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Peter Sagan triumphiert auf der dritten Etappe der Tour Down Under.

By Bettini Photo

Die dritte Etappe der Tour Down Under führte die Fahrer von Lobethal nach Uraidla über 146,2 km hügeliges Terrain und fast 3500 Höhenmeter. Zum Schluss mussten noch sieben Zielrunden in Uraidla absolviert werden. Obwohl die Temperaturen heute etwas gemäßigter waren, war es dennoch kein leichter Tag. Gleich zu Beginn der Etappe setzte sich eine sieben-köpfige Gruppe ab, die einen Vorsprung von maximal drei Minuten herausfuhren konnte. Lange Zeit blieb die Rennsituation unverändert aber nach der ersten Zieldurchfahrt in Uraidla begann der Abstand zu schmelzen. Mit knapp 35km bis zum Ziel machte das Peloton dann Ernst und kurz danach wurden die meisten Ausreißer vom Feld eingeholt. Auf der letzten Zielrunde blieb dann nur ein Solist an der Spitze des Rennens, während sich viele Fahrer im Peloton zurückfallen lassen mussten. Mit dem Einläuten der letzten Runde wurde er allerdings auch vom Feld geschluckt. Mit 3km bis zum Ziel attackierten mehrere Fahrer erfolgslos aus einem verkleinerten Peloton heraus und so kam es zu einem reduzierten Sprint in Uraidla. Im Finale zog der slowakische Meister Peter Sagan an seinen Kontrahenten vorbei und raste als Erster über die Ziellinie knapp vor L. Sanchez. Peter wird morgen das blaue Punktetrikot tragen und liegt jetzt auch auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Die Fahrer vom Team CCC kontrollierten das Tempo und meine BORA-hansgrohe Teamkollegen arbeiteten den ganzen Tag, um mich vorne im Peloton zu halten und mich mit Getränken zu versorgen. Am Ende war es ein sehr spannendes Finale. Nachdem wir den letzten Anstieg in Angriff genommen hatten dachte ich, dass die Etappe genauso wie letztes Jahr verlaufen könnte, und am Ende war es auch so. Es war vorteilhaft, schon Erfahrung mit der finalen Teilstrecke zu haben. Es war natürlich gut für uns, dass viele Kletterer im Finale mit dabei waren, weil das den Endspurt für mich erleichterte, aber Sanchez hat den Sieg nur knapp verpasst.“ – Peter Sagan

„Es war eine schwierige Etappe aber das ganze Team arbeitete sehr gut zusammen um Peter Sagan zu unterstützen. Am Ende des Rennens gab es nicht weniger als vier BORA – hansgrohe Jungs im ausgedünnten Peloton von ungefähr 50 Fahrern, und auf den letzten Kilometern haben sie auch mehrere Attacken erfolgreich abgewehrt. Im Finale fuhr Peter einen perfekten Sprint. Wir sind mit dem Ergebnis natürlich äußerst zufrieden. Die morgige Etappe wird sehr schwierig sein, besonders weil es einen steilen Anstieg gleich vor dem Ziel gibt. Wir müssen zuerst sehen, wie die Etappe verläuft und werden versuchen, unsere Chancen zu nutzen.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:46:06
2 Luis Leon Sanchez (Spa) Astana Pro Team
3 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
4 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates
7 Ruben Guerreiro (Por) Katusha-Alpecin
8 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
9 Chris Hamilton (Aus) Team Sunweb
10 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida

Gesamtwertung nach der 3. Etappe:
Rider (Country) Team Result
1 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 10:20:09
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:01
3 Luis Leon Sanchez (Spa) Astana Pro Team 0:00:09
4 Michael Storer (Aus) Team Sunweb 0:00:10
5 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott 0:00:11
6 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:15
7 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates
8 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
9 Chris Hamilton (Aus) Team Sunweb
10 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma
11 Michael Woods (Can) EF Education First
12 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates
13 Ruben Guerreiro (Por) Katusha-Alpecin
14 Wout Poels (Ned) Team Sky
15 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama-FDJ

Und hier die Namen der Zukunft im Profiradsport (Wertung der Jungprofis):
Rider (Country) Team Result
1 Ruben Guerreiro (Por) Katusha-Alpecin 3:46:06
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
3 Chris Hamilton (Aus) Team Sunweb
4 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
5 Chris Harper (Aus) UniSA-Australia
6 Gregor Muhlberger (Aut) Bora-Hansgrohe
7 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb
8 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep
9 Ben O’Connor (Aus) Dimension Data
10 Dimitrii Strakhov (Rus) Katusha-Alpecin
11 Michael Storer (Aus) Team Sunweb

1. Etappe Tour Down Under an Elia Viviani

North Adelaide-Port Adelaide, 129km
Das neue Jahr 2019 beginnt so, wie das alte Jahr aufgehört hatte, Team Deceuninck-QuickStep in Form von Elia Viviani gewinnt den hektischen Massensprint.
Aus deutscher Sicht erfreulich der 2. Platz von Max Walscheid (Team Sunweb) und der 4. Rang von Phil Bauhaus (Team Bahrain-Merida), Peter Sagan (BORAhansgrohe) wurde Achter und der hochgehandelte Lokalmatador Caleb Ewan (Lotto-Soudal) nur 23er.
Max Walscheid fuhr einen starken Sprint und sah schon wie der Sieger aus, als Elia Viviani wie aus dem Nichts mit enormer Endgeschwindigkeit auftauchte und ihn noch überholen konnte.
Die erwartete Ausreißergruppe bestand aus 3 Fahrern: Patrick Bevin (CCC Team), Michael Storer (Team Sunweb) and Jason Lea (UniSA-Australia)
Sie sicherten sich Bonussekunden für die Gesamtwertung, Jason Lea das Bergtrikot und Michael Storer das Trikot des besten Jungprofi.

Wegen zu erwartendem starken Wind und Temperaturen von mehr als 40 Grad kam das Extremwetterprotokoll zur Anwendung und die heutige erste Etappe wurde auf 129km verkürzt. Gleich nach dem Startschuss setzte sich eine kleine Ausreißergruppe vom Feld ab und bestimmte lange Zeit das Renngeschehen, aber ihre Bemühungen blieben letztendlich erfolglos und sie wurden nach 2,5 Stunden an der Spitze des Rennens vom Feld eingeholt. Mit noch 15km bis zum Ziel rückte BORA – hansgrohe, zusammen mit den anderen Sprinterteams, an die Spitze des Feldes, und versuchte Peter Sagan in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Allerdings konnte keine Mannschaft die Sprintanfahrt richtig kontrollieren. Wie erwartet, endete der Tag in einem Massensprint, den E. Viviani für sich entschied. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war der slowakische Meister Peter Sagan, der am Ende des Tages den achten Platz in einem turbulenten Finale belegte.
Reaktionen im Ziel
„Die Auftaktetappe der Tour Down Under war sehr schnell und am Ende kam es zu einem ziemlich chaotischen Massensprint. Wir hofften natürlich auf ein besseres Ergebnis, aber es ist immer noch sehr früh in der Saison. Ich bin gut in Form und wir werden weiterhin alles daransetzen, gute Resultate einzufahren.“ – Peter Sagan

„Heute hatten wir sehr hohe Temperaturen und es war ein schnelles Rennen. Wie erwartet wurde die Etappe in einem Massensprint entschieden. Auf dem letzten Kilometer rückten alle Sprinterteams nach vorne und Peter Sagan war auch vorne mit dabei. Es gelang ihm heute nicht, den Sieg zu holen aber er kam nach einem hektischen Sprint sicher ins Ziel. Das ganze Team hat heute sehr gut zusammengearbeitet aber leider ging Lukas Pöstlberger in der Verpflegungszone zu Boden. Er wird sich weiteren Untersuchungen unterziehen aber es sieht so aus, als dass er sich nur oberflächliche Verletzungen zugezogen hat.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1. Etappe:
1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 3:19:47
2 Max Walscheid (Ger) Team Sunweb
3 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
4 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
5 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
6 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
7 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky
8 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
9 Danny van Poppel (Ned) Jumbo-Visma
10 Daniel Hoelgaard (Nor) Groupama-FDJ

Gesamtwertung:
1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 3:19:37
2 Max Walscheid (Ger) Team Sunweb 0:00:04
3 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:05
4 Michael Storer (Aus) Team Sunweb
5 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team 0:00:06
6 Jason Lea (Aus) UniSA-Australia 0:00:08
7 Phil Bauhaus (Ger) Bahrin-Merida 0:00:10
8 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
9 Jasper Philipsen (Bel) (UAE Team Emirates)
10 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky

Peter Sagan erkämpft sich den zweiten Platz beim Tour Down Under Classic.

Foto by Bettini
Zwei Tage vor dem eigentlichen Start der Tour Down Under hatten die Sprinter beim Tour Down Under Classic die Möglichkeit, ihre Form unter Beweis zu stellen. In der Innenstadt von Adelaide galt es heute 30 Runden von je 1,7km zu bewältigen. Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine kleine Gruppe dem Peloton entziehen, wurde aber nach 14 Runden wieder vom Feld eingeholt. Danach folgten mehrere Attacken, und verschiedene Fahrer setzten sich immer wieder vom Peloton ab. Allerdings erhöhten dann die Sprinterteams, unter ihnen BORA – hansgrohe, das Tempo und die letzte Ausreißergruppe wurde vom rasenden Feld mit nur 8km bis zum Ziel gestellt. Auf den letzten Runden ereigneten sich zwei Stürze, in die Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy verwickelt waren. Glücklicherweise konnten die zwei BORA – hansgrohe Fahrer das Rennen beenden. Am Ende kam das Rennen zum erwarteten Sprint, den C. Ewan für sich entschied. Vorjahressieger Peter Sagan erkämpfte sich einen starken zweiten Platz, während Daniel Oss den fünften Platz errang.
Ergebnis
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 1:03:59
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Alex Edmondson (Aus) Mitchelton-Scott
4 Roger Kluge (Ger) Lotto Soudal 0:00:02
5 Daniel Oss (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:04
6 Owain Doull (GBr) Team Sky 0:00:05
7 Luke Rowe (GBr) Team Sky 0:00:09
8 Luis León Sánchez (Spa) Astana
9 Marco Haller (Aut) Katusha Alpecin
10 Francisco Ventoso (Spa) CCC Team

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit dem heutigen Ergebnis zufrieden. Das Wetter war sehr heiß und es war ein sehr schnelles Rennen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Daniel Oss, Oscar Gatto und Maciej Bodnar haben einen besonders starken Job gemacht und haben mich die ganze Zeit gut beschützt. Sie haben mir auch geholfen, die zwei Stürze im Finale zu vermeiden, was natürlich sehr wichtig war. Im Großen und Ganzen bin ich mit diesem Saisonbeginn bei der Tour Down Under zufrieden.“ – Peter Sagan

„Nach guter Teamarbeit errang Peter einen starken zweiten Platz. Wir hätten natürlich gerne unseren Erfolg vom letzten Jahr wiederholt aber meiner Meinung nach ist dieses Resultat ein guter Beginn in die neue Saison.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Impressionen Team BORA hansgrohe Trainingcamp Dezember 18 auf Mallorca

Die Klassikergruppe mit Peter Sagan und Oscar Gatto als Neuzugang an der Spitze:

Maximilian Schachmann als Neuzugang noch in Quickstep Farben, aber die Schuh- und Radfarbe sind schon für 2019 bereit:

Der Deutsche Strassenmeister der Elite Pascal Ackermann

Peter Sagan vor dem Start einer Trainingsfahrt am 12.12.18:

Christoph Pfingsten und Peter Sagan bekommen die Strecke der Trainingsfahrt von der sportlichen Leitung erklärt:

Team Chef und Manager Ralph Denk, den ich zufällig bei einer Ausfahrt getroffen habe:

Text und Fotos Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com
@plomiphotos

Ackermann und Buchmann verlängern vorzeitig mit BORA – hansgrohe.

Im Rahmen einer Pressekonferenz während des ersten Team Camps auf Mallorca verkündet BORA – hansgrohe die Verlängerung der beiden deutschen Hoffnungsträger bis Ende 2021. Während für Peter Sagan als erstes Saisonziel einmal mehr die Frühjahrsklassiker auf dem Programm stehen, blickt Maximilian Schachmann voller Vorfreude auf die erste Saison mit dem deutschen WorldTeam unter der Leitung von Ralph Denk.

„Dass es uns so früh gelungen ist, sowohl mit Pascal als auch mit Emanuel eine Einigung zu finden, freut uns natürlich sehr. Wir haben mit den beiden und Maximilian drei herausragende deutsche Talente in unseren Reihen, mit denen wir langfristige Ziele verfolgen. Pascal wird mit dem Giro in der kommenden Saison seine erste Grand Tour in Angriff nehmen, während sich Emanuel 2019 ganz auf die Tour de France konzentrieren kann. Maximilian werden wir genauso behutsam aufbauen, wie uns das schon in den letzten Jahren erfolgreich mit Pascal und Emanuel gelungen ist. Mit Peter verfolgen wir ähnliche Ziele wie in den letzten Jahren. Sein Rennprogramm ist zwar etwas anders als 2018, der Fokus liegt aber wieder auf den Klassikern und der Tour. Wir hatten eine sehr erfolgreiche Saison 2018, aber wir wollen uns weiter verbessern. Wenn wir am Ende wieder ein Monument und das Grüne Trikot bei der Tour holen, können wir sehr zufrieden sein. In dieser Saison möchten wir aber auch endlich zumindest eine der Grand Tours in den Top Fünf der Gesamtwertung beenden. Das hat in den letzten Jahren leider noch nicht geklappt.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich habe immer schon gesagt, dass es mein großer Traum war bei BORA – hansgrohe Profi zu werden. Ich fühle mich im Team unglaublich wohl, habe hier Freunde gefunden. Wir sind wie eine Familie, und das ist wohl auch die Basis unseres Erfolges. Ralph Denk und Enrico Poitschke haben mir von Anfang an Zeit und Raum zur Entwicklung gegeben. Das ist für einen jungen Fahrer nicht selbstverständlich und dafür bin ich sehr dankbar. Für mich ist es nur logisch, diesen gemeinsamen Weg fortzusetzen. Dass wir nun drei junge deutsche aufstrebende Fahrer in einem deutschen Team sind, ist sicherlich auch ein starkes Zeichen für den deutschen Radsport.“ – Pascal Ackermann

„Es ist natürlich sehr komfortabel schon so früh zu wissen, wie es weiter geht. Damit hat man den Kopf frei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – den sportlichen Erfolg. Meine erste Leaderrolle bei einer Grand Tour konnte ich leider nicht ganz wie erhofft umsetzen, aber generell war meine Saison sehr gut, und ich habe sicherlich wieder einen Schritt nach vorne Richtung Spitze gemacht. Für 2019 ist die Tour de France mein großes Ziel. Letztes Jahr habe ich diese als 15. beenden können, nächstes Jahr sollen es die Top Ten werden.“ – Emanuel Buchmann

„Es ist wirklich schön zu sehen, wie das Team rund um mich gewachsen ist. Pascal und Emanuel sind große Talente und haben sich sehr gut entwickelt, aber auch viele andere wie Lukas oder Patrick machen einen unglaublich tollen Job. Es macht echt Spaß mit all den Jungs Rennen zu fahren. Für die Klassiker haben wir uns mit Jempy und Oscar weiter gut verstärken können. Ich werde in der kommenden Saison nach Australien auch in Argentinien an den Start gehen, und deshalb meine Saison in Europa etwas später beginnen. Die Ziele bleiben unverändert, Sanremo, Flandern, Roubaix. Aber in diesem Jahr werde ich auch bei Amstel und Lüttich an den Start gehen. Nach den Klassikern werde ich mich einmal mehr auf die Tour de France vorbereiten.“ – Peter Sagan

„Es war immer ein Ziel von mir, einmal in einem deutschen Team zu fahren. Von den anderen Jungs bin ich toll aufgenommen worden, und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht, mit welcher Professionalität und Akribie hier gearbeitet wird. Obwohl wir erst Dezember haben, liegt schon viel Arbeit hinter uns. Trainingsplanung, Performance Test, Fittings, viele Kleinigkeiten wurden angepasst und optimiert. Nun gilt es, die Grundlagen auf dem Rad zu schaffen. Mein Rennprogramm sieht sehr gut aus, und ich werde auch immer wieder mal auf eigene Rechnung fahren können. Welche Grand Tour ich 2019 fahre, haben wir noch nicht final entschieden. Ein erster Höhepunkt werden für mich die Ardennenklassiker sein.“ – Maximilian Schachmann
©BORA-hansgrohe

Peter Sagan & Co. rockten die Lienzer Dolomiten


Foto: BORA-hansgrohe
Saisonabschluss für das deutsche WorldTeam Bora – hansgrohe in Osttirol! Beim Teamcamp rockten der dreifache Weltmeister Peter Sagan, die vier österreichischen Legionäre und alle weiteren Teamkollegen Osttirol. Das Team genoss eine Woche aktive Erholung beim Biken, Klettern und Biathlon.

Das Teamcamp in Osttirol bildete in der vergangenen Woche den Saisonabschluss für das deutsche Spitzenteam Bora – hansgrohe. „Unter dem Motto Teambuilding und Kraft tanken traf sich das komplette Team mit den Neuzugängen und auch dem gesamten Betreuerstab. Ein herzliches Dankeschön an den TVB-Obmann Franz Theurl. Mit Osttirol verbindet uns seit zwei Jahren eine intensive Tourismuskooperation und wir konnten uns für die anstehende Winterpause einstimmen und die erfolgreiche Saison Revue passieren lassen“, sagte Teamchef Ralph Denk. TVB-Obmann Franz Theurl verabschiedete am Wochenende das deutsche Radteam aus Osttirol: „Wir konnten mit dem Bora – hansgrohe-Team gemeinsame, wohl unvergessliche Tage verbringen. Traumwetter rund um die wildromantischen Lienzer Dolomiten begleitete die Profis bei ihren spannenden Aktivitäten. Wir haben mittlerweile eine Kooperation, die zwischenzeitlich auch im Herzen aller Beteiligten lebt. Ich glaube, wir konnten nun viele prominente Osttirol-Fans gewinnen. Vor allem am Freitag war es für uns eine tolle Möglichkeit, den spektakulären Bike-Trail am Hochstein von der Stern- zur Moosalm zu präsentieren.“ „Das ist ein Wahnsinnstrail“, sagte etwa Paris-Roubaix-Gewinner Peter Sagan. Und auch der Niederösterreicher Patrick Konrad war beeindruckt: „Bei diesem Trail braucht man eine sehr gute Technik. Hier lernt man das richtige Radfahren!“ Der Bike-Trail wurde von der Firma Patric Plankensteiner, der auch als erfolgreicher Radhändler in der Stadt ansässig ist, errichtet. Als Bauleiter hat sich Rene Unterwurzacher nun endgültig einen Namen in der Szene gemacht. „Die Profis meinten, das sei einer der besten Trails in Europa“, sagte Theurl.

Umfangreiches Programm in Osttirol
In der vergangenen Woche standen ein „Bike-Biathlon“ in Obertilliach auf dem Programm, Klettertouren in der Galitzenklamm/Lienz, einem der besten Naturkletterparks Österreichs, und zum Abschluss testeten die Bora – hansgrohe-Profis zum ersten Mal den neu geschaffenen Biketrail am Hochstein von der Stern- zur Moosalm. Dazwischen wurde beim Jazzabend oder auch in der Dolomitenhütte bei einem Get-Together, wo die Profis von den Lavanter Jagdhornbläsern begrüßt wurden, gefeiert.
Peter Sagan als DJ
Den krönenden Abschluss bildete am letzten Abend ein Kinobesuch mit „Best of Bora – hansgrohe 2018“. Dort wurden die Radhelden mit einer eigens gestalteten James Bond-Einlage gefeiert. Und beim anschließende Discoabend im „Joy“ zeigte sich der Slowake Peter Sagan, vielfacher Gewinner des Tour de France-Punktetrikots, auch von seiner musikalischen Seite – er verblüffte als DJ.
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Peter Sagan & BORA – hansgrohe-Teamkollegen in Osttirol

In der kommenden Woche gastiert das komplette WorldTeam BORA – hansgrohe mit allen 27 Profis in Osttirol. Das Teamcamp in Lienz, wo die Neuzugänge erstmals zur Mannschaft stoßen, steht unter dem Motto Teambuilding und Kraft tanken vor der Winterpause. Auf dem Programm stehen eine Klettertour in der Galitzenklamm, Biathlon in Obertilliach und einige Runden am neuen Bike Trail in Lienz.

BORA – hansgrohe war in dieser Saison eine der erfolgreichsten Mannschaften im internationalen Radsport. Neben den drei Etappensiegen des dreifachen Weltmeisters Peter Sagan bei der Tour de France und seinem Triumph bei Paris-Roubaix schaffte auch Gregor Mühlberger auf der sechsten Etappe der Binck Bank Tour seinen ersten World Tour-Sieg. Gestern verpasste der Oberösterreicher Felix Großschartner bei der letzten WorldTour-Rundfahrt des Jahres, der Tour of Guangxi in China, mit Rang zwei nur knapp seinen ersten Rundfahrtserfolg auf allerhöchster Ebene.

Alle Profis des Teams, inklusive den Neuzugängen Maximilian Schachmann, Oscar Gatto und Jempy Drucker, sowie der komplette Betreuerstab gastieren von morgen (23. Oktober) bis zum 27. Oktober im Grand Hotel Lienz. „Das Teamcamp bildet jedes Jahr den Abschluss einer langen Rennsaison. Im Vorjahr waren wir zum ersten Mal in Lienz und wir freuen uns sehr auf eine entspannte Woche, wo nicht nur unsere Radprofis im Blickpunkt stehen. Das Teamcamp ist auch eine Art Dankeschön an alle Mitarbeiter, die Tag für Tag im Hintergrund arbeiten“, sagt Teamchef Ralph Denk.
Von Klettern bis Bike Trail
Das Programm für die die BORA – hansgrohe-Crew inklusive der 27 Radprofis ist sehr umfangreich und reicht von Klettern in der Galitzenklamm bis Biathlon in der nordischen Hochburg Oberitlliach, einem Kino- und Jazzabend und am Freitag wagen sich alle über den neuen Bike Trail in Lienz. „Ich denke, wir haben ein sehr abwechslungsreiches Programm für das Top-Team auf die Beine gestellt. Besonders freut es mich, dass neben den vier BORA – hansgrohe-Österreichern Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger auch der dreifache Weltmeister Peter Sagan nach Osttirol kommt“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl, der betont: „Osttirol ist seit zwei Jahren Tourismuspartner von BORA – hansgrohe und diese Partnerschaft hat sich für beide Seiten sehr bezahlt gemacht. Die Profis konnten sich heuer im Zuge von zwei Höhentrainingslagern optimal für die Saison in Form bringen und unsere Marke wird weltweit hinausgetragen. Und sehr gespannt bin ich, was die Profis zum soeben fertiggestellten Bike-Trail am Hochstein sagen. Sie werden erstmals die neue Sektion von der Sternalm zur Moosalm testen.“
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Tour of Guangxi Finale mit zwei BORA – hansgrohe Sprinter auf dem Podium und Großschartner Zweiter im Gesamtklassement.

Die letzte Etappe und daher auch der letzte Renntag der Saison 2018, endete in einem erneuten Massensprint. Nach 169km raste das Hauptfeld im strömenden Regen dem Ziel in Guilin entgegen.
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich eine Gruppe von sechs Fahrern vom Peloton ab, schnell hatten sie eine Lücke von drei Minuten. Das Hauptfeld erhöhte vor dem Finale das Tempo und konnte die Ausreißer 10km vor dem Ziel stellen. BORA – hansgrohe zeigte erneut eine starke Teamvorstellung und brachte ihren Sprinter, den Deutschen Meister, in eine gute Position. In einem schnellen und erneut chaotischen Finale war F. Jakobsen auf den nassen Straßen der Schnellste und gewinnt die letzte Etappe der Saison vor BORA – hansgrohe Sprinter Pascal Ackermann. Sein Teamkollege und Anfahrer Rudi Selig sprintet noch auf einen starken dritten Platz und rundet für BORA – hansgrohe das Doppel am Podium ab. Im Gesamtklassement beendet Felix Großschartner seine erste WorldTour Saison auf Platz 2 bei der Tour of Guangxi.

Schlussetappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Rüdiger Selig (Bora-hansgrohe) s.t.
4. Reinardt Janse van Rensburg (Dimension Data) s.t.
5. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
6. Carlos Barbero (Movistar) s.t.
7. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
8. Daniel McLay (Education First-Drapac) s.t.
9. Enzo Wouters (Lotto Soudal) s.t.
10. Chun Kai Feng (Bahrain-Merida) s.t.

Endstand:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) + 0:09 Minuten
3. Sergei Chernetski (Astana) + 0:14
4. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) + 0:17
5. Carlos Verona (Mitchelton-Scott) + 0:21
Reaktionen im Ziel
„Es ist schön, die Saison am Podium bei einem WorldTour Rennen zu beenden. Vor allem für mich, war es doch meine erste WorldTour Saison. Das Team hat immer gut zusammengearbeitet, daher möchte ich mich bei meinen Teamkollegen bedanken. Heute wollten wir mit Pascal auf Etappenjagd gehen, leider hat es nicht ganz gereicht. Aber ich denke, mit zwei Fahrern am Podium können wir ganz zufrieden sein. Nun freue ich mich auf eine kleine Rennpause.“ – Felix Großschartner

„Unser klares Ziel für heute war es, dass Felix seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung behält. Wollten aber auch mit Pascal auf Etappensieg gehen, daher haben wir nach der Verpflegung für eine Tempoverschärfung gesorgt, um die Gruppe zu stellen. Das Team hat einen tollen Job erledigt, Peter und Erik waren immer wieder vorne vertreten. Leider hat es im Zielsprint nicht ganz gereicht, aber mit Platz 2 und 3 dürfen wir mehr als zufrieden sein. Kompliment an das ganze Team und Gratulation an Quick-Step, Jakobsen war heute einfach der Schnellere.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Pascal Ackermann sprintet auf Platz 2 und übernimmt das Sprinttrikot der Tour of Guangxi.

Die vorletzte Etappe war zugleich die längste Etappe der diesjährigen Tour of Guangxi mit mehr als 200km. Gestartet wurde in Liuzhou und nach zwei Sprintwertungen und vier Bergwertungen, der 2. und 3. Kategorie, raste das Feld in Guilin über die Ziellinie. Es war erneut ein schneller Start, als vier Fahrer die Fluchtgruppe des Tages bildeten und einen maximalen Vorsprung von vier Minuten gegenüber dem Hauptfeld hatten. BORA – hansgrohe stellte sich heute wieder in den Dienst ihres Sprinters, dem Deutschen Meister Pascal Ackermann, und übernahm immer wieder die Kontrolle im Feld. Wie erwartet, sorgte der letzte Anstieg für eine Veränderung, als das Rennen in einzelne Gruppen zerbrach. BORA – hansgrohe war in einer aussichtsreichen Position in der ersten Gruppe und begann mit ihrem Lead-out für ihren Sprinter. Doch 300m vor der Ziellinie sorgte ein Sturz für Aufregung und die Zuseher sahen einen chaotischen Zielsprint, bei dem sich M. Trentin vor dem Deutschen Meister Ackermann den Etappensieg holte. Für Ackermann reichte aber dieser zweite Platz aus, um die Führung in der Sprintwertung zu übernehmen, Teamkollege Felix Großschartner konnte seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung verteidigen.

5. Etappe:
1. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Jasper Stuyven (Trek-Segafredo)
4. Carlos Barbero (Movistar)
5. Lawrence Naesen (Lotto Soudal)
6. Clement Venturini (Ag2R)
7. Gianni Moscon (Sky)
8. Natnael Berhane (Dimension Data)
9. Jose Goncalves (Katusha-Alpecin)
10. Jenthe Biermans (Katusha-Alpecin)
Gesamtstand:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) +0:09
3. Sergei Chernetskiy (Astana) +0:14
4. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) +0:17
5. Carlos Verona (Mitchelton-Sccott) +0:21
Reaktionen im Ziel
„Natürlich wäre ein Sieg heute extrem schön gewesen, das Team hat mich perfekt unterstützt. Im Finale kam es zu einem Sturz und ich hoffe, den Beteiligten ist nichts passiert. Mein zweiter Platz hat gereicht, um die Führung in der Punktewertung zu übernehmen. Ich werde morgen mein Bestes geben, um mit dem Sprinttrikot auf meinen Schultern nach Hause zu fahren.“ – Pascal Ackermann

„Ich denke, das Team hat heute eine starke Teamleistung abgeliefert und immer wieder das Rennen kontrolliert. Erik hat das Tempo kontrolliert und einen tollen Job erledigt, auch Pascal kam gut über die Berge. Im Sprint hat das Team ein tolles Lead-out absolviert, leider hat der Sturz für Chaos gesorgt. Das Team wurde zwar nicht mit einem Etappensieg belohnt aber mit dem Sprinttrikot, welches wir natürlich nach Hause bringen wollen.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Felix Großschartner belegt starken 2.Platz am Masha Nongla und klettert auf Platz 2 in der Gesamtwertung der Tour of Guangxi.

Die vierte Etappe führte über 153km von Nanning hinauf auf den Berg von Masha Nongla, es sollte die Königsetappe der diesjährigen Tour of Guangxi sein. Nach nur wenigen Kilometern setzten sich zwei Fahrer vom Hauptfeld ab und konnten einen maximalen Vorsprung von zwei Minuten öffnen. BORA – hansgrohe blieb im Peloton und wartete auf den Schlussanstieg, um ihre Chancen zu nützen. Als das Rennen in Richtung Finale kam, konnte das Feld auf die beiden Ausreißer aufschließen. In diesem Moment attackierte G. Moscon, BORA – hansgrohe Fahrer Felix Großschartner setzte der Attacke nach und begab sich in die Verfolgung. Auf den letzten 500m hatte Moscon eine kleine Lücke gegenüber seinen Kontrahenten und konnte sich den Sieg am Mashan Nongla sichern. Felix Großschartner fuhr ein beherztes Rennen und kletterte auf Platz 2, bei der Königsetappe der Tour of Guangxi, auch im Gesamtklassement schob er sich auf den zweiten Platz vor.

4. Etappe:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) +0:05
3. Sergei Chernetskiy (Astana) +0:08
4. Carlos Verona (Mitchelton-Scott) +0:11
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) s.t.
6. Luis Leon Sanchez (Astana) +0:15
7. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) s.t.
8. Ruben Fernandez (Movistar)
9. Davide Villella (Astana) +0:18
10. Jan Polanc (UAE Team Emirates) s.t.
Gesamtstand:
1. Gianni Moscon (Sky)
2. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) +0:09
3. Sergei Chernetskiy (Astana) +0:14
4. Remi Cavagna (Quick-Step Floors) +0:17
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:21

Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich einen Podestplatz bei einem WorldTour Rennen belegt zu haben. Auch im Gesamtklassement bin ich nun Zweiter, daher ein riesen Dankeschön an das ganze Team. Peter hat alle Attacken vor dem Finale abgewehrt und mich in Position gebracht. Nun gilt es den zweiten Platz zu verteidigen, dann wäre es für mich ein wunderschöner Abschluss meiner ersten WorldTour Saison.“ – Felix Großschartner
„Wir sind heute mit einer Doppelstrategie ins Rennen gegangen. Wir wussten, dass Peter in Top-Form ist, aber auch Felix bewies eine tolle Form in den letzten Tagen. Peter hatte sich auf den ersten Teil des Anstieges konzentriert und Felix wollte bis zum Schluss warten. Mit dem Etappensieg hat es leider nicht ganz gereicht, aber ich denke, wir können mehr als zufrieden sein. Das gesamte Team hat wieder perfekt funktioniert, die Sprinter halfen im flachen Stück, im Anstieg fuhren die Kletterasse zusammen. Die beiden kommenden Tage werden wir uns wieder auf unseren Sprintzug konzentrieren.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Fabio Jacobsen schnappt Pascal Ackermann den Sieg in Nanning weg.

Heute war es ein Trio, das über weite Strecken der zweiten Etappe der Tour of Guangxi das Geschehen an der Spitze des Rennens bestimmte. Doch wie die letzten Tage, war auch heute schnell klar, dass die Sprinter-Teams für einen Massensprint sorgen würden. Auch BORA – hansgrohe arbeitete im Feld für den gestrigen Etappensieger Pascal Ackermann. Als auf den letzten zehn Kilometern die Ausreißer eingeholt wurden, war das Finale bereits voll eröffnet. Auf einer sechs Kilometer langen Zielgeraden kämpften die Sprintzüge nebeneinander um die besten Positionen. Am Ende erwischte heute Fabio Jacobsen das perfekte Timing und verwies Pascal Ackermann auf den zweiten Rang. Dennoch zeigte der deutsche Meister einmal mehr seine hervorragende Form zum Saisonende.

3. Etappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
3. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
4. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
5. Arnaud Démare (Groupama FDJ)
6. Riccardo Minali (Astana)
7. Enzo Wouters (Lotto Soudal)
8. Luca Mezgec (Mitchelton-Scott)
9. Clement Venturini (Ag2R)
10. Roger Kluge (Mitchelton-Scott)

Gesamtstand:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) +0:04
3. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) +0:06
4. Max Walscheid (Sunweb) +0:10
5. Silvan Dillier (Ag2R) +0:12
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte heute wieder gute Beine und das Team hat perfekt gearbeitet, aber wie erwartet, war es am Ende auf der langen Zielgeraden sehr schwierig das richtige Timing zu finden. Ich war etwas zu früh dran und habe deshalb den Sieg verpasst. Um ehrlich zu sein bin ich ein wenig enttäuscht, denn der Sieg war auch heute drin.“ – Pascal Ackermann

„Nach dem Sieg von Pascal gestern haben wir heute im Feld Verantwortung übernommen und früh mit Lotto-Jumbo zu arbeiten begonnen. Den Abstand zur Spitze haben wir gut kontrolliert und die Ausreißer zehn Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Auf der langen Zielgeraden wollten wir so spät als möglich nach vorne kommen, dennoch war Pascal am Ende etwas zu früh dran. Aber das Team hat wieder einen tollen Job gemacht, wir können uns nichts vorwerfen. Und ich denke, Pascal wird auch auf den letzten Etappen noch Chancen bekommen.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto