Schlagwort-Archiv: German Cycling

Die deutschen Nachwuchs-Aufgebote für die Straßen-WM 2026:

Männer U23:
Max Bock (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies) – Straße
Paul Fietzke (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies) – Straße
Louis Leidert (Lidl – Trek Future Racing) – Straße, EZF
Bruno Keßler (Tudor U23) – EZF
Moritz Mauss (UAE – Gen Z) – Straße
Jermaine Zemke (Rembe – rad-net) – Straße

Frauen U23:
Justyna Czapla (Canyon – SRAM) – Straße, EZF
Clara Jäger (LKT Team) – Straße
Magdalena Leis (UAE Development Team) – Straße, EZF

Junioren:
Alwin Beyer (Saxonia Junior Racing Team) – Straße
Luan Elsäßer (Lidl – Trek Junior Racing) – Straße
Max Jerzyna (Radsportverband Thüringen) – Straße
Karl Herzog (Grenke – Auto Eder) – Straße, EZF
Owen Kings (JEGG DJR Academy) – Straße, EZF

Juniorinnen:
Edda Bieberle (RSV Osterweddingen) – Straße, EZF
Leni Burger (SG Simmerberg) – Straße
Klara Dworatzek (SSV Gera) – Straße, EZF
Amandine Jakob (RSC Waltershausen-Gotha) – Straße

Kreiz Breizh Elites – 31. Juli – 3. August 2026

Gesamtendwertung nach der 4. Etappe

1 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 13:22:08
2 ADAM Guillaume FRA Veloce Club Rouen 76 00:10
3 GUERNALEC Victor FRA CIC Pro Cycling Academy 00:13
4 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 00:26
5 DESAL Cériel BEL Soudal Quick-Step DT 00:28
6 MELLANO Ludovico ITA XDS Astana Development Team 00:29
7 MITCHELL Adam GBR Vendée U Primeo Energie 00:31
8 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 00:36
9 MILLET Hugo FRA Mayenne-Monbana-Rapido 00:52
10 LANGELLA Lenaic FRA CIC Pro Cycling Academy 00:57
11 ZAFRA Marc ESP Soudal Quick-Step DT 01:00

Bewerbung für den Grand Départ 2029 in Deutschland an die A.S.O. übergeben

Berlin, 29. Juli 2026. German Cycling e.V. hat die deutsche Bewerbung für den Grand Départ der Tour de France 2029 offiziell an die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) übergeben. Mit Unterstützung des Bundes sowie der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll der Auftakt der Tour de France im Jubiläumsjahr 2029 – 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer – nach Berlin und Mitteldeutschland geholt werden.

Anlässlich der offiziellen Übergabe des Bid Books kamen im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport, Wirtschaft und Diplomatie aus Deutschland und Frankreich mit A.S.O.-Generaldirektor Yann Le Moënner und Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme zusammen.

Die Bewerbung steht im Zeichen des 40. Jahrestags der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer. Sie verbindet die Geschichte der deutschen Einheit mit der deutsch-französischen Freundschaft und bietet die Möglichkeit, diese historische Verbindung international erlebbar zu machen sowie nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft, Gesellschaft und den Radsport in den beteiligten Regionen zu setzen.

Initiiert und erarbeitet wurde die Bewerbung von Grand Départ Allemagne e.V. unter Mitwirkung der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als offizieller Träger hat German Cycling e.V. sie bei der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) eingereicht.

Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, erklärte: „Das Jahr 2029 markiert den 40. Jahrestag der Friedlichen Revolution, ein bedeutendes Jubiläum für ganz Deutschland. Die Aufbauleistung der Menschen in Ostdeutschland seit 1989 ist beeindruckend und verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es ist an der Zeit, selbstbewusst über diese Erfolgsgeschichte zu sprechen. Der Grand Départ der Tour de France würde diese Botschaft auf die große internationale Bühne tragen und die Leistungen der Ostdeutschen einem Milliardenpublikum eines der weltweit bedeutendsten Sportereignisse sichtbar machen. Als Ostbeauftragte der Bundesregierung unterstütze ich die Bewerbung ausdrücklich.“

Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling, sagte: „Die heutige Übergabe zeigt, was die enge Zusammenarbeit von Politik, Regionen und organisiertem Radsport bewirken kann. Ein Grand Départ 2029 bietet die Chance, den Radsport in Deutschland nachhaltig zu stärken – durch internationale Sichtbarkeit, neue Impulse für unsere Vereine und die langfristige Förderung kommender Generationen.“

Rudolf Scharping, Ehrenpräsident von German Cycling und Vorstand des Grand Départ Allemagne e.V., erläuterte: „Ein Grand Départ 2029 wäre weit mehr als ein Sportereignis. Er bietet die Chance, den Menschen zu danken, die den Weg zu Freiheit und deutscher Einheit geebnet haben, und zugleich die große Radsporttradition insbesondere in Ostdeutschland zu würdigen. Diese Verbindung aus Geschichte, Begeisterung und Zukunft macht unsere Bewerbung besonders.“

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, erklärte:

Plomi Foto

„Die Tour de France ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie macht Landschaften, Kultur und Geschichte sichtbar, verbindet Menschen und gibt Regionen die Möglichkeit, sich der Welt zu präsentieren. Vierzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hätte ein Grand Départ in Berlin und Mitteldeutschland eine außergewöhnliche historische und symbolische Bedeutung – für Deutschland, für Europa und für die deutsch-französische Freundschaft.“

DM 2026 Bad Liebenstein

Ergebnis Deutsche Meisterschaft (191,2km)
1. Felix Engelhardt – Jayco-Alula 4:38:38
2. Lennart Jasch – Tudor
3. Nico Denz – Red Bull-Bora alle

4. Nils Politt – UAE-XRG gleiche
5. Georg Zimmermann – Lotto-Intermarché Zeit
6. Tim Torn Teutenberg – Lidl-Trek +0:52
7. Max Schachmann – Soudal-Quick Step +0:54
8. Lennard Kämna – Lidl-Trek +0:58
9. Jermaine Zemke – Rembe-Rad-net +4:10
10. Max Walscheid – Lidl-Trek +4:45


Herbert Moos Foto


Plomi Foto

Junioren 137km:
1 Herzog Karl grenke – Auto Eder 03:32:21
02 Elsäßer Luan Lidl-Trek Junior Racing + 02:34
03 Kings Owen JEGG-SKIL-DJR U19 + 02:34

04 Jerzyna Max German Junior Racing Team + 04:10
05 Hennig Dominic Saxonia Junior Racing Team + 04:10
06 Brendel Carlo Team Neo Solutions + 04:48
07 Prell Jan Saxonia Junior Racing Team + 04:48
08 Hafeneger Anton German Junior Racing Team + 04:48
09 Rist Oskar German Junior Racing Team + 04:48
10 Beyer Alwin Saxonia Junior Racing Team + 04

ELITE Frauen Bad Liebenstein › Bad Liebenstein (136.5km)


Henninger Foto

01 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 03:07:43
02 Lippert Liane Movistar Team + 00
03 Czapla Justyna CANYON//SRAM + 00

04 Laing Nele – + 02
05 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 02
06 Riedmann Linda Lotto-Intermarché Ladies + 01:41
07 Jäger Clara LKT-Team + 01:41
08 Klöser Rosa Maria CANYON//SRAM + 01:41
09 Goldschmidt Karoline REMBE | rad-net women + 01:43
10 Süßemilch Laura REMBE | rad-net women + 04:26
11 Klein Lisa REMBE | rad-net women + 04:26
12 Jasch Maira REMBE | rad-net women + 04:26
13 Lantzsch Selma REMBE | rad-net women + 04:26

14 Messemer Joëlle CANYON//SRAM Generation + 04:26
15 Bauer Leni LKT-Team + 04:26

Juniorinnen 89km:

01 Jakob Amandine – 02:40:44
02 Dworatzek Klara – + 00
03 Bieberle Edda Airtox Carl Ras Junior Women + 00

04 Burger Leni Team Mangertseder BAYRLP + 00
05 Späth Charlotte Junior Women RBW + 03
06 Brand Hannah-Franziska Vermarc Cycling Team + 01:21
07 Wember Marie – + 03:35
08 Attelmann Beatrix – + 03:48
09 Schuster Sophie Team Mangertseder BAYRLP + 05:25
10 Kellerer Lilly Team Mangertseder BAYRLP + 06:13

DM2026 Zeitfahren Streufdorf

Politt sichert sich seinen dritten Zeitfahr-Titel


Plomi Foto

Zum dritten Mal nach 2023 und 2024 hat sich Nils Politt (UAE – Emirates – XRG) zum Deutschen Zeitfahr-Meister gekrönt. Nach 41,0 Kilometern war er in Streufdorf nur knapp zwei Sekunden schneller als Maximilian Walscheid (Lidl – Trek) und Jasha Sütterlin (Jayco – AlUla), der sich mit einem starken Schlussabschnitt Bronze sicherte. Vierter wurde Titelverteidiger Maximilian Schachmann (Soudal – Quick-Step). Julian Borresch (Rembe – rad-net) war als Fünfter bester KT-Fahrer.

Wie bei der U23 ging es auch bei der Elite zu Beginn spannend zu. Nach 13 Kilometern setzte sich überraschend Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) an die Spitze des Klassements. Er lag aber nur weniger als eine Sekunde vor Politt und knapp zwei vor Walscheid. Sütterlin und Lennard Kämna wiesen weniger als zehn Sekunden Rückstand auf.

Teutenberg musste 15 Kilometer später seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Er büßte 24 Sekunden auf den neuen Spitzenreiter Walscheid ein. Der hatte auch auf Politt 7 Sekunden herausgefahren. Die zweitbeste Zeit im Sektor erzielte Sütterlin, der sich mit knapp 11 Sekunden Rückstand auf Rang drei vorschob.

Der Jayco-Fahrer hatte im Finale dann auch die besten Beine. Er toppte die Bestzeit von Borresch und entgegen der Erwartungen, wurde es danach richtig knapp. Nur um vier Zehntel unterbot Walscheid die Bestzeit seines ehemaligen Teamkollegen. Als Politt sich als nächster dem Ziel näherte, wurde es erneut spannend. Der UAE-Profi drehte den Spieß um und lag 1,8 Sekunden vor Walscheid.

Für Politt war es die siebte Medaille bei nationalen Titelkämpfen im Kampf gegen die Uhr. Vor zehn Jahren empfing er auf dem Podium in Erfurt Bronze. Schon bei der Tour de Suisse hatte der 32-Jährige seine gute Form angedeutet

ELITE 41km:
01 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG 48:25

02 Walscheid Max Lidl-Trek + 02
03 Sütterlin Jasha Team Jayco-AlUla + 02
04 Schachmann Max Soudal Quick-Step + 13
05 Borresch Julian REMBE | rad-net + 32
06 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 35
07 Kämna Lennard Lidl-Trek + 53
08 Niehues Sebastian Team Kern-Haus + 59
09 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:04
10 Herzog Emil Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:14

Bruno Keßler (Tudor U23) darf sein Deutsches Meistertrikot ein Jahr länger in den Zeitfahren präsentieren. In Streufdorf war der 20-Jährige nach 41 Kilometern 17 Sekunden schneller als Paul Fietzke (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies). Bronze ging an Ian Kings (Visma – Lease a Bike Development) vor Louis Leidert (Lidl – Trek Future Racing) und Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets).

Der deutsche Nachwuchs lieferte ein spannendes Rennen und – im übertragenen Sinne – ein Ausscheidungsfahren im Kampf gegen die Uhr. Mit Fietzke, Keßler, Felix Fleischmann (Bike Market), Moritz Mauss (UAE – Emirates – Genz Z), Kings, und Leon Arenz (Rembe – rad-net) lagen bei der ersten Zwischenzeit nach 13 Kilometern in dieser Reihenfolge noch sechs Fahrer innerhalb von sieben Sekunden.

15 Kilometer später waren Arens und Fleischmann zurückgefallen. Neuer Vierter war Leidert, während Fietzke erneut weniger als eine Sekunden vor Keßler lag. Kings konnte mit 8 Sekunden Rückstand seine Titelchancen noch wahren.

Im letzten Sektor hatte der Titelverteidiger die deutlich besten Reserven. Mit der schnellsten Abschnittszeit holte er sich seine zweite Goldmedaille in Folge. International tat sich Keßler im Kampf gegen die Uhr schwer, starke Resultate blieben bisher aus. Besser lief es für den Junioren-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung von 2022 im Sprint. Bei der Istrian Sprint Trophy (2.2) feierte er im März seinen ersten Profisieg, bei der Friedensfahrt (2.2U) wurde er zweimal Zweiter. Auch letzte Saison wurde der Deutsche in Schweizer Diensten häufiger auf der Zielgeraden auffällig, was ihm einen Wechsel vom Rembe zu Tudor ermöglichte.

U23 41km:
01 Kessler Bruno 49:21

02 Fietzke Paul + 17
03 Kings Ian + 38
04 Leidert Louis + 52
05 Müller Tobias + 01:02
06 Fleischmann Felix + 01:26
07 Jochum Ben + 01:35
08 Behrens Eike + 01:57
09 Petry Paul-Felix + 02:01
10 Arenz Leon + 02:06

U23 Frauen 26km:

01 Czapla Justyna CANYON//SRAM 35:26
02 Leis Magdalena UAE Development Team + 40
03 Bräutigam Messane AG Insurance Soudal Devo Team + 52
04 Märkl Jule CANYON//SRAM Generation + 01:47
05 Messemer Joëlle CANYON//SRAM Generation + 01:49
06 Schmidhuber Anne – + 01:59
07 Jäger Clara LKT-Team + 02:14
08 Servay Julia EQUIPE Stuttgart + 02:26
09 Grünewald Pia LKT-Team + 02:30
10 Nitschmann Clara-Sophie Wheel Divas Cycling Team + 02:46
11 Kunz Hannah REMBE | rad-net women + 02:51

ELITE Frauen 26km:
01 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 33:58

02 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 26
03 Klein Lisa REMBE | rad-net women + 01:12
04 Lechner Corinna Wheel Divas Cycling Team + 01:25
05 Palm Katharina REMBE | rad-net women + 01:27
06 Meder Stephanie Wheel Divas Cycling Team + 01:30
07 Kröger Mieke – + 01:36
08 Bieber Helena Carbonbike Giordana Sofré + 01:47
09 Goldschmidt Karoline REMBE | rad-net women + 02:12
10 Brauße Franziska REMBE | rad-net women + 02:25

Deutsche Straßen-Meisterschaften 2026: Titelkämpfe im Thüringer Wald versprechen großen Radsport

Der Thüringer Wald wird Gastgeber der Titelkämpfe: Vom 26. bis 28. Juni finden die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport in Streufdorf und Bad Liebenstein statt. German Cycling hat die Austragung an den Thüringer Radsportverband vergeben.

Die Entscheidungen im Einzelzeitfahren der Elite- und U23-Klassen fallen am Freitag, 26. Juni, in Streufdorf. Am Wochenende stehen die Straßenrennen rund um Bad Liebenstein im Mittelpunkt. Neben den Elite-Fahrerinnen und -Fahrern kämpfen dann auch die Nachwuchsklassen der Juniorinnen und Junioren (U19), Jugend (U17) sowie Schülerinnen und Schüler (U15) um die begehrten Meistertitel.

„Wir freuen uns auf die Meisterschaften im Thüringer Wald. Die Streckengestaltung für die Einzelzeitfahren und die Straßenrennen verspricht ein spannendes Radsport-Wochenende. Das typisch thüringische Profil wird den Fahrerinnen und Fahrern alles abverlangen – die Fans erwartet gleich ein ganzes Dutzend spannender und attraktiver Radrennen“, sagt Patrick Moster, Leistungssportdirektor von German Cycling.

Der Straßenkurs mit Start und Ziel in Bad Liebenstein führt über eine 27,3 Kilometer lange Runde durch Steinbach, Brotterode und Brotterode-Trusetal. Die Strecke verläuft teilweise entlang des Rennsteigs und wartet mit 570 Höhenmetern pro Runde auf. Die Frauen-Elite absolviert am Samstag, 27. Juni, fünf Runden über insgesamt 136,5 Kilometer. Das Männer-Eliterennen folgt am Sonntag, 28. Juni, über sieben Runden und 191,1 Kilometer.

Streufdorf war bereits vor zehn Jahren Schauplatz der Titelkämpfe im Einzelzeitfahren. Damals holte Tony Martin den Titel über die 41 Kilometer lange Strecke gegen die Uhr – er ist in diesem Jahr Botschafter der DM. „Das ist wirklich ein würdiger Meisterschaftskurs“, so Martin. „Ich erinnere mich noch genau an diese Meisterschaft. Die Strecke war topografisch anspruchsvoll, aber nicht zu bergig.“

Im letzten Jahr konnten sich Franziska Koch und Georg Zimmermann bei den Titelkämpfen durchsetzen. Beide sorgten zuletzt im Meistertrikot für Schlagzeilen: Koch triumphierte als erste Deutsche beim legendären Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris-Roubaix, Zimmermann gewann mit Eschborn-Frankfurt den deutschen WorldTour-Klassiker. Die Titel im Einzelzeitfahren gingen an Antonia Niedermaier und Maximilian Schachmann.

Weitere Informationen, detaillierte Zeitpläne und Streckenprofile werden auf dm-rad-2026.de veröffentlicht.

Vuelta Asturias 2026

1. Etappe: Oviedo-Benia de Onis – 155 Km


Miguel Heidemann (Plomi Foto)

1 LAYRAC Gabriel FRA AVC Aix-en-Provence Dole 03:18:30
2 HEIDEMANN Miguel GER REMBE | rad-net 00:00

3 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:00
4 SAGRADO PEREZ Alvaro ESP Team Storck – MRW Bau 00:00
5 SMITH Adam CAN AVC Aix-en-Provence Dole 00:00
6 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 00:31
7 JAMAICA Javier COL Nu Colombia 00:31
8 GIMENO Nil ESP Equipo Kern Pharma 00:31
9 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 00:31
10 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:31

2. Etappe: LLanes-Pola de Lena – 140 Km


Plomi Foto

1 Quintana Nairo Movistar Team 14 20 13″ 3:22:42
2 Pericas Adrià UAE Team Emirates – XRG 5 12 8″ 0:26
3 Pescador Diego Movistar Team 3 7 7″ 1:21
4 Juaristi Txomin Euskaltel – Euskadi 5 ,,
5 Fernández Samuel Caja Rural – Seguros RGA 4 1:45
6 Cadena Edgar David Team Storck – MRW Bau 3 2:44
7 Díaz José Manuel Burgos Burpellet BH 2 3:48
8 Lastra Jonathan Euskaltel – Euskadi 1 ,,
9 Castellon Jan Caja Rural – Seguros RGA 1″ ,,
10 Chumil Sergio Geovani Burgos Burpellet BH ,,

3. Etappe: Figuera-Vegadeo – 157 Km

1 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 04:08:34
2 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates-XRG 00:26
3 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 00:26
4 MUNOZ Hodei ESP Spain 00:26
5 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:26
6 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:26
7 ZARAGOZA Vicent ESP Spain 00:26
8 PESCADOR Diego COL Movistar Team 00:26
9 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:26
10 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 00:26

4. Etappe: Lugones-Oviedo – 152 Km

1 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 03:37:59
2 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:17
3 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:17
4 QUINTANA Nairo COL Movistar Team 00:17
5 JUARISTI Txomin ESP Euskaltel-Euskadi 00:17
6 PESCADOR Diego COL Movistar Team 00:25
7 CAVIA Daniel ESP Burgos Burpellet BH 00:34
8 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates-XRG 00:34
9 GIMENO Nil ESP Equipo Kern Pharma 00:34
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 00:34

Endstand:

1 QUINTANA Nairo COL Movistar Team 14:28:46
2 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:25
3 PESCADOR Diego COL Movistar Team 01:33
4 JUARISTI Txomin ESP Euskaltel-Euskadi 01:34
5 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 01:39
6 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 01:54
7 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 03:57
8 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 04:18
9 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 04:38
10 CASTELLON Jan ESP Caja Rural-Seguros RGA 04:54

EM 2025 Straßenrennen Junioren/U23/Frauen

3. Oktober 2025 Junioren | 103 km

01 Herzog Karl Germany 02:44:34
02 Capello Roberto Italy + 13
03 Gaffney David Ireland + 43
04 Lindholm Noah Denmark + 56
05 Dijkman Daan Netherlands + 56
06 Van Kerckhove Seff Belgium + 56
07 Jackowiak Janek Poland + 56
08 Ruesche Soan France + 56
09 Cubillas Javier Spain + 56
10 Tjumins Georgs Latvia + 56

Juniorinnen 63km:

01 Ostiz Paula Spain 01:46:49
02 Grossmann Anja Switzerland + 00
03 Pegolo Chantal Italy + 03
04 Okrucinska Maria Poland + 03
05 Stampori Eirini Greece + 05
06 Neira Alejandra Spain + 05
07 Hezinova Daniela Czechia + 05
08 Castro Lidia Spain + 05
09 Poirier Thaïs France + 05
10 Serkezi Marusa Tereza Slovenia + 06
11 Arens Megan Netherlands + 25
12 Rossignoli Matilde Italy + 43
13 Leis Magdalena Germany + 43

U23 Frauen 85km:

1 Blasi Paula Spain 125 02:30:29
2 Ciabocco Eleonora Italy 85 + 09
3 Bego Julie France 70 + 09
4 Chladonová Viktória Slovakia 60 + 09
5 Riedmann Linda Germany 50 + 25
6 Oudeman Maud Netherlands 40 + 26
7 De Schepper Lore Belgium 35 + 45
8 Siegers Emma Belgium 30 + 54
9 Reijnhout Rosita Netherlands 25 + 54
10 Mul Malwina Poland 20 + 58
11 Söderqvist Karin Sweden 15 + 59

U23 Männer 121km:

1 Widar Jarno Belgium 125 03:11:58
2 Decomble Maxime France 85 + 14
3 Álvarez Héctor Spain 70 + 46
4 Gualdi Simone Italy 60 + 46
5 Remijn Senna Netherlands 50 + 46
6 Loulergue Victor France 40 + 46
7 Zomermaand Jurgen Netherlands 35 + 46
8 Lopes Lucas Portugal 30 + 46
9 Bock Max Germany 25 + 46
10 Finn Lorenzo Italy 20 + 52

ELITE Frauen 116km:


Plomi Foto

1 Vollering Demi Netherlands 250 02:57:53
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna Poland 200 + 01:18
3 van der Breggen Anna Netherlands 150 + 01:24
4 Koch Franziska Germany 125 + 02:31
5 Chabbey Elise Switzerland 100 + 02:31
6 Labous Juliette France 90 + 02:31
7 Garcia Mavi Spain 80 + 02:31
8 Niedermaier Antonia Germany 70 + 03:08
9 Kerbaol Cédrine France 60 + 04:38
10 Longo Borghini Elisa Italy 50 + 04:42
11 Zigart Urska Slovenia 40 + 05:37

EM 2025 Zeitfahren

ELITE Männer 24km:

1 Evenepoel Remco Belgium 70 00:28:26
2 Ganna Filippo Italy 55 + 43
3 Larsen Niklas Denmark 40 + 01:08
4 Hayter Ethan Great Britain 30 + 01:09
5 Tarling Joshua Great Britain 25 + 01:10

6 Hoole Daan Netherlands 20 + 01:38
7 Vacek Mathias Czechia 15 + 01:44
8 Küng Stefan Switzerland 10 + 01:47
9 Armirail Bruno France 5 + 01:48
10 Segaert Alec Belgium 3 + 01:51
11 Söderqvist Jakob Sweden + 01:54
12 Walscheid Max Germany + 02:02

ELITE Frauen 24km:

1 Reusser Marlen Switzerland 70 00:33:06
2 Ottestad Mie Bjørndal Norway 55 + 50
3 Bredewold Mischa Netherlands 40 + 51
4 Aalerud Katrine Norway 30 + 52
5 Nooijen Lieke Netherlands 25 + 59
6 Labous Juliette France 20 + 01:05
7 Henderson Anna Great Britain 15 + 01:05
8 Schweinberger Christina Austria 10 + 01:31
9 Kerbaol Cédrine France 5 + 01:51
10 Biriukova Yuliia Ukraine 3 + 02:07

U23 Männer 24km:

1 Vervenne Jonathan Belgium 50 00:30:27
2 Van Kerckhove Matisse Belgium 30 + 02
3 Rafferty Adam Ireland 20 + 07
4 Decomble Maxime France 15 + 16
5 Landbo Mads Denmark 10 + 27

U23 Frauen 24km:

1 Venturelli Federica Italy 50 00:34:17
2 Ahtosalo Anniina Finland 30 + 48
3 Vierstraete Luca Belgium 20 + 51
4 Vinke Nienke Netherlands 15 + 01:08
5 Kagevi Stina Sweden 10 + 01:09
6 Czapla Justyna Germany 5 + 01:14
7 Riedmann Linda Germany 3 + 01:15

8 Huys Tabea Austria 3 + 01:21
9 Chladonová Viktória Slovakia 1 + 01:22
10 Blasi Paula Spain 1 + 01:28

Juniorinnen 12km:

01 Ostiz Paula Spain 18:38
02 Leis Magdalena Germany + 02
03 Gissinger Oda Aune Norway + 10
04 Arens Megan Netherlands + 13
05 Müller Roos Netherlands + 16

Junioren 24km:

01 Mouris Michiel Netherlands 30:49
02 Murphy Conor Ireland + 05
03 Birkedal Julius Løvstrup Denmark + 28
04 Jackowiak Janek Poland + 49
05 Urkaregi Eñaut Spain + 56
06 Herzog Karl Germany + 01:08

40km ELITE Mixed Relay:

01 France 47:42 Armirail Bruno Borras Marion Cavagna Remi Guernalec Thibault Kerbaol Cédrine Labous Juliette
02 Italy +00:07 Cecchini Elena Frigo Marco Ganna Filippo Guazzini Vittoria Milesi Lorenzo Venturelli Federica
03 Switzerland +00:40 Christen Jan Küng Stefan Liechti Jasmin Reusser Marlen Rüegg Noemi Schmid Mauro
04 Germany +01:25 Brauße Franziska Fietzke Paul Heidemann Miguel Klein Lisa Kröger Mieke Leidert Louis
05 Luxembourg +02:04 Berton Nina Kirsch Alex Kluckers Arthur Nothum Gwen Wenzel Liv Wenzel Mats
06 Ukraine +03:28 Biriukova Yuliia Chyzhykov Heorhii Kozoriz Danylo Kulynych Olha Shekel Olga Simon Semen
07 Estonia +03:39 Ebras Elisabeth Küüt Oskar Mäeuibo Markus Ragilo Frank Aron Sander Laura Lizette Tuisk Aidi Gerde

40km Junioren

01 Norway 52:05 Dolven Marte Gissinger Oda Aune Haugetun Kristian Orholm-Lønseth Sindre Støvern Ida Østbye Øksnes Håkon Eiksund
02 France +00:34 Bihan Zoé Bouhier Charlotte Gayant Lancelot Gicquel Gabin Humbert Ninon Royer Luc
03 Poland +00:37 Gaborska Anna Gancarz Ksawery Hartman Nadia Legiec Mikolaj Slomka Kinga Wlodarski Marcin
04 Germany +00:45 Benz Benedikt Dworatzek Klara Jäger Jette Marie Nollau Laura Wedekind Victor Winter Zeno Levi
05 Switzerland +00:46 Marthe Elia Priemer Max Rezzonico Aline Schnyder Noah Stirnimann Tom Tschumi Chloe
06 Lithuania +01:40 Audinyte Auguste Bilertas Arnas Kertenis Ignas Liutinskaite Monika Mikutyte Auguste Valinskas Kasparas
07 Estonia +02:13 Jurisaar Maria Koik Mariann Pohl Lauren Rooni Ron Suppi Sebastian Tammepuu Riko
08 Ukraine +02:49 Antonenko Pavlo Dubinina Kira Holiak Vladyslav Smolynets Oleh Tsybulska Maryna Ushakova Milana
09 Croatia +06:23 Dolic Dorian Ilicic Iva Scariot Maris Serapiglia Marta Varvaruk Aleks Zadro Lucija
DNF Italy + Acuti Maria Colombo Riccardo Ferrari Ruben Frigo Davide Rossignoli Matilde Sanarini Linda

WM 2025 in Kigali – Straßenrennen ELITE Männer

Distanz: 267,5 km
Wieder Pogacar mit 100-Kilometer-Flucht

Herbert Moos Foto

Tadej Pogacar (Slowenien) verteidigte bei der Straßen-WM 2025 in Kigali beeindruckend seinen Titel im Straßenrennen durch eine weitere Mammut-Flucht. Der 27-jährige Top-Favorit attackierte schon 105 Kilometer vor dem Ziel am Mont Kigali und war die letzten 78 Kilometer als Solist an der Spitze unterwegs. Damit gelang Pogacar die Revanche gegen seinen einzigen vermuteten Konkurrenten Remco Evenepoel (Belgien), der ihn im WM-Einzelzeitfahren überholt hatte. Evenepoel geriet schon bei Pogacars Offensive ins Hintertreffen, berappelte sich aber nach einer Phase des Lamentierens und fuhr noch zu Silber. Um Bronze stellte Ben Healy (Irland) innerhalb der letzten 7 Kilometer am vorletzten Anstieg Mattias Skjelmose (Dänemark) ab.

Vor begeisterten Zuschauermassen kam es bei der ersten WM in Afrika auf dem anspruchsvollen Parcours zu den erwartet großen Abständen. Nur 30 der 165 Starter erreichten das Ziel. Der alte und neue Weltmeister Pogacar hatte dort nach 267,5 Kilometern 1:28 Minuten Vorsprung vor Evenepoel, über 2 vor Healy und fast 3 vor Skjelmose. Evenepoel hatte Healy und Skjelmose in der vorletzten der 15,1-Kilometer-Runden des Stadtkurses von Kigali abgehängt. Im Ziel vergingen über 6 Minuten, bevor Toms Skujins (Lettland) als Bester des Rests für den 5. Platz auftauchte.

Es folgten Giulio Ciccone (Italien), Isaac del Toro (Mexiko), Juan Ayuso (Spanien) und Alfonso Eulalio (Portugal). Über 9 Minuten hinter Pogacar ergatterte Tom Pidcock (Großbritannien) im Sprint gegen Primoz Roglic (Slowenien) den letzten Top-Ten-Platz. Pidcock hatte im Rennen um die Medaillen nicht mehr in der Verfolgergruppe das Tempo von Evenepoel, Healy und Skjelmose mitgehen können. Del Toro und Ayuso versuchten zuvor als einzige, Pogacars Attacke mitzureiten. Ayuso platzte schon kurz danach an der Mauer von Kigali ab. Del Toro leistete Pogacar noch bis 76 Kilometer vorm Ziel Gesellschaft.
Del Toro und Ayuso wollten mitfliegen

Die frühe Spitzengruppe des Tages – bestehend aus Anders Foldager (Dänemark), Julien Bernard (Frankreich), Menno Huising (Niederlande), Ivo Oliveira (Portugal), Fabio Christen (Schweiz), Marius Mayrhofer (Deutschland) und als Nachzügler Raul Garica Pierna (Spanien) – spielte nicht die geringste Rolle in einem brutal ausgefahrenen Rennen. Nach den ersten 9 Runden auf dem Stadtkurs waren schon nur noch Foldager, Oliveira und Bernard vorn, als es raus auf die größere Runde mit Mont Kigali und Mauer von Kigali ging. Bernard wurde als letzter Ausreißer kurz nach Pogacars Attacke vom Weltmeister sowie del Toro und Ayuso überholt.

Über den längeren Mont Kigali hinweg brachte das Spitzentrio 12 Sekunden Vorsprung mit in die kürzere, aber steilere Mauer von Kigali. Auf dem dortigen Pflaster fuhr del Toro von vorn. Ayuso konnte dies Schlagzahl nicht mehr mitgehen. Oben kamen del Toro und Pogacar 50 Sekunden vor einer ersten Verfolgergruppe aus dem Menschenspalier heraus. Dazwischen hing Ayuso auf verlorenem Posten.
Evenepoel zu Silber trotz erneut infantiler Episode

Noch dahinter inszenierte Evenpoel wie so oft eine sich anbahnende Niederlage mit größtmöglichen Drama. Er wechselte 2-mal sein Rennrad und stellte sich dabei so trotzig und dumm an, dass er extra lange auf das Teamfahrzeug musste. Davor und danach schlug er auf seine Rennmaschnine ein und trat während des einen Radwechsels wie ein kleines Kind in die Luft. Anders als sonst erholte sich die Drama-Queen von dieser Episode und rollte das Feld von hinten auf.

Zurück auf dem Stadt-Rundkurs hatten Pogacar und del Toro 6 Runden vor Schluss 45 Sekunden Vorsprung vor einer inzwischen zusammengeschlossenen Verfolgergruppe. Evenepoel war zu diesem Zeitpunkt noch mehr mit seiner Wut und seinem Rennrad beschäftigt als mit dem Rennen selbst.

Healy als Drittbester folgerichtig zu Bronze

Im sich abzeichnenden Kampf um Bronze hinter Pogacar und del Toro probierten es Healy, Pawel Siwakow (Frankreich) und Mikkel Honoré (Dänemark) 73 Kilometer vorm Ziel als Trio. An der Spitze versuchte Pogacar augenscheinlich del Toro noch mitzunehmen, hängte diesen aber dann doch während der fünftletzten Runde ab. Es ging hinter ihm also um Silber und Bronze – und vielleicht doch noch um die Einholung Pogacars?
Denn nun legte Evenepoel den Schalter um und ließ es laufen. Er holte dadurch del Toro und das Verfolgertrio ein und zerlegte die erste größere Verfolgergruppe sogleich an der Côte de Kimihurura, dem gepflasterter zweiten und letzten Anstieg des Rundkurses. In der Vorentscheidung um Silber und Bronze konnten nur noch Healy, Skjelmose, Pidcock und Jai Hindley (Australien) bei Evenepoel bleiben.

4 Runden vor Schluss, also noch über 60 Kilometer vorm Ziel, betrug der Abstand zwischen Pogacar und Verfolgerquintett exakt eine Minute. Obwohl die Verfolger zusammenarbeiteten, pendelte der Abstand weiterhin um die Minutenmarke. Kurz hinter dem Quintett ware Ayuso und Paul Seixas (Frankreich) unterwegs, aber als Duo chancenlos. Innerhalb der letzten 50 Kilometer wurden beide und der kurz zuvor zu ihnen aufschließende Siwakow von einer Verfolgergruppe gestellt – eine Minute hinter dem Evenepoel-Quintett und 2 hinter Pogacar.

Diese Gruppe fuhr dann den 5. Platz untereinander aus, weil Hindley und Pidcock 47 Kilometer vor Schluss an der drittletzten Kimihuruha aus der ersten Verfolgergruppe zurückfielen. Evenepoel, Healy und Skjelmose bekamen den Rückstand zu Pogacar einfach nicht kleiner. Als dieser sogar leicht nach oben anstieg, attackierte Evenepoel an Côte de Kigali Golf, dem anderen Anstieg des Rundkurses, rund 22 Kilometer vorm Ziel.

Healy und Skjelmose duellierten sich ungefährdet um Bronze wegen des eklatanten Rückstandes hinter ihnen. In der letzten Côte Kigali Golf musste Skjelmose abreißen lassen, so dass Healy mit strahlendem Gesicht zu Bronze fuhr, wohingegen bei einem bedienten Evenepoel im Ziel die Tränen flossen, um das Drama rund zu machen. Für Pogacar ist ein hoch überlegener Sieg indes der Normalfall …

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) 6:21:20

2. Remco Evenepoel (BEL) +1:28
3. Ben Healy (IRL) +2:16
4. Mattias Skjelmose (DEN) +2:53
5. Toms Skujins (LAT) +6:41
6. Giulio Ciccone (ITA) +6:47
7. Isaac del Toro (MEX) gl.Zeit
8. Juan Ayuso (ESP) gl.Zeit
9. Alfonso Eulalio (POR) +7:06
10. Tom Pidcock (GBR) +9:05
11. Primoz Roglic (SLO) gl.Zeit
12. Mikkel Honoré (DEN) +9:07
13. Paul Seixas (FRA) gl.Zeit
14. Harold Tejada (COL) gl.Zeit
15. Pawel Siwakow (FRA) +9:47
16. Jai Hindley (AUS) +10:01
17. Andrea Bagioli (ITA) +10:06
18. Marc Hirschi (SUI) gl.Zeit
19. Michael Storer (AUS) +10:12
20. Carlos Canal (ESP) gl.Zeit
21. Bauke Mollema (NED) gl.Zeit
22. Gianmarco Garofoli (ITA) +10:16
23. Kevin Vermaerke (USA) gl.Zeit
24. Arjom Nytsch (—) gl.Zeit
25. Andreas Leknessund (NOR) +10:18
26. Cian Uijtdebroeks (BEL) gl.Zeit
27. E. Svestadt-Bardseng (NOR) +10:48
28. Valen. Paret-Peintre (FRA) +10:59
29. Jan Christen (SUI) +11:55
30. A. Ghebreigzabhier (ERI) +12:04
– 165 Teilnehmer, davon 30 klassiert.

World Championships Ruanda 2025 Frauen und Juniorinnen

Frauen Elite (165km)


Plomi Foto

1 Vallieres Magdeleine Canada 600 350 4:34:48
2 Fisher-Black Niamh New Zealand 475 260 0:23
3 García Mavi Spain 400 190 0:27

4 Chabbey Elise Switzerland 325 150 0:41
5 Markus Riejanne Netherlands 275 130 0:57
6 Niedermaier Antonia Germany 225 110 1:17
7 Vollering Demi Netherlands 175 100 1:34
8 (Le Court) Pienaar Kimberley Mauritius 150 90 ,,
9 Reusser Marlen Switzerland 125 80 ,,
10 Niewiadoma Kasia Poland 100 70 ,,
11 Andersson Caroline Sweden 85 65 ,,
12 Koch Franziska Germany 70 60 1:36

Juniorinnen (74,0km)
1. Paula Ortiz (ESP) 2:09:19
2. Chantal Pegolo (ITA) alle
3. Anja Grossmann (SUI) gleiche
4. Sidney Swierenga (CAN) Zeit
5. Giada Silo (ITA) +0:03
6. Thaïs Poirier (FRA)
7. Kahsay Tsige Kiros (ETH)
8. Neve Parslow (AUS) alle
9. Maria Okrucinska (POL) gleiche
10. Alyssa Sarkisov (USA) Zeit
…
Die Vorentscheidung fiel erst innerhalb der letzten 2 Kilometer, als sich die Top-5 am finalen Pflaster-Anstieg unter der Führung der zuvor schon häufig vorn fahrenden Grossmann absetzten. Auf dem kupierten Schlusskilometer pokerte das Quintett hoch, so dass Poirier und Kiros fast noch herankamen. Ortiz gewann den Sprint überlegen mit zweieinhalb Radlängen Vorsprung. Auch die Abstände dahinter waren fast genauso deutlich.