Archiv des Monats: Juni 2026

Circuit Franco-Belge – 196 Km


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1 STRONG Corbin John NZL NSN CYCLING TEAM 04:32:18
2 FOLDAGER Anders DEN TEAM JAYCO ALULA 00:00
3 MAGNIER Paul FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
4 PLUIMERS Rick NED TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00
5 BERCKMOES Jenno BEL LOTTO INTERMARCHE 00:00
6 PENUELA SANDOVAL Francisco Joel VEN CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
7 VENTURINI Clement FRA UNIBET ROSE ROCKETS 00:00
8 PRADES REVERTER Eduard ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
9 VAN DEN BERG Marijn NED EF EDUCATION – EASYPOST 00:00
10 DELETTRE Alexandre FRA TOTALENERGIES 00:03
11 MARIS Ellas BEL TEAM FLANDERS – BALOISE 00:03
12 ABRAHAMSEN Jonas NOR UNO-X MOBILITY 00:03
13 HUENS Axel FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:03
14 BRENNAN Matthew GBR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:03
15 WENZEL Mats LUX EQUIPO KERN PHARMA 00:03

Tour Auvergne – Rhône-Alpes ab Etappe 4

4. Etappe: Le Puy-en-Velay – Montrond-Les-Bains – 167 Km


Plomi Foto

1 SIMMONS Quinn USA LIDL-TREK 03:34:08
2 FISHERBLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 VERCHER Matteo FRA TOTALENERGIES 00:00
4 FRIGO Marco ITA NSN CYCLING TEAM 00:00
5 GARCIA PIERNA Raul ESP MOVISTAR TEAM 00:00
6 KRON Andreas DEN UNO-X MOBILITY 00:00
7 JEGAT Jordan FRA TOTALENERGIES 00:00
8 CRAPS Lars BEL LOTTO INTERMARCHE 00:00
9 CASTELLON RIBALTA Jan ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
10 CASTRILLO ZAPATER Pablo ESP MOVISTAR TEAM 00:04
11 VAN AERT Wout BEL TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:04
12 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 00:04
13 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:04
14 BRAET Vito BEL LOTTO INTERMARCHE 00:04
15 COVI Alessandro ITA TEAM JAYCO ALULA 00:04

Gesamtwertung nach der 4. Etappe


Alex Baudin vor Ben Tulett (Plomi Foto)

1 BAUDIN Alex FRA EF EDUCATION – EASYPOST 13:35:13
2 VAUQUELIN Kevin FRA NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:12

3 ONLEY Oscar GBR NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:12
4 JORGENSON Matteo USA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:15
5 AYUSO Juan ESP LIDL-TREK 00:47
6 SKJELMOSE Mattias DEN LIDL-TREK 00:47
7 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:50
8 RODRIGUEZ Carlos ESP NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:57
9 BISIAUX Leo FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 00:59
10 SEIXAS Paul FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 01:00

Radsport-Altmeister Otto Bennewitz 80 Jahre

Garmisch-Partenkirchen – Otto Bennewitz, einst in den 1960er-Jahren bekannter und erfolgreicher Radsportler feiert am 10. Juni in seiner Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen seinen 80. Geburtstag.


1966 Kissner – Bennewitz – Podlesch

Der noch immer sehr sportliche Jubilar saß von 1961 bis 1970 als Jugendfahrer, Amateur und als Profi zehn Jahre erfolgreich im schmalen Rennsattel. Als außergewöhnlich vielseitiger Allrounder erkämpfte sich Otto Bennewitz rund 180 Siege auf Bahn und Straße. Bei Deutschen Meisterschaften holte Otto Bennewitz einmal Gold, zweimal Silber, fünfmal Bronze! 17 Mal war Otto Bennewitz Hessen-Meister, nach seinem Wechsel zum RC Herpersdorf auch einmal Bayerischer Meister!

Als Schüler war Ottto Bennewitz sehr früh vom Radsport fasziniert. Mit 14 Jahren schloss er sich in seiner Heimatstadt dem RC Adler an. Bereits in den beiden Jugendklassen zeigte Ottto Bennewitz auf Anhieb bei Bahn-, Cross- und Straßenrennen sein außergewöhnliches Talent und enormen Ehrgeiz. Vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wurde er ab seinem 16. Lebensjahr für die deutsche Junioren-National-Mannschaft nominiert, der er drei Jahre lang angehörte. Mit sehr guten Platzierungen nahm Otto Bennewitz 1963 an der „Internationalen Tour der Jugend“ teil. Im gleichen Jahr belegte er bei der Deutschen Junioren-Straßen-Meisterschaft den dritten Platz, 1964 wurde er Vize-Meister!

Nach seinem Wechsel in die Amateurklasse setzte Bennewitz seine Radsport-Karriere ebenso erfolgreich fort. In der Einer-Verfolgung über 4.000m wurde er 1966 hinter dem Kölner Jürgen Kissner Deutscher Vize-Meister vor dem späteren Steher-Weltmeister Rainer Podlesch aus Berlin, der Platz drei belegte. Bei der DM im Bahn-Vierer wurde er zusammen mit seinem Bruder Andreas und mit seinen Frankfurter Vereinskameraden Burth und Quade Dritter der DM über 4.000m. Einen Deutschen Meistertitel erkämpfte sich Otto Bennewitz als er 1966 in Münster zusammen mit Albert Fritz aus Jestetten die DM im Zweier-Mannschaftsfahren auf der Winterbahn gewann! Danach schloss er sich dem erfolgreichen Nürnberger Radsportverein “ RC Herpersdorf “ an mit dem er eine Bayerische Meisterschaft gewann und zu dem er bis heute noch immer guten freundschaftlichen Kontakt pflegt.

Nach seinem Wechsel ins Lager der Profis war Otto Bennewitz ab 1967 bei den damals sehr populären Sechstage-Rennen vier Jahre lang auf allen Pisten Europas mit guten Ergebnissen im Einsatz. U.a. waren Jürgen Tschan, Horst Oldenburg, Hennes Junkermann seine Partner. Einen beachtenswerten internationalen Erfolg holte er sich auch als Straßen-Profi als er in Frankreich die 5. Etappe der Rundfahrt „Fleche du Sud“ gewann! 1969 war Otto Bennewitz Zehnter der Profi-Straßen-DM und Zweiter der Gesamtwertung beim „Kriterium in Odense/Dänemark“ hinter dem dänischen Lokalmatador Fredy Eugen und vor dem Münchner „Sechstage-König“ Sigi Renz.
In seinem letzten Jahr als Rad-Profi wurde Otto Bennewitz 1970 Sieger der ersten Etappe beim Kriterium in Bach/Schweiz, dass er als Gesamtsieger vor den beiden Schweizern Marchesi und Pfenninger gewann.

Rückblickend schwärmt Otto Bennwitz heute noch immer: „Die tollen Radsport-Jahre waren eine schöne Zeit, die ich nie vergessen werde“. Seine leichte Rennmaschine hält er auch mit 80 Jahren noch regelmäßig in Schwung: „Das tut mir gut und hält mich fit“, sagt er schmunzelnd.
Text und Foto: Manfred M a r r

Tour of Austria und Lienz – Rückkehr zum Ursprung!

Auf den Spuren der ersten Österreich Rundfahrt im Jahr 1949 bewegt sich die 75. Auflage des größten Radsportevents Österreichs. Am 10. Juli gastiert die Lidl Tour of Austria wie bei der ersten Auflage erneut in Lienz in Osttirol.

Die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 188,7 Kilometer und 2.311 Höhenmeter wird am 10. Juli 2026 in einem der traditionsreichsten Etappenorte der 75-jähigen Tourgeschichte gestartet: in Lienz in Osttirol. Zuletzt war die Bezirkshauptstadt 2015 im Etappenplan, heuer gastiert der Tourtross zum 32. Mal in Osttirol. Der Start am 10. Juli erfolgt um 10:40 Uhr am Hauptplatz und die neutrale Phase verläuft über eine drei Kilometer lange Runde über die Tiroler, Amlacher und Tristacher Straße. Zurück am Europaplatz wird zum ersten Mal um Sprintpunkte gefahren und die Radprofis machen sich auf Richtung Felbertauern, wo nach Matrei in Osttirol beim Felbertauernstüberl um Bergpunkte und kurz darauf bei der Mautstelle ebenso Zähler fürs Bergtrikot vergeben werden. Danach verabschiedet sich die Lidl Tour of Austria Richtung Salzburg, wo ab 14:45 Uhr der Zieleinlauf in St. Johann/Alpendorf erwartet wird.

Radsport ohne Osttirol? Undenkbar!
Die Wurzeln des Radsports in Osttirol reichen weit zurück: Bereits im Jahr 1876 wurde in Lienz der erste Radfahrverein Österreichs gegründet. Damit zählt Osttirol zu den historischen Pionierregionen des heimischen Radsports. Einen weiteren Meilenstein setzte die Region 1951 mit der erstmaligen Austragung der Dolomitenradrundfahrt, die am kommenden Sonntag rund um die Lienzer Dolomiten gemeinsam mit der Extremvariante SuperGiroDolomiti – unter andern führt die Strecke über den berüchtigten Monte Zoncolan – stattfindet. „Im selben Jahr war Lienz zudem Etappenort der ersten Österreich Rundfahrt. Beide Veranstaltungen feiern im Jahr 2026 ihr 75-jähriges Jubiläum“, freut sich TVB-Obmann Franz Theurl.

Felix Gall schreibt neues Radsportkapitel
„Mit den internationalen Erfolgen von Felix Gall wird in Osttirol ein neues Kapitel einer langen und traditionsreichen Radsportgeschichte aufgeschlagen. Für eine Region, die seit Jahrzehnten konsequent auf den Radtourismus setzt, bedeutet der Aufstieg des Osttirolers zum internationalen Spitzenathleten einen enormen Impuls – sportlich, touristisch und wirtschaftlich“, erläutert Theurl. In den vergangenen Jahrzehnten war Osttirol immer wieder Bühne großer internationaler Radsportereignisse. Der Giro d’Italia, der Giro del Trentino, die Österreich Rundfahrt, die Tour of the Alps oder zahlreiche nationale Meisterschaften sorgten dafür, dass die Region rund um die Lienzer Dolomiten weltweit als Radsportdestination wahrgenommen wurde.

Diese kontinuierliche Entwicklung hat auch die heimische Bevölkerung geprägt und eine starke Begeisterung für den Leistungssport ausgelöst. Ein Symbol dieser Entwicklung ist Felix Gall selbst: Bereits im Jahr 2014 absolvierte der damals erst 15-jährige Osttiroler die Dolomitenradrundfahrt in der beeindruckenden Zeit von 3 Stunden und 14 Minuten. Schon damals sorgte diese außergewöhnliche Leistung für großes Aufsehen und galt als frühes Signal für ein außergewöhnliches Talent. „Felix Gall steht stellvertretend für den Boom im Radsport. Davon profitiert seine Osttiroler Heimat genau so wie die Tour of Austria, die schönste Sightseeing Tour des Landes“, freut sich Tour Direktor Thomas Pupp.

6 WorldTeams am Start
Bei der 75. Lidl Tour of Austria starten heuer erstmals 22 Teams, nach 20 in den vergangenen Jahren, mit je sechs Fahrern. Fix dabei bei der „schönsten Sightseeing Tour Österreichs“ sind die heimischen Continental-Teams ARBÖ Kärnten Sport Feld am See, Hrinkow Advarics, Schwingshandl Intralogistics, Team Vorarlberg, Tirol KTM Cycling Team und WSA KTM Graz sowie erstmals seit 2004 auch ein österreichisches Nationalteam! Die Konkurrenz für die rot-weiß-roten Teams wird groß werden, denn mit Alpecin-Premier Tech, EF Education – EasyPost, INEOS Grenadiers, Lidl – Trek, Jayco AlUla und UAE Team Emirates – XRG um Vorjahressieger Isaac del Toro sind gleich sechs Teams der höchsten UCI-Kategorie am Start. Die restlichen Plätze werden an Continental-Teams aus Deutschland, Italien, Norwegen, Schweden, Polen und Tschechien vergeben.

TV-Medialisierung – alle Etappen live in ORF 1
Der Attraktivität der Lidl Tour of Austria – die heuer von der Steiermark über Kärnten, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich nach Wien führt – wird auch in der TV-Berichterstattung hervorgehoben. Broadcaster Studio K19 GmbH hat gemeinsam mit Tour Direktor Thomas Pupp ausführliche Kooperationen mit dem ORF sowie Eurosport/Discovery+ und weiteren namhaften TV-Stationen finalisiert. „Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr alle Etappen live in ORF 1 zu sehen sind“, erklärt Martin Böckle, Geschäftsführer der Studio K19 GmbH und gemeinsam mit Mathias Ehrne Gesamt-Projektleiter der TV-Produktion. Live gibt es die Tour of Austria 2026 täglich auch bei K19 sowie bei Discovery+ zu sehen, zudem ein Highlight-Magazin auf Eurosport 1 im Anschluss an die Tour de France-Etappen und eine internationale Medienvertriebsfirma wird die Tour of Austria auch global platzieren. Die Abschlussetappe von Langenlois nach Wien läuft von 13:00 bis 15:25 Uhr auf ORF 1.

Sonderwertung 75 zu Ehren von Wolfgang Steinmayr
Zum 75. Jubiläum gibt es auch eine Sonderwertung, die dem vierfachen Rundfahrtssieger Wolfgang Steinmayr, der am 19. Mai 2026 verstarb, gewidmet ist. Tour Direktor Thomas Pupp und Cycling Austria haben die neue Sonderwertung, ein zusätzlicher Zwischensprint auf allen fünf Etappen, ins Leben gerufen. Diese Wertung wird nun zur „Cycling Austria – Tour 75 – Sonderwertung Wolfgang Steinmayr“ und den Namen der verstorbenen Radlegende tragen. Die Sonderwertung wird sich immer an einem markanten Punkt der Strecke in Zielnähe befinden und soll auch ein Treffpunkt der jeweiligen Radcommunities sein. Der Sieger der Wertung wird auf der Bühne im Ziel entsprechend geehrt und gefeiert und erhält neben einer Tchibo Kaffeemaschine auch einen Barpreis. Auf der dritten Etappe wird die 75. Wertung in Schwarzach im Pongau nach 123 Kilometern ausgefahren.

Etappen der Lidl Tour of Austria 2026:
1. Etappe, 8. Juli: Graz – Gamlitz, 188km, 2.716hm
2. Etappe, 9. Juli: Bad Kleinkirchheim – Franz Josefs Höhe/Großglockner, 188,8km, 2.914hm
3. Etappe, 10. Juli: Lienz – St. Johann/Alpendorf, 188,7km, 2.311hm
4. Etappe: 11. Juli: Steyr – Steyr, 170,5km, 2.325hm
5. Etappe: 12. Juli: Langenlois – Wien, 109km, 758hm
Gesamt: 845km, 11.024hm

Brussels Cycling Classic – 206 Km


Plomi Foto

1 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 04:32:54
2 FRETIN Milan BEL Cofidis 00:00
3 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 00:00
4 BIESTERBOS Frits NED Team Picnic PostNL 00:00
5 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
6 MÜLLER Tobias GER Unibet Rose Rockets 00:00
7 TURGIS Anthony FRA Team TotalEnergies 00:00
8 AERTS Toon BEL Lotto-Intermarché 00:00
9 FOLDAGER Anders DEN Team Jayco-AlUla 00:00
10 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ United 00:00
11 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto-Intermarché 00:00
12 BALLERSTEDT Maurice GER Alpecin-Premier Tech 00:00
13 VAN POPPEL Danny NED Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
14 VAN DEN BERG Marijn NED EF Education-EasyPost 00:00

15 HUENS Axel FRA Groupama-FDJ United 00:00
16 MOSCHETTI Matteo ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
17 MAESTRI Mirco ITA Team Polti VisitMalta 00:00
18 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 00:00

Tigersprung zum Sieg: Jordi Meeus gewinnt Brussels Cycling Classic

Jordi Meeus hat seinen dritten Sieg innerhalb der letzten zwei Wochen gefeiert und in Brüssel einen engen Massensprint für sich entschieden.

Nach 206 Kilometern entschieden auf einer ansteigenden Zielgeraden ein paar Zentimeter zugunsten des 27-Jährigen, die er sich per Tigersprung gesichert hatte. Jordi feierte damit seinen vierten Saisonsieg, womit er bereits jetzt seinen Karrierebestwert aus dem Vorjahr einstellte. Das Siegkonto von Red Bull – BORA – hansgrohe hat er damit auf 21 gestellt.
Die Form stimmt damit eine vor Woche vor dem Copenhagen Sprint. Bei der zweiten Auflage des Rennens geht Jordi als Titelverteidiger an den Start.

„Auf der Ziellinie war ich mir ziemlich sicher, dass ich gewonnen habe, aber ich spürte auch, dass die Konkurrenz aufholte. Deswegen war ich froh, als die Linie dann da war und ich es gerade so geschafft habe. Es ging ziemlich bergauf und ich war schon mal kurz im Wind, deswegen bin ich dann erst relativ spät gestartet, aber ich denke, das habe ich ziemlich gut gemacht.“
— Jordi Meeus
„Wir wollten eine späte Ausreißergruppe, die im hügeligen Abschnitt dann schon recht müde ist und auch nur einen kleinen Vorsprung hat. Das hat super geklappt. Uns ging es dort vor allem darum, gut positioniert zu sein. Danach wollten wir dann aber Druck auf das Hauptfeld ausüben und ich habe die Jungs gebeten, richtig Gas zu geben. Ich sah ein starkes Engagement vom ganzen Team. Und dann hat Danny wieder einen perfekten Job für Jordi gemacht und wir haben gewonnen.“
— Sven Vanthourenhout, Sportlicher Leiter

Tour Auvergne – Rhône-Alpes 2026 Etappen 1-3

1. Etappe: Vizille – Saint-Ismier – 146 Km

1 BAUDIN Alex FRA EF EDUCATION – EASYPOST 03:43:58
2 DEBRUYNE Ramses BEL ALPECIN-PREMIER TECH 00:32
3 BISIAUX Leo FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 00:33
4 VERMAERKE Kevin USA UAE TEAM EMIRATES XRG 00:34
5 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:35
6 TULETT Ben GBR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:36
7 PLAPP Luke AUS TEAM JAYCO ALULA 00:37
8 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:38
9 VAUQUELIN Kevin FRA NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:39
10 ONLEY Oscar GBR NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:40
11 ARMIRAIL Bruno FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:35
12 DEL TORO ROMERO Isaac MEX UAE TEAM EMIRATES XRG 00:44
13 TEJADA Harold COL XDS ASTANA TEAM 00:45
14 UIJTDEBROEKS Cian BEL MOVISTAR TEAM 00:46
15 BERTHET Clement FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:47

2. Etappe: Saint-Martin-Le-Vinoux – Le Puy-en-Velay – 234 Km

1 CHARMIG Anthon DEN UNO-X MOBILITY 05:40:29
2 RENARD HAQUIN Henri Francois FRA TEAM PICNIC POSTNL 00:41
3 VAN MECHELEN Vlad BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:41
4 GARCIA PIERNA Raul ESP MOVISTAR TEAM 00:43
5 BRAZ AFONSO Clement FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:44
6 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 01:56
7 JEGAT Jordan FRA TOTALENERGIES 01:59
8 FISHERBLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 02:10
9 RAISBERG Nadav ISR NSN CYCLING TEAM 03:13
10 VAN GILS Maxim BEL RED BULL – BORA – HANSGROHE 03:13
11 VANSEVENANT Mauri BEL SOUDAL QUICK-STEP 03:13
12 DEBRUYNE Ramses BEL ALPECIN-PREMIER TECH 03:13
13 VELASCO Simone ITA XDS ASTANA TEAM 03:13
14 LE BERRE Mathis FRA TOTALENERGIES 03:13
15 DHONDT Robbe BEL TEAM PICNIC POSTNL 03:13

3. Etappe: Perreux – Perreux – ITT – 28,4 Km

1 TEAM VISMA | LEASE A BIKE NED 00:32:52
2 NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM GBR 00:09
3 EF EDUCATION – EASYPOST USA 00:29
4 LIDL-TREK GER 00:32
5 RED BULL – BORA – HANSGROHE GER 00:41
6 DECATHLON CMA CGM TEAM FRA 00:45
7 MOVISTAR TEAM ESP 00:52
8 TEAM JAYCO ALULA AUS 00:54
9 UAE TEAM EMIRATES XRG UAE 01:01
10 BAHRAIN VICTORIOUS BRN 01:06
11 GROUPAMA-FDJ UNITED FRA 01:36
12 SOUDAL QUICK-STEP BEL 01:36
13 XDS ASTANA TEAM KAZ 01:39
14 ALPECIN-PREMIER TECH BEL 01:45
15 UNO-X MOBILITY NOR 01:46
16 TOTALENERGIES FRA 01:46
17 COFIDIS FRA 01:47
18 TUDOR PRO CYCLING TEAM SUI 02:24
19 NSN CYCLING TEAM SUI 02:42
20 LOTTO INTERMARCHE BEL 02:42
21 TEAM PICNIC POSTNL NED 02:45
22 CAJA RURAL-SEGUROS RGA ESP 03:05

Gesamtwertung nach der 3. Etappe
PLZ NAME/VORNAME NAT TEAM ZEIT/RÜCKSTAND
1 BAUDIN Alex FRA EF EDUCATION – EASYPOST 10:01:01

2 VAUQUELIN Kevin FRA NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:12
3 ONLEY Oscar GBR NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:12
4 JORGENSON Matteo USA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:15
5 AYUSO Juan ESP LIDL-TREK 00:47
6 SKJELMOSE Mattias DEN LIDL-TREK 00:47
7 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:50
8 VAN GILS Maxim BEL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:56
9 ARMIRAIL Bruno FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:57
10 RODRIGUEZ Carlos ESP NETCOMPANY INEOS CYCLING TEAM 00:57

Heylen Vastgoed Heistse Pijl – 188 Km

1 HOBBS Alfred Bruce Noah GBR Ef Education – Easypost 03:57:32
2 W/ERENSKJOLD Seren NOR Uno-X Mobility 00:00
3 FRETIN Milan BEL Cofidis 00:00
4 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
5 AUGE Ronan FRA Unibet Rose Rockets 00:00
6 ANIOLKOWSKI Stanlstaw POL Cofidis 00:00
7 SYRITSA Gleb RUS Xds Astana Team 00:00
8 TURGIS Anthony FRA Totalenergies 00:00
9 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto Intermarche 00:00
10 VAN TRICHT Floris BEL Nsn Development Team 00:00
11 GAVIRIA RENDON Fernando COL Caja Rural-Seguros Rga 00:00
12 KOGUT Oded ISR Nsn Development Team 00:00
13 BELLENS Jarno BEL Baloise Verzekeringen -Het Poetsbureau Lio 00:00
14 PARISINI Nicolo1 ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
15 VAN STRIJTHEM Matijs BEL Soudal Quick-Step 00:00

Ethias-Tour de Wallonie 2026

1. Etappe: Manage – Lobbes – 181 Km

1 Meeus Jordi Red Bull-BORA-hansgrohe 25 04:13:32
2 Foldager Anders Team Jayco-AlUla 15 + 00
3 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team 10 + 00
4 Oliver Ben Modern Adventure Pro Cycling 5 + 00
5 Menten Milan Lotto-Intermarché 3 + 00
6 Slock Liam Lotto-Intermarché + 00
7 Heremans Joppe Van Rysel-Roubaix + 00
8 Vandeputte Niels Alpecin-Premier Tech + 00
9 Tesfazion Natnael Movistar Team + 00
10 Canal Carlos Movistar Team + 00

Jordi Meeus gewinnt den Auftakt der Tour de Wallonie


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Jordi Meeus hat seinen zweiten Sieg in Serie gefeiert. Nachdem er Ende Mai das Finale der Vier Tage von Dünkirchen für sich entschieden hatte, siegte er nun auch an seinem nächsten Renntag. Bei der Tour de Wallonie in Belgien gewann er einen schwierigen Sprint.

Kurz vor dem Ziel der 180 Kilometer langen 1. Etappe zwischen Manage und Lobbes ging es noch für zwei Kilometer bergauf, ehe die Zielgerade ausflachte. Von seinen Teamkollegen in optimaler Position gehalten, bewältige der 27-Jährige die Hürde und hatte schließlich noch die Kraft, zum Sieg zu sprinten. Es war sein dritter im Saisonverlauf und der 18. in seiner Laufbahn als Profi.
Schon vor zwei Jahren gewann Jordi den Auftakt durch den Süden Belgiens, der ihm damals wie heute auch die erste Gesamtführung des Rennens einbrachte. Diemöchte er morgen gerne verteidigen.

„Ich bin sehr glücklich über den Sieg, das Team hat einen sehr guten Job gemacht. Es war ein ziemlich hartes Finale, aber ich hatte gute Beine und auch ein gutes Timing. Das Team hat mich immer gut in Position gehalten, wir hatten auch im letzten Anstieg ein gutes Pacing. “
— Jordi Meeus
„Unser Plan war es, auf Jordi zu setzen, also haben wir die Verantwortung übernommen und das Tempo kontrolliert. Alex Hajek und Frederik Wandahl haben heute beeindruckende Arbeit geleistet, da sie während des Rennens nicht viel Unterstützung erhielten. Alle anderen haben sich im Finale wirklich sehr engagiert und Jordi unterstützt.
Laurence Pithie, der ebenfalls in sehr guter Form ist, ist die wichtigen Moves mitgegangen und war mit einer Gruppe von sieben Fahrern an der Spitze, aber wir hielten am Plan mit Jordi fest. Und das war die richtige Entscheidung, er holte einen beeindruckenden Sieg.“
— Sven Vanthourenhout, Sports Director

2. Etappe: Jodoigne – Libramont-Chevigny – 192 Km

1 Oliver Ben Modern Adventure Pro Cycling 25 04:39:28
2 Lauryssen Yorben Tarteletto-Isorex 15 + 00
3 Sheehan Riley NSN Cycling Team 10 + 00
4 Sentjens Sente Alpecin-Premier Tech 5 + 00
5 Meeus Jordi Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 00
6 De Lie Arnaud Lotto-Intermarché + 00
7 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise + 00
8 Depuydt Daan Baloise Verzekeringen-Het Poetsbureau Lions + 00
9 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team + 00
10 Théot Killian Van Rysel-Roubaix + 00

3. Etappe: Habay – Vaux-sur-Sûre – 177 Km

1 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 04:06:30
2 HEIDUK Kim GER Netcompany INEOS 00:00
3 NEILANDS Krists LAT NSN Cycling Team 00:00
4 LAURANCE Axel FRA Netcompany INEOS 00:00
5 VAN POPPEL Danny NED Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

6 SÉNÉCHAL Florian FRA Alpecin-Premier Tech 00:00
7 DOLVEN Halvor NOR Lotto-Intermarché 00:00
8 BOICHIS Adrien FRA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
9 RAMSAY Noah CAN Alpecin-Premier Tech 00:00
10 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

Gesamtwertung nach der 3. Etappe


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1 HEIDUK Kim GER Netcompany INEOS 12:59:17
2 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:03

3 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:03
4 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:03
5 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco-AlUla 00:05
6 NEILANDS Krists LAT NSN Cycling Team 00:06
7 FOLDAGER Anders DEN Team Jayco-AlUla 00:07
8 THONNON Senne BEL Team Flanders-Baloise 00:07
9 SHEEHAN Riley USA NSN Cycling Team 00:09
10 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 00:13

Red Bull – BORA – hansgrohe in der Wallonie weiter in der Erfolgsspur: Laurence Pithie feiert nächsten Tagessieg

Zweiter Sieg innerhalb von drei Tagen: Nachdem Jordi Meeus den Auftakt der Tour de Wallonie für sich entscheiden konnte, hat Laurence Pithie nun nachgelegt und die 3. Etappe der fünftägigen Rundfahrt gewonnen.
Während der vergangenen zweieinhalb Wochen hat Laurence seine Erfolgsbilanz damit ungemein aufgehübscht. Vier Siege hat er in diesem Zeitraum verbuchen können. Seine Topform ist unübersehbar.

Im südlichsten Zipfel Belgiens gewann er dabei einmal mehr in seiner Spezialdisziplin und entschied nach 177 Kilometern einen Sprint auf leicht ansteigendem Terrain für sich. Vorbereitet hatten das Finale für den 23 Jahre alten Neuseeländer Danny van Poppel und auch Jordi Meeus. Beide schafften es, genau wie auch Adrien Boichis, in die Top 10 des Tages.
Das war allerdings auch einem Sturz geschuldet, der anderthalb Kilometer vor dem Ziel an der Spitze des Feldes im Zuge von Positionskämpfen für Chaos sorgte. Arne Marit, der seine Teamkollegen hier in eine gute Ausgangslage bringen wollte, zählte zu den Gestürzten. Alle anderen konnten den Unfall reaktionsschnell umfahren und so weiter für den Tagessieg kämpfen.

„Es war ein sehr stressiges Finale mit viel Wind. Wir hatten allerdings sogar noch mehr erwartet, aber es hat nicht gereicht, das Feld aufzuteilen. Wir waren enttäuscht, dass wir gestern nicht gewonnen haben, deshalb ist es toll, dass wir heute zurückkommen und zeigen konnten, dass wir noch da sind. Dafür geht mein Dank an meine Teamkollegen, dir mir diesen Erfolg super vorbereitet haben.“
— Laurence Pithie
„Auch ohne den Sturz kurz vor dem Ziel wäre es unser Plan gewesen, für Laurence zu fahren. Danny und auch Jordi haben ihm den Sieg super vorbereitet. Dass Jordi als Etappensieger sich hier im Leadout einbringt, zeigt wie gut die Stimmung im Team ist und dass jeder jedem den Erfolg gönnt. Wir sehen hier aber auch, dass wir extrem breit aufgestellt sind und mehrere Karten haben, die wir spielen können.“

— Sven Vanthourenhout, Sports Director

4. Etappe: Dison – Eupen – 167 Km

1 De Lie Arnaud Lotto-Intermarché 25 04:07:57
2 Sheehan Riley NSN Cycling Team 15 + 00
3 Oliver Ben Modern Adventure Pro Cycling 10 + 04
4 Canal Carlos Movistar Team 5 + 07
5 Boichis Adrien Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 07
6 Pithie Laurence Red Bull-BORA-hansgrohe + 15

7 Foldager Anders Team Jayco-AlUla + 15
8 Depuydt Daan Baloise Verzekeringen-Het Poetsbureau Lions + 15
9 Teugels Lennert Tarteletto-Isorex + 15
10 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Tea

5. Etappe: Bassenge – Aubel – 177 Km

1 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 04:08:44
2 THÉOT Killian FRA Van Rysel-Roubaix 00:00
3 DE LIE Arnaud BEL Lotto-Intermarché 00:00
4 FOLDAGER Anders DEN Team Jayco-AlUla 00:00
5 DEPUYDT Daan BEL Baloise Lions 00:00
6 LAURYSSEN Yorben BEL Tarteletto-Isorex 00:00
7 LAMBRECHT Michiel BEL Team Flanders-Baloise 00:00
8 SANCHEZ Pelayo ESP Movistar Team 00:00
9 PARRAVANO Francesco ITA MG.K vis Costruzioni Ambiente 00:00
10 GODFROID Olivier BEL Baloise Lions 00:00

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 21:15:51
2 SHEEHAN Riley USA NSN Cycling Team 00:02
3 DE LIE Arnaud BEL Lotto-Intermarché 00:05
4 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:12
5 FOLDAGER Anders DEN Team Jayco-AlUla 00:20
6 HEIDUK Kim GER Netcompany INEOS 00:22
7 BOICHIS Adrien FRA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:26
8 CANAL Carlos ESP Movistar Team 00:27

9 TEUGELS Lennert BEL Tarteletto-Isorex 00:35
10 VANDENABEELE Henri BEL Team Flanders-Baloise 00:35

109. Giro d’Italia – 21. Etappe: Rome – Rome – 131 Km

Jonathan Milan gewinnt in Rom


Plomi Foto

Jonathan Milan (Lidl) gewann in Rom die abschließende 21. Etappe des Giro d’Italia 2026 im Massensprint. So kam der 25-jährige Italiener doch noch zu seinem Tagessieg, nachdem er als Favorit für die Massensprints galt und bisher sieglos blieb. Auf dem 2. und 3. Platz traten 2 Sprinter in Erscheinung, die soweit völlig unter dem Radar blieben: Giovanni Lonard (Polti) rund 2 Radlängen hinter Milan und Paul Penhoët (Groupama) mit dem Tigersprung hauchdünn vor Dylan Groenewegen (Unibet).

Den Sprint hatte Groenewegen eröffnet, nachdem Paul Magnier (Soudal) hinter seinem Anfahrer noch zögerte. Milan wuchtete sich deutlich vorbei. Auf der Innen- und Außenbahn kamen noch Penhoët und Lonardi vorbei. Der 3-fache Etappensieger Magnier, auch Gewinner der Punktewertung, trudelte auf dem 11. Platz aus.

Ergebnis
1. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 3:05:50

2. Giovanni Lonardi (ITA) – Polti-Vistimalta
3. Paul Penhoët (FRA) – Groupama-FDJ
4. Dylan Groenewegen (NED) – Unibet-Rose
5. Madis Mihkels (EST) – EF Education-Easypost alle
6. Jensen Plowright (AUS) – Alpecin-Premier Tech
7. Tobias Lund Andresen (DEN) – Decathlon-CMA CGM
8. Corbin Strong (NZL) – NSN gleiche
9. Toon Aerts (BEL) – Lotto-Intermarché
10. Luca Mozzato (ITA) – Tudor
11. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step Zeit
– 151 Fahrer klassiert.
DNS Sean Flynn (GBR) – Picnic-PostNL

Gall und Hindley auf Podest neben Vingegaard

Jonas Vingegaard (Visma) fuhr das Rosa Trikot zum Gesamtsieg. Damit wurde der 29-jährige Däne der 8. Fahrer, der alle 3 Grand Tours in seine Palmarès einschreiben konnte. Vingegaards Dauerrivalen bei der Tour de France, Tadej Pogacar (UAE) gelang das übrigens noch nicht. Felix Gall (Decathlon) erreichte sein erstes Grand-Tour-Podium mit 5:22 Minuten hinter Vingegaard. Gut eine Minute dahinter landete der Ex-Giro-Sieger Hindley zum 3. Mal nach 2020 und 2022 auf dem Podest.

Endklassement des Giro d’Italia 2026
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 83:22:51
2. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +5:22
3. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +6:25
4. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +7:02

5. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +7:56
6. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious +9:39
7. Michael Storer (AUS) – Tudor +10:13
8. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +10:52
9. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +11:24
10. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +12:54
11. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +15:12

12. Jan Hirt (CZE) – NSN +22:06
13. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +22:12
14. David de la Cruz (ESP) – Pinarello-Q36.5 +23:14
15. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +23:53
16. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +24:12
17. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 +30:43
18. Johannes Kulset (NOR) – Uno-X +34:26
19. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +55:50

20. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +56:40
21. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +58:16
22. Wout Poels (NED) – Unibet-Rose +1:02:10
23. Einer Rubio (COL) – Movistar +1:04:26

24. E. Svestad-Bårdseng (NOR) – Netcompany-Ineos +1:13:39
25. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora +1:15:21

Wechselnde kleine Spitzengruppen kamen nicht weit weg, zumal sie im Finale von Milans und Magniers Helfern markiert wurden. Sinnbildlich war eine Attacke von Ganna (Netcompany) 18 Kilometer vorm Ziel. Sobrero (Lidl) und Stuyven (Soudal) klemmten sich dahinter, und Ganna fuhr alles von vorne, bis das Trio 3 Kilometer vorm Ziel gestellt war.

Vingegaard holt Sieg ab, Gall Bester des Rests

Jonas Vingegaard (Visma) gewann überlegen den Giro d’Italia 2026, wie es eigentlich schon vor dem Rennen so gut wie festgestanden hatte. Bei seinem Giro-Debüt fehlten dem 29-jährigen Dänen ebenbürtige Gegner. So komplettierte Vingegaard als 8. Fahrer die Sammlung aus Gesamtsiegen bei allen 3 Grand Tours. Mit über 5 Minuten Rückstand holte Felix Gall (Decathlon) sein erstes Grand-Tour-Podium. Dieses komplettierte Jai Hindley (Red Bull), der 6 und 4 Jahre zuvor schon eine und 2 Stufen höher gestanden hatte.

So kam es an allen Bergankünften im Hochgebirge, bei denen die besten Klassementfahrer um den Tagessieg fuhren, zu ungefährdeten Siegen von Vingegaard. Gall belegte auch jedes Mal den 2. Platz. Insofern war es ein Giro wie er nicht langweiliger sein konnte nach dem spektakulären Finale des Vorjahres.
So angelte sich Vingegaard mit 4 auch die meisten Etappensiege. Einen weniger holte der Sprinter Paul Magnier (Soudal), der damit auch das viollette Trikot für die Punktewertung gewann. In der Bergwertung ums Blaue Trikot landete Giulio Ciccone (Lidl) durch Fluchten knapp vor Vingegaard. Bester Jungprofi im weißen Trikot wurde überraschend Afonso Eulalio (Bahrain), der nach einem Fluchtversuch sogar länger im Rosa Trikot unterwegs war als Vingegaard.

Punktewertung (Maglia Ciclamino)
1. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step 200 p.

2. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 153
3. Guillermo Silva (URU) – XDS-Astana 99
4. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 87
5. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 81
6. Jasper Stuyven (BEL) – Soudal-Quick Step 75
7. Mattia Bais (ITA) – Polti-Visitmalta 74
8. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek 69
9. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM 67
10. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 66

Bergwertung (Maglia Azzurra)
1. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek 277 p.

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 266
3. Einer Rubio (COL) – Movistar 164
4. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM 124

5. Jardi van der Lee (NED) – EF Education-Easypost 108
6. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora 65
7. Diego Sevilla (ESP) – Polti-Visitmalta 63
8. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG 55
9. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek 54
10. Jack Haig (AUS) – Netcompany-Ineos 40

Jungprofi-Wertung (Maglia Bianca)
1. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious 83:32:30

2. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +1:13
3. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +5:33
4. Johannes Kulset (NOR) – Uno-X +24:47
5. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +46:11

Zwischensprintwertung
1. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 66 p.

2. Mattia Bais (ITA) – Polti-Visitmalta 56
3. Diego Sevilla (ESP) – Polti-Visitmalta 48

Red-Bull-KM-Wertung
1. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG 53 p.

2. Einer Rubio (COL) – Movistar 39
3. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 31

Fluchtwertung (Kilometer in der Spitzengruppe)
1. Diego Sevilla (ESP) – Polti-Visitmalta 753 p.

2. Mattia Bais (ITA) – Polti-Visitmalta 628
3. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 554
4. Jonas Geens (ITA) – Alpecin-Premier Tech 404
5. Martin Marcellusi (ITA) – Bardiani-CSF 403
6. Jardi van der Lee (NED) – EF Education-Easypost 350
7. Mirco Maestri (ITA) – Polti-Visitmalta 347
8. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 329
9. Tim Naberman (NED) – Picnic-PostNL 310
10. Einer Rubio (COL) – Movistar 276

Teamwertung
1. Visma-Lease a Bike 250:42:41
2. Netcompany-Ineos +40:07
3. Bahrain Victorious +48:27
4. Tudor +1:04:27
5. Deacthlon-CMA CGM +1:24:59

Jai Hindley fährt Red Bull – BORA – hansgrohe erneut auf das Podium der Italien-Rundfahrt

Red Bull – BORA – hansgrohe und der Giro d’Italia – kaum eine Grand Tour hat die Geschichte des Teams stärker geprägt als die Italien-Rundfahrt. Mit Jai Hindleys drittem Platz in Rom kommt nun ein weiteres Kapitel hinzu.

2022 gewann der Australier die Trofeo Senza Fine und bescherte der Mannschaft den ersten Grand-Tour-Sieg ihrer Geschichte. 2024 fuhr Dani Martínez auf Rang zwei. Nun steht Hindley erneut auf dem Podium. Damit hat das Team innerhalb von fünf Jahren jede Stufe des Giro-Podiums erreicht.

Der Giro d’Italia 2026 war ein Rennen der Beständigkeit. Bereits am Blockhaus, der ersten großen Bergankunft, zeichnete sich ab, wer die Gesamtwertung prägen wird. Jai Hindley gehörte von Beginn an zu den stärksten Kletterern des Rennens. Ein Bild, das sich in den folgenden Wochen immer wieder bestätigte. Ob in Pila, Cari oder Piancavallo – die großen Bergankünfte brachten immer wieder dasselbe Ergebnis hervor. Jai Hindley gehörte vom ersten bis zum letzten Bergtag zu den konstantesten Fahrern dieser Italien-Rundfahrt. Vier Jahre nach seinem Giro-Sieg kehrt er auf das Podium zurück.

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der vergangenen Wochen ist dieses Ergebnis etwas Besonderes. Eine Krankheitswelle zwang das Team immer wieder dazu, Pläne anzupassen. Besonders Giulio Pellizzari musste Rückschläge einstecken. Dennoch blieb der junge Italiener im Rennen und stellte die Mannschaft über persönliche Ambitionen. Sein Einsatz auf der Königsetappe wurde zu einem jener Momente, die selten in den Ergebnislisten auftauchen, aber oft über den Ausgang einer Grand Tour entscheiden.

So steht am Ende dieses Giro d’Italia nicht nur ein weiterer Podiumsplatz. Das Rennen unterstrich die Eigenschaften, die die Mannschaft seit Jahren auszeichnen: Geduld, Widerstandsfähigkeit und das Mindset, über drei Wochen hinweg als Team für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen.

Mit Rang drei in Rom setzt Red Bull – BORA – hansgrohe zudem seine Serie bei den großen Landesrundfahrten fort. In den vergangenen drei Saisons stand die Mannschaft in jedem Jahr mindestens einmal auf dem Gesamtpodium einer Grand Tour – eine Leistung, die nur zwei weitere Teams schafften.

„Es ist super schwer, im heutigen Rennsport überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Es ist schon eine Weile her, seit ich bei einer Grand Tour auf dem Podium stand, seit ich den Giro gewonnen habe. Deswegen ist es etwas ganz besonderes, hier wieder aufs Podium gefahren zu sein. Meine Beziehung zum Giro ist auch speziell. Es ist wahrscheinlich mein Lieblingsrennen. “
— Jai Hindley
„Das ganze Team kann wirklich stolz auf das sein, was es erreicht hat, vor allem angesichts der Rückschläge und Herausforderungen, denen sich alle vor Ort und zu Hause stellen mussten. Die Tatsache, dass Jai es geschafft hat, die Krise zu überstehen, seine ganze Erfahrung einzusetzen, um sich einfach durchzukämpfen ist etwas, worauf man stolz sein kann.
Sicher war es ein Giro, bei dem wir uns in manchen Aspekten mehr gewünscht hätten, besonders was die Etappensiege angeht. Gleichzeitig ist es angesichts des Gesundheitszustands der Jungs die Lektion, die wir gelernt haben: Egal wie aussichtslos die Situation ist, es gibt immer irgendwie einen Ausweg, wenn das Team sich so sehr unterstützt und das Schiff damit über Wasser hält.“

— Zak Dempster, Chief of Sports