Alle Beiträge von Gerhard Plomitzer

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ: A VOLCANIC START AMONG THE ‘PUYS’

Key points :
 Proceedings for the 75th edition of the Critérium du Dauphiné will be kicked off in Chambon-sur-Lac, at the heart of the Auvergne region’s ancient volcanoes. It will be the second start of the event in the Puy-de-Dôme department following the gathering of the peloton in Clermont-Ferrand in 2020.
 The route of the first stage is 158-km long, beginning and finishing in Chambon-sur-Lac: the surrounding relief will already give observers an indication of who are the riders in form at the time.

The riders take part in the Critérium du Dauphiné to find the answers to all the questions concerning them with a month to go before the Tour de France and, naturally, to achieve prestigious victories likely to boost their confidence. For this date inscribed in their diaries on the first weekend of June, they will find themselves in familiar territory. While Chambon-sur-Lac will be proudly adding its name to the map of the event for the first time, several neighbouring municipalities have recently given the elite riders opportunities to express themselves on a variety of terrains. In 2020, it was in the Puy-de-Dôme department, in Clermont-Ferrand, that Wout van Aert victoriously opened an edition reduced to five stages and moved to August due to the exceptional “Covid year” schedule. The following year in Issoire, Brent Van Moer made a solo breakaway to pick up his finest victory. Finally, in 2022, it was even nearer to the slopes of the Puy de Sancy that David Gaudu surprised Wout van Aert to pip him at the post on the finishing line in Chastreix.

On the programme for 2023, the route of the first stage has been traced out to start and finish at Chambon-sur-Lac, taking in a 158-kilometre expedition among the direct surroundings of the town, spread over four loops. In particular, the first will take the peloton to the ski resort of Mont-Dore, while the second, measuring 23 kilometres and containing three laps of the same circuit, will include obstacles to the sprinters’ ambitions such as the Côte du Rocher de l’Aigle (900 m with an average gradient of 6.7%). In total, there will be 2,860 m of climbing during the day, with the relief of the Auvergne putting the riders to the test from the outset. The visit to Chambon-sur-Lac will also offer the riders a short preview of the 10th stage of the Tour de France 2023, since the peloton will be passing through the municipality midway between Vulcania and Issoire in July.

@ASO

Team Vorarlberg – Neuzugang Benz und Meiler in Top Ten der Deutschen Cross Meisterschaften in München!

Pirmin Benz und Lukas Meiler überzeugen mit Rang neun und zehn an deutscher Profi Cross Meisterschaft – Team Vorarlberg Profis mit idealen Bedingungen in der Vorbereitung

„Das war ein Spaß!“ so Lukas Meiler nach dem Rennen, am vergangenen Sonntag im Münchner Olympiapark. Kurzentschlossen hat der Team Vorarlberg Kapitän nach fünf Jahren Cross Pause an den deutschen Meisterschaften zugesagt. Im Rennen über 60 Minuten und einer Runde wurde er starker Zehnter. Pirmin Benz, der diesjährige Neuzugang, duellierte sich lange im schlammigen und superschweren Rennen mit Lukas Meiler und wurde hervorragender Neunter.
Partner und Sponsor des Teams, Dominik Dietrich (Hairstyling Dietrich), war als Zuseher und Helfer im Einsatz.

Lukas Meiler: „Nach dem Start aus der letzten Reihe, konnte ich mich in der ersten Runde bereits auf Platz 17 vorarbeiten. Im Laufe des Rennens kämpfte ich mich auf Platz zehn vor. Trotz ein paar kleiner Fehler und noch keiner wirklichen Topform bin ich zufrieden. Es hat super viel Spaß gemacht und für den weiteren Formaufbau. In Richtung Saisonauftakt in Rhodos eine gute Belastung!“

Resultat Deutsche Cross Meisterschaften 2023 / Olympiapark München:

1. Sascha Weber
2. Marcel Meisen
3. Michael Gaßner

9. Pirmin Benz GER / Team Vorarlberg
10. Lukas Meiler GER / Team Vorarlberg

Die Uhr tickt! Team Vorarlberg Profis inmitten der Vorbereitung auf eine „heiße“ Saison!

Am 4. März startet die 25. Saison für die Profitruppe aus Vorarlberg mit der South Aegean Tour UCI 2.2 in Griechenland. Dann geht es Schlag auf Schlag mit zahlreichen Rennen. Die Vorbereitungen der Profis laufen auf Hochtouren seit November. Zahlreiche Fahrer nutzten die milden Temperaturen in Mitteleuropa für ihr Training zuhause mit langen Einheiten.

Oscar Cabedo berichtet von 20 bis 25 Grad in seiner Heimat rund um Onda in Spanien. Linus Stari, Lukas Meiler und Lukas Rüegg machen auf Mallorca bzw. Gran Canaria die Straßen unsicher. Moran Vermeulen hat Fankreich als langfristige Wintertrainingsstätte ausgewählt. Peter Inauen war bereits in Finale Ligure (ITA) fleißig beim Kilometer sammeln. Antoine Berlin trainiert rund um Monaco mit zahlreichen Profis anderer Teams.
Die Stimmung bei sämtlichen Fahrern könnte besser nicht sein, da die meisten bisher gesund im Plan Soll ihrer Vorbereitung sind.

Presseservice Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Santos Tour Down Under – 3. + 4. Etappe:

Norwood – Campbelltown – 118,5 Km:

1 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:48:10
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:00
3 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 00:00
4 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO-ALULA 00:28
5 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:28
6 TESFAZION Natnael ERI TREK-SEGAFREDO 00:28
7 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 00:28
8 VADER Milan NED JUMBO-VISMA 00:28
9 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 00:28
10 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:28
11 IZAGIRRE Gorka ESP MOVISTAR TEAM 00:28
12 SCHACHMANN Maximilian GER BORA-HANSGROHE 00:28
13 HAMILTON Chris AUS TEAM DSM 00:28
14 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL-PREMIER TECH 00:28
15 BENNETT George NZL UAE TEAM EMIRATES 00:28

Port Willunga – Willunga Township – 135,3 Km:

1 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 02:53:41
2 BETTIOL Alberto ITA EF EDUCATION-EASYPOST 00:00
3 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:00
4 PENHOËT Paul FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
5 STRONG Corbin NZL ISRAEL-PREMIER TECH 00:00
6 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO-ALULA 00:00
7 GODON Dorian FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
8 MAYRHOFER Marius GER TEAM DSM 00:00
9 HEIDUK Kim GER INEOS GRENADIERS 00:00
10 EWAN Caleb AUS AUSTRALIA 00:00
11 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:00
12 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
13 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:00
14 TOUZÉ Damien FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
15 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00

Gesamt:

1 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 13:26:31
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:15
3 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:15
4 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:45
5 SCHMID Mauro SUI SOUDAL QUICK-STEP 00:46
6 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:50
7 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:54
8 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:56
9 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 00:58
10 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 01:00
11 IZAGIRRE Gorka ESP MOVISTAR TEAM 01:01
12 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 01:01
13 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 01:01
14 VADER Milan NED JUMBO-VISMA 01:03
15 TESFAZION Natnael ERI TREK-SEGAFREDO 01:03

Für BORA – hansgrohe galt es bevor der morgigen anspruchsvollen letzten Etappe die Bergfahrer energiesparend und sicher ins Ziel zu bringen. Die erste Rennhälfte wurde von einem Ausreißerduo geprägt, während zu Beginn des zweiten Teils Seitenwind für eine Aufspaltung des Feldes sorgte. Durch einen Defekt wurde Maximilian Schachmann leider zurückgeworfen und erreichte das Ziel mit der zweiten Gruppe. Jai Hindley and Giovanni Aleotti gelang der Sprung in die erste Gruppe, die am Ende den Sprint unter sich ausmachte. B. Coquard holte den Tagessieg, während Jai and Giovanni zeitgleich mit dem Sieger die Ziellinie überquerten. Die zwei BORA-hansgrohe Fahrer sind damit auf den 21. bzw. 22. Platz in der Gesamtwertung vorgerückt, während Maximilian Schachmann, der bis dato bestplatzierte Fahrer des Rennstalls aus Raubling, auf den 36. Platz zurückgefallen ist.

Reaktionen im Ziel

„Wir wussten, dass heute das Risiko von Seitenwind besteht, und so waren wir von Anfang an auf alles gefasst. Nach der ersten Überquerung der Ziellinie gab es einen Split, und Jai und ich schafften es, in der Spitzengruppe zu bleiben. Von da an hieß es Vollgas bis ins Ziel. Wir versuchten beide, eine gute Position für den Sprint zu finden, aber wir wussten, dass es in einer so großen Gruppe schwierig und sehr chaotisch sein würde. Keiner von uns war in der Lage, um ein Top-Ergebnis zu sprinten, aber es gibt noch eine Etappe zu fahren und wir werden es morgen wieder versuchen.“ – Giovanni Aleotti

„Es war leider nicht unser Tag heute und wir sind etwas enttäuscht. Wir hatten uns vorgenommen auf der heutigen Etappe mit Max Schachmann in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu rücken. Wir wollten auch eine Chance haben, um den Etappensieg mitzusprinten, aber leider hat das nicht geklappt. Max hatte zu einem ungünstigen Zeitpunkt einen Defekt und musste sein Rad wechseln. Das hat dazu beigetragen, dass er sich danach in der hinteren Gruppe wieder gefunden hat. Aber Kompliment an Jai, der zusammen mit Giovanni in der ersten Gruppe mit dabei war. Morgen müssen wir schauen, ob wir zumindest unser Ziel einen Etappensieg zu erreichen, auch realisieren können.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Mark Cavendish and Cees Bol join Astana Qazaqstan Team

Astana Qazaqstan Team is happy to announce the arrival of British National Champion Mark Cavendish, who is going to join the Kazakh team for the season of 2023.

“I am really excited for this adventure. I raced with Alexandr Vinokurov for many years, and now I’m racing with his 2 boys! I remember when they were children the same age as my own, dreaming to be bike racers. Astana Qazaqstan Team is going to be a great place to be successful, with a strong team led by Alexandr, a champion on the bike and a gentleman off the bike. I’ve enjoyed a long career already, but the joy of riding my bike and the hunger to continue winning are as bright as ever. So I’m looking forward to being part of a successful team, whether working with the team for wins, crossing the line first myself, or cheering on my teammates. As always, the objective will be for us to stand on the top podium”, – said Mark Cavendish.

Mark Cavendish (37) is one of the greatest road sprinters of all times, who shares a phenomenal 34-Tour-de-France-stage-win-record with the legendary Eddy Merckx. Mark is the winner of the sprinter’s jersey in all three Grand Tours and 2011 Road World Champion.

In the season of 2022 Mark Cavendish won Milano-Torino, a stage at the Giro d’Italia, Tour of Oman and UAE Tour.

“Well, Mark Cavendish doesn’t need any presentation. He is the best sprinter of all times, and I am happy to welcome Mark in Astana Qazaqstan Team. The arrival of a top sprinter in our team is kind of challenge for us, but we are ready for it. We see new ways and new possibilities. The goals however are still the same – victories in any kind of race: Classics, stages in different stage races and, of course, in the Grand Tours. Mark still has a big desire to win and we are going to support this feeling with all our forces in all kind of races”, – said Alexandr Vinokurov, General Manager of Astana Qazaqstan Team.

Santos Tour Down Under – 2. Etappe

Brighton – Victor Harbor – 156 Km

Rohan Dennis (BMC) Winner of the 2nd Stage
Plomi Foto

1 DENNIS Rohan AUS JUMBO-VISMA 04:00:40
2 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 00:02
3 SCHMID Mauro SUI SOUDAL QUICK-STEP 00:02
4 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:02
5 HINDLEY Jai AUS BORA-HANSGROHE 00:05
6 EWAN Caleb AUS AUSTRALIA 00:11
7 LIEPINS Emils LAT TREK-SEGAFREDO 00:11
8 STRONG Corbin NZL ISRAEL-PREMIER TECH 00:11
9 GROVES Kaden AUS ALPECIN-DECEUNINCK 00:11
10 PENHOËT Paul FRA GROUPAMA-FDJ 00:11
11 MAYRHOFER Marius GER TEAM DSM 00:11
12 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:11

13 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 00:11
14 ARNDT Nikias GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:11
15 GALLOPIN Tony FRA TREK-SEGAFREDO 00:11
16 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:11
17 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:11
18 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:11
19 HALLER Marco AUT BORA-HANSGROHE 00:11
20 SCOTSON Miles AUS GROUPAMA-FDJ 00:11

Gesamt:

1 DENNIS Rohan AUS JUMBO-VISMA 07:44:41
2 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 00:03
3 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:12
4 SCHMID Mauro SUI SOUDAL QUICK-STEP 00:13
5 STRONG Corbin NZL ISRAEL-PREMIER TECH 00:14
6 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:14
7 GROVES Kaden AUS ALPECIN-DECEUNINCK 00:15
8 MAYRHOFER Marius GER TEAM DSM 00:17
9 ARNDT Nikias GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:19
10 SCOTSON Miles AUS GROUPAMA-FDJ 00:20
11 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:21
12 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:21
13 GEE Derek CAN ISRAEL-PREMIER TECH 00:22
14 GERMANI Lorenzo ITA GROUPAMA-FDJ 00:22
15 PLAPP Lucas AUS INEOS GRENADIERS 00:24
16 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:24
17 GOGL Michael AUT ALPECIN-DECEUNINCK 00:25
18 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:25
19 GODON Dorian FRA AG2R CITROËN TEAM 00:27
20 HAYTER Leo GBR INEOS GRENADIERS 00:28

Offensive Fahrweise bringt Jai Hindley Rang 5 auf 2. Etappe der Tour Down Under

BORA – hansgrohe ging heute ohne Jordi Meeus an den Start der längsten Etappe der Tour Down Under, denn der Belgier musste nach seinem gestrigen Sturz und einer Gehirnerschütterung aus dem Rennen ausscheiden. Nachdem sich nach 50 gefahrenen Kilometern das Feld auf einer Windkante kurzzeitig geteilt hatte, kehrte wieder etwas Ruhe in das Peloton ein. Im Anstieg zum Nettle Hill, kurz vor dem Ziel, versuchten Giovanni Aleotti und Jai Hindley zu attackieren und letztlich gelang es dem Australier sich in einer fünfköpfigen Gruppe erfolgreich vom Feld abzusetzen. Auf dem letzten Kilometer attackierte Jai, wurde aber von seinen Begleitern kurz vor dem Ziel wieder eingefangen und rollte, beim Sieg von R. Dennis, letztlich als Fünfter der Spitzengruppe über die Ziellinie.

Reaktionen im Ziel:
„Es war ein ziemlich anstrengender Tag, vor allem wegen des Seitenwinds, der für viel Stress gesorgt hat. Es war schwierig, in den Schlussanstieg zu kommen. Wir hatten Giovanni, der die ersten Angriffen konterte, und dann attackierte ich mit Rohan. Am Ende war ich in einer fünfköpfigen Gruppe mit Dennis, Schmidt, Vine und Yates. Wir waren ziemlich entschlossen, uns von der Verfolgergruppe nicht mehr einholen zu lassen. Auf dem letzten Kilometer konnte ich einen kleinen Vorsprung herausfahren, aber letztendlich hatte ich nicht die Beine, um es bis zur Ziellinie zu schaffen, und die anderen Jungs überholten mich schließlich im Finale.“ – Jai Hindley

„Nachdem wir gestern unseren Sprinter verloren haben, mussten wir heute alles auf Angriff setzen und unser Ziel war, dass wir den steilen Anstieg kurz vor dem Ziel in einer Top-Position erreichten. Danach sollten Giovanni und Jai ihr Glück in der Flucht versuchen. Ich muss sagen, das hat sehr gut geklappt. Giovanni hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Jai, der sich in einer hochklassigen 5-Mann Spitzengruppe absetzen konnte, versuchte dann im Finale gegen die starke Konkurrenz zu gewinnen. Leider sind wir nicht ganz für unsere Arbeit belohnt worden. Jai ist Fünfter geworden, konnte sich aber ein wenig in der Gesamtwertung verbessern. Man hat heute eine sehr starke Vorstellung von ihm gesehen und ich denke, gerade in der Gesamtwertung können wir morgen oder und auch am Sonntag von Jai noch einiges erwarten.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Santos Tour Down Under – Prolog und 1. Etappe

Starliste:

17.1.23:
Prolog 5,5km bei Regen:

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr ein Prolog in die Tour Down Under aufgenommen. Durch einsetzenden Regen waren die ersten Starter heute eindeutig im Vorteil. Bei abtrocknender Straße gegen Ende verbesserten sich die Zeiten zwar wieder, dennoch hatte das Wetter heute somit einen großen Einfluss auf das Endergebnis. Alle BORA – hansgrohe Fahrer kamen sicher ins Ziel, wobei Maximilian Schachmann die beste Zeit für den Raublinger Rennstall einfuhr.

Reaktionen im Ziel

„Es war eine ziemlich schwierige Strecke und die wechselnden Wetterbedingungen erschwerten das Rennen noch zusätzlich. Wir haben einfach versucht, so schnell wie möglich zu fahren, ohne zu viel zu riskieren, um sicher ins Ziel zu gelangen. Wir sind zumindest ohne Sturz durchgekommen. Erwartet hatten wir uns aber natürlich mehr.“ – Jai Hindley

„Es ist etwas schwierig, die heutige Leistung unserer Rennfahrer im Vergleich zu den Konkurrenten einzuschätzen. Leider hat es angefangen zu regnen, als unser erster Fahrer ins Rennen gegangen ist. Auch wenn am Ende die Strecke etwas aufgetrocknet ist, hatte keiner unserer Rennfahrer optimale Bedingungen. Allerdings hat das den Großteil der Klassementfahrer betroffen, die alle ziemlich in der Mitte des Rennens gestartet sind, und darum sind unsere Chancen weiterhin intakt. Trotzdem Gratulation an Alberto Bettiol, der heute eine starke Leistung zeigte. Wir fokussieren uns jetzt auf die nächsten Etappen, bei denen es gilt, Zeit gut zu machen bzw. um Etappenplatzierungen zu kämpfen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

18.1.23:
1. Etappe Sprintsieg von Phil Bauhaus (Team Bahrain-Victorious)

Die erste Etappe der Tour Down Under bot den Sprintern eine Chance auf den ersten Saisonsieg und BORA – hansgrohe setzte im zu erwartenden Massensprint auf Jordi Meeus. Leider ging der belgische Sprinter in der ersten Rennhälfte zu Boden, konnte aber nach einem Radwechsel wieder zum Peloton aufschließen. In der entscheidenden Rennphase rückte das Team aus Raubling nach vorne, um Jordi für das Sprintfinale zu positionieren. Nachdem er aber auf dem letzten Kilometer erneut in einen Sturz verwickelt war, konnte er am Ende nicht mehr in die Entscheidung eingreifen, und der Tagessieg ging an P. Bauhaus.

Reaktionen im Ziel

„Nach dem starken Auftritt von Jordi beim Kriterium, wo er mit einem zweiten Platz überzeugen konnte, wollten wir ihn heute 100 Prozent unterstützen. Ich muss sagen, das ist den ganzen Tag über sehr, sehr gut gelaufen. Leider ging er schon einmal in der Mitte des Rennens zu Boden und musste sich nach einem Radwechsel wieder zurückkämpfen. Das ist ihm auch ganz gut gelungen. Unglücklicherweise ist er dann im Finale noch einmal relativ schwer gestürzt und wir hoffen natürlich, dass die Verletzungen einen Verbleib im Rennen erlauben. Die Entscheidung liegt jetzt erst einmal beim Doktor. Morgen ist wieder eine Sprintetappe, aber im Moment müssen wir abwarten, wie die medizinische Diagnose aussieht und dann die Planung machen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter


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Gesamtwertung nach Etappe 1:

Weber erstmals Deutscher Meister im Cyclo-Cross

München (rad-net) – Sascha Weber (Mountainbike Freiburg) hat sich erstmals zum Deutschen Cyclo-Cross-Meister in der Elite gekrönt. Im Münchner Olympiapark setzte sich der 34-Jährige gegen Topfavorit Marcel Meisen (Stevens) durch.

Weber, der 2009 und 2010 schon U23-Meister im Querfeldein war, und Meisen legten einen schnellen Start hin. Doch allmählich ging eine Lücke auf. Weber hatte bereits rund zehn Sekunden Vorsprung auf Meisen, aber der Titelträger der vergangenen sechs Jahre gab nicht auf, blieb in Schlagweite und kam noch einmal an Weber heran, ehe sich das Loch wieder vergrößerte und ab Rennhälfte langsam, aber stetig anwuchs. Bis ins Ziel, das auf dem schweren und äußerst anspruchsvollen Rundkurs nach sieben Runden erreicht wurde, konnte der neue Deutsche Meister 38 Sekunden Vorsprung auf Meisen herausholen.

«Nach 12, 13 Vizemeisterschaften darf man auch mal gewinnen», meinte Weber augenzwinkernd. «Ich war heute körperlich fit, habe wahrscheinlich die wenigsten Fehler gemacht.» Dabei profitierte Weber auch davon, dass Meisen nach seiner im Dezember erlittenen Virusinfektion noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. «Bei mir lief es heute gesundheitlich nicht so gut, ich habe das Gefühl, dass es auch nicht besser wird», meinte Meisen. Der 34-Jährige war am Ende auch sichtlich enttäuscht. «Wenn man so oft den Titel holt, dann will man ihn gerade auch hier in München verteidigen.»

Hinter dem Duo kämpften zunächst vier Fahrer um die letzte verbleibende Medaille. Schließlich waren es Michael Gaßner (RSV Moosburg) und Florian Anderle (RSV Stadtilm), die zu zweit in der Verfolgung waren. Dann konnte Gaßner aber kurz nach Rennhälfte seinen Mitstreiter abhängen und sich mit 3:39 Minuten Rückstand zum Sieger Rang drei sichern.

Am Mittag war bereits die Entscheidung bei den Masters 2 gefallen. Dort siegte Hannes Genze (RV Pfeil Magstadt) mit 20 Sekunden Vorsprung vor Sven Baumann (SV Radsport Hildburghausen) und 1:20 Minuten vor Thomas Hannöver (RSG Lohne-Vechta).

Auch im kommenden Jahr wird der Olympiapark, der mit den European Championships im Jahr 2022 aus dem Dornröschenschlaf erwacht war, erneut Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Radcross sein. Dies bestätigte Günter Schabel, Vizepräsident Leistungssport im Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Der Grund für die Doppelvergabe sei, dass der ausrichtende RC die Schwalben München im kommenden Jahr sein 130. Geburtstag feiern wird. «Wir haben an diesem Wochenende großartig organisierte Titelkämpfe gesehen und freuen uns schon jetzt auf 2024», so Schabel.

Hannes Degenkolb U23-Meister im Cross

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München (rad-net) – Hannes Degenkolb (Heizomat-Kloster Kitchen) ist neuer Deutscher U23 Meister im Cyclo-Cross. Nach einem spannenden Rennen setzte er sich als Solist durch.

Schon in der ersten Runde fiel eine Vorentscheidung. Da konnte Degenkolb einen kleinen Vorsprung herausholen, der zwar das ganze Rennen über nicht mehr wirklich anwuchs, aber andererseits auch nicht schrumpfte. «Bis zur letzten Runde habe ich nicht gedacht, dass es wirklich klappen könnte. Ich bin immer Vollgas gefahren, habe aber gemerkt, dass der Vorsprung immerhin nicht kleiner wird», so Degenkolb nach dem Rennen.

Hinter ihm ging es eng zu. Zunächst befanden sich sein Teamkollege Fabian Eder und Silas Kuschla (Harvestehuder RV 1909) in der Verfolgung, gefolgt von Silas Koech (Saris-Rouvy Sauerland) und Benjamin Krüger (TSV Niederstaufen). Doch Krüger konnte im weiteren Rennverlauf zu Eder aufschließen, während Kuschla zurückfiel. Das Duo machte dann auch Silber und Bronze unter sich aus. Sie gingen gemeinsam in die Schlussrunde. Die beiden Fahrer belauerten sich, aber keiner konnte den anderen abhängen, sodass die Entscheidung im Sprint fiel. In dem war Eder knapp schneller als Krüger und sicherte sich Rang zwei.

Krahl, Van Thiel und Bräutigam holen DM-Titel

München (rad-net) – Judith Krahl (Heizomat-Kloster Kitchen), Sina van Thiel (Lexware) und Messane Bräutigam (RSV Rheinzabern) haben sich bei den Deutschen Cyclo-Cross-Meisterschaften in München die Titel in den weiblichen Klassen gesichert.

Elite Frauen
Die letztjährige U23-Meisterin Krahl wurde ihrer Favoritinnenrolle in der Elite-Klasse gerecht und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Die 21-Jährige, die auch noch ein Jahr in der Nachwuchs-Klasse hätte starten können, sich aber für den Aufstieg in die Elite entschied, ließ nichts anbrennen. Vom Start weg legte sie ein hohes Tempo vor und hatte schon bald alle Kontrahentinnen distanziert.

Foto Plomi

«Es hat mich schon ein bisschen überrascht, wie problemlos es heute ging», freute sich Krahl im Ziel. «Aber es war nicht leicht. Ich habe zunächst auf der Runde keinen guten Rhythmus gefunden, dazu habe ich fast zwei Runden gebraucht. Doch dann bin ich gut durch die technischen Passagen und die Schräghänge gekommen. Es ist schon etwas Besonderes für mich, nächstes Jahr das Deutsche-Meister-Trikot im Weltcup vertreten zu dürfen.»
Hinter ihr lag zunächst eine vierköpfige Verfolgerinnengruppe mit Stefanie Paul (Stevens), Lisa Heckmann (Müsing-Kurschat Consulting), Lea Lützen (FC St. Pauli von 1910) und Chiara Beer (Bike Aid), die sich im weiteren Rennverlauf jedoch teilte. Heckmann konnte sich aus der Gruppe absetzen und holte sich mit 1:53 Minuten Rückstand zur Siegerin die Silbermedaille. Paul wurde mit 2:53 Minuten Rückstand Dritte.

Frauen U23
Das Rennen der Frauen U23 fand parallel zu dem der Elite Frauen und Juniorinnen statt. Dort lagen zu Beginn des Rennens Van Thiel und Clea Seidel (RadTeam Seidel Luckenwalde) gemeinsam an der Spitze. Jedoch konnte Van Thiel bereits in Runde zwei von fünf Seidel abschütteln und sicherte sich auch als Solistin mit 1:24 Minuten Vorsprung den Titel vir Seidel.
Bronze ging an Isabel Kämpfert (1. RV Stuttgardia Stuttgart 1886), die sich nach einem mäßigen Start nach vorne arbeitete und Position drei übernahm. Sie wies 2:48 Minuten Rückstand auf.

Juniorinnen
Bei den Juniorinnen war die Titelvergabe eine klare Sache für Bräutigam. Die erstjährige U19-Fahrerin startete schnell und hatte schon nach einer Runde fast eine halbe Minute Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen. Das waren zu diesem Zeitpunkt Judith Rottmann (RC Victoria Neheim), die ebenfalls ihre erste U19-Saison bestreitet, und Jule Märkl (RSC Linden). Während Bräutigam den Abstand immer weiter vergrößerte und mit 31 Sekunden Vorsprung gewann, konnte sich Rottmann von Märkl absetzen und belegte den zweiten Platz. Märkl wurde schließlich noch Dritte mit 1:06 Minuten Rückstand.
@Rad-Net.de

Jordi Meeus Zweiter zum Auftakt der Saison bei Schwalbe Classic

01 [AUS] Caleb Ewan Australia 01:02:35
02 [BEL] Jordi Meeus BORA-hansgrohe + 00
03 [AUS] Kaden Groves Alpecin-Deceuninck + 00
04 [GER] Phil Bauhaus Bahrain Victorious + 00
05 [GER] Marius Mayrhofer Team DSM + 00

06 [NZL] Campbell Stewart Team Jayco-AlUla + 00
07 [GER] Kim Heiduk INEOS Grenadiers + 00
08 [FRA] Paul Penhoët Groupama-FDJ + 00
09 [FRA] Bryan Coquard Cofidis + 00
10 [LAT] Emils Liepins Trek-Segafredo + 00


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Nach einer zweijährigen Pause steht die Tour Down Under wieder auf dem Rennkalender. Die Rennwoche begann mit einem Kriterium, das zwar nicht zur Gesamtwertung der Tour Down Under zählt, aber den schnellen Männern die Gelegenheit bot, ihre Form in einem hart umkämpften Sprint zu zeigen. Nachdem sich eine kleine Gruppe lösen konnte, gelang es Marco Haller wenig später zur Spitze aufzuschließen. Auf der letzten Runde kam das Rennen aber wieder zusammen und Jordi Meeus wurde im Schlusssprint hinter dem Tagessieger Caleb Ewan, knapp Zweiter.

Reaktionen im Ziel
„Es ist ein bisschen schade, wenn man in einem Massensprint knapp Zweiter wird, aber es ist kein schlechtes Ergebnis, die Saison so zu beginnen. Wir wussten, dass Caleb heute Abend einer der großen Favoriten sein würde, aber er ist nicht mit seinem Team hier, sondern mit der Nationalmannschaft. Wir wussten also nicht, welches Team das Rennen kontrollieren würde. Wie erwartet, setzte sich eine kleine Gruppe ab und wir hatten Marco mit an der Spitze, was perfekt für uns war. Die anderen Jungs haben unseren Plan gut umgesetzt und mich so gut wie möglich unterstützt. Am Ende hätte meine Positionierung etwas besser sein können, aber der zweite Platz ist am Ende nicht so schlecht.“ – Jordi Meeus

„Mit einem zweiten Platz beim ersten Rennen der Saison kann man sehr zufrieden sein, besonders wenn man bedenkt, dass Jordi den Jetlag zu verkraften hatte. Ebenso zufrieden sind wir auch mit dem Rennverlauf. Marco Haller hat es geschafft, in die gefährliche Spitzengruppe vorzustoßen und hat da in einer heiklen Rennsituation die Übersicht bewiesen und damit auch gezeigt, dass er schon in Top-Form ist. Für uns war es ein Startpunkt für die Sprintvorbereitung und man kann sagen, dass es in dem Bereich sicher noch Luft gibt, uns zu verbessern. Ich bin sicher, dass wir im Laufe der Tour Down Under es schaffen werden, Jordi den bestmöglichen Support im Lead-Out zu bieten. Im Großen und Ganzen sind wir mit dem Ergebnis und unserem ersten Podestplatz der Saison sehr zufrieden“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

BORA – hansgrohe startet globales Scouting Programm gemeinsam mit Red Bull

Am 1. Februar 2023 ist der offizielle Start des Programms mit dem Namen „Red Bull Junior Brothers“. Ein globales Scouting Programm im Straßenradsport mit dem Ziel, die nächste Generation von Top- Talenten zu finden und zu fördern.

Am Ende des Programms erhalten zwei Fahrer einen Vertrag beim Team Auto Eder, dem U19 Team von BORA – hansgrohe, sowie einen Red Bull Athletenvertrag.

Das Programm richtet sich an die Jahrgänge 2006 und 2007 und läuft in der ersten Phase von 1. Februar bis zum 31. Mai. In dieser Zeit können sich Fahrer mittels ausgewählter Strava Segments und Zwift Rides weltweit für das Programm bewerben. Nach einer Selektion werden die Besten zu einem gemeinsamen Camp im August eingeladen, bevor im September die beiden Sieger feststehen.

Mehr Informationen werden ab 1. Februar auf der Website redbull.com/juniorbrothers zur Verfügung stehen.

Dazu BORA – hansgrohe Team Manager Ralph Denk: „Es ist das erste Mal, das Red Bull sich mit einem Projekt global im Straßenradsport engagiert und es macht mich natürlich stolz, dass sie das gemeinsam mit BORA – hansgrohe tun. Darüber hinaus ist das Projekt an sich auch ein Meilenstein für uns im Scouting. Durch Red Bull Junior Brothers können wir weltweit auf die Suche nach Talenten gehen und erreichen sogar Jungs, die sonst vielleicht gar nicht an Rennen teilnehmen.“

„Erfolgreiche Bewerber müssen Talent, Stärke, aber auch das Potenzial, sich zu verbessern, mitbringen. Speziell im gemeinsamen Camp werden wir die Möglichkeit haben, die Fahrer auf Herz und Nieren zu testen, aber auch persönlich besser kennenzulernen. Der Charakter ist wichtig, denn für eine Profikarriere braucht man Commitment und Durchhaltevermögen“, ergänzt Dr. Christian Schrot, Head of Scouting.