Archiv der Kategorie: Ergebnisse

Scheldeprijs 2019

1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
2 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
3 Christopher Lawless (GBr) Team Sky
4 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis, Solutions Credits
5 Roy Jans (Bel) Corendon-Circus
6 Kris Boeckmans (Bel) Vital Concept-B&B Hotel
7 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin
8 Emils Liepins (Lat) Wallonie Bruxelles
9 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
10 Matteo Moschetti (Ita) Trek-Segafredo

Später mehr….

Baskenland-Rundfahrt 2. Etappe

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 3:29:37
2 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:01
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
4 Omar Fraile (Spa) Astana Pro Team
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
6 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
8 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
9 Tadej Pogaar (Slo) UAE Team Emirates
10 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep

Mit Rang sechs auf der zweiten Etappe der Baskenland-Rundfahrt verteidigt Max Schachmann seine Gesamtführung
Heute stand eine knapp 150 km lange Etappe auf dem Programm der Baskenland-Rundfahrt. Obwohl die Strecke relativ kurz war, galt es dennoch einige Tücken zu meistern. Schon früh im Rennverlauf mussten die Fahrer zwei Anstiege der 3. Kategorie bewältigen, bevor der Kurs über hügeliges Terrain zum Zielort Gorraiz führte. Dort wartete ein kurzer Schlussanstieg auf den letzten 1000 Metern mit rund acht Prozent Steigung. In diesem Jahr hatten die Organisatoren auch noch fünf Sektoren auf unbefestigten Straßen eingeplant, die den Parcours zusätzlich erschwerten. Nach dem Startschuss dauerte es nicht lange, bis sich vier Fahrer vom Feld lösen konnten, um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Allerdings betrug ihr Vorsprung nie mehr als 2:45 Minuten. Mit dem Gesamtführenden Max Schachmann übernahm BORA – hansgrohe gleich zu Beginn die Tempoarbeit im Feld, besonders Cesare Benedetti zeigte sich immer wieder an der Spitze. Bereits 50 km vor dem Ziel wurden die Ausreißer gestellt, als auf den ersten Schotterpassagen das Feld in einige Gruppen zersplitterte. In der ersten Gruppe war BORA – hansgrohe gut vertreten, und Max konnte sich bei den Zwischensprints wertvolle Bonussekunden sichern. Ein klein gewordenes erstes Feld kämpfte auf den letzten 20 Kilometern an der Spitze, und Jay McCarthy führte die Gruppe in den Schlussanstieg. Schachmann versuchte eine Attacke von Lambrecht zu kontern, musste sich beim Sieg von J. Alaphilippe aber heute mit Rang sechs begnügen. Dahinter erreichte Patrick Konrad das Ziel als Siebenter. Damit verteidigte Max Schachmann auch seine Gesamtführung. Mit Konrad auf Rang sechs und Buchmann auf dem 10. Rang sind zwei weitere BORA – hansgrohe Fahrer in den Top-Ten der Baskenland-Rundfahrt zu finden.
Reaktionen im Ziel
„Glückwunsch an Alaphilippe. Heute hatte ich keine Chance. Man musste noch Körner am Ende haben und natürlich auch das richtige Timing. Heute haben die Beine entschieden. Morgen haben wir eine lange Etappe vor uns und es wird ein etwas anderes Rennen geben. Ich bin mir sicher, dass es eine recht schwere Etappe werden wird, aber wir werden unser Bestes geben.“
– Max Schachmann
“Es war heute eine schwere Etappe, besonders die Sektoren mit den unbefestigten Straßen waren tückisch. Wir waren darauf gut vorbereitet und sind den ganzen Tag von vorne gefahren. Das Peloton teilte sich am Ende in mehrere Gruppen, aber wir waren mit vier unserer Jungs gut vertreten. Max holte noch Bonussekunden, und mit seinem 6., bzw. Patricks 7. Platz, können wir durchaus zufrieden sein. Die Jungs haben alle einen tollen Job gemacht.”
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA

Baskenland-Rundfahrt – Max Schachmann gewinnt Auftaktzeitfahren

1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:17:10
2 Daniel Martínez (Col) EF Education First 0:00:09
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:00:10
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:12
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:16
6 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:19
7 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:22
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:24
9 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:30
10 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 0:00:31
11 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:00:32
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida
13 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:34
14 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:35
15 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:37

Max Schachmann gewinnt das Einzelzeitfahren zum Auftakt der Baskenland-Rundfahrt
Die 59. Austragung der Baskenland-Rundfahrt begann heute mit einem fast 12 km langen Einzelzeitfahren in Zumarraga, das erste Mal, dass die Rundfahrt mit einem Rennen gegen die Uhr eröffnet wurde. Der Parcours war im ersten Teil nicht besonders anspruchsvoll, wies aber 3 km vor dem Ziel einen 2,3 km langen und durchschnittlich 10 Prozent steilen Anstieg auf. Gregor Mühlberger war der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der das Zeitfahren am frühen Nachmittag auf nasser Straße in Angriff nahm, und er benötigte 18:39 für die Strecke. Wenig später folgten Cesare Benedetti und Jay McCarthy. E. Mas setzte eine erste Richtmarke im Ziel mit einer Zeit von 17:34. Doch dann machte sich Patrick Konrad auf den Weg. An der zweiten Zwischenzeit nach der Steigung lag Konrad zwei Sekunden hinter dem bis dahin führenden Mas, konnte auf den letzten Kilometern aber noch zulegen und erzielte eine neue Bestzeit von 17:29. Seine Teamkollegen Max Schachmann und Emanuel Buchmann machten sich als Letzte für das Team auf die Strecke. Max konnte auf dem Parcours seine Stärke demonstrieren und es gelang ihm die Zeit seines Teamkollegen, um weitere 19 Sekunden zu verbessern. Eine Zeit, die heute nicht mehr zu schlagen war und am Ende für den Tagessieg, und damit auch für die Gesamtführung reichte. Emanuel Buchmann zeigte als 15. der Tageswertung ebenfalls eine anspruchsvolle Leistung und rundete damit ein hervorragendes Gesamtergebnis von BORA – hansgrohe ab.
Reaktionen im Ziel
„Dies ist mein dritter Sieg in dieser Saison und ist wirklich etwas Besonderes. Es war ein schweres Einzelzeitfahren und ich wusste nicht, ob ich es schaffen würde, besonders bei einem so starken Feld von guten Fahrern, wie z.B, Alaphilippe. Wir sind hier mit einem sehr starken Team und haben deshalb auch mehrere Optionen. Und natürlich sind wir mit großen Ambitionen hierhergekommen und wollen auch etwas erreichen.“
– Max Schachmann

„Wir haben den Kurs schon gestern mehrmals trainiert, und hatten gesagt, dass wenn es nasse Straßen gibt, wir uns auf einen Fahrradwechsel vorbereiten werden. Dann wurde aber entschieden, nachdem es relativ trocken für Max war, dass er auf dem Zeitfahrrad bleiben sollte. Er ist gut klar gekommen und er ist technisch ein ganz sauberes Zeitfahren gefahren, damit hat er einen super schönen Sieg errungen. Aber auch die GC Fahrer im Team, allen voran Patrick Konrad, haben eine ganz starke Leistung gezeigt. Emanuel Buchmann hat ebenfalls gut abgeschnitten. Jetzt schauen wir mal von Tag zu Tag weiter.“
– André Schulze, sportlicher Leiter
@BORA

Flandern-Rundfahrt – Die ‚Ronde‘

1 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 6:18:49
2 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:14
3 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:17
4 Mathieu van der Poel (Ned) Corendon-Circus
5 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
8 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
9 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
11 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
12 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal
13 Dries Van Gestel (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
14 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
15 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First
16 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep
17 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
18 Dylan van Baarle (Ned) Team Sky 0:00:24
19 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo 0:01:19
20 Stijn Vandenbergh (Bel) AG2R La Mondiale 0:01:58
Mit 270,1 Kilometern präsentierte sich die Ronde heute um rund 20 km länger als in den letzten Jahren. Durch insgesamt 17 Hellingen und 13 Kopfsteinpflasterpassagen war die Strecke gewohnt anspruchsvoll, wobei zu erwarten war, dass die Entscheidung beim dritten Anstieg zum Oude Kwaremont (2,2 km, max. 11,6 %), bzw. dem darauffolgenden Paterberg (360 m, max. 20,3 %) fallen würde. Beim Start in Antwerpen zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, 15 Grad und Sonnenschein begleitete das Fahrerfeld auf den ersten Kilometern in Richtung Südosten, wobei heute von Beginn an Attacke auf Attacke folgte. Nach rund 20 km konnten sich dann vier Fahrer vom Feld absetzen, dort hielten aber vor allem die kleineren Teams, die die Gruppe verpasst hatten, das Tempo zuerst weiter hoch. Erst weitere 20 Kilometer später ließ das Feld die Gruppe endgültig ziehen und der Vorsprung entwickelte sich nun rasch in Richtung neun Minuten. Mit Jumbo-Visma und Deceuninck – Quick Step übernahmen zwei Teams im Feld noch vor der Zieldurchfahrt in Oudenaarde Verantwortung, und zogen das Tempo an. Vor dem ersten Anstieg des Tages waren noch 150 km zurückzulegen und der Abstand zwischen Spitze und Feld war auf unter fünf Minuten gesunken. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich auch BORA – hansgrohe immer wieder vorne im Peloton, denn von nun an war es wichtig, eine gute Position zu verteidigen. An der Kapelmuur machte man im Feld zum ersten Mal ernst und die Hauptgruppe teilte sich. Mit Peter Sagan, Daniel Oss und Lukas Pöstlberger hatte BORA – hansgrohe drei Fahrer vorne, die wenig später die frühe Spitzengruppe eingeholt hatten. Einige der Mitfavoriten verpassten diese Vorentscheidung, und an der Spitze entbrannte nun ein harter Schlagabtausch. Zuerst setzten sich vier Mann, darunter Lukas Pöstlberger, ab, doch als die Gruppe wieder gestellt wurde, zögerte man vorne, und das bereits abgeschlagene Feld konnte ebenfalls aufschließen. Am zweiten Anstieg zum Oude Kwaremont setzten sich zwei Fahrer ab, während dahinter das Feld nun merklich kleiner wurde, und am Paterberg zuerst K. Asgreen bzw. wenig später D. van Barle zum Spitzenduo aufschließen konnten. Ein Fahrer fiel zurück und S. Vanmarcke konnte mit Asgreen und van Baarle etwa 30 Sekunden Vorsprung herausfahren. Dahinter hatte Peter Sagan nur noch Daniel Oss an seiner Seite. Wie erwartet kam es zum Showdown in der letzten Auffahrt zum Kwaremont. Die Favoriten machten nun ernst und A. Bettiol setzte die entscheidende Attacke. Dahinter folgte eine 15-Mann-Verfolgergruppe in der auch Sagan vertreten war. Einige Male versuchte Peter sich noch abzusetzen, doch alle Versuche wurden neutralisiert. Bettiol verteidigte seinen Vorsprung bis zum Ende und holte einen beeindruckenden Solosieg. Im Sprint um die Plätze musste sich Sagan heute ebenfalls geschlagen geben und erreichte letztlich als 11. das Ziel in Oudenaarde.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein hartes und spannendes Rennen. Trotz der Anstrengung macht es Spaß hier zu fahren, weil die Atmosphäre einfach unglaublich ist. Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken, denn sie haben 100 % gegeben, um mich zu unterstützen. Ich konnte viel Kraft sparen, am Ende war ich vorne, konnte aber die Attacke von Bettiol nicht mitgehen. Auch im Sprint hat mir der letzte Punch heute gefehlt.“ – Peter Sagan

„Das Team hat bis zur zweiten Passage des Kwaremont einen sehr guten Job gemacht. Peter konnte wichtige Energie sparen, da er perfekt flankiert war. Er selbst ist aber auch ein schlaues Rennen gefahren, hat nie ein Korn verschwendet. Als am Ende die Entscheidung fiel, war er aber nicht perfekt platziert und man konnte schon sehen, dass er nicht den besten Tag hatte. Er war dann dennoch in der Verfolgergruppe und hatte damit immer noch alle Chancen. Bettiol war aber auf den letzten Kilometern sehr stark, und Peter im Sprint letztlich noch eingebaut. Da war heute nicht mehr drin.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA

Route Adelie de Vitre 2019

1 Marc Sarreau (Fra) Groupama – Fdj 4:52:43
2 Bram Welten (Ned) Team Arkea – Samsic
3 Clement Venturini (Fra) Ag2R La Mondiale
4 Nelson Soto Martinez (Col) Caja Rural-Seguros RGA 0:00:01
5 Eduard-Michael Grosu (Rom) Delko Marseille Provence
6 Pierre Barbier (Fra) Natura4Ever – Roubaix – Lille Metropole 0:00:03
7 Lionel Taminiaux (Bel) Wallonie Bruxelles
8 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
9 Romain Feillu (Fra) St Michel – Auber 93
10 Julien Simon (Fra) Cofidis, Solutions Credits
11 Roland Thalmann (Swi) Team Vorarlberg Santic

Team Vorarlberg Santic Profi Roland Thalmann glänzt mit Rang elf bei französischen Klassiker Route Adelie de Vitre UCI 1.1 – auch Patrick Schelling mit UCI Punkten!

Die Vorboten verhießen nicht nur Gutes vor dem Start zu diesem französischen Klassiker über 198 Kilometer mit Start und Ziel in Vitre. Regen und kühle Temperaturen waren angesagt. Beim Start noch trocken, setzte in der zweiten Rennhälfte Regen ein.
Schelling, Thalmann und Banzer in der ersten Gruppe ins Finale!
Nachdem Jannik Steimle und Colin Stüssi das Rennen aufgeben mussten, waren es immer noch drei Vorarlberg Santic Fahrer welche im Kampf um den Sieg mitfighteten.
Patrick Schelling, Roland Thalmann und Gordian Banzer holen im Finale eine Ausreißer Gruppe unter dem Tempodiktat von Groupama-FdJ, sowie Ag2R zurück. Den Sprint der ersten Gruppe gewinnt der Franzose Marc Serrau (Groupama-FdJ) vor dem Niederländer Bram Welten (Arkea Samsic) und Clement Venturini (FRA/Ag2R La Mondiale).

Roland Thalmann sprintet auf den sehr starken elften Etappenrang. Patrick Schelling holt ebenfalls mit Rang 22 noch UCI Punkte. Was wäre wenn – mit Jannik Steimle im Finale wäre man sehr nah an einem noch besseren Resultat gewesen. Das Ziel zwei Fahrer unter die Top 25 zu platzieren wurde dennoch erreicht. Das zeigt, dass die Fahrer immer besser in Form kommen!

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/route-adelie-de-vitre/2019
Veranstalter: http://routeadelievitre.com/
Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Jannik Steimle, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego, Davide Orrico, Gordian Banzer;

Sonntag dann die nächste Herausforderung auf französischen Boden mit dem Paris – Roubaix ähnlichen Rennen von La Roue Tourangelle UCI 1.1. Und mit dem österreichischen Frühjahrspreis dem Kirschblütenrennen in Wels!
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Dwars door Vlaanderen

1 Mathieu van der Poel (Ned) Corendon-Circus 4:05:54
2 Anthony Turgis (Fra) Direct Energie
3 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep
4 Lukas Pöstlberger (Aut) Bora-Hansgrohe
5 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
6 Luke Rowe (GBr) Team Sky 0:00:18
7 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:19
8 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
9 Christophe Laporte (Fra) Cofidis, Solutions Credits
10 Heinrich Haussler (Aus) Bahrain-Merida
11 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal
12 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
13 Adrien Petit (Fra) Direct Energie
14 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
15 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida

Beeindruckender vierter Platz für Lukas Pöstlberger bei Dwars door Vlaanderen
Die Strecke der 74. Austragung von Dwars door Vlaanderen führte heute von Roeselare über 182,2 km nach Waregem. Der Parcours bot eine Mischung von acht schweren Kopfsteinplastersektoren und elf Hellingen an. Erst nach 50 km konnten sich acht Ausreißer, unter ihnen der österreichische Staatsmeister Lukas Pöstlberger, auf und davon machen. Vor dem Kluisberg musste das Rennen jedoch kurzzeitig neutralisiert werden, da das Damenrennen nicht im geplanten Zeitfenster ablief. Die Unterbrechung sorgte für etwas Chaos. Mehrere Minuten später, nachdem die Strecke frei geben wurde, konnten Lukas und seine Fluchtgefährten das Rennen wieder aufnehmen, das Feld dahinter mit dem entsprechenden Zeitabstand. Nach etwa 100 relativ flachen Kilometern begann das Klettern und Helling folgte auf Helling. Eine Verfolgergruppe, angeführt von M. van der Poel, lancierte eine Attacke auf dem Knokteberg und machte Jagd auf die Ausreißer. Mittlerweile befand sich N. Oliveira solo an der Spitze des Rennens. Auf den nächsten Steigungen reduzierte sich der Vorsprung der Spitzengruppe stetig, und die Verfolger schlossen zur Spitze auf. In der Folge attackierte Lukas auf dem zweiten Anstieg zum Knoktebergs und es gelang ihm, Oliveira einzuholen. Einige Kilometer danach wurde das Duo von den Verfolgern, zu denen nun auch B. Jungels und T. Benoot gehörten, wieder gestellt, und ein Quintett fuhr gemeinsam in Richtung Waregem. Im Peloton sorgte Groupama-FDJ für die Tempoarbeit, aber ihre Bemühungen blieben letztendlich erfolglos. Die fünf Fahrer an der Spitze arbeiteten gut zusammen und konnten das Hauptfeld bis zum Schluss auf Distanz halten. Auf der Zielgeraden kam es zum Sprint der fünfköpfigen Gruppe, den M. van der Poel für sich entscheiden konnte. Nach fast 130 km an der Spitze des Rennens belegte Lukas einen hervorragenden 4. Platz. Leider ging Teamkollege Jempy Drucker in der letzten Kurve im Verfolgerfeld zu Boden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Jempy ist bei Bewusstsein, das Team wartet zurzeit aber auf die Resultate weiterer Untersuchungen.

Reaktionen im Ziel
„Heute habe ich mich richtig gut gefühlt. Ich fuhr lange Zeit an der Spitze des Rennens, und am Ende habe ich alles auf den Sprint gesetzt. Im Nachhinein hätte ich vielleicht eine Attacke auf dem letzten Kilometer lancieren sollen, denn ich glaube, ich hätte dann eine bessere Chance gehabt. Davor wurde das Rennen auch einmal neutralisiert. Das war schade, denn wir hatten viel Arbeit geleistet, um in die Ausreißergruppe zu kommen, und die Unterbrechung störte etwas den Rhythmus.”
– Lukas Pöstlberger
„Lukas hat heute eine starke Leistung gezeigt. Es gelang ihm in die Ausreißergruppe zu kommen, und er konnte auch noch mithalten, als mit Jungels, van der Poel, Benoot und Turgis frische Fahrer von hinten herankamen. Dwars door Vlaanderen ist ein ziemlich wichtiges Rennen und ein vierter Platz ist ein starkes Resultat. Leider stürzte sein Teamkollege Jempy am Ende und musste ins Krankenhaus. Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist.”
– Steffen Radochla, sportlicher Leiter

100 Jahre RC Herpersdorf Jubiläumsrennen – Auto-Neuser Preis

Ein Revival der besonderen Art bekamen die Radsportanhänger in Franken am vergangenen Sonntag präsentiert.
Zum 100-jährigen Jubiläum des RC Herpersdorf werden in 2019 4 Rennen veranstaltet und der Auto-Neuser Preis machte am Sonntag den Anfang.
Das Rennen wurde von 1982 bis 1987 ausgetragen, als Hauptsponsor agierte damals wie heute Fritz Neuser, der im April 87 Jahre alt wird.
Er errang in seiner Karriere 337 Siege und wurde 12x Deutscher Meister für den RC Herpersdorf. Dem Rad- und Motorsport ist er bis heute eng verbunden.

Das erste Foto von mir zeigt ihn am 24.4.1983, als er dem damaligen Sieger Rolf Gölz gratuliert, der im Trikot des Berliner Amateurstraßenmeisters angetreten war.
Peter Becker vom RC Charlottenburg wurde 2er vor einem Fahrer aus Holland.
Neuser-Preis 24.4.1983: Fritz Neuser congratulates winner Rolf Gölz, Peter Becker was 2nd.

In 2019 konnte Fritz Neuser den Fahrern des Radteam Herrmann zum Dreifach Triumph gratulieren, die dem schnellen Rennen auch durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit den Stempel aufdrückten.
31.3.2019: Fritz Neuser and the podium 2019. Leon Echtermann 1er, 2er Florenz Knauer, 3er Florian Obersteiner und Jan Puschmann.

Nach schnellem Rennbeginn, den Startschuss gab der ehemalige bayr. Ministerpraesident Guenter Beckstein ab, setzten sich nach der ersten Wertung Florian Obersteiner und der bärenstarke Leon Echtermann vom Feld ab und schafften einen Rundengewinn, der mit einer 500 Euro Sonderprämie belohnt wurde. Auch den weiteren Rennverlauf bestimmte das Radteam Herrmann übermächtig, so dass den starken Einzelstartern (u.a Felix Groß vom Team Heizomat) nur Teilerfolge gegönnt waren.
Leon Echtermann schafte im Rennverlauf noch eine weitere Überrundung des Feldes und war auch am Ende des Rennens noch einmal nach vorne enteilt.
Souverän sicherte er sich so den Gesamtsieg vor seinen Mannschaftskollegen Florenz Knauer und Florian Obersteiner.
Das Radteam war mit folgenden Fahren beim ELITE Rennen gestartet:
Leon Echtermann, Florenz Knauer, Florian Obersteiner, Chris Hatz, Manuel Porzner, Nils Weispfennig und Benjamin Korndoerfer
1 Echtermann Leon Herrmann Radteam
2 Knauer Florenz Herrmann Radteam
3 Obersteiner Florian Herrmann Radteam
4 Tiltmann Ken Team Baier Landshut
5 Hatz Christopher Herrmann Radteam
6 Frosch Leon Veloclub Ratisbona Regensburg
7 Franz Toni Team Differdange GeBa
8 Förster Peter Veloclub Ratisbona Regensburg
9 Ortner Lukas Veloclub Ratisbona Regensburg
10 Porzner Manuel Herrmann Radteam

Fotos von allen ausgetragenen Rennen gibt es bald hier zu sehen:

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com

Gent-Wevelgem: Kristoff (Team UAE) gewinnt


Foto: Gerhard Plomitzer
1 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 5:26:08
2 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
3 Oliver Naesen (Bel) Ag2R La Mondiale
4 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon-Circus
5 Danny Van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
6 Adrien Petit (Fra) Direct Energie
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
8 Rüdiger Selig (Ger) Bora-Hansgrohe
9 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
10 Jens Debusschere (Bel) Team Katusha Alpecin

Foto: Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com

Peter Sagan nimmt Risiko in der Spitzengruppe, Rudi Selig belegt den 8. Platz bei Gent-Wevelgem

Heute stand mit Gent-Wevelgem ein weiterer flämischer Frühjahrsklassiker in Belgien auf dem Programm der Rennfahrer. Nach dem Startschuss in Deinze führte die 251,5 km lange Strecke nordwestlich zur Nordseeküste, bzw. später südwestlich entlang der französischen Grenze. Die Fahrer machten einen 30 km langen Abstecher ins Nachbarland, wo die ersten fünf der insgesamt zehn Anstiege warteten, bevor sie wieder nach Belgien zurückkehrten. Nach der ersten von zwei Kemmelberg-Passagen ging es danach über 5,2 km Schotter-Sektoren. Etwa 35 km vor dem Ziel wurde der Kemmelberg ein zweites Mal befahren, bevor es relativ flach zum Ziel ging. Nach 60 gefahrenen Kilometern und bei starkem Rückenwind teilte sich das Peloton in mehrere Gruppen. Vorjahressieger Peter Sagan und seine Teamkollegen Pascal Ackermann und Rudi Selig entschlossen sich das Rennen offensiv anzugehen, und waren in der ersten Gruppe zu finden, die während des Tages maximal 1:30 Minuten vor dem Feld herausfahren konnte. Es entbrannte ein unglaublich harter Kampf zwischen Spitze und Feld, da einige der großen Namen früh an der Spitze des Rennens waren. Dies spiegelte sich auch im Tempo wider, denn das Fahrerfeld hatte nach zwei Stunden bereits 108 Kilometer zurückgelegt! Im Anstieg zum berüchtigten Kemmelberg, 75 km vor dem Ziel, konnten an der Spitze einige Fahrer nicht mehr mithalten, auch Pascal Ackermann musste sich zurückfallen lassen. Etwa 10 km später attackierten Peter Sagan und einige seiner Fluchtgefährten aus der führenden Gruppe. Das Quintett verteidigte tapfer einen Vorsprung von 45 Sekunden, das Feld dahinter umfasste dabei nur noch rund 30 Fahrer. Doch nach einem langen Tag an der Spitze, wurde die Gruppe um Sagan 20 km vor dem Ziel von den Verfolgern eingeholt. Dort war mit Rudi Selig noch ein zweiter BORA – hansgrohe Fahrer vertreten. Nach einigen Attacken auf den letzten Kilometern, kam es dennoch zu einem Sprint in Wevelgem, den A. Kristoff für sich entscheiden konnte. Rudi Selig belegte einen guten achten Rang, während Sagan nach einem langen Tag an der Spitze nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen konnte.
Reaktionen im Ziel
„Gent-Wevelgem war heute ein schönes und spannendes Rennen, aber es war auch sehr schwer. Wir fuhren mehr als 50km/h in den ersten zwei Stunden, und als der Wind das Peloton teilte, habe ich die Chance genutzt, nach vorne in die erste Gruppe zusammen mit Pascal und Rudi zu gehen. Beide haben einen ausgezeichneten Job gemacht. Ich war dann Teil einer Gruppe von fünf Fahrern und habe mein Bestes gegeben, um an der Spitze des Rennens zu bleiben. Aber am Ende war es nicht möglich, und im Finale hatte ich nicht mehr genug Körner, um im Sprint mitmischen zu können.“
– Peter Sagan

„Wegen des Windes, der Windkanten und des hohen Tempos in der ersten Rennhälfte, war es ein unglaublich schweres Rennen. Während der ersten zwei Rennstunden erreichten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 54 km/h. Es gab eine Ausreißergruppe von 20 Fahrern, unter ihnen Peter, Pascal und Rudi. Die Gruppe fuhr lange Zeit an der Spitze des Rennens, die letzten Ausreißer rund um Peter wurden aber vom restlichen Peloton auf den letzten 20 km wieder eingeholt. Nach so einer starken Leistung war es ziemlich klar, dass Peter im Sprint nicht mehr mitmischen konnte. Es war ein schwieriger Tag für alle Fahrer im Team.“
– Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Volta a Catalunya-Stage 7

1 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 3:19:41
2 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:51
3 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:53
4 Dion Smith (NZl) Mitchelton-Scott 0:00:55
5 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
6 Egan Bernal (Col) Team Sky
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Michael Woods (Can) EF Education First
11 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
12 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
13 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
14 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert
15 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty-Gobert 0:01:49

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 29:14:17
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
6 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
7 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
8 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:02:41
9 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:49
10 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:03:02

Grandioser Solosieg von Davide Formolo auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt

Wie in jedem Jahr ist Barcelona der Schauplatz der letzten Etappe der Katalonien-Rundfahrt.
143 km mit einer Bergwertung, sowie einer Sprintwertung galt es zu absolvieren, bevor es auf die Runden um den Hausberg Barcelonas, den Montjuic, ging. Der Anstieg mit 5 % Steigung im Durchschnitt musste acht Mal bewältigt werden, ehe der Sieger der Katalonien Rundfahrt feststehen würde. Für BORA – hansgrohe ging heute abermals Davide Formolo in die Offensive. Zusammen mit 10 Fahrern setzte er sich vom Hauptfeld mit mehr als 2 Minuten ab. Die Gruppe harmonierte perfekt, und als das Rennen auf die ersten der acht Schlussrunden kam, setzte sich Formolo schnell von seinen Fluchtgefährten ab.
Mit mehr als 40 Kilometer bis zum Ziel wartete eine mehr als hartes Stück Arbeit auf den Italiener, der jedoch unbeirrt seine Runde an der Spitze zog und einen Vorsprung von 1:20 verteidigen konnte. Drei Runden vor Schluss attackierten die beiden Yates Brüder aus dem klein gewordenen Feld der Favoriten, sie waren jedoch nicht in der Lage zu Davide aufzuschließen. Mit beeindruckender Form und unglaublichem Siegeswillen konnte er sein Tempo bis zum Ende durchziehen und feierte einen grandiosen und überlegenen Solosieg in Barcelona. Dahinter wurde A. Yates in der letzten Runde noch von den Verfolgern gestellt, während E. Mas und Max Schachmann sich zwei Kilometer vor dem Ziel absetzten. Schachmann rundete mit Rang drei das starke Ergebnis von BORA – hansgrohe ab. Auch Rafal Majka zeigte erneut ansteigende Form. Der Pole erreichte ebenfalls in der Gruppe der Favoriten das Ziel und verbesserte sich damit noch auf Rang sieben der Gesamtwertung.
Grandioser Solosieg von Davide Formolo auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt
Reaktionen im Ziel
„Der Etappensieg von Max hat uns für die verbleibende Rundfahrt viel Spielraum gegeben, und den Jungs auch vor Augen geführt, was mit aggressiver Fahrweise möglich ist. Davide war gestern schon nah dran und aufgrund des vorhergesagten Niederschlags haben wir ihn für heute nochmals richtig heiß gemacht. Ich denke, Davide ist mit der Idee gestartet nicht nur Teil der Spitzengruppe zu sein, sondern zu gewinnen. Und das hat er auch ohne Regen konsequent durchgezogen. Der siebte Platz von Rafa im GC rundet unsere sensationelle Woche hier in Spanien zusätzlich ab. Wir sind wirklich stolz auf die Fahrweise der letzten Tage.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
„Ich kann nicht beschreiben, was mit diesem Sieg bedeutet, ich bin überglücklich. Ich bin in die heutige Etappe gestartet, mit dem Ziel es in die Gruppe zu schaffen und dann zu versuchen, die Etappe zu gewinnen. Auf der Ersten der acht Schlussrunden dachte ich, jetzt oder nie, und habe attackiert. Ich habe einfach nur getreten und bei der 8 km Marke dachte ich, ich kann es schaffen. Das Team hat die ganze Woche hart gearbeitet, und zusammen haben wir vieles hier bei der Katalonien Rundfahrt erreicht. Nun heißt es ab nach Hause, ausruhen und auf die nächsten Rennen vorbereiten.“ – Davide Formolo
© BORA – hansgrohe

Volta a Catalunya-Stage 6

1 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 3:53:36
2 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
3 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
4 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
5 Mikel Aristi Gardoki (Spa) Euskadi Basque Country-Murias
6 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis, Solutions Credits
7 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
8 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
10 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep
11 Egan Bernal (Col) Team Sky
12 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
13 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team
14 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
15 Mathias De Witte (Bel) Roompot-Charles

It looks like the injury at Paris-Nice and the forced rest did something good for Michael Matthews.

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 25:53:41
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:46
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:44
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
10 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:02:36

Späte Attacke von Davide Formolo bleibt unbelohnt in Katalonien
Die vorletzte Etappe der 99. Katalonien-Rundfahrt wurde heute in Valls gestartet und führte über 169 wellige Kilometer in den Zielort Vila – Seca. Das Streckenprofil ließ zwar auf einen Massensprint schließen, bot aber auch Chancen für eine Fluchtgruppe. Nach circa 30 km schafften es fünf Fahrer, sich vom Feld abzusetzen. Ihr maximaler Vorsprung lag bei zwei Minuten, den die Gruppe bis kurz vor dem Finale halten konnte. BORA – hansgrohe blieb nach zwei offensiven Tagen heute im Feld, um sich auf ein schnelles Finale vorzubereiten. Als die Ausreißergruppe die 10 km Marke erreichte, wurde sie vom Feld eingeholt. Das Tempo war zu diesem Zeitpunkt bereits enorm hoch, dennoch lancierte Davide Formolo etwa 5 km vor dem Ziel in Vila-Seca eine Attacke. Der Italiener von BORA – hansgrohe nutzte einen kurzen Augenblick des Zögerns im Peloton und hatte schnell einige Meter Abstand zwischen sich und die Verfolger gebracht. Obwohl im Feld nachgesetzt wurde, konnte Formolo sich an der Spitze behaupten. Erst nach der 1000-Meter-Marke wurde er gestellt, und der erwartete Massensprint musste über den Sieg entscheiden. Leider hatte der schnellste der BORA – hansgrohe Fahrer, Jay McCarthy, heute nicht seinen besten Tag, doch Rafal Majka hatte sich zwischen den letzten Kreisverkehren klug platziert, und lag auf der ansteigenden Zielgerade aussichtsreich im Rennen. Gegen M. Matthews hatte der polnische Kletterer erwartungsgemäß keine Chance, dennoch erreichte er einen starken neunten Rang. Durch seinen Sieg löste Matthews auch Max Schachmann als Führender in der Punktewertung ab.
Reaktionen im Ziel
„Der Plan war es, für Jay zu fahren, doch er hatte heute nicht die besten Beine, daher haben wir im Finale mit Davide attackiert. Er fuhr ein unglaubliches Rennen, sehr beeindruckend. Leider war das Peloton einfach zu schnell und stellte ihn bei der Flamme Rouge. Da ich gut durch die Kreisverkehre kam, war ich vorne, als der Sprint angetreten wurde und konnte daher auch meinen Platz im GC absichern.“ – Rafal Majka

„Wir haben unser Team für dieses Rennen hier hart gepusht, und sie haben sich gut gemacht. Heute wollten wir Rafals neunten Platz in der Gesamtwertung verteidigen, und Jay die Möglichkeit zum Sprinten geben. Davide nutzte einen Moment zur Attacke, bei der 5 km Marke, wurde aber leider 500 Meter vor dem Ziel gestellt. Wir haben einfach alles auf eine Karte gesetzt und waren kurz vor der nächsten Sensation.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Volta a Catalunya: Max Schachmann gewinnt Etappe 5 im Alleingang

1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:25:45
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:13
3 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
4 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
5 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
6 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
7 Jay Mc Carthy (Aus) Bora-Hansgrohe 0:00:15
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
9 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
10 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
11 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
12 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
13 Mathias De Witte (Bel) Roompot-Charles
14 Maurits Lammertink (Ned) Roompot-Charles
15 Andrey Zeits (Kaz) Astana Pro Team

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 21:57:05
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:46
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:44
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
10 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:02:36

Maximilian Schachmann feiert beeindruckenden Solosieg auf der 5. Etappe der Katalonien-Rundfahrt
Nach zwei intensiven Bergetappen war die heutige 5. Etappe mit nur einer Bergwertung gleich zu Beginn des Tages, etwas zum Durchatmen für die Klassementfahrer. Wie erwartet setzte sich nach wenigen Kilometern eine Gruppe von vier Fahrern, darunter Max Schachmann von BORA – hansgrohe, vom Feld ab. Die Fluchtgruppe arbeitete gut zusammen und konnte einen maximalen Vorsprung von mehr als zwei Minuten über viele Kilometer halten. Schachmann zeigte sich in bestechender Form und bestimmte immer wieder das Tempo der Gruppe. Der junge Deutsche sammelte auf dem 188 km langen Kurs auch alle Sprintwertungen, was ihm am Ende des Tages das Sprinttrikot einbringen sollte. Etwa 20 km vor dem Ziel hatten die Ausreißer immer noch mehr als eine Minute Vorsprung, doch als das Rennen auf die letzten zehn Kilometer kam, lancierte Max eine perfekt getimte Attacke und setzte sich von seinen ehemaligen Fluchtgefährten entscheidend ab. Mit einer Lücke von nur 40 Sekunden zeigte Schachmann Kampfgeist und spielte auf den letzten Kilometern seine Zeitfahrqualitäten voll aus. Während die anderen Ausreißer vom Feld eingeholt wurden, behauptete Max seinen minimalen Vorsprung in eindrucksvoller Manier vor dem heranfliegenden Hauptfeld. Nach einer meisterhaften Vorstellung sicherte er sich den Etappensieg in Sant Cugat del Valles 13 Sekunden vor M. Matthews. Gleichzeitig übernimmt Schachmann damit auch die Führung in der Punktewertung, ebenfalls vor Matthews.
Reaktionen im Ziel
„Wir sind mit einem klaren Ziel in diese Katalonien-Rundfahrt gegangen, einen Etappensieg. Dieses Ziel haben wir konsequent verfolgt, gestern waren wir nah dran, und heute hat es endlich geklappt. Respekt vor Maximilian, er hat heute eine Weltklasse Leistung abgeliefert.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Ich wusste, dass ich in guter Form bin, daher wollte ich unbedingt einen Etappensieg holen. Nach einem zweiten und vierten Platz wollte ich es heute noch einmal versuchen. Da es nicht mehr so viele Etappen gibt, ging ich noch einmal in die Offensive. Als die Fluchtgruppe attackierte, ging ich mit, und bei 20 km vor dem Ziel wusste ich, dass wir es schaffen können. In der Abfahrt, 10 km vor dem Ziel, habe ich attackiert und bin dann einfach nur noch gefahren. Ich habe alles gegeben, und daher bin ich sehr glücklich über meinen Sieg. Auch das ich das Sprinttrikot übernehmen konnte, freut mich ungemein.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe