Marcel Wyss: «ich fuhr die ganze Zeit am Limit»

Die zweite Pyrenäenetappe endete mit dem zweiten Solosieg von Rafal Majka (Tinkoff-Saxo), während Vincenzo Nibali (Astana) mit seinem 3. Platz seine Leaderposition gefestigt hat und sein gelbes Trikot ein Stück näher an Paris gebracht hat.

Bei IAM Cycling, ohne Reto Hollenstein, der als Folge eines Sturzes gestern eine Pneumothorax erlitten hatte, war Marcel Wyss als 25. mit 4’54“ Rückstand auf den Tagessieger der Beste. Der Berner des Schweizer Profiteams erklärte das Rezept, um bei den Besten dieser 124.5km langen Etappe über drei Pässe der ersten Kategorie und einem Schlussanstieg von 10km, zu sein. „Ich fuhr die ganze Zeit am Limit. Katusha wollte keine Fluchtgruppe vor dem ersten Pass ziehen lassen. Wir fuhren in der ersten Stunde über 50km/h im Schnitt. Da muss man im Aufstieg ein regelmässiges Tempo anschlagen und so gut wie möglich wieder runter fahren. Ich hatte ein gutes Gefühl aber nicht die notwendige Kraft, um mit den allerbesten mitzuhalten. Ich hoffe, dass ich in der letzten Bergetappe die Möglichkeit habe das Rennen mitzugestalten.“

Ein anderer Bergfahrer von IAM Cycling, Sébastien Reichenbach, hat das Lachen wieder gefunden und die direkt aus dem Wallis gelieferten Aprikosen nach seinem besten Tag an der Tour de France genossen. „Wir hatten die richtige Strategie mit Martin Elmiger. Aber da Katusha die Fluchtgruppe nicht hat ziehen lassen, habe ich mein Glück zwei Mal im Portillon versucht. Da habe ich einige Federn lassen müssen und brauchte über 50km um mich wieder zu erholen. Dadurch habe ich den richtigen Zug nicht erwischt und bin in der nächsten Gruppe angekommen. Aber mein Gefühl war gut und ich bleibe optimistisch in der letzten Pyrenäenetappe die richtige Öffnung zu finden.“

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