Hardters lange Solo-Flucht fast mit Etappensieg belohnt


Hardter im Ziel

Die zweite Etappe der Trans-Schwarzwald war von den reinen Daten etwas leichter als der erste Tagesabschnitt. 69 Km und knapp 1700hm standen auf dem Programm.

Viele schnelle Schotter und Asphaltabschnitte sorgten für ein hohes Tempo, dass man jedoch in der großen Gruppe relativ gut mitfahren konnte.
Jedoch lauerte vor allem auf den ersten 30Km hinter einigen Kurven ein steiler Trailanstieg, der nur eine Fahrlinie anbot.


Mayer im Rennen

Dadurch waren auch die einfachen Abschnitte von Positionskämpfen geprägt, da diese kurzen Anstiege immer wieder dafür sorgten, dass sich in der Spitzengruppe Lücken auftaten, die auf den folgenden Hochgeschwindigkeitespassagen schwer wieder zu schließen waren. Dabei konnten sich alle vier Texpa-Simplon Fahrer gut behaupten und sich in der Spitzengruppe festbeißen. Vor der zweiten Verpflegungsstelle zur Mitte der Distanz konnte Hardter sogar eine starke Attacke setzen und sich von der Gruppe lösen. Trotz des eher welligen und schnellen Streckenverlaufs schaffte er es seinen Vorsprung auf fast zwei Minuten auszubauen. Ca. 15km vor dem Ziel in Freudenstadt wartete aber noch ein längerer Anstieg, den die Favoriten natürlich nutzen wollten, um sich den Tagessieg zu holen. Durch diese Tempoverschärfungen schmolz Hardters Vorsprung dahin und auf den letzten Höhenmetern vor der Zielabfahrt war er wieder in Sichtweite. Die Energie, die er bei seiner Solofahrt alleine im Wind verpulvert hatte, fehlte im natürlich jetzt im Finale, so dass er am Ende auf dem 21. Rang über den Zielstrich rollte.

Vonhausen in der Abfahrt


Wagner im Rennen

Kurz nachdem Hardter gestellt wurde setzte aber Johannes Wagner eine beherzte Attacke und konnte ebenfalls einen kleinen Vorsprung herausfahren. Jedoch war das Tempo der Verfolger einfach zu hoch, so dass er wenige Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt wurde. Ähnlich wie Hardter fehlten ihm dadurch natürlich bei der harten Zielankunft die nötigen Körner und er kam als 17. ins Ziel.

Die „Zielgerade“ bestand aus einem steilen Anstieg über Kopfsteinpflaster, einer längeren Treppe und einer Straße, die noch ca. 500m bergauf durch den Ort führte. Dabei konnte Mayer noch die meisten Reserven mobilisieren und holte sich ein tollen elften Tagesrang. Vonhausen sprintete knapp dahinter auf Platz 15, wobei alle vier nur sehr wenig Zeit auf den Sieger Jochen Käss verloren.

Ergebnisse 2. Etappe:

1. Jochen Käss Centurion-Vaude
2. Matthias Pfrommer Haico Racing
3. Tiago Feirreira Team Protek
….
11. Wolfgang Meyer Texpa- Simplon

15. Oliver Vonhausen Texpa- Simplon

17. Johannes Wagner Texpa- Simplon

21. Uwe Hardter Texpa- Simplon

und hier geht´s zum Video…https://www.youtube.com/watch?v=UEYLgAlBVJo&list=UU2-4oZzr1Rq7ZXMceqoHP6Q

und hier geht´s zum Blog…http://www.mtb-texpa-simplon.de/news/race-news/news-detail/article/vts-2-etapp-1.html

Fotos: sportograf

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