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Top-Talente langfristig bei Red Bull – BORA – hansgrohe | Grand Tour-Fahrplan 2026 steht

Red Bull – BORA – hansgrohe setzt ein deutliches Zeichen für die kommenden Jahre: Florian Lipowitz, Giulio Pellizzari und Lorenzo Finn haben ihre Verträge frühzeitig verlängert und bekennen sich damit langfristig zum Team. Drei Fahrer aus drei Karrierephasen – und doch verbindet sie eine gemeinsame Geschichte: Sie sind Talente, die bei Red Bull – BORA – hansgrohe entdeckt, geformt und gefördert wurden.

Florian Lipowitz (25), der sich im Team vom Trainee zum Tour de France-Dritten entwickelt hat, hat seinen ohnehin mehrjährigen Vertrag noch einmal verlängert. Er wird seinen Weg mit dem deutschen UCI WorldTeam langfristig weitergehen.


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Giulio Pellizzari (22) hat in seiner ersten WorldTour-Saison gleich zwei Grand Tours bestritten, sich mit einem Etappensieg belohnt und zweimal Rang sechs in der Gesamtwertung erreicht. Er setzt langfristig auf die Zusammenarbeit mit dem deutschen UCI WorldTeam – ein klares Commitment eines Fahrers, der gerade erst begonnen hat, sein Potenzial auszuschöpfen.


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Lorenzo Finn (18) wiederum steht am Beginn seiner Karriere: Junioren-Weltmeister, U23-Weltmeister, kommendes Jahr im Regenbogentrikot bei den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies unterwegs. Sein Schritt in die WorldTour ist für 2027 geplant. Auch er hat sich langfristig an das Team gebunden, um gemeinsam den Weg an die Weltspitze konsequent fortzusetzen.


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„Talententwicklung ist die DNA dieses Teams. Florian und Giulio waren noch keine 20, als wir sie entdeckt haben – heute gehören sie zu den Fahrern, die bei jeder Grand Tour etwas bewegen können. Lorenzo war noch jünger und hat mit uns schon zwei Weltmeistertitel gewonnen. Neben unseren etablierten Stars und dem großen Talent-Potenzial in unseren drei Teams stehen dieses Trio für unsere Zukunft, für unsere Vision und für den Weg, den wir weiter konsequent gehen wollen“, sagt Ralph Denk, CEO von Red Bull – BORA – hansgrohe.

Ambitionen für alle drei Grand Tours
Mit Blick auf 2026 ist im Team eine besondere Vorfreude zu spüren. Die drei Grand Tours sind weit mehr als Saisonhöhepunkte – sie sind Identität und Herausforderung zugleich. Und Red Bull – BORA – hansgrohe geht mit einer klaren Haltung in die neue Saison: Das Podium ist das Ziel – und zwar bei jeder Grand Tour.

„Erster, Zweiter, Dritter – das war die Bilanz der vergangenen zwei Jahre. Natürlich möchten wir genau dort weitermachen. Gleichzeitig wollen wir auch innerhalb der Grand Tours Siege erzielen und einen attraktiven Rennstil zeigen, der fest zu unserer DNA gehört“, sagt Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe.

Giro d’Italia
Den Giro d’Italia 2026 nimmt die Doppelspitze um Giulio Pellizzari und Jai Hindley mit einem Mix aus jugendlicher Unerschrockenheit und erfahrenem Selbstbewusstsein in Angriff. Das Duo möchte das Erfolgsgefühl der letzten Vuelta zum Grande Partenza nach Bulgarien tragen. Jai Hindley kennt das Gefühl sowohl bei Giro-Etappen als auch mit der Trofeo Senza Fine in der Hand zu jubeln. Giulio Pellizzari war in den in den letzten beiden Jahren mehrfach dicht am Etappensieg bei seiner Heim-Grand Tour. Nun will er seine Lernkurve auch beim Giro in zählbare Erfolge umwandeln.

Tour de France
Der Juli steht ganz im Zeichen zweier Fahrer, die viel verbindet – und gleichzeitig viel unterscheidet: Remco Evenepoel und Florian Lipowitz. Beide Quereinsteiger, beide Jahrgang 2000, beide Gewinner des Weißen Trikots und beide bereits Dritter der Tour. Doch in ihrer Karriere stehen sie an unterschiedlichen Punkten – was sie als Duo umso spannender und taktisch unberechenbarer macht. Für Red Bull – BORA – hansgrohe werden sie zu Wingmen. Zwei Fahrer, die gemeinsam ganz neue taktische Möglichkeiten bei der Tour de France eröffnen.

Der gemeinsame Weg von Remco Evenepoel und Florian Lipowitz nach Barcelona beginnt bereits Ende Januar auf Mallorca. Sie werden bei der Trophy Ses Salines gezielt an der TTT-Performance feilen. Beide Fahrer werden außerdem gemeinsam bei der Volta Ciclista a Catalunya an den Start gehen. Weitere Höhepunkte im Frühlingsprogramm sind für Remco Evenepoel die Ardennen und für Florian Lipowitz die Tour de Romandie.

Vuelta a España
Die Vuelta a España wird im kommenden Jahr zum emotionalen Saisonhöhepunkt. Primož Roglič peilt seinen fünften Titel an! Roglič’ Verbindung zur Vuelta ist tief – und 2026 soll dieses Kapitel weitergeschrieben werden. Das Auftaktzeitfahren in Monte Carlo wird ihm sprichwörtlich den roten Teppich ausrollen, den Start zu einem Heimspiel machen und möglicherweise den perfekten Rückenwind für die drei Wochen danach liefern. Zur Vorbereitung sind in seinem Frühjahrsprogramm voraussichtlich Tirreno–Adriatico, Itzulia Basque Country und die Tour de Romandie vorgesehen.

Florian Lipowitz startet bei der Deutschland Tour


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25 Tage nach seinem Podium bei der Tour de France ist Florian Lipowitz zurück – und das direkt vor heimischem Publikum. Die Deutschland Tour wird für den 24-Jährigen nicht nur das Comeback ins Renngeschehen, sondern auch ein echtes Wunschprojekt.

Am Mittwoch rollt er in Essen von der Startrampe zum Prolog. Es ist eine Premiere und gleichzeitig der Auftakt zur heißen Saisonendphase. Denn Florian Lipowitz steht zum ersten Mal überhaupt bei der Deutschland Tour am Start. Überhaupt ist er abgesehen von Meisterschaften seit über zwei Jahren bei keinem deutschen UCI-Rennen mehr gefahren. Jetzt könnten der Moment und die Bühne nicht besser sein.

“Für jeden deutschen Fahrer sind die Rennen in Deutschland etwas Besonderes. Und für mich ist es in diesem Jahr noch einmal ganz besonders. Bei der Tour de France waren so viele deutsche Fans an der Strecke – da bin ich gespannt, was nächste Woche los ist”, sagt Lipowitz.

„Ich will etwas zurückgeben“
Die Euphorie der Tour de France hat Spuren hinterlassen. Florian Lipowitz will den Fans in Deutschland etwas zurückgeben, ein ganz persönliches Dankeschön für die lautstarke Unterstützung in Frankreich. Die Deutschland Tour ist für ihn die perfekte Gelegenheit, sich zu revanchieren – auch bei den Teamkollegen.

“Ich war zwei Wochen im Urlaub. Für mich wird die Deutschland Tour der Einstieg in den nächsten Saisonblock. Das Profil liegt eher unseren Sprint- und Klassikerspezialisten – mit Jordi, Danny und Laurence sind wir für alle Etappen top aufgestellt. Aber ich will den Jungs jetzt etwas zurückgeben und ihnen helfen, Erfolge einzufahren”, so Lipowitz weiter.

Nächste Stopps: Kanada und Italien
Nach dem Heimspiel stehen noch fünf harte Renntage bis zum Saisonende auf dem Programm, auf die er sich voller Fokus vorbereitet: Im September die WorldTour-Klassiker in Québec und Montréal. Im Oktober folgt der Klassikerblock mit Giro dell’Emilia, Tre Valli Varesine – und als großes Finale das Monument Il Lombardia. Ein Schlusspunkt, der dem ereignisreichen Jahr von Florian Lipowitz würdig ist.

Salus Radsportnacht Bruckmühl 2025 mit Florian Lipowitz

1er Florian Lipowitz
2er Georg Zimmermann DM
3er Patrick Gamper

1 Lipowitz, Florian Red Bull – Bora – hansgrohe 01:27:26
2 Zimmermann, Georg Intermarché – Wanty
3 Gamper, Patrick Team Jayco Alula

4 Bichlmann, Daniel Cycling Team Schwingshandl
5 Poschacher, Valentin Hrinkow Advarics
6 Steininger, Fabian WSA KTM Graz
7 Amann, Dominik Team Vorarlberg
8 Märkl, Niklas Team Picnic PostNL
9 Heiduk, Kim Alexander Ineos Grenadiers
10 Brenner, Marco Tudor Pro Cycling Team
11 Loderer, Timon MYVELO Pro Cycling Team
12 Herrmann, Lukas Cycling Team Schwingshandl
13 Sertic, Jakob WSA KTM Graz
14 Kokas, Raphael
15 Melf, Jonas RSV Irschenberg MaxSolar Cycling Team


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Am Freitag, den 01. August 2025, verwandelt sich Bruckmühl erneut in ein Zentrum des Radsports: Die Salus Radsportnacht bringt Spitzenathleten und Nachwuchstalente auf den spannenden Rundkurs durch den Ortskern.
Wir freuen uns ganz besonders, mitteilen zu dürfen, dass Florian Lipowitz, Dritter der Tour de France 2025, beim Profirennen über 72 km an den Start gehen wird!


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Ebenfalls am Start sind:
• Anton Palzer
• Sebastian Putz
• Patrick Gamper
• Georg Zimmermann, amtierender Deutscher Straßenmeister
• Plus weitere Profis

Das Programm startet um ca. 17:00 Uhr mit dem Fette-Reifen-Rennen für Kinder, gefolgt von Rennen der Altersklassen U15 bis U19. Der Startschuss für das Profirennen fällt um ca. 20:15 Uhr, gefolgt von Zieleinlauf, Siegerehrung und After-Party ab 21:45 Uhr.

Wichtig für alle jungen Radsportbegeisterten:
Die Anmeldung für die Nachwuchsrennen ist noch bis Donnerstagabend geöffnet!
rad-net.de –
Ort: Bruckmühl Bahnhof – Ortskern
Datum: Freitag, 01.08.2025
Beginn: ab 17:00 Uhr
Bei jeder Witterung

Bei Fragen wenden Sie sich an Ludwig Stadler: +49 176 83678237

112. Tour de France – 20. Etappe:

21. Etappe: Mantes-la-Ville – Paris – 132 Km – 1100 Hm


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Wout van Aert (Visma) gewann auf triefend nassen Straßen in Paris die abschließende 21. Etappe der Tour de France 2025 als Solist. Auf veränderter Streckenführung attackierte der Belgier bei der letzten von 3 Montmartre-Passagen und vergrößerte die kleine Lücke zum Gesamtsieger Tadej Pogacar (UAE) im Windschatten des ersten Kameramotorrads. Von 5 versprengten Verfolgern sprintete Davide Ballerini (XDS) auf der Champs-Élysées auf den 2. Platz vor Matej Mohoric (Bahrain) und Pogacar.

Im Gelben Trikot hatte Pogacar das Finale der letzten Etappe an sich gerissen, obwohl die Zeit wegen des Regenwetters schon 50 Kilometer vorm Ziel genommen wurde. Pogacar stürmte die ersten beiden Montmartre-Auffahrten in Front hinauf und reduzierte damit die Spitze erst auf 23, dann auf 6 Fahrer. Von denen bereitete Matteo Jorgenson (Visma) mit seinen Attacken das Siegessolo des Teamkollegen van Aert vor. Der konnte sich schließlich im letzten Anstieg als letzter an Pogacars Hinterrad halten und übertrumpfte ihn im oberen Teil. Die Top-6 komplettierte Matteo Trentin (Tudor).

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 3:07:30

2. Davide Ballerini (ITA) – XDS-Astana +0:19*
3. Matej Mohoric (SLO) – Bahrain Victorious gl.Zeit
4. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
5. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +0:26
6. Matteo Trentin (ITA) – Tudor +0:38
7. Arnaud de Lie (BEL) – Lotto +1:14
8. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels alle
9. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gleiche
10. Dylan Teuns (BEL) – Cofidis Zeit
11. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck +1:22
12. Tobias Lund Andresen (DEN) – Picnic-PostNL
13. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty alle
14. Alex Aranburu (ESP) – Cofidis gleiche
15. Neilson Powless (USA) – EF Education-Easypost Zeit
– 160 Fahrer klassiert.
*) Rückstände der Tageswertung gingen nicht in Gesamtwertung ein.

Jonas Vingegaard (Visma) ließ es im Finale ausrollen. Er beteiligte sich wie die meisten anderen nicht mehr um den Kampf für den letzten, prestigeträchtigen Etappensieg. Wegen der frühen Zeitnahme war dies möglich, und es veränderte sich am Rückstand von 4:23 in der Gesamtwertung zu Pogacar nichts mehr. Pogacar machte seinen 4. Tour-Gesamtsieg bei seiner 6. Teilnahme perfekt. Bei den 2 Nicht-Gesamtsiegen landete er auf dem 2. Platz hinter Vingegaard, der seinerseits bei 5 Teilnahmen 2 Gesamtsiege und drei 2. Plätze hinter Pogacar vorzuweisen hat.

Schon vor der Tour de France 2025 war relativ klar, dass es für alle anderen nur noch um den 3. Platz ging. Und diesen holte sich samt des weißen Trikots für den besten Jungprofi Florian Lipowitz (Red Bull). Der 24-jährige Deutsche attackierte sogar auf den kleineren Champs-Élysées-Runden, bevor es auf die 3 größeren Runde inklusive Montmartre ging. Dadurch überfuhr er die Zeitnahme sogar 9 Sekunden vor dem Hauptfeld, wodurch er den finalen Rückstand auf Pogacar auf exakt 11 Minuten reduzierte. Nach der Einholung spielte Lipowitz wie Vingegaard keine Rolle mehr. Denn es war egal für die beiden, mit 5 und 7 Minuten Rückstand ins Ziel zu kommen.

In der Anfangsphase der 21. Etappe posierten die Fahrer – noch bei trockenem Wetter – rollend für die Kameras, insbesondere das Team des designierten Gesamtsiegers, das dann das Hauptfeld auf die zunächst kleineren Schlussrunden führte. Dort gingen nach der ersten Zieldurchfahrt die ersten Attacken. Etwas länger vorne halten konnte sich allerdings nur als Duo Lipowitz und Quinn Simmons. Die beiden setzten sich nach dem Zwischensprint in Front. Den gewann standesgemäß Jonathan Milan (Lidl) als Sieger der Punktewertung ums Grüne Trikot. Die Zeit wurde wenig später genommen.

Es folgte die 3-malige Befahrung des Montmartre-Anstiegs hoch um die Basilika Sacré-Cœur, eine vielfach kritisierte Neuerung der Paris-Etappe. Ab 1975 endete die Tour de France auf der Champs-Élysées mit einem flachen Kurs und fast immer mit einem Massensprint. Die olympischen Spiele in Paris 2024 änderten den Lauf der Geschichte letzter Tour-de-France-Etappe: im selben Jahr wich man ausnahmsweise nach Nizza aus, ein Jahr später dienten die Traumbilder des Olympia-Straßenrennens für die Hinzunahme von Montmartre auch bei der Tour de France.

Mindestens bei den Sprinter sorgte das für lange Gesichter. Interessanterweise war nun mit Wout van Aert ein Fahrer erfolgreich, der auch schon ein flaches Finale auf der Champs-Élysées im Sprint für sich entschieden hatte. Der Plan der Tour-Organisatoren ging insgesamt auf: Aufgrund des Wetters gab es zwar nicht die leuchtenden Bilder von Sacré-Cœur wie bei Olympia. Dafür säumten wieder Zuschauermassen die engen Straßen von Montmartre, wo sonst in Paris die Zuschauer eher meterweit von der Rennstrecke an den breiten Straßen entfernt stehen.

Außerdem lieferten die Fahrer ein Spektakel, an dem natürlich vor allem Pogacar im Gelben Trikot seinen großen Anteil hatte. Das alles dürfte vielen Zuschauern wieder einen Schwall von Gänsehaut bereitet haben. Mit seinen Verschärfungen sortierte Pogacar erst selbst das Feld vor auf schließlich 6 Fahrer. Unter den waren neben Ballerini, Mohoric und Trentin allerdings auch als einzig doppelt vertretene Teamkollegen van Aert und Jorgensen. Zwischen vorletzten und letzten Anstieg zermürbte Jorgenson die Konkurrenten.

Wout van Aert konnte man diesen Erfolg von Herzen gönnen. Nach 2 sehr schweren Verletzungen aus Rennunfällen im Vorjahr bereitete er maßgeblich dem Giro-Gesamtsieg seines Teamkollegen Simon Yates den Boden und hatte schon zuvor bei den Klassikern mehrere 2. und 4. Plätze gesammelt. Einen persönlichen Saisonsieg 2025 gab nur auf einer Giro-Etappe.

Endstand:

1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 76:00:32
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 04:24
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 11:09
4 Onley Oscar Team Picnic PostNL + 12:12
5 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team + 17:12
6 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 20:14
7 Vauquelin Kévin ARKEA-B&B HOTELS + 22:35
8 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe + 25:30
9 Healy Ben EF Education-EasyPost + 28:02
10 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 32:42
11 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla + 34:34
12 Arensman Thymen INEOS Grenadiers + 52:41
13 Narvaez Jhonatan UAE Team Emirates-XRG + 01:04:36
14 Higuita Sergio XDS Astana Team + 01:08:19
15 Yates Simon Team Visma | Lease a Bike + 01:17:30
16 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 01:18:07
17 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike + 01:20:24
18 Mühlberger Gregor Movistar Team + 01:28:17
19 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 01:29:28
20 Rodriguez Cristian ARKEA-B&B HOTELS + 01:36:15

Florian Lipowitz schreibt Geschichte bei der Tour de France


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Die Tour de France 2025 markiert einen Meilenstein in der Geschichte von Red Bull – BORA – hansgrohe. Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung durch Florian Lipowitz sicherte sich das Team erstmals ein Podium bei der Tour de France. Eine Premiere ist ebenfalls der Gewinn des Weißen Trikots des besten Jungprofis.

Florian Lipowitz wird Dritter der Tour de France 2025 und gewinnt das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Der 24-jährige Deutsche, der in Frankreich seine erste Tour de France bestritt, stand nach drei fordernden Wochen voller Hochgebirgsetappen und Rennstress in Paris auf dem Podium. Bei der Bergankunft der 14. Etappe in Luchon-Superbagnères übernahm Florian sowohl das Trikot als auch Rang drei. Beides verteidigte er mit beeindruckender Ruhe und Konstanz bis nach Paris.

Das Podium bei der Tour krönt ein bereits außergewöhnliches Jahr für Florian. Nach Rang zwei in der Gesamtwertung von Paris-Nizza zu Saisonbeginn, Platz drei beim beim Critérium du Dauphiné in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Tour und dem Abschluss der Baskenland-Rundfahrt als Vierter zwischendurch zementierte er in Frankreich seinen Status als eine der größten Nachwuchshoffnungen im internationalen Radsport.

Florian Lipowitz: „Es waren harte drei Wochen. Ich wollte nur noch sicher ins Ziel kommen. Insgesamt gab es viele Hochs und Tiefs, der Start war nicht ganz so optimal. Aber wir haben uns reingefuchst und sind auch als Team immer mehr zusammengewachsen. Denn am Ende ist so ein Ergebnis nicht nur meine Sache, sondern auch eine Mannschaftsleistung. Deswegen möchte ich nochmal an alle Danke sagen. Letztlich fahren wir hier drei Wochen durch Frankreich, aber da gehört viel mehr dazu an Vorbereitung. Deswegen bin ich einfach happy, dass alles so aufgegangen ist und wir den dritten Platz feiern können.“

In einer Reihe mit den größten Erfolgen des Teams
Der ehemalige Biathlet wurde vom Team früh entdeckt und gezielt aufgebaut. Sein Weg nach oben war rasant, aber stet. Im Fahrerfeld gilt er als bescheiden und bodenständig, zugleich aber ehrgeizig und fokussiert – Eigenschaften, die ihm bei dieser Tour nicht nur den Respekt seiner Kollegen, sondern auch die Sympathien vieler Fans einbrachten. In der letzten Woche tauchte sein Name immer häufiger auf den Straßen und Transparenten am Streckenrand auf, was als Zeichen der wachsenden Unterstützung für den jungen Deutschen zu verstehen ist.

Florians Leistung reiht sich nahtlos ein in die größten Erfolge der Teamgeschichte: Jai Hindleys Sieg beim Giro d’Italia, der Triumph von Primož Roglič bei der Vuelta a España, ikonische Tour-Momente wie der Gewinn des Grünen Trikots durch Peter Sagans oder der Etappensieg von Jordi Meeus auf den Champs-Élysées. Ein Platz auf dem Podium der Tour de France samt dem Gewinn der Nachwuchswertung durch einen deutschen Fahrer im Trikot eines deutschen Teams hat dennoch eine ganz besondere Bedeutung. Es ist Ausdruck jahrelanger, gezielter Nachwuchsförderung und gelebten Teamgeists.

Ralph Denk, CEO Red Bull – BORA – hansgrohe: „Mit diesem Resultat hier und jetzt in Paris zu stehen, ist ein großer Moment für Red Bull – BORA – hansgrohe, aber auch für mich selbst. Florian hat für uns die beste Platzierung der Teamgeschichte bei der Tour de France eingefahren, erstmals das Weiße Trikot geholt. Es macht mich stolz, wie wir uns und unsere Partner hier präsentiert haben. Von denen sind wir nun eingeladen, sie bereiten uns einen riesigen Empfang. Das erste Tour-Podium ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, irgendwann auch das Gelbe Trikot zu gewinnen.“

112. Tour de France – 19. Etappe:

19. Etappe: Albertville – La Plagne – 93Km verkürzt

Thymen Arensman sehr knapp vor den Klassementbesten

Thymen Arensman (Ineos) gewann die wegen Rinderseuche auf 93,1 Kilometer verkürzte 19. Etappe der Tour de France 2025. Im Regen von La Plagne rettete sich der 25-jährige Niederländer so gerade eben vor den beiden Klassementbesten, Jonas Vingegaard (Visma) und dem Gesamtführenden Tadej Pogacar (UAE), ins Ziel. Nur mit wenigen Radllängen folgte Florian Lipowitz (Red Bull) an der letzten Bergankunft der diesjährigen Tour. Lipowitz konnte damit seinen geschrumpften Vorsprung um den 3. Podestplatz und das weiße Trikot gegen Oscar Onley (Picnic) wieder ausbauen.

Ergebnis
1. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers 2:46:06

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +0:02
3. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
4. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +0:06
5. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL +0:47
6. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +1:34
7. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +1:41
8. Ben Healy (GBR) – EF Education-Easypost +2:19
9. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal-Quick Step +3:47
10. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +3:54
11. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +4:02
12. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +5:13
13. Aurél. Paret-Peintre (FRA) – Decathlon-AG2R +5:18
14. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +5:49
15. Gregor Mühlberger (AUT) – Movistar +6:18

17. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +6:18
19. Jhonatan Narvaez (ECU) – UAE-XRG +6:32
21. Sergio Higuita (COL) – XDS-Astana +6:46
27. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +12:39
30. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +14:06
35. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +15:23
37. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +15:23
48. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +22:25
– 161 Fahrer klassiert.

2 Tage vor Schluss der Rundfahrt verteidigte Pogacar ein weiteres Mal sein Gelbes Trikot über 4 Minuten vor Vingegaard. Mit 11:09 Minuten Rückstand konnte Lipowitz den 3. Platz der Gesamtwertung gegen Onley untermauern. Der Abstand zwischen beiden sprang von bedrohlichen 22 Sekunden wieder über die Minutenmarke.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 69:41:46

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +4:24
3. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +11:09
4. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL +12:12
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +17:12
6. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +20:14
7. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +22:35
8. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +25:30
9. Ben Healy (GBR) – EF Education-Easypost +28:02
10. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +34:34
11. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +38:42
12. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +52:41
13. Jhonatan Narvaez (ECU) – UAE-XRG +1:04:36
14. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +1:05:11
15. Sergio Higuita (COL) – XDS-Astana +1:08:19
16. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:17:30
17. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +1:18:07
18. Gregor Mühlberger (AUT) – Movistar +1:28:17
19. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +1:33:28
20. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +1:35:28
21. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +1:36:15
22. Valentin Madouas (FRA) – Groupama-FDJ +1:39:46

Da die ersten beiden Berge entfielen, ging es sofort Col de Pré und anschließend Cormet de Roseland hinauf. Beide Bergpreise sicherte sich Lenny Martinez (Bahrain), der damit dem auch in der Bergwertung führenden Pogacar etwas näher kam. Mit Martinez bildeten an den beiden ersten Anstiegen Roglic und Paret-Peintre ein Spitzentrio.

Bergtrikot
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 117 p.

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 104
3. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious 97
4. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers 85
5. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal-Quick Step 51
6. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula 51
7. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R 46
8. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora 43

9. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL 42

In der Abfahrt schoss Roglic an seinen beiden Mitausreißern vorbei und hatte im Tal gerade einmal eine Minute Vorsprung vorm dezimierten Hauptfeld ums Gelbe Trikot. Martinez und Paret-Peintre ließen sich einholen. Mehr als eine weitere Minute hing Vauquélin schon früh zurück.
Im Tal, während der Regen einsetzte, war Roglic als Solist auf verlorenem Posten gegen Pogacars Helfer, denen Johannessens Teamkollegen wegen des abgehängten Vauquelin etwas unter die Arme griffen. 21,5 Kilomter vorm Ziel war die rätselhafte Flucht von Roglic beendet. So gingen das Feld der meisten Klassementfahrer 1:45 Minuten vor Vauquelin in den 19,1 Kilometer langen Schlussanstieg.
Roglic wurde schon einen halben Kilometer im Anstieg abgestellt. Entsprechend übernahmen Galls Teamkollegen die Tempoarbeit. Schon 14,5 Kilometer vorm Ziel fielen sämtliche Helfer zurück – nicht nur von Gall, auch von Pogacar und Vingegaard. Arensman nutzte die Situation aus und attackierte.
Bei Arensmans erstem Versuch konterte Pogacar und schüttelte damit alle außer Vingegaard ab. Vingegaard jedoch saß Pogacar bis 200 Meter vorm Ziel auf dem Gepäckträger, so dass der Mann im Gelben Trikot immer wieder herausnahm. Dadurch kam Arensman nach wiederholten Attacken 12,9 Kilometer vorm Ziel endgültig weg.

Lipowitz klebte – anders als am Vortag – an Onleys Hinterrad. Der wiederum bekam noch einmal von hinten Unterstützung von van den Broek, der Onley, Lipowitz, Johannessen und Healy (EF) wieder an Pogacar, Vingegaard und den zwischenzeitlich ebenfalls entwischten Gall wieder heranführten. Aus den Top-Ten der Gesamtwertung fehlten demnach nur Roglic, Vauquelin und der Zehnte O’Connor (Jayco).

Gall führte die Gruppe nun rund 2,5 Kilometer lang an. 8,5 Kilometer vorm Ziel übernahm wieder Pogacar. Dieser beschleunigte einen Kilometer später und reduzierte die Gruppe damit auf sich, Vingegaard, Onley und Lipowitz, der mit etwas Verzögerung aufschloss. Der Rückstand zu Arensman betrug immer noch 35 Sekunden.
Kurz vor der 2-Kilometer-Marke geriet Onley in Schwierigkeiten. Lipowitz spannte sich nun vor Pogacar und Vingegaard. In Zielnähe sprang Vingegaard los, allerdings nur noch für den 2. Platz. Pogacar schien sich mit dem 3. Platz zu begnügen. Eine Schrecksekunde gab es noch bei Lipowitz, dem im Wiegetritt auf glitschigem, angemaltem Untergrund das Hinterrad weglief – zum Glück ohne Sturzfolge.

Critérium du Dauphiné 7. und 8. Etappe – Endstand

Die Top-3 der Tageswertung waren auf der 7. Etappe identisch. Am Schlussberg knallte Pogacar 12 Kilometer vorm Ziel allen davon. Der Abstand zu Vingegaard war mit am Ende 14 Sekunden deutlich geringer als am Vortag, der Lipowitz beinahe identisch und der zu den nachfolgenden Fahrern jedoch noch größer. Lipowitz hatte erst noch versucht, an Vingegaard dranzubleiben, erreichte dann aber 1:21 Minuten hinter dem außerirdischen Weltmeister das Ziel. Auf den 4. Platz kam mit 2:26 Minuten Rückstand Tobias Johannessen (Uno-X), der kurz vorm Ziel noch Evenepoel abstellte. Dieser erreichte ernüchternde 2:39 hinter Pogacar das Ziel, was aber immer noch für den 5. Platz reichte – mit mehr als einer weiteren Minute vor Tulett (Ineos) und Mas (Movistar).

7. Etappe: Grand-Algueblanche – Valmeinier 1800 – 132 Km


1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 60 04:10:00

2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 14
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 30 + 01:21
4 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 25 + 02:26
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 02:39
6 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike 15 + 03:48
7 Mas Enric Movistar Team 10 + 03:48
8 Buchmann Emanuel Cofidis 8 + 03:51
9 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers 5 + 03:51
10 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ 2 + 03:51

8. Etappe: Val-d’Arc – Plateau du Mont-Cenis – 133 Km


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1 Martinez Lenny Bahrain Victorious 60 03:34:18
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 34
3 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 30 + 34
4 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 25 + 40
5 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 + 40
6 Mas Enric Movistar Team 15 + 45
7 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 47
8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 8 + 47
9 Healy Ben EF Education-EasyPost 5 + 01:01
10 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike 2 + 01:01
11 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 01:46
12 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 01:46
13 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:05
14 Mühlberger Gregor Movistar Team + 02:05
15 Armirail Bruno Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:27
16 Buchmann Emanuel Cofidis + 02:57

Auf der abschließenden 8. Etappe rettete sich Lenny Martinez (Bahrain) aus der Spitzengruppe des Tages als einziger Fahrer 34 Sekunden vor Vingegaard und Pogacar ins Ziel. Die beiden wurden zuvor im letzten Anstieg von Evenepoel attackiert, der sich aber den Konter von Vingegaard fing. Jorgenson und Evenepoel erreichten 6 Sekunden hinter Vingegaard und Pogacar das Ziel. Lipowitz hing am Ende 7 Sekunden zurück, was aber dicke fürs Podest im Endklassement ausreichte. Bei Lipowitz festigte Johannessen seinen 5. Platz hinter Evenepoel und vor Jorgenson und Enric Mas (Movistar). Dies war auch Johannessens Team zu verdanken, weil es wegen der Anwesenheit von Mas in der Spitzengruppe fast den gesamten Tag die Nachführarbeit verrichtete. Mas konnte der Attacke von Martinez nicht folgen, belegte Platz 5 in der Tageswertung und machten noch 3 Plätze in der Gesamtwertung gut.

Endstand:


HERBERT MOOS Foto

1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 29:19:46
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 59
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:38
4 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 04:21
5 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 06:12
6 1 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 07:28
7 3 Mas Enric Movistar Team + 07:57
8 2 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 08:25
9 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 08:57
10 2 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 10:01
11 Buchmann Emanuel Cofidis + 10:34
12 4 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike + 13:08
13 1 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike + 13:24
14 1 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 16:56
15 1 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 16:59
16 4 Mühlberger Gregor Movistar Team + 17:03

Florian Lipowitz wird Dritter des Critérium du Dauphiné

Mit einem starken dritten Gesamtrang und dem Gewinn des Weißen Trikots beendet Florian Lipowitz das Critérium du Dauphiné – und bestätigt damit seine kontinuierliche Entwicklung in der laufenden Saison.
Der Rennverlauf folgte einem klaren Plan: Ohne Zeitverluste durch die ersten beiden Tage, clever in der Ausreißergruppe der dritten Etappe und mit einem überzeugenden Zeitfahren zur Mitte der Rundfahrt konnte sich Lipowitz Schritt für Schritt nach vorn arbeiten. An den entscheidenden Tagen in den Alpen zeigte er erneut seine Stärken am Berg und behauptete sich unter den besten Rundfahrern.

Nach Platz 2 bei Paris–Nizza und Rang 4 im Baskenland brachte das Critérium du Dauphiné ein weiteres Top-Ergebnis für Florian Lipowitz bei einer einwöchigen WorldTour-Rundfahrt.

Florian Lipowitz:
„Ich wusste, dass ich mit einer guten Form ins Rennen gehe – aber, dass es am Ende für das Podium reicht, hätte ich so nicht erwartet. Neben Fahrern wie Tadej und Jonas zu stehen, ist schon etwas Besonderes. Das Team hat mich die ganze Woche über großartig unterstützt – ich bin froh, dass ich das mit einem Ergebnis zurückgeben konnte.“

Rolf Aldag, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe:
„Das Critérium du Dauphiné war als Ziel in Florians Saisonplanung gesetzt. Wir haben auf eine Top10-Platzierung hingearbeitet, das Podium ist umso erfreulicher. Vor allem aber zeigt sich: Seine Entwicklung verläuft konstant – mit einem klaren Fokus und ohne Hektik. Diese Woche war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

Historischer Tunnel, innovative Tests: Florian Lipowitz erster WorldTour-Profi im Catesby Tunnel

Ein stillgelegter Eisenbahntunnel, über 100 Jahre alt – mitten auf dem britischen Land, rund 50 Kilometer südöstlich von Birmingham. Was auf den ersten Blick nach einem Relikt aus viktorianischer Zeit klingt, ist heute eine hochmoderne Aerodynamik-Teststrecke.

Wo einst Züge der Grand Central Main Line fuhren, wird heute an der Zukunft gefeilt. Der Catesby Tunnel wurde vor wenigen Jahren aufwendig umgebaut – zur weltweit einzigartigen Teststrecke. 2740 Meter lang, schnurgerade, mit makellos glattem Asphalt, konstanten klimatischen Bedingungen und völliger Windstille. Für Aerodynamik-Ingenieure ist das nahezu ein perfektes Szenario: kontrollierbar, wiederholbar, präzise.
Was Automobilhersteller bereits seit einiger Zeit für ihre Hightech-Tests nutzen, feiert nun auch in der WorldTour Premiere: Florian Lipowitz absolvierte als erster Radprofi einen Testtag im Catesby Tunnel. An seiner Seite: Dan Bigham, Head of Engineering von Red Bull – BORA – hansgrohe, das S-Works Shiv TT sowie einige Neuigkeiten.
Dan Bigham: „Aus aerodynamischer Sicht ist der Catesby Tunnel ein absolut einzigartiges Testumfeld. Wir führen unsere Tests unter verschiedensten Bedingungen durch – aber der Grund, warum wir genau hierher kommen, ist das Maß an Kontrolle. Es gibt keinen Gegen-, Rücken- oder Seitenwind, keine Steigungsänderungen. Das ermöglicht uns extrem präzise Messungen – genau das, was wir brauchen, wenn wir an den kleinsten Details arbeiten.“

Ein Tag im Tunnel, viele neue Erkenntnisse
Und ein weiterer Schritt auf dem Weg zur maximalen Effizienz auf der Straße. Der Tunnel bietet eine einzigartige Ergänzung zu Windkanal, Bahn- und Straßentests. In der kontrollierten Umgebung lassen sich feinste Unterschiede in Material, Position oder Bekleidung messbar machen – und das mit einer Genauigkeit, wie sie im Freien kaum möglich ist. Ziel: das aerodynamisch perfekte Setup.
Florian Lipowitz: „Es ist schon etwas Besonderes, wahrscheinlich zu den ersten WorldTour-Fahrern zu gehören, die hier im Tunnel testen dürfen. Die Bedingungen sind wirklich außergewöhnlich – absolut konstant und damit ideal für Aerodynamiktests. Wir konnten eine Menge ausprobieren und haben einige spannende Erkenntnisse gewonnen, die uns auf dem Rad noch schneller machen können.“


Plomi Foto

Critérium du Dauphiné Etappe 3 + 4 Zeitfahren

3. Etappe: Brioude – Charantonnay – 207Km

1 Romeo Iván Movistar Team 60 04:34:10
2 Tejada Harold XDS Astana Team 40 + 14
3 Barré Louis Intermarché-Wanty 30 + 14
4 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 25 + 14
5 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 20 + 27
6 Laurance Axel INEOS Grenadiers 15 + 27
7 Rolland Brieuc Groupama-FDJ 10 + 27
8 Bernard Julien Lidl-Trek 8 + 27
9 Leknessund Andreas Uno-X Mobility 5 + 27
10 Dunbar Edward Team Jayco-AlUla 2 + 29
11 Jeannière Emilien Team TotalEnergies + 01:08
12 Tronchon Bastien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 01:08
13 Foldager Anders Team Jayco-AlUla + 01:08
14 Wright Fred Bahrain Victorious + 01:08
15 Penhoët Paul Groupama-FDJ + 01:08
16 Fedorov Yevgeniy XDS Astana Team + 01:08
17 De Pooter Dries Intermarché-Wanty + 01:08
18 Velasco Simone XDS Astana Team + 01:08
19 Stuyven Jasper Lidl-Trek + 01:08
20 Thierry Pierre ARKEA-B&B HOTELS + 01:08
21 Bayer Tobias Alpecin-Deceuninck + 01:08
22 Pithie Laurence Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:08

23 Stewart Jake Israel-Premier Tech + 01:08
24 Meurisse Xandro Alpecin-Deceuninck + 01:08
25 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 01:08

Gesamt:

1 36 Romeo Iván Movistar Team 14:09:01
2 63 Barré Louis Intermarché-Wanty + 17
3 27 Tejada Harold XDS Astana Team + 18
4 30 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 24
5 2 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck + 29
6 44 Rolland Brieuc Groupama-FDJ + 37
7 68 Leknessund Andreas Uno-X Mobility + 37
8 34 Dunbar Edward Team Jayco-AlUla + 39
9 7 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG + 01:06
10 6 Wright Fred Bahrain Victorious + 01:12
11 6 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 01:12
12 5 Foldager Anders Team Jayco-AlUla + 01:17
13 18 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 01:17
14 5 Tronchon Bastien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 01:18
15 3 Jeannière Emilien Team TotalEnergies + 01:18
16 3 Venturini Clément ARKEA-B&B HOTELS + 01:18

Florian Lipowitz stürmt in die Top 5 der Dauphiné

Florian Lipowitz kämpft sich in die Spitzengruppe, wird Vierter – ein starker Auftritt vor dem Zeitfahren und den entscheidenden Bergetappen des Critérium du Dauphiné.

Es war die längste Etappe der diesjährigen Dauphiné – 207 anspruchsvolle Kilometer zwischen Brioude und Charantonnay, ständig rauf und runter, zermürbend und heiß. Favoriten und Sprinter hatten sich an den ersten beiden Tagen ausgetobt – perfekte Bedingungen für eine entschlossene Ausreißergruppe.

Schon der Start war von Angriffen geprägt. Erst nach rund 30 Kilometern setzte sich die entscheidende Gruppe des Tages ab – mit dabei: Florian Lipowitz. Gemeinsam mit elf weiteren Fahrern arbeitete er sich auf dem welligen Terrain einen Vorsprung heraus.

Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel wartete mit der Côte du Château Jaune noch ein kurzer, aber giftiger Anstieg. Nur 1.200 Meter lang, dafür mit über neun Prozent Steigung – genau der richtige Ort, um Druck zu machen. Das Hauptfeld war zu diesem Zeitpunkt auf eine Minute herangerückt. Lipowitz reagierte, attackierte im Anstieg und brachte nochmal neue Dynamik in die Gruppe. Der Abstand zum Feld blieb stabil – schnell wurde klar: Der Etappensieg wird heute vorne ausgefahren.

Lipowitz ließ nicht locker, kämpfte weiter um jede Sekunde – nicht nur mit Blick auf den Tagessieg, sondern auch im Hinblick auf das Gesamtklassement. Denn jede Lücke, jeder Vorsprung kann in dieser Woche noch entscheidend sein. Als Ivan Romeo (Movistar) schließlich das Tempo verschärfte und sich absetzte, führte Lipowitz die Verfolgergruppe entschlossen bis ins Ziel. Platz vier für den jungen Deutschen – und ein gewaltiger Sprung auf Rang vier der Gesamtwertung.

Es fühlt sich gut an, etwas Zeit rauszuholen – aber klar ist: Die Entscheidung fällt in den Bergen.
Florian Lipowitz


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Im Ziel sagte Lipowitz: „Eigentlich wollten wir Maxim in die Gruppe bringen – er war heiß auf die Etappe. Aber plötzlich war ich vorne dabei. Die Gruppe war groß, alle haben alles gegeben. Ich hatte gute Beine und hab’s versucht, aber am Ende bin ich einfach nicht mit der entscheidenden Attacke mitgegangen. Auch wenn’s nicht ganz gereicht hat, bin ich zufrieden.“
Schon morgen dürfte sich das Klassement erneut verschieben: Im Einzelzeitfahren stehen die Spezialisten im Fokus – bevor am Wochenende in den Alpen das große Finale der Dauphiné wartet.

4. Etappe: Charmes-sur-Rhône – Saint-Péray – ITT – 17,4 Km

1 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 60 00:20:50 (1000. Sieg des Teams!)
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 40 + 21
3 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 30 + 38
4 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 25 + 49
5 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 20 + 57
6 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 15 + 01:02
7 Cavagna Remi Groupama-FDJ 10 + 01:07
8 Dunbar Edward Team Jayco-AlUla 8 + 01:10
9 Foss Tobias INEOS Grenadiers 5 + 01:10
10 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team 2 + 01:12
11 Armirail Bruno Decathlon AG2R La Mondiale Team + 01:14
12 Guernalec Thibault ARKEA-B&B HOTELS + 01:19
13 Wright Fred Bahrain Victorious + 01:21
14 Lutsenko Alexey Israel-Premier Tech + 01:23
15 Romeo Iván Movistar Team + 01:26
16 Tejada Harold XDS Astana Team + 01:29
17 Sheffield Magnus INEOS Grenadiers + 01:34
18 Fisher-Black Finn Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:38
19 Buitrago Santiago Bahrain Victorious + 01:38
20 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 01:38

Gesamt:

1 12 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 14:31:08
2 2 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 04
3 2 Romeo Iván Movistar Team + 09

4 1 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck + 14
5 6 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 16
6 Dunbar Edward Team Jayco-AlUla + 30
7 4 Tejada Harold XDS Astana Team + 30
8 1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG + 38
9 19 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 39
10 8 Barré Louis Intermarché-Wanty + 01:03
11 25 Seixas Paul Decathlon AG2R La Mondiale Team + 01:13
12 15 Armirail Bruno Decathlon AG2R La Mondiale Team + 01:15
13 3 Wright Fred Bahrain Victorious + 01:16
14 6 Leknessund Andreas Uno-X Mobility + 01:17
15 6 Lutsenko Alexey Israel-Premier Tech + 01:24

Baskenland-Rundfahrt – Alle Etappen

1. Etappe: Vitoria-Gasteiz – Baskonia-Alavés – ITT – 16,50 Km

1 SCHACHMANN Maximilian GER Soudal Quick-Step 00:18:37
2 ALMEIDA João POR UAE Team Emirates – XRG 00:00
3 LIPOWITZ Florian GER Red Bull – BORA – hansgrohe 00:01
4 HAYTER Ethan GBR Soudal Quick-Step 00:06
5 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull – BORA – hansgrohe 00:10

6 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:11
7 CAMPENAERTS Victor BEL Team Visma | Lease a Bike 00:12
8 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl – Trek 00:12
9 ARMIRAIL Bruno FRA Decathlon AG2R La Mondiale Team 00:13
10 LEONARD Michael CAN INEOS Grenadiers 00:16
11 HEALY Ben IRL EF Education – EasyPost 00:18
12 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:18
13 SCHMID Mauro SUI Team Jayco AlUla 00:20
14 CASTRILLO Pablo ESP Movistar Team 00:22
15 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates – XRG 00:23

2. Etappe: Pamplona-Iruña – Lodosa – 196Km

1 Ewan Caleb INEOS Grenadiers 50 04:13:50
2 Van Boven Luca Intermarché-Wanty 30 + 00
3 Tronchon Bastien Decathlon AG2R La Mondiale Team 25 + 00
4 Gruel Thibaud Groupama-FDJ 20 + 00
5 Leitão Iúri Caja Rural-Seguros RGA 15 + 00
6 Zingle Axel Team Visma | Lease a Bike 10 + 00
7 Van den Bossche Fabio Alpecin-Deceuninck 8 + 00
8 Wirtgen Luc Tudor Pro Cycling Team 6 + 00
9 Aberasturi Jon Euskaltel-Euskadi 3 + 00
10 Foldager Anders Team Jayco-AlUla

3. Etappe: Zarautz – Beasain – 157Km

1 Aranburu Alex Cofidis 50 03:45:21
2 Grégoire Romain Groupama-FDJ 30 + 03
3 Schachmann Max Soudal Quick-Step 25 + 03
4 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG 20 + 03
5 Mas Enric Movistar Team 15 + 03

6 Skjelmose Mattias Lidl-Trek 10 + 03
7 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike 8 + 03
8 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 6 + 03
9 Cras Steff Team TotalEnergies 3 + 03

10 Van Wilder Ilan Soudal Quick-St

4. Etappe: Beasain – Markina-Xemein – 170Km

1 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG 50 03:52:39
2 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 30 + 28
3 Schachmann Max Soudal Quick-Step 25 + 28
4 Champoussin Clément XDS Astana Team 20 + 28
5 Aranburu Alex Cofidis 15 + 28
6 Berthet Clément Decathlon AG2R La Mondiale Team 10 + 28
7 Velasco Simone XDS Astana Team 8 + 28
8 Onley Oscar Team Picnic PostNL 6 + 28
9 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step 3 + 28
10 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ 1 + 28
11 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike + 28
12 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 28
13 Mas Enric Movistar Team + 28
14 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 28

15 Buitrago Santiago Bahrain Victorious

5. Etappe: Urduña – Gernika-Lumo – 172Km

1 Healy Ben EF Education-EasyPost 50 03:55:57
2 Laurance Axel INEOS Grenadiers 30 + 01:47

3 Velasco Simone XDS Astana Team 25 + 01:48
4 Aranburu Alex Cofidis 20 + 01:48
5 Grégoire Romain Groupama-FDJ 15 + 01:48
6 Van Gils Maxim Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 01:48
7 Miquel Delgado Pau Equipo Kern Pharma 8 + 01:48
8 Jegat Jordan Team TotalEnergies 6 + 01:48
9 Champoussin Clément XDS Astana Team 3 + 01:48
10 Silva Thomas Caja Rural-Seguros RGA

6. Etappe: Eibar – Eibar – 153Km

1 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG 50 03:56:54
2 Mas Enric Movistar Team 30 + 00
3 Healy Ben EF Education-EasyPost 25 + 13

4 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 20 + 28
5 Aranburu Alex Cofidis 15 + 58
6 Jegat Jordan Team TotalEnergies 10 + 58
7 Velasco Simone XDS Astana Team 8 + 01:19
8 Onley Oscar Team Picnic PostNL 6 + 01:19
9 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG 3 + 01:19
10 Champoussin Clément XDS Astana Team 1 + 01:19
11 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step + 01:19
12 Schachmann Max Soudal Quick-Step + 01:19
13 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 01:19
14 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:19
15 Nys Thibau Lidl-Trek + 01:19

Endstand:

1 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG 400 20:04:49
2 Mas Enric Movistar Team 320 + 01:52
3 Schachmann Max Soudal Quick-Step 260 + 01:59
4 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 220 + 02:07

5 Skjelmose Mattias Lidl-Trek 180 + 02:17
6 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step 140 + 02:18
7 Aranburu Alex Cofidis 120 + 02:45
8 Velasco Simone XDS Astana Team 100 + 03:43
9 Onley Oscar Team Picnic PostNL 80 + 03:50
10 Champoussin Clément XDS Astana Team 68 + 03:55
11 Berthet Clément Decathlon AG2R La Mondiale Team 56 + 04:04
12 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ 48 + 04:07
13 Buitrago Santiago Bahrain Victorious 40 + 04:16
14 Jegat Jordan Team TotalEnergies 32 + 04:23
15 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 28 + 04:55
16 Vergallito Luca Alpecin-Deceuninck 24 + 05:03
17 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike 24 + 05:51
18 Cras Steff Team TotalEnergies 24 + 06:55
19 Cobo Ivan Equipo Kern Pharma 24 + 08:21
20 Laurance Axel INEOS Grenadiers 24 + 08:21

Almeida fast 2 Minuten voraus


Plomi Foto

João Almeida (UAE) feierte einen souveränen Gesamtsieg bei der Baskenland-Rundfahrt 2025. Blieb der 26-jährige Portugiese noch im Auftaktzeitfahren um Bruchteile einer Sekunde hinter Maximilian Schachmann (Soudal) zurück, hängte er auf der 4. von 6 Etappen alle anderen im Alleingang ab. Im verregneten, bergigen Finale der Abschlussetappe (einer ansonsten sonnigen Baskenland-Rundfahrt 2025) konnte Enric Mas (Movistar) noch einen Sprung vom 8. auf den 2. Platz der Gesamtwertung machen – nach einer gemeinsamen Offensive mit Almeida und Skjelmose (Lidl). Letztgenannter stürzte, so dass Schachmann immerhin den Podestplatz verteidigen konnte – im Gegensatz zu Florian Lipowitz (Red Bull), der seit dem Auftaktzeitfahren mit Schachmann und Almeida in den Top-3 lag.

Wie im Vorjahr begann die Baskenland-Rundfahrt 2025 mit einem Einzelzeitfahren vergleichbarer Länge, diesmal über 16,5 Kilometer. Auf den verbleibenden 5 Etappen suchte man ein Bergaufziel im Streckenplan wieder vergeblich. Genau das hatte manch einer für das Gemetzel des Vorjahres teilverantwortlich gemacht, weil so auch in Abfahrten mit vollem Risiko nach Sekunden gejagt wurde. 2025 blieb ein ähnlicher Unfall zum Glück aus. Die Startliste kam diesmal im Baskenland hinter der Top-Besetzung des Vorjahres zurück.

Die 1. Etappe, ein 16,5 Kilometer langes Einzelzeitfahren, gewann Maximilian Schachmann 54 Hundertstelsekunden vor João Almeida und 76 Hundertstel vor Florian Lipowitz. 6 Sekunden Verlust auf dem 4. Platz wies Ethan Hayter (Soudal) auf, dahinter Alexander Wlasow (Red Bull) 10 und Ilan van Wilder (Soudal) 11. Mattias Skjelmose verlor hier 12 Sekunden, Mas schon satte 70!

Massensprints sind in Baskenland-Rundfahrten selten zu sehen. Auf der 2. Etappe nutzte Caleb Ewan (Ineos) als einziger Sprinter in der Startliste die Gunst der Stunde zum ersten Sieg auf WorldTour-Niveau seit über 3 Jahren. Deutlich das Nachsehen auf den Plätzen 2 und 3 hatten Luca van Boven (Intermarché) und Bastien Tronchon (Decathlon).

Im abschüssigen Finale der 3. Etappe setzte sich Alex Aranburu (Cofidis) aus einer Gruppe der 10 besten Fahrer ab. Er wurde nach seinem umstrittenen Solosieg zunächst disqualifiziert, weil er einen schlecht abgesperrten Kreisverkehr auf der klar schnelleren Seite genommen hatte – anders als seine 9 Verfolger. Die Disqualifikation wurde hernach aber wieder zurückgenommen, so dass Aranburus Sieg 3 Sekunden vor Romain Grégoire (Groupama) und Schachmann Bestand hatte. Zeitgleich mit Platz kamen Almeida, Mas, Skjelmose, Kelderman (Visma), Lipowitz, Cras (Totalenergies) und van Wilder ins Ziel. Wegen der Zeitgutschrift für den 3. Platz setzte sich Schachmann in der Gesamtwertung um je 4 Sekunden von Lipowitz und Almeida ab.

Almeida löste sich im letzten Anstieg der 4. Etappe von allen anderen und hielt seinen Vorsprung auf der Abfahrt ins Ziel. 28 Sekunden hinter ihm erreichten die ersten 13 Verfolger das Ziel. Für den 2. Platz jagte Almeidas Teamkollege Issac del Toro der Konkurrenz noch Bonussekunden ab. Für den erneut 3. Platz bekam Schachmann wieder 4, verlor aber das Gelbe Trikot um eine halbe Minute an Almeida.

Auf der 5. Etappe attackierte der im Gesamtklassement bedeutungslose Ben Healy (EF) 56 Kilometer vorm Ziel 5 Mitausreißer – darunter ein Teamkollege – und zog das Solo zum Sieg durch. In der Schlussphase löste sich Axel Laurance (Ineos) um letztlich eine Sekunde vorm Verfolgerfeld für den 2. Platz. Simone Velasco (XDS) sprintete auf den 3. Platz vor Aranburu – dies alles knapp 2 Minuten hinter Healy.

Nicht um Platz 1, aber um die Podestplätze dahinter kündigte sich innerhalb der letzten 45 Kilometer der abschließenden 6. Etappe ein Umsturz an. Schachmann und Lipowitz gingen mit einem Fehlstart in den schwierigen Izua-Anstieg, als sie eingangs in einen Sturz an einer Engstelle verwickelt waren. Almeida, Skjelmose und Mas konnten sich schließlich nach vorne lösen, unterstützt von Almeidas Teamkollegen del Toro. In der regennassen Abfahrt stürzte Skjelmose und fiel in die Verfolgergruppe um Schachmann und Lipowitz zurück. Mas und Almeida hängten dann noch del Toro und den übrig gebliebenen frühen Ausreißer ab, bei dem es sich erneut um Healy handelte. Almeida, der zuvor wenig geführt hatte, sprintete Mas humorlos für den Tagessieg ab. Healy belegte den 3. Platz. Die Schachmann-Gruppe kam 1:19 Minuten hinter dem Spitzenduo ein. Schachmann fiel im Gesamtklassement 7 Sekunden hinter Mas zurück, blieb aber anders als Lipowitz immerhin auf dem Podest.
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83. Paris-Nizza Etappe 8

8. Etappe: Nice – Nice – 120Km

1 Sheffield Magnus INEOS Grenadiers 60 02:48:37
2 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 40 + 29
3 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team 30 + 35
4 Storer Michael Tudor Pro Cycling Team 25 + 01:01
5 Champoussin Clément XDS Astana Team 20 + 01:01
6 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 15 + 01:01
7 Arensman Thymen INEOS Grenadiers 10 + 01:01
8 Vlasov Aleksandr Red Bull-BORA-hansgrohe 8 + 01:04

9 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step 5 + 01:40
10 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team 2 + 01:40
11 Tejada Harold XDS Astana Team + 01:40
12 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 01:40
13 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG + 01:40
14 Vergallito Luca Alpecin-Deceuninck + 01:52
15 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla + 01:54
16 Foss Tobias INEOS Grenadiers + 01:54
17 Castrillo Pablo Movistar Team

Endstand:

1 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 26:26:42
2 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:15
3 Arensman Thymen INEOS Grenadiers + 01:58
4 2 Sheffield Magnus INEOS Grenadiers + 02:17

5 1 Storer Michael Tudor Pro Cycling Team + 03:03
6 1 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG + 03:57
7 1 Champoussin Clément XDS Astana Team + 04:00
8 2 Tejada Harold XDS Astana Team + 04:53
9 Foss Tobias INEOS Grenadiers + 04:59
10 2 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 05:26
11 Castrillo Pablo Movistar Team + 05:45
12 1 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 06:07
13 1 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 06:43
14 4 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla + 08:51
15 2 Barta William Movistar Team + 09:53
16 1 García Raúl ARKEA-B&B HOTELS + 10:07
17 1 Schachmann Max Soudal Quick-Step + 10:55
18 7 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team + 12:06
19 Goossens Kobe Intermarché-Wanty + 12:46
20 1 Zimmermann Georg Intermarché-Wanty + 13:51

Zweiter Gesamtrang und Weißes Trikot für Florian Lipowitz nach konstanter Woche bei Paris-Nizza


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Paris-Nice 2025 war für Red Bull – BORA – hansgrohe ein echter Härtetest in Sachen Widerstandsfähigkeit, Teamwork und Kletterstärke. Vom entscheidenden Mannschaftszeitfahren bis zu den konstant starken Leistungen von Florian Lipowitz auf den Bergetappen hat das Team einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Die Weichen für eine erfolgreiche Gesamtwertung wurden bereits in der dritten Etappe gestellt, als das Team im Mannschaftszeitfahren einen starken dritten Platz belegte. Auf dem anspruchsvollen, welligen Kurs agierte die Mannschaft präzise und verlor nur 25 Sekunden auf die Tagessieger – eine ideale Ausgangsposition für die bevorstehenden Bergetappen und ein wichtiger Rückhalt für Florian.
Bereits in der vierten Etappe stellte Florian seine Kletterstärke unter Beweis. An der ersten Bergankunft der Rundfahrt, auf den steilen Rampen von La Loge des Gardes, hielt er mit den besten Fahrern mit und wurde starker Fünfter, womit er in der Gesamtwertung auf Rang vier vorrückte. Auch am nächsten Tag zeigte er seine starke Form: Auf der explosiven Côte de Notre-Dame-de-Sciez belegte er erneut Platz fünf und überraschte dabei sogar sich selbst – nur sechs Sekunden hinter dem Etappensieger überquerte er die Ziellinie und verbesserte sich auf Gesamtrang drei. Damit übernahm er auch das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.
Die sechste Etappe, geprägt von Seitenwind und widrigen Bedingungen, wurde zur reinen Überlebensprüfung. Florian bewies einmal mehr seine wachsende Reife als Gesamtklassement-Fahrer, positionierte sich perfekt, bestand die entscheidende Selektion und kam sicher in der ersten Gruppe ins Ziel. Damit verteidigte er seine starke Ausgangsposition vor den entscheidenden Bergetappen.
Die siebte Etappe, aufgrund schlechter Wetterbedingungen verkürzt, bot eine letzte Herausforderung vor dem großen Finale am Sonntag. Während das Rennen von der Fluchtgruppe geprägt wurde, nutzte Florian die Schlusssteigung nach Auron, um sich bei Regen und Kälte ein paar wertvolle Sekunden auf seine direkten Konkurrenten zu sichern. Auch wenn der Zeitgewinn nur gering war, unterstrich er damit seinen Kampfgeist bis zum letzten Meter. Mit dieser Leistung festigte er seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung und liegt vor der Schlussetappe 37 Sekunden hinter dem Führenden Matteo Jorgenson.
Auf der abschließenden Etappe über 119 hügelige Kilometer mit Start und Ziel in Nizza war der Kampf um die Gesamtwertung weiterhin offen. Die Entscheidung fiel am Col des Quatre Chemins, dem Schlüsselanstieg des Tages. Florian zeigte eine starke Leistung und erreichte das Ziel in einer Verfolgergruppe hinter Etappensieger Sheffield.

Bei sonnigem Wetter überquerte Florian in Nizza die Ziellinie und krönte eine konstante Woche mit Rang zwei in der Gesamtwertung. Mit einem Rückstand von 1:15 Minuten auf Gesamtsieger Jorgenson sicherte er sich zudem das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Jorgenson and Sheffield dance on the USA’s Promenade

The Promenade des Anglais (“the Englishman’s promenade”) in Nice smiled at the USA’s stars on Sunday. Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers) made the most of an animated stage 8, marked by the many attacks of Mads Pedersen (Lidl-Trek), to claim his first victory in the World Tour. In his wake, Matteo Jorgenson (Visma-Lease a Bike) finished second of the stage and thus sealed the overall victory in dominant fashion, putting the final touches to a triumph built both on the flat, especially with the echelons towards Berre-l’Étang (stage 6), and on the climbs. Already crowned in 2024, he is the tenth rider to win back-to-back editions of the Race to the Sun, following the likes of Jacques Anquetil (the first to do so, in 1965 and 1966), Sean Kelly (who holds the records with 7 wins in a row in the 1980s) and Max Schachmann (winner in 2020 and 2021). His runner-up Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-Hansgrohe) wins the best young rider standings and Thymen Arensman (Ineos Grenadiers) completes the overall podium, just ahead of Sheffield.

The peloton have reached Nice and the sky is blue for the final stage of the 83rd edition of the Race to the Sun. The final day is traditionally explosive and today’s course is very much suited for attacking with the Col de la Porte, Côte de Peille and Col des Quatre Chemins. And it’s very windy today…

Too brutal for McNulty
Mads Pedersen (Lidl-Trek) attacks as soon as the flag drops. It’s only the beginning of an impressive show from the Danish star, leader of the points standings. As in tradition, a flurry of attacks animates the final stage around Nice. And Pedersen features in almost every group, with other attackers such as Ben O’Connor (Jayco AlUla), Julian Alaphilippe (Tudor), Georg Steinhauser (EF Education-EasyPost)…

The pace is too brutal for Brandon McNulty (UAE Team Emirates), 7th in GC, who abandons after being dropped early in the day. Max Walker (EF Education-EasyPost) and Adrien Petit (Intermarché-Wanty) suffer the same fate.

Pedersen, again and again and again
With the peloton chasing every attack and counter-attack, Pedersen goes solo at the bottom of the first categorised climb of the day, to Col de la Porte (7km at 7.2%). He’s caught again as Ineos Grenadiers set a strong pace in the bunch, reduced to less than 30 riders at the summit. Matteo Jorgenson (Visma-Lease a Bike) is isolated, with no teammate around him.

Pedersen thus goes again on the downhill. And this time, he opens a gap of 1’15’’ into the last 50 kilometres of the stage.

Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-Hansgrohe) attacks up the Côte de Peille (summit at km 79.2). But Matteo Jorgenson reacts well. Felix Gall (Decathlon-AG2R La Mondiale) and Aleks Vlasov (Red Bull-Bora-Hansgrohe) eventually manage to join him inside the last kilometre of ascent. The gap to the GC group is down to 20’’.

Sheffield and Jorgenson fly away

Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers) gets away on the downhill and bridges the gap to the front trio with 30 km to go. The gap to the GC group increases to a minute but Jorgenson reacts towards Col d’Èze, with an intermediate sprint at the summit. Pedersen goes first on the line to all but secure the green jersey. Jorgenson brings the gap down to 15’’.

The situation settles towards the final climb of the day, Col des Quatre Chemins, with its gradient reaching 16%. Sheffield goes solo with 12.5 km to go. At the summit, he is 20’’ ahead of Jorgenson and Gall. That’s more than enough for Sheffield to storm to victory in Nice, while Jorgenson seals the overall victory for the second year in a row.

83. Paris-Nizza Etappe 5

5. Etappe: Saint-Just-en-Chevalet – La Côte-Saint-André – 203Km

1 Martinez Lenny Bahrain Victorious 60 04:36:23
2 Champoussin Clément XDS Astana Team 40 + 03
3 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 30 + 03
4 Tejada Harold XDS Astana Team 25 + 03
5 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe 20 + 06
6 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG 15 + 07
7 McNulty Brandon UAE Team Emirates-XRG 10 + 11
8 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step 8 + 16
9 Sheffield Magnus INEOS Grenadiers 5 + 16
10 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team 2 + 18
11 Alaphilippe Julian Tudor Pro Cycling Team + 20
12 Storer Michael Tudor Pro Cycling Team + 20
13 Arensman Thymen INEOS Grenadiers + 22
14 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 22
15 Castrillo Pablo Movistar Team + 26
16 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 26
17 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 28
18 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team + 35
19 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 38
20 Silva Thomas Caja Rural-Seguros RGA + 41

Gesamt:

1 1 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 16:27:26
2 1 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 22
3 1 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 36
4 1 Almeida Joao UAE Team Emirates-XRG + 40
5 4 Martinez Lenny Bahrain Victorious + 55
6 3 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 57
7 McNulty Brandon UAE Team Emirates-XRG + 01:05
8 2 Arensman Thymen INEOS Grenadiers + 01:14
9 4 Champoussin Clément XDS Astana Team + 01:22
10 2 Tejada Harold XDS Astana Team + 01:24
11 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 01:36
12 2 Castrillo Pablo Movistar Team + 01:44
13 1 Storer Michael Tudor Pro Cycling Team + 01:55
14 2 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 02:20
15 4 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 02:38
16 8 Foss Tobias INEOS Grenadiers + 02:41
17 2 Romeo Iván Movistar Team + 02:42
18 3 Sheffield Magnus INEOS Grenadiers + 02:48
19 1 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla + 03:07
20 3 Barta William Movistar Team + 03:09
21 2 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team + 03:14

Florian Lipowitz klettert auf Gesamtrang drei, während der Paris-Nice-Kampf um das Klassement Fahrt aufnimmt

Florian Lipowitz hat seine starke Form bei Paris-Nice erneut unter Beweis gestellt und auf der 5. Etappe eine weitere beeindruckende Leistung abgeliefert. Der junge Deutsche belegte auf der Côte de Notre-Dame-de-Sciez den fünften Platz, nur sechs Sekunden hinter Etappensieger Lenny Martinez, und kletterte damit auf den dritten Gesamtrang.

Der 24-Jährige zeigte sich bereits beim gestrigen Gipfel-Finale der 4. Etappe in hervorragender Verfassung und bestätigte seine Klasse auch heute. Trotz der kurzen, explosiven Schlusssteigung (1,7 km bei 11 Prozent) hielt Lipowitz mit den besten Fahrern mit – eine Leistung, die ihn selbst überraschte.

„Ich hätte nicht erwartet, dass mir so ein Anstieg so gut liegt“, gab er im Ziel zu. „Normalerweise tue ich mich auf diesen kurzen, steilen Rampen etwas schwer, aber heute habe ich mich selbst überrascht. Ich konnte mit den stärksten Fahrern mithalten.“
Als Fünfter überquerte Lipowitz nur knapp hinter der Spitzengruppe die Ziellinie und untermauerte damit seine Ambitionen in der Gesamtwertung. Zusätzlich übernahm er das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Mit drei verbleibenden Etappen bis zum Finale in Nizza liegt er nun nur noch 36 Sekunden hinter dem Gesamtführenden Matteo Jorgenson.

Martinez delivers a mighty punch

Stage 5 of Paris-Nice 2025, filled with steep ascents all the way to a spectacular summit finish at La Côte-Saint-André, favoured a lightweight – Lenny Martinez (Bahrain Victorious), who surged to victory inside the last 100 metres after an animated finale. The young French climber got the better of Matteo Jorgenson (Visma-Lease a Bike) and resisted his countryman Clément Champoussin (XDS-Astana) to take his most prestigious victory to date, on slopes that saw Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) struggle. The Dane suffered a crash early in the stage, rapidly resumed action but with an injured hand, and eventually finished 16th, with a gap of 26’’. The yellow and white jersey thus returns to Jorgenson… with Vingegaard in 2nd place of the overall standings (+22’’). Martinez moves up to 5th (+55’’).

The 143 riders who finished stage 4 at La Loge des Gardes are all present to resume racing in Saint-Just-en-Chevalet. Many of them eye the possibility of a winning breakaway, and a group of 11 riders try their luck from the first (uphill) kilometre… without success.

A blistering first 2 hours

Attack and counter-attack movements follow one after the other and meet the same fate, with riders already spotted in the previous days such as Joshua Tarling, Ben Swift (Ineos Grenadiers), Jonas Abrahamsen (Uno-X), as well as new attackers like Michael Matthews (Jayco-AlUla) and Neilson Powless (EF Education-EasyPost).
After two hours of battle, Ben Swift (Ineos Grenadiers) and Thibaud Gruel (Groupama-FDJ) get the clear for the break of the day. They set off at km 73, press on as a duo and eventually benefit from the clemency of the peloton after more than 90 kilometres, covered at an average of 48.4 km/h.

Vingegaard hits the deck, Foss gets away

Their lead hits a maximum of 3’15’’ (km 114) before Julian Alaphilippe’s Tudor Pro Cycling react. Meanwhile, Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) hits the deck on the climb of Côte de Trèves. The Danish leader of the race rapidly gets back up and returns to the bunch.
The pace and the tension increase as the riders face the Côte du Château Jaune and the Côte de Sibuze, the first of five “walls” in the last 50 kilometres. Tobias Foss (Ineos Grenadiers) uses these launchpads to join the lead duo and build a margin of 55’’ as he goes solo on the Côte de Chavagneux, with 30 kilometres to go.

Vingegaard struggles, Martinez flies

Trailing by 1’06’’ on GC, Foss takes the lead of the virtual standings as he pushes his advantage to 1’10’’ into the last 20 kilometres. But the peloton set a brutal pace on the penultimate climb of the day, Côte d’Arzay (16.5 km to go). The Norwegian attacker is eventually caught 4 km away from the line.
As Vingegaard struggles on the steeper slopes of the final climb, Matteo Jorgenson (Visma-Lease a Bike) sets his own pace at the front and even opens a small gap with 300 metres to go. But Harold Tejada (XDS-Astana) bridges the gap with his teammate Clément Champoussin and Lenny Martinez (Bahrain Victorious)… The latter dances on his pedals in the last 100 metres to claim victory.