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45. Ötztaler Radmarathon: Tag der Rekorde, Träume erfüllt


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Die 45. Auflage des Ötztaler Radmarathons ging in die Geschichtsbücher ein: Neue Streckenrekorde durch die mittlerweile Vierfachsiegerin Janine Meyer und Jack Burke. Der Kanadier widmete seinen dritten Triumph seiner Freundin Melanie, der er nach der Zieleinfahrt einen Heiratsantrag machte. Und sie sagte: Ja! Beste Österreicherin wurde die Vorarlbergerin Melanie Geiger als starke Dritte.
4.271 Radsportbegeisterte aus 38 Nationen stellten sich heute dem 45. Ötztaler Radmarathon. 227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter und vier Alpenpässe führten von Sölden über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch zurück ins Ziel nach Sölden. Was 1982 als Abenteuer begann, ist heute längst ein Mythos und ist geprägt von sportlichen Höchstleistungen, großen Emotionen und persönlichen Geschichten. Wie stark sich der Ötztaler Radmarathon dabei weiterentwickelt, zeigt auch das Frauenfeld: Es gingen mehr als 431 Frauen an den Start. Das sind erstmals über 10% Anteil am Gesamtstarterfeld.

Spannung an der Spitze
Gleich acht ehemalige Sieger:innen nahmen den Ötztaler Radmarathon erneut in Angriff. Doch der Mythos lebt nicht nur von Bestzeiten und Siegen, sondern vor allem von jenen, die nach vielen Stunden im Sattel ihren ganz persönlichen Traum vollenden. „Die wahren Helden sind aber die zahlreichen Träumer, die erst viele Stunden nach den Schnellsten ins Ziel kommen. Sie machen den Mythos des Ötztaler Radmarathons aus. Darunter hatten wir heuer 26 Teilnehmer, die bereits mehr als 20. Mal am Start standen. Herausragend dabei der in Graz lebende Tiroler Martin Strobl, der mit seinen 81 Jahren seinen 36. Ötztaler Radmarathon bestritt“, freuten sich die OK-Chefs Heike Klotz und Dominic Kuen.

Federspiel riskiert viel
Im Rennen der Herren brachte der erste Anstieg aufs Kühtai die erste Entscheidung, als sich rund 15 Fahrer mit allen Top-Favoriten absetzen konnten. Gemeinsam passierten sie den Brennerpass und am Fuße des Jaufenpasses setzten sich der zweifache Sieger Jack Burke und der ehemalige WorldTour-Profi Toni Palzer ab. Palzer konnte dem hohen Tempo von Burke nicht folgen und überquerte die Passhöhe mit etwas mehr als einer Minute Rückstand, Vorjahressieger Daniel Federspiel nahm die Abfahrt nach St. Leonhard mit zwei Minuten Rückstand in Angriff. Mit einer waghalsigen Abfahrtsleistung holte „Feder“ Toni Palzer ein und gemeinsam bestritten sie eine knappe Minute hinter Burke das Timmelsjoch.

Schönster Tag im Leben des Jack Burke
Im Vorjahr attackierte Jack Burke am Jaufenpass und wurde am Timmelsjoch doch noch von Daniel Federspiel gestellt. Genau dieses Szenario drohte auch heute, als Federspiel nur noch wenige Meter hinter Burke lag. Doch der gebürtige Kanadier ließ heuer nichts anbrennen und verschärfte erneut das Tempo. Als Solist passierte er das 2.474 Meter hohe Timmelsjoch und fuhr schließlich einem ungefährdeten dritten Sieg entgegen. Und das mit einem fulminanten Streckenrekord von 6:29:21,2. Damit unterbot er die bisherige Bestzeit des Vorarlbergers Mathias Notheggers (6:47:02,3 Stunden) deutlich. Gleich die besten sechs Männer unterboten Notheggers Rekord, das zeigt wie schnell das Rennen heute war.

Heiratsantrag des Kanadiers
Die zahlreichen Besucher:innen im Zielraum staunten über die Leistungen der Spitzenfahrer, noch mehr allerdings über den spontanen Heiratsantrag von Jack Burke an seine Freundin. Den Ring trug er unter seinem Trikot: „Ich hatte den Heiratsantrag seit Februar geplant und nur einige Freunde wussten davon. Ich wollte diesen Sieg für meine Melanie holen. Jetzt stehe ich als dreifacher Sieger des Ötztaler Radmarathons und das mit Rekordzeit in Sölden. Das ist der beste Tag meines Lebens.“ Auch Daniel Federspiel jubelte über seinen zweiten Platz: „Jack war heute eine Nummer zu stark. Am Timmelsjoch kam ich ihm gefährlich nahe, aber dann hatte ich nichts mehr im Tank.“ Rang drei holte der ehemalige Weltcuprodler und Ötztaler Miguel Brugger, der sich im Ziel wie ein Sieger fühlte.


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Toni Palzer mit gelungener Radmarathon-Premiere
Hinter dem italienischen Ex-Sieger Stefano Cecchini landete Ex-WorldTour-Profi Toni Palzer an der fünften Stelle: „Es war so brutal und die Jungs fahren so schnell. Kurz vor dem Jaufenpass habe ich attackiert und nur Jack ging mit. Diese Attacke habe ich dann bitter gebüßt.“ Auf die Frage, ob er wieder nach Sölden kommt: „Ich habe Blut geleckt, ich starte bestimmt wieder in Sölden. Die Stimmung entlang der Strecke war auch ein Traum.“ Hinter dem Italiener Luc Pierantozzi wurde der Osttiroler Alban Lakata Siebenter.

Frauenfeld auf Rekordkurs
Auch bei den Frauen setzte der Ötztaler Radmarathon 2026 neue Maßstäbe: Erstmals gingen mehr als 400 Frauen an den Start. Gleichzeitig stieg ihr Anteil erstmals auf über zehn Prozent. Zwei neue Höchstwerte, die die starke Entwicklung des Frauenfeldes der vergangenen Jahre unterstreichen.

Janine Meyer unschlagbar – vierter Sieg en Suite!
Wie in den vergangenen drei Jahren dominierte die Deutsche Janine Meyer von Beginn an das Geschehen. Auch ein Sturz in Innsbruck, wo sie mit ihrem Teamkollegen kollidierte, konnte sie nicht stoppen. Die Kölnerin, aktuell das Non plus Ultra in der internationalen Radmarathonszene, hielt ihre deutschen Landsfrauen Julia Jedelhauser und Eva Schien stets auf Distanz. Als Krönung für eine fantastische Leistung unterbot die 48-Jährige sogar noch ihren Streckenrekord aus dem Vorjahr mit einer Zeit von 7:15:46,2 Stunden um 7 Minuten: „Am Anfang war es ganz schön schnell. Ich dachte, hinten raus werde ich verlieren. Es war ein harter Tag. Es glaubt mir keiner, aber ich schaue von Berg zu Berg und nicht auf die Zeit. Der vierte Streckenrekord beim vierten Sieg ist ein Wahnsinn!“

Vorarlbergerin Geiger wird beste Österreicherin
Die Deutsche Eva Schien lag das ganze Rennen über an der zweiten Stelle und brachte dieses Ergebnis nach 7:28:10,3 Stunden auch ins Ziel. Am Timmelsjoch schaffte die Vorarlbergerin Melanie Geiger, zweifache Mama und bautechnische Zeichnerin, mit einer beherzten Leistung doch noch aufs Podest! Am Timmelsjoch überholte sie noch die Deutsche Julia Jedelhauser, die lange an der dritten Stelle lag. „Ich kann es gar nicht fassen, vor lauter Überwältigung habe ich im Ziel geweint. Meine Familie unterstützt mich, das ist phänomenal. Ohne diesen Support würde das nicht funktionieren“, jubelte Geiger in Sölden.

Wenn Spitzensportler selbst zu Träumern werden
Auch bekannte Namen aus dem internationalen Sport stellten sich der Herausforderung. Mit Werner Heel, Manfred Mölgg und Florian Scheiber waren zudem mehrere ehemalige Weltklasse-Skifahrer am Start. Scheiber nahm den Ötztaler bereits zum dritten Mal in Angriff und ist heute Trainer des norwegischen Weltcupteams. Ebenso startete erneut der ehemalige deutsche Radprofi Jörg Ludewig sowie der amtierende Ultracycling-Weltmeister Lukas Kaufmann. Von den Promis legte wieder einmal der Südtiroler Manfred Mölgg mit 7:25:48,0 Stunden und Gesamtplatz 89. die beste Zeit hin! „Es war wieder zach und schwierig. Heute habe ich echt einige Tränen in Sölden verdrückt, ich bin absolut zufrieden“, sagte Mölgg.

Ein Traum mit internationaler Strahlkraft
Teilnehmer:innen aus 38 Nationen stellten sich 2026 der Herausforderung, dabei waren Anreisen unter anderem aus Australien, Brasilien, Indonesien, Südafrika und den USA. Über 25.000 Bewerbungen für knapp über 4.000 Startplätze zeigen die internationale Anziehungskraft des Ötztaler Radmarathons und seine Bedeutung als touristischer Impulsgeber für die Region.

1.300 Menschen. Eine gemeinsame Verantwortung.
Über 1.300 Helfer:innen stehen hinter dem Ötztaler Radmarathon, davon sind viele ehrenamtlich und mit enormem persönlichem Einsatz. Sie sichern die Strecke, betreuen die Labestationen, koordinieren das Rennen und schaffen gemeinsam jene besondere Atmosphäre, die den ÖRM ausmacht.
Dieses Miteinander steht auch für die soziale sowie ökologische Verantwortung, die der Ötztaler Radmarathon übernimmt. Als Partner von Green Events Austria setzt die Veranstaltung auf Müllvermeidung, Mehrwegsysteme, regionale Partner, E-Mobilität und öffentliche Anreise. Auch der Bike4Help-Prolog gehört dazu: Sein Reinerlös unterstützt bedürftige Familien in Tirol. Heuer wurden 6.500€ gesammelt, somit wurden gesamt in den letzten 7 Jahren 35.000€ gespendet.

Sölden im Zeichen des Radsports
Bereits ab Freitag drehte sich in Sölden alles ums Rad. Der karitative Bike4Help-Prolog eröffnete das Rennwochenende, parallel präsentierte die Bike Expo „Ötztaler Sattelfest“ aktuelle Trends aus der Radsportwelt. Am Samstag folgten unter anderem der ÖRM Live Podcast und das Fahrerbriefing, bevor am Sonntag der 45. Ötztaler Radmarathon den sportlichen Höhepunkt bildete.

Der nächste Traum wartet
Nach dem 45. Ötztaler Radmarathon ziehen Heike Klotz und Dominic Kuen eine starke Bilanz – und richten den Blick bereits nach vorne:„Ein herzliches Dankeschön an unser Dream Team mit über 1.300 engagierten Helfer:innen, den treuen Sponsoren und allen Partnern, den unterstützenden Behörden in Österreich und Italien sowie der verständnisvollen Bevölkerung entlang der Strecke. Sie alle tragen dazu bei, dass der Mythos Ötztaler Jahr für Jahr nachhaltig noch stärker weitertransportiert wird – auch wieder beim ÖRM 2027 am 29.08.2027.“

www.oetztaler-radmarathon.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at


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Am Sonntag, 30. August 2026, wurde Sölden erneut zum Zentrum der internationalen Radsportwelt: Der 45. Ötztaler Radmarathon hat stattgefunden. Das Rennen begann bei angenehmen Temperaturen und blauem Himmel, perfekte Bedingungen für die Radfahrer. Die Strecke führte über 227 Kilometer von Sölden über vier Alpenpässe (Kühtaisattel, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch) nach Südtirol und wieder zurück. Die Teilnehmer überwanden dabei unglaubliche 5.500 Höhenmeter. Insgesamt waren 4.271 Teilnehmer aus 40 Nationen am Start, die sich freiwillig dieser enormen Herausforderung an Körper und Geist stellten.

Ötztaler Radmarathon 2026: Janine Meyer (GER) und Jack Burke (CAN) pulverisieren Streckenrekorde
Credits: Ötztal Tourismus- for editorial use only; Jakob Zeller, Johann Groder

Bei den Männern fiel die Entscheidung bereits am Jaufenpass. Am Anstieg startete der Kanadier Jack Burke die entscheidende Attacke aus der Spitzengruppe und setzte sich vom Rest des Feldes ab. Mit einer Energieleistung konnte er den Angriff des zweitplatzierten Daniel Federspiel (AUT) noch vor dem Anstieg zum Timmelsjoch abwehren. Anschließend baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus und brachte ihn mit einer neuen Streckenrekordzeit von 6:29:21,2 ins Ziel. Der Sieger des Vorjahres, Daniel Federspiel , kam 2 Minuten und 35 Sekunden dahinter ins Ziel. Dritter wurde überraschend der Tiroler Miguel Brugger (AUT). Dem deutschen Anton Palzer verließen beim Anstieg zum Timmelsjoch die Kräfte und kam als Fünfter ins Ziel.

Bei den Frauen siegte die Deutsche Janine Meyer. Nachdem sie das Rennen bereits im Vorjahr dominiert hatte, konnte sie sich auch diesmal an die Spitze setzen und mit den besten Männern mithalten. Sie überquerte die Ziellinie mit einer beeindruckenden Zeit von 7:15:46,2, pulverisierte damit ihre eigene Bestmarke aus dem Vorjahr und stellte einen neuen Rekord für die schnellste Frau auf. Die Deutsche Eva Schien wurde Zweite, 12 Minuten und 24 Sekunden hinter der Siegerin. Die Österreicherin Melanie Geiger belegte den dritten Platz.

Men Women
1| Jack Burke (CAN // 6:29:21,2 ) 1| Janine Meyer (GER // 7:15.46,2)
2| Daniel Federspiel (AUT // 6:31:57,1 ) 2| Eva Schier (GER // 7:28.10,3)
3| Miguel Brugger (AUT // 6:33.57,2) 3| Melanie Geiger (AUT // 7:45.33,6)

Offizielle Rangliste: https://www.oetztaler-radmarathon.com/home/the-race/results.html

Weitere Informationen zu dem Event findet ihr hier:
https://www.oetztaler-radmarathon.com/de/home.html

Stefan Heimbucher
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Ötztaler Radmarathon: Drei Tage Radsport-Feeling in Sölden

Live am Sonntag:

Link zum Livestream: https://www.youtube.com/live/XSRYXSTS-F8?si=tNNmvpgmdDSYqmWd

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Das Teilnehmerfeld der 45. Auflage des Ötztaler Radmarathons verspricht erneut hochklassigen Sport und einen spannenden Kampf um den prestigeträchtigen Sieg. Titelverteidiger Daniel Federspiel (AUT) will seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und trifft dabei auf starke Konkurrenz. Zu den bekanntesten Namen zählen Jack Burke (CAN), Stefano Cecchini (ITA). Auch der ehemalige Amateur-Weltmeister Johnny Hoogerland (NED) gehört zu den prominenten Startern. Für Aufsehen sorgt zudem der junge Tiroler Jonas Holzknecht (AUT), der im Vorjahr mit einem starken zweiten Platz auf sich aufmerksam machte. Auch der mehrfache MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata (AUT) will 2026 nach mehreren Spitzenplatzierungen endlich den Sieg beim Ötztaler einfahren.

Besonders prominent ist das Feld auch durch den ehemaligen WorldTour-Profi und Spitzenskibergsteiger Toni Palzer (GER) und die ehemaligen Weltklasse-Skifahrer Werner Heel (ITA) und Manfred Mölgg (ITA).

Im Frauenfeld geht Janine Meyer (GER) als Titelverteidigerin und dreifache Siegerin an den Start. Die Deutsche hat den Ötztaler 2023, 2024 und 2025 gewonnen und dabei in den vergangenen beiden Jahren jeweils neue Streckenrekorde aufgestellt. Herausgefordert wird Meyer unter anderem von Catherine Rossmann (GER), die den Ötztaler 2022 gewinnen konnte und nach ihrer Pause wieder um einen Spitzenplatz kämpfen will.
Friedrich von Schmettow
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Vom Bike-Expo-Erlebnis über den Bike4Help-Prolog und Live-Talks bis zum großen Renntag: Das Rahmenprogramm des 45. Ötztaler Radmarathons macht Sölden von 28. bis 31. August zum Treffpunkt der internationalen Radsport-Community.

Wenn am Sonntag, den 30. August, um 6:30 Uhr der Startschuss zum 45. Ötztaler Radmarathon fällt, liegen in Sölden bereits zwei Tage voller Radsport-Highlights hinter den Teilnehmer:innen und Besucher:innen. Denn der Ötztaler Radmarathon ist längst mehr als die sportliche Herausforderung über 227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter und vier Alpenpässe. Rund um den Mythos Ötztaler erwartet die Radsport-Community ein umfangreiches Programm, das Sport, Information, Unterhaltung und Begegnung miteinander verbindet.

Bike-Expo und Bike4Help: Auftakt am Freitag
Den Auftakt macht am Freitag, 28. August, die Bike-Expo „Ötztaler Sattelfest“. Von 10:00 bis 20:00 Uhr können sich alle Interessierten auf dem Vorplatz und in der Sporthalle der Freizeit Arena über aktuelle Produkte, Trends und Angebote aus der Welt des Radsports informieren. Gleichzeitig erfolgt die Ausgabe der Startpakete für die Teilnehmer:innen des Ötztaler Radmarathons.

Sportlich wird es am Freitag bereits am Nachmittag beim Bike4Help-Prolog. Von 15:00 bis 18:00 Uhr steht dabei der gute Zweck im Zuge der sozialen Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Der spannende Bergsprint über einen Kilometer und 105 Höhenmeter im Einzelzeitfahrmodus ist für maximal 200 Starter:innen geöffnet. Das Nenngeld beträgt 25 Euro, und der komplette Reinerlös wird der wohltätigen Organisation Bike4Help gespendet. „Mit der Teilnahme unterstützen die Starter:innen bedürftige Familien in Tirol“, erläutert OK-Chef Dominic Kuen. Anschließend werden die Sieger des Prologs ab 19:30 Uhr in der Sporthalle der Freizeit Arena ausgezeichnet. Am Start ist auch wieder der zweifache Sieger Jonas Holzknecht, der im Vorjahr auch einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte.

Radsport-Talk und letzte Infos am Samstag
Am Samstag, den 29. August, öffnet die Bike Expo nochmals von 9:00 bis 18:30 Uhr ihre Tore. Um 16:30 Uhr folgt in der Sporthalle der Freizeit Arena der ÖRM Live Podcast auf dem Programm. Dabei dreht sich alles um die Geschichten, Menschen und Emotionen rund um den legendären Radmarathon. Host Marco Brugger begrüßt dabei Urban Gstrein und Anna Maria Klocker vor dem Mikro. „Anna Maria ist Personal Trainerin, Bergwanderführerin und Outdoor-Enthusiastin, sie wird auch das Thema Damen aus Teilnehmersicht beleuchten. Urban ist das Urgestein und schon viele Male mitgefahren. Die Kombi ist insofern interessant, dass wir das Thema Radmarathon aus verschiedenen Perspektiven auch sehr nahbar erzählen können für die Zuhörer:innen“, erläutert Brugger. Um 18:00 Uhr wird es für die mehr als 4.000 Teilnehmer:innen ernst: Beim Fahrerbriefing erhalten sie die letzten wichtigen Informationen für den Renntag. Das Briefing wird ebenfalls live online und auf den LED-Walls rund um die Freizeit Arena übertragen.

Sonntag: Sölden wird zur Radsport-Hauptstadt
Der Sonntag steht ganz im Zeichen des 45. Ötztaler Radmarathons. Bereits ab 6:15 Uhr begleitet ÖRM TV das Geschehen mit einer umfangreichen Live-Übertragung, die bis 21:30 Uhr läuft. Zuschauer können das Renngeschehen damit nicht nur entlang der Strecke, sondern auch rund um die Freizeit Arena verfolgen. Apropos Strecke, heuer gibt es am Radmarathontag zwischen 05:30 und 9:30 Uhr beim Kühtaier Dorfstadl eine Specialized Cheering Zone zum Anfeuern! Um 6:30 Uhr fällt bei der BP Tankstelle der Startschuss für die mehr als 4.000 Teilnehmer:innen. Ein Kanonenschuss der Schützenkompanie Sölden markiert den Beginn eines der härtesten und zugleich emotionalsten Radmarathons Europas. Vor den Fahrer liegen 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch, ehe es zurück nach Sölden geht.

Während die Athlet:innen auf der Strecke um jede Sekunde kämpfen, wartet in Sölden ein buntes Programm auf die Zuschauer:innen und Familien. Von 11:00 bis 16:00 Uhr gibt es ein Kinderprogramm am Vorplatz des Ötztal Tourismus. Um 12:00 Uhr sorgt Einradartist David Weichenberger mit einer Show und einem Workshop für spektakuläre Unterhaltung. Ab 13:15 Uhr werden dann die Schnellsten im Ziel bei der Freizeit Arena erwartet. Rund um 14:00 Uhr sollte die beste Dame Sölden erreichen. Für die Finisher geht das Erlebnis anschließend weiter: Die Recovery Zone by Reboots bietet von 14:00 bis 19:00 Uhr die Möglichkeit zur Regeneration.

Der emotionale Schlusspunkt
Wenn gegen 20:15 Uhr die letzten Teilnehmer:innen im Ziel erwartet werden, endet ein langer Tag voller sportlicher Höchstleistungen und persönlicher Erfolgsgeschichten. Nach einer kurzen Feier im Zielraum, um 20:35 Uhr, werden bei der offiziellen Siegerehrung in der Sporthalle der Freizeit Arena die besten Athlet:innen ausgezeichnet und der oder die letzte Finisherin wird unter großem Applaus zur Siegerehrung eskortiert.

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Neuer Rekord und prominente Gäste beim 45. Ötztaler Radmarathon

Der 45. Ötztaler Radmarathon schreibt Geschichte: Noch nie zuvor war der Frauenanteil so hoch wie bei der diesjährigen Auflage. Gleichzeitig sorgen zahlreiche ehemalige Sieger:innen und prominente Sportler:innen für eine der hochkarätigsten Starterlisten der vergangenen Jahre.

Über 4.000 Radsportbegeisterte aus 40 Nationen stellen sich am 30. August 2026 einer der größten Herausforderungen des Amateur-Radsports. Die legendäre Strecke über 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter führt über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch und macht den Ötztaler Radmarathon seit Jahrzehnten zu einem Fixpunkt im internationalen Radsportkalender. Auch heuer stehen sportliche Höchstleistungen, Emotionen und die einzigartige Atmosphäre im Ötztal im Mittelpunkt. Der Großteil der Radsportler:innen kommt erneut aus Deutschland mit einem Anteil von 56 Prozent, gefolgt von Österreich und Italien.

Viele Ex-Sieger:innen in Sölden
Die Starterliste liest sich wie das „Who-is-Who“ des internationalen Amateur-Radsports, gleich neun ehemalige Sieger:innen sind heuer wieder am Start: Vorjahrestriumphator Daniel Federspiel, die Streckenrekordhalterin Janine Meyer aus Deutschland, Jack Burke, der ehemalige Amateur-Weltmeister Johnny Hoogerland, die starken Deutschen Catherine Rossmann und Monika Dietl, die Italiener Stefano Cecchini und Roberto Cunico sowie der Salzburger Routinier Ekkehard Dörschlag, der bereits vier Mal gewann. „Wir freuen uns über die starke Besetzung. Mindestens genauso wichtig sind für uns aber die vielen ‚Träumer‘, die erst viele Stunden nach den Schnellsten das Ziel erreichen. Sie machen den besonderen Charakter des Ötztaler Radmarathons aus. Darunter haben wir 27 Teilnehmer, die heuer bereits mehr als 20. Mal dabei sind. Herausragend ist der Grazer Martin Strobl, der mit seinen 81 Jahren seinen 36. Ötztaler Radmarathon bestreiten wird“, freut sich OK-Chef Dominic Kuen. Und der Tiroler Daniel Federspiel will heuer seinen Titel verteidigen: „Schön wäre natürlich erneut ein Sieg. Ich bin sehr motiviert!“

Toni Palzer und Skilegenden schwingen sich aufs Rad
Wenn am 30. August tausende Radsportler:innen den Startbereich in Sölden verlassen, tummeln sich auch bekannte Gesichter. Wie der ehemalige WorldTour-Profi und Spitzenskibergsteiger Toni Palzer. „Das wird heuer meine Premiere“, … sagt der Sportler von Red Bull. An seiner Seite sind auch die beiden ehemaligen Weltklasse-Skifahrer Werner Heel und Manfred Mölgg, die beim Ötztaler schon Spitzenzeiten hingelegt haben. Am Start steht zum dritten Mal der ehemalige Skirennläufer Florian Scheiber, aktuell Trainer des norwegischen Weltcupteams. Und seinen ersten Sieg will heuer auch der mehrfache MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata einfahren, ebenso wie der junge Ötztaler Jonas Holzknecht vom Tirol KTM Cycling Team, der im Vorjahr einen starken zweiten Platz holte. Und ein ehemaliger WorldTour-Profi und Mountainbike-Spezialist feiert 2026 seine Premiere: Hermann Pernsteiner, der beim Giro d’Italia 2020 Zehnter in der Gesamtwertung wurde! „Die Strecke mit vielen Höhenmetern sollte mir liegen. 2017 fuhr ich den Pro Ötztaler 5500, das war damals ein Profirennen, wo ich 15. wurde. Von daher kenne ich die Strecke halbwegs und heuer beim Ötztaler Radmarathon möchte ich unbedingt um den Sieg mitfahren“, sagt der ehemalige Zweite der Österreich Rundfahrt.

Frauen im Vormarsch
Blickt man auf die zahlreichen Radwege im Ötztal oder auf die Straßen, wird eines augenscheinlich: Der Anteil der Frauen im Radsport steigt signifikant. „Das bemerken auch wir. Heuer liegt der Frauenanteil bereits bei 10,44 Prozent, das ist seit 2016 eine Steigerung um 87 Prozent“, erläutert OK-Chefin Heike Klotz, die ergänzt: „Viele Frauen haben noch Respekt davor, bei uns an den Start zu gehen. Deshalb möchten wir ihre Sichtbarkeit beim Ötztaler Radmarathon weiter stärken. Unter anderem mit Maßnahmen, wie gleichgeschlechtlichen Startplatz-Übertragungen, damit reservierte Startplätze auch wirklich von Frauen besetzt werden. Damit wollen wir bestehende Hemmschwellen weiter abbauen.“

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