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Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 4. und letzte Etappe

3-facher Lexware-Triumph auf der letzten Etappe und Gesamtsieg für Brandl
Morath mit zweitem Tagesrang hinter Lützelschwab zum Gesamtsieg
Eine Demonstration an Teamstärke bescherte dem Lexware Mountainbike Team einen dreifachen Etappenerfolg auf dem Schlussabschnitt des vierten Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2020. Georg Egger sicherte sich den Tagessieg vor seinen beiden Teamkollegen Maximilian Brandl und Luca Schwarzbauer. Zudem ließ sich Brandl die Gesamtführung nicht mehr aus der Hand nehmen. Bei den Damen holte sich die Schweizerin Irina Lützelschwab ihren zweiten Etappensieg vor Adelheid Morath, die damit souverän die Gesamtwertung bei den Elite Damen für sich entschieden hat.
Es waren perfekte Bedingungen auf der letzten Etappe rund um die Rothaus-Brauerei in Grafenhausen. Ein angenehmer und trockener Sonne-Wolken-Mix mit idealen Temperaturen um die 20 Grad machte die finalen 66.1 Kilometer und knapp 1400 Höhenmeter zu einem Genuss für die verbliebenen 403 Bikerinnen und Biker.
Analog der Vortage machte setzte sich frühzeitig eine achtköpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten auf den Tages- und Gesamtsieg vom Rest des Feldes der Elite Herren ab. Der Vorsprung wurde kontinuierlich auf knapp eine Minute bis zur zweiten Verpflegungszone bei Rennkilometer 46 ausgebaut und die Entscheidung sollte wieder einmal auf dem letzten Drittel der Etappe fallen. Auf den letzten 20 welligen und giftigen Kilometern zurück nach Grafenhausen machte das Lexware Mountainbike Team schließlich ernst und spielte seine zahlen- und kräftemäßige Dominanz erfolgreich aus. Die Spitzengruppe wurde durch die Tempoforcierung Stück für Stück dezimiert und am Ende stand ein Solosieg für Georg Egger in 2:19:28 Stunden zu Buche. Mit fünf Sekunden Rückstand sicherte sich Maximilian Brandl den zweiten Etappenrang, weitere zwölf Sekunden dahinter folgte Luca Schwarzbauer und machte dadurch den dreifachen Triumph des Freiburger Mountainbike Teams perfekt. In der Gesamtwertung siegte Brandl in der Gesamtzeit von 8:33:07 Stunden mit 1:26 Minuten auf Marc Stutzmann (Texpa Simplon), der heute auf dem vierten Platz in Grafenhausen ankam. Den dritten Gesamtrang mit einem Rückstand von 3:18 Minuten verteidigte Vinz Dorn (Team Centurion VAUDE) als Tagesfünfter.
Bei den Damen wurde Adelheid Morath (KS Trek Ginger Juice Team) ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und dominierte die Etappe gemeinsam mit der Schweizerin Irina Lützelschwab (VC Kaisten), die nach ihrem Etappensieg auf der ersten Etappe ihren zweiten Etappensieg am Schlusstag eintüte. Am Ende siegte Lützelschwab in 2:48:47 Stunden hauchdünn im Zielsprint vor der zeitgleichen Morath. Den dritten Rang belegte Leonie Daubermann (Deutsche Nationalmannschaft), die mit 43 Sekunden Rückstand auf die Tagessiegerin, weitere knapp zwei Minuten vor der Italienerin Chiara Burato, auf den dritten Platz fuhr. Die Gesamtwertung entschied Morath in 10:16:33 Stunden souverän vor sich und hatte am Ende 3:28 Minuten Vorsprung auf Daubermann. Den dritten Gesamtrang rettete Burato mit 10:47 Minuten Rückstand knapp vor Lützelschwab.
Somit gehen vier erfolgreiche und spannende Renntage im Hochschwarzwald zu Ende, die im August 2021 eine Wiederauflage mit den Etappenorten Grafenhausen-Rothaus und Todtnau erleben wird.
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Vielen Dank und sportliche Grüße!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 3. Etappe

Brandl gewinnt vor Stutzmann und übernimmt die Gesamtführung
Daubermann holt ihren ersten Etappensieg, Morath bleibt Gesamtführende
Auf der dritten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald holte Maximilian Brandl seinen zweiten Tagessieg bei den Elite Herren während Leonie Daubermann bei den Damen ihren ersten Etappenerfolg bejubeln durfte.
Eine deutliche Abkühlung bei den äußeren Temperaturen sowie ein bunter Sonne-Regen-Mix sorgten für Mountainbiking pur auf der 74,9 Kilometern langen dritten Etappe rund um die Rothaus Brauerei in Grafenhausen. Ebenso bunt und launisch wie das Wetter war auch der heutige Etappenverlauf bei den Elite Herren.
Zu Beginn schien die Etappe ein Spiegelbild des Vortages zu sein. Die identische 7-köpfige Gruppe mit allen Favoriten hatte sich wieder auf und davon gemacht und war bei der zweiten Verpflegungszone nach 42.6 Kilometern dem übrigen Fahrerfeld bereits um eine halbe Minute enteilt. Danach sollte das Rennen um den Tagessieg und die Gesamtführung erst richtig starten. Ständige Attacken und Tempoverschärfungen sowie der Defektteufel mit Plattfuß bei Julian Schelb und Georg Egger sorgten für zusätzliche Verwirbelungen des Rennverlaufs. Zudem nahm Luca Schwarzbauer, der zu diesem Zeitpunkt bereits einen Rückstand zur Spitze hatte, unwissentlich eine falsche Abzweigung und wie sich später rausstellen sollte eine Abkürzung. Schwarzbauer wurde zunächst als Tagessieger gefeiert, aber nachträglich mit fünf Minuten Zeitstrafe belegt und damit auf den fünften Tagesrang versetzt.
Nach all diesen Turbulenzen blieb Richtung Rennende eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Maximilian Brandl (Lexware Mountainbike Team), dem Schweizer Marc Stutzmann (Texpa Simplon) und Vinz Dorn (Team Centurion VAUDE) übrig, da auch der bisherige Gesamtführende David List (Lexware Mountainbike Team) dem hohen Tempo Tribut zollen musste. In den letzten beiden Wellen kurz vor dem Ziel sorgte Brandl für eine finale Tempo-Verschärfung, in Folge derer zunächst Dorn und später auch Stutzmann abreißen ließen. So hatte Brandl im Ziel doppelten Grund zum Jubeln: sein zweiter Etappensieg in 2:53:56 Minuten Fahrzeit und die Übernahme des Leadertrikots von seinem Teamkollegen List, der auf den vierten Rang der Gesamtwertung zurück fiel. Den zweiten Tagesrang sicherte sich Stutzmann mit 27 Sekunden Rückstand, dahinter folgte Dorn mit 1:20 Minuten Rückstand auf Brandl. Es bleibt also spannend in der Gesamtwertung vor der entscheidenden vierten und letzten Etappe. Sowohl Stutzmann mit einer Hypothek von 30 Sekunden als auch Dorn mit exakt zwei Minuten Rückstand dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg beim diesjährigen Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald.
Bei den Damen lief die Etappe deutlich ruhiger ab als bei den männlichen Kollegen. Erneut waren Leonie Daubermann (Deutsche Nationalmannschaft) und Adelheid Morath (KS Trek Ginger Juice Team) die beiden dominierenden Bikerinnen im Elitefeld und setzten sich wieder frühzeitig ab. Dieses Mal konnte Daubermann im Gegensatz zum Vortag jedoch mehr als Paroli bieten und siegte am Ende im Zielsprint mit fünf Sekunden Vorsprung vor Morath. Den dritten Tagesplatz holte sich erneut die Italierin Chiara Burato mit einem Rückstand von 3:46 Minuten auf die Tagessiegerin Daubermann. In der Gesamtwertung blieb damit rangmäßig alles beim Alten: Morath führt vor dem letzten Tagesabschnitt mit 2:46 Minuten vor Daubermann und 8:43 Minuten vor Burato.
Auf der vierten und letzten Etappe stehen nochmals 66.1 Kilometer und 1390 Höhenmeter auf dem Programm und es stehen spannende Entscheidungen mit Start und Ziel in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus an.
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Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 2. Etappe

Brandl gewinnt im Sprint, List behält die Gesamtführung
Morath fährt mit Sieg ins Leadertrikot
Auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald war mit dem amtierenden Deutschen Cross Country Meister Maximilian Brandl erneut ein Fahrer des Lexware Mountainbike Team erfolgreich. Einen Führungswechsel in der Gesamtwertung gab es bei den Elite Damen durch den souveränen Tagessieg von Adelheid Morath.
Abermals sonniges und sehr warmes Kaiserwetter waren der Grundstein für eine tollen zweiten Renntag im Hochschwarzwald. Mit 65,8 Kilometern und 2.050 Höhenmetern stand nach dem kurzen Auftakt des Vortages die erste echte Marathonetappe als Prüfstein an. Zwei Schleifen rund um Todtnau-Notschrei mit zwei schweren Anstiegen, die dementsprechend zweimal zu bezwingen waren, forderten viel von den verbliebenen 443 Starterinnen und Startern. Von Beginn an wurde bei den Elite Herren ein hohes Tempo vorgegeben, so dass bei der ersten Verpflegungsstelle nach knapp 20 Kilometern eine siebenköpfige Spitzengruppe enteilt war. Diese Gruppe mit vielen Favoriten, allen voran dem bärenstarken Lexware Team mit Davis List, Maximilian Brandl, Georg Egger und Luca Schwarzbauer sowie Vorjahressieger Julian Schelb (Stop & Go Marderabwehr MTB Team), Vinz Dorn (Centurion VAUDE Team) und dem Schweizer Texpa-Simplon Biker Marc Stutzmann harmonierte prächtig. Die Führung dieser Spitzengruppe wurde folgerichtig stetig ausgebaut, allerdings musste Schwarzbauer zwischenzeitlich abreißen lassen. Die verbliebenen sechs Fahrer erreichten mit knapp zwei Minuten Vorsprung die zweite Verpflegungsstelle nach 34,8 Kilometern. Die Rennkonstellation hatte auch bis zum Schlussanstieg Bestand und die Entscheidung fiel im letzten Uphill hinauf zum Stübenwasenlift und der folgenden Abfahrt ins Ziel in die Biathlonarena auf dem Notschrei. Im packenden Zielsprint setzte sich Brandl in 2:35:54 Stunden zeitgleich vor Schelb und List durch. Stutzmann fuhr mit vier Sekunden Rückstand auf den vierten Rang, während Georg Egger und Vinz Dorn mit 23 und 40 Sekunden die nächsten Plätze sicher nach Hause brachten. In der Gesamtführung baute David List seine Führung auf 24 Sekunden vor dem neuen Gesamtzweiten Marc Stutzmann und Maximilian Brandl aus, der auf dritten Rang vorrückte.
Bei den Damen wurden die Karten heute neu gemischt. Adelheid Morath konnte dabei ihrer Favoritenrolle gerecht werden und drückte der zweiten Etappe gemeinsam mit Leonie Daubermann von Anfang an den Stempel auf. Die beiden setzten sich frühzeitig ab und hatten bei Rennhälfte bereits fast zwei Minuten Vorsprung auf die Vortagessiegerin Irina Lützelschwab. Morath vermochte sich im Verlauf der weiteren Etappe von ihrer Begleiterin zu lösen und siegte in 3:06:35 Stunden am Ende deutlich mit 3:30 Minuten Vorsprung auf Daubermann. Morath schlüpfte dadurch souverän ins Leadertrikot der Gesamtführenden vor Daubermann und der Italienerin Chiara Burato, die den Podestplatz der Gesamtwertung durch den dritten Etappenrang eroberte.
Auf der dritten Etappe wartet der technisch anspruchsvollste Streckenabschnitt des diesjährigen Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald auf die verbliebenen Athleten. Mit 74.9 Kilometern und 1.920 Höhenmetern steht eine erneut anspruchsvolle Prüfung mit vielen Single Trails auf dem sportlichen Menüplan. Start und Ziel wird in den kommenden zwei Tagen jeweils in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus sein.
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Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 1. Etappe

David List Solosieger zum Auftakt
Schweizer Etappensieg durch Irina Lützelschwab bei den Damen
Zum Auftakt des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald hat David List die erste Etappe in Todtnau-Notschrei gewonnen. Der Schwarzwälder Lokalmatador siegte nach 21,8 Kilometern in schnellen 43:19 Minuten vor seinen beiden Teamkollegen Luca Schwarzbauer und Georg Egger vom Lexware Mountainbike Team. Bei den Damen übernahm die Schweizerin Irina Lützelschwab mit ihrem Auftaktsieg vor Leonie Daubermann und Vanessa Schmidt das gelbe Leadertrikot.
Bei strahlendem Sonnenschein im Hochschwarzwald war das ein Auftakt nach Maß für das Freiburger Lexware Mountainbike Team unter den insgesamt 450 Starterinnen und Startern des diesjährigen Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald. Von Anfang an wurde bei der kurzen und knackigen Auftaktetappe mächtig auf das Tempo gedrückt, so dass sich frühzeitig eine größere Spitzengruppe absetzen konnte. Nach der Hälfte des Rennens setzte das Lexware Team nochmals eine Schippe drauf und attackierte mit dem zu diesem Zeitpunkt bestens positionierten David List, der sich vorentscheidend absetzen konnte. Auch in der langen Abfahrt nach dem Stübenwasenlift ließ sich der Spitzenreiter die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und siegte Solo mit sieben respektive acht Sekunden Vorsprung vor Luca Schwarzbauer und Georg Egger, die den totalen Lexware Triumph auf dieser ersten Etappe zementierten. Mit einem Rückstand von 22 Sekunden folgte eine Dreiergruppe mit Marc Stutzmann, Vinz Dorn und Maximilian Brandl auf den nächsten Positionen. Mitfavorit und Vorjahressieger Julian Schelb landete zum Auftakt auf den siebten Rang und liegt mit einer Hypothek von 56 Sekunden ebenfalls noch in Schlagdistanz für die kommenden drei Renntage.
Bei den Damen konnte sich Irina Lützelschwab (VC Kaisten) gegen die starke deutsche Konkurrenz durchsetzen. Nach der schnellen und heißen Etappe stand in 51:47 Minuten sowie einem komfortablen Vorsprung von 14 Sekunden ein souveräner Etappensieg für die Schweizerin auf dem Ergebnispapier. Den zweiten Tagesrang sicherte sich Nationalfahrerin Leonie Daubermann mit drei weiteren Sekunden Abstand zu Vanessa Schmidt, die den letzten Podestplatz klar machte.
Am zweiten Renntag warten 65,8 Kilometer und 2050 Höhenmeter rund um Todtnau auf die Bikerinnen und Biker. Neben den heißen Temperaturen werden zwei schwere und lange Anstiege vermutlich dafür sorgen, dass die Gesamtwertung möglicherweise neu sortiert wird.
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Sauser Event GmbH
Kai Sauser

„Grünes Licht“ für den 5. Engadin Bike Giro vom 10. bis 12. Juli 2020

Starterlaubnis für vorläufig 300 Bikerinnen und Biker
# Warteliste steht zur Verfügung
Endlich tolle Neuigkeiten! Der Schweizer Bundesrat gab in der vergagenen Woche grünes Licht für die fünfte Auflage des Engadin Bike Giro vom 10. bis 12. Juli 2020 rund um Silvaplana und St. Moritz. Vorerst wurde die Teilnehmerzahl für das dreitägige Mountainbike-Etappenrennen von Profis und Hobbysportler auf 300 Bikerinnen und Biker beschränkt. Es könnten aber noch weitere Startplätze freigegeben werden. Deswegen wurde zur bereits voll besetzten Meldeliste eine zusätzliche Warteliste installiert.
Die Vorfreude bei den aktiven Sportlerinnen und Sportlern, aber auch die Erleichterung beim Veranstalter und dem Organisationsteam ist entsprechend riesig. „Nach dem Entscheid des Schweizer Bundesrats dürfen wir die Veranstaltung mit 300 Teilnehmern wie geplant und nach Vorgaben des Schweizer Bundesamts für Gesundheit vom 10. bis 12. Juli 2020 durchführen“, freuen sich Kai und Rik Sauser von der Sauser Event GmbH. „Vielleicht können wir nach der nächsten Sitzung des Bundesrats am 24. Juni 2020, bei der über weitere Lockerungen ab Juli entschieden werden soll, sogar noch zusätzliche Plätze freigeben“, erklären die Brüder Sauser weiter. Deshalb wurde bereits, zusätzlich zu den vorläufig buchbaren und bereits belegten 300 Startplätzen, eine Warteliste angelegt, die hoffentlich am 24. Juni freigeben werden kann. Die Aufnahme in die Warteliste garantiert also keinen Startplatz. Sollten bereits gebuchte Plätze zurückgegeben werden oder beim nächsten Entscheid zur Lockerung der Corona-Verordnung zusätzliche Startplätze möglich sein, werden die Teilnehmer nach zeitlichem Eingang der Registrierung informiert.
„Der 5.Engadin Bike Giro 2020 wird für uns alle eine neue Erfahrung werden. Aber wir sind bestrebt das Etappenrennen in einem der schönsten Bikerevieren der Welt unter sportlich normalen und vernünftigen Bedingungen durchzuführen“, blicken die Organisatoren motiviert und zuversichtlich auf ihre ToDo-Liste.
Alle Etappen rund um St.Moritz und Silvaplana auf einen Blick:
Die erste Etappe führt am Freitag, 10. Juli 2020 über 34,9 Kilometer und 1.234 Höhenmeter von St-Moritz-Dorf zurück nach St.Moritz. Die zweite Etappe am Samstag, 11.Juli, mit Start und Ziel Silvaplaner See (Mulets) geht über 71,2 Kilometer und 2.549 Höhenmeter. Der Silvaplaner See ist gleichzeitig auch Start und Ziel der Schlussetappe am 12. Juli 2020, wo es nochmals 63,4 Kilometer und 1.910 Höhenmeter in einem anspruchsvollen Gelände vor atemberaubender Kulisse zu absolvieren gilt.
Hier geht es zur Anmeldung für die Warteliste beim Engadin Bike Giro 2020: https://engadin-bike-giro.ch/anmeldung/online-anmeldung/
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Sauser Event GmbH
Kai Sauser

hep Challenge Heilbronn powered by Audi: Neue Wechselzone für mehr Platz

Neue Wechselzone für mehr Platz
Preisvorteil bis 15. Januar 2020
Noch ist es ein knappes halbes Jahr, bis in Heilbronn der Startschuss für die nächste hep Challenge Heilbronn powered by Audi fällt. Mehr als 1.700 Athleten haben sich bereits für das Rennen #mitteninderstadt entschieden und sich angemeldet. Bis zum 15. Januar gelten auf allen Distanzen noch vergünstigte Preise.
Die Veranstalter Kai und Rik Sauser haben die Zeit nach dem Jubiläumsrennen wieder genutzt, um Feedbacks und Verbesserungsvorschläge durchzusehen und zu prüfen, was für die Athleten optimiert werden kann. Vielfach erwähnt war eine Entzerrung der Wechselzone und diesem Wunsch konnte nun mit einer komplett neuen Wechselzone entsprochen werden: zukünftig findet der Wechsel vom Schwimmen auf das Rad und vom Rad auf die Laufstrecke ein kleines Stückchen Neckar-aufwärts im Frankenstadion statt. Dort gibt es mehr Platz für den individuellen Wechselplatz und mehr Platz für die Wege in der Wechselzone.
Um die Wege der Sportler weiterhin kurz zu halten, wurde auch die Schwimmstrecke angepasst, nun wird erst flussabwärts Richtung Neckarinsel und dann zurück Richtung Stadion geschwommen. Neu ist damit auch Ein- und Ausstieg aus dem Wasser. In den beiden anderen Disziplinen wurde punktuell optimiert, aber die Strecken bleiben im Großen und Ganzen die gleichen wie im Jahr 2019. Es gibt also weiterhin auf der Laufstrecken eine 5 km-Runde für Sprint- und Olympische Distanz sowie einen 7 km-Kurs für die Starter der Challenge Mittel Distanz.
„Jedes Jahr arbeiten wir daran, den Wettkampf nach dem Credo der Challenge Family „All about the athlete“ noch weiter zu verbessern.“ so Kai Sauser. „Und wir freuen uns sehr, dass uns mit der neuen Wechselzone den Athleten endlich genügend Platz bieten können und die Wege mit und ohne Rad so weit wie nötig zu gestalten. Außerdem freuen wir uns, mit dem Frankenstadion für die nächsten Jahre Planungssicherheit zu haben.“
Meldungen zur hep Challenge Heilbronn powered by Audi sind noch bis 15. Mai 2020 möglich, vorbehaltlich eins vorzeitigen Erreichens der maximalen Teilnehmerzahl. Bis 15. Januar gilt noch ein ermäßigter Frühbucherpreis. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zur Veranstaltung stehen unter www.challenge-heilbronn.de zur Verfügung.
Vielen Dank und sportliche Grüße,
Kai Sauser
www.challenge-heilbronn.de

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020

Im Winter wird der Sommer gemacht
Neue Impulse für den vierten Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald
Todtnau mit dem Notschrei als Start- und Zielort der nächsten Ausgabe im August 2020
Paukenschlag bei der vierten Ausgabe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald. Das Mehretappenrennen für Mountainbiker erhält durch einen Etappenort-Wechsel einen neuen Anstrich und findet vom 20. bis 23. August 2020 statt.
So feiert Todtnau im nächsten Jahr seine Premiere als Etappenort. Die Schwarzwaldgemeinde wird zum zweitägigen Start- und Zielort und ersetzt dabei den Feldberg, der in den Vorjahren Partnerort der Veranstaltung war. „Wir starten den Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald am Donnerstag, 20. August 2020 in Todtnau, genauer gesagt am Notschrei mit Start und Ziel in der Nordic Arena auf 1119 Metern Höhe“, erläutern die Organisatoren Kai und Rik Sauser. Beide sind begeistert vom neuen Partner Todtnau: „Im Winter nutzen unzählige Langläufer das über 40 Kilometer lange Loipennetz. Im kommenden Sommer werden mehrere hundert Mountainbiker auf tollen Strecken und Trails unterwegs sein!“ Der Veranstalter des Vier-Etappenrennens im Hochschwarzwald, die Sauser Event GmbH aus Villingen-Schwenningen, verspricht sich von der aktuellen Streckenplanung neue Impulse aber auch altbewährtes Gänsehautfeeling für alle ambitionierten Mountainbiker. So führen die Etappen teilweise über etablierte Strecken werden aber mit neuen Abschnitten garniert.
Während die ersten beiden Etappen am 20. und 21. August auf dem Notschrei in Todtnau starten und enden, übernehmen diesen Part wie gewohnt Grafenhausen und die Rothaus Brauerei am 22. und 23. August für die dritte und vierte Etappe. Der neue Vertrag mit der Gemeinde Todtnau läuft über die nächsten beiden Jahre bis einschließlich 2021. Als regionaler Sponsoringpartner ist die Energieversorgung Oberes Wiesental GmbH (EOW) mit an Bord.
Die Online-Anmeldung für das kommende Jahr startet am Montag, 23. Dezember 2019 um 12:00 Uhr auf der offiziellen Event Homepage www.rothaus-bike-giro.de.
Weitere Informationen zum neuen Partner Todtnau sind zu finden unter https://todtnau.de/ sowie https://www.eow-todtnau.de/ und https://www.nordic-center-notschrei.de/ .
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Sauser Event GmbH
Kai Sauser

20. RiderMan vom 20. bis 22. September 2019 in Bad Dürrheim/Schwarzwald

# Ils van der Moeren und Tobias Eise sind die Gesamtsieger des 20. Jubiläums RiderMan
Perfekte Wetterbedingungen und über 2300 Tagesstarter waren die Grundlage für eine erfolgreiche 20. Jubiläums-Ausgabe des RiderMan in Bad Dürrheim. Bereits am Freitag konnte bei besten Bedingungen das 16 Kilometer lange Einzelzeitfahren ausgetragen werden, so dass schnelle Zeiten der aktiven Protagonisten zu verbuchen waren. Bei den Herren lag der Tagesschnellste Benedikt Helbig vom Team Magnesium Pur e.V. nur sechs Sekunden über dem alten Streckenrekord aus dem Vorjahr und siegte überlegen in 20:21 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 47 km/h entspricht. Damir war Helbig auch der erste Träger des gelben Leadertrikots in der Gesamtwertung des 3-Etappenrennens. Mit 19 Sekunden Rückstand landete Tobias Eise vom Team MTS-TRIEBWERK GCC Cycling in 20:40 Minuten auf dem zweiten Platz und lag damit weitere 20 Sekunden vor dem Tagesdritten, Christian Thomas vom Team Strassacker, der in 21:00 Minuten knapp an der 21-Minuten-Grenze scheiterte. Bei den Frauen hatte Helena Bieber die schnellsten Beine und lag mit 23:54 Minuten 10 Sekunden vor Janine Meyer (Team LeXXiSmartSuits powered by Tune) und weiteren zwei Sekunden vor der Niederländerin Larissa Drysdale vom Team Wv Cycling Sneek, die auf dritten Platz fuhr.
Am Samstag ging das Etappenrennen für die knapp 700 verbliebenen Tourstarter weiter. Es stand eine Etappe über ambitionierte 121 Kilometer und 1850 Höhenmeter auf dem Programm und das alles auf einer abwechslungsreichen selektiv reizvollen und auch landschaftlich traumhaften Strecke. In einem packenden Finalsprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe konnte sich der Belgier Niels Merckx (Unlimited Cycling Team Belgium) mit einem knappen Vorsprung von einer Sekunde vor seinem Landsmann Anthony Spysschaert (Team Deutsche Kinderkrebsstiftung) durchsetzen. Erneut auf das Podium, dieses Mal auf den dritten Platz, fuhr Tobias Eise zeitgleich mit Spysschaert. Die Führung nach zwei Etappen in der Gesamtwertung konnte Benedikt Helbig mit dem vierten Tagesrang erfolgreich verteidigen. Bei den Damen sicherte sich wie im Vorjahr die Belgierin Ils van der Moeren (Grinta Granfondo Team) den Tagessieg am zweiten Renntag. Gemeinsam mit Janine Meyer dominierte sie die Etappe souverän und lag im Zielsprint zwei Sekunden vor Meyer. Die Siegerin des Einzelzeitfahrens, Helena Bieber, hatte als Drittplatzierte bereits 9:00 Minuten Rückstand auf van der Moeren. Janine Meyer schlüpfte durch ihre beiden zweiten Plätze ins gelbe Leadertrikot der Gesamtführenden bei den Damen.
Am Sonntagmorgen gab es zunächst zwar einige Wolken am Bad Dürrheimer Himmel, aber erneut sorgten milde Temperaturen und im Laufe des Tages auch Sonnenschein für optimale Bedingungen am letzten Tag beim RiderMan. Zum Finale gesellten sich zu den Etappenfahrern noch viele Tagesstarter dazu, so dass sich ein Feld von über 900 Teilnehmern pünktlich um 11.15 Uhr auf die 99 Kilometer lange Strecke machte. Erneut gab es wie am Vortag eine knappe Entscheidung auf dem letzten Kilometer und wieder siegte Niels Merckx aus Belgien knapp vor Tobias Eise und Christoph Mai vom Team Strassacker. Benedikt Helbig verlor als Tagesfünfter wertvolle Sekunden im Kampf um die Gesamtwertung, weshalb es nochmals einen Wechsel in der Gesamtwertung des RiderMan gab. Eise schnappte sich mit 34 Sekunden Vorsprung auf Helbig den Gesamtsieg 2019 und Merckx vervollständigte sein erfolgreiches Wochenende mit dem dritten Gesamtrang und 1:18 Minuten Rückstand auf Eise.
Und auch bei den Frauen gab es auf der letzten Etappe einen Wechsel in der Gesamtwertung. Die Niederländerin Ils van der Moeren sicherte sich mit einem souveränen Tagessieg in 2:32:35 Stunden den Tagessieg auf der letzten Etappe und gleichzeitig den Gesamtsieg beim RiderMan 2019. Janine Meyer landete auf dem dritten Etappenplatz, hatte im Ziel jedoch knapp sechs Minuten Rückstand auf van der Moeren. Mit einer Sekunde vor Meyer sicherte sich Jasmin Rebmann den zweiten Etappenrang und den dritten Platz in der Gesamtwertung der Frauen.
Damit geht ein spektakuläres und erfolgreiches Radsportwochenende in Bad Dürrheim zu Ende. Mit dem erstmals integrierten Heuer-Cup für Lizenzfahrer, dem neuen Schwenninger Krankenkasse Family Ride, einem Inklusions-Radrennen und nicht zuletzt dem Online Livestream wurden erfolgreiche Premierenevents ins Programm aufgenommen, die im nächsten Jahr weiter etabliert und ausgebaut werden sollen. Die 21. Ausgabe des RiderMan steht bereits in den Startlöchern und ist vom 18. bis 20. September 2020 terminiert.
Alle Ergebnisse unter www.riderman.de
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Kai Sauser

20. RiderMan vom 20. bis 22. September 2019 in Bad Dürrheim/Schwarzwald

20. Jubiläums RiderMan vom 20. bis 22. September 2019 in Bad Dürrheim/Schwarzwald
# 3 Tage Online Livestream und Übertragung auf LED-Großleinwand im Zielbereich
# Heuer-Cup
# Family Ride
# Inklusionswettbewerb
Das 3-tägige Etappenrennen für Jedermann-Radsportler wirft ein paar Tage vor dem Event seine großen Schatten voraus. Der RiderMan in Bad Dürrheim findet am kommenden Wochenende bereits zum 20. Mal statt und die Macher der veranstaltenden Sauser Event GmbH haben sich einiges einfallen lassen und nochmals eine ganze Schippe auf den ohnehin bereits hohen Organisationsstandard drauf gepackt.
Ein 3-tägiger Livestream ist dabei die herausragende Innovation bei der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung. Mehrere Kameras auf Motorrädern und im Zielbereich, zwei Moderatoren, eine 16 Quadratmeter große LED-Leinwand im Zielbereich und insgesamt über 10 Stunden Live Streaming ins Internet sind die spektakulären Rahmendaten für diese aufwendige Produktion. Am Freitag, 20. September ab 17:00 Uhr startet die Liveübertragung erstmals auf der RiderMan Facebookseite und auf der offiziellen Homepage www.riderman.de. Am Samstag und Sonntag geht die Übertragung jeweils kurz vor dem Start des Straßenrennens los.
Außerdem findet im Rahmen des RiderMan erstmals der Family Ride der Schwenninger Krankenkasse statt. Der Startschuss fällt am Sonntag um 11.15 Uhr und führt über einen 24,5 Kilometer langen Rundkurs, der auch wahlweise auf 20,5 Kilometer abgekürzt werden kann. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich nicht um ein Rennen, sondern es geht vor allem darum, Spaß zu haben und in Bewegung zu bleiben. Gestartet werden kann mit normalen Fahrrädern ebenso wie mit dem E-Bike, Mountainbike oder Tandem.
Auch der Heuer-Cup ist neu im Programm und erstmals, quasi als Pilotprojekt, in den etablierten RiderMan integriert. Die Rennserie bieten den Lizenzfahren und den Nachwuchsklassen die Möglichkeit, sich bei einem Straßenrennen auf einem großen Rundkurs zu messen und zu präsentieren. Diese Art der Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren deutschlandweit immer rarer geworden
Wie bereits in den vergangenen Jahren fließt das Ergebnis der RiderMan-Gesamtwertung erneut in die Rangliste des German Cycling Cups ein, Deutschlands größter Rennradserie für Hobbyfahrer. Den Auftakt bildet am Freitag wieder das Einzelzeitfahren „Chasing Cancellara“ über 16 Kilometer auf welligem Terrain. Die zweite Etappe führt die Teilnehmer über eine hügelige und abwechslungsreiche Strecke mit 121 Kilometern. Zum Abschluss am Sonntag geht es über 99 Kilometer über das abwechslungsreiche Terrain der Baar mit einem Abstecher in die Wutachschlucht.
Und als weitere Highlights und Neuerung laden die Stadtjugendpflege Bad Dürrheim sowie der Förderverein Parasolhotel zum „Inklusiven Familienevent“ ein. Dabei haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, sich zu überwinden, Barrieren zu brechen und Spaß zu haben. So sind das ganze Wochenende Angebote von Kegeln, über den Hindernisparcours bis zum Familien Jedermann-Radrennen im Programm. Am Sonntag gibt es um 11:15 Uhr als großes Finale den Start zum „Inklusiven Radrennen“. Mitfahren darf auf dem zwei oder einen Kilometer langen Rundkurs alles was Räder hat. Die Teilnahme ist kostenlos. Rollstühle stehen zur Verfügung, Toilettencontainer werden am Jugendhaus Bohrturm bereitgestellt. Behinderte können die sanitären Anlagen in der Salinensporthalle nützen. Gruppen oder Mannschaften sollten sich im Vorfeld per E-Mail bei christoph.lauer@bad-duerrheim.de anmelden.
Die Veranstalter rechnen für das gesamte Wochenende mit etwa 1200 Teilnehmern sowie 2500 Einzelstarts. Die aktuell erstklassige Wetterprognose wird ihren Teil dazu beitragen, da Nachmeldungen für alle Wettbewerbe noch vor Ort möglich sind.
Weitere Infos unter www.riderman.de !
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Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2019 4. und letzte Etappe: Feldberg > Feldberg 47.2 Kilometer | 1.760 Höhenmeter

Erster Triumph für Julian Schelb
Robyn de Groot kurbelt am schnellsten
Sonne satt und ein dramatisches Finale: Die vier Tage Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald sind am Sonntag mit dem Gesamtsieg der Südafrikanerin Robyn de Groot und des Münstertälers Julian Schelb zu Ende gegangen. Beide gewannen am Feldberg auch die 47,2 Kilometer lange Schlussetappe, Schelb allerdings erst nachträglich.
Die Protagonisten bei den Herren lieferten sich bei Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad auf dem Schlussabschnitt ein tolles und ereignisreiches Rennen und der Verlauf wurde noch mal zur Bestätigung dessen, was bereits in den vergangenen drei Tagen erkennbar war: Vier Fahrer bewegten sich auf dem gleichen Niveau. Der Fünfte, der Tscheche Matous Ulman (Ceska Sporitelna), hatte vier Minuten Rückstand und bekam am letzten Tag „Ausgang.“ Davor hatte der Breitnauer Matthias Bettinger (Stop&Go Marderabwehr) für seinen Teamkollegen Julian Schelb am zweiten Berg Tempo gemacht. „Das Tempo war nicht hoch und Matze hat mir mit seiner Arbeit sehr geholfen“, erzählte Schelb. Ulman konnte sich dann bis zur Verpflegungszone am Todtnauer Kurpark 1:20 Minuten Vorsprung heraus fahren. Simon Stiebjahn (Team Bulls), mit nur fünf Sekunden Rückstand auf das Gelbe Trikot von Schelb in die letzte Etappe gegangen, erlitt auf der Abfahrt einen Reifendefekt, einen „Vorderrad-Schleicher.“ Doch er und sein Teamkollege Simon Schneller exerzierten die hohe Kunst der Pannenhilfe. Schneller präparierte im Trail während der Fahrt bereits die Luftpatrone, in einer Serpentine, wo das Tempo ohnehin auf Null gedrosselt werden musste, hielt Stiebjahn an, öffnete das Ventil und schnappte sich Schnellers Patrone. „10, 15 Sekunden hat das vielleicht gekostet“, so Stiebjahn. Mit diesem Rückstand auf die Gruppe um Julian Schelb kam Stiebjahn in Todtnau den Serpentinen-Trail vor der Verpflegungszone herunter, eine Passage, die später noch eine Rolle spielen sollte.
Stiebjahn schloss wieder auf und der Kampf um die Gesamtwertung konnte im fast zehn Kilometer langen Anstieg zum Herzogenhorn beginnen. Es tobte nicht nur ein Zweikampf. Auch der Slowake Tomas Visnovsky hatte ein Interesse und forcierte immer wieder. Visnovsky wollte die 36 Sekunden auf Rang drei wettmachen. „Das war gut für mich, so konnte ich das Zepter etwas abgeben“, erzählte Schelb. Noch relativ weit unten im Anstieg drückte einmal Simon Stiebjahn aufs Tempo, irgendwo in der Mitte auch mal Schelb. Aber beides blieb ohne Wirkung. Voll zu attackieren, das wollten beide nicht riskieren. „Wenn es dich dann aufstellt, dann verlierst du selbst von der Skischanze hier hoch noch fünf Sekunden“, so Schelb.
Unterdessen kämpfte Matous Ulman an der Spitze mit zu wenig Luft im Hinterreifen. Etwa 15 Kilometer vor dem Ziel hätte er es bemerkt, so der Tscheche. Er verlor seine Führung und damit den möglichen Etappensieg vollends bei der Abfahrt. „Da konnte ich nicht mehr so schnell fahren. Aber so ist das halt, das gehört zu unserem Sport“, meinte Ulman, der im Sprint mit seinem Teamkollegen Visnovsky mit elf Sekunden Rückstand immerhin noch Tagesdritter wurde.
Der Attacke von Visnovsky fiel Sascha Weber (Maloja-Rocky Mountain). „Die Beine waren gut, aber habe meinen Puls nicht mehr runter bekommen. Tomas hat das gemerkt und hat auf der Fläche so hässlich gedrückt, dass ich nicht mehr mitgekommen bin“, berichtete Weber von seinem Kampf um Gesamtrang drei. Sechs Sekunden Vorsprung rettete der Freiburger noch ins Ziel. „Ich bin froh, dass es noch fürs Podium gereicht hat.“ Die beiden Hauptakteure aber neutralisierten sich bis zum Schluss. Vorjahres-Sieger Stiebjahn gelang es nicht mehr seinen Rivalen Schelb abzuhängen. Stiebjahn fuhr als Erster über die Ziellinie, eine Sekunde dahinter Schelb. „Schneller hätte ich nicht gekonnt“, schüttelte Stiebjahn den Kopf. „Julian ist stark gefahren, ich bin mit Rang zwei auch zufrieden.“ Der zweite Etappensieg wurde ihm allerdings nachträglich wieder genommen. In der oben erwähnten Passage nahm Stiebjahn, wie sieben weitere Fahrer, eine Treppe hinunter auf die Straße anstatt eine letzte Serpentine auszufahren. Das wurde auch im Jahr vorher von einigen Fahrern so gemacht, ohne Sanktionen.
Diesmal verpassten die Kommissäre acht „Treppenfahrern“ eine Zeitstrafe von zehn Sekunden, so dass offiziell Julian Schelb zum dritten Mal als Etappensieger gefeiert wurde. Er war Visnovsky und Weber gefolgt, hätte unter Umständen aber auch die Treppe genommen. So oder so: Schelb gewann zum ersten Mal den Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald. Nachdem er 2017 drei Etappen gewonnen, mit einem Kettenriss aber die Chancen auf den Gesamtsieg verloren hatte, war das auch verdient. „Ich muss sagen, ich war schon nervös im Gelben Trikot in die letzte Etappe zu gehen und habe auch an 2017 gedacht. Noch an der Skibrücke habe ich für eine halbe Sekunde gedacht, jetzt könntest du noch alles verspielen. Es ist toll das Rennen zu gewinnen, auch für unser kleines Team“, erklärte der Deutsche Marathon-Meister.
Robyn de Groot: Ich liebe es Rennen im Schwarzwald Rennen zu fahren
Die Damen gingen wie erwartet ohne die bis dahin Dritte Samara Sheppard in die Schluss-Etappe und die Gesamtwertung wurde auf den letzten 47 Kilometern noch mal zementiert.
Robyn de Groot und Sabine Spitz konnten sich schon früh vom Rest des Damenfeldes lösen, doch am Anstieg zum Stübenwasen, zwischen Kilometer 22 und 25, drehte die Südafrikanerin die Kurbel ein wenig schneller und holte einen Vorsprung von rund 30 Sekunden heraus. „Ich habe eigentlich erwartet, dass Sabine im Downhill wieder heran kommt“, erzählte de Groot im Ziel. Doch die Olympiasiegerin kam nicht. Das hatte auch einen guten Grund. In der Abfahrt Richtung Todtnau erwischte ein männlicher Fahrer vor ihr die Linie nicht richtig und Spitz musste ein wenig ausweichen. Dadurch erlitt sie einen Durchschlag, ein Loch, das sie mit einem so genannten Plug wieder stopfte. Bis das erledigt war, wurde sie sowohl von Renata Bucher als auch von der Tschechin Tereza Neumanova (Ceska Sporitenla-Accolade) passiert. Die 22-Jährige konnte Spitz aber schon kurz nach der Verpflegung in Todtnau wieder überholen und dann mit einem steten Rhythmus auch Bucher wieder kassieren. „Es lief heute wieder genau so gut wie gestern“, konstatierte Spitz und gratulierte Tages- und Gesamtsiegerin de Groot. „Sie war über die vier Tage klar die Stärkste.“
De Groot freute sich über ihren Gesamtsieg. „Ich liebe es hier im Schwarzwald Rennen zu fahren und hoffe, nächstes Jahr zurückzukommen“, sagte de Groot. „Voriges Jahr hatte ich auf dieser Etappe noch einen Defekt, dieses Jahr lief alles super.“ Überraschend überquerte die Hausacherin Clarissa Mai (Link Rad Quadrat) an der Talstation Seebuck als Dritte die Ziellinie. Sie lag in Todtnau noch an fünfter Stelle, fand dann aber einen so hohen Rhythmus, dass sie sowohl Neumanova als auch Bucher noch passieren konnte.Die Schweizerin wehrte sich zwar, ging noch mal an Mai vorbei, doch vor der letzten Abfahrt griff Mai noch mal an. „Ich wollte mir das nicht nehmen lassen“, meinte Mai, die an den ersten beiden Tagen mit Magenproblemen zu kämpfen hatte. Renata Bucher wurde als Tages-Vierte Gesamt-Dritte und strahlte: „Ich bin überglücklich wie das hier lief, es hat mich richtig überrascht. Ich habe nicht mehr ganz den Biss wie früher, aber das muss auch nicht mehr sein.“ Und die Erinnerungen an 2015, als sie am Schluchsee zum dritten Mal Europameisterin im Cross-Triathlon wurde, hat sie auch aufgefrischt. „Die Gegend ist einfach sehr schön und die Organisation an den vier Tagen war sehr gut. Es waren vier sehr positive Tage“, so Bucher.
Die Etappenübersicht des „Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald“ 2019:
1. Etappe am Donnerstag, 15. August 2019
Rothaus -> Rothaus
66,2 km / 1550 hm
Start um 13:00 Uhr
2. Etappe am Freitag, 16. August 2019
Rothaus -> Rothaus
75,1 km / 2161 hm
Start um 10:00 Uhr
3. Etappe am Samstag, 17. August 2019
Feldberg -> Feldberg
10,1 km / 326 hm (Einzelzeitfahren)
1. Starter ab 14:00 Uhr
4. Etappe am Sonntag, 18. August 2019
Feldberg -> Feldberg
47,2 km / 1760 hm
Start um 10:00 Uhr
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Vielen Dank und sportliche Grüße!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2019 2. Etappe: Rothaus > Rothaus 75,1 Kilometer | 2.161 Höhenmeter

Robyn de Groot liebt die Trails und gewinnt erneut
Julian Schelb fährt starkes Finale zum Etappensieg
Auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald hat sich der Münstertäler Julian Schelb den Etappensieg geholt. Nach 75 Kilometern mit viel Singletrails gewann Schelb im Sprint vor Simon Stiebjahn, der das Gelbe Trikot verteidigte. Als Dritter hatte Sascha Weber 24 Sekunden Rückstand. Bei den Damen wiederholte die Südafrikanerin Robyn de Groot ihren Etappenerfolg vom Vortag und gewann 3:09 Minuten vor Sabine Spitz. Die Neuseeländerin Samara Sheppard belegte direkt dahinter Rang drei.
Robyn de Groot (Dormakaba) erwies sich auch am zweiten Tag als die stärkste Kletterin im Damen-Feld. Als es nach der zweiten Verpflegungszone in einen Singletrail-Anstieg hinein ging, übernahm de Groot die Spitze. „Ich dachte, ich fahre da mal meinen Rhythmus“, erklärte de Groot. Dieser Rhythmus war sowohl für Sabine Spitz (Wiawis Bikes) als auch für Samara Sheppard (Port Nicholson Cycling) zu hoch. Die Auftakt-Dritte Renata Bucher hatte bereits am ersten Berg abreißen lassen und musste danach sehr lange allein fahren. Sabine Spitz gelang es in der folgenden technischen Abfahrt einerseits Samara Sheppard hinter sich zu lassen und zu Robyn de Groot aufzuschließen. Doch der Hochschwarzwald ist in dieser Hinsicht unerbittlich: der nächste Anstieg folgte prompt. „Ich hätte mit Sabine zusammenfahren können, aber ich wusste nicht, wie weit Samara hinter uns ist“, sagte de Groot. Also kurbelte sie bald wieder ohne ihre deutsche Begleiterin hinauf Richtung Saig. „Das war für sie auch richtig so“, meinte Sabine Spitz. Tatsächlich schloss Sheppard in einer Flachpassage die Lücke zur Olympiasiegerin und blieb bis ins Ziel an ihr dran. Robyn de Groot aber baute ihren Vorsprung auf 3:09 Minuten aus und hat nach zwei Tagen 5:33 Minuten Vorsprung. „Ich liebe die Gegend und die Trails hier sehr“, meinte die Südafrikanerin. „Trails, die vom Regen so rutschig sind, haben wir in Südafrika weniger“, sagte sie mit einem Lachen, „aber ich habe mit Sabine schon einiges kennen gelernt.“ Sabine Spitz überquerte mit Samara Sheppard am Hinterrad als Zweite die Ziellinie. Wegen Problemen mit dem Karpaltunnel an der Hand muss Spitz bei der Bedienung des Cockpits nach wie vor etwas improvisieren, aber sie war durchaus zufrieden mit ihrer Verfassung. „Mein Aufbau zielt Richtung DM in Daun“, so Spitz. Samara Sheppard sprach davon, dass sie von den beiden erfahrenen Damen „viel lernen“ könne. „Sabine Spitz zu schlagen, das geht natürlich nicht“, meint Sheppard, die aus dem Cross-Country-Sport kommt und 2012 auch mal ein U23-Weltcup-Rennen gewonnen hat.
Herren: Weber macht Ramba-Zamba
Im Lager der Männer wurde es nach der zweiten Verpflegungszone an der Hochfirst-Schanze (Kilometer 887) richtig ernst. Sascha Weber (Maloja-Rocky Mountain) hatte zuvor schon am Gaspedal gespielt, so dass an der Spitze nur noch sechs Fahrer übrig geblieben waren. „Irgendwann muss man mal Ramba-Zamba machen“, erklärte Weber mit einem Grinsen, „man kann nicht immer bis zum Schluss warten.“ Das Tempo im Singletrail-Anstieg vom Schanzenauslauf weg, fielen dann der Tscheche Matous Ulman (Ceska Sporitelna) und auch Martin Frey (Team Bulls) zum Opfer. So kamen nach Abfahrt und nächsten Anstieg nur noch vier Fahrer gemeinsam den Berg hoch, bevor es Richtung Lenzkirch ging. Julian Schelb (Stop&Go Marderabwehr) zeigte sich immer wieder an der Spitze, vor allem auch weil Simon Stiebjahn darauf hoffte, dass Martin Frey wieder zurückkommen würde.
Am letzten Anstieg, rund 3,5 Kilometer vor dem Ziel fiel eine Vorentscheidung. Der Tscheche Tomas Visnovsky (Ceska Sporitelna) kassierte eine Lücke und auch Sascha Weber hatte oben vielleicht 30 Meter Abstand. „Die beiden können natürlich ein gutes Finale fahren und in der folgenden Abfahrt bin ich nicht mehr hingekommen. Ich wollte mich natürlich auch nicht hinlegen“, erzählte Weber. „Aber der Stärkste heute hat auch gewonnen.“ So erreichten Schelb und Stiebjahn gemeinsam das Zielgelände und Schelb konnte sich durchsetzen. Stiebjahn fuhr in der gleichen Sekunde über die Ziellinie, so dass er am Samstag im Gelben Trikot des Gesamtführenden in das zehn Kilometer lange Einzelzeitfahren am Feldberg gehen wird. „Ich habe mich heute sehr gut gefühlt, noch besser als gestern und habe an jedem Berg gezogen. Wenn es morgen noch besser geht, ist gut“, sagte Schelb mit einem Schmunzeln. „Allerdings muss ich morgen sehen, wie explosiv ich auf so einer kurzen Distanz noch bin, das wird eher schwierig.“ Simon Stiebjahn sah sich selbst etwas stärker als am Tag zuvor. „Das war auch nötig, denn heute wurde eigentlich immer Tempo gemacht. In der ersten Stunde hatten wir einen 32er-Schnitt, trotz Bergen, das war schon brutal schnell“, konstatierte der Titelverteidiger.
Die Etappenübersicht des „Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald“ 2019:
1. Etappe am Donnerstag, 15. August 2019
Rothaus -> Rothaus
66,2 km / 1550 hm
Start um 13:00 Uhr
2. Etappe am Freitag, 16. August 2019
Rothaus -> Rothaus
75,1 km / 2161 hm
Start um 10:00 Uhr
3. Etappe am Samstag, 17. August 2019
Feldberg -> Feldberg
10,1 km / 326 hm (Einzelzeitfahren)
1. Starter ab 14:00 Uhr
4. Etappe am Sonntag, 18. August 2019
Feldberg -> Feldberg
47,2 km / 1760 hm
Start um 10:00 Uhr
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Kai Sauser