1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:23:10
2 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 00:00
3 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:29
4 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:29
5 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:29
6 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:29
7 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 00:29
8 HIRSCHI Marc SUI Tudor Pro Cycling Team 00:29
9 CAMPRUBÍ Marcel ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
10 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:29
11 HERMANS Quinten BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
12 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:29
13 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:29
14 BRAZ AFONSO Clément FRA Groupama-FDJ United 00:29
15 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:29
16 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
17 MAS Enric ESP Movistar Team 00:29
18 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:29
19 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:29
20 DEBRUYNE Ramses BEL Alpecin-Premier Tech 00:58
21 VAN GILS Maxim BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:58
Historischer vierter Sieg für Evenepoel bei der Clásica San Sebastián
Der Belgier attackiert im Schlussanstieg und bezwingt Carapaz im Sprintduell.
Remco Evenepoel hat nach einer beeindruckenden Aufholjagd und einem perfekt gefahrenen Finale seinen vierten Sieg bei der Clásica San Sebastián gefeiert und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
Das Team kontrollierte weite Teile des 221 Kilometer langen Klassikers und hielt die frühe Ausreißergruppe in Reichweite, als sich das Rennen der entscheidenden Abfolge von Anstiegen näherte. Am Jaizkibel schloss Maxim Van Gils zur Spitzengruppe auf und verschaffte dem Team damit vor dem Erlaitz eine wichtige Präsenz an der Spitze.
Doch auf der Abfahrt vom Jaizkibel geriet Evenepoels Rennen rund 50 Kilometer vor dem Ziel plötzlich in Gefahr, als er einen Reifenschaden erlitt. Da der steile Erlaitz unmittelbar bevorstand, musste er für einen Laufradwechsel anhalten und anschließend die Aufholjagd zur Rennspitze aufnehmen.
Am Fuß des Erlaitz unterstützte Giulio Pellizzari die Nachführarbeit, während Van Gils in der Spitzengruppe geduldig abwartete. Schließlich gelang Evenepoel die Rückkehr an die Spitze des Rennens.
Nachdem die Gruppen wieder zusammengekommen waren, übernahm Van Gils erneut die Führungsarbeit und brachte Evenepoel für den Schlussanstieg zum Murgil in eine gute Position. Auf dem steilsten Abschnitt des 2,1 Kilometer langen Anstiegs setzte Evenepoel 8,7 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke. Nur Richard Carapaz konnte folgen.
Das Duo erreichte den Gipfel gemeinsam und behauptete seinen Vorsprung sowohl auf der Abfahrt als auch auf dem Weg nach San Sebastián. Auf der Zielgeraden zog Evenepoel im Sprint an Carapaz vorbei und sicherte sich den Sieg.
Damit ist er nun alleiniger Rekordsieger der Clásica San Sebastián. Nach seinen Erfolgen in den Jahren 2019, 2022 und 2023 hat er das Rennen bei jedem seiner vier Starts gewonnen und den dreimaligen Sieger Marino Lejarreta damit übertroffen.
Das war der härteste meiner vier Siege. Nach der Abfahrt vom Jaizkibel hatte ich einen Platten. Wir wussten, dass es direkt danach auf den Erlaitz ging, deshalb musste ich geduldig bleiben. Natürlich muss ich meinem Team für die ganze Arbeit danken. Giulio Pellizzari hat am Fuß des Erlaitz einen sehr guten Job gemacht und mich so nah wie möglich wieder an die Spitze herangebracht. Maxim hat vorne geduldig auf mich gewartet. Am Ende musste ich die Arbeit meiner Teamkollegen zu Ende bringen. Was für ein Tag und was für ein weiterer schöner Sieg
Remco Evenepoel





