1 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 25 30 12″ 4:03:44
2 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 15 18 9″ ,,
3 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 10 12 5″ 0:34
4 Remijn Senna Alpecin – Premier Tech 5 7 0:49
5 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 3 4 ,,
6 Tesfatsion Natnael Movistar Team 3 ,,
7 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA 2 ,,
8 Morgado António UAE Team Emirates – XRG 1 ,,
9 Burgaudeau Mathieu TotalEnergies ,,
10 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team ,,
Gesamt:
1 2 ▲1 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 5 14:02:12
2 1 ▼1 Barré Louis Team Visma | Lease a Bike 0:52
3 12 ▲9 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 1:05
4 5 ▲1 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 1:21
5 7 ▲2 Tesfatsion Natnael Movistar Team 1:22
6 10 ▲4 Vacek Mathias Lidl – Trek 1:23
7 11 ▲4 Sorarrain Gorka Caja Rural – Seguros RGA ,,
8 13 ▲5 Schachmann Maximilian Soudal Quick-Step 1:25
9 14 ▲5 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA ,,
10 44 ▲34 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 1:26
Bulle schlägt Stier: Giulio Pellizzari gewinnt die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour
Pellizzari gewinnt Königsetappe – Del Toro erobert Blau zurück
Samstag, 22. August, Bad Dürkheim – Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe) hat die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Nach 170,8 Kilometern von Herxheim nach Bad Dürkheim setzte sich der Italiener vor Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) durch.
Del Toro sorgte rund 35 Kilometer vor dem Ziel mit seiner Attacke für die entscheidende Rennsituation, distanzierte den bisherigen Gesamtführenden Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) und eroberte das Blaue Trikot zurück.
Schon früh ging es auf den mehr als 3.000 Höhenmetern um die Bergwertung. Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) setzte sich mit einer Ausreißergruppe ab und sammelte an der Lolosruhe sowie bei der ersten Überfahrt der Kalmit die maximale Punktzahl. Damit ging der Plan des deutschen Teams auf: Heidemann übernahm das Bergtrikot von seinem Teamkollegen Ole Theiler.
Im Kampf um die Gesamtwertung fiel die Entscheidung am Rotsteig. Nach der Vorarbeit von UAE Team Emirates-XRG attackierte Del Toro rund 35 Kilometer vor dem Ziel. Barré versuchte zu folgen, konnte die Lücke zum Mexikaner aber nicht schließen. Wenig später setzte sich auch Giulio Pellizzari ab und fuhr zu Del Toro nach vorne. Gemeinsam holten Del Toro und Pellizzari den zuvor allein führenden Nelson Oliveira (Movistar Team) ein. Als Oliveira das Tempo nicht mehr halten konnte, gingen die beiden jungen Kletterspezialisten allein ins Finale. Dahinter versuchte Barré mehrfach, den Rückstand zu reduzieren, konnte das Spitzenduo aber nicht mehr erreichen.
Auf dem Wurstmarktgelände in Bad Dürkheim machten Pellizzari und Del Toro den Tagessieg unter sich aus. Pellizzari hatte im Sprint die größeren Reserven und gewann die Königsetappe vor Del Toro. Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) komplettierte das Podium. Del Toro geht damit im Blauen Trikot in den letzten Renntag der Lidl Deutschland Tour 2026. Für Heidemann wurde der offensive Auftritt ebenfalls belohnt: Der Deutsche führt vor der Schlussetappe die Bergwertung an.
Einschätzung der 4. Etappe
Zum Abschluss der Lidl Deutschland Tour 2026 wartet noch einmal eine anspruchsvolle Etappe. Über 156,5 Kilometer führt das Finale von Heilbronn durch das Heilbronner Land und zurück in die Stadt. Rund 2.500 Höhenmeter bieten den Klassementfahrern eine letzte Gelegenheit, die Gesamtwertung noch einmal anzugreifen.
Bereits nach 15,8 Kilometern wartet am Schloss Stocksberg die erste Bergwertung. Anschließend führt die Strecke über Zaberfeld und Sulzfeld zurück Richtung Heilbronn, bevor bei Kilometer 93,4 die entscheidende Phase beginnt. Auf der Heilbronner Schlussrunde muss das Peloton dreimal den Jägerhaus-Anstieg bewältigen. Mit 2,3 Kilometern Länge und durchschnittlich 5,2 Prozent Steigung bietet er mehrfach Gelegenheit für Attacken. Nach der letzten Überquerung bleiben nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. Ein Bonussprint in Donnbronn 7,8 Kilometer vor der Ziellinie könnte zudem im Kampf um das Blaue Trikot eine wichtige Rolle spielen. Damit bleibt die Lidl Deutschland Tour 2026 bis zum Schluss offen: Die kurze, intensive Finaletappe bietet sowohl starken Puncheuren als auch den Klassementfahrern noch einmal die Chance, das Rennen in Heilbronn zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Am 23. August 2026 steht Heilbronn ganz im Zeichen des Radsports. Die Stadt am Neckar ist Gastgeber des großen Finales der Lidl Deutschland Tour 2026. Die vierte und letzte Etappe startet und endet in Heilbronn – hier fällt nach fünf Renntagen die Entscheidung um den Gesamtsieg und das Blaue Trikot.
Heilbronn verbindet urbanes Leben mit Weinlandschaft und einer ausgeprägten Sportbegeisterung. Bereits 2024 war die Stadt Etappenort und begrüßt die Lidl Deutschland Tour 2026 nun erneut. Im Herzen der Stadt können die Fans die Profis beim entscheidenden Finale aus nächster Nähe erleben.
Doch nicht nur die Profis stehen an diesem Sonntag im Mittelpunkt. Mit der ADAC Cycling Tour können auch Hobbyradsportler auf gesperrten Straßen selbst in die Pedale treten. Ergänzt wird das Programm durch die LichtBlick Newcomer Tour, die kinder Joy of Moving mini tour und weitere Angebote für die ganze Familie. Damit wird Heilbronn am Finaltag zum Treffpunkt für Profis, Nachwuchs, Hobbyfahrer und Radsportfans und zur Bühne für die letzte Entscheidung der Lidl Deutschland Tour 2026.
Pressekontakt | Media contact
Pressestelle A.S.O. Germany
Karl Stender
Email: presse@deutschland-tour.com
Lidl Deutschland Tour
A.S.O. Germany GmbH
Giulio Pellizzari gewinnt Königsetappe der Deutschland Tour
Giulio Pellizzari setzt sich im Finale gegen den neuen Gesamtführenden Isaac del Toro durch und beschert Red Bull – BORA – hansgrohe den zweiten Etappensieg in Folge bei der Deutschland Tour 2026.
Das Etappenprofil zwischen Herxheim und Bad Dürkheim versprach ein ständiges Auf und Ab. Auch wenn die Anstiege vergleichsweise kurz waren, machten mehr als 3.000 Höhenmeter auf den Runden durch die Pfalz die Königsetappe zu einem anspruchsvollen Renntag.
Für Red Bull – BORA – hansgrohe stand vor allem der Kampf um den Etappensieg im Fokus. Nach dem gestrigen Erfolg von Alessio Magagnotti wollte das deutsche UCI WorldTeam das Momentum nutzen und setzte heute auf die Kletterqualitäten von Giulio Pellizzari.
Die Vorentscheidung fiel bereits 35 Kilometer vor dem Ziel. Isaac del Toro attackierte am Anstieg zum Rotsteig. Pellizzari reagierte nicht sofort, sondern fuhr seinen eigenen Rhythmus, erhöhte Schritt für Schritt das Tempo und schloss wenig später zum Mexikaner auf.
„Ich kenne Isaac ziemlich gut und weiß, dass er an zwei Minuten langen Anstiegen einfach auf einem anderen Niveau fährt. Ihm direkt zu folgen, wäre ein Fehler gewesen. Deshalb bin ich mein eigenes Tempo gefahren, ohne das Risiko einzugehen, zu überziehen. Bis zur Kuppe bin ich so schnell gefahren, wie ich konnte, und in der Abfahrt habe ich wieder zu ihm aufgeschlossen.“
— Giulio Pellizzari
Auf der ersten Zielrunde rund um Bad Dürkheim blieb das Tempo an der Spitze hoch. Das Duo schüttelte seinen letzten Begleiter ab und ging gemeinsam in die zweite und entscheidende Zielrunde. Im Sprint der beiden Freunde sicherte sich Pellizzari den Tagessieg.
„Gestern haben wir uns riesig über Alessios Sieg gefreut. Heute wollten wir direkt noch einmal gewinnen. Die Zusammenarbeit mit Isaac hat super funktioniert – er hatte die Gesamtwertung im Blick, während ich auf den Etappensieg gefahren bin. Mein persönliches Ziel für diese Saison war es, mehr Rennen zu gewinnen. Deswegen freue ich mich über den heutigen Sieg und möchte dafür meinen Teamkollegen und dem gesamten Team danken.“
— Giulio Pellizzari
Nach seinen Erfolgen bei der Tour of the Alps und der Vuelta a Burgos feiert Pellizzari damit bereits seinen vierten Etappensieg der Saison bei einem Rennen der UCI ProSeries.
Nachdem Red Bull – BORA – hansgrohe in den vergangenen vier Ausgaben der Deutschland Tour ohne Etappensieg geblieben war, gelingen dem Team nun innerhalb von nur 24 Stunden gleich zwei Siege: Auf Alessio Magagnottis Sprintüberraschung folgt Pellizzaris Triumph auf der Königsetappe.
