Männer 257km:

Mattias Skjelmose (Herbert Moos Foto)
1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:59:40
2 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:01
3 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 01:59
4 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ United 01:59
5 VERSTRYNGE Emiel BEL Alpecin-Premier Tech 01:59
6 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 01:59
7 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 01:59
8 WITHEN PHILIPSEN Albert DEN Lidl-Trek 01:59
9 COSTIOU Ewen FRA Groupama-FDJ United 01:59
10 FRIGO Marco ITA NSN Cycling Team 01:59
11 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 02:46
12 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 02:53
13 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 02:55
14 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 02:55
15 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 02:55
16 ARANBURU Alex ESP Cofidis 02:55
17 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 02:55
18 GLIVAR Gal SLO Alpecin-Premier Tech 02:55
19 TONEATTI Davide ITA XDS Astana Team 02:55
20 MOLENAAR Alex NED Caja Rural-Seguros RGA 02:55
Frauen 158km:
1 Blasi Paula UAE Team ADQ 500 04:02:15
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 400 + 27
3 Vollering Demi FDJ United-SUEZ 325 + 27
4 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 275 + 43
5 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 225 + 43
6 Swinkels Karlijn UAE Team ADQ 175 + 43
7 Van Dam Sarah Team Visma | Lease a Bike 150 + 43
8 Markus Riejanne Lidl-Trek 125 + 43
9 van der Breggen Anna Team SD Worx-Protime 100 + 43
10 Pieterse Puck Fenix-Premier Tech 85 + 43
11 Moolman Pasio Ashleigh AG Insurance-Soudal Team 70 + 43
12 Moors Fleur Lidl-Trek 60 + 43
13 Garcia Mavi UAE Team ADQ 50 + 43
14 Bredewold Mischa Team SD Worx-Protime 40 + 01:01
15 de Jong Thalita Human Powered Health 35 + 01:01
Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race
Bei seiner zweiten Teilnahme im Süden Limburgs hat Remco Evenepoel den niederländischen Eintagesklassiker Amstel Gold Race gewonnen. Zwei Wochen nach seinem dritten Platz bei der Flandern-Rundfahrt knüpft der 26-Jährige damit an seine persönliche Erfolgsbilanz an. Der zweimalige Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich hat damit nun auch ein weiteres Rennen des Ardennen-Triples auf der Habenseite.
Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe setzt sich damit der gute Eindruck der Kopfsteinklassiker fort. Bei der zehnten Teilnahme beim Amstel Race ist es der erste Sieg in der Teamgeschichte bei diesem Rennen. Im Saisonverlauf konnte insgesamt zum elften Mal ein Profi der WorldTour-Mannschaft siegen.
42 Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Spitzengruppe um alle Favoriten gebildet. Bis dahin hatte Red Bull – BORA – hansgrohe das Rennen komplett unter Kontrolle. Als es dann rund 20 Kilometer vor dem Ziel auf die Schlussrunde über Geulhemmerberg, Bemelerberg und Cauberg ging, war Evenepoel mit Mattias Skjelmose allein. Die Entscheidung sollte erst auf den letzten 300 Metern fallen. Hatte der Däne im Vorjahr im Sprint noch das bessere Ende für sich, war Evenepoel dieses Mal eindeutig der Stärkere.
Ich liebe dieses Rennen wirklich sehr. Es hat viele kurze, harte Anstiege, und da das Rennen dieses Jahr mehr oder weniger wieder an derselben Stelle eröffnet wurde wie im Vorjahr, war ich sehr zuversichtlich. Ich habe mich im Finale viel besser gefühlt als letztes Jahr. Das ist ganz sicher der schönste Sieg der Saison. Für mich steht dieses Rennen knapp hinter den Monumenten, es steht also ganz oben auf meiner Rangliste. Es gehört wahrscheinlich zu den acht schönsten Siegen meiner Karriere.
Remco Evenepoel
Heute war ein unglaublicher Tag für das Team. Ich glaube, wir hatten das Rennen von Anfang bis Ende wirklich im Griff. Jeder hat seine Aufgabe perfekt erfüllt. Remco hat einen kühlen Kopf bewahrt, einen meisterhaften Sprint hingelegt, und so haben wir nun einen Amstel-Sieg in unserer Erfolgsbilanz. Das ist wirklich großartig.
— Klaas Lodewyck, DS
