Schlagwort-Archiv: Eschborn-Frankfurt

Eschborn-Frankfurt – U23 135km

1 Haugsted Conrad Team Coloquick 30 03:02:28
2 Landbo Mads Team Give Steel – 2M Cycling Elite 25 + 00
3 Pattinson Tomos Team Visma | Lease a Bike Development 20 + 00
4 Conforti Lorenzo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 15 + 00
5 Hansen Alexander Arnt Airtox-Carl Ras 10 + 00
6 Dockx Gilles Wanty-NIPPO-ReUz 5 + 00
7 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 00
8 Arenz Leon Team REMBE | rad-net 1 + 00

9 Van Vliet Michiel Metec-SOLARWATT pb Mantel 1 + 00
10 Rowe Elliot Team Visma | Lease a Bike Development 1 + 00
11 van der Wal Rik Diftar Continental Cycling Team -5 + 00
12 Brenner Mauro Team Lotto-Kern Haus PSD Bank + 03
13 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike Development + 03
14 Paumann David Austria + 03
15 Turconi Filippo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè + 06
16 Troelsen Tore Team Coloquick + 09
17 Scalco Matteo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè + 11
18 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 15
19 Schultz Jølving Otto Team Coloquick + 21
20 Svarre Tobias Team Coloquick + 21
21 Vos Sørensen Anders Team Coloquick + 01:52
22 Rottmann Jonathan Malte Team REMBE | rad-net +04:14

Dänen feiern nächsten Sieg bei der U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt

Conrad Haugsted hat den Sieg der U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt zurück nach Dänemark und zum Team ColoQuick geholt. Der 20-Jährige sicherte sich im Sprint einer kleinen Gruppe den Sieg vor seinem Landsmann Mads Landbo (Team Give Steel – 2M Cycling Elite) und dem Briten Tomos Pattinson (Team Visma | Lease a Bike Development).

„Mir war nicht sofort klar, ob ich gewonnen hatte oder nicht. Wir mussten uns das erst nochmal anschauen“, sagte Sieger Haugsted nach dem Rennen. Vor einem Jahr war er bereits Achter vor der Alten Oper geworden, hatte damals den Massensprint gewonnen. Dieses Mal zählte Haugsted zur zwischenzeitlich gut 20-köpfigen Spitzengruppe, die sein Team forciert hatte.

„An den Anstiegen war das Tempo immer hoch. Aber vor allem am steilen Stück in Mammolshain ist unser Team Vollgas gefahren, um dort die Gruppe zu verkleinern. Das hat gut geklappt. Am Ende war es dann aber doch fast wie ein Massensprint. Ich kam als Erster aus der letzten Kurve und bin dann die letzten knapp 500 Meter einfach von vorn gefahren.“ Für den jungen Dänen war es der erste internationale Erfolg in der U23-Kategorie.

Neben der kompletten ColoQuick-Mannschaft waren vor allem die Development-Teams aus der WorldTour vertreten. Spätestens 20 Kilometer vor dem Ziel war klar, dass der Sieger aus dieser Gruppe kommen würde, da sich der Vorsprung auf über drei Minuten vergrößert hatte. ColoQuick versuchte, seine numerische Überlegenheit auszunutzen und drängte mit mehreren Angriffen im Finale auf die Vorentscheidung, die aber nicht erreicht werden konnte. Als in Frankfurt dann ein Sturz mehrere Fahrer der Mannschaft um alle Chancen brachte, schien der Sieg plötzlich gefährdet. Um Haaresbreite brachte ihn Conrad Haugsted dann aber doch noch ins Ziel.

Vier der letzten fünf Austragungen gingen damit nach Dänemark. Vor einem Jahre hatte der Niederländer Wessel Mouris die Siegessträhne der Skandinavier durchbrochen.

Eschborn-Frankfurt – ELITE 199km

Alle Fotos HERBERT MOOS

1 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO ALULA 04:38:33
2 CORT Magnus DEN UNO-X MOBILITY 00:00
3 BARRENETXEA GOLZARRI Jon ESP MOVISTAR TEAM 00:00
4 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – EASYPOST 00:00
5 WANDAHL Frederik DEN RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
6 PHILIPSEN Withen Albert DEN LIDL-TREK 00:00
7 OLDANI Stefano ITA COFIDIS 00:00
8 HIRSCHI Marc SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00
9 DENZ Nico GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
10 BARGUIL Warren FRA TEAM PICNIC POSTNL 00:00
11 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
12 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
13 HOULE Hugo CAN ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
14 CHRISTEN Fabio SUI Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:00
15 GUERREIRO Ruben POR MOVISTAR TEAM 00:00

16 LASTRA Jonathan ESP COFIDIS 00:00
17 VELASCO Simone ITA XDS ASTANA TEAM 00:00
18 ARANBURU Alex ESP COFIDIS 00:00
19 MEURISSE Xandro BEL ALPECIN-DECEUNINCK 00:00
20 DE LA CRUZ David ESP Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:00
21 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP COFIDIS 00:00
22 PESCADOR CASTRO Fernando Diego COL MOVISTAR TEAM 00:00
23 HERZOG Emil GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
24 DVERSNES Fredrik NOR UNO-X MOBILITY 00:00
25 LEKNESSUND Andreas NOR UNO-X MOBILITY 00:05
26 ENGELHARDT Felix GER TEAM JAYCO ALULA 00:05
27 BADILATTI Matteo SUI Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:05
28 DE PRETTO Davide ITA TEAM JAYCO ALULA 00:05
29 SCHACHMANN Maximilian GER SOUDAL QUICK-STEP 00:05
30 TRÆEN Torstein NOR BAHRAIN VICTORIOUS 00:05
31 MÜHLBERGER Gregor AUT MOVISTAR TEAM 00:09

„Das Warten hat sich gelohnt“ – Michael Matthews gewinnt Eschborn-Frankfurt 2025

Jetzt hat er sein Podium komplett. Nach Rang drei 2011 in seinem ersten Jahr als Profi und dem zweiten Platz 2018 hat Michael Matthews (Team Jayco AlUla) nun die 62. Austragung von Eschborn-Frankfurt gewonnen. Der Australier gewann den Sprint einer großen Gruppe vor Magnus Cort (Uno-X Mobility) und Jon Barrenetxea (Movistar Team). Bester Deutscher wurde Nico Denz (Red Bull – BORA – hansgrohe) als Neunter.

Gut 30 Fahrer erreichten nach knapp 200 Kilometern gemeinsam das Ziel. In den Sprint konnten aber nur noch die wenigsten davon eingreifen. Matthews erwies sich dabei als der Stärkste. „Eschborn-Frankfurt ist ein Rennen, bei dem ich schon oft vorne dabei war, es bis heute aber nie gewinnen konnte. Dass nun 14 Jahre zwischen meinem ersten Podium hier und dem Sieg jetzt liegen, ist schon besonders. Ich musste lange warten, aber das macht den Sieg nun umso süßer“, sagte der 34-Jährige, der damit seinen ersten Saisonsieg feierte.

„Ich hatte den ganzen Tag über gute Beine. Aber ich wusste, dass es heiß und schwer wird“, so Matthews, der damit auch auf das blendende Wetter in Frankfurt und im Taunus einging. „Auch mein Team hat sich den ganzen Tag voll reingehängt. Das hat mir noch mal extra Selbstvertrauen geliefert, weil ich das unbedingt erfolgreich zu Ende bringen wollte. Den Klassikerblock so abzuschließen, ist natürlich super.“ Matthews bestes Saisonresultat war bis dato Rang vier bei Mailand-Sanremo.

Bereits kurz nach dem scharfen Start setzte sich mit Laurence Pithie (Red Bull – BORA – hansgrohe) und Pierre Thierry (Arkéa – B&B Hotels) ein Duo ab, dass bis zur ersten Überquerung des Feldbergs bereits einen Vorsprung von sechs Minuten herausgefahren hat. Doch die Differenz zwischen den Ausreißern und der Spitze schmolz schnell wieder zusammen.
Bei der ersten Fahrt durch Mammolshain konnte Pithie nicht mehr mit Thierry mitfahren. Als es das zweite Mal über den Stich ging, war es aber auch für den Franzosen vorbei. Und so ging eine relativ große Gruppe 90 Kilometer vor dem Ziel gemeinsam in die zweite Feldberg-Überfahrt. Echte Attacken gab es nicht, doch durch eine Tempoverschärfung von Jayco AlUla und Uno-X wurde das Feld deutlich ausgedünnt. Erste Mitfavoriten verloren den Anschluss, unter anderem auch Thibau Nys (Lidl-Trek).

Weil die beiden Teams danach weiter gut zusammenarbeiten, konnten auf den folgenden Kilometern kaum noch Fahrer zurückkehren. Beim letzten Mal Mammolshain versuchten dann Maximilian Schachmann (Soudal Quick-Step), Gregor Mühlberger (Movistar Team) und Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), sich vom Rest abzusetzen und die letzten 35 Kilometer als Trio zu bestreiten. Ihr Vorsprung blieb aber nur im niedrigen Sekundenbereich, noch bevor Frankfurt erreicht war, wurden sie wieder gestellt. Und so musste dann der Sprint über den Sieg entscheiden.

Der Sprint aus einer großen Gruppe heraus war letztlich auch der Rennausgang, den sich Magnus Cort gewünscht hatte. „Schwerer Tag, große Gruppe – das war eigentlich genau mein Ding“, sagte der Zweitplatzierte. Auch der 32 Jahre alte Däne spielte auf das Wetter an. „Ich mag die Sonne mehr als den Regen. Für viele Fahrer war es der erste richtig warme Tag im Rennen, wir mussten gut vorbereitet sein, denn so einfach ist das mit dem Temperaturwechsel auch nicht.“ Bis zu 29 Grad hatte das Thermometer in der Region am 1. Mai angezeigt.

Cort zeigte sich am Ende aber auch zufrieden. Genau wie Jon Barrenetxea. „Die Atmosphäre war super. Ich liebe die Rennen in Deutschland, hatte auch bei der Deutschland Tour letztes Jahr viel Freude. Mit dem Ergebnis hier ist das Ganze für mich noch viel besser.“ Wie für Matthews verlässt auch Barrenetxea Frankfurt mit seinem besten Saisonresultat.

Als „einen Traum“ bezeichnete dann auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter von Eschborn-Frankfurt, den Tag. „Durch die Wetterverhältnisse war es für alle sehr entspannt. Wir hatten nur einen kleinen Sturz. Und auch die Zuschauer waren wieder spitze. Vor allem am Mammolshainer war es wieder grandios. Die Leute schreien, stehen in mehreren Reihen – das war wie in einem Stadion. Aber auch in den Kleinstädten entlang der Strecke war die Atmosphäre toll.“ Mehrere hunderttausend Zuschauer säumten die Strecke.

Škoda verlängert Partnerschaft mit Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour bis 2028

Es ist eine langjährige Partnerschaft, die Eschborn-Frankfurt und die Deutschland Tour mit Škoda bereits verbindet. Jetzt hat die Marke ihr Engagement weiter ausgebaut: Bis 2028 werden beide Radrennen von Škoda bewegt.


Plomi Foto

Wenn am 1. Mai der Radklassiker Eschborn-Frankfurt die deutsche Profi-Saison einläutet, ist Škoda weiterhin mittendrin. Als Führungsfahrzeug bringt Škoda sein elektrisches SUV Enyaq an den Start, um an der Spitze des Pelotons die Elite des Radsports anzuführen, die beim deutschen UCI WorldTour-Klassiker um den prestigeträchtigen Sieg fährt. Der Sportliche Leiter des Rennens, Fabian Wegmann, wird das Fahrzeug als mobile Kommandozentrale nutzen und dank moderner Kommunikationstechnik das Renngeschehen aus dem Škoda Enyaq dirigieren.

Bei der Lidl Deutschland Tour engagiert sich Škoda als Offizieller Partner des Grünen Trikots für den punktbesten Fahrer – es ist eine Verbindung, die zu einem Symbol geworden ist, das die Radsportfans auch von der Tour de France kennen. Darüber hinaus mobilisiert Škoda die Radrennen und stellt in Deutschland eine Flotte von bis zu 45 Begleit- und Organisationsfahrzeugen zur Verfügung. Auch bei der Lidl Deutschland Tour ist das elektrische SUV-Modell Škoda Enyaq als Führungsfahrzeug des Profi-Feldes mit dabei.

Uwe Ungeheuer, Leiter Marketing Škoda Auto Deutschland: „Radsport besitzt für unser Unternehmen eine große Bedeutung. Noch bevor das erste Automobil entwickelt wurde, stellten unsere Gründerväter Laurin und Klement Fahrräder her. Mit dem Radsportklassiker Eschborn–Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour veranstaltet die A.S.O. Germany GmbH zwei der größten Radsport-Highlights des Landes. Es ist großartig zu sehen, wie diese Events auch immer mehr Hobby-Radfahrer zur Teilnahme anspornen. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit A.S.O. Germany im Jahr unseres 130-jährigen Jubiläums zu verlängern und gemeinsam die Leidenschaft für den Radsport aufleben zu lassen. Daher unterstützen wir diese Veranstaltungen aus voller Überzeugung und mobilisieren sie gerne weiterhin als „Motor des Radsports“ mit unseren Fahrzeugen.“

Matthias Pietsch, Geschäftsführer der A.S.O. Germany GmbH: „Unsere langjährige Partnerschaft basiert auf Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Wir freuen uns auch in den nächsten Jahren mit Škoda einen starken und verlässlichen Fahrzeugpartner an unserer Seite zu wissen, denn nur so lassen sich Radrennen auf höchstem Niveau umsetzen. Die Verlängerung unserer Zusammenarbeit ist ein Erfolgsgarant und ein starkes Zeichen.“

Neben Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour ist Škoda bei 17 weiteren Events der A.S.O. bis 2028 engagiert. Auch bei der Tour de France und der Tour de France Femmes with Zwift sowie der La Vuelta und der La Vuelta Feminina by carrefour. es baute die Marke zuletzt ihre Partnerschaft aus.

| Sandra Schmitz | presse@aso-ger.de

Neuer Start für den Radklassiker im Zentrum Eschborns

Seit 15 Jahren beginnt der 1. Mai in Eschborn. Jetzt rücken die Stadt und der Radklassiker noch enger zusammen: Die Profis starten erstmals mitten im Zentrum Eschborns. Vom Rathausplatz geht es für die weltbesten Radsportler durch den Taunus bis zur Alten Oper in Frankfurt.

Der neue Startort ist weit mehr als ein Symbol. Der Eschborner Rathausplatz ist seit Jahren ein Stimmungs-Hotspot am 1. Mai. Dank dem großen Engagement des Kulturamts der Stadt Eschborn wird hier jährlich das Streckenfest ausgerichtet, mit dem viele Eschbornerinnen und Eschborner ihre Radklassiker-Verbundenheit zeigen. Mit der Verlegung des Profi-Starts aus dem Gewerbegebiet in die Stadtmitte wird dieses Engagement nun aufgewertet.

„Wir wollen das Rennen noch näher zu den Bürgern bringen. Der 1. Mai ist seit mehr als 60 Jahren in der Region fest verankert. Dieser Radsport-Feiertag ist auch ein Tag zum Mitmachen, Mitfahren und Mitfeiern. Jetzt erhalten noch mehr Eschbornerinnen und Eschborner das komplette Starterlebnis“, sagt Matthias Pietsch, Geschäftsführer der A.S.O. Germany GmbH.

Die Team-Busse werden sich am Eschborner Rathaus aufstellen und bieten allen Fans die ideale Gelegenheit für Selfies und Autogramme vor dem Start. Dazu gibt es ein Bühnenprogramm, bei dem jeder einzelne Fahrer vorgestellt wird. Gegen 12 Uhr beginnt dann der Radklassiker mit dem neutralisierten Start. Und der Eschborner Radsporttag hat noch viel mehr auf dem Programm, was den Besuch lohnt: Auch die Nachwuchsfahrer der U23-Kategorie starten vom Rathausplatz und es bleibt bei der traditionellen Passage der Profis kurz bevor sie in Frankfurt um den Sieg fahren.

Die Profis machen Platz – Erlebnis der ADAC Velotour wird ausgebaut

Neuer Startort für die Profis, mehr Platz für die ADAC Velotour. Um das Erlebnis der Hobbyathleten auszubauen, gehört der traditionelle Start- und Zielbereich in der Eschborner Elly-Beinhorn-Straße nun komplett der ADAC Velotour. Denn das Rennen wächst. Bereits jetzt ist absehbar, dass die ADAC Velotour wieder frühzeitig ausverkauft sein wird. Drei Monate vor dem Rennstart ist nur noch ein kleines Kontingent der 10.000 Startplätze auf eschborn-frankfurt.de verfügbar.

Die Profis machen Platz, um das Angebot für die Velotour-Fahrerinnen und -Fahrer zu erweitern. Dabei steht vor allem das Erlebnis nach dem Zieleinlauf im Fokus. „Die ADAC Velotour endet nicht am Zielstrich. Der 1. Mai ist ein Tag zum Feiern. Vor allem nach dem Rennen und am liebsten gemeinsam mit Familie und Freunden. Dafür bieten wir jetzt noch mehr Angebote auf der großen Fläche. Die Nachzielverpflegung haben wir neugestaltet, es gibt ein neues Kinderprogramm, dazu unsere Bühne und die hr-Liveübertragung. Und alles mit viel Platz“, so Nathanael Bank, Head of Eschborn-Frankfurt.

Sandra Schmitz | | presse@eschborn-frankfurt.de

Cesare Benedetti beendet Karriere und wird Sportlicher Leiter

Bereits am ersten Tag der Teamgründung war Cesare „Cece“ Benedetti dabei. Er gehörte zu den ersten Fahrern, die 2010 für das damals neue Team NetApp von Ralph Denk ausgewählt wurden. Seine gesamte Profi-Karriere hat Cece im gleichen Team verbracht.


Cece und Plomi (Foto Mr. Pinko)

Im August wird der 36-Jährige seine Karriere als Fahrer beenden. 15 gemeinsame Saisons zeigen die besondere Loyalität, für die er im ganzen Peloton bekannt ist. Benedetti ist der erfahrenste Profi bei BORA – hansgrohe und hat sich in den letzten Jahren zum Road Captain entwickelt. Unvergessen bleibt der 23. Mai 2019: Benedetti, sonst wichtiger Helfer im Team, stand an diesem Tag im Mittelpunkt. In Pinerolo jubelte er im Ziel der 12. Etappe des Giro d’Italia. Der entscheidende Sieg einer langen Karriere wird ausgerechnet bei einer Grand Tour gefeiert, ausgerechnet in Italien!

Im Jahr darauf hat der Südtiroler die polnische Staatsbürgerschaft angenommen. Passend dazu wird im August die Tour de Pologne –seine neue Heimatrundfahrt– zum Abschlussrennen.

Cesare Benedetti
„Es kommt mir wie gestern vor, als ich Ralph Denk bei den Weltmeisterschaften 2009 in Mendrisio kennenlernte. Wir wurden uns schnell einig und 15 Jahre später bin ich stolz darauf, meine Radsportkarriere mit demselben Team zu beenden. Heute weiß ich: das ist etwas ganz Besonderes.“

Vom Profi zum Sportlichen Leiter
Eine Etappe der Karriere geht in das Finale – für die nächste Etappe haben bereits die Vorbereitungen begonnen. Cesare Benedetti wird ab 2025 Sportlicher Leiter bei Red Bull – BORA – hansgrohe. Sein Fokus wird auf dem Rookie Programm mit dem neu gegründeten U23-Team liegen. Bereits vor der neuen Saison wird er ein Trainee-Programm bei den Sportdirektoren im WorldTeam absolvieren. Bei ausgewählten Rennen im September und Oktober wechselt er in das Auto, um sich so auf die neuen Aufgaben vorzubereiten.

Eschborn-Frankfurt U23 – 139 Km

1 MOURIS Wessel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 03:09:17
2 HANSEN Peter Øxenberg DEN Team Coloquick 00:00
3 HANSEN Alexander Arnt DEN Airtox-Carl Ras 00:00
4 ROJAS Vicente CHI VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
5 VIDTS Obie BEL Wanty-ReUz-Technord 00:00
6 TURCONI Filippo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
7 MILESI Nicolas ITA ARKEA-B&B HOTELS Dev. 00:00
8 HAUGSTED Conrad DEN Team Coloquick 00:35
9 BUSCHEK Paul AUT Austria 00:35
10 VOS SØRENSEN Anders DEN Team Coloquick 00:35
11 VAN VLIET Michiel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:35
12 AREFAYNE Aklilu ERI Wanty-ReUz-Technord 00:35
13 KESS Alexandre LUX Luxembourg 00:35
14 MELOTTE Matteo BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
15 KOCKELMANN Mathieu LUX Team Lotto-Kern Haus PSD Bank 00:35
16 ROULAND Louis FRA ARKEA-B&B HOTELS Dev. 00:35
17 JACQUES Lucas BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
18 SCHANDORFF IWERSEN Emil DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:35
19 LENNEMANN Anton Theo GER BIKE AID Development 00:35
20 SVARRE Tobias DEN Team Coloquick 00:35
21 URY Noe LUX Team Storck-Metropol Cycling 00:35
22 REINDERINK Joris NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:35
23 GIRMAY Mewael ERI Wanty-ReUz-Technord 00:35
24 CONFORTI Lorenzo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:35
25 LANHOVE Milan BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
26 NENNEN Thomas BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
27 KESSLER Bruno GER Rad-Net Osswald 00:35
28 DUCKERT Roman GER Team Storck-Metropol Cycling 00:35
29 HOLZER Roman SUI Switzerland 00:35
30 BANGERT Nick GER Santic-Wibatech 00:35

Wessel Mouris bricht dänische Dominanz beim U23-Rennen

Der Niederländer Wessel Mouris (Metec-Solarwatt Cyclingteam) hat das U23-Rennen im Rahmen des Radklassikers für sich entscheiden können. Der 21-Jährige gewann den Sprint einer siebenköpfigen Spitzengruppe und feierte damit seinen ersten Sieg in dieser Saison. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die beiden Dänen Peter Öxenberg Hansen (Team ColoQuick) und Alexander Arnt Hansen (Airtox – CarlRas). Die vergangenen drei Ausgaben hatten dänische Nachwuchsfahrer für sich entschieden. Bester Deutscher wurde Anton Lennemann (Bike Aid Südliche Weinstrasse Development) als 19.

Lange blieb das Feld komplett zusammen und bei sommerlichen Temperaturen lieferte der Nachwuchs ein 39er Stundenmittel. Bevor das erste Mal der Gipfel des Feldbergs erreicht war, trennt sich das Feld. Kaum unten angekommen, ging es wieder bergauf – dieses Mal von der schwereren Seite. Schon in der Abfahrt war die Spitze deutlich geschrumpft. Als der Gipfel dann das zweite Mal passiert wurde, waren nur noch 55 Fahrer übrig. 40 Kilometer vor dem Ziel lösten sich daraus nochmal sieben Fahrer, die dann gemeinsam Richtung Ziel fuhren und bis zu anderthalb Minuten Vorsprung herausarbeiten konnten. Vor der Alten Oper in Frankfurt waren davon noch etwa 30 Sekunden übrig.

Mouris, der das erste Mal bei Eschborn-Frankfurt am Start war, sagte nach seinem Sieg: „Der Beginn war aus meiner Sicht relativ einfach. Auch an den Bergen habe ich mich gut gefühlt und bin nie über das Limit gegangen. So konnte ich etwas Energie sparen. Dann sind wir mit sieben Fahrern ins Finale gegangen. Einer vor mir hat versucht, nochmal eine Attacke zu fahren, aber wir haben ihn kurz vor dem Ziel wieder gestellt. Das hat die Gruppe etwas ausgebremst und ich habe zum Sprint angesetzt, durchgezogen und gewonnen. Damit bin ich sehr zufrieden.“

Eschborn-Frankfurt – ELITE 204 Km

Fotos von HERBERT MOOS

1 VAN GILS Maxim BEL Lotto Dstny 04:46:48
2 ARANBURU Alex ESP Movistar Team 00:00
3 SHEEHAN Riley USA Israel-Premier Tech 00:00
4 NERURKAR Lukas GBR EF Education-EasyPost 00:00
5 ADRIÀ Roger ESP BORA-hansgrohe 00:00
6 GOOSSENS Kobe BEL Intermarché-Wanty 00:00
7 VERMAERKE Kevin USA Team dsm-firmenich PostNL 00:00
8 KRAGH ANDERSEN Søren DEN Alpecin-Deceuninck 00:00
9 HIRSCHI Marc SUI UAE Team Emirates 00:00
10 HOELGAARD Markus NOR Uno-X Mobility 00:00
11 LASTRA Jonathan ESP Cofidis 00:00
12 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:00
13 NYS Thibau BEL Lidl-Trek 00:00
14 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 00:00
15 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates 00:00
16 DE LA CRUZ David ESP Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
17 RUTSCH Jonas GER EF Education-EasyPost 00:00
18 SAMITIER Sergio ESP Movistar Team 00:00
19 ZIMMERMANN Georg GER Intermarché-Wanty 00:00
20 VAN DEN BROEK Frank NED Team dsm-firmenich PostNL 00:00
21 HALLER Marco AUT BORA-hansgrohe 00:00
22 POWLESS Neilson USA EF Education-EasyPost 00:00
23 BUCHMANN Emanuel GER BORA-hansgrohe 00:00
24 ERIKSSON Lucas SWE Tudor Pro Cycling Team 00:00
25 SCOTSON Callum AUS Team Jayco-AlUla 00:00
26 HIGUITA Sergio COL BORA-hansgrohe 00:00
27 BADILATTI Matteo SUI Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
28 HOLTER Ådne NOR Uno-X Mobility 00:00
29 EIKING Odd Christian NOR Uno-X Mobility 00:00
30 MASNADA Fausto ITA Soudal Quick-Step 00:00

Maxim Van Gils gewinnt den Radklassiker Eschborn-Frankfurt

Maxim Van Gils (Lotto Dstny) hat die 61. Auflage von Eschborn-Frankfurt für sich entschieden. Der Belgier setzte sich beim Radklassiker am 1. Mai im Sprint einer knapp 30 Mann starken Gruppe vor dem Spanier Alex Aranburu (Movistar) und Riley Sheehan (Israel – Premier Tech) aus den Vereinigten Staaten durch. Erst gut zwei Kilometer vor dem Ziel wurde Ausreißer Jan Christen (UAE Team Emirates) gestellt, der sich bei der letzten Überquerung des Mammolshainer Stichs bis zu 30 Sekunden absetzen konnte. Vorjahressieger Sören Kragh Andersen (Alpecin – Deceuninck) wurde Achter, Jonas Rutsch (EF Education – EasyPost) als bester Deutscher 17.

Es war John Degenkolb (Team dsm-firmenich PostNL) höchstpersönlich, der das Rennen direkt nach dem scharfen Start eröffnete. Der 35-Jährige setzte sich mit seinen zwei Begleitern Jacopo Mosca (Lidl-Trek) und Warre Vangheluwe (Soudal Quick-Step) schnell bis auf einen maximalen Vorsprung von gut sieben Minuten ab.



Plomi Foto

Bevor es zum zweiten Mal über den Feldberg ging, wurde Vangheluwe 89 Kilometer vor dem Ziel als letzter Ausreißer eingeholt. Degenkolb hatte sich da bereits die Bergwertung gesichert. Im Anstieg schrumpfte das Feld weiter. Es gab mehrere Attacken, Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe) und Ben Healy (EF Education – Easy Post) zählten zu den aktivsten Fahrern. Sie konnten sich zwischenzeitlich vom Rest lösen, doch bevor es zum letzten Mal den Mammolshainer Stich hinaufging, war alles wieder zusammengelaufen.

In Mammolshain attackierte Christen. Der 19 Jahre alte Schweizer fuhr bis zu einer halben Minute Vorsprung auf etwa 30 Verfolger heraus, wurde aber 2300 Meter vor dem Ziel gestellt. Im Sprint erwies sich dann Van Gils, der zuletzt beim Fleche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich Dritter und Vierter wurde und auch bei Strade Bianche auf das Podest stürmte, als der Stärkste.

Maxin Van Gils: „Meine Beine waren gar nicht so gut. Ich hatte auch mit der Hitze zu kämpfen. Aber am Ende ist alles zusammengeblieben und so konnte ich um den Sieg sprinten. Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel, denn es ist mein erster Sieg auf der WorldTour. Jetzt brauche ich eine Pause, denn der erste Teil der Saison war sehr hart. Danach fokussiere ich mich auf die Tour de Suisse und die Tour de France.“

Alex Aranburu: „Ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und konnte das dann auch ganz gut umsetzen.“

Riley Sheehan: „Es war ziemlich hart. Ich war am letzten Anstieg abgehangen und auch an dem davor. Aber ich konnte mich zurückkämpfen und auch ein wenig erholen. Im Finale war ich ein bisschen eingebaut, aber die Beine waren dann doch wieder ganz gut. Insgesamt war es super hier. Wenn das Wetter in Deutschland immer so gut ist, komme ich öfter her. Und die Zuschauer an der ganzen Strecke waren unglaublich. Genau das habe ich gebraucht während des Rennens.“

John Degenkolb: „Unter den Umständen, unter denen ich die letzten drei Wochen verbrachte, war es heute das absolute Maximum, das ich herausholen konnte. Vor zwei Wochen war noch nicht mal sicher, ob ich überhaupt an den Start gehen kann. Am Ende hat mich das Knie heute gar nicht beschäftigt, aber mit nur einer Woche Training war es natürlich alles andere als ideal. Ich hatte mir diese Ausreißaktion schon vorher überlegt, aber mit keinem außer meiner Frau darüber gesprochen. Dass ich damit dann sogar noch die Bergwertung gewinnen konnte, war die absolute Krönung.“

Fabian Wegmann als Sportlicher Leiter zog rein rundum positives Fazit: „Es war eine sehr, sehr gelungene Veranstaltung. Besseres Wetter hätte man sich nicht vorstellen können. Nach dem sehr kalten und ekelhaften Frühjahr haben sich die Fahrer das verdient. Auch deshalb hatten wir so gut wie keine Stürze. Sportlich lief das Rennen im Grunde wie letztes Jahr. Es gab eine Spitzengruppe, die dann etwas zappeln gelassen wurde. Jan Christen, der am Mammolshainer Stich angriff und kurz vor dem Ziel eingeholt wurde, ist ein super Fahrer, von dem wir in Zukunft noch viel hören werden. Letztlich war er allein chancenlos. Und so gewann dann Maxim van Gils ein richtiger Klassikerfahrer – aber das hier ist ja auch der Radklassiker.“

Namhaftes Starterfeld verspricht Radklassiker-Spannung

In zwei Wochen findet der Radklassiker wieder statt – erneut mit einem namhaften Starterfeld. 19 Teams, darunter erstmals 14 Mannschaften der UCI WorldTour, haben ihre vorläufigen Fahrer für Eschborn-Frankfurt nominiert.

Søren Kragh Andersen führt die vorläufige Startliste an. Der Gewinn der Radklassiker-Trophäe war für den 29-Jährigen das Highlight der vergangenen Saison. In diesem Jahr dominiert sein Team Alpecin – Deceuninck die großen Klassiker und konnte einen Hattrick der Monumente erzielen. Ob die Mannschaft nach 2021 (Jasper Philipsen) und 2023 jetzt auch das Radklassiker-Triple einfährt, wird sich in zwei Wochen vor der Alten Oper zeigen.
Die deutschen Radsport-Fans können mehr als einem Dutzend heimischen Profis die Daumen drücken. Nils Politt (UAE Team Emirates) fährt ein überragendes Frühjahr, das mit dem Podium der Flandern-Rundfahrt und Platz 4 bei Paris-Roubaix gekrönt wurde. Emanuel Buchmann (BORA – hansgrohe) präsentiert das Meistertrikot am 1. Mai und möchte sich beim Radklassiker den Feinschliff für den Giro d’Italia holen, der nur drei Tage später beginnt. Für seinen Teamkollegen Maximilian Schachmann wird die Fahrt durch den Taunus sogar zur Premiere: Noch nie stand der zweifache Paris-Nizza-Gewinner beim Radklassiker am Start.

Georg Zimmermann (Intermarché-Wanty) war einer der deutschen Fahrer, die im letzten Jahr am besten mit dem neuen Kurs zurechtkamen. Mit dem Schwung der Ardennen-Klassiker reist der Augsburger nach Eschborn. Dagegen wird es für Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) ein Renn-Comeback. Genau sechs Wochen, nachdem er sich das Schlüsselbein gebrochen hat, wird der Radklassiker eines der ersten Rennen nach der Pause sein. Auch Jonas Rutsch (EF Education – EasyPost) hat nach seinem Sturz bei Paris-Roubaix eine Auszeit genommen, die mit dem 1. Mai endet. Der Hesse möchte genauso wie Lokalmatador John Degenkolb (Team dsm-firmenich PostNL) sein Heimspiel für eine Top-Platzierung nutzen.

Neben Titelverteidiger Kragh Andersen sowie den deutschen Siegern John Degenkolb und Pascal Ackermann haben sich auch der Gewinner von 2022, Sam Bennett (Decathlon AG2R La Mondiale Team), und Seriensieger Alexander Kristoff (Uno-X Mobility) angesagt.

Aber nicht nur bisherigen Gewinnern und großen deutschen Namen werden Chancen auf den Sieg vor der Alten Oper eingeräumt. Marc Hirschi (UAE Team Emirates) hat im letzten Jahr das Podium nur knapp verpasst und im Frühjahr unterstrichen, dass ihm Klassiker mit Höhenmetern liegen. Und spätestens in diesem Jahr ist auch Maxim van Gils (Lotto Dstny) ins Rampenlicht gefahren. Nach Platz 3 bei Strade Bianche und Platz 7 bei Mailand-Sanremo ist der 24-Jährige weit mehr als nur ein Außenseiter-Tipp für den 1. Mai.

„Die vorläufige Startliste zeigt, dass sich viele Teams auf den neuen Kurs eingestellt haben. Vor einem Jahr hat das Plus an Höhenmetern für ein Plus an Spannung gesorgt. Das Rennen wurde offensiv ausgefahren, wir haben viele Gruppen mit namhaften Fahrern gesehen und bis zum Schluss war nicht klar, ob die Ausreißer ihren Vorsprung halten können. Für die Fans war das super und ich bin gespannt, ob wir in zwei Wochen einen der Allstars oder einen neuen Namen ganz oben auf dem Podium begrüßen können“, sagt Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter von Eschborn-Frankfurt.

Eschborn-Frankfurt wird auf 203,8 Kilometern ausgetragen. Im Mittelpunkt des Rennens steht die anspruchsvolle Klettersequenz aus Feldberg, zweimal Mammolshainer und direkt weiter über die Billtalhöhe zur schwereren Feldberg-Auffahrt. Der letzte Anstieg zum Mammolshainer brachte im letzten Jahr die Vorentscheidung.

Erstklassige Team-Auswahl für den Radklassiker am 1. Mai

Noch sind 55 Tage Zeit bis zum Radklassiker, aber der Blick auf die Team-Auswahl verspricht bereits jetzt einen spannenden 1. Mai. Mit 13 Mannschaften der UCI WorldTour und fünf ProTeams findet Eschborn-Frankfurt 2024 statt. Einen so hohen Anteil erstklassiger Teams innerhalb des Starterfeldes hat es in der langen Renngeschichte bisher noch nie gegeben.

Die Team-Auswahl wird von Alpecin-Deceuninck und BORA – hansgrohe angeführt, die die letzten vier Ausgaben abwechselnd gewonnen haben. Im letzten Jahr hat die belgische Equipe dem deutschen Team das Heimspiel verdorben und startet jetzt als Titelverteidiger. Auch die Teams der Lokalmatadoren John Degenkolb (Team DSM-Firmenich PostNL) und Jonas Rutsch (EF Education – EasyPost) sowie von Rekordsieger Alexander Kristoff (Uno-X Mobility) sind am 1. Mai dabei. Dazu haben sich viele internationale Mannschaften deutscher Fahrer erneut angesagt. Sie alle wollen den Abschluss des Frühjahrs mit der Trophäe des deutschen WorldTour-Rennens krönen.

Während die meisten Teams zu den Radklassiker-Stammgästen gehören, gibt es aber auch einige Comebacks und Debüts. So kehrt Lidl-Trek nach einem Jahr Auszeit wieder zurück. Neben Ex-Weltmeister Mads Pedersen, der genau vor zehn Jahren die U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt gewann, steht ab dieser Saison auch der Vorjahreszweite Patrick Konrad in Diensten der Mannschaft.

Bei einem anderen großen Radsport-Namen mussten die Fans sogar noch länger auf die Rückkehr warten: 2018 hat Soudal Quick-Step zuletzt den 1. Mai im Taunus verbracht. Mit zehn Saisonsiegen ist das Team in diesem Frühjahr wieder weit vorne dabei und möchte sicher auch Eschborn-Frankfurt prägen. Eine Mannschaft feiert in diesem Jahr ihre Radklassiker-Premiere: Tudor Pro Cycling Team mit dem Sportlichen Leiter Marcel Sieberg.

In den kommenden Wochen werden die 18 Mannschaften ihre Fahrer nominieren. Nachdem die doppelte Überquerung des Feldbergs dem Rennen im vergangenen Jahr einen neuen Charakter gab und bis zum Finale für Spannung gesorgt hat, bleibt der Kurs unverändert. Mehr als 200 Kilometer, zwei Anstiege am Feldberg und drei am Mammolshainer Stich werden am 1. Mai wieder die besten Klassikerspezialisten in den Taunus locken.

UCI WorldTeams

Alpecin-Deceuninck (BEL)
Arkea-B&B Hotels (FRA)
Bahrain Victorious (BRN)
BORA – hansgrohe (GER)
Decathlon AG2R La Mondiale Team (FRA)
EF Education – EasyPost (USA)
Intermarché – Wanty (BEL)
Lidl-Trek (USA)
Movistar Team (ESP)
Soudal Quick-Step (BEL)
Team DSM Firmenich PostNL (NED)
Team Jayco Alula (AUS)
UAE Team Emirates (UAE)

UCI ProTeams
Israel – Premier Tech (ISR)
Lotto Dstny (BEL)
Q36.5 Pro Cycling Team (SUI)
Tudor Pro Cycling Team (SUI)
Uno-X Mobility (NOR)

Pressestelle | Sandra Schmitz || presse@eschborn-frankfurt.de

Radklassiker 2024 erneut zweimal über den Feldberg

Das Strecken-Update bei Eschborn-Frankfurt hat sich bewährt und brachte den Fans am 1. Mai ein spannendes Rennen bis zum Finale. Ganz nach dem Motto „never change a winning team“ bleibt der erfolgreiche Kurs für 2024 unverändert.
Mehr als 200 Kilometer, zwei Anstiege am Feldberg und drei am Mammolshainer Stich locken auch im kommenden Jahr die besten Klassikerspezialisten in den Taunus.
Gleich die Premiere wurde für die neue Feldberg-Passage zum Erfolg. Hier fiel am 1. Mai die Vorentscheidung, die sich das Team rund um den Sportlichen Leiter von Eschborn-Frankfurt Fabian Wegmann erhofft hatte. Die neue anspruchsvolle Klettersequenz aus Feldberg, zweimal Mammolshainer und direkt weiter über die Billtalhöhe zur schwereren Feldberg-Auffahrt machte beim letzten Radklassiker den Unterschied. Der letzte Anstieg zum Mammolshainer brachte dann die kleine Spitzengruppe hervor, die den Sieg vor der Alten Oper unter sich ausmachte.

Für die Fans war es ein spannender Radklassiker und deshalb wird auch für die kommende Ausgabe auf den Klassikerkurs gesetzt. Mit 203,8 Kilometern bleibt er 2024 unverändert.

U23 ist auf Profi-Kurs

Auch die U23-Fahrer profitieren im nächsten Jahr vom Radklassiker-Erfolgsrezept. Das Rennen wird länger und anspruchsvoller, denn die Nachwuchs-Talente fahren genauso wie die Profis zweimal über den Feldberg. Das U23-Rennen wird damit ausgebaut und rückt noch näher an den Radklassiker der Profis heran.

Black Deal bei der Škoda Velotour

Schnäppchenjäger aufgepasst! Vom 24. bis 27. November können bis zu 50 Euro bei der Anmeldung zur Škoda Velotour gespart werden, denn alle Duo- und Quattro-Anmeldungen warten auf www.skoda-velotour.de mit großen Rabatten. Wer gemeinsam den 1. Mai mit Freundinnen und Freunden erleben möchte, kann zwischen drei Strecken wählen.

Die Taunus Classic-Strecke bietet das pure Radklassiker-Erlebnis. Mit 104 Kilometern ist sie die Langdistanz und führt über den Feldberg und den Mammolshainer Stich – die beiden Taunus-Ikonen aus dem Profi-Rennen. Etwas kürzer ist die Taunus Express-Runde über 92 Kilometer, die auf den Abstecher nach Mammolshain verzichtet. Wer es lieber flach mag, entscheidet sich für die Skyline-Strecke, die auf 40 Kilometern von Eschborn in die Frankfurter Innenstadt und zurückführt. Für alle Strecken gilt: die Straßen gehören ganz den Velotour-Teilnehmenden, denn der Kurs ist komplett abgesperrt.

Bereits Monate vor dem 1. Mai bestätigt sich das große Startplatz-Interesse an der Škoda Velotour. Mit 8.000 Meldungen war die letzte Ausgabe ausgebucht und für 2024 zeigt der Trend weiter nach oben. Auf www.skoda-velotour.de sind die Startplätze für eines der größten Hobbyradsport-Rennen Deutschlands erhältlich.

U23-Radklassiker wird 2024 anspruchsvoller

Mehr Kilometer und Höhenmeter sowie ein Plus an Taunus-Atmosphäre. Das Erfolgsrezept der letzten Profi-Ausgabe zieht jetzt beim Radsport-Nachwuchs ein. Beim kommenden 1. Mai fahren auch die jungen Talente zweimal über den Feldberg. Das Rennen wird länger, anspruchsvoller und stärkt so weiter seinen Klassikercharakter.

Wie bei den Profis beginnt der Renntag auch für die Nachwuchsfahrer in Eschborn. Auf sie warten 129 Kilometer mit 2000 Höhenmetern. Vom Start geht es zunächst in die Frankfurter Innenstadt durch den Zielbereich. Auf der bekannten Strecke durch den Taunus kommt das Feld nach 46 Rennkilometern erstmals auf dem Feldberg an. Nach der Abfahrt wird die Taunus-Ikone zum zweiten Mal über das Rote Kreuz angefahren. Wie bereits die Profis in diesem Jahr müssen jetzt auch die U23-Fahrer den Anstieg von der steileren Seite bezwingen. Zur Rennmitte ist der selektive Abschnitt geschafft. Durch den Taunus führt die Strecke zurück nach Eschborn und weiter zum Zieleinlauf vor der Alten Oper.

Erneut werden mehr als 150 Nachwuchsfahrer erwartet, die am 1. Mai um den Radklassiker-Titel in der U23-Kategorie kämpfen. In diesem Jahr haben die dänischen Talente das Rennen geprägt. Im Massensprint siegte Joshua Gudnitz vor Gustav Wang. Ob sie eine Karriere wie ihr Landsmann Mads Pedersen einschlagen, wird die Zukunft zeigen. Er gewann den U23-Radklassiker 2014 – fünf Jahre später wurde er Weltmeister. Fabio Jakobsen, Jonas Rutsch und Nils Politt sind weitere prominente Namen, die bereits in der Nachwuchsklasse am 1. Mai auf dem Podium standen.

„Der 1. Mai hat gezeigt: das Comeback des U23-Rennens war ein Riesen-Erfolg und die Streckenneuerung bei den Profis ist voll aufgegangen. Da liegt es nah, zwei gute Sachen zu kombinieren. Das U23-Rennen wird ausgebaut und erhält noch mehr Radklassiker-Charakter. Wir sind gespannt, wie die Teams diese neue Herausforderung annehmen“, sagt Nathanael Bank, Projektleiter für Eschborn-Frankfurt bei der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.