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Alle Etappenorte stehen fest: In Herxheim startet die 3. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026

Die Südliche Weinstraße empfängt das Peloton am 22. August – Herxheim wird Bühne für den Profiradsport

Mit Herxheim ist nun auch der letzte Etappenort der Lidl Deutschland Tour 2026 bestätigt. Die Gemeinde an der Südlichen Weinstraße wird am Samstag, 22. August 2026, den Start der 3. Etappe mit Ziel in Bad Dürkheim ausrichten. Damit steht der Etappenplan der kommenden Ausgabe fest – und Herxheim rückt für einen Tag in den Mittelpunkt des deutschen Radsports.

Etappenstart macht Radsport hautnah erlebbar
Der Start in Herxheim markiert einen weiteren wichtigen Baustein der Lidl Deutschland Tour 2026. Zuschauerinnen und Zuschauer können vor Ort die besondere Atmosphäre eines internationalen Etappenrennens erleben: die Ankunft der Teams, die Vorbereitung der Profis, die Präsentation des Pelotons und den neutralisierten Start in unmittelbarer Nähe zu den Fahrern. Für die Gemeinde und die gesamte Region Südliche Weinstraße ist der Etappenstart eine besondere Gelegenheit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Herxheim freut sich auf Radsportfest vor der Haustür
„Die Lidl Deutschland Tour ist dieses Jahr in der Südpfalz stark präsent und es freut mich, dass am 22. August in unserer Gemeinde der Start einer weiteren Etappe stattfindet. Dies ist für Herxheim eine besondere Auszeichnung und ein starkes Signal für die Attraktivität unserer Region. Wir freuen uns darauf, Radsport auf höchstem Niveau direkt vor unserer Haustür zu erleben und zahlreiche Gäste bei uns willkommen zu heißen. Dieses Ereignis bringt Bewegung, Begeisterung und Gemeinschaft zusammen – Werte, die auch Herxheim auszeichnen“, sagt Sven Koch, Ortsbürgermeister von Herxheim.

Südliche Weinstraße präsentiert sich als Gastgeberregion
„Herxheim als größte Kommune im Landkreis Südliche Weinstraße verbindet die schönsten Seiten der Pfalz. In unmittelbarer Nähe zum Rebenmeer sowie zum Wander- und Mountainbike-Paradies Pfälzerwald gelegen, zeichnet sich das Großdorf durch sein lebendiges Kulturangebot, herzliche Gastfreundschaft und natürlich die Begeisterung für Sportevents aus“, wirbt Dietmar Seefeldt, Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße, für den Startort. „Die Lidl Deutschland Tour zu begrüßen ist uns eine Ehre. Nach der Premiere im Jahr 2024 macht sie dieses Jahr damit sogar an zwei Orten im Landkreis Südliche Weinstraße Station: Offenbach an der Queich und Herxheim. Wir freuen uns auf die Gäste!“

Alle Etappenorte der Lidl Deutschland Tour 2026 stehen fest
Mit der Bestätigung Herxheims sind nun alle Etappenorte der Lidl Deutschland Tour 2026 bekannt. Die Rundfahrt nimmt damit konkrete Formen an und verspricht auch in diesem Jahr Radsport auf höchstem Niveau. Die genaue Streckenführung der 3. Etappe sowie weitere Informationen zum Programm in Herxheim werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Etappen der Lidl Deutschland Tour 2026
Prolog (Mittwoch, 19. August): Bad Orb
1. Etappe (Donnerstag, 20. August): Bad Orb – Schwäbisch Hall
2. Etappe (Freitag, 21. August): Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich
3. Etappe (Samstag, 22. August): Herxheim – Bad Dürkheim
4. Etappe (Sonntag, 23. August): Heilbronn – Heilbronn

Über die Lidl Deutschland Tour
Die Lidl Deutschland Tour ist die größte Radsportveranstaltung in Deutschland. Als fünftägiges Etappenrennen der UCI ProSeries lockt die Rundfahrt die weltbesten Teams an und bietet darüber hinaus viele Breitensporterlebnisse wie die „ADAC Cycling Tour“ 2026 in Heilbronn zum Selberfahren oder die „kinder Joy of Moving mini tour“ für die Jüngsten. Mit der LichtBlick Newcomer Tour am Samstag und Sonntag bekommt auch der U17 weiblich Nachwuchs eine Bühne. Die nächste Ausgabe findet vom 19. bis 23. August 2026 statt. Der Startschuss fällt in Bad Orb mit einem Prolog. Auf den folgenden Etappen führt die Strecke durch mehrere Regionen Deutschlands, bevor in Heilbronn die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt.

Pressesprecher Karl Stender
presse.deutschland-tour@aso-germany.de

Degenkolb, Politt und Alaphilippe im Aufgebot für Eschborn–Frankfurt 2026

Der deutsche Radklassiker startet am 1. Mai mit 21 Teams und weiter verschärftem Profil.

Der Countdown läuft: Rund zwei Wochen vor dem Start verdichtet sich das Feld für Eschborn-Frankfurt 2026. Beim Radklassiker am 1. Mai gehen 21 Teams an den Start, darunter 16 WorldTour-Teams. Auffällig ist die Zusammensetzung des Fahrerfeldes: Eine hohe Zahl bergfester Klassikerfahrer spiegelt die Entwicklung des Rennens deutlich wider. Über 3.300 Höhenmeter und neue Schlüsselpassagen machen den deutschen UCI-WorldTour-Klassiker so anspruchsvoll wie seit Jahren nicht.

Mit Nils Politt und Brandon McNulty (beide UAE Team Emirates – XRG), Søren Kragh Andersen (Lidl-Trek), Julian Alaphilippe und Marc Hirschi (beide Tudor Pro Cycling Team), Pello Bilbao (Team Bahrain Victorious), Max Schachmann (Soudal Quick-Step) sowie dem Zweitplatzierten aus dem Vorjahr, Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), stehen Fahrer am Start, die auf anspruchsvollem Terrain ihre Stärken ausspielen. Das ist genau der Fahrertyp, der durch das verschärfte Profil begünstigt wird. Kragh Andersen, Sieger von Eschborn–Frankfurt 2023, hat bereits bewiesen, dass er beim Radklassiker erfolgreich sein kann. Der Däne dürfte als Spezialist für schwere Klassiker mit Entscheidung aus kleinen Gruppen vom selektiveren Streckenverlauf profitieren.
Dem gegenüber stehen mit John Degenkolb (Team Picnic PostNL), Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla) und Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) endschnelle Fahrer im Feld, deren Chancen stark davon abhängen dürften, wie selektiv das Rennen im Taunus gefahren wird.


Matthew Brennan (Plomi Foto)

Ergänzt wird das Aufgebot unter anderem durch Alex Aranburu (Cofidis), zuletzt Etappensieger bei der Baskenland-Rundfahrt sowie Jon Barrenetxea (Movistar Team), Drittplatzierter im Vorjahr.

Profil stellt große Herausforderung an Fahrer
Die Besetzung passt zum Profil des Rennens: Eschborn–Frankfurt führt in diesem Jahr über 211,4 Kilometer und mehr als 3.300 Höhenmeter. Mit dem neu integrierten Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg, zwei Feldberg-Auffahrten über die selektivere Südwestseite und einer veränderten Taunus-Passage mit einer noch stärker finalrelevanten Überquerung des Mammolshainer Stichs, erreicht das Rennen eine neue Dimension. Vieles spricht für ein hartes, früh selektives Rennen und für eine Entscheidung aus einer deutlich kleineren Gruppe als in den Vorjahren.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter und zweimaliger Sieger von Eschborn–Frankfurt, sagt: „Der Radklassiker war bereits hart, jetzt erhöht die Strecke den Anspruch noch einmal deutlich. Wir sehen das auch an der Zusammenstellung der Teams: Es werden weniger Sprinter nominiert, dafür mehr bergfeste Klassikerfahrer.“


Fabian Wegmann (Plomi Foto)

Deutsche Stars beim Radklassiker
Mit Lokalmatador John Degenkolb steht ein Fahrer im Fokus, der den Charakter des Rennens wie kaum ein anderer verkörpert und sich nun einer neuen sportlichen Realität stellen muss. Der Sieger von 2011 steht vor der Frage, ob sich ein erfahrener Klassikerfahrer ohne ausgeprägte Kletterstärke auch auf diesem deutlich selektiveren Kurs behaupten kann.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick aber nicht nur auf etablierte Namen wie Degenkolb, Politt, Ackermann oder Schachmann, sondern auch auf weitere Fahrer wie Lennard Kämna (Lidl-Trek), Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla) und Georg Zimmermann (Lotto Intermarché). Das Peloton vereint damit internationale Topklasse mit einer starken deutschen Präsenz.

Wildcard für Unibet Rose Rockets

Neben den WorldTour-Teams komplettieren starke ProTeams das Feld. Zuletzt erhielten die Teams Unibet Rose Rockets und das Team TotalEnergies Wildcards. So wird das Rennen zusätzlich aufgewertet und vergrößert die Zahl möglicher Rennszenarien. Damit deutet vieles auf einen offensiv gefahrenen Radklassiker hin, in dem Mannschaftstiefe, Timing und Kletterfestigkeit im Taunus entscheidend für die Zielankunft vor der Alten Oper in Frankfurt sein dürften.

Radklassiker weiter aufgewertet
Eschborn–Frankfurt bleibt damit auch 2026 ein Fixpunkt im internationalen Frühjahrskalender und verspricht in diesem Jahr ein Rennen, das so offen ist wie lange nicht und das den Charakter des Klassikers nachhaltig verändern könnte.

Weitere Informationen zum Rennen, zur Strecke und zum Rahmenprogramm gibt es unter
www.eschborn-frankfurt.de