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Vuelta a España 2026 11. Etappe

11. Etappe: Cartagena – Lorca – 153 Km

Brennan als stärkster Sprinter zum 3. Sieg


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Matthew Brennan (Visma) gewann in Lorca die 11. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2026 im Massensprint, seine inzwischen dritte bei seiner ersten Grand Tour. Der 21-jährige Brite kam den Sieg ideal von seinem Team vorbereitet, zuletzt in Person von Wout van Aert, der selbst noch auf dem 5. Platz einkam. Bryan Coquard (Cofidis) blieb nichts anderes, als an Brennans Hinterrad auf den 2. Platz zu surfen. Dahinter überholte Meeus (Red Bull) für den 3. Platz Cort (Uno-X).

Ergebnis
1. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 3:17:18

2. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis
3. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora
4. Magnus Cort (DEN) – Uno-X alle
5. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike
6. Hugo Hofstetter (FRA) – NSN
7. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ gleiche
8. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana
9. Matevz Govekar (SLO) – Bahrain Victorious
10. Orluis Aular (VEN) – Movistar Zeit
– 166 Fahrer klassiert.
DNS Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek

Enric Mas (Movistar) behielt die Gesamtführung und das Rote Trikot mit unverändert 1:18 Minuten vor Primoz Roglic (Red Bull). Es war ein Tag für die Sprinter, an dem die Klassementfahrer nur den einen Job hatten, sicher auf dem Rad im Feld zu bleiben.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 35:59:02
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:18
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +1:39
4. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +2:20

5. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:26
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:55
7. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:09
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +4:39
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +7:33
10. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +8:05
11. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +9:32
12. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +9:34
13. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +9:42
14. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +12:58
15. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +13:51
16. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +15:36
17. Juan F. Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +16:54
18. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +23:23
19. Filippo Zana (ITA) – Soudal-Quick Step +24:01
20. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +24:43

Die Ausreißer des Tages wurden von den Sprinterteams, insbesondere dem von Brennan, an der sehr kurzen Leine gehalten. Zunächst Novak (UAE), Covi (Jayco), Hayter (Soudal) und nach deren Einholung noch einmal Hayter sowie Warbasse (Tudor) hatten insofern nichts zu melden, abgesehen davon, dass Hayter und Warbasse zuerst den Zwischensprint passierten. Dort holte van Aert noch ein paar Punkte durch einen 3. Platz. In der Punktewertung ums Grüne Trikot verbesserte sich Brennan durch den Etappensieg wieder auf den 2. Platz hinter seinem Teamkollegen van Aert.

Grünes Trikot
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 174 p.

2. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 117
3. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana 96
4. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis 94
5. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 77
6. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora 67

7. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ 60

Vuelta a España 2026 3., 4. und 5. Etappe

3.Etappe Gruissan – Font Romeu – 174 Km

Abbruch wegen starken Regens und Hagels

Wegen unwetterartigen Regens mit Hagel wurde die 3. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2026 kurz vor Schluss abgebrochen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lagen der übrige frühe Ausreißer Wenzel (Kern Pharma) und der zu ihm aufgeschlossene Fortunato (XDS) rund 20 Sekunden vorm Hauptfeld. Sowohl schon abgehängte Fahrer als auch die Fahrer des Hauptfelds hielten von selbst aus an, um Unterschlupf in Häusern zu finden. An eine Fortsetzung war nicht mehr zu denken.

Außer Wenzel hießen die Ausreißer des Tages Le Gac (Groupama), Hayter (Soudal), Cort (Uno-X), Hellemose (Jayco) und Roosen (Picnic). Der Vorsprung des Spitzensextetts war niemals groß. Außerdem zerplatzte das Hauptfeld innerhalb der letzten 100 Kilometer in Windstaffeln, wodurch das Tempo rasant nach oben ging. Die Situation war jedoch nach kurzer Zeit wieder bereinigt, so dass die 6 Ausreißer doch noch vorn übrig waren, als es in die zumeist sachte steigenden letzten 30 Kilometer ging.

4. Etappe (105km) von Andorra-la-Vella nach Andorra-la-Vella

Vorschau auf diese Etappe: Nachdem das Bergaufziel des Vortages noch so etwas wie das Schaf im Wolfspelz war, steht am vierten Tag der Vuelta a España 2026 deren erste richtige Bergetappe auf dem Programm. Das Ziel liegt allerdings im Tal in Andorra la Vella. Dort geht es auch los gleich 23,3 Kilometer bergauf zum höchsten Pyrenäenpass, Port d’Envalira, und von dort durch den Tunnel und dann auf selber Straße wieder bergab. Es folgt eine Runde mit Collada de Beixalis (6,5 km à 8,5 %) und Coll d’Ordino (9,9 km à 7 %). Nach den 3 Kategorie-1-Bergen und der Abfahrt in Richtung andorranischer Hauptstadt biegt man kurz vor dieser noch in einen nur 4 Kilometer kurzen Anstieg nach La Comella ab, der knapp 5 Kilometer vorm Ziel erreicht wird.

Pogacar wie immer und zu erwarten unfassbar

Tadej Pogacar (UAE) gewann in Andorra la Vella die 4. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2026 mit gewohnt unfassbarer Überlegenheit. Auf dem nur 105 Kilometer langen Ritt durch die andorranischen Pyrenäen fuhr der 27-jährige Slowene über 50 Kilometer vorm Ziel an der steilsten Stelle des Col de Beixalis einfach allen verbliebenen Mitfahrern weit davon. Im Ziel hatte Pogacar 2:39 Minuten Vorsprung vor den 6 ersten Verfolgern. Diese wurden von Jarno Widar (Lotto) vor Felix Gall (Decathlon) über die Linie geführt.

Nach den ersten 3 Pässen versammelten sich abgeschlagen hinter Pogacar 9 Fahrer: Gall und dessen Teamkollege Mühlberger, Widar sowie Onley (Netcompany), Kuss (Visma), Mas (Movistar), Roglic (Red Bull), Carapaz (EF) und Skjelmose (Lidl). Im letzten, kürzen Anstieg musste Skjelmose abreißen lassen. Mühlberger reihte sich an dessen Hinterrad ein. Beide verloren 38 Sekunden auf Widar und Gall. Carapaz fiel auch noch um 18 Sekunden zurück, wohingegen Onley, Kuss, Mas und Roglic – bis auf Bonussekunden – keine Zeit auf Widar und Gall verloren.

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 2:40:35

2. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +2:39
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM
4. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos

5. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike alle
6. Enric Mas (ESP) – Movistar gleiche
7. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora Zeit
8. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:57
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:17
10. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
11. Jay Vine (AUS) – UAE-XRG +3:37
12. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +3:57
13. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +4:34
14. Pablo Torres (ESP) – UAE-XRG +4:40
15. Marco Brenner (GER) – Tudor +5:14
16. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +6:29

25. Jørgen Nordhagen (NOR) – Visma-Lease a Bike +8:13
27. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +8:16
30. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +12:55
49. Luke Tuckwell (AUS) – Red Bull-Bora +18:36

Schon nach 4 von 21 Etappen der Deckel drauf

Pogacar gewann mit fast exakt dem gleichen Vorsprung, mit dem er – ebenfalls in den Pyrenäen – sechseinhalb Wochen zuvor bei der Tour de France schon früh den Deckel auf den Gesamtsieg machte. Damals war es die 6. Etappe mit 2:38 Minuten vor dem bei der Vuelta abwesenden Vingegaard. Nun wurde es 2 Etappen früher eine Sekunde mehr, wobei es Pogacar in den Abfahrten und insbesondere in den letzten Kurven sichtbar austrudeln ließ.
Der große Dominator ließ seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 3:21 Minuten explodieren. Auf den 2. Platz rückte sein Landsmann, 4-fache Vuelta-Gesamtsieger Primoz Roglic, auf. Der ebenfalls 4-fache, aber noch sieglose Vuelta-Podestfahrer Enric Mas folgt 9 Sekunden hinter Roglic und 12 Sekunden vor einem weiteren Ex-Gesamtsieger, Sepp Kuss, auf dem 3. Platz.

Von den am höchsten gewetteten Fahrern auf den 2. Gesamtplatz hinter Pogacar verbesserten sich Onley und Gall auf den 5. und 7. Platz – 23 und 36 Sekunden hinter Roglic. Pogacars Teamkollege, der Vorjahreszweite Almeida, war hingegen schon früh abgehängt und spielte somit überhaupt keine Rolle.
Der Tageszweite Widar brachte eine Hypothek aus dem Auftaktzeitfahren mit, so dass er in der Gesamtwertung noch hinter Carapaz und Skjelmose blieb. Von den jungen, potenziellen Klassementfahrern war Widar aber der einzige, der in Andorra vorne mithalten konnte.

5. Etappe Falset – Roquetes – 174 Km

Auch Brennan nun mit 2 Tagessiegen

Matthew Brennan (Visma) gewann im Massensprint von Roquetes die 5. Etappe der Vuelta a España 2026, deren erste auf spanischem Boden. Der 21-jährige Brite hatte diesmal – anders als bei seinem Sieg auf der 2. Etappe – einen Fahrer am Hinterrad, der immerhin nicht den Kontakt verlor. Doch an ein Überholen war für Jordi Meeus (Red Bull) nicht zu denken, so dass ihm der 2. Platz vor Vincenzo Albanese (EF) blieb. Nach 5 Etappen bleibt es damit bei 2 verschiedenen Tagessiegern: Pogacar (UAE) und Brennan.
Im Kategorie-3-Anstieg knapp 30 Kilometer vorm Ziel fielen etliche Sprinter zurück, von denen nicht alle ins Hauptfeld zurückkehrten. Von den bekam Brennan das Finale durch sein Team von vorne vorbereitet, zuletzt von den Premium-Anfahrern van Aert und Laporte. Alessandro Romele (XDS) kam an der Bande nicht mehr neben Albanese durch.

Ergebnis
1. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 3:47:02
2. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora

3. Vincenzo Albanese (ITA) – EF Education-Easypost
4. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana
5. Axel Laurance (FRA) – Netcompany-Ineos alle
6. Orluis Aular (VEN) – Movistar
7. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike
8. Alberto Dainese (ITA) – Soudal-Quick Step gleiche
9. Vito Braet (BEL) – Lotto-Intermarché
10. David Gonzalez (ESP) – Pinarello-Q36.5
11. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike Zeit
– 180 Fahrer klassiert.
DNF van Sintmaartensdijk (NED) – Lotto-Intermarché
DNS Cian Uijtdebroeks (BEL) – Movistar

Die Gesamtführung blieb natürlich bei Tadej Pogacar (UAE). Als bester des Rests verharrte Primoz Roglic (Red Bull) auf dem 2. Platz unverändert 3:21 Minunten hinter Pogacar und deutlich knapper vor den nächsten Fahrern.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 11:26:01
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +3:21

3. Enric Mas (ESP) – Movistar +3:32
4. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +3:44
5. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +3:45
6. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:50
7. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:57
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:06
9. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +4:06
10. Jay Vine (AUS) – UAE-XRG +4:11
11. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +4:34

Die frühe Spitzengruppe des Tages wurde zunächst nicht weit weggelassen und dann auch schon nach 70 Kilometern, bei noch 110 zu fahrenden, vom Hauptfeld wieder eingeholt. Windkanten lauerten am Horizont, und kurz teilte sich auch das Peloton, was aber schnell wieder gekittet war.
Einige Kilometer vor dem Zwischensprint setzte sich Hayter (Netcompany) als Solist für die Punkte in Szene. Seine Rolle als stellvertrender Träger des Grünen Trikots (für Pogacar, wen sonst) war Hayter nach der 5. Etappe allerdings trotzdem los, weil Brennan die fetten Punkte im Ziel holte. Beim Zwischensprint jedoch hatte man teamintern noch auf van Aert gebaut, der den 2. Platz hinter Hayter belegte.

Grünes Trikot
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 82 p.

2. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 60
3. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 57
4. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike 50
5. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 48
6. Pau Miquel (ESP) – Bahrain Victorious 30

Als Hayter eingeholt war, gab es noch ein Solo von Kron (Uno-X) bis zum Fuße des Anstiegs, an dem das Peloton ordentlich ausgedünnt wurde. 17 Kilometer vorm Ziel attackierte Azparren (Pianrello) einer Gegensteigung. Van Aert höchstpersönlich stieg nach. Er neutralisierte damit die Attacke und stellte sich fortan wie das restliche Team in den Dienst von Brennan.

Vuelta a España 2026 Etappe 1+2

Pogacar 9 Hundertstel vor Hayter

Eh schon der mit haushohem Abstand stärkste Fahrer, dann auch noch das Hundertstelglück auf seiner Seite: Tadej Pogacar (UAE) gewann in seiner Wahlheimat Monaco hauchdünn das 9,4-Kilometer-Einzelzeitfahren der Spanien-Rundfahrt 2026. Der 27-jährige Slowene unterbot die Bestmarke von Ethan Hayter (Soudal) um läppische 9 Hundertstelsekunden. Der wiederum hatte seine beiden britischen Landsmänner Joshua Tarling (Netcompany) und Callum Thornley (Red Bull) im 4 und 5 Sekunden geschlagen und schon beinah wie der Sieger ausgesehen.

Denn Hayter nahm augenscheinlich volles Risiko, reizte die vielen Kurven in Monaco aus und hatte bei der Zwischenzeit nach 5,6 Kilometern noch über 3 Sekunden Vorsprung vor Pogacar und allen anderen. So jedoch triumphierte Pogacar und eroberte zugleich sein erstes Rotes Trikot für die Führung in der Vuelta-Gesamtwertung – die er vielleicht bis zum Ende auch gar nicht mehr abgeben wird. Von den weiteren potenziellen Podestfahrern ließ Felix Gall (Decathlon) auf dem 94. Platz schon 46 Sekunden liegen. Oscar Onley (Netcompany) kam mit 50 Sekunden Verlust nicht einmal in die Top-100.

Pogacars Teamkollege Almeida hingegen verlor nur 18 Sekunden. Die Ex-Gesamtsieger Roglic (Red Bull) und Kuss (Visma) kamen auf 22 und 45 Sekunden. Von den Etappenjägern blieb Wout van Aert (Visma) mit 9 Sekunden auf Schlagdistanz zum Roten Trikot. Denn für einen Etappensieg gibt es ab dem Folgetag 10 Bonussekunden. Mads Pedersen (Lidl) hingegen baute 16 Sekunden Rückstand auf.

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-Emirates 10:57
2. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step +0:00
3. Joshua Tarling (GBR) – Netcompany-Ineos +0:04
4. Callum Thornley (GBR) – Red Bull-Bora +0:05

5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike +0:06
6. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:08
7. Oscar Chamberlain (AUS) – Decathlon-CMA CGM +0:09
8. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike +0:09
9. Finn Fisher-Black (NZL) – Red Bull-Bora +0:10
10. Arthur Kluckers (LUX) – Tudor +0:11

12. Stefan Küng (SUI) – Tudor +0:14
15. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek +0:16
18. João Almeida (POR) – UAE-Emirates +0:18
22. Luke Tuckwell (AUS) – Red Bull-Bora +0:21
24. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:22

38. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +0:28
40. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +0:29
50. Enric Mas (ESP) – Movistar +0:33
52. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:33
55. Jørgen Nordhagen (NOR) – Visma-Lease a Bike +0:35
89. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +0:45
91. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +0:46

Etappe 2: Brennan gewinnt souverän


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2. Etappe Monaco – Manosque – 215 Km
Matthew Brennan (Visma) gewann die 2. Etappe der Vuelta a España 2026 im Sprint auf ansteigendem Terrain. Im südfranzösischen Manosque schüttelte der 21-jährige Brite keinen geringeren als Mads Pedersen (Lidl) sprintend vom Hinterrad ab und triumphierte mit mehreren Radlängen Vorsprung. Tadej Pogacar (UAE) im Roten Trikot des Gesamtführenden übersprintete noch knapp Pedersen für den 3. Platz und 4 Bonussekunden. Denn von weit hinten kam Pau Miquel (Bahrain) noch sensantionell auf und um eine halbe Radlänge vorbei an an Pogacar und Pedersen.

Brennans Team hatte die erste Patrone in Person von Wout van Aert knapp 2 Kilometer abgeschossen. Seiner Attacke folgte zunächst nur Pogacar, dann auch Romele. Doch das Tempo schlief ein, so dass es doch zu einer Sprintentscheidung aus einem großen Feld kam, allerdings wegen des Bergauf-Charakters durchmischt mit Sprintern, Allroundern und Klassementfahrern. Fisher-Black (Red Bull) eröffnete den Sprint viel zu früh und zu optimistisch und wurde noch auf den 7. Platz durchgereicht, als dann Brennan die Rakete zündete und Pedersen aus den Schuhen fuhr. Für das große Talent war es der erste Grand-Tour-Etappensieg gleich beim ersten Versuch, wenn man vom Zeitfahren des Vortages mal absieht.

Ergebnis
1. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 4:47:47

2. Pau Miquel (ESP) – Bahrain Victorious
3. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG
4. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
5. Hugo Hofstetter (FRA) – NSN>
8. Axel Laurance (FRA) – Netcompany-Ineos
9. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos
10. Orluis Aular (VEN) – Movistar alle


22. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike
25. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost gleiche
26. Enric Mas (ESP) – Movistar
30. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora
33. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek Zeit
59. João Almeida (POR) – UAE-Emirates +0:18
66. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +0:18
80. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step +0:31

DNF Sergio Chumil (GUA) – Burgos-Burpellet

In der Gesamtwertung wollte es Ethan Hayter (Soudal) nicht auf sich sitzen lassen, in eben jenem Einzelzeitfahren einen Tag zuvor nur 9 Hunderstel am Sieg und am Roten Trikot vorbeigefahren zu sein. Er positionierte sich deswegen im Fluchtquartett des Tages mit Bouwman (Jayco), Fernandez (Burgos) und Uriarte (Kern Pharma) und gewann – da bereits als Solist – den Zwischensprint 36 Kilometer vorm Ziel für 6 Bonussekunden und die virtuelle Gesamtführung. Van Aert holte hier aus dem Feld 4 Sekunden. Damit verkürzte er den Rückstand zu Pogacar auf 5, verlor jedoch die Schlagdistanz zu Hayter angesichts von maximal 10 Bonussekunden im Ziel.

Dort hingegen kam Hayter mit 31 Sekunden Rückstand nur auf den 80. Platz, so dass die 6 Sekunden unterwegs für die Katz waren. Pogacar stellte durch 4 Bonussekunden im Ziel den 9-Sekunden-Abstand zu van Aert wieder her. Van Aert spielte im Zielsprint keine Rolle, kletterte aber in der Gesamtwertung auf den 2. Platz. Durch die 10 Sekunden für den Tagessieg verbesserte sich Brennan auf den 3. Platz direkt eine Sekunde hinter seinem Teamkollegen. Von den Klassementfahrern verloren unter anderem Almeida (UAE) und Gall (Decathlon) 18 Sekunden.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 4:58:40

2. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike +0:09
3. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:10
4. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:12
5. Finn Fisher-Black (NZL) – Red Bull-Bora +0:14
6. Stefan Küng (SUI) – Tudor +0:18

7. Jay Vine (AUS) – UAE-XRG +0:18
8. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek +0:20
9. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:26
10. Jordan Labrosse (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:27

Vuelta a Burgos 2026

1. Etappe: Gumiel de Izán – Alto del Castillo – 165 Km


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1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 3:35:44
2 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike ,,
3 Pithie Laurence Red Bull – BORA – hansgrohe ,,
4 Labrosse Jordan Decathlon CMA CGM Team 5 7 ,,
5 Koerdt Bjorn Team Picnic PostNL 3 4 ,,
6 Teuns Dylan Cofidis 3 ,,
7 Bisiaux Léo Decathlon CMA CGM Team 2 ,,
8 Vader Milan Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team 1 ,,
9 Tronchon Bastien Groupama – FDJ United ,,
10 Van Boven Luca Lotto Intermarché

2. Etappe: Arcos – Valle del Sol – 178 Km

1 Onley Oscar Netcompany INEOS Cycling Team 04:17:32
2 Ciccone Giulio Lidl-Trek + 00
3 Mas Enric Movistar Team + 02
4 Widar Jarno Lotto-Intermarché + 03
5 Gall Felix Decathlon CMA CGM Team + 03
6 Cepeda Alexander EF Education-EasyPost + 06
7 Beloki Markel EF Education-EasyPost + 06
8 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 06
9 Aparicio Mario Burgos Burpellet BH + 06
10 Koerdt Bjoern Team Picnic PostNL + 06

3. Etappe: Espinosa de los Monteros – Corconte – 184 Km


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1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 04:24:47
2 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:11
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:11
4 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:11
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:22
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:22
7 WIDAR Jarno BEL Lotto-Intermarché 00:46
8 BERTHET Clément FRA Groupama-FDJ United 00:47
9 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:47
10 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 00:47

4. Etappe: Briviesca – Briviesca – 178 Km

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 04:01:12
2 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
4 LEITÃO Iúri POR Caja Rural-Seguros RGA 00:00
5 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team 00:00

6 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00
7 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
8 LOULERGUE Victor FRA Groupama-FDJ United 00:00
9 ERZEN Zak SLO Bahrain Victorious 00:00
10 MUNOZ Hodei ESP Euskaltel-Euskadi 00:00

5. Etappe: Caleruega – Lagunas de Neila – 137 Km


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1 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 03:16:46
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:03
3 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:03

4 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:05
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:13
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:20
7 NORDHAGEN Jørgen NOR Team Visma | Lease a Bike 00:29
8 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:33
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:40
10 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 00:42

Endstand:

1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 19:36:15
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:05
3 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:12
4 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:34
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:41
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:50
7 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 01:52
8 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 01:56
9 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 01:57
10 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 02:02

Giulio Pellizzari siegt an den Lagunas de Neila und beendet die Rundfahrt auf Gesamtrang vier

Giulio Pellizzari hat Red Bull – BORA – hansgrohe auf der fünften und letzten Etappe der Vuelta a Burgos den Sieg beschert. Am entscheidenden Anstieg zu den Lagunas de Neila setzte er sich mit einer Attacke ab und brachte einen Vorsprung von drei Sekunden ins Ziel.
Die 137 Kilometer lange Etappe wurde bereits auf den ersten Kilometern offensiv gefahren. Nach zahlreichen Attacken konnte sich nach rund 50 Kilometern schließlich eine Ausreißergruppe absetzen. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war Davide Donati Teil der zunächst 15 Fahrer umfassenden Gruppe, die den gesamten Tag über in Reichweite des Pelotons blieb. Je näher die entscheidenden Anstiege rückten, desto mehr zerfiel die Spitzengruppe, bis das Rennen nach und nach wieder zusammenlief.

Davide Donati in der Ausreißergruppe auf der 5. Etappe der Vuelta a Burgos
Auf den steilen Schlusskilometern verkleinerte sich die Gruppe der Gesamtklassement-Favoriten schnell. Pellizzari gehörte weiterhin zu den stärksten Fahrern, als die ersten Attacken kamen, und wählte schließlich 1,4 Kilometer vor dem Ziel den richtigen Moment für seinen Angriff.
Der Italiener setzte sich sofort ab und baute seinen Vorsprung schnell aus. Mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung nahm er den letzten Kilometer in Angriff. Dahinter wurde die Verfolgung immer intensiver, doch Pellizzari hatte genug Vorsprung herausgefahren. Er überquerte die Ziellinie drei Sekunden vor Oscar Onley, Gesamtsieger Felix Gall wurde Dritter.
Nachdem Pellizzari bereits auf der dritten Etappe Rang drei belegt hatte, beendete er die Vuelta a Burgos auf dem vierten Platz der Gesamtwertung, 34 Sekunden hinter Gall.

Giulio Pellizzari:
„Das Team war immer für mich da, auch wenn meine Beine nicht mitgespielt haben. Deshalb haben wir heute alles versucht, um diese Etappe zu gewinnen, und ich bin unglaublich stolz auf mein Team. Am Fuß des Anstiegs war ich ziemlich müde, aber ich habe nie aufgehört, daran zu glauben. Ich wollte die ganze harte Arbeit meiner Teamkollegen belohnen. Ich war aus dem Kampf um die Gesamtwertung raus, deshalb haben sich die anderen Fahrer gegenseitig angeschaut. Ich habe einfach den richtigen Moment genutzt, um anzugreifen, und konnte die letzten Meter genießen.“

Flèche du Sud 2026

1. Etappe: Stadtbredimus – Stadtbredimus – 94 Km


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1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 02:14:09
2 HOOGENDOORN Roy NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
3 NAKKEN Tobias NOR Team Drali-Repsol 00:00
4 AGRICOLA Danijel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
5 MORANG Mil LUX Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 00:00
6 SANDER HANSEN Marcus DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:00
7 NEUMAN Dominik CZE ATT Investments 00:00
8 DORENBOS Yanne NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00
9 NOLDE Tobias GER Team Vorarlberg 00:00
10 STOSZ Patryk POL Voster Team 00:00
11 FEURSTEIN Kilian AUT Team Vorarlberg 00:00

2. Etappe: Rumelange – Rumelange – 151 Km

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 14 20 3:36:42
2 Dorenbos Yanne Azerion / Villa Valkenburg 5 12 ,,
3 Sander Hansen Marcus BHS – PL Beton Bornholm 3 7 ,,
4 Neuman Dominik ATT Investments 5 ,,
5 Feurstein Kilian Team Vorarlberg 4 ,,
6 Cusack Nathan EF Education – Aevolo 3 ,,
7 Rowe Elliot Team Visma | Lease a Bike 2 ,,
8 Bellens Jarno Baloise Verzekeringen – Het Poetsbureau Lions 1 ,,
9 Menanteau Lucas Vendée U Primeo Energie ,,
10 Lysgaard Boas BHS – PL Beton Bornholm ,,

3. Etappe: Bourscheid – Bourscheid – 155 Km

1 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike 03:54:11
2 WALLENBORN Arno LUX Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 00:05
3 WENZEL Mats LUX Luxembourg 00:05

4 SCHANDORFF IWERSEN Emil DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:05
5 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali-Repsol 00:06
6 GOLLIKER Joshua GBR EF Education-Aevolo 00:09
7 BJUNE Ulrik NOR Team Drali-Repsol 00:09
8 HEBERT Théo FRA Vendée U Primeo Energie 00:09
9 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:15
10 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 00:18

4. Etappe: Steinfort – Steinfort – 149 Km

1 SANDER HANSEN Marcus DEN BHS-PL Beton Bornholm 03:33:08
2 HOOGENDOORN Roy NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
3 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 00:00
4 CANTONI Andrea ITA MG.K vis Costruzioni Ambiente 00:00
5 WENZEL Mats LUX Luxembourg 00:00
6 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 00:00
7 HLADY Gavin USA EF Education-Aevolo 00:00
8 VAN ZANDEN Otto NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00
9 CLAEYS Robbe BEL VolkerWessels Cycling Team 00:00
10 GODFROID Olivier BEL Baloise Lions 00:00

5. Etappe: Esch-Belval – Esch-Belval – 167 Km

1 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 03:40:53
2 HOOGENDOORN Roy NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
3 SANDER HANSEN Marcus DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:00
4 MENANTEAU Lucas FRA Vendée U Primeo Energie 00:00
5 BARUSSEAU Mathéo FRA Vendée U Primeo Energie 00:00
6 NAKKEN Tobias NOR Team Drali-Repsol 00:00
7 HABTEAB Yoel ERI BIKE AID 00:00
8 NEUMAN Dominik CZE ATT Investments 00:00
9 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike 00:00
10 DORENBOS Yanne NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike 16:59:03
2 WENZEL Mats LUX Luxembourg 00:05
3 WALLENBORN Arno LUX Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 00:05

4 SCHANDORFF IWERSEN Emil DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:05
5 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali-Repsol 00:06
6 BJUNE Ulrik NOR Team Drali-Repsol 00:09
7 GOLLIKER Joshua GBR EF Education-Aevolo 00:09
8 HEBERT Théo FRA Vendée U Primeo Energie 00:09
9 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:15
10 HLADY Gavin USA EF Education-Aevolo 00:18

Degenkolb, Politt und Alaphilippe im Aufgebot für Eschborn–Frankfurt 2026

Der deutsche Radklassiker startet am 1. Mai mit 21 Teams und weiter verschärftem Profil.

Der Countdown läuft: Rund zwei Wochen vor dem Start verdichtet sich das Feld für Eschborn-Frankfurt 2026. Beim Radklassiker am 1. Mai gehen 21 Teams an den Start, darunter 16 WorldTour-Teams. Auffällig ist die Zusammensetzung des Fahrerfeldes: Eine hohe Zahl bergfester Klassikerfahrer spiegelt die Entwicklung des Rennens deutlich wider. Über 3.300 Höhenmeter und neue Schlüsselpassagen machen den deutschen UCI-WorldTour-Klassiker so anspruchsvoll wie seit Jahren nicht.

Mit Nils Politt und Brandon McNulty (beide UAE Team Emirates – XRG), Søren Kragh Andersen (Lidl-Trek), Julian Alaphilippe und Marc Hirschi (beide Tudor Pro Cycling Team), Pello Bilbao (Team Bahrain Victorious), Max Schachmann (Soudal Quick-Step) sowie dem Zweitplatzierten aus dem Vorjahr, Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), stehen Fahrer am Start, die auf anspruchsvollem Terrain ihre Stärken ausspielen. Das ist genau der Fahrertyp, der durch das verschärfte Profil begünstigt wird. Kragh Andersen, Sieger von Eschborn–Frankfurt 2023, hat bereits bewiesen, dass er beim Radklassiker erfolgreich sein kann. Der Däne dürfte als Spezialist für schwere Klassiker mit Entscheidung aus kleinen Gruppen vom selektiveren Streckenverlauf profitieren.
Dem gegenüber stehen mit John Degenkolb (Team Picnic PostNL), Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla) und Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) endschnelle Fahrer im Feld, deren Chancen stark davon abhängen dürften, wie selektiv das Rennen im Taunus gefahren wird.


Matthew Brennan (Plomi Foto)

Ergänzt wird das Aufgebot unter anderem durch Alex Aranburu (Cofidis), zuletzt Etappensieger bei der Baskenland-Rundfahrt sowie Jon Barrenetxea (Movistar Team), Drittplatzierter im Vorjahr.

Profil stellt große Herausforderung an Fahrer
Die Besetzung passt zum Profil des Rennens: Eschborn–Frankfurt führt in diesem Jahr über 211,4 Kilometer und mehr als 3.300 Höhenmeter. Mit dem neu integrierten Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg, zwei Feldberg-Auffahrten über die selektivere Südwestseite und einer veränderten Taunus-Passage mit einer noch stärker finalrelevanten Überquerung des Mammolshainer Stichs, erreicht das Rennen eine neue Dimension. Vieles spricht für ein hartes, früh selektives Rennen und für eine Entscheidung aus einer deutlich kleineren Gruppe als in den Vorjahren.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter und zweimaliger Sieger von Eschborn–Frankfurt, sagt: „Der Radklassiker war bereits hart, jetzt erhöht die Strecke den Anspruch noch einmal deutlich. Wir sehen das auch an der Zusammenstellung der Teams: Es werden weniger Sprinter nominiert, dafür mehr bergfeste Klassikerfahrer.“


Fabian Wegmann (Plomi Foto)

Deutsche Stars beim Radklassiker
Mit Lokalmatador John Degenkolb steht ein Fahrer im Fokus, der den Charakter des Rennens wie kaum ein anderer verkörpert und sich nun einer neuen sportlichen Realität stellen muss. Der Sieger von 2011 steht vor der Frage, ob sich ein erfahrener Klassikerfahrer ohne ausgeprägte Kletterstärke auch auf diesem deutlich selektiveren Kurs behaupten kann.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick aber nicht nur auf etablierte Namen wie Degenkolb, Politt, Ackermann oder Schachmann, sondern auch auf weitere Fahrer wie Lennard Kämna (Lidl-Trek), Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla) und Georg Zimmermann (Lotto Intermarché). Das Peloton vereint damit internationale Topklasse mit einer starken deutschen Präsenz.

Wildcard für Unibet Rose Rockets

Neben den WorldTour-Teams komplettieren starke ProTeams das Feld. Zuletzt erhielten die Teams Unibet Rose Rockets und das Team TotalEnergies Wildcards. So wird das Rennen zusätzlich aufgewertet und vergrößert die Zahl möglicher Rennszenarien. Damit deutet vieles auf einen offensiv gefahrenen Radklassiker hin, in dem Mannschaftstiefe, Timing und Kletterfestigkeit im Taunus entscheidend für die Zielankunft vor der Alten Oper in Frankfurt sein dürften.

Radklassiker weiter aufgewertet
Eschborn–Frankfurt bleibt damit auch 2026 ein Fixpunkt im internationalen Frühjahrskalender und verspricht in diesem Jahr ein Rennen, das so offen ist wie lange nicht und das den Charakter des Klassikers nachhaltig verändern könnte.

Weitere Informationen zum Rennen, zur Strecke und zum Rahmenprogramm gibt es unter
www.eschborn-frankfurt.de

Kuurne – Brussel – Kuurne – 195 Km


Plomi Foto

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 04:26:05
2 MOZZATO Luca ITA Tudor Pro Cycling Team 00:00
3 TRENTIN Matteo ITA Tudor Pro Cycling Team 00:00
4 GOVEKAR Matevz SLO Bahrain Victorious 00:00
5 TEUNISSEN Mike NED XDS Astana Team 00:00
6 REX Laurenz BEL Soudal Quick-Step 00:00
7 LUND ANDRESEN Tobias DEN Decathlon CMA CGM Team 00:00
8 BOL Cees NED Decathlon CMA CGM Team 00:00
9 LAMPERTI Luke USA EF Education-EasyPost 00:00
10 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
11 HOFSTETTER Hugo FRA NSN Cycling Team 00:00
12 BARRENETXEA Jon ESP Movistar Team 00:00
13 VAN DIJKE Tim NED Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
14 DAUPHIN Florian FRA Team TotalEnergies 00:00
15 GARCÍA CORTINA Iván ESP Movistar Team 00:00
16 KOPECKY Matyas CZE Unibet Rose Rockets 00:00
17 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto-Intermarché 00:00
18 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
19 MIQUEL DELGADO Pau ESP Bahrain Victorious 00:00

Lloyds Bank Tour of Britain

1. Etappe: Woodbridge – Southwold – 161 Km


HERBERT MOOS Foto Archiv

1 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 20 03:29:01
2 Gudmestad Tord Decathlon AG2R La Mondiale Team 15 + 00
3 Hofstetter Hugo Israel-Premier Tech 10 + 00
4 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek 5 + 00
5 Dainese Alberto Tudor Pro Cycling Team 3 + 00
6 Watson Sam INEOS Grenadiers + 00
7 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise + 00
8 Kristoff Alexander Uno-X Mobility + 00
9 Townsend Rory Q36.5 Pro Cycling Team + 00
10 Hesters Jules Team Flanders-Baloise + 00

2. Etappe: Stowmarket – Stowmarket – 169 Km

1 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 20 03:44:14
2 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise 15 + 00
3 Watson Sam INEOS Grenadiers 10 + 00
4 Govekar Matevz Bahrain Victorious 5 + 00
5 Townsend Rory Q36.5 Pro Cycling Team 3 + 00
6 Brustenga Marc Equipo Kern Pharma + 00
7 Lamperti Luke Soudal Quick-Step + 00
8 Dainese Alberto Tudor Pro Cycling Team + 00
9 Isidore Noa Decathlon AG2R La Mondiale Team + 00
10 Bomboi Davide Unibet Tietema Rockets + 00

3. Etappe: Milton Keynes – Ampthill – 123 Km


Plomi Foto

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 20 02:35:45
2 Dainese Alberto Tudor Pro Cycling Team 15 + 00
3 Oliveira Rui UAE Team Emirates-XRG 10 + 00
4 Hofstetter Hugo Israel-Premier Tech 5 + 00
5 Menten Milan Lotto 3 + 00
6 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 00
7 Govekar Matevz Bahrain Victorious + 00
8 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise + 00
9 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike + 00
10 Brustenga Marc Equipo Kern Pharma + 00

4. Etappe: Atherstone – Burton Dassett – 187 Km

1 Grégoire Romain Groupama-FDJ 20 04:06:18
2 Alaphilippe Julian Tudor Pro Cycling Team 15 + 00
3 Zambanini Edoardo Bahrain Victorious 10 + 02
4 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team 5 + 02
5 Maris Elias Team Flanders-Baloise 3 + 02
6 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 02
7 Aerts Toon Lotto + 02
8 Stokbro Nielsen Andreas Unibet Tietema Rockets + 02
9 Gilmore Brady Israel-Premier Tech + 02
10 Eulalio Afonso Bahrain Victorious + 02

5. Etappe: Pontypool – The Tumble – 134 Km

1 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step 20 03:07:56
2 Gloag Thomas Team Visma | Lease a Bike 15 + 00
3 Onley Oscar Team Picnic PostNL 10 + 00
4 Eulalio Afonso Bahrain Victorious 5 + 00
5 Grégoire Romain Groupama-FDJ 3 + 00
6 Mollema Bauke Lidl-Trek + 00
7 Alaphilippe Julian Tudor Pro Cycling Team + 00
8 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 00
9 Bilbao Pello Bahrain Victorious + 00
10 Sivakov Pavel UAE Team Emirates-XRG + 00

6. Etappe: Newport – Cardiff – 112 Km

1 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 20 02:28:19
2 Watson Sam INEOS Grenadiers 15 + 00
3 Wright Fred Bahrain Victorious 10 + 00
4 Zambanini Edoardo Bahrain Victorious 5 + 00
5 Isidore Noa Decathlon AG2R La Mondiale Team 3 + 00
6 Alaphilippe Julian Tudor Pro Cycling Team + 00
7 Tronchon Bastien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 00
8 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise + 00
9 Morgado António UAE Team Emirates-XRG + 00
10 Gilmore Brady Israel-Premier Tech + 00
11 Huens Axel Unibet Tietema Rockets

ENDSTAND:

1 Grégoire Romain Groupama-FDJ 19:31:23
2 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 02
3 Alaphilippe Julian Tudor Pro Cycling Team + 04
4 Onley Oscar Team Picnic PostNL + 08
5 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 12
6 Eulalio Afonso Bahrain Victorious + 12
7 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 12
8 Mollema Bauke Lidl-Trek + 12
9 Bilbao Pello Bahrain Victorious + 17
10 Sivakov Pavel UAE Team Emirates-XRG + 17

Lidl Deutschland Tour

Prolog: Essen – Essen – 3,1 Km


HERBERT MOOS Foto

1 WAERENSKJOLD Soren NOR UNO-X MOBILITY 00:03:31
2 WATSON Samuel GBR INEOS GRENADIERS 00:01
3 HALLER Marco AUT TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:02
4 PITHIE Laurence NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:03

5 VAN AERT Wout BEL TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:03
6 VAN POPPEL Danny NED RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:03
7 ZIJLAARD Maikel NED TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:03
8 VAN MECHELEN Vlad BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:04
9 RESELL Erik Nordsaeter NOR UNO-X MOBILITY 00:05
10 EENKHOORN Pascal NED SOUDAL QUICK-STEP 00:05
11 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES XRG 00:05
12 LAMPERTI Luke USA SOUDAL QUICK-STEP 00:05
13 ROMEO ABAD Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:05
14 MAYRHOFER Marius GER TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:06
15 MILAN Jonathan ITA LIDL-TREK 00:06
16 POLITT Nils GER UAE TEAM EMIRATES XRG 00:06
17 STEIMLE Jannik GER Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:06

18 SHEEHAN Riley USA ISRAEL – PREMIER TECH 00:07
19 CONSONNI Simone ITA LIDL-TREK 00:07
20 VAN WILDER Ilan BEL SOUDAL QUICK-STEP 00:07
21 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA SOUDAL QUICK-STEP 00:07
22 MÜLLER Tobias GER INTERMARCHÉ – WANTY 00:07
23 NARVAEZ Jhonatan ECU UAE TEAM EMIRATES XRG 00:07
24 GELDERS Gil BEL SOUDAL QUICK-STEP 00:08
25 GROVES Kaden AUS ALPECIN-DECEUNINCK 00:08
26 DOUBEY Fabien FRA TOTALENERGIES 00:08
27 PARISINI Nicolo‘ ITA Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:08
28 ROTTMANN Jonathan Malte GER REMBE | RAD-NET 00:08
29 EDVARDSEN-FREDHEIM Stian NOR UNO-X MOBILITY 00:08
30 MEEUS Jordi BEL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:08
31 STELLA Davide ITA UAE TEAM EMIRATES XRG 00:09
32 BRENNAN James Matthew GBR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:09
33 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:09
34 AUGUST Andrew USA INEOS GRENADIERS 00:09
35 UHLIG Henri GER ALPECIN-DECEUNINCK 00:09
36 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:09
37 CHRISTEN Jan SUI UAE TEAM EMIRATES XRG 00:10

38 SHMIDT Artem USA INEOS GRENADIERS 00:10
39 KRISTOFF Alexander NOR UNO-X MOBILITY 00:10
40 VAN KERCKHOVE Matisse BEL TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:10

Den 3,1-Kilometer-Prolog an der Zeche Zollverein in Essen gewann Søren Waerenskjold (Uno-X) 52 Hundertstelsekunden vor Sam Watson (Ineos). 2 Sekunden auf den Sieg fehlten auf dem 3. Platz Marco Haller (Tudor). Ein Paket aus Pithie (RB), van Aert (Visma), van Poppel (RB) und Zijlaard (Tudor) ging mit 3 Sekunden auf Waerenskjold in die Gesamtwertung ein. Top-Favorit Jonathan Milan (Lidl) belegte mit 6 Sekunden Verlust nur den 15. Platz. Matthew Brennan (Visma) büßte hier 9 Sekunden ein.

Und im Massensprint der 1. Etappe unterlag Milan im Foto-Finish dem aufkommenden Brennan um mehr als eine Hochprofilfelge. Erst nach einigen Minuten wurde der Sieger verkündet, obwohl Brennan mit dem Tigersprung von der Seitenansicht doch recht deutlich Milan an Milan vorbeigegangen war. Danny van Poppel, der den Sprint eröffnet hatte, wurde sofort von Milan überholt, belegte den 3. Platz und erhielt dafür noch 4 Bonussekunden. Deren 10 bekam Brennan für den Sieg und 6 Milan für den 2. Platz. Die Gesamtführung übernahm van Poppel vor den mit ihm nun sekundengleichen Watson und Brennan. Watson hatte im späten Bonussprint 2 Sekunden hinter van Aert geholt. Van Aert und Milan reihten sich in der Gesamtwertung mit je einer Sekunde Rückstand auf dem 4. und 5. Platz ein.

1. Etappe: Essen – Herford – 203 Km


HERBERT MOOS Foto

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 20 04:37:08
2 Milan Jonathan Lidl-Trek 15 + 00
3 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 00
4 Jeannière Emilien Team TotalEnergies 5 + 00
5 Hofstetter Hugo Israel-Premier Tech 3 + 00
6 Zijlaard Maikel Tudor Pro Cycling Team + 00
7 Groves Kaden Alpecin-Deceuninck + 00
8 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility + 00
9 van der Werff Thom Team Picnic PostNL + 00
10 Rottmann Jonathan Malte REMBE | rad-net + 00
11 Maekele Milkias BIKE AID + 00
12 Kristoff Alexander Uno-X Mobility + 00
13 Müller Tobias Intermarché-Wanty + 00
14 Stella Davide UAE Team Emirates-XRG + 00
15 Bauhaus Phil Bahrain Victorious + 00


HERBERT MOOS Foto

2. Etappe: Herford – Arnsberg – 190 Km

Im etwas hügligen Finale der 2. Etappe konnte sich ein Trio absetzen und bis zum Ziel durchziehen. Riley Sheehan (Israel) eröffnete aus letzter Position früh den Zielsprint und riss sogleich eine Lücke. Jhonatan Narvaez sprang hinterher und ging noch um ein knappes Vorderrad vorbei. Sheehan hatte sich bereits zum Jubel aufrichten wollen – schwierig zu sagen, ob es ohne diesen Fauxpas zum Sieg gereicht hätte. Der eigentlich endschnellste Fahrer aus dem Trio, Prolog-Sieger Waerenskjold, fuhr zum Schluss viel von vorne und belegte den 3. Platz. Er übernahm dafür die Gesamtführung, allerdings nur eine Sekunde vor Narvaez und 4 vor Sheehan. 8 Sekunden hinter dem Trio kam Marius Mayrhofer (Tudor) als Solist auf den 4. Platz. 6 weitere Sekunden später sprintete Milan aus dem dezimierten Hauptfeld auf den 5. Platz vor van Poppel. Beide fielen in der Gesamtwertung noch hinter van Aert zurück, der kurz vor der Attacke des Trios um Waerenskjold den Bonussprint gewonnen hatte. Van Aert, van Poppel und Milan blieben mit 15, 17 und 18 Sekunden auf Waerenskjold zumindest theoretisch auf Schlagdistanz für einen Gesamtsieg.


HERBERT MOOS Foto

1 Narvaez Jhonatan UAE Team Emirates-XRG 20 04:27:10
2 Sheehan Riley Israel-Premier Tech 15 + 00
3 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility 10 + 00
4 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team 5 + 08
5 Milan Jonathan Lidl-Trek 3 + 14
6 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe + 14
7 Jeannière Emilien Team TotalEnergies + 14
8 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike + 14
9 Haller Marco Tudor Pro Cycling Team + 14
10 Hofstetter Hugo Israel-Premier Tech + 14
11 Degenkolb John Team Picnic PostNL + 14
12 Romeo Iván Movistar


HERBERT MOOS Foto (Miguel Heidemann 1er Bergwertung)


HERBERT MOOS Foto (Jonas Rutsch als Ausreißer)

3. Etappe: Arnsberg – Kassel – 176 Km

Danny van Poppel relegiert vom Etappensieg.

1 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility 20 03:53:10
2 Jeannière Emilien Team TotalEnergies 15 + 00
3 Watson Sam INEOS Grenadiers 10 + 00
4 Sheehan Riley Israel-Premier Tech 5 + 00
5 Barrenetxea Jon Movistar Team 3 + 00
6 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step + 00
7 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike + 00
8 Zambanini Edoardo Bahrain Victorious + 00
9 Haller Marco Tudor Pro Cycling Team + 00
10 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team + 00

4. Etappe: Halle (Saale) – Magdeburg – 164 Km

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 20 03:29:21
2 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility 15 + 00
3 Milan Jonathan Lidl-Trek 10 + 00
4 Meeus Jordi Red Bull-BORA-hansgrohe 5 + 00
5 Erzen Zak Bahrain Victorious 3 + 00
6 Lamperti Luke Soudal Quick-Step + 00
7 Uhlig Henri Alpecin-Deceuninck + 00
8 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team + 00
9 Pithie Laurence Red Bull-BORA-hansgrohe + 00

10 Van den Bossche Fabio Alpecin-Deceuni

Brennan konnte dafür auf der abschließenden 4. Etappe wiederum seine Klasse unter Beweis stellen und zeigen, dass er der schnellste Fahrer bei dieser Deutschland-Tour war. Er gewann im Massensprint über eine Radlänge vor Wærenskjold. Milan, im Vorjahr noch 3-facher Etappensieger, kam nicht über einen 3. Platz hinaus und blieb damit diesmal sieglos. Van Poppel stürzte auf dem Schlusskilometer und wird die Deutschland-Tour 2025 wohl ganz schnell vergessen wollen. Der späte Bonussprint ging diesmal an Sheehan, der allerdings nicht mehr Narvaez vom 2. Gesamtplatz verdrängen konnte. Dafür ergatterte dort Mayrhofer eine Sekunden und verbesserte sich noch um einen auf den 7. Platz. Brennan stieg durch den Tagessieg auf den 4. Platz.

Endklassement Lidl Deutschland Tour 2025
1. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X 16:29:58

2. Jhonatan Narvaez (ECU) – UAE-XRG +0:16
3. Riley Sheehan (USA) – Israel-Premier Tech +0:19
4. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:25
5. Sam Watson (GBR) – Ineos Grenadiers +0:31
6. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike +0:33
7. Marius Mayrhofer (GER) – Tudor +0:35
8. Danny van Poppel (NED) – Red Bull-Bora +0:35
9. Marco Haller (AUT) – Tudor +0:37

10. Pascal Eenkhoorn (NED) – Soudal-Quick Step +0:41

Nachtrag Polen-Rundfahrt 2025

Et. Startort Zielort km Etappensieger Leader
1. Breslau Legnica 200 Olav Kooij Olav Kooij
2. Krummhübel Krummhübel 149 Paul Lapeira Paul Lapeira
3. Waldenburg Waldenburg 159 Ben Turner Paul Lapeira
4. Rybnik Cieszyn 201 Paul Magnier Paul Lapeira
5. Kattowitz Zakopane 206 Matthew Brennan Paul Lapeira
6. Bukovina Resort Bukowina Tatrzańska 148 Victor Langellotti Victor Langellotti
7. Wieliczka Krakau 13* Brandon McNulty Brandon McNulty

*) Einzelzeitfahren

McNulty mit Zeitfahren zum Gesamtsieg


Plomi Foto

Brandon McNulty (UAE) holte den Gesamtsieg bei der 7-tägigen Polen-Rundfahrt 2025 mit dem Etappensieg beim abschließenden Einzelzeitfahren. Dieses hatte angesichts der engen Abstände zwischen den bis dahin besten Fahrern eine überragende Bedeutung. Mit 29 und 37 Sekunden Rückstand gingen die weiteren Podestplätze an Antonio Tiberi (Bahrain) und Matteo Sobrero (RB). Victor Langellotti (Ineos), der das Rennen noch vor dem Zeitfahren 7 Sekunden vor McNulty angeführt hatte, wurde auf den 5. Platz durchgereicht.

Endklassement Tour de Pologone 2025
1. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG 25:10:57
2. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +0:29
3. Matteo Sobrero (ITA) – Red Bull-Bora +0:37

4. Jan Christen (SUI) – UAE-XRG +0:39
5. Victor Langellotti (MON) – Ineos Grenadiers +0:39
6. Alberto Bettiol (ITA) – XDS-Astana +0:47
7. Marco Frigo (ITA) – Israel-Premier Tech +0:48
8. Rafal Majka (POL) – UAE-XRG +0:59
9. Pello Bilbao (ESP) – Bahrain Victorious +1:02
10. Filippo Zana (ITA) – Jayco-Alula +1:09

Matteo Sobrero beendet Polen-Rundfahrt als Dritter
Mit dem Abschluss der Polen-Rundfahrt auf dem Podium hat Matteo Sobrero einen der größten Erfolge seiner Karriere eingefahren. Tags zuvor beendete Giulio Pellizzari die Vuelta a Burgos weit vorn.

Still und heimlich hat er sich immer weiter nach vorne gearbeitet, bis er schließlich auf dem Podium ankam: Mit einer äußerst konstanten Vorstellung hat sich Matteo Sobrero sein erstes Podium in der Gesamtwertung einer WorldTour-Rundfahrt erarbeitet. Die Tour de Pologne beendete er letztlich als Dritter, nachdem er diese Platzierung auch im abschließenden Zeitfahren über 12,5 Kilometer erobert hatte.
Neben seinem Etappensieg im abschließenden Zeitfahren des Giro d’Italia 2022 und dem italienischen Meistertitel im Zeitfahren ein Jahr zuvor zählt das Podium in Polen, das er 2022 als Vierter noch knapp verpasst hatte, zu den größten Erfolgen seiner Karriere. Dabei schlüpte der 28-Jährige überhaupt erst in die Rolle des Klassementfahrers, nachdem seine Kapitäne die Rundfahrt hatten verlassen müssen.
„Ich ergriff die Chance, nachdem Maxim (Van Gils) und Finn (Fisher-Black) krankheitsbedingt aufgeben mussten und ich im Klassement noch gut positioniert war. Ich habe mich die ganze Woche über wirklich gut gefühlt und bin super happy, dass ich nach meinem schweren Sturz im Frühling wieder zurück auf meinem alten Level bin“, sagte Matteo.

Giulio Pellizzari beendet Burgos-Rundfahrt als Vierter
Bereits einen Tag zuvor hatte Giulio Pellizzari die Burgos-Rundfahrt als Vierter beendet. Zwar musste Giulio seine noch bessere Ausgangsposition mit Platz zwei vor der abschließenden Bergankunft an den Lagunas de Neila damit noch ein wenig nach unten korrigieren. Doch wirklich schmerzlich war das für den jungen Italiener, der mit Platz sieben auf der Schlussetappe das Burgos-Podium nur um fünf Sekunden verpasste, nicht.

„Ich hatte im Finale nicht mehr die allerbesten Beine. Aber wir waren in erster Linie auch hier, um für die Vuelta zu testen. Wir sind mit der Performance daher ganz zufrieden, werden aber noch ein bisschen weiterarbeiten, bis es losgeht“, sagte Giulio.

Tour of Norway

1. Etappe: Sola – Sola – 179 Km

1 Ingebrigtsen Storm Team Coop-Repsol 20 04:06:57
2 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 15 + 03
3 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck 10 + 03

4 Molano Sebastian UAE Team Emirates-XRG 5 + 03
5 Kristoff Alexander Uno-X Mobility 3 + 03
6 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL + 03
7 Feldmann Karsten Team Coop-Repsol + 03
8 Dversnes Fredrik Uno-X Mobility + 03
9 Van Asbroeck Tom Israel-Premier Tech + 03
10 Bjerg Mikkel UAE Team Emirates-XRG + 03

2. Etappe: Egersund – Oltedal – 208 Km


Plomi Foto

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 20 05:09:12
2 Van Gils Maxim Red Bull-BORA-hansgrohe 15 + 00
3 Langellotti Victor INEOS Grenadiers 10 + 00

4 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL 5 + 03
5 Christen Jan UAE Team Emirates-XRG 3 + 03
6 Geens Jonas Team Flanders-Baloise + 03
7 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck + 03
8 Koerdt Bjoern Team Picnic PostNL + 05
9 Holstad Ludvik Lillehammer CK Continental Team + 05
10 Holter Ådne Uno-X Mobility + 05
11 Eiking Odd Christian Unibet Tietema Rockets + 05

3. Etappe: Jørpeland – Heia – 142 Km

1 Van Gils Maxim Red Bull-BORA-hansgrohe 20 03:23:17
2 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 15 + 00
3 Langellotti Victor INEOS Grenadiers 10 + 00
4 Christen Jan UAE Team Emirates-XRG 5 + 00

5 Artz Huub Intermarché-Wanty 3 + 03
6 Glivar Gal Alpecin-Deceuninck + 03
7 Holter Ådne Uno-X Mobility + 05
8 Nordhagen Jørgen Team Visma | Lease a Bike + 05
9 Eiking Odd Christian Unibet Tietema Rockets + 05
10 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck + 08
11 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL + 08
12 August AJ INEOS Grenadiers + 14

Maxim Van Gils sichert sich in Norwegen seinen zweiten Saisonsieg

Ein Etappenfinale wie gemacht für Maxim Van Gils: Im explosiven Schlussanstieg von Heia spielte der Belgier seine Stärke voll aus und setzte sich im Sprint einer kleinen Spitzengruppe durch. Auf der 3. Etappe der Tour of Norway durfte der Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe am Ende jubelnd über die Ziellinie fahren – es ist sein zweiter Sieg in der laufenden Saison.

Das Team hatte sich die kurze, aber anspruchsvolle Etappe über 142 Kilometer fest vorgenommen. Nach dem denkbar knappen Duell mit dem Gesamtführenden Matthew Brennan auf der 2. Etappe wollte Van Gils heute die Rollen tauschen – mit Erfolg. Von Beginn an arbeitete Red Bull – BORA – hansgrohe auf das Finale hin. Im selektiven Schlussanstieg kristallisierte sich rasch die Favoritengruppe heraus. Van Gils fuhr aufmerksam, konterte alle Angriffe und blieb stets in Schlagdistanz. Auf den letzten 250 Metern entwickelte sich ein packendes Duell mit Brennan und Jan Christen. Brennan eröffnete den Sprint früh, doch Van Gils setzte 50 Meter vor dem Ziel zum entscheidenden Antritt an – und siegte souverän.

Maxim Van Gils: „Mein voller Fokus lag heute auf der Etappe, und ich bin wirklich glücklich, dass ich den Sieg holen konnte. Nach all den Rückschlägen war es mir besonders wichtig, hier bei der Tour of Norway zu zeigen, was in mir steckt. Schon gestern lief es gut, das hat mir Selbstvertrauen gegeben – heute war ich hochmotiviert, das auch ins Ziel zu bringen. Umso schöner, dass jetzt alles zusammengepasst hat.“

Shane Archbold, Sportlicher Leiter: “Es lief genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Jungs haben das Rennen hart gemacht, weil wir wussten, dass es Maxim so noch mehr entgegenkommt. Schön, dass er den Job so beenden konnte. Schade aber, dass er durch den Sturz am ersten Tag nicht vorne in der Gesamtwertung dabei ist.“

4. Etappe: Stavanger – Stavanger – 130 Km

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 20 02:53:29
2 Kristoff Alexander Uno-X Mobility 15 + 00

3 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL 10 + 00
4 Vernon Ethan Israel-Premier Tech 5 + 00
5 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck 3 + 00
6 Tiller Rasmus Uno-X Mobility + 00
7 Artz Huub Intermarché-Wanty + 00
8 van Dijke Tim Red Bull-BORA-hansgrohe + 00
9 Feldmann Karsten Team Coop-Repsol + 00
10 Van Tricht Stan Alpecin-Deceuninck + 00

Endstand:

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 15:32:22
2 Langellotti Victor INEOS Grenadiers + 28
3 Christen Jan UAE Team Emirates-XRG + 39

4 3 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL + 43
5 1 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck + 43
6 1 Artz Huub Intermarché-Wanty + 44
7 1 Holter Ådne Uno-X Mobility + 46
8 Geens Jonas Team Flanders-Baloise + 55
9 Dversnes Fredrik Uno-X Mobility + 01:00
10 Van Hemelen Vincent Team Flanders-Baloise + 01:00