RAAM 2018: Strasser setzt sich nach dem Start an die Spitze


Gestern um 22:33 Uhr (MEZ) fiel pünktlich in Oceanside (Kalifornien) der Startschuss zu Christoph Strassers achtem Race Across America. Nach einer Fahrzeit von knappen 15 Stunden hat der Steirer als Erster die dritte Zeitstation in Blythe passiert.
405 der insgesamt 4.940 Kilometer langen Distanz des Race Across America hat Christoph Strasser bereits in den Beinen. Ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der Weite, die noch vor ihm liegt. Nach dem Start hat der vierfache RAAM-Gewinner das Rennen hinauf nach Lake Henshaw nach seinen Maßstäben gemütlich begonnen. „Er stieg nicht voll aufs Gas, sondern ist planmäßig nach seinen Leistungswerten und vor allem seinem Körpergefühl gefahren. Auf dem Weg zur Tiefebene der Anza-Borrego Wüste konnte er seine Konkurrenten einholen und führt derzeit das Feld an“, beschreibt Teamchef Michael Kogler.
Christoph Strasser führt derzeit rund 30 Kilometer vor dem Mitfavoriten Ralph Diseviscourt aus Luxemburg. Knapp dahinter folgt der US-Amerikaner Alberto Blanco. „Die erste Nacht ist immer geprägt von Müdigkeit und dem Finden des eigenen Rhythmus. Aber nichts desto trotz liefert Christoph eine Bombenleistung ab und ist aktuell schneller als im Vorjahr“, ergänzt Kogler.
Christoph sitzt fokussiert auf dem Rad und legt eine beeindruckende Startphase hin. „Es geht mir gut. Die Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad Celsius ist schon zach, aber ich habe meinen Rhythmus gefunden“, sagt der Kraubather.
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