Archiv für den Tag: 12. Januar 2026

DM Cross in Bensheim

ELITE Männer

1 Meisen, Marcel RC Zugvogel 09 Aachen 01:00:58
2 Eder, Fabian Naturfreunde Töging 01:01:00
3 Degenkolb, Hannes RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg 01:01:30
4 Harter, Luca Harvestehuder RSV v. 1909 STEVENS Racing Team – Cross 01:03:35
5 Gaßner, Michael RSV Moosburg Syntace CX 01:03:54
6 Köpsel, Jonas RV Adler Lüttringhausen Peter Pane Nagel CX Team 01:04:03
7 Hamm, Florian RSV Garching Syntace CX 01:04:12
8 Krayer, Lennart-Jan LEXWARE Mountainbike Team 01:06:27
9 Hellberg, Paul RV Pfeil Magstadt 01:07:38
10 Lein, Lennart RSV Chemnitz 01:07:57
11 Huber, Julian MTB-Club Karlsruhe
12 Pfeil, Max Shape and Ride Racing
13 Starker, Sascha SSG Bensheim Team RECON
14 Rosenthal, Maximilian Gute Laune Sport
15 Krauss, Louis TSV Neckartenzlingen
16 Rautzenberg, Robin RSV Chemnitz
17 Neffgen, Tim RC Zugvogel 09 Aachen
18 Lötter, Arno RSV Münster Siena Garden Racing CX
19 Schwarz, Anno RG Hamburg
20 Dieteren, Jan RSC Kempten

ELITE Frauen:


Plomi Foto

1 Krahl, Judith RSV Finsterwalde 00:55:08
2 van Thiel, Sina RSC Kempten 00:56:32
3 Schwenk, Theresia RSV Heidelberg 00:57:00
4 Heckmann, Lisa VC Darmstadt 1899 00:59:06
5 Paul, Stefanie RSG Hannover STEVENS Racing Team Frauen 01:00:46
6 Steffenhagen, Diana RSV Seeheim 1971 01:00:56
7 Geschwender, Sunny-Angelina RSG Offenburg-Fessenbach 01:03:59
8 Pfeil, Julia-Katharina Harvestehuder RSV v. 1909
9 Frickenhelm, Hannah Charlotte RSV Seeheim 1971 Team RECON
10 Rausch, Lina Kieler RV

Hessmann spricht offen über Dopingsperre: «Es hat meinen Blick auf so viele Dinge verändert»

Freiburg (rad-net)


Plomi Foto

Michel Hessmann blickt heute anders auf seine Karriere als noch vor zwei Jahren. Der 24-jährige, inzwischen bei Movistar unter Vertrag, hat in einem ausführlichen Interview mit dem britischen Rouleur Magazine offen über seine 21-monatige Sperre, deren Folgen und seinen veränderten Zugang zum Profiradsport gesprochen.

Der frühere Fahrer von Visma – Lease a Bike war im Juni 2023 bei einer Trainingskontrolle positiv auf das verbotene Diuretikum Chlortalidon getestet worden. Hessmann bestritt damals bewusstes Doping und führte den Befund auf verunreinigte, frei verkäufliche Schmerzmittel zurück – eine Darstellung, der auch die deutschen Anti-Doping-Behörden folgten. Nach einer Berufung der WADA wurde letztlich dennoch eine 21-monatige Sperre verhängt.

Die Zeit abseits des Pelotons habe ihn tiefgreifend verändert, erklärte Hessmann dem Rouleur Magazine bei der Teampräsentation von Movistar in Valencia. «Es war natürlich extrem hart. Ich war wütend, enttäuscht, ängstlich. Aber es hat meine ganze Sicht auf das Leben verändert.» Heute sei er «ein komplett anderer Mensch in einem komplett anderen Umfeld».

Bemerkenswert ist vor allem, wie sehr sich sein Verhältnis zum Radsport gewandelt hat. «Ich betreibe Radsport jetzt als bewusste Entscheidung. Nicht, weil es immer da war und der offensichtliche Weg. Es ist nicht mehr alles», sagte Hessmann dem Rouleur Magazine. Sollte seine Karriere erneut abrupt enden, könne er sich inzwischen auch ein Leben jenseits des Profiradsports vorstellen.

Movistar spielt dabei eine zentrale Rolle. Der spanische Rennstall nahm Hessmann nach Ablauf der Sperre unter Vertrag und ermöglichte ihm im März 2025 die Rückkehr ins Renngeschehen. «Sie wollen vor allem, dass ich Spaß habe», erklärte Hessmann im Rouleur Magazine. Das Team habe ihm Zeit und Raum gegeben, sich ohne Druck neu zu entwickeln.

Sportlich galt Hessmann schon früh als großes Talent. 2022 wurde er Dritter bei der Tour de l’Avenir (UCI 2.NCup), ehe er noch im selben Jahr mit 20 Jahren sein WorldTour-Debüt bei Jumbo – Visma gab. Wenige Monate später unterstützte er Primož Roglič beim Gesamtsieg des Giro d’Italia (UCI 2.UWT). Kurz darauf folgte der positive Dopingtest. Nach seiner Rückkehr bestritt Hessmann 2025 insgesamt 55 Renntage, darunter die komplette Vuelta a España (UCI 2.UWT).

Konkrete Zielsetzungen vermeidet Hessmann bewusst. Er wolle die Erwartungen niedrig halten, das Vertrauen von Movistar zurückzahlen und den Weg zurück an sein früheres Leistungsniveau finden, wenn möglich. «Es geht darum, glücklich zu sein mit dem, was ich geben kann. Sie wissen, dass ich alles versuche. Und irgendwann wird es funktionieren», betonte er gegenüber dem britischen Magazin.
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Hans Neumayer wurde am 10. Januar 70 – Happy Birthday!!!

Seinen 70. Geburtstag feiert heute Hans Neumayer. Der gebürtige Moosburger zählte von 1976 bis 1989 als Amateur – ab 1981 als Profi zu Deutschlands vielseitigsten und erfolgreichsten Radsportlern. Dreimal war Neumayer Deutscher Straßenmeister: 1980 als er für die RSG Nürnberg startete bei den Amateuren, 1981 und 1982 bei den Profis!

Als Amateur war Hans Neumayer als sprintstarker Allrounder auf Bahn und Straße erfolgreich. Zusammen mit Ulli Schillinger war er 1977 Deutscher Vize-Meister und 1978 Dritter der Tandem-Meisterschaft! Gefürchtet war Hans Neumayer bei den Amateuren vor allem bei den schnellen und rasanten Rundstreckenrennen und Kriterien, die er sehr zahlreich gewann.

Seine große Klasse bei langen schweren Straßenrennen entwickelte Hans Neumayer zum Beginn der 1980er-Jahre, nachdem er zur RSG Nürnberg wechselte. Zu Neumayers schönsten Erfolgen zählten der Sieg beim rheinischen Klassiker „Köln-Schuld-Frechen“ 1980 und der Gesamtsieg bei der „Tour de l´Yonne“ in Frankkreich 1981. Bei Bahnrennen zeigte Hans Neumayer sein Können weiterhin eindrucksvoll. 1982 erkämpfte er mit Hans-Peter Jakst Platz drei der Deutschen Zweier-Mannschafts-Meisterschaft!

Einen sehr beachtenswerten Erfolg konnte Hans Neumayer 1983 als Etappensieger bei der „Internationalen Schweden-Rundfahrt feiern! Seinen letzten Profisieg errang Hans Neumayer 1988, als er in Schorndorf bei der „Coco Cola-Trophy“ den Tagessieg vor Rolf Gölz und Raimund Dietzen erkämpfte!

Frankens Radsporlter und ihre vielen Fans wünschen dem Hansi zum „70.“ alles Gute und weiterhin viel Spaß im Sattel bei seinen vielen Ausfahrten.

Manfred M a r r