Archiv des Monats: April 2026

Tour de Romandie 2026

Prolog: Villars-sur-Glâne – Villars-sur-Glâne – 3,2 Km

1 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:03:35
2 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates-XRG 00:06
3 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek 00:06
4 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 00:07
5 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates-XRG 00:07
6 ZINGLE Axel FRA Team Visma | Lease a Bike 00:07
7 WITHEN PHILIPSEN Albert DEN Lidl-Trek 00:08
8 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 00:09
9 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:09
10 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:11

Den 3,2-Kilometer-Prolog entschied Dorian Godon (Ineos) für sich. Wie viele andere Klassement- und Tagesfavoriten war er früh gestartet wegen angekündigten Regens, der dann aber in dieser Form doch nicht kam. Godon verwies mit je 6 Sekunden Abstand Jakob Söderqvist (Lidl) und Ivo Oliveira (UAE) auf die Plätze 2 und 3. Der hingegen als letztes von der Rampe gegangene Tadej Pogacar (UAE) belegte den 6. Platz mit 7 Sekunden mehr als Godon. In der gleichen Sekunden wurden Mauro Schmid (Jayco), Axel Zingle (Ineos) und Albert Withen Philipsen (Lidl) gewertet. Eine Sekunde mehr verlor Primoz Roglic (Red Bull). Bei seinem Teamkollegen Lipowitz waren es insgesamt 10 Sekunden zu Godon. Bei Lenny Martinez (Bahrain) waren es einige Ränge dahinter schon 17 Sekunden.

Pogacar rückte dafür gleich mal auf der 1. Etappe en ligne die Kräfteverhältnisse zurecht. Er attackierte im letzten Anstieg, und nur Lenny Martinez und Lipowitz konnten bis zur Kuppe mithalten. Nach der Abfahrt schloss noch Jørgen Nordhagen (Visma), wohingegen Jefferson Cepeda (EF) als weiterer Solo-Verfolger allein im Wind von der Verfolgergruppe gestellt wurde. Lipowitz verweigerte jegliche Führungsarbeit. Martinez und Nordhagen taten es ihm auf den letzten 2 Kilometern gleich. Dennoch konnte Pogacar die Verfolgergruppe auf Abstand halten und den Sprint aus 4 megalocker und höchst überlegen gewinnen. Lipowitz sprintete vor Martinez auf den 2. Platz. Withen Philipsen führte die erste Verfolgergruppe 21 Sekunden dahinter über die Linie. Die Top-3 des Vortages hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.
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1. Etappe: Martigny – Martigny – 171 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 03:56:55
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 MARTINEZ Lenny FRA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
4 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
5 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:21
6 HIGUITA Sergio COL XDS ASTANA TEAM 00:21
7 TIBERI Antonio ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:21
8 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 00:21
9 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 00:21
10 CEPEDA HERNANDEZ Jefferson ECU MOVISTAR TEAM 00:21

2. Etappe: Rue – Vucherens – 173 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 04:08:11 41,84
2 GODON Dorian FRA INEOS GRENADIERS 00:00
3 FISHER-BLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00

4 CHAMPOUSIN Clement FRA XDS ASTANA TEAM 00:00
5 PARET-PEINTRE Valentin FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
6 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:00
7 TONEATTI Davide ITA XDS ASTANA TEAM 00:00
8 VOISARD Yannis SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00
9 STEINHAUSER Georg GER EF EDUCATION – EASYPOST 00:00
10 QUINTANA Nairo COL MOVISTAR TEAM 00:00

3. Etappe: Orbe – Orbe – 177 Km

1 GODON Dorian FRA INEOS GRENADIERS 03:58:18
2 FISHER-BLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 PARET-PEINTRE Valentin FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
4 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
5 HIGUITA Sergio COL XDS ASTANA TEAM 00:00
6 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:00
7 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 00:00
8 CHAMPOUSIN Clement FRA XDS ASTANA TEAM 00:00
9 BERTHET Clement FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:00
10 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 00:00

4. Etappe: Broc – Charmey – 150 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 03:40:24 40,72
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:14
3 CASTRILLO Pablo ESP MOVISTAR TEAM 01:42
4 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS ASTANA TEAM 01:42

5 HIGUITA Sergio COL XDS ASTANA TEAM 01:47
6 VOISARD Yannis SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 01:47
7 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:47
8 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 01:47
9 CEPEDA HERNANDEZ Jefferson ECU MOVISTAR TEAM 01:47
10 CEPEDA ORTIZ Alexander ECU EF EDUCATION – EASYPOST 01:47

5. Etappe: Lucens – Leysin – 178 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 04:18:52 41,3
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:03
3 ROGLIC Primoz SLO RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:07
4 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS ASTANA TEAM 00:11

5 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:11
6 MARTINEZ Lenny FRA BAHRAIN VICTORIOUS 00:11
7 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:14
8 VOISARD Yannis SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:17
9 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:17
10 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 00:17

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe


Herbert Moos Foto

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 20:05:42
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:42

3 MARTINEZ Lenny FRA BAHRAIN VICTORIOUS 02:44
4 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 02:51
5 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 03:15
6 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 03:16
7 CEPEDA HERNANDEZ Jefferson ECU MOVISTAR TEAM 03:18
8 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 03:20
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS ASTANA TEAM 03:24
10 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 03:32

An der Bergankunft der 5. Etappe attackierte Lipowitz wiederholt rund 3 Kilometer vorm Ziel. Beim 2. Mal kam nur noch Pogacar mit. Als sich auf dem Schlusskilometer Roglic von hinten näherte, trat Pogacar an, distanzierte Lipowitz um 3 Sekunden und dieser Roglic um weitere 4. Fortunato, Nordhagen und Martinez kamen auf den Plätze 4 bis 6 mit 11 Sekunden Rückstand auf Pogacar ins Ziel.

Pogacars bisherige Saisonbilanz stand vor der Romandie bei 4 Siegen und einem 2. Platz – allesamt bei den 5 hochkarätigsten Eintagesrennen des Frühjahrs. Bei seinem ersten Etappenrennen fügte er nun 5 weitere Siege hinzu. Nur auf den 2 Etappen, die er nicht gewennen, erzielte er mit den Plätze 4 und 6 die bisher schlechtesten Ergebnisse im Jahr 2026. Lipowitz unterdessen landete am Ende nach Katalonien und Baskenland zum 3. Mal hintereinander auf dem Podest einer einwöchigen Rundfahrt.

Florian Lipowitz Zweiter der Tour de Romandie

Florian Lipowitz hat seinen starken Frühjahrsblock mit Rang zwei in der Gesamtwertung der Tour de Romandie abgeschlossen und damit ein weiteres Top-Resultat eingefahren.
Bereits am zweiten Tag schob sich Florian Lipowitz auf Platz zwei im Klassement – eine Position, die er bis zum Finale behauptete und auf der gestrigen Königsetappe eindrucksvoll untermauerte. Dort musste er sich nur dem dominierenden Tadej Pogačar geschlagen geben, der die Rundfahrt souverän für sich entschied.

Am heutigen Schlusstag kam es zum erwarteten Grande Finale: Die einzige Bergankunft der Rundfahrt – ein 14 Kilometer langer Schlussanstieg nach Leysin – brachte die Entscheidung. Florian Lipowitz setzte alles auf eine Karte. Drei Kilometer vor dem Gipfel attackierte er mehrfach aus der Favoritengruppe. Nur Tadej Pogačar konnte folgen, sodass die beiden stärksten Fahrer der Rundfahrt ereut das Finale unter sich ausmachten. Auf den steilen Schlussmetern trat Lipowitz erneut an, doch Pogačar konterte und zog noch vorbei. Erneut Platz zwei für Florian Lipowitz in Leysin. Primož Roglič belegte Rang drei und komplettierte das hochklassige Finale.

„Ich habe mich über die gesamte Etappe hinweg sehr gut gefühlt. Als wir die letzten fünf Kilometer erreicht haben, dachte ich, ich sollte eine kleine Attacke setzen, um zu sehen, wie die anderen reagieren. Ich habe meine Chance genutzt und war dann zusammen mit Tadej vorne. Auf der Zielgeraden habe ich versucht, vom Beginn des letzten steilen Stücks an alles zu geben, so wie vor zwei Jahren.

Am Ende kann ich sehr glücklich und stolz darauf sein, wie diese Woche gelaufen ist. Das Team hat mich großartig unterstützt, und ich denke, wir sind ein richtig starkes Rennen gefahren. Ich war sehr froh, dort mit Tadej dabei zu sein und die Chance zu haben, gegen ihn anzutreten. Glückwunsch an ihn zu einem weiteren Sieg. Ich bin trotzdem sehr stolz darauf, wie wir heute gefahren sind.“
— Florian Lipowitz

Konstanz als Schlüssel zum Erfolg

Vor zwei Jahren rückte Florian Lipowitz im heutigen Finalort der Tour de Romandie erstmals in den Fokus. Damals sprang er erstmals auf ein WorldTour-Podium.
Seitdem hat er sechs weitere einwöchige WorldTour-Rennen bestritten. Fünf dieser Rundfahrten beendete er auf dem Podium – bei der einzigen Ausnahme trennten ihn lediglich acht Sekunden von den Top drei. Eine Bilanz, die ihn zu einem der konstantesten Fahrer in diesem Terrain macht.

Luke Tuckwell starker Sechster
Neben Lipowitz’ Podestplatz sorgte auch Luke Tuckwell für ein Ausrufezeichen. Der 21-jährige Neopro schloss die Rundfahrt auf Rang sechs der Gesamtwertung ab und bestätigte damit sein großes Talent.
Nach intensiven Einsätzen bei der Katalonien- und Baskenland-Rundfahrt knüpft Tuckwell an seine starke Entwicklung an – vor knapp einem Jahr wurde er Zweiter beim Giro Next Gen. In der Romandie zeigte er nun sein Potenzial im Klassement einer WorldTour-Rundfahrt. Die Entwicklung junger Talente von den Rookies bis an die Spitze der WorldTour ist ein zentraler Bestandteil der Struktur von Red Bull – BORA – hansgrohe.

Red Bull – BORA – hansgrohe erneut das stärkste Team
Auch als Mannschaft setzte Red Bull – BORA – hansgrohe Maßstäbe. Nach dem Gewinn der Teamwertung bei Tirreno–Adriatico und der Katalonien-Rundfahrt sicherte sich das Team auch bei der Tour de Romandie erstmals diese Auszeichnung.

Von der ersten Etappe führte die Mannschaft die Teamwertung an und zeigte durchgehend Präsenz im Renngeschehen: Auf jeder der fünf Etappen fuhr ein Fahrer des Teams unter die Top drei. Diese Konstanz unterstreicht die Geschlossenheit und Stärke des gesamten Kaders.

Le Tour de Bretagne Cycliste Etappen 4-7

4. Etappe: Ploërmel – Briec – 205 Km

1 BARUSSEAU Matheo FRA Vendée U Primeo Energie 04:39:42
2 ZABELINSKIY Bogdan CYP Aarco 00:01
3 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 00:04
4 SAVINO Federico ITA Soudal Quick-Step Devo Team 00:04
5 KÄLLBERG Axel FIN Lucky Sport Cycling Team 00:04
6 LEIDERT Louis GER Lidl – Trek Future Racing 00:04
7 HLADYGavin USA EF Education – Aevolo 00:04
8 MAEKELE Milkiyas ERI INEOS Grenadiers Racing Academy 00:04
9 MICHIELSEN Thor BEL Lidl – Trek Future Racing 00:04
10 VAN DEN EIJNDEN Guus NED Alpecin-Premier Tech Development Team 00:04

5. Etappe: Plogonnec – Lanfains – 186 Km

1 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 04:26:01
2 STIANSEN Jesper NOR Tudor Pro Cycling Team U23 00:00
3 HARDOUIN Louis FRA Van Rysel Roubaix 00:00
4 KÄLLBERG Axel FIN Lucky Sport Cycling Team 00:00
5 CAPRON Remi FRA Van Rysel Roubaix 00:00
6 SAVINO Federico ITA Soudal Quick-Step Devo Team 00:00
7 MAEKELE Milkiyas ERI INEOS Grenadiers Racing Academy 00:00
8 VEZIE Maxime FRA CIC Pro Cycling Academy 00:00
9 LEIDERT Louis GER Lidl – Trek Future Racing 00:00
10 HLADYGavin USA EF Education – Aevolo 00:00
11 DOLVEN Halvor NOR Lotto – Groupe Wanty 00:00
12 PUTZ Sebastian AUT Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 00:00

6. Etappe: Plaintel – La Bouëxière – 181 Km

1 THEOT Killian FRA Van Rysel Roubaix 04:00:21
2 VAN DEN BOER Seppe BEL Tudor Pro Cycling Team U23 00:00
3 CAPRON Remi FRA Van Rysel Roubaix 00:00
4 VAN DEN EIJNDEN Guus NED Alpecin-Premier Tech Development Team 00:00
5 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 00:00
6 DUNWOODY Seth IRL Bahrain Victorious Development Team 00:00
7 LANGELLA Lenaic FRA CIC Pro Cycling Academy 00:00
8 MAGAGNOTTI Alessio ITA Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 00:00
9 SMITHSON Jed GBR Hagens Berman Jayco 00:00
10 HOBBS Henry GBR Team Visma | Lease a Bike Development 00:00

7. Etappe: Plélan-le-Petit – Dinan – 149 Km

1 CHOBLET Pierre FRA VC Pays de Loudéac 03:14:10
2 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 00:15
3 SAVINO Federico ITA Soudal Quick-Step Devo Team 00:15
4 VEZIE Maxime FRA CIC Pro Cycling Academy 00:18
5 ROBERTS Reef NZL Groupama-FDJ United CT 00:43
6 RAFFERTYAdam IRL Hagens Berman Jayco 00:45
7 FIETZKE Paul GER Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 00:45
8 LOZOUET Leandre FRA CIC Pro Cycling Academy 00:45
9 HLADYGavin USA EF Education – Aevolo 00:45
10 LEIDERT Louis GER Lidl – Trek Future Racing 00:45

Endstand:

1 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 27:50:50
2 SAVINO Federico ITA Soudal Quick-Step Devo Team 00:26
3 VEZIE Maxime FRA CIC Pro Cycling Academy 00:36
4 DOLVEN Halvor NOR Lotto – Groupe Wanty 00:43
5 STIANSEN Jesper NOR Tudor Pro Cycling Team U23 00:59
6 HLADYGavin USA EF Education – Aevolo 00:59
7 VAN DE PUTTE Victor BEL Lotto – Groupe Wanty 01:01
8 LEIDERT Louis GER Lidl – Trek Future Racing 01:03
9 RAFFERTYAdam IRL Hagens Berman Jayco 01:03
10 BOULET Eliott FRA Groupama-FDJ United CT 01:04

Presidential Cycling Tour of Turkiye 2026

1. Etappe: Çeşme – Selçuk – 149 Km


Plomi Foto

1 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 03:23:57
2 DEHAIRS Simon BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
3 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
4 YILMAZ Ramazan TUR Konya Büyüksehir Belediye Spor 00:00
5 TESSON Jason FRA Team TotalEnergies 00:00
6 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
7 HENNEQUIN Paul FRA Euskaltel-Euskadi 00:00
8 CETTOLIN Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
9 LONARDI Giovanni ITA Team Polti VisitMalta 00:00
10 DUPONT Timothy BEL Tarteletto-Isorex 00:00

2. Etappe: Aydın – Marmaris – 153 Km

1 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 03:35:32
2 SENTJENS Sente BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
3 MACIAS Cesar MEX Burgos Burpellet BH 00:00
4 BALLERINI Davide ITA XDS Astana Team 00:00
5 ANIOLKOWSKI Stanislaw POL Cofidis 00:00
6 NEUMAN Dominik CZE ATT Investments 00:00
7 CONFORTI Lorenzo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
8 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 00:00
9 VERMOOTE Jelle BEL Tarteletto-Isorex 00:00
10 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00

3. Etappe: Marmaris – Kıran – 133 Km


Plomi Foto

1 SOSA Ivan COL Equipo Kern Pharma 03:40:25
2 BERWICK Sebastian AUS Caja Rural-Seguros RGA 00:09
3 BREUILLARD Nicolas FRA Team TotalEnergies 00:15
4 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:26
5 BONNEU Kamiel BEL Solution Tech-NIPPO-Rali 00:30
6 VINOKUROV Nicolas KAZ XDS Astana Team 00:40
7 SCALCO Matteo ITA XDS Astana Team 00:53
8 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 00:53
9 JEGAT Jordan FRA Team TotalEnergies 00:55
10 BIZKARRA Mikel ESP Euskaltel-Euskadi 00:57

4. Etappe: Marmaris – Fethiye – 130 Km

1 ANIOLKOWSKI Stanislaw POL Cofidis 02:52:50
2 PICKRELL Riley CAN Modern Adventure Pro Cycling 00:00
3 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
4 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
5 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00
6 BALLERINI Davide ITA XDS Astana Team 00:00
7 SENTJENS Sente BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
8 MANENTI Marco ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
9 MACIAS Cesar MEX Burgos Burpellet BH 00:00
10 ROMEO Sergio ESP Equipo Kern Pharma 00:00

5. Etappe: Patara – Kemer – 181 Km

1 VAN UDEN Casper NED Team Picnic PostNL 04:06:09
2 BUDZINSKI Marcin POL MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
3 TSVETKOV Nikita UZB Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
4 BELLETTA Dario ITA Team Polti VisitMalta 00:00
5 BALLERINI Davide ITA XDS Astana Team 00:00
6 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 00:00
7 MACIAS Cesar MEX Burgos Burpellet BH 00:00
8 CONFORTI Lorenzo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
9 RICKAERT Jonas BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
10 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 00:00

6. Etappe: Antalya – Feslikan – 128 Km

1 BAGATIN Christian ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 03:23:12
2 BERWICK Sebastian AUS Caja Rural-Seguros RGA 01:01
3 JEGAT Jordan FRA Team TotalEnergies 01:13
4 SOSA Ivan COL Equipo Kern Pharma 01:13
5 BONNEU Kamiel BEL Solution Tech-NIPPO-Rali 01:27
6 AGIRRE Jon ESP Euskaltel-Euskadi 01:45
7 BIZKARRA Mikel ESP Euskaltel-Euskadi 01:48
8 VAN BEKKUM Darren NED XDS Astana Team 01:52
9 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:54
10 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 02:01

7. Etappe: Antalya – Antalya – 153 Km

1 BALLERINI Davide ITA XDS Astana Team 03:19:41
2 BOGUSLAWSKI Marceli POL ATT Investments 00:00
3 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 00:00
4 TARAKCI Mustafa TUR Konya Büyüksehir Belediye Spor 00:00
5 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
6 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 00:00
7 PICKRELL Riley CAN Modern Adventure Pro Cycling 00:00
8 NENCINI Tommaso ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:00
9 FLYNN Sean GBR Team Picnic PostNL 00:00
10 MANENTI Marco ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00

8. Etappe: Ankara – Ankara – 105 Km

1 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 02:11:35
2 VERMOOTE Jelle BEL Tarteletto-Isorex 00:00
3 ANIOLKOWSKI Stanislaw POL Cofidis 00:00
4 BREUILLARD Nicolas FRA Team TotalEnergies 00:00
5 BALLERINI Davide ITA XDS Astana Team 00:00
6 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 00:00
7 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 00:00
8 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00
9 BELLETTA Dario ITA Team Polti VisitMalta 00:00

Gesamtendwertung nach der 8. Etappe


Plomi Foto

1 BERWICK Sebastian AUS Caja Rural-Seguros RGA 26:34:19
2 SOSA Ivan COL Equipo Kern Pharma 00:05

3 BONNEU Kamiel BEL Solution Tech-NIPPO-Rali 00:59
4 JEGAT Jordan FRA Team TotalEnergies 01:05
5 BREUILLARD Nicolas FRA Team TotalEnergies 01:14
6 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:20
7 BIZKARRA Mikel ESP Euskaltel-Euskadi 01:47
8 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 01:53
9 RUIZ Ibon ESP Equipo Kern Pharma 02:17
10 PARRA José Félix ESP Caja Rural-Seguros RGA 02:37

Liège – Bastogne – Liège 2026

Männer 270km:


HERBERT MOOS Foto

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 05:50:28
2 SEIXAS Paul FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 00:45
3 EVENEPOEL Remco BEL RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:42
4 VERSTRYNGE Emiel BEL ALPECIN-PREMIER TECH 01:42
5 BERNAL Egan COL INEOS GRENADIERS 01:42
6 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:42
7 GREGOIRE Romain FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 01:42
8 SCARONI Christian ITA XDS ASTANA TEAM 01:42
9 JOHANNESSEN Tobias NOR UNO-X MOBILITY 01:42
10 ZANA Filippo ITA SOUDAL QUICK-STEP 01:42
11 SCHMID Mauro SUI TEAM JAYCO ALULA 01:42
12 BISIAUX LÉo FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 01:42
13 TULETT Ben GBR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 01:42
14 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS ASTANA TEAM 01:42
15 VANSEVENANT Mauri BEL SOUDAL QUICK-STEP 01:42
16 HINDLEY Jai AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:42
17 SKJELMOSE Mattias DEN LIDL-TREK 01:42
18 DEBRUYNE Ramses BEL ALPECIN-PREMIER TECH 01:42
19 BAUDIN Alex FRA EF EDUCATION – EASYPOST 01:42
20 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 01:42

Remco Evenepoel beendet auch Lüttich-Bastogne-Lüttich auf dem Podium
Nach der Flandern-Rundfahrt hat Remco Evenepoel auch sein zweites Monument im Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe als Dritter beendet. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gewann der 26-Jährige den Sprint einer großen Verfolgergruppe hinter Tadej Pogacar und Paul Seixas.

Anders als geplant fand sich Remco gemeinsam mit Nico Denz schon nach wenigen Kilometern in einer riesigen Spitzengruppe wieder, die vom Feld zunächst nicht verfolgt wurde und deswegen einen großen Vorsprung herausfahren konnte. Als es in den entscheidenden Teil des Tages ging, blieb die Zusammenarbeit jedoch auf der Strecke, sodass das Rennen 80 Kilometer vor dem Ziel bei Null begann.
An der immer wieder rennentscheidenden Cote de la Redoute bei noch 35 zu fahrenden Kilometern war dann kein Kraut gegen Pogacar und Seixas gewachsen. An der Seite von Jai Hindley, der das Ziel ebenfalls in der großen Verfolgergruppe erreichte, kämpfte Remco darum, alle weiteren Ausreißversuche zu unterbinden, um in Lüttich schließlich noch aufs Podium zu sprinten.

Nach dem Abschluss seiner ersten Saisonphase mit sieben Saisonsiegen, unter anderem dem beim Amstel Gold Race, sowie den beiden Podiumsplatzierungen in den Monumenten, steht für Remco nun eine Pause dann. Danach beginnt mit einem Höhentrainingslager und der Tour Auvergne – Rhône-Alpes die Vorbereitung auf die Tour de France.

„Es war ein seltsamer Tag. Ich befand mich plötzlich in der Ausreißergruppe. Das war reiner Zufall. Ich war gerade an der Spitze des Hauptfeldes, als es sich aufteilte. Und dann wurde es etwas seltsam.
Der dritte Platz ist ein ziemlich gutes Ergebnis. Ich glaube, ich musste mich erst ein wenig erholen, nachdem ich in der Ausreißergruppe war, und dann habe ich alles gegeben, um aufs Podium zu kommen. Es fühlt sich gut an, wieder auf dem Podium zu stehen.“
— Remco Evenepoel

„Heute ging es sehr schnell los, 53 Fahrer setzten sich ab. Wir hatten Nico und Remco dabei. Das war eigentlich nicht geplant, aber plötzlich war es passiert. Das Hauptfeld reagierte nicht wirklich, also beschlossen wir, Remco und Nico einfach dort zu lassen, um zu sehen, was passieren würde. Wir hatten einen großen Vorsprung, aber in dem Moment, als sie diesen Abstand wirklich halten mussten, fingen alle an, sich gegenseitig anzusehen, und dann haben wir viel Zeit verloren.

Am Ende konnten wir Pogacar und Seixas nicht folgen, aber wir konnten uns danach wieder zurückkämpfen und mit der Hilfe von Jai dennoch ein großartiges Ergebnis erzielen: den dritten Platz bei einem Monument. Wir waren auf mehr aus, aber wir müssen mit dem zufrieden sein, was wir erreicht haben.“
— Klaas Lodewyck, Sportlicher Leiter

Pogacars Hattrick, Seixas am längsten dran

Tadej Pogacar (UAE) triumphierte 2026 zum 3. Mal in Folge und 4. Mal insgesamt bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Der 27-jährige Slowene knackte 14 Kilometer vorm Ziel seinen letzten Begleiter, den Teenager Paul Seixas (Decathlon), am Falkenfelsen. Für den verbleibenden Podestplatz packte Remco Evenepoel (Red Bull) einen sehr langen Sprint von vorne aus.

Damit landeten die 3 Fahrer auf dem Podest, unter denen man mit einem Dreikampf gerechnet hatte, obschon mit Pogacar als klaren Top-Favoriten. An der wie so oft zuletzt vorentscheidenen Côte de la Redoute 35 Kilometer vorm Ziel konnte jedoch nur noch Seixas dem Überfahrer folgen. Beide fuhren dort einen immensen Vorsprung heraus.

Am drittschnellsten fuhr dort Mattias Skjelmose (Lidl) hoch. Als Solist war er jedoch einer baldigen Einholung durch eine größere Verfolgergruppe um Evenepoel geweiht. Im Flachen holte sich Evenepoel noch mit der Brechstange das Podest. In der Steigung jedoch war er Pogacar jedoch einmal mehr nicht im Ansatz gewachsen.

Von den letzten 11 ausgetragenen Monumenten absolvierte Pogacar alle am Stück und gewann 8 davon. Bei den 3 anderen, davon beide Mal Paris-Roubaix, landete er auf den Plätzen 2 und 3. Insgesamt hat Pogacar nun 13 Mal ein Monument in seinen Palmarès, nur noch überboten von 19 durch Eddy Merckx, an dessen Stele man bei Lüttich Bastogne-Lüttich an der Côte de Stockeu vorbeikommt. In Lüttich fehlt Pogacar nach seinem 4. Sieg noch einer zum Rekordsieger Merckx.

Geteiltes Peloton während erster Rennhälfte

An einem sonnigen letzten Aprilsonntag 2026 mit Temperaturen bis 17 Grad wurde der Ardennen-Klassiker wie schon Paris-Roubaix 2 Wochen zuvor in einer neuen Rekordgeschwindigkeit gefahren. Ein Grund dafür: Über mehr als die erste Rennhälfte folgte Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026 einem ungewohnten Drehbuch.

Denn schon wenige Kilometer nach dem Start teilte sich das Peloton, und es fand sich ein 52 Fahrer starkes Feld an der Spitze wieder, inklusive Evenepoel. Dessen einzig vertretener Helfer Nico Denz fuhr viel Tempo. Aber auch andere Fahrer gingen vorne durch die Reihe. Im Verfolgerfeld spannte Pogacar 2 und Seixas einen Helfer ein.

Damit konnte der maximal über 4 Minuten betragende Abstand bis zum Beginn der Anstiege auf dem Rückweg von Bastogne nach Lüttich auf 2:30 verkürzt werden. Am Col de Haussire, über 130 Kilometer vorm Ziel, begann Pogacar bereits Tim Wellens zu verbrennen. Vorne fiel dafür Denz zurück. Aus dem erweiterten Favoritenkreis hatte in der Folgezeit Tom Pidock (Pinarello) Schaden, hing fast eine Minute hinterher und erholte sich davon nicht mehr.

Gut 100 Kilometer vorm Ziel setzte sich ein Quartett mit Pascal Eenkhoorn (Soudal), Hugo Houle (Alpecin), Gijs Leenreize (Picnic) und Alexander Kamp (Uno-X) aus dem Spitzenfeld ab, kurz darauf ergänzt durch Baptiste Veistroffer (Lotto). 95 Kilometer vorm Feld waren die Felder um Evenepoel und um Pogacar und Seixas schließlich wieder vereinigt. 12 Kilometer später wurde mit Leemreize der letzte Ausreißer die Côte de Stockeu hinauf gestellt.

Evenepoel platzt schon vor Pogacars Attacke ab

So heizten Pogacars verbliebene Helfer Pawel Siwakow sowie die von vorne zurückgekommene Domen Novak dem Showdown an der Redoute hingegen. Dort angekommen übernahm Benoît Cosnefroy die letzte Beschleunigung, bevor Pogacar attackierte. Nur Seixas blieb dran.

Evenepoel fuhr bereits schlecht positioniert, irgendwo hinter der zehnten Stelle, in die Côte de la Redoute rein und ließ dann auch schon von seinem Vordermann abreißen, als noch Cosnefroy die Vorarbeit leistete. Damit war Evenepoel schon vor Pogacars Attacke geschlagen.

Im letzten Anstieg, am Falkenfelsen, sah es zunächst so aus, als könnte Seixas wieder der Beschleunigung von Pogacar folgen. Doch 600 Meter unterhalb der Kuppe hatte Pogacar gleich mehrere Meter zwischen sich und seinen letzten Konkurrenten gebracht. Diese beiden Fahrer auf 1 und 2 hatte es schon knapp 2 Monate zuvor bei den Strade Bianche gegeben.

Pogacar ließ triumphierend ausrollen, womit sich sein Vorsprung vor Seixas auf 45 Sekunden und zu einer am Ende 22-köpfigen Gruppe um Evenepoel auf 1:42 Minuten reduzierte. Im Sprint um den 3. Platz ergatterte Egan Bernal (Ineos) das Hinterrad von Evenepoel und erreichte so den 5. Platz. Evenepoel am nächsten kam noch Emiel Verstrynge (Alpecin), der überraschend einen 4. Platz verbuchte. Pello Bilbao (Bahrain), 17 Jahre älter als Seixas, belegte in seinem letzten Karrierejahr den 6. Platz.

Frauen 156km:


Herbert Moos Foto

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 04:10:22 37,38
2 PIETERSE Puck NED FENIX-PREMIER TECH 01:29
3 NIEWIADOMA Katarzyna POL CANYON//SRAM ZONDACRYPTO 01:29
4 VAN DER BREGGEN Anna NED TEAM SD WORX – PROTIME 01:29
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE TEAM ADQ 01:48
6 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 01:48
7 CHABBEY Elise SUI FDJ UNITED-SUEZ 01:56
8 VALLIERES MILL Magdeleine CAN EF EDUCATION – OATLY 01:56
9 BERTHET Juliette FRA FDJ UNITED-SUEZ 01:56
10 DUBAU-PREVOT Axelle FRA EF EDUCATION – OATLY 01:56
11 AALERUD Katrine NOR UNO-X MOBILITY 02:37
12 SQUIBAN Maeva FRA UAE TEAM ADQ 02:52
13 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 02:52
14 VINKE Nienke NED TEAM SD WORX – PROTIME 02:52
15 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 02:52

Le Tour de Bretagne Cycliste Etappen 1-3

1. Etappe: Redon – Pipriac – 166 Km

1 MAGAGNOTTI Alessio ITA Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 03:29:30
2 VAN BYLEN Liam BEL Decathlon CMA CGM Development Team 00:00
3 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 00:00
4 SOLEN Keije NED Lotto – Groupe Wanty 00:00
5 HARDOUIN Louis FRA Van Rysel Roubaix 00:00
6 SMITHSON Jed GBR Hagens Berman Jayco 00:00
7 VAN DEN BROEKAxel BEL Aarco 00:00
8 VANSTRIJTHEMMatijs BEL Soudal Quick-Step Devo Team 00:00
9 ROGERS Cameron AUS INEOS Grenadiers Racing Academy 00:00
10 HOFERValentin AUT Bahrain Victorious Development Team 00:00

Tour de Bretagne: Alessio Magagnotti sprintet zum Auftaktsieg


Plomi Foto

Perfekter Start für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies bei der Tour de Bretagne: Alessio Magagnotti sicherte sich auf der ersten Etappe von Redon nach Pipriac den Tagessieg und damit auch die Gesamtführung.

Alessio Magagnotti hat die Auftaktetappe der 60. Ausgabe der Le Tour de Bretagne Cycliste (Kategorie 2.2) gewonnen und damit seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem starken Finish setzte sich der Italiener nach 3:29:31 Stunden im Sprint vor Liam Van Bylen (Belgien, Decathlon CMA CGM Development Team) und Aubin Sparfel (Frankreich, Decathlon CMA CGM Development Team) durch. Magagnotti übernahm damit auch die Gesamtführung beim französischen Etappenrennen.

Das Rennen war von Beginn an von hohem Tempo und hektischen Rennsituationen geprägt. Im Finale lief dennoch alles nach Plan: Auf der Schlussrunde brachten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ihren italienischen Sprinter in eine optimale Position. Vor allem auf den letzten Kilometern zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit, ehe ein perfekter Lead-out durch Sebastian Putz (Österreich) und Michiel Mouris (Niederlande) den Grundstein für den Sieg legte.
„Das war ein sehr intensives Rennen – auch, weil es das erste Mal richtig warm war. Wir waren heute taktisch perfekt unterwegs. Meine Teamkollegen haben mich in den letzten Kilometern unglaublich unterstützt. Der Lead-out war ideal, ich konnte aus der letzten Kurve heraus meinen Sprint über etwa 300 Meter durchziehen. Ich bin super glücklich über den Sieg und möchte mich bei der ganzen Mannschaft und dem Staff bedanken.“
— Alessio Magagnotti

„Der Plan war, im Finale die Kontrolle zu übernehmen und alles für den Sprint mit Alessio vorzubereiten. Die Jungs haben das zu 100 Prozent umgesetzt. Wir wussten, dass es chaotisch werden kann – umso stärker, wie geschlossen wir aufgetreten sind. Der Sieg ist die verdiente Belohnung.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

2. Etappe: Bains-sur-Oust – Missillac – 169 Km

1 Dolven Halvor Lotto-Groupe Wanty 7 03:42:22
2 Veslum Sebastian Team Drali-Repsol 3 + 00
3 Huck Léandre Van Rysel-Roubaix 1 + 01
4 Magagnotti Alessio Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 04
5 Smithson Jed Hagens Berman Jayco + 04
6 Boulet Eliott Groupama-FDJ United Conti + 04
7 Baguelin Jocelyn Aarco + 04
8 Van Strijthem Matijs Soudal Quick-Step Devo Team + 04
9 Michielsen Thor Lidl-Trek Future Racing + 04
10 Maekele Milkias INEOS Grenadiers Racing Academy

3. Etappe: Drefféac – Concoret – 190 Km

1 MAGAGNOTTI Alessio ITA Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 04:18:54
2 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 00:00
3 AGNOLETTO Blake AUS Groupama-FDJ United CT 00:00
4 VAN DEN EIJNDEN Guus NED Alpecin-Premier Tech Development Team 00:00
5 PAVIS Evan FRA Vendée U Primeo Energie 00:00
6 SOLEN Keije NED Lotto – Groupe Wanty 00:00
7 HOFERValentin AUT Bahrain Victorious Development Team 00:00
8 VAN DEN BOER Seppe BEL Tudor Pro Cycling Team U23 00:00
9 SANLAVILLE Mathias FRA CIC Pro Cycling Academy 00:00
10 HARDOUIN Louis FRA Van Rysel Roubaix 00:00

Gesamt:

1 MAGAGNOTTI Alessio ITA Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 11:29:30
2 DOLVEN Halvor NOR Lotto – Groupe Wanty 00:08
3 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Development Team 00:09
4 SOLEN Keije NED Lotto – Groupe Wanty 00:20
5 SMITHSON Jed GBR Hagens Berman Jayco 00:20
6 VANDEN EYNDE Mats BEL Lidl – Trek Future Racing 00:20
7 SANLAVILLE Mathias FRA CIC Pro Cycling Academy 00:20
8 BOULET Eliott FRA Groupama-FDJ United CT 00:20
9 HANNES Victor BEL Aarco 00:20
10 BAGUELIN Jocelyn FRA Aarco 00:20

Tour de Bretagne: Magagnotti holt zweiten Etappensieg und baut Gesamtführung aus

Alessio Magagnotti gewann die dritte Etappe von Drefféac nach Concoret und feierte damit bereits seinen zweiten Tagessieg bei der französischen Rundfahrt.

Der Italiener setzte sich nach 190 Kilometern und 4:18:54 Stunden im Sprint vor Aubin Sparfel (Frankreich, Decathlon CMA CGM Development Team) und Blake Agnoletto (Australien, Groupama-FDJ United CT) durch. Mit seinem erneuten Erfolg übernahm Magagnotti die Gesamtführung und liegt nun auch in der Punkte- und Nachwuchswertung an der Spitze. Zudem führen die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies die Teamwertung an.

Die dritte Etappe präsentierte sich deutlich anspruchsvoller als der Auftakt und war von Beginn an von hohem Tempo geprägt. Nachdem sich eine Ausreißergruppe abgesetzt hatte, kontrollierte das Team das Renngeschehen souverän aus dem Feld heraus. Im Finale sorgte die deutsche Mannschaft schließlich dafür, dass die Ausreißer rechtzeitig gestellt wurden, ehe Magagnotti im Sprint seine Klasse erneut unter Beweis stellte.
„Das Rennen war heute richtig hart. Unsere Strategie war allerdings perfekt – besser hätte man es kaum machen können. Auch meine Beine waren gut, besonders in der letzten Runde. Ich bin wirklich sehr glücklich über diesen zweiten Sieg hier in der Bretagne und hoffe, dass es so weitergeht.“
— Alessio Magagnotti
„Das war heute eine schwierige Etappe. Wir haben uns daher entschieden, selbst die Kontrolle zu übernehmen. Die Jungs waren extrem motiviert und haben das Rennen hervorragend gestaltet. Besonders auf der schweren Schlussrunde haben sie einen überragenden Job gemacht. Am Ende war Alessio im Sprint klar der Stärkste. Dass wir jetzt wieder in Führung liegen und mehrere Wertungen anführen, ist eine tolle Leistung des gesamten Teams.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

Mit zwei Etappensiegen und der Führung in allen wichtigen Wertungen unterstreichen die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ihre starke Form und gehen mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Etappen der Rundfahrt. Die Tour de Bretagne endet am 1. Mai in Dinan.

Tour of the Alps – 5. und letzte Etappe: Trento – Bozen/Bolzano – 129 Km

1 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 03:20:36
2 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:30
3 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 00:30
4 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:30
5 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 01:10
6 HARPER Christopher AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:10
7 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 01:10
8 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 01:10
9 ALEOTTI Giovanni ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 02:20

10 CEPEDA Alexander Jefferson ECU EF Education – Easypost 02:22
11 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgrohe 02:29
12 GEE-WEST DEREK CAN LIDL-TREK 02:29
13 SVESTAD-BÄRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 03:55
14 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech Nippo Rali 04:42
15 LEEMREIZE Gijs NED Team Picnic Postnl 05:22

Enstand nach der 5. Etappe


Plomi Foto

1 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 19:01:52
2 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:40
3 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:50

4 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 01:09
5 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 01:45
6 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 01:55
7 HARPER Christopher AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:55
8 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 01:59
9 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgrohe 02:51
10 ALEOTTI Giovanne ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 03:11

11 CEPEDA Alexander Jefferson ECU EF Education – Easypost 03:34
12 GEE-WEST Derek CAN LIDL-TREK 03:59
13 SVESTAD-BÄRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 04:56
14 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech Nippo Rali 05:27
15 TOLIO Alex ITA Bardiani CSF 7 Saber 06:07

Souveräner Gesamtsieg bei der Tour of the Alps: Pellizzari krönt starke Teamleistung

Giulio Pellizzari hat nicht nur die Schlussetappe, sondern auch die Gesamtwertung der Tour of the Alps für sich entschieden. Kurz vor dem Start des Giro d’Italia lieferte der 22-jährige Italiener aus den Reihen von Red Bull – BORA – hansgrohe damit einen starken Formnachweis.

Mit einer mutigen Attacke rund 28 Kilometer vor dem Ziel hat Giulio Pellizzari die Schlussetappe der Tour of the Alps (2.Pro) gewonnen. Pellizzari hatte sich auf dem 128,6 Kilometer langen Teilstück von Trient nach Bozen am letzten Anstieg von seinen schärfsten Konkurrenten abgesetzt und fuhr als Solist zum Sieg. Die Ziellinie überquerte er mit 30 Sekunden Vorsprung auf Egan Bernal (Kolumbien, Ineos Grenadiers) und Michael Storer (Australien, Tudor Pro Cycling Team). Auch in der Gesamtwertung triumphierte Pellizzari und gewann mit 40 Sekunden Vorsprung vor Bernal und mit 50 Sekunden Vorsprung vor dessen Teamkollegen Thymen Arensman (Niederlande).

Die Weichen auf den Gesamtsieg hatten Pellizzari und Red Bull – BORA – hansgrohe bereits auf der zweiten Etappe gestellt, als der Italiener mit einem Etappensieg die Führung übernommen hatte. Grundlage für die erfolgreiche Verteidigung bis zum Finale war dabei eine geschlossene Teamleistung der Red Bull – BORA – hansgrohe Mannschaft, die das Rennen über weite Strecken kontrollierte. Auch auf der entscheidenden Schlussetappe wurde dieser Zusammenhalt eindrucksvoll sichtbar, als sich unter anderem Giovanni Aleotti im Finale vor seinen Kapitän spannte und die entscheidende Attacke vorbereitete.

Für Pellizzari, der auch die Nachwuchswertung des Etappenrennens gewann, ist es der erste Gesamtsieg seiner Profikarriere – ein bedeutender Meilenstein für den 22-Jährigen aus San Severino Marche. Für Red Bull – BORA – hansgrohe – Sieger der Mannschaftswertung – markiert der Erfolg bereits den 14. Saisonsieg. Die Tour of the Alps gilt zudem als eines der wichtigsten Vorbereitungsrennen auf den Giro d’Italia. Pellizzaris Erfolg ist damit auch ein vielversprechendes Signal für die am 8. Mai beginnende Italienrundfahrt.

„Die Tour of the Alps habe nicht ich gewonnen, sondern es ist ein Sieg von Red Bull – BORA – hansgrohe. Die Jungs haben in den letzten Tagen einfach einen unglaublichen Job gemacht, dementsprechend wollte ich dieses Vertrauen zurückgeben. Unser Plan war klar: das Rennen hart machen und den Unterschied in den Bergen setzen. Als ich meine Chance gesehen habe, bin ich gegangen. Dass ich die Attacke bis ins Ziel durchziehen und solo gewinnen konnte, macht diesen Tag einfach perfekt.“
— Giulio Pellizzari

„Die Woche ist für uns wirklich sehr gut gelaufen. Die Teamleistung war mehr als souverän – und die zwei Etappensiege von Giulio sowie der Gesamtsieg waren am Ende die Kirsche auf der Torte. Damit können wir sagen: Die Vorbereitung auf den Giro d’Italia ist sehr erfreulich abgeschlossen. Jetzt freuen wir uns auf die Grande Partenza in Bulgarien.“
— Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Pellizzari holt sich alles: Solo-Sieg in Bozen und Italien feiert bei der Tour of the Alps

Dreizehn Jahre nach dem Sieg von Nibali (beim Giro del Trentino) steht wieder ein Italiener ganz oben auf dem Podium des von Sport Alto Garda organisierten Rennens: Der Fahrer aus den Marken von Red Bull-BORA-hansgrohe zerlegt den Anstieg nach Jenesien und sichert sich das Grüne Trikot von Melinda vor dem INEOS-Duo Bernal-Arensman

Giulio Pellizzari hatte es wenige Wochen vor dem Start der 49. Tour of the Alps in Innsbruck angekündigt: „Es ist das Rennen, das mir gezeigt hat, dass ich auf hohem Niveau fahren kann. Die Tour of the Alps ist das Bergrennen schlechthin – und ich will zurückkommen, um sie zu gewinnen.“ Er hat Wort gehalten: Am Freitag, 24. April, holte sich der 22-Jährige aus den Marken in Bozen seinen zweiten Etappensieg bei dieser TotA-Ausgabe und verteidigte bis zuletzt das Grüne Trikot von Melinda, das er mit seinem ersten Erfolg im Martelltal erobert hatte.Ausgerechnet er, der vor dieser Woche nur einen einzigen Sieg als Profi vorzuweisen hatte – und noch nie eine Rundfahrt in irgendeiner Kategorie gewonnen hatte: Doch bei der Tour of the Alps hat sich etwas verändert. Oder vielleicht hat sich alles verändert – das wird die Zeit zeigen.

Sicher ist: Italien darf bei der Tour of the Alps 13 Jahre nach Vincenzo Nibali wieder jubeln (als das Rennen noch Giro del Trentino hieß) – und erstmals, seit die Rundfahrt ihr neues euroregionales Gewand trägt. Und das ausgerechnet in jener Ausgabe, die den ersten Zehnjahreszyklus der Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und Trentino abschließt. 2013 stürmte der Hai direkt weiter zum Gewinn des Rosa Trikots; der Herzog von Camerino blickt nun mit einigen zusätzlichen Gewissheiten dem Start in Bulgarien entgegen.

In fünf Tagen zeigte der Fahrer aus den Marken Brillanz und Selbstvertrauen, kontrollierte das Rennen gemeinsam mit seinem starken Team Red Bull-BORA-hansgrohe und setzte jedes Mal deutliche Ausrufezeichen, wenn die Straße unter den Rädern der Fahrer anstieg.

Ob sich in Bozen tatsächlich eine Staffelübergabe vollzogen hat, wird die Zeit zeigen, doch der 22-Jährige aus Camerino verlässt diese Woche die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino mit neuem Selbstbewusstsein. Er verstand es, dem Druck der Favoritenrolle standzuhalten, und bewies auf der Straße, der Beste zu sein – auch gegen Gegner vom Kaliber eines Egan Bernal, früherer Sieger der Tour de France und des Giro d’Italia, oder gegen etablierte Tour-of-the-Alps-Protagonisten wie Michael Storer und Thymen Arensman.

Nach dem Erfolg im Martelltal legte Pellizzari auf der Etappe Trient-Bozen (128,6 km) nach. Beim Start war sein Vorsprung in der Gesamtwertung minimal – lediglich 4 Sekunden auf das INEOS-Grenadiers-Duo –, doch der Fahrer aus den Marken kontrollierte das Rennen souverän. Am Anstieg nach Jenesien selektierte er zunächst das Feld, ehe er bei der zweiten Passage den entscheidenden Angriff setzte und dem Sieg entgegenfuhr. Arensman und Bernal versuchten, sein Tempo mitzugehen, doch sein Rhythmus erwies sich als unhaltbar.

Im Ziel in Bozen belegte ein wiedererstarkter Bernal mit 30 Sekunden Rückstand Rang zwei und setzte sich im Sprint gegen Storer und seinen Teamkollegen Arensman durch. Dahinter folgten Jakob Omrzel (Bahrain Victorious), Ben O’Connor (Jayco AlUla), der Routinier Chris Harper (Q36.5) und der junge Mathys Rondel (Tudor Pro Cycling), allesamt mit 1:20 Minuten Rückstand. Noch weiter zurück lagen Aleksandr Vlasov und Derek Gee mit 2:29 Minuten.

In der Gesamtwertung setzte sich der Fahrer aus den Marken – zugleich Gewinner des weißen FORST-Trikots für den besten Nachwuchsfahrer – mit 40 Sekunden Vorsprung auf Bernal und 50 Sekunden auf Arensman durch. Neben dem Podium klassierte sich Titelverteidiger Storer mit 1:09 Minuten Rückstand, gefolgt von den jungen Fahrern Rondel (1:45) und Omrzel (1:55).

Das rote Trikot von Caffè della Bocca della Verità ging an den Überraschungsmann Tommaso Dati (Team UKYO), Sieger der ersten Etappe in Innsbruck. Das blaue Trikot der Gruppo Cassa Centrale für die Bergwertung sowie das Sondertrikot e-VISO Giro für den kämpferischsten Fahrer sicherte sich hingegen der ehemalige deutsche Eisschnellläufer Lennart Jasch (Tudor Pro Cycling), der auch mit dem Etappensieg am Donnerstag in Trient glänzte.

PELLIZZARI: „UNGLAUBLICH, DIE #TOTA ZU GEWINNEN – NÄCHSTES JAHR KOMME ICH ZURÜCK, UM DEN TITEL ZU VERTEIDIGEN“

„Ich bin zur Tour of the Alps gekommen, um mich an den Anstiegen zu testen: Zu Beginn waren die Gefühle nicht ideal, aber sie wurden von Tag zu Tag besser. Dieses Rennen hat uns im Hinblick auf die Zukunft viel Selbstvertrauen gegeben: Wir haben gezeigt, dass wir ein starkes Team sind, bereit, um etwas Großes zu kämpfen. Ich habe die Verantwortung gespürt, als Leader zu fahren – angesichts der großartigen Arbeit meiner Teamkollegen. Ich wollte auch für sie gewinnen, für alles, was sie für mich getan haben.“

„Heute bin ich mit der Überzeugung gestartet, anzugreifen und allein ins Ziel zu kommen. INEOS hat an der ersten Auffahrt nach Nobls ein hohes Tempo angeschlagen; bei der zweiten hat mich Aleotti perfekt lanciert, danach bin ich in der Abfahrt etwas Risiko gegangen, um den Vorsprung zu vergrößern. Die letzten zwei Kilometer habe ich in vollen Zügen genossen.“

„Die Tour of the Alps 13 Jahre nach Nibali zu gewinnen, ist für mich etwas Unglaubliches. Für mich bleibt er ein großer Bezugspunkt, und ich hoffe, mich mit der Zeit dem annähern zu können, was er erreicht hat.“

„Ich glaube, dass ich meine Form mit Blick auf den Giro noch weiter verbessern kann: In den kommenden Tagen werde ich in Südtirol, im Schnalstal, bleiben und dort gemeinsam mit Gianni Moscon einige Trainingstage absolvieren, bevor ich nach Bulgarien reise.“

„Diese Tour of the Alps hat mir viel gegeben – im Rennen und im Umfeld. Ich habe die Zuneigung des Publikums stark gespürt, vor allem im Trentino, wo meine Freundin lebt und mich viele kennen. Das ist ein Rennen, das ich immer fahren will und dem ich mich auch in Zukunft immer stellen möchte: Nächstes Jahr hoffe ich, mit der Nummer 1 auf dem Rücken am Start zu stehen.“

PIDCOCK VERSUCHT ES AUS DER DISTANZ, PELLIZZARI DIKTIERT DAS GESCHEHEN IN BOZEN

Schon in den ersten Kilometern war die fünfte Etappe der Tour of the Alps von Attacken und Kontern geprägt, während das Feld auf den ersten Rampen hinauf zur Sprintwertung von Palù di Giovo reagierte, die dem Andenken an Sara Piffer gewidmet war, an die auch heute Morgen beim Start in Trient erinnert wurde.

Nach der Sprintwertung setzte sich eine Gruppe von zwölf Fahrern ab: der Etappensieger von Trient Lennart Jasch (Tudor Pro Cycling), Sam Oomen (Lidl-Trek), Rainer Kepplinger (Bahrain Victorious), Reuben Mackellar und Jesús Rodríguez Contreras (EF Education-EasyPost), Koen Bouwman (Team Jayco AlUla), Alejandro Rojas Naranjo (Bardiani CSF Faizanè), Márton Dina (MBH Bank), Mattia Bais (Team Polti VisitMalta), Tom Pidcock und Mark Donovan (Q36.5) sowie Nicolò Garibbo (Team Ukyo).

Die Spitzengruppe erreichte rund um Kilometer 50 am Anstieg nach Altenburg bei Kaltern einen Maximalvorsprung von 2:40 Minuten, wo Jasch die entscheidenden Punkte für das blaue Trikot der Gruppo Cassa Centrale in der Bergwertung holte. Im Tal Richtung Bozen übernahm Red Bull-BORA-hansgrohe die Kontrolle über das Rennen und arbeitete daran, Giulio Pellizzari vor der ersten Passage des Anstiegs nach Jenesien in beste Position zu bringen.

In dieser Phase leistete Donovan den Großteil der Führungsarbeit in der Fluchtgruppe, doch das hohe Tempo von Jayco AlUla ließ den Vorsprung der Ausreißer kontinuierlich schrumpfen. Beim ersten Anstieg zur Bergwertung von Nobls übernahm INEOS Grenadiers die Nachführarbeit und erhöhte das Tempo deutlich.

An der Spitze konnten sich Tom Pidcock, Márton Dina und Rodríguez Contreras absetzen, wobei der Brite und der Kolumbianer rund zwei Kilometer vor der Bergwertung allein vorne blieben. Gleichzeitig reduzierte das gemeinsame Forcing von INEOS Grenadiers und Jayco AlUla den Rückstand des Feldes um mehr als zwei Minuten.

An den ersten Rampen der zweiten Auffahrt nach Jenesien blieb Rodríguez Contreras allein an der Spitze zurück und brach den Widerstand von Tom Pidcock. Der Brite, obwohl noch nicht in Bestform, ehrte die Tour of the Alps mit einem fast gelungenen Sieg auf der Auftaktetappe in Innsbruck und dem Tagessieg in Arco. Hinter Rodríguez Contreras schlug Red Bull-BORA-hansgrohe ein extrem hohes Tempo an und zog die Favoritengruppe in die Länge. Der Erste, der reißen lassen musste, war Derek Gee, kurz darauf gefolgt von Aleksandr Vlasov – beide außerstande, dem von Giovanni Aleotti vorgegebenen Rhythmus zu folgen.

Nach einem kurzen Flachstück zögerte Pellizzari nicht länger und setzte eine entschlossene Attacke, der zunächst das INEOS-Duo Thymen Arensman und Egan Bernal folgen konnte. Nach rund 500 Metern Vorstoß verloren die beiden jedoch an Boden, auch wenn sie versuchten, den Rückstand zu begrenzen.

Bernal fuhr sein eigenes Tempo weiter, während Arensman für seine Anstrengung bezahlen musste und von Michael Storer eingeholt wurde. Das Trio schloss kurz nach der Bonus-Sprintwertung in Oberkollern wieder zum Kolumbianer auf, wo Pellizzari 2 Sekunden auf Bernal und 6 Sekunden auf Arensman gutmachte.

Im Schlussabschnitt des Anstiegs nach Nobls baute der Fahrer aus den Marken seinen Vorsprung auf bis zu 19 Sekunden gegenüber den drei Verfolgern aus, die vergeblich versuchten, die Jagd zu organisieren. Pellizzari meisterte anschließend auch die Abfahrt perfekt, beschleunigte aus jeder Kurve heraus neu und erreichte das Ziel als Solist, empfangen vom Jubel des Bozner Publikums.

Zu den Gratulanten für Pellizzari zählten auch Größen des Südtiroler Sports: die Olympiasieger im Rennrodeln von Mailand-Cortina Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner sowie Nationaltrainer Armin Zöggeler, eine Legende des italienischen Wintersports.

Ein würdiges Finale einer Tour of the Alps, bei der sich aufstrebende Gesichter mit Champions abwechselten, die sich ganz sicher nicht schonten: vom großartigen Sieg von Tommaso Dati in Innsbruck bis zum ersten Ausrufezeichen Pellizzaris im Martelltal. Zur Rennhalbzeit trat Tom Pidcock in Arco ins Rampenlicht, ehe er in Trient Platz machte für die wunderbare sportliche Geschichte von Lennart Jasch, einst Eisschnellläufer und heute mutiger Radprofi. Und dann die Apotheose von Bozen, mit Giulio Pellizzari, der einer Etappe, die noch lange in Erinnerung bleiben wird, seinen Stempel aufdrückte.

Eine intensive, umkämpfte und facettenreiche Ausgabe, die die Berufung der Tour of the Alps bestätigt, Talenteschmiede und Bühne für große Protagonisten zugleich zu sein. Eine Veranstaltung, die nach vorne blickt, ohne ihre Identität zu vergessen, und die sich bereits auf einen neuen historischen Meilenstein zubewegt: das fünfzigjährige Jubiläum, wenn diese Tradition aus Spektakel und Leidenschaft verspricht, die Messlatte erneut höher zu legen.

Bozen (Südtirol), 24. April 2026

Tour of the Alps Press Office
E-mail | tourofthealps@vitesseonline.it
Website | www.vitesseonline.it

Rose Bikes wird offizieller Partner von zwei deutschen A.S.O. Radsport-Highlights

Rose Bikes verstärkt sein Engagement im deutschen Radsport und wird offizieller Partner des Radklassikers Eschborn-Frankfurt sowie der Lidl Deutschland Tour. Mit diesem umfassenden Engagement unterstreicht Rose Bikes seine Verbundenheit zum Spitzensport und zur gesamten Radsport-Community.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der A.S.O. Germany und darauf, Teil dieser beiden bedeutenden Events zu sein“, sagt Benjamin Stremming, PR-Manager bei Rose Bikes. „Rose und der Radrennsport haben schon immer zusammengehört – der Sport ist der Kern unserer Marke. Unser Ziel ist es, diese Leidenschaft auf allen Ebenen zu fördern, vom Nachwuchs bis zum Profi-Peloton. Daher sind wir stolz darauf, einen Beitrag zu diesen erstklassigen Veranstaltungen leisten zu dürfen, die für den Radsportstandort Deutschland eine so große Bedeutung haben. Wir setzen uns konsequent für die nachhaltige Unterstützung des Radsports ein und freuen uns auf eine erfolgreiche, langfristige Partnerschaft mit der A.S.O. Germany. Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit den Fans am Feldberg, an der Alten Oper und auf den Etappen durch ganz Deutschland die Begeisterung an der Strecke und die Spannung im Ziel zu erleben.“

Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und umfasst neben der Präsenz an den Renntagen von Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour auch zahlreiche gemeinsame Aktivierungen im Vorfeld der Wettbewerbe.

Über Rose Bikes
Rose Bikes ist eine kundenzentrierte Fahrradmarke aus Bocholt (NRW), die sich zur Aufgabe macht, Menschen einzigartige Bike-Abenteuer zu ermöglichen. Der Fokus des Familienunternehmens liegt auf eigenen, hochwertigen Mobilitäts- und Performance-Radprodukten, die am Firmensitz entwickelt, montiert und europaweit vertrieben werden. Das mehrfach prämierte Unternehmen ist führend im Omnichannel-Handel und verbindet Online- und Offline-Touchpoints in Sachen Kuration, Beratung und Service. Das breite Produkt- und Serviceangebot ist online und stationär in den Rose Stores in Deutschland von Bocholt über Köln und Berlin bis München sowie in der Schweiz am Zürichsee und in zahlreichen Kooperationsgeschäften erlebbar. Für Inspektionen und Reparaturen stellt Rose Bikes eines der breitesten Netzwerke mit über 130 Partnerwerkstätten zur Verfügung.

Unternehmenskontakt Rose Bikes:
Benjamin Stremming
PR-Manager
E-Mail: benjamin.stremming@rosebikes.com

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Vuelta Asturias 2026

1. Etappe: Oviedo-Benia de Onis – 155 Km


Miguel Heidemann (Plomi Foto)

1 LAYRAC Gabriel FRA AVC Aix-en-Provence Dole 03:18:30
2 HEIDEMANN Miguel GER REMBE | rad-net 00:00

3 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:00
4 SAGRADO PEREZ Alvaro ESP Team Storck – MRW Bau 00:00
5 SMITH Adam CAN AVC Aix-en-Provence Dole 00:00
6 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 00:31
7 JAMAICA Javier COL Nu Colombia 00:31
8 GIMENO Nil ESP Equipo Kern Pharma 00:31
9 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 00:31
10 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:31

2. Etappe: LLanes-Pola de Lena – 140 Km


Plomi Foto

1 Quintana Nairo Movistar Team 14 20 13″ 3:22:42
2 Pericas Adrià UAE Team Emirates – XRG 5 12 8″ 0:26
3 Pescador Diego Movistar Team 3 7 7″ 1:21
4 Juaristi Txomin Euskaltel – Euskadi 5 ,,
5 Fernández Samuel Caja Rural – Seguros RGA 4 1:45
6 Cadena Edgar David Team Storck – MRW Bau 3 2:44
7 Díaz José Manuel Burgos Burpellet BH 2 3:48
8 Lastra Jonathan Euskaltel – Euskadi 1 ,,
9 Castellon Jan Caja Rural – Seguros RGA 1″ ,,
10 Chumil Sergio Geovani Burgos Burpellet BH ,,

3. Etappe: Figuera-Vegadeo – 157 Km

1 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 04:08:34
2 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates-XRG 00:26
3 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 00:26
4 MUNOZ Hodei ESP Spain 00:26
5 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:26
6 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:26
7 ZARAGOZA Vicent ESP Spain 00:26
8 PESCADOR Diego COL Movistar Team 00:26
9 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:26
10 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 00:26

4. Etappe: Lugones-Oviedo – 152 Km

1 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 03:37:59
2 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:17
3 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:17
4 QUINTANA Nairo COL Movistar Team 00:17
5 JUARISTI Txomin ESP Euskaltel-Euskadi 00:17
6 PESCADOR Diego COL Movistar Team 00:25
7 CAVIA Daniel ESP Burgos Burpellet BH 00:34
8 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates-XRG 00:34
9 GIMENO Nil ESP Equipo Kern Pharma 00:34
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 00:34

Endstand:

1 QUINTANA Nairo COL Movistar Team 14:28:46
2 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:25
3 PESCADOR Diego COL Movistar Team 01:33
4 JUARISTI Txomin ESP Euskaltel-Euskadi 01:34
5 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 01:39
6 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 01:54
7 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 03:57
8 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 04:18
9 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 04:38
10 CASTELLON Jan ESP Caja Rural-Seguros RGA 04:54

Tour of the Alps – 4. Etappe: Arco – Trento – 168 Km

1 JASCH Lennart GER Tudor Pro Cycling Team 04:28:06
2 SOBRERO Matteo ITA LIDL-TREK 00:10
3 IACOMONI Federico ITA Team UKYO 00:11
4 STORK Florian GER Tudor Pro Cycling Team 00:20
5 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:20
6 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgroh 00:20

7 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Te 00:20
8 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:20
9 SVESTAD-BÄRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 00:20
10 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:20

11 PALETTT Luca ITA Bardiani CSF 7 Saber 00:20
12 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgroh 00:20
13 LEEMREIZE Gijs NED Team Picnic Postnl 00:20
14 PORTER Rudy AUS Team Jayco Alula 00:20
15 GEE Derek CAN LIDL-TREK 00:20

Gesamtwertung nach der 4. Etappe

1 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 15:41:32
2 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:04
3 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:04
4 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:06

5 GAFFURI Mattia ITA Team Picnic Postnl 00:15
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:19
7 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
8 HARPER Christopher AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
9 TOLIO Alex ITA Bardiani CSF 7 Saber 00:29
10 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 00:29
11 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech Nippo Rali 00:29
12 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 00:33
13 ALE0TT1 Giovanni ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:35
14 SVESTAD-BÄRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 00:45
15 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:54

Jasch, Flucht zum Sieg in Trient. Pellizzari bleibt in Grün, doch die Tour of the Alps wird erst in Bozen entschieden

Der Deutsche vom Team Tudor, ehemaliger Eisschnellläufer, feiert bei der Tour of the Alps den ersten Sieg seiner Karriere. Hinter ihm folgen Sobrero und Lokalmatador Iacomoni. Die Entscheidungen werden auf die Etappe Trient–Bozen vertagt: Das INEOS-Duo Bernal–Arensman liegt in der Gesamtwertung nur 4 Sekunden hinter dem Athleten aus den Marken im Grünen Melinda-Trikot

Am Tag, an dem die Tour of the Alps in Trient die Olympischen Eisschnellläufer Arianna Sighel und Andrea Giovannini empfängt und ehrt, rückte auch ein ehemaliger Eisschnellläufer mitten im Renngeschehen ins Rampenlicht und bescherte sich mit Blick auf den Dom der Trentiner Hauptstadt den schönsten Tag seiner Karriere. Lennart Jasch, Fahrer von Tudor Pro Cycling, begann nach einer Verletzung im Jahr 2023 mit dem Radsport und hat seitdem nicht mehr aufgehört zu fahren – bis er sich heute, Donnerstag, 23. April, seinen ersten Profisieg sicherte.

Auf der vierten Etappe der Tour of the Alps von Arco nach Trient (167,8 km mit 3.900 Höhenmetern) war alles geboten: die langen Anfangsanstiege zum Passo Bordala und Passo Redebus sowie die ständigen Wellen eines klassikerähnlichen Finales, geprägt von einer ununterbrochenen Folge kurzer, steiler Anstiege, die das Rennen bis zuletzt offenhielten.

Jasch legte den Grundstein für seinen Erfolg mit dem Sprung in die Fluchtgruppe am Anstieg zum Bordala gemeinsam mit vier weiteren Fahrern. Im Finale hielt er dann dem Aufholversuch von Matteo Sobrero (Lidl-Trek) und Federico Iacomoni (Team UKYO) stand, die im Schatten des Doms von Trient als Zweiter beziehungsweise Dritter ins Ziel kamen. Die beiden Italiener hatten in der Abfahrt von Povo aus der Gruppe des Grünen Trikots heraus versucht aufzuschließen, jedoch ohne den erhofften Erfolg.

Italien bestätigt sich damit als gutes Pflaster für den 25-jährigen Deutschen, der bereits im vergangenen Jahr zwei Siege in der U23-Kategorie beim Giro della Regione Friuli Venezia-Giulia gefeiert hatte – mit einem Etappensieg sowie dem Gewinn der Gesamtwertung.

Knapp neben dem Tagespodium belegten Florian Stork (Tudor Pro Cycling) und Thymen Arensman (INEOS Grenadiers) die Plätze vier und fünf. Der Niederländer ist damit bereit, morgen in Bozen seine Chancen auf den Gesamtsieg auszuspielen. Giulio Pellizzari (Red Bull-BORA-Hansgrohe) verteidigte seine Führung bei der #TotA 2026 und trug zum dritten Mal in Folge das Grüne Melinda-Trikot. Direkt hinter ihm lauern Arensman und der Kolumbianer Egan Bernal, beide nur vier Sekunden zurück.

Bernal gewann zudem weitere zwei Sekunden auf Pellizzari, der morgen auch auf die Unterstützung seines Teamkollegen Aleksandr Vlasov zählen kann, der mit sechs Sekunden Rückstand Vierter der Gesamtwertung ist. Dennoch scheint der Kampf um den Gesamtsieg keineswegs auf diese vier Fahrer beschränkt. Die Gesamtwertung bleibt extrem eng: Die ersten zehn Fahrer liegen innerhalb von weniger als 30 Sekunden – und es kann noch alles passieren, wie so oft im letzten Akt auf den Straßen der Euregio zwischen Tirol, Südtirol und Trentino.

DIE FREUDE VON JASCH: „ICH KANN ES IMMER NOCH NICHT GLAUBEN“

„Ich kann es immer noch nicht glauben: Es war einfach ein unglaublicher Tag, extrem hart, und ich bin wirklich sehr glücklich. Ich habe sofort gemerkt, dass ich sehr gute Beine habe, und deshalb habe ich versucht, daran zu glauben. Es war bis zum Schluss unglaublich schwierig: Erst als ich auf die letzte Zielgerade rechts eingebogen bin, wurde mir klar, dass ich gerade mein erstes Rennen als Profi gewonnen habe.“

„Ich war bis Ende 2023 Eisschnellläufer, dann hatte ich eine Verletzung, die mich zu einer Reha zwang. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich auf dem Rad ziemlich stark bin, zumindest wenn man auf die Wattwerte schaut. Danach hatte ich Kontakt mit dem Entwicklungsteam von Bora, und sie haben mich zum Radsport gebracht. Es hat mir sofort gefallen, es hat großen Spaß gemacht, auch wenn ich unglaublich viel lernen musste. Ich glaube aber, dass ich in den letzten zweieinhalb Jahren eine sehr schnelle Entwicklung gemacht habe. In dieser Saison bin ich vom Red Bull Devo Team zum Tudor Devo Team gewechselt, und sie haben mich hierhergebracht, um Michael Storer beim Gewinn der Gesamtwertung zu unterstützen.“

„Ich erinnere mich, dass ich vergangenes Jahr im Flugzeug auf dem Rückweg aus Mallorca mit Giulio Pellizzari genau über dieses Rennen gesprochen habe, und er mir sagte, wie unglaublich anspruchsvoll es sei. Dann bin ich es zum ersten Mal gefahren, und das Wetter war nicht auf meiner Seite: Bei der vierten Etappe bin ich komplett eingebrochen und musste aufgeben. Und jetzt bin ich wieder hier, erneut bei der vierten Etappe, aber diesmal habe ich sie gewonnen. Das zeigt, wie sehr sich in einem Jahr alles verändert hat. Für morgen kann ich nicht alle unsere Taktiken verraten, da der Führende direkt neben mir sitzt, aber natürlich hoffe ich, dass jemand aus unserem Team gewinnt. Auch wenn du mir sympathisch bist, Giulio, glaube ich nicht, dass du es sein wirst.“

PELLIZZARI: „MORGEN ERWARTE ICH ABSTÄNDE – ICH HOFFE, DASS ICH FÜR DIESE SORGE“

„Es war ein wirklich anspruchsvoller Tag, weil es zu Beginn sehr viele Attacken gab. Wir haben das Rennen am Bordala-Berg geschlossen, und ich bin stolz auf meine Teamkollegen. Als Pidcock es im Finale versucht hat, fühlte ich mich gut und entschied mich zum Gegenangriff.“

„Morgen wird es mit Sicherheit vom Start weg ein Kampf werden, weil alle versuchen werden, die letzten Kräfte einzusetzen. Wenn die Fluchtgruppe durchkommt, bin ich natürlich zufrieden, aber ich glaube nicht, dass das Rennen über Bonussekunden entschieden wird, denn am Schlussanstieg erwarte ich Unterschiede. Ich hoffe, dass ich es bin, der die Selektion herbeiführt.“

IN TRIENT WURDE DER MUT VON JASCH BELOHNT

Die komplett im Trentino ausgetragene Etappe der Tour of the Alps nahm bereits früh Fahrt auf, als sich am Anstieg zum Passo Bordala eine Spitzengruppe mit Jasch (Tudor Pro Cycling), Kepplinger (Bahrain Victorious), Quinn (EF Education-EasyPost), Jensen (Jayco-AlUla) und Raccani (Team UKYO) bildete. Die Ausreißer erarbeiteten sich am Passo Redebus einen Vorsprung von bis zu 3:40 Minuten, wobei Sean Quinn lange Zeit virtueller Gesamtführender war. Der US-Amerikaner konnte sich immerhin damit trösten, beide Bergwertungen der ersten Kategorie als Erster zu passieren und sich das Blaue Trikot der Gruppo Cassa Centrale als Führender der Bergwertung zu sichern.

An den Rampen des Redebus übernahm Red Bull-BORA-hansgrohe die Kontrolle und verkleinerte den Rückstand auf die Spitzengruppe nach und nach. Jasch versuchte bereits in Richtung Brusago den Unterschied zu machen, doch auf dem flachen Abschnitt vor der Abfahrt konnten Jensen, Kepplinger und Raccani wieder zum Deutschen aufschließen. Nur Quinn musste abreißen lassen.

In der Abfahrt nach Baselga di Piné setzte sich Pinarello Q36.5 neben Red Bull an die Spitze des Feldes und reduzierte den Abstand auf rund eineinhalb Minuten. In dieser Phase zeigte sich Jasch erneut als stärkster Kletterer und setzte sich an den Rampen des Anstiegs nach Sant’Agnese ab.

Hinter ihm versuchten Raccani und Kepplinger zu reagieren, wurden in der Abfahrt jedoch von Rodríguez (EF Education-EasyPost) und Jensen eingeholt. Das Quartett zerfiel am Anstieg nach Povo, als in der Verfolgung der Spitze nur noch Rodríguez und Jensen übrigblieben.

An den Rampen von Povo versuchte Tom Pidcock (Pinarello Q36.5 Pro Cycling) im Feld die Entscheidung zu erzwingen. Seine Beschleunigung löste zehn Kilometer vor dem Ziel den Angriff von Giulio Pellizzari aus, auf den Bernal, Arensman und Omrzel sofort reagierten. Auf Pellizzaris Attacke folgte der Konter seines Teamkollegen Vlasov, der beim Bonus Sprint vier Sekunden gewann, während Bernal weitere zwei Sekunden sammelte.

In der anschließenden Abfahrt versuchten O’Connor, Porter (Jayco-AlUla), Sobrero (Lidl-Trek) und Iacomoni (Team UKYO), sich abzusetzen. Genau diese Fahrer nahmen die Verfolgung von Jasch auf, doch der technische Abschnitt in der Stadt kam dem Spitzenreiter entgegen, der im Schatten des Doms von Trient jubelnd ins Ziel kam – wie ein Eisschnellläufer.

Vor der letzten Etappe der Tour of the Alps, mit Start in Trient und Ziel in Bozen, trägt Giulio Pellizzari weiterhin das Grüne Melinda-Trikot des Gesamtführenden sowie das Weiße FORST-Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Tom Pidcock behält das Rote Trikot von Caffè Bocca della Verità für die Punktewertung, während Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg) die Sonderwertung der Ausreißer anführt und das Schwarze eViso Giro-Trikot trägt.

DIE FÜHRUNGSTRIKOTS

Grünes Melinda-Trikot – Gesamtwertung: Giulio Pellizzari (Red Bull-BORA-hansgrohe)
Blaues Gruppo Cassa Centrale-Trikot – Bergwertung: Sean Quinn (EF Education-EasyPost)
Rotes Caffè Bocca della Verità-Trikot – Punktewertung: Tom Pidcock (Pinarello Q36.5)
Weißes FORST-Trikot – Nachwuchswertung: Giulio Pellizzari (Red Bull-BORA-hansgrohe)
Schwarzes eViso Giro-Trikot – Breakaway-Wertung: Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg)

Trient, 24. April 2026
Tour of the Alps Press Office
E-mail | tourofthealps@vitesseonline.it
Website | www.vitesseonline.it

La Flèche Wallonne 2026

Männer 200km:

HERBERT MOOS Foto

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 04:35:29 43,56
2 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 00:03
3 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:03
4 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:03
5 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:08
6 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 00:08
7 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 00:10
8 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:10
9 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ United 00:10
10 KRON Andreas DEN Uno-X Mobility 00:10
11 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:10
12 ZANA Filippo ITA Soudal Quick-Step 00:10
13 VAUQUELIN Kévin FRA INEOS Grenadiers 00:19
14 ARANBURU Alex ESP Cofidis 00:21
15 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:21
16 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 00:21
17 MAIRE Adrien FRA Unibet Rose Rockets 00:21
18 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:24
19 BARCELÓ Fernando ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:26
20 TEUNS Dylan BEL Cofidis 00:26

Frauen 1438km:

HERBERT MOOS Foto

1 VOLLERING Demi NED FDJ United-SUEZ 03:53:27
2 PIETERSE Puck NED Fenix-Premier Tech 00:00
3 BLASI Paula ESP UAE Team ADQ 00:03
4 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM zondacrypto 00:06
5 VAN DER BREGGEN Anna NED Team SD Worx-Protime 00:11
6 VALLIERES Magdeleine CAN EF Education-Oatly 00:14
7 FERRAND-PREVOT Pauline FRA Team Visma | Lease a Bike 00:28
8 FISHER-BLACK Niamh NZL Lidl-Trek 00:34
9 HOLMGREN Isabella CAN Lidl-Trek 00:40
10 VINKE Nienke NED Team SD Worx-Protime 00:40
11 TRINCA COLONEL Monica ITA Liv AlUla Jayco 00:45
12 MITTERWALLNER Mona AUT Human Powered Health 00:49
13 AALERUD Katrine NOR Uno-X Mobility 00:53
14 LIPPERT Liane GER Movistar Team 00:55
15 GARCIA Mavi ESP UAE Team ADQ 00:55
16 CHABBEY Elise SUI FDJ United-SUEZ 01:09
17 BERTHET Juliette FRA FDJ United-SUEZ 01:09
18 DE SCHEPPER Lore BEL AG Insurance-Soudal Team 01:26
19 HAUGSET Sigrid Ytterhus NOR Uno-X Mobility 01:28
20 WYLLIE Ella NZL Liv AlUla Jayco 01:33

Tour of the Alps – 3. Etappe: Latsch/Laces – Arco – 175 Km

1 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 04:23:24
2 DATT Tommaso ITA Team UKYO 00:00
3 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:00
4 PALETTI Luca ITA Bardiani CSF 7 Saber 00:00
5 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:00
6 QUINN Sean USA EF Education – Easypost 00:00
7 HAMILTON Chris AUS Team Picnic Postnl 00:00
8 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:00
9 STORK Florian GER Tudor Pro Cycling Team 00:00
10 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 00:00
11 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:00
12 PORTER Rudy AUS Team Jayco Alula 00:00
13 CATTANI Alessandro ITA ITALIA 00:00
14 LEEMREIZE Gijs NED Team Picnic Postnl 00:00
15 DINA Märton HUN MBH Bank CSB Telecom Fort 00:00

Gesamt:

1 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 11:13:06
2 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:04
3 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:06
4 GAFFURI Mattia ITA Team Picnic Postnl 00:06
5 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:10
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:19

7 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
8 HARPER Christopher AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
9 TOLIO Alex ITA Bardiani CSF 7 Saber 00:29
10 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 00:29
11 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech Nippo Rali 00:29
12 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 00:33
13 ALEOTTI Giovanni ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:35
14 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:45

15 SVESTAD-BÄRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 00:45

In Arco platzt bei Tom Pidcock der Knoten. Pellizzari weiterhin im Grünen Melinda-Trikot

Nach dem zweiten Platz in Innsbruck sichert sich der Engländer den Sieg auf der dritten Etappe der Tour of the Alps, die heute Morgen in Latsch gestartet wurde, mit einem langen Sprint, der der Konkurrenz keine Chance lässt. Hinter ihm bestätigen sich Tommaso Dati und ein starker Egan Bernal. Giulio Pellizzari bleibt im Grünen Melinda-Trikot, verliert jedoch Lorenzo Finn, der nach einem Sturz in den Anfangskilometern aufgeben musste. Morgen steht eine reine Trentiner Etappe von Arco nach Trient auf dem Programm

Vor einigen Tagen war er in Innsbruck noch knapp gescheitert, doch Champions machen selten zweimal denselben Fehler. Diesmal holte sich Tom Pidcock den Sieg bei der Tour of the Alps 2026 und feierte damit einen besonders bedeutenden Erfolg auch für Sport Alto Garda, den Veranstalter des grenzüberschreitenden Rennens mit Sitz genau in Arco.

Im Ziel in Arco am Mittwoch, 22. April, dominierte der zweimalige Olympiasieger im Mountainbike den Sprint und revanchierte sich damit dafür, dass ihm der Sieg in Tirol im letzten Moment entglitten war. Hinter ihm belegte der junge Tommaso Dati (Team UKYO) einen starken zweiten Platz, während ein überzeugender Egan Bernal (INEOS Grenadiers) das Tagespodium komplettierte. Für den kolumbianischen Kletterer richten sich nun alle Blicke auf die Königsetappe von morgen, die das Rennen von Arco nach Trient führen wird.

Der Erfolg des Briten war intelligent und entschlossen herausgefahren und krönte die Arbeit seiner Teamkollegen von Team Pinarello Q36.5 im Finale. In der Abfahrt vom Tennosee schlossen zunächst Mark Donovan und danach Chris Harper die Lücke zu den beiden Ausreißern des Tages, Darren Rafferty (EF Education–Easypost) und Sam Oomen (Lidl-Trek).

Auf der Zielgeraden ließ Pidcock seinen Rivalen keine Chance: Zunächst neutralisierte er den Angriff des schnellen Ben O’Connor (Jayco-AlUla) drei Kilometer vor dem Ziel, dann ging er als Erster durch die letzte Kurve und setzte sich souverän gegen die gesamte Konkurrenz durch. Ein Italiener verpasste das Podium diesmal knapp: Der 21-jährige Luca Paletti (Bardiani CSF Faizanè) wurde Vierter vor dem Russen Aleksandr Vlasov (Red Bull–BORA–hansgrohe).

Es war ein kontrolliertes Rennen für den Gesamtführenden Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe), der trotz eines vorsichtigen Sprints im Grünen Melinda-Trikot bleibt. Auch der Kletterspezialist aus den Marken dürfte auf dem morgigen Abschnitt, dem schwersten der gesamten Tour of the Alps, passendes Terrain vorfinden.

Hinter Pellizzari bestätigt sich Thymen Arensman (INEOS Grenadiers) mit sechs Sekunden Rückstand auf Rang zwei der Gesamtwertung, während sein Teamkollege Bernal dank der vier Bonussekunden im Ziel auf Platz drei vorrückt. Den beiden „Grenadieren“ kommt nun die Aufgabe zu, ihre Kräfte zu bündeln, um das Grüne Trikot von RedBull–BORA–hansgrohe unter Druck zu setzen – das Team verlor heute den jungen Teamkollegen Lorenzo Finn, der nach dem Massensturz bei Kilometer 2 aufgeben musste.

PIDCOCK: „SIEGEN IST IMMER EIN FANTASTISCHES GEFÜHL“

„Im letzten Rennen vor meinem Sturz war ich in großartiger Form, heute dagegen fand ich mich leidend am Ende des Feldes wieder, sogar schon am ersten Anstieg abgehängt: Ich musste meine Einstellung ändern. Als ich wieder zurückkam und merkte, dass die Beine am zweiten Anstieg besser reagierten, sagte ich dem Team, wir sollten versuchen, die Etappe zu gewinnen: Dass es geklappt hat, ist ein fantastisches Gefühl. Im Vergleich zu den ersten beiden Tagen spüre ich bereits Verbesserungen: Die erste Etappe war ein echter Kampf, einer der härtesten Tage, die ich je im Sattel erlebt habe. Ich wurde Zweiter, aber das ist nur ein Teil der Geschichte.“

„Ich habe den Sprint ziemlich weit vor dem Ziel eröffnet, weil ich nicht eingeklemmt werden wollte, da ich wusste, dass das meine beste Chance auf den Sieg war. Im Nachhinein habe ich den Sprint vielleicht zu früh angezogen, aber am Ende ist es gut gegangen.“

„Morgen wird der härteste Tag dieser Tour of the Alps sein, zumindest was die Höhenmeter betrifft. Auf diesem Niveau sind zehn Tage ohne Rad sehr viel: Man braucht Zeit, um die Beine wiederzufinden, aber jetzt, da der Druck geringer geworden ist, kann ich Spaß haben.“

PELLIZZARI: „ICH DANKE DER MANNSCHAFT, MORGEN KOMMT EINE SCHWIERIGE ETAPPE“

„Es wird bis Freitag ein hartes Rennen bleiben. Wir sind eine Mannschaft von Kletterern, und ich muss meinen Teamkollegen danken, die heute auf einer schnellen und nicht einfachen Etappe stark gefahren sind. Schade wegen des Sturzes von Lorenzo Finn: Ich hoffe, dass es ihm gut geht und dass er so schnell wie möglich wieder aufs Rad zurückkehren kann. Morgen erwartet uns eine ziemlich schwere Etappe, mit vielen Fahrern, die in der Gesamtwertung nur durch wenige Sekunden getrennt sind. Ich glaube nicht, dass es leichter wird als heute.“

OOMEN UND RAFFERTY LANGE IN DER OFFENSIVE

Unmittelbar nach dem Start in Latsch zwang ein schwerer Massensturz bei Kilometer 2 Howson (Pinarello Q36.5), Federspiel (Österreich), Nespoli (MBH Bank), Langellotti (INEOS Grenadiers), Engelhardt (Jayco-AlUla) und Lorenzo Finn (Red Bull–BORA–hansgrohe) zur Aufgabe. Das Rennen wurde für etwa zwanzig Minuten neutralisiert, um die Erstversorgung der betroffenen Fahrer zu ermöglichen: Ihre Zustände geben jedoch keinen Anlass zur Sorge. Der U23-Weltmeister erlitt einen Bruch am rechten Speichenknochen; bei Howson besteht Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch. Engelhardt zog sich, nach einer negativen Gehirn-CT, einen Bruch des Olecranons zu. Nespoli erlitt lediglich Prellungen und Schürfwunden. Alle Fahrer wurden aus dem Krankenhaus entlassen.

Nach dem Neustart wurden mehrere Ausreißversuche umgehend vom Feld gestellt, das sowohl im Vinschger Talboden als auch am Passo Castrin von den Fahrern von Red Bull–BORA–hansgrohe kontrolliert wurde. An den letzten Rampen setzten sich dann Darren Rafferty (EF Education–Easypost) und Sam Oomen (Lidl-Trek) ab, die in der folgenden Abfahrt vom Feld ziehen gelassen wurden.

Das Spitzenduo erreichte bei Kilometer 96 einen maximalen Vorsprung von 2:28 Minuten, während dahinter Red Bull–BORA–hansgrohe und INEOS Grenadiers die Lage ohne Mühe kontrollierten. Auch Juul Jensen (Jayco-AlUla) versuchte, zu den Führenden aufzuschließen, gab das Unterfangen jedoch nach wenigen Kilometern auf und wurde vom Feld wieder eingeholt.

Überraschend aus taktischer Sicht war der Angriff von Rodriguez (EF Education–Easypost) am Anstieg nach Tenno, obwohl Teamkollege Rafferty bereits vorne vertreten war. Pinarello Q36.5 übernahm jedoch in der anschließenden Abfahrt Richtung Gardasee das Kommando, dank der starken Arbeit von Donovan und Harper, die entscheidend waren, um Pidcock bis in die letzten Kilometer zu führen.

Vier Kilometer vor dem Ziel schloss das Feld wieder auf, allerdings nur für wenige Hundert Meter: Der Angriff des Australiers O’Connor zerriss sofort wieder das Gleichgewicht, fand aber in Pidcock eine umgehende Antwort.

Zwei Kilometer vor dem Ziel war das Peloton wieder geschlossen und bereit für den Sprint in Arco, wo der zweimalige Olympiasieger der Konkurrenz keine Chance ließ, souverän gewann und seiner Tour of the Alps seinen Stempel aufdrückte. Zudem übernahm er auch das Rote Caffè Bocca della Verità-Trikot der Punktewertung.

Pellizzari bestätigt sich auch im Weißen FORST-Trikot, während Emanuel Zangerle (Vorarlberg) sowohl das Blaue Gruppo Cassa Centrale-Bergtrikot als auch das Sondertrikot e-VISO Giro des kämpferischsten Fahrers problemlos verteidigte.

DIE LEADERTRIKOTS

Grünes Melinda-Trikot – Gesamtwertung: Giulio Pellizzari (Red Bull-BORA-hansgrohe)
Blaues Trikot der Gruppo Cassa Centrale – Bergwertung: Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg)
Rotes Trikot Caffè Bocca della Verità – Punktewertung: Tom Pidcock (Pinarello Q36.5)
Weißes FORST-Trikot – Nachwuchswertung: Giulio Pellizzari (Red Bull-BORA-hansgrohe)
Schwarzes eViso Giro-Trikot – Ausreißerwertung: Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg)