Archiv für den Tag: 6. Juli 2026

Karl Herzog gewinnt den Grand Prix de Luxembourg

Starker Auftritt der Junioren-Auswahl von Red Bull – BORA – hansgrohe: Karl Herzog gewann als Solist den Grand Prix de Luxembourg. Teamkollege Enzo Hincapie wurde Dritter.

Luxemburg war am Wochenende Schauplatz gleich zweier Eintagesrennen im Juniorenradsport – und die Red Bull – BORA – hansgrohe U19-Mannschaft grenke – Auto Eder mischte an beiden Tagen ganz vorn mit. Nach einem starken Auftakt beim traditionsreichen Grand Prix Général Patton am Samstag, bei dem Maj Bohak (Slowenien) Dritter wurde, legte man am Sonntag beim Grand Prix de Luxembourg noch einen drauf: Nach 106,8 Kilometern gewann Karl Herzog (Deutschland) als Solist, sein Teamkollege Enzo Hincapie (USA) wurde Dritter.

„Es war ein sehr welliger Kurs, dazu kam viel Wind, was es noch schwerer gemacht hat. Wir haben als Team von Anfang an richtig Druck gemacht, entsprechend war die Gruppe früh recht klein. Es wurde aber trotzdem die ganze Zeit attackiert. Am Ende waren wir zu fünft, und aus dieser Gruppe heraus habe ich erneut im Seitenwind angegriffen. Die letzten Kilometer war ich dann solo vorn. Dass Enzo noch Dritter geworden ist – das war wirklich ein sehr erfolgreiches Rennen für unser Team.“
— Karl Herzog

„Schon am ersten Tag haben die Jungs gezeigt, wie stark sie sind. Als Development-Team steht das Lernen für uns im Mittelpunkt. Die Lehren aus dem ersten Tag, als wir die entscheidende Attacke nicht mitgehen konnten, haben wir am Folgetag sofort umgesetzt. Unser Ziel war es am Sonntag, offensiv zu fahren, zusammenzubleiben und jederzeit die Kontrolle zu behalten. Aus dieser Position heraus wollten wir das Rennen aggressiv gestalten und unsere Stärken ausspielen. Die Jungs haben das brillant umgesetzt – und deshalb hat das ganze Team zu diesem Sieg und zum dritten Platz beigetragen.“
— Roxane Knetemann

Herzogs Erfolg war für die grenke – Auto Eder Equipe bereits der 16. Sieg in dieser Saison. Das nächste Rennen der Junioren-Auswahl von Red Bull – BORA – hansgrohe ist nun die Ain Bugey Valromey Tour von 10. bis 14. Juli. Das französische Etappenrennen gilt als Junioren-Variante der berühmten Tour de France.

1 Herzog Karl grenke – Auto Eder 200 2:34:59
2 Le Pann Soen Decathlon CMA CGM U19 Team 180 1:07
3 Hincapie Enzo grenke – Auto Eder 160 1:24
4 Coates Ben Decathlon CMA CGM U19 Team 144 1:26
5 Stare Gal Soudal Quick-Step U19 128 1:29
6 Barhoumi Marwan Soudal Quick-Step U19 120 2:02
7 Bohak Maj grenke – Auto Eder 112 ,,
8 Siegers Emil Trust-Up – CC Chevigny 104 2:05
9 Tesařík Jakub Soudal Quick-Step U19 96 ,,
10 Devos Victor Soudal Quick-Step U19 88 ,,
11 Birkedal Julius Løvstrup grenke – Auto Eder

Die Favoriten für die Lidl Tour of Austria

Am kommenden Mittwoch beginnt in Graz die 75. Lidl Tour of Austria. Gleich sechs WorldTeams sind bei der 845 Kilometer langen Rundfahrt am Start. Wer sind die Favoriten in diesem Jahr? Haben die rot-weiß-roten Fahrer eine Chance auf den Gesamtsieg? Und Lidl – Trek hat einen ganz prominenten Fahrer nach nominiert.

Beleuchtet man das UCI-Ranking, zählen die Profis von UAE Team Emirates – XRG zu den Favoriten. Wie der erst 22-jährige Jan Christen, der sich am vergangenen Wochenende in eindrucksvoller Manier sowohl zum Schweizer Zeitfahr- als auch Straßenmeister kürte. In diesem Jahr holte sich die größte Zukunftshoffnung der Eidgenossen den Gesamtsieg der AlUla Tour und sorgte bei schweren Rennen für viele Spitzenergebnisse. Diese hat auch sein Teamkollege Benoît Cosnefroy, ehemaliger französischer Meister, zu Buche stehen. Mit seinen 30 Jahren zählt er zu den routinierten Profis. Der dritte UAE-Profi fürs GC der Lidl Tour of Austria ist der 23-jährige Spanier Igor Arrieta, der heuer den Durchbruch schaffte. Unvergessen sein Etappensieg beim Giro d’Italia, wo er in Potenza auf regennasser Fahrbahn zu Sturz kam, sich dann versteuerte und wenige Meter vor dem Ziel den bis dahin Führenden doch noch einholte.

Lidl – Trek mit Top-Besetzung
An der Seite des Tour de France-Etappensiegers Patrick Konrad schickt Lidl – Trek eine starke Mannschaft, die sehr breit aufgestellt ist. Neben Tao Geoghegan Hart, dem Gesamtsieger des Giro d’Italia 2020, und Routinier Bauke Mollema, Sieger der Lombardei-Rundfahrt, zählt auch der Italiener Andrea Bagioli zu den GC-Contendern. Kürzlich bei der Tour de Suisse holte er bei der Auftaktetappe hinter Tadej Pogacar und Richard Carapaz den dritten Platz und lag bis zum Finale auf Podiumskurs – leider erwischte der Italiener am letzten Tag keinen guten Tag. Und jetzt wurde auch ein ganz prominenter Fahrer des deutschen Teams nach nominiert: Lennard Kämna. Der 29-jährige hat sich auf die Tour de France vorbereitet, bekam leider kein Ticket. Er ist einer jener wenigen Fahrer, der bei allen drei großen Rundfahrten – also Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta – Etappensiege zu Buche stehen hat.

An der Seite vom neuen Staatsmeister Michael Gogl zählt Tibor Del Grosso für Alpecin – Premier Tech zu den Top-Favoriten. Der erst 22-jährige Holländer holte sich vor zwei Jahren bei der OÖ-Rundfahrt den Prologsieg in Linz und holte sich danach noch einige Siege. Mit dabei ist auch ihr Teamkollege Francesco Busatto, 2023 Gewinner des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich! Der stärkste Bergfahrer von Netcompany INEOS sollte der 20-jährige US-Amerikaner Andrew August sein, im Vorjahr bei der Tour of Austria zwei Mal Etappenzweiter hinter Isaac del Toro wurde – in der Gesamtwertung finishte er 2025 an der 5. Stelle!
An seiner Seite reist auch der Luxbemburger Bob Jungels, Etappensieger des Giro d’Italia und der Tour de France, nach Graz. Der Routinier hat sehr gute Erinnerungen an Österreich, gewann er im Vorjahr die letzte Etappe der Tour of Austria in Feldkirch. Im Team EF Education – EasyPost ist Jefferson Alexander Cepeda aus Ecuador der Kletterspezialist, was sein Gesamtsieg bei der Tour de l’Ain 2024 beweist. Für das Team Jayco AlUl um Patrick Gamper soll der Brite Paul Double die Kohlen aus dem Feuer holen. Im Vorjahr gelangen ihm gleich zwei Rundfahrtssiege.

Die Chancen der Österreicher
Fünf WorldTour-Profis sind bei der 75. Lidl Tour of Austria am Start: Michael Gogl, Patrick Konrad, Patrick Gamper, Rainer Kepplinger und Alexander Hajek. Die größten Chancen auf ein Spitzenergebnis im GC haben Patrick Konrad von Lidl – Trek und Red Bull-Profi Alexander Hajek, der als Kapitän des österreichischen Nationalteams in Erscheinung tritt. Gogl, Gamper, Kepplinger sowie die Legionäre Tim Wafler und Sebastian Putz werden sich wohl auf Etappenerfolge konzentrieren. Große Hoffnungen liegen wie immer auf dem 38-jährigen Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics, der 2013 als letzter Österreicher die Tour gewann. Der hochgeschossene Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg wird für seinen Kapitän Colin Stüssi arbeiten müssen. Doch wie stark der 26-Jährige am Berg ist, zeigte er im Vorjahr mit einem tollen 15. Platz in der Gesamtwertung. Top-20-Plätze gelangen in den letzten Jahren auch Martin Messner von WSA KTM Graz. der 26-jährige Steirer peilt auch euer wieder ein Top-Ergebnis in der Gesamtwertung an. Die teils jungen Profis der Continental-Teams ARBÖ Kärnten Sport Feld am See, Schwingshandl Intralogistics und Tirol KTM Cycling hoffen auf Achtungserfolge!

Gregor Mühlberger neuer Hoffnungsträger für Lidl Tour of Austria

Nach einer Pause von zehn Jahren kehrt Gregor Mühlberger zur Lidl Tour of Austria zurück. Der 32-Jährige, der vor einem Monat den Giro d’Italia als 15. beendete und als international gefeierter Edelhelfer Felix Gall zu seinem zweiten Gesamtplatz verhalf, wird für das österreichische Nationalteam an den Start gehen. Neu genannt wurden auch der Tour de France-Fünfte Carlos Rodríguez und der Tour de Suisse-Vierte Neilson Powless.

Die Überraschung ist perfekt: Der Wahlsalzburger Gregor Mühlberger hatte sich zuletzt auf die Tour de France vorbereitet, wurde von seiner französischen Equipe aber nicht nominiert, weshalb er sich kurzfristig für einen Einsatz in Österreich entschied. „Es freut uns, dass wir zur Jubiläumstour sportlich einen so starken Kader für die Tour aufbieten können und Gregor ist eine absolute Bereicherung für unser Team, aber auch die Rundfahrt“, freute sich Cycling Austria Präsident Harald J. Mayer. “Ich habe prinzipiell gute Erinnerungen an die Tour of Austria, auch wenn meine zwei Teilnahmen schon länger her sind“, erklärte Mühlberger, der sich in Topform vor heimischer Kulisse präsentieren will: “Vor allem die Bergankunft auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe am Großglockner sollte mir sehr gut entgegenkommen. Wir sind ein gutes Team und ich freue mich schon auf die Rundfahrt.“

2014 krönte sich der damals 20-jährige Niederösterreicher zum Glocknerkönig. Will er diesen wiederholen, so müsste er die zweite Etappe gewinnen. “Das wäre das Ziel, aber es finden sich gute Bergfahrer in den anderen Teams. Ein Spaziergang wird es nicht“, sagt Mühlberger, der sich damals zum jüngsten Glocknerkönig der Geschichte kürte. “Gregor ist eine großartige Bereicherung für die Lidl Tour of Austria und er macht das Nationalteam noch um eine Klasse stärker. Ich erinnere mich noch gut an seine Premiere 2014, damals in den Farben von Tirol. Für die Fans ist seine Teilnahme natürlich ein Highlight“, meint Tour Direktor Thomas Pupp. Mühlberger rückt für Hermann Pernsteiner in den sechsköpfigen Kader auf.

Starker Spanier verstärkt Netcompany INEOS
Das Starterfeld für die 75. Lidl Tour of Austria, die am kommenden Mittwoch in Graz startet, nimmt Formen an. Fix sind die Starts des Schweizer Meisters Jan Christen von UAE und dessen Teamkollegen Benoit Cosnefroy und Igor Arrieta. Ebenso starten bei Lidl – Trek Patrick Konrad, Tour de France-, Giro- und Vuelta-Etappensieger Lennard Kämna, der im Vorjahr Sechster bei der Tour of Austria wurde, Giro-Gesamtsieger Tao Geoghegan Hart, Bauke Mollema sowie Andrea Bagioli. Ebenso zählen Bob Jungels, Jefferson Alexander Cepeda, der Vorjahres-Gesamtfünfte Andrew August zu den GC-Favoriten.

Im Kampf ums rot-weiß-rote Führungstrikot steigt jetzt ein weiterer bekannter Name in den Ring: Carlos Rodríguez von Netcompany INEOS. Vor zwei Jahren gewann er die schwere Tour de Romandie, wurde Etappensieger bei der Dauphine Libere, aber die stärkste Leistung bot er 2023: In Morzine les Portes du Soleil setzte er sich bei der Tour de France fünf Sekunden gegen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard durch. Diese Frankreich-Rundfahrt beendete er sensationell an der fünften Stelle, Felix Gall wurde Achter. Heuer holte er bei der anspruchsvollen Tour de la Provence den zweiten Gesamtplatz.

Neilson Powless bei EF Education – EasyPost
Der 29-jährige Neilson Powless ist eine der schillerndsten Figuren im Radsport. 2022 wurde er Gesamtvierter bei der Tour de Suisse, ein Jahr später holte er sich den Klassiker Etoile de Bessèges und 2024 gewann er das italienische Traditionsrennen Gran Piemonte. Für absolute Furore sorgte er aber beim belgischen Klassiker Dwars door Vlaanderen 2025: Er bildete mit den drei Visma-Profis Wout van Aert, Tiesj Benoot und Matteo Jorgensen ein Führungsquartett und niemand rechnete mit einem Sieg. Doch der US-Amerikaner düpierte alle und holte sich sensationell den Triumph.

Das österreichische Nationalteam für die Lidl Tour of Austria:
Alexander Hajek / NÖ / 22 Jahre / Red Bull Bora – hansgrohe
Valentin Hofer / OÖ / 19 Jahre / Bahrain – Victorious U23
Rainer Kepplinger / OÖ / 28 Jahre / Bahrain – Victorious
Gregor Mühlberger / NÖ / 32 Jahre / Decathlon CMA CGA
Sebastian Putz / NÖ / 22 Jahre / Red Bull Bora hansgrohe U23
Paul Verbnjak / KTN / 24 Jahre / Ö-Tour 2025 / Olympiateilnehmer im Skibergsteigen

Team Vorarlberg präsentiert schlagkräftigen Kader für die 75. Tour of Austria – jedoch mit Verzicht auf Kapitän Colin Stüssi!

Das aktuell stärkste österreichische Profi-Radsportteam Team Vorarlberg, blickt mit großer Vorfreude auf die bevorstehende 75. Tour of Austria UCI 2.1, welche am Mittwoch, 8. Juli in Graz startet. Die Sportliche Leitung hat sechs Profis nominiert, welche mit einem breiten Portfolio an Fähigkeiten auf jeder der fünf Etappen erfolgreich agieren können. Zu was es letztendlich reicht? Die Bilanz wird nach der letzten Etappe in Wien am 12. Juli gemacht. Das Ziel ist klar: Eine aggressive, offensive und überlegte Fahrweise, um sich in einem unglaublich starken Starterfeld zu behaupten.

Formidable Konkurrenz: Ein Fight auf höchstem Niveau
Die diesjährige Tour of Austria verspricht ein Spektakel der Extraklasse zu werden. Das 132 Mann starke Fahrerfeld ist gespickt mit Top-Stars aus nicht weniger als sechs World Tour Teams: UAE Team Emirates – XRG, EF Education EasyPost, Team Jayco-AIUIa, Alpecin-Premier Tech, Netcompany INEOS und Lidl-Trek. Sie alle bringen am kommenden Mittwoch in Graz Top Stars an den Start und werden. Ergänzt wird dieses Aufgebot der 22 Teams durch die besten Continental Mannschaften der Welt, sowie dem österreichischen Nationalteam.

Das Aufgebot des Team Vorarlberg
Nach einer Viruserkrankung vor wenigen Tagen, musste Leader Colin Stüssi (SUI) drei Tage vor dem Tour Start nun endgültig absagen. Es wurde alles versucht, dass er rechtzeitig fit wird. Leider ohne Erfolg, was doch ein herber Verlust ist für die Mannschaft darstellt. Tobias Nolde, Sieger des Kirschblütenrennen in Wels, wurde für Stüssi nachnominiert. Für das Team Vorarlberg werden folgende Fahrer an der Startlinie stehen: Philipp Hofbauer, Kilian Feurstein, Emanuel Zangerle (alle drei AUT), Dominik Röber und Tobias Nolde (beide GER) und Giacomo Ballabio (ITA).

Provisorische Startliste: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2026/startlist

Die Etappen im Detail: Zwischen Weinbergen, Hochalpen und Sprint royal
Die fünftägige Rundfahrt durch Österreich hält abwechslungsreiche und anspruchsvolle Etappen bereit. Am kommenden Mittwoch startet die erste Etappe von Graz nach Gamlitz, die in den Weinbergen der steirischen Weinstraße mit brutal harten und steilen Anstiegen gespickt ist. Hier gilt es, hellwach und präsent zu sein, da diese Teilstücke mehr Risiken als Chancen bergen. Tags darauf wartet eine echte Königsetappe mit der Bergankunft am legendären Großglockner. Ausgelegt für die Kletterer und Gesamtwertungsaspiranten im Feld. Der Freitag könnte auf dem Weg von Lienz nach St. Johann Alpendorf einen Tag für Ausreißer bieten, bevor am Samstag eine weitere schwere Etappe mit Start und Ziel in Steyr auf die Fahrer wartet. Die große Zielankunft am Sonntag in der Bundeshauptstadt Wien verspricht ein spannendes Finale, bei dem das Team Vorarlberg mit Giacomo Ballabio und Youngster Kilian Feurstein zwei heiße Eisen im Feuer hat.

Manager Thomas Kofler: „Wir sind bereit und optimistisch“
„Wir freuen uns unheimlich auf die Rundfahrt und hoffen, die Form aus den letzten Wochen im Höhentrainingslager im Osttirol noch etwas geschärft zu haben. Dann ist einiges möglich, jedoch im Wissen dessen, dass 36 World Tour Fahrer am Start sind. Diese werden keine Geschenke verteilen. Besonders aufgrund der Tatsache, dass wir mit Colin unseren stärksten Mann leider vorgeben mussten. Aber wie man das Team Vorarlberg kennt, werden die Jungs angespornt sein alles zu geben, und sind optimistisch, dass wir unsere Chancen auch nützen werden.“

Sportdirektor Paul Renger: „Es wird ein heißer Tanz“
Sportdirektor Paul Renger ergänzt diese Ausrichtung des Teams: „Die Tour of Austria ist für uns ein spezielles Highlight. Die Jungs sind bereit und haben viel gearbeitet. Speziell Colin hat unglaublich viel investiert und steht mit der Form des Lebens leider nicht am Start. Das schmerzt natürlich doppelt. Aber es eröffnet auch neue Möglichkeiten. Die Fahrer wissen, dass es eine harte Angelegenheit wird, aber die Vorfreude überwiegt was bewegen zu wollen. Das gehen wir nun an!“
Statement Philipp Hofbauer: „Wir stehen mit einem breit aufgestellten Kader am Start. Und bin überzeugt mit unserem mannschaftlichen Zusammenhalt auf allen Etappen, wie auch in der Gesamtwertung, respektable Ergebnisse einfahren zu können!“

Statement Kilian Feurstein: „Freue mich auf die zweite Tour of Austria. Ich bin top vorbereitet und hoffe, dass wir den Flow aus den letzten Wochen mitnehmen können. Besonders angestrichen habe ich mir die letzte Etappe am Sonntag nach Wien!“
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Aufgebot: Kilian Feurstein, Tobias Nolde, Giacomo Ballabio, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle

Sibiu Cycling Tour 2026

1.Etappe | 111 km Sibiu -> Sibiu

1 Malmberg Matias Swatt Club 14 02:32:02
2 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe 5 + 00
3 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 00

4 Szijarto Zeteny Team United Shipping + 00
5 Pickrell Riley Modern Adventure Pro Cycling + 00
6 Boos Benjamin REMBE | rad-net + 00
7 Buda Simone Solme Olmo Arvedi + 00
8 Lewis Adam APS Pro Cycling + 00
9 Kogut Oded NSN Development Team + 00
10 Rommelaere Iben Tarteletto-Isorex

2. Etappe | 3.2 km Sibiu -> Sibiu

1 Johansen Julius UAE Team Emirates-XRG 14 00:04:16
2 Oliveira Ivo UAE Team Emirates-XRG 5 + 02
3 Mouris Michiel Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 06
4 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe + 08
5 Andersen Mads Swatt Club + 10
6 Boos Benjamin REMBE | rad-net + 10
7 Pridal Tomas Team United Shipping + 11
8 Malmberg Matias Swatt Club + 11
9 Oosterveld Steijn Azerion / Villa Valkenburg + 11
10 Verburg Luke Azerion / Villa Valkenburg

3. Etappe | 158 km Sibiu -> Paltinis

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe 14 03:47:51
2 Munton Byron Modern Adventure Pro Cycling 5 + 09
3 Torres Pablo UAE Team Emirates-XRG 3 + 49
4 Calzoni Walter Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 01:05
5 Tsarenko Kyrylo Solution Tech-NIPPO-Rali + 01:05
6 Pericas Adria UAE Team Emirates-XRG + 01:05
7 Peter Jannis Unibet Rose Rockets + 01:05
8 Camprubí Marcel Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 01:06
9 Sosa Ivan Equipo Kern Pharma + 01:06
10 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team

Erster Profisieg: Lorenzo Finn gewinnt Bergankunft bei der Sibiu Tour


Plomi Foto

Der amtierende U23-Weltmeister Lorenzo Finn (Red Bull – BORA – hansgrohe) gewann die zweite Etappe der diesjährigen Sibiu Tour mit einer Soloattacke am Schlussanstieg. Es war sein erster Profisieg.

Die Sibiu Cycling Tour, die bereits zum 16. Mal stattfindet, ist eines der größten Rennen Rumäniens und ein echter Härtetest, bei dem Talente und WorldTour-Profis gegeneinander antreten. Die heutige zweite Etappe brachte die erste Bergankunft der diesjährigen Ausgabe mit sich: den Anstieg zur Păltiniș Arena hoch in den Cindrel-Bergen – genau die Art von Gelände, die Lorenzo Finn entgegenkommt.

Auf dem 157,8 Kilometer langen Tagesabschnitt ging es von Beginn an hektisch zu: In der ersten Stunde lag der Durchschnitt bei 47 km/h, bevor sich schließlich eine achtköpfige Ausreißergruppe absetzen konnte. Angeführt von den WorldTeams hielt das Hauptfeld die Fluchtgruppe aber in Schlagdistanz und holte sie kurz vor dem Fuß des letzten Anstiegs wieder ein. Nach einem schnellen Tempo auf den unteren Kehren griff Finn mehr als zehn Kilometer vor dem Ziel an. Zunächst konnte nur Pablo Torres (UAE Team Emirates – XRG) reagieren, doch mit einer zweiten Tempoverschärfung schüttelte der junge Italiener, der erst vor kurzem die U23-Ausgabe des Giro d’Italia gewann, seinen Begleiter ab.

Byron Munton (Modern Adventure Pro Cycling) versuchte schließlich, die Lücke zu schließen – doch er konnte Finn nie einholen. Am Ende gewann der junge Italiener mit neun Sekunden vor Munton und holte damit den Etappensieg, die Gesamtführung und seinen ersten Sieg als Profi. Die Sibiu Cycling Tour geht morgen mit ihrer Königsetappe über den legendären Transfăgărășan weiter – ein Anstieg von rund 26 Kilometern mit einer Steigung von etwa sechs Prozent, auf dem Finn versuchen wird, seine Führung zu verteidigen.

„Das heute war mein erster Profisieg und es war wirklich unglaublich. Ich muss dem Team danken – sie haben die Etappe kontrolliert und mich perfekt in den Schlussanstieg hineingefahren. Dann hatte ich zum Glück die Kraft, mich abzusetzen. Mein erster Sieg als Profi fühlt sich wirklich besonders an – aber jetzt müssen wir uns konzentrieren, denn es stehen noch zwei Tage aus.“
— Lorenzo Finn

„Ich bin wirklich glücklich über diesen Sieg. Uns war klar, dass Lorenzo hier zu den großen Favoriten zählt. Aber eine Favoritenrolle muss man erst einmal bestätigen, das ist nie einfach. Unser Plan war, das Rennen bis zum Fuß des Anstiegs schwer zu machen und dort dann anzugreifen. Das Team hat das perfekt umgesetzt, und Lorenzo hat heute gezeigt, dass er der Stärkste war. Morgen wird es schwer, das Rennen zu kontrollieren. Aber der Schlussanstieg liegt Lorenzo. Er ist stark, und ich bin mir sicher, dass das Team ihn wieder gut bis in den Anstieg bringen wird.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

4.Etappe | 157 km Sibiu -> Bâlea Lac

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe 14 03:43:16
2 Poels Wout Unibet Rose Rockets 5 + 13
3 Munton Byron Modern Adventure Pro Cycling 3 + 13

4 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 20
5 Sosa Ivan Equipo Kern Pharma + 40
6 Calzoni Walter Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 01:22
7 Tsarenko Kyrylo Solution Tech-NIPPO-Rali + 01:24
8 Gutiérrez Jorge Equipo Kern Pharma + 01:28
9 Peter Jannis Unibet Rose Rockets + 01:32
10 Pericas Adria UAE Team Emirates-XRG + 01:34

Zweiter Sieg in zwei Tagen: Lorenzo Finn gewinnt Bergankunft am Bâlea Lac

Der amtierende U23-Weltmeister Lorenzo Finn (Red Bull – BORA – hansgrohe) hat die Königsetappe der Sibiu Tour mit einer späten Attacke am langen Schlussanstieg zum Bâlea Lac gewonnen. Es war sein zweiter Etappensieg innerhalb von zwei Tagen – damit baute er seine Gesamtführung weiter aus.

Die Königsetappe der Sibiu Cycling Tour führte von Sibiu über die Transfăgărășan – eine der spektakulärsten Bergstraßen Europas – zur Bergankunft am Bâlea Lac. Auf den 157,4 Kilometern deutete alles auf den finalen Anstieg hin: rund 26 Kilometer bei sechs Prozent Steigung – also genau jene lange, gleichmäßige Kletterei, auf der sich der Kampf um die Gesamtwertung üblicherweise entscheidet.

Eine frühe Fluchtgruppe zwang Red Bull – BORA – hansgrohe im ersten Teil des Tagesabschnitts zu einer langen Nachführarbeit, ehe sich das Feld vor dem Schlussanstieg wieder formierte. Dort bildete sich eine Spitzengruppe von vier Fahrern – Lorenzo Finn zusammen mit Wout Poels (Unibet Rose Rockets), Byron Munton (Modern Adventure Pro Cycling) und Mark Donovan (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team). Als Gesamtführender hielt sich Finn dabei zunächst zurück und wartete bis zum letzten Kilometer, ehe er seine Attacke setzte, der niemand folgen konnte. Am Ende fuhr er solo über die Linie – 13 Sekunden vor Poels und Munton. Donovan folgte mit 20 Sekunden Rückstand.

Finn, der in den vergangenen zwei Etappen seine ersten beiden Profisiege feierte, hat die Sibiu Cycling Tour damit fest im Griff. In der Gesamtwertung führt er nun mit 55 Sekunden Vorsprung auf Munton und mit 1:46 Minuten auf den drittplatzierten Donovan. Die Rundfahrt endet morgen mit einer weitgehend flachen Schlussetappe über 181 Kilometer rund um Sibiu.

„Heute war ein wirklich harter Tag. Ich muss vor allem meinem Team danken, denn das war vor allem ihre Arbeit. Wir mussten ganze zwei Stunden lang Vollgas fahren, um die Fluchtgruppe des Tages wieder zu stellen. Ich bin daher unglaublich stolz auf die Jungs. Ich hatte das Leadertrikot, also musste ich am Schlussanstieg nicht angreifen. Deshalb habe ich bis zum letzten Kilometer gewartet – und dort wollte ich es dann für das Team zu Ende bringen.“
— Lorenzo Finn

4. Etappe:Sibiu – Sibiu – 181 Km

1 VAN POPPEL Danny NED Red Bull-BORA-hansgrohe 03:45:03
2 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 KOGUT Oded ISR NSN Development Team 00:00
4 BUDA Simone ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
5 TOTH Marko HUN Team United Shipping 00:00
6 TOADER Alin ROU Romania 00:00
7 PIDCOCK Joe GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
8 VERBURG Luke NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00
9 BELOHVOSCIKS Kristians LAT BIKE AID 00:00
10 DUPONT Timothy BEL Tarteletto-Isorex 00:00

Endstand:

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 13:52:22
2 MUNTON Byron RSA Modern Adventure Pro Cycling 00:55

3 DONOVAN Mark GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:46
4 POELS Wout NED Unibet Rose Rockets 02:07
5 SOSA Ivan COL Equipo Kern Pharma 02:42
6 TSARENKO Kyrylo UKR Solution Tech-NIPPO-Rali 02:55
7 CALZONI Walter ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 02:58
8 PETER Jannis GER Unibet Rose Rockets 03:03
9 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 03:13
10 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 03:40

Sibiu Tour: Van Poppel gewinnt die Schlussetappe, Finn holt den Gesamtsieg

Lorenzo Finn hat die Sibiu Tour gewonnen – und damit seinen ersten Gesamtsieg auf Profiniveau gefeiert. Auf der Schlussetappe krönte Red Bull – BORA – hansgrohe die Woche außerdem mit einem Doppelsieg: Der niederländische Sprinter Danny van Poppel setzte sich dabei vor seinem italienischen Teamkollegen Davide Donati durch.

Die Schlussetappe der diesjährigen Sibiu Tour führte über eine flache Runde über 181 Kilometer rund um Sibiu – ein Tag für die endschnellen Männer und die letzte Gelegenheit, sich zu zeigen, bevor die Rundfahrt endete. Weil es auf den letzten Metern über Kopfsteinpflaster ging, zählte die Positionierung ebenso viel wie die reine Schnelligkeit. Für Finn – souverän an der Spitze der Gesamtwertung platziert – war die Aufgabe klar: sicher durchkommen und das Leadertrikot verteidigen, das der amtierende U23-Weltmeister aus Italien an den Tagen zuvor in den Bergen erkämpft hatte.

Das Rennen um den Tagessieg entschieden die Sprinter: Als Oded Kogut (Israel, NSN Development Team) den Sprint früh eröffnete, jagte van Poppel hinterher, überholte seinen Kontrahenten und gewann vor Donati. Es war der 25. Karrieresieg von van Poppel und ein würdiger Abschluss einer starken Teamwoche. In der Gesamtwertung sicherte sich Finn den Sieg mit 55 Sekunden Vorsprung auf Byron Munton (Südafrika, Modern Adventure Pro Cycling). Dritter wurde Mark Donovan (Großbritannien, Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team) mit 1:46 Minuten Rückstand.

„Das ist ein super Gefühl – mein erster Gesamtsieg auf Profilevel. Ein ganz besonderer Tag, den ich nie vergessen werde. Ich hatte bisher eine gute Saison, mit dem Sieg beim Giro Next Gen vor ein paar Wochen, und dass jetzt noch dieser Erfolg hier in Rumänien dazukommt, bedeutet mir sehr viel. Das ganze Team war fantastisch – Danny mit seinem Sieg heute, aber auch, weil mich alle die ganze Woche unterstützt haben. Ich bin wirklich stolz auf die Jungs.“
— Lorenzo Finn

„Ich bin überglücklich mit dem Sieg. Kogut ist sehr früh losgefahren, also musste ich ihm hinterherfahren. Aber am Ende standen wir mit Platz eins und zwei da. Das ist großartig. Rennen zu gewinnen ist nicht einfach, das Niveau ist inzwischen so hoch – deshalb ist ein solcher Doppelsieg etwas ganz Besonderes. Und ich freue mich riesig für Lorenzo. Er ist ein fantastischer Typ und hat eine große Zukunft vor sich.“
— Danny van Poppel

„Das war eine große Nummer. Wir sind mit einem klaren Plan in die Etappe gegangen – nämlich mit Danny und Davide um den Sieg zu fahren. Einfach war das aber nicht, denn die anderen Teams haben den ganzen Tag attackiert und das Rennen war schwer zu kontrollieren. Trotzdem haben die Jungs einen starken Job gemacht: Lorenzo hat auf den letzten zehn Kilometern gezogen und dann hat das Team beide Sprinter in die bestmögliche Position für die letzte Kurve gebracht. Genauso ist es aufgegangen. Es war eine richtig gute Woche – so etwas hätte ich mir vorher nicht ausmalen können.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

113. Tour de France 2026 – 2. Etappe Tarragona/ESP – Barcelona/ESP 169km

Machtdemo: del Toro und Pogacar Arm in Arm

Das Imperium schlägt zurück: Im ansteigenden Finale der 2. Tour-de-France-Etappe 2026 waren Top-Favorit Tadej Pogacar und sein Co-Kapitän Isaac del Toro (beide UAE) derart überlegen, dass Pogacar den Tagessieg an den 22-jährigen Mexikaner verschenken konnte. Den 3. Platz hinter den beiden belegte Remco Evenepoel (Red Bull) vor Jonas Vingegaard (Visma). Der verteidigte zwar das Gelbe Trikot. Dafür konnte Pogacar mit seinem Team in Barcelona zur überlegen gelungenen Revanche blasen.

Ab dem 5. Platz wurden 3 Sekunden Rückstand notiert. Hinzu kamen die 10, 6 und 4 Sekunden Bonifikation für die Top-3 des Tages. Pogacar verzichtete ganz offensichtlich auf die 10 Sekunden und auch einen Zeitabstand gegen Evenepoel und Vingegaard – der augenscheinlich drin gewesen wäre. Stattdessen stimmte er seinen aufstrebenden Co-Kapitän glücklich, der bei seiner ersten Tour de France gleich am zweiten Tag einen Etappensieg holte.

Am 3-mal zu bewältigenden Schlussrundkurs am Montjuic hatte es ein Ausscheidungsfahren gegeben, ohne dass sich bergauf ein Fahrer nach vorne absetzen konnte. In der letzten kurzen Abfahrt attackierte Mattias Skjelmose (Lidl). Die Verfolgung übernahm del Toro. Mit Vingegaard und Pogacar im Schlepptau flog del Toro an Skjelmose ungefährt einen halben Kilometer vorm Ziel vorbei. Dahinter klaffte eine Lücke, die Evenepoel noch geschlossen bekam.

Vingegaard hingegen konnte den Kontakt zu den explosiveren del Toro und Pogacar nicht halten und wurde noch von Evenepoel überholt. Der Tour-Dritte des Vorjahres, Florian Lipowitz (Red Bull) büßte weitere 10 Sekunden ein.

Ergebnis
1. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 3:40:01
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG alle
3. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora gleiche

4. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike Zeit
5. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +0:03
6. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X
7. Romain Grégoire (FRA) – Groupama-FDJ
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious
9. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM alle
10. Tom Pidcock (GBR) – Q 36.5 Pinarello
11. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Intermarché gleiche
12. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek
13. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step Zeit
14. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:07
15. Alex Baudin (FRA) – EF Education-Easypost +0:10
16. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +0:10
17. Cian Uitdebroeks (BEL) – Movistar +0:27
18. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +0:39
19. Sergio Higuita (COL) – XDS-Astana +0:43
20. Tobias Foss (NOR) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
21. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +0:47

22. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech gl.Zeit
23. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos gl.Zeit

27. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +1:10
28. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +1:10
29. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +1:10
41. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +5:31
46. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +5:44
51. Kévin Vauquelin (FRA) – Netcompany-Ineos +6:52
– 183 Fahrer klassiert.
DNS Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ

Vingegaards Vorsprung in der Gesamtwertung aus dem Teamzeitfahren gegenüber Pogacar halbierte sich auf 6 Sekunden. Der Zweite des Vortages, Ganna (Netcompany) hatte mit der Entscheidung der 2. Etappe erwartbar nichts zu tun und fiel entsprechend weit zurück. Evenepoel rückte mit 15 Sekunden vor auf den 3. Platz. Dahinter löste del Toro in der Jungprofi-Wertung Lokalmatador Ayuso an der Spitze ab.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 4:01:48
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +0:06
3. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +0:15

4. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:16
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +0:19
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:42
7. Romain Grégoire (FRA) – Groupama-FDJ +0:44
8. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +0:45
9. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +0:53
10. Tom Pidcock (GBR) – Red Bull-Bora +1:00
11. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +1:01
12. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +1:03
13. Alex Baudin (FRA) – EF Education-Easypost +1:07
14. Tobias Foss (NOR) – Netcompany-Ineos +1:21
15. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech +1:26
16. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +1:36
17. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +1:38
18. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Intermarché +1:39
19. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:43
20. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +1:48
21. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +2:12
22. Cian Uitdebroeks (BEL) – Movistar +2:20
23. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +2:24

Die erste Spitzengruppe des Tages bestand bei der Tour de France 2026 aus 3 Fahrern: Felix Engelhardt (Jayco), Frank van den Broek (Picnic) und Alex Molenaar (Caja Rural). Das Trio konnte den Zwischensprint unter sich ausmachen und insbesondere das Bergtrikot. Sowohl beim Zwischensprint als auch an der Côte de Begues setzte sich Molenaar vor Engelhardt durch. Bei den späteren 3 Montjuic-Überfahrten hätte ein Fahrer schon jedes Mal gewinnen müssen, um Molenaar das Bergtrikot streitig zu machen.

Hinter dem Berg 82 Kilometer vorm Ziel fiel van den Broek ins Hauptfeld zurück. Engelhardt und Molenaar hielten sich noch weitere 50 Kilometer an der Spitze. An den Montjuïc-Überfahrten entwickelte sich ein Ausscheidungsrennen ohne Attacken, abgesehen vom Antritt durch Tobias Johannessen (Uno-X) 100 Meter vor der letzten Passage. In die Abfahrt hinein probierte es dann zuerst Carapaz (EF). Es war dann aber Skjelmose, der eine ernste Lücke riss – und damit das Startzeichen für del Toro gab.
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