Archiv für den Tag: 14. November 2025

ASN Pfeil Cross Serie Rennen 1 am 18.10.2025

Wie schon am allerersten Crossrennen an der historischen ASN Rennbahn am 6.1.25 war Petrus den rührigen Veranstaltern sehr gewogen und die Sonne schien bei angenehmen Temperaturen.
Leider war das Fahrerfeld und auch die Zuschauerkulisse deutlich geringer als beim Rennen am Jahresanfang.
Lag es am Termin an einem Samstag, wenn viele noch ihre Wochenendeinkäufe erledigen?
Ich weiß es nicht, die Rennen hätten jedenfalls eine höhere Beteiligung verdient gehabt.
Hoffentlich wird dies beim nächsten Termin am 22.11.25 wieder besser, zumal am nächsten Tag der Cross des RSC Fürth stattfindet und so ein Doppelstart an einem Wochenende möglich ist.

Bei der ELITE Männer waren die Positionen auf der schnellen und schönen Runde um die Rennbahn schnell vergeben, es gewann Michael Gassner vom RSV Moosburg vor Pascal Laukamp (TSV Schesslitz) und Jonathan Zipf.

Bei den ELITE Damen beherrschte Diana Steffenhagen das kleine Feld und gewann überlegen mit Rundenvorsprung.

Ein stattliches Feld gab es bei den Masters zu sehen, hier setzte sich, nach anfänglichem Zweikampf mit Michael Walter, letztendlich Marco Rödel durch. Dritter wurde Sebastian Gassner aus Gaimersheim.


Marco Rödel


2er Michael Walter

Junioren:

Juniorinnen:

Text und Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com

Fotogalerie:

Die Jubiläumsausgabe der TotA macht in allen drei Hauptstädten der Euregio Station

Am Donnerstag, 13. November wurde in Mailand die Streckenführung der Tour of the Alps 2026 (20. bis 24. April) vorgestellt. Im kommenden Jahr geht die Rundfahrt zum zehnten Mal als grenzüberschreitendes Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten Tirol, Südtirol und Trentino über die Bühne. Die insgesamt 49. Ausgabe der TotA führt vom 20. bis 24. April über fünf Etappen von der Nordtiroler Landeshauptstadt Innsbruck über Trient bis nach Bozen in Südtirol. Auf den fünf Teilstücken warten nicht weniger als 760 Kilometer und 14.620 Höhenmeter – als besonderes Highlight gibt es erstmals auch bei den „Bonus Sprints“ Zeitgutschriften zu holen.

Zehn Jahre ist es her, seit in den drei Euregio-Gebieten Tirol, Südtirol und Trentino beschlossen wurde, aus der verbindenden alpinen Identität Profit zu schlagen und einen gemeinsamen Weg einzuschlagen: So wurde 2016 aus einem Euregio-Abkommen, das den Sport als einendes Element zwischen Menschen und Kulturen verstand, Wirklichkeit – und die Tour of the Alps als moderne Fortsetzung der über 40-jährigen Geschichte des Giro del Trentino aus der Taufe gehoben.

Am Donnerstag, 13. November wurden in Mailand die fünf Etappen der 49. TotA-Ausgabe der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Das grenzüberschreitende Etappenrennen wird vom 20. bis 24. April 2026 unter der Schirmherrschaft von Trentino Marketing, IDM Südtirol und Tirol Werbung ausgetragen. Die drei territorialen Körperschaften verfolgen dabei in Zusammenarbeit mit dem Sportmarketing-Unternehmen Infront Sports & Media, das für die Produktion, den TV-Vertrieb sowie die Vermarktung der Veranstaltung verantwortlich ist, ein zentrales Ziel: Die Rundfahrt auch künftig als Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und dessen internationale Sichtbarkeit laufend zu stärken.

Im vergangenen Jahr generierte die Tour of the Alps einen Medienwert von über 17 Millionen Euro – diese Zahlen belegen einmal mehr, dass sich die Rundfahrt als Radsport-Großveranstaltung auf weltweiter Bühne längst etabliert hat. Ein weiterer Beleg für die wachsende Bedeutung der TotA lieferte die AIOCC-Generalversammlung von 2024, die in Riva del Garda stattfand und damit zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte des Radsports auf italienischem Boden veranstaltet wurde.

Ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung verkörpert die Tour of the Alps nach wie vor jene Werte, die sie groß gemacht haben. Dazu gehören nicht nur der sportliche Wettkampf auf höchstem Niveau: Leidenschaft, Einsatz, Respekt vor der Natur oder grenzüberschreitende Zusammenarbeit sind nur vier von vielen Werten, die weit über die Welt des Sports hinausgehen und bei allen Beteiligten der Rundfahrt großgeschrieben werden. Für die Macher des Sport Alto Garda ist die TotA mehr als „nur“ ein einfaches Radrennen, das sowohl bei Teilnehmern als auch bei Fans Jahr für Jahr aufs Neue zu überzeugen weiß: Sie ist eine Großveranstaltung, die als Paradebeispiel für die enge Partnerschaft zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino fungiert und gleichzeitig als Labor für Innovation und Zukunftsgeist verstanden werden kann.

Fünf Etappen, 760 Kilometer und 14.620 Höhenmeter, die von der offiziellen Präsentation und dem Start in Innsbruck über Trient bis nach Bozen führen: Das sind die wichtigsten Zahlen der Tour of the Alps 2026, die Behörden, Medien und Vertretern der Branche in Mailand präsentiert wurden. Die TotA-Jubiläumsausgabe macht in allen drei Hauptstädten der Euregio-Gebiete Tirol, Südtirol und Trentino Halt und folgt damit der Logik der ersten Ausgabe von 2017, die der Waliser Geraint Thomas für sich entscheiden konnte. Damals war der unvergessene Michele Scarponi bei der Auftaktetappe in Innsbruck nicht zu schlagen – ein Moment, der bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Die kommende Ausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens beginnt in Nordtirol, genauer gesagt in Innsbruck. Die Tiroler Landeshauptstadt fungiert als Start- und Zielort der ersten Etappe. Das zweite Teilstück startet in Telfs und führt ins Martell nach Südtirol. Am dritten Tag geht’s von Latsch im Vinschgau zum Sitz des TotA-Organisationskomitees nach Arco (Trentino). Nach der Königsetappe von Arco nach Trient an Tag vier, wird die Rundfahrt mit einer kurzen, aber anspruchsvollen Etappe mit Start in Trient und Ziel in Bozen abgeschlossen.

ZWISCHEN TRADITION UND INNOVATION: DIE #TOTA FÜHRT DEN BONUS SPRINT EIN
Bei der Tour of the Alps warten einmal mehr zahlreiche Anstiege auf das Fahrerfeld, von denen sich jedoch keiner über 2.000 Meter Meereshöhe befindet. Auch die beliebte Streckenführung mit kurzen, selektiven Etappen und knappen Transfers zwischen den fünf Teilstücken kommt im kommenden Jahr wieder zum Einsatz. Diese „TotA-Siegesformel“ begeistert schon seit vielen Ausgaben – es verwundert daher wenig, dass an dieser Logik festgehalten wird.

Um die Spannung bei den Etappenfinals weiter zu erhöhen, gibt es im kommenden Jahr erstmals Zwischensprints im letzten Streckenabschnitt, die sogenannten „Bonus Sprints“. Bei diesen Sprints gibt’s Zeitgutschriften für die Gesamtwertung zu holen (6 Sekunden für den Ersten, 4 für den Zweiten und 2 für den Dritten). Punkte für die Punktewertung können hier jedoch nicht gesammelt werden – diese werden weiterhin über die beiden traditionellen Zwischensprints und die Etappenplatzierungen vergeben. Für die Bergwertung bleiben ebenfalls zwei Tageswertungen pro Etappe vorgesehen.

Dass die Tour of the Alps jedes Jahr aufs Neue für reichlich Spektakel sorgt, zeigen die mitreißenden Bilder der letzten Ausgabe, die auch Monate später noch nachhallen: So schnappte 2025 der Australier Michael Storer dem bis dato führenden Thymen Arensman erst in letzter Sekunde das Grüne Trikot noch vor der Nase weg. Ebenso unvergessen sind der grandiose Etappensieg des Italieners Giulio Ciccone in San Lorenzo Dorsino sowie die bärenstarken Auftritte des 18-jährigen Paul Seixas, der in der Alpenregion erstmals ins internationale Rampenlicht rückte. Der französische Jungspund reihte sich damit in die lange Liste von Ausnahmetalenten ein, die bei der TotA ihren großen Durchbruch feierten.

NORDTIROL MACHT DEN AUFTAKT: IN INNSBRUCK UND TELFS GEHT’S GLEICH ZUR SACHE
2026 fällt der Startschuss zum vierten Mal in der Geschichte der Tour of the Alps in Tirol. Nachdem die Rundfahrt zweimal in Kufstein (2017 und 2019) sowie einmal in Rattenberg (2023) gestartet wurde, geht der Auftakt im kommenden Jahr in der Nordtiroler Landeshauptstadt über die Bühne. Bevor die Teilnehmer am Montag, 20. April die erste Etappe in Angriff nehmen, steht in Innsbruck am Sonntag, 19. April die traditionelle Eröffnung des grenzüberschreitenden Etappenrennens auf dem Programm. Die zweite Etappe beginnt ebenfalls in Nordtirol, nämlich in Telfs. Von dort gelangt das Fahrerfeld nach Südtirol.

Die erste Etappe mit Start und Ziel in Innsbruck beginnt mit einem flachen Abschnitt durch das Inntal, gefolgt von einem 24 Kilometer langen Rundkurs, der zweimal zurückgelegt werden muss und den sanften Anstieg zum Mieminger Hochplateau beinhaltet. Nach dem Rundkurs kehrt das Fahrerfeld in Richtung Innsbruck zurück, wo ein zweiter, 18 Kilometer langer Rundkurs mit den Rampen nach Götzens und Axams wartet – letztere Rampe ist Schauplatz eines Zwischensprints mit Zeitgutschriften. Die finalen 20 Kilometer führen zurück ins Stadtzentrum von Innsbruck, wo die Etappe auf dem Rennweg endet – jenem Ort, der bereits bei den Weltmeisterschaften 2018 im Blickpunkt stand.

IN SÜDTIROL RÜCKEN DAS MARTELL UND LATSCH INS RAMPENLICHT
Die zweite Etappe am Dienstag, 21. April beginnt in Telfs in Nordtirol und geht 147,5 Kilometer später in der Südtiroler Gemeinde Martell zu Ende. Nach rund 20 flachen Startkilometern wartet mit der Piller Höhe (9,2 km bei 6 %) die erste Bergwertung der ersten Kategorie. In der Folge führt die Strecke über den Reschenpass (15,8 km bei 3,4 %; dritte Kategorie) hinunter in den Vinschgau, wo der abschließende Anstieg nach Martell (6 km bei 8 %) auf die Fahrer wartet. Die Etappe ist sehr anspruchsvoll – ideal für Kletterer und erste Antritte der Favoriten um den Gesamtsieg.

ARCO UND TRIENT VERSPRECHEN IM TRENTINO JEDE MENGE SPANNUNG
Die dritte Etappe am Mittwoch, 22. April startet in der Vinschger Talsohle und führt von Latsch über 175,1 Kilometer nach Arco ins Trentino. Nach rund 25 flachen Kilometern wartet der Anstieg zum Hofmahdjoch (22,2 km bei 5,7 %), dem höchsten Punkt der TotA 2026. Nach der langen Abfahrt ins Nonstal folgt die zweite Bergwertung des Tages in Andalo (14,4 km bei 5,4 %), ehe es hinunter nach Ponte Arche geht. Das technisch anspruchsvolle Finale führt zuerst über den Passo del Ballino, dann hinunter zum Tennosee und zu einem Rundkurs mit Zwischensprint und Zeitgutschriften in Tenno. Nach dem letzten Anstieg geht es über Riva del Garda flach ins Ziel nach Arco.

Die vierte Etappe am Donnerstag, 23. April über 167,8 Kilometer und 3.900 Höhenmeter von Arco nach Trient gilt völlig zurecht als Königsetappe und führt ausschließlich durch das Trentino. Nach den beiden Anstiegen der ersten Kategorie über den Passo Bordala (14,8 km bei 6,9 %) und den Passo Redebus (12,9 km bei 6,8 %) wartet ein 37 Kilometer langer Rundkurs mit der Rampe nach Brusago, deren erste drei Kilometer zweistellige Steigungswerte aufweisen. Nach dem Rundkurs geht es weiter Richtung Trient, wo ein technisch anspruchsvolles Finish ansteht. Dieses führt zuerst berghoch auf Trients Hausberg Povo (bekannt von der Straßenrad-EM 2021), ehe eine finale Abfahrt ins Stadtzentrum von Trient.


DAS GROßE FINALE STEIGT IN BOZEN

Die fünfte und letzte Etappe am Freitag, 24. April über 128,6 Kilometer mit Start in Trient und Ziel in Bozen verspricht Spannung bis zum Schluss. Das Teilstück beginnt mit dem Anstieg nach Palù di Giovo und verläuft anschließend über die Südtiroler Weinstraße bis nach Kaltern. Dort wartet die Rampe hoch zur „Kalterer Höhe“ (4,4 km bei 6,6 %), ehe das Fahrerfeld rund 50 Kilometer vor dem Ziel erstmals die Ziellinie in Bozen überquert. Im Finale geht es hinauf nach Jenesien, wo ein 19 Kilometer langer Rundkurs mit dem Anstieg nach Nobls (9,2 km bei 6,2 %) zweimal absolviert wird. Abschließend erreicht das Fahrerfeld über eine finale Abfahrt die Landeshauptstadt Bozen, wo schließlich der Sieger der Tour of the Alps 2026 gekürt wird.

Allan Peiper wird Berater der Sport-Abteilung bei Red Bull – BORA – hansgrohe

Allan Peiper feiert sein Comeback auf der WorldTour-Bühne: Der erfahrene Australier übernimmt die Rolle des Strategic Advisor im Sportbereich von Red Bull – BORA – hansgrohe. Er bringt nicht nur enormes Fachwissen mit, sondern auch einen ausgeprägten Innovationsgeist und ein echtes winning mindset – eine Qualität, die ihn auch in seinem persönlichen Kampf gegen den Krebs geprägt hat.

In seiner neuen Funktion wird Peiper eng mit Zak Dempster und den verschiedenen Performance-Abteilungen zusammenarbeiten, um die strategische Ausrichtung zu schärfen und die sportliche Philosophie des Teams langfristig zu stärken.

Zuletzt war Peiper beim UAE Team Emirates tätig, bevor er sich während einer Pause auf seine Genesung konzentrierte. Nun kehrt er in den Profiradsport zurück, um mit seiner umfassenden Erfahrung und seinem strategischen Blick die Sport-Abteilung von Red Bull – BORA – hansgrohe dabei zu unterstützen, die Teamvision in eine klare Sportstrategie und konkrete Maßnahmen zu übersetzen.

Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe: „Allan bringt eine einzigartige Mischung aus Erfahrung, strategischem Denken und Menschlichkeit mit. Er hat in seiner Karriere bewiesen, dass er Teams formen und Athleten inspirieren kann. Sein Blick von außen wird unsere Sport-Abteilung enorm bereichern.“

Allan Peiper: „Ich freue mich sehr, Teil dieses Projekts zu werden. Red Bull – BORA – hansgrohe hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen, und ich sehe großes Potenzial, diese Struktur noch weiter zu stärken. Es geht darum, eine klare sportliche Vision zu leben und sie täglich in Leistung zu übersetzen – das ist es, was mich antreibt.“

Im Laserlicht zur Perfektion: Aero-Revolution im Catesby Tunnel

Grüne Laserstrahlen durchschneiden die Dunkelheit – und enthüllen, wie Luft wirklich fließt. Red Bull – BORA – hansgrohe geht mit Specialized und LaVision neue Wege im Aero-Testing.

Wenn Luft sichtbar wird
Das Ziel: Luftströme sichtbar machen und damit die Aerodynamik auf ein neues wissenschaftliches Niveau heben. Erstmals wurde die Luftbewegung rund um Fahrer und Rad im Detail erfasst – mithilfe von Millionen mikroskopisch kleiner Heliumblasen, die von Lasern beleuchtet wurden.

Jede Bewegung der Luft wurde aufgezeichnet. Die daraus gewonnenen Daten ermöglichen es, den Luftstrom um Fahrer und Rad wirklich sichtbar zu machen, neues Verständnis zu gewinnen und CFD-Modelle – virtuelle Simulationen des aerodynamischen Widerstands – zu validieren.

Mehr als ein Test – ein Paradigmenwechsel
Der PIV-Test markiert einen Wendepunkt. Noch nie zuvor wurde im Profiradsport ein so präzises Bild davon gezeichnet, wie sich Luft um den Fahrer verhält. Die Kombination aus CFD, Windkanal-, Bahn- und Straßentests ergibt ein ganzheitliches System, das es ermöglicht, Entwicklungen und Positionen präziser als je zuvor zu bewerten. PIV ist die nächste Stufe, um echtes Vertrauen und Korrelation über all diese Testbereiche hinweg zu schaffen.

Red Bull – BORA – hansgrohe und Specialized arbeiten dabei Hand in Hand an der Frage, wie Aerodynamik effizienter gestaltet werden kann – vom digitalen Entwurf bis zum realen Rennen. Diese Grundlagenforschung liefert nicht nur Erkenntnisse für einzelne Fahrer. Sie definiert, wie moderne Aero-Entwicklung künftig aussieht, indem sie das ‚Warum‘ in der aerodynamischen Performance versteht.

„Wir wollen verstehen, was wirklich passiert – nicht nur, ob etwas schneller oder langsamer ist. Mit diesem PIV-Test sehen wir endlich unter die Oberfläche der Aerodynamik – wir machen etwas sichtbar, das bisher ‚unseen in cycling‘ war. Wir bringen Formel-1-Technologie auf zwei Räder und schaffen Wissen, das den Sport verändern wird“, sagt Dan Bigham, Head of Engineering bei Red Bull – BORA – hansgrohe.

Und weiter: „Durch einen Laserstrahl fahren – das macht man nicht jeden Tag. Es war faszinierend, die Luftströme um mich herum erstmals live zu sehen. Normalerweise wissen wir nur, ob etwas schneller ist, aber nicht warum. Heute konnten wir das ‚Warum‘ sichtbar machen. Für mich als Ingenieur ist das pure Magie – ein Moment, der zeigt, was möglich wird, wenn Neugier auf Technologie trifft.“

Präzision im Dunkeln
Für den Test war höchste Konzentration gefragt: Über 100 Durchläufe bei exakt gleicher Geschwindigkeit, Position und Linie – jedes Mal durch einen grünen Vorhang aus Heliumblasen und Laserlicht. Der Catesby Tunnel, mit seiner konstanten Temperatur und ohne äußere Einflüsse, bietet dafür die perfekten Bedingungen.

„Hier ist die Luft so rein wie die Daten“, sagt Bigham augenzwinkernd. „Kein Wind, kein Gefälle, kein Zufall – nur pure Physik.“

Die Zukunft der Geschwindigkeit
Was im Laserlicht sichtbar wird, ist weit mehr als ein technisches Experiment: Es ist der Beginn einer neuen Ära im Radsport. Es ist Grundlagenforschung, die die Entwicklungsprozesse von Red Bull – BORA – hansgrohe und Specialized langfristig prägen wird. Denn wer die Luft versteht, beherrscht das Rennen.