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Mörbisch als Promi-Auftakt von „Österreich dreht am Rad“


Gestern erfolgte auf der Festspielbühne in Mörbisch der Startschuss zur neuen TV-Show „Österreich dreht am Rad“. Dabei geht es bis 10. Juli quer durch Österreich über 1.500 Kilometer zur Festspielbühne nach Bregenz. Viele Prominente, wie Leo Hillinger, Sport Austria-Präsident Hans Niessl, die Intendanten Daniel Serafin und Peter Edelmann, die Kickbox-Weltmeisterin Nicole Trimmel sowie die Radprofis Max Kuen, Matthias Krizek und Matthias Brändle sorgten für einen fulminanten Start der Show, die täglich Live auf https://k19.at sowie auf eurosport.de mit zahlreichen Interviews und touristischen Einspielern zu sehen ist.

Österreich dreht am Rad ist keine Sportveranstaltung im herkömmlichen Sinne, sondern ein Eventerlebnis als TV-Show. Täglich steht ein anderer Ort in Österreich im Mittelpunkt. Zahlreiche Radprofis, wie Matthias Brändle, Hermann Pernsteiner oder Riccardo Zoidl, und mehr als 100 weitere Protagonisten, wie Dominik Landertinger, die Ex-Skispringer Andreas Goldberger und Martin Koch, Paralympicssieger Thomas Geierspicher, Ex-Fußballer Otto Konrad, Ski-Ass Katharina Liensberger oder der Nordische Kombinierer Bernhard Gruber, wirken auf und abseits des Rades mit. Der Auftakt der Show erfolgte heute in Mörbisch am Neusiedler See mit einer Radausfahrt von Vorarlberg-Profi Max Kuen mit René Haselbacher, die dem Starwinzer Leo Hillinger, der sich am Sonntag beim Mountainbiken eine Schulterverletzung zugezogen hatte, auf dessen Weingut einen Besuch abstatteten.

Kultur meets Sport
Das geplante Programm der Seefestspiele in Mörbisch wurde wegen der Corona-Krise heuer abgesagt und durch ein Freiluftkino auf der Seebühne ab dem 7. August 2020 ersetzt, wo ausgewählte Kinothits und Filmklassiker gezeigt werden. Das neue kulturelle und sportliche Angebot rückten auch Sport Austria-Präsident und Ex-Landeshauptmann Hans Niessl, Peter Edelmann (Intendant der Festspiele) sowie Daniel Serafin, Intendant der Kulturbetriebe Esterhazy, in den Vordergrund. Zudem strampelte sich die achtfache Kickbox-Weltmeisterin Nicole Trimmel auf der TV-Bühne am Ergometer ab, ehe am Nachmittag zahlreiche Rad-Cracks ein kurzes Einzelzeitfahren bewältigten. „Das Burgenland ist ja als Flachland verschrien, aber die 2 Kilometer lange Strecke hatte es in sich“, sagte Johannes Hessenberger, der Veranstalter des 29. Neusiedler See Radmarathons, der auf den 25. Oktober 2020 verschoben wurde.

Übrigens, die schnellste Zeit beim 3,9 Kilometer langen Einzelzeitfahren mit 100 Höhenmetern erzielte der ehemalige Stundenweltrekordhalter Matthias Brändle aus Vorarlberg von der WorldTour-Mannschaft Israel Cycling Academy. Er siegte 10 Sekunden vor dem Deutschen Leon Echtermann (Maloja Pushbikers) und eine knappe Sekunde dahinter landete Matthias Krizek (Felbermayr Simplon Wels) an der dritten Stelle. Beste Dame wurde die Kärntnerin Anita Zankl, die sogar Ex-Profi René Haselbacher hinter sich ließ.

Foto: Gerhard Plomitzer

Leon Echtermann, Foto: Gerhard Plomitzer

Brändle siegt bei der bergigen „Flachland-Challenge“
„Erstmals freut es mich, dass die Veranstalter hier etwas tolles für den Radsport machen und die Community wieder zusammenbringen. Der erste Formtest ist geglückt, auch wenn ich bei dieser „Flachland-Challenge“ das Flachland vermisst habe. Es war wieder mal sehr cool, nach Monaten wieder einmal gegen richtige Gegner anzutreten. Ich wünsche der Veranstaltung bis 10. Juli alles gute und ich selbst werde am letzten Tag von St. Anton nach Bregenz wieder dabei sein“, sagte Brändle nach der Hitzeschlacht in Mörbisch.
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Race Around Austria: Neues Saisonziel für Christoph Strasser


Die Corona-Pandemie hat auch das Programm für die Ultra-Radfahrer durcheinandergeworfen. Christoph Strasser wollte heuer in den USA als erster Mensch die 1.000 Kilometer-Marke binnen 24 Stunden knacken. Durch die Krise musste er sein Ziel auf das nächste Jahr verschieben und neue treten in den Vordergrund.

Für 2020 hätte Christoph Strasser, der sechsfache Sieger des Race Across America, im Mai das Race Around Niederösterreich (die österreichischen Meisterschaften im Ultra-Radsport) sowie das Race Around Denmark auf dem Programm gehabt. Doch während das Race Around Niederösterreich auf September verschoben wurde, verzichtete er aufgrund der aktuellen Situation auf seinen Premierenstart in Dänemark. Und im September wäre in der Höhe von Colorado in den Vereinigten Staaten der Weltrekordversuch, innerhalb von 24 Stunden die 1.000km-Marke zu knacken, angestanden. „Doch dieses Ziel muss ich leider aufs nächste Jahr verschieben“, sagt der Kraubather. Aktuell ist die Chance, im September in die USA einreisen zu können, minimal. Leider gibt es für den Steirer, der das Projekt in einem 1-Meilen-Oval bestritten hätte, auch keine Routenalternativen in Europa. „Die Höhe ist bei dem Weltrekordversuch entscheidend. Es macht nämlich einen großen Unterschied aus, auf welcher Höhe man unterwegs ist. Berechnungen haben ergeben, dass ich bei meiner Sitzposition und meinem Gewicht 280 Watt treten muss, um auf die nötige 42km/h Durchschnittsgeschwindigkeit zu kommen. Je höher man ist, desto mehr reduziert sich die erforderliche Wattzahl. Auf dem Hochplateau in Colorado brauche ich nur 240 Watt, daher kann ich das nicht nach Österreich oder Europa verlegen.“

Neue Ziele für 2020 müssen her
In diesem Jahr ordnet der Steirer alles seinem neuen Ziel, dem Race Around Austria (RAA), unter. Der Start zum 2200km langen Ultra Rennen rund um Österreich erfolgt am 11. August in St. Georgen im Attergau. „Es wird eine geniale Herausforderung, da sich auch viele hochkarätige Solofahrer angemeldet haben. Das macht den Reiz für mich noch größer“, sagt Strasser. Neben den stärksten Österreichern haben sich auch der deutsche Vorjahressieger Rainer Steinberger und Ralph Diseviscourt aus Luxemburg (RAAM-Zweiter 2018, RAA-Zweiter 2017 und Sieger zahlreicher Ultra Radrennen), angemeldet. Sie zählen momentan zu den weltbesten Langstreckenfahrern!

Strasser beeindruckende RAA-Bilanz
Die Bilanz von Christoph Strasser beim Race Around Austria kann sich bisher sehen lassen: Er kürte sich dreimal zum Solo-Sieger auf der Extreme-Strecke von 2014 bis 2016, 2018 gewann er die kürzere RAA Challenge, wo er sich auch zum ersten österreichischen Staatsmeister im Ultra-Radsport eintrug, 2013 siegte er im 4er-Team und im Vorjahr in der 2er-Wertung. „Ich kenne das Renen und weiß, dass es sehr sehr schwierig ist. Körperlich ist es gleich hart wie das Race Across America – es hat mit 30.000 Höhenmetern und bei halber Distanz von 2.200 Kilometern gleich viele Höhenmeter wie das RAAM. Vor allem sind die Anstiege in Österreich steiler und länger. Einzig positiv beim RAA ist, dass es mental nicht so anstrengend ist wie in den USA, da man den Schlafentzug nicht so lange ertragen muss.“

Sitzfleisch Podcast:
In den letzten zwei Wochen wurden elf Episoden von Christophs neuem Podcast „Sitzfleisch“ veröffentlicht. „Wir landeten damit gleich auf der Nummer eins der Österreich-Charts in der Kategorie „Apple Podcasts Sport“. Wir werden den Podcast weiterhin online halten und wollen ihn mit dem Schwerpunkt RAA nun fortsetzen, da es so viele positive Rückmeldungen gab“, freut sich Christoph.

https://chartable.com/charts/itunes/at-sports-podcasts

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Re-Start für Team Vorarlberg Santic bei „Österreich dreht am Rad“ und bei Tour of Bulgaria UCI 2.2 – Linus Stari muss nach Sturz Renneinstieg verschieben!

Die Geduld wurde lange strapaziert. Am kommenden Donnerstag eröffnet die neuntägige TV-Show „Österreich dreht am Rad“ offiziell den Re-Start der Mannschaft aus Vorarlberg. Max Kuen wird hier als Protagonist pro Tag vier Stunden auf seiner Reise durch Österreich live begleitet. Bisher haben unglaubliche 160 (!!) Gäste ihr Treffen mit Max oder im Live Studio zugesagt. Top-Prominente aus Sport, Tourismus, Kultur und Wirtschaft. Die Live Übertragung startet am Donnerstag um 10 Uhr auf www.k19.at und zahlreichen anderen Portalen.

Eurosport online überträgt die „Hart & Härter“ Challenge´s live!
Für die drei Highlights auf den Großglockner, das Kitzbühler Horn, sowie auf den Rettenbachferner in Sölden konnte Eurosport.de als Partner begeistert werden. An den drei Einzelzeitfahren vom 7.-9. Juli matchen sich die besten Bergfahrer aller Continental Teams in Österreich. Dazu u.a. Herman Pernsteiner (Bahrain McLaren), Mathias Brändle (Israel Startup). Eingeladen auch die stärksten Damen Österreichs!
Ein gebührender Re-Start in den Radsport 2.0 – initiiert vom Team Vorarlberg Santic, gemeinsam mit dem Studio K19!

UCI Saisonstart in Bulgarien – Tour of Romans und die Bulgarien Rundfahrt wollen das Team Vorarlberg Santic sehen!
„In the footsteps of Romans“ so der offizielle Titel des UCI 2.2 Rennens am 25. + 26. Juli in Bulgarien. Zwei Etappen im Umkreis des aus dem Wintersport bekannten Bansko. Nicht einfach die Topografie und ganz nach dem Geschmack von Roland Thalmann, Colin Stüssi u. Co.!
Nach einem Tag Pause wartet dann die Tour of Bulgaria UCI 2.2 über fünf Etappen. Starke Konkurrenz mit den Teams von Alpecin Fenix (Sacha Modolo / ITA) und Uno-X aus Norwegen, … Aber perfekt für den Wiedereinstieg in den internationalen Rennbetrieb.
Der zweite Teil des Teams wird bei Rennen in Österreich Ende Juli einsteigen.
Alles begleitet von den Herausforderungen der Sicherheitsmaßnahmen von Covid-19. Eine Challenge für Teams und Veranstalter.

Roland Thalmann (SUI): „So viele Trainingskilometer hatte ich noch nie. Mein persönlicher Test ist letzte Woche gelungen mit meinem Ritt von meinem Heimatort in der Schweiz nach Genua ans Meer. Nonstop und 441 Kilometer – ich bin ready!“

Pech für Linus Stari – Schulteroperation nach Kollision mit Auto!
Etwas länger dauert der Widereinstieg für den Neo-Profi Linus Stari. Der junge Lustenauer wurde vor wenigen Tagen in einem Kreisverkehr in der Schweiz von einem in den Kreisverkehr einfahrenden PKW niedergefahren. Neben einer Gehirnerschütterung, musste Stari an der rechten Schulter operiert werden.
„Ich hatte Riesenglück, dass nicht mehr passiert ist, wenn man das Rad gesehen hat nach dem Crash. Nun muss ich noch einige Tage Ruhe geben. Ich bin aber zuversichtlich, dass nicht die ganze Saison futsch ist und bereite mich so rasch als möglich darauf vor. Genügend Trainingskilometer habe ich ja. Ich freue mich nun noch etwas länger auf die ersten Rennen „see you soon back on the roads“!“ ein kämpferischer Linus Stari

Presseservice Team Vorarlberg Santic
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Sitzfleisch – Der Podcast mit Florian Kraschitzer und Christoph Strasser

Ab 16. Juni 2020 kommt „Sitzfleisch“ auf alle Podcast-Plattformen. Der Trailer ist schon jetzt in den Charts auf Platz 1 in der Kategorie Sport!
Der 6-malige Race Across America Sieger Christoph Strasser und sein Vize-Teamchef Florian Kraschitzer nutzten die Corona-Pause und produzierten in den letzten Wochen und Monaten einen Podcast. Mit technischer und redaktioneller Unterstützung von Daniel Roßmann und Philipp Kalny von der Podcastwerkstatt erzählen der Ultra-Radprofi und sein Teammitglied die Geschichte der größten Niederlage von Christoph Strasser im Jahr 2015 und seinen Weg zurück auf die Erfolgsspur in den Jahren 2017, 2018 und 2019.

„Das Race Across Amerika 2015 hätte mein größter Erfolg werden sollen“, meint Strasser und er ergänzt weiter: „Doch durch eine Krankheit wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Rückblickend war diese schwere Niederlage eines der wichtigsten Ereignisse meines Sportlerlebens.“
Statt des dritten Sieges in Folge wurde es die bitterste Niederlage für Strasser und sein Team. Nach gesundheitlichen Problemen musste der österreichische Extremsportler aufgeben. Gemeinsam mit Florian Kraschitzer, einem langjährigen Betreuer, wird das Race Across America 2015 analysiert und unterhaltsam aufgearbeitet. Die ersten 6 Episoden führen Hörerinnen und Hörer von Kalifornien durch die Sorona Wüste in Arizona, über den Wolf-Creek Pass in den Rocky Mountains oder auch über den Cuchara Pass in Colorado. Christoph Strasser und Florian Kraschitzer nehmen die Hörerinnen und Hörer nicht nur auf eine Reise durch Amerika mit, sondern erzählen Geschichten und offenbaren ihre Gedanken während des Rennens. Durch Kälte und Hitze, durch Tag und Nacht. Einsam und alleine oder im dichten Verkehr auf den verschiedenen Highways.

2015 war ein besonderes Jahr und mit dieser Niederlage legten Christoph Strasser und sein Team den Grundstein für 2017, 2018 und 2019. In den letzten 5 Episoden geht es genau um diese Jahre, in denen er das Race Across America drei Mal in Folge und insgesamt sechs Mal gewinnen konnte. Als erster männlicher Teilnehmer konnte Christoph Strasser im Jahr 2019 das Race Across America zum sechsten Mal gewinnen.
Laut Florian Kraschitzer sei die Perspektive aus dem Betreuerauto eine gänzlich andere als jene vom Fahrrad. „Es ist auch für uns Betreuer unglaublich anstrengend aber wir bekommen mehr Schlaf und wir können uns abwechseln. So bleiben wir im Kopf klarer.“ Das Podcast-Projekt begann Ende März und wurde in einigen hundert Arbeitsstunden redaktionell aufbereitet, produziert und post-produziert.

„‚Sitzfleisch‘ ist eines unserer größeren Projekte in Hinblick auf die Vorbereitung jeder einzelnen Episode. Wir haben mit Live-Einspielern aus den verschiedenen Situationen im Race Across America gearbeitet. Das war nicht nur für Christoph und Florian ein großer Aufwand, sondern auch für uns als Produzenten. Die Hörerinnen und Hörer werden aber merken, dass es sich gelohnt hat“, so Daniel Roßmann von der Podcastwerkstatt. Sein Partner, Philipp Kalny, ergänzt: „Wir mussten schon vor der ersten Episode wissen, worum es im gesamten Projekt und in jeder einzelnen Episode gehen wird. In „Sitzfleisch“ steckt sehr viel Planung und Vorbereitung und trotzdem haben die Jungs keinen Funken an Authentizität verloren. Das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen.“
„Sitzfleisch“ erscheint am 16. Juni 2020, also an dem Tag an dem das Race Across America 2020 hätte starten sollen. Der Podcast ist auf Spotify, Apple Podcasts, Simplecast und allen weiteren relevanten Podcast-Plattformen sowie auf dem YouTube-Kanal von Christoph Strasser zu finden und läuft über elf Episoden, pro Tag eine.

Spotify: https://open.spotify.com/show/26Z87jcnHq7JhblGgevfMP?si=xh11HeTuSsuhVT2pPOoDkA
iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/sitzfleisch/id1515299284
Simplecast: https://sitzfleisch.simplecast.com

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7 Stunden und 28 Minuten: Emanuel Buchmann bricht inoffiziellen Rekord bei Everest Challenge

Das Ziel war klar und die Herausforderung angenommen, außerdem stand der gute Zweck im Vordergrund. Am Ende benötigt Emanuel Buchmann 7 Stunden 28 Minuten, 162 Kilometer, 6870 kcal, 7 Riegel, 6 Gels und 11 Trinkflaschen, um die 8848hm zu absolvieren. Damit brach Buchmann den bisherigen inoffiziellen „Everesting“ Rekord von 7 Stunden 40 Minuten und zeigte einmal mehr, dass er einer der begnadetsten Bergfahrer im Radsport ist.

Foto: GERHARD PLOMITZER
(Leistungsdaten zum Beleg werden in den nächsten Tagen auf unserer Website veröffentlicht)
„Das war schon eines der härtesten Dinge, die ich je gemacht habe. Ich hätte nicht gedacht, dass es gegen Ende so wehtut. Am Anfang ging alles ganz locker, da habe ich dann entschieden richtig Tempo zu fahren. Ab 7000hm habe ich die Muskulatur gespürt, das sind Regionen, die ich einfach nicht gewohnt bin. Die letzten 1000hm waren brutal. Aber es waren auch ein paar Fans da, das hat mich sehr unterstützt. Am Ende war es ein tolles Erlebnis hier im Ötztal den Rekord zu brechen. Als Radprofi hat man sonst nie Zeit, so verrückte Dinge zu tun, ich bin fast ein wenig sprachlos, irgendwie hat es auch Spaß gemacht. Natürlich kann man das nicht mit einem Radrennen vergleichen, aber ich denke schon, dass man sieht, dass ich fit bin. Mir ist aber wichtig, dass man auch den Grund nicht vergisst, warum ich das gemacht habe – um Spenden zu sammeln. Ich habe meinen Teil nun erledigt und würde mir wünschen, dass noch etwas mehr Geld für das Deutsche Kinderhilfswerk zusammenkommt. Daher bleibt das Projekt auch weiter online.“ – Emanuel Buchmann

Link zur Crowdfunding-Kampagne: www.gofundme.com/EmanuelBuchmannsEverestChallenge

„In den letzten Tagen haben wir darüber gesprochen, dass wenn die Bedingungen gut sind, wir versuchen den Rekord anzugreifen. Das Wetter war gut, die Strecke hier im Ötztal perfekt und Emu hatte gute Beine. Daher hat er nach rund zwei Stunden entschieden, es ernsthaft zu versuchen. Seine Leistung war herausragend, auch ohne spezielle Vorbereitung, aber da sprechen schon die Zahlen für sich. Ich muss sagen, es war ein beeindruckender Tag, eine großartige Erfahrung, etwas, dass man im Radsport nicht jeden Tag erlebt. Emu hat einmal mehr gezeigt, dass er einer der besten Bergfahrer der Welt ist, und auch in diesem Jahr für die Tour de France bereit sein wird.“ – Dan Lorang, Head Coach
@BORA-hansgrohe

BORA – hansgrohe bereitet Saison-Neustart im Ötztal vor

Mit einem ersten gemeinsamen Trainingscamp ab Mitte Juni bereitet BORA – hansgrohe den Wiedereinstieg in die Saison vor. Um eine möglichst sichere Durchführung zu gewährleisten, wurde eigens ein teaminternes Corona-Protokoll entwickelt, zudem werden die Fahrer in Gruppen aufgeteilt. Das Ötztal bietet dazu perfekte Bedingungen, da sowohl im Tal, als auch über 2000m Höhe Quartier bezogen werden kann.
„In erster Linie sind wir alle sehr froh, dass es endlich wieder losgeht. Dieses Camp ist doch eine Art Auftakt für die Rückkehr in den Alltag für uns alle. Uns bleiben zwei Monate, um uns auf die ersten Rennen vorzubereiten, da ist dieses Trainingslager ideal und alle sind top motiviert. Für uns zahlt sich die Partnerschaft mit dem Ötztal nun doppelt aus, denn dort wurde alles getan, um uns ein Camp zu ermöglichen. Wir haben perfekte Bedingungen, in der Höhe und im Tal. Dadurch können wir auch sehr individuelle Programme für die Sportler anbieten, damit alle im August top-fit sind.“ – Ralph Denk, Team Manager

FOTO: GERHARD PLOMITZER
„Als Team ist, und war unser Anspruch immer, auch vor der Corona-Krise, einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Gesundheit unserer Fahrer und Mitarbeiter zu ermöglichen. Die Corona- Pandemie hat uns vor neue Herausforderungen gestellt, führt aber nicht dazu, dass wir diese Werte in Frage stellen. Vielmehr reichern wir diese Werte mit einem erweiterten Konzept an, angepasst an die neuen Rahmenbedingungen. Unser Konzept basiert auf den Säulen Infektionsschutz durch Hygiene- und Verhaltensanweisungen, durchdachte Steuerung der Arbeitsprozesse und Kontakte, sowie klar regulierten medizinischen Maßnahmen wie u. a. gezielte Covid-19 Testungen.“ – Jan-Niklas Droste, Teamarzt
„Es freut uns sehr, dass das Team BORA – hansgrohe schon bald seine Trainingszelte im Ötztal aufschlägt und sich hier auf den rennintensiven Spätsommer vorbereitet. Die Mannschaft hat die radsportlichen Highlights bei uns direkt vor der Haustüre: das Timmelsjoch, das mit 2.509 Metern Österreichs höchstgelegener Straßengrenzübergang ist, den Rettenbachferner mit 10,5 % durchschnittlicher Steigung auf einer Länge von 13,5 Kilometer und die Ötztaler Gletscherstraße, die auf 2.830 Meter aufsteigt – und damit sogar den berühmten Cime de la Bonette in Frankreich übertrifft. Wir sind schon gespannt auf Einblicke in den Trainingsalltag der Radprofis und freuen uns, dass trotz der intensiven Vorbereitung auch Zeit bleibt um der Bike Republic Sölden, der James Bond Welt 007 Elements und weiteren Highlights einen Besuch abzustatten. Wir erwarten die gesamte Mannschaft mit unserer beeindruckenden Bergkulisse, Gastfreundschaft und hoffentlich gutem Wetter.“ – Mag. Oliver Schwarz, CEO Ötztal Tourismus

© BORA – hansgrohe

Team Vorarlberg Santic: Maximilian Kuen auf Rang drei der e-Cycling Liga – Kurzinterview mit Austro Kanadier Jack Burke!

Der junge Kufsteiner Maximilian Kuen konnte im Finale der e-Cycling Liga Austria im fünften Rennen auf Rang drei sprinten. Es siegte der Deutsche Jonas Rapp vom Team Hrinkows advarics. „Dieses Mal hat es funktioniert mit der Technik. Auf dem WM-Kurs von Harrogate war es bis zum Ziel super knapp. Ich war immer in der Spitzengruppe, aber Rapp und Kepplinger waren um einen Tick schneller. Nach den vielen Grundlagen Einheiten auf der Straße sich im Zwift Rennen auf der Kinetic Rolle zu matchen war heute super intensiv. Die kurzfristig eingeführte e-Cycling Liga war eine tolle Idee, die im kommenden Winter sicher eine Weiterführung erleben wird!

Resultat: https://www.e-cycling-austria.at/e-liga/ergebnisse/

Nachgefragt: Was für Pläne verfolgen die Regierungen mit der Sportwelt!
Sport Austria Präsident Hans Niessl brachte es dieser Tage auf den Punkt mit seinem Weckruf an die Adresse von Österreichs Vizekanzler Kogler: „Wir haben alle Unterlagen bereitgestellt. Wir haben alles getan um zu unterstützen. Aber nichts ist passiert!“ Ähnliche Situationen bei den Veranstaltern von Sportevents. Großveranstaltungen sind bis Ende August nicht durchführbar, mit gewissen Lücken hinsichtlich was die Rahmenbedingungen betreffen.
Zusammenkünfte größerer Gruppen sind bis Mitte Mai verboten. Ähnlich die Situation im Ausland. Zahlreiche große World Tour blicken einer sehr ungewissen Zukunft entgegen. Ebenso die erst kürzlich verschobene Tour de France, wie auch ein Giro oder Vuelta.
Es bleibt die Hoffnung, dass man in der Krise auf den Sport nicht vergisst!

Denn eines ist gewiss: Nach der Krise wird der Sport wichtiger denn je, und mit Garantie auch der Radsport. Hier reicht ein aktueller Blick auf die Radwege. Der beliebteste Freizeitsport nicht nur in Österreich, könnte speziell im Sommer 2020 dem Tourismus beim Überleben helfen.
Das Team Vorarlberg Santic ist hinter den Kulissen sehr engagiert am Werken an der Mitwirkung zum Re-Start des Radrennsports – ganz nach dem Motto „Jetzt erst recht!“

Vier Fragen an Jack Burke den kanadischen Weltenbummler und „Vorarlberg-Fan“!
Jack Burke (CAN/25) seit fünf Jahren Profi, 2020 neu beim Team Vorarlberg Santic
Heuer schon Rennen gefahren?
Bei meinen einzigen Rennen in dieser Saison in Kroatien hatte ich Pech und wurde auf den letzten Kilometern in einen recht wilden Sturz verwickelt. Und das war es auch schon bisher mit Rennen.
Nach dem Herunterfahren aufgrund von Corona – wie bist du mit dieser Situation umgegangen?
Ich habe das Beste daraus gemacht. Als Bergfahrer habe ich die Zeit nützen können und mich sehr intensiv auf die vielleicht noch bevorstehende restliche Saison vorbereiten können bzw. ich bin voll im Plan und allzeit bereit für Rennen.
Welche Umfänge hast du in den letzten zwei Monaten gefahren?
In den letzten Wochen habe ich das großartige Wetter ausgenützt. Oft bin ich mit Felix Meo (NZL), meinem Team Kameraden, recht „ausgedehnte“ Einheiten gefahren. Pro Woche 28 bis 36 Stunden und 18.000 bis 24.000 Höhenmeter. Wir waren auch schon am Gletscher in Sölden und Kaunertal.
Wie gefällt es dir in Vorarlberg?
Ich wohne in Alberschwende im Bregenzerwald und bin in einer Region, von welcher ich seit meiner Kindheit geträumt habe. Ich erkunde hier die gesamte Gegend und kenne diese vielleicht schon besser als viele Einheimische. Alle hier sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Zum Glück habe ich meine Skier zuhause gelassen, sonst wäre ich vielleicht nicht so viel auf dem Rad gewesen (lacht)!
Euer Jack und „Servas“ (der Gruß der Vorarlberger)

Der Blick nach vorne deutet auf gewisse Lichtblicke hin. Je nach Regierungsentscheid sind Einzelzeitfahren und ähnliche Bewerbe vielleicht schon in naher Zukunft möglich. Die Profis hätten sich es verdient – sie sind bereit für diese Prüfungen!

Presseservice Team Vorarlberg Santic
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ÖRV Situation COVID-19

Österreichs Radsportverband ÖRV sieht aufgrund unsicherer Prognosen keine Möglichkeiten, seine Rundfahrten 2020 risikolos durchzuführen. ÖRV-Präsidium setzt aber Arbeitsgruppe
„Re-Start Cycling Austria“ ein, um Maßnahmenkatalog für Training und einen eingeschränkten Rennbetrieb zu definieren.
Trotz erster Lockerungen im Kampf gegen das Corona-Virus, SARS-CoV-2, sieht sich Österreichs Radsportverband ÖRV aufgrund des nunmehr bis 31. August ausgeweiteten bundesweiten Verbots für Veranstaltungen, vor allem aber durch die Ungewissheit auch für die Wochen und Monate danach gezwungen, entsprechend weitreichende Entscheidungen zu treffen. Daher hat das ÖRV-Präsidium in seiner heutigen Videokonferenz einstimmig beschlossen: Die
72. Österreich-Rundfahrt (27. Juni bis 3. Juli), die Int. Jugendtour Oststeiermark (26. bis 30. August) sowie die neue Radliga werden abgesagt und erst 2021 wieder stattfinden.
„Der Radsport hat in der Corona-Krise seit Wochen mit klaren und verantwortungsbewussten Entscheidungen so etwas wie eine Vorbildrolle“, sagt ÖRV-Präsident Harald J. Mayer. „Wir werden diese Verantwortung weiterhin sehr ernst nehmen und vor allem keinerlei Risiken eingehen.“ Insbesondere Reisebeschränkungen, die bis auf Weiteres nicht gegebenen Möglichkeiten, mit einem Tross von bis zu 1.000 Personen durch Österreich unterwegs zu sein sowie ein auf Monate drohender Sport ohne Zuschauer:innen haben den Spielraum des Radsports zusätzlich eingeengt.
ÖRV-Präsidium setzt auf „Re-Start Cycling Austria“
Um zugleich aber auch im Radsport möglichst schnell wieder einen zumindest eingeschränkten Trainings- und Rennbetrieb ermöglichen zu können, hat das ÖRV-Präsidium heute die Arbeitsgruppe „Re-Start Cycling Austria“ installiert. Gemeinsam mit den Landesverbänden wird eine Expertenrunde in den nächsten Tagen einen Maßnahmenkatalog definieren, der für Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Radsport dem Sportminister als Grundlage dienen soll.
Eine endgültige Neuordnung des Rennkalenders 2020 wird der ÖRV unter Berücksichtigung des für 15. Mai angekündigten offiziellen neuen Kalenders des Weltverbandes UCI vornehmen. Insbesondere die nationalen Straßen-Staatsmeisterschaften, derzeit von der UCI noch für den 22. und 23. August vorgesehen, stehen dabei im Mittelpunkt.
Team Felbermayr Simplon Wels

9. Int. GP Vorarlberg am 1. Mai in Nenzing abgesagt

ABSAGE: Kein GP Vorarlberg am 1. Mai in Nenzing – Die Räder stehen weiter still!

Die neunte Austragung des Radklassikers über 175 Kilometer in Nenzing wird nicht wie geplant am Tag der Arbeit stattfinden. Die Verantwortlichen haben in Absprache mit der Marktgemeinde und der Bürgermusik Nenzing, sowie dem österreichischen Radsportverband das zweite Rennen der internationalen Rad Bundesliga abgesagt.

Thomas Kofler – OK Verantwortlicher:
„Seit geraumer Zeit stehen beim Team Vorarlberg Santic die Räder nicht nur ruhig, sie sind nie richtig ins Rollen gekommen. Das schmerzt doppelt, denn wir standen unmittelbar vor der Saison! Wenn diese Phase noch lange anhält im internationalen Radsport, und davon muss man ausgehen, dann wird diese Herausforderung eine immer größere, um diese harte Bergetappe überhaupt halbwegs unbeschadet ins Ziel zu schaffen. Für mich persönlich keine Schwarzmalerei, sondern eine aktuelle Bestandsaufnahme.
Wir haben aufgrund der aktuellen Situation den Grand Prix Vorarlberg am 1. Mai abgesagt. Gleichzeitig hoffen wir in Nenzing auch in Zukunft wieder Radrennen fahren zu können. Diese großartige Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren mit der Kooperation der Bürgermusik Nenzing zu einem richtigen Volksfest im Walgau für Groß und Klein entwickelt – dies ist auch der Auftrag für die Zukunft, speziell im Weitblick auf die Kids und dem Käferle Cup!“

Endgültige Absage oder nur eine Verschiebung?
Dies ist mit Stand heute gleichfalls schwer einzuschätzen. Einerseits maßgebend die Länge der andauernden Situation, anderseits die Thematik der neuen Terminfindung. Aber eines ist gewiss – die Radsportler sind Ausdauerathleten und haben hoffentlich auch in Corona Zeiten einen langen Atem!
Die Bürgermusik Nenzing entscheidet nach Ostern, ob die 120 Jahr Feier im Rahmen des traditionellen Maifestes auch abgesagt werden muss.

Einen großen Dank an dieser Stelle an die Kooperationspartner und Sponsoren der Veranstaltung, welche uns bisher die Treue gehalten haben!

Wir wünschen allen Radsportfreunden das allerbeste und vor allem – bleibt gesund und kommt gut durch diese fordernde Zeit!

9. Int. GP Vorarlberg 1. Mai / Nenzing
Int. Rad Bundesliga – ÖRV Radliga – Elite / Profis 175 km
„vorarlberg bewegt“ Käferle Kids Cup
120 Jahre Jubiläum – Maifest Bürgermusik Nenzing

Für das OK Team
Presseservice GP Vorarlberg / ÖRV Radliga 2020
Thomas Kofler

40. Ötztaler Radmarathon, 30. August 2020

Der Lostopf ist leer. Die Startliste voll.
Im Jahr 1980 Geborene dürfen sich besonders freuen.
Der Ötztaler Radmarathon zieht wie immer viele Hobby-Radsportler in seinen Bann. 17.000 Registrierungen langten heuer ein. Die 238 km und 5.500 Höhenmeter über vier Pässe zwischen Nord- und Südtirol begeistern ungebremst die Massen. Somit warten am 30. August – die zum Klassiker gewordenen Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch auf die 4000 Starter – vier Berge, vier große Abenteuer.
Bonus zum Jubiläum
Die vielen Registrierungen zum 40. Jubiläum des Ötztaler Radmarathons bewegten das Organisationsteam dazu, nochmal 40 Extra-Startplätze aus dem Veranstalterkontingent für 1980 Geborene zu vergeben. 40 Vierzigjährige für die 40. Ausgabe – eine stimmige Sache. Außerdem wird es für diese und alle anderen 40iger (1980 Geborene) eine Extra-Wertung geben. Das runde Jubiläum wird standesgemäß gefeiert.
Im Zeichen des Steinadlers
Derzeit stehen viele weitere Highlights an, wie etwa die Präsentation des Jubiläums-Finisher-Trikots. In den sozialen Netzen lässt sich dieses bereits bestaunen. Zur Erinnerung: Das in Blautönen und einem Hauch von Gold designte Trikot ist dem Steinadler gewidmet. Der König der Lüfte ziert stilsicher und unauffällig markant die Rückseite des Edelstoffes. Das derzeit Wichtigste sind aber die E-Mails an die ausgelosten Teilnehmer, zur Bestätigung ihres Startplatzes beim Ötztaler Radmarathon 2020. Für die einen ist es nur eine Information, für die meisten Hobbysportler aber sicher der Beginn eines radreichen Sommers. Und zu guter Letzt werden auch noch die nachträglich 40 ausgelosten 40iger benachrichtigt. Dann ist das Starterfeld komplett, der Ötztaler Radmarathon 2020 kann kommen.
Die Strecke:
Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Oetz (800 m). Dann hinauf aufs Kühtai (2.020 m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600 m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1.377 m). Hinunter nach Sterzing (960 m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2.090 m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700 m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2.509 m). Traumziel: Sölden (1.377 m)

Die Bergpassagen:
Warm up Oetz – Kühtai: 18 km; 1.200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 49; Haushalten Innsbruck – Brenner: 37,5 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 121,5; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1.130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 153; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 29 km; 1.759 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 191,5 und 196.
Text: www.oetztaler-radmarathon.com

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Christoph Strasser will 2020 magische Schallmauer knacken!


Von Wien über Hamburg nach Kiel an der Oststee an nur einem Tag oder von Wien quer durch Österreich ins Schweizer Genf. Diese Distanzen entsprechen rund 1.000 Kilometer. Eine Strecke, die der sechsfache Race Across America-Gewinner Christoph Strasser in diesem Jahr innerhalb eines Tages knacken will!

Das Jahr 2020 hat für Christoph Strasser alles andere als optimal begonnen. Bei einer Trainingsausfahrt in Graz Anfang Jänner stürzte er und war danach einige Zeit außer Gefecht gesetzt: „Ich erlitt neben einem Schlüsselbeinbruch, der eine Operation nach sich zog, auch einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk, einen Bruch und eine Verletzung im Fußwurzelbereich. Die Folge war ein Gips für fünf Wochen, doch nach zwei Wochen saß ich bereits wieder auf dem Ergometer.“ Sein Glück im Unglück: „Ich durfte den Fuss belasten und auf den Gips, der nur Fuß und Knöchel ruhig stellte, einen Überschuh mit einem Pedal-Cleat geben. So konnte ich bis auf hochintensive Intervalle normal trainieren. Im Endeffekt habe ich nicht mehr verloren, als wenn man zwei Wochen krank ist – was im Jänner zu verkraften ist.“

Ziele für 2020
An Fitness hat der sechsfache Gewinner des Race Across America nichts verloren, dafür hat er sich für seine Ziele für die kommende Saison einiges überlegt. Der Saisonhöhepunkt erfolgt für den Steirer Ende August bis Mitte September: Er will als erster Mensch 1.000 Kilometer ohne Windschatten innerhalb von 24 Stunden absolvieren! „Für dieses große Ziel werde ich mich drei Monate speziell vorbereiten. Ich habe schon im Vorjahr nach dem Race Across America gesagt, dass ich es dieses Jahr nicht bestreiten, sondern mich auf ein neues Ziel konzentrieren werde. Meine volle Konzentration gilt heuer dem Weltrekordversuch sowie der Optimierung der Zeitfahrposition“, beschreibt Strasser. In Berlin 2015 stellte er mit 896 Kilometern einen neuen Weltrekord auf der Straße auf, im Velodrome Suisse in Grenchen spulte er 2017 unglaubliche 941 Kilometer ab. Bei der 24h Zeitfahr-Weltmeisterschaft 2018 in Borrego Springs gewann er mit 913 Kilometern. In den 3 Kategorien der 24-Stunden-Rekorde hält Strasser mit „Road“ und „Indoor-Track“ somit zwei, der Weltrekord in „Outdoor-Track“ wird derzeit vom Slowenen Marko Baloh gehalten, er schaffte 890 Kilometer in 24 Stunden. Die 1.000 Kilometer-Marke ist eine magische Grenze, die bei perfekten Bedingungen aber möglich ist. Dafür bräuchte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,7 km/h innerhalb eines Tages. Ich werde meinen Rekordversuch auf jeden Fall auf einer Outdoor-Bahn starten, derzeit sind wir noch auf der Suche nach der geeigneten Strecke.“

Strasser will das Meistertrikot zurück
Vor dem Weltrekordversuch stehen noch einige Renneinsätze auf dem Programm. Der erste Einsatz wird das Einzelzeitfahren am 25. April in Mörbisch im Zuge des Neusiedler See Radmarathons sein. Danach folgt von 1. bis 2. Mai mit dem Race Around Niederösterreich (RAN) der erste Saisonhöhepunkt. Das Rennen führt über 600 Kilometer und 6.000 Höhenmeter und wird auch als Österreichische Meisterschaft im Ultra-Radsport ausgetragen. „Es ist eine reizvolle, sehr schöne Strecke und für mich eine neue Herausforderung. Mit Dominik Schickmaier, Manuel Dickbauer, Philipp Kaider, Eduard Fuchs und Dominik Meierhofer sind fünf der momentan über diese Distanz wohl besten Fahrer Österreichs am Start, zudem ist Dominik Schickmaier der amtierende österreichische Meister und Titelverteidiger. Ich gehe davon aus, dass er wieder sehr gut in Form sein wird. Dieses starke Teilnehmerfeld und der Reiz der neuen Herausforderung sind meine Hauptgründe, warum ich heuer beim RAN starte. Und schließlich will ich mir auch wieder das Meistertrikot holen, das ich bei der ersten Auflage 2018 im Zuge der Race Around Austria-Challenge gewann.“

Und wenige Wochen später feiert der Steirer in Dänemark eine Premiere, wo er von 20. bis 23. Mai erstmals das Race Around Denmark in Angriff nehmen wird. Bei der Umrundung Dänemarks stehen 1.600 Kilometer mit 10.000 Höhenmetern auf dem Plan. „Es gibt nicht viele Berge, aber viele Hügel und extrem viel Wind entlang der Küste. Das wird ein richtiges Abenteuer!“

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