Schlagwort-Archive: Gazprom – Rusvelo (RUS)

Gazprom Germania verlängert Radsport-Engagement um vier Jahre


Foto: Gerhard Plomitzer

GAZPROM Germania GmbH bleibt für vier weitere Jahre Hauptsponsor und Namensgeber des UCI ProTeams Gazprom-RusVelo. Die Tochtergesellschaft des weltgrößten Gaskonzerns Gazprom hat ihr Engagement beim königsblauen Team bis Ende 2024 verlängert. Bereits seit fünf Jahren ist das Unternehmen mit Sitz in Berlin der Titelsponsor der Mannschaft.
Mit der langfristigen Vertragsverlängerung unterstreicht GAZPROM Germania seine Position als verlässlicher Partner des Radsports, insbesondere im Heimatmarkt. Als nur eine von zwei Profi-Mannschaften war Gazprom-RusVelo bei allen deutschen Rennen der letzten Jahre am Start. Dort sorgt das Team mit seiner offensiven Fahrweise und einer großen Fanaktivierung für viel Aufmerksamkeit.
Zur Philosophie von Gazprom-RusVelo gehört eine durchdachte Nachwuchsförderung. Talente wie zuletzt Alexander Vlasov haben sich in der russischen Mannschaft den Feinschliff für die WorldTour geholt. Ein anspruchsvolles Programm unterstützt die Entwicklung der jungen Fahrer. Bereits jeden sechsten Renntag fahren die Königsblauen in der Champions League des Radsports.

Nächster Schritt: Wachstum und Grand Tour
Team Manager Renat Khamidulin freut sich über die Vertragsverlängerung: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unseres zuverlässigen Partners. Gemeinsam mit GAZPROM Germania hat sich unser Projekt im Radsport fest verankert und diesen Weg werden wir fortsetzen. Jetzt sind wir für den nächsten Schritt sehr gut gerüstet.“
„Die Verlängerung für vier Jahre gibt unserem Projekt viel Sicherheit, um zu wachsen. Bereits für die kommende Saison werden wir uns mit einigen Transfers verstärken. Erfolgsversprechende Talente ergänzen wir mit erfolgreichen Routiniers. Damit rücken Ergebnisse und unser Wunsch, in den nächsten Jahren eine Grand Tour in unser Rennprogramm aufzunehmen, wieder näher“, so Khamidulin weiter.
Pressekontakt | Stefan Flessner

Dmitrii Strakhov in UAE positiv auf das Coronavirus getestet

Der russische Rennstall Gazprom – RusVelo, der neben UAE Team Emirates als einziges Team noch in Abu Dhabi weilt, hat via Instagram bestätigt, dass sein 24-jähriger Fahrer Dmitrii Strakhov positiv getestet worden sei.

Foto: Gerhard Plomitzer

Der Russe, der im vergangenen Jahr für Katusha – Alpecin gefahren war und für 2020 beim russischen ProTeam unterschrieben hat, erklärte: „Nachdem ich zum fünften Mal auf das Virus getestet wurde, stellte sich heraus, dass ich infiziert war. Ich habe die Ergebnisse selbst nicht gesehen, musste aber sofort ins Krankenhaus, wo eine Blutuntersuchung durchgeführt wurde. Jetzt warte ich. Ich fühle mich gut, aber folge weiterhin den Maßnahmen.“

Die UAE Tour wurde nach 5 von 7 Etappen wegen zweier Verdachtsfälle im Umfeld des UAE-Teams abgebrochen und alle Teams inkl. des Pressetross in einem Hotel unter Qarantäne gesetzt.
Mittlerweile durften alle Teams abreisen, nur Gazprom und UAE Emirates stehen im Hotel noch unter Qarantäne.

Ö-Tour 2017 mit hoffnungsvollen Österreichern und vielen Top-Teams


v.l.n.r.: Tourodirektor Franz Steinberger, René Haselbacher und ÖRV-Präsident Otto Flum am Höhenrausch über Linz (Copyright: Expa Pictures/JFK)

Die Strecke der 69. Österreich Rundfahrt bietet für jeden Fahrertypen etwas: einen Prolog, zwei Bergetappen, anspruchsvolle Teilstücke und auch flache Etappen. Insgesamt vier WorldTeams, acht Professional Continental-Teams, die sechs heimischen Conti-Teams sowie die italienische Nationalmannschaft werden die traditionsreichste Sportveranstaltung Österreichs in diesem Jahr bestreiten!

„Wir haben 2017 eine sehr interessante Tour zusammengestellt, wo für jeden Fahrertyp etwas dabei ist – vom Bergfahrer über Sprinter und Ausreißer. Und natürlich nutzen wir unsere schönen Berge aus. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass der beste Bergfahrer die Tour 2017 gewinnen wird“, eröffnet Tourdirektor Franz Steinberger. Im Detail lässt sich die Streckenführung der 69. Auflage der Ö-Tour so beschreiben: Insgesamt warten 1.121,2 Kilometer mit 8.693 Höhenmetern auf die Profis. Nach dem Prolog auf dem Grazer Schlossberg folgen anspruchsvolle Etappen durch Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol, ehe am Donnerstag, den 6. Juli, am Kitzbüheler Horn die erste Bergentscheidung ausgetragen wird. Und gleich am nächsten Tag folgt die schwerste Glockneretappe aller Zeiten von Kitzbühel nach St. Johann/Alpendorf. Schwer deshalb, weil erstmals auch der Paß Thurn und der Felbertauern im Streckenplan stehen. Das große Tourfinale geht dann am darauffolgenden Tag von Salzburg nach Wels in Oberösterreich über die Bühne. Insgesamt stehen mit Pöggstall, Wieselburg und Altheim drei neue Etappenstädte der Tour im Programm. Und eine Premiere in diesem Jahr feiert auch das neue Trikot (präsentiert von St. Johann/Alpendorf), das erstmals dem „Glocknerkönig“ übergestreift wird!

Ö-Tour 2017 mit hoffnungsvollen Österreichern und vielen Top-Teams weiterlesen