Archiv für den Tag: 13. Juli 2026

Sondertrikot zum Ruhetag: Red Bull – BORA – hansgrohe dreht die Lucky 13 weiter

Mit einem einzigartigen „Rest Day Kit“ feiert Red Bull – BORA – hansgrohe seine 13. Tour-de-France-Teilnahme – und hebt den Mythos der Glückszahl auf ein neues Level.

Maxim Van Gils

Es passt fast zu gut, um Zufall zu sein: Der Ruhetag der Tour de France fällt in diesem Jahr auf den 13. Juli. Für Red Bull – BORA – hansgrohe der perfekte Moment, die Geschichte der „Lucky 13“ konsequent weiterzuerzählen.

Im Radsport wird die Nummer 13 traditionell verkehrt herum getragen – ein Ritual, das seit Generationen Glück bringen soll. Nach dem Tour-de-France-Jersey mit der ikonischen, auf den Kopf gedrehten 13 geht das Team nun einen Schritt weiter: Beim Rest Day Kit wird das komplette Design des aktuellen Tour-Jerseys umgedreht. Die ultimative Hommage an die 13. Tour-de-France-Teilnahme von Red Bull – BORA – hansgrohe.

Das Weiß, das bisher die Schultern ziert, findet sich nun an den Bib Shorts wieder. Sponsorenlogos stehen Kopf. So entsteht ein Look, den es im Profiradsport bislang nicht gegeben hat – und der aus einem alten Brauch ein mutiges Statement macht.

„Mit der 13 habe ich meinen ersten Profisieg gefeiert. Als Junior wurde ich mit dieser Nummer Weltmeister – und als ich bei den Profis Weltmeister wurde, trug sie einer meiner Teamkollegen. Für mich hat die 13 definitiv etwas Besonderes.“
— Remco Evenepoel

Remco Evenepoel and Florian Lipowitz

„Meine erste Rundfahrt habe ich mit der Startnummer 13 gewonnen. Deshalb habe ich zu dieser besonderen Zahl ein sehr gutes Verhältnis. Für mich bringt sie auf jeden Fall Glück“
— Florian Lipowitz

Tour of Austria – 5. Etappe: Langenlois – Wien – 109 Km


Plomi Foto

1 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 02:13:01
2 ALBANESE Vincenzo ITA EF Education – Easypost 00:00
3 KONRAD Patrick AUT LIDL-TREK 00:00
4 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 00:00
5 MCKENZIE Hamish AUS Team Jayco Alula 00:00
6 BAGIOLI Andrea ITA LIDL-TREK 00:00
7 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:00
8 STEININGER Fabian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

9 TOMAS MORGADO António POR UAE Team Emirates XRG 00:00
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | Rad-Net 00:00
11 STOSZ Patryk POL Voster Team 00:00
12 BALLABIO Giacomo ITA Team Vorarlberg 00:00
13 VANÍCEK Šimon CZE ATT Investments 00:00
14 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 00:00
15 STIEGER Adrian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

Endstand:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 19:26:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:25
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:40
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:51
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali – Repsol 03:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 04:42
11 JEŽEK Václav CZE Kasper Crypto4Me 05:25
12 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 05:28
13 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 06:10
14 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 06:44
15 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 06:46

Gregor Mühlberger der neue König der Lidl Tour of Austria


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13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf einen Gesamtsieg bei der Lidl Tour of Austria, vormals Österreich Rundfahrt warten. Gregor Mühlberger gelang mit seinem Triumph auch historisches. Denn er ist erst der zweite Österreicher, der das Führungstrikot ab dem ersten Tag verteidigte! Einen versöhnlichen Abschied vor zigtausenden Zuschauern in Niederösterreich und in Wien beim Sprintsieg von Sam Watson bot Patrick Konrad von Lidl – Trek mit Platz drei.

Das niederösterreichische Langenlois feierte heute seine Tour-Premiere. Der historische Stadtkern am Holzplatz mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen war heute erstmals Etappenort der 75-jährigen Geschichte der Tour of Austria. Die letzte Etappe führte über 109 Kilometer und 758 Höhenmeter in die Bundeshauptstadt Wien, wo 2014 das letzte Mal eine Zielankunft über die Bühne ging. Damals kam es zum „Sprint Royal“, den der Kärntner Marco Haller für sich entschied.

Langenlois im Sportland Niederösterreich präsentierte sich heute von seiner windigen Seite. Heftiger Seiten- und Rückenwind sollten für ein Highspeed-Rennen sorgen. Rund um Langenlois mussten die Profis zwei Runden mit einer Skoda-Sprintwertung absolvieren, als Scharfrichter durch Weinberger wartete die Mautner-Markhof-Bergwertung Schilterner Berg. Gleich fünf Kilometern nach dem Start setzten sich sechs Fahrer ab: Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg, als zweitbester Österreicher im Gesamtklassement an der 15. Stelle, Flip Lepka (CZE) von Schwingshandl Intralogistics, der deutsche Dauerattackierer Mauro Brenner, der sich bei der Lidl Tour of Austria täglich in Fluchtgruppen befand, Vaclav Jezek (CZE), der Schwede Joel Mellby und der Pole Konrad Czabok, der aber wenige Kilometer später den Anschluss verlor. Bei der Skoda-Sprintwertung Kirchberg am Wagram, ca. bei Rennhälfte, lag das Führungsquintett rund eine Minute vor dem Hauptfeld.

Hexenkessel auf der Doppler Hütte, britischer Sieg
Rund 30 Kilometer vor dem Ziel begann der Anstieg zur Doppler Hütte. Dort wurden die Profis bereits von unzähligen Fans empfangen. Während der Vorsprung der Spitze auf unter eine Minute sank, attackierten im kleiner werdenden Hauptfeld WorldTour-Stars wie Jan Christen von UAE oder Hector Alvarez von Lidl – Trek. In Mauerbach kurz vor Wien lag nur noch Flip Lepka wenige Sekunden vor dem heranbrausenden Feld. Es bahnte sich ein Massensprint vor einer tollen Zuschauerkulisse vor dem Burgtheater an – so sollte es auch kommen. Dabei war Sam Watson von Netompany INEOS der schnellste Mann. Er verwies Vincenzo Albanese (EF Education – Easypost) und den Österreicher Patrick Konrad von Lidl – Trek auf die Plätze. Für Tour de France-Etappensieger Konrad war es ein versöhnlicher Abschluss: „Zuletzt musste ich die Tour de Suisse krankheitsbedingt verlassen. Meine Form war bei der Lidl Tour of Austria nicht perfekt, aber das war heute vor so vielen Zuschauern ein versöhnlicher Abschluss.“

Gregor Mühlberger schreibt Rad-Geschichte(n)

13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf den nächsten heimischen Rundfahrtssieg seit Riccardo Zoidl warten. Der 32-jährige Gregor Mühlberger – der dritte Toursieger aus Niederösterreich – ist der erste Gesamtsieger als Nationalteamfahrer seit Harald Morscher 1994. Gerrit Glomser holte bei der Rundfahrt 2003 zwei Etappensiege, auch das stellte Mühlberger in diesen Tagen ein. Zudem ist er der zweite Österreicher seit Roman Humenberger 1971, der von der ersten bis zur letzten Etappe das Führungstrikot trug. Dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kam, zeigen seine Leistungen in den letzten zehn Jahren und natürlich sein 15. Gesamtplatz heuer beim Giro d’Italia, wo er als Edelhelfer maßgeblichen Anteil am 2. Gesamtplatz von Felix Gall hatte. „Mübsi“ war bereits zwei Mal Staatsmeister der Elite-Fahrer und feierte heute seinen insgesamt fünften Rundfahrtsieg. Zudem hat er prestigeträchtige Etappensiege, wie bei der Tour of the Alps, der Deutschland Tour, bei der BinckBank- und zwei bei der Sibiu Cycling Tour zu Buche stehen. Herausragend war auch sein Sieg beim deutschen Klassiker Rund um Köln 2017. Für den Wahlsalzburger ging heute ein Traum in Erfüllung: „Ich bedanke mich bei meinem ganzen Team, sie haben sich für mich so aufgeopfert. Ohne Team kann man bei so einer stark besetzten Rundfahrt gar nichts gewinnen.“ Zum ersten Mal habe er den Toursieg nach dem letzten Anstieg zur Doppler Hütte vor Wien realisiert: „Dieser Sieg ist nicht irgendein Triumph für mich. Das größte Rennen der Heimat zu gewinnen ist so besonders. Heute bleiben wir alle in Wien, meine ganze Familie und viele Freunde sind natürlich da. Gemeinsam werden wir ordentlich feiern.“

Die Trikotträger
Gregor Mühlberger siegte im Gesamtklassement 1:25 Minuten vor UAE-Profi Kevin Vermaerke und 1:40 vor Bauke Mollema von Lidl – Trek. Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer, der heute zum aktivsten Fahrer gekürt wurde, schob sich heute noch auf Rang 14 vor und wurde wie im Vorjahr zweitbester Österreicher. In der Skoda-Punktewertung siegte Kevin Vermaerke (UAE Team Emirates XRG) vor Gregor Mühlberger, bester Kletterer der Mautner Markhof-Wertung wurde der Pole Piotr Pękala (ATT Investments), auch vor Mühlberger. Andrew August von Netcompany INEOS siegte in der DAN Küchen-Wertung des besten Jungprofis. Zum aktivsten Fahrer wurde Mauro Brenner gekürt und die beste Mannschaft war Netcompany INEOS. Eine tolle Leistung bot hier das Tirol KTM Cycling Team, das als beste Continental-Mannschaft Rang fünf holte!

Homepage: www.tourofaustria.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour of Austria: Philipp Hofbauer zweitbester Österreicher – heute aktivster Fahrer

„Wir haben uns teuer verkauft und konnten das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Andererseits müssen wir aber auch neidlos anerkennen, dass das Niveau der World Tour-Teams extrem hoch war und wir ohne unseren Kapitän Colin Stüssi einen schweren Stand hatten.“ So lautete das Fazit von Team Vorarlberg-Chef Thomas Kofler nach dem Finale der Tour of Austria.

Die heutige Etappe war keineswegs eine Triumphfahrt, wie man es speziell bei der Tour de France vom letzten Tag kennt. Auf den 109 Kilometern von Langenlois nach Wien ging es bei starkem Rückenwind von Beginn weg voll zur Sache. Schon nach wenigen Minuten bildete sich eine kleine Gruppe mit Philipp Hofbauer, der unterwegs zweimal Zeitgutschriften ersprintete und damit virtuell schon auf der Strecke wieder auf Platz 14 vorrückte. Der Steirer im Team Vorarlberg zeigte heute viel Courage. Er initiierte die Attacke, leistete viel Führungsarbeit und wurde völlig zu Recht bei der Siegerehrung als aktivster Fahrer der Schlussetappe ausgezeichnet.

Kurz vor der Stadteinfahrt von Wien wurden die Ausreißer gestellt und es begann das erwartete Finale mit einem Massensprint, den der Brite Samuel Watson von der INEOS-Mannschaft für sich entschied. Bester Team Vorarlberg Profi war wieder Giacomo Ballabio, der wie am Vortag auf Rang zwölf landete. Kilian Feurstein verlor im allerletzten Anstieg bei hohem Tempo den Anschluss. Damit war auch die Hoffnung dahin, dass er als starker Sprinter ein prestigeträchtiges Ausrufezeichen setzen könnte.

Schon entlang der Strecke herrschte speziell in den Steigungen Bombenstimmung. Einen würdigen Empfang gab es für das hochkarätige Feld dann auch vor dem Burgtheater, wo die Rundfahrt nach fünf Tagen und 845 Kilometern zu Ende ging. Unterm Strich blieben für das Team Vorarlberg durchaus erfreuliche Aspekte: Philipp Hofbauer war in der Gesamtwertung als Vierzehnter zweitbester Österreicher nach Toursieger Gregor Mühlberger und war gleichzeitig bester Fahrer eines österreichischen Continentalteams. Tobias Nolde wurde fünftbester Bergfahrer der Tour, nachdem er zu Beginn der Tour sogar das Bergtrikot getragen hatte. In der Mannschaftswertung landete das Team Vorarlberg an der zehnten Stelle.

Auf das Team Vorarlberg wartet jetzt eine zweiwöchige Rennpause, ehe es mit einer zehntägigen Rundfahrt in der Karibik weitergeht. „Mit der Tour of Austria ist für uns eine gute erste Saisonhälfte zu Ende gegangen. Die bisherigen Leistungen lassen auch für die restliche Saison einiges erwarten“, blickt Thomas Kofler optimistisch auf die kommenden Aufgaben.

Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Tobias Nolde

113. Tour de France – 9. Etappe: Malemort – Ussel – 185 Km

Van der Poel holt seinen Fluchtsieg


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Mathieu van der Poel (Alpecin) gewann in Ussel die 9. Etappe der Tour de France 2026 im Sprint einer hochkarätigen 4-köpfigen Fluchtgruppe. Der 31-jährige Niederländer behauptete sich von vorne gegen Tobias Johannessen (Uno-X), gefolgt von Tom Pidcock (Pinarello) und Alex Baudin (EF). Nur 6 Sekunden hinter dem Quartett führte Filippo Ganna (Netcompany) vor Mads Pedersen (Lidl) ein arg dezimiertes Hauptfeld über die Linie.

Die 9. Etappe am Rande des Zentralmassivs war wegen Hitze etwas verkürzt worden. Erst spät bildete sich die Spitzengruppe des Tages, die sich 88 Kilometer vorm Ziel auf 8 Fahrer halbierte. 25 Kilometer vorm Ziel attackierte van der Poel volles Rohr am letzten Bergpreis. Nur Johannessen, Pidcock und Baudin kamen noch einmal hin – Gee-West, Simmons (beide Lidl), Castrillo (Movistar) und van Eetvelt (Lotto) nicht.

Pedersen baute seine Führung in der Punkteführung ums Grüne Trikot aus. Zu einem weiteren Tagessieg reichte es allerdings nicht, weil sein Team auf allen Hochzeiten tanzte. 2 Teamkollegen waren zuerst vorne in der Spitzengruppe, 2 weitere Teamkollegen verrichteten als Klassementfahrer keine Nachführarbeit. In diese schalteten sich allerdings Gannas Helfer ein – zurecht, wie sich zeigen sollte.

Ergebnis
1. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech 3:27:51

2. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X alle
3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello gleiche
4. Alex Baudin (FRA) – EF Education-Easypost Zeit
5. Filippo Ganna (ITA) – Netcompany-Ineos +0:06
6. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
7. Michael Matthews (AUS) – Jayco-Alula
8. Nicolas Breuillard (FRA) – Totalenergies
9. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies
10. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost
11. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG alle
12. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora
13. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG gleiche
14. Alex Aranburu (ESP) – Cofidis
15. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM Zeit
– 176 Fahrer klassiert.

Das Hauptfeld bestand hinterher nur noch aus den Klassementfahrern sowie ein paar der besten Klassikerjäger und besten Helfer, insgesamt unter 40 Mann. Das Gruppetto war hinterher größer als das Hauptfeld.

In den Top-9 der Gesamtwertung gab es keine Änderungen. Tadej Pogacar (UAE) ging im Gelben Trikot mit unverändert 2:42 Minuten Vorsprung vor Vingegaard (Visma) und 3:27 vor del Toro (auch UAE) in den ersten Ruhetag. Als letzter Nicht-Klassementfahrer wurde Vacek (Lidl) vom 10. Platz der Gesamtwertung nach hinten durchgereicht. Jenseits der Top-Ten machten Johannessen und Pidcock durch ihre Tagesleistung zwar Plätze, aber kaum Zeit gut.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 32:17:04

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:42
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +3:27
4. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +3:30
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +3:34
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +3:55
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:00
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +4:21
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:57
10. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +9:12
11. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +9:30
12. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +9:35
13. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +9:40
14. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +9:45
15. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +10:46
16. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Intermarché +10:51
17. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +10:56
18. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +12:21

Wegen Hitze ein paar Kilometer weniger

Durch die gestrichenen gut 30 Kilometer zu Beginn der 9. Etappe lag der Zwischensprint nah am scharfen Start. Auf bereits ansteigendem Terrain holte Pedersen nach Vorarbeit seines Teams 25 Punkte vor Girmay (NSN) und Philipsen (Alpecin). Inklusive der Punkte im Ziel konnte Pedersen sein Grünes Trikot untermauern. Der bisherige Zweitplatzierte Merlier war schon vor dem Zwischensprint abgehängt.

Es dauerte bis in die letzten 100 Kilometer hinein, ehe sich 16 Fahrer mit mehr als einer Minute lösen konnten. Johannessen verkleinerte die Spitze mit einer Attacke zunächst auf Simmons und sich selbst. 6 weitere Fahrer, darunter van der Poel, fanden noch den Anschluss.

Das Hauptfeld, anfangs angeführt von Pogacars Helfern, dann von Pedersens und Gannas Teamkollegen, war nie weit von der Spitzengruppe weg, so dass diese sich keine Tändeleien leisten konnte. Das galt immer noch und umso mehr, als van der Poel die Vorentscheidung gesucht hatte und nur noch 3 weitere Fahrer bei ihm waren. Pidcock wäre fast wegen einer zwischenzeitlich nicht funktionierenden Schaltung zurückgefallen.

Mit 23 Sekunden Vorsprung ging das Spitzenquartett in den leichtansteigenden Schlusskilometer. Van der Poel absolvierte diesen von vorne. Als an der 250-Meter-Marke Johannessen von der 3. Position antrat, tat dies van der Poel fast gleichzeitig. Pidcock an 2. Position reagierte zu spät. Damit waren die Plätze 1 bis 4 auch schon vergeben. Van der Poel feierte seinen 3. Karriere-Etappensieg beim größten Rennen, das ihm eigentlich am wenigsten liegt. Das Profil der 9. Etappe war ihm allerdings auf den Leib geschneidert.