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Deutschland Tour endet am 23.8.2020 im Zielort Nürnberg!

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Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Die Deutschland Tour 2020 findet vom 20.8. bis 23.8.2020 statt und wird am Schlußtag im Zielort Nürnberg enden.
Im Rahmen der Rundfahrt findet am Finaltag, Sonntag den 23. August, für die Hobbyradsportler die Jedermann Tour 2020 statt.
Näheres hierzu wird am Dienstag, den 19.11.2019, bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Die Deutschland Tour ist vom Weltradsportverband UCI in die neue UCI ProSeries aufgenommen worden. Die ProSeries vereint zukünftig die weltweit besten Rennen unterhalb der WorldTour. Diese Einordnung ist eine Wertschätzung für die Deutschland Tour, die bereits in diesem Jahr eine Rekordzahl von 15 Mannschaften aus der WorldTour und viele der weltbesten Profis angezogen hat. Deutschlands größtes Radsportfestival verbleibt in der zweiten Augusthälfte und wird im kommenden Jahr vom 20. bis 23. August ausgetragen. Nachdem die neue Deutschland Tour mit ihren ersten beiden Austragungen bereits die Hälfte aller Bundesländer besucht hat, wird das Rennen in 2020 neue radsportbegeisterte Regionen besuchen.

COLBRELLI GEWINNT SCHLUSSETAPPE DER DEUTSCHLAND TOUR IN ERFURT – STUYVEN HOLT GESAMTSIEG

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Nach Platz drei und zwei auf den Voretappen platze bei Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) auf der Schlussetappe der Deutschland Tour der Knoten: Der Italiener verwies in einem umkämpfen Sprint nach 159,5 Kilometern von Eisenach nach Erfurt Yves Lampaert (Deceuninck-Quick Step) und Alexander Kristoff (Team UAE Emirates) auf die weiteren Ränge. Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) reichte Platz fünf im Tagesergebnis, um sein rotes Führungstrikot zu verteidigen und den Gesamtsieg der Deutschland Tour zu feiern.

Foto: Gerhard Plomitzer
„Meine Mannschaft hat die Etappe toll kontrolliert und am Ende kam es auf mich an. Ich bin sehr glücklich mit diesem Sieg. Es ist mein erster Gesamterfolg bei einer Rundfahrt, das macht es zusätzlich sehr besonders für mich. Ich hörte bereits im vergangenen Jahre, dass die Rundfahrt toll ist, mit wenig kontrollierten Etappen. Und da war für mich klar, ich möchte hier unbedingt teilnehmen“, sagte der Gesamtsieger Stuyven.

„Heute war der Etappensieg das Ziel, das hat perfekt geklappt. Ich mochte die Strecke der Deutschland Tour sehr. Das waren Etappen, die einem Fahrer wie mir sehr gut liegen“, sagte Tagessieger Colbrelli, der die Gesamtwertung am Ende mit drei Sekunden Rückstand auf Platz zwei abschloss. Dritter wurde der Belgier Lampert mit zwölf Sekunden Rückstand.

Foto: Gerhard Plomitzer
Knapp das Nachsehen hatte auf Platz drei mit Kristoff der Tagessieger aus Göttingen. „Die Schlussrunde war mit der ansteigenden Zielgeraden nicht einfach. Das Team hat einen guten Job gemacht und mir wurde der Sprint super angefahren, aber ich hatte einfach nicht die Beine gegen Colbrelli. Leider habe ich auch noch das Sprinttrikot an ihn verloren“, sagte der Norweger, der die Sprintwertung punktgleich auf Platz zwei hinter Colbrelli abschloss. Die Nachwuchswertung gewann U23-Weltmeister Marc Hirschi aus dem deutschen Team Sunweb.

Bester deutscher Fahrer im Tagesergebnis war Simon Geschke (CCC), der aus der Gruppe Platz zehn erreichte. „Es war noch einmal eine schwere Etappe und ich hätte nicht gedacht, dass die Gruppe am Ende so klein ist. Deshalb konnte ich auch in den Sprint reinhalten. In der Gesamtwertung bin ich leider nicht ganz so weit vorne, wie ich gehofft hatte. Die Tour hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht“, sagte Geschke. Der gebürtige Berliner beendete die Deutschland Tour mit 23 Sekunden Rückstand auf Platz zwölf als bester deutscher Profi in der Gesamtwertung.
Direkt nach dem Start im Eisenach setzten sich der gestrige Etappensieger Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) und Mads Pedersen (Trek-Segafredo) aus dem Feld ab und bekamen später Gesellschaft durch Jenthe Biermans (Team Katusha-Alpecin), Nans Peters (Ag2r La Mondiale), Magnus Cort (Astana), Kamil Gradek (CCC) sowie Evgeny Shalunov (Gazprom-Rusvelo). Unterwegs sicherten sich Biermans und Cort auf hügeligem Terrain durch den Thüringer Wald die Bergwertungen hinauf zur Neuen Ausspanne und am Ruppberg. Der Vorsprung der Gruppe überstieg jedoch nie mehr als zwei Minuten und nach 80 Kilometern war ihre Flucht zu Ende – einzig Cort rettete sich noch einige Kilometer weiter und gewann den Bergpreis auf über 800 Metern Höhe in Oberhof. Damit sicherte sich der Däne mit acht Punkten die Bergwertung dieser Deutschland Tour.
Im Anschluss verlief die Strecke weitestgehend ohne Schwierigkeiten bis nach Erfurt. Zwischenzeitlich attackierte erst der Luxemburger Ben Gastauer (Ag2r) und später Joshua Huppertz aus Aachen (Lotto Kern Haus), beide kamen allerdings nicht weit. Die Entscheidung fiel auf zwei Schlussrunden mit ansteigender Zielgeraden in Erfurt, auf denen insbesondere Deceuninck-Quick Step ein hohes Tempo forcierte. Den Tagessieg verpasste die belgische Mannschaft allerdings knapp.
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com

Eisenach – Erfurt (159,5 km)
1 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain Merida 3:44:48
2 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
4 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:00
5 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
7 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:00
8 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:00
9 Tom-Jelte Slagter (Ned) Team Dimension Data 0:00:00
10 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:00
11 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
12 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:00:00
13 Jhonatan Manuel Narvaez Prado (Ecu) Team Ineos 0:00:00
14 Emanuel Buchmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
Endstand:
1 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 16:23:09
2 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain Merida 0:00:03
3 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:12
4 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:15
5 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:20
6 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 0:00:20
7 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal 0:00:21
8 Tom-Jelte Slagter (Ned) Team Dimension Data 0:00:21
9 Jonas Vingegaard (Den) Team Jumbo – Visma 0:00:22
10 Toms Skujins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:23
11 Jhonatan Manuel Narvaez Prado (Ecu) Team Ineos 0:00:23
12 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:23
13 Emanuel Buchmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:23
14 Pieter Serry (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:46
15 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:46
16 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain Merida 0:01:03
17 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:01:06
18 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:01:26
19 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:01:26
20 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:01:2

VORSCHAU FINALETAPPE EISENACH – ERFURT

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Finaltag bei der Deutschland Tour: Zum Abschluss stehen noch einmal hügelige 159,5 Kilometer zwischen Eisenach und Erfurt an. Die Etappe führt zunächst südlich durch die Berge des Thüringer Waldes und beinhaltet bis zur Rennmitte drei Bergwertungen. Höhepunkt ist der Anstieg auf über 800 Meter zur Ski-Arena in Oberhof, 70 Kilometer vor dem Ziel die letzte Bergwertung dieser Deutschland Tour. Im Anschluss schlängelt sich die Strecke nördlich in Richtung der Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. In Erfurt wird das Finale auf zwei Schlussrunden über neun Kilometer mit ansteigender Zielgeraden ausgefahren: Die perfekte Kulisse für einen spektakulären Schlagabtausch zum Abschluss der Deutschland Tour. Kann Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) das Rote Trikot des Gesamtführenden verteidigen?
EINSCHREIBUNG
10:30 – 11:30
Marktplatz
Eisenach
NEUTRALER START
11:40
Marktplatz,
Eisenach
SCHARFER START
11:50
Gothaer Str.
Eisenach
ZIELEINLAUF
15:23 – 15:43
Gothaer-Str.
Erfurt
STRECKE: 159,5 km
BERGWERTUNGEN:
3 (Neue Ausspanne 4,9km, Ø 4,6% / Ruppberg 4,6km, Ø 6% / Oberhof 4,9km, Ø 4,6%)
PUNKTEWERTUNG: 2 Zwischensprints (Arnstadt, Erfurt) + Zieleinlauf
BONUS: Bonuswertung (3-2-1 Sek.) Erfurt und Zieleinlauf (10-6-4 Sek.)

START Eisenach:
Helmut Holter, Minister für Jugend, Bildung und Sport
Katja Wolf, Oberbürgermeisterin
ZIEL Erfurt:
Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
Andreas Bausewein, Oberbürgermeister
Kristina Vogel
Max Schachmann, Radprofi Bora-hansgrohe
Frank Ulrich, Weltmeister und Olympiasieger Biathlon
Erik Lesser, Weltmeister Biathlon
Datjana Eitberger, Olympia-Silber Rennrodeln
Nadine Berneis, Miss Germany

08:30 Start Jedermann Tour auf dem Domplatz Erfurt (beide Distanzen)
10:00 – 15:45 Expo Tour Fahrradmesse mit kinder+Sport mini tour Fahrrad-Erlebniswelt
10:00 – 12:00 Jedermann Tour Zielankunft und Siegerehrung
13:55 – 14:15 kinder+Sport mini tour Bike Parade mit Kristina Vogel
14:20 – 14:30 kinder+Sport mini tour Laufradrennen
ca. 15:06 Elite – 1. Zieldurchfahrt
ca. 15:19 Elite – 2. Zieldurchfahrt
ca. 15:32 Elite – Zielankunft anschließend Siegerehrung und Pressekonferenz

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DIE JEDERMANN TOUR FÜR HOBBYRADSPORTLER
2.300 Hobbyradler werden heute bei der Jedermann Tour am Start stehen und auf zwei Strecken (64km und 113km) Thüringen entdecken.

Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com

SPÄTE ATTACKE LÄSST ASGREEN BEI DER DEUTSCHLAND TOUR IN EISENACH JUBELN

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Auf der hügeligen 3. Etappe der Deutschland Tour durch den Thüringer Wald führte eine späte Attacke zum Erfolg: Kurz vor dem Ziel der 189 Kilometer zwischen Göttingen und Eisenach setzten sich Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) und Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) aus einer kleinen Gruppe ab, den Schlusssprint gewann schließlich Asgreen. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) führte die Verfolger 17 Sekunden später ins Ziel. Stuyven übernahm das Rote Trikot des Gesamtführenden der Deutschland Tour.

„Es war eine tolle Teamleistung heute. Wir hatten Alaphilippe in der Spitzengruppe und konnten uns deshalb im Feld schonen. Für das Finale hatten wir einen Plan und jeder trug seinen Teil dazu perfekt bei. Ich habe meine Sprintfähigkeiten verbessert und einen Fahrer wie Stuyven zu schlagen, ist eine tolle Bestätigung“, sagte Sieger Asgreen.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
„Ich griff im Finale an und Kasper konnte noch zu mir aufschließen. Ich zog es dann gemeinsam mit ihm durch, um das Führungstrikot zu bekommen. Und damit kann ich wirklich zufrieden sein. Aktuell sieht es gut aus in der Gesamtwertung, aber das Rennen ist noch nicht zu Ende“, sagte der neue Gesamtführende Stuyven. Der Belgier führt das Klassement vor der Schlussetappe mit 13 Sekunden vor Colbrelli und 18 Sekunden vor Alexey Lutsenko (Astana) an. Bester deutscher Fahrer ist Simon Geschke (CCC) mit 23 Sekunden Rückstand auf Platz zwölf.

„Das Finale war sehr schwer und taktisch. Deceuninck-Quick Step hatte noch drei Fahrer in der Gruppe dabei. Ich bin dann noch einmal mit Buchmann weggefahren, das war unsere einzige Chance. Aber wir wurden wieder eingeholt. Und Stuyven und Asgreen waren dann zum Schluss zu stark“, sagte Geschke im Ziel. Der gebürtige Berliner gehörte zusammen mit Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) zur ersten Verfolgergruppe. „Im letzten Anstieg war das Tempo extrem hoch. Als ich dann im Finale angriff, zog Stuyven an mir vorbei. Die Stimmung bei der Deutschland Tour ist super und es wird richtig hart gefahren, das macht es natürlich spannend. Morgen hoffen wir auf einen Sprint für Ackermann“, sagte Buchmann im Ziel.

Nach Start im niedersächsischen Göttingen fand sich nach wenigen Kilometern mit Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Mads Pedersen (Trek-Segafredo) und Miká Heming (Dauner Akkon) die Fluchtgruppe des Tages zusammen. Das Trio bekam zeitweise einen Vorsprung von über sieben Minuten vom Feld zugestanden, die Bergwertung in Heilbad Heiligenstadt sowie die Sprintwertung in Treffurt ging an Heming. Entscheidend waren die letzten 40 Kilometer mit drei Anstiegen durch den nordwestlichen Thüringer Wald. Zu diesem Zeitpunkt lagen bei hohen sommerlichen Temperaturen nur noch Alaphilippe und Pedersen mit rund 1:30 Minuten an der Spitze. Alaphilippe sicherte sich noch die Bergwertung an der Hohen Sonne, Pedersen 27 Kilometer vor dem Ziel die Sprintwertung bei der ersten Zielpassage in Eisenach – unmittelbar danach war ihre Flucht beendet.
Im Anschluss bildete sich im Anstieg über den Vachaer Stein eine neue rund 20-köpfige Spitzengruppe, zu der allerdings nicht der Gesamtführende Alexander Kristoff (Team UAE Emirates) gehörte. Der Norweger erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 1:20 Minuten. Die Spitzengruppe blieb auch im erneuten Aufstieg zur Hohen Sonne größtenteils zusammen, erst auf den letzten drei Kilometern löste sich zunächst Stuyven und bekam kurz darauf Begleitung durch den späteren Sieger Asgreen.

Die Schlussetappe der Deutschland Tour führt heute über 159,5 Kilometer von Eisenach nach Erfurt.

1 *ASGREEN Kasper 22 DQT 04:27:53
2 STUYVEN Jasper 86 TFS ST
3 COLBRELLI Sonny 3 TBM 17
4 LAMPAERT Yves 24 DQT ST
5 SLAGTER Tom-Jelte 165 TDD ST
6 *HIRSCHI Marc 95 SUN ST
7 SKUJINS Toms 85 TFS ST
8 KEUKELEIRE Jens 53 LTS ST
9 ULISSI Diego 66 UAD ST
10 *NARVAEZ PRADO 43 INS ST

GC:
1 STUYVEN Jasper 86 TFS 12:38:21
2 COLBRELLI Sonny 3 TBM 13
3 LUTSENKO Alexey 111 AST 18
4 LAMPAERT Yves 24 DQT 19
5 *HIRSCHI Marc 95 SUN 20
6 ULISSI Diego 66 UAD ST
7 SLAGTER Tom-Jelte 165 TDD 21
8 *VINGEGAARD Jonas 136 TJV 22
9 KEUKELEIRE Jens 53 LTS 23
10 SKUJINS Toms 85 TFS ST

Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
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Deutschland Tour: Kristoff gewinnt turbulente 2. Etappe in Göttingen

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1 KRISTOFF Alexander 61 UAD 04:21:04
2 COLBRELLI Sonny 3 TBM ST
3 LAMPAERT Yves 24 DQT ST
4 SWIFT Ben 45 INS ST
5 STUYVEN Jasper 86 TFS ST
6 JANSE VAN RENSBURG 163 TDD ST
7 *HIRSCHI Marc 95 SUN ST
8 ROOSEN Timo 135 TJV ST
9 SKUJINS Toms 85 TFS ST
10 KEUKELEIRE Jens 53 LTS ST
11 *POLITT Nils 11 TKA ST
GC:
1 KRISTOFF Alexander 61 UAD 08:10:18
2 COLBRELLI Sonny 3 TBM 10
3 LAMPAERT Yves 24 DQT 12
4 *HIRSCHI Marc 95 SUN 13
5 LUTSENKO Alexey 111 AST 14
6 SLAGTER Tom-Jelte 165 TDD ST
7 ULISSI Diego 66 UAD 15
8 STUYVEN Jasper 86 TFS 16
9 JANSE VAN RENSBURG 163 TDD ST
10 SWIFT Ben 45 INS ST
11 *POLITT Nils 11 TKA ST


Foto: Gerhard Plomitzer

Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) hat eine ereignisreiche 2. Etappe der Deutschland Tour im Sprint gewonnen. Auf der welligen Etappe über 202 Kilometer setzte sich der Norweger im Schlusssprint einer dezimierten Gruppe vor Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) und Yves Lampaert (Deceuninck-Quick Step) durch. Mit dem Sieg übernahm Kristoff das Rote Trikot des Gesamtführenden von Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe).
„Während der Etappe hatte ich bereits den Anschluss verloren, ich kam jedoch zurück und im Finale fühlte ich mich immer besser. Im Zielsprint war ich kurz eingebaut, aber ich konnte mich befreien und noch an Colbrelli vorbeifahren. Gestern fühlte ich mich schon gut, aber der Sieg ist natürlich besser“, sagte Kristoff im Ziel. Am Vortag hatte er als Etappenzweiter hinter Ackermann noch knapp den Tagessieg verpasst.
Ackermann verlor hingegen während der Etappe an Boden und erreichte das Ziel mit deutlichem Rückstand. „Wir haben alles versucht, gegen die Bergfahrer haben wir berghoch aber keine Chance. Die Anfangsphase war extrem schnell, da mussten wir mitgehen, und das war am Ende einfach etwas zu viel“, sagte Ackermann im Ziel.
Prägender Fahrer der Etappe war hingegen Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step), der über 100 Kilometer als Solist an der Spitze lag. „Der Tag war nicht einfach, die Strecke war sehr anspruchsvoll. Ich dachte auch an den Sieg, am letzten Anstieg holten sie mich aber zu früh ein, weshalb ich nicht mehr mitfahren konnte. Am Ende war es aber ein guter Trainingstag“, sagte der 19-jährige Belgier.
Nach Start im hessischen Marburg entwickelte sich auf leicht welligem Terrain eine offensive und temporeiche Anfangsphase, aus der nach rund 25 Kilometern eine 25-köpfige Spitzengruppe entsprang. Die Gruppe umfasste unter anderem Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida), Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Simon Geschke (CCC) sowie Emanuel Buchmann und den Gesamtführenden Ackermann von Bora-hansgrohe, kam allerdings nur rund 80 Kilometer weit. Zwischendrin gewann der Italiener Davide Villella (Astana) die erste Bergwertung zur Burg Waldeck und holte sich damit die Führung in dieser Sonderwertung. Die ersten beiden Rennstunden absolvierten die Fahrer mit durchschnittlich 46 km/h.
Im Anschluss dominierte Evenepoel das Teilstück: Der Neu-Profi setzte sich nach 94 Kilometer als Solist ab und fuhr schnell einen Vorsprung von über drei Minuten heraus. Zunächst organisierte Bora-hansgrohe die Verfolgungsarbeit, bei hohem Tempo teilte sich später jedoch das Hauptfeld in zwei Gruppen – zu den abgehängten Fahrern gehörten auch Alaphilippe und Ackermann. Evenepoel gewann noch die zweite Bergwertung an der Herzberger Landstraße sowie die beiden Sprintwertungen in Rosdorf und bei der ersten Zielpassage in Göttingen. An der zweiten Überfahrt an der Herzberger Landstraße holte das dezimierte Feld den Belgier jedoch wieder ein. Auf den letzten acht Kilometern probierten es der U23-Weltmeister Marc Hirschi (Sunweb) und Alexey Lutsenko (Astana) mit einem Vorstoß – allerdings erfolglos. Die Entscheidung fiel im Sprint eines reduzierten Feldes.

Die Deutschland Tour wird morgen mit der 3. Etappe über 189 Kilometer von Göttingen nach Eisenach fortgesetzt.
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
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ETAPPENVORSCHAU 2 Marburg – Göttingen

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Nach der spannenden Auftaktetappe mit Sprintsieger Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) in Halberstadt wird die Deutschland Tour im hessischen Marburg fortgesetzt. Die Etappe verläuft in Richtung Norden nach Göttingen und ist mit 202 Kilometern die längste der diesjährigen Deutschland Tour. Das Teilstück ist anspruchsvoller als am Vortag und fordert die Fahrer unterwegs mit zwei Bergwertungen zur Burg Waldeck nach 67,5 und an der Herzberger Landstraße nach 178,5 Kilometern. Der kurze, giftige Anstieg in Göttingen muss in einer Schlussrunde neun Kilometer vor dem Ziel ein weiteres Mal bewältigt werden und dürfte eine turbulente, offensive Schlussphase einläuten. Attacken sind garantiert und versprechen einen spannenden Kampf um das Rote Trikot des Gesamtführenden.
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EINSCHREIBUNG
10:40 – 11:40
Biegenstrasse,
Marburg
NEUTRALER START
11:50
Biegenstrasse,
Marburg
SCHARFER START
12:05
L3089, Kasseler Str.
Marburg
ZIELEINLAUF
16:40 – 17:08
Weender Landstr..
Göttingen
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DIE HEUTIGE ETAPPE IN ZAHLEN

STRECKE: 202 KM
BERGWERTUNGEN: 2 (Waldeck 1,8km mit Ø 8,7% / Göttingen 1,1km mit Ø 4,6%)
PUNKTEWERTUNG: 2 Zwischensprints (Rosdorf, Göttingen) + Zieleinlauf
BONUS: Bonuswertung (3-2-1 Sek.) in Göttingen und Zieleinlauf (10-6-4 Sek.)
ETAPPENORTE UND EHRENGÄSTE DES TAGES

START Marburg:
Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies
ZIEL Göttingen:
Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler

Dr. Thomas Spiess, Oberbürgermeister
„Als klima- und umweltbewusste Universitätsstadt hat sich das Fahrradfahren in Marburg bereits etabliert, umso mehr freuen wir uns über solch eine Großveranstaltung, mit der wir noch weitere Bürgerinnen und Bürger motivieren können, mehr Fahrrad zu fahren. Unserer Fahrradinfrastruktur bietet eine tolle Grundlage für die Deutschland Tour. “
Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeister
„Die Deutschland Tour 2019 führt die Elite des Radrennsports zum Etappenziel nach Göttingen. Ob als eingefleischte Radsportfans, leidenschaftliche Freizeitradler oder begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer an den Straßen – Göttingen freut sich auf das Spektakel!“
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DEUTSCHLAND TOUR SPLITTER
• EXPO TOUR: Heute stellt der Basketballbundesligist BG Göttingen seine Mannschaft für die kommende Saison vor. Die Teampräsentation beginnt um 15:30 Uhr auf der EXPO-Bühne plus anschließender Autogrammstunde am Stand von Krombacher o,0%.

• RIDE TOUR MARBURG: Der Verein Dynamo Bortshausen e.V. bietet heute drei verschiedene Touren an. An den Touren kann jeder/ jede Rennradfahrer/in teilnehmen. Nachdem die Profis auf die Strecke gegangen sind, macht sich die Ride Tour auf den Weg und freut sich über zahlreiche Begleitung.

• RIDE TOUR GÖTTINGEN: Der Radsportverband Niedersachsen e. V. führt heute eine RTF Landesverbands-Zielfahrt zum Zielbereich an der Weender Landstrasse in Göttingen durch.
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
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Pascal Ackermann sprintet zu souveränem Auftaktsieg bei der Deutschland Tour

Mit einer Strecke durch die Mitte Deutschlands feiert die diesjährige Deutschland Tour das 30-jährige Jubiläum der Öffnung der innerdeutschen Grenze. Die Auftaktetappe der viertägigen Rundfahrt führte das Peloton auf einer 167 km langen Strecke von Hannover in Niedersachsen nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Nach dem Start in der niedersächsischen Landeshauptstadt ging es Richtung Süden, vorbei an der fürstlichen Sommerresidenz Schloss Marienburg, ehe nach dem Anstieg des Sternplatz im Harz, die ehemalige innerdeutsche Grenze überquert wurde. Praktisch mit dem Startschuss setzte sich eine 4-Mann starke Fluchtgruppe ab, aber das Peloton, angeführt von Marcus Burghardt, ließ das Quartett nicht allzu weit entkommen und der Abstand zum Feld betrug während des Tages nie mehr als vier Minuten. Im Anstieg des teilweise bis zu 15 Prozent steilen Steinplatz, rund 80 km vor dem Ziel, begann das Feld die Aufholjagd und der Vorsprung reduzierte sich auf rund 2 Minuten. Die Tempoverschärfung, auch diesmal angeführt von BORA – hansgrohe, machte sich bezahlt, und mit noch rund 10 km bis zum Ziel konnten die Sprinter-Teams das Feld rechtzeitig vor Halberstadt wieder einholen. Wenige Kilometer vor dem Zielstrich zerfiel das Feld etwas, und ein Fahrer versuchte sich abzusetzen, doch BORA – hansgrohe war sehr aufmerksam an der Spitze, und das Feld rollte schnell wieder zusammen. Auf den letzten 4 km übernahm das Team aus Raubling voll das Kommando und raste mit einer Geschwindigkeit von mehr als 65 km dem Ziel entgegen. Auf der Zielgeraden hatte das deutsche Team noch einige Fahrer vorne und auf den letzten 500 m zog Rudi Selig seinem Sprintkapitän Ackermann den Sprint mustergültig an. Der Pfälzer konnte auf der Ziellinie die Etappe zu seinen Gunsten entscheiden, und krönte damit die Vorarbeit seines Teams mit seinem ersten Sieg bei der Deutschland Tour. Damit holte sich Ackermann auch das rote Trikot des Gesamtführenden.
Ergebnis
01 P. Ackermann 3:49:30
02 A. Kristoff +0:00
03 S. Consonni +0:00
Reaktionen im Ziel
„Alles ist heute toll gelaufen. Hier bei der Deutschland Tour herrscht einfach eine fantastische Stimmung und das hat mich wirklich motiviert. Nach dem Rennen in Hamburg war ich etwas ratlos, weil ich mir das Ergebnis nicht ganz erklären konnte. Aber heute hat alles viel besser geklappt. Ich habe mit dem Team noch einmal viel trainiert und das hat sich bezahlt gemacht. Ich hatte heute gute Beine und bin glücklich, dass es uns gelungen ist, hier einen Sieg einzufahren. Zudem noch das Rote Trikot des Gesamtführenden und das weiße Trikot, das ist natürlich richtig geil. Wir haben erstmal unser Ziel erreicht und wir werden jetzt sehen, was wir in den nächsten Tagen alles erreichen können.“ – Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer
„Wir haben das Rennen von Anfang an gut kontrolliert und die Mannschaft ist ein starkes Rennen gefahren. Alle unsere Fahrer waren im Finale noch dabei. Emanuel Buchmann hat einen super Job gemacht und alle anderen sind, wie gewohnt, sehr gut angefahren. Pascal ist einen beeindruckenden Sprint gefahren. Ich glaube, wir haben verdient gewonnen und werden diesen Erfolg auch heute Abend feiern. Es ist schön, die erste Etappe zu gewinnen und das rote Trikot zu holen, denn damit haben wir unser Soll schon erfüllt.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

ACKERMANN GEWINNT AUFTAKT DER DEUTSCHLAND TOUR IN HALBERSTADT

Der Auftakt der Deutschland Tour gehörte ganz den Sprintern. Nach 167 Kilometern und Start in Hannover entschied Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) das Kräftemessen der schnellen Leute in Halberstadt. Damit übernahm der Sprinter aus Kandel gleichzeitig das erste Rote Trikot des Gesamtführenden dieser Deutschland Tour. Platz zwei auf der leicht ansteigenden Zielgeraden ging an den Norweger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates), der vor seinem italienischen Teamkollegen Simone Consonni die Ziellinie überquerte.

„Wir hatten es heute nicht einfach, jedes Team hatte uns auf dem Kieker und wollte uns den Sieg streitig machen. Wir haben aber die Ruhe behalten und das Team hat im Finale einen unglaublichen Job gemacht. Auf dem letzten Kilometer haben wir sogar noch ein wenig taktiert und uns noch einmal kurz zurückfallen lassen. Mit der Gesamtführung müssen wir nun von Tag zu Tag schauen. Es wird sehr schwer, wir werden aber alles versuchen, hier noch eine Etappe zu gewinnen“, sagte Ackermann.

Foto: Gerhard Plomitzer
„Das Finale war sehr hart und Consonni hat mich perfekt in Position gefahren, aber 400 Meter vor dem Ziel wurde ich etwas in den Wind gedrückt und verlor meinen Anfahrer. Ackermann war heute eindeutig der stärkste Fahrer. Und Platz zwei und drei für unser Team ist kein schlechtes Resultat“, sagte der Etappenzweite Kristoff.

„Es war eine relativ entspannte Etappe. Erst kurz vor dem Bonussprint wurde es hektischer, da haben einige Fahrer den Anschluss verloren. Im Finale war es viel links und rechts und dann ging es auch noch zum Finale leicht hoch. Natürlich ist es mit dem Sieg durch Pascal ein super Start für die Deutschland Tour“, sagte Politt im Ziel.

Nach Start in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover erreichte die Strecke mit dem Zwischensprint nach 78,5 Kilometern in Seesen ihren ersten Höhepunkt. Zu dieser Zeit lag eine Fluchtgruppe mit Nikodemus Holler (Bike Aid), Igor Boev (Gazprom-RusVelo), Joshua Huppertz (Team Lotto – Kern Haus) und Julien Bernard (Trek-Segafredo) an der Spitze des Rennens. Die Gruppe hatte sich direkt nach Etappenbeginn aus dem Feld abgesetzt. Huppertz gewann in Seesen die fünf Punkte für die Sprintwertung.
Auch die einzige Bergwertung hinauf zum Sternplatz (498 Meter hoch) wurde wenige Kilometer später unter den Ausreißern entschieden: Am bis zu 15 Prozent steilen Anstieg sicherte sich der Franzose Bernard vom Team Trek Segafredo die drei Punkte und das erste blaue Bergtrikot dieser Deutschland Tour. Im Anschluss führte die Strecke über die ehemalige innerdeutsche Grenze nach Sachsen-Anhalt und größtenteils flach bis nach Halberstadt. Entsprechend übernahmen die Sprinterteams mehr und mehr die Kontrolle über das Rennen: 50 Kilometer vor dem Ziel betrug der Vorsprung der Spitzengruppe noch knapp zwei Minuten. Der Maximalvorsprung hatte zwischenzeitlich bei über vier Minuten gelegen.

Der Aachener Huppertz gewann nach 133 Kilometern ebenfalls den zweiten Zwischensprint in Osterwieck. 18 Kilometer später erreichte Bernard als letzter Ausreißer noch die Bonuswertung in der Gemeinde Huy und sicherte sich drei Sekunden Zeitbonifikation für die Gesamtwertung, anschließend war aber auch sein Fluchtversuch beendet. Danach gehörte den Sprintern die Bühne – mit dem besten Ausgang für Ackermann. Damit revanchierte sich der 25-Jährige für seinen zweiten Platz zum Auftakt der Deutschland Tour im Vorjahr.

Die Deutschland Tour wird morgen über 202 Kilometer von Marburg nach Göttingen fortgesetzt. Es ist die längste Etappe der diesjährigen Rundfahrt.

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 3:49:30
2 Alexander Kristoff (Nor) Uae Team Emirates
3 Simone Consonni (Ita) Uae Team Emirates
4 Cees Bol (Ned) Team Sunweb
5 Jasper Stuyven (Bel) TrekSegafredo
6 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep
7 Reinardt Janse van Rensburg (RSA) Team Dimension Data
8 Nico Denz (Ger) Ag2r la Mondiale
9 Nils Politt (Ger) Team Katusha Alpecin
10 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
11 Ben Swift (GBr) Team Ineos
12 André Greipel (Ger) Team Arkea-Samsic
GC:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 3:49:20
2 Alexander Kristoff (Nor) Uae Team Emirates 0:00:04
3 Simone Consonni (Ita) Uae Team Emirates 0:00:06
4 Tom-Jelte Slagter (Ned) Team Dimension Data 0:00:08
5 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:09
6 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:10
7 Jasper Stuyven (Bel) TrekSegafredo
8 Reinardt Janse van Rensburg (RSA) Team Dimension Data
9 Nico Denz (Ger) Ag2r la Mondiale
10 Nils Politt (Ger) Team Katusha Alpecin
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
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Weltstar-Treffen bei der Deutschland Tour

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Grand Tour-Gewinner, dazu mehr als ein Dutzend Etappensieger der Tour de France, Welt-, Europa- und Landesmeister, Monument-Gewinner, Radsport-Ikonen und aufstrebende Youngsters – die Deutschland Tour bringt das Who is Who des Radsports zusammen. Neben den deutschen Top-Fahrern wurden namhafte internationale Profis in die vorläufigen Aufgebote der 22 Mannschaften benannt. Die Deutschland Tour führt vom 29. August bis zum 1. September von Hannover nach Erfurt.

Der Führende der Weltrangliste und einer der Top-Stars der diesjährigen Tour de France startet bei der Deutschland Tour: Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick Step/Foto ©ASO_Broadway). Für 14 Tage trug er im Juli das Gelbe Trikot und eroberte die Herzen der Fans. Bei der Deutschland Tour gehört der Publikumsliebling zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Vor allem die Anstiege der dritten Etappe im Thüringer Wald liegen dem 27-Jährigen. Mit Remco Evenepoel hat sein Team gleich ein zweites Ass im Ärmel. Der 19-jährige Youngster, gerade Europameister im Zeitfahren geworden, lässt seine älteren Kollegen im Feld oft staunend zurück. Die Strecke der Deutschland Tour bietet genügend Gelegenheiten für eine Attacke mit Solo-Sieg, wie zuletzt bei der Clásica San Sebastian.

Auch das Siegerteam der Tour de France, Team Ineos, präsentiert den deutschen Fans eine Top-Mannschaft. Geraint Thomas (Foto ©ASO_Broadway) kommt nach seiner Premiere im letzten Jahr wieder gern zurück zur Deutschland Tour. Neben dem Zweitplatzierten der Tour de France startet auch der ehemalige Weltmeister und Gewinner von Mailand-Sanremo Michal Kwiatkowski, der sich mit dem Profil der Klassikerrundfahrt wohlfühlt.

Aber das Terrain liegt auch EF Education First. Das Team aus den USA reist mit Alberto Bettiol, dem Gewinner der diesjährigen Flandern-Rundfahrt, zur Deutschland Tour. Dort trifft er auf die beiden Fahrer, die er im April auf die Podiumsplätze verwiesen hat: Kasper Asgreen (Deceuninck – Quick Step) und Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates/Foto ©ASO_Ballet). Der Rekordsieger des deutschen Radklassikers Eschborn-Frankfurt ist Teil eines prominent besetzten Teams, denn neben ihm wurden auch Diego Ulissi, Dritter des Flèche Walonne und Gewinner der Slowenien-Rundfahrt, sowie Dan Martin nominiert. Ganze sechs Jahre ist es her, seit der irische Routinier ein deutsches Radrennen betritt.

Wie Martin hat auch Richie Porte (Trek-Segafredo/Foto ©ASO_Ballet) bereits 14 Starts bei dreiwöchigen Landesrundfahrten in den Beinen. Der Australier kommt an der Seite seines Teamkollegen Jasper Stuyen, der in den Sprints der Deutschland Tour seinen ersten Saisonsieg anstrebt. Dort muss er sich nicht nur gegen die deutschen Topsprinter, sondern auch gegen Caleb Ewan (Lotto-Soudal) beweisen. Mit Hilfe seines deutschen Anfahrers Roger Kluge will der endschnelle Australier an die Erfolgsserie der Tour de France anknüpfen, wo er drei Etappen für sich entschied.

Mit Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida/Foto ©ASO_Ballet) hat sich ein weiterer Etappensieger der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt für die Deutschland Tour angekündigt. Die drei Grand Tours hat er genauso gewonnen wie die italienischen Monumente. Sein Teamkollege Matej Mohorič hat sich im letzten Jahr als Sieger der Deutschland Tour feiern lassen, der „Hai von Messina“ will den Titel nun verteidigen.

Die Deutschland Tour 2019 wird eines der besten Pelotons in dieser Saison zusammenbringen. Dieses außergewöhnlich hohe sportliche Niveau zeigt die Weiterentwicklung des Rennens. Nachdem wir uns bereits über den Aufstieg in die HC-Klasse, das große Interesse der WorldTeams und die deutschen Top-Stars gefreut haben, ist die Meldung der zahlreichen internationalen Spitzenfahrer nun das i-Tüpfelchen“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.

Foto: Gerhard Plomitzer
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ETAPPENVORSCHAU 1 Hannover – Halberstadt

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Die 2. Auflage der Deutschland Tour setzt sich in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover in Bewegung und führt über 167 Kilometer nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Zwar begibt sich das Teilstück in die Nähe des Harzes, von topografischen Herausforderungen bleiben die Fahrer zum Auftakt aber größtenteils verschont: Lediglich eine Bergwertung hinauf zum Sterneplatz steht im Programm – allerdings mit einer Steigung von bis zu 15 Prozent. Rennentscheidend dürfte der Anstieg 81 Kilometer vor dem Ziel aber nicht werden. Im Finale muss noch ein letzter Hügel in der Gemeinde Huy bezwungen werden, ansonsten ist die Ankunft flach und sollte in einem spektakulären Kräftemessen der Sprinter enden. Besonderer Anreiz: Neben dem Tagessieg winkt das erste Rote Trikot des Gesamtführenden dieser Deutschland Tour.
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EINSCHREIBUNG
11:50 – 12:50
Trammplatz,
Hannover
NEUTRALER START
13:05
Friedrichswall,
Hannover
SCHARFER START
13:20
L389, Wülfeler Str.
Hannover
ZIELEINLAUF
17:07 – 17:30
Derenburger Str.
Halberstadt
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DIE HEUTIGE ETAPPE IN ZAHLEN

STRECKE: 167 KM
BERGWERTUNGEN: 1 (2,8KM mit 6,4%)
PUNKTEWERTUNG: 2 Zwischensprints (Seesen, Osterwieck-Berssel) + Zieleinlauf
BONUS: Bonuswertung (3-2-1 Sek.) in Huy Neinstedt und Zieleinlauf (10-6-4 Sek.)

ETAPPENORTE UND EHRENGÄSTE DES TAGES

START Hannover:
Innenminister Boris Pistorius
Bürgermeister Thomas Hermann
Stadträtin Konstanze Beckedorf
Miss Germany Nadine Berneis
ZIEL Halberstadt:
Oberbürgermeister Andreas Henke
Innenminister Holger Stahlknecht

Sabine Tegtmeyer-Dette,
Erste Stadträtin, Hannover
„Wir freuen uns und wir sind stolz, dass dieses im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Ereignis von Hannover aus auf die Reise geht. Mit der Deutschland Tour ist es uns gelungen, ein international bedeutendes Sportevent in die niedersächsische Landeshauptstadt zu holen. Wir freuen uns, Radsport der Extraklasse zu Gast zu haben. Die Menschen in Hannover und die hoffentlich zahlreichen auswärtigen Gäste bekommen ein weiteres Sommer-Highlight in unserer Stadt präsentiert.“
Andreas Henke,
Oberbürgermeister Halberstadt
„Wir sind hocherfreut und sehr stolz, als Zielort für die erste Etappe dieses Mega-Sportereignisses ausgewählt worden zu sein! Halberstadt wird den Teams der Weltelite des Radsports einen gebührenden Empfang unter besten Bedingungen bereiten.“

Großer Auftakt der Deutschland Tour

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In Kürze:
• Vier anspruchsvolle Etappen (717,5 Kilometer) im Herzen Deutschlands
• Strecke als Hommage an 30-jähriges Jubiläum der Öffnung der innerdeutschen Grenze
• International hochkarätiges Fahrerfeld: mehr als ein Dutzend Etappensieger der Tour de France, die beiden früheren Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas (Team Ineos) und Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) sowie der Weltranglistenerste Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step)
• Die deutschen Top-Stars: Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe), der im Juli die Tour de France sensationell auf Platz vier abschloss, der Vorjahreszweite Nils Politt (Katusha-Alpecin) und Sprinter Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
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Klassikeretappen als Erfolgsformel der Deutschland Tour

Im Vorjahr feierte die Deutschland Tour eine überaus erfolgreiche Premiere und verspricht auch 2019 auf vier abwechslungsreichen Etappen ein offenes und ereignisreiches Rennen. Die diesjährige Strecke führt durch das Herz Deutschlands und erinnert anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls an die Öffnung der innerdeutschen Grenze. Nach Start in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ist zum Auftakt in Halberstadt eine Sprintentscheidung das wahrscheinlichste Szenario, die folgenden drei Etappen nach Göttingen, Eisenach und Erfurt fallen im Finale hingegen deutlich anspruchsvoller aus. „Nachdem unser Konzept im letzten Jahr so erfolgreich war, wollten wir unbedingt wieder vier Klassikeretappen entwerfen. Davon fühlen sich sowohl Sprinter als auch angriffslustige Puncheure angesprochen. Diese Abwechslung hält die Deutschland Tour bis zum letzten Meter offen“, sagt der Sportliche Leiter der Deutschland Tour, Fabian Wegmann. Perfekte Bedingungen für einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2019.
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Die Deutschen Stars

Mit Emanuel Buchmann hat der deutsche Radsport endlich wieder einen Fahrer für die Topplätze großer Landesrundfahrten. Bei der Tour de France im Juli erreichte der Ravensburger sensationell den vierten Platz in der Gesamtwertung. Auch für die Deutschland Tour hat Buchmann hohe Ziele. Emanuel Buchmann: „Es ist toll, vor den deutschen Fans zu fahren. Die Strecke ist für mich womöglich zu leicht, deshalb werde ich vor allem meine Mannschaft unterstützen. Wir haben ein starkes Team und wollen mit Pascal Ackermann mindestens eine Etappe gewinnen. Ihm traue ich aber auch in der Gesamtwertung einiges zu. Ich werde die Rundfahrt dagegen vor allem zum Training nutzen.“

Neben Buchmann peilt Nils Politt ein Top-Ergebnis in der Gesamtwertung an – immerhin erreichte der Klassikerspezialist aus Köln im Vorjahr Platz zwei im Klassement und feierte auf der Schlussetappe nach Stuttgart seinen ersten Profisieg. Nils Politt: „Es wird wieder eine schöne Deutschland Tour und ich hoffe auf viele Menschen am Straßenrand. Dieses Jahr ist das Starterfeld sehr gut besetzt und noch einmal besser als im vergangenen Jahr. Mein Favorit ist Deceuninck-Quick-Step, die haben echt ein starkes Team. Ich werde von Tag zu Tag schauen, das habe ich im vergangenen Jahr auch gemacht und es hat gut geklappt. Ich schiele aber schon auf die Gesamtwertung.“

Foto: Gerhard Plomitzer
Pascal Ackermann wird sich hingegen dick den sprinterfreundlichen Auftakt nach Halberstadt angekreuzt haben. Der Sprinter aus Kandel stieß mit zwei Tagessiegen beim diesjährigen Giro d’Italia endgültig in die Weltspitze der Sprinter vor. Im Vorjahr verpasste er knapp einen Tagessieg bei der Deutschland Tour – dieses Jahr soll es besser laufen. „Es wird eine interessante und spannende Rundfahrt. Die erste Etappe ist mein Hauptziel, die möchte ich nach Platz zwei im Vorjahr unbedingt gewinnen. Der Parcours ist im Anschluss aber anspruchsvoll und liegt vielen Fahrern. Daher muss an den Tagen danach schauen, wie es läuft und was ich noch erreichen kann.“, blickt Pascal Ackermann optimistisch auf die Rundfahrt.
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Die Youngster Kämna und Evenepoel
Für Furore bei der Deutschland Tour wollen auch zwei Jungstars sorgen. Im vergangenen Jahr gehörte Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step) noch zu den Junioren, ein Jahr später düpiert der 19-Jährige regelmäßig die ältere Konkurrenz bei den Profis. Zuletzt gewann er die Clásica San Sebastián und den EM-Titel im Zeitfahren und wird bereits mit dem großen Eddy Merckx verglichen. Die Radsportszene staunt über den belgischen Überflieger und ist gespannt auf seinen Auftritt bei der Deutschland Tour. „Für mich ist es das erste Rennen in Deutschland und freue mich auf die Rundfahrt. Ich fühle mich frisch und bin motiviert. Wir haben bei Deceuninck-Quick Step mit Julian Alaphilippe und Yves Lampaert allerdings auch noch andere gute Fahrer. Entscheidend werden meiner Meinung nach die Etappen zwei und vier, an diesen Tagen wird die Gesamtwertung entschieden.“

Ebenfalls enorm weit für sein Alter ist Lennard Kämna (Team Sunweb). Der 22-jährige legte im Juli ein beeindruckendes Debüt bei der Tour de France hin und glänzte vor allem in den Bergen mit guten Ergebnissen. Daran möchte er bei der Deutschland Tour anknüpfen. „Mein erstes Ziel ist es, in Erfurt anzukommen. Meine Form ist nicht mehr ganz so gut, das habe ich in Hamburg gemerkt. Ich werde aber trotzdem versuchen, vorne mitzufahren und hier und da mal anzugreifen. Die Konkurrenz ist aber stark.“
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Rundfahrer-Ass Vincenzo Nibali
Vincenzo Nibali gilt als einer der komplettesten Fahrer seiner Generation: Der Italiener gewann neben der Tour de France, dem Giro d’Italia und der Vuelta a Espana auch prestigeträchtige Eintagesklassiker wie die Lombardei-Rundfahrt und Mailand-Sanremo. Das macht ihn auch bei den Klassikeretappen der Deutschland Tour zu einem ernsthaften Kandidaten für den Gesamtsieg. „Ich war das letzte Mal 2005 bei der Deutschland Tour und kann mich erinnern, dass ich am Ende sehr müde und gestresst war. Damals war die Rundfahrt aber auch noch länger. Das Starterfeld ist in diesem Jahr sehr stark. Die Etappen sind spannend, aber für mich nicht bergig genug. Daher werde ich wohl in erster Linie für unseren Sprinter Sonny Colbrelli arbeiten.“, so Vincenzo Nibali.
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