Schlagwort-Archive: ÖRV

Von Cles bis nach Lienz: Bei der Tour of the Alps 2022 stehen die Berge im Mittelpunkt

Die 45. Ausgabe der Tour of the Alps, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht, wurde heute in Mailand der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Auch im nächsten Jahr wartet die grenzüberschreitende Rundfahrt mit fünf kurzen, aber spektakulären Etappen in den Euregio-Gebieten Trentino, Südtirol und Tirol. Die letzten beiden Tagesabschnitte führen nach Osttirol.

Hoch hinaus zu wollen, gehört seit jeher zur DNA der Tour of the Alps – allein der Payoff #LiveUphill, der hinter dem mehrtägigen Etappenrennen steht, ist ein deutlicher Beleg dafür. Im Rahmen der offiziellen Präsentation in Mailand unterstrichen die Macher der TotA, dass sich die Rundfahrt auch im Jahr 2022 ihrer Linie treu bleibt und auf bewährte Erfolgsmittel setzt. So wartet bei der 45. Ausgabe der Tour of the Alps auf alle Radsport-Fans ein spannendes Event voller Emotionen, das durch die schönsten Ortschaften der Euregio-Gebiete Trentino, Südtirol und Tirol führt.

Die Veranstalter des G.S. Alto Garda enthüllten etwas mehr als sechs Monate nach dem Triumph des Briten Simon Yates den Streckenverlauf der Rundfahrt, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht. An den fünf Tagen wird sich erneut die Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene in der Alpenregion ihr Stelldichein geben. Waren bei der diesjährigen Ausgabe der TotA 13 World-Tour-Teams am Start, sollen im kommenden Jahr genauso viele oder gar mehr Weltklasse-Mannschaften in den Euregio-Gebieten in den Sattel steigen.

Fünf Etappen, 719 Kilometer und 13.750 Höhenmeter: Das sind die Eckdaten, die in der ehrwürdigen „Sala Buzzati“ in Mailand allen anwesenden Stakeholdern sowie der breiten Öffentlichkeit, die sich via Livestream zugeschaltet hatte, präsentiert wurden. Die Zahlen versprechen einmal mehr technisch anspruchsvolle Anstiege und spektakuläre Etappen – zwei Charakteristika, welche die Tour of the Alps seit mittlerweile vielen Jahren auszeichnen.
Besonders erwähnenswert: Für das Fahrerfeld geht es bei keinem der vielen Anstiege über 2.000 Meter hoch – außerdem sind die fünf Etappen zwar selektiv, aber relativ kurz (das längste Teilstück der TotA 2022 ist 159 Kilometer lang). Hinzu kommt, dass an den fünf Tagen zwischen Ende und Start der einzelnen Etappen nur 30 Kilometer zurückgelegt werden müssen. Gestartet wird die Rundfahrt am 18. April in Cles im Trentino, am 22. April geht sie schließlich in Lienz in Osttirol zu Ende. Radsport-Begeisterte aus aller Welt dürfen sich schon jetzt auf hochklassige Duelle inmitten der schönsten Landschaften der Euregio-Gebiete freuen.

Theurl: Die Saat ist aufgegangen
Dass sich dieses Radsportgroßereignis so prominent in Osttirol abspielen wird ist kein Zufall. TVB-Obmann Franz Theurl hat dazu bereits 1994 einen Grundstein gelegt, als er eine Etappe des Giro d`talia nach Lienz holte und dabei auch die ersten Kontakte zum Giro del Trentino – der Vorgängerveranstaltung der Tour of the Alps – geknüpft hat. Seit 1995 wurde in den folgenden Jahren elf Etappen des zweitbedeutendsten Radsportereignis Italiens nach Osttirol geholt. Dabei entwickelte sich eine tiefe Freundschaft mit dem ausrichtenden Verein G.S. Alto Garda. „Es war unsere Zielsetzung, den Giro del Trentino auf die gesamte Europaregion Tirol auszudehnen und dabei mehr mediale Aufmerksamkeit und auch finanziell ein besseres Fundament zu erreichen. In Zusammenarbeit mit der Tirol Werbung ist diese Zielsetzung auch gelungen und daraus entstand die Tour of the Alps, die in der momentanen Erscheinung und Professionalität meine Erwartungen übertroffen hat“, erläutert Franz Theurl.

Für den TVB-Obmann hat der neue Tourdirektor Maurizio Evangelista eine sensationelle Aufbauarbeit geleistet und der Veranstaltung einen Auftritt verliehen, der auch an die Qualität eines Giro d`Italia anschließen kann. „War es früher die Landeshauptstadt Trient, in der die Präsentation vom Giro del Trentino erfolgte, so fand diese heute in Mailand statt, um alle wichtigen Medien der Radsportszene erreichen zu können“, ergänzt Theurl, der übrigens nicht nur den italienischen Ehrentitel Cavaliere trägt, sondern auch neben Radsportlegenden, wie Francesco Moser und Gino Bartali, mit dem Preis „Ciclismo vita mia“ ausgezeichnet wurde. Übrigens, zuletzt war die Tour of the Alps 2018 in Lienz zu Gast!

Homepage: https://www.tourofthealps.eu

DIE ETAPPEN IM ÜBERBLICK: 719 KILOMETER UND 13.750 HÖHENMETER

Montag, 18. April
1. Etappe: Cles – Fiera di Primiero, 159 km
Höhenunterschied: 2.950 m
Schwierigkeit: ***

Dienstag, 19. April
2. Etappe: Fiera di Primiero – Lana, 153 km
Höhenunterschied: 3.200 m
Schwierigkeit: ***

Mittwoch, 20. April
3. Etappe: Lana – Niederdorf, 149 km
Höhenunterschied: 2.900 m
Schwierigkeit: ****

Donnerstag, 21. April
4. Etappe: Niederdorf – Kals am Großglockner, 142 km
Höhenunterschied: 2.400 m
Schwierigkeit: ****

Freitag, 22. April
5. Etappe: Lienz – Lienz, 116 km
Höhenunterschied: 2.300 m
Schwierigkeit: ***

Hoch hinaus zu wollen, gehört seit jeher zur DNA der Tour of the Alps – allein der Payoff #LiveUphill, der hinter dem mehrtägigen Etappenrennen steht, ist ein deutlicher Beleg dafür. Im Rahmen der offiziellen Präsentation in Mailand unterstrichen die Macher der TotA, dass sich die Rundfahrt auch im Jahr 2022 ihrer Linie treu bleibt und auf bewährte Erfolgsmittel setzt. So wartet bei der 45. Ausgabe der Tour of the Alps auf alle Radsport-Fans ein spannendes Event voller Emotionen, das durch die schönsten Ortschaften der Euregio-Gebiete Trentino, Südtirol und Tirol führt.
Die Veranstalter des G.S. Alto Garda enthüllten etwas mehr als sechs Monate nach dem Triumph des Briten Simon Yates den Streckenverlauf der Rundfahrt, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht. An den fünf Tagen wird sich erneut die Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene in der Alpenregion ihr Stelldichein geben. Waren bei der diesjährigen Ausgabe der TotA 13 World-Tour-Teams am Start, sollen im kommenden Jahr genauso viele oder gar mehr Weltklasse-Mannschaften in den Euregio-Gebieten in den Sattel steigen.

Fünf Etappen, 719 Kilometer und 13.750 Höhenmeter: Das sind die Eckdaten, die in der ehrwürdigen „Sala Buzzati“ in Mailand allen anwesenden Stakeholdern sowie der breiten Öffentlichkeit, die sich via Livestream zugeschaltet hatte, präsentiert wurden. Die Zahlen versprechen einmal mehr technisch anspruchsvolle Anstiege und spektakuläre Etappen – zwei Charakteristika, welche die Tour of the Alps seit mittlerweile vielen Jahren auszeichnen.
Besonders erwähnenswert: Für das Fahrerfeld geht es bei keinem der vielen Anstiege über 2.000 Meter hoch – außerdem sind die fünf Etappen zwar selektiv, aber relativ kurz (das längste Teilstück der TotA 2022 ist 159 Kilometer lang). Hinzu kommt, dass an den fünf Tagen zwischen Ende und Start der einzelnen Etappen nur 30 Kilometer zurückgelegt werden müssen. Gestartet wird die Rundfahrt am 18. April in Cles im Trentino, am 22. April geht sie schließlich in Lienz in Osttirol zu Ende. Radsport-Begeisterte aus aller Welt dürfen sich schon jetzt auf hochklassige Duelle inmitten der schönsten Landschaften der Euregio-Gebiete freuen.

An der Präsentation der Tour of the Alps nahmen Maurizio Rossini (Geschäftsführer Trentino Marketing), Andreas Tschurtschenthaler (Leiter PR & Events IDM Südtirol), Thomas Rohregger (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Botschafter Radland Tirol), Giacomo Santini (Präsident G. S. Alto Garda), Maurizio Evangelista (General Manager Tour of the Alps) und Pier Bergonzi (Vizedirektor Gazzetta dello Sport) teil. Auf die Streckenführung der nächsten Ausgabe der grenzüberschreitenden Rundfahrt gingen Bernhard Eisel (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Experte für Eurosport und GCN), Francesco Moser (Straßenrad-Weltmeister von 1977), Giuseppe Martinelli (Sportdirektor Astana-Qazaqstan) sowie Alberto Volpi (Sportdirektor Bahrain Victorious) genauer ein.

DIE TOUR OF THE ALPS ALS PARADEBEISPIEL FÜR FUNKTIONIERENDE ZUSAMMENARBEIT

Da die Tour of the Alps 2022 ihren fünften Geburtstag feiert, ist die kommende Ausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens nicht irgendeine Ausgabe, sondern eine ganz besondere. Fünf Jahre ist es mittlerweile her, seitdem das Projekt TotA in die Fußstapfen der Trentino-Rundfahrt trat und damit die erfolgreiche Geschichte einer äußerst bedeutenden Sportveranstaltung fortsetzte.
Das Projekt Tour of the Alps ist zwar relativ jung, hat jedoch schon vielerorts seine Spuren hinterlassen. Im Zuge der Rundfahrt wurde nämlich der neue Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) „Euregio Connect“ aus der Taufe gehoben, mit dem die Euregio-Gebiete Tirol, Südtirol und Trentino neue Initiativen in der Welt des Sports fördern wollen, die einen ähnlichen Weg wie die TotA gehen sollen.
Der Erfolg der Tour of the Alps soll sich jedoch keineswegs auf die Welt des Sports beschränken. Ziel des grenzüberschreitenden Etappenrennens ist es nämlich auch, die Menschen der Euregio-Region, die durch dieselbe Geschichte und dieselben Wurzeln miteinander verbunden sind, näher zusammenzubringen und ihnen als Beispiel dafür zu dienen, wie man durch eine funktionierende Zusammenarbeit besser, stärker und schneller vorankommt.

AUFTAKT IM TRENTINO, FINALE IN TIROL: VON CLES GEHT’S NACH LIENZ

Der Auftakt der Tour of the Alps 2022 erfolgt in jener Provinz, in der 2021 das große Finale über die Bühne ging: dem Trentino. Die Rundfahrt wird in Cles, der Heimat des Apfelvermarkters „Melinda“, dessen Logo auch im kommenden Jahr auf dem Trikot des Gesamtführenden abgebildet ist, gestartet. Bevor am Montag, 18. April der Startschuss zur ersten Etappe erfolgt, steht am Sonntagabend die offizielle Eröffnung der TotA auf dem Programm. Die Auftaktetappe ist 159 Kilometer lang und endet in der Trentiner Ortschaft Fiera di Primiero. Auf dem Weg dorthin warten mit dem Passo Brocon und dem Passo Gobbera zwei anspruchsvolle Anstiege, ehe kurz vor dem Ziel der Molaren-Anstieg die Teilnehmer noch einmal aus ihren Reserven lockt – spätestens hier dürfte die Entscheidung um den Tagessieg fallen.

Die zweite Etappe am Dienstag, 19. April führt über 153 Kilometer von Fiera di Primiero nach Lana in Südtirol und hat es vom Start weg in sich: Gleich nach Beginn geht’s hoch zum Rollepass, der mit 1.984 Metern den höchsten Punkt der Tour of the Alps 2022 darstellt. Auf der zweiten Etappenhälfte müssen der Mendelpass und der Gampenpass bezwungen werden, ehe das Fahrerfeld bergab zum Ziel nach Lana gelangt.

Die dritte Etappe am Mittwoch, 20. April wird ausschließlich auf Südtiroler Boden gefahren. Von Lana geht’s über 149 Kilometer ins Pustertal nach Niederdorf, wobei die Anstiege nach Terenten und dem besonders selektiven Furklpass, der von der schwierigeren Seite aus überwunden werden muss, besonders ins Auge stechen.

Im Rahmen der vierten Etappe am Donnerstag, 21. April gelangen die Teilnehmer über das Pustertal nach Osttirol. Das Teilstück beginnt in Niederdorf und endet nach 142 Kilometern in Kals am Großglockner. Nachdem am Kartitscher Sattel und am Gailbergsattel zwei Mal wichtige Punkte für die Bergwertung vergeben wurden und dabei auch ein kurzer Abstecher nach Kärnten gemacht wurde, steht am Ende der Etappe ein zwölf Kilometer langer Anstieg nach Kals am Großglockner auf dem Programm. Der Anstieg enthält zahlreiche Steigungswechsel und mündet am Fuße des höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner.

Die fünfte und letzte Etappe am Freitag, 22. April mit Start und Ziel in Lienz ist mit einer Länge von 116 Kilometern zwar recht kurz, dafür aber umso selektiver. Gleich zwei Mal müssen die Teilnehmer einen Anstieg nach Bannberg hinter sich bringen, ehe im Finale ein Anstieg über drei Kilometer und einer Steigung im zweistelligen Bereich mit Bergwertung in Stronach wartet. Vom Gipfel aus fehlen noch zehn Kilometer bis zum Finish der Tour of the Alps im Zentrum von Lienz: Die ersten fünf Kilometer verlaufen bergab, die letzten fünf Kilometer relativ flach.

DIE TOTA VERRINGERT DIE FAHRTSTRECKEN (UND DAMIT DIE EMISSIONEN)
Im Fahrerfeld punktet die Tour of the Alps nicht nur mit der Streckenführung, sondern auch und vor allem mit den kurzen Fahrtstrecken zwischen den einzelnen Etappen. Diese lassen den Teilnehmern nämlich genügend Zeit, um sich am Ende des Tages von den Strapazen während des Rennens zu erholen und am Morgen vor dem Start die Schönheit der Alpenregion zu genießen.

Schon seit Jahren setzen die Veranstalter des G.S. Alto Garda alles daran, die Fahrtstrecken zwischen den Etappen so kurz als möglich zu halten. Auch deshalb werden die Etappen der Tour of the Alps 2022 immer dort gestartet, wo sie tags zuvor zu Ende gegangen sind. Einzige Ausnahme bildet die Schlussetappe, die nicht in Kals am Großglockner (dem Ziel der vierten Etappe), sondern in Lienz beginnt. Somit müssen an den fünf Tagen zwischen Ende und Start der einzelnen Etappen nur 30 Kilometer zurückgelegt werden.

Mit der Streckenführung kommt die Tour of the Alps den organisatorischen und logistischen Bedürfnissen aller Teams, deren Kalender im Frühjahr rappelvoll ist, besonders entgegen. Außerdem setzt die Rundfahrt mit den kurzen Fahrtstrecken und der damit verbundenen Einschränkung der Emissionen ein wichtiges Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Gleichzeitig wird der Fokus weiterhin auf die Sicherheit aller an der TotA beteiligten Personen gelegt: So sind für die kommende Ausgabe Schutzvorrichtungen vorgesehen, die an den heikelsten Punkten der jeweiligen Etappen positioniert werden sollen. Details zu diesen Vorrichtungen werden in den nächsten Monaten bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen „Vittoria“ wurde ebenso verlängert – damit kann auch bei der 45. Ausgabe auf einen neutralen technischen Dienstleister gezählt werden, in dessen Team mehrere Ex-Profis vertreten sind.

GROSSARTIGE BERICHTERSTATTUNG UND ZAHLREICHE WELTSTARS:
DIE TOTA WIRD DEM PAYOFF #LIVEUPHILL MEHR ALS GERECHT

Obwohl die zurückliegende Ausgabe der Tour of the Alps unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie litt, wurde im Rahmen der Rundfahrt eine Medienpräsenz im Wert von geschätzt 13 Millionen erzielt. Nun wird im Hinblick auf das Jahr 2022 bereits an neuen Ideen gearbeitet, um die Zusammenarbeit mit der Plattform PMG Sport auszubauen.
Geplant sind zweistündige Live-Übertragungen aller Etappen, die in hunderten Ländern rund um den Globus empfangen werden können. Die hochkarätige Liste der teilnehmenden Mannschaften wird im Januar 2022 bekanntgegeben.
Im Rahmen von kurzen Vorstellungsvideos sollen neben den technischen Aspekten der einzelnen Etappen auch die Landschaften der durchquerten Gebiete nicht zu kurz kommen. In diesem Jahr übernimmt diese Aufgabe der ehemalige Rad-Profi und jetzige TV-Experte Bernhard Eisel aus Österreich. Er wird nicht nur die entscheidenden Anstiege und Aufstiege der fünf Etappen unter die Lupe nehmen, sondern auch das Panorama der Alpenregion in ein internationales Schaufenster stellen.
Auf den Online-Kanälen werden zudem laufend Geschichten zum Thema #LiveUphill veröffentlicht, in denen Menschen zu Wort kommen, die entweder im Sport oder Leben vor großen Herausforderungen gestellt wurden und dabei nicht ans Aufgeben dachten, sondern durch harte Arbeit Ziele von enormer Bedeutung erreichten.

DIE STIMMEN:

Tour of the Alps
(BettiniPhoto)

Pier Bergonzi (Vizedirektor Gazzetta dello Sport): Die Tour of the Alps gewinnt Jahr für Jahr an Bedeutung dazu und kann auf internationaler Ebene als Paradebeispiel für ein kurzes Etappenrennen über wenige Tage gesehen werden. Mittlerweile ist die TotA weit mehr als „nur“ ein Härtetest in Hinblick auf die großen Rundfahrten. Die Macher hinter der Veranstaltung überzeugen immer wieder mit einer einwandfreien Organisation – daher bin ich sicher, dass wir uns auch 2022 auf fünf tolle Tage in der Alpenregion freuen können.

Maurizio Rossini (Geschäftsführer Trentino Marketing): Im diesem Jahr leitete die Tour of the Alps eine Sommersaison voller Höhepunkte ein und zeigte damit, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, eine Veranstaltung von großem Kaliber erfolgreich über die Bühne zu bringen. Im Anschluss an die TotA folgten im Trentino weitere sportliche Highlights wie etwa der Giro d’Italia, die Mountainbike-Weltmeisterschaft oder die Straßenrad-Europameisterschaft, die allesamt ohne Probleme stattgefunden haben. Mit dem Cyclocross-Weltcup im Dezember steht in unserer Provinz in diesem Jahr noch ein weiteres Radsport-Event von internationalem Charakter vor der Tür.

Andreas Tschurtschenthaler (Leiter PR & Events IDM Südtirol): Wir Südtiroler danken den beiden Partnergebieten Trentino und Tirol dafür, dass wir an diesem grenzüberschreitenden Radsport-Projekt teilhaben dürfen. Im Sport spielen die Werte Zusammenarbeit und Kooperation seit jeher eine große Rolle – die Tour of the Alps zeigt, wie wichtig diese Werte sind und stellt die Teilnehmer der Rundfahrt als Botschafter dieser Werte in ein internationales Schaufenster. Die TotA kann außerdem als Start der Sommersaison gesehen werden und öffnet den Regionen in einer Zeit, in der aus touristischer Perspektive großes Potenzial steckt, neue Möglichkeiten.

Thomas Rohregger (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Botschafter Radland Tirol): Das Schöne an der Tour of the Alps ist, dass sie auch an jenen Orten und Anstiegen der Euregio-Region Halt macht, die weniger bekannt sind. Wie immer haben wir unsere gesamte Expertise eingesetzt, um eine spektakuläre Rundfahrt mit spannenden Etappen auf die Beine zu stellen, bei der Radsport-Begeisterte rund um den Globus voll auf ihre Kosten kommen.

Bernhard Eisel (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Experte für Eurosport und GCN): Die Tour of the Alps 2022 schickt sich an, ein einzigartiges Spektakel zu werden, das mit anspruchsvollen und gleichzeitig wunderschönen Teilstücken von Cles bis nach Lienz aufwartet. Ich denke, dass viele Fahrer bzw. Fahrertypen ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden können, wobei ausgewiesene Kletterspezialisten wohl die besten Chancen auf das Grüne Trikot haben. Die TotA ist weit mehr als nur ein Formcheck im Hinblick auf den Giro d’Italia: Mittlerweile ist die Rundfahrt ein prestigereiches Event, das auf internationaler Ebene einen beachtlichen Stellenwert einnimmt und das alle Topstars gewinnen wollen.

Giuseppe Martinelli (Sportdirektor Astana-Qazaqstan): Wer glaubt, dass sich die Crème de la Crème der Radsport-Szene in der Alpenregion lediglich den Feinschliff für den Giro d’Italia holen will, hat weit gefehlt. Wer hier nämlich gewinnt, gehört automatisch zum engsten Favoritenkreis bei der Italien-Rundfahrt. Bei der Tour of the Alps 2022 könnten mutige Ausreißer eine entscheidende Rolle spielen: Wird ihnen zu viel Platz gewährt, so könnte das weitreichende Folgen auf die Gesamtwertung haben.

Alberto Volpi (Sportdirektor Bahrain Victorious): Die Tour of the Alps wartet immer wieder mit neuen Überraschungen auf. Die Streckenführung der nächsten Ausgabe ist sehr anspruchsvoll – vielleicht sogar einen Ticken anspruchsvoller als jene aus dem Jahr 2021. Einige Spitzenfahrer werden die TotA nutzen, um ihre Vorbereitung auf die darauffolgenden Rundfahrten abzuschließen, andere hingegen werden alles daran setzen, um am Ende der fünf Tage mit dem Grünen Trikot von der höchsten Stufe des Podests zu jubeln.

Francesco Moser (Straßenrad-Weltmeister von 1977): Die Tour of the Alps dürfte sehr interessant werden – neben einigen bekannten Anstiegen sind auch völlig neue Rampen mit dabei. Die Tagesverfassung der Fahrer oder richtig getimte Angriffe könnten über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Tatsache, dass die Rundfahrt in jedem der drei Gebiete der Euregio-Region stattfindet, stellt einen großen Mehrwert dar und zeigt, dass die Veranstalter den richtigen Werten folgen.

Giacomo Santini (Präsident G. S. Alto Garda): Die Streckenführung, die fünf kurze, aber selektive Etappen mit anspruchsvollen Anstiegen enthält, garantiert ein großes Spektakel mit wenigen Verschnaufpausen. Die Tour of the Alps ist vor wenigen Jahren in die Fußstapfen der Trentino-Rundfahrt getreten und hat die Geschichte dieser traditionsreichen Veranstaltung erfolgreich fortgesetzt. Sie steht für die funktionierende Zusammenarbeit dreier Regionen – diese Zusammenarbeit macht es möglich, weiter zu wachsen und noch größere Ziele für die Zukunft anzuvisieren.

Maurizio Evangelista (General Manager Tour of the Alps): Eine Radsportveranstaltung von dieser Größe zu organisieren ist kein einfaches Unterfangen – vor allem in Zeiten, in denen die Sicherheit und Gesundheit aller beteiligten Personen an erster Stelle steht. Wir versuchen daher, innovativ zu sein und arbeiten bereits an einem neuen Sicherheitsprojekt, dessen Details in den kommenden Monaten vorgestellt werden. Ich glaube, dass die Tour of the Alps mit der Streckenführung der kommenden Ausgabe erneut die richtige Mischung aus Anstrengung und Spektakel gefunden hat. Zwischen den drei Regionen und allen Etappenorten herrscht ein optimales Klima und alle ziehen an einem Strang – diesen fruchtbaren Boden in unserer Euregio-Region wollen wir nutzen, um in Zukunft noch größer zu werden. Im Januar werden wie gewohnt die 22 teilnehmenden Mannschaften der TotA bekanntgegeben. Wir sind zuversichtlich, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Vielzahl an World Tour Teams in der Alpenregion mit dabei sind.

Steirischer Triumph beim Neusiedler See Radmarathon

Marco Marina aus Bad Gleichenberg hat heute den 29. Neusiedler See Radmarathon gewonnen. Er siegte im Sprint vor dem großen Favoriten Johnny Hoogerland. Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Katharina Machner ihren Sieg von 2019. Über 1.600 Teilnehmer sorgten an diesem Wochenende für ein großes Sportfest in Mörbisch am Neusiedler See.
Burgenlands Kulturhauptstadt Mörbisch verwandelte sich an diesem Wochenende zur Sporthauptstadt. Denn es wurde heute beim 29. Neusiedler See Radmarathon, der Mini-Marathon-Variante und gestern beim 10. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren sowie beim 20. Mörbischer Lauftag fleißig geradelt und gelaufen. Insgesamt nahmen rund 1.600 Sportler aus 23 Nationen teil. Und bei den Paarzeitfahrbewerben ging es auch um die österreichischen Meistertitel für Amateure und Masters-Fahrer bei Frauen und Männern.

Hillinger und Hoogerland im Freudentaumel
Traumhaftes Wetter mit viel Sonnenschein begleitete die Teilnehmer bei den Bewerben in Mörbisch am Neusiedler See. Das 26 Kilometer lange Einzelzeitfahren über eine neue Strecke mit 26 Kilometern gewann gestern Martin Geretschnig, seit einigen Jahren der beste Zeitfahrer im Amateurbereich Er siegte 22,7 Sekunden vor Daniel Szalay und nur drei Sekunden dahinter kam Ultra-Radfahrer Christoph Strasser auf den dritten Platz. Bei den Damen siegte Katharina Machner. „Ich war vor dem Start richtig nervös und die neue, technisch anspruchsvolle Strecke bietet alles, was das Zeitfahrherz begehrt. Ein tolles Rennen“, freute sich Geretschnig im Ziel. Insgesamt starteten mehr als 400 AthletInnen bei den Zeitfahrbewerben! Zwei waren darunter, die ihren Erfolg richtig feierten: Star-Winzer Leo Hillinger gewann das Paarzeitfahren mit seinem Partner Johnny Hoogerland mit dem Minimalvorsprung von zwei Sekunden. „Das war einer meiner größten Erfolge“, freute sich Hillinger. Gemütlicher hingegen gingen es andere Prominente, wie die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich oder Ex-Skisprungstar Martin Koch mit ihren Partnern an.

Windiger Dreikampf um den Sieg
Heute fiel um 9:00 Uhr der Startschuss zum 29. Neusiedler See Radmarathon, der bei traumhaften Witterungsbedingungen über 125 Kilometer und 600 Höhenmeter führte. Gleich vom Start weg war das Tempo enorm hoch und es bildete sich eine große Spitzengruppe mit allen Favoriten. Der pannonische Wind machte heute das Rennen extrem schnell und schwer. Immer wieder versuchten sich Fahrer abzusetzten, aber ein rund 30 Mann starkes Spitzenfeld näherte sich Mörbisch am Neusiedler See. Bei Rust, rund zehn Kilometer vor dem Ziel, löste sich dann doch noch ein Trio. Marco Marina, Burkhard Plank vom HILL Racingteam und der große Favorit Johnny Hoogerland, der heuer bereits den Ötztaler Radmarathon gewann, brachten einen knappen Vorsprung ins Ziel. Im Zielsprint war der Steirer Marco Marina, der vor zwei Jahren schon Dritter wurde, nicht zu biegen: „Es war ein brutal schweres und schnelles Rennen. Johnny war heute insgesamt der stärkste Fahrer, aber ich war dann doch noch schneller im Sprint. Ein ganz großer Sieg ist das für mich!“ Hoogerland selbst attackierte immer wieder, kam aber nie entscheidend weg: „Der Sprint ist nicht meine Stärke, Gratulation an Marco zu seinem Sieg.“ Mit einer Siegerzeit von 2:57,09 Stunden wurde der Streckenrekord von 2:51 Stunden um sechs Minuten verpasst.

Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Katharina Machner ihren Sieg im Burgenland von 2019. „Ich hielt lange mit der großen Spitzengruppe, wo sich auch Leo Hillinger befand, mit. Im Ziel lag ich nur sechs Minuten hinter den besten Männern“, freute sie sich im Ziel. Zweite wurde Elisa Winter vor Petra Schönauer.
Positive Bilanz
Seinen dritten Neusiedler See Radmarathon bewältigten heute Organisator Johannes Hessenberger und sein Team mit Bravour: „Wir haben sehr viel Lob bekommen und ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr, wenn der Marathon in die „Champions League“ des Marathonsports aufsteigt“, sagt Hessenberger. Denn im nächsten Jahr wird Mörbisch im größten internationalen Marathon-Netzwerk Gran Fondo UCI World Series dabei sein. „Wir sind damit Teil von rund 25 Events auf fünf Kontinenten, in 21 Ländern und mit insgesamt 75.000 Teilnehmern. Bei uns können sich Amateursportler für die offizielle Marathon- und Zeitfahr-WM der UCI qualifizieren.“ Der Neusiedler See Radmarathon ist der einzige Bewerb im gesamten deutschsprachigen Raum, wo das im nächsten Jahr am 23. und 24. April möglich sein wird!

Alle Ergebnisse: https://events.racetime.pro/de/event/156

Fotos (Druck) und Texte: neusiedlersee-radmarathon.com

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Neusiedler See Radmarathon mit tollem Starterfeld

Nur noch etwas mehr als eine Woche bis zum großen Marathon-Wochenende am Neusiedler See. Am 3. Oktober 2021 steigt der 29. Neusiedler See Radmarathon mit Start und Ziel in Mörbisch. Die Anmeldezahlen steigen und neben dem besten Marathonfahrer Europas sind auch wieder zahlreiche Promis mit dabei. Und erstmals geht es im Burgenland auch um Meisterehren.

Die 29. Auflage des Neusiedler See Radmarathon findet am 3. Oktober statt. Die Strecke führt über 125 Kilometer durch das UNESCO-Weltkulturerbe rund um den Neusiedler See. Im Zuge des Hauptbewerbes geht auch die Mini-Variante für weniger Geübte über 63 Kilometer über die Bühne. Doch nicht nur der Marathontag bietet viele Sportmöglichkeiten für Jedermann, denn das Programm beginnt bereits am 2. Oktober mit dem 20. Mörbischer Lauftag. Neben vielen Bewerben für Kinder und Jugendliche starten um 10:00 Uhr der 5km Genuss- und der 10km Hauptlauf.

Kampf um Meistermedaillen am 2. Oktober
„Die Anmeldezahlen steigen täglich. Derzeit halten wir bei rund 1.300 Teilnehmern. Ich hoffe, dass wir die 1.500er Marke für das Marathonwochenende knacken“, gibt sich Organisator Johannes Hessenberger zuversichtlich. Neben dem Marathon und den Laufbewerben zählen auch die Einzel- und Paarzeitfahrbewerbe am 2. Oktober zu den absoluten Highlights im Programm. Am Samstag beginnen diese Bewerbe um 13:30 Uhr mit Start und Ziel vor der Gemeinde Mörbisch. Die Strecke führt über 26 Kilometer und 200 Höhenmeter. „Hier sind auch Hobbysportler mit normalen Rennrädern herzlich Willkommen, denn es gibt eine separate Rennrad-Wertung. Die Strecke ist nicht allzu lange und eignet sich auch perfekt, um sich für den Marathon am nächsten Tag einzufahren. Besonders freut es mich, dass es bei unseren Paarzeitfahrbewerben auch um die österreichischen Meistertitel für Amateure und Masters Fahrer bei Frauen und Männern geht“, ergänzt Hessenberger.

„Mr. Marathon“ Johnny Hoogerland dabei
Neben vielen Hobbyradfahrern wird auch der Marathonstar der Gegenwart beim Neusiedler See Radmarathon und beim Paarzeitfahren am Vortag antreten: Der gebürtige Niederländer Johnny Hoogerland, der seit einigen Jahren in Kärnten lebt und dort ein Hotel betreibt. Vor kurzem hat der Ex-Profi, der auch schon bei der Tour de France das Bergtrikot trut, mit dem Ötztaler Radmarathon den schwersten Radmarathon im Alpenraum gewonnen und im Juni schlug er auch in Osttirol bei der Dolomitenradrundfahrt sowie beim UCI World Serie Bewerb (wozu auch der Neusiedler See Radmarathon 2022 gehört) in Sarajevo zu. Damit hat der Holländer bereits drei Saisonsiege auf seinem Konto und ist derzeit Europas bester Marathonfahrer. Er wird auch beim Marathon WM-Finale, das eine Woche nach dem Neusiedler See Rad Marathon in Sarajevo stattfindet, als Favorit gehandelt.

Hoggerland bestreitet das Paarzeitfahren gemeinsam mit Star-Winzer Leo Hillinger. Auch die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich sind bei beiden Events dabei. Nach 2019 zum zweiten Mal beim Neusiedler See Radmarathon am Start ist der ehemalige Skiflug-Champ und ORF Co-Kommentator Martin Koch. Und beim Einzelzeitfahren am 2. Oktober tritt wahrscheinlich auch noch der weltbeste Ultraradfahrer Christoph Strasser an, der in diesem Jahr in Zeltweg binnen 24 Stunden mit über 1.000 Kilometern einen fulminanten Weltrekord aufgestellt hat. Fix hingegen ist die Teilnahme von Sportlandesrat Heinrich Dorner und Vertretern des Burgenland Tourismus.

Zu den Corona-Maßnahmen im Zuge der Veranstaltung gilt für alle Teilnehmer aus aktueller Sicht die 3G-Regel.

Neusiedler See Radmarathon im Livestream
Der Marathon am 3. Oktober läuft auch heuer wieder im Livestream, produziert und gestreamed auf K19.at. Die Liveübertragung beginnt um 9:45 Uhr und endet um 12:30 Uhr. Im Zielbereich wird auch eine Vidiwall aufgestellt. Die Zeitfahrbewerbe und Läufe vom Vortag werden zusammengefasst ebenso in der Liveübertragung gezeigt.

neusiedlersee-radmarathon.com

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Kärntner Jubeltag beim 40. Ötztaler Radmarathon

„Ich habe einen Traum“ lautet das Motto des Ötztaler Radmarathons. Der Wahl-Kärntner Johnny Hoogerland hat sich heute den Traum vom Sieg nach einem cleveren Rennen erfüllt! Er siegte vor Hans-Jörg Leopold, einem richtigen Kärntner. Dritter wurde der Italiener Mattia De Marchi. Bei den Damen triumphierte die Deutsche Christina Rausch wie zuletzt 2019. Und eine große Karriere ging heute zu Ende: Der dreifache Ötztaler-Sieger Mathias Nothegger hängt das Rad an den Nagel.

Der Wettergott meinte es gnädig mit den Teilnehmern des 40. Ötztaler Radmarathons. Das prognostizierte „Sauwetter“ blieb zum Glück aus und so starteten heute in Sölden im Ötztal um 6:30 Uhr die 2.751 Teilnehmer bei rund fünf Grad Celsius auf die 238 Kilometer lange Strecke. Die Route führte über die vier Pässe Kühtai, Brenner- und Jaufenpass sowie das Timmelsjoch über 5.500 Höhenmeter. Ursprünglich waren 4.023 Radsportler aus 32 Nationen angemeldet. Doch durch die miserable Wetterprognose mit möglichem Schneefall zogen viele das warme Hotel vor.
Ersatzstrecke beim Jubiläums-Ötztaler – Nothegger beendet Karriere
Durch den Felssturz von letzter Woche führte die Route heuer erstmals nach Oetz über das Haiminger Sattele nach Ochsengarten. Danach ging es weiter auf der Originalstrecke auf das Kühtai. Nachdem sich immer wieder Gruppen mit sämtlichen Favoriten formierten, schafften die beiden Ex-Profis Mattia De Marchi (ITA) und der Belgier Frederic Glorieux einen ersten entscheidenden Vorstoß am Brenner. Sie bauten bis Italien ihren Vorsprung rasch auf rund fünf Minuten aus. Während sich die beiden Spitzenfahrer in bester Form präsentierten, lief es für den dreifachen Ötzi-Sieger Mathias Nothegger gar nicht nach Wunsch. Nach Rückenschmerzen musste der Vorarlberger das Rennen leider vorzeitig beenden: „Bei der Abfahrt vom Kühtai erwischte ich einen Kanaldeckel, dann gab es mir einen Stich im Rücken. Am Brenner ging es dann nicht mehr.“ Und im Anschluss im Studio von K19 kam es dann zu einem sentimentalen Abschied: Der dreifache Ötzi-Sieger Nothegger beendete seine Karriere: „Das hat nichts mit heute zu tun. Den Entschluss habe ich schon im Jänner gefasst!“

Am Jaufenpass gehts rund
Bei den Damen dominierte die letzte Siegerin Christina Rausch aus Deutschland. Am Kühtai setzte sie sich ab und vergrößerte bis zum Jaufenpass ihren Vorsprung auf über eine viertel Stunde. Bei den Männern bekam am 15,5 Kilometer langen Jaufenpass der Belgier Glorieux schwere Beine und musste De Marchi ziehen lassen. Dahinter formierte Johnny Hoogerland und der Vorarlberger Jack Burke die Verfolgung.

Hoogerland gibt Vollgas
De Marchi absolvierte auch als Erster St. Leonhard auf italienischem Boden, wo der 28,7 Kilometer lange Anstieg aufs Timmelsjoch begann. Während sich dahinter mit Hoogerland, Burke und dem Italiener Fabio Cini ein neues Verfolgertrio bildete, wurde beim Führenden der Tritt immer schwerer. Hoogerland attackierte und schloss innerhalb von wenigen Kilometern den Rückstand auf den Italiener. Er holte De Marchi ein und ließ ihn regelrecht gleich stehen.

„Stacheldrahtjohnny“ feiert größten Marathonerfolg seiner Karriere
Der Niederländer Hoogerland, der seit drei Jahren in Velden ein Hotel betreibt, wurde im Jahr 2011 so richtig berühmt. Da bestritt er seine erste Tour de France und eroberte gleich fünf Mal das Bergtrikot! Von der 9. Etappe gingen dann Bilder um die Welt, als er mit Juan Antonio Flecha das Spitzenduo bildete und von eine Begleitfahrzeug abgedrängt wurde. Hoogerland stürzte dabei in einen Stacheldrahtzaun und kämpfte sich danach doch noch ins Ziel. „Seither nennen sie mich eben Stacheldrahtjohnny“, scherzte der 38-Jährige, der vor kurzem auch die Dolomitenradrundfahrt gewann, im Ziel. In seinem unnachahmlichen Stil bewältigte er auch die letzten Kehren am Timmelsjoch und jubelte schließlich in Sölden über den größten Marathonsieg seiner Karriere!

Mit Krämpfen zum Sieg
Im Kampf um die weiteren Podiumsplätze schaffte der Kärntner Ex-Profi Hans-Jörg Leopold kurz vor dem Gipfel des Timmelsjochs noch den Anschluss an den De Marchi. Gemeinsam bestritten sie die Abfahrt in den Zielort, wo sich Leopold im Zielsprint vor De Marchi den zweiten Rang sichern konnte. Aber der große Sieger nach einer Fahrzeit von 7:21,01 Stunden heißt Johnny Hoogerland: „Das war ein super Tag für mich! Schon beim ersten Anstieg habe ich gemerkt, dass ich super Beine habe und ich war nie am Limit. De Marchi war super stark am Jaufenpass und am Timmelsjoch wusste ich, dass ich ihm schnell folgen muss. Die letzten fünf Kilometer waren dann sehr hart, ich bekam noch Krämpfe. Aber das ist so ein sensationeller Sieg für mich, ich habe Gänsehautstimmung.“ Der Zweite Leopold haderte etwas mit der Strecke: „Leider bin ich am ersten Berg zu schnell gefahren, davon habe ich mich bis zum Schluss nicht mehr richtig erholt.“

Der Italiener Fabio Cini wurde Vierter, gefolgt vom starken Robert Petzold und dem Haiminger Fabian Costa. Auch der Tiroler Patrick Hagenaars, dessen linke Hand nach einem Unfall amputiert ist, lieferte mit Rang sieben wieder ein starkes Rennen ab! Eine große Talentprobe lieferte auch der Ötztaler Jonas Holzknecht, der jüngste Teilnehmer, mit Rang 22 nach 7:52 Stunden ab!

Christina Rausch triumphiert erneut bei den Damen
Die Deutsche Christina Rausch war bei den Damen wie zuletzt 2019 nicht zu schlagen. Die Radsportlerin, die im Vorjahr 30.000 Kilometer trainierte, siegte mit 35 Minuten vor der Deutschen Veronika Weiss und der Österreicherin Bianca Somavilla. Bereits am Kühtai setzte sie sich an die Spitze und war nie gefährdet. Der Organisator Dominic Kuen gratulierte heute nicht nur den Siegern, sondern allen Startern: „Wir hatten doch noch so großes Glück mit dem Wetter und wir haben von jedem Teilnehmer ganz tolle Leistungen gesehen. Großer Glückwunsch an Christina, die derzeit fast unschlagbar bei den Frauen ist, und natürlich an Johnny. Ich hatte De Marchi auf der Rechnung, da er sich nach seinem zweiten Platz vor zwei Jahren den Sieg verdient hätte. Aber Johnny ist ein taktisch cleveres Rennen gefahren. Nicht umsonst ist er drei Mal bei der Tour de France mitgefahren.“
Und eine tolle Premiere beim Ötztaler absolvierte auch Ex-Biathlet Dominik Landertinger. Der Weltcupsieger und Weltmeister wurde 190. mit einer Fahrzeit von 9:01.03,3 Stunden.

https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23423

Mehr Fotos auf: https://media.oetztal.com/pinaccess/showpin.do?pinCode=A16q6Zxq409w

Fotos (Druck) und Texte: www.oetztaler-radmarathon.com
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Jubiläumsötztaler nach Felssturz mit Ersatzstrecke

Hart, härter, Ötztaler! Das betrifft in diesem Jahr nicht nur die rund 4.000 StarterInnen des 40. Ötztaler Radmarathons. Auch die Organisatoren sind heuer massiv gefordert: Neben den zusätzlichen organisatorischen Auflagen durch die Corona-Krise führte jetzt auch ein massiver Felssturz zu einer Streckenänderung. Die Startzeit wird auf 6:30 Uhr vorverlegt.

„In diesem Jahr bekommen Veranstalter in ganz Österreich wegen der Corona-Auflagen viele Steine in den Weg gelegt. Bei uns kam jetzt auch noch ein sprichwörtlicher Felsbrocken hinzu. Denn seit Montag blockiert ein solcher die Bundesstraße zwischen Mühlau und Ochsengarten“, sagt Dominic Kuen, Organisator des Ötztaler Radmarathons. Durch diese Blockade der Originalstrecke laufen seither die Gespräche mit den Behörden. Jetzt wurde eine Streckenänderung beschlossen: Die 40. Ausgabe des Ötztaler Radmarathons ist am kommenden Sonntag um zehn Kilometer länger und weist um 250 Höhenmeter mehr auf. Die Route führt über den steilen Haiminger Sattel zum Kühtai. „Unser großer Dank gilt den Behörden, die uns tatkräftig unterstützt haben“, ergänzt Kuen.

Kühle Wetterprognose
4.023 Teilnehmern aus 32 Nationen werden am 29. August 2021 um 6:30 Uhr in Sölden den 40. Ötztaler Radmarathon in Angriff nehmen. Mit 5.500 Höhenmetern über die Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und das Timmelsjoch hat es der Marathonklassiker schon in sich. Die Wetterprognose dürfte von den Startern zusätzlich viel abverlangen, denn auf den hohen Pässen werden kühle Temperaturen vorausgesagt. „Die Sicherheit der Radsportler liegt an oberster Stelle. Wir bitten alle auch genügend warme Kleidung mitzunehmen“, sagt Kuen.

Live-Übertragung
Spannende Storys und Impressionen aus Sölden sowiel live von der Strecke liefert der Ötztaler Radmarathon am Renntag. Von 6.15 Uhr bis 21.30 Uhr können Fans am Bildschirm das Geschehen an den verschiedensten Schauplätzen des Jubiläums-Ötztalers mitverfolgen. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream. Die gesamte Livestrecke wird von K19 mit 15 Kameras, Drohnen, Helikopter und insgesamt 30 Personen produziert. Und das Fahrerbriefing sowie die Vorschau läuft am kommenden Samstag, den 28. August, ab 18:30 Uhr ebenso im Livestream.

Text: www.oetztaler-radmarathon.com

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Ötztaler Radmarathon mit Top-Besetzung!

Gleich neun ehemalige Sieger sind am kommenden Sonntag, den 29. August, neben rund 4.000 Teilnehmern am Start des 40. Ötztaler Radmarathons. Wenn um 6:45 Uhr der Start in Sölden fällt, tummeln sich auch ehemalige Sportgrößen, wie Dominik Landertinger und Thomas Rohregger, im Starterfeld.

Die Ketten sind geschmiert, die Wadeln in perfektem Zustand. Nur noch wenige Tage bis zur 40. Jubiläumsausgabe des Ötztaler Radmarathons, der über 238 Kilometer mit 5.500 Höhenmetern über die Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und das Timmelsjoch führt. Die Jubiläumsauflage des Marathonklassikers der Alpen ist seit Beginn der Corona-Krise auch das erste große grenzüberschreitende Sportevent zwischen Österreich und Italien!

Viele Ex-Sieger am Start
Von den 4.023 Teilnehmern aus 32 Nationen sind 246 Frauen. Die meisten Starter kommen aus Deutschland, gefolgt von Österreich. Neben tausenden Hobbyradsportlern bestreitet auch der ehemalige Spitzen-Biathlet Dominik Landertinger kurz nach seiner Hochzeit die Premiere im Ötztal. Auch Ex-Rundfahrtssieger Thomas Rohregger ist wieder dabei. Zahlreiche ehemalige Ötzi-Sieger stellen sich in Sölden wieder der Herausforderung: An der Spitze der dreifache Gewinner Mathias Nothegger, der auch die letzte Auflage 2019 mit neuem Streckenrekord von 6:47,02 Stunden gewann. Auch die letzte Damensiegerin Christina Rausch startet am Sonntag in Ötztal, ebenso wie Stefano Cecchini, Monika Dietl, Hugo Jenni, der Vierfachsieger Ekkehard Dörschlag, Enrico Zen, Giuseppe Bovo und der Deutsche Bernd Hornetz, mit 48 Jahren der älteste Ötzi-Sieger!

Die Favoriten: Nothegger, Lakata, …
Neben den besten Marathonfahrern aus Italien und Deutschland zählt erneut der Vorarlberger Mathias Nothegger zu den großen Favoriten. Und das, obwohl die gesamte Saison unter keinem guten Stern stand: „Ich gehe mit einem komischen Gefühl in den Ötzi, da die Saison sehr holprig war. Bis März hatte ich eine Bombenform, dann einen schweren Unfall mit Rippenbrüchen und einem Loch in der Lunge; ich musste auf die Intensivstation. Nach dem Arlberg Giro war ich dann noch eine Woche krank. Aber egal, ich freue mich riesig auf diesen Ötztaler!“
Neben dem ehemaligen Tour de France-Starter Johnny Hoogerland aus den Niederlanden, der im Juli die Dolomitenradrundfahrt gewann, muss man auch Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel sowie den vielfachen MTB-Weltmeister Alban Lakata auf der Rechnung haben. Übrigens, Lakata wurde 2017 bei der Premiere des UCI-Rennens Pro Ötztaler 5500 als bester Tiroler 27.! Heuer bestreitet er neben dem Pro Ötztaler 5500 seinen zweiten Ötztaler Radmarathon: „Mein Ziel wäre es, mal ohne gröbere Probleme durchzukommen. Wenn ein Podium dabei rauskommt, wäre ich sehr zufrieden. Wie heißt es so schön, alle guten Dinge sind drei.“

Live-Übertragung
Spannende Storys und Impressionen aus Sölden sowie live von der Strecke liefert der Ötztaler Radmarathon am Renntag. Von 6.45 Uhr bis 21.30 Uhr können Fans am Bildschirm das Geschehen an den verschiedensten Schauplätzen des Jubiläums-Ötztalers mitverfolgen. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream. Die gesamte Livestrecke wird von K19 mit 15 Kameras, Drohnen, Helikopter und insgesamt 30 Personen produziert. Und das Fahrerbriefing sowie die Vorschau läuft am kommenden Samstag, den 28. August, ab 18:30 Uhr ebenso im Livestream.

www.oetztaler-radmarathon.com

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Strasser gewinnt in Dänemark trotz Sturz!

Der neue 24h-Road-Weltrekordhalter Christoph Strasser hat eine erfolgreiche Premiere beim 24h-Rennen Helnaes24 in Dänemark hingelegt. Trotz eines massiven Sturzes in der ersten Runde, wo er viel Zeit verlor, krönte er die erfolgreiche Aufholjagd mit einem Sieg.

Gestern um 10:00 Uhr fiel in Ebberup in Dänemark der Startschuss zum Helnaes24, einem 24h-Rennen, das im Zeitfahrmodus absolviert wurde. Der wellige Kurs verlief über eine 34 Kilometer lange Runde mit 140 Höhenmetern. Im Süden von Fünen ging es von der Stadt Ebberup über den Damm auf die Insel Helnaes und über eine Schleife retour. Viel Wind und teilweise auch Regen waren die ständigen Begleiter.
Sturz in der Anfangsphase
Doch gleich in der ersten Runde passierte das, was keiner will: Der Kraubather Christoph Strasser legte einen Salto hin und kam zu Sturz. Das Rad musste repariert werden und die Schürfwunden wurden von seiner Betreuerin Sabine notdürftig versorgt. Danach begann die Aufholjagd: Nach sechs Stunden Fahrzeit schob er sich vom Ende des Feldes bereits auf den sechsten Rang vor. Er überholte Gegner um Gegner und nach einer Fahrzeit von 24 Stunden fuhr er als Sieger ins Ziel. Und das nach dem schweren Sturz und nebenbei noch fünf platten Reifen.
Viele Abschürfungen – komischer Sturz
Christoph Strasser gewann das Rennen schließlich mit zwei Runden Vorsprung. Er schaffte 29 Runden mit insgesamt 827 Kilometern. Zweiter wurde Jakob Olsen vor Kristian Faerge. „Dieser Sieg schmerzt. Der Sturz war so komisch: Rund zehn Kilometer nach dem Start, ich bretterte mit rund 50km/h über eine Gerade, lag plötzlich etwas auf der Straße und ich konnte nicht mehr ausweichen. Ich machte einen Salto übers Rad und zog mir Abschürfungen an Knie, Hüfte und Rücken zu. Das Rad war ziemlich kaputt und nach 50 Minuten Reparatur konnte ich dann weiterfahren. Ich habe überlegt, ob ich aufgeben soll. Aber dann fuhr ich eine Runde und zum Glück hielt ich bis zum Schluss durch“, beschreibt der Steirer.

„Es war ein extrem hartes Rennen und die Kitesurfer im Meer jubelten über den Wind. Ich freue mich natürlich sehr über den Sieg, aber die nächsten Nächte und die Heimfahrt mit dem Auto werden sicher hart“, fügt der sechsfache Gewinner des Race Across America hinzu.

Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Homepage: www.mr-pr.at

Christoph Strassers nächstes Rennen in Dänemark

Am 17. Juli 2021 schrieb Christoph Strasser Sportgeschichte, als er als erster Radfahrer weltweit binnen 24 Stunden eine Distanz von mehr als 1.000 Kilometern erzielte. Jetzt wurden sämtliche Weltrekorde vom Weltverband WUCA bestätigt und auch das nächste Rennen hat er schon wieder im Visier. Und zwar diesmal im nördlichen Dänemark.

Jetzt ist es offiziell: Der Weltverband der Ultra-Radfahrer hat Christophs Weltrekord vom 17. Juli am Fliegerhorst in Zeltweg offiziell bestätigt. Die drei anwesenden Offiziellen haben eine sehr gründliche Arbeit geleistet und den Weltverband informiert. Neben der neuen 24h Rekordmarke von 1.026,215 Kilometern, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,75 km/h binnen eines Tages entsprach, stellte der Kraubather insgesamt zwölf neue Weltrekorde auf: über 100, 200, 300, 500 und 1.000 Kilometer, 100, 200, 300 und 500 Meilen sowie über 6h, 12h und 24h. „Es hat keine Korrektur an den Auswertungen gegeben. Ein großes Danke an die exakte Arbeit der Offiziellen und meines Teams. Auch wenn ich insgesamt zwölf Weltrekorde brechen konnte, für mich zählt nur, was ich innerhalb der 24 Stunden geschafft habe. Die 1.000 KM-Marke war ein Traum. Die anderen Bestmarken habe ich nie speziell angegriffen. Aber es wäre interessant, wie ein Spezialist für kurze Strecken in 6 Stunden abschneiden würde“, sagt Christoph Strasser.

Nächster Stopp: Dänemark
Da der in Colorado geplante zweite Rekordversuch im September hinfällig ist, da der sechsfache Sieger des Race Across America die 1.000 KM-Marke bereits überschritt, hat Christoph Strasser andere Ziele. „Der geplante Versuch in Colorado in diesem Jahr ist zudem vorbei, da die Reisebeschränkungen von der EU in die USA verlängert wurden. In Zukunft könnte es ein Ziel für mich sein, ob ich auf einer idealeren Strecke in Höhenlage und ohne enge Kurven noch mehr fahren kann. Jetzt habe ich mal als Ersatzprogramm in Dänemark ins Auge gefasst: das „Helnaes24“, ein 24h-Rennen in Dänemark. Die Form stimmt noch immer, ich habe mich von Zeltweg gut erholt und werde ohne Druck das Rennen bestreiten. Das Ziel ist natürlich ganz vorne zu sein. Aber das Rennen ist mit dem 24h-Weltrekordversuch von Zeltweg nicht vergleichbar. Es gibt keine gesperrte Straße, mehr Höhenmeter und kein Betreuerfahrzeug, wodurch ich die Beleuchtung und alles selbst mitnehmen muss. Als Österreicher wäre natürlich das Race Around Austria, das ebenso diese Woche läuft, eine Überlegung gewesen. Aber das war zu kurzfristig und vor allem hätte ich meine Crew so spontan nicht mobilisieren können“, erläutert Strasser.

Morgen bricht Strasser nach Dänemark auf, wo am Samstag (14. August) um 10:00 Uhr der Startschuss zum 24h-Rennen fällt. Der wellige Kurs verläuft über eine 34 Kilometer lange Runde mit 140 Höhenmetern. Im Süden von Fünen geht es von der Stadt Ebberup über den Damm auf die Insel Helnaes und über eine Schleife retour. Gefahren wird im Zeitfahrmodus und ohne Windschatten. Christoph Strasser feiert in Dänemark seine Premiere!

RAD 24 INTRO

Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder

Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Toursimus steigt in UCI-Kategorie auf!

Viele positive Nachrichten gibt es vom größten Radmarathon im Osten Österreichs: Der Neusiedler See Radmarathon steigt im nächsten Jahr in die Gran Fondo World Series des Weltradsportverbandes UCI auf und ist somit der einzige Bewerb in Österreich, wo man sich direkt für die Marathon-Weltmeisterschaften für Amateur- und Hobby-Radfahrer qualifizieren kann! Neben dem Burgenland Tourismus ist auch das Sportpool Burgenland neuer Partner des Veranstalters.

Heuer findet der 29. Neusiedler See Radmarathon, der über 125 Kilometer durch das UNESCO-Weltkulturerbe führt, am 3. Oktober 2021 statt. Am Vortag werden im Start- und Zielort Mörbisch das 10. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren sowie der 20. Mörbischer Lauftag ausgetragen. Die Zeitfahrstrecken führen über 26 Kilometer und ist im Gegensatz zu den vergangenen Austragungen ein spektakulärer Rundkurs mit Start und Ziel vor dem Gemeindezentrum von Mörbisch. „Nach der Corona-bedingten Absage im Vorjahr laufen die Anmeldungen sehr gut. Derzeit haben wir rund 700 Starter für den Marathon und 200 für die Zeitfahrbewerbe“, freut sich Organisator Johannes Hessenberger.

Neusiedler See Radmarathon steigt in die „Champions League“ auf
„Anfang 2019 begannen Gespräche mit der UCI. Der Weltradsportverband ist auf uns zugekommen und hat uns gefragt, ob wir Interesse hätten, dem größten internationalen Marathon-Netzwerk Gran Fondo World Series beizutreten. Hier sind rund 25 Events auf fünf Kontinenten, in 21 Ländern und mit insgesamt 75.000 Teilnehmern vertreten, die sich bei den Veranstaltungen für die offizielle Marathon-WM für Radamateure der Altersklassen 19 Jahre bis Ü70 der UCI qualifizieren können. Für uns ist das eine sehr große Auszeichnung“, freut sich Hessenberger. Der Organisator fügt hinzu, dass die UCI vor allem die Qualität der Organisation und die Strecke des Marathons überzeugten: „Die Lage des Burgenlands mit den angrenzenden Staaten ist sehr gut und wir erwarten zusätzlich mehr als 2.000 Teilnehmer. Die Serie wird auch international sehr gut vermarktet. Die UCI hat sich für uns wegen der Lage und zusätzlich aufgrund des flachen Kurses ausgesprochen. Hier spielt die Taktik eine größere Rolle als bei bergigen Marathons und eine breitere Masse hat die Chance, sich für die WM zu qualifizieren. Ende September wird der Kalender 2022 bei der Elite-WM in Flandern offiziell präsentiert. Wir dürfen aber jetzt schon ankündigen, dass wir im Kalenderjahr 2022 von der UCI nominiert werden.“

Burgenland Tourismus und Sportpool Burgenland neue Partner
Der Neusiedler See Radmarathon soll im nächsten Jahr wieder Ende April stattfinden – so ferne es Corona zulässt. Aber viel Grund zur Freude haben die Organisatoren schon jetzt, da mit dem Burgenland Tourismus und Sportpool Burgenland eine zweijährige Partnerschaft beschlossen wurde. Ein großer Dank gilt hier Sportlandesrat Mag. Heinrich Dorner und Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel. „Es freut mich sehr, dass der Neusiedler See Radmarathon nach dem schwierigen Jahr 2020 wieder planmäßig stattfindet. Und die Teilnahme an der UCI Grand Fondo Serie ist eine große Auszeichnung für das Sportland Burgenland und den Veranstalter. Unser Tourismus wird massiv profitieren, wenn der Marathon internationaler wird“, sagt Sportlandesrat Dorner.

Auch Tourismuschef Tunkel freut sich auf die Kooperation: „Das Radfahren zählt sowohl bei den Touristen als auch bei den Einheimischen zu den beliebtesten Urlaubs- und Freizeitaktivitäten im Burgenland und ist eine wichtige Säule im burgenländischen Tourismus. Aktuell haben wir eine Rad-Offensive gestartet. Wir wollen den Gästen noch mehr bieten – bei der Qualität der Radwege, beim Servicecharakter und bei allen Angeboten rund ums Rad. Veranstaltungen wie der Radmarathon tragen ganz wesentlich zur Attraktivierung des Angebotes in der Region bei und freuen sich großer Beliebtheit!“

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder

Olympic Games Road Race Elite Women – Tokyo 2020

134km

1 KIESENHOFER Anna AUT AUSTRIA 03:52:45
2 VAN VLEUTEN Annemiek NED NETHERLANDS 01:15
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA ITALY 01:29
4 KOPECKY Lotte BEL BELGIUM 01:39
5 VOS Marianne NED NETHERLANDS 01:46
6 BRENNAUER Lisa GER GERMANY 01:46
7 RIVERA Coryn USA UNITED STATES OF AMERICA 01:46
8 CAVALLI Marta ITA ITALY 01:46
9 ZABELINSKAYA Olga UZB UZBEKISTAN 01:46
10 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN DENMARK 01:46
11 DEIGNAN Elizabeth GBR GREAT BRITAIN 01:46
12 GARCIA CAÑELLAS Margarita Victo ESP SPAIN 01:46
13 MOOLMAN-PASIO Ashleigh RSA SOUTH AFRICA 01:46
14 NIEWIADOMA Katarzyna POL POLAND 01:46
15 VAN DER BREGGEN Anna NED NETHERLANDS 01:46

Eurosport-Experte Rolf Aldag über das Straßen-Radrennen der Frauen:

“Der Sieg war sowas von verdient. Sie hat all ihren Mut zusammengenommen und die Startattacke nach Hause gebracht. Dabei hat Anna (Kiesenhofer) auch ein wenig davon profitiert, dass die anderen es ihr nicht zugetraut haben. Für Lisa (Brennauer) hätten wir uns aus deutscher Sicht eine Medaille gewünscht. Mit den Attacken im Zielbreich ist es nicht darauf hinausgelaufen. Die Deutschen sind ein sehr starkes, sehr ambitioniertes Rennen gefahren – waren immer präsent und vorne mit dabei. Am Ende ist Platz sechs sogar ein bisschen unter Wert geschlagen.”

Hoogerland und Somavilla triumphieren bei 33. Dolomitenradrundfahrt

Nach einer einjährigen Unterbrechung aufgrund der Corona-Krise fand heute die 33. Dolomitenradrundfahrt statt. Bei perfektem Radwetter jubelte Johnny Hoogerland über seinen ersten Triumph! „Stacheldrahtjohnny“ bezwang im Sprint Titelverteidiger Simon Schupfer und Alban Lakata. Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Bianca Somavilla ihren Sieg von 2019. Einziger Wermutstropfen: Viele Teilnehmer konnten wegen der Felbertauernsperre leider nicht nach Lienz kommen.

Der Wettergott meinte es heute gut mit den Startern der 33. Dolomitenradrundfahrt in Osttirol. Während es in großen Teilen Österreichs zu teils dramatischen Regenfällen kam, herrschte in Osttirol ideales, bewölktes Radlerwetter mit rund 20 Grad. Um 9:30 Uhr fiel in Lienz der Startschuss zu einem der ältesten Radmarathons Europas, der über 112 Kilometer und 1.860 Kilometer durch das Drau- und Lesachtal wieder zurück in die Sonnenstadt Lienz führte. Zahlreiche Zuschauer und Musikkapellen sorgten gerade im Lesachtal für eine tolle Stimmung. Rund 600 Teilnehmer aus 16 Nationen waren am Start. „Durch die starken Regenfälle und Murenabgänge kamen rund 400 Starter nicht über die gesperrte Felbertauernstraße. Somit hätten wir mehr als 1.000 Starter gehabt“, sagt Organisator Franz Theurl, der aber mit dem Ablauf des Events mehr als zufrieden war. Übrigens, ein ganz besonderer Starter war heuer Isidor Ortner, der im Ehrentrikot seine 33. Rundfahrt in Folge bestritt!

Spannung pur bei den Herren
Gleich nach dem Start in Lienz kam es zu vielen Attacken. Während Simon Stiebjahn lange an der Spitze fuhr, bildete sich im Lesachtal bis Kartitsch eine hochkarätige fünfköpfige Spitzengruppe: Mit dabei waren der vielfache MTB-Weltmeister Alban Lakata, Simon Schupfer (Sieger der Dolomitenradrundfahrt 2019), der zweifache Ötztaler-Sieger Stefan Kirchmair, der holländische Ex-Radprofi Johnny Hoogerland und Stiebjahn. Dann ging es für das Spitzenquintett durch das Pustertal nach Lienz und es sollte schließlich zum Zielsprint kommen.

Hoogerland mit den schnellsten Beinen
Der 38-jährige Ex-Profi Johnny Hoogerland erlang bei der Tour de France 2011 ungewollt Bekanntheit, als er unsanft in einen Stacheldrahtzaun stürzte. Der Vuelta-Gesamtzwölfte von 2009 spielte im Zielsprint dann seine ganze Klasse aus: Er siegte ganz knapp vor dem letzten Rundfahrtssieger Simon Schupfer und Alban Lakata. Vierter wurde Stefan Kirchmair. „Jeder Sieg ist großartig! Vor zwei Jahren wurde ich hier Zweiter, heute hat es endlich mit dem Sieg geklappt“, freute sich Hoogerland, der in Kärnten ein Hotel betreibt. Alban Lakata zeigte sich mit Rang drei zufrieden: „Ich habe es kurz vor dem Ziel nochmals versucht, aber das Tempo war zu hoch. Großer Respekt vor Simon Schupfer, der heute unglaublich stark gefahren ist! Und am Gailbergsattel hatten wir sicher eine der schnellsten Zeiten ever!“ Mit einer Zeit von 2:49 verpasste Hoogerland den Streckenrekord von Thomas Blassnig aus dem Jahr 2018 mit 2:47,29 Stunden nur knapp.

Stubaitalerin Sommervila feiert Double in Lienz
Bei den Damen wiederholte Bianca Sommervila aus dem Stubaital ihren Sieg von 2019. Sie siegte nach 3:18,51 Stunden bei strahlendem Sonnenschein im Sprint einer größeren Gruppe vor der Radstädterin Anna Seebacher – übrigens, die Langläuferin triumphierte beim letzten Dolomitenlauf! „Es war ein unglaublich schönes Rennen mit vielen Zuschauern und einer tollen Stimmung. Ein großes Danke an den Veranstalter, dass er in diesen schwierigen Zeiten das Rennen durchgezogen hat“, freute sich Sommervila. Dritte wurde Sommervilas Teamkollegin Melanie Amort-Achmüller.

Zwei Promis im Schongang
Übrigens, mit dem ehemaligen Glocknerkönig Gerhard Trampusch, der die Runde um die Lienzer Dolomiten mit seiner Freundin bestritt, und der ersten österreichischen Snowboard-Olympiamedaillengewinnerin Gitti Köck, waren auch zwei prominente Ex-Sportler mit dabei. „Wir gingen es ruhiger an, aber es hat sehr großen Spaß gemacht“, sagte Trampusch, der nach 3:50 Stunden Lienz erreichte. Gitti Köck finishte mit einer Zeit von 4:13 Stunden.

Emotionales Kinderrennen eröffnete Osttiroler Radsportwochenende
Gestern wurde das Dolomitenradrundfahrtwochenende mit den Kinderbewerben am Lienzer Hauptplatz, organisiert von Charly Kashofer, eröffnet. Rund 90 Kinder und Jugendliche nahmen die unterschiedlichen Bewerbe, gespickt mit Hindernissen, mit ihren Fahrrädern oder Bobby-Cars in Angriff. „Das ist für mich immer das emotionale Highlight des Wochenendes, wenn man die so ambitionierten Kinder sieht, wie sie an die Sache gehen. Sie waren wie alle Teilnehmer heute ein Sieger über sich selbst“, sagt Theurl.

Homepage: www.dolomitensport.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder