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Christoph Strasser kämpft um Meistertrikot

Am 18. September fällt in Weitra der Startschuss zu einem ganz besonderen Radevent: Es geht 600 Kilometer rund um Niederösterreich! Mit dabei ist auch der weltweit stärkste Ultra-Radfahrer Christoph Strasser, der zum zweiten Mal das Meistertrikot der Österreichischen Meisterschaften Ultra Solo holen will.

In seiner Karriere hat der Steirer Christoph Strasser alles gewonnen, was es im Ultra-Radsport zu gewinnen gibt: sechs Mal das Race Across America, vier Mal das Race Around Austria (zuletzt vor vier Wochen mit neuem Streckenrekord), er ist Weltrekordhalter über 24h In- und Outdoor, 24h Zeitfahrweltmeister und vieles mehr. Das Race Around Niederösterreich (RAN) ab 18. September stellt für den 37-Jährigen eine Premiere dar. Dort wird auch um Meisterehren gefahren, denn beim Rennen werden zugleich auch die Österreichischen Meisterschaften im Ultra Solo ausgetragen. Diesen Titel holte sich Strasser vor zwei Jahren erstmals bei der Race Around Austria Challenge. „Dieser zweite Titel ist mein großes Ziel. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen, wo ich viele Streckenteile schon kenne. Durch die Covid-Krise wurden leider viele Bewerbe abgesagt. Im Vorjahr wurde das RAN erstmals ausgetragen und hat viel Zuspruch und positives Feedback erhalten. Ich danke den Organisatoren, dass sie das Rennen trotz der Corona-Krise durchziehen“, sagt Strasser.

Das RAN führt nach dem Start in Weitra im Waldviertel über 600 abwechslungsreiche Kilometer und 6.000 Höhenmeter nonstop innerhalb der niederösterreichischen Landesgrenze. „Durch den Termin im September wird es früher dunkel, das heißt es wird bei einer geplanten Fahrzeit von 19 Stunden und dem Start am Abend nicht einmal die halbe Fahrzeit hell sein. Ich habe mich von den Strapazen des Race Around Austria vor wenigen Wochen mittlerweile wieder gut erholt und hoffe, dass ich top-vorbereitet in das RAN starte. Die Konkurrenz wird sehr stark werden. Besonders freue ich mich auf das Aufeinandertreffen mit dem RAA-Zweiten Robert Müller aus Deutschland. Es gibt also ein erneutes Duell auf niederösterreichischem Boden, das ich sehr gerne annehme. Aber nicht nur Müller, der aus seiner sensationellen Langstrecken Premiere sicher viel gerlernt hat und noch stärker sein wird, zählt zu den Top Fahrern. Es sind die besten Langstrecken-Radler Österreichs am Start“, erläutert Strasser.
Strasser überlässt nichts dem Zufall
Christoph Strasser wird bei seinen Bewerben stets von einem erfahrenen Team betreut. Er und sein Team überlassen dabei nichts dem Zufall: Die Schlafzeiten sind genau geplant – wobei beim RAN keine Schlafpause eingelegt wird -, die Kleidungswechsel bei Schlechtwetter, das Beheben von technischen Defekten oder die Nahrungsmittelaufnahme während eines Bewerbes. Alles läuft minutiös geplant ab – „vergleichbar mit einem Formel1-Team, wo man die Zeit meist in der Boxengasse verliert. Wir sind ein eingespieltes Team, das jahrelange Erfahrung hat. Diese wollen wir auch beim RAN wieder ausspielen.“
Genau 50 Solofahrer nehmen das RAN am Wochenende in Angriff. Sechs Kamerateams werden via Live-Stream vom Rennen berichten und auf der offiziellen RAN-Homepage http://www.ran-bike.at gibt es auch ein GPS-Trackingservice. Und natürlich berichtet auch Christoph über seine Homepage und die sozialen Kanäle über das RAN.

http://www.ran-bike.at

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Staatsmeisterschaft Österreich 2020 – Straßenrennen

23.08. Männer Elite: Mattersburg (191,4 km)
1 GÖTZINGER Valentin (KTM GRAZ) 4:24:23
2 FEDERSPIEL Daniel (Team Vorarlberg Santic) +0:01
3 GOGL Michael (NTT PRO CYCLING TEAM) +0:01
4 GRATZER Alexander (KTM GRAZ) +0:01
5 SCHÖNBERGER Sebastian (B&B Hotels – Vital Concept) +0:01
6 STEININGER Fabian (UNION Raiffeisen Radteam Tirol) +0:01
7 GAMPER Florian (Tirol KTM Cycling Team) +0:01
8 HOFER Andreas (Hrinkow Advarics Cycleang) +0:01
9 HAMMERSCHMID Raphael (SPORT.LAND. NIEDERÖSTERREICH) +0:01
10 BAYER Tobias (Tirol KTM Cycling Team) +0:01
11 BRÄNDLE Matthias (ISRAEL START-UP NATION) +0:01

23.08. Frauen Elite: Mattersburg (95,7 km)
1 SCHWEINBERGER Kathrin (DOLTCINI – VAN EYCK SPORT UCI WOMEN CYCLING) 0:40:30
2 RIJKES Sarah (CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
3 WINDISCH Veronika (Team Cookina ARBÖ ASKÖ Graz RLM Stmk.) 0:00:00
4 SCHWEINBERGER Christina (DOLTCINI – VAN EYCK SPORT UCI WOMEN CYCLING) 0:00:00
5 EBERHARDT Verena (RSC ARBÖ Südburgenland) 0:00:00
6 GEHNBÖCK Sylvia (FORMAT RC) 0:00:00
7 STREICHER Hannah (Team d.velop Ladies) 0:00:08
8 SCHOBER Sophie (RC ARBÖ SK Voest) 0:00:08
9 HEIGL Nadja (KTM ALCHEMIST RACING TEAM) 0:00:50
10 SLAVINEC Romana (La Musette Radunion) 0:00:50

Strasser gewinnt Race Around Austria mit neuem Streckenrekord!

Christoph Strasser hat es geschafft und beim Race Around Austria einen neuen Streckenrekord aufgestellt! Nach 3 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten unterbot er seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2014 um dreieinviertel Stunden! Die 2.200 Kilometer lange Strecke rund um Österreich mit insgesamt 35.000 Höhenmetern absolvierte der Steirer mit einer Gesamtschlafzeit von nur 1:05 Stunden und 26,25km/h Durchschnittsgeschwindigkeit!
2014 bis 2016 gewann Christoph Strasser die Solowertung der Extremvariante des Race Around Austria, daneben holte er Siege in allen weiteren Kategorien und kürte sich auch im Rahmen der Challenge zum ersten österreichischen Meister im Ultra-Radfahren. Heute stellte er mit 3 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten einen famosen Streckenrekord auf! Und sogar für die Kirche war der Kraubather zu schnell. Denn nach der offiziellen Zeitnehmung kurz vor dem Zielort St. Georgen im Attergau führen die letzten Kilometer neutralisiert in den Ortskern. Dort lief aber bei Strassers Einfahrt noch die Morgenmesse und wegen des Covid-Protokolls musste Christoph eine knappe Stunde warten, ehe es schließlich auf die Siegerrampe ging!
Beeindruckende Werte
Am Dienstag startete Christoph Strasser in St. Georgen im Attergau in sein erstes Rennen des Jahres seit dem Covid-Lockdown. Das Race Around Austria 2020 war so gut besetzt wie nie zuvor, doch der Kraubather konnte seine ausgezeichneten Trainingsleistungen perfekt auf dem Rad umsetzen und dominierte das Rennen von Anfang an. Auch eine sechsminütige Zeitstrafe durch eine zu späte Startaufstellung vor dem Start brachte ihn und seine Crew nicht aus dem Konzept. „Die durchschnittliche Wattleistung (normalized Power) lag bei 205 Watt und die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 26,25km/h. Es war ein unglaubliches Rennen von ihm, vor allem, wenn man die widrigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen in den letzten beiden Tagen berücksichtigt. Beeindruckend auch seine Schlafbilanz: In den letzten vier Tagen hat Christoph nur zwei reine Schlafpausen mit insgesamt 1:05 Stunden Schlaf eingelegt“, beschreiben sein Trainer Markus Kinzlbauer und Teamchef Flo Kraschitzer, mit dem er den Podcast „Sitzfleisch“ produziert, unisono. Auf Rang zwei liegend passierte der Deutsche Robert Müller zuletzt die Zeitstation Bischofshofen. Dahinter liegt sein Landsmann und Vorjahressieger Rainer Steinberger knapp vor dem Luxemburger Ralph Diseviscourt, der sich kurz nach Innsbruck befindet, an der dritten Stelle.
Strassers Resümee nach der Rekordfahrt
Überglücklich stieg Christoph Strasser nach der Rekordfahrt heute vom Rad. „Es war ein Wahnsinnsrennen und auch für mich selbst eine große Überraschung, dass es so gut gelaufen ist. Die letzten vier Tage waren sehr hart, aber es gab auch sehr viele schöne Momente. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich jemals bei einem Langdistanzrennen so viele Menschen an den Anstiegen angefeuert haben. Sie kamen mit Österreich-Fahnen und standen an der Strecke bei jeder Tages- und Nachtzeit“, beschreibt der frisch gebackene RAA-Sieger. Das Wetter wird er auch noch länger in Erinnerung haben: „Nach große Hitze in den ersten eineinhalb Tagen kam ab dem Glockner der Regen. Es hat eigentlich die letzten zwei Tage nur geregnet, teils heftig in der letzten Nacht. Aber positiv war, dass es vor allem auf den hohen Bergen nicht zu kalt war. Die schwierigste Phase erlebte ich selbst in den letzten beiden Tagen, als der Überraschungsmann Robert Müller, der Zweiter werden wird, ständig Boden gutmachen konnte. Er überholte einen Gegner nach dem anderen. Aber ich wusste bis zum Finish, dass ich ihm im Fall der Fälle noch etwas entgegenzusetzen hätte.“

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Strasser beim RAA auf Rekordkurs – Müller neuer Zweiter

Der Strasser-Express rollt beim Race Around Austria in das Finale. Nach einer Fahrzeit von rund 2,5 Tagen und 1.700 Kilometern in den Beinen hat der Steirer Bludenz und das Faschinajoch hinter sich gelassen. Derzeit liegt Christoph Strasser mit einer Schlafzeit von insgesamt nur 1:05 Stunden klar vor dem neuen Zweiten Robert Müller in Führung. Dahinter rangiert Vorjahressieger Rainer Steinberger.
Christoph Strasser hat die Zeitstation Bludenz und somit rund 1.700 Kilometer passiert. Es warten jetzt noch rund 520 Kilometer auf den Steirer bis ins Ziel in St. Georgen im Attergau. „Es läuft mega! Trotz teilweise starkem Regen seit dem Großglockner ist er die zweite Nacht ohne Schlaf durchgefahren. Nach der Gerlos und dem Kühtai hat er nach der Silvretta Passhöhe Bludenz erreicht. Wegen einer Umleitung rund ums Faschinajoch nutzten wir heute Vormittag die Stehzeit für die zweite Schlafpause. Insgesamt hält Christoph derzeit bei 1:05 Stunden Schlaf und er will jetzt bis ins Ziel durchfahren. Er hatte bisher nur ganz wenige Schwächephasen und ist körperlich in einem Top-Zustand“, analysiert sein Trainer Markus Kinzlbauer.
Streckenrekord rückt näher
Bisher gewann der sechsfache Sieger des Race Across America dreimal das 2.200 Kilometer lange und mit 35.000 Höhenmetern gespickte Race Around Austria. Der vierte Sieg scheint in greifbarer Nähe und auch ein neuer Streckenrekord ist möglich. „Gegen Abend wissen wir mehr, aber Christoph könnte morgen vor Mittag in St. Georgen ankommen. Er lässt sich auch nicht von teils heftigem Regen aus dem Konzept bringen“, sagt Kinzlbauer. Christoph Strasser stellte im Jahr 2014 mit 3 Tage, 14 Stunden, 44 Minuten einen neuen Streckenrekord auf, der morgen wackeln könnte!
Kampf ums Podium
Neuer Gesamtzweiter mit rund fünf Stunden Rückstand ist der Deutsche Robert Müller, der seinen Landsmann und Vorjahressieger Rainer Steinberger auf Rang drei verdrängte. Müller zählte bereits vor dem Rennen zu Christophs ganz großen Favoriten. Der starke Bergfahrer gewann 2017 die Bergwertung der Oberösterreich-Rundfahrt und ist seit vielen Jahren erfolgreicher Elite-Fahrer. Wegen der Corona-Krise sattelte er heuer auf die Langdistanz um.
Alle Informationen rund um das Race Around Austria gibt es auf Christoph Strassers Homepage https://www.christophstrasser.at sowie auf dem Live-Tracker https://race.perfect-tracking.com/race/raa2020/live
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Es wird wieder weitgeradelt – Strasser nimmt das Race Around Austria in Angriff!

Endlich, das monatelange Warten hat ein Ende! Heute startet Christoph Strasser mit dem Race Around Austria (RAA) in seine Saison 2020. Das Rennen mit 2.200 Kilometern und 35.000 Höhenmetern hat es heuer vor allem wegen der starken internationalen Konkurrenz in sich!

Gestern begann mit dem Race Around Austria in St. Georgen im Attergau das längste und härtestes Ultraradrennen Europas, das im Einzelzeitfahrmodus gefahren wird. Christoph Strasser wird am Dienstag, 11. August, um 20:30 Uhr ins Rennen gehen. Nach Monaten des Trainings geht es damit auch für den sechsfachen Gewinner des Race Across America Christoph Strasser in seinen ersten Bewerb des Jahres. In Bestform und top-motiviert freut sich der Kraubather auf die Rennpremiere 2020: „Mein Trainer Markus Kinzlbauer und ich sind mit meinen Trainingswerten absolut zufrieden. Ich bin so gut in Form wie vor meinen Siegen beim RAAM 2018 und 2019, rein von den Zahlen her sogar eine Spur besser drauf. Das ist angesichts meiner Verletzung vom Jänner schon sehr motivierend. Auf der anderen Seite auch kein Wunder, denn durch die Corona-Phase und den Wegfall sämtlicher Vorträge und Events konnte ich mich voll aufs Training konzentrieren“, eröffnet der Steirer, der von sechs Betreuern unterstützt wird. Nachdem sein großes Ziel, die 1.000 Kilometer binnen 24 Stunden, aufgrund der Krise aufs nächste Jahr verschoben werden musste, war die Suche nach Teammitgliedern keine leichte. „Da mein langjähriger Teamchef Michael Kogler nicht dabei sein kann, übernimmt Flo Kraschitzer die Koordination. Aber alle meines Teams – mein Coach, Physiotherapeut, Sportarzt, Mechaniker und Fotograf – haben RAAM-Erfahrung und ich kann mich zu 100 Prozent auf sie verlassen.“

Das Who-Is-Who der Ultraszene ist am Start
15 Solofahrer werden die „Extreme Distanz“ beim RAA bestreiten. Es sind zwar weniger Starter als in den letzten Jahren dabei, dafür ist die Dichte aber um einiges besser, sagt Strasser: „So ein stark besetztes RAA gab es meines Wissens noch nie. Ganz stark schätze ich den Luxemburger Ralph Diseviscourt ein, der jetzt im Juli mit 915 Kilometern einen neuen 24h-Weltrekord aufgestellt hat. Er wurde auch schon Zweiter beim RAAM und beim RAA und hat viele Ultra-Radennen gewonnen. Der Deutsche Rainer Steinberger ist der Titelverteidiger und stellte im Vorjahr mit 3 Tagen, 21 Stunden eine Top-Zeit auf. Sein Landsmann Robert Müller ist für mich der Geheimfavorit. Er ist seit vielen Jahren erfolgreicher Elite-Fahrer und stieg heuer wegen der Corona-Krise auf die Langdistanz um. Da hat er auch gleich sein erstes Rennen gewonnen. Aus österreichischer Sicht ist Thomas Mauerhofer, der 2018 beim RAAM an dritter Stelle liegend nach einem schweren Sturz aufgeben musste, ein heißes Eisen. Er wurde im Vorjahr auch Dritter und befindet sich auf dem Weg zu alter Stärke.“

Die Ziele des Christoph Strasser
Drei Mal konnte Christoph Strasser bereits die Solo-Wertung gewinnen, daneben holte er sich auch Siege in allen weiteren Kategorien und kürte sich auch im Rahmen der Challenge zum ersten österreichischen Meister im Ultra-Radfahren. „2014 bis 2016 bestritt ich das RAA als Solofahrer und wir hatten Schnee, Hitzewellen, Dauerregen und sogar eine Glockner-Sperre. Es kann hier alles passieren, aber bei milden, trockenen Temperaturen ist eine Zeit von 3 Tagen, 12 Stunden drin. Mein Streckenrekord von 2015 liegt bei 3 Tagen, 14 Stunden, 44 Minuten. Ich möchte ein starkes Rennen fahren und ich werde alles geben. Ich freue mich extrem auf den ersten Wettkampf in diesem Jahr. Sollte der Sieg herausschauen, wäre das für mich eine Draufgabe!“
Neue Podcasts während dem RAA
Die erste Staffeln von Christoph Strassers Podcast „Sitzfleisch“ waren ein nicht zu erwartender Erfolg mit über 23.000 Downloads! Für das Race Around Austria hat sein Team deshalb ein Aufnahmegerät dabei und im Pacecar werden die spannendsten Phasen aufgenommen. „Danach werden wir aufgrund der großen Nachfrage nochmals fünf weitere Episoden gemeinsam mit Flo Kraschitzer produzieren“, sagt Strasser.
Alle Live-Informationen rund um das Race Around Austria werden auch auf Christophs Homepage und seinen sozialen Kanälen gebracht sowie auf www.racearoundaustria.at ein GPS-Trackingservice und vieles mehr.

Start mit Handicap für Christoph Strasser beim RAA
Gestern um 20:36 Uhr startete Christoph Strasser in St. Georgen im Attergau ins Race Around Austria (RAA), sein erstes Rennen im Corona-Jahr 2020. Nach einem Missgeschick vor dem Start fasste er gleich eine Zeitstrafe aus. Doch der dreimalige Gewinner ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen und liegt nach der Zeitstation Drosendorf im Waldviertel nach 400 Kilometern vor dem Titelverteidiger aus Deutschland an der Spitze. Das RAA führt über 2.200 Kilometer und 35.000 Höhenmeter rund um Österreich.

Nicht weniger als 140 Mannschaften bzw. Einzelstarter gingen in den letzten beiden Tagen beim Race Around Austria an den Start. Der vorletzte Fahrer gestern war der sechsfache Gewinner des Race Across America Christoph Strasser, hinter ihm rollte nur noch der deutsche Titelverteidiger Rainer Steinberger von der Rampe. Und genau dort passierte das Missgeschick, wie Teamchef Flo Kraschitzer beschreibt: „Wir waren zu spät bei der Startaufstellung und durch das strenge Covid-Protokoll bekamen wir eine Zeitstrafe von sechs Minuten. Wir wollten Christoph nichts davon erzählen, aber ein Fan an der Strecke hat es ihm zugerufen. Chris nahm es sportlich und meinte, dann müsse er halt um sechs Minuten schneller fahren.“

Das Wetter ist bisher perfekt, die Nacht durchradelte der Steirer ohne Pause bei angenehmen Temperaturen. „Zum Glück blieben die vorausgesagten Unwetter aus und nach der Donaubrücke wechselte ich durch das hügelige Mühlviertel auf das normale Straßenrad“, sagte der Steirer, der noch ergänzt: „Der Start war schneller als erhofft und bisher konnte ich meine Top-Form auf die Straße bringen.“ Nach der letzen Zeitstation in Drosendorf im Waldviertel führt er eine viertel Stunde vor dem deutschen Titelverteidiger Rainer Steinberger, an der dritten Stelle folgt mit einer halben Stunde Rückstand der Luxemburger Ralph Diseviscourt, der jetzt im Juli mit 915 Kilometern einen neuen 24h-Weltrekord aufgestellt hat.

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Salzburgring – Der „Tag des Rades“ Zeitfahren Elite

Tagesschnellster war wie erwartet Topfavorit Patrick Gamper, der als World-Tour-Fahrer aber durchaus Druck verspürt hatte. „Wenn du da als Profi mitfährst, kannst du eigentlich nur verlieren“, erklärte der 23-jährige Tiroler, der sich in 14:45,42 Min. dennoch den Sieg zwei Sekunden vor dem nur 21-jährigen Oberösterreicher Tobias Bayer sicherte. Während bei den Herren also die Youngsters dominierten, setzte sich im Damen-Rennen die Routine durch. Manuela Hartl gewann in 17:16,12 Minuten klar vor Astrid Lamprecht − und das mit stolzen 44 Jahren.


Foto: Gerhard Plomitzer

1. 88 GAMPER Patrick 1997 AUT BORA – Hansgrohe 14:45,42 53,0 km/h
Rd1: 0:05:02,86 Rd2: 0:04:51,80 Ziel: 0:04:50,75

2. 76*BAYER Tobias 1999 AUT Tirol KTM Cycling Tea 14:47,69 [+0:02,27] 52,9 km/h
Rd1: 0:05:04,41 Rd2: 0:04:52,52 Ziel: 0:04:50,75

3. 67 HIRSCHBICHLER Johannes 1993 AUT UNION Raiffeisen Rad 14:52,02 [+0:06,60] 52,6 km/h
Rd1: 0:04:58,38 Rd2: 0:04:56,03 Ziel: 0:04:57,61

4. 54*VERASZTO Maximilian 1999 AUT Tirol KTM Cycling Tea 14:55,39 [+0:09,97] 52,4 km/h
Rd1: 0:05:04,07 Rd2: 0:04:55,73 Ziel: 0:04:55,58

5. 43 RITZINGER Felix 1996 AUT WSA KTM Graz 15:02,53 [+0:17,11] 52,0 km/h
Rd1: 0:05:04,06 Rd2: 0:04:58,35 Ziel: 0:05:00,11

6. 82*WILDAUER Markus 1998 AUT Tirol KTM Cycling Tea 15:03,16 [+0:17,74] 51,9 km/h
Rd1: 0:05:14,25 Rd2: 0:04:56,43 Ziel: 0:04:52,48

7. 89 AUER Daniel 1994 AUT WSA KTM Graz 15:04,17 [+0:18,75] 51,9 km/h
Rd1: 0:05:02,45 Rd2: 0:05:00,38 Ziel: 0:05:01,33

8. 73 HATZ Christopher 1991 GER Hrinkow Advarics Cycl 15:09,20 [+0:23,78] 51,6 km/h
Rd1: 0:05:06,86 Rd2: 0:05:02,71 Ziel: 0:04:59,62

9. 70*SCHMIDBAUER Maximilian 2001 AUT WSA KTM Graz 15:12,41 [+0:26,99] 51,4 km/h
Rd1: 0:05:05,57 Rd2: 0:05:05,00 Ziel: 0:05:01,83

10. 44*LIPOWITZ Florian 2000 GER Tirol KTM Cycling Tea 15:13,76 [+0:28,34] 51,4 km/h
Rd1: 0:05:08,25 Rd2: 0:05:02,44 Ziel: 0:05:03,06

11. 56*KABAS Maximilian 2001 AUT WSA KTM Graz 15:14,90 [+0:29,48] 51,3 km/h
Rd1: 0:05:13,42 Rd2: 0:05:02,15 Ziel: 0:04:59,33

12. 32 HOFER Andreas 1991 AUT Hrinkow Advarics Cycl 15:15,33 [+0:29,91] 51,2 km/h
Rd1: 0:05:12,27 Rd2: 0:05:02,07 Ziel: 0:05:00,98

13. 71 ZOIDL Ricardo 1988 AUT Team Felbermayr Sim 15:17,88 [+0:32,46] 51,1 km/h
Rd1: 0:05:08,88 Rd2: 0:05:03,46 Ziel: 0:05:05,53

14. 36 KUEN Maximilian 1992 AUT Team Vorarlberg Santi 15:21,32 [+0:35,90] 50,9 km/h
Rd1: 0:05:11,29 Rd2: 0:05:07,24 Ziel: 0:05:02,79

15. 77 ECHTERMANN Leon 1997 GER Maloja Pushbikers 15:21,95 [+0:36,53] 50,9 km/h

Zoidl und Reichert gewinnen am Rettenbachferner 1. „Hart & Härter“-Challenge


Riccardo Zoidl holte sich mit seinem ersten Tagessieg bei der dreitätigen „Hart & Härter“-Challenge am Rettenbachferner im Ötztal den Gesamtsieg der Premierenveranstaltung, die quer durch Österreich führt. Der ehemalige Ö-Tour-Sieger gewann vor Vorarlberg-Profi Roland Thalmann und dem zweifachen Dritten Jonas Rapp. Bei den Damen sicherte sich Alina Reichert mit ihrem dritten Sieg am dritten Tag souverän den Gesamterfolg.
Der Rettenbachferner im Ötztal, wo sich die höchstgelegene asphaltierte Straße der Alpen befindet, war heute Schauplatz der vorletzten Station von „Österreich dreht am Rad“ (live auf https://k19.at und https://www.eurosport.de) und zugleich das Finale der drei „Hart & Härter“-Challenges. Dort, wo die Deutschland Tour zwei Mal, die Tour de Suisse drei Mal und der Giro d’Italia 1998 einmal endete, krönte sich Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl vom Team Felbermayr Simplon Wels zum Gesamtsieger nach den drei Bewerben am Großglockner, Kitzbüheler Horn und Rettenbachferner. Bei den Damen sicherte sich Alina Reichert den Gesamtsieg.

Vorarlberg Santic-Profi Max Kuen radelte vor der Challenge mit Weltmeisterin Laura Stigger, Thomas Pupp (Teamchef KTM Cycling Team Tirol) und Dominic Kuen, Organisator des Ötztaler Radmarathons, von Innsbruck durch das Ötztal hinauf zum Skistadion am Rettenbachferner. Dort waren auch ÖSV-Skihoffnung Franziska Gritsch, Naturbahnrodel-Weltmeister Gerald Kammerlander und Oliver Schwarz, Geschäftsführer Ötztal Tourismus, zu Gast. Auf dem Ergometer auf 2.675 Metern Seehöhe betätigte sich Ultraradfahrer Patric Grüner vier Stunden lang durch die ganze Sendung.
Zoidl triumphiert souverän
Danach kam es zum Showdown bei der dritten und letzten „Hart & Härter“-Challenges am Rettenbachferner mit 10,9 Kilometern Länge und 1.200 Höhenmetern. Nachdem der zweifache Sieger vom Großglockner und Kitzbüheler Horn Hermann Pernsteiner wegen einer Teamverpflichtung heute nicht mehr starten konnte, war der Weg frei für den zweifachen Zweitplatzierten Riccardo Zoidl. Er zeigte heute in Sölden die beste Leistung und schloss bereits vor der Mautstation auf den vor ihm gestarteten Jonas Rapp (Hrinkow Advarics Cycleang) auf. Zoidl siegte schließlich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,05 km/h 49 Sekunden vor dem Schweizer Roland Thalmann (Team Vorarlberg Santic) und weitere 10 Sekunden vor Jonas Rapp, der auf den letzten beiden Challenges jeweils Dritter wurde.

In der Gesamtwertung der „Hart & Härter“-Challenge siegte Zoidl knappe zwei Minuten vor Jonas und Roland Thalmann. Wels-Profi Stephan Rabitsch belegte vor Vorarlberg Santic-Fahrer Colin Stüssi den vierten Platz. „Es waren drei richtig harte und tolle Tage und ich freue mich sehr über dieses Erfolgserlebnis nach den letzten Monaten. Heute habe ich versucht, relativ rasch Jonas einzuholen, was mir gelungen ist“, resümierte Zoidl.

Reichert gewinnt bei den Damen
Die überragende Fahrerin bei der „Hart & Härter“-Challenge war die Wolkersdorferin Alina Reichert (Union Radrennteam Pielachtal). Mit ihrem dritten Sieg am Rettenbachferner mit einer Zeit von 47:55.9 Minuten siegte sie heute klar vor Pia Hehenwarter (51:49,7 Minuten) und Tina-Berger Schauer (54:54,7 Minuten). Damit sicherte sich Reichert, die 2018 auch die NÖN-Sportlerin des Jahres wurde, die Gesamtwertung der klar vor Tina Berger-Schauer und Pia Hehenwarter.
Morgen Finale von „Österreich dreht am Rad“ von St. Anton nach Bregenz
Nach dem Start von Max Kuen und Friends in St. Anton beginnt das Programm bei der Festspielbühne in Bregenz um 14:00 Uhr. Neben zahlreichen Gästen kommen auch die ÖSV-Athletinnen Katharina Liensberger, Eva Pinkelnig und Lisi Kappaurer. Max Kuen radelt mit ÖSV-Crack Daniel Meier, Snowboard Weltcupgesamtsieger Alessandro Hämmerle und Thorsten Frahm von der Firma ROTOR über den Arlberg in die Vorarlberger Metropole.
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Pernsteiner schafft am Kitzbüheler Horn das Double

2. Start, 2. Sieg – Bahrain-McLaren-Profi Hermann Pernsteiner fährt bei den „Hart & Härter“-Challenges in einer eigenen Liga. Der Niederösterreicher siegte nach dem Großglockner heute auch auf dem Kitzbüheler Horn. Das gleiche Kunststück schaffte bei den Damen auch seine Landsfrau Alina Reichert. Wels-Profi Riccardo Zoidl musste sich erneut mit Rang zwei begnügen, mit Rang drei bot Jonas Rapp von Hrinkow erneut eine starke Leistung.

Kufstein und das Kitzbüheler Horn waren am siebenten Tag der neuen TV-Show „Österreich dreht am Rad“ die Schauplätze – live mitzuverfolgen auf https://k19.at und https://www.eurosport.de. Während Max Kuen mit seinen Friends Nadja Prieling, Peter Gschwendter, Lukas Eberharter und Eurosport-Experte Karsten Migels von Kufstein bis zum Alpenhaus am Kitzbüheler Horn radelten, wurde am steilsten Radberg Österreichs die zweite „Hart & Härter“-Challenge ausgetragen. 41 AthletInnen stellten sich der Herausforderung des maximal 22,3 Prozent steilen und fünf Kilometer langen Anstieges von der Mautstation bis zum Alpenhaus. Die Hauptrolle auf der Rolle hatte heute der armamputierte Marathonspezialist Patrick Hagenaars inne, der wieder vier Stunden am Ergometer schwitzte.

Bei Sonnenschein und perfekten Radtemperaturen folgte die 2. „Hart & Härter“-Challenge aufs Kitzbüheler Horn. Gleich vom Start weg bei der Mautstation drückten die Spitzenfahrer gehörig aufs Tempo. Der Ö-Tour-Zweite Hermann Pernsteiner aus der Buckligen Welt ließ von Beginn an nichts anbrennen und siegte mit einem Respektabstand von 31,7 Sekunden auf Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl (Felbermayr Simplon Wels). Auf Rang drei mit 50,2 Sekunden Rückstand landete wie gestern beim Auftakt am Großglockner Jonas Rapp (Hrinkow Advarics Cycleang). Auf den Plätzen vier und fünf folgten mit Roland Thalmann und Colin Stüssi zwei Vorarlberg Santic-Profis.

Hermann Pernsteiner freute sich nach seinem zweiten Sieg binnen 24 Stunden: „Es war sehr hart. Ich habe versucht einen guten Rhythmus zu finden. Nach diesen zwei tollen Tagen am Großglockner und am Kitzbüheler Horn spüre ich, dass noch ein paar Prozente fehlen. Jetzt heißt es gut erholen für den nächsten Trainingsblock in der Höhe.“ Sehr zufrieden zeigte sich auch Riccardo Zoidl: „Hermann hat heuer schon einen fixen Rennkalender, ist voll darauf fokussiert und war jetzt einige Male in der Höhe. Das geht mir ab. Aber ich bin absolut zufrieden mit meiner Leistung heute.“

Reichert gewinnt erneut bei den Damen
Wie bei beim Challenge-Auftakt gestern am Großglockner heißt auch heute am Kitzbüheler Horn die Siegerin Alina Reichert vom Team Union Radrennteam Pielachtal. Die Niederösterreicherin siegte mit einer Fahrzeit von 27:58.3 Minuten vor ihrer Teamkollegin Pia Hehenwarter (30:55.1 Minuten). Dritte wurde die Auftaktzweite Katharina Machner (La Musette Cycling Austria) mit einer Zeit von 31:25.8 Minuten.
Übrigens, von den Bergläufern absolvierte Manuel Innerhofer, der auch gestern am Großglockner gewann, mit einer Siegerzeit das Horn in mehr als beachtlichen 26:03 Minuten!
Morgen Finale „Hart & Härter“-Challenge am Rettenbachferner im Ötztal
Weltmeisterin Laura Stigger wird beim morgigen Finale der „Hart & Härter“-Challenge die Teilnehmer von Sölden hinauf zum Rettenbachferner, der höchsten Alpenstraße Europas, anfeuern. Während Hermann Pernsteiner wegen einer Teamverpflichtung nicht mehr dabei sein kann, zählt damit Wels-Profi Riccardo Zoidl zu den großen Sieganwärtern über die 10,9 Kilometer und 1.200 Höhenmeter im Ötztal. Der Start erfolgt ab 17:00 Uhr.

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Pernsteiner gewinnt die „Hart & Härter“-Challenge am Großglockner

Traumwetter am Großglockner bei der ersten „Hart & Härter“-Challenge der neuen TV-Show „Österreich dreht am Rad“. Einen sportlichen Einstand nach Maß von Heiligenblut bis zum Hochtor feierte Bahrain-McLaren-Profi Hermann Pernsteiner, der sich bei seinem ersten Wettkampf auf der elf Kilometer langen Großglockner Hochalpenstraße gegen Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl (Felbermayr Simplon Wels) und Jonas Rapp (Hrinkow Advarics Cycleang) durchsetzte. Bei den Damen siegte Alina Reichert überlegen und sorgte damit für einen Jubeltag für Niederösterreich.

Die erste von drei Berg-Challenges der neuen TV-Show „Österrich dreht am Rad“ – live mitzuverfolgen auf https://k19.at und https://www.eurosport.de – ist geschlagen. 32 Profis, sechs Damen und zuvor vier Bergläufer nahmen das Rennen in Angriff. Während Vorarlberg Santic-Profi Max Kuen mit Olympiasieger Andreas Prommegger, dem zweifachen Ötztaler Radmarathonsieger Mathias Nothegger und Marathonspezialistin Nadja Prieling eine Stunde zuvor von Heiligenblut über den Großglockner nach St. Johann/Alpendorf radelten, vergoss dort Biathlon-Weltmeister Dominik Landertinger viel Schweiß. Der fünffache Weltcupsieger strampelte vier Stunden für den guten Zweck auf dem Ergometer! Und angefeuert wurde er am Geisterberg von Tormannlegende Otto Konrad, Speed-Ass Miriam Puchner, Skicrosser Adam Kappacher und Olympiasieger Bernhard Gruber.

Pernsteiners Highspeed-Fahrt am Großglockner
Zurück zum ersten sportlichen Bewerb der „Hart & Härter“-Challenges auf den Großglockner, morgen folgt der Showdown am Kitzbüheler Horn und übermorgen im Ötztal auf den Rettenbachferner. Der Bewerb wurde im Einzelzeitfahrmodus ausgetragen mit Abständen von je einer Minute. Von Heiligenblut ging es 11 Kilometer und 900 Höhenmeter bis zum Hochtor. Schon bei der Zwischenzeit lag der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner, der im Vorjahr Gesamt-14. bei der Vuelta wurde, eine knappe halbe Minute vor Riccardo Zoidl. Im Ziel hatte der Niederösterreicher mit einer Fahrzeit von 32:43 Minuten 48 Sekunden Vorsprung auf Zoidl. Mit 1:22 Minuten Rückstand wurde Hrinkow-Profi Jonas Rapp Dritter, auf Rang vier folgte der Schweizer Bergspezialist Roland Thalmann von Vorarlberg Santic. Sehr zufrieden zeigte sich Pernsteiner nach seinem Sieg, wo er den Glockner mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 20 km/h bewältigte: „Es hat sehr weh getan. Ich wusste nicht, wie ich mir das Rennen einteilen soll, aber die Werte waren super. Ich denke, dass ich für die weiteren Saisonhöhepunkte auf einem guten Weg bin.“ Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl zollte dem Sieger Respekt: „Hermann war heute einfach der Bessere, das habe ich schon bei der Zwischenzeit bemerkt. Oben hinaus war starker Gegenwind. Ich hoffe, dass ich morgen am Kitzbüheler Horn die Revanche schaffe!“

Ex-Mountainbikerin Reichert gewinnt bei den Damen
Mit einer Zeit von 43:28.2 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit siegte Alina Reichert (Union Radrennteam Pielachtal) bei den Damen. Die NÖN-Sportlerin des Jahres 2018 aus Wolkersdorf triumphierte überlegen vor Katharina Machner (49:25.4 Min.) und Julia Ganterer (49:40.2 Min.)

Morgen 2. „Hart & Härter“-Challenge am Kitzbüheler Horn
„Österreich dreht am Rad“ übersiedelt morgen in die Sportstadt Kitzbühel, wo die „Hart & Härter“-Challenge von der Mautstation Kitzbüheler Horn bis zum Alpenhaus um 17:30 Uhr gestartet wird. Auf die Profis warten fünf harte Kilometer mit einer Maximalsteigung von 22,3 Prozent. Max Kuen startet morgen seine touristische Fahrt in Kufstein und fährt dann mit Nadja Prieling, Peter Gschwendter und Lukas Eberharter ebenfalls aufs Kitzbüheler Horn.

Ergebnisse „Hart & Härter“-Challenge am Großglockner
Damen
1 13 Alina REICHERT AUT Union Radrennteam Pielachtal 43:28.2 +0.0 15.2 km/h
2 8 Katharina MACHNER AUT La Musette Cycling Austria 49:25.4 +5:57.2 13.4 km/h
3 11 Julia GANTERER AUT La Musette Cycling Austria 49:40.2 +6:12.0 13.3 km/h
4 7 Tina BERGER-SCHAUER AUT Union Radrennteam Pielachtal 50:33.2 +7:05.0 13.1 km/h
5 12 Hannah STREICHER AUT D.velop Ladies 52:55.9 +9:27.6 12.5 km/h
6 10 Pia HEHENWARTER AUT Union Radrennteam Pielachtal 1:02:38.5 +19:10.2 10.5 km/h
Herren
1 42 Hermann PERNSTEINER AUT Bahrain McLaren 32:43.0 +0.0 20.2 km/h
2 41 Riccardo ZOIDL AUT Team Felbermayr Simplon Wels 33:31.7 +48.7 19.7 km/h
3 32 Jonas RAPP AUT Hrinkow Advarics Cycleang 34:05.9 +1:22.8 19.4 km/h
4 40 Roland THALMANN SUI Team Vorarlberg Santic 34:45.0 +2:02.0 19.0 km/h
5 36 Colin STÜSSI SUI Team Vorarlberg Santic 35:27.5 +2:44.4 18.6 km/h
6 34 Stephan RABITSCH AUT Team Felbermayr Simplon Wels 35:38.0 +2:54.9 18.5 km/h
7 31 Florian LIPOWITZ GER Tirol KTM Cycling Team 35:52.2 +3:09.2 18.4 km/h
8 39 Tobias BAYER AUT Tirol KTM Cycling Team 35:52.9 +3:09.9 18.4 km/h
9 25 Stefan PÖLL AUT Sport.Land. Niederösterreich 36:07.9 +3:24.9 18.3 km/h
10 24 Moran VERMEULEN AUT Team Felbermayr Simplon Wels 36:15.4 +3:32.4 18.2 km/h

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Höhentraining im Ötztal von Sagan & Co zur Vorbereitung auf Tour de France, Giro und Vuelta


Zweieinhalb Wochen lang gastierten die Radprofis des deutschen Spitzenteams BORA – hansgrohe im Ötztal. Nach der Corona-bedingten Zwangspause freuten sich die Spitzenfahrer rund um Peter Sagan, Rafal Majka und Emanuel Buchmann endlich wieder im Mannschaftskollektiv auf den Sattel zu steigen. Neben konditionellen Challenges wie der Gletscherstraße in Sölden mit 10,5 % durchschnittlicher Steigung über 13,5 Kilometer kamen die gemeinsamen Aktivitäten nicht zu kurz. Auf dem Programm standen etwa Outdoor-Action in der AREA 47 oder ein Besuch der James Bond-Erlebniswelt 007 ELEMENTS.

Ausnahmeleistungen sind im Spitzensport gesetzt, Ausnahmesituationen wie das Corona-Jahr 2020 stellen aber selbst für Weltklasseprofis neue Maßstäbe auf. Im Fall der Radprofis von BORA – hansgrohe bedeutet dies, dass sämtliche Klassiker wie Tour de France, Giro d’Italia oder die Vuelta de Espana erst im Herbst ausgetragen werden. Um nach Monaten des Konditionshaltens im Solomodus wieder als Mannschaft zu trainieren, hielt das UCI-Spitzenteam seinen Saisonauftakt in der Partnerregion Ötztal ab. Ein Tross aus mehr als sechzig Personen, bestehend aus Sportlern, Trainern und Betreuern, nutzten die hervorragenden Verhältnisse im längsten Tiroler Seitental zur Vorbereitung. „Ich bin glücklich, endlich wieder mit meinen Teamkollegen draußen auf dem Rad unterwegs sein zu können. In der Zwangspause habe ich viel Zeit mit meinem Sohn verbracht“, blickt Dreifachweltmeister Peter Sagan auf die vergangenen Monate zurück. Der gebürtige Slowake begeisterte seine weltweiten Fans mit einem Video aus Sölden. Darin zu sehen ein Wheelie auf dem Rennrad. Der Clip erreichte innerhalb weniger Tage 1,5 Millionen Aufrufe in den sozialen Medien.

Sicherheitskonzept
Wie in anderen Sportarten üblich, wurde ein teaminternes Corona-Protokoll entwickelt, das die sichere Durchführung gewährleistete und unter anderem darin bestand, die Fahrer in Gruppen aufzuteilen. „Ich bin wirklich froh, dass alles so gut geklappt hat. Die Bedingungen waren perfekt, unser Konzept hat sich bewährt und das angestrebte Trainingspensum ließ sich hervorragend umsetzen. Das Wichtigste ist aber, wie sehr sich unsere Fahrer gefreut haben, wieder zusammen und unter normalen Bedingungen zu trainieren“, resümiert ein zufriedener Ralph Denk, Teammanager von BORA – hansgrohe nach dem Trainingsaufenthalt im Ötztal. In die gleiche Kerbe schlägt auch der deutsche Radprofi Emanuel Buchmann, der mit seiner außergewöhnlichen Charity-Aktion, einer „Everest Challenge“ im Ötztal bereits Ende Mai für Furore sorgte. „Dieses Camp war ein wirklich wichtiger Schritt zur Vorbereitung auf die kommende Saison. Wir haben viele Umfänge, aber auch einiges an Qualität trainiert. Die Rennen können also kommen“, blickt Buchmann den großen Radklassikern freudig entgegen. Ebenso positiv gestimmt ist Ausdauertrainer Dan Lorang, der auch Olympiasieger und Triathlet Jan Frodeno zu seinen Schützlingen zählt: „Wir konnten unser Training sehr gut durchziehen. Die Basis für den Wiedereinstieg in die Saison ist nun gelegt.“

Sportliche Gipfeltreffen
Neben intensiven Trainingseinheiten standen abseits der Ötztaler Rennradstrecken auch noch andere Erfahrungen und Begegnungen auf dem Programm. Echtes Agenten-Feeling erlebte das Team von BORA-hansgrohe beim Besuch der James Bond-Erlebniswelt 007 ELEMENTS am Gipfel des Gaislachkogls in Sölden auf 3.048 m. Hoch hinaus, nur auf anderem Terrain, ging es in der AREA 47. Der Gang durch den Hochseilgarten in 27 Metern Höhe stellte selbst für geeichte Radprofis einen Schritt aus der persönlichen Komfortzone dar. Ski- trifft Zweiradstar. So lässt sich das spontane Treffen des deutschen Alpin-Aushängeschilds und Kitzbühel-Siegers Thomas Dreßen mit Peter Sagan beschreiben. Gleiches gilt für den gemeinsamen Ausflug des Slowaken mit dem heimischen Nachwuchsstar Laura Stigger auf die Trails der BIKE REPUBLIC SÖLDEN. Auch auf dem Downhillbike und beim Springen wusste Sagan „bella figura“ hinzulegen. Für Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus, stellt das Trainingslager von BORA – hansgrohe einen wichtigen Impuls dar: „Unsere hervorragende Infrastruktur und Gastfreundschaft sind die elementare Basis. Darüber hinaus freut es mich besonders, dass das Team uns in so sensiblen Zeiten das Vertrauen geschenkt hat. Wir haben die Rahmenbedingungen geschaffen, dass sich die Mannschaft bei uns im Ötztal sicher vorbereiten konnten.“

Honorarfreie Fotos:
– Bilder vom Team BORA – hansgrohe im Ötztal
Fotos (Druck) und Texte: www.oetztal.com/bike
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Mörbisch als Promi-Auftakt von „Österreich dreht am Rad“


Gestern erfolgte auf der Festspielbühne in Mörbisch der Startschuss zur neuen TV-Show „Österreich dreht am Rad“. Dabei geht es bis 10. Juli quer durch Österreich über 1.500 Kilometer zur Festspielbühne nach Bregenz. Viele Prominente, wie Leo Hillinger, Sport Austria-Präsident Hans Niessl, die Intendanten Daniel Serafin und Peter Edelmann, die Kickbox-Weltmeisterin Nicole Trimmel sowie die Radprofis Max Kuen, Matthias Krizek und Matthias Brändle sorgten für einen fulminanten Start der Show, die täglich Live auf https://k19.at sowie auf eurosport.de mit zahlreichen Interviews und touristischen Einspielern zu sehen ist.

Österreich dreht am Rad ist keine Sportveranstaltung im herkömmlichen Sinne, sondern ein Eventerlebnis als TV-Show. Täglich steht ein anderer Ort in Österreich im Mittelpunkt. Zahlreiche Radprofis, wie Matthias Brändle, Hermann Pernsteiner oder Riccardo Zoidl, und mehr als 100 weitere Protagonisten, wie Dominik Landertinger, die Ex-Skispringer Andreas Goldberger und Martin Koch, Paralympicssieger Thomas Geierspicher, Ex-Fußballer Otto Konrad, Ski-Ass Katharina Liensberger oder der Nordische Kombinierer Bernhard Gruber, wirken auf und abseits des Rades mit. Der Auftakt der Show erfolgte heute in Mörbisch am Neusiedler See mit einer Radausfahrt von Vorarlberg-Profi Max Kuen mit René Haselbacher, die dem Starwinzer Leo Hillinger, der sich am Sonntag beim Mountainbiken eine Schulterverletzung zugezogen hatte, auf dessen Weingut einen Besuch abstatteten.

Kultur meets Sport
Das geplante Programm der Seefestspiele in Mörbisch wurde wegen der Corona-Krise heuer abgesagt und durch ein Freiluftkino auf der Seebühne ab dem 7. August 2020 ersetzt, wo ausgewählte Kinothits und Filmklassiker gezeigt werden. Das neue kulturelle und sportliche Angebot rückten auch Sport Austria-Präsident und Ex-Landeshauptmann Hans Niessl, Peter Edelmann (Intendant der Festspiele) sowie Daniel Serafin, Intendant der Kulturbetriebe Esterhazy, in den Vordergrund. Zudem strampelte sich die achtfache Kickbox-Weltmeisterin Nicole Trimmel auf der TV-Bühne am Ergometer ab, ehe am Nachmittag zahlreiche Rad-Cracks ein kurzes Einzelzeitfahren bewältigten. „Das Burgenland ist ja als Flachland verschrien, aber die 2 Kilometer lange Strecke hatte es in sich“, sagte Johannes Hessenberger, der Veranstalter des 29. Neusiedler See Radmarathons, der auf den 25. Oktober 2020 verschoben wurde.

Übrigens, die schnellste Zeit beim 3,9 Kilometer langen Einzelzeitfahren mit 100 Höhenmetern erzielte der ehemalige Stundenweltrekordhalter Matthias Brändle aus Vorarlberg von der WorldTour-Mannschaft Israel Cycling Academy. Er siegte 10 Sekunden vor dem Deutschen Leon Echtermann (Maloja Pushbikers) und eine knappe Sekunde dahinter landete Matthias Krizek (Felbermayr Simplon Wels) an der dritten Stelle. Beste Dame wurde die Kärntnerin Anita Zankl, die sogar Ex-Profi René Haselbacher hinter sich ließ.

Foto: Gerhard Plomitzer

Leon Echtermann, Foto: Gerhard Plomitzer

Brändle siegt bei der bergigen „Flachland-Challenge“
„Erstmals freut es mich, dass die Veranstalter hier etwas tolles für den Radsport machen und die Community wieder zusammenbringen. Der erste Formtest ist geglückt, auch wenn ich bei dieser „Flachland-Challenge“ das Flachland vermisst habe. Es war wieder mal sehr cool, nach Monaten wieder einmal gegen richtige Gegner anzutreten. Ich wünsche der Veranstaltung bis 10. Juli alles gute und ich selbst werde am letzten Tag von St. Anton nach Bregenz wieder dabei sein“, sagte Brändle nach der Hitzeschlacht in Mörbisch.
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