Schlagwort-Archiv: Neilson Powless

Tour of Austria 2026 Etappe 3+4

3. Etappe: Lienz – St. Johann Alpendorf – 189 Km


Plomi Foto


1 POWLESS Neilson USA EF Education – Easypost 04:09:20

2 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 00:00
3 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates XRG 00:28

4 ALBANESE Vincenzo ITA EF Education – Easypost 01:03
5 TOMAS MORGADO António POR UAE Team Emirates XRG 01:03
6 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 01:03
7 GOGL Michael AUT Alpecin-Premier Tech 01:03
8 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 01:03
9 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 01:06
10 PEKALA Piotr POL ATT Investments 01:08

Powless siegt in St. Johann/Alpendorf, Mühlberger weiter unantastbar
Auf der dritten Etappe der Lidl Tour of Austria jubelte der US-Amerikaner Neilson Powless bei seinem ersten Start in Österreich über seinen ersten Etappensieg in der Alpenrepublik. Der Gesamtführende Gregor Mühlberger hatte einige bange Momente zwischen Osttirol und Salzburg, aber am Ende ließen er und seine Nationalteamkollegen nichts anbrennen.

Die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 189,5 Kilometer und 2.315 Höhenmeter verband heute Lienz in Osttirol und das Salzburger St. Johann/Alpendorf, zum 16. Mal Etappenziel. Nach einer Runde um Lienz mit einer Sprintwertung ging es über den Felbertauern in Richtung Salzburg. Die Entscheidung über den Etappensieg sollte auf dem 2,6 Kilometer und maximal 14,8 Prozent steilen berüchtigten Schlussanstieg, die Mauer ins Alpendorf bei St. Johann in Salzburg, fallen.

Schon in der Anfangsphase in Osttirol war das Tempo enorm, es kündigte sich eine High-Speed-Etappe an. Am Felbertauern setzten sich schließlich 22 Fahrern ab. Darunter viele klingende Namen – wie Giro d’Itlia-Gesamtsieger Tao Geoghegan Hart und sein Lidl – Trek-Teamkollege Héctor Álvarez, die UAE-Profis Jan Christen, der portugiesische Meister Antonio Morgado, Igor Arrieta, Neilson Powless von EF Education – EasyPost, Staatsmeister Michael Gogl (Alpecin – Premier Tech), Patrick Gamper (Team Jayco AlUla) und Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics, ebenso Sebastian Putz vom Nationalteam und Thomas Tichler (WSA KTM Graz). Nach 100 gefahrenen Kilometern lag ihr Vorsprung bei rund drei Minuten. Doch im Feld ließ das Nationalteam um den Gesamtführenden Gregor Mühlberger nichts anbrennen und hatten das Rennen stets unter Kontrolle.

Bange Sekunden für Mühlberger
Bei der Bergwertung Buchberg, rund 50 Kilometer vor dem Ziel, zersplitterte die Spitzengruppe. Die Top-Profis Neilson Powless und Igor Arrieta setzten sich vom Feld ab und führen über vier Minuten Vorsprung heraus. Der Spanier Arrieta, heuer Giro-Etappensieger, lag im Gesamtklassment zu diesem Zeitpunkt nur 5:51 Minuten hinter Mühlberger und stellte damit eine Gefahr für den Niederösterreicher dar. Im Hauptfeld sorgten unterdessen die Fahrer des Nationalteams und vom Team Vorarlberg, später von Lidl – Trek, für das Tempo. Auf den letzten 20 Kilometern sah es nach einem Zweikampf um den Etappensieg aus, während es im Hauptfeld ein leises Durchatmen beim Nationalteam gab, als der Rückstand kontinuierlich sank.

Powless gewinnt Duell um Etappensieg
Die beiden Spitzenfahrer erreichten gemeinsam den Schlussanstieg nach St. Johann/Alpendorf, wo sich in einem packenden Zielsprint der US-Amerikaner Neilson Powless den Sieg nicht nehmen ließ. Hinter Igor Arrieta belegte dessen UAE-Teamkollege Jan Christen mit 27 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Bester Österreicher wurde Michael Gogl als Sechster. „Hier in Österreich zu fahren ist wirklich traumhaft. Es sind so schöne Etappen und fantastische Landschaften; ich denke, ich werde demnächst mit meiner Familie hierher kommen.“ Zum Sieg einte er: „Ich war im Finale sehr vorsichtig, um nicht zu schnell an meine Grenzen zu kommen. Ein toller Sieg für mich“, sagte der 29-Jährige, 2023 Gesamtsieger des Etoile de Besseges und im Vorjahr Triumphator von Dwars door Vlaanderen.

Gregor Mühlberger behauptet Gesamtführung
Die Schrecksekunden während der Etappe über den Rückstand auf Igor Arrieta steckte er leicht weg: „Ich habe zu meinen Jungs gesagt, die Leute hinter mir sind gefordert, damit sie das Podium nicht verlieren. Aber trotzdem mussten wir versuchen, alles unter Kontrolle zu halten. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Jetzt müssen wir uns alle gut erholen.“ Morgen auf der Etappe rund um Steyr feiert Mühlberger quasi ein Heimspiel: „Ich werde morgen auf alle Fälle vielen Freunden und Bekannten zuwinken – und sie werden mich auf der Strecke rund um meine Heimat leiden sehen!“

Gregor Mühlberger liegt auch in der Skoda-Punktewertung und Mautner-Markhof-Bergwertung voran. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis trägt morgen erneut Andrew August von Netcompany INEOS und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers stellvertretend für Gregor Mühlberger präsentieren. Zum aktivsten Fahrer wurde heute Sebastian Putz vom Nationalteam ausgezeichnet.

Morgen 4. Etappe rund um Steyr in Oberösterreich
Die vierte Etappe der Lidl Tour of Austria führt morgen über 170,5 Kilometer und 2.325 Höhenmeter durch Oberösterreich. Gestartet wird um 13:00 Uhr am Stadtplatz in Steyr. Nach der Skoda-Sprintwertung in Micheldorf führt die Strecke in die neue Region 360° Alpenland und über Kirchdorf und Hinterstoder zurück nach Steyr. Die erste Zieldurchfahrt wird ab 16:20 Uhr am Stadtplatz erwartet, danach folgt das Etappenfinale mit dem berühmt-berüchtigten Porscheberg, wo die Teams Hrinkow Advarics und Schwingshandl Intralogistics eine eigene Fanzone einrichten. Kurz vor 17:00 Uhr wird der Etappensieger in Steyr feststehen. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 14:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 15:00 Uhr live – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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4. Etappe: Steyr – Steyr – 171 Km

1 BAGIOLI Andrea ITA LIDL-TREK 03:54:51
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 00:00
3 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 00:00
4 SHAW James GBR EF Education – Easypost 00:00
5 ZEMKE Jermaine GER REMBE | Rad-Net 00:00
6 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 00:00
7 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 00:00
8 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 00:00
9 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 00:00

10 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 00:00
11 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 00:00
12 BALLABIO Giacomo ITA Team Vorarlberg 00:33
13 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:33
14 NOVÁK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 00:33
15 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 00:33

Gesamtwertung nach der 4. Etappe

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 17:13:10
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:25
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:40
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:51
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali – Repsol 03:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 04:42
11 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 05:15

Bagioli siegt im Hexenkessel von Steyr, Mühlberger vor Gesamtsieg

Der Italiener Andrea Bagioli erlöste heute sein Team Lidl-Trek in Steyr. Er bescherte seiner Equpipe den ersten Etappensieg bei der 75. Lidl Tour of Austria. Für eine Gänsehautstimmung sorgten tausende Fans in Steyr und vor allem in der Fanzone am Porscheberg. Diese Stimmung hat auch Gregor Mühlberger Flügel verliehen, der Niederösterreicher steht vor dem größten Triumph seiner Karriere.
Die vorletzte Etappe der Lidl Tour of Austria über 170,5 Kilometer und 2.325 Höhenmeter stand ganz im Zeichen Steyrs und der neuen Tourismusregion „360° Alpenland“. Nach den Skoda-Sprintwertungen in der Kurstadt Bad Hall und in Micheldorf führte die Route über Kirchdorf und Hinterstoder zurück nach Steyr, gefolgt von der 25 Kilometer langen Runde über den berüchtigten Porscheberg, wo tausende Zuschauer:innen in einer eigenen Fanzone am 1,3 Kilometer langen Anstieg mit maximal 19,3 Prozent Steigung für Bombenstimmung sorgten.

Vollgas von Hrinkow Advarics

Noch vor der zweiten Skoda-Sprintwertung in Micheldorf nach rund 35 Kilometern attackierten vier Fahrer erfolgreich. Neben dem Polen Piotr Pękala und dem Deutschen Mauro Brenner waren auch zur Freude der Lokalmatador-Mannschaft Hrinkow Advarics mit Valentin Poschacher und dem Slowaken Richard Riška gleich zwei Profis aus Steyr vertreten. Vor der 2. Mautner Markhof-Bergwertung Sandner Linde, 50 km vor dem Ziel, wachten neben dem österreichischen Nationalteam auch die WorldTour-Mannschaften auf und erhöhten das Tempo im Hauptfeld und reduzierten den Rückstand auf das Führungsquartett auf 2,5 Minuten.

Die erste Zieldurchfahrt mit einer Skoda-Sprintwertung in Steyr erreichte Piotr Pękala mit der roten Startnummer als aktivster Fahrer solo vor Poschacher. Das Feld dahinter – rund 1:20 Minuten Rückstand. Richtung Porscheberg nahen die großen Mannschaften das Zepter in die Hand und bereits 20 Kilometer vor dem Ziel war der letzte Solist Pekala gestellt, gefolgt von zahlreiche Attacken. Am Porscheberg setzte sich Gregor Mühlberger mit drei Kollegen ab. Erst auf den letzten Kilometern vor Steyr gelang noch sieben Fahrern der Anschluss zur Spitze. Die elf Mann fighteten im Zielsprint um den Tagessieg, wo sich der Italiener Andrea Bagioli von Lidl-Trek erstmals in die Siegesliste eintragen konnte. Der Zweite der Lombardei-Rundfahrt bezwang UAE-Profi Kevin Vermaerke und den besten Nachwuchsfahrer Andrew August von Ineos. Gregor Mühlberger ging im Zielsprint kein Risiko mehr ein und rollte als Letzter der führenden Gruppe ins Ziel. „Den Etappensieg wollten wir uns unbedingt holen! Die ersten Tage waren nicht ganz ohne, heute hat es für das Team gepasst. Über die morgige Abschlussetappe nach Wien sagt jeder, die ist doch leicht mit knapp über 100 Kilometern. Aber genau deshalb werden es morgen viele Teams probieren – und wir sind dementsprechend gerüstet“, jubelte Bagioli im Ziel.

Gregor Mühlberger vor Höhepunkt seiner Karriere
In der Gesamtwertung liegt Gregor Mühlberger nach Tag 4 1:25 Minuten vor UAE-Profi Kevin Vermaerke und 1:40 vor Bauke Mollema von Lidl-Trek. „Es war Gänsehautstimmung pur. Unglaublich, wie viele Leute und vor allem Bekannte und natürlich meine ganze Familie dabei waren. Der Porscheberg war der absolute Hexenkessel, das gab so viel Motivation. Ganz oben nach der Sprintwertung habe ich mich entschieden, nichts mehr herauszufordern und sicher ins Ziel zu kommen. Zwei Etappensiege sind ein Traum und jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Toursieg in Wien.“ Angesprochen auf die Bedeutung des möglichen Gesamtsieges: „Emotional war der Staatsmeistertitel, als meine Frau als Betreuerin im Auto saß, das Größte. Aber aus sportlicher Sicht kann nichts den Gesamtsieg bei der Heimrundfahrt toppen.“

In den Wertungen kam es heute zu einigen Veränderungen: In der Skoda-Punktewertung liegt jetzt Kevin Vermaerke dank seines 2. Platzes vor Mühlberger und in der Mautner-Markhof-Bergwertung setzte sich der Pole Piotr Pękala durch seine offensive Fahrweise an die Spitze. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis führt Andrew August von Netcompany INEOS morgen nach Wien und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird als 15. und zweitbester Österreicher das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers stellvertretend für Gregor Mühlberger morgen nach Wien bringen.

Morgen Finaletappe von Langenlois nach Wien
Das niederösterreichische Langenlois feiert die Tour-Premiere. Im historischen Stadtkern am Holzplatz, mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen, fällt morgen auf der Abschlussetappe der Lidl Tour of Austria um 13:30 Uhr der Startschuss zur 109 Kilometer langen Schlussetappe in die Bundeshauptstadt Wien. Nach zwei Startrunden über die Bergwertung Schiltern mit Durchfahrten in Langenlois verläuft die Strecke über Kammern, Kirchberg am Wagram mit dem zweiten Sprint und Tulln nach 83 Kilometern in Hainbuch zur nächsten Bergwertung im Wienerwald. Über Mauerbach geht es direkt vorbei am Schloss Schönbrunn, wo sich die 75er-Wertung befindet, über die Wienzeile und Operngasse auf die Ringstrasse, wo ab 15:45 Uhr vor dem Burgtheater der letzte Etappensieger gekürt wird. Im Jahr 2014 wurde vor dem Burgtheater zum letzten Mal ein „Sprint Royal“ ausgetragen, damals siegte der Kärntner Marco Haller. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 13:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 14:00 Uhr live – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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GP des Kantons Aargau – 174 Km


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1 Powless Neilson EF Education-EasyPost 125 04:09:17
2 Nys Thibau Lidl-Trek 85 + 03
3 Christen Jan Switzerland 70 + 06

4 Schmid Mauro Team Jayco-AlUla 60 + 08
5 Champoussin Clément XDS Astana Team 50 + 10
6 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team 40 + 16
7 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla 35 + 18

8 Ulissi Diego XDS Astana Team 30 + 21
9 Albanese Vincenzo EF Education-EasyPost 25 + 21
10 Bagioli Andrea Lidl-Trek 20 + 21
11 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team 15 + 21
12 Buratti Nicolò Bahrain Victorious 10 + 21
13 Quartucci Lorenzo Solution Tech-Vini Fantini 5 + 21
14 Christen Fabio Q36.5 Pro Cycling Team 5 + 21
15 Livyns Arjen Lotto 5 + 21
16 Adrià Roger Red Bull-BORA-hansgrohe 3 + 21
17 Zimmermann Georg Intermarché-Wanty 3 + 24

18 Van Moer Brent Lotto 3 + 24
19 Rutsch Jonas Intermarché-Wanty 3 + 24
20 Breuillard Nicolas St Michel-Preference Home-Auber 93 3 + 24

Powless an Verkehrsinsel auf und davon

Neilson Powless (EF) gewann den GP Gippingen 2025, auch als GP Kanton Aargau bekannt, nach einem 3 Kilometer kurzen Solo. Der 28-jährige US-Amerikaner sprang 4 Mitausreißern clever an der anderen Seite einer Verkehrsinsel davon. Im Sprint um den 2. Platz distanzierte Ex-Sieger Thibau Nys (Lidl) seine verbliebenen Konkurrenten.
Beim größten Schweizer Eintagesrennen ging der letzte Podestplatz an einen Eidgenossen, und zwar Jan Crhisten (für die Schweiz startend) anstatt Mauro Schmid (Jayco). Das Quintett komplettierte Clément Champoussin (XDS).
Diese 5 Fahrer hatten sich in der letzten Runde auf dem Kurs um und südlich von Gippingen und dem Start- und Zielort Leuggern gefunden. 17 Kilometer vorm Ziel gingen die entscheidenden Attacken den Rotberg hinauf, zunächst angezettelt vom omnipräsenten Team um Thibau Nys.
Bei der finalen Springerei schien Powless an einer letzten Welle 6 Kilometer vorm Ziel zunächst abhängt. Er kam aber zurück und verblüffte etwas später mit der Sieg bringenden Attacke.

Dwars door Vlaanderen

ELITE Männer 184km:


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1 POWLESS Neilson USA EF Education – EasyPost 03:57:14
2 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 00:00
3 BENOOT Tiesj BEL Team Visma | Lease a Bike 00:00
4 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:05
5 PEDERSEN Mads DEN Lidl – Trek 00:45
6 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin – Deceuninck 00:45
7 DE BONDT Dries BEL Decathlon AG2R La Mondiale Team 00:47
8 LIVYNS Arjen BEL Lotto 00:47
9 KÜNG Stefan SUI Groupama – FDJ 00:47
10 SEGAERT Alec BEL Lotto 00:47
11 TILLER Rasmus NOR Uno-X Mobility 01:27
12 GAUTHERAT Pierre FRA Decathlon AG2R La Mondiale Team 01:27
13 BOL Cees NED XDS Astana Team 01:27
14 VAN DEN BERG Marijn NED EF Education – EasyPost 01:27
15 VAN DIJKE Mick NED Red Bull – BORA – hansgrohe 01:27
16 WRIGHT Fred GBR Bahrain – Victorious 01:30
17 GIRMAY Biniam ERI Intermarché – Wanty 01:50
18 STUYVEN Jasper BEL Lidl – Trek 01:50
19 LAMPAERT Yves BEL Soudal Quick-Step 01:50
20 BLACKMORE Joseph GBR Israel – Premier Tech 01:50
21 BJERG Mikkel DEN UAE Team Emirates – XRG 01:50
22 HONORÉ Mikkel Frølich DEN EF Education – EasyPost 01:50
23 VAN BAARLE Dylan NED Team Visma | Lease a Bike 01:52
24 COQUARD Bryan FRA Cofidis 02:39
25 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 02:39

ELITE Frauen 129km:


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1 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team ADQ 03:12:49
2 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx – Protime 02:01
3 BALSAMO Elisa ITA Lidl – Trek 02:01
4 PIETERSE Puck NED Fenix-Deceuninck 02:01
5 BREDEWOLD Mischa NED Team SD Worx – Protime 02:08
6 LIPPERT Liane GER Movistar Team 02:07
7 GUAZZINI Vittoria ITA FDJ – SUEZ 02:06
8 CONFALONIERI Maria Giulia ITA Uno-X Mobility 02:05
9 CHABBEY Elise SUI FDJ – SUEZ 02:04
10 EDSETH Marte Berg NOR Uno-X Mobility 02:03
11 HAUGSET Sigrid Ytterhus NOR Team Coop – Repsol 02:03
12 VON BERSWORDT Sophie NED Team Visma | Lease a Bike 02:02
13 NIEWIADOMA Katarzyna POL CANYON//SRAM zondacrypto 02:02
14 KRAAK Amber NED FDJ – SUEZ 02:01
15 VAN AGT Eva NED Team Visma | Lease a Bike 02:01
16 CLAES Lotte BEL Arkéa – B&B Hotels Women 00:29
17 REUSSER Marlen SUI Movistar Team 00:38
18 SCHWEINBERGER Christina AUT Fenix-Deceuninck 01:41

19 VAN DIJK Ellen NED Lidl – Trek 01:41
20 BÄCKSTEDT Zoe GBR CANYON//SRAM zondacrypto 02:48


Powless blamiert van Aert und dessen Team

Kaum zu packen: Neilson Powless (EF) gewann in Waregem den Halbklassiker Quer durch Flandern 2025 aus einem Spitzenquartett gegen 3 Gegner aus demselben Team (Visma). Der 28-jährige US-Amerikaner vernaschte auf der Zielgeraden die verdutzten Wout van Aert, Tiesj Benoot und Matteo Jorgenson, die 72 Kilometer vorm Ziel das Rennen eigentlich schon überragend zu ihren Gunsten entschieden hatten.

Powless war gegen die gelbe Übermacht als einziger vorn dabei geblieben. Am Ende bauten Jorgenson und Benoot auf einen Sprint für van Aert anstatt auf abwechselnde Attacken gegen Powless. Van Aert, der schon Massensprints bei der Tour de France gewann, parkte aber Richtung Zielstrich 2 Radlängen hinter Powless ein. Aus zunächst einer Gala-Vorstellung wurde eine der größten Blamagen dieser Art in der Geschichte des Radsports.

Erinnerungen an den Omloop Het Nieuwsbald 2015 wurden wach, als Ian Stannard das Trio aus Terpstra, Boonen und Vandenbergh wie die Deppen aussehen ließ. Nun also van Aert, Benoot und Jorgenson! Neilson Powless indes feierte nach San Sebastian 2021 seinen zweiten Sieg bei einem WorldTour-Eintagesrennen.

Eine halbe Woche vor der großen Flandern-Rundfahrt fehlte wie schon am Wochenende zuvor bei Gent-Wevelgem Mathieu van der Poel (Alpecin) in der Startliste, um sich wie sein Hauptgegner Pogacar (UAE) zu schonen. Der Solo-Triumphator von Wevelgem, Mads Pedersen (Lidl), holte nun in Waregem im Sprint der ersten Verfolger den 5. Platz. Insbesondere er und sein Team hatten den Generalangriff 72 Kilometer vor Schluss verpasst.

Vor der zweiten Passage des Berg ten Houte löste sich ein Visma-Quartett im Seitenwind aus dem Hauptfeld. Über den Anstieg hinweg erreichten davon van Aert, Benoot und Jorgenson eine bis dahin bestehende Spitzengruppe. Dieser gehörten Fabio van den Bossche (Alpecin) und Rasmus Sjøberg Pedersen (Decathlon) an, die aus der frühen Flucht des Tages vorn übrig geblieben waren. Außerdem war zwischenzeitlich Powless mit Mikkel Bjerg (UAE) und Joshua Tarling (Ineos) zu den verbliebenen 2 Spitzenreitern vorgefahren.

Als das Visma-Trio zur Spitze stieß, war Tarling bereits wieder zurückgefallen. 56 Kilometer vorm Ziel schraubte Benoot am Knokteberg das Tempo hoch. Bjerg, van den Bossche und Sjøberg Pedersen mussten abreißen lassen, so dass nur noch Powless als Gegner für van Aert & Co. übrig geblieben war. Auch das Hauptfeld, das zu keinem Zeitpunkt völlig hoffnungslos zurücklag, dünnte sich am Knokteberg erheblich aus.

Powless ging in der Spitzengruppe mit durch die Führung, dachte aber nach eigenem Bekunden dabei an den 2. Platz. Seine übermächtige Gegnerschaft ließ sich davon offensichtlich einlullen und traute ihrem einstigen Siegfahrer van Aert zu viel zu. Dieser wirkte im Sprint schließlich gegen Powless saft- und kraftlos.

Aus dem Verfolgerfeld blieben hinter dem letzten der 10 bezeichneten Anstiege des Tages nur noch Grüppchen übrig, das erste davon um Mads Pedersen. Im Vorjahr hatten noch 12 Anstiege im Profil von Dwars door Vlaanderen gestanden. Die Änderung in der Streckenführung war nnötig, nachdem der Kanarieberg für 2025 aus dem Programm gestrichen wurde. In der Abfahrt dorthin hatte es im Vorjahr einen üblen Massensturz bei Höchsttempo gegeben, in den unter anderem van Aert und Pedersen verwickelt waren.
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Utsunomiya Japan Cup – 144 Km


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1 POWLESS Neilson USA EF Education-EasyPost 03:33:30
2 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:00
3 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 04:35
4 WOODS Michael CAN Israel-Premier Tech 07:22
5 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 00:04
6 BERNARD Julien FRA Lidl-Trek 04:16
7 ZINGLE Axel FRA Cofidis 04:26
8 SKUJINS Toms LAT Lidl-Trek 04:35
9 NERURKAR Lukas GBR EF Education-EasyPost 07:22
10 ZAMBANINI Edoardo ITA Bahrain Victorious 07:33
11 ADAMIETZ Johannes GER Lotto Dstny 08:02
12 FUGLSANG Jakob DEN Israel-Premier Tech 07:38
13 GILMORE Brady AUS Israel-Premier Tech 07:19
14 OKAMOTO Hayato JPN Aisan Racing Team 07:22
15 PASQUALON Andrea ITA Bahrain Victorious 07:33
16 PEREZ Anthony FRA Cofidis 08:02
17 OKA Atsushi JPN JCL Team UKYO 11:40
18 STEINHAUSER Georg GER EF Education-EasyPost 11:50
19 CURRIE Logan NZL Lotto Dstny 07:30
20 EARLE Nathan AUS JCL Team UKYO 07:33
21 MASNADA Fausto ITA Soudal Quick-Step 08:02
22 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco-AlUla 11:40
23 SERRY Pieter BEL Soudal Quick-Step 11:50
24 TODOME Yuhi JPN EF Education-EasyPost 07:30
25 ISHIGAMI Masahiro JPN Aisan Racing Team 07:33

Gran Piemonte – 182 Km


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1 POWLESS Neilson USA EF Education – EasyPost 03:57:36
2 STRONG Corbin NZL Israel – Premier Tech 00:07
3 ARANBURU Alex ESP Movistar Team 00:07
4 MAGLI Filippo ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:07
5 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:07
6 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:07
7 TESFATSION Natnael ERI Lidl – Trek 00:07
8 BUSATTO Francesco ITA Intermarché – Wanty 00:07
9 ZAMBANINI Edoardo ITA Bahrain – Victorious 00:07
10 MOHORIČ Matej SLO Bahrain – Victorious 00:07
11 ROTA Lorenzo ITA Intermarché – Wanty 00:07
12 FOLDAGER Anders DEN Team Jayco AlUla 00:07
13 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates 00:07
14 TUSVELD Martijn NED Team dsm-firmenich PostNL 00:07
15 PIDCOCK Thomas GBR INEOS Grenadiers 00:07
16 PINARELLO Alessandro ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:07
17 MILESI Lorenzo ITA Movistar Team 00:07
18 SOBRERO Matteo ITA Red Bull – BORA – hansgrohe 00:07
19 COVILI Luca ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:07
20 WOOD Harrison GBR Cofidis 00:07
21 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 00:07
22 ZIMMERMANN Georg GER Intermarché – Wanty 00:07
23 HUYS Laurens BEL Arkéa – B&B Hotels 00:07
24 SWIFT Ben GBR INEOS Grenadiers 00:07
25 ZUKOWSKY Nickolas CAN Q36.5 Pro Cycling Team 00:07
26 MUÑOZ Francisco ESP Team Polti Kometa 00:07
27 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco AlUla 00:07
28 GUALDI Simone ITA Intermarché – Wanty 00:07
29 STEINHAUSER Georg GER EF Education – EasyPost 00:07
30 CICCONE Giulio ITA Lidl – Trek 00:07
31 JUNGELS Bob LUX Red Bull – BORA – hansgrohe 00:07
32 ANDERSEN Idar NOR Uno-X Mobility 00:07
33 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:12
34 KULSET Johannes NOR Uno-X Mobility 00:12
35 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:15

Powless strahlt nach 42,5-Kilometer-Solo

Neilson Powless (EF) gewann in Borgomanero die Piemont-Rundfahrt 2024 als Solist. Der 28-jährige US-Amerikaner attackierte 42,2 Kilometer vorm Ziel eine 19-köpfige Gruppe bergab und brachte einen knappen Vorsprung ins Ziel. Im Sprint der Verfolger kam Corbin Strong (Israel) auf den 2. Platz vor Alex Aranburu (Movistar).

Auf teils grenzwertig nassen Straßen wurde die Piemont-Rundfahrt durchgezogen, anders als 3 Valli Varesine 2 Tage zuvor, wo das Rennen wegen noch nasserer Bedingungen mittendrin abgebrochen wurde. In der vorentscheidenden Abfahrt vom höchsten Berg stand das Wasser an manchen Stellen auf einer Straßenseite knöcheltief.

Die Strecke der Piemont-Rundfahrt 2024 hatte wie inzwischen gewohnt nichts mit der des Vorjahres zu tun. Diesmal spielte sich das Tagesrennen im Nordosten zwischen Valdengo und Borgomanero ab – mit dem höchsten Berg, Passo della Colma, 62 Kilometer vorm Ziel sowie danach wellig auslaufendem Finale.

An eben diesem Passo della Colma ereignete sich die Vorentscheidung mit der größeren Gruppe um Powless, die wenig später 2 frühere Ausreißer einholte. Nach der Attacke von Powless machten sich Georg Zimmermann (Intermarché) und Julien Bernard (Lidl) auf die Verfolgung. Innerhalb der letzten 24 Kilometer wurde am letzten Hügel erst Bernard und kurz danach Zimmermann gestellt.

Powless war da nur noch 15 Sekunden voraus, konnte seinen Vorsprung aber wieder auf über eine halbe Minute ausbauen. 14 Kilometer vorm Ziel entglitt Sam Oomen (Lidl) berab an zweiter Position der Verfolgergruppe auf merkwürdige Weise die Kontrolle übers Rad. Durch seinen harten Sturz kam auch der Teamkollege Bernard zu Fall, was vermutlich nicht zum Nachteil von Powless war. Dieser strahlte im Ziel über beide Backen.
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Neilson Powless pulled off a 43-kilometer solo attack to win Gran Piemonte.

After cresting the Passo della Colma with an elite group, the American rode away on the slopes of the Cremosina and time trialed to the end of the 118-year-old classic, which has been raced over the foothills of the Italian Alps since 1906.

At the finish in Borgomanero, Neilson raised his arms and saluted the Italian fans, who cheered on the first American winner of their race ever. This one means the world to him.

“There aren’t many feelings in the world that can compare to this one,” Neilson said before the podium ceremony. “Every cyclist works so hard all year to hopefully put it together on a day that it matters, and I’m just so happy that I could put it together today. The spring didn’t go so smoothly for me, but my family just stuck with me and supported me all the while through all the rehabilitation I needed to do and with all the long hours training and camps and time away at races. It’s just incredible what my family does for me to chase my dream. Today, it feels like it’s paying off.”

Neilson made his decision to attack from so far out in the moment. After 135 kilometers of racing on wet, mountainous roads through the woods of Piedmont, he knew the peloton was tired. He sensed a moment of hesitation, his rivals looked at each other, and Neilson went for a flier. For the next 43 kilometers, his advantage hovered around 30 seconds. The group behind chased hard and had him in sight. With six kilometers to go, they had brought him back to just over ten seconds. But today Neilson had super legs. He tucked in his elbows, crouched his back flat and made his attack stick.

“I was just racing on instinct all the way from the long climb with 60 k to go,” Neilson said. “It was getting really tactical, because there were 20 riders at the bottom of the descent, so riders started attacking and no one was working. We had two in there, so we had to try something. I asked Georg to follow a move, and then I countered, and it was the move that stuck. I wasn’t sure what the time gaps were so I just kept looking back to gauge who was chasing and where I was, but in the end I just gave my best effort and I rode as hard as I could. Right now, I just feel so incredibly happy and thankful.”

On Saturday, Neilson and his EF Education-EasyPost teammates will try to pull off the same stunt at the final monument of the year. This victory bodes very well for Il Lombardia.

“I wasn’t expecting to do over 40 kilometers solo today, so I hope I can recover in time!” Neilson said.

Etoile de Bessèges – 5. Etappe: Ales – Ales – EZF – 10,7 Km

Sekundenpoker in Frankreich:

1 PEDERSEN Mads DEN TREK-SEGAFREDO 00:15:25
2 TARLING Joshua GBR INEOS GRENADIERS 00:08
3 TULETT Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:10

4 VAUQUELIN Kévin FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:11
5 LATOUR Pierre FRA TOTALENERGIES 00:15
6 CORT Magnus DEN EF EDUCATION-EASYPOST 00:20
7 TURNER Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:20
8 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:21
9 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN TREK-SEGAFREDO 00:26
10 ARMIRAIL Bruno FRA GROUPAMA-FDJ 00:26
11 SUTER Joel SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:28
12 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION-EASYPOST 00:39
13 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA-FDJ 00:46
14 PEREZ Anthony FRA COFIDIS 00:48
15 CARR Simon GBR EF EDUCATION-EASYPOST 00:49

Endstand:

1 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 11:12:30
2 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN TREK-SEGAFREDO 00:01
3 LATOUR Pierre FRA TOTALENERGIES 00:12
4 VAUQUELIN Kévin FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 01:12
5 SIVAKOV Pavel FRA INEOS GRENADIERS 01:27
6 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA-FDJ 01:58
7 DE LIE Arnaud BEL LOTTO DSTNY 02:04
8 HOULE Hugo CAN ISRAEL-PREMIER TECH 02:27
9 PEREZ Anthony FRA COFIDIS 02:36
10 SUTER Joel SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 02:53
11 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 02:53
12 NEILANDS Krists LAT ISRAEL-PREMIER TECH 02:54
13 BERNARD Julien FRA TREK-SEGAFREDO 02:57
14 MIQUEL DELGADO Pau ESP EQUIPO KERN PHARMA 03:08
15 TEUNS Dylan BEL ISRAEL-PREMIER TECH 03:18

GP Marseille – 168 Km

1 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 04:19:13
2 FERRON Valentin FRA TOTALENERGIES 01:15
3 VAN MOER Brent BEL LOTTO DSTNY 01:15
4 BERCKMOES Jenno BEL TEAM FLANDERS-BALOISE 01:15
5 NEILANDS Krists LAT ISRAEL-PREMIER TECH 01:15
6 PÉRICHON Pierre-Luc FRA COFIDIS 01:15
7 GUERNALEC Thibault FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 01:15
8 MARTINEZ Lenny FRA GROUPAMA-FDJ 01:15
9 PALENI Enzo FRA GROUPAMA-FDJ 01:15
10 KELEMEN Petr CZE TUDOR PRO CYCLING TEAM 01:19
11 VAN DEN BERG Marijn NED EF EDUCATION-EASYPOST 01:55
12 DE BONDT Dries BEL ALPECIN-DECEUNINCK 01:55
13 VAN DEN BOSSCHE Fabio BEL ALPECIN-DECEUNINCK 01:55
14 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL-PREMIER TECH 01:55
15 MORIN Emmanuel FRA CIC U NANTES-ATLANTIQUE 01:55

Classica San Sebastián

Women – 140km

1 VAN VLEUTEN Annemiek NED MOVISTAR TEAM WOMEN 03:53:37
2 WINDER Ruth USA TREK – SEGAFREDO 00:36
3 GUDERZO Tatiana ITA ALE‘ BTC LJUBLJANA 01:35
4 STULTIENS Sabrina NED LIV RACING 01:35
5 MUZIC Evita FRA FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 01:35
6 CHAPMAN Brodie AUS FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 01:35
7 ROOIJAKKERS Pauliena NED LIV RACING 01:38
8 CORDON RAGOT Audrey FRA TREK – SEGAFREDO 01:52
9 MAGNALDI Erica ITA CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 01:52
10 VAN DIJK Ellen NED TREK – SEGAFREDO 01:52
11 KOREVAAR Jeanne NED LIV RACING 02:00
12 ENSING Janneke NED TEAM BIKEEXCHANGE 02:12
13 DUVAL Eugénie FRA FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 02:12
14 PINTAR Urska SLO ALE‘ BTC LJUBLJANA 02:12
15 NEUMANOVÁ Tereza CZE WOMEN CYCLING SPORT 02:53

Men – 224km

1 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – NIPPO 05:34:31
2 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 HONORÉ Mikkel DEN DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
4 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:30
5 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES 01:04
6 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 01:04
7 EIKING Odd Christian NOR INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 01:04
8 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 01:04
9 MOSCON Gianni ITA INEOS GRENADIERS 01:04
10 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 01:04
11 SERRANO RODRIGUEZ Gonzalo ESP MOVISTAR TEAM 01:04
12 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 01:04
13 PADUN Mark UKR BAHRAIN VICTORIOUS 01:04
14 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 01:04
15 CARR Simon GBR EF EDUCATION – NIPPO 01:08

Folgenreicher Sturz verhindert Top-Ergebnis für BORA-hansgrohe bei der Clasicá San Sebastián

Das erste große Rennen nach der Tour de France ist traditionell die Clasica San Sebastian, wegen der Olympischen Spiele wurde die diesährige Klasikoa aber am zweiten und nicht am ersten Samstag nach der Tour ausgetragen. Der harte 223,5 Kilometer lange Parcours rund um San Sebastian begünstigt mit seinen sechs harten und steilen Anstiegen vor allem die Bergfahrer im Feld. Zusätzlich zur schweren Strecke sorgten auch die Wetterbedingungen und nassen Straßen für einen harten Tag. Nach mehreren Attacken konnte sich schließlich nach vielen Kilometern eine Ausreißergruppe mit 13 Fahrern entscheidend absetzten und einen maximalen Vorsprung von ungefähr fünf Minuten herausfahren. Die BORA-hansgrohe Fahrer konnten sich dabei im Hauptfeld verstecken und ihre Kräfte für das anspruchsvolle Finale schonen. Leider stürzten ungefähr 45 Kilometer vor dem Ziel kurz vor dem vorletzten Anstieg des Tages mit Giovanni Aleotti, Matteo Fabbro und Wilco Kelderman alle drei Kapitäne des Teams aufgrund der nassen Fahrbahn in einer scharfen Rechtskurve. Für alle drei war der Kampf um den Sieg und ein gutes Ergebnis beendet, denn das Peloton näherte sich bereits mit hohem Tempo dem vorentscheidenden an Anstieg. Für das Team war das Rennen also beendet, da die gesamte Strategie auf einen der drei Fahrer ausgelegt war. Glücklicherweise kamen Wilco und Giovanni mit leichten Verletzungen davon, während sich Matteo am Fuß verletzte und nun vom Teamarzt beobachtet wird.

Reaktionen im Ziel

„Leider konnten wir heute nicht unser volles Potential zeigen, da unsere drei wichtigsten für ein gutes Ergebnis kurz vor dem vorletzten Anstieg gestürzt sind. Bis dahin hat das Team einen tollen Job gemacht und alle drei geschützt, um sie sicher in das Finale zu bringen. Aber das ist Radsport, innerhalb von Sekundenbruchteilen war die ganze harte Arbeit und unsere gute Strategie dahin und unser Rennen endete früher als wir erhofft hatten. Leider war da nichts mehr zu machen. Jetzt hoffen wir, dass es den Fahrern gut geht und sie morgen wieder starten können.“ – Andre Schulze, Sportlicher Leiter