Maciej Bodnar, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Binck Bank Tour, belegt Top 10 Platzierung.


Nach einer schnellen ersten Etappe bei der Binck Bank Tour, ging es heute mit einem kurzen aber temporeichen Einzelzeitfahren durch die Straßen Venray weiter. Es war Tour de France Etappensieger Maciej Bodnar, der in einer Zeit von 14:34 Minuten den 9. Platz, als bester BORA – hansgrohe Fahrer, belegte.
Die Etappe
Die zweite Etappe der Binck Bank Tour bot den Zusehern in und um Venray ein 12.7km langes Einzelzeitfahren. Der Kurs war wellig und hatte einige kniffelige Kurven, die den kurzen Kurs nicht einfach machten.
Die Team Taktik
Das deutsche Team hatte mit Tour de France Etappensieger Maciej Bodnar und Daniel Oss, der im Jahr 2014 und 2015 Weltmeister im Teamzeitfahren wurde, zwei Zeitfahrspezialisten in ihren Reihen. Daher konzentrierte sich das Team voll und ganz auf diese beiden Fahrer, und versuchten ein gutes Tagesergebnis einzufahren.
Das Rennen
Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der das Starthaus verließ, war Daniel Oss. Nach einer soliden Performance hatte er kurz vor dem Ziel einen Defekt und verlor dadurch wertvolle Zeit. Tour de France Etappensieger Maciej Bodnar war der zweite BORA – hansgrohe Fahrer, der sich auf den Weg machte. Nach 14:34 Minuten stoppte die Zeit für Bodnar, dies bedeutete Platz 9 am Ende des Tages. Die weiteren Fahrer waren Gregor Mühlberger, der als zweitbester BORA – hansgrohe Fahrer 46 Sekunden hinter späteren Etappensieger Küng ins Ziel kam, Juraj Sagan und Jay McCarthy. Als bester Fahrer im Gesamtklassement verließ Matteo Pelucchi die Startrampe und beendete den Kurs nach 16:32 Minuten.
Ergebnis
01 S. Küng 14:11
02 V. Campenaerts +0:14
03 S. K. Andersen +0:15
09 M. Bodnar +0:23

Reaktionen im Ziel
„Ich fühlte mich gut heute und wollte eine gute Platzierung einfahren aber ein platter Reifen kurz vor dem Ziel warf mich aus dem Rhythmus und ich verlor wertvolle Zeit.“ – Daniel Oss.
„Meine Beine fühlten sich gut an und ich wollte meinen zweiten Platz vom Vorjahr wiederholen, vielleicht auch verbessern. Vielleicht bin ich die ersten Kilometer zu konservativ gefahren und verlor hier einige Sekunden, aber Gesamt denke ich, war es eine solide Leistung. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, das ist Radsport. Ich bin aber zufrieden, dass ich einigermaßen meinen Rhythmus finden konnte, nun konzentriere ich mich auf die kommenden Etappen.“ – Maciej Bodnar

„Der Kurs war technisch schwierig mit vielen Verkehrsinseln und Kurven. Leider hatte Daniel kurz vor dem Ziel einen Defekt und verlor wichtige Zeit für die Gesamtwertung. Maciej sah in seiner Paradedisziplin gut aus und legte eine solide Performance ab. Andere waren heute aber einfach schneller.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto