Archiv für den Tag: 2. August 2025

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Enrico Gasparotto endet einvernehmlich

Nach fast vier erfolgreichen Jahren haben Red Bull – BORA – hansgrohe und Enrico Gasparotto einvernehmlich entschieden, ihre Zusammenarbeit zu beenden.

Enrico Gasparotto stieß zum Team, um den Wandel hin zu einer Grand-Tour-Mannschaft voranzutreiben. Seit der Saison 2022 prägte er maßgeblich die sportliche Entwicklung des Teams und trug zu den Erfolgen beim Giro d’Italia 2022 sowie zuletzt bei der Tour de France 2025 bei.

Red Bull – BORA – hansgrohe CEO Ralph Denk: „Ich möchte Enrico für seine Leidenschaft und seinen Einsatz danken. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute – beruflich wie privat.“

Enrico Gasparotto: „Teil dieses Teams zu sein, war eine spannende Chance: Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, eines der bedeutendsten und erfolgreichsten Radsportteams der Welt zu formen. Ich werde die großartigen Erinnerungen an den Giro 2022 und 2024 sowie die Tour 2025 in Ehren halten. Dem Team wünsche ich weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.“

5. Tag TCR: Christoph Strasser erstmals in den Top-3

Der Strasser-Express klettert beim Transconinental Race (TCR), das von Spanien im unsupported-Modus nach Rumänien über rund 4.800 Kilometer führt, immer weiter nach oben. Beziehungsweise macht sich Stunde um Stunde seine Routine und Taktik bezahlt. Heute früh schaffte er es vor dem dritten Checkpoint in Sestriere erstmals in die Top-3 und die Hälfte des Rennens naht.

„Endlich bin ich in Italien. Ich habe mich schon so drauf gefreut – endlich gutes Essen und die Aussicht von Sestriere aus war ein Traum“, sagt ein motivierter Christoph Strasser beim TCR. Das weltweit härteste unsupported-Rennen konnte der Steirer bisher zwei Mal gewinnen. Am fünften Tag hat er nah 4 Tagen und 13 Stunden Fahrzeit insgesamt 2.100 Kilometer und unzählige Höhenmeter in den Beinen. Im Rennen selbst hat er sich in den letzten Tagen kontinuierlich nach vorne geschoben: nach einem Platz jenseits der Top-20 am ersten Tag ist er seit heute Früh hinter dem Franzosen Nicolas Châtelet und dem Deutschen Martin Moritz erstmals Dritter! „Das Rennen ist so knapp. Beim letzten Checkpoint am Tourmalet lagen die ersten sechs innerhalb von zwei Stunden. In der letzten Nacht haben einige Gegner ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen müssen und zu lange geschlafen, was mir natürlich in die Karten spielt. Meine Schlaftaktik geht bisher voll auf: Nach zehn Minuten Schlaf in der ersten Nacht ruhe ich seither drei Stunden täglich. Und auch mit meiner konstanten Fahrweise und konstantem Druck bin ich nicht so schlecht beraten. Vollgas zu geben kostet einfach langfristig Zeit.“

Schotterstraßen, die auch Entscheidung beim Giro brachten
Derzeit befindet sich Christoph Strasser vor dem dritten Checkpoint und einer 50 Kilometer langen, verpflichtenden Schotterpassage bei Sestriere, die auf über 2.000 Meter Seehöhe führt. Es geht über die Strade dell Assietta zum Col del Finestre und von dort nach Norden. „Das ist genau jene Strecke, wo heuer auf Schotter Simon Yates noch am vorletzten Tag beim Giro d’Italia dem Mexikaner Isaac del Toro das rosa Führungstrikot auszog. Ich bin so froh, dass ich diese anspruchsvolle Passage bei Tageslicht fahren kann. Nach diesem Checkpoint geht es flach weiter bis Turin und anschließend in die Toskana“, sagt der Kraubather, der das Rennen bisher defekt- und sturzfrei bewältigen konnte!

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