Archiv des Monats: April 2026

Tour of the Alps – 2. Etappe: Telfs – Martell/Val Martello – 148 Km


Plomi Foto

1 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgroh 03:28:17
2 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:00
3 GAFFURI Mattia ITA Team Picnic Postnl 00:00
4 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:00
5 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgroh 00:00
6 FINN Lorenzo Mark ITA RED BULL – BORA – Hansgroh 00:03
7 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:09

8 HARPER Christopher AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Te 00:19
9 TOLIO Alex ITA Bardiani CSF 7 Saber 00:19
10 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 00:19
11 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:19
12 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech Nippo Rali 00:19
13 ALEOTT1 Giovanni ITA RED BULL – BORA – Hansgroh 00:25
14 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 00:25
15 RODRIGUEZ CONTRERAS Ju COL EF Education – Easypost 00:25

Gesamtwertung nach der 2. Etappe

1 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 06:49:42
2 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:04

3 GAFFURI Mattia ITA Team Picnic Postnl 00:06
4 VLASOV Aleksandr RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:10
5 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS Grenadiers 00:10
6 FINN Lorenzo Mark ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:13
7 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:19

8 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
9 HARPER Christopher AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
10 TOLIO Alex ITA Bardiani CSF 7 Saber 00:29
11 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech Nippo Rali 00:29
12 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 00:29
13 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco Alula 00:33
14 ZWIEHOFF Ben GER RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:35
15 ALE0TT1 Giovanni ITA RED BULL – BORA – Hansgrohe 00:35

Perfekter Teamauftritt bei der Tour of the Alps: Giulio Pellizzari siegt und übernimmt Gesamtführung

Mit einer beeindruckenden Teamleistung hat Red Bull – BORA – hansgrohe auf der zweiten Etappe der Tour of the Alps ein Ausrufezeichen gesetzt. Giulio Pellizzari sicherte sich den Tagessieg und übernahm zugleich die Gesamtführung.

Auf der selektiven Schlusssteigung des 147,5 Kilometer langen Tagesabschnitts von Telfs nach Martell/Val Martello gehörten die Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe zu den aktivsten Akteuren im Rennen. Nach einer Attacke von Thymen Arensman (Ineos Grenadiers) war es der italienische U23-Weltmeister Lorenzo Finn, der dem Niederländer folgte und damit den späteren Etappensieg von Pellizzari vorbereitete. Pellizzari selbst schloss rund drei Kilometer vor dem Ziel zur Spitze auf.

Im Finale zeigte das Team dann eine perfekte Abstimmung: Der inzwischen ebenfalls zur Spitze aufgefahrene Aleksandr Vlasov eröffnete den Sprint und zwang die Konkurrenz zur Reaktion. Pellizzari nutzte diese Vorlage perfekt aus und setzte sich auf den letzten Metern gegen Arensman durch. Hinter ihm komplettierten Mattia Gaffuri (Italien, Picnic PostNL), Egan Bernal (Kolumbien, Ineos Grenadiers) und Vlasov die Top Fünf. Finn überquerte die Ziellinie knapp dahinter auf Rang sechs. Mit Giovanni Aleotti (13.) und Ben Zwiehoff (16.) beendeten zwei weitere Red Bull – BORA – hansgrohe Fahrer das Rennen im Spitzenfeld.

Giulio Pellizzari startet die morgige dritte Etappe der Tour of the Alps als Gesamtführender. Außerdem führt der 22-Jährige die Punkte- und Nachwuchswertung an. Red Bull – BORA – hansgrohe liegt nach zwei Renntagen an der Spitze des Mannschaftsklassements.

„Es ist ein unglaublicher Tag. Ich bin dieses Rennen schon zweimal gefahren und war schon Etappen-Dritter und Etappen-Zweiter. Umso schöner ist der heutige Sieg. Ich muss mich bei meinem Team bedanken – alle haben einen unglaublichen Job gemacht“
— Giulio Pellizzari

„Das war ein richtig guter Tag für uns. Mit dem Sieg von Giulio und mehreren Fahrern an der Spitze des Rennens haben wir gezeigt, wie stark wir als Team sind. Für mich persönlich war es ebenfalls eine sehr gute Etappe. Mit so großen Namen mithalten zu können, bedeutet mir viel.“
— Lorenzo Finn

„Ein großes Kompliment an die Jungs, die unseren Plan auf der Straße perfekt umgesetzt haben. Lorenzo war überragend, als er bei Arensman mitgehen konnte. Und als Aleks zurückkam und im Sprint als Erster beschleunigt hat, war das ein Gamechanger. Großer Respekt an das ganze Team – und Glückwunsch an Giulio. Ein perfekter Tag.“
— Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Im Martell triumphiert Pellizzari: Etappensieg und Grünes Melinda-Trikot

Spektakuläres Finale bei der zweiten Etappe der Tour of the Alps mit Bergankunft in Martell: Der Kletterspezialist aus den Marken setzte sich im Sprint einer kleinen Spitzengruppe gegen Arensman, Gaffuri und den Kolumbianer Bernal durch. Sechster wird U23-Weltmeister Finn, Storer verliert 19 Sekunden, Gee und Pidcock müssen abreißen lassen. Morgen endet die Etappe in Arco, dem Sitz von Sport Alto Garda.

Ein Antritt eines echten Champions, im rauen und zugleich prachtvollen Herzen des Martell: Das Talent von Giulio Pellizzari hat die Tour of the Alps mit einem Klasseakt entfacht, der ihm den Sieg auf der zweiten Etappe des euroregionalen Radrennens, das in Telfs in Tirol begann, sowie das Symbol der Gesamtführung, das Grüne Melinda-Trikot, einbrachte.

Im Ziel in Südtirol in Martell setzte sich der Fahrer aus den Marken am Dienstag, den 21. April, nach 147,5 Kilometern und einem Rennen mit vielen Anstiegen – mit den Bergwertungen Piller Höhe und Reschenpass als Vorspiel zum Schlussanstieg – im Sprint gegen die weiteren Protagonisten eines intensiven und spektakulären Finales durch, in dem wie erwartet niemand seine Karten verdeckt halten konnte.

Der Erfolg von Pellizzari ist das Signal eines Talents, das nicht auf die Zukunft wartet: Er nimmt sie sich mit kräftigen Pedaltritten auf jenen Straßen, auf denen die wahren Werte zum Vorschein kommen – ein Zeichen, das Gewicht hat, mit Blick auf die Tour of the Alps und darüber hinaus. Hinter ihm klassierten sich der Niederländer Thymen Arensman (INEOS Grenadiers), der sich auf euroregionalen Straßen stets wohlfühlt, und Mattia Gaffuri (Team Picnic PostNL), der vom ersten Moment an ein Protagonist war. Der 26-jährige Lombarde, bereits bei Kilometer 8 gemeinsam mit acht weiteren Fahrern in der Offensive, hielt bis zum Schlussanstieg stark dagegen und kämpfte bis auf die letzten Meter um den Sieg. Dafür wurde er mit einem wertvollen dritten Platz vor dem Kolumbianer Egan Bernal (INEOS Grenadiers) und dem Russen Alexandr Vlasov (Red Bull-BORA-hansgrohe) belohnt.

Platz sechs und weitere Glanzlichter setzte auch das andere italienische Nachwuchsversprechen, U23-Weltmeister Lorenzo Finn, heute wertvoller Helfer für Pellizzari, aber mit einer bereits vorgezeichneten Zukunft bei den Großen. Zeit verloren hingegen Michael Storer (Tudor Pro Cycling) und Ben O’Connor (Jayco-AlUla), beide mit 19 Sekunden Rückstand; 1:04 Minuten verlor der Kanadier Derek Gee (Lidl-Trek), während der Brite Tom Pidcock (Pinarello Q36.5) nicht den nötigen Tritt fand, um bei den Besten zu bleiben.

In der Gesamtwertung liegt Pellizzari nun 4 Sekunden vor Arensman und 6 Sekunden vor Gaffuri, während Vlasov und Bernal 10 Sekunden zurückliegen. Storer und O’Connor haben nun 29 beziehungsweise 33 Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden, Gee sogar 1:14 Minuten. Die Bergankunft im Martelltal hat die Gesamtwertung geändert, doch die Entscheidungen bei der Tour of the Alps sind noch lange nicht gefallen.

PELLIZZARI: „EIN SIEG MIT BESONDERER BEDEUTUNG, ICH WIDME IHN STEFANO CASAGRANDA“

„Der heutige Sieg ist etwas Besonderes: Die Tour of the Alps hat mir vor drei Jahren den Weg in den Profisport eröffnet, und in Martell zu gewinnen, hat für mich eine einzigartige Bedeutung. Heute habe ich mehr gegeben, als ich in den Beinen hatte, auch um die Arbeit meiner Teamkollegen zu vollenden, die außergewöhnlich waren.“

„Auf Teneriffa habe ich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Jay Hindley an meiner Explosivität gearbeitet, und die Ergebnisse sind sichtbar. Lange Anstiege sind mein ideales Terrain: Ich habe mich wohlgefühlt, auch wenn ich noch nicht in Bestform bin. Als ich zu Arensman, Finn und Storer aufgeschlossen hatte, versuchte ich den Gegenangriff, weil Finn stark unterwegs war und eine gute Alternative hätte sein können, falls sie mich wieder eingeholt hätten. Es war ein harter Tag, aber ich bin glücklich, dass alles bestmöglich gelaufen ist.“

„Das ist für mich auch eine wichtige Bewährungsprobe im Hinblick auf die Führungsrolle innerhalb des Teams: Ich spüre, dass ich in dieser Rolle wachse, ebenso wie in der Entwicklung einer Siegermentalität. Heute wollte ich gewinnen und ich habe es geschafft.“

„Ich widme diesen Sieg dem Vater meiner Freundin, Stefano Casagranda (lange Präsident des Veloce Club Borgo, eines der traditionsreichsten und bedeutendsten Nachwuchsteams im Trentino, Anm. d. Red.), der im vergangenen Oktober verstorben ist. Ganz in der Nähe, in Meran, gewann er 1998 eine Etappe des Giro del Trentino. Damals war ich noch nicht geboren. Dieser Sieg ist für ihn.“

RED BULL-BORA HERRSCHT IN MARTELL

Nach dem Start in Telfs entwickelte sich der erste Teil des Rennens entlang des Inntals, wo die ersten Attacken zur Bildung der Tagesfluchtgruppe begannen. Die entscheidende Aktion entstand bei Kilometer 8, als sich eine neunköpfige Gruppe – Stockwell (Bahrain Victorious), Gaffuri (Picnic-PostNL), Verrando (Solution Tech), Davide Bais (Polti-Visit Malta), Röber und Zangerle (Vorarlberg), Eckerstorfer, Paumann und Poschacher (Österreich) – vom Feld absetzen konnte. Ihr Vorsprung wuchs bis Kilometer 63 auf maximal fünf Minuten an.

Dahinter ließ die Reaktion des Feldes nicht lange auf sich warten: Red Bull-BORA-hansgrohe und Tudor, das Team des Tour-of-the-Alps-Siegers 2025 Michael Storer, erhöhten das Tempo und reduzierten den Rückstand nach und nach am Anstieg zur Piller Höhe. Auf den gut fahrbaren Rampen des Reschenpasses und im anschließenden Flachstück des Vinschgaus sank der Vorsprung der Ausreißer auf unter zwei Minuten.

Das Rennen explodierte endgültig am Schlussanstieg nach Martell. Einer nach dem anderen wurden die Ausreißer durch das Forcing von INEOS Grenadiers und Tudor gestellt – außer Gaffuri, der sich entschlossen wehrte und allein an der Spitze blieb, während dahinter der Kampf der Klassementfahrer entbrannte.

Der Erste, der angriff, war Thymen Arensman, gefolgt von Storer und dem jungen Lorenzo Finn. Pellizzari, zunächst noch abwartend, zeigte auf dem härtesten Abschnitt des Anstiegs seine starke Form, schloss zu den drei Kontrahenten auf und setzte sofort nach. Zwei Kilometer vor dem Ziel forcierte der Fahrer aus den Marken erneut und erreichte Gaffuri an der Spitze des Rennens.

Dahinter führte Arensman die Verfolgung an, mit Finn direkt an seinem Hinterrad und der Unterstützung eines starken Egan Bernal, während Storer für seine Anfangsbemühungen bezahlte und zunehmend zurückfiel. Unter dem roten Dreieck des letzten Kilometers schloss sich die Gruppe der Besten wieder zusammen: Neben Pellizzari und Gaffuri kamen auch Finn, Arensman, Bernal und Alexandr Vlasov zurück.

An diesem Punkt opferte sich Finn für seinen Teamkollegen auf, erhöhte das Tempo und bereitete den Sprint vor. Im Finale fand Pellizzari den entscheidenden Antritt: ein kraftvoller Sprint, mit dem er den zurückkommenden Arensman abwehrte und die Arbeit seiner Mannschaft vollendete, während Gaffuri nach einem Tag als Hauptdarsteller Dritter wurde.

#TOTA 2026 TRIKOTS

Melinda Grünes Trikot – Gesamtwertung: Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe)
Gruppo Cassa Centrale Blaues Trikot – Bergwertung: Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg)
Caffè Bocca della Verità Rotes Trikot – Punktewertung: Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe)
FORST Weißes Trikot – Bester Nachwuchsfahrer: Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe)
eVISO Giro Trikot – Ausreißerkönig: Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg)

Tommaso Dati gewinnt die erste Etappe der Tour of the Alps 2026

Tommaso Dati (Team UKYO) hat die erste Etappe der Tour of the Alps 2026 über 144,3 km von Innsbruck nach Innsbruck gewonnen. Hinter ihm folgen Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5) und Florian Stork (Tudor Pro Cycling). Tommaso Dati ist damit auch der Melinda Führende in der Gesamtwertung.

1. ETAPPE – (Innsbruck – Innsbruck 144 Km) – ERGEBNISSE

1. Tommaso Dati (Team UKYO)
2. Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5)
3. Florian Stork (Tudor Pro Team)
4. Gabriele Bessega (Team Polti Visitmalta)
5. Federico Iacomoni (Team UKYO)

GESAMTWERTUNG

1. Tommaso Dati (Team Ukyo)
2. Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5) +0:04
3. Florian Stork (Tudor Pro Team) +0:06

Die #TotA beginnt mit einer Überraschung: Tommaso Dati und sein Märchen von Innsbruck

Sprintentscheidung auf der ersten Etappe der Tour of the Alps mit Start und Ziel in der Tiroler Landeshauptstadt: Der Fahrer des Team UKYO setzt sich auf dem Rennweg gegen Tom Pidcock und Florian Stork durch und erlebt den schönsten Tag seiner Karriere. Morgen wartet die erste echte Bewährungsprobe für die Klassementfahrer: Bergankunft im Martelltal.

Unter dem noch unbeständigen Aprilhimmel, zwischen den Tiroler Bergen, die Innsbruck wie ein natürliches Amphitheater umgeben, begann die Tour of the Alps im Zeichen einer Eigenschaft, die das euroregionale Rennen seit Jahren auszeichnet: neue Namen ins Rampenlicht des großen Radsports zu bringen.

Diesmal war ein Italiener an der Reihe: Tommaso Dati aus Camaiore, der seinen 24. Geburtstag noch vor sich hat. Als schneller Fahrer in einem Rennen, das traditionell eher den Kletterern liegt, zeigte der Profi des Team UKYO die Hartnäckigkeit, in einer Etappe mit fast 43 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit standzuhalten und anschließend das Gespür, den perfekten Moment zu wählen, um alle zu überraschen.

Neben ihm – genauer gesagt in seinem Windschatten – Fahrer, die das Rampenlicht gewohnt sind, wie der Brite Tom Pidcock (Pinarello Q36.5), der Zweiter wurde. Doch auf dem Rennweg, jener Zielgeraden, auf der 2018 Alejandro Valverde zum Weltmeister gekrönt wurde, gehörte die Bühne Dati: Er sicherte sich das erste Grüne Melinda-Trikot der Tour of the Alps an einem jener Tage, die eine Karriere verändern können.

Das Podium komplettierte der Deutsche Florian Stork (Tudor Pro Cycling), vor zwei weiteren Italienern: dem Lombarden Gabriele Bessega (Team Polti Visit Malta), erster Träger des weißen FORST-Trikots für den besten Nachwuchsfahrer, und dem Trentiner Federico Iacomoni, Teamkollege von Dati im Rennstall des ehemaligen Formel-1-Piloten Ukyo Katayama.

Doch trotz des nicht allzu schwierigen Streckenprofils hielten sich auch die Favoriten nicht zurück im Hinblick auf das direkte Duell bei der morgigen Bergankunft im Martelltal in Südtirol. Der Australier Ben O’Connor (Team Jayco AlUla) sicherte sich geschickt zwei Bonussekunden beim Sprint in Axams, während der Niederländer Thymen Arensman (INEOS Grenadiers), Zweiter des Vorjahres, mit einer Attacke das Rennen aufbrechen wollte – ähnlich jener Aktion, mit der Gianni Moscon 2021 in Innsbruck gewann. Sein Vorstoß endete jedoch wenige hundert Meter vor dem Ziel.

Erwähnenswert war auch die Aktion des Innsbruckers Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg): Bereits bei Kilometer 1 attackierte der Tiroler und durfte vom Sieg vor heimischem Publikum träumen, ehe er sich fünf Kilometer vor dem Ziel dem heranrasenden Feld geschlagen geben musste. Für ihn blieb die Genugtuung, das blaue Gruppo-Cassa-Centrale-Bergtrikot sowie das eVISO-Giro-Trikot des kämpferischsten Fahrers zu tragen.

DATI: „DER SCHÖNSTE TAG MEINER KARRIERE“

„Ich bin überglücklich, ich empfinde in diesem Moment unglaublich viele Emotionen. Ich bin stolz auf die Arbeit, die das Team geleistet hat, und auf das, was wir im Training erarbeitet haben. Ich war zuversichtlich, weil ich gespürt habe, dass ich Beine wie an meinen besten Tagen habe, aber ich habe mir nicht zu viel Druck gemacht: Ich hoffte auf ein gutes Resultat und am Ende wurde es der Sieg. Es ist der schönste Tag meiner Karriere.“

„Dass ich im vergangenen Jahr bei Cofidis nicht Profi geworden bin, hat mich dazu gebracht, im Winter noch härter zu arbeiten und am Ende haben sich die Ergebnisse gezeigt. Und natürlich gibt es zusätzliche Motivation und Antrieb, wenn man vor einem Champion wie Tom Pidcock gewinnt: Das hat mir das Bewusstsein gegeben, dass ich auch auf einem höheren Niveau konkurrenzfähig sein kann.“

„Mein Traum? Natürlich die World Tour zu erreichen – und ich glaube jeden Tag weiter daran. Jeder Sieg ist ein Grund zur Freude, aber er ändert nichts: Morgen ist ein neuer Tag, und ich werde wieder alles geben. Vielleicht hatten heute Pidcock und Arensman die besten Beine. Ich werde versuchen, meinen beiden Teamkapitänen im Gesamtklassement zu helfen und dieses Trikot so lange wie möglich zu genießen, auch wenn mir bewusst ist, dass die nächsten Etappen eher für andere Fahrertypen geeignet sind.“

ZANGERLE VERPASST DEN TRAUM IN „SEINEM“ INNSBRUCK KNAPP

Nach dem offiziellen Start in Innsbruck erfolgte bereits beim ersten Rennkilometer die erste Attacke der Tour of the Alps 2026. Die Initiative ergriff Emanuel Zangerle (Team Vorarlberg), zunächst allein, später gemeinsam mit Josef Dirnbauer (Team Austria) und seinem Teamkollegen Tobias Nolde. Das Trio gewann rasch an Vorsprung und erreichte bei Kilometer 17 maximal 4:40 Minuten, ehe das Feld – angeführt von den Fahrern der INEOS Grenadiers – reagierte.

In den letzten 50 Kilometern nahm das Rennen Fahrt auf, beim ersten Anstieg nach Götzens: Unter den Ausreißern verlor Nolde den Anschluss, während Zangerle die Bergwertung gewann. In der Abfahrt schlossen die Spitzenreiter wieder zusammen, doch dahinter wurde das Tempo deutlich verschärft – vor allem durch INEOS, unterstützt vom Team Jayco AlUla.

Beim zweiten Pass über Götzens fiel Nolde erneut zurück, diesmal endgültig. Das Feld kam den Ausreißern jedoch entschlossen näher und erreichte die Kuppe mit nur noch rund 30 Sekunden Rückstand. Am folgenden Anstieg nach Axams musste auch Dirnbauer abreißen lassen, während sich dahinter Ben O’Connor zwei Bonussekunden sicherte.

Zangerle hielt dem heranstürmenden Feld – gezogen von Jayco AlUla und INEOS Grenadiers – noch einige Kilometer stand, musste sich aber fünf Kilometer vor dem Ziel geschlagen geben. Im Finale versuchte das britische Team auf der letzten Rampe das Tempo nochmals zu erhöhen und bereitete damit die Finisseur-Aktion des Niederländers Thymen Arensman vor, der jedoch wenige hundert Meter vor dem Ziel eingeholt wurde.

Im Sprint auf dem Rennweg setzte sich Tommaso Dati vor Tom Pidcock und Florian Stork durch. Für den Fahrer des Team UKYO gab es neben dem Grünen Trikot auch das erste Rote Caffè-Bocca-della-Verità-Trikot.

Dienstag ERSTE PRÜFUNG FÜR DIE FAVORITEN: BERGANKUNFT IM MARTELLTAL

Am morgigen Dienstag, 21. April, verlässt die Tour of the Alps Nordtirol und erreicht Südtirol mit dem Ziel im Martelltal, die erste echte Prüfung für Kletterer und Klassementfahrer. Nach einem schnellen Start in Telfs in Tirol warten auf den 147,5 Kilometern der zweiten Etappe zunächst der Erstkategorie-Anstieg Piller Höhe (9,2 km bei 6 %), gefolgt vom Reschenpass (15,8 km bei 3,4 %), einer Bergwertung der dritten Kategorie.

Anschließend führt die Strecke durch den Vinschgau, bevor der Schlussanstieg ins Martelltal wartet: ein äußerst selektives Finale, das bereits 2014 beim Giro d’Italia entscheidend war, als der Kolumbianer Nairo Quintana solo gewann, sich im Martelltal erstmals das Rosa Trikot holte und damit den Grundstein für seinen Gesamtsieg beim Giro legte.

Innsbruck (Tirol), 20.April, 2026
Tour of the Alps Press Office
E-mail | tourofthealps@vitesseonline.it
Website | www.vitesseonline.it

Storer, Bernal und Pellizzari: „Es wird eine großartige #TotA. Der Favorit? Achtet auf Arensman…“

Bei der Pressekonferenz am Vortag haben der australische Titelverteidiger, der Kolumbianer von INEOS und die italienische Hoffnung ihre Ambitionen und Prognosen im Hinblick auf die Jubiläumsausgabe der Tour of the Alps nicht verborgen. Morgen die erste Etappe mit Start und Ziel in Innsbruck: zwei Stunden Live-Übertragung ab 13.30 Uhr, in Italien auf Raisport und Eurosport

Nur noch wenige Stunden, dann beginnt die Jubiläumsausgabe der Tour of the Alps. Das von Sport Alto Garda organisierte Radsportevent, das in diesem Jahr zehn Jahre seit der Unterzeichnung des euroregionalen Protokolls feiert, erlebte am Sonntag, den 19. April, in Innsbruck einen intensiven Tag vor dem Start – mit den vorbereitenden Abläufen und der Teampräsentation.

Wie üblich fand am Sonntag vor der ersten Etappe – 144,3 km mit Start und Ziel auf dem Rennweg, im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt – auch die Pressekonferenz mit drei der großen Namen dieser 49. Ausgabe statt: dem Kolumbianer Egan Bernal (INEOS-Grenadiers), dem Italiener Giulio Pellizzari (RedBull-BORA-hansgrohe) und dem Titelverteidiger, dem Australier Michael Storer (Tudor Pro Cycling). Aufgrund einer Flugverspätung auf dem Weg nach Innsbruck konnte der Brite Tom Pidcock (Q36.5 Pro Cycling) nicht an der Pressekonferenz teilnehmen, fehlte jedoch nicht auf der Bühne der Teampräsentation gemeinsam mit seinem Pinarello-Q36.5-Team.

Bernal, Pellizzari und Storer äußerten mit unterschiedlichen Nuancen ihre Begeisterung für die Tour of the Alps. Der Kolumbianer kehrt neun Jahre nach seiner letzten Teilnahme zurück, als er bei der allerersten Ausgabe des neuen euroregionalen Zyklus 2017 das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers gewann. Der Fahrer aus den Marken zeigte hingegen genau bei der #TotA vor drei Saisons erstmals einem breiten Publikum sein Talent; für den Australier bedeutete das Rennen im vergangenen Jahr den endgültigen Durchbruch.

„Die Tour of the Alps ist ein Rennen, das mir gefällt und das ich immer versuche, in meinen Kalender aufzunehmen“, erklärte Michael Storer. „In diesem Jahr habe ich noch keine großen Resultate erzielt, aber ich habe mich sehr gut vorbereitet und hoffe, so konkurrenzfähig zu sein wie bei der vergangenen Ausgabe. 2025 war die Tour of the Alps der schönste Moment meiner Saison, vielleicht meiner ganzen Karriere, zusammen mit dem dritten Platz bei der Lombardei-Rundfahrt. Ich glaube, dass uns in 48 Stunden die Etappe ins Martell die Wahrheit über die Ambitionen für diese Tour of the Alps sagen wird.“

Fast ein Jahrzehnt nach seinem ersten Auftritt bei der Euregio-Rundfahrt, als er sich unter Gianni Savio in der Weltelite des Radsports einen Namen machte, kehrt Egan Bernal zur Tour of the Alps zurück. Nach dem Gewinn des kolumbianischen Meistertitels im Februar hat er dieses Rennen für seine Rückkehr in den Wettkampf gewählt.

„Neun Jahre sind vergangen, aber ich habe hervorragende Erinnerungen: Die Organisation der #TotA ist großartig“, erklärte der Sieger der Tour de France 2019 und des Giro d’Italia 2021. „Ich habe viel in der Höhe in Kolumbien trainiert und bin neugierig, meinen Zustand zu überprüfen. Nach dem Knieproblem zu Saisonbeginn habe ich es vorgezogen, mich zu Hause vorzubereiten, und ich werde versuchen, mich Etappe für Etappe zu steigern. Ziele? Wenn man eine Startnummer trägt, fährt man immer auf Sieg: Ich werde alles geben. Auch für mich wird das Martelltal die anspruchsvollste Etappe sein, aber ich muss von Tag zu Tag denken, um das Bestmögliche zu erreichen.“

Die italienischen Hoffnungen ruhen auf dem Fahrer aus den Marken Giulio Pellizzari, der eine Durststrecke beenden soll, die seit 2013 andauert, als Vincenzo Nibali den Giro del Trentino gewann.

„Für mich ist es ein besonderes Rennen: Jedes Jahr bitte ich darum, teilnehmen zu dürfen, weil es eine hervorragende Annäherung an den Giro d’Italia darstellt. Seit Nibali im Jahr 2013 hat kein Italiener mehr die oberste Stufe des Podiums erreicht: Der Nächste zu werden, hätte eine große Bedeutung. Es ist ein Rennen, bei dem ich meinen Wert am Berg zeigen kann: Wahrscheinlich ist es unter diesem Aspekt die anspruchsvollste Veranstaltung. Nach einer Lehrsaison, in der ich sehr viel gelernt habe, gibt mir das Team in diesem Jahr schöne Möglichkeiten, mein eigenes Rennen zu fahren. Und mit uns wird auch Lorenzo Finn dabei sein, der Raum haben wird, seinen Wert zu zeigen.“

Und unter den Namen der Favoriten am Vortag waren sich die drei Athleten einig, den Niederländer von INEOS Grenadiers, Thymen Arensman, bereits Zweitplatzierter 2025, zu nennen: ein weiterer Anwärter, den man im Auge behalten sollte.

MORGEN IN INNSBRUCK DIE ERSTE ETAPPE
Morgen, Montag, den 20. April, steht die Auftaktetappe über 144,3 km mit Start und Ziel in Innsbruck auf dem Programm.

Die Etappe sieht einen schnellen Beginn im Inntal vor, gefolgt von einem 24-km-Rundkurs, der zweimal zu absolvieren ist, mit dem sanften Anstieg Richtung Mieminger Plateau.
Nach dem Rundkurs geht’s für das Fahrerfeld zurück nach Innsbruck, wo eine weitere doppelt zu fahrende Schleife ansteht. Auf dem 18 Kilometer langen Abschnitt sticht die Rampe nach Götzens besonders ins Auge: Diese ist vier Kilometer lang, im Schnitt sieben Prozent steil und beinhaltet im Mittelteil sogar Passagen mit zweistelligen Steigungswerten.

Im Anschluss an diese selektive Rampe folgt eine schnelle Abfahrt nach Kematen, die von einem kurzen Gegenanstieg nach Axams inklusive Zwischensprint und Zeitgutschriften unterbrochen wird. Die finalen 20 Kilometer führen erneut zurück nach Innsbruck, wo die Etappe im Stadtzentrum auf dem Rennweg endet, bereits Schauplatz der WM 2018, als Alejandro Valverde zum Weltmeister gekrönt wurde.

DAS EUROREGIONALE ABENTEUER GEHT WEITER
Vor dem Start der Etappe (11.45 Uhr) ist ein feierlicher Moment zum zehnjährigen Bestehen des Projekts Tour of the Alps sowie zur Erneuerung des euroregionalen Protokolls für die kommenden zehn Jahre vorgesehen: Anwesend sein werden der Tiroler Landeshauptmann und turnusmäßige Präsident der Euregio Anton Mattle, der Landeshauptmann der Autonomen Provinz Bozen Arno Kompatscher sowie der Vizepräsident der Autonomen Provinz Trient Achille Spinelli.

EINE GLOBALE MEDIENPRÄSENZ
Die Tour of the Alps bestätigt sich als Veranstaltung von weltweiter Bedeutung mit einer Rekordabdeckung, die nahezu alle Länder der Welt erreicht.

Rai und ORF werden die Referenzsender in Italien, San Marino bzw. Österreich sein, gemeinsam mit Eurosport, das das Signal im gesamten europäischen Kontinent und in ganz Asien auch über die Kanäle HBO Max/Discovery+ sowie TNT Sports für das Vereinigte Königreich verbreiten wird. FloSports überträgt die Veranstaltung in den Vereinigten Staaten und Kanada, während X-Sports Bezugspunkt für das brasilianische Publikum sein wird.

Die #TotA wird auch auf den Frequenzen von L’Equipe TV übertragen, das die Veranstaltung in Frankreich sowie in den Fürstentümern Monaco und Andorra ausstrahlen wird, und in Israel dank des Senders Sports5. EBU News wird Bilder der Tour of the Alps in Nachrichtensendungen in ganz Europa zeigen, ebenso wie NOS in den Niederlanden.

Zur großen Zahl internationaler Sender kommt das Live-Streaming auf dem Youtube-Kanal „Age of Sports“ von Infront hinzu, der die Veranstaltung in Afrika, in Südamerika (mit Ausnahme Brasiliens), in Ozeanien und in einigen asiatischen Ländern, Vietnam, Indonesien, Philippinen und Malaysia, übertragen wird.

Die Tour of the Alps wird täglich von 13.30 bis 15.30 Uhr live übertragen, mit Ausnahme der dritten Etappe am Mittwoch, den 22. April, die von 12.30 bis 14.30 Uhr ausgestrahlt wird.

Innsbruck (Tirol), 19.April, 2026

Amstel Gold Race 2026

Männer 257km:


Plomi Foto


Mattias Skjelmose (Herbert Moos Foto)

1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:59:40
2 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:01
3 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 01:59
4 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ United 01:59
5 VERSTRYNGE Emiel BEL Alpecin-Premier Tech 01:59
6 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 01:59
7 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 01:59
8 WITHEN PHILIPSEN Albert DEN Lidl-Trek 01:59
9 COSTIOU Ewen FRA Groupama-FDJ United 01:59
10 FRIGO Marco ITA NSN Cycling Team 01:59
11 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 02:46
12 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 02:53
13 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 02:55
14 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 02:55
15 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 02:55
16 ARANBURU Alex ESP Cofidis 02:55
17 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 02:55
18 GLIVAR Gal SLO Alpecin-Premier Tech 02:55
19 TONEATTI Davide ITA XDS Astana Team 02:55
20 MOLENAAR Alex NED Caja Rural-Seguros RGA 02:55

Frauen 158km:

1 Blasi Paula UAE Team ADQ 500 04:02:15
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 400 + 27
3 Vollering Demi FDJ United-SUEZ 325 + 27
4 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 275 + 43
5 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 225 + 43
6 Swinkels Karlijn UAE Team ADQ 175 + 43
7 Van Dam Sarah Team Visma | Lease a Bike 150 + 43
8 Markus Riejanne Lidl-Trek 125 + 43
9 van der Breggen Anna Team SD Worx-Protime 100 + 43
10 Pieterse Puck Fenix-Premier Tech 85 + 43
11 Moolman Pasio Ashleigh AG Insurance-Soudal Team 70 + 43
12 Moors Fleur Lidl-Trek 60 + 43
13 Garcia Mavi UAE Team ADQ 50 + 43
14 Bredewold Mischa Team SD Worx-Protime 40 + 01:01
15 de Jong Thalita Human Powered Health 35 + 01:01

Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race

Bei seiner zweiten Teilnahme im Süden Limburgs hat Remco Evenepoel den niederländischen Eintagesklassiker Amstel Gold Race gewonnen. Zwei Wochen nach seinem dritten Platz bei der Flandern-Rundfahrt knüpft der 26-Jährige damit an seine persönliche Erfolgsbilanz an. Der zweimalige Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich hat damit nun auch ein weiteres Rennen des Ardennen-Triples auf der Habenseite.

Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe setzt sich damit der gute Eindruck der Kopfsteinklassiker fort. Bei der zehnten Teilnahme beim Amstel Race ist es der erste Sieg in der Teamgeschichte bei diesem Rennen. Im Saisonverlauf konnte insgesamt zum elften Mal ein Profi der WorldTour-Mannschaft siegen.

42 Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Spitzengruppe um alle Favoriten gebildet. Bis dahin hatte Red Bull – BORA – hansgrohe das Rennen komplett unter Kontrolle. Als es dann rund 20 Kilometer vor dem Ziel auf die Schlussrunde über Geulhemmerberg, Bemelerberg und Cauberg ging, war Evenepoel mit Mattias Skjelmose allein. Die Entscheidung sollte erst auf den letzten 300 Metern fallen. Hatte der Däne im Vorjahr im Sprint noch das bessere Ende für sich, war Evenepoel dieses Mal eindeutig der Stärkere.

Ich liebe dieses Rennen wirklich sehr. Es hat viele kurze, harte Anstiege, und da das Rennen dieses Jahr mehr oder weniger wieder an derselben Stelle eröffnet wurde wie im Vorjahr, war ich sehr zuversichtlich. Ich habe mich im Finale viel besser gefühlt als letztes Jahr. Das ist ganz sicher der schönste Sieg der Saison. Für mich steht dieses Rennen knapp hinter den Monumenten, es steht also ganz oben auf meiner Rangliste. Es gehört wahrscheinlich zu den acht schönsten Siegen meiner Karriere.
Remco Evenepoel

Heute war ein unglaublicher Tag für das Team. Ich glaube, wir hatten das Rennen von Anfang bis Ende wirklich im Griff. Jeder hat seine Aufgabe perfekt erfüllt. Remco hat einen kühlen Kopf bewahrt, einen meisterhaften Sprint hingelegt, und so haben wir nun einen Amstel-Sieg in unserer Erfolgsbilanz. Das ist wirklich großartig.
— Klaas Lodewyck, DS

66th De Brabantse Pijl 2026

Männer 163km:


Plomi Foto

1 Foldager Anders Team Jayco AlUla 250 125 3:36:30
2 Hermans Quinten Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team 170 85 ,,
3 Cosnefroy Benoît UAE Team Emirates – XRG 140 60 ,,
4 Grégoire Romain Groupama – FDJ United 120 50 ,,
5 Prades Eduard Caja Rural – Seguros RGA 100 45 ,,
6 Dversnes Lavik Fredrik Uno-X Mobility 80 40 ,,
7 Van Boven Luca Lotto Intermarché 70 35 ,,
8 Barceló Fernando Caja Rural – Seguros RGA 60 30 ,,
9 Gilmore Brady NSN Cycling Team 50 26 ,,
10 Molenaar Alex Caja Rural – Seguros RGA 40 22 ,,

Frauen 126km:

1 Gery Célia FDJ United – SUEZ 250 125 3:07:29
2 Bredewold Mischa Team SD Worx – Protime 170 85 ,,
3 Persico Silvia UAE Team ADQ 140 60 ,,
4 Moolman-Pasio Ashleigh AG Insurance – Soudal Team 120 50 ,,
5 Moors Fleur Lidl – Trek 100 45 ,,
6 Couzens Millie Fenix-Premier Tech 80 40 ,,
7 Jansen Eline VolkerWessels Cycling Team 70 35 ,,
8 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 60 30 ,,
9 Blasi Paula UAE Team ADQ 50 26 ,,
10 Kastelijn Yara Fenix-Premier Tech 40 22 ,,

O Gran Camiño 2026

1.Etappe | 14.8 km Torre de Hércules -> Torre de Hércules ITT

1 Johansen Julius UAE Team Emirates-XRG 14 00:17:43
2 Reis Rafael Anicolor / Campicarn Cycling Team 5 + 16
3 Oliveira Nelson Movistar Team 3 + 17
4 Nordhagen Jørgen Team Visma | Lease a Bike + 28
5 Otruba Jakub Caja Rural-Seguros RGA + 39
6 Yates Adam UAE Team Emirates-XRG + 41
7 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike + 45
8 Pinarello Alessandro NSN Cycling Team + 46
9 Salgueiro Miguel Team Tavira / Crédito Agrícola + 53
10 Leijnse Enzo Anicolor / Campicarn Cycling Team + 55

2.Etappe | 159 km Vilalba -> Barreiros


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1 Canal Carlos Movistar Team 14 03:13:25
2 Wenzel Mats Equipo Kern Pharma 5 + 00
3 Fagundez Eric Burgos Burpellet BH 3 + 00
4 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike + 00
5 Schiffer Anton Team Visma | Lease a Bike + 00
6 Pinarello Alessandro NSN Cycling Team + 00
7 Mernik Sven Team Visma | Lease a Bike + 00
8 Balderstone Abel Caja Rural-Seguros RGA + 00
9 Vermaerke Kevin UAE Team Emirates-XRG + 00
10 Peña Jesus David Efapel Cycling + 00

3.Etappe | 173 km Carballo -> Padrón


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1 Romeo Iván Movistar Team 14 03:52:33
2 Pinarello Alessandro NSN Cycling Team 5 + 15
3 Balderstone Abel Caja Rural-Seguros RGA 3 + 15
4 Bennett George NSN Cycling Team + 25
5 Yates Adam UAE Team Emirates-XRG + 25
6 Nordhagen Jørgen Team Visma | Lease a Bike + 25
7 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike + 44
8 Domínguez David Feira dos Sofás – Boavista + 44
9 Wenzel Mats Equipo Kern Pharma + 44
10 Oliveira Nelson Movistar Team + 44

Stage 4 » Xinzo de Limia › Alto de Cabeza de Meda 146km)


Plomi Foto

1 Yates Adam UAE Team Emirates – XRG 14 20 10″ 3:37:18
2 Nordhagen Jørgen Team Visma | Lease a Bike 5 12 6″ 0:46
3 Pinarello Alessandro NSN Cycling Team 3 7 4″ 1:04
4 Parra José Félix Caja Rural – Seguros RGA 5 1:13
5 Balderstone Abel Caja Rural – Seguros RGA 4 1:16
6 Herrada Jesús Burgos Burpellet BH 3 1:39
7 Castellon Jan Caja Rural – Seguros RGA 2 1:40
8 Romeo Iván Movistar Team 1 1″ 1:47
9 Peña Jesús David Efapel Cycling 1:54
10 Agirre Jon Euskaltel – Euskadi 2:10

5.Etappe | 171 km As Neves -> Monte Trega

1 Pinarello Alessandro NSN Cycling Team 14 03:39:03
2 Nordhagen Jørgen Team Visma | Lease a Bike 5 + 00
3 Yates Adam UAE Team Emirates-XRG 3 + 00
4 Romeo Iván Movistar Team + 06
5 Juaristi Txomin Euskaltel-Euskadi + 16
6 Balderstone Abel Caja Rural-Seguros RGA + 16
7 Herrada Jesus Burgos Burpellet BH + 31
8 Peña Jesus David Efapel Cycling + 31
9 Parra José Félix Caja Rural-Seguros RGA + 31
10 Del Pino Jesus Aviludo – Louletano – Loulé + 35

Endstand:

1 Yates Adam UAE Team Emirates-XRG 14:40:53
2 Nordhagen Jørgen Team Visma | Lease a Bike + 32
3 Pinarello Alessandro NSN Cycling Team + 48
4 Balderstone Abel Caja Rural-Seguros RGA + 01:49
5 Romeo Iván Movistar Team + 02:19
6 Parra José Félix Caja Rural-Seguros RGA + 03:07
7 2 Juaristi Txomin Euskaltel-Euskadi + 03:27
8 Bennett George NSN Cycling Team + 03:43
9 2 Herrada Jesus Burgos Burpellet BH + 03:48
10 3 Nych Artem Anicolor / Campicarn Cycling Team + 04:05

Degenkolb, Politt und Alaphilippe im Aufgebot für Eschborn–Frankfurt 2026

Der deutsche Radklassiker startet am 1. Mai mit 21 Teams und weiter verschärftem Profil.

Der Countdown läuft: Rund zwei Wochen vor dem Start verdichtet sich das Feld für Eschborn-Frankfurt 2026. Beim Radklassiker am 1. Mai gehen 21 Teams an den Start, darunter 16 WorldTour-Teams. Auffällig ist die Zusammensetzung des Fahrerfeldes: Eine hohe Zahl bergfester Klassikerfahrer spiegelt die Entwicklung des Rennens deutlich wider. Über 3.300 Höhenmeter und neue Schlüsselpassagen machen den deutschen UCI-WorldTour-Klassiker so anspruchsvoll wie seit Jahren nicht.

Mit Nils Politt und Brandon McNulty (beide UAE Team Emirates – XRG), Søren Kragh Andersen (Lidl-Trek), Julian Alaphilippe und Marc Hirschi (beide Tudor Pro Cycling Team), Pello Bilbao (Team Bahrain Victorious), Max Schachmann (Soudal Quick-Step) sowie dem Zweitplatzierten aus dem Vorjahr, Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), stehen Fahrer am Start, die auf anspruchsvollem Terrain ihre Stärken ausspielen. Das ist genau der Fahrertyp, der durch das verschärfte Profil begünstigt wird. Kragh Andersen, Sieger von Eschborn–Frankfurt 2023, hat bereits bewiesen, dass er beim Radklassiker erfolgreich sein kann. Der Däne dürfte als Spezialist für schwere Klassiker mit Entscheidung aus kleinen Gruppen vom selektiveren Streckenverlauf profitieren.
Dem gegenüber stehen mit John Degenkolb (Team Picnic PostNL), Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla) und Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) endschnelle Fahrer im Feld, deren Chancen stark davon abhängen dürften, wie selektiv das Rennen im Taunus gefahren wird.


Matthew Brennan (Plomi Foto)

Ergänzt wird das Aufgebot unter anderem durch Alex Aranburu (Cofidis), zuletzt Etappensieger bei der Baskenland-Rundfahrt sowie Jon Barrenetxea (Movistar Team), Drittplatzierter im Vorjahr.

Profil stellt große Herausforderung an Fahrer
Die Besetzung passt zum Profil des Rennens: Eschborn–Frankfurt führt in diesem Jahr über 211,4 Kilometer und mehr als 3.300 Höhenmeter. Mit dem neu integrierten Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg, zwei Feldberg-Auffahrten über die selektivere Südwestseite und einer veränderten Taunus-Passage mit einer noch stärker finalrelevanten Überquerung des Mammolshainer Stichs, erreicht das Rennen eine neue Dimension. Vieles spricht für ein hartes, früh selektives Rennen und für eine Entscheidung aus einer deutlich kleineren Gruppe als in den Vorjahren.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter und zweimaliger Sieger von Eschborn–Frankfurt, sagt: „Der Radklassiker war bereits hart, jetzt erhöht die Strecke den Anspruch noch einmal deutlich. Wir sehen das auch an der Zusammenstellung der Teams: Es werden weniger Sprinter nominiert, dafür mehr bergfeste Klassikerfahrer.“


Fabian Wegmann (Plomi Foto)

Deutsche Stars beim Radklassiker
Mit Lokalmatador John Degenkolb steht ein Fahrer im Fokus, der den Charakter des Rennens wie kaum ein anderer verkörpert und sich nun einer neuen sportlichen Realität stellen muss. Der Sieger von 2011 steht vor der Frage, ob sich ein erfahrener Klassikerfahrer ohne ausgeprägte Kletterstärke auch auf diesem deutlich selektiveren Kurs behaupten kann.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick aber nicht nur auf etablierte Namen wie Degenkolb, Politt, Ackermann oder Schachmann, sondern auch auf weitere Fahrer wie Lennard Kämna (Lidl-Trek), Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla) und Georg Zimmermann (Lotto Intermarché). Das Peloton vereint damit internationale Topklasse mit einer starken deutschen Präsenz.

Wildcard für Unibet Rose Rockets

Neben den WorldTour-Teams komplettieren starke ProTeams das Feld. Zuletzt erhielten die Teams Unibet Rose Rockets und das Team TotalEnergies Wildcards. So wird das Rennen zusätzlich aufgewertet und vergrößert die Zahl möglicher Rennszenarien. Damit deutet vieles auf einen offensiv gefahrenen Radklassiker hin, in dem Mannschaftstiefe, Timing und Kletterfestigkeit im Taunus entscheidend für die Zielankunft vor der Alten Oper in Frankfurt sein dürften.

Radklassiker weiter aufgewertet
Eschborn–Frankfurt bleibt damit auch 2026 ein Fixpunkt im internationalen Frühjahrskalender und verspricht in diesem Jahr ein Rennen, das so offen ist wie lange nicht und das den Charakter des Klassikers nachhaltig verändern könnte.

Weitere Informationen zum Rennen, zur Strecke und zum Rahmenprogramm gibt es unter
www.eschborn-frankfurt.de

Red Bull setzt bei der Tour of the Alps auf Pellizzari – und Itailen träumt vom nächsten Heimsieg

Bei der Jubiläumsausgabe der Tour of the Alps (20. bis 24. April) rückt der Italiener Giulio Pellizzari besonders in den Mittelpunkt. Während das Team Red Bull-BORA-hansgrohe klar auf den 22-Jährigen baut, fiebert eine ganze Radsport-Nation mit dem jungen Hoffnungsträger mit

Der Kletterspezialist spricht nur ungern über konkrete Ziele – zu groß ist sein Aberglaube. Dennoch wird schnell deutlich, dass die Tour of the Alps für ihn weit mehr ist als eine gewöhnliche Rundfahrt. Wenige Wochen vor dem Start bereitete er sich am Teide vor – einem Trainingsort, der als Gradmesser für Fahrer gilt, die später bei den großen Bergetappen der Saison bestehen wollen. Giulio Pellizzari kennt die Bedeutung der TotA genau: Das grenzüberschreitende Etappenrennen liefert eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf den Giro d’Italia. Wer hier überzeugt, gehört auch bei der Italien-Rundfahrt zum erweiterten Favoritenkreis.

Nach dem starken dritten Platz beim Etappenrennen Tirreno-Adriatico reist Pellizzari mit breiter Brust zur Tour of the Alps. Der „Azzurro“ führt sein Team Red Bull-BORA-hansgrohe nicht nur in der Alpenregion, sondern auch beim Giro d’Italia als Kapitän durch das Rennen. In der italienischen Radsportszene ruhen große Hoffnungen auf den Berg-Spezialisten: Nicht wenige sehen in ihm den möglichen Nachfolger von Vincenzo Nibali, dem als letztem Italiener ein Gesamtsieg bei einer der drei großen Rundfahrten gelang.
Auch bei der TotA liegt der letzte italienische Gesamtsieg lange zurück. Vor 13 Jahren, als die Rundfahrt noch in Form des Giro del Trentino ausgetragen wurde, ging das Grüne Trikot letztmals in den Stiefelstaat. Damals setzte sich eben jener Vincenzo Nibali durch und gewann kurze Zeit später auch den Giro d’Italia.


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„Ich habe hohe Erwartungen an mich selbst und möchte mit Blick auf das Gesamtklassement auch ein starkes Ergebnis einfahren. Da ich abergläubisch bin, verrate ich mein konkretes Ziel aber nicht“, gibt Pellizzari mit einem Lächeln zu Protokoll und fügt schelmisch die rhetorische Frage hinzu: „Wer war noch einmal der letzte italienische Gesamtsieger in der Alpenregion?“

Zwischen den Zeilen ist Pellizzaris Botschaft klar: Er will im Kampf um das Grüne Melinda-Trikot ein Wörtchen mitreden. Das zeigt auch seine Vorbereitung, bei der er das Streckenprofil bis ins letzte Detail studiert hat: „Ich habe mir die zweite Etappe mit Ziel im Martell ganz genau angesehen und bin die letzten 70 bis 80 Kilometer der Königsetappe nach Trient schon gefahren. Diese Etappe ist äußerst anspruchsvoll, vor allem die zwei langen Anstiege im ersten Teil kosten jede Menge Kraft. Gut möglich, dass die kurzen, explosiven Steigungen im Etappenfinish entscheidend für die Gesamtwertung sein werden“, analysiert Pellizzari.

„Die Tour of the Alps ist eine Rundfahrt auf sehr hohem Niveau. Sie zeigt dir, wo du vor dem Giro d’Italia stehst. 2023 habe ich hier meine ersten Profi-Erfahrungen gesammelt und bei der Etappe nach Predazzo gezeigt, dass ich mit den besten Kletter-Assen der Welt mithalten kann. Auch wenn ich damals die Chance auf den Tagessieg liegen gelassen habe, war es dennoch ein Schlüsselmoment für meine Karriere“, so Pellizzari.

Der „Azzurro“ kann in der Alpenregion auf starke Unterstützung zählen. Neben den erfahrenen Giovanni Aleotti und Aleksandr Vlasov ist auch U23-Weltmeister Lorenzo Finn mit dabei. Seinem Landsmann traut Pellizzari viel zu: „Lorenzo ist unglaublich talentiert und hat großes Potenzial. Ich wünsche ihm, dass er bei seiner ersten Tour of the Alps das erreicht, was ich geschafft habe – im besten Fall sogar noch mehr.“

Mit Blick auf die Gesamtwertung zählt Pellizzari Vorjahressieger Michael Storer, Ben O’Connor und Derek Gee zu den größten Konkurrenten. „Ich erwarte eine sehr offene Rundfahrt, die bis zum Schluss spannend bleibt“, betont er.

Zusätzlich zu dem oben genanntem Trio könnte die Liste der Top-Favoriten weiter anwachsen: So hat sich unter anderem der Kolumbianer Egan Bernal angekündigt. Dem 29-Jährigen gelang einst bei der Tour of the Alps der Durchbruch – später triumphierte er sowohl bei der Tour de France als auch beim Giro d’Italia. Ob Bernal das grenzüberschreitende Etappenrennen tatsächlich in Angriff nimmt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Egal ob mit oder ohne Bernal im Starterfeld – Pellizzari will sich bei der TotA auf keinen Fall verstecken: „Ich habe im Winter hart trainiert und bin jetzt noch explosiver geworden. Im modernen Radsport sind schnelle Tempowechsel von entscheidender Bedeutung. Das Training mit meinen Teamkollegen Primoz Roglič, Florian Lipowitz und Remco Evenepoel hilft mir dabei enorm weiter. Mittlerweile weiß ich, dass mir nur ganz wenig, bis zur absoluten Weltspitze fehlt. Diese Lücke gilt es, zu schließen.“

Pellizzari bleibt trotz allem zurückhaltend in seinen Aussagen. Doch eines ist klar: Bei der Tour of the Alps will der 22-Jährige hoch hinaus. Was dabei herauskommt, ist nicht nur für seine Karriere von Bedeutung – sondern auch für eine ganze Radsportnation.

Tour of the Alps Press Office
E-mail | tourofthealps@vitesseonline.it
Website | www.vitesseonline.it

Paris-Roubaix Femmes | 143 km


Foto Anita + Richard Henninger

1 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 800 03:30:16
2 Vos Marianne Team Visma | Lease a Bike 640 + 00
3 Ferrand-Prevot Pauline Team Visma | Lease a Bike 520 + 06
4 Kopecky Lotte Team SD Worx-Protime 440 + 01:30
5 Jastrab Megan UAE Team ADQ 360 + 01:30
6 Wiebes Lorena Team SD Worx-Protime 280 + 02:20
7 Kool Charlotte Fenix-Premier Tech 240 + 02:20
8 Gillespie Lara UAE Team ADQ 200 + 02:20
9 Sierra Arlenis Movistar Team 160 + 02:20
10 Brand Lucinda Lidl-Trek 135 + 02:20
11 Gery Célia FDJ United-SUEZ 110 + 02:20
12 Backstedt Zoe CANYON//SRAM zondacrypto 95 + 02:20
13 Goossens Marthe AG Insurance-Soudal Team 85 + 02:20
14 Georgi Pfeiffer Team Picnic PostNL 65 + 02:20
15 Kopecky Julia Team SD Worx-Protime

Koch schlägt Vos und gewinnt als erste Deutsche Paris-Roubaix

(rsn) – Als erste Deutsche hat Franziska Koch (FDJ – United Suez) Paris-Roubaix Femmes (1.UWT) gewonnen. Nach einem überragenden Auftritt erreichte die Deutsche Meisterin gemeinsam mit Marianne Vos und Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot (beide Visma – Lease a Bike) die altehrwürdige Radrennbahn in Roubaix.

Dort rang Koch nach insgesamt 143,1 Kilometern von Denain nach Roubaix die sprintfeste Vos mit knappem Vorsprung nieder und feierte den größten Erfolg in ihrer Karriere. Sechs Sekunden später trudelte Ferrand-Prévot als Dritte in Ziel.

Auf den Plätzen vier und fünf überquerten Lotte Kopecky (SD Worx – Protime) und Megan Jastrab (UAE ADQ) mit einem Rückstand von je 1:30 Minuten die Ziellinie. Beide hatten noch versucht, die Kopfgruppe, die sich nach 100 Rennkilometern entscheidend absetzen konnte, einzuholen – doch war das Duo viel zu spät losgefahren, als dass es den Spitzenreiterinnen noch hätte gefährlich werden können.

Diese hatten 19 Kilometer vor dem Ziel die Ungarin Kata Blanka Vas (SD Worx – Protime) abgeschüttelt und sich in den verbleibenden Minuten bis zum Ziel einen packenden Kampf geliefert. Dabei widerstand Koch nicht nur den Attacken der Visma-Frauen, sondern ging selber vor allem auf den Kopfsteinpflasterabschnitten auch immer wieder in die Offensive, um ihre Gegnerinnen in Bedrängnis zu bringen. Zwar konnte sich die 25-Jährige dabei nicht absetzen, im Zielsprint verfügte Koch dann aber über die größten Reserven.

“Das ist kaum zu glauben. Ich habe natürlich davon geträumt und gehofft, dass es mal klappt. Roubaix ist ein Rennen, in dem alles passieren kann. Am Ende hat es geklappt und das ist wie ein Traum“, kommentierte die strahlende Koch im Flash-Interview den bisher erst vierten Sieg ihrer Profikarriere, den sie clever vorbereitet hatte. “Mir ist es gelungen, mich aus allen Problemen rauszuhalten, in den Pavé-Sektoren war ich immer in den Top Ten. Nach Mons-en Pévèle wollten wir das Rennen schwer machen. Das hat dann mit einem perfekten Move geendet, würde ich sagen“, fügte Koch lachend an.

Die Konstellation gegen das Visma-Duo empfand sie nicht unbedingt als negativ. “Gegen zwei Fahrerinnen aus ein und demselben Team ist es einerseits eine Herausforderung, andererseits kann man davon auch etwas profitieren, weil ich so nicht unbedingt arbeiten muss. Ich habe dann aber versucht, sie loszuwerden. Am Ende musste ich es auf den Sprint ankommen lassen und das hat funktioniert“, ließ die Siegerin rundum glücklich am Ende ihren Emotionen freien Lauf. “Ich dachte: Jetzt bist du so nahe dran, jetzt musst du gewinnen, es gab keine andere Option. Ich habe gemerkt, wie Vos aufkam, konnte aber am Ende etwas mehr beschleunigen. In der ersten Ausgabe wurde ich hier Siebte, von da an mochte ich dieses Rennen und wusste, dass ich es eines Tages gewinnen wollte. Und dieser Tag ist heute.“
Vos: “Wollte es vollenden, aber Koch war unglaublich“

Dagegen verpasste die 38-jährige Vos trotz der immensen Unterstützung ihrer Teamkollegin Ferrand-Prévot ihrerseits den ersten Sieg in Roubaix, wo sie bereits bei der Premiere 2021 Zweite geworden war. „Es ist natürlich fantastisch, hier mit den Gefühlen der letzten Wochen mit im Finale zu sein“, sagte Vos, deren Vater kürzlich verstorben war, im Interview mit Eurosport. “Ich wollte es natürlich vollenden, aber Koch war unglaublich. Sie war einfach stärker. Wenn ich gewusst hätte, wie stark sie heute ist, hätten wir vermutlich ein paar Dinge anders gemacht. Wir wussten aber, dass sie in einem harten Finale sehr stark sein kann“, lobte die knapp Geschlagene ihre deutsche Konkurrentin, die sich im Sprint überraschend als die Bessere erwies. “Nach all ‚den Pavé-Sektoren ging es darum, wer die besten Beine übrighatte. Und offensichtlich war ich es nicht.“
@Radsport-news.com

Paris-Roubaix 2026 Männer 258km

Van Aert doch noch zum Pflaster-Triumph


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Wout van Aert (Visma) gewann ein dramatisch-spannendes Paris-Roubaix 2026 im Zweiersprint.
Der so häufig geschlagene, inzwischen 31-jährige Belgier verwies Tadej Pogacar (UAE) auf der Radrennbahn von Roubaix deutlich auf den 2. Platz. Aus der Springerei einer Verfolgergruppe ging Jasper Stuyven (Soudal) als Glücklicher für den verbleibenden Podestplatz hervor. Im Sprint um den 4. Platz setzte sich Mathieu van der Poel (Alpecin) knapp vor van Aerts Teamkollegen Christophe Laporte durch. Die beiden Top-Favoriten van der Poel und Pogacar mussten harte Aufholjagden fahren. Van der Poel kam nach seinem Defekt im Wald von Arenberg nicht mehr an die Spitze zurück.
Pogacar im Zweiersprint geschlagen

Stattdessen nutzte van Aert die Gunst der Stunde für seinen ersten Sieg bei einem Frühjahrs-Monument. Sein bisher einziger Monument-Sieg war im Hochsommer bei der Corona bedingten Nachhol-Ausgabe von Mailand-Sanremo. Damit durchkreuzte van Aert, dass Pogacar ein weiteres Kapitel zu seinem Legenden-Status hinzufügte – alle 5 Monumente zu gewinnen und das auch noch als erster Fahrer in nahtloser Reihenfolge. So wurde es wieder ein 2. Platz für den slowenischen Weltmeister in Roubaix.
Van der Poel nach Arenberg-Defekt nie mehr vorn

Ebenso wurde nichts aus dem 4. Roubaix-Sieg in Folge für van der Poel, was so auch noch nie jemandem gelungen wäre. Nach 3-maligem (!) Radwechsel im Wald von Arenberg lag van der Poel über 2 Minuten zurück und verkürzte den Rückstand nach vorne bis zur Schlussphase auf unter eine halbe Minute fast im Alleingang. Dies könnte man als Indiz werten, dass van der Poel ohne Malheure kaum zu schlagen gewesen wäre. Aber eine Vielzahl an Defekten, auch und gerade bei den Mitfavoriten, ließ diese 123. Auflage der »Königin der Klassiker« zu einem sich zuspitzenden Drama werden, nachdem die ersten knapp 100 Kilometer bis zum ersten Pflaster-Abschnitt keine Ausreißer weggekommen waren.

Im Wald von Arenberg platzte 95 Kilometer vorm Ziel nicht nur das Rennen für van der Poel, sondern fiel auch eine Vorentscheidung zugunsten von 7 Fahrern: Pogacar, van Aert, Laporte, Mads Pedersen (Lidl), Stefan Bisseger (Decathlon), Jasper Stuyven (Soudal) und Laurence Pithie (Red Bull), wobei letztgenannter wegen Defekten und Sturzes nicht bis ins Finale mithalten konnte. Auch Pogacar und van Aert mussten in der Folgezeit je einen weiteren Defekt kompensieren.

Als van Aert die endgütlige Vorentscheidung 54 Kilometer vorm Ziel im Pflasterstück von Auchy nach Bersée herbeiführte, blieb nur Pogacar dabei und setzte noch einen drüber, was wie schon eine Woche zuvor bei der Flandern-Rundfahrt Pedersen im entscheidenden Moment ganz knapp den Anschluss kostete. Laporte, Stuyven und Bissegger mussten schon kurz davor abreißen lassen, konnten aber am Ende gemeinsam mit den aufschließenden van der Poel und Mick van Dijke (Red Bull) sowie Pedersen den 3. Platz unter sich ausmachen.

Pogacar wurde van Aert auf den Pflasterstücken nicht los. Van Aert fuhr die Pflaster-Kurven einfach besser und öffnete so immer wieder Lücken zu Pogacar, die dieser schließen musste, oder konnte andersherum kleine entstandende Lücken zu Pogacar wettmachen. Außerdem hatte van Aert als taktisches Ass noch den Teamkollegen Laporte im Ärmel, weswegen er ein paar Führungen verweigerte. So fuhr Pogacar auch von vorne ins Velodrom ein. Nach etwas weniger als einer Runde, mit noch gut 200 Meter zu fahren, eröffnete van Aert aus hinterer Position den Sprint. Pogacar verpasste es dadurch, früher zu eröffnen für eine Restchance gegen den auf dem Papier deutlich stärkeren Sprinter.
Rückenwind, gutes Wetter, Hochgeschwindigkeit

Es war ein trockenes Paris-Roubaix bei angenehmen Temperaturen um die 11 bis 15 Grad. Dies und vor allem der aus Süd bis Südwest kommende Wind machten das Rennen aber auch höllisch schnell. Denn es herrschte damit meistens Rückenwind, abgesehen von einigen Abschnitten auf dem Zickzackkurs über die Pflaster nach Roubaix, wie zum Beispiel Gegenwind auf dem letzten schwierigen Pflaster Carrefour de l’Arbre.

In der Anfangsphase vor den 30 Pflaster-Abschnitten kam keine Spitzengruppe wirklich weg, weil sich immer nur 2 bis 5 Fahrer fanden und schnell wieder eingeholt waren. So enterte das fast noch komplette Hauptfeld den ersten Pflastersektor 162,5 Kilometer vorm Ziel. Und sogleich eröffnete Pedersen den Reigen der Defekte bei den Mitfavoriten. Der spätere Sieger van Aert folgte ihm mit einem ersten von 2 Defekten ein paar Kilometer später. In dieser Phase ließ sich das noch relativ gut ausbügeln.

Pogacar wegen Defekts mit Aufholjagd bis Arenberg

Als es Pogacar mit 120 zu fahrenden Kilometern auf dem Pflasterstück von Quérénaing nach Maing erwischte, lag die Situation anders. Denn das Hauptfeld hatte sich inzwischen geteilt, und vorne drückten Pogacars Helfer auf die Tube, was sich insofern rächen sollte, als dass die Teamfahrzeuge erst hinter dem zweiten Feld fuhren. So war nur das neutrale Materialfahrzeug zur Stelle. Anstatt sich das Hinterrad wechseln zu lassen, ließ sich Pogacar dazu verleiten, aufs viel zu große neutrale Ersatzrad zu wechseln. Damit bewältigte er 2 Pflaster-Abschnitte, ehe er zurück auf die Ersatzmaschine wechselte.

Bei seiner Aufholjagd halfen ihm Antonio Morgado sowie die für den Kapitän zurückbeorderten Nils Politt und Mikkel Bjerg. Als diese verbraucht waren, musste Pogacar die restlichen 20 Sekunden der ehemals über eine Minute Rückstand allein im Wind schließen, weil man sich im Team entschied, Florian Vermeersch vorne zu belassen. Hier verbrannte Pogacar insofern einige unnötige Kräfte, weil Vermeersch in der Folgezeit überhaupt keine Rolle mehr spielte.

Die Helfer von van der Poel und van Aert hielten unterdessen das Tempo im Spitzenfeld hoch, und van der Poel attackierte sogar 104 Kilometer vorm Ziel auf Pflaster. 5 Kilometer später hatte Pogacar das vordere Feld erreicht, rechtzeitig vor dem Wald von Arenberg. Dort schlug das Pendel gegen den anderen der beiden Top-Favoriten aus, und nach van der Poels Reifenschaden wurde es bizarr.
Van der Poel zu noch dümmeren Zeitpunkt mit Defekt

Der Ex-Roubaix-Zweite Jasper Philipsen überließ van der Poel selbstlos das Rad, in dessen Pedale er aber nicht passte. Währenddessen tauschte ein weiterer Teamkollege, Tibor del Grosso, lässig eigenhändig van der Poels Vorderrad gegen das seine. Van der Poel lief rückwärts zu seinem ursprünglichen Arbeitsgerät, sprang auf, um dann ausgangs dem Wald von Arenberg direkt den nächsten Defekt zu bekommen. Nun bekam er sein eigenes Ersatzrad. Aber inzwischen war der Rückstand zur Spitze auf einiges mehr als 2 Minuten angewachsen. Nach einem anfänglichen Eindruck der Resignation warf van der Poel noch alles in die Waagschale. Im Ziel fehlten ihm nur noch 15 Sekunden auf den Sieger.

Derweil gab es im Wald von Arenberg vorne die Auslese zugunsten von Pogacar, van Aert, Laporte, Pedersen, Bisseger, Stuyven und Pithie. 84,5 Kilometer vorm Ziel schloss Filippo Ganna (Ineos) mit Jordi Meeus (Red Bull) am Hinterrad auf. Doch alles war umsonst, weil Ganna 2,5 Kilometer später einen Reifenschaden hatte und auch Meeus wieder abplatzte. Auch sein Teamkollege Pithie fiel zurück, allerdings wie Ganna wegen Reifenschaden.

Und auch die späteren Top-2 erwischte es noch einmal. Während Pogacar den weiteren Plattfuß nach seinem inzwischen 3. Radwechsel sehr schnell, innerhalb von 5 Kilometern, bereinigen konnte, brauchte van Aert wenig später 10 Kilometer – und brachte Pithie und Meeus 61 Kilometer vorm Ziel mit zurück zur Spitze, die da aus einem Quintett aus Pogacar, Pedersen, Laporte, Stuyven und Bissegger bestanden hatte.

Inzwischen hatte van der Poel 68 Kilometer vorm Ziel mehr oder weniger im Alleingang die Verfolgergruppe um Ganna erreicht, in der dieser seine restlichen Helfer eingespannt hatte. Es kam zu einer kurzen Zweckgemeinschaft zwischen van der Poel und Ganna, um den Rückstand zur Spitze zu senken – van der Poel auf Pflaster, Ganna auf Asphalt – bis Ganna auf dem Pflasterstück von Auchy nach Bersée nicht mehr van der Poels Hinterrad halten konnte und schließlich aus der Gruppe nur noch Mick van Dijke bei van der Poel war.

Van Aert geht 54 Kilometer vorm Ziel mit Pogacar

Genau auf diesem Pflaster leitete van Aert die Vorentscheidung ein, indem er nach der Führung seines Teamkollegen Laporte noch vor Pflasterbeginn aus dem Hinterhalt attackierte. Hinter ihm attackierte Pogacar, schloss die Lücke, setzte sich in Front und eliminierte so Pedersen. Laporte, Stuyven und Bissegger waren schon sofort abgehängt. Weit dahinter erlitt der ohnehin hoffnungslos abhängte Ganna einen weiteren Defekt und stürzte auch noch kurz nach der Reparatur.

Als noch 50 Kilometer zu fahren waren, erreicht van der Poel mit Mick van Dijke die 3 Verfolger auf den Plätzen 4 bis 6 mit weiterhin einer halben Minute Rückstand auf die Spitze. Pedersen hing da noch zwischen dem Spitzenduo und den nun 5 Verfolgern, wurde aber im folgenden schwierigen Sektor Mons-en-Pévèle gestellt.

Im weiteren Verlauf machten Pogacar und van der Poel jeweils das meiste Tempo, obschon vorne auch van Aert mitnichten nur hinten drauflag, sondern weiterhin die meisten Führungen doch übernahm. In der Verfolgung arbeitete den Kräfteverhältnissen entsprechend Pedersen am zweitmeisten. Die Außenseiter Stuyven, Bissegger und van Dijke kreiselten mit, hielten sich aber etwas zurück. Gar nichts im Wind fuhr logischerweise Laporte, der seinen Teamkollegen van Aert vorne wusste.

Der Abstand zwischen Spitzenduo und Verfolgergruppe schwankte zwischen 30 bis 40 Sekunden, bis er zum Carrefour de l’Arbe 17 Kilometer vorm Ziel auf nicht viel mehr als 20 Sekunden geschrumpft war. Weniger wurde es jedoch – abgesehen von den letzten Metern im Velodrom – nicht mehr. So eröffnete van Dijke 3,5 Kilometer vorm Ziel die Springerei. Bissegger passte auf und schloss es ebenso wie hinter ihm van der Poel mit allen anderen.

Stuyven in später Springerei zum übrigen Podestplatz

Einen Kilometer später sprang Stuyven davon für seinen erst 2. Podestplatz bei einem Monument nach seinem Sanremo-Triumph 2021, und zwar in ähnlicher Manier wie damals. Im Ziel hatte er 13 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo und rettete 2 Sekunden auf die sprintenden van der Poel, Laporte, van Dijke und Pedersen. Bissegger ließ austrudeln und beendete das Rennen nach Platz 7 im Vorjahr nun auf dem 8. Platz.

Innerhalb der letzten 30 Kilometer hatten sich Politt und Mike Teunissen (XDS) aus der nächsten Verfolgergruppe gelöst und konnte so die Top-Ten im Ziel komplettieren, 2:36 Minuten hinter van Aert und Politts Kapitän Pogacar. Aus den Resten der Gruppe sprinteten Max Walscheid (Cofidis) auf den 11. Platz vor Gianni Vermeersch (Red Bull) mit fast 4 Minuten Rückstand. Florian Vermeersch schaffte es nicht ins Ziel ebenso wie beispielsweise Philipsen. Der Mechaniker del Grosso hielt auf Platz 136 soeben das Zeitlimit ein.

123. Auflage Paris-Roubaix Hauts-de-France (258km)

1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 5:16:52
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Jasper Stuyven (BEL) – Soudal-Quick Step +0:13
4. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech +0:15
5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike alle
6. Mick van Dijke (NED) – Red Bull-Bora gleiche
7. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek Zeit
8. Stefan Bissegger (SUI) – Decathlon-CMA CGM +0:20
9. Nils Politt (GER) – UAE-XRG +2:36
10. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gl.Zeit
11. Max Walscheid (GER) – Lidl-Trek +3:46
12. Gianni Vermeersch (BEL) – Red Bull-Bora alle
13. Guillaume Boivin (CAN) – NSN
14. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies gleiche
15. Daan Hoole (NED) – Decathlon-CMA CGM
16. Alex Segaert (BEL) – Bahrain Victorious Zeit
17. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora +5:43
18. Stanisl. Aniolkowski (POL) – Cofidis
19. Brent van Moer (BEL) – Pinarello-Q36.5 alle
20. Dries van Gestel (BEL) – Soudal-Quick Step gleiche
21. Kim Heiduk (GER) – Ineos Grenadiers Zeit
22. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +5:51
23. Clément Russo (FRA) – Groupama-FDJ +7:20
24. Ivan Garcia Cortina (ESP) – Movistar +7:29
25. Filippo Ganna (ITA) – Ineos-Grenadiers +7:32

31. John Degenkolb (GER) – Picnic-PostNL +8:01
81. Dylan van Baarle (NED) – Soudal-Quick Step +12:00
– 175 Teilnehmer, davon 139 klassiert.

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