Schlagwort-Archive: Nils Politt

Deutschland – Tour – Etappe 4

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Erlangen – Nürnberg – 160 Km


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1 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 03:33:25 43,94
2 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00
3 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
4 TILLER Rasmus NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
5 GALVAN FERNANDEZ Francisco ESP EQUIPO KERN PHARMA 00:00
6 HALLER Marco AUT BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
7 STEIMLE Jannik GER DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
8 RETAILLEAU Valentin FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
9 DEGENKOLB John GER GERMANY 00:00
10 KOCH Jonas GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00


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Endstand:

1 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 16:29:41
2 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:04

3 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:04
4 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:19
5 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:19
6 HALLER Marco AUT BAHRAIN VICTORIOUS 00:21
7 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:22
8 CANOLA Marco ITA GAZPROM-RUSVELO 00:22
9 MEISEN Marcel GER ALPECIN-FENIX 00:24
10 KOCH Jonas GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:26

Triumph bei Deutschland Tour: Politt und Ackermann holen die Ränge eins und zwei der Gesamtwertung

Photo by HERBERT MOOS
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Wie erwartet war die letzte Etappe der Deutschland Tour ein richtiger Schlagabtausch. BORA – hansgrohe musste unzählige Attacken der Konkurrenz parieren, am Ende war D. Teuns bis fünf Kilometer vor dem Ziel an der Spitze, wurde aber durch die Arbeit von BORA – hansgrohe und Team UAE Emirates rechtzeitig gestellt. Am Ende holte A. Kristoff den Etappensieg in Nürnberg vor Pascal Ackermann, der damit auch das Grüne Trikot und Rang zwei in der Gesamtwertung holte. Der Sieg bei der Deutschland Tour war Nils Politt aber nicht mehr zu nehmen.

Von der Ziellinie
„Wie erwartet haben die anderen Teams noch einmal alles versucht, aber wir haben es am Ende irgendwie geschafft, das Ding zusammenzuhalten. Es war wirklich ein hartes Stück Arbeit und alle haben ihren Anteil an diesem Sieg. Mit zwei Etappensiegen und Rang eins und zwei in der Gesamtwertung hätte die Deutschland Tour für uns eigentlich nicht besser laufen können. Als Almeida attackiert hat, war es schon mal eng und ich musste selber ran. Aber am Ende ist ja alles gut ausgegangen.“ – Nils Politt

„Ich weiß, ich hätte mit einem Sieg heute auch noch die Gesamtwertung gewinnen können, aber Nils ist der verdiente Sieger. Er ist heute immer wieder von vorne gefahren und ich bin eigentlich den ganzen Tag nur in der Reihe gehangen und habe kämpft dranzubleiben. Wäre es am Ende eng geworden, wäre ich auch noch gefahren, aber dank Schwarzi war das nicht notwendig. Alle haben diese Woche einen super Job gemacht und ich bin mit meinem Etappensieg und dem Grünen Trikot absolut zufrieden.“ – Pascal Ackermann

„Gratulation an die gesamte Mannschaft. Das Ding heute so nach Hause zu bringen war große Klasse. Es war eine Menge Arbeit, aber es hat geklappt und ist für uns ein riesiger Erfolg. Wir haben immer die Nerven behalten, auch als Almeida mit Formolo attackiert haben, wussten wir, dass es noch weit ist und haben unsere Kräfte eingeteilt. Am Ende hatten wir mit UAE das gleiche Interesse und dann war klar, dass es zu einem Sprint kommen wird. Sich in Deutschland so zu präsentieren war von den Jungs einfach klasse.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter


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Nils Politt schreibt Geschichte und gewinnt die Deutschland Tour 2021
Nils Politt (Bora – hansgrohe) gewinnt die Deutschland Tour 2021! Nach Matej Mohorič in 2018 and Jasper Stuyven in 2019 trägt sich Politt als erster deutscher Gewinner der neu aufgelegten Deutschland Tour in die Geschichtsbücher ein. Tagessieger beim großen Finale vor der Nürnberger Oper war Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates), dem sich der Gesamt-Zweite Pascal Ackermann im Ziel-Sprint knapp geschlagen geben musste. Kristoff feierte in Nürnberg bereits seinen dritten Deutschland Tour-Etappensieg. Ackermann wird mit dem Grünen Trikot des Punktbesten Fahrers belohnt.

Nils Politt: „Es hat einen Riesenspaß gemacht mit der Truppe hier. Das war ein schweres Rennen heute, schwere Berge, aber wir haben es geschafft. Es ist etwas ganz Besonderes, die Deutschland Tour zu gewinnen. Ich war schon Zweiter und jetzt habe ich sie gewonnen. Eine Rundfahrt zu gewinnen ist schon toll, aber wenn es dann in Deutschland passiert, ist es um so besser. Die anderen Teams haben ganz schön Druck gemacht, aber unsere Mannschaft hat super gearbeitet.“

„Das war eine gute Woche für das Team und mich. Zwei Etappensiege und auf dem Gesamt-Podium – das ist perfekt. Ich hatte nicht erwartet, dass es möglich ist“, meinte Alexander Kristoff: „Es war ein hartes, aber gutes Rennen heute, auch das Team war toll. Ich hatte am Ende ein gutes Hinterrad erwischt, dann einen guten Sprint hinbekommen – wie eigentlich nicht selten, wenn ich ein Rennen überlebe.“


Dreimal haben heute Ausreißer die Etappe geprägt – und zumindest einmal musste Nils Politt um den Gesamtsieg zittern. Noch nicht, als bereits im Anstieg zum ersten Bergpreis Remi Cavagna (Deceuninck – Quick-Step), Dario Cataldo (Movistar Team) und Justin Wolf (Bike Aid) dem Feld enteilten, und zwischendurch bis zu eineinhalb Minuten vorne lagen. Das Trio wurde jedoch im vierten Anstieg des Tages gestellt.

Aber 63 Kilometer vor dem Ziel attackiert Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) am Kasberg und reißt schnell eine Lücke. „Da hat die Hütte dann doch zwischendurch gebrannt – da bin ich erstmal nicht hinterhergekommen“, meinte Politt grinsend in der Pressekonferenz. Mit vereinten Kräften konnte die Attacke neutralisiert werden. Kurz darauf nutzten Dylan Teuns (Bahrain Victorious) und Matteo Jorgenson (Movistar Team) den letzten Anstieg, um sich abzusetzen. Das Duo hält lange einen Vorsprung, der Politt gefährlich wurde. Zu Beginn der ersten Zielrunde um die Nürnberger Altstadt kann Jorgenson jedoch nicht mehr mit Teuns´ Tempo mithalten. Der Belgier bleibt als Solist an der Spitze – erst an der dritten Zieldurchfahrt ist das Feld wieder zusammen.

Drei Kilometer vor dem Ziel muss sich Nils Politt bei der Bonus-Vergabe nur Marco Canola (Gazprom-RusVelo) geschlagen geben, dann geht´s auf die Zielgerade: Jannik Steimle (Deceuninck – Quick-Step) fährt raus, dann kommt Ackermann – doch Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) ist auf den letzten Metern vorne: der Etappensieg. Nils Politt kann aber sein Rotes Trikot verteidigen, er wird mit vier Sekunden Vorsprung vor seinem Team-Kollegen Pascal Ackermann Gesamtsieger der Deutschland Tour 2021, Kristoff wird Dritter.

Im Weißen Trikot des besten Jungprofis beendet Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) seine Deutschland Tour. Das Blaue Trikot des besten Bergfahrers sichert sich Louis Vervaeke (Alpecin – Fenix). Bahrain Victorious sichert sich die Mannschaftswertung.

Deutschland – Tour – Etappe 3

Ilmenau – Erlangen – 191Km


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1 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 04:25:15
2 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:11
3 GREIPEL André GER ISRAEL START-UP NATION 00:12
4 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:12
5 DEGENKOLB John GER GERMANY 00:12

6 CAVENDISH Mark GBR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:12
7 MAYRHOFER Marius GER DEVELOPMENT TEAM DSM 00:12
8 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:12
9 MORA VEDRI Sebastian ESP MOVISTAR TEAM 00:12
10 HODAPP Johannes GER TEAM SKS SAUERLAND NRW 00:12

Gesamt:

1 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 12:56:18
2 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:08
3 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:10

4 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:12
5 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:17
6 HALLER Marco AUT BAHRAIN VICTORIOUS 00:19
7 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:19
8 MEISEN Marcel GER ALPECIN-FENIX 00:21
9 HUPPERTZ Joshua GER TEAM LOTTO – KERN HAUS 00:21

10 CANOLA Marco ITA GAZPROM-RUSVELO 00:23

Meisterstück in Erlangen: Nils Politt übernimmt mit Etappensieg auch die Gesamtführung bei der Deutschland Tour

Einmal mehr prägte eine frühe Ausreißergruppe die dritte Etappe der Deutschland Tour. Auch heute kontrollierte BORA – hansgrohe aber von Beginn an das Rennen. Nachdem auf der Zielrunde in Erlangen die Gruppe gestellt war, attackierte Nils Politt unwiderstehlich und holte am Ende einen Solosieg. Damit führt Politt auch in der Gesamtwertung mit acht Sekunden vor Pascal Ackermann, der heute Rang vier erreichte.

Von der Ziellinie
„Wir wussten, dass wir am Ende aufmerksam sein müssen. Ich wollte auf die Bonussekunden fahren, war aber eingebaut. Als ich gesehen habe, dass wir eine Lücke haben, habe ich mal gezuckt. Dann war ich mit Teuns vorne und habe mit Enrico Rücksprache gehalten, ob ich fahren soll. Als ich das „Go“ hatte, wusste ich, dass es nur eine Option gibt, ich musste alleine ankommen. Bei drei Kilometern habe ich Teuns abhängen können und am Ende war es natürlich wunderschön, wie bei der Tour alleine auf die Zielgerade zu kommen. Wir haben nun alle Optionen in der Gesamtwertung. Morgen wird nicht einfach, aber unser Ziel ist definitiv der Gesamtsieg.“ – Nils Politt

Photo by HERBERT MOOS
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„Wir wollten heute noch einmal mit Pascal auf Sieg fahren, denn das Profil war etwas leichter als gestern. Wir hatten aber auch immer im Hinterkopf mit Nils Sekunden zu holen. Als die Gruppe dann weggekommen ist, habe ich zuerst gesagt, dass Nils nicht fahren soll. Als er dann mit Teuns zu zweit war, hat er grünes Licht bekommen. Eine perfekte Situation für uns und perfekt umgesetzt von Nils. Aber auch wieder eine tolle Mannschaftsleistung, die Jungs so ins Finale zu bringen. Auch Pascal hat am Ende gut ausgesehen, wir sind also rund um zufrieden. Für morgen haben wir nun alle Optionen. Die Etappe wird sehr schwer, aber wir sind in einer optimalen Position.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Nils Politt fährt mit Erlanger Solo ins Rote Trikot der Deutschland Tour

Das längste Teilstück der diesjährigen Deutschland Tour führte von Ilmenau nach Erlangen. Nils Politt (Bora – hansgrohe) genoss mit einem Schluss-Solo den Jubel der Erlanger Zuschauer auf der Zielgeraden. Aber für den 27-Jährigen war es mehr als nur ein Etappensieg vor heimischen Fans – erstmals in seiner Karriere erobert er das Führungstrikot in einer Rundfahrt. Vor der morgigen Schlussetappe übernimmt Politt das Rote Trikot von seinem Teamkameraden Pascal Ackermann.

Nils Politt im Ziel: „Nach dem Bonus-Sprint ging eine Lücke im Feld auf, und ich bin einfach mal weg. Dylan Teuns kam nach, aber er zögerte. Die einzige Chance war, es allein zu versuchen und ich habe es geschafft ihn abzuschütteln. Jetzt haben wir eine gute Ausgangslage für morgen und werden versuchen, das Ding nach Hause zu fahren. Mal sehen, wie wir das machen – das können sich die Sportlichen Leiter heute Abend überlegen. Es wird eine schwere Etappe!“
„Geil, dass Nils gewonnen hat“, meinte Pascal Ackermann: „Es war ein schönes Rennen, ich bin Zweiter im Klassement – mit einer Doppelführung haben wir alle Karten morgen. Je mehr Leute aus unserem Team gewinnen, umso besser.“


Bereits sechs Kilometer nach dem Start in Ilmenau hatte sich ein Quartett im Anstieg zur ersten Bergwertung am Rennsteig –dem Dach der diesjährigen Deutschland Tour– abgesetzt: Henri Uhlig (Nationalmannschaft), Bert de Backer (B&B Hotels p/b KTM) und Abram Stockman (Team SKS Sauerland NRW) sowie Julian Lino (Bike Aid).

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Im Feld kontrollierten Bora – hansgrohe und Bahrain Victorious die Spitze sehr aufmerksam. An der zweiten Bergwertung des Tages, 18 Kilometer vor dem Ziel, blieb ihnen nur noch eine knappe Minute an Vorsprung.

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Durch Attacken im Feld wurden die Ausreißer knapp vor dem Bonus-Sprint gestellt. Der letztjährige Deutsche Meister Marcel Meisen (Alpecin – Fenix) sicherte sich die 3 Sekunden vor dem gestrigen Gewinner Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) und Marco Canola (Gazprom-RusVelo). Nils Politt, der leer ausgegangen ist, zieht durch und reißt eine Lücke. Nur Dylan Teuns (Bahrain Victorious) kann folgen. Drei Kilometer vor dem Ziel hängt er Teuns ab, und kommt als Solist mit 11 Sekunden Vorsprung in das Ziel auf der Erlanger Luitpoldstraße, Teuns wird Zweiter vor André Greipel.

Die Spannung könnte vor der morgigen Schlussetappe kaum größer sein. Es warten nur 156 Kilometer zwischen Erlangen und Nürnberg – aber die haben es in sich. Gleich sechs Bergwertungen sind in der Fränkischen Schweiz verteilt, bevor es auf der Altstadtrunde in Nürnberg zur Entscheidung über den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2021 kommt.

108. Tour de France – Etappe 12

Gut lachen konnte Nils Politt nach seinem Kraftakt und Solo bei der 12. Etappe der TdF21:

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Saint-Paul-Trois-Châteaux – Nîmes – 161 Km

1 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 03:22:12
2 ERVITI Imanol ESP MOVISTAR TEAM 00:31
3 SWEENY Harrison AUS LOTTO SOUDAL 00:31
4 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 01:58
5 MEZGEC Luka SLO TEAM BIKEEXCHANGE 02:06
6 GREIPEL André GER ISRAEL START-UP NATION 02:06
7 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 02:06
8 VAN MOER Brent BEL LOTTO SOUDAL 02:06
9 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK – STEP 02:06
10 HENAO Sergio Luis COL TEAM QHUBEKA NEXTHASH 02:06

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 47:22:43
2 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 05:18
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:32
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:33
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 05:58
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 06:16
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 06:30
8 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 07:11
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 09:29
10 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 10:28

Photo by Charly Lopez/ASO
Photo by Charly Lopez/ASO

Achterbahn der Gefühle: Sagan muss Tour aufgeben, Politt holt beeindruckenden Etappensieg
Nachdem Peter Sagan die Tour leider wegen einer Knieverletzung verlassen musste, stand nun für BORA – hansgrohe die Position von Wilco Kelderman in der Gesamtwertung umso mehr im Mittelpunkt aller Bemühungen. Auf der heutigen 12. Etappe von Saint-Paul-Trois-Chateaux nach Nimes gab es dabei für das Team genügend Arbeit, denn es waren Windkanten vorhergesagt. Direkt nach dem Start ging dann BORA – hansgrohe auch in die Offensive und das Feld teilte sich schon auf den ersten Metern in mehrere Gruppen. Das Raublinger Team hatte alle Fahrer vorne und als das Feld wieder größer wurde, attackierte eine 13-Mann-Gruppe um Nils Politt. Nachdem der Wind in dieser Phase schwächer wurde, hatte die Gruppe schnell mehr als sieben Minuten Vorsprung. Auch in der zweiten Rennhälfte änderte sich diese Rennsituation nicht und der Abstand zwischen Spitze und Feld wuchs bis zu 13 Minuten an, bevor etwa 50 km vor dem Ziel die Attacken begannen. Nils Politt war der Erste, der den Fehdehandschuh warf. Der erste Angriff war zwar erfolglos, wenig später konnte sich Nils aber dennoch mit einer 4-Mann-Gruppe entscheidend absetzen, die er mit einem kraftvollen Antritt 12 Kilometer vor dem Ziel noch einmal sprengte. Von da an gab es kein Halten mehr und Politt fuhr souverän seinen ersten Tour-de-France-Etappensieg ein.

Von der Ziellinie
„Es ist unglaublich, ein Traum der wahr wird. Heute am Morgen musste Peter die Tour leider aufgeben, das war ein ordentlicher Rückschlag und unser ganzer Focus war auf Wilco und der Gesamtwertung. Natürlich hat sich auch unsere Taktik geändert und wir haben nicht mehr auf einen Sprint spekuliert. Zu Beginn gab es Windkante, da flog alles auseinander und es hat sich schnell diese Gruppe gebildet. Ich hatte schon die letzten Tage gute Beine und mich auch wirklich gut von gestern erholt, da habe ich heute alles versucht und am Ende gewonnen. Ich musste früh in die Offensive und das Rennen hart machen, denn es waren einige schnelle Leute in der Gruppe. Ich war dann der erste, der attackiert hat, ziemlich früh, aber im Auto haben sie mir gesagt, ich soll es probieren. Auch an der letzten Welle haben sie mich ermutigt, es zu versuchen und durchzuziehen. Alleine über die Linie zu rollen ist unbeschreiblich. Man opfert so viel für den Sport, ist oft weg von der Familie, heute hat sich das alles bezahlt gemacht.“ – Nils Politt

„Was für ein Tag. Zuerst musste Peter aufgeben, dann gewinnen wir die Etappe. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es war ein wahnsinniger Ritt von Nils und ein verdienter Erfolg. Wir waren am Anfang der Etappe aktiv, um Wilco im Wind zu beschützen. Nils war dann in der Gruppe und wir wussten, dass wir nicht auf einen Sprint spekulieren können. Wir gingen dann früh in die Offensive und Nils hat das perfekt umgesetzt. Ein unbeschreiblicher Sieg für ihn und das gesamte Team!“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Nils Politt claims his first Tour de France victory

Nils Politt emerged from a 13-man breakaway to solo to victory in Nîmes after three convincing attacks. Imanol Erviti and Harry Sweeny rounded out the podium of stage 12. Tadej Pogacar retained the yellow jersey.

13 riders in the lead
155 riders took the start of stage 12 at Saint-Paul-Trois-Châteaux at 13.49. One non-starter: Peter Sagan, due to a knee pain since stage 3. After a flying start thanks to the tail wind, 13 riders went clear at km 15: André Greipel (Israel-Start Up-Nation), Edward Theuns (Trek-Segafredo), Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Imanol Erviti (Movistar), Nils Politt (Bora-Hansgrohe), Stefan Küng (Groupama-FDJ), Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Connor Swift (Arkea-Samsic), Harry Sweeny and Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Luka Mezgec (BikeExchange), Sergio Henao (Qhubeka-Nexthash), Edvald Boasson Hagen (TotalEnergies). As soon as the breakaway was formed, the peloton slowed down and UAE Team Emirates eventually set the pace. The time difference was 10’ with 90km to go and almost 11’ at half way into the race.

Politt attacks three times
As a time gap of 12’45’’ was recorded with 50km to go, Politt attacked from the front group. Swift reacted. Mezgec caught up with them. After the regrouping, a quartet went away 40km before the end: Politt, Sweeny, Küng and Erviti. Küng was dropped 14km before the end while the remaining of the breakaway was 1’ adrift and the peloton 15’ further back. Politt soloed 12km away from the finishing line.

A well-deserved victory
Politt remained composed until he crossed the line on the boulevard Salvador Allende in Nîmes where a bunch sprint was anticipated. The 27 year old German rider took a well-deserved victory, not only because he was the most active rider of the day but also because he previously got only one pro in his six-year tenure, a stage of the 2018 Deutschland Tour. A formidable classics rider, he finished second to Philippe Gilbert in the last edition of Paris-Roubaix up to date. He delivered Bora-Hansgrohe’s first victory at the 2021 Tour de France precisely the day Sagan abandoned the race for the first time in his career.

Nils Politt: „Cycling is my passion“
“This is unbelievable. It’s a dream to win a stage at the Tour de France. It was sad that Peter Sagan had to leave. We started the stage directly in the crosswind. I felt better those last few days. There were quite a lot of sprinters in our group, so I had to make the race hard and attack quite early. I made first attack. I gave everything. To finish solo is unbelievable. Cycling is my passion. For my whole family, I spend so much time away from home, it’s the biggest win I could have for them.”

Critérium du Dauphiné – Etappe 1

Issoire – Issoire (182 km)

1 BRENT VAN MOER (LOTTO SOUDAL) 4:13:00
2 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:25
3 CLEMENT VENTURINI (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:25
4 JASPER STUYVEN (TREK – SEGAFREDO) 0:00:25
5 KADEN GROVES (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:25
6 NILS POLITT (BORA – HANSGROHE) 0:00:25
7 MICHAL KWIATKOWSKI (INEOS GRENADIERS) 0:00:25
8 KASPER ASGREEN (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:25
9 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:25
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:00:25

Gesamtwertung
1 BRENT VAN MOER (LOTTO SOUDAL) 4:12:49
2 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:30
3 CLEMENT VENTURINI (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:32
4 PATRICK GAMPER (BORA – HANSGROHE) 0:00:33
5 JASPER STUYVEN (TREK – SEGAFREDO) 0:00:36
6 KADEN GROVES (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:36
7 NILS POLITT (BORA – HANSGROHE) 0:00:36
8 MICHAL KWIATKOWSKI (INEOS GRENADIERS) 0:00:36
9 KASPER ASGREEN (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:36
10 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:36

Rang sechs für Nils Politt zum Auftakt des Critérium du Dauphiné

Die erste Etappe des Critérium du Dauphiné war ein ständiges Auf und Ab rund um Issoire. Nicht weniger als sieben Anstiege warteten auf den 182 Kilometern auf das Feld, wobei am Ende eine Zielrunde dreimal zu absolvieren war. Das Rennen war also heute schwer zu kontrollieren und Patrick Gamper nutzte diese Möglichkeit, um sich in die Fluchtgruppe des Tages zu begeben. Schnell hatte das Quartett an der Spitze einen Vorsprung von mehr als vier Minuten. Während einer der Ausreißer früh den Anschluss verlor, kämpfte Patrick tapfer bis zum letzten Anstieg des Tages. Dort setzte Van Moer den entscheidenden Angriff und holte am Ende etwas überraschend den Tagessieg. Patrick Gamper wurde rund 10 Kilometer vor dem Ziel eingeholt, Nils Politt erreichte am Ende noch Rang sechs beim Sprint aus der ersten Verfolgergruppe.

Reaktionen im Ziel
„Die Gruppe lief sehr gut und 30 Kilometer vor dem Ziel dachte ich schon, dass wir eine Chance hätten. Van Moer war einfach der Stärkere heute, als er im steilsten Stück attackierte, dachte ich zuerst, dass ich oben raus noch einmal hinfahren könnte, hatte aber keine Chance mehr. Das ist natürlich bitter, wenn man sieht, dass er am Ende durchkommt. Aber meine Leistung war heute dennoch gut, denke ich.“ – Patrick Gamper

„Ich hatte mich den ganzen Tag über gut gefühlt und wir haben am Ende entschieden, dass ich im Sprint noch reinhalte. Patrick und Pösti haben mich super in Position gefahren, aber ich war in der letzten Kurve etwas zu weit außen und konnte nicht gleich antreten. Dennoch bin ich heute sehr zufrieden.“ – Nils Politt

„Ich glaube, man kann den Tag als Erfolg verbuchen. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Patrick ging in die Gruppe, wie wir das geplant hatten und ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Dass einer Stärker ist, kann passieren, da gibt es keinen Vorwurf. Alle anderen sind sicher ins Ziel gekommen und Nils hat am Ende noch gut reingehalten.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

At 23 years old, Brent Van Moer has already experienced pain and glory on the roads of the Critérium du Dauphiné. The young Belgian talent from Lotto Soudal claimed an impressive solo victory on stage 1 of the 2021 edition, a few months after he crashed out of the 2020 Dauphiné on the very first day. Vant Moer went for the early breakaway, summited first the different climbs around Issoire and eventually dropped all his companions to ride to victory ahead of the raging bunch led by Sonny Colbrelli (Bahrain Victorious) and Clément Venturini (AG2R Citroën). What a way to claim his first professional victory, along with the yellow and blue jersey, the white jersey, the polka-dot jersey, the green jersey and the first combativity award in the history of the Dauphiné!
4 riders in the breakaway

The 147 riders participating in the 73rd Critérium du Dauphiné take the start under the Sun in Issoire. After 5km of battle, the Austrian Patrick Gamper (Bora-Hansgrohe) gets away from the bunch and three more attackers join him at the front: Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Ian Garrison (Deceuninck-Quick Step) and Cyril Gautier (B&B-Vital Concept). The four leaders open a 4’ gap at km 28.

Alexander Kristoff’s UAE Team Emirates and Sonny Colbrelli’s Bahrain Victorious are the first teams to react in the peloton. But the breakaway companions push their advantage: 5 minutes atop the first ascent of the day, côte de Bergonne (km 65.7), where Brent Van Moer collects his first KOM point on his way to claiming the first polka-dot jersey of the Dauphiné.

Van Moer takes the polka dots…

The first yellow and blue jersey also attracts lots of ambitions and Trek-Segafredo also work at the front of the bunch but their leader Mads Pedersen struggles in the first ascents of the day. Ian Garrison is dropped from the breakaway and the peloton catch him as they cross the finish line for the first time (km 107.7) with a gap of 4’30’’.

At the front, Van Moer keeps chasing the KOM points and summits the different climbs ahead of his remaining companions. With 7 points under his belt after the second Côte du château de Buron – Col de la Croix des Gardes sequence, he is set to take the first polka-dot jersey if he reaches the finish without trouble… In the 2020 Dauphiné, the young Belgian already went for the first breakaway and he crashed out of the race during stage 1.

And the leader’s jersey!
The leading trio hold on to a 3’05’’ advantage as they enter the final 37.1km lap. Van Moer proves again to be the strongest on the climbs and goes solo inside the last 15km while UAE Team Emirates lose their options with Brandon McNulty (mechanical) and Alexander Kristoff (dropped in the final climbing sequence). Other sprinters can’t keep up like Fabio Jakobsen (Deceuninck – Quick-Step).

Van Moer maintains an advantage of 50’’ over the top of the final climb, with 12km to go. He still leads by 38’’ as he enters the last kilometre. More than enough to fend off the bunch and claim an impressive maiden victory.

4. Etappe Algarve Rundfahrt EZF 20km

01 Kasper Asgreen Deceuninck-Quick Step 23:52
02 Rafael Reis Efapel + 03
03 Benjamin Thomas Groupama-FDJ + 09

Gesamt:
01 Ethan Hayter INEOS Grenadiers 14:53:34
02 Joao Rodrigues W52 – FC Porto – Reconco + 12
03 Kasper Asgreen Deceuninck-Quick Step + 21

Rang fünf für Nils Politt im Einzelzeitfahren der Volta ao Algarve

Ein 20 Kilometer langes Einzelzeitfahren stand heute auf dem Programm der Volta ao Algarve. Der Kurs war eher flach, allerdings mit einigen unangenehmen steilen Rampen, die den Rhythmus der Spezialisten durcheinanderbrachten. Nachdem BORA – hansgrohe in der Gesamtwertung keine Rolle mehr spielte, konzentrierte man sich heute ganz auf Nils Politt und die Tageswertung. Eine erste Richtmarke setzte B. Thomas in einer Zeit von 24:01. Nils begann sein Rennen um 16:18, eröffnete im ersten Streckenteil sehr schnell und lag zwischenzeitlich an zweiter Stelle. Das Ziel erreichte Nils am Ende nach 24:21, was beim Sieg von K. Asgreen für einen guten fünften Rang reichte.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit meiner Leistung heute zufrieden. Ich hatte ein paar Wochen Rennpause und das merkt man natürlich. Das Zeitfahren hier ist auch sehr hart, weil die kurzen Anstiege immer deinen Rhythmus brechen. Aber ich konnte einen guten Speed halten und das Resultat ist auch sehr ordentlich.“ – Nils Politt

„Mit dem Ergebnis und der Leistung von Nils können wir zufrieden sein, ich denke, mehr war heute nicht möglich. Er hat sich das Rennen gut eingeteilt und unsere Pacing-Strategie gut umgesetzt. Morgen können wir nun in jedem Fall versuchen offensive zu fahren, vielleicht schaffen wir mit einer Überraschung noch den erhofften Tagessieg.“ – Jean-Pierre Heynderickx, sportlicher Leiter

Etoile de Bessèges – Etappe 5 EZF

Alès – Alès/Site de l’Ermitage (10,7 km / EZF)
1 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:15:00,33
2 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:10,49
3 Ethan Hayter (GBr) INEOS Grenadiers 0:00:21,25
4 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:28,67
5 Christophe Laporte (Fra) Cofidis 0:00:31,03
6 Michal Kwiatkowski (Pol) INEOS Grenadiers 0:00:33,86
7 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:35,49
8 Owain Doull (GBr) INEOS Grenadiers 0:00:38,16
9 Nils Politt (GER) BORA – hansgrohe 0:00:38,49
10 Jake Stewart (GBr) Groupama – FDJ 0:00:41,61
11 Rigoberto Uran (Col) EF Education – Nippo 0:00:43,79
12 Pierre Latour (Fra) Total Direct Energie 0:00:44,61
13 Connor Swift (GBr) Team Arkéa Samsic 0:00:47,32
14 Lukas Pöstlberger (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:48,92
15 Felix Großschartner (AUT) BORA – hansgrohe 0:00:49,04

Endstand Gesamtwertung
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 13:56:23
2 Michal Kwiatkowski (Pol) INEOS Grenadiers 0:00:53
3 Nils Politt (GER) BORA – hansgrohe 0:00:59
4 Jake Stewart (GBr) Groupama – FDJ 0:01:02
5 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:01:19
6 Michael Gogl (AUT) Team Qhubeka ASSOS 0:01:24
7 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:01:25
8 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:01:36
9 Clément Carisey (Fra) Delko 0:01:41
10 Odd Christian Eiking (Nor) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:01:45
11 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:01:54
12 Cyril Barthe (Fra) B&B Hotels p/b KTM 0:02:02
13 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:02:27
14 Stefano Oldani (Ita) Lotto Soudal 0:02:28
15 Marti Marquez Roman (Esp) Equipo Kern Pharma 0:02:57


Foto: Gerhard Plomitzer

Nils Politt fährt in der Gesamtwertung des Étoile de Bessèges auf Rang drei

Die 51. Auflage des Etoile de Bessèges ging mit einem 10,7 km langen Einzelzeitfahren heute zu Ende. Die ersten 8 km der Strecke verliefen flach, gefolgt von einem 3 km langen Anstieg hinauf zum Ziel. Patrick Gamper eröffnete die Etappe für das Raublinger Team, während sein Teamkollege Nils Politt mehr als zwei Stunden später als letzter BORA – hansgrohe Fahrer das Rennen gegen die Uhr antrat. Politt erreichte die Ziellinie in 15:39 Minuten und war damit der bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer. Mit diesem Ergebnis belegte der Kölner den 9. Platz auf der letzten Etappe und rückte damit auf Rang 3 in der Gesamtwertung auf. F. Ganna kam mit der Siegerzeit von genau 15 Minuten ins Ziel, während T. Wellens als Gesamtsieger der Rundfahrt gekrönt wurde.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit meinem dritten Platz in der Gesamtwertung sehr zufrieden, besonders weil es mein erstes Rennen mit BORA-hansgrohe war. Wir haben die ganze Woche sehr gut zusammengearbeitet und mit so einem Start in die neue Saison kann man unbedingt glücklich sein. Das Zeitfahren an sich war schwer, besonders mit dem Anstieg hinauf zum Ziel, aber den habe ich ganz gut bewältigt und ich bin ziemlich zufrieden mit der Leistung. Im Großen und Ganzen war es eine sehr gelungene Rundfahrt, und so was bringt unbedingt Lust auf mehr.“ – Nils Politt
„Dieser dritte Platz in der Gesamtwertung ist ein schöner Abschluss dieser schwierigen Rundfahrt hier in Frankreich. Es benötigte eine starke Teamleistung Nils in diese Position zu bringen, und das haben die Jungs diese Woche vollbracht. Nils ist heute hervorragend gefahren, wir haben eine gute Strategie mit ihm erarbeitet, die er perfekt umsetzen konnte. Er war einer der Schnellsten auf dem Parcours und ist sensationell bergauf gefahren. Den 9. Platz auf so einer Etappe zu erzielen, und auch bei so großer Konkurrenz, ist ein Ausrufezeichen Wert. Großes Kompliment an die gesamte Mannschaft, die das möglich gemacht hat. Wir können mit dem Podestplatz von Nils, sowie dem 3. Platz von Pascal gestern, sehr zufrieden sein.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

BORA – hansgrohe verpflichtet Nils Politt für 3 Jahre

Endlich ein Team, bei dem Nils Politt große Unterstützung für seine Klassiker Kampagne erwarten darf!
Da Israel Start up Nation durch die Verpflichtung von Chris Froome sich ab nächstem Jahr stark auf die großen Rundfahrten konzentrieren wird, ein sehr logischer Schritt.

Foto: Gerhard Plomitzer
Der 26-jährige Kölner unterschreibt einen Vertrag für die kommenden drei Jahre und soll bei BORA – hansgrohe die Klassikerfraktion verstärken, aber auch als Allrounder glänzen.

„Es ist schön, dass es nun endlich geklappt hat. Wir waren an Nils ja schon in der Vergangenheit interessiert, das ist sicherlich kein Geheimnis. Ich denke, unser konsequenter Weg, den wir bei BORA – hansgrohe gehen, hat ihn am Ende überzeugt. Als deutsches Top-Team möchten wir natürlich auch alle deutschen Top-Fahrer unter Vertrag haben, aber wir sind auch weiterhin auf der Suche nach internationalen Talenten. Unser Ziel ist nicht, eine deutsche Nationalmannschaft zu werden, sondern wir möchten die WorldTour gewinnen. Nils wird natürlich unsere Klassikerfraktion entscheidend verstärken, aber wir sehen generell noch viel Potenzial in ihm als Fahrer. Dieses Potenzial wollen wir in den kommenden Jahren voll entwickeln, wie wir das schon in der Vergangenheit bei Fahrern wie Pascal, Emu oder Max gemacht haben.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich freue mich wirklich sehr. Es ist ein bisschen wie das Wiedersehen mit Freunden aus den Anfangstagen, und das machte die Entscheidung für mich auch sehr einfach. Ich kenne viele der Jungs dort schon seit Jahren und freue mich darauf nun mit ihnen gemeinsam Rennen zu fahren. Für die Klassiker haben wir nächstes Jahr ein enorm starkes Team, das ist auch eine neue Situation für mich, die letzten Jahre war ich eher ein Einzelkämpfer. Taktisch gibt uns das sicherlich viele Möglichkeiten. Generell ist es beeindruckend, was Ralph Denk da die letzten Jahre auf die Beine gestellt hat. BORA – hansgrohe ist eines der absoluten Top-Teams und ich erhoffe mir schon, dass ich mich dort als Fahrer noch weiterentwickeln kann.“ – Nils Politt

Nils Politt feiert in Bremen gemeinsam mit Kenny De Ketele seinen ersten Sechstagesieg!

Nils Politt feiert in Bremen gemeinsam mit Kenny De Ketele seinen ersten Sechstagesieg! Im Finale erwies sich das Duo am stärksten und verwies Theo Reinhardt/MORGAN KNEISKY und Marc Hester/Andreas Graf auf die Plätze.

Foto: Gerhard Plomitzer
Endstand nach der 6. Nacht (Dienstag)

1 Kenny De Ketele (BEL) / Nils Politt (GER) 0 314
2 Theo Reinhardt (GER) / Morgan Kneisky (FRA) – 1 307
3 Andreas Graf (AUT) / Marc Hester (DEN) – 1 254
4 Wim Stroetinga (NED) / Nico Selenati (SUI) – 1 224
5 Tristan Marguet (SUI) / Maximilian Beyer (GER) – 2 242
6 Moreno De Pauw (BEL) / Leon Rohde (GER) – 3 177
7 Oliver Wulff Frederiksen (DEN) / Moritz Augenstein (GER) -16 215
8 Henning Bommel (GER) / Roy Pieters (NED) -17 104
9 Moritz Malcharek (GER) / Melvin van Zijl (NED) -30 106
10 Joshua Harrison (AUS) / Hans Pirius (GER) -31 105
11 Bryan Boussaer (BEL) / Stephen Bradbury (GBR) -34 125
– Luca Felix Happke (GER) / Felix English (IRL)

Nils Politt going deep and WINNING !

Two nights ago, in Bremen, Nils Politt indicated yet again that he is a powerhouse on the rise, WINNING the Six Days alongside pal Kenny De Ketele – with a bang!
We talked to Nils about this experience and the significance of it:

ISN Media: Congrats, man.
Nils Politt: „Thanks. It was hard but very satisfying.“
ISN: Was it your first win on the track?
Politt: „Yes. I raced the Six Days twice before in 2015 and 2016, but this is my first win.“
ISN: We admit that we know very little about the Six Days concept. You might very well be our very first rider to take it on…
Nils: „It is indeed very different from your day to day road racing. You are racing every day full gas. You start at 8 pm and finish after midnight, and then you are expected to start six times every night with various disciplines of racing. From 500 meters to following a motorbike at full speed for 45 minutes, and also an Elimination round.“
ISN: It sounds like fun. In a funny way..,
Politt: „Actually, it is. But you’ve got to get used to it. I had a pretty hard time to get into the groove in the first two nights because your body is not ready going so deep, especially in the 45 minutes race in this early stage of the season. But I had a great partner with Kenny. He is very experienced, has already won 17 times. And after the second night, I was much more comfortable.”
ISN: And then that fear of being eliminated.
Politt: „Yes, it is stressful. But actually, we got stronger and stronger. We were holding onto second place in the first few days, but before the last evening, we were already moving into first, so it ended perfectly with that victory.“
ISN: It seems like you found a way to get into shape pretty early.
Nils: „I must admit that the first month of the season’s preparation went perfectly.
I had a great training camp in Israel, another one in Mallorca, then getting into a fast and deep mode in the Six Days which you can never do in training – and now I am about to start the final team training camp in Mallorca.“
ISN: Then it’s finally real-time road racing.
Nils: „Exactly. I will race two or three days to test my legs, so there you go. The season is almost here. I am definitely excited.“
@ISN

Paris-Roubaix. Nils Politt takes spectacular 2nd place in Roubaix


Foto: Gerhard Plomitzer

1 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 5:58:02
2 Nils Politt (Ger) Team Katusha-Alpecin
3 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:13
4 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 0:00:40
5 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:42
6 Florian Senechal (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:47
7 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck-QuickStep
9 Evaldas Siskevicius (Ltu) Delko Marseille Provence
10 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First
11 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ
12 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
13 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
14 Heinrich Haussler (Aus) Bahrain-Merida 0:01:24
15 Adrien Petit (Fra) Total Direct Energie 0:01:25
16 Marco Haller (Aut) Team Katusha-Alpecin 0:01:36

Nils Politt showed pure determination and solid resolve in his race of the 117th Paris-Roubaix on Sunday, taking second place on the boards of the velodrome in Roubaix with a time of 5:58:02 to match that of winner Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick Step). In a straight up sprint to the finish line, Gilbert dove down to the inside of the track to take the win after almost six hours of racing in France. It was a spectacular result from Politt, 25, moving up from seventh place last year to stand on the 2019 podium in his second participation in the cycling monument.
Nils Politt: “So close, but even second in Roubaix at my age I still can’t believe it. I was feeling good from the first moment I woke up this morning. For the whole race the team did a great, great job and I think we’ve had such a good classics season. It’s unbelievable to me to get second in Roubaix.” Politt placed fifth in last week’s Tour of Flanders.
Team Director Dirk Demol, winner of 1988 Paris-Roubaix, expressed his excitement for Nils and Team KATUSHA ALPECIN after the race: “Second place in my favorite race! We were in the game the whole day. The team did a good race and a smart race. In the past weeks we’ve seen that Nils was growing toward his top form and this was the race for him we’ve been aiming for these past few months. He really didn’t make mistakes. He’s going to win some day. He has the capabilities. He is born for this type of race. The confidence he takes away from getting second in this race will have him coming back for more.”
It was a brilliant performance from Team KATUSHA ALPECIN with aggressive riding all day long. Alongside Deceuninck, KATUSHA ALPECIN were the strongest team during the race with Nils and teammate Marco Haller in the front group when the peloton splits happened after the first pavés. Haller pulled, as did Mads Würtz Schmidt while Politt took stock of his race surroundings and who was strongest in the field.
The 257k course from Compiègne to Roubaix featured 29 sectors and 54.5km of cobbles and was fast from the outset. Politt was attentive throughout, putting himself in an early breakaway group before the cobbles, and then later reading the intentions of the eventual winner with just over 60k still to go.
Politt: “I saw in the feed zone that Gilbert wanted to go, so I went with him. With Peter Sagan and his group coming back to us, I didn’t have to go so deep. At the end it was a little bit of bad luck for me that Gilbert’s teammate was coming back to us on the velodrome. Gilbert was willing to gamble a bit. But I still have some years and I hope I can one day win this race.” Rounding out the podium was Gilbert teammate Yves Lampaert at 13-seconds.
Teammate Marco Haller rode in service of Politt today, earning himself a fine 16th place finish, and expressed his great pride at the success of Nils: “The team just finished on the podium in a monument. I am so happy and proud to have been part of it. It was six hours of stress and fighting. It feels like a win, absolutely. We told Nils last night at dinner that this might be the last time he could fly under the radar, so we told him he’d better go out and take it. I think he did that. He rode such a perfect race. He’s a brilliant bike racer.”

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Paris-Nizza Zeitfahren Etappe 5

Barbentane, Thursday, March 14th 2019 – Simon Yates took advantage of changing wind conditions to make amends after a disappointing start to Paris-Nice, upsetting the favorites to snatch stage 5, a 25-km individual time trial around Barbentane, while Team Sky tightened their grip on the GC with Michal Kwiatkowski leading the way ahead of team-mate Egan Bernal. Vuelta champion Yates clocked 30:26 to win clinch first career time trial ahead of Germany’s Nils Politt (Katusha Alpecin), while Kwiatkowski was third.

1 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:30:26
2 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin 0:00:07
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:00:11
4 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:15
5 Daniel Martinez (Col) EF Education First
6 Egan Bernal (Col) Team Sky
7 Lawson Craddock (USA) EF Education First
8 Tom Scully (NZl) EF Education First 0:00:27
9 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:00:30
10 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
11 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep 0:00:39
12 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:43
13 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data 0:00:44
14 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott
15 Jack Bauer (NZl) Mitchelton-Scott 0:00:45

GC:
1 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 17:23:04
2 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:15
3 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team 0:00:24
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:57
5 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep
6 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:01
7 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:01:05
8 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:01:15
9 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:01:18
10 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:21
11 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:01:35
12 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:36
13 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma 0:01:39
14 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:01:51
15 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:01:52

Felix Großschartner nach solidem Zeitfahren Siebenter im Gesamtklassement bei Paris – Nizza
Auf der heutigen 5. Etappe bei Paris – Nizza stand der Kampf gegen die Uhr auf dem Programm. Das 25,5 km Einzelzeitfahren auf einem leicht welligen Kurs mit einigen kniffeligen Passagen und einem Anstieg zur Mitte der Strecke, fand in Barbentane statt.
Für BORA – hansgrohe ging es heute mit den beiden Klassementfahrern Felix Großschartner, im Vorjahr hervorragender Vierter im Zeitfahren, und Patrick Konrad, um die Gesamtwertung. Der Erste der vom Team aus Bayern ins Rennen ging, war Michael Schwarzmann, der den Kurs in 33:49 absolvierte. Danach rollten Pfingsten, Bennett, Poljanski und Drucker von der Startrampe, gingen aber entspannt in diese Etappe, um Kraft für die kommenden Etappen zu sparen. Als vorletzter BORA – hansgrohe Fahrer startete Patrick Konrad ins Rennen, doch leider erwischte Patrick heute nicht seinen besten Tag. Nach 32:09 Minuten stoppte für den Österreicher die Uhr, dies bedeutete am Ende des Tages Platz 50. Felix nahm das Rennen einige Minuten nach Patrick auf. Großschartner teilte sich seine Kräfte gut ein, passierte die Zwischenzeit mit 1:04 Rückstand, und konnte im zweiten Streckenteil noch zulegen. Mit einer Zeit von 31:24 überquerte der Zeitfahrspezialist die Ziellinie, 58 Sekunden hinter Etappensieger S. Yates. Mit Rang 19 im Tagesergebnis verbessert sich Großschartner damit auf Rang sieben der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Der Kurs ist mir nicht so richtig entgegengekommen, ich bevorzuge eher bergige Zeitfahren, heute war einfach zu flach für mich. Dennoch bin ich zufrieden mit meiner Leistung und den Wattzahlen. Vielleicht habe ich am Anfang zu langsam begonnen, wie auch immer, ich bin auf Rang 7 in der Gesamtwertung, und möchte natürlich weiterhin gute Ergebnisse, hier bei Paris-Nizza, abliefern.“ – Felix Großschartner

„Felix‘ 7. Platz in der Gesamtwertung spiegelt seine super Leistung vom letzten Jahr wider. Wir sind nun in einer guten Ausgangsposition für die letzten, schweren Etappen, bis zum Ziel in Nizza. Zu Platz vier sind es nur 8 Sekunden, aber wir befinden uns in hochkarätiger Gesellschaft. “ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Nils Politt takes first professional victory



Every day in the 33rd Deutschland Tour, Team KATUSHA ALPECIN rider Nils Politt showed more strength and determination in earning the win, finally breaking through for his first professional victory in stage 4 on Sunday in Stuttgart. Politt, 24, has been professional since 2013 and welcomes his first victory.
“It’s unbelievable. I really can’t believe it. I think I will have to watch the race again tomorrow and then maybe I can believe it. I was so close to the win in the last two days when I guess I made some small mistakes. But today I waited a little bit longer to go at 200 meters to the finish line. I am really, really happy,” said Nils Politt. His sprint win with a time of 4:49:20 (43.03 km/h) came on the 207.5km stage which began in Lorsch.
Politt’s efforts also earned him second place on the final podium for the general classification, six-seconds behind winner Mohorič Matej (Bahrain Merida Pro Cycling Team), who took second on today’s stage.
Politt is a strong time trialist but has evolved into an all-around rider in the past year, most notably with his fine seventh place finish in this year’s Paris-Roubaix. He also was one of four team riders to finish in the 2018 Tour de France, showing his versatility for both one-day races and the grand tours.
After a 10-year absence the Tour of Germany returned to the race calendar this year. Politt noted earlier in the week he remembers coming to the race as a kid and was honored to be able to finally participate in the race on his home soil.
“It’s so nice to have the Tour of Germany back. I am proud to be on the podium here,“ said Politt.
Photos © Getty Images
KATUSHA MEDIA SERVICE
Philippe Maertens
maertens@teamkatushaalpecin.com
+32 492 22 78 96