Schlagwort-Archive: Chantal Blaak

STRADE BIANCHE 2021

Siena – Siena (136 km)
1 VAN DEN BROEK-BLAAK Chantal (NED) TEAM SD WORX 3:54:40
2 LONGO BORGHINI Elisa (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:00:07
3 VAN DER BREGGEN Anna (NED) TEAM SD WORX 0:00:09
4 VAN VLEUTEN Annemiek (NED) MOVISTAR TEAM WOMEN 0:00:11
5 LUDWIG Cecilie Uttrup (DEN) FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 0:00:11
6 VOLLERING Demi (NED) TEAM SD WORX 0:00:11
7 VOS Marianne (NED) JUMBO-VISMA WOMEN TEAM 0:00:23
8 CAVALLI Marta (ITA) FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 0:00:27
9 NIEWIADOMA Katarzyna (POL) CANYON//SRAM RACING 0:00:30
10 VAN DIJK Ellen (NED) TREK – SEGAFREDO 0:00:32

Siena – Siena (184 km)

1 van der POEL Mathieu (NED) ALPECIN-FENIX 4:40:29
2 ALAPHILIPPE Julian (FRA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:05
3 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) INEOS GRENADIERS 0:00:20
4 van AERT Wout (BEL) JUMBO-VISMA 0:00:51
5 PIDCOCK Thomas (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:54
6 GOGL Michael (AUT) TEAM QHUBEKA ASSOS 0:00:54
7 POGAČAR Tadej (SLO) UAE TEAM EMIRATES 0:00:54
8 CLARKE Simon (AUS) TEAM QHUBEKA ASSOS 0:02:25
9 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:02:25
10 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello (ESP) BAHRAIN VICTORIOUS 0:02:39
11 CARR Simon (GBR) EF EDUCATION – NIPPO 0:03:36
12 POWER Rob (AUS) TEAM QHUBEKA ASSOS 0:03:45
13 WELLENS Tim (BEL) LOTTO SOUDAL 0:04:19
14 VERMEERSCH Gianni (BEL) ALPECIN-FENIX 0:04:21
15 VAKOČ Petr (CZE) ALPECIN-FENIX 0:04:26

BORA – hansgrohe bei Strade Bianche im Mittelfeld

Die weißen Straßen, die dem Rennen seinen Namen geben, sind das Markenzeichen der Strecke im toskanischen Hinterland rund um Siena. Auf den 184 Kilometern waren heute gleich 11 solcher Schotterpassagen bei Strade Bianche zu absolvieren und das Rennen bot auch in diesem Jahr das erwartete Spektakel. Es dauert eine Weile, bis sich zuerst drei Fahrer, die später von fünf weiteren eingeholt wurden, vom Feld absetzen konnten. Doch schon 70 km vor dem Ziel waren die Ausreißer gestellt und die Favoriten setzen erste Akzente. BORA – hansgrohe war bis zu diesem Zeitpunkt gut dabei und immer in den vorderen Positionen im Feld zu sehen. Als 55 km vor dem Ende aber ernst gemacht wurde, konnte heute niemand des Raublinger Rennstalls das Tempo an der Spitze mitgehen. In einem spannenden Finale setzte sich letztlich M. Van der Poel souverän durch.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute eigentlich gut gefühlt und auch das Team hat mich super beschützt. Leider hatte ich in Sektor acht dann ein technisches Problem und musste Rad wechseln. Zu diesem Zeitpunkt gingen vorne die Attacken los und ich hatte keine Chance mehr nach vorne zu kommen, denn ich war immer noch zu weit zurück und gerade erst dabei zum Feld aufzuschließen.“ – Patrick Konrad

„Das war heute mein erstes großes Rennen. Ein tolles Gefühl, aber extrem hart. Besonders die letzten 70 km kann man sich kaum mehr erholen. Ich denke, ich habe meine Aufgaben gut erfüllen können, darum bin ich heute zufrieden.“ – Giovanni Aleotti

„Wir hatten heute mit Emu und Patrick zwei Leader. Der erste Teil des Rennens lief gut. Wir waren immer vorne und haben uns aus allen Problemen rausgehalten. Leider hatte Patrick dann in Sektor acht ein technisches Problem und musste Rad wechseln. Er war 40 Sekunden hinter der Gruppe, die Jungs haben gewartet und ihn wieder hingefahren. Aber genau dann ging das Finale los und da hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen. Tja, das Glück war heute nicht auf unserer Seite.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

RONDE VAN VLAANDEREN 2020

Frauen:
Oudenaarde – Oudenaarde (135 km)
1 VAN DEN BROEK-BLAAK Chantal (NED) BOELS DOLMANS CYCLINGTEAM 3:29:57
2 PIETERS Amy (NED) BOELS DOLMANS CYCLINGTEAM 0:01:01
3 KOPECKY Lotte (BEL) LOTTO SOUDAL LADIES 0:01:01
4 BRENNAUER Lisa (GER) CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 0:01:01
5 ROY Sarah (AUS) MITCHELTON – SCOTT 0:01:01
6 AMIALIUSIK Alena (BLR) CANYON / /SRAM RACING 0:01:01
7 VOLLERING Demi (NED) PARKHOTEL VALKENBURG 0:01:01
8 LONGO BORGHINI Elisa (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:01:01
9 STEPHENS Lauren (USA) TEAM TIBCO – SILICON VALLEY BANK 0:01:01
10 CAVALLI Marta (ITA) VALCAR – TRAVEL & SERVICE 0:01:01

Männer Elite:
Antwerpen – Oudenaarde (243 km)
1 VAN DER POEL Mathieu (NED) ALPECIN – FENIX 5:43:17
2 VAN AERT Wout (BEL) JUMBO – VISMA 0:00:00
3 KRISTOFF Alexander (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:00:08
4 TURGIS Anthony (FRA) TOTAL DIRECT ENERGIE 0:00:08
5 LAMPAERT Yves (BEL) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:08
6 CLAEYS Dimitri (BEL) COFIDIS 0:00:08
7 NAESEN Oliver (BEL) AG2R LA MONDIALE 0:00:08
8 VAN BAARLE Dylan (NED) INEOS GRENADIERS 0:00:08
9 DEGENKOLB John (GER) LOTTO SOUDAL 0:00:08
10 BENOOT Tiesj (BEL) TEAM SUNWEB 0:00:08
11 TEUNS Dylan (BEL) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:08
12 SENECHAL Florian (FRA) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:08
13 ASGREEN Kasper (DEN) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:08
14 MADOUAS Valentin (FRA) GROUPAMA – FDJ 0:00:08
15 MEURISSE Xandro (BEL) CIRCUS – WANTY GOBERT 0:00:08
16 BETTIOL Alberto (ITA) EF PRO CYCLING 0:00:08
17 VANMARCKE Sep (BEL) EF PRO CYCLING 0:00:16
18 DE BUYST Jasper (BEL) LOTTO SOUDAL 0:02:41
19 POLITT Nils (GER) ISRAEL START – UP NATION 0:02:41
20 BYSTRØM Sven Erik (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:02:41

Reifenschaden bremst Jempy Drucker bei der Flandernrundfahrt

Auf einer leicht veränderten, 244 Kilometer langen Strecke wurde heute die Flandernrundfahrt ausgetragen. Dennoch warteten nicht weniger als 17 Anstiege – die berühmten Hellingen – auf dem Weg von Antwerpen nach Oudenaarde auf das Fahrerfeld. Gregor Mühlberger war heute zu Beginn des Rennens sehr aktiv und Teil so gut wie jeder Gruppe. Als Folge war er nach 30 km auch in der 6-Mann Spitzengruppe des Tages, die 200 km vor dem Ziel bereits mehr als fünf Minuten Vorsprung herausgefahren hatte. Bis zu acht Minuten entwickelte sich der Abstand zwischen Spitze und Feld, bevor Trek-Segafredo und Jumbo-Visma zu arbeiten begannen. Auf den letzten 100 km wurde das Rennen nervös. Zuerst musste das Feld kurz bei einem Bahnübergang stoppen, wenig später folgten die ersten Attacken am Eikenberg. Doch auch nach der zweiten Passage des Kwaremont was das Feld noch groß, wobei Burghardt, Pöstlberger, Oss und Drucker für BORA – hansgrohe dabei waren. An der Spitze hielten sich zu diesem Zeitpunkt noch vier Fahrer mit Gregor Mühlberger und einem Vorsprung von Rund 30 Sekunden, doch 50 km vor dem Ende war die Flucht beendet und das Rennen begann von Neuem. Wenig später setzten Alaphilippe, Van Aert und Van der Poel die entscheidende Attacke. Leider hatte, nachdem Jempy Drucker auch noch einen Reifenschaden hatte, niemand von BORA – hansgrohe mehr die Möglichkeit, in die Entscheidung einzugreifen. Alaphilippe kam in der Spitze zu Sturz und am Ende holte M. van der Poel den Sieg. Bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer war Jempy Drucker auf Rang 37.

Reaktionen im Ziel
„Es ist wirklich frustrierend. Ich hatte heute gute Beine und war nach dem Steenbeekdries in der ersten Gruppe. Am Taienberg hatte ich dann einen Reifenschaden und fiel zurück. Unser Teamfahrzeug war hinter der dritten Gruppe und ich habe einfach zu viel Zeit verloren. Das war wirklich der absolut falsche Moment für einen Schaden und damit habe ich alle Chancen verloren. Ich weiß nicht, was am Ende möglich gewesen wäre, aber die Top Ten waren in jedem Fall drin.“ – Jempy Drucker

„Unser Plan war relativ früh in die Offensive zu gehen. Wir hatten Gregor in der Gruppe und wollte ca. 80 km vor dem Ziel versuchen, in eine Verfolgergruppe zu kommen. Den gleichen Gedanken hatten heute aber viele Teams, daher war das Rennen extrem schnell und die Attacken haben sich neutralisiert. In der entscheidenden Phase war Jempy dann an der Spitze, hatte aber einen Reifenschaden und ist darum aus der Spitze zurückgefallen. Das war einfach Pech. Leider verfolgt uns das jetzt schon einige Wochen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter