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UCI Track Champions League 2021

27. November 2021 – Die deutschen Sprintstars liegen nach der Premiere der UCI Track Champions League auf Mallorca aussichtsreich im Rennen um das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Bei den Frauen führt Emma Hinze die Sprint League vor der Kanadierin Kelsey Mitchell an, dahinter folgt Lea Sophie Friedrich auf Rang drei. Bei den Männern belegt Stefan Bötticher vor der zweiten Station im litauischen Panevézys Platz zwei hinter dem Niederländer Harrie Lavreysen.

Vor den Rennen am heutigen Samstag (ab 17:30 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1) hat eurosport.de exklusiv mit der amtierenden dreifachen Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich und dem zweimaligen Weltmeister Stefan Bötticher über ihre Eindrücke des ersten Rennabends der UCI Track Champions League sowie ihren weiteren Ambitionen im Verlauf der Serie gesprochen.

Lea Sophie Friedrich über…
…ihren ersten Eindruck von der UCI Track Champions League: “Die Veranstalter haben sich wirklich bei jedem Detail Gedanken gemacht. Es ist echt eine coole Sache und ich hoffe, dass der Sport dadurch noch bekannter wird und viele Leute sehen, was das eigentlich für ein geiler Sport ist. Alle haben mir gesagt, dass es eine megageile Show und eine richtig, richtig coole Veranstaltung war! Ich habe wirklich nur positives Feedback bekommen.”
…ihr Verhältnis zu Emma Hinze, die sowohl Freundin als auch Konkurrentin ist: “Wir wissen natürlich, wie die andere tickt und lernen uns von Rennen zu Rennen auch immer besser kennen. Emma und ich verstehen uns gut, auch wenn es schon mal Zeiten gab, wo das ein wenig anders und nicht so leicht war. Aber mittlerweile haben wir gelernt damit umzugehen, dass wir Gegnerinnen sind, aber gleichzeitig auch Freundinnen sein können und das auf der Bahn trennen.
Ich fahre gerne gegen sie und es ist einfach immer wieder ein Vergnügen, mit ihr gemeinsam auf der Bahn zu sein – und mit ihr zusammen Erfolge einzufahren. Ich respektiere ihre Leistung, ich freue mich für sie bei ihren Erfolgen und genieße es, den Sport zusammen mit ihr zu erleben. Ich weiß, wie hart sie arbeitet und es tut uns beiden gut, dass wir auch ab und zu gemeinsam trainieren: das macht uns beide stärker und bringt uns voran.”
Stefan Bötticher über…
…Runde eins auf Mallorca und das erhaltene Feedback zur Premiere der UCI Track Champions League: “Das war ein super Einstand in so eine Premiere wie die Champions League mit einer solchen Fernseh-Präsenz. Definitiv eine sehr coole Veranstaltung. Mich hat zum Beispiel die Lasershow direkt am Anfang begeistert, das war einfach nochmal eine andere Liga – gerade auch für die Zuschauer am Fernseher. Das Feedback bei allen, die wir danach gefragt haben, war sehr, sehr positiv. Das Event macht richtig was her, weil die Aufmachung einfach ganz anders war als alles, was wir davor hatten.”
…seine Ziele für die ausstehenden vier Renntage: „Ich bin Rennfahrer genug, um zu sagen: Ich suche immer meine Chance und gehe nicht nur an den Start, um Zweiter oder Dritter zu werden. Das Ziel ist es, nach dem starken Auftakt jetzt dran zu bleiben.“
…das Preisgeld bei der UCI Track Champions League: „Das ist schon ein großes Preisgeld, das da winkt. Was ich aber auch sehr gut finde, ist die massive TV-Präsenz – das macht für uns gegenüber Sponsoren viel aus und ist ein echter Gewinn. Dazu kommt das langfristige Engagement für die Champions League: Dass Eurosport da für acht Jahre investiert, ist ein riesiger Schritt, der uns Rückhalt gibt!“
Eurosport überträgt die zweite Runde der UCI Track Champions League aus der Cido Arena in Panevézys (Litauen) am 27. November von 17:30 bis 21:20 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream auf eurosport.de und bei Eurosport mit Joyn. Zudem ist das Event bei GCN+ zu sehen.
Die weiteren Sendetermine der UCI Track Champions League:

• 3. Station – London
Freitag, 3. Dezember | 20:00 bis 23:15 Uhr | Eurosport 1
• 4. Station – London
Samstag, 4. Dezember | 19:45 bis 23:15 Uhr | Eurosport 1
• 5. Station – Tel Aviv
Samstag, 11. Dezember | 17:40 bis 21:00 Uhr | Eurosport 1

DAS FORMAT
Sowohl die Männer- als auch die Frauenserie sind zweigeteilt. Es wird jeweils eine Siegerin/ein Sieger in Sprint und Ausdauer gekürt. In jeder Serie kämpfen 18 Fahrer:innen um den Sieg.
SPRINT-RENNEN
Die Serie ist auf die beiden spannendsten Sprintformate des Radsports reduziert.
Keirin: Aus drei Vorläufen mit je sechs Fahrern qualifizieren sich die beiden ersten pro Lauf für das Finale. Ein Keirin-Rennen läuft über fünf Runden im Bahnradoval, wobei in den ersten beiden Runden ein Schrittmacher das Feld anführt, bevor dann der Kampf um den Sieg beginnt.
Sprint: In sechs Vorläufen mit je drei Fahrern werden aus den 18 Teilnehmern sechs Halbfinalisten ermittelt. Aus den beiden Halbfinals mit wiederum je drei Fahrern rücken dann die beiden Sieger ins Finale vor. In jedem Lauf geht es darum, am Ende von drei Runden im Velodrom an der Ziellinie das Rad vorne zu haben.
ENDURANCE-RENNEN
Auch hier wurden die beiden Rennformen ausgewählt, die die meiste Dramatik versprechen. Dabei treten alle Fahrer:innen gleichzeitig an.
Scratch: Das Rennen wird über eine Distanz von fünf Kilometern ausgetragen, alle 18 Fahrer gehen gemeinsam ins Rennen. Nach 20 Runden steht fest, wer der Sieger ist und wie die Punkteverteilung aussieht.
Elimination: Auch in diesem Rennen starten alle Fahrer gemeinsam, dann scheidet alle zwei Runden der jeweils letzte Fahrer im Feld aus.
PUNKTE UND RANKING
Das Ranking innerhalb der UCI Track Champions League ergibt sich aus den Punkten, die die Fahrer:innen mit ihren Leistungen in jedem Rennen sammeln (siehe Beispiel unten). Die Punkte werden in einer Rangliste erfasst. Gesamtsieger:in in jeder Kategorie ist, am Ende der Serie die meisten Punkte auf dem Konto hat. Am Ende jeder Runde erhalten die aktuell Führenden jeder Kategorie das Leadertrikot der UCI Track Champions League, das sie bei der nächsten Runde tragen dürfen.
Quelle: www.eurosport.de

Weltmeisterin Hinze fiebert Champions-League-Start entgegen

“Da geht alles Schlag auf Schlag”: Weltmeisterin Hinze fiebert Champions-League-Start entgegen

• Hinze über die UCI Track Champions League: “Kurz aber hart – das gefällt mir. Es wird eine richtige Show”
• Premiere der UCI Track Champions League am 6. November live im Free-TV bei Eurosport 1

02. November 2021 – Am Samstag fällt im Velodrom von Mallorca der Startschuss für die erste Saison der neugeschaffenen UCI Track Champions League. Eurosport hat im Vorfeld der Premiere mit Emma Hinze gesprochen. Die fünfmalige Weltmeisterin ist als Founding Rider eine der gesetzten Sprinterinnen im Feld und freut sich auf die Atmosphäre und das Flair, die der kompakte Eventablauf zur TV-Primetime versprechen. Die 24-Jährige hofft, dass der hochgetaktete, action-geladene Abend mit vielen technischen Features und visuellen Effekten neue Zuschauer füf den Bahnradsport begeistern kann.
Unten finden Sie die Aussagen von Emma Hinze zu den unterschiedlichen Themenkomplexen, die sie mit Quellnennung „Eurosport“ gerne in ihre Berichterstattung aufnehmen können. Über eine zusätzliche Rückverlinkung auf die Seite von eurosport.de würden wir uns freuen.
Emma Hinze im Eurosport-Interview über…
…die Besonderheiten der UCI Track Champions League: „Ich finde es gut, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind und dass wir die gleichen Strecken fahren. Das geht bei den Events alles Schlag auf Schlag. Kurz aber hart – das gefällt mir. Es wird eine richtige Show mit vielen Lichteffekten und Musik. Es ist lohnt sich, die Events im Fernsehen oder in den Arenen zu erleben.“
…das Konzept und die Vorzüge der neuen Serie: „Es ist aufregend. Aber ich freue mich auf die gesamte Serie, weil sie neu ist. Da wurden sich viele Gedanken gemacht, wie man den Leuten zeigen kann, wie aufregend unser Sport ist. Mir gefällt das gesamte Konzept sehr gut. Wir zeigen den Leuten in kurzer Zeit, wie unser Sport funktioniert. Wir fahren nicht den ganzen Tag. Es sind nur ein paar Rennen, aber die sind richtig heiß. Mir gefällt es auch, dass die Serie sechs Wochen lang immer wieder im TV zu sehen ist. So können sich die Leute das immer wieder anschauen und haben die Möglichkeit, unseren Sport und seine Disziplinen besser zu verstehen.“
…den Rückenwind, den sie von den Weltmeisterschaften mitnimmt: „Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl aus der WM. Es gibt mir schon Rückenwind zu sehen, dass meine Leistung stimmt und gut ist – und dass ich sie vor allem auch abrufen kann, was mir in Tokio vielleicht nicht so gut gelungen ist.“
…ihre größten Rivalinnen bei der UCI Track Champions League: „Die eine große Konkurrentin ist sicherlich Kelsey Mitchell aus Kanada, aber dann ist da auch noch Lea – als dreifache Weltmeisterin ist sie natürlich auch eine Rivalin.”
Das komplette Interview mit Emma Hinze finden Sie hier: https://www.eurosport.de/bahnradsport/uci-track-champions-league/2021-2022/emma-hinze-fiebert-dem-start-der-uci-track-champions-league-entgegen_sto8605505/story.shtml

03. November 2021 – Am Samstag wird ein neues Kapitel in der Geschichte des Bahnradsports aufgeschlagen – mit dem Super Launch Mallorca beginnt die erste Saison der UCI Track Champions League. 72 der besten Bahnradsportler:innen – zusammen gewannen sie 29 olympische Medaillen und 63 UCI-Bahnrad-Weltmeistertitel – treten im Velòdrom Illes Balears in der ersten Runde der neuen, actiongeladenen Serie gegeneinander an.
Deutschland wird durch vier Fahrer:innen in der Kategorie Sprint vertreten. Als Founding Rider führt die fünfmalige Weltmeisterin Emma Hinze das Quartett an. Als Rivalin aus dem eigenen Land ist zudem Lea Sophie Friedrich dabei, die bei der Bahnrad-WM in Roubaix drei WM-Titel gewann – einen davon gemeinsam mit Hinze im Teamsprint. Bei den Männern ruhen die deutschen Hoffnungen auf dem viermaligen Weltmeister Maximilian Levy, der die UCI Track Champions League dazu nutzen möchte, sich auf der großen Bühne vom Bahnradsport zu verabschieden, und auf dem zweimaligen Weltmeister Stefan Bötticher.
Radsportfans erhalten während der Live-Übertragungen der Rennen umfangreiche Fahrerdaten in Echtzeit. AWS stellt Wattzahl, Herzfrequenz, Trittfrequenz und andere wichtige Messwerte zur Verfügung und bietet den Zuschauern damit einzigartige Einblicke in die Leistung der Athlet:innen.

DAS RENNPROGRAMM
19:00: Beginn der Veranstaltung
• Sprint / Männer / 1. Runde
• Keirin / Frauen / 1. Runde
• Scratch / Frauen
• Sprint / Männer / Halbfinale
• Keirin / Frauen / Finale
• Scratch / Männer
• Sprint / Männer / Finale
• Sprint / Frauen / 1. Runde
• Ausscheidung / Frauen
• Keirin / Männer / 1. Runde
• Sprint / Frauen / Halbfinale
• Ausscheidung / Männer
• Keirin / Männer / Finale
• Sprint / Frauen / Finale
22:00: Ende der Veranstaltung

DAS FORMAT
Sowohl die Männer- als auch die Frauenserie sind zweigeteilt. Es wird jeweils eine Siegerin/ein Sieger in Sprint und Ausdauer gekürt. In jeder Serie kämpfen 18 Fahrer:innen um den Sieg.
Sprintrennen
Die Serie ist auf die beiden spannendsten Sprintformate des Radsports reduziert.
Keirin: Aus drei Vorläufen mit je sechs Fahrern qualifizieren sich die beiden ersten pro Lauf für das Finale. Ein Keirin-Rennen läuft über fünf Runden im Bahnradoval, wobei in den ersten beiden Runden ein Schrittmacher das Feld anführt, bevor dann der Kampf um den Sieg beginnt.
Sprint: In sechs Vorläufen mit je drei Fahrern werden aus den 18 Teilnehmern sechs Halbfinalisten ermittelt. Aus den beiden Halbfinals mit wiederum je drei Fahrern rücken dann die beiden Sieger ins Finale vor. In jedem Lauf geht es darum, am Ende von drei Runden im Velodrom an der Ziellinie das Rad vorne zu haben.
Ausdauerrennen
Auch hier wurden die beiden Rennformen ausgewählt, die die meiste Dramatik versprechen. Dabei treten alle Fahrer:innen gleichzeitig an.
Scratch: Das Rennen wird über eine Distanz von fünf Kilometern ausgetragen, alle 18 Fahrer gehen gemeinsam ins Rennen. Nach 20 Runden steht fest, wer der Sieger ist und wie die Punkteverteilung aussieht.
Ausscheidungsfahren: Auch in diesem Rennen starten alle Fahrer gemeinsam, dann scheidet alle zwei Runden der jeweils letzte Fahrer im Feld aus.
PUNKTE UND RANKING
Das Ranking innerhalb der UCI Track Champions League ergibt sich aus den Punkten, die die Fahrer:innen mit ihren Leistungen in jedem Rennen sammeln (siehe Beispiel unten). Die Punkte werden in einer Rangliste erfasst. Gesamtsieger:in in jeder Kategorie ist, wer am Ende der Serie die meisten Punkte auf dem Konto hat. Am Ende jeder Runde erhalten die aktuell Führenden jeder Kategorie das Leadertrikot der UCI Track Champions League, das sie bei der nächsten Runde tragen dürfen.

Eurosport überträgt die erste Runde der UCI Track Champions League aus dem Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca am 6. November von 18:45 bis 22:15 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream auf eurosport.de und bei Eurosport mit Joyn. Zudem ist das Event bei GCN+ zu sehen.
Die weiteren Sendetermine der UCI Track Champions League:
• 2. Station – Panevézys
Samstag, 27. November | 18:00 bis 21:00 Uhr | Eurosport 1
• 3. Station – London
Freitag, 3. Dezember | 20:00 bis 23:00 Uhr | Eurosport 1
• 4. Station – London
Samstag, 4. Dezember | 20:00 bis 23:00 Uhr | Eurosport 1
• 5. Station – Tel Aviv
Samstag, 11. Dezember | 18:00 bis 21:00 Uhr | Eurosport 1

Sprintstars Hinze und Levy für UCI Track Champions League vorqualifiziert

• Olympiasieger:innen und Weltmeister:innen unter den vorqualifizierten Fahrer:innen
• Levy exklusiv: “Persönliche Abschiedstournee verlängern”
• Premiere der UCI Track Champions League am 6. November live im Free-TV bei Eurosport 1

15. Oktober 2021 – Die dreifache Weltmeisterin Emma Hinze und der viermalige Weltmeister Maximilian Levy gehören zu den insgesamt zwölf vorqualifizierten Fahrerinnen im Sprint für die erste Saison der neugeschaffenen UCI Track Champions League.
Levy, der Mitte September seine Laufbahn beendet hatte, sagt zu seiner Teilnahme an der Premierensaison der neuen Bahnradserie: “Mit der UCI Track Champions League ist das so: Ich habe ja mein Karriereende verkündet und dabei bleibt es auch. Ich werde unabhängig davon in Berlin mein letztes Sechstagerennen fahren. Aber wie so oft im Leben, wenn man versucht, sich von einer Beziehung zu trennen, kommt sie nochmal zurück und umarmt einen ganz fest. Die UCI hat mich gefragt, ob ich an der neuen Track Champions League teilnehmen möchte, um auch die Ergebnisse der Olympischen Spiele zu belohnen. Dieses Angebot wollte ich gerne annehmen und so meine persönliche Abschiedstournee ein bisschen verlängern.”
Der 34-Jährige freut sich auf die unverhoffte Möglichkeit, sich im größeren Rahmen von der Radsportbühne verabschieden zu können: “Da ja für Sprinter vermutlich wenige Sechstagerennen stattfinden werden, war das eine willkommene Gelegenheit, nochmal auf die Bahn zurückzukehren und ‘Ciao’ zu sagen. Ich freue mich darauf, auf den verschiedenen Bahnen zu fahren. Es ist eine gute Sache, wenn der Bahnradsport auch beim Weltverband einen höheren Stellenwert bekommt. Rein sportlich habe ich keine riesigen Erwartungen mehr, da ich mich schon ein bisschen dem Triathlon gewidmet habe, beim Laufen bin und schon fünf Kilo abgenommen habe. Trotzdem denke ich, dass schon noch der ein oder andere Erfolg in einem Lauf möglich ist. Ich will das vor allem genießen und dabei einen guten Abschluss meiner Karriere finden.”
Bei den Frauen gehören neben Hinze auch die Olympiasiegerin von Tokio Kelsey Mitchell (Kanada), die Olympia-Silbermedaillengewinnerin Olena Starikova (Ukraine), die dreimalige Europameisterin Mathilde Gros (Frankreich), sowie Simona Krupeckaitė (Litauen) und Keirin-Olympiasiegerin Shanne Braspennincx (Niederlande) zu den vorqualifizierten Fahrerinnen.
Bei den Männern sind neben Levy der amtierende Keirin- und Sprint-Weltmeister Harrie Lavreysen (Niederlande) sowie Teamsprint-Olympiasieger Jeffrey Hoogland (Niederlande) ebenso gesetzt, wie Nicholas Paul (Trinidad & Tobago), Vasilijus Lendel (Litauen) und Denis Dmitriev (Russland).
Diese zwölf gehören zu den 24 vorqualifizierten Fahrer:innen in den Kategorien Sprint und Endurance. Darüber hinaus haben pro Kategorie 24 weitere Fahrer:innen die Chance, sich für die Rennen der UCI Track Champions League zu qualifizieren. Die Auswahl wird durch eine Reihe von Kriterien bestimmt, darunter die Ergebnisse bei den Olympischen Spielen in Tokio und anderen Großveranstaltungen wie dem UCI Track Nations Cup in Cali und den Bahnrad-Europameisterschaften. Auch frühere Erfolge und der allgemeine Status im Sport werden berücksichtigt. Weitere Fahrer:innen werden anhand ihrer Ergebnisse bei den bevorstehenden Tissot UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften Ende dieses Monats ausgewählt.
Eurosport überträgt die erste Runde der UCI Track Champions League aus dem Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca am 6. November von 20:00 bis 23:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream bei Eurosport mit Joyn und bei GCN+. Zuvor ist vom 20. bis 24. Oktober auch die Bahnrad-WM aus Roubaix bei Eurosport 1 und über die digitalen Plattformen zu sehen.

Olympia Tokyo 2020 Bahn

Zum Auftakt der Bahnrad-Wettbewerbe haben die deutschen Frauen geglänzt. Im Team-Sprint gab es Silber für Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich. In der Mannschaftsverfolgung legte das deutsche Team direkt einen Weltrekord vor.

Frauen Team Sprint 2.8.21:

1 People’s Republic of China 0:00:31.895
Shanju Bao
Tianshi Zhong
2 Germany 0:00:31.980
Lea Sophie Friedrich
Emma Hinze

3 Russian Olympic 0:00:32.252
Daria Shmeleva
Anastasiia Voinova

Frauen Team Verfolgung 3.8.21:

1 Germany 0:04:07.307
Franziska Brausse
Lisa Brennauer
Lisa Klein
Mieke Kroeger

2 Great Britain 0:04:09.022
Katie Archibald
Laura Kenny
Elinor Barker
Josie Knight
3 United States of America 0:04:10.118
Jennifer Valente
Chloe Dygert
Emma White
Lily Williams

Die deutschen Bahnradfahrerinnen sind die schnellsten der Welt. Nach einem fabelhaften Weltrekord von 4:04,242 Minuten holt Deutschland Gold in der Mannschaftsverfolgung von Tokio 2021. Im olympischen Finale schlagen sie Großbritannien deutlich. Deutschland stellte bereits in der Qualifikation und in der ersten Runde einen Weltrekord auf.

Bahn-WM 2020 – Emma Hinze zum 3. Gold!

Keirin Frauen

1 HINZE Emma GER 11,121
2 LEE Hyejin KOR +0,128
3 MORTON Stephanie AUS +0,198
4 LEE Wai Sze HKG +0,327
5 ANDREWS Ellesse NZL +0,389
6 FRIEDRICH Lea Sophie GER +0,710

7 van RIESSEN Laurine NED 11,162
8 MARCHANT Katy GBR +0,070
9 GROS Mathilde FRA +0,130
10 GODBY Madalyn USA +1:22,118
11 DEGRENDELE Nicky BEL +1:21,851
12 HANSEN Natasha NZL DNF

Punkterennen Frauen
1 BARKER Elinor GBR
2 VALENTE Jennifer USA
3 STENBERG Anita Yvonne NOR
4 ZABELINSKAYA Olga UZB
5 CONFALONIERI Maria Giulia ITA
6 WILD Kirsten NED
7 NOVOLODSKAYA Maria RUS
8 SCHMIDT Trine DEN
9 SHARAKOVA Tatsiana BLR
10 KOPECKY Lotte BEL

Sprint Männer

1 LAVREYSEN Harrie NED 9,790 9,691
2 HOOGLAND Jeffrey NED +0,064 +0,195

3 AWANG Mohd Azizulhasni MAS 10,145 10,089
4 RUDYK Mateusz POL +0,000 +0,853

Madison Männer

1 DÄNEMARK DEN
HANSEN Lasse Norman
MORKOV Michael
2 NEUSEELAND NZL
STEWART Campbell
GATE Aaron
3 DEUTSCHLAND GER
KLUGE Roger
REINHARDT Theo

4 NIEDERLANDE NED
van SCHIP Jan Willem
HAVIK Yoeri
5 BELGIEN BEL
de KETELE Kenny
GHYS Robbe
6 FRANKREICH FRA
THOMAS Benjamin
GRONDIN Donavan Vincent
7 ITALIEN ITA
VIVIANI Elia
CONSONNI Simone
8 SCHWEIZ SUI
SCHIR Thery
FROIDEVAUX Robin
9 GROSSBRITANNIEN GBR
HAYTER Ethan
WOOD Oliver
10 SPANIEN ESP
MORA VEDRI Sebastian
TORRES BARCELO Albert

Teamsprinterinnen holen sich den WM-Titel

Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea-Sophie Friedrich sind Weltmeisterinnen im Teamsprint!
Im Finale setzten sie sich souverän gegen Australien durch.
In 32,163 Sekunden besiegten Hinze/Grabosch Australien (32,384) mit rund zwei Zehntelsekunden Vorsprung und sorgten für den ersten deutschen WM-Titel im Teamsprint seit 2014.
«Ich wusste, dass ich schnell unterwegs bin, aber heute hier, das war unfassbar. Gold bei der WM – besser geht es nicht. Aber vielleicht kann ich bis Tokio doch noch was drauf packen», freute sich Hinze über das Regenbogentrikot. Und Grabosch, die in allen drei Läufen zum Einsatz kam, ergänzte: «Diesen Tag werde ich in meinem Leben nicht vergessen, davon habe ich immer geträumt.» Zur Siegerehrung durfte auch Lea-Sophie Friedrich, nachdem sie die Qualifikation gemeinsam mit Grabosch bestritten hatte: «Wir haben im Training sehr darauf geschaut, wie wir den Teamsprint optimieren können. Und es ist heute im Turnier sehr gut gelaufen. Emma hat zwei Mal Weltbestzeit gefahren, das war echt super. Wir können sehr zufrieden sein. Das ist ein unglaubliches Gefühl, Weltmeisterin zu sein.»
@Rad-net.de

1 DEUTSCHLAND GER 32,163 (55,965 km/h)
GRABOSCH Pauline Sophie
HINZE Emma
2 AUSTRALIEN AUS 32,384
McCULLOCH Kaarle
MORTON Stephanie
3 CHINA CHN 32,371
CHEN Feifei
ZHONG Tianshi
4 RUSSLAND RUS 32,466
SHMELEVA Daria
VOINOVA Anastasiia