Archiv des Monats: April 2026

Paris-Roubaix Femmes | 143 km


Foto Anita + Richard Henninger

1 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 800 03:30:16
2 Vos Marianne Team Visma | Lease a Bike 640 + 00
3 Ferrand-Prevot Pauline Team Visma | Lease a Bike 520 + 06
4 Kopecky Lotte Team SD Worx-Protime 440 + 01:30
5 Jastrab Megan UAE Team ADQ 360 + 01:30
6 Wiebes Lorena Team SD Worx-Protime 280 + 02:20
7 Kool Charlotte Fenix-Premier Tech 240 + 02:20
8 Gillespie Lara UAE Team ADQ 200 + 02:20
9 Sierra Arlenis Movistar Team 160 + 02:20
10 Brand Lucinda Lidl-Trek 135 + 02:20
11 Gery Célia FDJ United-SUEZ 110 + 02:20
12 Backstedt Zoe CANYON//SRAM zondacrypto 95 + 02:20
13 Goossens Marthe AG Insurance-Soudal Team 85 + 02:20
14 Georgi Pfeiffer Team Picnic PostNL 65 + 02:20
15 Kopecky Julia Team SD Worx-Protime

Koch schlägt Vos und gewinnt als erste Deutsche Paris-Roubaix

(rsn) – Als erste Deutsche hat Franziska Koch (FDJ – United Suez) Paris-Roubaix Femmes (1.UWT) gewonnen. Nach einem überragenden Auftritt erreichte die Deutsche Meisterin gemeinsam mit Marianne Vos und Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot (beide Visma – Lease a Bike) die altehrwürdige Radrennbahn in Roubaix.

Dort rang Koch nach insgesamt 143,1 Kilometern von Denain nach Roubaix die sprintfeste Vos mit knappem Vorsprung nieder und feierte den größten Erfolg in ihrer Karriere. Sechs Sekunden später trudelte Ferrand-Prévot als Dritte in Ziel.

Auf den Plätzen vier und fünf überquerten Lotte Kopecky (SD Worx – Protime) und Megan Jastrab (UAE ADQ) mit einem Rückstand von je 1:30 Minuten die Ziellinie. Beide hatten noch versucht, die Kopfgruppe, die sich nach 100 Rennkilometern entscheidend absetzen konnte, einzuholen – doch war das Duo viel zu spät losgefahren, als dass es den Spitzenreiterinnen noch hätte gefährlich werden können.

Diese hatten 19 Kilometer vor dem Ziel die Ungarin Kata Blanka Vas (SD Worx – Protime) abgeschüttelt und sich in den verbleibenden Minuten bis zum Ziel einen packenden Kampf geliefert. Dabei widerstand Koch nicht nur den Attacken der Visma-Frauen, sondern ging selber vor allem auf den Kopfsteinpflasterabschnitten auch immer wieder in die Offensive, um ihre Gegnerinnen in Bedrängnis zu bringen. Zwar konnte sich die 25-Jährige dabei nicht absetzen, im Zielsprint verfügte Koch dann aber über die größten Reserven.

“Das ist kaum zu glauben. Ich habe natürlich davon geträumt und gehofft, dass es mal klappt. Roubaix ist ein Rennen, in dem alles passieren kann. Am Ende hat es geklappt und das ist wie ein Traum“, kommentierte die strahlende Koch im Flash-Interview den bisher erst vierten Sieg ihrer Profikarriere, den sie clever vorbereitet hatte. “Mir ist es gelungen, mich aus allen Problemen rauszuhalten, in den Pavé-Sektoren war ich immer in den Top Ten. Nach Mons-en Pévèle wollten wir das Rennen schwer machen. Das hat dann mit einem perfekten Move geendet, würde ich sagen“, fügte Koch lachend an.

Die Konstellation gegen das Visma-Duo empfand sie nicht unbedingt als negativ. “Gegen zwei Fahrerinnen aus ein und demselben Team ist es einerseits eine Herausforderung, andererseits kann man davon auch etwas profitieren, weil ich so nicht unbedingt arbeiten muss. Ich habe dann aber versucht, sie loszuwerden. Am Ende musste ich es auf den Sprint ankommen lassen und das hat funktioniert“, ließ die Siegerin rundum glücklich am Ende ihren Emotionen freien Lauf. “Ich dachte: Jetzt bist du so nahe dran, jetzt musst du gewinnen, es gab keine andere Option. Ich habe gemerkt, wie Vos aufkam, konnte aber am Ende etwas mehr beschleunigen. In der ersten Ausgabe wurde ich hier Siebte, von da an mochte ich dieses Rennen und wusste, dass ich es eines Tages gewinnen wollte. Und dieser Tag ist heute.“
Vos: “Wollte es vollenden, aber Koch war unglaublich“

Dagegen verpasste die 38-jährige Vos trotz der immensen Unterstützung ihrer Teamkollegin Ferrand-Prévot ihrerseits den ersten Sieg in Roubaix, wo sie bereits bei der Premiere 2021 Zweite geworden war. „Es ist natürlich fantastisch, hier mit den Gefühlen der letzten Wochen mit im Finale zu sein“, sagte Vos, deren Vater kürzlich verstorben war, im Interview mit Eurosport. “Ich wollte es natürlich vollenden, aber Koch war unglaublich. Sie war einfach stärker. Wenn ich gewusst hätte, wie stark sie heute ist, hätten wir vermutlich ein paar Dinge anders gemacht. Wir wussten aber, dass sie in einem harten Finale sehr stark sein kann“, lobte die knapp Geschlagene ihre deutsche Konkurrentin, die sich im Sprint überraschend als die Bessere erwies. “Nach all ‚den Pavé-Sektoren ging es darum, wer die besten Beine übrighatte. Und offensichtlich war ich es nicht.“
@Radsport-news.com

Paris-Roubaix 2026 Männer 258km

Van Aert doch noch zum Pflaster-Triumph


Plomi Foto

Wout van Aert (Visma) gewann ein dramatisch-spannendes Paris-Roubaix 2026 im Zweiersprint.
Der so häufig geschlagene, inzwischen 31-jährige Belgier verwies Tadej Pogacar (UAE) auf der Radrennbahn von Roubaix deutlich auf den 2. Platz. Aus der Springerei einer Verfolgergruppe ging Jasper Stuyven (Soudal) als Glücklicher für den verbleibenden Podestplatz hervor. Im Sprint um den 4. Platz setzte sich Mathieu van der Poel (Alpecin) knapp vor van Aerts Teamkollegen Christophe Laporte durch. Die beiden Top-Favoriten van der Poel und Pogacar mussten harte Aufholjagden fahren. Van der Poel kam nach seinem Defekt im Wald von Arenberg nicht mehr an die Spitze zurück.
Pogacar im Zweiersprint geschlagen

Stattdessen nutzte van Aert die Gunst der Stunde für seinen ersten Sieg bei einem Frühjahrs-Monument. Sein bisher einziger Monument-Sieg war im Hochsommer bei der Corona bedingten Nachhol-Ausgabe von Mailand-Sanremo. Damit durchkreuzte van Aert, dass Pogacar ein weiteres Kapitel zu seinem Legenden-Status hinzufügte – alle 5 Monumente zu gewinnen und das auch noch als erster Fahrer in nahtloser Reihenfolge. So wurde es wieder ein 2. Platz für den slowenischen Weltmeister in Roubaix.
Van der Poel nach Arenberg-Defekt nie mehr vorn

Ebenso wurde nichts aus dem 4. Roubaix-Sieg in Folge für van der Poel, was so auch noch nie jemandem gelungen wäre. Nach 3-maligem (!) Radwechsel im Wald von Arenberg lag van der Poel über 2 Minuten zurück und verkürzte den Rückstand nach vorne bis zur Schlussphase auf unter eine halbe Minute fast im Alleingang. Dies könnte man als Indiz werten, dass van der Poel ohne Malheure kaum zu schlagen gewesen wäre. Aber eine Vielzahl an Defekten, auch und gerade bei den Mitfavoriten, ließ diese 123. Auflage der »Königin der Klassiker« zu einem sich zuspitzenden Drama werden, nachdem die ersten knapp 100 Kilometer bis zum ersten Pflaster-Abschnitt keine Ausreißer weggekommen waren.

Im Wald von Arenberg platzte 95 Kilometer vorm Ziel nicht nur das Rennen für van der Poel, sondern fiel auch eine Vorentscheidung zugunsten von 7 Fahrern: Pogacar, van Aert, Laporte, Mads Pedersen (Lidl), Stefan Bisseger (Decathlon), Jasper Stuyven (Soudal) und Laurence Pithie (Red Bull), wobei letztgenannter wegen Defekten und Sturzes nicht bis ins Finale mithalten konnte. Auch Pogacar und van Aert mussten in der Folgezeit je einen weiteren Defekt kompensieren.

Als van Aert die endgütlige Vorentscheidung 54 Kilometer vorm Ziel im Pflasterstück von Auchy nach Bersée herbeiführte, blieb nur Pogacar dabei und setzte noch einen drüber, was wie schon eine Woche zuvor bei der Flandern-Rundfahrt Pedersen im entscheidenden Moment ganz knapp den Anschluss kostete. Laporte, Stuyven und Bissegger mussten schon kurz davor abreißen lassen, konnten aber am Ende gemeinsam mit den aufschließenden van der Poel und Mick van Dijke (Red Bull) sowie Pedersen den 3. Platz unter sich ausmachen.

Pogacar wurde van Aert auf den Pflasterstücken nicht los. Van Aert fuhr die Pflaster-Kurven einfach besser und öffnete so immer wieder Lücken zu Pogacar, die dieser schließen musste, oder konnte andersherum kleine entstandende Lücken zu Pogacar wettmachen. Außerdem hatte van Aert als taktisches Ass noch den Teamkollegen Laporte im Ärmel, weswegen er ein paar Führungen verweigerte. So fuhr Pogacar auch von vorne ins Velodrom ein. Nach etwas weniger als einer Runde, mit noch gut 200 Meter zu fahren, eröffnete van Aert aus hinterer Position den Sprint. Pogacar verpasste es dadurch, früher zu eröffnen für eine Restchance gegen den auf dem Papier deutlich stärkeren Sprinter.
Rückenwind, gutes Wetter, Hochgeschwindigkeit

Es war ein trockenes Paris-Roubaix bei angenehmen Temperaturen um die 11 bis 15 Grad. Dies und vor allem der aus Süd bis Südwest kommende Wind machten das Rennen aber auch höllisch schnell. Denn es herrschte damit meistens Rückenwind, abgesehen von einigen Abschnitten auf dem Zickzackkurs über die Pflaster nach Roubaix, wie zum Beispiel Gegenwind auf dem letzten schwierigen Pflaster Carrefour de l’Arbre.

In der Anfangsphase vor den 30 Pflaster-Abschnitten kam keine Spitzengruppe wirklich weg, weil sich immer nur 2 bis 5 Fahrer fanden und schnell wieder eingeholt waren. So enterte das fast noch komplette Hauptfeld den ersten Pflastersektor 162,5 Kilometer vorm Ziel. Und sogleich eröffnete Pedersen den Reigen der Defekte bei den Mitfavoriten. Der spätere Sieger van Aert folgte ihm mit einem ersten von 2 Defekten ein paar Kilometer später. In dieser Phase ließ sich das noch relativ gut ausbügeln.

Pogacar wegen Defekts mit Aufholjagd bis Arenberg

Als es Pogacar mit 120 zu fahrenden Kilometern auf dem Pflasterstück von Quérénaing nach Maing erwischte, lag die Situation anders. Denn das Hauptfeld hatte sich inzwischen geteilt, und vorne drückten Pogacars Helfer auf die Tube, was sich insofern rächen sollte, als dass die Teamfahrzeuge erst hinter dem zweiten Feld fuhren. So war nur das neutrale Materialfahrzeug zur Stelle. Anstatt sich das Hinterrad wechseln zu lassen, ließ sich Pogacar dazu verleiten, aufs viel zu große neutrale Ersatzrad zu wechseln. Damit bewältigte er 2 Pflaster-Abschnitte, ehe er zurück auf die Ersatzmaschine wechselte.

Bei seiner Aufholjagd halfen ihm Antonio Morgado sowie die für den Kapitän zurückbeorderten Nils Politt und Mikkel Bjerg. Als diese verbraucht waren, musste Pogacar die restlichen 20 Sekunden der ehemals über eine Minute Rückstand allein im Wind schließen, weil man sich im Team entschied, Florian Vermeersch vorne zu belassen. Hier verbrannte Pogacar insofern einige unnötige Kräfte, weil Vermeersch in der Folgezeit überhaupt keine Rolle mehr spielte.

Die Helfer von van der Poel und van Aert hielten unterdessen das Tempo im Spitzenfeld hoch, und van der Poel attackierte sogar 104 Kilometer vorm Ziel auf Pflaster. 5 Kilometer später hatte Pogacar das vordere Feld erreicht, rechtzeitig vor dem Wald von Arenberg. Dort schlug das Pendel gegen den anderen der beiden Top-Favoriten aus, und nach van der Poels Reifenschaden wurde es bizarr.
Van der Poel zu noch dümmeren Zeitpunkt mit Defekt

Der Ex-Roubaix-Zweite Jasper Philipsen überließ van der Poel selbstlos das Rad, in dessen Pedale er aber nicht passte. Währenddessen tauschte ein weiterer Teamkollege, Tibor del Grosso, lässig eigenhändig van der Poels Vorderrad gegen das seine. Van der Poel lief rückwärts zu seinem ursprünglichen Arbeitsgerät, sprang auf, um dann ausgangs dem Wald von Arenberg direkt den nächsten Defekt zu bekommen. Nun bekam er sein eigenes Ersatzrad. Aber inzwischen war der Rückstand zur Spitze auf einiges mehr als 2 Minuten angewachsen. Nach einem anfänglichen Eindruck der Resignation warf van der Poel noch alles in die Waagschale. Im Ziel fehlten ihm nur noch 15 Sekunden auf den Sieger.

Derweil gab es im Wald von Arenberg vorne die Auslese zugunsten von Pogacar, van Aert, Laporte, Pedersen, Bisseger, Stuyven und Pithie. 84,5 Kilometer vorm Ziel schloss Filippo Ganna (Ineos) mit Jordi Meeus (Red Bull) am Hinterrad auf. Doch alles war umsonst, weil Ganna 2,5 Kilometer später einen Reifenschaden hatte und auch Meeus wieder abplatzte. Auch sein Teamkollege Pithie fiel zurück, allerdings wie Ganna wegen Reifenschaden.

Und auch die späteren Top-2 erwischte es noch einmal. Während Pogacar den weiteren Plattfuß nach seinem inzwischen 3. Radwechsel sehr schnell, innerhalb von 5 Kilometern, bereinigen konnte, brauchte van Aert wenig später 10 Kilometer – und brachte Pithie und Meeus 61 Kilometer vorm Ziel mit zurück zur Spitze, die da aus einem Quintett aus Pogacar, Pedersen, Laporte, Stuyven und Bissegger bestanden hatte.

Inzwischen hatte van der Poel 68 Kilometer vorm Ziel mehr oder weniger im Alleingang die Verfolgergruppe um Ganna erreicht, in der dieser seine restlichen Helfer eingespannt hatte. Es kam zu einer kurzen Zweckgemeinschaft zwischen van der Poel und Ganna, um den Rückstand zur Spitze zu senken – van der Poel auf Pflaster, Ganna auf Asphalt – bis Ganna auf dem Pflasterstück von Auchy nach Bersée nicht mehr van der Poels Hinterrad halten konnte und schließlich aus der Gruppe nur noch Mick van Dijke bei van der Poel war.

Van Aert geht 54 Kilometer vorm Ziel mit Pogacar

Genau auf diesem Pflaster leitete van Aert die Vorentscheidung ein, indem er nach der Führung seines Teamkollegen Laporte noch vor Pflasterbeginn aus dem Hinterhalt attackierte. Hinter ihm attackierte Pogacar, schloss die Lücke, setzte sich in Front und eliminierte so Pedersen. Laporte, Stuyven und Bissegger waren schon sofort abgehängt. Weit dahinter erlitt der ohnehin hoffnungslos abhängte Ganna einen weiteren Defekt und stürzte auch noch kurz nach der Reparatur.

Als noch 50 Kilometer zu fahren waren, erreicht van der Poel mit Mick van Dijke die 3 Verfolger auf den Plätzen 4 bis 6 mit weiterhin einer halben Minute Rückstand auf die Spitze. Pedersen hing da noch zwischen dem Spitzenduo und den nun 5 Verfolgern, wurde aber im folgenden schwierigen Sektor Mons-en-Pévèle gestellt.

Im weiteren Verlauf machten Pogacar und van der Poel jeweils das meiste Tempo, obschon vorne auch van Aert mitnichten nur hinten drauflag, sondern weiterhin die meisten Führungen doch übernahm. In der Verfolgung arbeitete den Kräfteverhältnissen entsprechend Pedersen am zweitmeisten. Die Außenseiter Stuyven, Bissegger und van Dijke kreiselten mit, hielten sich aber etwas zurück. Gar nichts im Wind fuhr logischerweise Laporte, der seinen Teamkollegen van Aert vorne wusste.

Der Abstand zwischen Spitzenduo und Verfolgergruppe schwankte zwischen 30 bis 40 Sekunden, bis er zum Carrefour de l’Arbe 17 Kilometer vorm Ziel auf nicht viel mehr als 20 Sekunden geschrumpft war. Weniger wurde es jedoch – abgesehen von den letzten Metern im Velodrom – nicht mehr. So eröffnete van Dijke 3,5 Kilometer vorm Ziel die Springerei. Bissegger passte auf und schloss es ebenso wie hinter ihm van der Poel mit allen anderen.

Stuyven in später Springerei zum übrigen Podestplatz

Einen Kilometer später sprang Stuyven davon für seinen erst 2. Podestplatz bei einem Monument nach seinem Sanremo-Triumph 2021, und zwar in ähnlicher Manier wie damals. Im Ziel hatte er 13 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo und rettete 2 Sekunden auf die sprintenden van der Poel, Laporte, van Dijke und Pedersen. Bissegger ließ austrudeln und beendete das Rennen nach Platz 7 im Vorjahr nun auf dem 8. Platz.

Innerhalb der letzten 30 Kilometer hatten sich Politt und Mike Teunissen (XDS) aus der nächsten Verfolgergruppe gelöst und konnte so die Top-Ten im Ziel komplettieren, 2:36 Minuten hinter van Aert und Politts Kapitän Pogacar. Aus den Resten der Gruppe sprinteten Max Walscheid (Cofidis) auf den 11. Platz vor Gianni Vermeersch (Red Bull) mit fast 4 Minuten Rückstand. Florian Vermeersch schaffte es nicht ins Ziel ebenso wie beispielsweise Philipsen. Der Mechaniker del Grosso hielt auf Platz 136 soeben das Zeitlimit ein.

123. Auflage Paris-Roubaix Hauts-de-France (258km)

1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 5:16:52
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Jasper Stuyven (BEL) – Soudal-Quick Step +0:13
4. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech +0:15
5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike alle
6. Mick van Dijke (NED) – Red Bull-Bora gleiche
7. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek Zeit
8. Stefan Bissegger (SUI) – Decathlon-CMA CGM +0:20
9. Nils Politt (GER) – UAE-XRG +2:36
10. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gl.Zeit
11. Max Walscheid (GER) – Lidl-Trek +3:46
12. Gianni Vermeersch (BEL) – Red Bull-Bora alle
13. Guillaume Boivin (CAN) – NSN
14. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies gleiche
15. Daan Hoole (NED) – Decathlon-CMA CGM
16. Alex Segaert (BEL) – Bahrain Victorious Zeit
17. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora +5:43
18. Stanisl. Aniolkowski (POL) – Cofidis
19. Brent van Moer (BEL) – Pinarello-Q36.5 alle
20. Dries van Gestel (BEL) – Soudal-Quick Step gleiche
21. Kim Heiduk (GER) – Ineos Grenadiers Zeit
22. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +5:51
23. Clément Russo (FRA) – Groupama-FDJ +7:20
24. Ivan Garcia Cortina (ESP) – Movistar +7:29
25. Filippo Ganna (ITA) – Ineos-Grenadiers +7:32

31. John Degenkolb (GER) – Picnic-PostNL +8:01
81. Dylan van Baarle (NED) – Soudal-Quick Step +12:00
– 175 Teilnehmer, davon 139 klassiert.

@radsport-seite.de

Historischer Sieg im Velodrom von Roubaix: Davide Donati gewinnt Paris-Roubaix Espoirs U23

Der 21-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies sprintete nach 159 Kilometern zum Sieg in der „Hölle des Nordens“. Am Ende entschied das Fotofinish.


Plomi Foto

U23 159km:

1 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 30 03:33:44
2 Dunwoody Seth Bahrain Victorious Development Team 25 + 00
3 van den Eijnden Guus Alpecin-Premier Tech Development Team 20 + 00
4 Schaper Joeri Soudal Quick-Step Devo Team 15 + 00
5 Álvarez Héctor Lidl-Trek Future Racing 10 + 00
6 Schoofs Jasper Soudal Quick-Step Devo Team 5 + 00
7 Gicquel Gabin Vendée U Primeo Energie 3 + 00
8 Haugland Kasper Decathlon CMA CGM Development Team 1 + 00
9 Vanden Eynde Mats Lidl-Trek Future Racing 1 + 00
10 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies +00

Wenn es um Eintagesrennen im Radsport geht, gibt es keinen Klassiker, der mit Paris-Roubaix vergleichbar ist. Mit seiner 130-jährigen Geschichte, den berüchtigten Kopfsteinpflaster-Sektoren und dem ikonischen Finale im Velodrom zählt die „Hölle des Nordens“ zu den prestigeträchtigsten Rennen überhaupt – auch in der U23-Kategorie. Umso bedeutender ist der Sieg von Davide Donati bei der diesjährigen Ausgabe von Paris-Roubaix Espoirs.

Der Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies setzte sich nach 159 Kilometern von Le Cateau-Cambrésis nach Roubaix und insgesamt 23 Pavé-Sektoren in einem dramatischen Sprint hauchdünn durch. Im Fotofinish verwies er Seth Dunwoody (Bahrain Victorious Development Team) und Guus van den Eijnden (Alpecin-Deceuninck Development Team) auf die Plätze zwei und drei. Für Donati, der bereits drei Siege auf Profi-Niveau feiern konnte, ist es einer der größten Erfolge seiner Karriere.
„Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Das Finale war komplett verrückt. Auf den letzten Metern im Velodrom habe ich einfach alles rausgehauen, was ich noch hatte. Dieses Rennen zu gewinnen – und dann noch im Fotofinish – bedeutet mir unglaublich viel. Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich.“
— Davide Donati

Auch im Team war die Freude riesig. Neben dem Sieg von Donati unterstrich auch der Niederländer Gijs Schoonvelde mit Platz zehn die geschlossene Teamleistung der Rookies, auch der Deutsche Paul Fietzke – am Ende 16. – war lange im Finale dabei. Für das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe war es bereits der sechste Sieg in diesem Jahr.
„Unglaublich – ich bin komplett überwältigt und es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden. Mitzuerleben, wie unsere jungen Athleten ihren Weg gehen und solche Erfolge feiern – das ist einfach wahnsinnig schön. Alle Rookies sind heute ein großartiges Rennen gefahren und haben gezeigt, dass unser Konzept funktioniert. Glückwunsch an Davide – das ist ein ganz großer Sieg.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Das nächste große Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist nun die U23-Version von Lüttich–Bastogne–Lüttich, die am kommenden Samstag stattfindet.

Paris – Roubaix Juniors | 106 km

01 Wiersma Thijs Netherlands 02:26:42
02 Herzog Karl Germany + 00

03 Picard Alban France + 02
04 Birkedal Julius Løvstrup Denmark + 02
05 Winters Gijs Netherlands + 02
06 Hincapie Enzo USA + 02
07 Fahy Augustin Linas-Montlhéry-AC Bisontine + 02
08 Risbjerg Malthe Denmark + 02
09 Wilmsen Daan Belgium + 02
10 Keppens Mauro Belgium

Scheldeprijs 2026

Männer 205km:


Herbert Moos Foto

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 250 04:25:01
2 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 170 + 00
3 Jeannière Emilien Team TotalEnergies 140 + 00
4 Rajovic Dusan Solution Tech-NIPPO-Rali 120 + 00
5 Erzen Zak Bahrain Victorious 100 + 00
6 Hofstetter Hugo NSN Cycling Team 80 + 00
7 Dekker David BEAT CC p/b Saxo 70 + 00
8 Philipsen Jasper Alpecin-Premier Tech 60 + 00
9 De Schuyteneer Steffen Lotto-Intermarché 50 + 00
10 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise 40 + 00
11 Liepins Emils Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 30 + 00
12 Cavia Daniel Burgos Burpellet BH 20 + 00
13 Aniolkowski Stanislaw Cofidis 10 + 00
14 Meeus Jordi Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 00
15 Ackermann Pascal Team Jayco-AlUla 10

Frauen 130km:

1 KOOL Charlotte NED Fenix-Premier Tech 03:03:02
2 VEENHOVEN Nienke NED Team Visma | Lease a Bike 00:00
3 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 00:00
4 GILLESPIE Lara IRL UAE Team ADQ 00:00
5 CONSONNI Chiara ITA CANYON//SRAM zondacrypto 00:00
6 VAN ‚T GELOOF Marjolein NED Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 00:00
7 LUNDMARK Clara SWE Minimax Cycling Team 00:00
8 VERHULST-WILD Gladys FRA AG Insurance-Soudal Team 00:00
9 FIORIN Sara ITA Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 00:00
10 SCHWEINBERGER Kathrin AUT Human Powered Health 00:00

GP Palio del Recioto – 152 Km – U23

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 30
2 Scalco Matteo XDS Astana Development Team 25 + 56
3 Biehl Kevin General Store-Essegibi-F.Ili Curia 20 + 56
4 Bicelli Michele Biesse-Carrera Premac 15 + 02:50
5 Boldyrev Matvey UAE Team Emirates Gen-Z 10 + 02:50
6 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 5 + 02:50
7 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike Development 3 + 03:50
8 Quintero Juan Diego Petrolike 1 + 03:50
9 Rosato Giacomo Bahrain Victorious Development Team 1 + 03:50
10 Remelli Cristian General Store-Esseg

Zweiter Sieg in Folge: Lorenzo Finn gewinnt den GP Palio del Recioto


Plomi Foto

Lorenzo Finn setzt seine starke Form in Italien fort und holt sich beim U23-Rennen GP Palio del Recioto seinen zweiten Sieg innerhalb von zwei Tagen. Es war der fünfte Saisonsieg für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies.

Bei dem prestigeträchtigen Eintagesrennen über 152,4 Kilometer rund um Negrar di Valpolicella zeigte der amtierende U23-Weltmeister erneut eine herausragende Leistung. Nach seinem Erfolg beim Giro del Belvedere am Vortag legte Lorenzo Finn noch einen drauf und gewann solo mit 56 Sekunden Vorsprung vor Matteo Scalco (Italien, XDS Astana Development Team) und Kevin Biehl (Dänemark, General Store – Essegibi – F.lli Curia).

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gingen mit einem klaren Plan ins Rennen und setzten diesen von Anfang bis Ende perfekt um. Paul Fietzke (Deutschland) und Anatol Friedl (Österreich) kontrollierten die erste Rennhälfte und hielten die Ausreißer in Schach, bevor Gustave Blanc (Frankreich) und Max Bock (Deutschland) in der entscheidenden Phase des Tages das Kommando übernahmen. Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel – am letzten Anstieg des Tages – setzte Finn dann den entscheidenden Angriff: Er riss schnell eine Lücke und fuhr anschließend solo ins Ziel.
„Es war wieder ein toller Tag. Die Teamarbeit war wirklich stark von allen. Wir haben früh die Kontrolle über das Rennen übernommen und alles lief nach Plan. Das war definitiv eine perfekte Team-Performance. Im Finale hatte ich dann noch gute Beine und konnte angreifen und solo wegfahren. Die letzten beiden Tage haben gezeigt, dass ich langsam in Form komme. Das ist ein wirklich gutes Zeichen. Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen.“
— Lorenzo Finn

Max Bock rundete das starke Teamergebnis mit einem sechsten Platz ab und unterstrich damit einmal mehr die Stärke und Qualität der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Sportdirektor Cesare Benedetti lobte die kollektive Leistung seines Teams:
„Wir wussten, dass wir heute wahrscheinlich nicht viel Hilfe bei der Kontrolle des Rennens bekommen würden, und die anderen Teams waren von Anfang an viel aufmerksamer als am Tag zuvor. Das machte die Aufgabe für uns noch schwieriger. Paul und Anatol haben im ersten Teil des Rennens aber einen superstarken Job gemacht, dann hat Gustave übernommen und Max hat am längsten Anstieg des Tages ein fantastisches Tempo vorgelegt. Lorenzo entschied das Rennen mit seinem Angriff am steilsten Teil des letzten Anstieges. Insgesamt war es eine super Teamleistung.“
— Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter

Finns Sieg war bereits der fünfte Saisonerfolg für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Ihre nächste große Herausforderung wartet nun am Sonntag bei Paris-Roubaix Espoirs, der U23-Version des berühmten französischen Klassikers Paris-Roubaix.

Région Pays de la Loire Tour 2026

1. Etappe: Fontevraud-l’Abbaye – Vertou – 188 Km

1 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 03:56:40
2 BLIKRA Erlend NOR Uno-X Mobility 00:00
3 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
4 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ United 00:00
5 OOSTERLINCK Joes BEL Van Rysel-Roubaix 00:00
6 STRONG Corbin NZL NSN Cycling Team 00:00
7 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
8 TESSON Jason FRA Team TotalEnergies 00:00
9 HUYSMANS Nolan BEL Team Flanders-Baloise 00:00
10 VENTURINI Clément FRA Unibet Rose Rockets 00:00
11 COQUARD Bryan FRA Cofidis 00:00
12 RIDOLFO Filippo ITA Team Novo Nordisk 00:00
13 POLLEFLIET Gianluca BEL Decathlon CMA CGM Team 00:00
14 SANLAVILLE Mathias FRA CIC Pro Cycling Academy 00:00
15 BERASATEGI Xabier ESP Euskaltel-Euskadi 00:00

2. Etappe: La Garnache – Les Sables-d’Olonne – 154 Km

1 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 03:23:49
2 BLIKRA Erlend NOR Uno-X Mobility 00:00
3 BENNETT Sam IRL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
4 TESSON Jason FRA Team TotalEnergies 00:00
5 ZANONCELLO Enrico ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
6 POLLEFLIET Gianluca BEL Decathlon CMA CGM Team 00:00
7 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
8 STRONG Corbin NZL NSN Cycling Team 00:00
9 OOSTERLINCK Joes BEL Van Rysel-Roubaix 00:00
10 SANLAVILLE Mathias FRA CIC Pro Cycling Academy 00:00

3. Etappe: Avrillé – Sainte-Suzanne-et-Chammes – 199 Km

1 KAMP Alexander DEN Uno-X Mobility 04:37:03
2 BESSEGA Gabriele ITA Team Polti VisitMalta 00:00
3 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
4 THOMAS Benjamin FRA Cofidis 00:00
5 SORARRAIN Gorka ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:00
6 THÉOT Killian FRA Van Rysel-Roubaix 00:00
7 STRONG Corbin NZL NSN Cycling Team 00:06
8 COSTIOU Ewen FRA Groupama-FDJ United 00:06
9 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:06
10 VENTURINI Clément FRA Unibet Rose Rockets 00:06

4. Etappe. Brûlon – Le Mans – 180 Km

1 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 04:11:44
2 STRONG Corbin NZL NSN Cycling Team 00:03
3 VENTURINI Clément FRA Unibet Rose Rockets 00:03
4 KAMP Alexander DEN Uno-X Mobility 00:03
5 HERMANS Quinten BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:03
6 ISIDORE Noa FRA Decathlon CMA CGM Team 00:14
7 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:14
8 MARCELLUSI Martin ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:14
9 THÉOT Killian FRA Van Rysel-Roubaix 00:14
10 DARDER Sergi ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:14

Gesamtendwertung nach der 4. Etappe

1 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 16:08:56
2 KAMP Alexander DEN Uno-X Mobility 00:12
3 STRONG Corbin NZL NSN Cycling Team 00:18
4 VENTURINI Clément FRA Unibet Rose Rockets 00:25
5 MARCELLUSI Martin ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:31
6 THÉOT Killian FRA Van Rysel-Roubaix 00:34
7 LOOCKX Lander BEL Unibet Rose Rockets 00:34
8 SORARRAIN Gorka ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:34
9 VAN DER TUUK Axel NED Euskaltel-Euskadi 00:34
10 COQUARD Bryan FRA Cofidis 00:35

Giro del Belvedere – U23 – 168 Km

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:54:04
2 SMITH Will GBR Team Visma | Lease a Bike Dev 01:20
3 BAMBAGIONI Tommaso ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 01:20
4 QUINTERO Juan Diego COL Petrolike 01:20
5 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 01:27
6 NEGRENTE Mattia ITA XDS Astana Development Team 01:27
7 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:27
8 MELLANO Ludovico ITA XDS Astana Development Team 01:27
9 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 01:27
10 VESCO Leonardo ITA Biesse-Carrera Premac 01:27
11 GAFFNEY David IRL Hagens Berman Jayco 01:27
12 SAINT-MARTIN Pierre FRA AVC Aix-en-Provence Dole 01:27
13 MERNIK Sven SLO Team Visma | Lease a Bike Dev 01:27
14 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 01:27
15 BERTOLLI Samuel ITA Team Nippo Nuovacomauto Obor 01:27
16 LORELLO Riccardo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 01:50
17 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:50
18 BOLDYREV Matvey RUS UAE Team Emirates Gen-Z 01:50
19 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 01:50
20 ZANUTTA David ITA XDS Astana Development Team 01:50

Sieg im Weltmeister-Trikot: Lorenzo Finn gewinnt den Giro del Belvedere


Plomi Foto

Der amtierende U23-Weltmeister fuhr beim italienischen Nachwuchs-Klassiker überlegen zum Sieg und bescherte den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies bereits den vierten Saisonerfolg.

Beim traditionsreichen Giro del Belvedere, einem der bedeutendsten U23-Rennen im italienischen Frühjahrskalender, wurde Lorenzo Finn seiner Favoritenrolle gerecht. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel des 168,5 Kilometer langen und mit zahlreichen Anstiegen gespickten Eintagesrennens setzte der amtierende Weltmeister seine entscheidende Attacke und zog anschließend allein davon.

Der 19-jährige Italiener, der das in der Nähe von Treviso ausgetragene Rennen erstmals im Weltmeistertrikot und zugleich als Vorjahressieger in Angriff nahm, brachte seinen Vorsprung souverän ins Ziel und gewann mit 1:20 Minuten vor William Smith (Großbritannien, Team Visma | Lease a Bike Development). Rang drei belegte Tommaso Bambagioni (Italien, Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone).
„Ich bin super glücklich über diesen Sieg heute – und natürlich ganz besonders darüber, mein erstes Rennen im Weltmeistertrikot direkt gewonnen zu haben. Das Team hat den ganzen Tag über einen richtig starken Job gemacht und mich perfekt unterstützt. Nach meiner Attacke war es zwar noch ein weiter Weg bis ins Ziel, aber meine Beine waren gut. Es war wirklich eine perfekte Teamleistung.“
— Lorenzo Finn

Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatten Finns Teamkollegen Paul Fietzke, Max Bock (beide Deutschland), Gustave Blanc (Frankreich) und Anatol Friedl (Österreich), die mit ihrer Arbeit im Rennen die Grundlage für den Sieg legten.
„Wir hatten einen klaren Plan und die Mannschaft ist sehr geschlossen und stark gefahren. Lorenzos Attacke kam rund 32 Kilometer vor dem Ziel – das war sicher früher, als viele andere erwartet hatten. Umso stärker war es, diesen Vorsprung bis ins Ziel zu behaupten.“
— Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter
Bereits morgen starten die Rookies bei ihrem nächsten Rennen: Der GP Palio del Recioto ist ein weiteres wichtiges U23-Rennen im Kalender.

Itzulia Basque Country – Baskenland Rundfahrt 6. – 11. April 2026

1. Etappe: Bilbao – Bilbao – ITT – 13,8 Km


Felix Großschartner (Plomi Foto)

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:17:09
2 VAUQUELIN Kévin FRA INEOS Grenadiers 00:23
3 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates-XRG 00:27
4 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 00:28

5 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:29
6 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:33
7 AUGUST AJ USA INEOS Grenadiers 00:40
8 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:43
9 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:45
10 LEONARD Michael CAN EF Education-EasyPost 00:46
11 ROMO Javier ESP Movistar Team 00:48
12 ARMIRAIL Bruno FRA Team Visma | Lease a Bike 00:50
13 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates-XRG 00:51
14 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:52
15 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 00:52
16 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:53
17 TEJADA Harold COL XDS Astana Team 00:55
18 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 00:55
19 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 00:56

2. Etappe: Pamplona-Iruña – Lekunberri – 165 Km

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 04:11:48
2 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 01:25
3 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 01:25
4 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 01:25
5 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 01:25
6 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 01:25
7 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:25
8 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 01:25
9 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 01:31
10 TEJADA Harold COL XDS Astana Team 01:43
11 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates-XRG 01:43
12 AYUSO Juan ESP Lidl-Trek 02:29
13 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 02:29
14 HIGUITA Sergio COL XDS Astana Team 02:34
15 LOPEZ Juan Pedro ESP Movistar Team 02:34

3. Etappe: Basauri – Basauri – 153 Km

1 LAURANCE Axel FRA INEOS Grenadiers 03:38:33
2 ARRIETA Igor ESP UAE Team Emirates-XRG 00:02
3 TESFAZION Natnael ERI Movistar Team 00:14
4 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:14
5 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:18
6 SHAW James GBR EF Education-EasyPost 00:21
7 BRAZ AFONSO Clément FRA Groupama-FDJ United 00:24
8 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:24
9 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:24
10 THOMPSON Reuben NZL Lotto-Intermarché 00:34
11 VAN DER LEE Jardi NED EF Education-EasyPost 00:49
12 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 01:04
13 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 01:04
14 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 01:04
15 ROMO Javier ESP Movistar Team 01:04

4. Etappe: Galdakao – Galdakao – 167 Km

1 ARANBURU Alex ESP Cofidis 03:55:15
2 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:04
3 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:06
4 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 00:07
5 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:13
6 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:14
7 LOPEZ Juan Pedro ESP Movistar Team 00:14
8 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:14
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:17
10 ARRIETA Igor ESP UAE Team Emirates-XRG 00:24

5. Etappe: Eibar – Eibar – 176 Km

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 04:30:02
2 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 ROMO Javier ESP Movistar Team 01:03
4 VAUQUELIN Kévin FRA INEOS Grenadiers 01:11
5 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:11
6 TEJADA Harold COL XDS Astana Team 01:11
7 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 01:11
8 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 01:11
9 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 01:11
10 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 01:11
11 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 01:11
12 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 01:11
13 ARRIETA Igor ESP UAE Team Emirates-XRG 02:46

14 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 02:46
15 RUIZ Ibon ESP Equipo Kern Pharma 03:53

Florian Lipowitz wird Zweiter auf der Königsetappe der Itzulia
Vor der letzten Etappe liegt Lipowitz nun auf Rang zwei der Gesamtwertung, Roglič ist Dritter.

Die 5. Etappe der Itzulia Basque Country brachte einen weiteren anspruchsvollen Tag in den Hügeln rund um Eibar mit sich, mit acht Anstiegen auf 176,2 Kilometern. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war es ein starker Auftritt von Florian Lipowitz, der nach einer offensiven Fahrt als Zweiter ins Ziel kam, während Primož Roglič im Kampf um das Gesamtpodium blieb und Haimar Etxeberria erneut in der Ausreißergruppe vertreten war.
Nach einem schnellen und aggressiven Beginn dauerte es rund 20 Kilometer voller Attacken, bis sich schließlich eine große Spitzengruppe mit etwa 30 Fahrern absetzen konnte. Etxeberria war Teil dieser Gruppe und verschaffte Red Bull – BORA – hansgrohe damit Präsenz an der Spitze, als sich das Rennen auf der Königsetappe allmählich einpendelte.
Auf dem Anstieg nach Krabelin begann sich das Rennen zu verändern. Als das Tempo im Feld anzog, lancierte Lipowitz eine Attacke, die den Gesamtführenden Paul Seixas sofort zu einer Reaktion zwang. Die Gruppe der Favoriten wurde dadurch schnell verkleinert, und als Lipowitz und Seixas begannen, zu Fahrern aus der Ausreißergruppe aufzuschließen, konnte Etxeberria an der Spitze mitarbeiten und seinem Teamkollegen helfen, am Berg ein hohes und gleichmäßiges Tempo zu fahren.

Lipowitz setzte das Rennen von dort an weiter unter Druck und versuchte auch in der Abfahrt, einen Unterschied zu machen, doch die übrigen Favoriten fanden hinter den Führenden nach und nach wieder zusammen. Als die Etappe weiterhin völlig offen war, folgten weitere Vorstöße im Vorfeld der letzten Anstiege, ehe die entscheidende Selektion an der Izua erfolgte.
Dort zog das Tempo erneut deutlich an. Als die Gruppe kleiner wurde, konnten zunächst nur Lipowitz, Roglič und Izagirre Seixas folgen. Lipowitz beschleunigte dann noch einmal, zog Seixas mit sich und riss eine Lücke. Roglič blieb direkt dahinter in Schlagdistanz, während das Rennen am Anstieg weiter auseinanderfiel.

Noch vor der Kuppe lagen Lipowitz und Seixas allein an der Spitze des Rennens. Der Abstand blieb bis tief in den letzten Teil der Etappe hinein gering, und der Ausgang war weiterhin offen, als die beiden Führenden den letzten Anstieg und die letzten Kilometer Richtung Eibar in Angriff nahmen. Selbst in der Abfahrt, in der Seixas stark forcierte, konnte Lipowitz am Hinterrad bleiben und ihn bis zum Ziel begleiten.
Im letzten Kilometer versuchte Lipowitz, den Sprint mit einer frühen Beschleunigung zu überraschen, doch Seixas konnte reagieren, zog in den letzten Metern noch vorbei und sicherte sich den Etappensieg. Lipowitz überquerte nach einer starken Leistung als Zweiter die Ziellinie, während Roglič nach einer harten Verfolgung dahinter als Zwölfter ins Ziel kam.
Vor der letzten Etappe rückt Lipowitz damit auf den zweiten Gesamtrang vor, Roglič liegt nun auf Platz drei der Gesamtwertung.

6. Etappe: Goizper-Antzuola – Bergara – 135 Km

1 August AJ INEOS Grenadiers 50 03:29:35
2 García Raúl Movistar Team 30 + 16
3 van den Broek Frank Team Picnic PostNL 25 + 34
4 Glivar Gal Alpecin-Premier Tech 20 + 34
5 Fiorelli Filippo Team Visma | Lease a Bike 15 + 01:07
6 Verstrynge Emiel Alpecin-Premier Tech 10 + 01:07
7 Velasco Simone XDS Astana Team 8 + 01:07
8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 6 + 01:09
9 Debruyne Ramses Alpecin-Premier Tech 3 + 01:26
10 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ United

Endstand:

1 Seixas Paul Decathlon CMA CGM Team 20:07:35
2 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:30

3 8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 02:33
4 Izagirre Ion Cofidis + 03:50
5 3 Champoussin Clément XDS Astana Team + 04:43
6 3 Bilbao Pello Bahrain Victorious + 05:03
7 3 Romo Javier Movistar Team + 05:05
8 5 Arrieta Igor UAE Team Emirates-XRG + 05:25
9 4 Baudin Alex EF Education-EasyPost + 05:41
10 2 Vauquelin Kévin INEOS Grenadiers + 07:33
11 6 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ United + 11:34
12 5 Uijtdebroeks Cian Movistar Team + 13:15
13 6 Beloki Markel EF Education-EasyPost + 18:39
14 12 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 19:24
15 9 Tejada Harold XDS Astana Team

Die 6. Etappe brachte – im Gegensatz zu den Vortagen – baskisches Wetter mit Dauerregen und einen Temperatursturz von fast 20 Grad auf einstellige Temperaturen. Viele Fahrer zitterten im Ziel vor Kälte. Wie an den Tagen 3 und 4 bildete sich eine riesige Spitzengruppe, aus der heraus Andrew August (Ineos) am letzten Anstieg ein 11-Kilometer-Siegessolo begann. 16 Sekunden hinter ihm belegte Raul Garcia Pierna (Movistar) den 2. Platz. Auf den 3. Platz sprintete Frank van den Broek (Picnic) gegen Gal Glivar (Alpecin). Johannessen kam auf dem 8. Platz mit 1:09 Rückstand ein. In der Gruppe um Seixas attackierte genau dieser 55 Kilometer vorm Ziel – ohne jede Aussicht, die funktionierende Spitzengruppe als Solist zu erreichen. Eine Weile zog er diese Sinnlos-Attacke durch, wurde aber irgendwann wieder eingeholt. Die Gruppe inklusive Lipowitz erreichte 4:15 Minuten hinter dem Sieger das Ziel. Das Fernduell um Gesamtplatz 2 zwischen Lipowitz und Johannessen wurde zum Krimi. Roglic hingegen wurde früh abgehängt und verlor am Ende krasse 23 Minuten.

Paul Seixas (Decathlon) dominierte die Baskenland-Rundfahrt 2026 nach Belieben. Der erst 19-jährige Franzose gewann 3 der 6 Etappen, natürlich auch die Gesamtwertung sowie alle Sonderwertungen und ließ auch auf allen anderen Etappen die Muskeln spielen. Bester des Rests war Florian Lipowitz (Red Bull) mit am Ende 2:30 Minuten Rückstand auf Seixas. Am Schlusstag enterte Tobias Johannessen (Uno-X) das Podest durch Präsenz in der Spitzengruppe, von Platz 11 kommend und nur 3 Sekunden hinter Lipowitz. Lokalmatador Ion Izagirre (Cofidis) fehlten bei seinem letzten Itzulia-Auftritt 3:50 Minuten auf Seixas. Das reichte für Platz 4, weil der zuvor drittplatzierte Primoz Roglic (Red Bull) am Schlusstag noch auf den 16. Platz abstürzte.

Seixas hingegen, der neue Stern am Radsport-Himmel, strotzte nur so vor Kraft und Selbstvertrauen und protzte mit Sinnlos-Attacken auf den Etappen, auf denen der Tagessieg bereits an die Spitzengruppe vergeben war – anstatt sich mit einer Verteidigung des Gelben Trikos zu begnügen. In dieser Form fallen einem für Seixas als Lehrmeister am Berg wohl nur ein Pogacar und ein Vingegaard ein (beide 2026 nicht im Baskenland) – und nicht zuletzt der jugendliche Übermut.

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Ronde de Mouscron – 125 Km

1 COPPONI Clara FRA Lidl-Trek 02:57:43
2 ANDERSEN Susanne NOR Uno-X Mobility 00:00
3 GONZALEZ Alicia ESP St Michel-Preference Home-Auber 93 00:00
4 VAN DER HULST Amber NED VolkerWessels Cycling Team 00:00
5 JEFFERS Emma IRL Liv AlUla Jayco Women’s Cont Team 00:00
6 VANDERAERDEN Anna BEL Fenix-Premier Tech DT 00:00
7 WANKIEWICZ Olga POL MAT ATOM Deweloper Wroclaw 00:00
8 SHAW Eilidh GBR UAE Development Team 00:00
9 SANDER Laura Lizette EST Hitec Products-Fluid Control 00:00
10 LUNDMARK Clara SWE Minimax Cycling Team 00:00

Ronde van Vlaanderen 2026

Männer 278km:

1 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates-XRG 06:20:07
2 VAN DER POEL Mathieu NED Alpecin-Premier Tech 00:34
3 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:11
4 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 02:04
5 PEDERSEN Mads DEN Lidl-Trek 02:48
6 STUYVEN Jasper BEL Soudal Quick-Step 04:28
7 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 04:28
8 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 04:30
9 LAPORTE Christophe FRA Team Visma | Lease a Bike 05:22
10 VERMEERSCH Gianni BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:22
11 VAN DIJKE Tim NED Red Bull-BORA-hansgrohe 05:26

12 DE GENDT Aimé BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:34
13 NAESEN Oliver BEL Decathlon CMA CGM Team 05:39
14 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:39
15 SEGAERT Alec BEL Bahrain Victorious 05:39
16 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ United 05:39
17 HAGENES Per Strand NOR Team Visma | Lease a Bike 05:39
18 VALGREN Michael DEN EF Education-EasyPost 05:39
19 VAN MOER Brent BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:39
20 HOOLE Daan NED Decathlon CMA CGM Team 05:43

Remco Evenepoel beendet Flandern-Rundfahrt auf dem Podium
Sein Debüt bei der Ronde van Vlaanderen hat Remco Evenepoel als Dritter beendet. Mit 1:11 Minuten Rückstand auf Sieger Tadej Pogacar sicherte er sich das Podium in Oudenaarde. Gianni Vermeersch, Tim van Dijke und Laurence Pithie sorgten darüber hinaus für ein starkes Teamresultat.


Plomi Foto

Die letzten 50 Kilometer absolvierte Remco dabei als Einzelkämpfer. Als es zum ersten Mal über den Paterberg ging, nutzen Pogacar und Mathieu van der Poel, mit denen Remco zu diesem Zeitpunkt noch unterwegs war, ihr Routine auf dem Kopfsteinpflaster aus. Lange Zeit betrug sein Rückstand auf das Spitzenduo nur wenige Sekunden, ehe das Loch dann doch etwas größer wurde.

Es war eine fast perfekte erste Teilnahme für mich. Und auch als Team waren wir überragend. Es hat mich an den entscheidenden Stellen super in Position gebracht. Als das Finale eröffnet wurde, haben dann die Beine entschieden. Ich glaube, dass ich auf dem Platz ins Ziel gekommen bin, den ich verdiene. Ich will auf jeden Fall wiederkommen.
— Remco Evenepoel

Einmal mehr in dieser Klassikersaison war aber auch die gesamte Teamperformance eine Klasse für sich. Gianni Vermeersch als Zehnter, Tim van Dijke als Elfter und auch Laurence Pithie auf Rang 14 konnten überzeugen. Eine vergleichbare Breite kann keine andere Mannschaft im Endergebnis vorzeigen.

Remcos dritter Platz ist ein Ergebnis, auf das er wirklich stolz sein kann. Und auch das gesamte Team ist stolz auf ihn, nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er es erreicht hat. Obendrein haben wir vier Fahrer unter die Top 15 gebracht. Wir waren nicht nur dabei, wir haben das Rennen geprägt. Der dritte Platz ist der Lohn für die harte Arbeit.
— Zak Dempster, Chief of Sports

Frauen 164km:


Plomi Foto Demi Vollering 2024 beim Amstel Gold Race

1 VOLLERING Demi NED FDJ United-SUEZ 04:16:37
2 FERRAND-PREVOT Pauline FRA Team Visma | Lease a Bike 00:42
3 PIETERSE Puck NED Fenix-Premier Tech 00:42
4 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 01:04
5 BACKSTEDT Zoe GBR CANYON//SRAM zondacrypto 01:04
6 SWINKELS Karlijn NED UAE Team ADQ 01:04
7 PERSICO Silvia ITA UAE Team ADQ 01:07
8 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team ADQ 01:07
9 BREDEWOLD Mischa NED Team SD Worx-Protime 01:58
10 KOCH Franziska GER FDJ United-SUEZ 01:58
11 NOOIJEN Lieke NED Team Visma | Lease a Bike 01:58
12 RÜEGG Noemi SUI EF Education-Oatly 01:58
13 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 03:45
14 PATERNOSTER Letizia ITA Liv AlUla Jayco 04:55
15 CHABBEY Elise SUI FDJ United-SUEZ 04:55
16 MOORS Fleur BEL Lidl-Trek 04:55
17 VAN ANROOIJ Shirin NED Lidl-Trek 04:55
18 GERY Célia FRA FDJ United-SUEZ 04:55
19 FERGUSON Cat GBR Movistar Team 06:53
20 COUZENS Millie GBR Fenix-Premier Tech 06:53

GP Miguel Indurain – 204 Km

1 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 05:00:29
2 SIMMONS Quinn USA Lidl-Trek 00:06
3 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 00:10
4 ARANBURU Alex ESP Cofidis 00:10
5 BAGIOLI Andrea ITA Lidl-Trek 00:10
6 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:10
7 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto-Intermarché 00:10
8 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 00:10
9 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 00:10
10 ETXEBERRIA Haimar ESP Red Bull-BORA-hansgrohe 00:10
11 GILMORE Brady AUS NSN Cycling Team 00:13
12 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:13
13 NERURKAR Lukas GBR EF Education-EasyPost 00:13
14 HIRSCHI Marc SUI Tudor Pro Cycling Team 00:13
15 RUIZ Ibon ESP Equipo Kern Pharma 00:13
16 ADRIÀ Roger ESP Movistar Team 00:18
17 BARCELÓ Fernando ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:25
18 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:25
19 MARTÍ Pau ESP NSN Cycling Team 00:25
20 DELBOVE Joris FRA Team TotalEnergies 00:25