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Bayerische Meisterschaft Cross beim RSC Fürth am 23.11.2025

Der RSC Fürth und sein emsiger Präsident Bernd Hilpert haben es tatsächlich, trotz aller Widrigkeiten, wieder geschafft, das traditionelle Querfeldeinrennen mit nur wenig Helfern auszurichten.
Und diesmal sogar als Bayerische Meisterschaft im Fürther Stadtwald.

Für die Athleten war dies optimal, so konnten sie an diesem Rennwochenende einen Doppelstart planen, da am Vortag der ASN Pfeil auf der Rennbahn ein Rennen seiner Cross-Serie ausrichtete, von diesem Angebot machten aber leider nur wenige Fahrer Gebrauch.
Leider startete bei beiden Rennen auch kein Fahrer vom Radteam Herrmann aus Baiersdorf, sehr unverständlich für mich, wenn doch die Veranstalter alles tun, um den lokalen Größen auch mal eine Startmöglichkeit vor heimischen Publikum zu ermöglichen und der Bayr. Meister Titel wäre ja auch noch zusätzlicher Ansporn gewesen. Sehr schade, eine verpasste Chance das Team hier in der Region bekannter zu machen.

Bei strahlendem Sonnenschein, aber doch sehr kalten Temperaturen, gingen die einzelnen Rennklassen in Fürth an den Start.

Die Männer ELITE Hauptklasse gewann souverän Luca Harter (TSV Irschenberg, Stevens Radteam) mit einem ungefährdeten Start- Zielsieg, herzlichen Glückwunsch zum BM Titel!
Platz 2 und 3 gingen ebenfalls nach Oberbayern, Daniel Schrag aus Aichach wurde 2er und Max Ebrecht (MTB Club München) Dritter.

2 fränkische Teilnehmer fuhren auf Platz 4 und 5, Pascal Laukamp aus Schesslitz und der technisch sehr versierte Max Braun aus Schweinfurt.

Ca. 25 Fahrer gingen an den Start dieses schönen, aber auch sehr schweren Kurses.


Organisator Bernd Hilpert vor dem Feld der ELITE Männer

Ergebnis ELITE Männer:


Der neue Bayerische Meister Luca Harter

Masters Klasse:


Marco Rödel siegt nach spannendem Rennen


Michael Walter (Radl Express Feucht)

Ein großes Feld war bei den Masters am Start und es entwickelte sich ein spannender Zweikampf um den bayr. Meistertitel in der Masters 2 Klasse.
Der Favorit Marco Rödel setzte sich vom Start sofort an die Spitze, sein Hauptkonkurrent Michael Walter hatte ein kleines Startproblem, nahm dann aber konsequent die Verfolgung auf. Er blieb immer in Sichtweite und da Marco Rödel in der vorletzten Runde die Kette herunterfiel, konnte Michael Walter zu ihm aufschließen. Zu Zweit nahmen sie die Schlußrunde in Angriff und die mittelfränkischen Fans konnten auf einen Heimsieg hoffen. Aber Marco Rödel machte im technischen Teil richtig Ernst und konnte so seiner Favoritenrolle gerecht werden und den bayr. Titel nach Oberfranken (Team Icehouse Bayreuth) holen. Michael Walter wurde starker Zweiter vor Robert Gorgos von der RSG Olympiapark München.


Robert Gorgos als BM Masters 3 Klasse


Matthias Lastowsky (RC Herpersdorf) im bayr. Meistertrikot der Klasse Masters 4

ELITE Damen:

Nur 5 Damen waren im Ergebnis zu finden, neue bayr. Meisterin ist Sina van Thiel.

Junioren U19:

Juniorinnen U19:

Jugend U17 Männlich:

Jugend U17 Weiblich:

Diashow:

Motivation und Leidenschaft: Team Schamel

Schamel Meerrettich weitet sein Engagement im Sport-Sponsoring weiter aus. Am vergangenen Donnerstag präsentierte das fränkische Unternehmen erstmals das komplette Team Schamel, bestehend aus einem Running- und Cyclocross-Team sowie der 12-fachen deutschen Meisterin und Olympionikin im BMX-Sport, Nadja Pries.

„Fangen wir mal an.“ Das bekannteste Gesicht im bayerischen Sportfernsehen, Charly Hilpert, begrüßte die Gäste in der Baiersdorfer Jahnhalle so wie man ihn kennt: locker, sympathisch und nie um eine schlagfertige Antwort verlegen. Der Grund für die prominente Moderation: Schamel Meerrettich baut sein Engagement im Sportsponsoring weiter aus und präsentierte erstmals das komplette Team Schamel, bestehend aus einem Running-Team, der zwölffachen deutschen BMX-Meisterin und Olympionikin Nadja Pries sowie dem neu gegründeten Cyclocross-Team um den ehemaligen Radprofi Grischa Janorschke. Und natürlich waren auch die Krenkicker aus Baiersdorf mit von der Partie. Mit dem BSV nahm das sportliche Engagement von Schamel seinen Anfang.

„Wer unseren Meerrettich kennt, weiß, dass er beim Genuss unheimlich Energie gibt. Die kann man im Sport natürlich gut gebrauchen. Deshalb freuen wir uns, dass wir in unserem Team Schamel tolle, motivierte Athleten zusammenbringen konnten“, erklärt Geschäftsführer Matthias Schamel. „Mit Nadja und unseren Läufern waren wir in der Vergangenheit schon sehr gut aufgestellt. Nun freuen wir uns besonders, das erste professionelle deutsche UCI Cross-Team an den Start zu bringen.

Die Ambitionen des Cyclocross-Teams sind ehrgeizig. Bei der Vorstellung der sechs Sportler wurde schnell klar, dass es langfristig nur ein Ziel gibt: „Die Deutsche Meisterschaft. Dazu wollen wir zum Bundesliga-Start topfit sein und gut abschneiden,“ sagte der 18-jährige Matteo Oberteicher bei seiner Präsentation. Mit Titeln kennen sich die Athleten des Cyclocrossteams aus, wie sie schon mehrfach im Einzel bewiesen haben. Mehrere deutsche Juniorenmeister aus ganz Deutschland konnten von Teammanager Grischa Janorschke für das Team Schamel gewonnen werden.

Auch für Nadja Pries, das zweite Profi-Standbein des Team Schamel, sind Titel nichts Ungewöhnliches. Bereits zum zwölften Mal konnte sie in diesem Jahr die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden. Nachdem das Olympia-Ticket für Tokio 2020 bereits so gut wie gebucht war, steht für sie aufgrund der coronabedingten Verschiebung erneut die Qualifikation auf dem Programm. „Wir sind natürlich stolz, mit Nadja eine absolute Top-Athletin im Team zu haben, die wir bei ihrer Qualifikation für Tokio 2021 begleiten dürfen. Und wir sind fest überzeugt, dass sie es erneut schafft, bei der Olympiade an den Start zu gehen“, ist sich Matthias Schamel sicher.

Komplettiert wird das Team Schamel durch das im Jahr 2017 gegründete sechsköpfige Running-Team um Johannes Hendel. Sein Ziel ist die längst fortgeschrittene Entwicklung vom Langstrecken- in den Ultratrailbereich und die Steigerung der Bekanntheit in der europäischen Ultratrailszene. Darüber hinaus plant Hendel eine schrittweise Professionalisierung und Etablierung im Profi-Laufsport. „Als erstes stehen jetzt aber doch noch, trotz Corona, regionale Ultra-Trailwettkämpfe an“, schmunzelt Hendel. Wie zum Beispiel das Ultratraildebüt, dem „Neideck 66“ in der heimischen und wohlbekannten Fränkischen Schweiz. Dieses Rennen umfasst 66 Kilometer, mit über 2000 Höhenmeter im Gelände. Darauf ist das Team bestens vorbereitet. Zuletzt wurde der Ultratrail Lamer Winkel mit 55 Kilometern und 2600 Höhenmetern als Trainingslauf in neun Stunden bezwungen.
@Blog Schamel
Fotos: Gerhard Plomitzer