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105. Giro d’Italia – 10. Etappe

Pescara – Jesi – 194 Km

1 GIRMAY Biniam ERI INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 04:32:07
2 van der POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:00
3 ALBANESE Vincenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:00
4 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 00:00
5 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:00
6 BOUWMAN Koen NED JUMBO-VISMA 00:00
7 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:00
8 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
9 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:00
10 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
11 OOMEN Sam NED JUMBO-VISMA 00:00
12 FELLINE Fabio ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:00
13 CHEREL Mikael FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
14 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:00
15 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:00
16 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 00:00

Gesamt:

1 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 42:24:08
2 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:12
3 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:14
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:15
5 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:20
6 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:28
7 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:29
8 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:54
9 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 01:09
10 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:22
11 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 01:23
12 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 01:27
13 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 03:04
14 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 03:09
15 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – EASYPOST 04:22

Wilco Kelderman Vierter nach hektischem Finale auf der 10. Etappe des Giro d’Italia

Nach dem Ruhetag begann das Renngeschehen zunächst mit einem 100 km langen flachen Teilstück entlang der Adriaküste ehe es in der zweiten Rennhälfte der 10. Etappe über einige kurze Anstiege im Landesinneren nach Jesi ging. Mit Jai Hindley und Emanuel Buchmann war BORA – hansgrohe mit zwei GC Fahrern in den Top-10 vertreten und wollte heute sicherstellen, dass die Zwei sicher das Ziel ohne Zeitverluste erreichten. Schon früh distanzierte sich eine kleine Ausreißergruppe, aber ihre Bemühungen blieben am Ende unbelohnt. Nachdem der letzte der Ausreißer gestellt war, hatte sich das Peloton wesentlich ausgedünnt. Im finalen Anstieg kam es zu einer Reihe von Attacken aus dieser Gruppe, in der sich auch Wilco Kelderman, Emanuel Buchmann und Jai Hindley befanden. Die drei BORA – hansgrohe Fahrer blieben aber immer sehr aufmerksam. Auf der Zielgeraden kam es zum Sprint der rund 30 Mann starken Gruppe, den B. Girmay für sich entschied. Wilco erreichte die Ziellinie als Vierter, während Emanuel und Jai den 16. bzw 23. Platz zeitgleich mit dem Sieger belegten und damit weiterhin unverändert in den Top-10 in der Gesamtwertung liegen.

Reaktionen im Ziel
„Das Finale heute war eigentlich nicht so leicht und das reduzierte Feld ist den letzten Anstieg ziemlich schnell gefahren. Ich habe versucht, eine Attacke vor dem Finale zu lancieren, aber das Tempo war zu hoch dafür. Am Ende ist Jai eigentlich einen super Lead-Out für mich gefahren, aber mit den vielen schnellen Männern, die immer noch dabei waren, hat das letztendlich nicht geklappt. Ich bin mit meinem vierten Platz ziemlich zufrieden.“ – Wilco Kelderman
„Wir wussten, was auf uns wartete, besonders im zweiten Teil der Etappe, die wirklich ein Roller Coaster war. Das war wirklich ein schweres Stück Arbeit von unseren Helfern, unsere Klassementfahrer immer in guter Position zu halten. Aber das ist ihnen gut gelungen und wir waren bis zum Schluss mit allen, die wir am Ende da haben wollten in der vorderen reduzierten Gruppe. Mit seinem vierten Platz hat Wilco die heutige Leistung des Teams abgerundet und ist noch ein gutes Ergebnis eingefahren. Für uns war wichtig, dass wir auf die Hauptkonkurrenten im Gesamtklassement keine Zeit verlieren. Und das ist uns durch eine gute Fahrweise von unseren Jungs auch geglückt.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

2022 Tour de Hongrie 5. Etappe und Endstand

5. Etappe 184 km

1. Tiberi, Antonio (Trek – Segafredo) 4:39:31
2. Dunbar, Edward (INEOS Grenadiers) 0:02
3. Rodriguez Garaicoechea, Oscar (Movistar Team) 0:23
4. Battistella, Samuele (Astana – Qazaqstan Team) 0:25
5. Zambanini, Edoardo (Bahrain – Victorious) 0:25
6. Hagen, Carl Fredrik (Israel – Premier Tech) 0:31
7. Eg, Niklas (Uno-X Pro Cycling Team) 0:32
8. Neilands, Krists (Israel – Premier Tech) 0:41
9. Konrad, Patrick (BORA – Hansgrohe) 0:48
10. Charmig, Anthon (Uno-X Pro Cycling Team) 0:55

Endstand:

1. Eddie Dunbar (IRL, INEOS Grenadiers) 20:38:43
2. Óscar Rodríguez (ESP, Movistar Team) 0:23
3. Samuele Battistella (ITA, Astana Qazaqstan Team) 0:28
4. Edoardo Zambanini (ITA, Bahrain – Victorious) 0:29
5. Carl Fredrik Hagen (NOR, Israel – Premier Tech) 0:35
6. Niklas Eg (DEN, Uno-X Pro Cycling Team) 0:36
7. Krists Neilands (LAT, Israel – Premier Tech) 0:43
8. Patrick Konrad (AUT, BORA – hansgrohe) 0:50
9. Anthon Charmig (DEN, Uno-X Pro Cycling Team) 0:59
10. Kamiel Bonneu (BEL, Sport Vlaanderen – Baloise) 1:01
11. Jimmy Janssens (BEL, Alpecin-Fenix) 1:03
12. Filippo Baroncini (ITA, Trek – Segafredo) 1:05
13. Rune Herregodts (BEL, Sport Vlaanderen – Baloise) 1:05
14. Calum Johnston (GBR, Caja Rural – Seguros RGA) 1:19
15. Alexandre Balmer (SUI, Team BikeExchange – Jayco) 1:19

105. Giro d’Italia – 8. und 9. Etappe

9. Etappe: Isernia – Blockhaus – 187 Km

1 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 05:34:44
2 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:00
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:00
4 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
5 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 00:00
6 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:03
7 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 00:16
8 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:34
9 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 00:46
10 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 00:58
11 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 01:08
12 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:08
13 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:39
14 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 01:42
15 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 01:46

Gesamt:

1 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 37:52:01
2 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 00:12
3 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:14
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:15
5 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:20
6 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:28
7 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:29
8 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:54
9 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 01:09
10 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:22
11 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 01:23
12 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 01:27
13 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 03:04
14 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 03:09
15 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 03:26

Jai Hindleys Kampfgeist wird mit Sieg auf brutaler Blockhaus-Etappe des Giro belohnt

Mit 5.000 Höhenmetern und einer brutalen Bergankunft war die 9. Etappe die erste von drei sehr schweren Etappen des diesjährigen Giro und ein wichtiger Tag für die Gesamtwertung vor dem zweiten Ruhetag. Es war deshalb zu erwarten, dass der Kampf um das Rosa Trikot hier voll entbrennen würde. Nachdem der letzte der Ausreißer gut 15 km vor dem Ziel wieder eingeholt war, kam es am Blockhaus zum nervenzerreißenden Schlagabtausch der Favoriten. Leider konnte Wilco Kelderman wegen eines Defekts zu einem unglücklichen Zeitpunkt vor dem Schlussanstieg und trotz seiner Bemühungen den Anschluss zum reduzierten Feld nicht mehr schaffen und als Folge konnte der Niederländer nicht mehr ins Finale eingreifen. Unter dem hohen Tempo von Ineos Grenadiers fielen einige der Klassementfahrer zurück, aber es gelang Jai Hindley und Emanuel Buchmann in der immer kleiner werdenden Spitzengruppe zu fahren. Nach einer Attacke von Carapaz im Steilstück ungefähr 5 km vom Ziel konnte zunächst nur Landa und Bardet folgen. Hinter dem Trio fuhr eine kleine Gruppe um Jai in Schlagdistanz und versuchte diesem Angriff zu folgen. Zu dieser Zeit war Emanuel Buchmann leider ein wenig zu weit hinten. Letztendlich gelang es der Verfolgergruppe um Jai den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden und es kam zu einem Bergaufsprint am Blockhaus. Jai eröffnete früh seinen Sprint und konnte den Sieg gegen seine schnell aufkommenden Kontrahenten feiern. Teamkollege Emanuel erreichte als Siebter mit nur 16 Sekunden Rückstand das Ziel. Nach der heutigen Etappe ist Jai Gesamtfünfter während Emanuel auf dem 9. Platz liegt. Lennard Kämna versuchte lange noch um das Rosa Trikot zu kämpfen, konnte aber den derzeitig Führenden Lopez nicht abhängen und ließ sich auf den letzten Kilometern wieder zurückfallen.

Reaktionen im Ziel
„Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, heute den Sieg zu holen. Ich war den ganzen Berg am Anschlag, und habe versucht, so gut es geht zu überleben. Auf dem letzten Kilometer lief alles zusammen und ich wusste von der Rechtskurve vor dem Ziel und bin da als Erster durch und habe einfach alles gegeben bis zur Ziellinie. Ich bin mein eigenes Tempo gefahren, und habe am Ende schwer gelitten. Wir kamen mit drei Leadern und großen Ambitionen hierher und man sollte niemanden zu diesem Zeitpunkt abschreiben. Der Sieg ist unglaublich, denn letztes Jahr war keine leichte Saison für mich. 2021 musste ich den Giro frühzeitig verlassen und so war es super, heute zu gewinnen, besonders in den Abruzzen wo ich als Amateur so oft gefahren bin.“ – Jai Hindley
„Es war heute eine wirklich harte Etappe, und wir haben das auch im Detail besprochen. Es war der erste Tag in diesem Jahr, an dem wir mit 30 Grad zu kämpfen hatten. Das hat natürlich alle beeinträchtigt. Ich denke also, dass das Team diesen Giro soweit sehr gut gefahren ist, und das ist natürlich wichtig für die Motivation. Was ich noch hinzufügen muss, ist, dass Jai auf jeden Fall eine unglaublich gute Leistung an diesem super schweren Anstieg gezeigt hat. Er war immer mit dabei, als das Rennen im letzten Teil des Anstiegs explodierte. Er ist sein eigenes Tempo gefahren und konnte wieder an die drei Führenden anschließen als sie versuchten, ihn abzuschütteln. Leider hatte Wilco in einem kritischen Moment einen Defekt, als das Rennen nach der letzten Abfahrt richtig schnell wurde. Im Radsport sollte man niemals vor dem Ende aufgeben. Und ich glaube, das sollte von nun an die Motivation für alle sein.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

8. Etappe: Napoli – 149 Km

1 DE GENDT Thomas BEL LOTTO SOUDAL 03:32:53
2 GABBURO Davide ITA BARDIANI-CSF-FAIZANÈ 00:00
3 ARCAS Jorge ESP MOVISTAR TEAM 00:00
4 VANHOUCKE Harm BEL LOTTO SOUDAL 00:04
5 GIRMAY Biniam ERI INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:15
6 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:15
7 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:15
8 POELS Wout NED BAHRAIN – VICTORIOUS 00:33
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:33
10 FELLINE Fabio ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 02:56
11 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROËN TEAM 02:56
12 RAVANELLI Simone ITA DRONE HOPPER – ANDRONI GIOCATTOLI 02:56
13 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 03:02
14 MONIQUET Sylvain BEL LOTTO SOUDAL 03:15
15 FETTER Erik HUN EOLO-KOMETA 03:22

Ausreißer siegt auf der 8. Giro Etappe in Neapel, BORA-hansgrohe bereit für morgige Blockhaus-Etappe

Nach dem gestrigen schweren Tag folgte heute eine kurze aber dennoch knifflige Etappe. Mit vielen kleinen Anstiegen ging es während des Tages auf den 153 km rund um Neapel auf und ab. Vor der morgigen Strecke mit der Bergankunft am Blockhaus ging es heute für BORA – hansgrohe darum Kraft zu sparen und ihre GC-Fahrer ohne Zeitverlust ins Ziel zu bringen. Schon bald nach dem Start löste sich eine große Ausreißergruppe, die während des Tages gut zusammenarbeitete und das Feld bis zum Ende auf Distanz hielt. 8 km vor dem Ziel versuchte Lennard Kämna, sich vom Peloton zu lösen, doch J. Lopez, der derzeitig Führende in der Gesamtwertung, war schnell an seinem Hinterrad und der Deutsche gab somit seinen Ausreißversuch auf. Am Ende holte Thomas De Gendt den Sieg aus der Spitzengruppe, während alle GC-Fahrer des Rennstalls aus Raubling sicher das Ziel erreichten.

Reaktionen im Ziel
„Die heutige achte Etappe in Neapel war nicht leicht. Das Peloton entschied sich, die große Ausreißergruppe früh ziehen zu lassen. Hinten im Peloton gab es einen großen Kampf um Positionen und ich glaube wir haben da einen guten Job gemacht. Das ganze Team war 100% bereit, unsere Klassementfahrer voll zu unterstützen und sie aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Diesen Plan haben wir voll umgesetzt und wir können mit dem Ausgang des heutigen Tages vor der schweren Etappe morgen zufrieden sein.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Tro-Bro Léon – 208 Km

1 HOFSTETTER Hugo FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 05:07:15
2 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS-KTM 00:00
3 SWIFT Connor GBR TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:09
4 DE ROOIJ Jesse NED BIKE AID 00:30
5 WATSON Sam GBR GROUPAMA-FDJ 00:30
6 LOUVEL Matis FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:30
7 PICHON Laurent FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:30
8 VAN NIEKERK Morne RSA ST MICHEL-AUBER 93 00:30
9 DUJARDIN Sandy FRA TOTALENERGIES 00:30
10 LADAGNOUS Matthieu FRA GROUPAMA-FDJ 00:33
11 BEULLENS Cédric BEL LOTTO SOUDAL 00:35
12 KRON Andreas DEN LOTTO SOUDAL 01:12
13 VERMEERSCH Florian BEL LOTTO SOUDAL 01:16
14 DELETTRE Alexandre FRA COFIDIS 01:35
15 PLANCKAERT Baptiste BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 02:04

Lannilis, Sunday, May 15th 2022 – Rain played a significant role in the thirty-eighth edition of the Tro Bro Leon and the storyline of a nervous race, requiring riders to demonstrate their endurance, resistance, luck, clarity and agility. Hugo Hofstetter (Team Arkea Samsic) wins the race ahead of Luca Mozzato (B&B Hotels – KTM) and Connor Swift (Team Arkea Samsic).

The race started at 11.44 am with 22 teams and 152 riders, without former French champion Anthony Roux (Groupama-FDJ), who withdrew after a crash on Saturday in the Grand Prix du Morbihan. As the rain poured down, Marc Sarreau (AG2R-Citroën), Martin Urianstad (Uno-X Pro), Morné Van Niekerk (St-Michel – Auber 93) and Charles-Etienne Chrétien (Premier Tech U23) broke away as the peloton exited Porspoder (km 16). Their lead peaked at six minutes at the beginning of the first dirt sector (km 44) at the close of the opening hour.

TotalEnergies takes matters into its hands.
It stopped raining briefly at Saint-Divy when the TotalEnergies team was the first to start the chase at Km 70. The gap progressively shrank, falling to 4:25s at the beginning of the sixth of the 29 dirt sectors (“ribinou”), where many riders who suffered punctures.
Marc Sarreau broke his rear wheel with 90 kilometres to go. But he regained his position in the leading group, whilst Anthony Turgis (TotalEnergies) accelerated hard on a series of dirt sectors that caused several punctures and crashes. The UAE-Team Emirates team paid a heavy price for their bad luck, with Mikkel Bjerg and Rui Oliveira retiring from the race.
On the seventh dirt sector, Anthony Turgis attacked and formed the lead group with defending Tro Bro Leon winner Connor Swift (Arkea-Samsic), Arnaud De Lie and Florian Vermeersch (Lotto-Soudal) before a peloton of some 60 riders formed again.
The race of the leading riders was still troubled by the punctures of Morné Van Niekerk and Martin Urianstad, with 71 kilometres to go. They regained their spots in the lead group before Marc Sarreau was dropped on the thirteenth dirt sector on the Kervidot climb.
Team TotalEnergies accelerated several times with Anthony Turgis and Niki Terpstra, whereas Bryan Coquard (Cofidis) was dropped and then retired. With 55 kilometres remaining, the breakaway held onto a 50- second lead from the peloton, led by Arkea-Samsic, which until then had avoided any bad luck.

Arkea-Samsic shows collective strength
Using their collective strength, the Breton team made a difference in the strategic “La Ferme” ribin. Clément Russo and Connor Swift took sixteen riders with them. After several accelerations, the defending winner of the Tro Bro Leon, Connor Swift accelerated with 26 kilometres to go. His teammate Laurent Pichon caught him three kilometres later in ribin 23 at Mescleguer, followed in the next dirt sector by 2021 Paris-Roubaix runner-up, Florian Verneersch (Lotto-Soudal), and Luca Mozzato (B&B Hotels-KTM). Stan De Wulf (AG2R-Citroën) was also in this group, but he crashed before the junction.

Hugo Hofstetter raises his arm, finally!
Fifteen kilometres from the finish, Baptiste Planckaert (Intermarché-Wanty-Gobert), third in the 2021 Tro Bro Leon, tried to counter-attack with Hugo Hofstetter (Arkéa-Samsic) but suffered a puncture. Hofstetter re-joined the front of the race just as Florian Vermeersch got a flat tyre. The leading group then consisted of the three Arkea-Samsic riders and the Italian Mozzato.
On the second pass of the “La Ferme” ribin, Laurent Pichon fell victim to a puncture. He re-joined the race with the chasing group at 30 seconds.
The battle for the victory came down to Hofstetter, Mozzato and Connor Swift. The French rider won the sprint ahead of his Italian counterpart to take his first victory of the year. Up until today, he had finished on the podium seven times since the beginning of the season.

Top 10
1) Hugo Hofstetter (Fra) Team Arkea-Samsic les 207,8 km, 5h07’15’’
2) Luca Mozzato (Ita) B&B Hotels-KTM +0’’
3) Connor Swift (G-B), Team Arkea-Samsic +9’’
4) Arnaud De Lie (Bel) Lotto-Soudal +30’’
5) Samuel Watson (G-B) Groupama-FDJ +30’’
6) Matis Louvel (Fra) Team Arkea-Samsic +30’’
7) Laurent Pichon (Fra) Team Arkea-Samsic +30’’
8) Morné Van Niekerk (Afs) St-Michel – Auber 93 +30’’
9) Stan Dewulf (Bel) AG2R-Citroën Team +30’’
10) Matthieu Ladagnous (Fra) Groupama-FDJ +30’’

QUOTE OF THE WINNER

“Since the beginning of the season I was sure of my strengths. I knew it was a matter of time. Last year my team made the difference by toughening up the race in the same farm sector. This year we followed the same game plan. We knew where we were going. Our numerical superiority made the difference. In the final run, despite my cramps, I believed in myself and I did sprint for the win.”
@ASO

105. Giro d’Italia – 7. Etappe

Diamante – Potenza – 196 Km

1 BOUWMAN Koen NED JUMBO-VISMA 05:12:30
2 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 00:02
3 FORMOLO Davide ITA UAE TEAM EMIRATES 00:02
4 DUMOULIN Tom NED JUMBO-VISMA 00:19
5 VILLELLA Davide ITA COFIDIS 02:25
6 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 02:59
7 ALBANESE Vincenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 02:59
8 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 02:59
9 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 02:59
10 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 02:59
11 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:59
12 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 02:59
13 GALL Felix AUT AG2R CITROEN TEAM 02:59
14 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 02:59
15 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 02:59

Gesamt:

1 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 28:39:05
2 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 00:38

3 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:58
4 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 01:42
5 VANSEVENANT Mauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 01:47
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:55
7 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 01:58
8 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:00
9 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:04
10 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:06
11 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 02:06
12 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:15
13 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 02:15
14 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 02:16
15 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 02:18

7. Etappe des Giro: Lennard Kämna verliert Blaues Trikot, alle BORA-hansgrohe Klassementfahrer erreichen sicher das Ziel

Nach einem eher ruhigen Tag gestern, versprach die heutige Etappe vom Profil her ein weit interessanteres Rennen. Mit 4,510 Höhenmetern auf der 196 km langen Strecke zwischen Diamante und Potenza wartete eine anspruchsvolle Etappe über den südlichen Apennin auf das Peloton. Nach 35 km kam es zu den ersten Attacken, und auch Lennard Kämna versuchte wegzukommen, doch das Feld reagierte auf alle Angriffe bis sich nach rund 70 gefahrenen Kilometern eine 7-köpfige Ausreißergruppe erfolgreich absetzen konnte. Eine reduzierte Spitzengruppe machte den Sieg dann letztlich unter sich aus, während Lennard Kämna dahinter im Feld Sechster wurde. Damit bleibt er Gesamtzweiter, musste aber sein Blaues Trikot, nach drei Tagen als Führender der Bergwertung, an den Tagessieger K. Bouwman abgeben. Alle BORA – hansgrohe GC Fahrer überquerten die Ziellinie in Potenza ohne Zeitverlust auf die anderen Klassementfahrer.

Reaktionen im Ziel
„Heute war es die erste wirklich schwere Etappe. Es war auch ziemlich warm und das war ein Faktor im Rennen. Aber alles ging ganz gut und unsere drei GC Fahrer kamen gut durch und waren immer in einer guten Position. Sie blieben immer am Hinterrad der anderen GC Teams. Wir versuchten auch mit Lenni in eine Ausreißergruppe zu kommen, aber da er Zweiter in der Gesamtwertung war, ließen sie ihn nicht weg. Danach galt es die Etappe zu überleben und gut durch den Tag zu kommen. Alle haben einen guten Job gemacht, Giovanni fuhr stark und blieb bei unseren GC Fahrern bis zum Schluss. Wir hatten die Idee etwas im Finale zu unternehmen, um vielleicht das Rosa Trikot zu erobern. Aber als wir im Finale ankamen und INEOS Grenadiers das Tempo verschärfte, sahen wir, dass wir am Ende keine Chance haben werden und haben es dann auch nicht versucht.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

105. Giro d’Italia – 6. Etappe

Palmi – Scalea – 192 Km


Photo by Plomi

1 DEMARE Arnaud FRA GROUPAMA – FDJ 05:02:33
2 EWAN Caleb AUS LOTTO SOUDAL 00:00
3 CAVENDISH Mark GBR QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
4 GIRMAY Biniam ERI INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:00
5 NIZZOLO Giacomo ITA ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
6 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
7 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROEN TEAM 00:00
8 CONSONNI Simone ITA COFIDIS 00:00
9 ALBANESE Vincenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:00
10 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:00
11 MODOLO Sacha ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
12 ZABEL Rick GER ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
13 GABBURO Davide ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
14 AFFINI Edoardo ITA JUMBO-VISMA 00:00
15 TAGLIANI Filippo ITA DRONE HOPPER – ANDRONI GIOCATTOLI 00:00

Gesamt:

1 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 23:23:36
2 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 00:38
3 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:58
4 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 01:42
5 VANSEVENANT Mauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 01:47
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:55
7 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 01:58
8 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:00
9 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:04
10 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:06

Lennard Kämna verteidigt auch auf der 6. Etappe das Bergtrikot des Giro

Am ersten Tag auf dem italienischen Festland wartetet eine wenig anspruchsvolle Strecke von Palmi nach Scalea entlang der Küste aufs Peloton und nach 192 km konnten die Sprinter den Sieg am Ende unter sich ausmachen. Das Feld startete gemächlich in die Etappe und BORA-hangrohe wollte vor der morgigen schweren Etappe kräftesparend im Feld fahren und ihre GC Fahrer sicher ins Ziel bringen. Lennard Kämna sammelte zwei Punkte in der einzigen Bergwertung des Tages und liegt im Kampf um das Blaue Trikot weiterhin an der Spitze. Am zweiten Zwischensprint holte er sich auch noch eine Bonussekunde. GC Fahrer Emanuel Buchmann, Jai Hindley und Wilco Kelderman erreichten das Ziel im Hauptfeld.

Reaktionen im Ziel
„Heute war ein leichter Tag für uns und ich glaube, es hat mir gut getan, einfach die Beine zu drehen und mich ein bisschen zu erholen. Morgen wird’s aber super hart. Ich erwarte ein schweres Rennen und werde versuchen so lange wie möglich zu überleben. Ich kann aber im Moment nicht genau sagen, ob das Blaue Trikot ein konkretes Ziel sein wird, wir müssen einfach nur mal schauen, wie es weitergeht.“ – Lennard Kämna

2022 Tour de Hongrie 2. Etappe

01 [NED] Fabio Jakobsen Quick-Step Alpha Vinyl Team 03:59:20
02 [FRA] Rudy Barbier Israel-Premier Tech + 00
03 [BEL] Sasha Weemaes Sport Vlaanderen-Baloise + 00
04 [ISR] Itamar Einhorn Israel-Premier Tech + 00
05 [GER] Max Kanter Movistar Team + 00
06 [ITA] Matteo Moschetti Trek-Segafredo + 00
07 [BEL] Simon Dehairs Alpecin-Fenix + 00
08 [GER] Marius Mayrhofer Team DSM + 00
09 [BEL] Tom Van Asbroeck Israel-Premier Tech + 00
10 [AUT] Patrick Konrad BORA-hansgrohe + 00

Gesamt:

01 [BEL] Jens Reynders Sport Vlaanderen-Baloise 08:33:52
02 [NED] Fabio Jakobsen Quick-Step Alpha Vinyl Team + 04
03 [NED] Olav Kooij Jumbo-Visma + 04
04 [ITA] Elia Viviani INEOS Grenadiers + 05
05 [FRA] Rudy Barbier Israel-Premier Tech + 08
06 [BEL] Sasha Weemaes Sport Vlaanderen-Baloise + 10
07 [GBR] Matthew Walls BORA-hansgrohe + 10
08 [ITA] Filippo Baroncini Trek-Segafredo + 10
09 [HUN] Marton Dina EOLO-Kometa Cycling Team + 10
10 [USA] Joey Rosskopf Human Powered Health + 12

105. Giro d’Italia – 5. Etappe

Catania – Messina – 172 Km


Photo by Plomi

1 DEMARE Arnaud FRA GROUPAMA – FDJ 04:03:56
2 GAVIRIA RENDON Fernando COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
3 NIZZOLO Giacomo ITA ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
4 BALLERINI Davide ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
5 GIRMAY Biniam ERI INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:00
6 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
7 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:00
8 TESFAZION Natnael ERI DRONE HOPPER – ANDRONI GIOCATTOLI 00:00
9 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:00
10 CONSONNI Simone ITA COFIDIS 00:00

Gesamt:

1 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 18:21:03
2 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 00:39
3 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:58
4 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 01:42
5 VANSEVENANT Mauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 01:47
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:55
7 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 01:58
8 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:00
9 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:04
10 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:06
11 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 02:06
12 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:15
13 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 02:15
14 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 02:16
15 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 02:18

Lennard Kämna weiter im Bergtrikot und Gesamtzweiter nach der 5. Etappe des Giro d’Italia

Die letzte Etappe in Sizilien bevor der Giro das italienische Festland erreichte, bot auf ihrer 174 km langen Strecke von Catania nach Messina den schnellen Männern eine Chance. Eine Ausreißergruppe setzte sich früh ab, doch das Feld ließ sie nie zu weit entkommen. Durch die Tempoverschärfung von Alpecin-Fenix am Fuße des Portella Mandrazzi gerieten einige Sprinter in Schwierigkeiten und wurden dadurch abgehängt. Lennard Kämna, der gestern das Blaue Trikot eroberte, holte sich hinter den fünf Ausreißern noch einen Punkt in der Bergwertung, bevor in der Abfahrt die Spitzengruppe wieder eingesammelt war und die Etappe in einem Sprint entschieden wurde. Alle BORA-hansgrohe Fahrer erreichten sicher das Ziel. Der Raublinger Rennstall behält nach der Etappe auch die Führung in der Teamwertung, während Lennard weiterhin auf dem zweiten Gesamtplatz liegt und auch morgen das Bergtrikot tragen wird.

Reaktionen im Ziel
„Gestern war ohne Frage ein harter Tag und ich war froh, dass die heutige Strecke nicht so anstrengend war. Es war auch wirklich schön, meinen ersten Tag im blauen Trikot zu verbringen. Das ist das erste Wertungstrikot, das ich in meiner ganzen Karriere trage und ich bin sehr stolz darauf. Wir werden mal schauen, wie es weitergeht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Trikot ein konkretes Ziel sein wird, aber es gibt doch viele Möglichkeiten in den nächsten Wochen und so werden wir von Tag zu Tag sehen, was möglich ist. Vielleicht gehe ich auf das Trikot, vielleicht nicht.“ – Lennard Kämna
„Heute war eine Etappe für die Sprinter, und unser Ziel war es einfach sicher durchzukommen und den Tag zu nutzen, um uns von der gestrigen Ätna-Etappe etwas zu erholen. Das hat auch geklappt. Die Jungs sind stark gefahren und haben sich auch im Finale gut vorne gehalten, um sicherzustellen, dass unsere GC-Kandidaten nicht in Gefahr geraten.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

2022 Tour de Hongrie 1. Etappe

01 [NED] Olav Kooij Jumbo-Visma 04:34:46
02 [ITA] Elia Viviani INEOS Grenadiers + 00
03 [GBR] Matthew Walls BORA-hansgrohe + 00
04 [FRA] Rudy Barbier Israel-Premier Tech + 00
05 [ITA] Matteo Moschetti Trek-Segafredo + 00
06 [GER] Max Kanter Movistar Team + 00
09 [GER] Marius Mayrhofer Team DSM + 00

Matthew Walls zum Auftakt der Tour de Hongrie auf Platz drei

Nachdem der Giro d’Italia das Land verlassen hat, ging es für BORA – hansgrohe heute in Ungarn mit der fünftägigen Tour de Hongrie (UCI 2.1) weiter. Die erste Etappe führte die Profis über 197,5 hügelige Kilometer von Csákvár nach Székesfehérvár. Erst auf dem letzten Kilometer wurde die vierköpfige Fluchtgruppe des Tages vom Feld gestellt, in dem auch BORA – hansgrohe viel Arbeit geleistet hat. In einem hektischen Finale konnte Matthew Walls beim Sieg von O. Kooij auf einen starken dritten Platz sprinten.

Reaktionen im Ziel
„Das war eine super erste Etappe für uns und mit Platz drei im heutigen Sprint bin ich erstmal zufrieden. Es war ein sehr hektisches Finale und ehrlich gesagt war es eine ziemlich knappe Angelegenheit für die Ausreißergruppe beziehungsweise für uns als Peloton. Die Jungs haben super Nachführarbeit geleistet und mir den Sprint optimal vorbereitet. Die Form stimmt auf jeden Fall, so kann es auch auf den kommenden Etappen weiter gehen.“ Matthew Walls

„Ein super Einstand für uns hier im sonnigen Ungarn! Unser Plan heute war ganz klar für Matthew Walls zu fahren, das haben die Jungs hervorragend gemacht und im Feld viel Arbeit geleistet. Mit einem Podium in die Rundfahrt zu starten ist natürlich auch ein Booster für die Motivation und die Stimmung. Wir freuen uns auf die nächsten Etappen und versuchen auch morgen wieder um den Sieg zu sprinten.“ Torsten Schmidt, Sportlicher Leiter

105. Giro d’Italia – 4. Etappe

4. Etappe: Avola – Etna – 172 Km


Photo by Plomi

1 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 04:32:11
2 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 00:00
3 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:34
4 MONIQUET Sylvain BEL LOTTO SOUDAL 02:12
5 VANSEVENANT Mauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 02:12
6 LEEMREIZE Gijs NED JUMBO-VISMA 02:31
7 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 02:37
8 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:37
9 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:37
10 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 02:37
11 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:37
12 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 02:37
13 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 02:37
14 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 02:37
15 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 02:37
16 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:37
17 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 02:37
18 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 02:37
19 SOSA CUERVO Ivan Ramiro COL MOVISTAR TEAM 02:37
20 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 02:37
21 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 02:37

Gesamt:

1 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 14:17:07
2 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 00:39
3 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:58
4 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 01:42
5 VANSEVENANT Mauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 01:47
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:55
7 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:00
8 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 02:00
9 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:04
10 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:06
11 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 02:06
12 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:15
13 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 02:15
14 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 02:16
15 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 02:18

Phänomenaler Lennard Kämna gewinnt die Giro Ätna-Etappe aus der Ausreißergruppe

Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Ungarn und einem Reisetag begrüßte die Italien-Rundfahrt die Fahrer mit einer Bergankunft in Sizilien, wobei es nach 172 km im Sattel zum Schluss auf den Ätna ging. Nach einigen erfolglosen Versuchen gelang es letztlich einer 14-Mann starken Ausreißergruppe um Lennard Kämna sich vom Feld zu lösen und ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als 11 Minuten auszubauen. Im finalen Anstieg hinauf zum Ätna distanzierte sich S. Oldani von der Spitzengruppe, verfolgt 15 km später von J. López. Mit ungefähr 6 km zum Ziel attackierte Lennard aus einer 3-Mann Verfolgergruppe heraus und hängte seine Begleiter ab. Rund zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel gelang es ihm auf López an der Spitze aufzuschließen, und das Duo nahm die letzten Kilometer zusammen in Angriff. Am Ende setzte sich Lennard im Zweiersprint durch und holte den Etappensieg. Damit übernimmt er auch die Führung in der Bergwertung und ist nun Gesamtzweiter. Die GC-Fahrer Wilco Kelderman, Jai Hindley und Emanuel Buchmann zeigten auch eine starke Leistung und beendeten die Etappe in der 16-Mann Favoritengruppe.

Reaktionen im Ziel
„Das war ein super harter Tag, besonders der Schlussanstieg. Ich habe fast geglaubt, dass ich die Chance auf den Etappensieg verloren habe, als ich hörte, dass López 35 Sekunden Vorsprung hatte. Aber ich konnte noch einmal aufschließen. Dann habe ich versucht, mich etwas für den Sprint zu erholen und das hat geklappt. Diesen Sieg in der Tasche zu haben ist für unser Team besonders wichtig und nimmt den Druck etwas weg. Für uns verlief alles recht gut und wir sind auf dem richtigen Weg. Ich übernehme jetzt auch die Führung in der Bergwertung. Das ist das erste Wertungstrikot, das ich in meiner Karriere trage und ich bin sehr stolz darauf.“ – Lennard Kämna
„Heute Morgen haben wir besprochen, dass die Etappe in zwei Richtungen verlaufen könnte: entweder kontrollieren die Teams der Klassementfahrer das Rennen gut, oder es wird eine große Ausreißergruppe zugelassen. Sollte sich heute eine große Gruppe absetzen können, wollten wir mit Lennard, der in guter Form ist, vertreten sein. Er hat eine unglaubliche Leistung erbracht und sich seine Kräfte gut eingeteilt. Am Anfang hat er seine Energie gespart und dann Vollgas gegeben. Wir sind sehr froh, eine Etappe gewonnen zu haben, und die Moral in der Mannschaft ist sehr gut. Unsere Favoriten für die Gesamtwertung konnten auch in einer Gruppe von etwa 20 Fahrern das Ziel erreichen und blieben damit mit den anderen Favoriten zusammen. Es war also auch aus dieser Perspektive eine gute Leistung.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

105. Giro d’Italia – 3. Etappe

Kaposvár – Balatonfüred – 201 Km


Photo by Plomi

1 CAVENDISH Mark GBR QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:56:39
2 DEMARE Arnaud FRA GROUPAMA – FDJ 00:00
3 GAVIRIA RENDON Fernando COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
4 GIRMAY Biniam ERI INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:00
5 MARECZKO Jakub ITA ALPECIN-FENIX 00:00
6 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:00
7 CONSONNI Simone ITA COFIDIS 00:00
8 EWAN Caleb AUS LOTTO SOUDAL 00:00
9 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:00
10 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
11 NIZZOLO Giacomo ITA ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
12 FIORELLI Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
13 BOL Cees NED TEAM DSM 00:00
14 ALBANESE Vincenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:00
15 OLDANI Stefano ITA ALPECIN-FENIX 00:00

Gesamt:

1 van der POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 09:43:50
2 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:11
3 DUMOULIN Tom NED JUMBO-VISMA 00:16
4 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:24
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 00:24
6 TULETT Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:24
7 FOSS Tobias S NOR JUMBO-VISMA 00:28
8 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 00:28
9 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:29
10 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:29
11 GONCALVES ALMEIDA Joao Pedro POR UAE TEAM EMIRATES 00:29
12 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:30
13 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 00:33
14 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:35
15 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:35

Nach dem letzten Tag in Ungarn ist BORA – hansgrohe bereit für die nächsten Giro-Etappen in Sizilien

Die letzte Etappe in Ungarn führte über 201 km von Kaposvár nach Balatonfüred. Eine fast komplett flache Etappe, die am Plattensee endete, wartete auf das Peloton, und wie erwartet kam es am Ende zu einem Massensprint. Für BORA – hansgrohe war es heute wichtig vor dem morgigen Reisetag ohne Schwierigkeiten und Zeitverluste ins Ziel zu kommen. Im Sprintfinale holte Cavendish den Sieg, während BORA – hansgrohe sich aus dem Massensprint heraushielt und die Fahrer des Raublinger Rennstalls gemeinsam die Ziellinie überquerten.

Reaktionen im Ziel
„Unser Ziel war heute einfach sicher von A nach B zu kommen und das hat einwandfrei geklappt. Es war klar, dass es heute zu einem Sprint kommen würde und für uns war da nichts zu holen. Das schöne war, dass wieder unglaublich viele Leute an der Strecke waren. Da können wir uns generell bei all den Ungarn bedanken, die in den letzten Tag mit uns Radsport gefeiert haben. Jetzt geht es nach Italien und dann wartet die erste Bergetappe, da werden wir auch wieder eine Rolle spielen.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter