Mountainbike Weltcup Mount Saint Anne: Zweiter Weltcup Sieg


Kathrin Stirnemann konzentriert zum Weltcup-Sieg


Platz 1 und Platz 5 für das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team im Sprint

Kathrin Stirnemann gewinnt Sprint und übernimmt die Führung im Gesamt-Weltcup, Sabine
Spitz Top-Ten in Sprint und Cross-Country
Fast schon locker fuhr Kathrin Stirnemann als Erste um die letzte Kurve auf die Ziel
Gerade im großen Finale des vierten Laufes zum Mountainbike Sprint Weltcup in Mont
Saint Anne. Das Bild hatte Symbolcharakter. Denn die Europameisterin beherrschte
die Konkurrenz fast nach belieben.

Schon in der Qualifikation und in allen Finalläufen
setzte sie sich souverän gegen ihre Mitstreiterinnen durch. Nur in der ersten
Rennhälfte des Finales musste die Schweizerin „Vollgas“ fahren, dann war ihr auch
dort der Sieg nicht mehr zu nehmen. Damit übernahm sie auch die Führung im
Gesamtweltcup. „Dass war eine super Tag heute. Es hat alles gepasst. Die Form und
natürlich auch das Bike“ freute sich Kathrin Stirnemann. Aber das war noch nicht
alles für das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team. Denn Sabine Spitz hatte sich ebenfalls
der deutlich jüngeren Sprint-Konkurrenz gestellt. Im Halbfinale um haaresbreite
ausgeschieden, entschied sie das kleine Finale in einem packenden Finish für sich und
durfte sich über Rang 5 freuen.
Die Top 5 war auch das Ziel in der Cross-Country Entscheidung. Doch nach einem
Reifendefekt in der ersten Runde lag dies nicht mehr in Reichweite. Auf Rang 16
zurückgefallen – von Platz 6 – schaffte die Olympiasiegerin nach einer tollen
Aufholjagd als 9. noch den Sprung in die Top Ten. Einen schlechten Cross-Country
Tag erwischten Kathrin Stirnemann und Adelheid Morath. Kreislaufprobleme zwangen
die Schweizerin auf Rang 8 liegend zur Aufgabe. Adelheid Morath fehlte am diesem
Tag die Kraft, so dass sie sich mit Platz 20 begnügen musste.

Kühlung für Adelheid Morath im Cross-Country

Nach dem grandiosen Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Kanada mit dem Sieg und Platz 5 im
Sprint waren die Hoffungen groß beim Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team, auch in der Cross-
Country Entscheidung eine gewichtiges Wörtchen mitsprechen zu können. Nach sehr gutem
Start sah das nach der Einführungsrunde und der ersten halben Runde auch noch viel
versprechend aus. Sabine Spitz und Kathrin Stirnemann lagen mit Rang 6 und 7 sehr gut im
Rennen und auch Adelheid Morath stand dem nur wenig nach. Doch zum Ende der ersten Runde
gab es den ersten Rückschlag. Sabine Spitz hatte einen Reifendefekt am Vorderrad zu beklagen,
was nicht nur eine gute Minute Zeitverlust bedeutete sondern auch 10 verlorene Plätze und
einen abhanden gekommenen Wettkampf-Rhythmus. Doch die Olympiasiegerin gab nicht auf
und versuchte wieder den Anschluss zu finden. Dass gelang bis zur Mitte des Rennens nur
bedingt. Zu groß war die Enttäuschung über das neuerliche Defekt-Pech: „Es ist schon schwer
sich dann wieder zu motivieren“, bekannte sie, „wenn man weiß, dass man vorne nicht mehr
hinkommt.“ Doch ab Runde 4 schien dann eine Top Ten Platzierung doch noch in Reichweite,
was sie mit hervorragenden Rundenzeiten bis auf Platz 9 nach vorne brachte. „Schade. Die
Verfassung hätte zwar noch ein bisschen besser sein können, aber vermutlich hätte ich um die
Top Fünf mitfahren können“, meinte Sabine im Ziel.
Kathrin Stirnemann lag bis zur dritten Runde auf Rang 8 noch bestens im Rennen und fühlte sich
sehr gut Doch bei Halbzeit der insgesamt sechs schweren Runden spielte plötzlich ihr Kreislauf
verrückt. Sie konnte sich kaum noch auf dem Bike halten und musste das Rennen enttäuscht
aufgeben. Ob es an den sehr warmen Temperaturen lag oder ob sie einfach zu wenig getrunken
hatte, konnte sie noch nicht richtig einschätzen. „Ich habe mich gut gefühlt und auch nicht
überzogen, bis es mir schwarz vor Augen wurde“ rätselte eine völlig enttäuschte Kathrin
Stirnemann, nachdem sie sich wieder etwas erholt hatte.
Auch bei Adelheid Morath lief es nicht rund. Nach gutem Start fehlte ihr die Kraft und die gute
Ausgangslage zu halten und verlor so Platz um Platz. „Ich hatte keine Kraft, der Körper war
irgendwie leer. Ich kann mir aber nicht erklären, an was es gelegen hat. Schade, ich hätte mich
gerne anders präsentiert“, meinte Morath enttäuscht von ihrer Leistung. Am Ende musste sie
sich so mit Rang 20 zufrieden geben.
Die nächste Chance die gute Form unter Beweis zu stellen gibt es schon am kommenden
Sonntag. Dann startet das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team beim sechsten Weltcup der Saison in
Windham/ USA
Weitere Informationen rund um das Sabine Spitz Haibike ProTeam:
http://www.haibike.de/proteam

Fotos (Ego Promotion)

 

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