Schlagwort-Archive: Caleb Ewan

Scheldeprijs 2020


Foto: Gerhard Plomitzer

1 EWAN Caleb AUS LOTTO SOUDAL 03:34:38 48,45
2 BONIFAZIO Niccolò ITA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:00
3 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS – VITAL CONCEPT 00:00
4 MERLIER Tim BEL ALPECIN – FENIX 00:00
5 PHILIPSEN Jasper BEL UAE TEAM EMIRATES 00:00
6 CAPIOT Amaury BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
7 DE KLEIJN Arvid NED RIWAL SECURITAS CYCLING TEAM 00:00
8 BENNETT Sam IRL DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:00
9 EINHORN Itamar ISR ISRAEL START – UP NATION 00:00
10 CARDIS Romain FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:00
11 BOUHANNI Nacer FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
12 VAN STAEYEN Michaël BEL TARTELETTO – ISOREX 00:00
13 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:00
14 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:00
15 HOFSTETTER Hugo FRA ISRAEL START – UP NATION 00:00
16 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:00
17 KANTER Max GER TEAM SUNWEB 00:00
18 MARTINELLI Davide ITA ASTANA PRO TEAM 00:00
19 DE DECKER Alfdan BEL CIRCUS – WANTY GOBERT 00:00
20 STEWART Jake GBR GROUPAMA – FDJ 00:00
21 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00

Pascal Ackermann im Sprint um den Scheldeprijs ans Ende des Feldes relegiert

Auf einer leicht veränderten Strecke und insgesamt 10 Runden um Schoten führte der Scheldeprijs heute über insgesamt 173 Kilometer. Traditionell ist das Rennen eine Angelegenheit für die Sprinter und so kontrollierte das Feld auch eine acht Mann Spitzengruppe bei ca. 1:30. Wie erwartet wurde die Gruppe rechtzeitig vor dem Finale gestellt, als auch BORA – hansgrohe sich an der Spitze des Feldes formierte. Das Tempo war enorm hoch, als die Sprintzüge auf den letzten 5 Kilometern um die besten Positionen kämpften. BORA – hansgrohe setzte sich rund zwei Kilometer vor dem Ziel an die Spitze, aber es war C. Ewan der die beste Position nutze, um seinen Sprint auf den letzten 200m anzuziehen. Pascal Ackermann kam von etwas weiter hinten, 150m vor dem Ziel fand er eine Lücke, während sich ein Fahrer auf seinem Hinterrad aufhängte und zu Sturz kam. Ackermann überquerte als Zweiter die Ziellinie, wurde von der Jury aber später ans Ende des Feldes zurückversetzt. Den Sieg holte C. Ewan.
Reaktionen im Ziel
„Das war eine klare Fehlentscheidung der Jury. Pascal hat etwa 150m vor dem Ziel rechts eine Lücke gefunden und ist durchgefahren, ohne einen Fahrer zu berühren. Ein Fahrer hat sich dann an seinem Hinterrad aufgehängt und kam zu Fall. Das ist schade, aber ein Rennunfall. Leider können wir nichts mehr tun, aber das ist echt bitter für Pascal und die Jungs, die heute sehr gut im Finale gearbeitet haben.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 11

Poitiers, Wednesday, September 9th – Caleb Ewan (Lotto Soudal) took his second Tour de France victory this year, the fifth in his career, after he managed to fend off his rival Sam Bennett (Deceuninck-Quick-Step) in a tight sprint finish in Poitiers. Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) continued his yellow odyssey from the Atlantic Coast to the centre of France.

Châtelaillon-Plage – Poitiers (167,5 km) -> Marschtabelle, Profil
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:00:01
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:00:00
4 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:00
5 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
6 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:00
8 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
9 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Ryan Gibbons (RSA) NTT Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 46:15:24
2 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:21
3 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:28
4 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:30
5 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:32
6 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:32
7 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:44
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:02
9 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:15
10 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:42

Peter Sagan nach engem Finale im Sprint relegiert

Auch die 11. Etappe der Tour de France war auf dem Papier eine Angelegenheit für die Sprinter, denn die 167,5 km zwischen Chatelaillon-Plage nach Poitiers waren durchwegs flach. Gleich zu Beginn attackierte ein Fahrer, der vom Feld als keinerlei Bedrohung wahrgenommen wurde und schnell sechs Minuten Vorsprung hatte. Als sich allerdings 20 km später sechs Fahrer inklusive Lukas Pöstlberger vom Feld absetzen konnten, musste Deceuninck-Quickstep alle Kräfte mobilisieren, um die Gruppe zu neutralisieren, was nach rund 10 km Verfolgung gelang. Beim Zwischensprint des Tages hatte der Solist an der Spitze noch rund eine Minute Vorsprung, als sich Peter Sagan Rang drei aus dem Feld sichern konnte. Wenig später war das Peloton geschlossen. Leider musste Gregor Mühlberger die Tour heute aufgeben. Der Österreicher fühlte sich nach guten Leistungen am vergangenen Wochenende einfach kraftlos und konnte sich nicht mehr erholen. Auf den letzten 15 km positionierte BORA – hansgrohe Peter Sagan wieder vorbildlich. Lukas Pöstlberger setzte eine starke Attacke etwa 6 km vor dem Ziel und zwang die Sprinterteams zu einer Reaktion. Als er an der zwei Kilometer Marke wieder eingeholt wurde, waren die Sprinter großteils ohne Anfahrer und Sagan vorne mit dabei. Auf den letzten 200m versuchte Peter rechts vorbeizuziehen, berührte dabei Van Aert und überquerte als Zweiter die Ziellinie. Nach Juryentscheid wurde er allerdings wenig später ans Ende des Feldes zurückversetzt.
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte heute den Speed und wollte an der rechten Seite vorbeiziehen. Einen Fahrer habe ich überholt, dann war es plötzlich sehr eng und ich musste mich bewegen, um nicht an der Bande hängen zu bleiben. Ich wurde ans Ende des Feldes zurückgesetzt, das hat wichtige Punkte gekostet. Aber ich habe das Grüne Trikot noch nicht aufgegeben.“ – Peter Sagan

„Am Beginn der Etappe gab es leider keine Attacken. Wir haben dann mit Lukas einmal nachgesetzt, das hat leider nicht geklappt. Auch im Finale wollten wir das Rennen schwer machen, Lukas hat da abermals einen tollen Job gemacht. Für Peter war das eigentlich perfekt. Er war auch in guter Position, aber dann bei 200m eingeklemmt. Er hat eine Lücke an der Bande gesehen und wollte um den Sieg kämpfen. Dabei hat er Van Aert berührt, mehr als er wollte. Die Folge war eine Relegation, die wir so akzeptieren müssen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 3

Caleb Ewan rast zum Sieg

@Pauline Ballet

Bye-bye Nizza hieß es um 12:20 Uhr für die 173 Fahrer in nord-westlicher Richtung über die Route Napoleon nach Sisteron. Das Rennen war zunächst geprägt vom Zweikampf um das Bergtrikot. Anthony Perez, am Start punktgleich Zweiter, siegte zweimal, dann stürzte er nach der 3. Bergwertung und musste aufgeben. Des einen Leid, des anderen Freud: Benoit Cosnefroy behielt damit das gepunktete Trikot. Der bis 16 km als Solist an der Spitze fahrende Jerome Cousin wurde kämpferischster Fahrer. Im Schlusssprint war Caleb Ewan (Lotto Soudal) nicht zu halten – sein 4. Etappenerfolg. Sagan eroberte als Fünfter das Grüne Trikot.
Bei blauem Himmel setzte sich ein Quartett rasch ab und hatte bald mehr als zwei Minuten Vorsprung. Die Besetzung ließ den Etappenverlauf vorausahnen: Cosnefroy (AG2R) im Bergtrikot und Anthony Perez (Cofidis) sowie Jerome Cousin (TDE) und zur Unterstützung von Cosnefroy Oliver Naesen. Doch letzteren pfiff der Teamchef von AG2R bald zurück. Das Trio baute seinen Vorsprung auf drei Minuten aus. Mehr Freiheit gewährten Julian Alaphilippe und Co. den Dreien jedoch nicht. Im langsamsten errechneten Schnitt unter 38 km/h erreichten die Fahrer den Fuß Col du Pilon – im Regen.

Anthony Perez zweimal Erster auf dem Berg
Sprint um die Bergwertung, 3. Kategorie. Im Windschatten von Cousin gingen Perez und Cosnefroy nach kurzem Belauern aus dem Sattel. Auf der Kuppe schnappte sich Perez die zwei Punkte hauchdünn vor seinem Konkurrenten und übernahm mit jetzt 20 Punkten virtuell das Bergtrikot. Schon acht Kilometer später gleiches Szenario auf fast 1.000 m auf dem Col de la Faye. Wieder war Perez schneller und baute seinen Vorsprung aus: 22 Punkte gegenüber 20 seines Kontrahenten. Inzwischen hatte sich das Wetter wieder beruhigt. Dennoch ließen die Fahrer auf den nassen Straßen Vorsicht walten und waren auch nach über zwei Rennstunden hinter dem langsamsten Schnitt unterwegs.
Benoit Cosnefroy verteidigte Bergtrikot nach Sturz Perez
Es durfte weiter geklettert werden. Die Vorentscheidung im Kampf um das Bergtrikot war für heute gefallen, da ließen die beiden Konkurrenten Jerome Cousin ziehen. Der baute seinen Vorsprung auf vier Minuten aus. Bei wechselhaften Wetterbedingungen ließ ihn das Feld zunächst gewähren. Vor dem dritten Berg der dritten Kategorie, dem Col des Lèques, betrug die Distanz nur noch zweieinhalb Minuten, um kurz danach wieder anzuwachsen. Die Wertung auf dem mit 1.148 m höchsten Berg des Tages hatte Cousin sicher. Doch dahinter ein erneuter Kampf um den verbleibenden Bergpunkt. Diesmal holte sich Cosnefroy mit Hilfe seines Teamkollegen Nans Peters den Punkt und verkürzte den Abstand auf einen Punkt. Beide AG2R-Fahrer versuchten anschließend durchzuziehen, um dann zu erfahren, dass Perez in der Abfahrt nach einem Platten gestürzt war und mit Schlüsselbeinbruch den Kurs verlassen musste. Damit blieb das gepunktete Leibchen auf den Schultern von Cosnefroy.
Zwischensprint des Feldes für Sagan, Sieger in Sisteron Ewan
Den letzten Berg Col de l’Orme (4. Kategorie) überquerte Cousin mit 1:50 vor dem schneller werdenden Feld. Die Sprintwertung in Digne-les-Bains gewann er mit einer Minute vor Peter Sagan, Nicolo Bonifazio, Giacomo Nizzolo, Alexander Kristoff & Co. 25 km vor dem Ziel hatte Cousin noch eine halbe Minute Vorsprung – da war er schon in Sichtweite des Feldes. 16 km vor Sisteron wurde er eingeholt. Jetzt hatten die Sprinter das letzte Wort. Souveräner Sieger Caleb Ewan von Lotto Soudal, der mit langem Anlauf und einer überraschenden Fahrlinie auch Sam Bennett noch einholte. Dritter wurde Giacomo Nizzolo.
Bis auf Alexander Kristoff, der sein grünes Trikot an Peter Sagan verlor, behielten alle anderen ihre Wertungstrikots.
@ASO
Nice – Sisteron (198,0 km)
1 CALEB EWAN (LOTTO SOUDAL) 5:17:42
2 SAM BENNETT (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
3 GIACOMO NIZZOLO (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
4 HUGO HOFSTETTER (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
5 PETER SAGAN (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
6 EDWARD THEUNS (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00
7 CEES BOL (TEAM SUNWEB) 0:00:00
8 MATTEO TRENTIN (CCC TEAM) 0:00:00
9 BRYAN COQUARD (B&B HOTELS – VITAL CONCEPT P / B KTM) 0:00:00
10 NICCOLÒ BONIFAZIO (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
11 LUKA MEZGEC (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
12 TOM VAN ASBROECK (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
13 JONAS KOCH (CCC TEAM) 0:00:00
14 JACK BAUER (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
15 ALEXANDER KRISTOFF (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00

Gesamtwertung
1 Julian ALAPHILIPPE JULIAN ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 13:59:17
2 Adam YATES ADAM YATES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:04
3 Marc HIRSCHI MARC HIRSCHI (TEAM SUNWEB) 0:00:07
4 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:17
5 DAVIDE FORMOLO (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:17
6 EGAN BERNAL (INEOS GRENADIERS) 0:00:17
7 TOM DUMOULIN (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:17
8 SERGIO ANDRES HIGUITA (EF PRO CYCLING) 0:00:17
9 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:17
10 ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:17
11 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:17
12 GREG VAN AVERMAET (CCC TEAM) 0:00:17
13 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA PRO TEAM) 0:00:17
14 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:17
15 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:17
16 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:17


Foto: Gerhard Plomitzer
Mit Rang fünf in Sisteron erobert Peter Sagan das Grüne Trikot auf der dritten Etappe der Tour de France

Die dritte Etappe der Tour de France 2020 führte heute von Nizza über 198 km nach Sisteron. Die Strecke war mit vier Bergwertungen der 3. und 4. Kategorie wellig, bot aber eine der wenigen Chancen für die Sprinter dieses Jahr. Zwar setzte sich bei Kilometer 0 eine drei Mann Gruppe vom Feld ab, um um die Bergpunkte zu kämpfen, dort kontrollierte aber Deceuninck-Quickstep von Beginn an das Rennen. Nach den ersten beiden Bergwertungen ließen sich zwei der Ausreißer zurückfallen und nur mehr ein Fahrer verblieb an der Spitze des Rennens. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan volle Punkte aus dem Feld. Auf den letzten 20 km wurde auch der letzte Ausreißer vom Feld gestellt und eine hektische Schlussphase eingeläutet. Rund sieben Kilometer vor dem Ende ereignete sich ein Sturz, in den leider auch Lukas Pöstlberger verwickelt war. Mit Gegenwind auf der Zielgeraden belauerten sich die Sprinter lange. Sagan zog als Erster, aber leider zu früh an. Am Ende erreichte er Rang fünf beim Sieg von C. Ewan. Damit übernahm er aber die Führung in der Punktewertung. Lukas geht es soweit gut. Er hat einige Abschürfungen erlitten, klagt aber nicht über starke Schmerzen. Der Teamarzt wird ihn im Hotel einer genaueren Untersuchung unterziehen, um eine Gehirnerschütterung auszuschließen.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein ziemlich chaotischer Sprint. Auf den letzten drei oder vier Kilometern war heftiger Gegenwind und die Teams waren alle durcheinander gemischt. Fahrer kamen nach vorne, sind wieder zurückgefallen, es war ein Chaos. Daniel hat das Lead-out gut hinbekommen und wir waren in guter Position, allerdings sind wir zu früh im Wind gestanden und an der 150m Marke wurde ich rechts überholt. Aber ich freue mich natürlich über Grün. Jetzt geht es darum, das Trikot zu verteidigen.“ – Peter Sagan

„Nach der Attacke gleich zu Beginn war die Etappe lange Zeit ruhig. In den Bergen hat es zu regnen begonnen, da waren die Abfahrten natürlich wieder gefährlich, aber zum Glück ist heute nichts passiert. Leider ist Lukas sieben Kilometer vor dem Ende gestürzt, die anderen haben Peter dann für den Sprint in Position gefahren. Wir haben gewusst, dass relativ starker Gegenwind herrscht, darum sind wir von weiter hinten losgefahren. Ich habe den Sprint nicht genau gesehen, aber Peter hat wohl etwas zu früh angezogen. Aber wir haben Grün, das ist ja schon mal etwas.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tour de Wallonie

Etappe 1:
Soignies – Templeuve (185,8 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:17:20
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:00
4 Arvid De Kleijn (Ned) Riwal Readynez Cycling Team 0:00:00
5 Nacer Bouhanni (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
6 Itamar Einhorn (Isr) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
8 Manuel Peñalver Aniorte (Esp) Burgos – BH 0:00:00
9 Silvan Dillier (SUI) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00

Etappe 2:
Frasnes-Lez-Anvaing – Wavre (172,3 km)
1 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 3:57:59
2 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
3 Daniel McLay (GBr) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
4 Nacer Bouhanni (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
5 Florian Sénéchal (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Arvid De Kleijn (Ned) Riwal Readynez Cycling Team 0:00:00
7 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling 0:00:00
8 Dries Van Gestel (Bel) Total Direct Energie 0:00:00
9 Lionel Taminiaux (Bel) Bingoal – WB 0:00:00
10 Edward Planckaert (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00

Etappe 3:
Montzen – Visé (192,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 4:42:31
2 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
3 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:00:00
4 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:00:00
5 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
6 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
7 Marco Haller (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
8 Alexander Krieger (GER) Alpecin – Fenix 0:00:00
9 Baptiste Planckaert (Bel) Bingoal – WB 0:00:00
10 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00

UAE Tour – Etappe 2 Hatta Dam

Caleb Ewan wiederholt seinen Vorjahressieg am Hatta Damm.
Sam Bennett hatte einen kraftvollen Bergaufsprint auf dem großen Blatt eröffnet, wurde aber kurz vor dem Ziel von Caleb Ewan ein-und überholt.
Starker Fünfter wurde Rick Zabel von Israel Start Up Nation.

Hatta – Hatta Dam (168,0 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:18:16
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:02
3 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:04
4 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:04
5 Rick Zabel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:04
6 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:04
7 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:04
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:04
9 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:04
10 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:04
11 Enrico Battaglin (Ita) Bahrain – McLaren 0:00:04
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:04
13 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:04
14 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:04
15 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:00:04
16 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:04
17 Patrick Konrad (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:04
18 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:04
19 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:04
20 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:00:04

Gesamtwertung
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 7:47:19
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:12
3 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:16
4 Nikolai Cherkasov (Rus) Gazprom – RusVelo 0:00:17
5 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:19
6 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:20
7 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:20
8 Rick Zabel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:20
9 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:20
10 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:20
11 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:20
12 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:20
13 José Joaquín Rojas Gil (Esp) Movistar Team 0:00:20
14 Wouter Poels (Ned) Bahrain – McLaren 0:00:20
15 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:20
16 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:20
17 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:00:20
18 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:20
19 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:20
20 Patrick Konrad (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:20
21 Ilnur Zakarin (Rus) CCC Team 0:00:20


Foto: Gerhard Plomitzer

BORA-hansgrohe Fahrer nach schwieriger zweiter Etappe bei der UAE Tour in der Gesamtwertung weiter auf Schlagdistanz
Sprinter oder Bergfahrer – der Ausgang des heutigen zweiten Tagesabschnitts der UAE Tour 2020 war von Beginn an ungewiss. Die 168 Kilometer lange Etappe rund um Hatta fand auf welligem Terrain statt und endete mit einem sehr schweren Finale, das seinen Höhepunkt in dem bis zu 17 Prozent steilen Anstieg auf den Hatta Dam fand. Mit Pascal Ackermann als Gesamtführendem in seinen Reihen kontrollierte BORA-hansgrohe weite Teile des Rennens und half mit, den letzten Ausreißer des Tages, Leonardo Tortomasi, 23 Kilometer vor dem Ziel zu stellen. Auf den schwierigen letzten Kilometern lief alles auf ein Duell zwischen den Klassikerspezialisten und den Sprintern hinaus – mit dem besseren Ende für Letztere: Caleb Ewan gewann das schwere Finale hinauf auf den Hatta Dam und übernahm die Führung in der Gesamtwertung von Ackermann, der am Ende nicht mithalten konnte und das Ziel im Gruppetto erreichte. Beste BORA-hansgrohe Fahrer wurden Rafal Majka und Patrick Konrad, die die Ziellinie als 16. und 17. überquerten.
Reaktionen im Ziel
„Heute war ein wirklich schwieriger Tag. Ich hatte ein paar Probleme mit der Hitze und fühlte mich nicht richtig gut – trotzdem habe ich es probiert, auf Ergebnis zu fahren. Leider war das Tempo an dem langen Anstieg zehn Kilometer vor dem Ziel zu hoch, sodass ich nicht mehr vorne mithalten konnte. Nachdem ich die Spitzengruppe ziehen lassen musste, habe ich es lockerer angehen lassen, um Kräfte für die nächsten Tage zu sparen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für ihren Support bedanken, ich werde mein Bestes geben, um sobald wie möglich wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.“ – Pascal Ackermann
„Wir haben heute eine doppelte Strategie verfolgt: Zum einen wollten wir Pascal Ackermann bei einer möglichen Sprintankunft unterstützen, zum anderen hatten wir auch Gregor Mühlberger, der ein solch schwieriges Terrain gerne mag, für ein härteres Finale auf der Rechnung. Mit dem Führungstrikot von Pascal in unseren Reihen kontrollierten wir das Rennen über weite Strecken, insbesondere Rüdiger Selig machte eine sehr gute Arbeit an der Spitze. Leider hatten am Ende weder Pascal noch Gregor gute Beine, weil sie mit der Hitze in der Wüste nicht so gut zurechtkamen. Aus diesem Grund fokussierten wir uns darauf, in der Gesamtwertung keine Zeit zu verlieren und die guten Ausgangspositionen von Emanuel Buchmann, Rafal Majka und Patrick Konrad im Klassement zu wahren, was uns sehr gut gelang.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Tour Down Under – Etappe 4

Zwei Top-10 Platzierungen für BORA – hansgrohe auf der vierten Etappe der Tour Down Under
Die vierte und längste Etappe der Rundfahrt führte über 152,8 km welliges Terrain von Norwood nach Murray Bridge. Viele der schnellen Männer sahen heute eine Chance, ihre Bilanz aufzubessern und mit noch 10 km bis zum Ziel manövrierten sich die Sprinterteams allmählich an die Spitze des Feldes, um den Kampf um die beste Position zu beginnen. Auch BORA – hansgrohe rückte nach vorne und in einem hektischen Finale gelang es Martin Laas als Sechster, bzw. seinem Teamkollegen Erik Baška als Achter, über die Ziellinie zu sprinten. Den Sieg holte C. Ewan.
Reaktionen im Ziel
„Der Plan war, heute für mich zu fahren. Aber leider fühlte ich mich gleich zu Beginn des Rennens nicht so gut, ich hatte Schmerzen in meinen Beinen. Ich hoffte, dass es mir im späteren Rennverlauf besser gehen würde, aber nach der ersten Rennhälfte war es immer noch nicht ideal. Nachdem ich mit dem sportlichen Leiter gesprochen hatte, entschieden wir, dass wir für Erik fahren würden. Auf den letzten 5 km war es ziemlich hektisch und wir lagen noch etwas hinten. Ich versuchte dann, uns nach vorne zu fahren, was auch gelang. Ich hatte Juraj Sagan und Michael Schwarzmann noch dabei, aber im Finale verloren wir uns etwas. Ich kam als Sechster um die letzte Kurve, und versuchte dann einfach das Beste herauszuholen.” – Martin Laas

„Heute hatten wir eine Sprintetappe und wir wollten für Martin den Sprint vorbereiten. Allerdings hat er sich während des Rennens nicht so gut gefühlt und wir haben dann auf Erik umgestellt. Im Finale war es doch recht hektisch und es verlief nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Beide sind zwar in einer guten Position um die letzte Kurve gefahren, aber am Ende war es zu wenig. Das Ergebnis ist nicht, was wir uns erhofft hatten, aber wir haben das Potenzial uns zu verbessern und das werden wir auch weiter versuchen. Morgen besteht die nächste Möglichkeit für einen Sprint und wir werden sehen, was wir da erreichen können.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Norwood – Murray Bridge (152,8 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 3:29:08
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
4 André Greipel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:00
5 Alberto Dainese (Ita) Team Sunweb 0:00:00
6 Martin Laas (Est) Bora – Hansgrohe 0:00:00
7 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
8 Erik Baska (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
9 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
10 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
11 Jürgen Roelandts (Bel) Movistar Team 0:00:00
12 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
13 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
14 Jarrad Drizners (Aus) UniSA-Australia 0:00:00
15 Kristoffer Halvorsen (Nor) EF Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 13:39:32
2 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:03
3 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:08
4 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:11
5 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:14
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:15
7 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:15
8 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:15
9 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:15
10 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:23
11 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:25
12 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
13 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:25
14 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
15 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:25

2. Etappe Tour Down Under – Caleb Ewan gewinnt, großer Sturz im Finale

Die zweite Etappe der Tour Down Under führte über 135,8km teilweise hügeliges Terrain von Woodside nach Stirling in den Adelaide Hills. Kurz vor dem Ziel war Jay McCarthy, der diese Etappe vor vier Jahren gewann, in einen Sturz verwickelt, konnte aber das Rennen fortsetzen und verlor keine Zeit in der Gesamtwertung. Im Sprint auf dem leicht ansteigenden Finale setzte sich C. Ewan vor D. Impey und N. Haas durch.
Reaktionen im Ziel
„Das Team fuhr heute für mich, weil ich jetzt gute Beine habe, und diese Etappe auch vor ein paar Jahren gewonnen habe. Die Jungs haben einen guten Job gemacht, und mich auf den letzten Kilometern in eine gute Position fürs leicht ansteigende Finale gebracht. Ich war jedoch vor dem letzten Kilometer in einen großen Sturz verwickelt, und danach hatte ich keine Chance mehr, die Etappe zu gewinnen. Es war schade, besonders weil ich mich gut fühlte, und wir dachten, dass wir heute eine gute Chance hätten, den Sieg einzufahren. Aber da der Sturz in den letzten 3km passiert ist, habe ich glücklicherweise keine Zeit in der Gesamtwertung verloren. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen für ihre harte Arbeit und wir werden es in den kommenden Tagen nochmals versuchen.“ – Jay McCarthy

„Die heutige Etappe war ziemlich anspruchsvoll aber Jay hat jetzt sehr gute Beine. Wir wollten das Rennen für ihn kontrollieren und letztendlich den Sprint für ihn vorbereiten. Das hat sehr gut funktioniert, und die ganze Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Wir haben bei der zweiten Sprintwertung zwei Sekunden für ihn erkämpft und die Vorbereitung des Finales war auch sehr gut. Leider war er 1.5km vor dem Ziel in einen großen Sturz verwickelt. Glücklicherweise hat er nur kleine Abschürfungen und sonst geht es ihm gut. Jetzt konzentrieren wir uns auf morgen und wir werden wieder für Jay fahren. Die dritte Etappe ist sehr schwer, besonders die letzten 2km, die einen schwierigen Anstieg aufweisen.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Woodside – Stirling (135,8 km
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 3:27:31
2 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:00
3 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:00
4 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Fabio Felline (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
6 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
7 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
8 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
9 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
10 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:00
11 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:00
12 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
13 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
14 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
15 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:00

Gesamtwertung
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 6:56:15
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:01
4 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:04
5 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:05
6 Jarrad Drizners (Aus) UniSA-Australia 0:00:07
7 Dylan Sunderland (Aus) NTT Pro Cycling Team 0:00:08
8 Christopher Lawless (GBr) Team Ineos 0:00:08
9 Jay McCarthy (Aus) Bora – Hansgrohe 0:00:08
10 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:09
11 Michael Storer (Aus) Team Sunweb 0:00:09
12 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:10
13 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:10
14 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:10
15 Fabio Felline (Ita) Astana Pro Team 0:00:10

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Schwalbe Classic 2020

Adelaide (51,0 km / 30x 1,7 km)
1 EWAN, Caleb (AUS) Lotto Soudal 1:04:29
2 VIVIANI, Elia (ITA) Cofidis 0:00:00
3 CONSONNI, Simone (ITA) Cofidis 0:00:00
4 PHILIPSEN, Jasper (BEL) UAE Team Emirates 0:00:00
5 HALVORSEN, Kristoffer (NOR) EF Pro Cycling 0:00:00
6 DAINESE, Alberto (ITA) Team Sunweb 0:00:00
7 MORKOV, Michael (DEN) Deceuninck – Quick-Step 0:00:00
8 WELSFORD, Sam (AUS) UniSA-Australia 0:00:00
9 LAWLESS, Christopher (GBR) Team Ineos 0:00:00
10 NIZZOLO, Giacomo (ITA) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
11 KLUGE, Roger (GER) Lotto Soudal 0:00:00
12 SAJNOK, Szymon (POL) CCC Team 0:00:00
13 VENDRAME, Andrea (ITA) Ag2R La Mondiale 0:00:00
14 LAAS, Martin (EST) BORA – hansgrohe 0:00:00
15 KEUKLELEIRE, Jens (BEL) EF Pro Cycling 0:00:00
16 BENNETT, Sam (IRL) Deceuninck – Quick-Step 0:00:00
17 BASKA, Erik (SVK) BORA – hansgrohe 0:00:04
18 GREIPEL, Andre (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:04
19 ZABEL, Rick (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:04
20 BYSTROM, Sven Erik (NOR) UAE Team Emirates 0:00:06


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

2019 TdF ŠKODA SHANGHAI CRITERIUM: Pocket rocket Ewan crowned prince of Shanghai

Shanghai (China) – Saturday, November 16th 2019 – Australian Caleb Ewan (Lotto–Soudal) claimed the third edition of the Tour de France Škoda Shanghai Criterium in a three-way sprint against Italian Matteo Trentin (Mitchelton-SCOTT), the silver medallist in the road race at the recent Worlds, and Steven Kruijswijk (Jumbo–Visma), third overall in the 2019 Tour de France, who took the remaining steps on the podium in this same order. Vincenzo Nibali (Bahrain–Merida) was rewarded for his kick at the four intermediate sprints with the green jersey, while Egan Bernal (Team Ineos), took the combativity prize clad in the yellow jersey of the Tour de France. 25-year-old Caleb Ewan also won the best young rider’s white jersey as well as the team classification together with teammates Adam Blythe, Thomas De Gendt and Tim Wellens!

Key points:
 On the eve of the third edition of the Tour de France Škoda Shanghai Criterium, the Tour de France riders got a crash course in Chinese cuisine and put their reflexes to the test in front of a swarm of eager fans.
 Team Ineos’s young climber Egan Bernal, who became the first Colombian to claim the Yellow Jersey earlier this year, will spring into action almost at the crack of dawn for an amateur time trial in which fans will get to see how they fare against their idol clad in his famous Jersey.
 The main race will consist of 17 laps of the 3.6 km circuit, with 28 Chinese cyclists ready to take the fight to the likes of Ewan, Trentin, Nibali and Kruijswijk.

Caleb Ewan: „It’s always fun to race in a big city!“

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
„It feels great to be back in China!“, chirped the affable rider from Down Under —and winner of stage 21 of the Tour de France on the Champs-Élysées— as he defied jet lag this morning, five years after taking part in the Tour of Beijing. „The roads are in good condition and the organisation is perfect.“ The 25-year-old sprinter landed in Shanghai yesterday and put his spare time to good use by checking out the breath-taking view of the Bund from the Ritz-Carlton’s restaurant, perched on the 58th floor of a building in the bustling Pudong district. Panoramic photos in hand, he described the enormity of this megalopolis with as many contrasts as skyscrapers. „I love the special atmosphere of big cities. On these circuits, fans get to see the peloton blast past several times, in contrast to the courses of traditional races, which are more of a ‚blink and you’ll miss it‘ affair.“ Turning to Chinese fans, he added: „I have no idea whether they know as much about cycling as European fans, but their interest in the sport is growing. There weren’t so many cyclists in the streets in 2014!“ The Lotto–Soudal rider will be flanked by teammates Thomas De Gendt, Adam Blythe and Tim Wellens, who will also be taking part in this race like no other.

Steven Kruijswijk: „I like the idea of getting to know a new culture“
After finishing third overall in the Grande Boucle in July, the 32-year-old Dutchman pounced on the opportunity to enter a race that feels like stage 22 of the Tour de France: „I think it’s an amazing experience to be able to ride in such a vast city!“ The Jumbo–Visma man, a rider who likes to fly under the radar while racking up Grand Tour starts —17 so far— rose with the sun to go for a ride around a city that is usually known for its congested streets. „You need to wake up early to get an accurate picture of Shanghai“, he says adamantly. „Robert [Gesink] and I went around a few parks with 50-odd cycling enthusiasts who came especially to ride at our sides!“ After wrapping up their ride, the duo were invited to a 100% local breakfast in an old-town café known for its numerous regional specialities. It was an opportunity to enter uncharted gastronomical territory, as exemplified by their curious and mischievous tone: „You never really know what you’re tasting.“

Wonton workshop
Rave ravioli or pasta la vista? Gathered around a masterful chef from Guangdong, a province in south-east China, Vincenzo Nibali (Bahrain–Merida), Tim Wellens (Lotto–Soudal), Luka Mezgec (Mitchelton-SCOTT) and Koen Bowman (Jumbo–Visma) learned to make wonton (dumplings similar to ravioli) in front of an audience of Chinese influencers late in the morning. One of them, 2018 FIFA World Cup presenter Rachel Liu, lent a hand to those who felt like fish out of water in the kitchen: „The way we make dumplings varies from one region to the next. In my village back in Sichuan, we like to shape them like birds.“ Some apprentices were bewildered by the highly technical method. After wearing the polka-dot jersey for a fortnight in the last Tour de France, Tim Wellens faced an entirely different kind of mountain: „I’m no good at cooking… But I am great at eating!“ Nibali was the first to tackle the challenge one day after his 35th birthday on 14 November, a special date that the Italian shares with another Tour de France champion, Bernard Hinault. A smile crosses the face of the Shark from Messina as he adds with a touch of national pride: „I love the diversity of Chinese cuisine, but nothing —nothing— can compare to a good pasta dish!“

A whiff of July in the middle of November
The third edition of the Criterium will feature the cream of the crop of the international peloton. The new whiz kid of world cycling and youngest Tour de France champion since the war, Egan Bernal (Team Ineos), will clash with Steven Kruijswijk (Jumbo–Visma), third in the Grande Boucle at 1′31″, as well as pocket rocket Caleb Ewan (Lotto–Soudal), who racked up three stage wins in his Tour debut, Matteo Trentin (Mitchelton-SCOTT), the 2019 European champion and silver medallist in the recent Worlds in Harrogate, and Bahrain–Merida leader Vincenzo Nibali, whose list of victories speaks for itself. These men, the five stars on the official poster of the Asian race, will soon go head to head in a summer atmosphere opposite the China Art Museum, the majestic pavilion built for the Expo 2010 Shanghai China.
@ASO

Knapper zweiter Platz für Vorjahressieger Pascal Ackermann bei der Brussels Cycling Classic

Brussel – Brussel (189,4 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:25:35
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
4 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
5 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
6 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
7 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
8 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:00
10 Kaden Groves (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00


Foto: Gerhard Plomitzer
Die 99. Ausgabe der Brussels Cycling Classic führte die Fahrer über 189 km rund um die belgische Hauptstadt. Nach dem Start im Jubelpark ging es über 12 kurze aber nicht besonders anspruchsvolle Hellingen und einige Kopfsteinpflasterpassagen, bevor das Peloton die Ziellinie im King Baudouin Stadium im Norden von Brüssel erreichte. Der Parcours war auf die Sprinter zugeschnitten und da der letzte Anstieg bereits 40 km vor dem Ziel bewältigt werden musste, war zu erwarten, dass das Rennen wie im Vorjahr erneut in einem Massensprint entschieden werden würde. Der Rennbeginn war von mehreren Ausreißversuchen geprägt, bis sich letztlich die Fluchtgruppe des Tages formieren konnte. Das Hauptfeld gestattete den sieben Fahrern an der Spitze einen maximalen Vorsprung von drei Minuten, doch in der zweiten Rennhälfte spannte sich auch BORA – hansgrohe vor das Feld, und der Abstand begann sich langsam zu verringern. Mit noch 65 km bis zum Ziel setzte eine kleine Verfolgergruppe den Führenden nach und es gelang ihr letztlich zur Spitze aufzuschließen. BORA – hansgrohe, mit Vorjahressieger Pascal Ackermann, fuhr in voller Mannschaftsstärke vorne im Hauptfeld und übernahm verstärkt die Nachführarbeit. Bei strömendem Regen und unter dem Tempodiktat des Raublinger Rennstalls zerfiel das Feld mit noch 20 km bis zum Ziel in mehrere Gruppen. 10 km später war es dann um die Fluchtgruppe geschehen, und die anderen Sprinterteams rückten ebenfalls nach vorne. Der Sprintzug von BORA – hansgrohe versuchte nun Pascal in eine optimale Ausgangsposition zu bringen, und obwohl der deutsche Sprinter wenige Meter vor der Ziellinie noch vorne lag, gelang es C. Ewan in letzter Minute an ihm vorbeizuziehen und einen knappen Tagessieg vor dem Pfälzer zu holen.
Reaktionen im Ziel

„Die Brussels Cycling Classic war mit 191 km ein ziemlich langes Renen. Den ganzen Tag ging es auf und ab auf engen Straßen. Wir haben versucht, das Rennen zu kontrollieren und das Team hat das auch gut geschafft. Die Jungs fuhren immer vorne, aber der einsetzende Regen erschwerte die Verhältnisse etwas. Unser Sprintzug hat alles richtig gemacht und das ganze Team hat gut zusammengearbeitet. Alle gaben 100 Prozent, um Pascal in eine gute Ausgangslage zu bringen, aber am Ende zog er seinen Sprint etwas zu früh an und hat somit knapp den Sieg verpasst. Da kann man nichts machen, so ist es eben. Trotzdem kann ich sagen, dass das ganze Team heute sehr stark gefahren ist.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Egan & Ewan: Stage 21 TdF 2019

July 28 th 2019 – 21:33
It’s youth on power for the 100 years of the yellow jersey as Australian Tour de France debutant Caleb Ewan claimed his third stage win on the Champs-Elysées and 22 year old Egan Bernal became the first ever Colombian winner.
Omar Fraile, first on the attack
155 riders took the start of stage 21 in Rambouillet. Yellow jersey holder Egan Bernal had his taste of Champagne at the back of the peloton in front of the cameras as per tradition. The peloton covered 34.4km in the first hour. Tim Wellens (Lotto-Soudal) and Yoann Offredo (Wanty-Groupe Gobert) successively passed the côte de St-Rémy-lès-Chevreuse and the côte de Châteaufort in first position with the acceptance of the rest of the field. Team Ineos led the peloton as they entered Paris for the grand finale in front of the most prestigious monuments and the Champs-Elysées. Omar Fraile (Astana) and Tom Scully (EF Education First) were the first two riders to go clear off the peloton.
Fraile, Tratnik, Politt and Scully at the front
Jan Tratnik (Bahrain-Merida) and Nils Politt (Katusha-Alpecin) caught up with the two attackers. With 40km to go, the advantage of the leading quartet didn’t exceed 20’’ as sprinters’ teams Lotto-Soudal, Deceuninck-Quick Step and Jumbo-Visma got organised early. Defending champion Geraint Thomas (Ineos) had a flat tyre with 35km remaining and made it back to the pack quickly. Fraile, Scully, Politt and Tratnik forged on and extended their lead to 25’’ with 25km to go. 15km before the end, only Scully and Tratnik stayed away. Tratnik was last to surrender with the peloton to have 12km to cover while his team-mate Sonny Colbrelli was chasing to come across to the pack with the help of Vincenzo Nibali after a puncture. Michael Matthews (Sunweb) also had a mechanical but got back on with 5km to go.
Third stage win for Caleb Ewan
Earlier achievers Daryl Impey and Julian Alaphilippe, both stage winners, respectively led the pack with 3km to go and under the flamme rouge of the last kilometre at the service of Matteo Trentin and Elia Viviani but it was eventually Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) to launch the sprint from far out. Niccolo Bonifazio (Total Direct Energie) found an open gap and sped up but it came down to a duel between Dylan Groenewegen and Caleb Ewan. The Dutchman on left hand side of road was pipped by the Australian on right hand side. The last Australian to win on the Champs-Elysées was Robbie McEwen in 2002. The last debutant to win on the Champs-Elysées was Tom Boonen on 2004. The last debutant to win three stages at the Tour was Peter Sagan in 2012. Egan Bernal is the youngest ever winner of the Tour de France since the inception of the yellow jersey 100 years ago.
@ASO


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 3:04:08
2 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
3 Niccolò Bonifazio (Ita) Total Direct Energie
4 Maximiliano Richeze (Arg) Deceuninck-QuickStep
5 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
6 André Greipel (Ger) Arkéa Samsic
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
8 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
9 Nikias Arndt (Ger) Team Sunweb
10 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
11 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
12 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Final GC:
1 Egan Bernal (Col) Team Ineos 82:57:00
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:01:11
3 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:31
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:01:56
5 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:04:05
6 Mikel Landa (Spa) Movistar Team 0:04:23
7 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:05:15
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:05:30
9 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:06:12
10 Warren Barguil (Fra) Arkéa Samsic 0:07:32
11 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:12:42
12 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:22:08
13 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:23:58
14 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:27:36
15 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:30:23