Schlagwort-Archive: BinckBank Tour

Mit drei Etappensiegen sichert sich Sam Bennett das Sprinttrikot der BinckBank Tour

1 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 3:52:40
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
3 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:04
4 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:00:25
5 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:26
6 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
7 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:00:35
8 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida
9 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise 0:00:38
10 Dylan van Baarle (Ned) Team Ineos

Final GC:
1 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 21:29:55
2 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:35
3 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:36
4 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:37
5 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb 0:00:44
6 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:06
7 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida 0:01:13
8 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:01:16
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:01:19
10 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:01:23
11 Fabio Felline (Ita) Trek-Segafredo 0:01:25
12 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 0:01:27
13 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:01:28
14 Dion Smith (NZl) Mitchelton-Scott 0:01:30
15 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 0:01:40

Die letzte Etappe der BinckBank Tour, die der Strecke der Flandern Rundfahrt ähnelte, führte das Hauptfeld von Sint-Pieters-Lew südwestlich von Brüssel über 178,1 km nach Geraardsbergen in den flämischen Ardennen. Auf der Strecke erwartete die Fahrer nicht nur einige Kopfsteinpflasterpassagen, sondern auch 14 klassifizierte Anstiege, darunter die legendäre Mauer von Geraardsbergen, die schon seit 2012 zum Programm der Rundfahrt gehörte. Die berüchtigte Muur musste dreimal überquert werden, das letzte Mal mussten die Fahrer allerdings nicht bis ganz nach oben klettern. Im Verlauf der ersten Rennstunde vereitelte das Feld immer wieder zügig alle Ausreißversuche und keine Fluchtgruppe konnte sich entscheidend absetzen. Erst nach 70 km formierte sich eine achtköpfige Fluchtgruppe, zu der wenig später noch sieben Fahrer aufschließen konnten. Das Peloton erlaubte der Spitzengruppe aber nicht weit zu entkommen und der Abstand zum Feld rutschte schnell unter 30 Sekunden. Im Anstieg der Muur van Geraardsbergen zerfiel die Spitzengruppe und Lukas Pöstlberger gelang es sich den verbleibenden Führenden anzuschließen. Nach 40 km führten die sieben Fahrer das Rennen mit einem einen kleinen Vorsprung an, während ihnen die Verfolger hart auf ihren Fersen waren. Im zweiten Anstieg der Mauer von Geraardsbergen kam das Rennen wieder zusammen und es folgte Attacke auf Attacke, denen Lukas nicht mehr folgen konnte. Mit 20 km bis zum Ziel initiierte ein Trio eine Attacke und konnte sich mit etwas weniger als einer Minute von den Verfolgern distanzieren. Es gelang Lukas wenig später wieder an die Verfolgergruppe aufzuschließen, in der sich auch noch Sam Bennett und Jay McCarthy befanden. Letztlich machten die drei Spitzenreiter den Sieg unter sich aus, wobei O. Naessen als Erster über die Ziellinie rollte. Jay McCarthy erreichte als Bester von BORA – hansgrohe als 18. das Etappenziel. Mit drei Etappensiegen durch den irischen Meisters Sam Bennett, der auch das rote Trikot des besten Sprinters mit nach Hause nehmen konnte, verlief die BinckBank Tour für BORA – hansgrohe äußerst erfolgreich.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung hier bei der BinckBank Tour. Die Jungs sind die ganze Woche sehr stark gefahren und haben einen super Job gemacht. Ich bin natürlich sehr glücklich über meine drei Etappensiege, sowie den einen zweiten Platz und das Sprinttrikot. Ich fühlte mich heute auch sehr gut und konnte mithalten, was ich gar nicht erwartet hatte. Ich werde mich jetzt etwas erholen, um fit für die Vuelta zu sein. Ich freue mich auf das spanische Etappenrennen und bin neugierig, was ich dort erreichen kann.“ -Sam Bennett

„Unser Resümee fällt sehr positiv aus, nach drei Etappensiegen, einem zweiten Platz und dem Gewinn des Punktetrikots durch Sam Bennett, haben wir hier viel erreicht. Die heutige Etappe hatte noch einmal einen richtigen Klassiker-Character mit Kopfsteinpflaster und einer Reihe von Anstiegen, die uns wirklich alles abverlangt haben. Lukas Pöstlberger ist nochmal eine starke Attacke gefahren, und mit noch 30 km bis zum Ziel ist er zur Spitzengruppe vorgestoßen. Leider waren wir bei der finalen Entscheidung mit Van Avermaet, de Plus und Naesen nicht dabei, aber trotzdem war dies eine gute Rundfahrt für uns.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Solides Zeitfahren bei der BinckBank Tour, Sam Bennett wird morgen die letzte Etappe im roten Sprinttrikot antreten

Auf der sechsten Etappe der BinckBank Tour stand ein kurzes Einzelzeitfahren auf dem Programm. Der 8,35 km lange Kurs führte über flaches Terrain um Den Haag an der Nordseeküste der westlichen Niederlande. Wegen der Kürze des Parcours, konnten nur geringe Zeitabstände erwartet werden. Am frühen Nachmittag eröffnete Oscar Gatto das Einzelzeitfahren für BORA – hansgrohe, gefolgt von Marcus Burghardt. Träger des roten Sprinttrikots Sam Bennett und Teamkollege Jempy Drucker machten sich ungefähr eine Stunde später auf den Weg, während Jay McCarthy und Lukas Pöstlberger als Letzte für das Team an den Start gingen. Die erste Richtzeit wurde von T. Bohli gesetzt, der mit einer Zeit von 9:40 Minuten eine Weile die Tabelle anführte. Am Ende des Zeitfahrens benötigte Sam 10:17 Minuten für die Strecke, während Jempy diese Zeit um 11 Sekunden unterbot. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Lukas Pöstlberger, bei dem die Uhr nach 9:51 Minuten stoppte. F. Ganna von Team INEOS bewältigte die Strecke in 9:16 Minuten und holte damit den Tagessieg. Keiner der BORA – hansgrohe Fahrer konnte sich heute in den Top-20 platzieren, aber Sam wird morgen die letzte Etappe im roten Sprinttrikot antreten.
Ergebnis
01 F. Ganna 9:16
02 E. Affini +0:05
03 J. van Emden +0:08
42 L. Pöstlberger +0:35
69 J. McCarthy +0:46
80 J. Drucker +0:51
100 S. Bennett +1:01
125 O. Gatto +1:18
142 M. Burghardt +1:40

1 Filippo Ganna (Ita) Team Ineos 0:09:16
2 Edoardo Affini (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:05
3 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:08
4 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:11
5 Harry Tanfield (GBr) Katusha-Alpecin 0:00:15
6 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep 0:00:16
7 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo
8 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb
9 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:18
10 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:20
GC:
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 17:37:10
2 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb 0:00:08
3 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:12
4 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:40
5 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida 0:00:43
6 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:45
7 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb
8 Fabio Felline (Ita) Trek-Segafredo 0:00:49
9 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:00:53
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:54

Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute eigentlich ganz gut gefühlt. Aber die Daten auf dem Powermeter waren nicht so gut, wie ich erwartet habe, obwohl ich mein Bestes gab. Es war am Start ziemlich windig, dennoch habe ich mich voll aufs Rennen konzentriert. Unser Teamgeist war die ganze Woche ausgezeichnet und für die morgige Etappe sind wir wieder voll motiviert.“ – Lukas Pöstlberger

„Wir sind ein solides Rennen gefahren, hatten aber nicht die ausgewiesenen Zeitfahrspezialisten am Start und so konnten wir heute nicht allzu viel erwarten. Morgen werden wir es noch einmal mit unseren Klassikerfahrern probieren und versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Mit Rang zwei auf der fünften Etappe der BinckBank Tour verteidigt Sam Bennett das rote Sprintertrikot

1 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep 3:54:48
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
3 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
4 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
5 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
6 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
7 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Stan Dewulf (Bel) Lotto Soudal
9 Boris Vallee (Bel) Wanty-Gobert
10 Boy van Poppel (Ned) Roompot-Charles

GC:
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 17:27:45
2 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb 0:00:04
3 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:14
4 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida 0:00:25
5 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:28
6 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:34
7 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:38
8 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ
9 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
10 Dion Smith (NZl) Mitchelton-Scott

Mit Rang zwei auf der fünften Etappe der BinckBank Tour verteidigt Sam Bennett das rote Sprintertrikot

Auf der fünften und längsten Etappe der BinckBank Tour waren einmal mehr die schnellen Männer im Einsatz, als das Peloton über 191,4 km von Riemst im Osten Belgiens nach Venray in den Niederlanden fuhr. Zwischen Start- und Zielort gab es keine topografischen Schwierigkeiten und so hatten die Sprinter eine letzte Chance zum Zug zu kommen. Zahlreiche Angriffe und wechselnde Spitzengruppen prägten die ersten 80 km, ehe es einer 4-Mann Gruppe gelang, sich erfolgreich vom Feld zu distanzieren. Das Peloton gewährte dem Quartett einen maximalen Vorsprung von 2:30 Minuten, aber mit noch 45 km bis zum Ziel hatte sich der Abstand halbiert. Angeführt von BORA – hansgrohe machten die Sprinterteams, die heute einen Podestplatz im Visier hatten, Ernst und forcierten langsam das Tempo, so dass mit noch 4 km bis zum Ziel die Ausreißer, die heute mehr als 100 km an der Spitze fuhren, sich ihrem Schicksal ergeben mussten. Auf den letzten Kilometern war das Team aus Raubling bemüht Sam Bennett, den Träger des roten Sprinttrikots, sicher nach vorne zu bringen. 1000 Meter vor der Ziellinie verschärfte sich das Tempo merklich und ein schnelles und hektisches Finale war entbrannt. Auf der Zielgeraden lag Sam etwas hinten und als A. Hodeg seinen Sprint anzog, konnte der irische Meister letztlich nicht mehr an dem kolumbianischen Fahrer vorbeiziehen. Sam verpasste knapp seinen vierten Etappensieg bei der BinckBank Tour, konnte aber sein rotes Trikot verteidigen.

Reaktionen im Ziel
„Die Jungs haben wirklich einen super Job gemacht und es gelang uns wieder, einen Massensprint herbeiführen. Das Team hat mich auch im Finale voll unterstützt. Mit noch 1000 Meter bis zum Ziel bin ich dann alleine gefahren. Ich konnte sehen, dass Deceuninck – Quickstep sehr organisiert war und ich klemmte mich hinter das belgische Team. Aber ich wollte kein Risiko entlang der Barrikade eingehen, und so konnte ich nicht rechtzeitig von hinten vorbeiziehen. Nur auf den letzten 50 bis 100 Metern gelang es mir nach vorne zu kommen, aber ein zweiter Platz ist auch nicht schlecht und ich bin damit sehr zufrieden.“ – Sam Bennett

„Heute war das Finale aufgrund des Windes etwas nervös, aber wir haben uns auf den letzten 4 km gut positioniert und Sam gut unterstützt. Unser Plan war, ihn in eine gute Ausgangslage zu bringen. Leider hat dies heute nicht ganz geklappt, denn wir waren ein bisschen zu weit hinten, und daher etwas zu spät dran mit seinem Sprint. Dennoch hat er noch einen starken zweiten Platz belegt. Die Jungs haben einen sehr guten Job gemacht und wir können mit ihren Leistungen in dieser Woche voll zufrieden sein.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tim Wellens gewinnt 4. Etappe der Binck Bank Tour


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 2:20:41
2 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb
3 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:05
4 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida 0:00:23
5 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
6 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:00:26
7 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:33
9 Dion Smith (NZl) Mitchelton-Scott
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
GC:
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 13:32:46
2 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb 0:00:04
3 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:14
4 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida 0:00:36
5 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:38
6 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:39
7 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:00:42
8 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:49
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First
10 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb

Die vierte Etappe der BinckBank Tour, mit Start und Ziel im wallonischen Houffalize, war zwar nur 96,2 km lang, wies aber insgesamt neun Anstiege auf, darunter drei besonders anspruchsvolle Steigungen. Unter anderem ging es bergauf zum Bois des Moines, nach Saint Roch und zur Côte Achouffe, der letztere ein 800 m langer und durchschnittlich acht Prozent steiler Anstieg, der rund 15 km vor dem Ziel bewältigt werden musste. Bei dieser Streckenführung war es zu erwarten, dass heute Bewegungen in die Gesamtwertung kommen würde. Das Peloton machte sich am frühen Nachmittag im Regen auf den Weg gen Houffalize und gleich nach dem Start setzte sich ein Duo ab, aber ihr Versuch blieb letztlich unbelohnt. Im Anstieg zur Côte Bois des Moines zersplitterte das Feld in mehrere Teile und neun Fahrern, unter ihnen Jay McCarthy und Lukas Pöstlberger, gelang es in die erste Gruppe zu kommen. Am Fuße des nächsten Anstiegs konnten mehrere Fahrer zur Spitze aufzuschließen, während mit noch 30 km bis zum Ziel T. Wellens, M. Hirschi und L. De Plus aus dieser Gruppe heraus attackierten. Obwohl einige Verfolger alles daransetzten aufzuschließen, harmonierten die drei Spitzenreiter gut und machten den Sieg am Ende unter sich aus. Auf den letzten Metern vor der Ziellinie konnte T. Wellens an M. Hirschi vorbeisprinten und knapp den Etappensieg holen. Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy erreichten das Ziel rund zwei Minuten hinter dem Sieger. Nachdem er drei Tage die Gesamtwertung anführte, musste Sam Bennett das Grüne Trikot heute abgeben, behält aber noch immer das Sprinttrikot.
Reaktionen im Ziel
„Wir kontrollierten das Rennen auf der ersten Runde, aber dann attackierten andere Teams und versuchten das Rennen schwer zu machen. Leider konnte ich nicht mehr mithalten und musste reißen lassen. Aber wir haben auf den ersten drei Etappen sehr viel Arbeit geleistet und hatten heute nicht mehr die Beine. Morgen gibt es wieder eine flache Strecke und wir werden es wieder mit Sam versuchen. Jay und ich wollen jetzt nicht mehr Zeit verlieren, denn man weiß nicht was auf dem belgischen Parcours alles geschehen kann. Vielleicht versuchen wir es noch Mal auf der letzten Etappe.“ – Lukas Pöstlberger

„Nach drei sehr intensiven Etappen von uns, wo wir sehr viel Arbeit leisten mussten, um die Etappen zu gewinnen, konnten wir unsere Erwartungen nicht ganz erfüllen, denn wir wollten einen Fahrer in der Top-10 der Gesamtwertung platzieren. Die heutige Etappe war brutal schwer und alle kamen in kleinen Gruppen an. Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy konnten noch am längsten in der kleinen vorderen Gruppe bleiben, doch etwa 20 bis 25 km vor dem Ziel mussten sie den harten Leistung der letzten Tage Tribut zollen. Wir können trotzdem mit drei Etappensiegen mehr als zufrieden sein, zumal Sam Bennett weiterhin im Führungstrikot des Punktbesten ist.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sam Bennet holt den Hattrick: Foto-Finish entscheidet über dritten Sieg bei der BinckBank Tour

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:44:04
2 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
4 Jurgen Roelandts (Bel) Movistar Team
5 Florian Senechal (Fra) Deceuninck-QuickStep
6 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
7 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
8 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
9 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
10 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 11:11:51
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:20
3 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:22
5 Guillaume Van Keirsbulck (Bel) CCC Team
6 Harry Tanfield (GBr) Katusha-Alpecin 0:00:23
7 Josef Cerny (Cze) CCC Team
8 Lars Bak (Den) Dimension Data
9 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo 0:00:24
10 Robert Stannard (Aus) Mitchelton-Scott
11 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:26

Die dritte Etappe der BinckBank Tour umfasste 166,9 km auf mehreren Runden um das ostflandrische Städtchen Aalter. Die Strecke wies einige Kopfsteinpflasterpassagen auf, war aber ansonsten relativ flach, so dass auch am dritten Tag der BinckBank Tour die schnellen Männer auf ihre Kosten kommen konnten. Die Etappe stand heute im Zeichen des letzte Woche verstorbenen Lotto-Soudal Fahrers Bjorg Lambrecht, denn das Peloton fuhr heute durch sein Heimatort Knesselare, wo die Organisatoren seiner gedachten. Nach zwei Rennstunden verblieb noch immer eine dreiköpfige Ausreißergruppe an der Spitze, aber ihr Vorsprung zum Hauptfeld begann danach schnell zu schmelzen. BORA-hansgrohe zeigte sich immer sehr aktiv an der Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren und mit noch rund 70 km bis zum Ziel wurde die Ausreißergruppe wieder geschluckt. Danach versuchten einige Fahrer eine Lücke zum Feld zu reißen und letztlich gelang es einer dreiköpfigen Gruppe sich abzusetzen. Einsetzender Regen, und enge und unebene Straßen machten den Fahrern das Leben schwer, aber das Team aus Raubling, unterstützt von anderen Sprinterteams, hielt das führende Trio an der kurzen Leine, wodurch am Ende alles wieder zusammen kam. Auf den letzten zwei Kilometern versuchte sich Sam Bennett im Positionskampf zu behaupten und es gelang ihm, von hinten kommend, an D. Groenewegen auf den letzten 100 Metern vorbeizuziehen. Nach einem Foto-Finish-Entscheid holte Bennett seinen dritten Sieg in Folge bei der diesjährigen BinckBank Tour. Der irische Meister ist damit der erste Fahrer, dem es gelang, einen Hattrick bei der Rundfahrt zu erzielen. Er konnte nach der heutigen Etappe auch seine Führung in der Gesamtwertung und Punktewertung weiter ausbauen.

Reaktionen im Ziel
„Zuerst war ich nicht sicher, ob ich gewonnen hatte. Es war sehr knapp. Am Ende war es etwas chaotisch und ich versuchte mich in Position zu halten. Ich klemmte mich hinter einen Fahrer, ich glaube vom Team UAE-Emirates, dort konnte ich Schwung nehmen, um am Ende noch nach vorne zu kommen. Ich bin sehr glücklich, einen Hattrick erzielt zu haben und bin stolz, mein Heimatland als irischer Meister hier zu vertreten. Ich musste heute viel Kraft aufwenden vorne zu bleiben und mich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Deshalb ist es fantastisch, dass ich drei Siege in Folge hier einfahren konnte.“ – Sam Bennett

„Heute war ein besonderer Tag. Wir wollten eine kleine Spitzengruppe wegfahren lassen, da sie einfacher zu kontrollieren ist, und das hat auch geklappt. Dann sind eigentlich frühzeitig im Rennen auch andere Teams eingestiegen und haben das Rennen wieder offen gemacht. Die Spitzengruppe wurde zeitig eingeholt und daraufhin war es schwieriger, das Rennen im Finale zu kontrollieren. Es gab, wie an den Vortagen, extreme Richtungswechsel und schmale Straßen, was das Rennen erschwerte. Aber am Ende hat alles funktioniert, wir hatten noch zwei Fahrer, die Sam in eine super Position gebracht haben. Speziell Lukas Pöstlberger hat einen super Job gemacht und Sam konnte die Arbeit des Teams mit einem fantastischen Sprint belohnen. Drei Siege in Folge, da sind wir superhappy.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sam Bennett triumphiert erneut bei der BinckBank Tour


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:45:20
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
3 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
5 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
6 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
7 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
8 Nikolas Maes (Bel) Lotto Soudal
9 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
10 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 7:27:57
2 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:12
3 Lars Bak (Den) Dimension Data 0:00:13
4 Josef Cerny (Cze) CCC Team
5 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:14
6 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
7 Robert Stannard (Aus) Mitchelton-Scott
8 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:16
9 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise 0:00:17

Die zweite Etappe der BinckBank Tour führte die Fahrer über eine flache 169,1 km lange Strecke von der belgischen Küstenstadt Blankenberge in den westflämischen Ort Ardooie. Wie am Vortag gab es heute einen Goldenen Kilometer, bei dem drei Zwischensprints um drei, zwei und eine Bonussekunde ausgefahren wurde. Außer fünf Kopfsteinpflasterpassagen gab es keine besonderen topografischen Schwierigkeiten zu bewältigen. Die 6-Mann Fluchtgruppe des Tages formierte sich schnell und konnte rund 3 Minuten Vorsprung herausfahren ehe die Sprinterteams, unter ihnen auch BORA-hansgrohe, die Verfolgung aufnahmen. Das Team um Auftaktsieger Sam Bennett zeigte sich sehr aktiv an der Spitze des Hauptfeldes, um das Tempo zu kontrollieren und mit 30 km bis zum Ziel war der Abstand der Ausreißer auf rund eine Minute gesunken. Es schien klar, dass die Sprinterteams auch heute einen Massensprint erzwingen wollten. Etwa 10 Kilometer vor dem Ziel hatte das Peloton die Fluchtgruppe in Sichtweite, und wenig später war es um die Ausreißer geschehen. Im Finale versuchte Sam das Hinterrad von D. Groenewegen zu halten und als dieser ausscherte, zog der irische Meister seinen Sprint an und konnte die zweite Etappe souverän für sich entscheiden. Sein zweiter Sieg in Folge bei der diesjährigen BinckBank Tour. Er konnte damit auch seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen.

Reaktionen im Ziel
„Ich kann es gar nicht glauben, dass ich ein zweites Mal hier gewonnen habe. Nach 70 km waren meine Beine nicht so gut und ich bin deshalb etwas überrascht, dass ich es doch geschafft habe. Die Jungs haben mich sehr gut unterstützt und mich sicher vorne gehalten, dadurch habe ich viel Kraft gespart. Am Ende hatte ich doch noch die Beine als Erster über die Ziellinie zu sprinten. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg und wenn möglich, möchte ich noch gerne eine weitere Etappe hier gewinnen. Wir sind in guter Form und wir werden sehen, was noch möglich ist.“ – Sam Bennett

„Es war ein hartes Stück Arbeit, damit wir zum Schluss wirklich einen Massensprint herbeiführen konnten. Die sechs Fahrer aus der Spitzengruppe hatten es uns schwer gemacht. Sie wurden erst 3 km vor dem Ziel eingeholt und von daher, großes Kompliment an die Mannschaft, denn wir konnten nicht nur einen Sieg holen, sondern auch das grüne Führungstrikot verteidigen. Sam ist in absoluter Top-Verfassung und großes Lob an die ganze Mannschaft.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sam Bennett gewinnt verregnete Auftaktetappe der BinckBank Tour


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:42:57
2 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
3 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
5 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
6 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
7 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
9 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
10 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:42:47
2 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:02
3 Lars Bak (Den) Dimension Data 0:00:03
4 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo 0:00:04
5 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:06
6 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:10
7 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
8 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
9 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos

Die flache Auftaktetappe Etappe der BinckBank Tour war auf die schnellen Männer im Peloton zugeschnitten. Die Strecke führte über 167,2 km von Beveren in der belgischen Provinz Ostflandern nach Hulst im Südwesten der Niederlande. Die Etappe war, wie alle Etappen (mit Ausnahme der Zeitfahretappe), auch mit einem Goldenen Kilometer ausgezeichnet. Etwa 20 km vor dem Ziel wurden drei Sprints innerhalb von 1000 m ausgefahren, bei denen die ersten drei Fahrer jeweils drei, zwei und eine Sekunde Zeitbonifikation erhielten. Außerdem wies die zweite Rennhälfte noch sechs Kopfsteinpflasterpassagen auf, ehe die Fahrer die Ziellinie in Hulst erreichten. Nicht lange nach dem Start setzte sich eine 4-Mann Gruppe vom Feld ab und konnte während des Tages einen maximalen Vorsprung von rund 2:30 Minuten herausfahren. Einsetzender Regen und leichter Wind in der zweiten Rennhälfte erschwerte die Rennsituation und das Feld teilte sich letztlich in mehrere Gruppen. Dem irischen Meister Sam Bennett und einigen seiner Teamkollegen gelang es jedoch in die erste Gruppe zu kommen. Marcus Burghardt verrichtete einen Großteil der Führungsarbeit, und in Folge begann der Abstand zum führenden Quartett auf rund eine Minute zu schmelzen. Das zerbröckelte Feld kam dann wieder zusammen und mit noch weniger als 30 km wechselten sich mehrere Sprinterteams bei der Führungsarbeit ab, und die Lücke zur Spitze schloss sich letztendlich mit noch wenigen Kilometern bis zum Ziel. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel klemmte sich Sam ans Hinterrad von D. Groenewegen und wartete auf den idealen Moment, um seinen Sprint zu lancieren. Auf den letzten Metern zog er an E. Theuns und M. Theunissen vorbei und holte seinen neunten Saisonsieg, bzw. seinen ersten Sieg im Trikot des irischen Meisters. Er führt damit auch die Punktwertung sowie die Gesamtwertung mit zwei Sekunden Vorsprung an.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich, meinen ersten Sieg im Trikot des irischen Meisters hier zu holen. Mit dem Regen war es heute etwas gefährlich und ich kam auch ein paar Mal in leichtes Schleudern, aber alles ging gut. Die Jungs haben mich am Ende in eine gute Ausgangslage gebracht und ich habe versucht, meine Position auf den letzten zwei Kilometern auch zu halten. Ich klemmte mich hinter einen der Sprintzüge und dann zog ich los. Ich habe eine besondere Verbindung mit Belgien und ich bin sehr froh über diesen Sieg, denn es ist immer schwer, bei diesem Rennen zu gewinnen.“ – Sam Bennett

„Die Etappe wurde von Anfang an schnell gefahren. Es gab ein bisschen Wind, schlechte Wetterbedingungen und schmale Straßen, und dadurch einen hektischen Rennverlauf. Wir sind ganz klar für Sam gefahren, und im Finale war das Ziel, Sam in eine gute Position für den Sprint zu bringen. Er war dann die letzten 2 km vielleicht ein bisschen zu früh auf sich allein gestellt, aber bis dahin hat das Team gut gearbeitet, speziell Marcus Burghardt hat die Spitzengruppe bis zum Schluss mitkontrolliert. Im Sprint hatte Sam eine super Position hinter Groenewegen und hat dann im richtigen Augenblick angetreten. Er war sicher auch der Stärkste im Sprint und hat somit die Etappe gewonnen. Damit sind wir superhappy und wir wollen versuchen, noch eine weitere Etappe zu gewinnen.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Gregor Mühlberger belegt nach Platz 11 auf der Königsetappe der Binck Bank Tour den 8. Rang in der Gesamtwertung. 


Die letzte Etappe der Binck Bank Tour wurde von unzähligen Attacken geprägt. Binck Bank Tour Etappensieger Gregor Mühlberger wurde von seiner Mannschaft den gesamten Tag über perfekt beschützt. Das gesamte Team zeigte eine tolle Teamarbeit, vor allem Rudi Selig fuhr seinen Teamkollegen in perfekte Position. Der junge Österreicher beendete die Königsetappe der Binck Bank Tour auf den 11. Platz und schob sich damit auf den achten Gesamtrang vor.
Die Etappe
Die letzte Etappe war zugleich die Königsetappe der diesjährigen Binck Bank Tour, mehr als 210km und gesamt 18 Anstiege musste das Peloton heute bewältigen. Der Kurs führte das Feld von Lacs de l’Eau d’Heure über exakt 212.7 anspruchsvollen Kilometern Geraardsbergen. Das Finale bestand aus drei 25.6km lange Runden mit je vier kurzen, steilen Anstiegen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe hatte zwei Fahrer in den Top-Ten der Gesamtwertung und wollte diese mit einer weiteren offensiven Fahrweise verteidigen und absichern. Maciej Bodnar und Gregor Mühlberger waren der Männer heute, die die gesamte Unterstützung von der Mannschaft bekamen, um ihre Plätze im Gesamtklassement zu festigen.
Das Rennen
Nachdem die erste Gruppe nach wenigen Kilometern gestellt wurde, konnte sich erneut eine Gruppe von sieben Fahrern mit einigen Minuten Vorsprung absetzen. Aber wie erwartet, zerfiel die Spitzengruppe in den vorletzten Runden in Geraardsbergen. BORA – hansgrohe zeigte heute enormen Teamspirit und beschützte Gregor Mühlberger den gesamten Tag über. Gregor war immer auf der Höhe des Geschehens und konnte sich auf seine Teamkollegen verlassen. Im Finale, war vor allem Rudi Selig eine große Stütze für den Etappensieger der sechsten Etappe. Auf der letzten Runde attackierten immer wieder Fahrer, aber es war M. Matthews (Team Sunweb) der sich den Etappensieg vor G. van Avermaet sicherte. BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger fuhr ein beherztes Finale und kam nur wenige Sekunden hinter dem Etappensieger auf Platz 11 ins Ziel. Im Gesamtklassement schob sich Gregor somit auf den achten Gesamtplatz vor.
Ergebnis
01 M. Matthews 4:38:36
02 G. van Avermaet +0:01
03 Z. Stybar +0:03
11 G. Mühlberger +0:09
Reaktionen im Ziel
„Das Team war einfach unglaublich heute, sie haben den gesamten Tag über für mich gearbeitet und mich immer wieder in perfekte Position geführt. Vor allem Rudi war so stark, was er auf den letzten beiden Runden getan hat, war einfach großartig. Ich bin kein Kopfsteinpflaster Experte aber mit der Hilfe des Teams heute konnte ich nur wenige Sekunden hinter dem Sieger die Ziellinie queren. Ich bin mehr als glücklich, wie diese Woche gelaufen ist und über meine Form.“ – Gregor Mühlberger
„Mit dem Etappensieg und Gregors achtem Platz nun in der Gesamtwertung, denke ich, können wir mehr als zufrieden sein. Das Team hat die gesamte Woche gut harmoniert, die Jungs haben ihren Job gut erfüllt, sind füreinander gefahren und haben sich füreinander eingesetzt. Ich denke, mit dieser Teamleistung und den Ergebnissen können wir zufrieden nach Hause fahren.“ – Helmut Dollinger, Trainer
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Gregor Mühlberger sichert sich in beeindruckender Manier seinen ersten WorldTour Sieg.


Nachdem die Fluchtgruppe des Tages gestellt wurde, attackierte BORA – hansgrohe Maciej Bodnar und konnte eine kleine Lücke gegenüber dem Feld öffnen. Kurz vor dem Finale erwachte das Rennen zum Leben mit vielen Attacken einzelner Fahrer. Aber es war BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger, der sich in beeindruckender Manier seinen ersten WorldTour Sieg sicherte.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe der Binck Bank Tour glich einer Klassiker Etappe, mit vielen ähnlichen Anstiegen, die bei einigen Rennen im Frühjahr bestritten wurden. Das Streckenprofil listete nicht weniger als 13 harte Anstiege, wie man sie aus den belgischen Eintagesrennen kennt, kurz, steil und mit vielen Zusehern gesäumt. Das Finale, nach 182.2km, in Sittard-Geleen, kannten die Fahrer aus dem letzten Jahr, ein leicht fallenderZieleinlauf.
Die Team Taktik
Das Team konzentrierte sich heute auf ihre beiden talentierten Fahrer Jay McCarthy und Gregor Mühlberger, die schon auf diversen Ardennen Klassiker aufgezeigt haben. Vor allem Jay sollte sich auf das leicht abwärts verlaufende Finale konzentrieren.
Das Rennen
Die heutige Fluchtgruppe des Tages bestand aus vier Fahrern, die schnell einen Vorsprung von vier Minuten auf das Hauptfeld hatten. Das Peloton schien aus den Fehlern der letzten Tage gelernt zu haben und begann rasch mit der Nachführarbeit. Leider musste Daniel Oss das Rennen nach knapp 100 gefahrenen Kilometern aufgeben.Trotz aller Bemühungen, kam Daniel nicht in seinen gewohnten Rennrhythmus. In der Zwischenzeit stellte das Feld die Spitzengruppe, in diesem Moment attackierte BORA – hansgrohe Fahrer Maciej Bodnar zusammen mit einem Kontrahenten und öffnete schnell eine Lücke von einer Minute. Nach wenigen Kilometern gelang es vier weiteren Fahrern auf die neue Spitzengruppe aufzuschließen. Auf den letzten Kilometern wurde das Rennen von vielen einzelnen Attacken aus dem reduzierten Hauptfeld geprägt. 1.200m vor dem Ziel attackierte BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger in Lehrbuchmanier aus einer Kurve heraus und zog bis in das Ziel sein starkes Rennen durch. Der junge Österreicher ließ seine Kontrahenten förmlich stehen und raste seinem ersten WorldTour Sieg entgegen. Teamkollege Jay McCarthy wurde Neunter und komplementiert daher einen erfolgreichen Tag für BORA – hansgrohe.
Ergebnis
01 G. Mühlberger 4:05:10
02 T. Wellens +0:03
03 Z. Stybar +0:03
09 J. McCarthy +0:11
Reaktionen im Ziel
„All meine Teamkollegen haben heute einen herausragenden Job geleistet. Rudi, Jay und Maciej sind in Topform, wie man auch während dem Rennen sehen konnte. Der Sieg war eine Überraschung, auch für mich selbst. Der Kurs, aber mehr das Finale war auf Jay zugeschnitten, aber nachdem Maciej gestellt wurde, dachte ich mir, ich versuche es, denn ich habe nichts zu verlieren. Und es hat geklappt. Es ist mein erster WorldTour Sieg und ich bin einfach überwältig und so glücklich.“

„Das Team war heute auf Sieg eingestellt und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Wir sind sehr froh, dass wir uns für die harte Arbeit selber belohnt haben. Maciejs Attacke 50km vor dem Ziel und die virtuelle Führung brachten die anderen Teams in Zugzwang. Gregor lancierte eine clevere Attacke und fuhr solo zum Sieg.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sechster Platz für Matteo Pelucchi bei der 5. Etappe der Binck Bank Tour. 


Nach nur wenigen Kilometern attackierte ein Quartett und schaffte es ihren Vorsprung bis ins Ziel in Lanaken zu halten. Wie auch vor zwei Tagen kam der Etappensieger aus der Fluchtgruppe, BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi sprintet aus dem Feld auf Platz 6, nur wenige Sekunden hinter Tagessieger M. Cort.
Die Etappe
Heute stand die längste Etappe der diesjährigen Binck Bank Tour am Programm. Mehr als 200km von Sint-Pieters-Leeuw nach Lanaken auf einem flachen Kurs warteten auf das Peloton. Laut Streckenprofil war es wieder eine Etappe für die Sprinter im Feld, doch wurden wir die letzten beiden Tage immer wieder mit Ausreißergruppen oder späten Soloattacken überrascht.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe Sprinter Matteo Pelucchi hat sich bei seinem Sturz gestern nicht allzu sehr verletzt und war daher heute wieder der Mann für den Schlusssprint. Auch heute waren wieder Daniel Oss und Rudi Selig die beiden Lead-Out Männer für den italienischen Sprinter.
Das Rennen
Nach wenigen Kilometern im Rennen setzte sich ein Quartett vom Feld ab, und hatten schnell einen vierminütigen Vorsprung. BORA – hansgrohe blieb im Hauptfeld zurück und übernahm immer wieder die Kontrolle im Peloton. Die Fluchtgruppe des Tages arbeitete gut zusammen und hatte 30km vor dem Ziel immer noch mehr als zwei Minuten Vorsprung. Als das Rennen auf die letzten drei Schlussrunden bog, wusste man, dass der Etappensieger aus dieser Gruppe kommen wird. Auch wenn BORA – hansgrohe und andere Sprinterteams versuchten die Spitzengruppe noch zu stellen, waren die Mühen vergebens. Mit einigen Sekunden Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld sicherte sich M. Cort (Team Astana) den Etappensieg. BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi sprintete aus dem Hauptfeld auf den sechsten Platz.
Ergebnis
01 M. Cort 4:39:50
02 J. Van der Berg +0:00
03 A. Gougeard +0:00
06 M. Pelucchi +0:33

Reaktionen im Ziel
„Die diesjährige Binck Bank Tour hat ihre eigenen Gesetze. Wieder hat es eine Ausreißergruppe ins Ziel geschafft, obwohl alle von der 3. Etappe, wo es ebenfalls passiert ist, gewarnt gewesen sein sollten. Wir beteiligten uns an der Nachführarbeit, aber vom Papier her sind da andere Teams gefordert gewesen. Matteo sprintete auf einen guten 6. Platz. Ab morgen sind dann andere Fähigkeiten gefragt.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
„Ich habe mich gut vom Sturz erholt und wollte daher heute ein gutes Ergebnis erzielen. Doch leider hat es die Spitzengruppe wieder geschafft. Im Finale habe ich dann versucht mein Bestes zu geben und aus dem Feld heraus zu sprinten.“ – Matteo Pelucchi
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Vierter Platz für BORA – hansgrohe Sprinter Rudi Selig nach einem starken Sprint bei der vierten Etappe der Binck Bank Tour.


Die vierte Etappe der Binck Bank Tour wurde von einem hohen Tempo und zahlreichen Attacken geprägt. BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi wurde leider in einem Sturz verwickelt, er beendete die Etappe und begab sich zu weiteren medizinischen Untersuchungen. Daher wechselte BORA – hansgrohe den Fokus auf Rudi Selig für den Schlusssprint. Der deutsche Sprinter erledigte einen großartigen Job und sprintet in einem hektischen und technischen Finale auf den vierten Platz. Ein Update zu Matteo werden wir später auf unseren Social-Media-Kanälen bekannt gegeben.
Die Etappe
Die Binck Bank Tour ist bekannt für ihre Flachetappe, und so war auch die vierte Etappe der 14. Austragung ein Rennen für die schnellen Männer im Feld. Von Blankenberge, einer Stadt in Westflandern an der Nordsee, ging es über 166.3km nach Ardooie. Vor dem Zieleinlauf gab es noch zwei Runden durch die Stadt zu je15km.
Die Team Taktik
Nach der gestrigen Überraschung, als die Fluchtgruppe ihren Vorsprung bis ins Ziel retten konnte, wollte man heute nichts dem Zufall überlassen. BORA – hansgrohe plante den Sprint erneut für ihren Kapitän Pelucchi, wie auch das Rennen und mögliche Fluchtgruppen zu kontrollieren. Man musste den Plan aber während des Rennens ändern, da Matteo in einem Massensturz verwickelt wurde. Somit konzentrierte sich BORA – hansgrohe auf ihren deutschen Sprinter Rudi Selig für das technische Finale.
Das Rennen
Es war ein schneller Start in diese vierte Etappe, als nach nur wenigen Kilometern sich drei Fahrer auf den Weg machten. Im Gegensatz zu gestern ließ das Peloton der Gruppe keinen allzu großen Vorsprung. 85km vor dem Ziel schloss das Hauptfeld zur Spitzengruppe auf. Gleich darauf versuchten einige Fahrer, mit ihnen BORA – hansgrohe Fahrer Jay McCarthy, sich vom Feld zu distanzieren, jedoch wurden sie nach nur wenigen Kilometern wieder gestellt. Viele Fahrer versuchten es immer wieder sich vom Feld abzusetzen, doch alle Versuche scheiterten, und so rollte das Feld geschlossen in die letzten beiden Zielrunden. Leider wurde zu Beginn der Etappe Matteo in einem Massensturz verwickelt und erlitt eine leichte Handverletzung. Somit änderte sich der Plan des Teams als Sprinter Rudi Selig einzusetzen, um ein gutes Etappenergebnis zu erzielen. Das Rennen raste der letzten Zielkurve entgegen, als J. Stuyven die entscheidende Attacke setzte und sich mit etwas Vorsprung den Tagessieg holte. BORA- hansgrohe Fahrer Rudi Selig sprintet aus dem Feld heraus auf einen großartigen vierten Platz.
Ergebnis
01 J. Stuyven 3:44:46
02 C. Ewan +0:00
03 Z. Stybar +0:00
04 R. Selig +0:00
Reaktionen im Ziel
„Nachdem Matteo leider in einem Massensturz zu Boden ging, haben wir uns während des Rennens kurz besprochen und entschieden für mich zu fahren. Ich versuchte bis zum Finale Kraft zu sparen, um eventuell um den Sieg mitsprinten zu können. Im Finale versuchte ich mein Bestes zu geben und kam als Vierter ins Ziel, Podium wäre schon toll gewesen, aber auch mit meinem vierten Platz bin ich eigentlich mehr als zufrieden. Bedanken möchte ich mich vor allem bei Jay, Maciej und Juraj, die mir im Finale unglaublich geholfen haben.“ – Rudi Selig
„Die heutige Etappe an der belgischen Küste war sehr nervös geführt, da ein heftiger Wind blies. Etliche Stürze waren das Resultat einer kampfbetonten Etappe und leider waren wir mit Matteo auch involviert. Unser Sprinter stürzte auf die Hand und musste sich vom Rennarzt behandeln lassen. Wir hoffen, dass er okay ist, aber zur Sicherheit lassen wir ihn im Krankenhaus durchchecken. Rudi, der als Anfahrer fungieren sollte, bekam daraufhin grünes Licht und sprintete auf Platz 4.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto