Alle Beiträge von Gerhard Plomitzer

Clasica de Almeria 2021

Puebla de Vicár – Roquetas de Mar (183 km)

1 NIZZOLO, Giacomo (TEAM QHUBEKA ASSOS) 4:18:44
2 SENECHAL, Florian (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
3 LAAS, Martin (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
4 ABERASTURI, Jon (CAJA RURAL-SEGUROS RGA) 0:00:00
5 DUPONT, Timothy (BINGOAL WB) 0:00:00
6 VAN POPPEL, Danny (INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRI) 0:00:00
7 CULLAIGH, Gabriel (MOVISTAR TEAM) 0:00:00
8 THEUNS, Edward (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00
9 SARREAU, Marc (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:00
10 CIMA, Damiano (GAZPROM-RUSVELO) 0:00:00
11 CANOLA, Marco (GAZPROM-RUSVELO) 0:00:00
12 JANSEN, Amund G. (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:00
13 MANZIN, Lorrenzo (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
14 WARLOP, Jordi (SPORT VLAANDEREN – BALOISE) 0:00:00
15 VAN LERBERGHE, Bert (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00

Martin Laas sprintet bei der Clásica de Almería auf den dritten Platz

Die 36. Auflage der Clásica de Almería führte über 183,3 Kilometer von Pueblo de Vicar nach Roquetas de Mar. Nachdem sich direkt nach dem Start eine Fluchtgruppe lösen könnte, wurde diese kurz darauf vom Hauptfeld wieder eingeholt. Auch ein zweiter Fluchtversuch einer vier Mann Spitzengruppe hatte bei mäßigem Wind entlang der andalusischen Küste nur wenig Erfolg, sodass ein geschlossenes Hauptfeld das Finale in Angriff nahm. Auf den gut 6 Kilometer langen Schlussrunden, welche zweimal zu absolvieren waren, positionierten sich die BORA-hansgrohe Fahrer geschlossen im vordersten Teil des Pelotons. Durch die hektische Fahrweise kam es immer wieder zu Stürzen. In einem davon wurde auch Jordi Meeus verwickelt, der sich einen tieferen Schnitt an der Hand zuzog, jedoch ohne schwerwiegende Verletzungen das Rennen beenden konnte. Durch eine geschlossen starke Teamleistung und gute Vorarbeit konnte Martin Laas den finalen Sprint in aussichtsreicher Position eröffnen und beim Sieg vom amtierenden Europameister Giacomo Nizzolo den 3. Platz sichern.

Reaktionen im Ziel
Mit einem 3.Platz im ersten Rennen der Saison kann ich ziemlich zufrieden sein. Eigentlich haben wir geplant den Sprint für Jordi zu fahren, der aber in einen Sturz verwickelt war bei welchem ich auch beinahe zu Fall gekommen wäre. Da er leider nicht mehr zurückkam stellten wir schnell auf mich um und das Team machte einen tollen Job, um mich vorne zu halten und in Position zu bringen. In der letzten Kurve hatte ich mit Nizzolo das perfekte Hinterrad wurde aber durch einen anderen Fahrer etwas aus der Ruhe gebracht und war leicht eingeklemmt. Dennoch fühlte ich mich immer noch stark genug um meinen Sprint durchzuziehen und konnte mir den 3.Platz sichern. – Martin Laas

Heute war das Glück sicher nicht immer auf unserer Seite, aber wir sind nicht unzufrieden. Anfangs haben wir geplant den Sprint für Jordi vorzubereiten. Leider war er 15 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt und wir mussten sehr schnell auf Martin wechseln. Das Team arbeitete gut zusammen und hielt sich immer vorne auf, um Attacken kontern zu können und Martin in eine gute Position zu bringen. Leider haben wir durch zwei Defekte in den letzten Kilometern unsere starken Anfahrer Pösti und Bodi verloren, weshalb auch die Sprintvorbereitung nicht ideal lief. Dennoch konnte Martin einen starken Sprint fahren und sich den 3. Platz sichern.- Jean-Pierre Heydnderickx, Sportlicher Leiter
@BORA – hansgrohe

Giacomo Nizzolo won the Clasica de Almeria in a fantastic sprint finish finale, the first win of the season for the Italian & European Champion and Team Qhubeka ASSOS.

The 183km Clasica de Almeria took place today under a beautiful blue Spanish sky. A strong peloton of 154 riders set off from Pueblo de Vicar on an out, around and back route, finishing in Rocquetas de Mar.
Team Qhubeka ASSOS sent a strong line up to the Spanish UCI 1.Pro race, with Giacomo Nizzolo leading the 7-rider roster that also included Max Walscheid, Victor Campenaerts, Matteo Pelucchi, Carlos Barbero, Emil Vinjebo and Sean Bennett.
With most of the climbing taking place in the opening 100km, followed by a flatter final 80km, the race was expected to end in a bunch sprint. A few early breakaway attempts came to nothing, and it was a packed peloton racing into the final 50km, all together.
It was a nervy run in to the line and the fight for position resulted in numerous crashes, splitting and whittling down the peloton regularly. After protection from his teammates, Nizzolo made it to the final kilometer well placed but still with a fair bit to do in the technical finish.
The European Champion went around the outside in the final right hand bend and powered away from his challengers with a superior turn of speed. Florian Senechel (Deceuninck-Quickstep) would cross the line 2nd and Martin Laas (Bora-Hansgrohe) rounded out the podium.

Nizzolo’s win is his first of the 2021 cycling season and also the first for Team Qhubeka ASSOS!

Giacomo Nizzolo
I am really happy about today’s victory and the great job the team did today. From the start we tried to control the race, but the race was a bit strange, kind of on-and-off a few times because of the wind. The final was quite tricky but we managed to have a good position for the sprint, so I am really happy for the team and we look forward to the next one.

Douglas Ryder – Team Principal
I am so excited about winning today in Spain, just our third event of the year. We were on the podium in Besseges and our climbers were beginning to show themselves in Provence, and now our Italian and European Champion, Giacomo Nizzolo goes and wins in the south of Spain, in Almeria.
We had such a good training camp just outside Girona, bringing this team together under one culture of Ubuntu, I am because we are. It was such a cool thing to see, 27 riders of 16 different nationalities pulling together, so to win today was just, wow, an incredible performance and brilliant showing from the team there. Our first win as Team Qhubeka ASSOS is something special.
And we are delighted for Giacomo, to continue his incredible form from last season, we are so happy that he is part of Team Qhubeka ASSOS so the future is looking good.
@ Qhubeka Assos

Tour de la Provence – Etappe 4

Avignon – Salon-de-Provence (163 km)

1 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Victorious 3:47:01
2 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick-Step 0:00:00
3 Nacer Bouhanni (Fra) Team Arkéa Samsic 0:00:00
4 Matteo Moschetti (Ita) Trek – Segafredo 0:00:00
5 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:00:00
6 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels p/b KTM 0:00:00
7 Matthew Walls (GBr) BORA – hansgrohe 0:00:00
8 Niccolò Bonifazio (Ita) Total Direct Energie 0:00:00
9 Eduard-Michael Grosu (Rou) Delko 0:00:00
10 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
11 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick-Step 0:00:00
12 Emiel Vermeulen (Bel) Xelliss – Roubaix Lille Métropole 0:00:00
13 Piet Allegaert (Bel) Cofidis 0:00:00
14 Romain Cardis (Fra) St Michel – Auber 93 0:00:00
15 Patrick Konrad (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:00

Endstand:
1 Ivan Ramiro Sosa Cuervo (Col) INEOS Grenadiers 17:00:17
2 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick-Step 0:00:18
3 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:00:19
4 Wouter Poels (Ned) Bahrain Victorious 0:00:39
5 Patrick Konrad (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:57
6 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:57
7 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:00:58
8 Mauri Vansevenant (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:58
9 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:58
10 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:58

Schlussetappe der Tour de la Provence: Matt Walls Siebter im Massensprint, Patrick Konrad Gesamtfünfter

Während die gestrige Etappe schon über den Gesamtsieger entschied, hatten die Sprinter heute noch einmal eine Gelegenheit, sich auf der 163 km flachen Strecke von Avignon nach Salon-de-Provence zu beweisen. Obwohl eine Ausreißergruppe für lange Zeit das Renngeschehen prägte, hatten die Sprinterteams am Ende andere Ideen und sammelten die Ausreißer etwa 2 km vor dem Ziel wieder ein. Im anschließenden Massensprint belegte Matthew Walls hinter dem Tagessieger P. Bauhaus den 7. Platz, eine solide Leistung des jungen Briten. Dank seinem dritten Platz beim ersten Zwischensprint rückte Patrick Konrad im Gesamtklassement auf und beendete damit das französische Etappenrennen als Gesamtfünfter.
Reaktionen im Ziel

„Ehrlich gesagt, habe ich heute auf einen Podestplatz gehofft, aber das Finale war ziemlich hektisch mit vielen Kurven. Am Ende waren wir einfach zu weit hinten, um ein Top-Ergebnis im Sprint zu erkämpfen. Aber mit zwei Top-Ten-Platzierungen diese Woche bin ich mit meinem ersten Rennen für BORA – hansgrohe ziemlich zufrieden, und ich hoffe, dass ich bei meinen bevorstehenden Rennen auf meine gute Form weiter aufbauen kann.“ – Matthew Walls

„Wir sind heute quasi zwei Rennen gefahren. In erster Linie wollten wir die Bonussekunden am Anfang der Etappe holen. Da hat die Mannschaft das Rennen ganz gut kontrolliert und mich dann in eine gute Position gebracht, damit ich um die Bonussekunden mitsprinten konnte. Dank meinem dritten Platz bin ich auf den 5. Platz in der Gesamtwertung vorgerutscht. Also vielen Dank an das ganze Team für die tolle Unterstützung heute. Im Großen und Ganzen können wir mit der Leistung von so einer jungen Mannschaft mehr als zufrieden sein.“ – Patrick Konrad

„Das war eine sehr gute Rundfahrt für so eine junge Mannschaft. Mit dem 7. Platz von Matthew haben wir heute nochmals ein solides Ergebnis erzielt. Wichtig für uns war, dass wir heute auf die Sekunden gingen um Patrick die Möglichkeit zu geben, eine Sekunde auf Mollema gutzumachen. Das haben die Jungs sehr gut durchgezogen und es war also eine gute taktische Leistung. Dann ging es für uns nochmal darum, im Finale Matthew und Patrick in eine gute Position zu bringen. Der Outcome von dieser Rundfahrt ist ziemlich gut für uns, wir hatten zweimal das Nachwuchstrikot, jeden Tag jemand unter den ersten Zehn, und Koni jetzt unter den ersten Fünf im Gesamtklassement. Besonders wenn man in Betracht zieht, dass vier sehr starke Bergfahrer vor ihm in der Gesamtwertung liegen, kann man zusammenfassen, dass es eine sehr gute Leistung von ihm ist. Bei einem Feld mit so großen Namen ist unser Ergebnis bei der Rundfahrt zufriedenstellend, also eine gelungene Veranstaltung von uns hier.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter
@Bora – hansgrohe

Tour de la Provence – Etappe 3

Istres – Mont Ventoux/Chalet Reynard (154 km)
1 Ivan Ramiro Sosa Cuervo (Col) INEOS Grenadiers 4:08:14
2 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:00:15
3 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick-Step 0:00:18
4 Wouter Poels (Ned) Bahrain Victorious 0:00:29
5 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:48
6 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:48
7 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:48
8 Mauri Vansevenant (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:48
9 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:00:48
10 Patrick Konrad (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:48

Gesamtwertung
1 Ivan Ramiro Sosa Cuervo (Col) INEOS Grenadiers 13:13:16
2 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:00:19
3 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick-Step 0:00:21
4 Wouter Poels (Ned) Bahrain Victorious 0:00:39
5 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:57
6 Patrick Konrad (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:58
7 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:00:58
8 Mauri Vansevenant (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:58
9 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:58
10 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:58

Patrick Konrad Zehnter auf der Mont-Ventoux Etappe der Tour de la Provence

Die heutige 153 km lange Etappe begann in Istres und endete mit einer Bergankunft am Chalet Reynard etwa 6 km vom Gipfel des legendären Mont Ventoux entfernt. Nachdem eine sechsköpfige Ausreißergruppe im finalen Anstieg wieder eingefangen war, gab es eine Reihe von Attacken, wobei auch Matteo Fabbro sein Glück versuchte. Obwohl er wenig später gestellt war, gelang es dem Italiener sowie Teamkollegen Patrick Konrad in der reduzierten Favoritengruppe zu fahren. Als I. Sosa mit 5 km vor dem Ziel attackierte, konnten die zwei BORA – hansgrohe Fahrer allerdings nicht ganz mithalten und fielen etwas zurück. Auf den letzten Kilometern versuchten Alaphilippe, Bernal und Poels dem führenden Sosa zu folgen, aber der Kolumbianer war zu stark und holte den Tagessieg. 48 Sekunden später querte Patrick Konrad als Zehnter die Ziellinie am Chalet Reynard, und behielt damit den 6. Platz in der Gesamtwertung bei, knapp eine Minute hinter dem jetzt Gesamtführenden Sosa.
Reaktionen im Ziel

„Heute fiel, wie erwartet, der entscheidende Kampf in der Gesamtwertung. Ich habe mich da gut geschlagen, besonders wenn man in Betracht zieht, dass es doch so früh in der Saison ist. Nach der Attacke von Sosa erhöhte sich das Tempo in der verkleinerten Gruppe, und ich habe da versucht mitzuhalten. Das habe ich ziemlich gut geschafft, und gegen so starke Kletterer bin ich mit meiner Leistung ganz zufrieden. Morgen kommt eine Sprintetappe und ich hoffe, meinen 6. Platz verteidigen zu können. Ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg jetzt vor der UAE Tour und hoffe, dass ich dort auf meine gute Form weiter aufbauen kann.“ – Patrick Konrad

„Das war ohne Frage heute eine schwere Bergankunft, mit einer 10 km Steigung von durchschnittlich 10 Prozent. Wir wollten für Patrick fahren, und die Jungs haben das gut gemacht. Sie sind hinauf zum Berg gut in Position gefahren, und Matteo hat dann die ersten Attacken mitgehen können. Ein wenig später haben sich die Besten abgesetzt und obwohl wir diese Angriffe nicht kontern konnten, belegte Patrick am Ende den 10. Platz, und ist 6. in der Gesamtwertung. Bei der starken Konkurrenz ist das ein sehr gutes Ergebnis. Also ein sehr solides Rennen vom Team heute.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Tour de la Provence – Etappe 2

Cassis – Manosque (175 km)

1. Davide BALLERINI DQT 4h21’49“
2. Giulio CICCONE TFS
3. Alex ARANBURU DEBA APT
4. Dylan TEUNS TBV
5. Patrick KONRAD BOH
6. Alexey LUTSENKO APT
7. Gianni MOSCON IGD
8. Stefano OLDANI* LTS
9. Sven Erik BYSTRØM UAD
10. Bauke MOLLEMA TFS +0’06“

Patrick Konrad belegt starken fünften Platz auf der zweiten Etappe der Tour de la Provence

Die zweite Etappe mit Start in Cassis führte über 174.7 km welliges Terrain und einem ansteigenden Finale nach Manosque. Obwohl es einem Ausreißer 40 km vor dem Ziel gelang, sich von der Spitzengruppe zu lösen, wurde er 20 km später vom Feld wieder eingeholt. Bei strömendem Regen nahm das Peloton die letzten Kilometer in Angriff und neutralisierte eine Reihe von späten Attacken. In einem nervösen Finale auf nassen Straßen konnte sich D. Ballerini erneut als Sieger durchsetzen, während Patrick Konrad mit seinem 5. Platz eine starke Leistung zeigte. Der Österreicher liegt somit nach der heutigen Etappe auf dem 6. Rang in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel

„Bis ins Finale war es ein sehr kontrolliertes Rennen. Zum Schluss war es dann wie erwartet ziemlich chaotisch, mit vielen Stürzen. Ich habe freie Fahrt gehabt und wollte das Maximum aus der heutigen Etappe herausholen. Durch den Sturz von Alaphilippe haben wir vorne etwas an Schwung verloren. Dies ist mein erstes Rennen der Saison und man kann von meiner heutigen Leistung sehen, dass die Form ganz gut ist. Jetzt konzentriere ich mich auf morgen, denn das ist der Tag auf den wir den Hauptfokus legen.“ – Patrick Konrad

„Die letzten 60 km wurde hart gefahren. Deceuninck-Quickstep kontrollierte das Tempo und in der letzten Rennstunde wurde es durch nasse und enge Straßen noch schwerer, und als Folge ist das Feld in verschiedene Teile auseinandergebrochen. Unser Ziel war für Patrick das Finale vorzubereiten. Wir haben es noch ein bisschen mit Matt versucht nach seiner starken gestrigen Leistung, aber die Ankunft war mit einer 5% Steigung doch ein bisschen zu schwer. Patrick hat einen sehr starken Job gemacht und hat vor der Mont-Ventoux Etappe in der Gesamtwertung schon einige Sekunden Vorsprung vor einigen anderen Hauptkonkurrenten. Wir sind mit seinem fünften Platz zufrieden und soweit ist alles gut gelaufen.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter
@BORA – hansgrohe

Tour de la Provence – Etappe 1

Die viertägige Tour de la Provence begann mit einem welligen Auftakt von Aubagne nach Six-Fours-les-Plages. Der Raublinger Rennstall ging mit einer Reihe von jungen Fahrern und zwei Neuzugängen an den Start der 179 km langen Strecke im Südosten Frankreichs. Obwohl ein Duo schon früh im Rennverlauf eine Lücke von fast fünf Minuten reißen konnte, blieben ihre Bemühungen letztlich unbelohnt und sie wurden mit noch 70 km bis zum Ziel wieder eingefangen. Kurz danach kam es zu mehreren Attacken, letztendlich bildete sich eine neue 3-Mann Ausreißergruppe von Alaphilippe, Ciccone und Moscon, die allerdings nur 2 km vor dem Ziel ebenfalls gestellt wurden. Die Etappe endete in einem Massensprint in dem sich Matthew Walls und Ide Schelling gegen starke Konkurrenz behaupten konnten und zum Schluss den 5. bzw 6. Platz holten. Als 9. in der Gesamtwertung wird Matthew, der heute sein Debut für BORA – hansgrohe gab, auch morgen das Trikot des besten Nachwuchsfahrers tragen.

Ergebnis

01 D. Ballerini 4:43:23
02 A. Démare +0:00
03 N. Bouhanni +0:00
04 C. Venturini +0:00
05 M. Walls +0:00
06 I. Schelling +0:00

Reaktionen im Ziel

„Ich bin mit meiner Top-5 Platzierung im Sprint sehr zufrieden, besonders da es mein erstes Rennen mit BORA-hansgrohe war. Die letzten Kilometer waren sehr chaotisch, weil wir die Ausreißer ziemlich spät wieder eingeholt hatten. Vor dem Finale war ich ein bisschen zu früh im Wind, um mich so in eine bessere Position zu bringen. Das ist mir auch ziemlich gut gelungen, und am Ende holte ich den 5. Platz hinter einer Reihe von sehr starken Sprintern, ein zufriedenstellendes Ergebnis für mich bei meinem ersten Rennen in diesem Jahr.“ – Matthew Walls

„Wir haben versucht in die 3-Mann Spitzengruppe zu gehen, aber wir waren ein bisschen zu weit hinten, um das heute schaffen zu können. Die nächste Option war dann den Sprint für Matthew zu fahren. Mit seinem 5. Platz hat er gezeigt, dass er ganz gut gegen so eine starke Konkurrenz sprinten kann, war aber auf der Zielgeraden einfach ein bisschen zu früh im Wind. Auf den letzten 100m hatte er deshalb einfach keine Kraft mehr, aber der 5. Platz und das Nachwuchstrikot sind kein schlechter Einstieg in die Saison.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
@BORA – hansgrohe

Etoile de Bessèges – Etappe 5 EZF

Alès – Alès/Site de l’Ermitage (10,7 km / EZF)
1 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:15:00,33
2 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:10,49
3 Ethan Hayter (GBr) INEOS Grenadiers 0:00:21,25
4 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:28,67
5 Christophe Laporte (Fra) Cofidis 0:00:31,03
6 Michal Kwiatkowski (Pol) INEOS Grenadiers 0:00:33,86
7 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:35,49
8 Owain Doull (GBr) INEOS Grenadiers 0:00:38,16
9 Nils Politt (GER) BORA – hansgrohe 0:00:38,49
10 Jake Stewart (GBr) Groupama – FDJ 0:00:41,61
11 Rigoberto Uran (Col) EF Education – Nippo 0:00:43,79
12 Pierre Latour (Fra) Total Direct Energie 0:00:44,61
13 Connor Swift (GBr) Team Arkéa Samsic 0:00:47,32
14 Lukas Pöstlberger (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:48,92
15 Felix Großschartner (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:49,04

Endstand Gesamtwertung
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 13:56:23
2 Michal Kwiatkowski (Pol) INEOS Grenadiers 0:00:53
3 Nils Politt (GER) BORA – hansgrohe 0:00:59
4 Jake Stewart (GBr) Groupama – FDJ 0:01:02
5 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:01:19
6 Michael Gogl (AUT) Team Qhubeka ASSOS 0:01:24
7 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:01:25
8 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:01:36
9 Clément Carisey (Fra) Delko 0:01:41
10 Odd Christian Eiking (Nor) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:01:45
11 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:01:54
12 Cyril Barthe (Fra) B&B Hotels p/b KTM 0:02:02
13 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:02:27
14 Stefano Oldani (Ita) Lotto Soudal 0:02:28
15 Marti Marquez Roman (Esp) Equipo Kern Pharma 0:02:57


Foto: Gerhard Plomitzer

Nils Politt fährt in der Gesamtwertung des Étoile de Bessèges auf Rang drei

Die 51. Auflage des Etoile de Bessèges ging mit einem 10,7 km langen Einzelzeitfahren heute zu Ende. Die ersten 8 km der Strecke verliefen flach, gefolgt von einem 3 km langen Anstieg hinauf zum Ziel. Patrick Gamper eröffnete die Etappe für das Raublinger Team, während sein Teamkollege Nils Politt mehr als zwei Stunden später als letzter BORA – hansgrohe Fahrer das Rennen gegen die Uhr antrat. Politt erreichte die Ziellinie in 15:39 Minuten und war damit der bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer. Mit diesem Ergebnis belegte der Kölner den 9. Platz auf der letzten Etappe und rückte damit auf Rang 3 in der Gesamtwertung auf. F. Ganna kam mit der Siegerzeit von genau 15 Minuten ins Ziel, während T. Wellens als Gesamtsieger der Rundfahrt gekrönt wurde.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit meinem dritten Platz in der Gesamtwertung sehr zufrieden, besonders weil es mein erstes Rennen mit BORA-hansgrohe war. Wir haben die ganze Woche sehr gut zusammengearbeitet und mit so einem Start in die neue Saison kann man unbedingt glücklich sein. Das Zeitfahren an sich war schwer, besonders mit dem Anstieg hinauf zum Ziel, aber den habe ich ganz gut bewältigt und ich bin ziemlich zufrieden mit der Leistung. Im Großen und Ganzen war es eine sehr gelungene Rundfahrt, und so was bringt unbedingt Lust auf mehr.“ – Nils Politt
„Dieser dritte Platz in der Gesamtwertung ist ein schöner Abschluss dieser schwierigen Rundfahrt hier in Frankreich. Es benötigte eine starke Teamleistung Nils in diese Position zu bringen, und das haben die Jungs diese Woche vollbracht. Nils ist heute hervorragend gefahren, wir haben eine gute Strategie mit ihm erarbeitet, die er perfekt umsetzen konnte. Er war einer der Schnellsten auf dem Parcours und ist sensationell bergauf gefahren. Den 9. Platz auf so einer Etappe zu erzielen, und auch bei so großer Konkurrenz, ist ein Ausrufezeichen Wert. Großes Kompliment an die gesamte Mannschaft, die das möglich gemacht hat. Wir können mit dem Podestplatz von Nils, sowie dem 3. Platz von Pascal gestern, sehr zufrieden sein.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Etoile de Bessèges – Etappe 4

Rousson – Saint-Siffret (150 km)

1 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 3:22:59
2 Christophe Laporte (Fra) Cofidis 0:00:17
3 Pascal Ackermann (GER) BORA – hansgrohe 0:00:17
4 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:00:17
5 Milan Menten (Bel) Bingoal – WB 0:00:17
6 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels p/b KTM 0:00:17
7 Cyril Barthe (Fra) B&B Hotels p/b KTM 0:00:17
8 Nils Politt (GER) BORA – hansgrohe 0:00:17
9 August Jensen (Nor) Delko 0:00:17
10 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:00:17
11 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:00:17
12 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:17
13 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:00:17
14 Roger Adria Oliveras (Esp) Equipo Kern Pharma 0:00:17
15 Giacomo Nizzolo (Ita) Team Qhubeka ASSOS 0:00:17

Gesamtwertung
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 13:40:54
2 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:00:44
3 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:00:46
4 Michal Kwiatkowski (Pol) INEOS Grenadiers 0:00:48
5 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:00:49
6 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:00:50
7 Jake Stewart (GBr) Groupama – FDJ 0:00:50
8 Nils Politt (GER) BORA – hansgrohe 0:00:50
9 Odd Christian Eiking (Nor) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:50
10 Michael Gogl (AUT) Team Qhubeka ASSOS 0:00:58
11 Clément Carisey (Fra) Delko 0:00:58
12 Cyril Barthe (Fra) B&B Hotels p/b KTM 0:01:00
13 Stefano Oldani (Ita) Lotto Soudal 0:01:29
14 Marti Marquez Roman (Esp) Equipo Kern Pharma 0:01:45
15 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:02:56

Pascal Ackermann erringt 3. Platz auf der vorletzten Etappe des Etoile de Bessèges

Auf der 151 km langen und welligen Strecke der 4. Etappe von Rousson nach Saint-Siffret gab es keine sonderlich anspruchsvolle Anstiege, außer einem kurzen und steilen Schlussanstieg, der viermal zu bewältigen war. Eine Ausreißergruppe versuchte ihr Glück in der Flucht, und trotzt der Bemühungen des Pelotons, gelang es der Spitzengruppe letztendlich den Etappensieg unter sich auszumachen. Mit weniger als 10 km bis zum Ziel attackierte F. Ganna aus der vorderen Gruppe heraus und siegte als Solist. Dahinter im Hauptfeld begann dann der Kampf um die Platzierungen, in dem Pascal Ackermann den dritten Platz im Bergaufsprint einfahren konnte. Nils Politt rückte drei Plätze in der Gesamtwertung auf und belegt jetzt den 9. Rang.

Reaktionen im Ziel
„Das war eine interessante Etappe heute. Etwa 20 km vor dem Ziel sah es so aus, als würde die Ausreißergruppe gestellt werden, aber nach einigen Attacken aus dem Feld heraus wurde das Tempo in der Spitzengruppe noch weiter erhöht und die Flüchtlinge gaben nicht auf. Die Jungs haben einen starken Job gemacht, um zu versuchen, sie zurückzuholen, aber am Ende ist es den Ausreißern gelungen, den Sieg unter sich auszumachen. Nachdem Ganna den Sieg geholt hatte, kämpften wir dann um die restlichen Podiumsplätze, und ich beendete die Etappe als Dritter. Eine zufriedenstellende Leistung, die zeigt, dass sich meine Form weiter verbessert.“ – Pascal Ackermann
„Unser Ziel war in der erste Linie, Nils dabei zu unterstützen, seine gute Position in der Gesamtwertung zu verteidigen, oder vielleicht auch ein paar wertvolle Sekunden beim Bergauf-Finale zu gewinnen. Das zweite Ziel war es, Pascal im Sprint zu unterstützen, sollte es am Ende dazu kommen. Leider ist bereits am ersten längeren Anstieg eine gefährliche 3-Mann Gruppe weggefahren, unter ihnen Filippo Ganna, und wir wussten von Anfang an, dass es sehr schwierig sein würde, diese Gruppe wieder einzuholen. Das Feld hat ein sehr gutes Tempo angeschlagen und bei der letzten Überquerung des Zielberges haben wir uns dann entschieden, bei einem Zeitabstand von unter 1 Minute Vollgas zu fahren, um die Spitzengruppe zu stellen. Großes Kompliment an Felix und Lukas, die das fast geschafft haben. Am Ende hat uns die Unterstützung von den anderen Mannschaften etwas gefehlt. Trotzdem ist Pascal einen starken dritten Etappenplatz eingefahren, und hat damit gezeigt, dass er ansteigende Form hat. Chapeau auch an Nils Politt, der ebenfalls ganz vorne mit dabei war. Jeder im Team ist mit seinem letzten Einsatz für unsere beiden Leader gefahren und wir freuen uns zu sehen, was Nils beim morgigen Zeitfahren erreichen kann.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Erik Baska, Juraj und Peter Sagan mit Covid-19 infiziert


Foto: Gerhard Plomitzer

Im Trainingslager auf Gran Canaria wurden neben Peter Sagan auch sein Bruder Juraj sowie Erik Baska positiv auf Covid-19 getestet. Alle drei sind wohl auf und befinden sich in Quarantäne.
„Peter, Erik und Juraj wurden mehrfach in unabhängigen PCR Testungen positiv auf das Virus SARS-Cov-2 getestet. Alle drei zeigen leichte, allgemeine Krankheitssymptome und können zum jetzigen Zeitpunkt in häuslicher Quarantäne gemäß der Landesvorgaben bis zur Genesung verbleiben. Es besteht ein engmaschiger Austausch mit dem medizinischen Team. Nach Beendigung der Quarantäne sind umfassende weiterführende medizinische Untersuchungen geplant.“ – Dr. med. Christopher Edler, Head of Medical
„Seit einigen Wochen trainiere ich nun schon zusammen mit meinem Bruder Juraj und Erik Baska, zuletzt auf Gran Canaria. Am 29. Januar hatten wir alle einen PCR-Test, um nach Hause fliegen zu können. Allerdings waren die Testergebnisse nicht wie erwartet. Alle drei waren positiv auf Covid-19. Uns geht es soweit gut, allerdings sind wir in Quarantäne. Seit dem positiven Test hatten wir wirklich sehr gute Unterstützung vom Team und dafür möchte ich mich bei Ralph Denk und unserem Ärzte-Team bedanken. Wir sind in ständigem Austausch, obwohl wir weit voneinander entfernt sind. Ich hoffe, unser nächster Test fällt negativ aus und wir können so schnell wie möglich das Training wieder aufnehmen.“ – Peter Sagan
„Der Zeitpunkt ist sicher nicht ideal, aber andererseits gibt es auch keinen guten Zeitpunkt für eine Covid Erkrankung. Peter war – und ist – top motiviert, darum war er in seinem Aufbau schon recht weit. Das wichtigste ist aber nun erst einmal, dass alle drei keinen schweren Verlauf zeigen und soweit wohl auf sind. Unsere medizinische Abteilung ist in sehr engen Kontakt mit den Sportlern und die Betreuung ist, soweit möglich, sicherlich optimal. Was das für den Saisonstart bedeutet, lässt sich noch nicht genau sagen. Zuerst müssen alle drei wieder völlig gesund sein und eine medizinische Freigabe erhalten, dann können wir überlegen, was die nächsten Schritte sind.“ – Ralph Denk, Team Manager
@BORA – hansgrohe

Etoile de Bessèges – Etappe 3


Tim Wellens
Foto: Gerhard Plomitzer

Bessèges – Bessèges (157 km)

1 Tim Wellens (Lotto Soudal) 3:28:02
2 Edward Theuns (Trek-Segafredo) 0:00:37
3 Mads Würtz Schmidt (Israel Start-Up Nation) 0:00:37
4 Greg Van Avermaet (AG2R Citroën Team) 0:00:37
5 Philippe Gilbert (Lotto Soudal) 0:00:37
6 Cyril Barthe (B&B Hotels p/b KTM) 0:00:37
7 Jake Stewart (Groupama-FDJ) 0:00:37
8 Nils Politt (BORA-hansgrohe) 0:00:37
9 Michael Gogl (Team Qhubeka ASSOS) 0:00:37
10 Michal Kwiatkowski (INEOS Grenadiers) 0:00:37
11 Odd Christian Eiking (Intermarché-Wanty-Gobert) 0:00:37
14 Marti Marquez (Equipo Kern Pharma) 0:00:37
13 Clément Carisey (Delko) 0:00:37
14 Stefano Oldani (Lotto Soudal) 0:00:37
15 Egan Bernal (INEOS Grenadiers) 0:01:02

Nils Politt in der Fluchtgruppe des Tages auf der 3. Etappe des Etoile de Bessèges

Die 154 km lange Strecke um Bessèges war schon zu Rennbeginn von mehreren Attacken gekennzeichnet und die Sprinter, die sich eine Chance ausrechneten, kamen heute nicht zum Zug. Nach mehreren erfolglosen Ausreißversuchen konnte sich letztlich eine 17-Mann-Gruppe bilden, in der sich auch Nils Politt befand. In der letzten Abfahrt mit noch mehr als 10 km vom Ziel, gelang es T. Wellens sich von der Gruppe zu distanzieren und solo den Etappensieg einzufahren. Nils erreichte das Ziel in der Verfolgergruppe als Achter.
Reaktionen im Ziel

„Es war von Anfang an ein ziemlich hartes Rennen. Die ersten 1,5 Rennstunden wurden Vollgas gefahren, bis sich die Ausreißergruppe gefunden hatte. Die Gruppe vorne war super stark besetzt und das Peloton konnte uns nicht mehr einfangen. Leider ist Wellens uns auf der Abfahrt entwischt, und wir konnten da nicht viel machen. Das Finale war etwas chaotisch und ich bin gar nicht richtig zum Sprint gekommen. Aber trotzdem sind die Beine gut, die Form stimmt, und ich glaube, wir haben heute gute Teamarbeit geleistet. Das Ergebnis ist ausbaufähig und ich bin auf jeden Fall mit meiner Leistung und der des Teams zufrieden.“ – Nils Politt

Foto: Gerhard Plomitzer

„Diese Etappe war auf keinen Fall leicht. Wir wollten Pascal in einer guten Position halten, falls es zu einem Sprint kommen sollte. Die Jungs haben da einen guten Job gemacht, besonders Lukas, der geholfen hat, das Rennen unter Kontrolle zu halten. Nach einigen erfolglosen Ausreißversuchen gelang es Nils den Sprung in die vordere Gruppe zu schaffen. Wir haben versucht, mit ihm ein gutes Resultat zu erzielen, aber als ein Fahrer vor ihm wegrutschte, verlor er seine Position in der Abfahrt. Danach hat Wellens eine Attacke lanciert, und trotz unserer Bemühungen war es nicht mehr möglich, ihn wieder einzuholen. Am Ende belegte Nils den 8. Platz, ein solides Ergebnis, das zeigt, dass er gut in Form ist, aber er hatte dieses Mal leider ein bisschen Pech.“ – Ján Valach, Sportlicher Leiter

Etoile de Bessèges – Etappe 2

Saint-Geniès-de-Malgoirès – La Calmette (153,8 km)

1 Timothy DUPONT (Bingoal-WB)
2 Pierre BARBIER (Delko)
3 Giacomo NIZZOLO (Team Qhubeka ASSOS)
4 Rudy BARBIER (Israel Start-Up Nation)
5 Christophe LAPORTE (Cofidis)
6 Nacer BOUHANNI (Team Arkéa-Samsic)
7 Marc SARREAU (AG2R Citroën Team)
8 Gerben THIJSSEN (Lotto-Soudal)
9 Silvan DILLIER (Alpecin-Fenix)
10 Edward THEUNS (Trek-Segafredo)
11 Bryan COQUARD (B&B Hôtels p/b KTM)
12 Emiel VERMEULEN (Xelliss-Roubaix Lille Métropole)
13 Tim MERLIER (Alpecin-Fenix)
14 Matteo PELUCCHI (Team Qhubeka ASSOS)
15 Jonas KOCH (Intermarché-Wanty-Gobert)

Stürze verhindern Massensprint auf der zweiten Etappe des Etoile de Bessèges

Die 154 km lange Strecke zwischen Saint Geniès de Malgoirès und La Calmette war auf dem Papier eine Angelegenheit für die schnellen Männer. Während des Tages war BORA – hansgrohe zusammen mit den anderen Sprinterteams immer vorne im Feld zu sehen. Nachdem der letzte Ausreißer 10 km vor dem Ziel gestellt wurde, begannen die Teams ihre Vorbereitungen für das Sprintfinale. Leider ereigneten sich aber auch heute auf den letzten Kilometern mehrere Stürze, bei denen Patrick Gamper und Jordi Meeus zu Boden gingen. Pascal Ackermann, einer der Favoriten auf der heutigen Etappe, wurde hinter dem zweiten Sturz, nur 400m vor dem Ziel, aufgehalten und so konnte das Team kein Top-Ergebnis einfahren. Teamkollege Patrick und Jordi konnten beide das Rennen fortsetzen und nach ersten ärztlichen Untersuchungen zeigte sich, dass sie sich keine schweren Verletzungen zugezogen haben.
Reaktionen im Ziel

„Unser Ziel war es, uns auf den Sprint zu konzentrieren und Pascal zu unterstützen, um seinen ersten Saisonsieg einzufahren. Wir haben schon gestern gesehen, dass das Rennen hier ziemlich nervös ist und deshalb wollten wir möglichst früh mit der gesamten Mannschaft ganz vorne fahren. Bereits 30 km vor dem Ziel haben wir also Frederik an die Spitze des Feldes geschickt, um unsere Fahrer in einer guten Position zu halten. Das hat auch gut geklappt und die Jungs waren sehr gut positioniert und geschützt. Aber leider ist Patrick Gamper 5 km vor dem Ziel gestürzt. Nur 400m vom Ziel entfernt war dann auch unser Anfahrer Jordi in einen Sturz verwickelt, als ein Fahrer eines anderen Teams wegrutschte. Das Wichtigste ist, dass keiner unserer Fahrer schwer verletzt wurde. Nach ersten Untersuchungen hat der Teamarzt Knochenbrüche ausgeschlossen und die erlittenen Abschürfungen sind nicht zu schwerwiegend.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
@BORA hansgrohe

Team selection for 2021 Tour de France

The organisers of the Tour de France have chosen the teams that will take part in the 108th edition (June 26- July 18).

In accordance with Union Cycliste Internationale (UCI) rules, the following nineteen UCI WorldTeams are automatically invited to the race:

AG2R Citroën Team (Fra)
Astana – Premier Tech (Kaz)
Bahrain Victorious (Brn)
Bora – Hansgrohe (Ger)
Cofidis (Fra)
Deceuninck – Quick-Step (Bel)
EF Education – NIPPO (Usa)
Groupama – FDJ (Fra)
Ineos Grenadiers (Gbr)
Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux (Bel)
Israel Start-Up Nation (Isr)
Jumbo – Visma (Ned)
Lotto Soudal (Bel)
Movistar Team (Esp)
Team BikeExchange (Aus)
Team DSM (Ger)
Team Qhubeka Assos (Rsa)
Trek – Segafredo (Usa)
UAE Team Emirates (Uae)

Furthermore, the Alpecin – Fenix, the leader in the 2020 classification of UCI ProTeams will take part by right in Tour de France 2021.

Following the decision of the Union Cycliste Internationale’s (UCI) directors’ committee to increase the maximum number of riders allowed at the start of Grand Tours from 176 to 184, the organisers of the Tour de France extend invitations to the following three teams:

B&B Hotels P/B KTM (Fra)
Team Arkéa – Samsic (Fra)
Total Direct Energie (Fra)