Schlagwort-Archive: Davide Formolo

Mit Rang drei in L’Aquilla gewinnt Davide Formolo Zeit gegen den Rest der Klassementfahrer beim Giro d‘Italia

1 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 4:06:27
2 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
3 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
4 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:09
5 Mattia Cattaneo (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
6 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:00:30
7 Sebastian Henao (Col) Team Ineos 0:00:48
8 Antonio Pedrero (Spa) Movistar Team 0:01:01
9 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ 0:01:07
10 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
GC:
1 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 29:29:34
2 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:01:32
3 Giovanni Carboni (Ita) Bardiani CSF 0:01:41
4 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:09
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ 0:02:17
6 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:02:45
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:03:14
8 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:03:25
9 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:03:27
10 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:04:57
11 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:05:23
12 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:05:24
13 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
14 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:05:34
15 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:05:59
16 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:06:03
17 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:08
18 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:06:13

Die siebte Etappe des Giro d’Italia führte heute von Vasto an der Adriaküste ins Landesinnere nach L’Aquila. Die Strecke verlief zunächst auf flachem Terrain, wurde dann etwas welliger, ehe es rund 42 km vor dem Ziel zum neun Kilometer langen Anstieg Le Svolte di Popoli (2. Kat) ging. Nach 184 gefahrenen Kilometern erreichten die Fahrer eine knackige, 1000 m lange Schlussrampe, die eine durchschnittliche Steigung von rund 7 Prozent aufwies. Im Vergleich zu gestern war das Peloton heute weniger gewillt, eine Gruppe entkommen zu lassen und vereitelte zunächst immer wieder die Ausreißversuche diverser Fluchtgruppen. Auch BORA – hansgrohe war heute von Beginn an aktiv und sowohl Cesare Benedetti und Pawel Poljanski, als auch Michael Schwarzmann waren in unterschiedlichen Ausreißversuchen vertreten. Pascal Ackermann konnte die erste Sprintwertung des Tages für sich entscheiden, wodurch der Deutsche Meister seinen Vorsprung in der Punktewertung weiter ausbauen konnte. Letztlich schafften es erst nach etwa 75 Kilometer 13 Fahrer einen substantiellen Abstand zwischen sich und das Peloton zu bringen. BORA – hansgrohe hatte nun mit Davide Formolo und Jay McCarthy gleich zwei Fahrer vorne dabei. Die Ausreißer harmonierten gut und der Vorsprung wuchs auf etwas mehr als 2 Minuten an. In einem reduzierten Feld machte für lange Zeit zunächst Team UAE-Emirates das Tempo, ehe sich Trek-Segafredo und Bardiani-CSF an die Spitze des Feldes setzten. Durch die Arbeit im Feld verringerte sich zwar der Vorsprung etwas, dennoch ging die Spitzengruppe mit mehr als einer Minute Vorsprung auf die Schlussrunde in L’Aquilla. Rund 8 km vor dem Ziel musste sich Jay zurückfallen lassen, während Davide weiter um den Etappensieg und wichtige Sekunden in der Gesamtwertung kämpfte. Formolo konterte unzählige Attacken, bevor sich P. Bilbao an der 1000 Meter Marke entscheidend absetzten konnte. Dahinter überquerte Davide als Dritter des Tages die Ziellinie. Das reduzierte Feld, in dem sich auch Rafal Majka befand, erreichte das Ziel mit 1:07 Minuten Rückstand auf den Etappensieger. Mit dieser starken Vorstellung verbesserte sich Davide Formolo heute auf Rang 13 in der Gesamtwertung, zeitgleich mit dem Sieger des Auftaktzeitfahrens P. Roglic.
Reaktionen im Ziel
“Nach einigen Versuchen gelang es Jay und mir letztlich in die Spitzengruppe zu kommen, und wir hatten uns heute auch vorgenommen etwas versuchen. Es war nicht leicht. Jay hat mich den ganzen Tag toll unterstützt. Als Bilbao in der Abfahrt vor der letzten steilen Schlussrampe attackierte, habe ich versucht mitzugehen, aber es war etwas zu spät und ich hatte davor schon viel Kraft investiert. Rang drei ist dennoch eine gute Platzierung, und ich habe gezeigt, dass meine Form stimmt. Es kommen mit Sicherheit noch Chancen in den nächsten zwei Wochen. Ich bin zuversichtlich.“ – Davide Formolo

„Wir waren gestern etwas enttäuscht, da wir keinen Fahrer in der Ausreißergruppe hatten, und deshalb waren wir heute um so mehr bemüht unsere Fahrer zu motivieren in eine Spitzengruppe zu kommen. Das ist uns dann auch gelungen. Obwohl es eine Weile dauerte, bis sich eine Gruppe erfolgreich absetzen konnte, gelang es zuerst Jay und dann auch Davide in die Spitze vorzustoßen. Davide war auch im Finale eine der Stärksten. Aber am Ende war Bilbao eben stärker und es hat für Davide nur zum dritten Platz gereicht. Trotzdem sind wir nicht enttäuscht, denn er hat in der Gesamtwertung eine Minute gewonnen und vielleicht gelingt ihm noch etwas in der nächsten oder übernächsten Woche. Jetzt blicken wir erst einmal optimistisch auf Morgen. Es könnte einen Sprint geben, und wir hoffen, dass Pascal wieder um den Sieg mitfahren kann, bevor es in den ersten Ruhetag geht.¨ – Christian Poemer, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Volta a Catalunya-Stage 7

1 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 3:19:41
2 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:51
3 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:53
4 Dion Smith (NZl) Mitchelton-Scott 0:00:55
5 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
6 Egan Bernal (Col) Team Sky
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Michael Woods (Can) EF Education First
11 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
12 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
13 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
14 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert
15 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty-Gobert 0:01:49

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 29:14:17
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
6 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
7 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
8 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:02:41
9 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:49
10 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:03:02

Grandioser Solosieg von Davide Formolo auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt

Wie in jedem Jahr ist Barcelona der Schauplatz der letzten Etappe der Katalonien-Rundfahrt.
143 km mit einer Bergwertung, sowie einer Sprintwertung galt es zu absolvieren, bevor es auf die Runden um den Hausberg Barcelonas, den Montjuic, ging. Der Anstieg mit 5 % Steigung im Durchschnitt musste acht Mal bewältigt werden, ehe der Sieger der Katalonien Rundfahrt feststehen würde. Für BORA – hansgrohe ging heute abermals Davide Formolo in die Offensive. Zusammen mit 10 Fahrern setzte er sich vom Hauptfeld mit mehr als 2 Minuten ab. Die Gruppe harmonierte perfekt, und als das Rennen auf die ersten der acht Schlussrunden kam, setzte sich Formolo schnell von seinen Fluchtgefährten ab.
Mit mehr als 40 Kilometer bis zum Ziel wartete eine mehr als hartes Stück Arbeit auf den Italiener, der jedoch unbeirrt seine Runde an der Spitze zog und einen Vorsprung von 1:20 verteidigen konnte. Drei Runden vor Schluss attackierten die beiden Yates Brüder aus dem klein gewordenen Feld der Favoriten, sie waren jedoch nicht in der Lage zu Davide aufzuschließen. Mit beeindruckender Form und unglaublichem Siegeswillen konnte er sein Tempo bis zum Ende durchziehen und feierte einen grandiosen und überlegenen Solosieg in Barcelona. Dahinter wurde A. Yates in der letzten Runde noch von den Verfolgern gestellt, während E. Mas und Max Schachmann sich zwei Kilometer vor dem Ziel absetzten. Schachmann rundete mit Rang drei das starke Ergebnis von BORA – hansgrohe ab. Auch Rafal Majka zeigte erneut ansteigende Form. Der Pole erreichte ebenfalls in der Gruppe der Favoriten das Ziel und verbesserte sich damit noch auf Rang sieben der Gesamtwertung.
Grandioser Solosieg von Davide Formolo auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt
Reaktionen im Ziel
„Der Etappensieg von Max hat uns für die verbleibende Rundfahrt viel Spielraum gegeben, und den Jungs auch vor Augen geführt, was mit aggressiver Fahrweise möglich ist. Davide war gestern schon nah dran und aufgrund des vorhergesagten Niederschlags haben wir ihn für heute nochmals richtig heiß gemacht. Ich denke, Davide ist mit der Idee gestartet nicht nur Teil der Spitzengruppe zu sein, sondern zu gewinnen. Und das hat er auch ohne Regen konsequent durchgezogen. Der siebte Platz von Rafa im GC rundet unsere sensationelle Woche hier in Spanien zusätzlich ab. Wir sind wirklich stolz auf die Fahrweise der letzten Tage.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
„Ich kann nicht beschreiben, was mit diesem Sieg bedeutet, ich bin überglücklich. Ich bin in die heutige Etappe gestartet, mit dem Ziel es in die Gruppe zu schaffen und dann zu versuchen, die Etappe zu gewinnen. Auf der Ersten der acht Schlussrunden dachte ich, jetzt oder nie, und habe attackiert. Ich habe einfach nur getreten und bei der 8 km Marke dachte ich, ich kann es schaffen. Das Team hat die ganze Woche hart gearbeitet, und zusammen haben wir vieles hier bei der Katalonien Rundfahrt erreicht. Nun heißt es ab nach Hause, ausruhen und auf die nächsten Rennen vorbereiten.“ – Davide Formolo
© BORA – hansgrohe

Felix Großschartner bester BORA – hansgrohe Fahrer beim anspruchsvollen Auftakt-Zeitfahren des Giro d´Italia in Jerusalem

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Felix Großschartner bester BORA – hansgrohe Fahrer beim anspruchsvollen Auftakt-Zeitfahren des
Giro d´Italia in Jerusalem.

Der Giro d´Italia begann heute mit einem Einzelzeitfahren durch die Straßen Jerusalems, bei dem sich R. Dennis lange Zeit als Leader sah. Als letzter Teilnehmer verlies Zeitfahrweltmeister T. Dumoulin die Startrampe und konnte sich mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber R. Dennis den Tagessieg und somit das erste Maglia Rosa sichern. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Felix Großschartner, der 31 Sekunden hinter dem Etappensieger auf Platz 14 ins Ziel kam. Ebenfalls in den Top-Zwanzig, Patrick Konrad, der nach einem guten Zeitfahren als 18. die erste Etappe des Giro d´Italia beendete.

Die Etappe
Heute startete die 101. Austragung des Giro d´Italia mit einem Einzelzeitfahren von 9,7km und ging durch die Straßen von Jerusalem. Der Kurs führte die Fahrer durch die verwinkelten Straßen mit einigen kurzen Anstiegen, vor allem die letzten 300m, wiesen eine Steigung von bis zu 9% auf. Die Zwischenzeiten wurden nach 5,1km und 7,3km genommen. Alles in allem war es eine äußerst anspruchsvolle 1. Etappe, die den Fahrer schon am ersten Tag einiges abverlangte.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe startete in diesen Giro d´Italia mit zwei Fahrern für das Gesamtklassement, Davide Formolo und Patrick Konrad. Somit konzentrierte sich das deutsche Team darauf, eine solide Fahrt abzuliefern, um keine wertvolle Zeit in Hinsicht auf die Gesamtwertung zu Beginn schon zu verlieren. Felix Großschartner war der Mann für eine gute Tagesplatzierung, Ziel war es, sich unter die ersten Zwanzig einzureihen.

Das Rennen
Der deutsche Sprinter Rudi Selig war der erste Fahrer des BORA – hansgrohe Rennstalls, der das Zeitfahren in Angriff nahm. Um 14:06 rollte er von der Startrampe und beendete den Kurs in einer Zeit von 13:35. Zeitfahrspezialist R. Dennis (BMC) gab mit 12:04 die neue Bestzeit vor und konnte diese für lange Zeit halten

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Andreas Schillinger beendete die erste Etappe mit einer Zeit von 13:19. Um 15:35 ging Cesare Benedetti von der Startrampe, nach einer soliden Fahrt stoppte die Uhr bei ihm nach 12:56 Minuten. Eine gute Performance zeigte Christoph Pfingsten, der die drittbeste Zeit bei der Zwischenzeit vorweisen konnte, am Ende kam er nach 12:46 Minuten ins Ziel und beendet die Etappe auf dem 34. Platz. Am späten Nachmittag verlies Felix Großschartner das Starthaus und zeigte, wie erwartet, eine starke Leistung. Der Österreicher kam nach 12:33 Minuten in das, mit Hunderten von Zusehern, gefüllte Ziel und belegte den beeindruckenden 14. Platz. Aber auch Teamkollege Patrick Konrad konnte in den Top Zwanzig das Zeitfahren beenden, mit einer Zeit von 12:36 landete er auf den 18. Platz. Der letzte Fahrer des BORA – hansgrohe Teams war Davide Formolo, der seine Zeitfahrqualitäten verbessern konnte und als 27. vierzig Sekunden hinter dem Etappensieger die erste Etappe des Giro d´Italias beendete. Zeitfahrweltmeister und Sieger des vergangenen Giro d´Italia, Tom Dumoulin (Team Sunweb) ging als letzter Fahrer in das Rennen und konnte sich mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber R. Dennis (BMC) den Sieg holen.

Ergebnis
01 T. Dumoulin 12:02
02 R. Dennis +0:02
03 V. Campenaerts +0:02
14 F. Großschartner +0:31
18 P. Konrad +0:34
26 D. Formolo +0:40

Reaktionen im Ziel
„Es war beeindruckend, bei so einer Kulisse das Zeitfahren zu absolvieren. Es waren unglaublich viele Leute an der gesamten Strecke, das gab noch einmal extra Motivation. Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, das weiße Trikot wäre natürlich noch das Sahnehäubchen gewesen, aber wir haben ja noch viele Etappen vor uns.“ – Felix Großschartner

„Für uns als Team war der Start in Israel deutlich stressiger als erwartet, aber der Stress hat sich, denke ich, gelohnt. Felix konnte mit Platz 14 abermals zeigen, dass er durch seine TT-Stärke großes Potential als Rundfahrer hat. Patrick auf Rang 18 ist ebenfalls ein hervorragendes Rennen gefahren und Davide konnte uns in seiner Angstdisziplin mit dem 24. Platz wirklich beeindrucken. Die Ausgangslage, die sich unsere GC Fahrer geschaffen haben, ist wirklich gut! Jetzt blicken wir recht zuversichtlich in Richtung Sprintankünfte.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Photo Credit: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Zweiter Platz für Peter Sagan in Scarponi gewidmeter Etappe bei Tirreno – Adriatico

Die fünfte Etappe bei Tirreno – Adriatico war in Gedenken an Michele Scarponi und endete in Filottrano, seinem Heimatort. Mehr als 160km war eine Fluchtgruppe an der Spitze des Rennens. Doch erst 3km vor dem Ziel kam es zu der entscheidenden Attacke durch A. Yates (Mitchelton-Scott), der sich den Tagessieg holte. BORA – hansgrohe war mit vier Fahrern in der ersten Verfolgergruppe, im Ziel sicherte sich Peter Sagan den zweiten Platz. Davide Formolo querte die Ziellinie Sekunden später und rangiert nun auf Platz 7 im Gesamtklassement.

Die Etappe
Die fünfte Etappe brachte das Peloton von Castelraimondo über 178km nach Filottrano, die Heimatstadt des verunglückten Radprofis Michele Scarponi. Gleich fünf Bergwertungen, die Letzte war sogleich Zieleinlauf, mussten die Fahrer passieren. Doch bevor der Etappensieger feststand, mussten noch drei Runden mit dem Anstieg „Muro di Filottrano“, die Wand von Filottrano, bewältigt werden. Eine Steigung mit bis zu 15%, sollte den Fahrern noch einmal alles abverlangen.

Teamtaktik
Mit Davide Formolo, Achter in der Gesamtwertung, konzentrierte sich das Team aus Raubling darauf den jungen Italiener sicher ins Ziel zu bringen. Doch Hauptaugenmerk lag auf einem Etappensieg mit UCI Weltmeister Peter Sagan.

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Rafał Majka belegt starken zweiten Platz bei Tirreno – Adriatico´s Königsetappe

Die Königsetappe der 53. Austragung von Tirreno – Adriatico sah ein spannendes Finale, bei dem BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka den starken zweiten Platz belegte. Im Schlussanstieg konnte sich Majka mit drei anderen Fahrern absetzen, musste sich aber auf den letzten Metern M. Landa geschlagen geben. Davide Formolo kam nur wenige Sekunden später ins Ziel und rangiert im Gesamtklassement weiterhin auf Platz 8.

Die Etappe
Am heutigen Samstag stand die Königsetappe der diesjährigen Tirreno – Adriatico Rundfahrt auf dem Programm. 219 selektive Kilometer gespickt mit zwei Sprintwertungen und drei Bergwertungen, ehe es zur Bergankunft hinauf auf den Sarnano Sassotetto ging. Ein 14km langer Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,8%.

Teamtaktik
Nach dem gestrigen Sturz von Rafal Majka und den damit verbundenen Zeitverlust musste in Hinsicht auf das Gesamtklassement die Taktik verändert werden. Nach einer starken Fahrt gestern, war Davide Formolo im Gesamtklassement auf Platz 8, diesen Platz galt es heute zu verteidigen oder auch zu verbessern. Rafal Majka wollte nach dem Sturz sein Können unter Beweis stellen und heute auf Etappensieg gehen.

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Ilnur Zakarin mit 2 Weltmeistern bei der Ö-Tour


Zarakin bei der Tour de France 2016
Einer der weltbesten Rund- und Bergfahrer beehrt die 69. Österreich Rundahrt! Der Russe Ilnur Zakarin, der kürzlich den Giro d’Italia auf dem fünften Gesamtplatz beendete, wurde von seinem Team Katusha-Alpecin für die Ö-Tour (2.-8. Juli 2017) aufgestellt. An seiner Seite kommen auch zwei Weltmeister und weitere Top-Fahrer.

Der 27-jährige Ilnur Zakarin ist ein Angreifer, wie er im Buche steht! Der Russe hat sich nicht nur wegen seines kämpferischen Fahrstils und seiner spektakulären Stürzen einen Namen gemacht, in erster Linie durch seine Erfolge: Im vergangenen Jahr gewann er die schwere 17. Etappe der Tour de France vor Jarlinson Pantano und Rafal Majka und siegte auch bei einer Etappe bei Paris-Nizza. Ein Jahr zuvor holte er sich neben einem Etappensieg beim Giro d’Italia auch den Gesamtsieg bei der anspruchsvollen Tour de Romandie. In diesem Jahr schaffte er bei den Grand Tours den Durchbruch, als er den Giro d’Italia auf dem starken fünften Platz beendete! Und bei der Abu Dhabi Tour musste er sich heuer nur Weltmeister Rui Costa geschlagen geben.

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Ö-Tour: Osttirol/Felbertauern zieren Trikot des besten Österreichers

Die Strecke der 69. Österreich Rundfahrt bietet in diesem Jahr jedem Fahrertypen etwas. Auf den besten Österreicher wartet auf alle Fälle ein neues Trikot, das von Osttirol und der Felbertauernstraße-AG gesponsert wird. Und auch die schwerste Glockneretappe aller Zeiten am 7. Juli führt durch Osttirol.

Das neue Trikot für den bestern Österreicher

Ein Prolog und sechs Etappen, 1.121,2 Kilometer Streckenlänge mit 8.693 Höhenmetern, 18 Profiteams – darunter 4 WorldTeams und alle vier österreichischen Continental-Teams ; das sind die Eckdaten der 69. Österreich Rundfahrt. Neben den Trikotsponsoren Wiesbauer (präsentiert neben dem Bergtrikot auch das gelbe Führungstrikot in Kooperation mit Mautner Markhof), Flyeralarm (Punktetrikot) und Sankt Johann-Alpendorf, das erstmals ein Jersey für den „Glocknerkönig“ übergibt, freut sich Tourdirektor Franz Steinberger über neue Partner: Osttirol unterstützt in Kooperation mit der Felbertauernstraße-AG das Trikot des besten Österreichers! Übrigens, die Führungstrikots werden alle von Ex-Profi René Haselbachers Label „RH77“ produziert.

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Österreich Rundfahrt mit neuem Top-Favoriten

Das Schweizer WorldTeam Katusha – Alpecin hat seine acht Fahrer für die nächste Woche beginnende 69. Österreich Rundfahrt (2.-8. Juli) bekannt gegeben. Neben einem U23-Zeitfahrweltmeister und Etappensiegern des Giro d’Italia könnte ein Fahrer neben Riccardo Zoidl und dem Italiener Davide Formolo ebenfalls um den Gesamtsieg mitfighten: der Este Rein Taaramäe.

EXPA-SLO-160618-0065 – Rein Taaramäe bei der Slowenien-Rundfahrt 2016

Bei der letzte Woche zu Ende gegangenen Tour de Suisse war er maßgeblich am Gesamtsieg seines Teamkollegen Simon Spilak beteiligt. Der 30-jährige Rein Taaramäe brachte Spilak über die hohen Berge und hat selbst schon viele Siege und tolle Ergebnisse verbuchen können können. So verpasste er im Jahr 2011 bei der Tour de France mit dem elften Gesamtrang nur knapp die Top-Ten!

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Titelverteidiger Hirt und Großschartner fix bei Ö-Tour


Giro2017 Felix Großschartner beim Giro d’Italia 2017 Copyright CCC Mario Stiehl

Das polnische Professional Continental-Team CCC Sprandi Polkowice hat seine acht Fahrer für die am 2. Juli beginnende Österreich Rundfahrt nominiert. Neben Titelverteidiger Jan Hirt (CZE) und dem ehemaligen Gesamtdritten Samoilau fährt auch der Oberösterreicher Felix Großschartner. Doch der Marchtrenker befindet sich auf der Suche nach der Form!

Die Aufgabe bei der Tour de Suisse nach einem Magen-Darm-Virus ist Geschichte. Derzeit bereitet sich der ehemalige „Glocknerkönig“ Felix Großschartner mit vollem Elan auf die nächsten großen Aufgaben vor. Seit heute fix ist die Teilnahme des 23-Jährigen bei der Österreich Rundfahrt (2.-8. Juli). „Natürlich würde ich mir in den österreichischen Bergen gerne ein heißes Duell mit meinem Freund Riccardo Zoidl liefern. Aber leider weiß ich ganz und gar nicht wo ich derzeit stehe. Mit Zoidl und Italiens Jungstar Davide Formolo werde ich wohl nicht mithalten können“, seufzt der Marchtrenker. Der aber weiter akribisch nach seiner Form sucht, mit viel Spaß die täglichen Hitzetrainings herunterspult! Als letzter Test für die Ö-Tour steigt am Sonntag (25.6., 10.30 Uhr) die österreichische Straßenstaatsmeisterschaft in Grein.

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Italienischer Jungstar Formolo kommt mit Klassikerjäger zur Ö-Tour!


Davide Formolo beim Giro d’Italia 2017
Was in Österreich Lukas Pöstlberger, Gregor Mühlberger oder Patrick Konrad ist in Italien Davide Formolo. Der erst 24-jährige Profi des WorldTeams Cannondale-Drapac will bei der 69. Österreich Rundfahrt (2.-8. Juli 2017) um den Gesamtsieg mitfighten. Dass er das Zeug dazu hat, zeigte er schon bei den größten Rundfahrten der Welt. Und mit Formolo kommt Klassikerspezialist Sep Vanmarcke!

Davide Formolo wird in seiner radsportverrückten Heimat Italien bereits als der neue Vincenzo Nibali oder Fabio Aru gesehen. Nicht zu Unrecht, konnte der Profi aus Marano di Valpolicella in Venetien bereits viele Erfolge für sich verbuchen. Im Vorjahr gewann der smarte Italiener mit 23 Jahren eine Bergetappe beim Giro d’Italia, heuer legte er bei seiner Landesrundfahrt noch ein Schäufchen nach und beendete den Giro an der zehnten Stelle in der Gesamtwertung. In der Nachwuchswertung wurde er hinter Bob Jungels und Adam Yates starker Dritter.

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QUINTANA GEWINNT SOLO DIE ETAPPE 9 DES GIRO D’ITALIA UND ERHÄLT DAS MAGLIA ROSA

Der kolumbianische Fahrer schlug Pinot und Dumoulin auf die Ziellinie

10. Mai 2017 – Der kolumbianische Rennfahrer Nairo Quintana (Movistar Team) gewann die 149km Montenero di Bisaccia-Blockhaus neunte Etappe des 100. Giro d’Italia. Thibaut Pinot (FDJ) und Tom Dumoulin (Team Sunweb) belegten den zweiten und dritten Platz.

Nairo Quintana ist der neue Klassifikationsführer und trägt das Maglia Rosa.

ENDERGEBNIS
1 – Nairo Quintana (Movistar Team) – 149km bei 3h44’51 „, durchschnittliche Geschwindigkeit 39.759km / h
2 – Thibaut Pinot (FDJ) bei 24 “
3 – Tom Dumoulin (Team Sunweb) s.t.
4 – Bauke Mollema (Trek – Segafredo) bei 41 “
5 – Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) bei 1’00 “

GENERAL KLASSIFIKATION
1 – Nairo Quintana (Movistar-Team)
2 – Thibaut Pinot (FDJ) bei 28 “
3 – Tom Dumoulin (Team Sunweb) bei 30 “
4 – Bauke Mollema (Trek – Segafredo) bei 51 “
5 – Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) bei 1’10 “

QUINTANA GEWINNT SOLO DIE ETAPPE 9 DES GIRO D’ITALIA UND ERHÄLT DAS MAGLIA ROSA weiterlesen