1 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 03:25:41
2 MARIT Arne BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 LONARDI Giovanni ITA Team Polti VisitMalta 00:00
4 BEVORT Carl-Frederik DEN Uno-X Mobility 00:00
5 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
6 BRUTTOMESSO Alberto ITA Bahrain Victorious 00:00
7 NENCINI Tommaso ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:00
8 RETEGI Mikel ESP Equipo Kern Pharma 00:00
9 VAN GESTEL Dries BEL Soudal Quick-Step 00:00
10 ALLENO Clément FRA Burgos Burpellet BH 00:00
11 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 00:00
12 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:00
13 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 00:00
14 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:00
15 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:00
Marit belohnt angriffslustige Teamleistung zum Valencia-Auftakt als Zweiter
Im Resultat steht ein zweiter Platz von Arne Marit, doch die 1. Etappe der Volta Comunitat Valenciana lieferte aus Sicht von Red Bull – BORA – hansgrohe noch viel mehr.
Nur um wenige Zentimeter hat Arne Marit seinen zweiten Sieg für Red Bull – BORA – hansgrohe im zweiten Rennen verpasst. Im Sprintfinale der 1. Etappe der Valencia-Rundfahrt, in das nur noch etwa die Hälfte des Pelotons gemeinsam ging, benötigte es schon eine gute Kameraperspektive um zu erkennen, das Biniam Girmay ein klein wenig eher den Zielstrich berührt und Arne auf Rang zwei verwies.
Ich wusste gar nicht, dass auch Kletterer ein Leadout fahren können.
Arne Marit
Der belgische Neuzugang zeigte sich dennoch zufrieden. „Ich kann zufrieden sein mit einem ersten und einem zweiten Platz gleich zu Saisonbeginn. Das ist gut für die Motivation und den Spirit im Team. Aber ich muss vor allem dem Team danken. Ich wusste gar nicht, dass auch Kletterer ein Leadout fahren können. Remco hat mich am Ende perfekt in Position gefahren. Und auch Emil hat sich auf dem Weg zu den letzten 500 Metern vors Ziel aufgeopfert. Natürlich hätte ich dem Team gerne einen weiteren Sieg geschenkt. Es war knapp. Aber auch ein Podium ist gut, so behalten wir das Momentum.“
Action am einzigen Anstieg
Doch schon lange bevor es auf die Zielgerade ging, sorgte Red Bull – BORA – hansgrohe für reichlich Rennaction. An der einzigen Bergwertung der 160 Kilometer langen Etappe von Segorbe nach Torreblanca, 34 Kilometer vor Ziel, zählte das Team vor allem mit Ben Zwiehoff zu den Aktivposten und war mitverantwortlich dafür, dass an diesem Kategorie-3-Anstieg das Feld komplett auseinanderfiel.
Lediglich 20 Fahrer befanden sich zwischenzeitlich in der ersten Gruppe – vier davon trugen das Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe. Das Team drückte aufs Tempo, weil in Joao Almeida einer Hauptkonkurrenten für die Gesamtwertung nicht mit dabei war. Andere Teams wollten die Situation hingegen nicht ausnutzen und hielten sich zurück. Nachdem Remco Evenepoel am ausstehenden Zwischensprint noch eine Bonussekunde sichern konnte, verzichteten aber auch Giovanni Aleotti und Aleksandr Vlasov auf weitere Kilometer im Wind. Taktikwechsel.
Starkes Pellizzari-Solo endet erst kurz vorm Ziel
Giulio Pellizzari setzte 18 Kilometer vor dem Ziel zum Solo an. Und obwohl ihm das im Finale topfebene Terrain überhaupt nicht entgegenkam, schaffte er es bis 1600 Meters vors Ziel, ehe er vom nun wieder größer gewordenen Feld eingeholt wurde.
„Ich habe es einfach versucht und bin darüber auch froh. Ich habe alles gegeben. Es war aber klar, dass es für mich allein in der Ebene schwierig werden würde. Als Team haben wir aber super zusammengearbeitet. Remco hat eine Bonussekunde geholt, das war heute Morgen im Bus das Ziel gewesen. Und auch Arnes Zweiter Platz ist gut. Ich glaube, wir hätten nach der Leistung heute sogar mehr verdient.“
Zu den vielen Profis, die kurz nach dem Start des Pellizzari-Solos zurückkehrten, zählte auch Arne, der dann noch für einen runden Abschluss sorgte. Auch Aleks hatte noch Kraft, sich in den Sprint einzumischen und beendete diesen ereignisreichen Tag als 5er.



