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Souveräner Peter Sagan holt Etappensieg und Gesamtführung an der Tour der Suisse


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Die heutige dritte Etappe der Tour de Suisse war zugleich auch die erste echte Chance für die Sprinter im Feld. Es standen zwar zwei Bergwertungen der 2. Kategorie auf dem Programm, die letzten 50 Kilometer der Strecke zwischen Flamatt und Murten führten allerdings tendenziell bergab. Die Anfahrt zum Ziel war dann durchaus technisch und die letzten 250 Meter ansteigend auf Kopfsteinpflaster. Mit dem Zweiten der Gesamtwertung, Peter Sagan, war also in jedem Fall zu rechnen. Schnell nach dem Start setzten sich zuerst drei Fahrer vom Feld ab, die wenig später von einem vierten Ausreißer gestellt wurden. Das Feld reagierte heute schnell, und ließ das Quartett an der Spitze nie weiter als vier Minuten entkommen. BORA – hansgrohe teilte sich die Nachführarbeit mit anderen Sprintermannschaften, war aber immer federführend vorne im Peloton zu sehen. Auf den letzten 50 Kilometern wurde das Tempo markant angezogen und der Abstand verringerte sich kontinuierlich. Bei der ersten Zieldurchfahrt in Murten, rund 27 km vor dem Ziel, war die Spitzengruppe noch etwa eine Minute vor dem Feld. Als auch der letzte Ausreißer sechs Kilometer vor dem Ende gestellt war, wurde die heiße Schlussphase eingeläutet. Die Sprintzüge schlugen nun ein horrendes Tempo an, um die entscheidende letzte Kurve von der Spitze anfahren zu können. BORA – hansgrohe lancierte Peter Sagan perfekt, der als zweiter auf die letzten 250 ansteigenden Meter einbog, und unmittelbar seinen Sprint antrat. Niemand war in der Lage diesem Antritt etwas entgegenzusetzen, und Sagan holte souverän seinen insgesamt 17. Tagessieg an der Tour de Suisse. Mit diesem Sieg übernahm Sagan auch die Gesamtführung der Rundfahrt, und wird die morgige vierte Etappe mit dem Gelben Trikot auf den Schultern in Angriff nehmen.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, den 17. an der Tour de Suisse, und über das Gelbe Trikot, das ich nun morgen tragen darf. Ich möchte mich bei meinem Team bedanken, sie haben das Rennen heute perfekt kontrolliert und mich am Ende in die richtige Position gebracht. Es war ein unglaublich schnelles Finale, denn alle wollten vor der letzten Kurve vorne sein. Bei der ersten Zieldurchfahrt war mir schon klar, dass man vor der letzten Linkskurve ganz vorne sein muss. Das habe ich geschafft, und ich habe danach auch nicht gezögert, das war das richtige Rezept, um den Sieg zu sichern.“ – Peter Sagan

„Ein wunderbarer Tag, heute ist alles nach Plan verlaufen. Wir wollten heute mit Peter den Sieg holen, und wussten, dass wir von Beginn an das Rennen kontrollieren mussten. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht, und Peter hat die Leistung des Teams gekrönt. 15 km vor dem Ziel musste er noch das Rad wechseln, aber Bodi hat ihn sicher wieder ins Feld gebracht, und danach für den Sprint positioniert. Im Finale was das Rennen schwierig zu kontrollieren, da das Tempo so enorm hoch war, aber Peter war in der letzten Kurve vorne und hat alles richtig gemacht. Glückwunsch an alle! “ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:39:25
2 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
3 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
4 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida
5 Ben Swift (GBr) Team Ineos
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
8 Fabian Lienhard (Swi) Switzerland
9 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
10 Daniel Hoelgaard (Nor) Groupama-FDJ
11 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
GC:
1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 7:51:31
2 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:10
3 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:11
4 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:16
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:20
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:27
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:28
9 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:29
10 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
11 Winner Anacona (Col) Movistar Team
12 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe

Jannik Steimle gewinnt die 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2! Team Vorarlberg Santic

Jannik Steimle gewinnt die 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2! Team Vorarlberg Santic überglücklich nach erstem Rundfahrtsieg in Oberöstereich!

Die Schlussetappe von von Traun nach Ternberg über 145 Kilometer und 2300 Höhenmeter hatte es in der ersten Rennhälfte in sich. Der Zweitplatzierte Stephan Rabitsch setzte eine großangesetzte Attacke, aber so souverän wie die letzten Tage, kontert das Team Vorarlberg Santic heute auch diesen Angriff!
Acht Fahrer lösen sich vom Feld – keine gefährlichen dabei für Steimle – optimaler Rennverlauf. Andres Skaarseth (NOR-Uno-X) gewinnt den Sprint vor dem Andi Bajc (SLO / Felbermayr-Wels). Jannik Steimle zeigt seine aktuelle tolle Form u gewinnt den Sprint des Feldes und wird Zehnter!

Steimle gewinnt seine erste UCI Rundfahrt!
Groß der Jubel im Ziel! Jannik Steimle (23) aus Weilheim / Teck gewinnt für das Team Vorarlberg Santic die erste Rundfahrt im Jahr 2019. Es ist auch sein erster Rundfahrtsieg seiner Karriere!
Zweiter wird nach fast 23 Stunden Fahrtzeit Vorjahressieger Stephan Rabitsch (Team Felbermayr-Wels) mit 13 Sekunden Rückstand. Dritter der Norweger Markus Hoelgaard (Team Uno-X).
Jannik Steimle wird zudem noch Zweiter der Gesamtpunktewertung.
Der Schlüssel zum Erfolg war das Kollektiv der Mannschaft!
Jannik Steimle zu seinem ersten Rundfahrtsieg: „Es war heute eine Machtdemonstration unserer Mannschaft. Jeder hat sich 100% für diesen Erfolg reingekniet und alles gegeben. Als ich am Freitag komplett fertig war, haben mich meine Teamkollegen und die Betreuer wieder aufgebaut. Ich habe seit drei Wochen eine super Form – diese möchte ich bis zu den deutschen Meisterschaften und zur Österreich Rundfahrt konservieren. Ich bin mega happy und sage allen nur DANKE!“

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/stage-3
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

Martin Meiler brav gekämpft an der deutschen U23 Meisterschaft!
Bei den gemeinsam ausgetragenen U23 Meisterschaften der Schweiz, Deutschland und Luxembourg lief es gestern für den jungen Oberammergauer Martin Meiler (GER) bis 200 Meter vor dem Ziel perfekt. Auf demselben Rundkurs in Gippingen (SUI) wie am vergangenen Donnerstag sprintete er um einen Top Ten Rang. Kurz vor dem Ziel stürzt ein Fahrer Meiler in das Vorderrad – er muss die letzten 200 Meter zu Fuß ins Ziel und wird dennoch 27. Toll gemacht Martin!

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Zweiter Rang für Peter Sagan nach später Attacke von Sanchez auf der zweiten Etappe der Tour de Suisse

Die zweite Etappe der Tour de Suisse führte heute über einen Rundkurs um Langnau. Drei Runden mit je zwei Bergwertungen der 2. Kategorie mussten absolviert werden, insgesamt warteten 159,6 Kilometer auf das Feld. Die durchaus anspruchsvolle Strecke sollte den Allroundern entgegenkommen, denn es wurde ein Sprint aus einer reduzierten Hauptgruppe erwartet. Früh im Rennen konnten sich vier Fahrer vom Feld absetzen, die aber bereits in der ersten Runde wieder auseinanderfielen, und nur C. Imhof war 100 km vor dem Ende noch an der Spitze des Rennens, rund drei Minuten vor dem Peloton. Dort kontrollierte BORA – hansgrohe zusammen mit Bahrain-Merida das Tempo. Beim zweiten Zwischensprint des Tages holte sich Peter Sagan die Punkte aus dem Feld und damit zwei Bonussekunden für die Gesamtwertung. Am vorletzten Anstieg erhöhte Astana das Tempo und Imhof wurde 37 km vor dem Ziel eingeholt. Während sich O. Fraile nun absetzen konnte, fielen immer mehr Fahrer aus der Hauptgruppe zurück. Nur Peter Sagan und Patrick Konrad konnten dem horrenden Tempo am letzten Berg folgen, als Fraile wieder gestellt wurde und wenig später L. Sanchez attackierte. Die verbliebenen Helfer der Sprinter zögerten etwas, und Sanchez konnte schnell 30 Sekunden Vorsprung herausfahren. Auf den letzten fünf Kilometern versuchte man im Feld noch einmal alles, um die Lücke nach vorne zu schließen, doch Sanchez konnte sechs Sekunden ins Ziel retten und sicherte sich damit den Sieg auf der 2. Etappe der Tour de Suisse. Im Sprint dahinter setzte sich Peter Sagan gegen M. Trentin durch. Durch weitere sechs Bonussekunden liegt Sagan damit nun auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei, zeitgleich mit dem neuen Führenden K. Asgreen. Patrick Konrad rückte auf den zehnten Gesamtrang vor.
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute um den Etappensieg und die Gesamtführung kämpfen, und wussten, dass die Bonussekunden eine entscheidende Rolle spielen könnten. Es war eine wirklich schwere Etappe und das Team hat einen tollen Job gemacht das Rennen zu kontrollieren. Am Ende war ich im ersten Feld und bereit für den Sprint. Aber Astana ist ein starkes Rennen gefahren und als Sanchez vorne war, fehlte im Feld die nötige Kooperation. Es ist ärgerlich das Gelbe Trikot um ein paar Zehntelsekunden verpasst zu haben, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Die nächsten beiden Etappen sollten mir auch liegen, aber wir werden alles geben müssen, um erfolgreich zu sein.“ – Peter Sagan

„Mit mehr als 2.500 Höhenmetern war das heute eine harte Etappe. Wir wollten mit Patrick Konrad im Finale etwas versuchen, während Peter erst mal abwarten sollte, wie er sich fühlt. Wir haben das Rennen kontrolliert und das Team hat gut gearbeitet. Am Ende war Peter heute sehr stark und in der ersten Gruppe dabei. Leider konnten wir Sanchez nicht mehr einholen, aber wir haben unser bestes gegeben. Am Ende fehlt uns im Moment wohl auch etwas das Glück. Gestern hat Bodi den Sieg um ein paar Zehntel verloren, heute Peter das Gelbe Trikot. Aber was will man machen, wir können nur weiter alles versuchen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team 4:01:21
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:06
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
4 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep
5 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Omar Fraile (Spa) Astana Pro Team
8 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates
9 Nathan Haas (Aus) Katusha-Alpecin
10 Ben Swift (GBr) Team Ineos
GC:
1 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 4:12:16
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:01
4 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:06
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:10
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:17
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:18
9 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:19
10 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
11 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
12 Winner Anacona (Col) Movistar Team
13 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:20
14 Nathan Haas (Aus) Katusha-Alpecin

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 STAGE 8: VAN BAARLE WINS, FUGLSANG IS THE CHAMPION IN CHAMPÉRY

Champéry, Sunday, June 16th 2019 – The last stage of the 71st Critérium du Dauphiné went to Dylan van Baarle (Team Ineos) throughout a breakaway from far out. The Dutchman beat Australia’s Jack Haig (Mitchelton-Scott) whose team-mate and former race leader Adam Yates pulled out as many riders got sick the day after they faced very difficult stormy conditions. Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) won his second Dauphiné after 2017 meanwhile Tejay Van Garderen (EF Education First) and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) rounded out the final podium.

Emanuel Buchmann beendet Dauphiné Rundfahrt auf einem großartigen dritten Gesamtrang
Der letzte Tag der 71. Austragung der Dauphiné Rundfahrt sollte das Gesamtklassement noch einmal ordentlich durchrütteln. Die Etappe führte das Rennen von Cluses über 113,5 km in die Schweiz, in den Zielort Champéry. BORA – hansgrohe’s Klassementfahrer Emanuel Buchmann war nur eine Sekunde vom Podest entfernt, und setzte heute alles daran diese Sekunde gutzumachen. Dreizehn Fahrer bildeten die Fluchtgruppe des Tages und hatten 46 km vor dem Ziel einen vierminütigen Vorsprung auf das restliche Feld. Wie gestern, war auch heute Felix Großschartner in der Spitzengruppe vertreten und lieferte erneut ein starkes Rennen ab. Leider, kam Teamkollege Gregor Mühlberger zu Sturz und gab als Folge das Rennen auf, glücklicherweise trug er keine ernsthaften Verletzungen davon. Auch der Gesamtzweite A. Yates musste die Dauphiné heute vorzeitig verlassen und stieg bei der Verpflegungszone vom Rad. Im Laufe der letzten Anstiege sank der Vorsprung der Spitzengruppe und 20 km vor dem Ziel betrug der Abstand zwischen Spitze und Feld nur noch zwei Minuten. Im letzten Anstieg zerfiel die Spitzengruppe und zwei Fahrer konnten sich vom Rest absetzen. Auch in der Gruppe der Favoriten war das Tempo nun enorm hoch, Emanuel Buchmann präsentierte sich einmal mehr in großartiger Form und hatte zu keiner Zeit Probleme dem Tempo zu folgen. Auf den letzten zwei Kilometern konterte Buchmann alle Attacken und erreichte als 10. das Etappenziel, während sich D. van Barle an der Spitze den Sieg holte. Buchmann rückte damit noch auf Rang drei der Gesamtwertung vor und beendete die Dauphiné Rundfahrt damit auf dem Podest. Ein großartiges Ergebnis für den Ravensburger, der sich nun auf die kommende Tour de France konzentrieren wird.
Reaktionen im Ziel
„Es war eine schwere Etappe, aber zumindest war das Wetter heute besser als gestern. Ich blieb immer in der Gruppe der Favoriten und fuhr in der Nähe des Gesamtführenden. Auch heute war das Team wieder großartig und hat mich immer unterstützt. Ich konnte auf Rang 10 die Etappe beenden und schaffte somit den Sprung aufs Podium. Ich bin mehr als glücklich, es ist ein großartiges Ergebnis ein Etappenrennen auf dem Podium zu beenden. Ich freue mich schon auf die Tour de France und hoffe, dort auch das eine oder andere Ergebnis einfahren zu können.“ – Emanuel Buchmann

„Was sollen wir sagen Chapeau. Emanuel hat die gesamte Woche über konstant eine tolle Leistung gezeigt. Das gesamte Mannschaft war wirklich stark diese Woche und hat immer als Team agiert. Gestern und heute sind Felix und Emu sehr stark gefahren. Ich bin stolz auf die Mannschaft und natürlich auf Emu’s Leistung. Ein dritter Platz bei so einer stark besetzten Rundfahrt ist ein wirklich überaus tolles Ergebnis.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Dylan van Baarle (Ned) Team Ineos 3:05:48
2 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
3 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:50
4 Warren Barguil (Fra) Arkéa Samsic 0:01:12
5 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo-Visma
6 Sébastien Reichenbach (Swi) Groupama-FDJ
7 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:01:16
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:59
9 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
10 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
11 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
12 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
15 Wout Poels (Ned) Team Ineos
GC:
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 30:44:27
2 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:20
3 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:21
4 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:00:28
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:33
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:01:11
7 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:12
8 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:21
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:24
10 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:38

KTM Youngsters

Nico gewinnt in Gedern
Alle fünf KTM Youngsters verbrachten das Pfingstwochenende in Gedern. Am erfolgreichs-ten lief es dabei für Nico Wollenberg.
Im hessischen Gedern stand an Pfings-ten eine Bundesnachwuchssichtung sowie ein Bundesligarennen auf dem Programm. Alle fünf KTM Youngsters (Jakob Duckeck, Fabian Eder, Viktoria Erber, Michael Stocker und Nico Wol-lenberg) waren vor Ort. Als erstes war Nico gefordert, der in der U13 schon am Samstagfrüh eine Trial-Technik-prüfung absolvieren musste. Diese war nicht allzu schwer, aber dennoch ließ Nico ausgerechnet bei der leich-testen Übung Punkte liegen. Am Ende reichte es für Rang XX, beziehungs-weise einen Startplatz aus der zwei-ten Reihe für das XC-Rennen am Nachmittag. Hier gab sich Nico keine Blöße und setzte sich gleich in der ers-ten Runde an die Spitze. Seinen Vor-sprung baute er bis ins Ziel kontinuier-lich aus. Perfekt war das Wochenende dann am Pfingstmontag: Bei einem Techniklehrgang für das internatio-nale MTB-Rennen TFJV in Frankreich zeigte Nico eine fehlerfreie Leistung und durfte sich anschließend über eine Einladung für diesen Wettbe-werb im August freuen.
Wie Nico gingen auch Jakob und Fa-bian am Samstag schon an den Start. In der U17 stand zuerst ein Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Jakob unterlief dabei ein Leichtsinnsfehler, sodass er am Ende 26. wurde. Fabian musste leider vorzeitig verletzt den Wettbewerb beenden und konnte auch nicht am XC-Rennen am nächsten Tag teilnehmen. Hier konnte Jakob anfangs nicht wie gewünscht in der Startloop nach vorne fahren. Durch eine falsche Linienwahl stand er dann aber im Stau und wurde von einigen Fah-rern überholt. Also startete Michi eine Aufholjagd und kam am Ende als 15. ins Ziel. „Das ist noch nicht das Ergebnis, das ich mir erhofft habe, aber mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft in zwei Wo-chen in Wombach, geht es in die richtige Richtung“, so Michi nach dem Rennen. Vorher stehen aber am nächsten Wo-chenende die bayerischen Meisterschaf-ten in Wüstenselbitz auf dem Programm, bei der alle KTM Youngsters einen Start geplant haben.
Michi belegte in Gedern Platz 15.

Dreifachschlag von Team Vorarlberg Santic und Jannik Steimle!

Unglaublich! Jannik Steimle sprintet zum Etappensieg und bringt das Team Vorarlberg Santic in das gelbe Trikot der 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt!
„Eines der schwersten Rennen meiner Laufbahn. Zwischenzeitlich hatte ich Krämpfe und Probleme mit dem Kreislauf bei dieser Hitze. Aber alle waren gezeichnet. Heute habe ich mich mit meinem Willen gewonnen und ich wollte diesen Sieg!“ so kommentierte Jannik Steimle diese erste Etappe über 185 Kilometer von Wels nach Reichersberg.

Nach knapp einer Rennstunde hat sich eine Spitzengruppe rund um Steimle gebildet. Am Ende blieben fünf Fahrer welche sich mit einem Vorsprung von über vier Minuten auf das Hauptfeld, den Sieg unter sich ausmachten.
Jannik Steimle gewinnt mit Husaren(ant)ritt!
Nach dem Angriff des Norwegers Hoelgaard (Uno-X-Norwegian Devo), hat man die Lücke schließen können. Die gefährliche Kurve 50 Meter vor dem Ziel war nach dem Geschmack von Steimle. Er kommt als erster in die Kurve und schießt das Ding vor Stephan Rabitsch (Felbermayr Simplon Wels) ab. Der Vorarlberger Jodok Salzmann in Diensten von Maloja Pushbiker kommt zu Sturz und wird dennoch guter Fünfter.

Steimle übernimmt mit dem Etappensieg auch den Lead in der Gesamtwertung (und auch die Punktewertung) mit zehn Sekunden Vorsprung auf Rabitsch! Das heißt für die nächsten Tage: Viel Arbeit und schuften für die ganze Mannschaft – und das bei 35 Grad und mehr!

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/stage-1
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

„GOOD JOB vom Team Vorarlberg Santic!“ Jannik Steimle verteidigt mit Rang sechs vor der Schlussetappe das gelbe Trikot an der Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!
Souverän gekämpft! Jannik Steimle verteidigt nach starker Teamarbeit mit Rang sechs die Führung in der Gesamtwertung an der 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!
Die zweite Etappe über 143 knackige Kilometer von Eferding nach Oberneukirchen, geprägt von extremer Hitze und das Team Vorarlberg Santic in der Pflicht. Mit dem gelben Trikot in den eigenen Reihen schreibt das ungeschriebene Gesetz die Verantwortung im Feld zu übernehmen.
Eine Spitzengruppe mit fünf Fahrern konnte sich im Finale absetzen. Alle ungefährlich für Steimle, deshalb ließ man sie gewähren. Anspruchsvoll das Finale mit einem Aufstieg von einigen Kilometern ins Ziel.
Etappensieger der Niederländer Alex Molenaar (CT Monkey Town). Steimle gewinnt den Sprint der Verfolger und wir mit 14 Sekunden Rückstand Sechster!
„Die Jungs haben heute alles richtig gemacht. Geismayr, Kuen, Diaz, Orrico und Stüssi haben dann geackert wann es notwendig war und so das Gelbe von Jannik auf sicher gehalten. Morgen wird garantiert der sportliche Krieg entfacht werden. Die Heimmannschaft Wels will mit Garantie den Sieg, aber auch Maloja und auch die Norweger werden angreifen!“ Werner Salmen – sportlicher Leiter!

Sonntag 16.06.: Schlussetappe von Traun nach Ternberg 145 Kilometer / 2300 Höhenmeter

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/stage-2
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Maciej Bodnar um nur 0,32 Sekunden vom Weltmeister geschlagen beim Auftaktzeitfahren der Tour de Suisse


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Ein 9,5 Kilometer langes Einzelzeitfahren eröffnete heute die Tour de Suisse in Langnau. Die Strecke war flach und prädestiniert für die Spezialisten im Kampf gegen die Uhr, ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Für BORA – hansgrohe ging der polnische Zeitfahrmeister Maciej Bodnar als erster auf den Kurs, denn aufgrund unsicherer Wetterbedingungen ließen sich einige der Favoriten auf den Tagessieg heute vorne auf die Startliste setzen. So ging es dann zu Beginn auch Schlag auf Schlag. Bodnar legte im ersten Streckenteil, der leicht bergab zur Wende führte ein gutes Tempo vor, konnte aber vor allem zurück in Richtung Ziel furios zulegen. In einer Zeit von 10:50 setzte er eine überlegene Bestzeit, doch mit R. Dennis folgte wenige Minuten später der amtierende Weltmeister im Zeitfahren. Dennis, der bei der Zwischenzeit noch vor 2 Sekunden vor Bodnar lag, musste sein ganzes Können aufwenden, um Bodnar am Ende um nur drei Zehntelsekunden abzufangen. Weitere Favoriten wie S. Küng oder G. Thomas kamen an diese Zeiten nicht heran. Auch Peter Sagan präsentierte sich in bestechender Form und erreichte das Ziel in 10:57 und einem hervorragenden 7. Platz. Nachdem es wie erwartet gegen Ende des Rennens zu regnen begann, konnte niemand mehr an die Bestzeiten herankommen, und Bodnar beendete das Auftaktzeitfahren einen Wimpernschlager hinter Dennis auf Rang zwei.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein guter Start in die Tour de Suisse für uns. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Meine Form wurde in den letzten Tagen immer besser, und ich habe mich sehr speziell auf dieses Zeitfahren vorbereitet. Am Ende gegen den Weltmeister mit weniger als einer Sekunde Rückstand zu verlieren, ist sicherlich keine Schande, auch wenn ein Sieg sehr schön gewesen wäre. Natürlich denkt man: Hätte ich die eine Kurve etwas schneller genommen. Aber das ist Teil des Sports. Wir haben ein langes und schwieriges Rennen vor uns, und morgen werde ich mich in den Dienst der Mannschaft stellen, damit wir auch morgen um den Sieg kämpfen können.“ – Maciej Bodnar

„Das war heute mein erstes Rennen nach der Kalifornien-Rundfahrt und einer langen Trainingsphase. Es war daher etwas schwierig, den Rhythmus zu finden, aber ich habe mich gut gefühlt, speziell im letzten Streckenteil. Ich bin am Ende in die Top Ten gesprintet, aber die Tour de Suisse ist ein langes und hartes Rennen, darum werden wir jeden Tag kämpfen müssen.“ – Peter Sagan
© BORA – hansgrohe
1 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:10:50
2 Maciej Bodnar (Pol) Bora-Hansgrohe 0:00:00
3 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:02
4 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:02
5 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:03
6 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:05
7 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:08
8 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:09
9 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:09
10 Tom Scully (NZl) EF Education First 0:00:11
11 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:14
12 Tom Bohli (Swi) UAE Team Emirates 0:00:15
13 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:17
14 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:18
15 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:18

Emanuel Buchmann attackiert auf Dauphiné Königsetappe und sichert sich großartigen dritten Platz

Les Sept Laux-Pipay, Saturday, June 15th 2019 – Wout Poels (Team Ineos) won stage 7 at the eleventh hour as he overhauled Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) who had attacked in the last two kilometres of the uphill finish to Les Sept Laux-Pipay. Time gaps between the favourites were tight but Fuglsang took over from Adam Yates (Mitchelton-Scott) in the overall lead by the small margin of 8’’. It was an epic stage in stormy conditions on the eve of the grand finale in Champéry, Switzerland.

Die vorletzte Etappe war zugleich auch die Königsetappe der diesjährigen Austragung der Dauphiné Rundfahrt. Es war eine kurze, aber intensive Etappe, 133,5 km mit drei Kategorie 1 Bergwertung galt es zu bewältigen, ehe der 19 km lange Schlussanstieg hinauf zum Plateau Pipay führte. Wie erwartet, setzte sich gleich nach dem Start eine Gruppe ab. Im Gegensatz zu gestern war es heute eine große Gruppe von 22 Fahrern. Felix Großschartner repräsentierte die Farben des Raublinger Teams in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten öffnete. Doch schon nach dem ersten Anstieg des Tages lösten sich zwei Fahrer von ihren Fluchtkollegen, Felix Großschartner verblieb in der Verfolgergruppe, die mittlerweile aus 27 Fahrern bestand. Die Gruppe konnte sich bis in den Schlussanstieg halten, Emanuel fuhr dicht dahinter in der Gruppe des Gesamtführenden. Das Rennen ging in den Schlussanstieg, als die Gruppen auseinanderbrachen. Felix Großschartner wurde von der Gruppe der Favoriten, in der auch Emanuel Buchmann war, gestellt. Wie erwartet zerfiel auch diese Gruppe im Laufe des Anstieges und immer wieder wurden Attacken gesetzt. Kurze Zeit distanzierte sich ein Duo, dieses konnte aber wieder gestellt werden. Bei der 3 km- Marke lancierte BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann eine Attacke und konnte sich absetzen. J. Fuglsang gelang es, auf den Ravensburger, aufzuschließen. Gemeinsam kletterten sie dem Ziel entgegen, doch auf den letzten Metern konnte W. Poel auf die beiden aufschließen. Im strömenden Regen sicherte sich der Team Ineos Fahrer den Sieg. Der junge Deutsche musste sich mit Platz 3 begnügen, kletterte aber im Gesamtklassement nun auf den vierten Rang vor. Er befindet sich 21 Sekunden hinter dem neuen Führenden, allerdings trennt Buchmann nur eine Sekunde vom Podest der Dauphiné Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war heute eine echte Königsetappe, vor allem der starke Regen hat den Schlussanstieg noch schwerer gemacht. Großen Dank an das Team, sie haben mich den gesamten Tag über unterstützt und mich immer gut in die Berge gebracht. Ich fuhr in der Gruppe der Favoriten, wollte so lange wie möglich mit einer Attacke warten. Dann dachte ich, „jetzt oder nie“, und habe es versucht. Fuglsang ging dann mit, und als Poels aufschloss, war es einfach zu spät. Klar wäre ein Sieg mehr als schön gewesen, aber ich werde morgen alles geben, um die eine Sekunde auf das Podium aufzuholen.“ – Emanuel Buchmann

„Das Team hat sehr gut für Emanuel gearbeitet, sie haben ihn immer in eine gute Position gefahren und wir wollten uns nur auf den Schlussanstieg konzentrieren. Außerdem wollten wir so viele Helfer wie möglich bei ihm haben, was auch gut umgesetzt worden ist. Gregor hat erneut einen tollen Job gemacht. Es war das Ziel auf den letzten Kilometern zu attackieren und auch das hat geklappt. Emanuel ist ein enorm starkes Rennen gefahren und hat es auf Rang 3 beendet. Uns fehlt genau eine Sekunde aufs Podium, und diese werde wir versuchen morgen zu holen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

1 Wout Poels (Ned) Team Ineos 4:01:34
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:01
3 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:10
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
6 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
7 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:13
8 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:16
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:30
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:34
GC:
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 27:36:40
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:08
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:20
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:21
5 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:00:28
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:32
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:33
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:12
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:20
10 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:21
11 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:24
12 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:01:38
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Michael Woods (Can) EF Education First 0:02:24
15 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:03:13

Nur Alaphilippe kann Gregor Mühlberger auf der 6. Etappe der Dauphiné Rundfahrt stoppen

Es war heute ein regnerischer Start in die längste Etappe der Dauphiné Rundfahrt. In strömendem Regen nahm das Feld in Saint-Vulbas Plaine de l’Ain die 229 Kilometer nach Saint-Michel-de-Maurienne in Angriff. Ganze acht kategorisierte Berge warteten auf die Fahrer, drei davon der 2. Kategorie. Nur wenige Minuten nachdem der Startschuss gefallen war, attackierten drei namhafte Fahrer, einer davon Gregor Mühlberger von BORA – hansgrohe. Zusammen mit J. Alaphilippe und A. de Marchi machte sich das Trio auf den Weg und konnte schnell einen Vorsprung von mehr als 5 Minuten herausfahren. Im Laufe des Tages wuchs ihr Vorsprung auf über 10 Minuten an. Als das Trio noch 80 km bis zum Ziel hatte, waren die Ausreißer sogar 14 Minuten vor dem Feld. Zu diesem Zeitpunkt war mehr als klar, dass der heutige Etappensieger aus dieser Gruppe kommen würde. Gregor Mühlberger zeigte eine beeindruckende Form und fuhr ein unglaublich starkes Rennen. Als das Trio in den vorletzten Berg, 25 km vor dem Ziel, war, betrug ihr Vorsprung noch immer 12 Minuten. Am letzten Anstieg des Tages musste De Marchi abreißen lassen, nachdem Mühlberger mehrere Male attackierte. Somit waren es nur noch der BORA – hansgrohe Fahrer und J. Alaphilippe aus der Deceuninck – Quick-Step Riege, die den Sieg unter sich ausmachen sollten. Beide Fahrer belauerten sich auf den letzten 1000 flachen Metern in Richtung Ziel. Mühlberger trat den Sprint von der Spitze aus an und sah schon wie der sichere Sieger aus, als Alaphilippe auf den letzten Metern noch um Haaresbreite an dem Österreicher vorbeiziehen konnte. Dennoch bewies der BORA – hansgrohe Kletterer heute seine Extraklasse, mit mehr als 200 km in der Fluchtgruppe des Tages und einem starken zweiten Rang auf der ersten echten Bergetappe der diesjährigen Dauphiné.
Reaktionen im Ziel
„Heute hat mir das Team grünes Licht gegeben und ich konnte auf Etappenjagd gehen. Gleich nach 13km hat sich die Spitzengruppe des Tages gebildet, überraschenderweise sehr klein mit nur drei Fahrern. Wir harmonierten sehr gut miteinander und konnten unseren Vorsprung ausbauen. Auf den letzten 15 km begannen dann die Attacken – ich hatte Alaphilippe und De Marchi immer unter Kontrolle und durch meine Konterattacke setzten wir uns schlussendlich von De Marchie ab. Im Sprint gegen Alaphilippe fehlten dann leider dennoch ein paar Zentimeter auf den Sieg.“ – Gregor Mühlberger

“Wir wollten mit Gregor in die Gruppe gehen, dass es so eine kleine war, hätten wir uns nicht gedacht. Sam versuchte kurz nachzusetzen aber entschied sich dann hinten zu bleiben. Da der Vorsprung immer größer wurde, wussten wir schnell, dass es hier nun um den Sieg gehen würden. Wir hatten auch immer ein Auge auf Alaphilippe, da wir wussten, dass er der stärkste Konkurrent sein würde. Gregor hat alles richtig gemacht, er ist ein sehr gutes Rennen gefahren und so knapp zu verlieren ist natürlich schade, aber es wird sicherlich noch die eine oder andere Chance für ihn kommen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 6:00:54
2 Gregor Mühlberger (Aut) Bora-Hansgrohe
3 Alessandro De Marchi (Ita) CCC Team 0:00:22
4 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:06:10
5 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
6 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
7 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
10 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 23:35:04
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:04
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:06
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:25
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:26
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:30
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:40
10 Wout Poels (Ned) Team Ineos

Hartes Finale bringt Sam Bennett starken 2. Platz auf der 5. Etappe der Dauphiné Rundfahrt

Eine 200 km Flachetappe erwartete die Fahrer heute auf der 5. Etappe von Boën-sur-Lignon nach Voiron. Nur vier Bergwertungen, alle der vierten Kategorie, standen auf dem Programm, ehe die Zuseher sich auf einen Massensprint auf einer ansteigenden Zielgeraden freuen konnten. Gleich zu Beginn formte ein Trio die Fluchtgruppe des Tages und hatte im Laufe der Etappe drei Minuten Vorsprung, während BORA – hansgrohe zusammen mit Mitchelton -Scott, um den Führenden der Gesamtwertung, im Hauptfeld die Geschehnisse kontrollierten. Das Trio an der Spitze des Rennens hielt sich über viele Kilometer vorne und konnte den mehrminütigen Vorsprung konstant halten. Bei noch 40 zu fahrenden Kilometern, verschärfte Deceuninck – Quick-Step das Tempo, um die Lücke langsam zu schließen. Kilometer um Kilometer sank der Vorsprung, doch das Trio hielt sich eisern an der Spitze. Bevor an der 2 km Marke ihre Flucht ein Ende hatte, als das Peloton, mit den Sprinterteams an der Spitze heranbrauste. BORA – hansgrohe versuchte ihr Lead-Out zu beginnen, doch viele Attacken machten einen organisierten Sprint beinahe unmöglich. Die letzten Kilometer waren von zahlreichen Kurven geprägt und sorgte für ein packendes Finale. Sam Bennett zögerte vor der letzten Kurve etwas, um sich an das Hinterrad von Alaphilippe zu klemmen. In einem spannenden Sprint setzte sich W. Van Aert durch, während Sam mit der höchsten Endgeschwindigkeit etwas zu spät freie Fahrt hatte und auf Rang zwei das Ziel erreichte. Dennoch ein starkes Ergebnis nach einem langen harten Tag, an dem die BORA – hansgrohe Mannschaft einmal mehr tolle Arbeit geleistet hat.

1 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 5:00:34
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
3 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
4 Lorrenzo Manzin (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
5 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
6 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
7 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep
8 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
9 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep
10 Mads Schmidt Würtz (Den) Katusha-Alpecin
11 Wout Poels (Ned) Team Ineos
12 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
13 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
14 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
15 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 17:28:00
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:04
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:06
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
5 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:20
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:24
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:25
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:26
9 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:30
10 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:40
11 Wout Poels (Ned) Team Ineos
12 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:00:54
13 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:13
14 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:27

Reaktionen im Ziel
„Leider wollte es heute einfach nicht klappen. Die Jungs sind richtig gut gefahren, aber das Finale war so chaotisch und geprägt von vielen Attacken. Ich sah, dass Alaphilippe um die Kurve kam und wurde dann etwas abgedrängt. Dennoch konnte ich noch auf Platz zwei sprinten. Ich bin enttäuscht aber dankbar, dass die Jungs so hart gearbeitet haben, um die Fluchtgruppe zu stellen.“ – Sam Bennet

„Wir haben von Anfang an mit Cece kontrolliert, gefolgt von Christoph. Vor allem im Finale wollten wir vorne sein. Doch das Trio hielt sich richtig lange an der Spitze und hat hart gekämpft. Im Finale sahen wir dann viele Attacken und somit war ein richtiges Lead-out schwierig. Aber die Jungs sind ein gutes Rennen gefahren, haben hart gearbeitet. Klar wollten wir gewinnen, aber ein 2. Platz ist auch ein ordentliches Ergebnis.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA hansgrohe

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 STAGE 3: SAM BENNETT ADDS DAUPHINÉ STAGE WIN TO HIS RECORD BOOK

Riom, Tuesday, June 11th 2019 – Ireland’s Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) won stage 3 of the 71st Critérium du Dauphiné in a bunch gallop in Riom. Wout van Aert (Team Jumbo-Visma) and Davide Ballerini rounded out the podium. Dylan Teuns (Bahrain-Merida) retained the overall lead ahead of the 26.1km individual time trial in Roanne.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Sam Bennett feiert 7. Saisonsieg nach beeindruckendem Sprint auf der dritten Etappe der Dauphine Rundfahrt
Nach zwei anspruchsvollen Tagen war die heutige dritte Etappe des Criterium du Dauphine den schnellen Männern im Feld vorbehalten. 177 km von Le Puy-en-Velay nach Riom mit vier Anstiegen der 4. Kategorie warteten auf die Fahrer. Gleich nachdem der Startschuss gefallen war, attackierten zwei Fahrer, um einen Vorsprung von mehr als drei Minuten herauszufahren. Im Hauptfeld übernahm BORA – hansgrohe durch den Giro d’Italia Etappensieger Cesare Benedetti die Kontrolle. 46 km vor dem Ziel lag das Duo immer noch knapp eine Minute vor dem Feld, BORA – hansgrohe war federführend an der Nachführarbeit beteiligt und Kilometer für Kilometer sank der Abstand weiter. Letztlich schloss das Hauptfeld die Lücke etwa 16 km vor dem Ende und der erwartete Massensprint konnte beginnen. In einem schnellen Finale begannen die Sprinterteams mit ihren Lead-Outs, und auch BORA – hansgrohe reihte sich rund um Sam Bennett an der Spitze des Feldes ein. Das Team aus Raubling erledigte einen perfekten Job. Vor allem Shane Archbold, der den Sprint 500 m vor dem Ziel eröffnete, lancierte Bennett perfekt. Dieser holte in souveräner Manier seinen 7. Saisonerfolg in Riom.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich mit diesem Sieg. Es ist aber nicht nur mein Sieg, sondern der des gesamten Teams. Alle sind absolut perfekt gefahren, und die Unterstützung, die ich bekommen habe, ließ den Sieg so einfach aussehen. Daher, großer Dank an das gesamte Team für ihre Mühen. Hoffen wir, dass meine Beine in zwei Tagen noch immer so gut sein werden.“ – Sam Bennett

„Wir wollten das Rennen vom Beginn an kontrollieren und nur eine kleine Gruppe weglassen. Dass es nur 2 Fahrer waren, die sich absetzen konnten, kam uns entgegen. Ab einem Vorsprung der Gruppe von 3 Minuten hat Cesare angefangen zu arbeiten. Weitere Teams arbeiteten mit uns zusammen, und so bestand nie Gefahr, dass es nicht zu einem Sprint kommen würde. Das regnerische Wetter und die kalten Temperaturen haben das Rennen zusätzlich schwer gemacht. Im Finale wollten wir nicht zu zeitig mit dem Lead-Out starten. Die Mannschaft hat das sehr gut umgesetzt und Shane hat den Sprint perfekt angefahren. Sam war der Stärkste im Sprint und hat verdient gewonnen! Glückwunsch an das gesamte Team.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 4:15:25
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
4 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
5 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
6 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
7 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
8 Jens Debusschere (Bel) Katusha-Alpecin
9 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal

GC:
1 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 11:52:28
2 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:03
3 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:20
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
5 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
7 Michael Woods (Can) EF Education First
8 Chris Froome (GBr) Team Ineos
9 Wout Poels (Ned) Team Ineos
10 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
11 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:49
12 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:00:55
13 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
14 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
15 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
16 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo