Archiv für den Tag: 3. September 2026

Vuelta a España 2026 12. Etappe

12. Etappe Vera nach Calar Alto 167km

Omrzel aus großer Flucht deutlich zum Erfolg

Am Calar-Alto-Observatorium ging auf der 12. Vuelta-Etappe 2026 der Stern von Jakob Omrzel (Bahrain) auf. Der 20-jährige Slowene hatte an der Bergankunft im Osten Andalusiens fast 2 Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Urko Berrade (Kern Pharma). Wie Omrzel stammten sein Teamkollege Buitrago sowie Luzenko (NSN) und Vansevenant (Soudal) auf den Plätzen 3 bis 5 aus der 30-köpfigen Flucht des Tages. Omrzel verbesserte sich zudem vom 10. auf den 6. Platz der Gesamtwertung.
In dieser baute Enric Mas (Movistar) seine Führung aus. Mehrere Minuten hinter Omrzel konterte Mas im Roten Trikot eine Attacke des Gesamtdritten Felix Gall (Decathlon). Der Gesamtzweite Primoz Roglic (Red Bull) fuhr danach konsequent an Galls Hinterrad. Mas erreichte das Ziel knapp 3 Minuten hinter Omrzel auf dem 6. Platz. Gall, Roglic sowie Carapaz (EF) verloren am Ende 27 Sekunden auf Mas. Beim bisherigen Gesamtvierten Onley (Netcompany) waren es hingegen mehr als 2 Minuten.

Ergebnis
1. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious 4:29:53

2. Urko Berrade (ESP) – Kern Pharma +1:56
3. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +2:13
4. Alexej Luzenko (KAZ) – NSN +2:49
5. Mauri Vansevenant (BEL) – Soudal-Quick Step +2:53
6. Enric Mas (ESP) – Movistar +2:56
7. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:23
8. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora gl.Zeit

9. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost gl.Zeit
10. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:50
11. José Manuel Díaz (ESP) – Burgos-Burpellet +5:05
12. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
13. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +5:13
14. Kevin Vermaerke (USA) – UAE-XRG +6:07
15. Luke Tuckwell (AUS) – Red Bull-Bora +6:18
16. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +6:43
17. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana gl.Zeit
18. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +6:45
19. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
20. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
21. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +6:50

Mas baut Gesamtführung aus

Enric Mas bastelte also weiter am Vorsprung, den er angesichts des noch ausstehenden Einzelzeitfahrens gegenüber Roglic möglicherweise noch braucht. Die nun 1:45 Minuten Abstand zwischen den beiden sehen zunächst einmal ganz gut aus. Gall, der schwächste Zeitfahrer des Trios, blieb auf dem 3. Platz, allerdings mit nun 2:02 Minuten Rückstand aufs Rote Trikot.
Bei Carapaz verpuffte zwar eine Attacke weit vorm Ziel am vorletzten Anstieg. Trotzdem kletterte er auf den 4. Platz der Gesamtwertung vorbei an Onley, obschon fast 2 Minuten hinter Gall. Onley fiel über eine halbe Minute hinter Carapaz zurück, konnte aber den 5. Platz und damit auch das weiße Trikot noch gegen Omrzel retten. Möglicherweise war Onley durch einen frühen Sturz während der 12. Etappe gehandicapt. Die weiteren Top-Ten-Fahrer verloren deutlich an Boden und reihten sich in der Gesamtwertung 3 Minuten und mehr hinter Omrzel ein.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 40:31:51
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:45
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +2:06

4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:53
5. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +4:29
6. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +4:59
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +7:42
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +7:58
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +8:27

30 Ausreißer des Tages für den Etappensieg

Nach umkämpftem Beginn lösten sich schließlich 30 Fahrer aus dem Peloton: Tuckwell, Almeida, Oliveira, Vermaerke (alle UAE), Castrillo, Garcia Pierna (beide Movistar), van Aert (Visma), Bisiaux (Decathlon), Dinbar (Pinarello), Haig, Laurance (Netcompany), Bilbao, Buitrago, Omrzel (alle Bahrain), Kämna (Lidl), Rochas (Groupama), Debruyne, Houle (beide Alpecin), Luzenko (NSN), Vansevenant (Soudal), Johannessen, Kron, Leknessund (alle Uno-X), Pickering (Jayco), Albanese (EF), Brenner (Tudor), Mulubrhan (Astana), Diaz (Burgos), Hamilton (Picnic) und Berrade (Kern Pharma).
Sie erhielten unterwegs bis zu 8 Minuten Vorsprung. Außer um den Tagessieg ging es in der Flucht auch ums Bergtrikot, dessen Träger Santiago Buitrago letztlich seine Führung ausbaute. An den ersten 3 kleineren Bergpreisen hatte der in dieser Sonderwertung ebenfalls noch gut platzierte Wout van Aert (Visma) jeweils im Sprint Buitrago geschlagen. Außerdem baute van Aert in der Punktewertung ums Grüne Trikot seine ohnehin komfortable Führung weiter aus. Buitrago hingegen holte an den letzten 2 schwierigeren Anstiegen den 1. und 3. Platz und damit die fetteren Punkte fürs Bergtrikot.

Bergtrikot
1. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious 52

2. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 30
3. Enric Mas (ESP) – Movistar 24
4. Alexej Luzenko (KAZ) – NSN 21
5. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 19
6. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana 14

Innerhalb der letzten 44 Kilometer bröselten im vorletzten Anstieg die 30 Spitzenreiter auseinander. Am Fuße des Schlussanstiegs waren 17 Kilometer vor Schluss noch Tuckwell, Garcia Pierna, Bisiaux, Haig, Buitrago, Omrzel, Luzenko, Vansevenant und Berrade vorne mit 5:20 Minuten Guthaben auf die ebenfalls stark dezimierte Gruppe der Klassementfahrer. Ungefähr 12 Kilometer vorm Ziel hängte Omrzel seinen letzten Begleiter Berrade ab, nachdem kurz zuvor Bisiaux und Buitrago zurückgefallen waren.

Die Helfer von Mas wirkten in der Nachführarbeit nicht unbedingt souverän, taten aber doch das Nötigste, um ihrem Kapitän eine erfolgreiche Verteidigung des Roten Trikots zu ermöglichen. Obwohl Omrzel zwischenzeitlich virtuell auf dem 2. Platz der Gesamtwertung lag, fuhren die anderen Teams im Feld keinen Meter von vorne. Über 40 Kilometer vorm Ziel testete Carapaz im vorletzten Anstieg erfolglos den übrigen Helfer von Mas, der allerdings auch noch aus der Flucht 2 weitere Teamkollegen in der Hinterhand hatte.

Als im Schlussanstieg der letzte Helfer von Mas verbraucht war, schraubte Chamberlain, Riccitello und Mühlberger im Dienste von Gall das Tempo nach oben, so dass schnell nur noch Mas, Roglic, Onley und Carapaz dabei waren. Als nur noch Mühlberger als Schrittmacher übrig war, attackierte Gall relativ früh und hatte sofort Mas und Roglic an den Hacken. Carapaz fiel vorerst und Onley endgültig zurück.

Ungefähr 2 Kilometer nach Gall attackierte Mas und stellte Roglic und Gall ab. Roglic versuchte noch zu reagieren, kam aber nicht zu Mas hin und klebte sich anschließend nur noch an Galls Hinterrad. Die beiden bekamen in der Folgezeit noch Unterstützung durch die von vorne kommenden Bisiaux und Tuckwell und den von hinten mit Carapaz aufholenden Mühlberger. Aber auch Mas erhielt noch Unterstützung durch Garcia Pierna. Gall attackierte spät noch einmal, bekam Roglic und Carapaz aber wieder nicht los.

Horst Gnas feiert am 3. September seinen 85. Geburtstag

Hallo Sportfreunde,

„Ist ja unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht“, sagte Horst Gnas, der am 3. September 85 wird, bei unserem letzten Telefongespräch. Wir sprachen dabei über viele schöne Erinnerungen, die wir beide nie vergessen werden, denn ich habe die Karriere von Horst seit den 1960er-Jahren pressemäßig fast zwei Jahrzehnte lang begleitet.


Horst Gnas am 8.3.2015 bei Hersbruck (Plomi Foto)

Ich war 1968 dabei, als er am Keller seine ersten Steher-Versuche mit Udo Empter als Schrittmacher machte. Ich war bei der Rad-WM 1970 in Leicester, bei der Horst damals überraschend Vize-Weltmeister wurde. Danach begleitete ich Horst bei seinem ersten WM-Sieg in Varese und beim dritten WM-Erfolg im spanischen San Sebastian 1973.

Doch davon wurde schon oft berichtet. Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere interessante Themen zur Karriere von Horst, von denen ich heute kurz einige erwähnen möchte.

„Der Radsport faszinierte mich in meiner Jugend gewaltig denn mein großes Idol war – wie damals für alle Jungs in der DDR – Gustav Adolf Schur, den wir alle nacheiferten. In seiner Heimatstadt Dessau fuhr Horst deshalb als Schüler beim „Ersten Versuch“ – wie man den „ersten Schritt“ damals in der DDR nannte – und auf Anhieb belegte er Platz drei! Sein enormer Ehrgeiz wurde nun noch größer. Er fuhr als Jugendfahrer, später als Junior immer erfolgreicher. Ein Erlebnis vergisst er nie: “ Ich war nach einem Rennen in Leipzig unterwegs als mich plötzlich Täve Schur überholte. Ich erkannte ihn sofort und kämpfte mich mit letzter Kraft an sein Hinterrad heran. Täve lachte und sagte:“ Mach so weiter Junge“ dann war er schnell weg – und Horst machte so weiter!

Seine berufliche und sportliche Zukunft sah Horst Gnas zu Beginn der 1960er-Jahre allerdings ganz klar im Westen, in der Bundesrepublik. Zusammen mit seinem Freund Gerhard Hampl, der ebenfalls begeistert Rennen fuhr, entschloss sich Horst Gnas deshalb zur Flucht aus der DDR. Über einige Umwege und Stationen in Oberfranken landeten beide schließlich in Nürnberg, wo sie sich gemeinsam dem „Ring Nürnberger Rennfahrer“ anschlossen. Auch nachdem Horst eine Arbeitsstelle als gelernter Installateur gefunden hatte, trainierte er weiter eisern in seiner knappen Freizeit. Bald zählte er beim „RNR“ neben Karl Lindner, Bruno Gebhard, Hans Schobert, Gerhard Hampl und Kurt Böhmländer zu den besten Amateuren des Vereins. „Ich fuhr damals auch viel und gerne auf der ASN-Bahn, doch meine große Passion waren stets die Straßenrennen“, erzählt Horst, der damals als Straßenfahrer zur bayerischen Spitzenklasse zählte. Zu seinen schönsten Erfolgen zählte sein Sieg beim „Großen Straßen-Preis der Kulmbacher Brauereien“, den er nach 170 Kilometern als Solist mit über vier Minuten Vorsprung gewann. Zurecht stolz war Horst auch auf seinen zweiten Platz beim international besetzten „Moritz-Fischer-Rennen“ in Schweinfurt und auf etliche weitere Siege wie in Herzogenaurach oder beim Frühjahrs-Preis des RSC Fürth.

1968 begann für Horst ein neues Kapitel seiner Karriere, als er sich überreden ließ sich „Am Keller“ auch mal als Steher zu versuchen. Nach seinem gut gelungenen Einstieg in die Szene der Amateursteher fuhr Horst Gnas zwar weiterhin gerne Straßenrennen, doch sein Terminkalender wurde nach erfolgreichen Steherrennen so eng, dass er immer häufiger und vorrangig als Steher fuhr. Die Härte dafür holte er sich jedoch weiterhin bei umfangeichen Straßentraining. Nach Platz fünf bei der Deutschen Stehermeisterschaft 1969 in Bamberg hat er sich schwerpunktmäßig für den Stehersport entschieden.

In den Jahren 1969 und 1970 gehörte Horst Gnas bei dem es immer besser lief bereits zum Nationalkader der Steher. Bei seiner ersten WM Leiscester sorgte Horst als Vize-Weltmeister für eine kleine Sensation. Zum Meilenstein in seiner Karriere wurde die WM 1971, die er damals im italienischen Varese mit Schrittmacher Bruno Walrave gewann. Damit war Horst Gnas, der auch mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ ausgezeichnet wurde, endgültig angekommen in der internationalen Spitzenklasse der Amateursteher. Entsprechend groß war die Freude und der Stolz bei ihm und beim RC Herpersdorf.

Dass Horst Gnas danach auch 1972 und 1973 die WM der Amateursteher gewann und dass er auch zweimal Deutscher Meister wurde, war nicht selbstverständlich. „Horst hatte extrem großen Ehrgeiz, er war immer hoch motiviert und sehr ausdauernd“, schwärmt sein Freund Franz Böll, der ihn als Betreuer, Trainer und auch als Schrittmacher im Laufe der folgenden Jahre oft begleitet hat, heute noch.

Den großen Ehrgeiz hat Host Gnas auch nach dem Ende seiner Karriere behalten. Jahr für Jahr war er noch immer sehr viel auf seiner Rennmaschine unterwegs. Mehrfach besuchte er auch die Tour de France, wobei er sich vor allem die schweren Etappen in den Alpen vornahm. Auch nach seinem 70. Geburtstag fuhr er die Steigung zur Alpe d´Huez hoch und ebenso die legendären Tour-Pässe Galibier und Telegraph! „Das hat mir immer viel Spaß gemacht und man kann die Leistungen der Profis, die hier Jahr für Jahr großartige Kämpfe zeigen, gar nicht genug bewundern“, sagt Horst Gnas, der noch immer regelmäßig und gerne in den Sattel steigt. Wobei es ihm jedoch völlig klar ist:“ Ich muss natürlich stets auf meine Gesundheit achten und es soll ja weiterhin auch noch Spaß machen“. Dass es ihn noch recht lange Spaß macht wünschen Horst seine einstigen Kampfgenossen, seine vielen Freunde und seine alten Fans!

Manfred M a r r

Muur Classic Geraardsbergen – Frauen 113 Km

1 Riedmann Linda Lotto-Intermarché Ladies 40 02:49:18
2 Van Sinaey Xaydee Fenix-Premier Tech Development Team 30 + 00
3 Jansen Eline VolkerWessels Cycling Team 25 + 00
4 Verkerk Katja Minimax Cycling Team 20 + 02
5 Knijnenburg Anne VolkerWessels Cycling Team 15 + 02
6 Moerman Tess AG Insurance Soudal Devo Team 10 + 19
7 Tas Sandrine Lotto-Intermarché Ladies 5 + 31
8 Vanderaerden Anna Fenix-Premier Tech Development Team 3 + 44
9 Bolks Florien VolkerWessels Cycling Team 3 + 44
10 Vijn Evelien VolkerWessels Cycling Team 3 + 46
11 Van Wersch Anna Lotto-Intermarché Ladies + 46
12 Meert Marieke Lotto-Intermarché Ladies + 46
13 Langenbarg Puck Fenix-Premier Tech Development Team + 46
14 Rawlinson Alex Keukens Redant Cycling Team + 46
15 Serne Elisa KDM-Pack Cycling Team + 46

ZLM Tour 2026

1. Etappe: Kapelle – Kapelle – ITT – 21,1 Km


Plomi Foto

1 Vacek Mathias Lidl-Trek 14 00:23:43
2 Larsen Niklas Unibet Rose Rockets 5 + 19
3 Söderqvist Jakob Lidl-Trek 3 + 24
4 Walscheid Max Lidl-Trek + 25
5 Álvarez Héctor Lidl-Trek + 26
6 Mouris Wessel Unibet Rose Rockets + 33
7 van der Tuuk Axel Euskaltel-Euskadi + 37

8 Boulahoite Rayan Team TotalEnergies + 41
9 Leroux Samuel Team TotalEnergies + 43
10 Bloem Joren Unibet Rose Rockets + 47
11 Mouris Michiel Red Bull-BORA-hansgrohe + 49
12 Behrens Niklas Team Visma | Lease a Bike + 51
13 Guernalec Thibault Team TotalEnergies + 53
14 Theuns Edward Lidl-Trek + 56
15 Biesterbos Frits Team Picnic PostNL + 57
16 van Dijke Mick Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:00

2.Etappe Westkapelle › Heinkenszand (194km)

1 VACEK Mathias Lidl – Trek 3:57:20
2 VAN DIJKE Tim Red Bull – BORA – hansgrohe 0:00
3 VAN POPPEL Danny Red Bull – BORA – hansgrohe 0:09

4 DEKKER David BEAT CC p/b Saxo 0:09
5 TURGIS Anthony TotalEnergies 0:10
6 WALSCHEID Max Lidl – Trek 0:10
7 VAN DER TUUK Axel Euskaltel – Euskadi 0:11

8 THEUNS Edward Lidl – Trek 0:12
9 VAN DIJKE Mick Red Bull – BORA – hansgrohe 0:12
10 ÁLVAREZ Héctor Lidl – Trek 0:15

3.Etappe Roosendaal -> Bergen op Zoom 201km:


Plomi Foto

1 Walscheid Max Lidl-Trek 14 04:22:19
2 Magagnotti Alessio Red Bull-BORA-hansgrohe 5 + 00
3 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 00

4 van Belle Loe Team Visma | Lease a Bike + 00
5 van der Tuuk Axel Euskaltel-Euskadi + 00
6 Behrens Niklas Team Visma | Lease a Bike + 00

7 Vacek Mathias Lidl-Trek + 00
8 van Dijke Tim Red Bull-BORA-hansgrohe -15 + 00
9 Rasenberg Martijn Unibet Rose Rockets -15 + 00
10 van Dijke Mick Red Bull-BORA-hansgrohe + 00

11 Dekker David BEAT CC p/b Saxo + 01:08
12 Thijssen Gerben Alpecin-Premier Tech + 01:08
13 Konings Roan Metec-SOLARWATT p/b Mantel + 01:08

Gesamt:

1 Vacek Mathias Lidl-Trek 08:42:04
2 Walscheid Max Lidl-Trek + 39
3 2 van der Tuuk Axel Euskaltel-Euskadi + 01:06
4 2 van Dijke Tim Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:08
5 3 van Dijke Mick Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:29
6 3 Álvarez Héctor Lidl-Trek + 02:08
7 3 Mouris Wessel Unibet Rose Rockets + 02:11
8 2 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:14

9 2 Theuns Edward Lidl-Trek + 02:34
10 1 Turgis Anthony Team TotalEnergies + 03:06
11 8 van Belle Loe Team Visma | Lease a Bike + 03:14
12 1 Larsen Niklas Unibet Rose Rockets + 03:26
13 1 Dekker David BEAT CC p/b Saxo + 03:30
14 9 Rasenberg Martijn Unibet Rose Rockets + 03:34
15 2 Müller Tobias Unibet Rose Rockets + 03:40
16 1 Bloem Joren Unibet Rose Rockets + 03:54

Magagnotti verpasst Etappensieg bei der ZLM Tour nur knapp
Windstaffeln, vier Fahrer in der Spitzengruppe und ein starkes Finale: Alessio Magagnotti sprintet bei der ZLM Tour auf Rang zwei, Danny van Poppel komplettiert als Dritter das Podium.

Die heutige Etappe der ZLM Tour führte das Rennen aus Zeeland hinaus nach Nord-Brabant. Doch auch in der neuen Region blieb eines gleich: Der Wind bestimmte das Renngeschehen und sorgte schon früh dafür, dass das Feld in mehrere Gruppen zerfiel.

Bereits rund 150 Kilometer vor dem Ziel formierte sich die vorentscheidende Spitzengruppe. Red Bull – BORA – hansgrohe spielte seine Stärke in den Windstaffeln erneut aus und war wie am Vortag gleich mit vier Fahrern vertreten. Neben den Lokalmatadoren Tim und Mick van Dijke schafften auch Danny van Poppel und Youngster Alessio Magagnotti den Sprung nach vorn.
Als das Rennen erstmals den Zielbereich in Bergen op Zoom erreichte, waren noch zehn Fahrer an der Spitze. Ihr Vorsprung auf die Verfolger betrug rund 1:30 Minuten. Tim van Dijke sicherte sich bei beiden Zieldurchfahrten die Zwischensprints und sammelte damit wertvolle Bonussekunden im Kampf um das Gesamtpodium.
Auf der letzten Runde hielt das Team das Tempo hoch und bereitete den Sprint konsequent vor. Nach der Vorarbeit von Mick und Tim van Dijke setzte sich Magagnotti ans Hinterrad von van Poppel und ließ sich optimal auf den Schlusskilometer bringen.
Max Walscheid eröffnete den Sprint früh. Magagnotti hielt zunächst auf Augenhöhe dagegen, musste auf den letzten Metern jedoch dem hohen Tempo von Walscheid Tribut zollen. Der junge Italiener überquerte die Ziellinie auf dem zweiten Platz, unmittelbar gefolgt von Danny van Poppel auf Rang drei.

Damit verpasste Red Bull – BORA – hansgrohe den Etappensieg erneut nur knapp, aber machte in der Gesamtwertung einen Schritt nach vorn: Tim van Dijke liegt nur noch zwei Sekunden entfernt vom Podium auf Rang vier.

Tour of Britain – 2026

1. Etappe: Lincoln – Lincoln – 183 Km


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1 Askey Lewis NSN Cycling Team 25 04:02:44
2 Ganna Filippo Netcompany INEOS Cycling Team 15 + 02
3 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG 10 + 02

4 Stuyven Jasper Soudal Quick-Step 5 + 09
5 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team 3 + 09
6 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 09
7 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 11
8 Rowe Elliot Great Britain + 19
9 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 19
10 Wright Paul Modern Adventure Pro Cycling + 26
11 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team + 55

12 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 02:06
13 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG + 02:09
14 Wiggins Ben Great Britain + 02:15
15 Ghys Robbe Decathlon CMA CGM Team + 02:31

2.Etappe Boston -> Skegness 180km


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1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 25 03:53:55
2 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 15 + 00
3 Bennett Sam Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 10 + 00
4 Moschetti Matteo Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 5 + 00
5 Vernon Ethan NSN Cycling Team 3 + 00
6 Pickrell Riley Modern Adventure Pro Cycling + 00

7 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 00
8 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 00
9 Stewart Jake NSN Cycling Team + 00
10 McDonald Brody Modern Adventure Pro Cycling + 00

3.Etappe Hull -> Beverley 194km:

1 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 25 04:04:32
2 Merlier Tim Soudal Quick-Step 15 + 00
3 Källberg Axel Lucky Sport Cycling Team 10 + 00
4 Dupont Timothy Tarteletto-Isorex 5 + 00
5 Moschetti Matteo Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 3 + 00
6 Santy Arne Tarteletto-Isorex + 00
7 Vernon Ethan NSN Cycling Team + 00
8 Lysgaard Boas BHS-PL Beton Bornholm + 00
9 Bouquet Axel St Michel-Preference Home-Auber 93 + 00
10 McDonald Brody Modern Adventure Pro Cycling + 00

Gesamt:

1 Askey Lewis NSN Cycling Team 12:00:57
2 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG + 12
3 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 19
4 1 Stuyven Jasper Soudal Quick-Step + 21
5 1 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team + 21
6 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 25
7 1 Rowe Elliot Great Britain + 33
8 1 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 33
9 Wright Paul Modern Adventure Pro Cycling + 40
10 Ganna Filippo Netcompany INEOS Cycling Team + 01:53
11 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 02:20
12 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG + 02:23
13 Wiggins Ben Great Britain + 02:29
14 Ghys Robbe Decathlon CMA CGM Team + 02:45
15 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team + 02:52

Vuelta a España 2026 11. Etappe

11. Etappe: Cartagena – Lorca – 153 Km

Brennan als stärkster Sprinter zum 3. Sieg


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Matthew Brennan (Visma) gewann in Lorca die 11. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2026 im Massensprint, seine inzwischen dritte bei seiner ersten Grand Tour. Der 21-jährige Brite kam den Sieg ideal von seinem Team vorbereitet, zuletzt in Person von Wout van Aert, der selbst noch auf dem 5. Platz einkam. Bryan Coquard (Cofidis) blieb nichts anderes, als an Brennans Hinterrad auf den 2. Platz zu surfen. Dahinter überholte Meeus (Red Bull) für den 3. Platz Cort (Uno-X).

Ergebnis
1. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 3:17:18

2. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis
3. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora
4. Magnus Cort (DEN) – Uno-X alle
5. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike
6. Hugo Hofstetter (FRA) – NSN
7. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ gleiche
8. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana
9. Matevz Govekar (SLO) – Bahrain Victorious
10. Orluis Aular (VEN) – Movistar Zeit
– 166 Fahrer klassiert.
DNS Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek

Enric Mas (Movistar) behielt die Gesamtführung und das Rote Trikot mit unverändert 1:18 Minuten vor Primoz Roglic (Red Bull). Es war ein Tag für die Sprinter, an dem die Klassementfahrer nur den einen Job hatten, sicher auf dem Rad im Feld zu bleiben.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 35:59:02
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:18
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +1:39
4. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +2:20

5. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:26
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:55
7. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:09
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +4:39
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +7:33
10. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +8:05
11. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +9:32
12. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +9:34
13. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +9:42
14. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +12:58
15. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +13:51
16. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +15:36
17. Juan F. Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +16:54
18. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +23:23
19. Filippo Zana (ITA) – Soudal-Quick Step +24:01
20. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +24:43

Die Ausreißer des Tages wurden von den Sprinterteams, insbesondere dem von Brennan, an der sehr kurzen Leine gehalten. Zunächst Novak (UAE), Covi (Jayco), Hayter (Soudal) und nach deren Einholung noch einmal Hayter sowie Warbasse (Tudor) hatten insofern nichts zu melden, abgesehen davon, dass Hayter und Warbasse zuerst den Zwischensprint passierten. Dort holte van Aert noch ein paar Punkte durch einen 3. Platz. In der Punktewertung ums Grüne Trikot verbesserte sich Brennan durch den Etappensieg wieder auf den 2. Platz hinter seinem Teamkollegen van Aert.

Grünes Trikot
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 174 p.

2. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 117
3. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana 96
4. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis 94
5. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 77
6. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora 67

7. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ 60