Der Giro im Visier von IAM Cycling

„Der Giro d’Italia hat uns bereits in diesem Jahr interessiert und wir sind auch im nächsten Jahr noch immer sehr an einer Teilnahme interessiert“, erzählt Michel Thétaz, Gründer von IAM Cycling und CEO der IAM SA (IAM Investment Funds). Die einzige Schweizer Profimannschaft hofft in der noch jungen Teamgeschichte auf die erste Teilnahme an einer dreiwöchigen Rundfahrt.

Anwesend bei der Streckenpräsentation für die nächstjährige Ausgabe (9. Mai bis 1. Juni) im Eispalast in Mailand, bestätigte der sportliche Manager von IAM Cycling, Serge Beucherie, das Interesse an dieser dreiwöchigen Veranstaltung. „Natürlich sind wir im Moment nur ein Bewerber. Als Pro Continentalmannschaft müssen wir für eine Teilnahme 2014 kandidieren und auf eine Wildcard hoffen. Eine Teilnahme wäre aber definitiv kein kleines Unterfangen sein für uns. Denn der Giro d’Italia 2014, der vor allem ein Giro für die Kletterer sein wird, erfordert eine gute Organisation und Planung innerhalb des Teams. Der Start der Rundfahrt findet in Belfast, Nordirland statt, bevor das Rennen dann im italienischen Bari fortgesetzt wird. Wir hoffen, dass wir eine Einladung für dieses Rennen erhalten werden. Die Strecke ist sehr interessant und würde für uns eine grosse Gelegenheit bieten, uns auf höchster Ebene während drei Wochen zu beweisen.“

Vor Ort bei der Präsentation anwesend waren auch der sportliche Leiter Kjell Carlstrom, der Leiter der Sercivezentrale von IAM Cycling, Alfonso Bisogno, und Thomas Löfkvist, der bei der Rundfahrt 2009 für einen Tag lang Träger der Maglia Rosa war, nachdem er zusammen mit der Mannschaft im Teamzeitfahren gewinnen konnte. Es wäre ein Rennen an der Seite von grossen Namen wie Ivan Basso, Andy Schleck, Cadel Evans, Michele Scarponi und Vincenzo Nibali (Sieger 2013). „Es ist eine schöne Rundfahrt, die hart aber nicht unmenschlich ist. Ich habe heute eine tolle und ausgewogene Route gesehen und wäre sehr glücklich, wenn wir im nächsten Frühling dabei sein würden.“

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