Sibiu Cycling Tour 2026

1.Etappe | 111 km Sibiu -> Sibiu

1 Malmberg Matias Swatt Club 14 02:32:02
2 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe 5 + 00
3 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 00

4 Szijarto Zeteny Team United Shipping + 00
5 Pickrell Riley Modern Adventure Pro Cycling + 00
6 Boos Benjamin REMBE | rad-net + 00
7 Buda Simone Solme Olmo Arvedi + 00
8 Lewis Adam APS Pro Cycling + 00
9 Kogut Oded NSN Development Team + 00
10 Rommelaere Iben Tarteletto-Isorex

2. Etappe | 3.2 km Sibiu -> Sibiu

1 Johansen Julius UAE Team Emirates-XRG 14 00:04:16
2 Oliveira Ivo UAE Team Emirates-XRG 5 + 02
3 Mouris Michiel Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 06
4 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe + 08
5 Andersen Mads Swatt Club + 10
6 Boos Benjamin REMBE | rad-net + 10
7 Pridal Tomas Team United Shipping + 11
8 Malmberg Matias Swatt Club + 11
9 Oosterveld Steijn Azerion / Villa Valkenburg + 11
10 Verburg Luke Azerion / Villa Valkenburg

3. Etappe | 158 km Sibiu -> Paltinis

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe 14 03:47:51
2 Munton Byron Modern Adventure Pro Cycling 5 + 09
3 Torres Pablo UAE Team Emirates-XRG 3 + 49
4 Calzoni Walter Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 01:05
5 Tsarenko Kyrylo Solution Tech-NIPPO-Rali + 01:05
6 Pericas Adria UAE Team Emirates-XRG + 01:05
7 Peter Jannis Unibet Rose Rockets + 01:05
8 Camprubí Marcel Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 01:06
9 Sosa Ivan Equipo Kern Pharma + 01:06
10 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team

Erster Profisieg: Lorenzo Finn gewinnt Bergankunft bei der Sibiu Tour


Plomi Foto

Der amtierende U23-Weltmeister Lorenzo Finn (Red Bull – BORA – hansgrohe) gewann die zweite Etappe der diesjährigen Sibiu Tour mit einer Soloattacke am Schlussanstieg. Es war sein erster Profisieg.

Die Sibiu Cycling Tour, die bereits zum 16. Mal stattfindet, ist eines der größten Rennen Rumäniens und ein echter Härtetest, bei dem Talente und WorldTour-Profis gegeneinander antreten. Die heutige zweite Etappe brachte die erste Bergankunft der diesjährigen Ausgabe mit sich: den Anstieg zur Păltiniș Arena hoch in den Cindrel-Bergen – genau die Art von Gelände, die Lorenzo Finn entgegenkommt.

Auf dem 157,8 Kilometer langen Tagesabschnitt ging es von Beginn an hektisch zu: In der ersten Stunde lag der Durchschnitt bei 47 km/h, bevor sich schließlich eine achtköpfige Ausreißergruppe absetzen konnte. Angeführt von den WorldTeams hielt das Hauptfeld die Fluchtgruppe aber in Schlagdistanz und holte sie kurz vor dem Fuß des letzten Anstiegs wieder ein. Nach einem schnellen Tempo auf den unteren Kehren griff Finn mehr als zehn Kilometer vor dem Ziel an. Zunächst konnte nur Pablo Torres (UAE Team Emirates – XRG) reagieren, doch mit einer zweiten Tempoverschärfung schüttelte der junge Italiener, der erst vor kurzem die U23-Ausgabe des Giro d’Italia gewann, seinen Begleiter ab.

Byron Munton (Modern Adventure Pro Cycling) versuchte schließlich, die Lücke zu schließen – doch er konnte Finn nie einholen. Am Ende gewann der junge Italiener mit neun Sekunden vor Munton und holte damit den Etappensieg, die Gesamtführung und seinen ersten Sieg als Profi. Die Sibiu Cycling Tour geht morgen mit ihrer Königsetappe über den legendären Transfăgărășan weiter – ein Anstieg von rund 26 Kilometern mit einer Steigung von etwa sechs Prozent, auf dem Finn versuchen wird, seine Führung zu verteidigen.

„Das heute war mein erster Profisieg und es war wirklich unglaublich. Ich muss dem Team danken – sie haben die Etappe kontrolliert und mich perfekt in den Schlussanstieg hineingefahren. Dann hatte ich zum Glück die Kraft, mich abzusetzen. Mein erster Sieg als Profi fühlt sich wirklich besonders an – aber jetzt müssen wir uns konzentrieren, denn es stehen noch zwei Tage aus.“
— Lorenzo Finn

„Ich bin wirklich glücklich über diesen Sieg. Uns war klar, dass Lorenzo hier zu den großen Favoriten zählt. Aber eine Favoritenrolle muss man erst einmal bestätigen, das ist nie einfach. Unser Plan war, das Rennen bis zum Fuß des Anstiegs schwer zu machen und dort dann anzugreifen. Das Team hat das perfekt umgesetzt, und Lorenzo hat heute gezeigt, dass er der Stärkste war. Morgen wird es schwer, das Rennen zu kontrollieren. Aber der Schlussanstieg liegt Lorenzo. Er ist stark, und ich bin mir sicher, dass das Team ihn wieder gut bis in den Anstieg bringen wird.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

4.Etappe | 157 km Sibiu -> Bâlea Lac

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe 14 03:43:16
2 Poels Wout Unibet Rose Rockets 5 + 13
3 Munton Byron Modern Adventure Pro Cycling 3 + 13

4 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 20
5 Sosa Ivan Equipo Kern Pharma + 40
6 Calzoni Walter Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 01:22
7 Tsarenko Kyrylo Solution Tech-NIPPO-Rali + 01:24
8 Gutiérrez Jorge Equipo Kern Pharma + 01:28
9 Peter Jannis Unibet Rose Rockets + 01:32
10 Pericas Adria UAE Team Emirates-XRG + 01:34

Zweiter Sieg in zwei Tagen: Lorenzo Finn gewinnt Bergankunft am Bâlea Lac

Der amtierende U23-Weltmeister Lorenzo Finn (Red Bull – BORA – hansgrohe) hat die Königsetappe der Sibiu Tour mit einer späten Attacke am langen Schlussanstieg zum Bâlea Lac gewonnen. Es war sein zweiter Etappensieg innerhalb von zwei Tagen – damit baute er seine Gesamtführung weiter aus.

Die Königsetappe der Sibiu Cycling Tour führte von Sibiu über die Transfăgărășan – eine der spektakulärsten Bergstraßen Europas – zur Bergankunft am Bâlea Lac. Auf den 157,4 Kilometern deutete alles auf den finalen Anstieg hin: rund 26 Kilometer bei sechs Prozent Steigung – also genau jene lange, gleichmäßige Kletterei, auf der sich der Kampf um die Gesamtwertung üblicherweise entscheidet.

Eine frühe Fluchtgruppe zwang Red Bull – BORA – hansgrohe im ersten Teil des Tagesabschnitts zu einer langen Nachführarbeit, ehe sich das Feld vor dem Schlussanstieg wieder formierte. Dort bildete sich eine Spitzengruppe von vier Fahrern – Lorenzo Finn zusammen mit Wout Poels (Unibet Rose Rockets), Byron Munton (Modern Adventure Pro Cycling) und Mark Donovan (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team). Als Gesamtführender hielt sich Finn dabei zunächst zurück und wartete bis zum letzten Kilometer, ehe er seine Attacke setzte, der niemand folgen konnte. Am Ende fuhr er solo über die Linie – 13 Sekunden vor Poels und Munton. Donovan folgte mit 20 Sekunden Rückstand.

Finn, der in den vergangenen zwei Etappen seine ersten beiden Profisiege feierte, hat die Sibiu Cycling Tour damit fest im Griff. In der Gesamtwertung führt er nun mit 55 Sekunden Vorsprung auf Munton und mit 1:46 Minuten auf den drittplatzierten Donovan. Die Rundfahrt endet morgen mit einer weitgehend flachen Schlussetappe über 181 Kilometer rund um Sibiu.

„Heute war ein wirklich harter Tag. Ich muss vor allem meinem Team danken, denn das war vor allem ihre Arbeit. Wir mussten ganze zwei Stunden lang Vollgas fahren, um die Fluchtgruppe des Tages wieder zu stellen. Ich bin daher unglaublich stolz auf die Jungs. Ich hatte das Leadertrikot, also musste ich am Schlussanstieg nicht angreifen. Deshalb habe ich bis zum letzten Kilometer gewartet – und dort wollte ich es dann für das Team zu Ende bringen.“
— Lorenzo Finn

4. Etappe:Sibiu – Sibiu – 181 Km

1 VAN POPPEL Danny NED Red Bull-BORA-hansgrohe 03:45:03
2 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 KOGUT Oded ISR NSN Development Team 00:00
4 BUDA Simone ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
5 TOTH Marko HUN Team United Shipping 00:00
6 TOADER Alin ROU Romania 00:00
7 PIDCOCK Joe GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
8 VERBURG Luke NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00
9 BELOHVOSCIKS Kristians LAT BIKE AID 00:00
10 DUPONT Timothy BEL Tarteletto-Isorex 00:00

Endstand:

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 13:52:22
2 MUNTON Byron RSA Modern Adventure Pro Cycling 00:55

3 DONOVAN Mark GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:46
4 POELS Wout NED Unibet Rose Rockets 02:07
5 SOSA Ivan COL Equipo Kern Pharma 02:42
6 TSARENKO Kyrylo UKR Solution Tech-NIPPO-Rali 02:55
7 CALZONI Walter ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 02:58
8 PETER Jannis GER Unibet Rose Rockets 03:03
9 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 03:13
10 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 03:40

Sibiu Tour: Van Poppel gewinnt die Schlussetappe, Finn holt den Gesamtsieg

Lorenzo Finn hat die Sibiu Tour gewonnen – und damit seinen ersten Gesamtsieg auf Profiniveau gefeiert. Auf der Schlussetappe krönte Red Bull – BORA – hansgrohe die Woche außerdem mit einem Doppelsieg: Der niederländische Sprinter Danny van Poppel setzte sich dabei vor seinem italienischen Teamkollegen Davide Donati durch.

Die Schlussetappe der diesjährigen Sibiu Tour führte über eine flache Runde über 181 Kilometer rund um Sibiu – ein Tag für die endschnellen Männer und die letzte Gelegenheit, sich zu zeigen, bevor die Rundfahrt endete. Weil es auf den letzten Metern über Kopfsteinpflaster ging, zählte die Positionierung ebenso viel wie die reine Schnelligkeit. Für Finn – souverän an der Spitze der Gesamtwertung platziert – war die Aufgabe klar: sicher durchkommen und das Leadertrikot verteidigen, das der amtierende U23-Weltmeister aus Italien an den Tagen zuvor in den Bergen erkämpft hatte.

Das Rennen um den Tagessieg entschieden die Sprinter: Als Oded Kogut (Israel, NSN Development Team) den Sprint früh eröffnete, jagte van Poppel hinterher, überholte seinen Kontrahenten und gewann vor Donati. Es war der 25. Karrieresieg von van Poppel und ein würdiger Abschluss einer starken Teamwoche. In der Gesamtwertung sicherte sich Finn den Sieg mit 55 Sekunden Vorsprung auf Byron Munton (Südafrika, Modern Adventure Pro Cycling). Dritter wurde Mark Donovan (Großbritannien, Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team) mit 1:46 Minuten Rückstand.

„Das ist ein super Gefühl – mein erster Gesamtsieg auf Profilevel. Ein ganz besonderer Tag, den ich nie vergessen werde. Ich hatte bisher eine gute Saison, mit dem Sieg beim Giro Next Gen vor ein paar Wochen, und dass jetzt noch dieser Erfolg hier in Rumänien dazukommt, bedeutet mir sehr viel. Das ganze Team war fantastisch – Danny mit seinem Sieg heute, aber auch, weil mich alle die ganze Woche unterstützt haben. Ich bin wirklich stolz auf die Jungs.“
— Lorenzo Finn

„Ich bin überglücklich mit dem Sieg. Kogut ist sehr früh losgefahren, also musste ich ihm hinterherfahren. Aber am Ende standen wir mit Platz eins und zwei da. Das ist großartig. Rennen zu gewinnen ist nicht einfach, das Niveau ist inzwischen so hoch – deshalb ist ein solcher Doppelsieg etwas ganz Besonderes. Und ich freue mich riesig für Lorenzo. Er ist ein fantastischer Typ und hat eine große Zukunft vor sich.“
— Danny van Poppel

„Das war eine große Nummer. Wir sind mit einem klaren Plan in die Etappe gegangen – nämlich mit Danny und Davide um den Sieg zu fahren. Einfach war das aber nicht, denn die anderen Teams haben den ganzen Tag attackiert und das Rennen war schwer zu kontrollieren. Trotzdem haben die Jungs einen starken Job gemacht: Lorenzo hat auf den letzten zehn Kilometern gezogen und dann hat das Team beide Sprinter in die bestmögliche Position für die letzte Kurve gebracht. Genauso ist es aufgegangen. Es war eine richtig gute Woche – so etwas hätte ich mir vorher nicht ausmalen können.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter