Omloop Het Nieuwsblad – Jasper Stuyven (TREK-Segafredo) wins the 1st Flandern Classic


Foto: Gerhard Plomitzer

Frauen, WWT:
Gent – Ninove (122,9 km)
1 Annemiek van Vleuten (Mitchelton-Scott)
2 Marta Bastianelli (Alé BTC Ljubljana)
3 Floortje Mackaij (Sunweb)
4 Chantal Blaak (Boels-Dolmans)
5 Ellen van Dijk (Trek-Segafredo)
6 Elizabeth Banks (Bigla-Katusha)
7 Eugenia Bujak (Alé BTC Ljubljana)
8 Chloe Hosking (Rally)
9 Jip van den Bos (Boels-Dolmans)
10 Aude Biannic (Movistar)

ELITE:
Gent – Ninove (200,0 km)
1 Jasper Stuyven (Trek-Segafredo)
2 Yves Lampaert (Deceuninck-Quick-Step)
3 Søren Kragh Andersen (Sunweb)
4 Matteo Trentin (CCC)
5 Tim Declercq (Deceuninck-Quick-Step)
6 Mike Teunissen (Jumbo-Visma)
7 Oliver Naesen (AG2R La Mondiale)
8 Philippe Gilbert (Lotto Soudal)
9 Stefan Küng (Groupama-FDJ)
10 Florian Sénéchal (Deceuninck-Quick-Step)



Drucker eröffnet die Klassiker Saison für BORA – hansgrohe mit Rang 12 bei Omloop Het Nieuwsblad
Mit Regen und starkem Wind präsentierte sich Omloop Het Nieuwsblad einmal mehr als echter Test für das Fahrerfeld beim Start der Klassiker Saison. Nachdem eine erste Ausreißergruppe bereits 100 km vor dem Ziel gestellt wurde, zeigte sich Lukas Pöstlberger immer wieder in den ersten Gruppen des Rennens. Leider verpasste er die entscheidende Attacke, setzte in der Folge aber zu einer eindrucksvollen Verfolgung an, um eventuell noch um ein Top Ten Ergebnis zu kämpfen. Seine Attacke blieb allerdings unbelohnt und während an der Spitze die Gruppe an der Muur auseinanderfiel, attackierten an diesem Anstieg auch noch einmal die Favoriten aus dem Feld. Am Ende kämpften drei Fahrer an der Spitze um den Sieg, den J. Stuyven einfahren konnte. Jempy Drucker erreichte in Ninove im Sprint der ersten größeren Verfolgergruppe den 12. Rang 1:28 hinter dem Sieger.
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich wollte ich nach meinem Defekt gar nicht mehr weiterfahren, denn ich war wirklich extrem weit zurück. Ich bin dann einfach mein eigenes Rennen gefahren und konnte Gruppe für Gruppe wieder einholen. Meine Form ist schon ziemlich gut, aber bei dieser Aufholjagd habe ich natürlich extrem viel Kräfte gelassen. Am Ende war ich in der Gruppe der Favoriten und habe im Sprint noch einmal alles mobilisiert. Auf den letzten 100 m ist mir aber schlicht die Luft ausgegangen. Ich hoffe, dass wir morgen etwas mehr Glück haben.“ – Jempy Drucker

„Das Rennen ist lange Zeit gut gelaufen und ich denke, man konnte auch sehen, dass meine Form sehr gut ist. Leider habe ich die entscheidende Attacke verpasst. Danach habe ich es zuerst alleine versucht, bevor noch vier weitere Fahrer zu mir aufgeschlossen haben. Irgendwie war dann in der Gruppe aber nie richtig Zug drin. Ich weiß nicht, ob die anderen nicht konnten, oder wollten. Aber dadurch wurden wir rund 25 km vor dem Ziel wieder eingeholt. Damit hatte ich mein Pulver verschossen. Wir werden sehen, wie das Rennen morgen läuft. Wenn meine Beine wieder gut sind, werde ich sicher etwas versuchen.“ – Lukas Pöstlberger