohe das Etappenrennen als Sprungbrett nutzen.
Für die neu gegründeten Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies, die sich in einem Höhentrainingslager in Andorra spezifisch auf den Giro Next Gen vorbereitet haben, ist es das erste Mal, dass sie das italienische Rennen gemeinsam in Angriff nehmen. Mit dabei: Adrien Boichis (Frankreich), Lorenzo Finn (Italien), Sebastian Putz (Österreich), Callum Thornley (Großbritannien) und Luke Tuckwell (Australien).
„Der Giro Next Gen ist für uns mehr als nur ein Rennen – er ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung all unserer Fahrer. Zum ersten Mal nehmen die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gemeinsam an einer achttägigen Rundfahrt teil, und unser Fokus liegt weit über den Ergebnissen. Es geht darum, in das Grand-Tour-Mindset hineinzuwachsen – zu lernen, wie man sich Tag für Tag erholt, sich auf ständig verändernde Rennsituationen einstellt und unterschiedliche Rollen in einem taktischen Plan übernimmt“, kommentiert John Wakefield, Director of Development bei Red Bull – BORA – hansgrohe, die Teilnahme.
Der Giro Next Gen beginnt am Sonntag, dem 15. Juni, und endet am Sonntag, dem 22. Juni. Das Rennen wird jeden Tag ab 14:20 Uhr bei Discovery+ zwei Stunden live übertragen – und ist später auch auf Abruf für alle internationalen Zuschauer verfügbar.
RAAM Tag 2: Österreicher-Duell vor den Rocky Mountains
Seit ziemlich genau eineinhalb Tagen sitzt Lukas Kaufmann beim Race Across America im Sattel. Die ersten 1.000 der insgesamt 5.000 Kilometer langen Distanz von der West- bis zur Ostküste der USA hat der Oberösterreicher geschafft. Wie vor dem Rennen vermutet kristallisiert sich ein Österreicher-Duell heraus: Lukas liegt hinter dem Niederösterreicher Philipp Kaider.
Die große Hitze der ersten Tage mit teils über 45 Grad Celsius neigt sich schön langsam dem Ende zu. Der Vorjahrszweite Lukas Kaufmann hat die zehnte Timestation Tuba in Arizona absolviert. Über einen kurzen Abstecher in Utah folgt der US-Bundesstaat Colorado mit den Rocky Mountains. Aber ein Genuss für die Seele kommt noch davor, denn seine Betreuer rechnen, dass er vor den hohen Pässen der Rockys in den Morgenstunden das beeindruckende Monument Valley erreichen wird.
Jetzt kommt Lukas Strecke
In der ersten Nacht hat Lukas Kaufmann einen kurzen Powernapp eingelegt. In der letzten kam ein bedingtes Shuttle ganz recht, erläutert Betreuer Martin Behrens: „Durch einen Nationalpark mussten aus Sicherheitsgründen alle Teilnehmer:innen rund eine dreiviertel Stunde durchgeshuttelt werden. Diese einzige Fahrt im Auto nutzten wir natürlich für eine Schlafpause und er wurde von der Physiotherapeutin gut behandelt. Nach der Pause ist Lukas top-motiviert aufs Rad gestiegen und sein Rhythmus könnte bisher besser nicht sein. Auch mit der Hitze kam er heute besser klar. Eine tolle Arbeit leistete hier auch die Tagesschicht, die ihn ständig mit Wasser besprüht und am Kühlen ist. Die Abstände nach vorne (rund 80 Kilometer Rückstand auf Kaider) und hinten bleiben ziemlich gleich. Auch die ersten Anstiege hat er mit einem Lächeln im Gesicht gut gemeistert. Jetzt kommen schön langsam die bergigen Abschnitte – dieses Metier liegt dem Bergfahrer Lukas einfach.“
Tägliches RAAM-Magazin
Täglich bringt K19 ab 17:00 Uhr ein einstündiges RAAM-Magazin mit den besten Bildern der Österreicher Lukas Kaufmann, Philipp Kaider und Kurt Matzler, mit spannenden Studiogästen, wie Christoph Strasser oder Elena Roch.
Nach der ersten Nacht stand erstmals ein ganzer Tag für die Teilnehmer auf dem Programm. Der Niederösterreicher Philipp Kaider führt nach gut einem Fünftel des Rennens weiterhin das Rennen an und konnte seinen Vorsprung auf seine Verfolger um Landsmann Lukas Kaufmann auf rund vier Stunden ausbauen. Auf Platz drei folgt im Herrenklassement Kurt Matzler. Der Wahlösterreicher und in Innsbruck arbeitende Uni-Professor führt die Solowertung 50+ an. Die große Herausforderung an Tag zwei war für alle die brütende Hitze. Kleinere Probleme wie Magenbeschwerden und Nacken- und Zehenschmerzen machen sich zudem beim Wolkersdorfer bemerkbar. Gemeinsam mit dem Team können diese aber in Griff gehalten werden. Die Kühlung funktioniert und die Körperkerntemperatur konnte mit Eis stabil gehalten werden. Mental schwierig sind vor allem sogenannte „Leap-Frog-Phasen“, wo das Betreuerauto nur punktuell zufahren und nicht ständig in der Nähe sein kann. Kurz vor Flagstaff (KM 860) gab es für den Rekordhalter durch Österreich dann aus Sicherheitsgründen (enge Straße) eine rund 30-minütige Shuttlepassage im Auto, die für einen kurzen Powernap und eine Massage genutzt wurde. Nach knapp 36 Stunden im Rennen gab es im Navajo-Reservoir zwischen Timestation 10 Tuba City (KM 983) und Timestation 11 Kayenta (KM 1100) gegen Mitternacht (08:00 Uhr MESZ) nun die erste verdiente längere Schlafpause für Kaider. „Er hat geschlafen wie ein Baby! Die ersten Minuten danach waren nicht einfach. Nach 10 Minuten hat er uns aber bereits wieder ein Lächeln gezeigt“, so Kaiders Crew Chief Christian Kromoser.
Ride Across The Heaven
Philipp Kaider fährt das Race Across America mit einem „Ride Across The Heaven“ Sticker auf seinem Scott Plasma Rad. Es ist dies der gemeinsame Leitsatz der Freunde von Christoph Bohnen wenn es darum geht das Leben auf dem Rad zu genießen. Christoph Bohnen, ein verstorbener Freund einer Bekannten des Niederösterreichers, hatte viele Jahre vor das RAAM in einer ambitionierten Zeit zu fahren. Bohnen hat mehrere Anläufe gestartet, war sogar schon einmal perfekt vorbereitet in den USA und musste nach einem Sturz bei einer Ausfahrt seine Teilnahme absagen. Bei seiner letzten Vorbereitung auf das RAAM kam es leider nicht einmal mehr dazu. Bei einer Radausfahrt auf Mallorca kam es zu einem Unfall mit einer unachtsamen Autolenkerin und dabei verlor er sein Leben. Er hinterlässt bei Freunden und Familie ein großes Loch. Seine Liebe zum Radfahren und zum Gefühl der Freiheit auf dem Rad, wurde aber zum gemeinsamen Antrieb und Anker für einige von ihnen. „rideacrosstheheaven.“ drückt die Hoffnung aus, dass Christoph nun weit oben seine Kilometer sammelt. Eine tragische, aber innerlich tiefe Motivation für Philipp Kaider das RAAM in Gedanken an ihn zu bestreiten.
Tour de Suisse Women alle Etappen
1. Etappe: Gstaad – Gstaad – 96 Km
1 Reusser Marlen Movistar Team 50 02:29:32
2 Vollering Demi FDJ-SUEZ 40 + 00
3 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 30 + 01:42
4 Fisher-Black Niamh Lidl-Trek 25 + 01:42
5 Zigart Urska AG Insurance-Soudal Team 20 + 01:42
6 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 18 + 02:14
7 Chabbey Elise FDJ-SUEZ 15 + 02:14
8 Kastelijn Yara Fenix-Deceuninck 10 + 02:14
9 Benito Mireia AG Insurance-Soudal Team 8 + 02:14
10 Meijering Mareille Movistar Team 6 + 02:14
2. Etappe: Gstaad – Oberkirch – 162 Km
1 Kraak Amber FDJ-SUEZ 50 04:14:31
2 Lach Marta Team SD Worx-Protime -15 + 01:55
3 Chabbey Elise FDJ-SUEZ 30 + 02:43
4 Garcia Mavi Liv AlUla Jayco 25 + 02:43
5 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 20 + 02:43
6 Reusser Marlen Movistar Team 18 + 03:13
7 Vollering Demi FDJ-SUEZ 15 + 03:13
8 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 10 + 03:13
9 Ciabocco Eleonora Team Picnic PostNL 8 + 03:13
10 Kastelijn Yara Fenix-Deceuninck 6 + 03:17
3. Etappe: Oberkirch – Küssnacht – 123 Km
1 Balsamo Elisa Lidl-Trek 50 02:56:35
2 Bredewold Mischa Team SD Worx-Protime 40 + 00
3 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 30 + 01
4 Skalniak-Sójka Agnieszka CANYON//SRAM zondacrypto 25 + 01
5 Vollering Demi FDJ-SUEZ 20 + 01
6 Reusser Marlen Movistar Team 18 + 01
7 Andersson Caroline Liv AlUla Jayco 15 + 01
8 Perkins Flora Fenix-Deceuninck 10 + 01
9 Rysz Kaja Roland 8 + 01
10 Chabbey Elise FDJ-SUEZ 6 + 01
4. Etappe: Küssnacht – Küssnacht – 129 Km
1 Reusser Marlen Movistar Team 50 03:19:36
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 40 + 28
3 Vollering Demi FDJ-SUEZ 30 + 28
4 Kerbaol Cédrine EF Education-Oatly 25 + 41
5 Kastelijn Yara Fenix-Deceuninck 20 + 01:11
6 Fisher-Black Niamh Lidl-Trek 18 + 01:11
7 Zigart Urska AG Insurance-Soudal Team 15 + 01:11
8 Gigante Sarah AG Insurance-Soudal Team 10 + 01:15
9 Holmgren Isabella Lidl-Trek 8 + 01:53
10 Bunel Marion Team Visma | Lease a Bike 6 + 01:54
Endstand:
1 Reusser Marlen Movistar Team 13:03:00
2 Vollering Demi FDJ-SUEZ + 36
3 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto + 01:56
4 2 Fisher-Black Niamh Lidl-Trek + 03:25
5 2 Zigart Urska AG Insurance-Soudal Team + 03:25
6 5 Kerbaol Cédrine EF Education-Oatly + 03:27
7 3 Kastelijn Yara Fenix-Deceuninck + 03:57
8 3 Garcia Mavi Liv AlUla Jayco + 04:29
9 3 Bunel Marion Team Visma | Lease a Bike + 04:40
10 1 Ciabocco Eleonora Team Picnic PostNL + 04:59
Critérium du Dauphiné Etappe 5 + 6
Die 5. Etappe gewann Jake Stewart (Israel) im Massensprint. Milan verhungerte hinter seinem Sprintzug, als Stewart schon zum Sieg antrat, und enttäuschte seine Teamkollegen nach langer Vorarbeit mit einem 5. Platz hinter Axel Laurance (Ineos), Søren Waerenskjold (Uno-X) und Laurence Pithie (RB). Evenepoel war innerhalb der letzten 2 Kilometer in einen Sturz verwickelt, bekam aber die Zeit des Siegers wegen der Sturzregel zugesprochen.
5. Etappe: Saint-Priest – Mâcon – 183 Km
1 Stewart Jake Israel-Premier Tech 60 04:03:46
2 Laurance Axel INEOS Grenadiers 40 + 00
3 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility 30 + 00
4 Pithie Laurence Red Bull-BORA-hansgrohe 25 + 00
5 Milan Jonathan Lidl-Trek 20 + 00
6 Penhoët Paul Groupama-FDJ 15 + 00
7 Jeannière Emilien Team TotalEnergies 10 + 00
8 Wright Fred Bahrain Victorious 8 + 00
9 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 5 + 00
10 Tronchon Bastien Decathlon AG2R La Mondiale Team 2 + 00
6. Etappe: Valserhône – Combloux – 127 Km
2 Tage nach seiner Niederlage beim Zeitfahren schlug Tadej Pogacar bei der ersten Bergankunft umso heftiger zurück. Als er im Schlussanstieg 7,5 Kilometer vorm Ziel beschleunigte, platzten alle Verbliebenen schnell ab, zuletzt Vingegaard – und Pogacar dampfte davon wie ein Moped. Der Weltmeister gewann die 6. Etappe saftige 61 Sekunden vor Vingegaard. 21 Sekunden später kam auf dem 3. Platz auch schon Florian Lipowitz, um 8 Sekunden gefolgt von Matteo Jorgenson. Beide hatten im Laufe des Schlussanstiegs Evenepoel abgestellt, der im Gelben Trikot auf dem 5. Platz eintrudelte, vernichtende 1:50 Minuten hinter Pogacar.
1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 60 02:59:46
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 01:01
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 30 + 01:22
4 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 25 + 01:30
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 01:50
6 Baudin Alex EF Education-EasyPost 15 + 01:56
7 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 10 + 02:03
8 Barré Louis Intermarché-Wanty 8 + 02:04
9 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike 5 + 02:04
10 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team 2 + 02:04
11 Mas Enric Movistar Team + 02:09
12 Buchmann Emanuel Cofidis + 02:26
13 Dunbar Edward Team Jayco-AlUla + 02:26
14 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 02:29
15 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 02:29
16 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 02:33
17 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 02:42
18 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG + 02:42
19 Haig Jack Bahrain Victorious + 02:42
20 Martinez Lenny Bahrain Victorious + 02:48
Gesamt:
1 6 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 21:35:08
2 3 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 43
3 1 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 54
4 3 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 01:22
5 3 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 01:41
6 Dunbar Edward Team Jayco-AlUla + 02:28
7 2 Barré Louis Intermarché-Wanty + 02:39
8 2 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:49
9 11 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 03:21
10 14 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike + 03:26
11 7 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 03:40
12 17 Mas Enric Movistar Team + 03:45
13 6 Martinez Lenny Bahrain Victorious + 04:02
14 18 Buchmann Emanuel Cofidis + 04:06
15 16 Haig Jack Bahrain Victorious + 04:20
Historischer Tunnel, innovative Tests: Florian Lipowitz erster WorldTour-Profi im Catesby Tunnel
Ein stillgelegter Eisenbahntunnel, über 100 Jahre alt – mitten auf dem britischen Land, rund 50 Kilometer südöstlich von Birmingham. Was auf den ersten Blick nach einem Relikt aus viktorianischer Zeit klingt, ist heute eine hochmoderne Aerodynamik-Teststrecke.
Wo einst Züge der Grand Central Main Line fuhren, wird heute an der Zukunft gefeilt. Der Catesby Tunnel wurde vor wenigen Jahren aufwendig umgebaut – zur weltweit einzigartigen Teststrecke. 2740 Meter lang, schnurgerade, mit makellos glattem Asphalt, konstanten klimatischen Bedingungen und völliger Windstille. Für Aerodynamik-Ingenieure ist das nahezu ein perfektes Szenario: kontrollierbar, wiederholbar, präzise.
Was Automobilhersteller bereits seit einiger Zeit für ihre Hightech-Tests nutzen, feiert nun auch in der WorldTour Premiere: Florian Lipowitz absolvierte als erster Radprofi einen Testtag im Catesby Tunnel. An seiner Seite: Dan Bigham, Head of Engineering von Red Bull – BORA – hansgrohe, das S-Works Shiv TT sowie einige Neuigkeiten.
Dan Bigham: „Aus aerodynamischer Sicht ist der Catesby Tunnel ein absolut einzigartiges Testumfeld. Wir führen unsere Tests unter verschiedensten Bedingungen durch – aber der Grund, warum wir genau hierher kommen, ist das Maß an Kontrolle. Es gibt keinen Gegen-, Rücken- oder Seitenwind, keine Steigungsänderungen. Das ermöglicht uns extrem präzise Messungen – genau das, was wir brauchen, wenn wir an den kleinsten Details arbeiten.“
Ein Tag im Tunnel, viele neue Erkenntnisse
Und ein weiterer Schritt auf dem Weg zur maximalen Effizienz auf der Straße. Der Tunnel bietet eine einzigartige Ergänzung zu Windkanal, Bahn- und Straßentests. In der kontrollierten Umgebung lassen sich feinste Unterschiede in Material, Position oder Bekleidung messbar machen – und das mit einer Genauigkeit, wie sie im Freien kaum möglich ist. Ziel: das aerodynamisch perfekte Setup.
Florian Lipowitz: „Es ist schon etwas Besonderes, wahrscheinlich zu den ersten WorldTour-Fahrern zu gehören, die hier im Tunnel testen dürfen. Die Bedingungen sind wirklich außergewöhnlich – absolut konstant und damit ideal für Aerodynamiktests. Wir konnten eine Menge ausprobieren und haben einige spannende Erkenntnisse gewonnen, die uns auf dem Rad noch schneller machen können.“







