Et. Startort Zielort km Etappensieger Leader
1. Breslau Legnica 200 Olav Kooij Olav Kooij
2. Krummhübel Krummhübel 149 Paul Lapeira Paul Lapeira
3. Waldenburg Waldenburg 159 Ben Turner Paul Lapeira
4. Rybnik Cieszyn 201 Paul Magnier Paul Lapeira
5. Kattowitz Zakopane 206 Matthew Brennan Paul Lapeira
6. Bukovina Resort Bukowina Tatrzańska 148 Victor Langellotti Victor Langellotti
7. Wieliczka Krakau 13* Brandon McNulty Brandon McNulty
*) Einzelzeitfahren
McNulty mit Zeitfahren zum Gesamtsieg
Brandon McNulty (UAE) holte den Gesamtsieg bei der 7-tägigen Polen-Rundfahrt 2025 mit dem Etappensieg beim abschließenden Einzelzeitfahren. Dieses hatte angesichts der engen Abstände zwischen den bis dahin besten Fahrern eine überragende Bedeutung. Mit 29 und 37 Sekunden Rückstand gingen die weiteren Podestplätze an Antonio Tiberi (Bahrain) und Matteo Sobrero (RB). Victor Langellotti (Ineos), der das Rennen noch vor dem Zeitfahren 7 Sekunden vor McNulty angeführt hatte, wurde auf den 5. Platz durchgereicht.
Endklassement Tour de Pologone 2025
1. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG 25:10:57
2. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +0:29
3. Matteo Sobrero (ITA) – Red Bull-Bora +0:37
4. Jan Christen (SUI) – UAE-XRG +0:39
5. Victor Langellotti (MON) – Ineos Grenadiers +0:39
6. Alberto Bettiol (ITA) – XDS-Astana +0:47
7. Marco Frigo (ITA) – Israel-Premier Tech +0:48
8. Rafal Majka (POL) – UAE-XRG +0:59
9. Pello Bilbao (ESP) – Bahrain Victorious +1:02
10. Filippo Zana (ITA) – Jayco-Alula +1:09
…
Matteo Sobrero beendet Polen-Rundfahrt als Dritter
Mit dem Abschluss der Polen-Rundfahrt auf dem Podium hat Matteo Sobrero einen der größten Erfolge seiner Karriere eingefahren. Tags zuvor beendete Giulio Pellizzari die Vuelta a Burgos weit vorn.
Still und heimlich hat er sich immer weiter nach vorne gearbeitet, bis er schließlich auf dem Podium ankam: Mit einer äußerst konstanten Vorstellung hat sich Matteo Sobrero sein erstes Podium in der Gesamtwertung einer WorldTour-Rundfahrt erarbeitet. Die Tour de Pologne beendete er letztlich als Dritter, nachdem er diese Platzierung auch im abschließenden Zeitfahren über 12,5 Kilometer erobert hatte.
Neben seinem Etappensieg im abschließenden Zeitfahren des Giro d’Italia 2022 und dem italienischen Meistertitel im Zeitfahren ein Jahr zuvor zählt das Podium in Polen, das er 2022 als Vierter noch knapp verpasst hatte, zu den größten Erfolgen seiner Karriere. Dabei schlüpte der 28-Jährige überhaupt erst in die Rolle des Klassementfahrers, nachdem seine Kapitäne die Rundfahrt hatten verlassen müssen.
„Ich ergriff die Chance, nachdem Maxim (Van Gils) und Finn (Fisher-Black) krankheitsbedingt aufgeben mussten und ich im Klassement noch gut positioniert war. Ich habe mich die ganze Woche über wirklich gut gefühlt und bin super happy, dass ich nach meinem schweren Sturz im Frühling wieder zurück auf meinem alten Level bin“, sagte Matteo.
Giulio Pellizzari beendet Burgos-Rundfahrt als Vierter
Bereits einen Tag zuvor hatte Giulio Pellizzari die Burgos-Rundfahrt als Vierter beendet. Zwar musste Giulio seine noch bessere Ausgangsposition mit Platz zwei vor der abschließenden Bergankunft an den Lagunas de Neila damit noch ein wenig nach unten korrigieren. Doch wirklich schmerzlich war das für den jungen Italiener, der mit Platz sieben auf der Schlussetappe das Burgos-Podium nur um fünf Sekunden verpasste, nicht.
„Ich hatte im Finale nicht mehr die allerbesten Beine. Aber wir waren in erster Linie auch hier, um für die Vuelta zu testen. Wir sind mit der Performance daher ganz zufrieden, werden aber noch ein bisschen weiterarbeiten, bis es losgeht“, sagte Giulio.
