Archiv für den Tag: 13. August 2026

Sprinter,Ausreißer, Klassikerjäger: ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit hochkarätigem Starterfeld

Milan, Kooij, Magnier und Groenewegen führen ein starkes Sprinterfeld an – doch die Frage bleibt: Gelingt einem Ausreißer erneut der Coup wie Rory Townsend im Vorjahr?

Key Infos:
• 22 Teams – 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – starten am 16. August bei den ADAC Cyclassics Hamburg 2026; das Sprinterfeld wird angeführt von Jonathan Milan, Olav Kooij, Paul Magnier und Dylan Groenewegen.
• Die Strecke führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude bis zur Mönckebergstraße in Hamburg. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle.
• Titelverteidiger Rory Townsend gewann 2025 aus einer Ausreißergruppe. Ob sich 2026 erneut ein Ausreißer gegen das starke Sprinterfeld durchsetzt? Das ist die zentrale Frage vor dem Rennen, bei dem auch Isaac del Toro, Drittplatzierter der Tour de France 2026 teilnehmen wird.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 gehen am 16. August erneut mit einem der stärksten Sprinterfelder der WorldTour-Saison in die traditionelle Entscheidung zwischen Sprintern, Ausreißern und Klassikerjägern. Das teilte der Veranstalter A.S.O. Germany GmbH im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Hamburger Haus des Sports mit. 22 Teams – darunter 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – haben sich für das WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite angemeldet.

Die Strecke: Von Buxtehude über den Waseberg nach Hamburg
Das Rennen führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude im Landkreis Stade durch die Landkreise Harburg und Pinneberg bis ins Hamburger Zentrum. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle, bevor die Entscheidung traditionell auf der Mönckebergstraße fällt. Die Streckenführung begünstigt sowohl schnelle Ausreißergruppen als auch ein geschlossenes Feld – die ADAC Cyclassics zählen damit weiterhin zu den offensten Eintagesrennen der WorldTour.

Ein Sprinterfeld der Extraklasse
Im Sprinterfeld zählen Jonathan Milan (Lidl-Trek), Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) und Paul Magnier (Soudal Quick-Step) zu den ersten Anwärtern auf den Sieg. Ergänzt wird das Feld unter anderem durch Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets), Biniam Girmay (NSN Cycling Team), Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech), Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Arnaud De Lie (Lotto Intermarché).

Sprinter oder Ausreißer – die entscheidende Frage
Bei aller Klasse im Sprinterfeld bleibt die entscheidende Frage vor dem Rennen jedoch, ob den Sprintern überhaupt eine geschlossene Ankunft auf der Mönckebergstraße gelingt. Im vergangenen Jahr setzte sich Rory Townsend (Unibet Rose Rockets) aus einer Ausreißergruppe durch und ließ das Sprinterfeld ins Leere laufen – der Ire tritt in diesem Jahr als Titelverteidiger an. Dass ein solcher Coup auch 2026 keine Ausnahme bleiben muss, hat zuletzt Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG) gezeigt: Der beste Nachwuchsfahrer und Dritte der Tour de France 2026 stand bereits im Vorjahr in Hamburg am Start und gilt als einer der Fahrer, die das Rennen über den Waseberg in eine Ausreißerentscheidung verwandeln könnten.

Ausgewählte Starter
• Jonathan Milan (Lidl-Trek)
• Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team)
• Paul Magnier (Soudal Quick-Step)
• Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets)
• Biniam Girmay (NSN Cycling Team)
• Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech)
• Phil Bauhaus (Bahrain Victorious)
• Arnaud De Lie (Lotto Intermarché)
• Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG)
• Rory Townsend (Unibet Rose Rockets), Vorjahressieger

Die finale Startliste wird 24 Stunden vor dem Rennen veröffentlicht.

Stimmen zur Veranstaltung
Zur Bedeutung der Veranstaltung für Hamburg äußerte sich Senator Andy Grote: „Die Cyclassics sind ein traditionelles Highlight im deutschen und internationalen Radsportkalender. Ob internationale Elite, 12000 Amateure oder Kids Race, alle werden von den Zehntausenden an der Strecke begeistert gefeiert. Die einzigartige Atmosphäre wird durch die Streckenführung mit dem Start in Buxtehude und der Einbeziehung der Landkreise Stade, Harburg und Pinneberg über die Active City hinaus in die Metropolregion getragen.“

Auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der ADAC Cyclassics Hamburg, blickt der Entscheidung zwischen Sprintern und Ausreißern mit Spannung entgegen: „Das Feld, das wir 2026 in Hamburg begrüßen dürfen, ist eines der stärksten der vergangenen Jahre. Zwischen einem herausragenden Sprinterfeld und Fahrern, die am steilen Anstieg des Wasebergs ihre Stärken ausspielen können, entsteht genau die Spannung, die unser Rennen so besonders macht. Wir erwarten ein offenes, hart umkämpftes Finale auf der Mönckebergstraße.“

Programm für die ganze Metropolregion
Neben dem Profirennen bieten die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit Breitensportformaten, Bikeleasing.de Kids Race und Expo ein umfangreiches Eventprogramm für die gesamte Metropolregion. Weitere Informationen zur Startliste, zum Programm und zu Zuschauerhinweisen werden fortlaufend unter www.cyclassics-hamburg.de veröffentlicht.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 im Überblick
Datum: 16. August 2026
Profirennen: UCI-WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite
Start Profirennen: Buxtehude
Ziel: Mönckebergstraße, Hamburg
Distanz Profirennen: 205,3 Kilometer
Schlüsselstelle: fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese
Teamfeld: 18 UCI WorldTeams, 4 UCI ProTeams
Breitensport: „The Challenge“ über rund 110 Kilometer, „The Experience“ über rund 60 Kilometer
Weitere Informationen: www.cyclassics-hamburg.de

Medienkontakt:
Pressesprecher A.S.O. Germany | Karl Stender |
E-Mail: presse.cyclassics@aso-germany.de

Jan Ullrich Cycling Festival & RiderMan 2026: Radsport-Wochenende mit erweitertem Konzept und noch mehr Nähe zu den Fans

Vom 4. bis 6. September 2026 wird Bad Dürrheim erneut zum Treffpunkt der Radsport-Szene. Der RiderMan feiert seine 26. Austragung und verbindet sich in diesem Jahr noch enger mit dem Jan Ullrich Cycling Festival. Drei Tage lang stehen hochklassiger Nachwuchs- und Breitensport, Jedermann-Rennen, Radsport-Kultur, Begegnungen mit Jan Ullrich und ein umfangreiches Rahmenprogramm im Mittelpunkt.
„Ich freue mich sehr auf das Wochenende. Bad Dürrheim und der RiderMan sind für mich etwas Besonderes. Ich fühle mich der Region und den Menschen hier sehr verbunden“, sagt Jan Ullrich, der das Festival erneut persönlich begleitet.
Vom Nachwuchsrennen über die Rad Bundesliga und den Deutschen Meisterschaften bis zum RiderMan
Sportlich beginnt das Wochenende mit den Einzelzeitfahren der Jedermann-Klassen. Im Anschluss stehen das Zeitfahren der Rad-Bundesliga sowie die Deutschen U17-Zeitfahrmeisterschaften auf dem Programm. Gefahren wird auf einem rund 16 Kilometer langen und anspruchsvollen Rundkurs mit Start und Ziel in Bad Dürrheim.

Am Samstag folgt die Rad Bundesliga mit integrierten Deutschen Bergmeisterschaften der Frauen und Juniorinnen sowie mit dem internationalen U17-Sichtungsrennen der Jugendklassen eine besondere Premiere. Das bislang nationale Rennen wird erstmals international geöffnet. Erwartet werden neben deutschen Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern auch Teilnehmer aus den Nachbarländern. Die Sichtungsrennen haben für die jungen Sportlerinnen und Sportler eine besondere Bedeutung: Die Ergebnisse fließen in die Sichtung durch Landes- und Bundestrainer ein und können damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Kaderplätzen und internationalen Einsätzen sein.

Auch Jan Ullrich sieht gerade in diesen Rennen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des deutschen Radsports: „Irgendjemand muss es machen. Ich habe viele gute Jahre im Radsport gehabt – und jetzt möchte ich dem Sport etwas zurückgeben und den Nachwuchs unterstützen.“ Neben den Nachwuchsrennen stehen am Samstag die deutsche Bergmeisterschaft der Frauen sowie die zweite Etappe des RiderMan auf dem Programm.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der weiteren Verbesserung der Sicherheit. Die Veranstalter haben die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr umfassend ausgewertet und verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Neu eingerichtet wird unter anderem eine zentrale Koordinierungsstelle, in der Veranstalter, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst während der Rennen eng zusammenarbeiten. Zusätzlich wird ein speziell ausgebildeter UCI Safety Manager die Veranstaltung begleiten und die Sicherheitsmaßnahmen auf der Strecke überprüfen. Darüber hinaus wurden verschiedene Streckenabschnitte angepasst und teilweise durch neue Passagen ersetzt. Eine wesentliche Neuerung betrifft den Start des RiderMan am Sonntag: Das Teilnehmerfeld wird künftig stärker entzerrt. Die Etappenfahrer und die reinen Sonntagsteilnehmer starten getrennt voneinander. Dadurch entstehen kleinere Gruppen und eine deutlich bessere Trennung der verschiedenen Fahrerfelder.
Für die Sonntagsteilnehmer gibt es erstmals eine eigene Tageswertung mit separater Siegerehrung. Damit wird der Sonntag zu einem eigenständigen Rennen aufgewertet. „Wir haben uns sehr intensiv mit dem vergangenen Jahr auseinandergesetzt und gefragt: Was können wir besser machen? Sicherheit steht für uns ganz klar an erster Stelle. Deshalb haben wir personell und organisatorisch nochmals eine Schippe drauf gepackt“, erklärt Veranstalter Rik Sauser.

Ein Wochenende für die ganze Familie
Am Sonntag, 6. September, steht neben dem RiderMan auch der allerjüngste Nachwuchs im Mittelpunkt. Beim RiderMan Kids Day gibt es unter anderem Kinder-Schulungen, Laufradrennen und einen Kinder-Radparcours. Unterstützt wird das Programm von German Cycling, um Kinder frühzeitig für Bewegung und den Radsport zu begeistern. „Es ist unheimlich wichtig, dass Kinder nicht nur am Handy sitzen oder auf dem Sofa liegen, sondern sich bewegen. Wenn wir junge Menschen für den Radsport begeistern können, ist das eine Investition in die Zukunft“, so Ullrich. Traditionell gehört auch die Oldtimer-Präsentationsfahrt am Sonntag mit ins Programm. Rund 30-35 historische Fahrzeuge aus der Region werden die Rennstrecke vor dem ersten Startschuss im Vorfeld befahren. Um 10.45 Uhr startet anschließend die Rad-Bundesliga der Juniorinnen und Frauen über rund 96 Kilometer. Um 11.30 Uhr folgt der RiderMan über rund 95 Kilometer.

Jan Ullrich ganz persönlich: Business Social Ride am Samstag und Party am Samstagabend
Ein besonderes Highlight des diesjährigen Jan Ullrich Cycling Festivals ist der Business Social Ride am Samstag. Die exklusive Ausfahrt startet um 10:30 Uhr in Bad Dürrheim und führt über rund 50 Kilometer. Gemeinsam mit Jan Ullrich fahren die Teilnehmer durch die Region und legen unterwegs eine kulinarische Pause ein. Anschließend geht es zurück nach Bad Dürrheim und über die Zielgerade des RiderMan. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer eine exklusive Führung durch das Jan-Ullrich-Museum. Das Konzept ist bewusst auf eine kleine Teilnehmerzahl ausgelegt. „Mir war wichtig, dass es persönlicher wird. Wenn mehrere hundert Menschen dabei sind, bleibt für den Einzelnen kaum die Möglichkeit, wirklich miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei diesem Ride möchte ich Zeit mit den Teilnehmern verbringen, gemeinsam fahren, reden und natürlich auch Fragen beantworten“, sagt Ullrich.

Fanparty mit Jan Ullrich am Samstagabend
Für alle Radsportfans gibt es am Samstagabend ab 18:30 Uhr eine weitere Premiere: die Jan Ullrich Fanparty im Restaurant 15 in Bad Dürrheim.
Das Konzept setzt bewusst auf Nähe und Begegnung. Essen und Getränke sind inklusive, dazu gibt es Gespräche, Autogramme, Fotos und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Als Moderator ist Richie Weinheimer vorgesehen, bekannt aus der Radsport-Podcast-Szene.
Neben Jan Ullrich wird unter anderem Andreas Klöden und Simon Geschke erwartet. Weitere Gäste und Überraschungen folgen. „Ich finde die Idee richtig gut, dass es diesmal einfach ein schönes Fest wird. Die Leute sollen zu mir kommen können, Fotos machen, Autogramme holen, miteinander reden und einen schönen Abend verbringen. Es soll für alle sympathisch und ungezwungen sein“, freut sich Ullrich auf die Fanparty.

Radsport lebt von der Nähe zwischen Fahrern und Fans
Warum ihn der Radsport auch heute noch fasziniert, beschreibt Ullrich vor allem mit Blick auf die Atmosphäre bei den großen Rennen. „Das ist das, was den Radsport ausmacht. Du kannst bei einem großen Rennen teilweise direkt neben den Fahrern stehen. Diese Nähe und diese Atmosphäre gibt es in kaum einem anderen Sport. Das begeistert mich immer noch.“ Diese Begeisterung soll auch in Bad Dürrheim spürbar werden. Der RiderMan verbindet seit 26 Jahren ambitionierten Breitensport mit professionellem Nachwuchsradsport und einer besonderen Nähe zu den Zuschauerinnen und Zuschauern.
Mit dem Jan Ullrich Cycling Festival wird dieses Konzept 2026 nochmals erweitert: Sport, Nachwuchsförderung, Genuss, Radsportgeschichte und persönliche Begegnungen sollen zu einem gemeinsamen Wochenende für die gesamte Radsportfamilie werden. „Wir haben hier tolle Strecken, eine sportbegeisterte Stadt und eine Region, die den Radsport lebt. Das passt einfach zusammen. Ich habe hier viele schöne Jahre erlebt und freue mich sehr darauf, dieses Wochenende gemeinsam mit den Menschen in Bad Dürrheim zu erleben“, sagt Jan Ullrich.
Weitere Infos und die Anmeldungen zu allen Wettbewerben und Events stehen unter www.riderman.de und https://jan-ullrich-cycling-festival.com/ zur Verfügung.
Sportliche Grüße,
Kai Sauser
– Sauser Event GmbH –

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Sauser Event GmbH, Philipp-Reis-Straße 18, D-78052 Villingen-Schwenningen
tel. +49 7721 9906-911 | info@sauser-event.de
Amtsgericht Freiburg im Breisgau | Handelsregister HRB 611836 | USt-IdNr.: DE218870363
Geschäftsführer: Kai Sauser, Rik Sauser

Neuer Rekord und prominente Gäste beim 45. Ötztaler Radmarathon

Der 45. Ötztaler Radmarathon schreibt Geschichte: Noch nie zuvor war der Frauenanteil so hoch wie bei der diesjährigen Auflage. Gleichzeitig sorgen zahlreiche ehemalige Sieger:innen und prominente Sportler:innen für eine der hochkarätigsten Starterlisten der vergangenen Jahre.

Über 4.000 Radsportbegeisterte aus 40 Nationen stellen sich am 30. August 2026 einer der größten Herausforderungen des Amateur-Radsports. Die legendäre Strecke über 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter führt über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch und macht den Ötztaler Radmarathon seit Jahrzehnten zu einem Fixpunkt im internationalen Radsportkalender. Auch heuer stehen sportliche Höchstleistungen, Emotionen und die einzigartige Atmosphäre im Ötztal im Mittelpunkt. Der Großteil der Radsportler:innen kommt erneut aus Deutschland mit einem Anteil von 56 Prozent, gefolgt von Österreich und Italien.

Viele Ex-Sieger:innen in Sölden
Die Starterliste liest sich wie das „Who-is-Who“ des internationalen Amateur-Radsports, gleich neun ehemalige Sieger:innen sind heuer wieder am Start: Vorjahrestriumphator Daniel Federspiel, die Streckenrekordhalterin Janine Meyer aus Deutschland, Jack Burke, der ehemalige Amateur-Weltmeister Johnny Hoogerland, die starken Deutschen Catherine Rossmann und Monika Dietl, die Italiener Stefano Cecchini und Roberto Cunico sowie der Salzburger Routinier Ekkehard Dörschlag, der bereits vier Mal gewann. „Wir freuen uns über die starke Besetzung. Mindestens genauso wichtig sind für uns aber die vielen ‚Träumer‘, die erst viele Stunden nach den Schnellsten das Ziel erreichen. Sie machen den besonderen Charakter des Ötztaler Radmarathons aus. Darunter haben wir 27 Teilnehmer, die heuer bereits mehr als 20. Mal dabei sind. Herausragend ist der Grazer Martin Strobl, der mit seinen 81 Jahren seinen 36. Ötztaler Radmarathon bestreiten wird“, freut sich OK-Chef Dominic Kuen. Und der Tiroler Daniel Federspiel will heuer seinen Titel verteidigen: „Schön wäre natürlich erneut ein Sieg. Ich bin sehr motiviert!“

Toni Palzer und Skilegenden schwingen sich aufs Rad
Wenn am 30. August tausende Radsportler:innen den Startbereich in Sölden verlassen, tummeln sich auch bekannte Gesichter. Wie der ehemalige WorldTour-Profi und Spitzenskibergsteiger Toni Palzer. „Das wird heuer meine Premiere“, … sagt der Sportler von Red Bull. An seiner Seite sind auch die beiden ehemaligen Weltklasse-Skifahrer Werner Heel und Manfred Mölgg, die beim Ötztaler schon Spitzenzeiten hingelegt haben. Am Start steht zum dritten Mal der ehemalige Skirennläufer Florian Scheiber, aktuell Trainer des norwegischen Weltcupteams. Und seinen ersten Sieg will heuer auch der mehrfache MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata einfahren, ebenso wie der junge Ötztaler Jonas Holzknecht vom Tirol KTM Cycling Team, der im Vorjahr einen starken zweiten Platz holte. Und ein ehemaliger WorldTour-Profi und Mountainbike-Spezialist feiert 2026 seine Premiere: Hermann Pernsteiner, der beim Giro d’Italia 2020 Zehnter in der Gesamtwertung wurde! „Die Strecke mit vielen Höhenmetern sollte mir liegen. 2017 fuhr ich den Pro Ötztaler 5500, das war damals ein Profirennen, wo ich 15. wurde. Von daher kenne ich die Strecke halbwegs und heuer beim Ötztaler Radmarathon möchte ich unbedingt um den Sieg mitfahren“, sagt der ehemalige Zweite der Österreich Rundfahrt.

Frauen im Vormarsch
Blickt man auf die zahlreichen Radwege im Ötztal oder auf die Straßen, wird eines augenscheinlich: Der Anteil der Frauen im Radsport steigt signifikant. „Das bemerken auch wir. Heuer liegt der Frauenanteil bereits bei 10,44 Prozent, das ist seit 2016 eine Steigerung um 87 Prozent“, erläutert OK-Chefin Heike Klotz, die ergänzt: „Viele Frauen haben noch Respekt davor, bei uns an den Start zu gehen. Deshalb möchten wir ihre Sichtbarkeit beim Ötztaler Radmarathon weiter stärken. Unter anderem mit Maßnahmen, wie gleichgeschlechtlichen Startplatz-Übertragungen, damit reservierte Startplätze auch wirklich von Frauen besetzt werden. Damit wollen wir bestehende Hemmschwellen weiter abbauen.“

www.oetztaler-radmarathon.com

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at