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Morgen beginnt für Strasser beim Race Around Austria die Zweisamkeit

Der sechsfache Gewinner des Race Across America und dreifache Sieger des Race Around Austria (RAA) Christoph Strasser startet morgen in das härteste Radrennen Europas. Gemeinsam mit seinem Grazer Freund und Trainingskollegen Lukas Kienreich wird er erstmals im Team antreten. Gespannt wird auch sein „Lehrmeister“ Wolfgang Fasching, der gerade Europa durchquert, das RAA mitverfolgen.

Gemeinsamkeiten finden sich aber nicht nur jetzt auf den anstehenden 2.200 Kilometern beim härtesten Radrennen Europas, sondern auch mit seinem Vorbild und Wegbereiter des „Weitradlfoans“ Wolfgang Fasching, der im Moment zum Nordkap unterwegs ist. Beide kommen aus der Steiermark, beide lieben das Ultra-Radfahren, das mittlerweile in ganz Europa boomt und tausende Anhänger hat. Beide hatten lange den gemeinsamen Hauptsponsor, kooperieren mit der groox Filmproduktion und beide haben mit Markus Kinzlbauer einen gemeinsamen Trainer. Und das Wichtigste: Beide werden voraussichtlich am 17. August ihre Herausforderungen beenden. Christoph Strasser startet morgen um 10:36 Uhr in St. Georgen im Attergau ins Race Around Austria und wird mit Lukas Kienreich am kommenden Samstag im Ziel erwartet. Und auch Wolfgang Faschings Projekt #EuropeCoast2Coast (Gibraltar – Nordkap) könnte am Samstag ein erfolgreiches Ende finden.

Morgen beginnt für den dreifachen Sieger des RAA Solo (Race Around Austria) Christoph Strasser ein neues Kapitel. Denn erstmals wird er im Zweierteam die 2.200 Kilometer lange Distanz mit 30.000 Höhenmetern in Angriff nehmen. Neben drei Solosiegen über die Extremdistanz konnte der Kraubather auch schon im 4er-Team und auf der Challenge Strecke, wo er sich den ersten Ultra-Meistertitel sicherte, gewinnen. „Wir sind top-vorbereitet. Lukas ist ist momentan Radbote bei Veloblitz. er wurde beim RAA Einzelrennen vor zwei Jahren Dritter und hat 2016 mit Severin Zotter im 2er Team gewonnen. Als mehrmaliger Race Across The Alps-Solo Finisher und mehrmaliger Gewinner von 24h-Rennen ist er ein absoluter Top-Mann und wir möchten das Rennen unter drei Tagen beenden“, beschreibt Strasser.
Taktik als wichtigster Part
Vor allem der Taktik kommt bei so einem Rennen im Zweierteam große Bedeutung zu. Dazu Christoph Strasser: „Um den größtmöglichen Speed zu erreichen, werden wir sehr kurze „Turns“ fahren und alle 20 Minuten wechseln. Damit kann der Fahrer Vollgas geben, ohne dabei zu sehr zu ermüden. Aber andererseits ist auch die Erholungszeit für den Partner sehr kurz. Trotzdem ist es aus sportwissenschaftlicher Sicht am Schnellsten, wenn wir so kurze Turns fahren. Maximal in der Nacht werden wir vereinzelte lange Abwechslungen von rund einer Stunde einlegen, damit der Partner kurz schlafen kann.“
Der Einsatz im Duett wird vor allem auch für die Crew eine große Herausforderung: Das zweite Begleitauto packt den Fahrer ein, der gerade vom Rad gestiegen ist, fährt zehn bis 15 Kilometer voraus, sucht eine geeignete Stelle für den nächsten Wechsel, bereitet alles vor, ehe es zum nächsten Fahrerwechsel kommt. Dann wiederholt sich alles wieder. „Das eigentliche Begleitauto bleibt dabei immer beim aktiven Fahrer und navigiert. Wir müssen alle flexibel bleiben, das ist unser Plan. Durch die vielen Wechsel kann das Rennen im Gegensatz zu einer Solofahrt weniger durchdacht und geplant werden“, ergänzt Strasser. Beide Sportler werden je ein Berg- und ein Zeitfahrrad dabei haben.
Christoph Strasser-Doku auf ORF2
„Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass ich meine erste ORF-Dokumentation „Schlaflos durch die Staaten“, die diesen Donnerstag ausgestrahlt wird, leider versäume. Es ist ein tolles Projekt über das Race Across America von meinem langjährigen TV-Produzenten Jürgen Gruber von groox Filmproduktion“, sagt Strasser. Zu sehen ist die Doku diesen Donnerstag, den 15. August 2019, von 17:30 bis 18:00 Uhr auf ORF 2.
Live-Tracker vom RAA: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2019/live

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Tag 7 #EuropeCoast2Coast: Fasching hat die Hälfte und feierte Geburtstag

Nach dem schweren Unfall Freitag Abend erlebte Wolfgang Fasching, der bei seiner Europadurchquerung #EuropeCoast2Coast bereits seit sieben Tagen am Rad sitzt, gestern gleich zwei Glücksmomente: Er erreichte als frisch gebackener 52-Jähriger den Halfway-Point nach 2.828 Kilometern in Nordreihn-Westfalen. Danach ging es per Fähre in die nordischen Länder.

Gestern Morgen passierte der Motviationscoach Wolfgang Fasching in Langenhorst nach 2.828 Kilometern die Hälfte seines Europa-Projektes #EuropeCoast2Coast, das über 5.656 Kilometer führt. Davor musste er noch durch die Hansestadt Hamburg, wo der Steirer und seine Crew zum Glück von Verkehrsstaus verschont blieben. Bei Puttgarden wechselten Fasching und seine Crew auf die Fähre nach Dänemark. Nach rund 45 Minuten wurde das Festland erreicht und dann ging es nochmals rund zehn Minuten mit der Fähre nach Schweden.

Organisatorischer Großaufwand
„Nach dem Unfall lief natürlich die Zeit weiter und die Stunden im Krankenhaus kosteten ihm Zeit. Nicht so bei den beiden Fährentransfers, wo die Zeit angehalten wurde. Das war so im Vorfeld mit dem Weltverband ausgemacht“, sagt Wolfgangs Frau Doris Fasching, die mit der Organisation des Projekts auch alle Hände voll zu tun hat: „Es waren schon stressige Tage bisher, vor allem rund um den Unfall. Wir mussten binnen kürzester Zeit ein neues Rad organisieren und uns um sein Wohlergehen kümmern. Aus organisatorischer Sicht ist dieses Projekt sehr aufwendig. Wir haben eine elfköpfige Crew, die verpflegt werden muss und Schlafgelegenheiten braucht. Und wir müssen ständig neue Getränke und Flüssignahrung für Wolfgang organisieren. Er braucht pro Stunde eine Packung des mit 300kcal hochkalorischen Ensure. Den restlichen Kalorienverbrauch pro Stunde von 800kcal ergänzt er mit Enervit Elektrolytgetränken, Müsliriegeln und Obst. Wir haben im Auto nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung. Da müssen wir uns genau überlegen, was wir alles mitnehmen.“

Dr. Meixner stolz auf ihren „Patienten“
Mittlerweile hat Wolfgang Fasching Göteborg bei strömenden Regen passiert und insgesamt 3.453 Kilometer (Stand heute 11:20 Uhr)abgespult. Er radelt trotz der Blessuren unermüdlich weiter. Diese mentale und körperliche Einsatzbereitschaft macht auch seine betreuende Ärztin, Dr. Alexandra Meixner, stolz auf ihren „Patienten“: „Ich bin selbst zwei Mal das Race Across America gefahren und weiß, welche Strapazen er gerade durchmacht. Und dann kam noch der Unfall. Er radelt aber jetzt so gut wie davor und hat wahrscheinlich insgesamt weniger Beschwerden als die meisten Sportler ohne Unfall nach 200 Kilometern auf dem Rad. Die Abschürfungen sind arg zum Ansehen. Aber er tut so, als wäre gar nichts. Aber das wichtigste: Trotz des Zeitverlustes ist der Rekord absolut noch drin!“

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Schwerer Crash von Fasching am 5. Tag von #EuropeCoast2Coast

Gestern am späten Nachmittag ereignete sich ein schwerer Unfall bei Wolfgang Faschings Europadurchquerung #EuropeCoast2Coast. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus sowie einem schrottreifen Pacecar und Rad stand aber die Entscheidung fest: Fasching wird weiterfahren. Die gesamte Crew hatte viel Glück im Unglück.
Im belgischen Lüttich, nach rund 2.200 Kilometern, krachte gestern gegen 17:00 Uhr von hinten ein kleiner Lieferwagen in das Pacecar von Wolfgang Fasching. Durch die Wucht des Aufpralls erfasste das Pacecar auch den vor ihm fahrenden Athleten, der auf der Windschutzscheibe landete. Der Extremsportler, der morgen seinen 52-jährigen Geburtstag feiert, wurde umgehend ins Krankenhaus Centre Hospitalier Regional de Huy zum Röntgen gebracht. Die Ärzte gaben Entwarnung – keine Brüche, „nur“ Abschürfungen waren die Folge. Und nachdem für heute ohnehin ein Crew-Wechsel geplant war, wurde das Auto eines neuen Crew-Mitgliedes zum Pacecar umfunktioniert.
Wolfgang Fasching: „Bin richtig happy, dass ich weiterfahren kann“
Heute gegen 08:30 Uhr fand das Projekt #EuropeCoast2Coast – von Gibraltar zum Nordkap über 5.656 Kilometer – seine Fortsetzung. Die Fahrt wurde genau am Unfallort fortgesetzt. Wolfgang Fasching zu den Schrecksekunden des Unfalles: „Es ging alles so schnell, als ich auf der Windschutzscheibe des Pacecars landete. Die Rettung brachte mich sofort ins Krankenhaus und als ich dort eine Halskrause bekam, war das Projekt für mich gelaufen. Aber nach dem Röntgen hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Ich bin richtig happy, dass ich weiterfahren kann. Das Glück im Unglück war, dass ein Crew-Wechsel geplant war. So haben wir ein neues Pacecar und ich ein neues Rad, meines hatte nach dem Unfall auch einen Totalschaden. Ich bin natürlich sehr froh, dass keinem Crew-Mitglied etwas passiert ist.“
Dr. Meixner: „Sein Kampfgeist ist beeindruckend“
Dr. Alexandra Meixner hat gestern alle Agenden von ihrem Arztkollegen Dr. Helmuth Ocenasek übernommen. Sie selbst zu dem Unfall: „Ich habe gerade den Nahrungsstatus von Wolfgang am Laptop dokumentiert. Da höre ich einen lauten Knall und mich hat es nach vorne geworfen. Ich blicke auf und sehe plötzlich Wolfgang auf der Windschutzscheibe landen. Mein erster Gedanke war, hoffentlich fahren wir nicht über ihn! Unser Lenker hat extrem gut reagiert und alles richtig gemacht. Als wir ausgestiegen sind, saß Wolfgang am Boden und er meinte, fahren wir weiter? Dieser Satz war für uns alle eine große Erleichterung, ebenso dann die Entwarnung aus dem Krankenhaus. Sein Kampfgeist ist beeindruckend, er hat uns danach alle motiviert weiterzumachen – das Erlebnis geht also weiter.“

Das Live-GPS-Tracking funktioniert ab heute leider nicht mehr, da der GPS-Tracker im kaputten Pacecar eingebaut war. Wir versuchen sie auf Wolfgangs Facebook-Seite laufend mit neuen Informationen zu versorgen.

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Tag 4 #EuropeCoast2Coast: Auch Frankreich ist geschafft

Wolfgang Fasching nähert sich bei seiner Europa-Durchquerung von Gibraltar bis zum Nordkap der Halbzeit. Nach Gibraltar und Spanien hat er bei hochsommerlichen Temperaturen auch Frankreich durchquert. Nach 2.100 Kilometern fährt der Steirer gerade durch den wallonischen Teil Belgiens.
Seit Montag 17:00 Uhr sitzt der dreifache Race Across America-Gewinner Wolfgang Fasching auf dem Rad. Seit mehr als 87 Stunden spult er Unermüdlich, betreut von seiner elfköpfigen Crew, Meter um Meter ab. Der Motivationstrainer näher sich der Halbzeit des 5.656 Kilometer langen Projektes.
Ärzteteam mit Faschings Zustand zufrieden
Die erste Nacht ist der 51-jährige Fasching, der am kommenden Sonntag seinen 52. Geburtstag feiert, durchgefahren. In der letzten hat er zwei Stunden im Wohnmobil geschlafen, insgesamt liegt sein Schlafpensum bisher bei sieben Stunden. „Das war im Vorfeld auch so ausgemacht, dass ich pro Nacht zwei bis drei Stunden schlafe“, sagt Fasching. Sein körperlicher Zustand ist außergewöhnlich gut, bestätigt auch die betreuende Ärztin Dr. Alexandra Meixner: „Objektiv gesehen sind wir sehr zufrieden! Die Haut ist zu, er hat nirgendwo Blasen, die Gelenke sind beweglich und die Muskeln sind beim Behandeln außergewöhnlich weich. Subjektiv hat er natürlich Schmerzen an den stark belasteten Regionen, wie an den Knien, Hintern, Handballen, Nacken, Schultern und Oberarme. Aber er ist hart im Nehmen und man hört nie eine Klage von ihm.“
Das Projekt #EuropeCoast2Coast ist auch für Wolfgang Faschings Crew eine große Herausforderung. „Es sind schon viele Dinge passiert, mit denen wir nicht rechnen konnten. Zuletzt haben wir im Wohnmobil ein Fenster verloren. Und die letzte Nacht verbrachen wir alle auf unseren Matten auf einem Parkplatz. Luxus sieht anders aus“, schmunzelt Coach Günter Weixlbaumer. Für das leibliche Wohl der Crew ist auf alle Fälle gesorgt. Regelmäßig wird nämlich gegrillt. „Natürlich gibt es Koteletts nur für uns. Wir haben einen Weber Grill mit und es war eine gute Entscheidung ihn mitzunehmen“, ergänzt Weixlbaumer.

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Tag 2 #EuropeCoast2Coast: Ärzte-Duo sorgt für Top-Betreuung

Den ersten Tag der mit 5.656 Kilometer langen Europa-Durchquerung von Süd bis Nord hat Wolfgang Fasching beachtlich absolviert. In den ersten 24 Stunden des Projektes #EuropeCoast2Coast radelte der 51-Jährige bei Temperaturen von bis zu 38 Grad 649 Kilometer – derzeit steuert er auf die 1.000km-Marke zu! Betreut wird er von Dr. Helmuth Ocenasek und Dr. Alexandra Meixner. Sie selbst hat bereits zweimal das Race Across America bestritten!
Im Jahr 1996 fuhr der Steirer Wolfgang Fasching sein erstes Race Across America. Er konnte die Premiere des längsten und härtesten Radrennens der Welt auf dem dritten Platz beenden. Es sollten noch sieben weitere Teilnahmen mit insgesamt drei Siegen folgen. Zwei Jahre nach seinem ersten Start wurde Wolfgang Fasching erstmals von Dr. Helmuth Ocenasek betreut. Seither bestritten die Beiden sämtliche Projekte gemeinsam, von den RAAM-Teilnahmen bis Quer durch Australien, sowie zuletzt 2014 Quer durch Russland. Dr. Ocenasek ist Ärztlicher Leiter von Sportmediziner.at, Univ. Lektor-JKU der medizinischen Fakultät in Linz und kennt Wolfgang Fasching wie kaum ein anderer.
Kann man mit 51 Jahren noch Höchstleistungen bringen?
Im Jahr 1999 bestritten Wolfgang Fasching und Dr. Ocenasek das Projekt Quer durch Australien. „Es ist schon lustig, dass wir 20 Jahre später quer durch Europa fahren“, sagt der 56-jährige Linzer. Seit der Fixierung des Projektes #EuropeCoast2Coast kümmert er sich um die medizinischen Belange von Wolfgang Fasching, der nur einige Jahre weniger auf dem Buckel hat. „Ich werde oft gefragt: Kann ein 51-Jähriger, wie Wolfgang, solche Höchstleistungen bringen? Meine Antwort ist klar: Ja“, eröffnet Dr. Ocenasek. Er ist ein Profi in Sachen Ultra-Ausdauerleistungen und sieht erst ab dem Alter ab 55 Jahren bei den meisten einen Abfall: „Wolfgang hat enorme Leistungswerte und ist fit wie mit 30. Teilweise hat er sogar bessere Werte. In der Vorbereitung trainierte er rund 15.000 Kilometer und er befindet sich auf einem stabilen, hohen Niveau.“
RAAM-Bestreiterin Dr. Alexandra Meixner mit im Team
Dr. Alexandra Meixner bestritt heuer ihr zweites Race Across America und betreut Wolfgang Fasching neben Dr. Ocenasek. „Sie ist eine große Bereicherung, da sie nicht nur Ärztin ist, sie kennt auch die Strapazen einer solchen Fahrt als Teilnehmerin. Sie selbst ist 20fache Triathlon-Weltrekordhalterin und hat zweimal das RAAM bestritten. Sie ist Sportmedizinerin und Sportlerin – sie kennt das Spiel von beiden Seiten“, sagt Wolfgang Fasching. Bei der aktuellen Europa-Durchquerung kommt den beiden Ärzten große Verantwortung zu. Sie sind für das Ernährungskonzept verantwortlich, sie nehmen täglich Blut ab, um die wesentlichen Elektrolyte zu bestimmen, und sie kümmern sich um Wehwehchen, die jederzeit auftreten können. „Es geht darum, dass wir die exponierten Stellen – am Hintern, an den Hand- und Beingelenken – immer gut im Auge haben. Regelmäßig werden wir diese mit Laserlicht der Firma HELTSCHL behandeln, um intensivere Schmerzen zu behandeln. Wie heißt es so schön: Prävention ist am wichtigsten!“
Fasching knapp vor der 1.000km-Marke
Unterdessen hat Wolfgang Fasching die zweite Nacht gut überstanden. Er hat dabei eine einstündige Schlafpause eingelegt. „Länger konnte er nicht schlafen, da es im Wohnmobil, wo es keine Klimaanlage gibt, sehr heiß ist“, sagt Betreuer Günter Weixlbaumer. Der in Oberösterreich lebende Steirer radelt unermüdlich über die Pyrenäen und steht mit 970 der insgesamt 5.656 Kilometer langen Distanz kurz vor der französischen Grenze.

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Wolfgang Fasching startete Projekt #EuropeCoast2Coast

Gestern pünktlich um 17:12 Uhr fiel in Gibraltar, am Fuße des bekannten Affenfelsens, der Startschuss zu Wolfgang Faschings neuem Radprojekt #EuropeCoast2Coast. 5.656 Kilometer mit rund 30.000 Höhenmetern warten auf den nächsten rund zwölf Tagen auf den Extremsportler. Und vor dem Abflug ging es noch zum Zahnarzt. Aber nicht zu irgendeinem …
Wolfgang Fasching ist gestern um 17:12 Uhr in sein neues Radprojekt, wo er neben den USA, Australien und Russland jetzt mit Europa seinen vierten Kontinent durchquert, gestartet. Der dreifache Gewinner des Race Across America musste aber noch vor dem Abflug zum Zahnarzt. Und da in seiner Welser Heimat keiner offen hatte, rief er letzten Samstag Dr. Franz Kaserer an, der in Strobl am Wolfgangsee seine Ordination betreibt. „Franz ist nicht irgendein Zahnarzt, er hat 1997 und 1998 jeweils das Race Across Europa über die gleiche Distanz gewonnen und damals mit 13 Tagen, 20 Stunden einen Rekord aufgestellt – den will ich jetzt brechen. Er hat mir nicht nur meine Zähne behandelt, sondern auch noch letzte Tipps gegeben“, sagte Wolfgang Fasching.
Der Start ist erfolgt!
Von einer Polizeieskorte wurde die elfköpfige Fasching-Crew bis zur spanischen Grenze eskortiert. Für die Schönheiten der Landschaft hatte Wolfgang Fasching unmittelbar nach dem Start nur einige Stunden Zeit, ehe es in die erste Nacht ging. Westlich passierte er die Traumstrände von Marbella, und nach rund 200 Kilometern fuhr er westlich an Cordoba in der südspanischen Region Andalusien vorbei. Bereits in der Anfangsphase bewahrheitete sich, warum der in Neukirchen lebende Steirer im Vorfeld so viel Respekt vor dem Projekt hatte. Denn die Temperaturen erhöhten sich nach angenehmen 27 Grad in Gibraltar auf weit über 30 in Andalusien. „Heute soll es richtig heiß werden, obwohl wir uns auf einer Hochebene befinden“, kommentiert Fasching ins Pacecar. Übrigens, seit Beginn des Radabenteuers musste der Steirer lediglich drei Minuten vom Rad.

Bisher hat der Extremsportler beachtliche 440 Kilometer absolviert – obwohl als Tagespensum rund 500 ausgegeben wurden. Auf der über 5.500 Kilometer lange Strecke durchquert er neun europäische Länder (Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen). In Spanien befindet er sich kurz vor der Hauptstadt Madrid, danach folgen die Pyrenäen, ehe es nach Frankreich Richtung Bourdeaux geht, danach Brüssel, Hasselt und Hamburg, wo er an der Küste in die Fähre muss (dort wird auch die Zeit gestoppt, Anm.). Über Helsingborg folgt die lange Fahrt durch Finnland, Schweden und Norwegen bis zum Nordkap.

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Größte Jugendrundfahrt Europas zu Gast in der Oststeiermark

Von 21. bis 25. August 2019 findet die 34. Int. Radjugendtour Oststeiermark, das größte Jugendradrennen Europas, statt. Über 120 Nachwuchssportler im Alter von 15 bis 17 Jahren kämpfen bei einem Prolog und auf vier Etappen um Siege und Ehre.
Die Int. Radjugendtour Oststeiermark ist für viele Radsportler die Fahrkarte in Richtung Profigeschäft. Nach der Jugend-Kategorie folgt jene der U23-Fahrer, wo viele bereits Verträge bei internationalen Profiteams bekommen. Wer sich bei der Jugendtour zeigt, zählt vielleicht in einigen Jahren zu den Stars von morgen. In den vergangenen 33 Jahren der Radjugendtour verdienten dort viele bekannte Profis ihre ersten Lorbeeren, wie aus rot-weiß-roter Sicht Georg Totschnig, Peter Luttenberger, Bernhard Eisel, Patrick Konrad oder Gregor Mühlberger. Auch viele ausländische Gäste, die später für Furore sorgten, waren bereits am Start. Wie der dreifache Weltmeister Peter Sagan, die Klassikerjäger Philippe Gilbert oder Tom Boonen, Kletterspezialist Roman Kreuziger oder der deutsche Sprinter Marcel Kittel.
Im Vorjahr bestritten 21 Teams aus aller Welt, davon 17 Nationalmannschaften, mit jeweils sechs Startern die Tour. In diesem Jahr werden sich ebenso die stärksten Nachwuchsfahrer auf internationalem Niveau messen. „Neben der Jugend-Olympiade in Baku, die Ende Juli zu Ende ging, ist die Jugendtour nicht nur für unsere Fahrer, sondern für die besten Jugendfahrer der Welt, das Saisonhighlight! Es ist die größte Rundfahrt Europas und top-organisiert. Wir wollen uns in der Heimat wieder von unserer besten Seite zeigen“, sagt U17-Nationaltrainer Richtard Kachlmair.
Die Trikots
Auch die Region Oststeiermark freut sich wieder auf die Radjugendtour, wie Landtagsabgeordneter Hubert Lang erzählt: „Die Radregion Oststeiermark ist eine einzige Erfolgsgeschichte und die Int. Radjugendtour Oststeiermark, als unser Schaufenster in die „Welt“, hat dazu sehr viel beigetragen.“ Das Grün der Steiermark und die weiteren Farben der Regionalentwicklung zieren auch das Trikot des Gesamtführenden der Radjugendtour. Das rot-gelb-karierte Trikot des besten Kletterers präsentiert die Firma Wiesbauer, jenes des Punktebesten (grün) Mautner-Markhof. Und Logistikexperte Gebrüder Weiss sponsert das orange Jersey für den aktivsten Österreicher.
Die Etappen im Überblick
Am Mittwoch, den 21. August, wird die Int. Radjugendtour Oststeiermark mit einem 1,7 Kilometer langen Prolog in der Thermenhochburg Bad Waltersdorf gestartet. Am Donnerstag führt die 1. Etappe über 62,4 anspruchsvolle Kilometer von Weiz, bekannt für die Spezialität das Murbratl, ins idyllische Stubenberg am See im Apfelland. Am Freitag, den 23. August, wird die 2. Etappe in Hartberg gestartet. Die Königsetappe beginnt am Fuße der Ringwarte und endet nach schweren 66,8 Kilometern in Vorau, in der Nähe der Urkraftarena und vom Stift Vorau. Die vorletzte Etappe verläuft am 24. August von Pöllau, wo sich der Naturpark Pöllauer Tal befindet, nach Anger (70,8 Kilometer) zur Feistritztalbahn, ehe die Abschlussetappe im Joglland in Wenigzell gestartet wird und über eine Distanz von 68 Kilometern in Passail, wo die Besucher im Almenland den köstlichen Stollenkäse probieren können, endet. „In den Start- und Zielbereichen wartet auf die Zuschauer fachkundige Moderation sowie Entertainment und von der ersten bis zur dritten Etappe passieren die Jugendsportler mehrmals das Ziel“, sagt Organisator Franz Steinberger.
ÖRV mit großen Hoffnungen
Bei der 34. Int. Radjugendtour Oststeiermark wird es heuer wieder zwei österreichische Mannschaften geben. Zum Einen das Österreichische Nationalteam und zum Anderen das Oststeiermark Team. „Unsere Favoriten auf einen guten Gesamtrang sind auf jeden Fall der heurige Seriensieger und Zehnte bei der EYOF in Baku im Einzelzeitfahren Alexander Hajek. Und Lukas Griesser, der im Vorfahr schon einen tollen Auftritt bei der Jugendtour hatte. Weiters wird auch noch der 16-jährige Moritz Hörandtner für die Gesamtwertung zu beachten sein. Für die einzige Sprinteretappe von Pöllau nach Anger am Samstag haben wir mit Leo Kerschbaumer einen heißen Tipp am Start“, beschreibt Jugend-Nationaltrainer Richard Kachlmaier.

Präsident Mayer: „Viele schnuppern erstmals Radsportluft in der Oststeiermark“
ÖRV-Präsident Harald J. Mayer, auch Schirmherr der Österreich Rundfahrt, freut sich auf die 34. Int. Radjugendtour Oststeiermark, wo „bei dieser Top-Radsportveranstaltung, eine der größten der Welt, die jungen Radsportler zum ersten Mal richtiges Tour-Feeling erleben. Sie werden alle positiven Seiten und alle Herausforderungen eines Etappenrennens erleben. Ich wünsche allen Teilnehmern hohe Motivation, schnelle Beine und natürlich einen unfallfreien Verlauf!“ Auch der neue Präsident des LRV-Steiermark Gerald Pototschnig setzt auf die Wichtigkeit von Nachwuchsveranstaltungen: „Beim Nachwuchs anzusetzen, auf die Bedeutung der Nachwuchsarbeit hinzuweisen – damit kann man nie viel falsch machen. Aber was steckt wirklich dahinter? Dahinter steckt ein Gesamtpaket. Von den Allerkleinsten, die gerade erst aufs Fahrrad gestiegen sind, bei den verschiedenen Kinder-Radcups. Über ein LLZ, ein Landesleistungszentrum Radsport, mit seinen Regionalzentren, bis zu den World-Tour-Teams und Profis der Österreich-Rundfahrt, die Jahr für Jahr in der Steiermark Stammgäste sind. Und dazu gehört auch die Int. Radjugendtour Oststeiermark. Wenn diese Tour heute zur größten und einer der renommiertesten in Europa gehört, wenn viele der Namen aus dem Profizirkus einst in der Oststeiermark auf den Ergebnislisten zu finden waren, dann ist es der Beweis, dass Nachwuchs im Radsportland Nr. 1 nicht nur eine Floskel ist.“

Etappen der 34. Int. Radjugendtour Oststeiermark:
21. August 2019, Prolog/Einzelzeitfahren: Bad Waltersdorf, 1,7km
22. August 2019, 1. Etappe: Weiz – Stubenberg, 62,4km
23. August 2019, 2. Etappe: Hartberg – Vorau, 66,8km
24. August 2019, 3. Etappe: Pöllau – Ager, 70,8km
25. August 2019, 4. Etappe: Wenigzell – Passail, 68km

Homepage der 34. Int. Radjugendtour Oststeiermark

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Zoidl am Horn in Angriffslaune – Hermans gewinnt Ö-Tour 2019!

Der große Showdown am Kitzbüheler Horn hat alle Erwartungen erfüllt: In einem packenden Rennen setzte der Oberösterreicher Riccardo Zoidl bis kurz vor dem Ziel die Akzente. Doch am Ende jubelte Ben Hermans über seinen zweiten Toursieg nach 2018 und der russische Meister Aleksandr Vlasov sprintete im Kampf um den Etappensieg Vorarlberg-Profi Patrick Schelling nieder!

Die 71. Österreich Rundfahrt ging heute mit dem Start in Kitzbühel und Ziel am Kitzbüheler Horn in das große Finale. Die sechste Etappe führte über 116,7 Kilometer und 2.215 Höhenmeter. Den Höhepunkt bildete zum 20. Mal in Folge das Kitzbüheler Horn. Der 7,3 Kilometer lange und maximal 23,3 Prozent steile Anstieg zum Alpenhaus zählt zu den schwersten Radbergen Europas.
Wie erwartet kam es gleich nach dem Start in der Kitzbüheler Vorderstadt zu vielen Attacken. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Kitzbühel mit der ersten „Mautner Markhof“-Sprintwertung lösten sich schließlich sieben Fahrer, die in der Folge zu einem Sextett wurden. Mit dabei waren auch die Österreicher Stephan Rabitsch, Daniel Auer und der gestrige Etappendritte Patrick Gamper. Auf den beiden Runden über den Kurs der Masters-WM schaffte noch ein weiterer Fahrer den Anschluss an die Spitzengruppe, die aber nie weiter als eine Minute weggelassen wurde. Im Feld sorgte den ganzen Tag über das Team Neri Sottoli KTM für das Tempo.
Tolles Finale am Kitzbüheler Horn – Zoidl eröffnet mit Attacke!
Dann begann der schwere Schlussanstieg aufs Kitzbüheler Horn, wo beim Alpenhaus tausende Zuschauer auf die Profis warteten. Die Spitzengruppe fuhr mit wenigen Sekunden Vorsprung rein und Stephan Rabitsch und Marek Rutkiewicz setzten sich ab. Dahinter lauerten die Spitzenfahrer bis zur 7KM-Marke, wo Movistar das Tempo diktierte. Die Führenden wurden gestellt und alle Spitzenfahrer, Riccardo Zoidl war auch dabei, passierten gemeinsam die Mautstelle. Bis zur 4KM-Marke formierten sich rund 16 Fahrer an der Spitze. Die erste Initiative setzte Riccardo Zoidl 3,5km vor dem Ziel, der Ex-Toursieger konnte sich absetzen! Das Finale war somit eröffnet. Bis zum letzten Kilometer lag Zoidl vorne, doch dann wurde er leider von den Verfolgern gestellt. Am Ende jubelte der russische Meister Aleksandr Vlasov (Gazprom-Rusvelo) über seinen ersten Etappensieg bei der Österreich Rundfahrt: „Ein unglaublicher Erfolg für mich! Das Team hat perfekt gearbeitet und mich immer in gute Positionen gebracht!“ Vlasov besiegte quasi im Zielsprint den Schweizer Patrick Schelling, der damit für sein Vorarlberg Santic-Team das nächste Spitzenergebnis holte: „Eine unglaublich erfolgreiche Rundfahrt geht für uns mit einem zweiten Platz zu Ende. Die Gesamtwertung konnte ich mit Rang neun auch in den Top-Ten beenden.“
Zoidls Feindschaft mit dem Kitzbüheler Horn ist beendet
Er hat am Kitzbüheler Horn, das ihm bis heute so gar nicht lag, angegriffen und auf den letzten Kilometern alles auf eine Karte gesetzt. Leider wurde Riccardo Zoidl einen Kilometer vor dem Ziel gestellt, der Oberösterreicher zeigte sich heute nach Rang acht trotzdem zufrieden: „Zum ersten Mal hatte ich heute gute Beine am Horn, ich habe es sogar genossen. Ich wollte bei der 4KM-Marke attackieren, um im Gesamtklassement noch nach vorne zu kommen. Es gab für mich nur hop oder drop. Wenn man nichts riskiert, gewinnt man auch nichts!“ Zweitbester Österreicher wurde heute Vorarlberg-Profi Daniel Geismayr als 18.
Ben Hermans schafft das Double
Der 33-jährige Belgier Ben Hermans gewann erneut die Österreich Rundfahrt. Damit holte er nach dem Rundfahrtssieg im Vorjahr und dem Gesamtsieg bei der Oman-Rundfahrt 2017, wo er vor Straßen-Weltmeister Rui Costa und Vuelta-Sieger Fabio Aru siegte, seinen dritten großen Rundfahrtsieg seiner Karriere. „Ich war vorgestern am Großglockner schon so happy, dass ich auf diesem prestigeträchtigen Berg gewonnen habe. Der Tag heute war die Krönung. Ich kann es noch nicht fassen, dass ich diese Österreich Rundfahrt zum zweiten Mal gewinne. Der Sieg im Vorjahr war etwas ganz besonderes. Der Sieg heuer kam für mich doch etwas überraschend nach meiner sechswöchigen Verletzungspause nach dem Sturz bei Fleche Wallone. Ich bin absolut glücklich“, freute sich Hermans beim Alpenhaus. Hermans siegte in der Gesamtwertung 20 Sekunden vor dem Argentinier Eduardo Sepulveda und 38 Sekunden vor dem Südafrikaner Stefan de Bod (Dimension Data).
AUT, Ö-Tour, Österreich Radrundfahrt
Foto: EXPA pictures
Die Wertungssieger
Der Belgier Ben Hermans (Israel Cycling Academy) eroberte auf der Glockneretappe das „Flyeralarm“-Führungstrikot und brachte es heute souverän aufs Kitzbüheler Horn. Der Deutsche Jonas Koch (CCC Team) setzte sich in der „Mautner Markhof“-Sprintwertung vor Vorarlberg-Profi Jannik Steimle durch und die „Wiesbauer“-Bergwertung“ ging an den erst 21-jährigen Deutschen Georg Zimmermann. Der Fünfte der Deutschen Meisterschaften bescherte damit seinem Tirol KTM Cycling Team einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte! Die „Gebrüder Weiss“-Wertung des besten Österreichers gewann Riccardo Zoidl vor Daniel Giesmayr und Sebastian Schönberger, der sich nach seinem schweren Sturz gestern heute noch aufs Horn gekämpft hatte. Bester U23-Fahrer und damit Gewinner der „TEEKANNE fresh“-Nachwuchswertung wurde Vladim Pronskiy (VINO – Astana Motors. Die Teamwertung dominierten die Profis von Dimension Data vor Vorarlberg Santic und dem CCC Team.

Höchstnote von der UCI
Für die 71. Österreich Rundfahrt war gestern auch Zeugnistag. Bereits vor dem Start zur Schlussetappe hat Rosella Bonfanti, Jury-Präsidentin des Rad-Weltverbandes UCI, Resümee gezogen. Sie werde die heurige Rundfahrt in ihrem Abschlussbericht mit „Grün“ bewerten, fasste Bonfanti zusammen – so etwas wie die Höchstnote. Harald J. Mayer, Präsident des Österreichischen Radsportverbandes ÖRV, sieht darin eine Bestätigung für die hervorragende und engagierte Arbeit von Tour-Direktor Franz Steinberger und dessen Team. Auch die ständige, enge und professionelle Abstimmung zwischen UCI, Tour-Direktion und ÖRV-Präsidium habe dazu beigetragen. „Unserem angestrebten Upgrading der Rundfahrt in eine höhere UCI-Kategorie sollte damit nichts mehr im Wege stehen,“ sagt Mayer.
Kitzbüheler Horn Bike Attack
Nach dem Start der letzten Etappe der Österreich Rundfahrt nahmen auch knapp 200 Hobbyfahrer die 2. „Kitzbüheler Horn Bike Attack“ in Angriff. Den Sieg holte sich der Oberösterreicher Rene Pammer mit einer Zeit von 31:13,17 Minuten. Er verbesserte damit die Zeit des Vorjahressiegers Lucas Theis um über 1,5 Minuten. Zweiter wurde Wolfgang Hofmann aus Augsburg, gefolgt vom Österreicher Michael Mayer. Bei den Damen setzte sich wie im Vorjahr Nadja Prieling mit einer tollen Zeit von 41:25 Minuten durch. Im Vorjahr benötigte sie für das Kitzbüheler Horn 41:57 Minuten.

1. Alexander Vlasov (Gazprom – Rusvelo)
2. Patrick Schelling (Vorarlberg – Santic) +0:01
3. Amanuel Ghebreigzabhier (Dimension Data) +0:19
4. Eduardo Sepulveda (Movistar) +0:23
5. Stefan de Bod (Dimension Data) +0:28
6. José Manuel Diaz (Vorarlberg – Santic) +0:38
7. Ben Hermans (Israel Cycling Academy) s.t.
8. Riccardo Zoidl (CCC Team)
9. Victor de la Parte (CCC Team) +0:52
10. Eliot Lietaer (Wallonie – Bruxelles) +0:58

GC:
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy)
2. Eduardo Sepulveda (Movistar) +0:20
3. Stefan de Bod (Dimension Data) +0:38
4. Winner Anacona (Movistar) +0:41
5. Alexander Vlasov (Gazprom – Rusvelo) +0:52
7. Riccardo Zoidl (CCC Team) +1:10
8. Amanuel Ghebreigzabhier (Dimension Data) +1:13
9. Patrick Schelling (Vorarlberg – Santic) +1:29
10. Victor de la Parte (CCC Team) +1:33

Alle Ergebnisse: https://www.oesterreich-rundfahrt.at/ergebnisse
Fotos von der 71. Österreich Rundfahrt gibt es hier: https://www.oesterreich-rundfahrt.at/downloads/category/61-tour-2019

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2. Sieg für Steimle bei Sturzorgie nach Kitzbühel, Gamper 3.!

AUT, Ö-Tour, Österreich Radrundfahrt
Foto: EXPA Pictures
So ruhig die ersten zwei Drittel der 6. Etappe der 71. Österreich Rundfahrt abliefen, so hektisch wurde es im Finale. Die Folge waren zahlreiche Stürze. Seinen zweiten Tagessieg bei dieser Tour sicherte sich Vorarlberg-Profi Jannik Steimle in der Gamsstadt. Und der junge Tiroler Patrick Gamper sorgte mit Rang drei für den ersten ÖRV-Podestplatz bei der Tour seit Daniel Auers zweitem Platz 2016.

Die vorletzte Etappe der 71. Österreich Rundfahrt führte heute von Bruck an der Großglocknerstraße nach Kitzbühel über 161,9 Kilometer und 2.619 Höhenmeter. Wie in den Tagen zuvor wurde gleich nach dem Start im Salzburgerland ein hohes Tempo angeschlagen. Noch vor der ersten „Mautner Markhof“-Sprintwertung in Neukirchen nach rund 40 Kilometern gelang sechs Fahrern ein erfolgreicher Vorstoß: Neben Tour de France-Etappensieger Brice Feillu (Arkea – Samsic), Tom Wirtgen (Wallonie Bruxelles), Andi Bajc (Felbermayr Simplon Wels), Yannik Achterberg (Maloja Pushbikers) und Michael Podlaski (Wibatech Merx) war auch der Tiroler Mario Gamper (Tirol KTM Cycling Team), der mit seinen beiden Brüdern Patrick und Florian die Ö-Tour im Tirol-Team bestreitet, vertreten. Im Feld kehrte Ruhe ein, der Maximalvorsprung der Spitze betrug nie mehr als drei Minuten. Der Rückstand des Feldes auf das Sextett reduzierte sich nach der „Wiesbauer“-Bergwertung Gerlos mit einer Länge von 6,7 Kilometern und maximal 11,3 Prozent Steigung durch das Zillertal auf rund 1:40 Minuten.
Die letzten beiden schweren Tage mit der Glockneretappe und vorgestern nach Frohnleiten steckten den Radprofis noch in den Beinen, das Tempo war nicht sehr hoch. Richtung Inntal vergrößerte sich wieder der Rückstand des Pelotons auf über zwei Minuten. Über die Wildschönau führte die Strecke über jene der UCI Straßenrad-WM in Innsbruck im Vorjahr und der Vorsprung der Spitze verringerte sich immer mehr. Bei Niederau, rund 27 Kilometer vor dem Ziel, setzten sich Feillu und Wirtgen von den Fluchtgefährten ab. Auch im Hauptfeld stieg die Anspannung vor dem Zieleinlauf und immer wieder attackierten Fahrer. Aus dem Feld verabschiedete sich eine dreiköpfige Verfolgergruppe mit Frohnleiten-Etappensieger Giovanni Visconti, dem „Wiesbauer“-Bergpreisführenden Georg Zimmermann vom Team Tirol und Movistar-Profi Ruben Fernandez.
Zimmermann steht vor Bergpreis-Sieg
Nachdem es 25 Kilometer vor dem Ziel zu einem schweren Sturz im Hauptfeld kam, bildete sich eine fünfköpfige Spitzengruppe. Der deutsche Tirol-Legionär Zimmermann sicherte sich die letzte „Wiesbauer“-Bergwertung des Tages in Hopfgarten und baute damit seinen Vorsprung vor der letzten Etappe auf Ben Hermans auf 16 Punkte aus! Doch das Qintett konnte sich Richtung Kitzbühel nie mehr als 30 Sekunden vom Feld absetzen.
Sturzorgie nach Kitzbühel
Auf den letzten 15 Kilometern kam es zu teils heftigen Stürzen. Zoidls Teamkollege Laurens ten Dam musste mit dem Hubschrauber weggeflogen werden, auch den Österreicher Sebastian Schönberger erwischte es schwer, er lag einige Minuten im Ziel, erlangte dann aber zum Glück wieder das Bewusstsein. Kurz vor dem Ziel hieß es Feld geschlossen und in Kitzbühel setzte sich Vorarlberg Santic-Profi Jannik Steimle sorgte nach dem Prologsieg für den zweiten Tageserfolg: „Es ist ein Traum für mich und mein ganzes Team. Wir kamen mit hohen Erwartungen zur Österreich Rundfahrt. Aber dass wir so abliefern, hätte uns sicher niemand zugetraut. Die Stürze im Finale waren wirklich arg, ich wünsche allen Beteiligten gute Besserung!“
Gampers bester Sprint ever
In der Gesamtwertung kam es zu keinen Änderungen, Ben Hermans fährt auch morgen im „Flyeralarm“-Trikot des Gesamtführenden. Riccardo Zoidl hielt sich auf den letzten Kilometern hinten im Feld aus und entging einigen Stürzen: „Es war schon brutal, vor allem der Sturz nach dem Tunnel in Kitzbühel. So gemütlich die ersten zwei Drittel der Etappe waren, so hektisch ging es im Finale zu. Aber ich konnte für morgen Kraft sparen.“ Einer, der heute volles Risiko ging, war der 22-jährige Tirol-Profi Patrick Gamper: „Ich habe im Finale alles riskiert und habe den besten Sprint in meiner Karriere abgeliefert. Ein unglaubliches Ergebnis für mich und ich bin auch so stolz auf meine Brüder, die hier bei der Österreich Rundfahrt auch tolle Leistungen zeigen!“
Ben Hermans steht vor 2. Toursieg
Im Vorjahr krönte sich Ben Hermans von Israel Cycling Academy zum dritten belgischen Gesamtsieger. Bei der 70. Jubiläumsrundfahrt hat er am Kitzbüheler Horn mit seinem Etappensieg den Grundstein für seinen Rundfahrtssieg gelegt. „Ich kenne das Kitzbüheler Horn sehr gut. Es ist ein sehr harter Anstieg, wo man sich keinen Einbruch erlauben darf. Im Vorjahr gewann ich dort und ich hoffe morgen auf ein Déjà-vu“, gibt sich Hermans, der sich heuer beim Fleche Wallone nach einem Sturz das rechte Knie angeschlagen hat, kämpferisch. „Ich kam nach der Verletzung nicht 100%ig fit zur Österreich Rundfahrt. Deshalb freut mich meine Leistung jetzt umso mehr!“ Voll auf seinen Kampfgeist setzt auch Österreichs Top-Favorit Riccardo Zoidl vom CCC-Team: „Heute war eine Etappe zum Durchschnaufen. Morgen gibt es nur Vollgas für mich. Das Kitzbüheler Horn ist sicher nicht mein Lieblingsberg, aber ich werde alles geben.“
Morgen Finaletappe aufs Kitzbüheler Horn
Um 11:00 Uhr starten die Radprofis in der Kitzbühel Vorderstadt in die letzte Etappe. Danach geht es über eine kleine Runde über Oberndorf und Reith wieder nach Kitzbühel zur ersten Sprintwertung (11:20h). Anschließend führen zwei große Runden über die Strecke der Masters-WM über St. Johann, Schwendt und Kössen. Gegen 13:30 Uhr werden die Radprofis erneut Kitzbühel erreichen, wo danach der 7,3 Kilometer lange und maximal 23,3 Prozent steile Anstieg aufs Kitzbüheler Horn folgt. Gegen 13:40 Uhr wird der Tagessieger das Alpenhaus erreicht haben. Das Livestream-Magazin startet morgen auf www.oesterreich-rundfahrt.at sowie alpentour.tv um 10:30 Uhr mit „Guten Morgen Rundfahrt“, ab 11:40 Uhr beginnt die Übertragung der Etappenentscheidung nach Kitzbühel.

Alle Ergebnisse: https://www.oesterreich-rundfahrt.at/ergebnisse
1. Jannik Steimle (Vorarlberg – Santic)
2. Jonas Koch (CCC Team) s.t.
3. Patrick Gamper (Tirol Team)
4. August Jensen (Israel Cycling Academy)
5. Dayer Quintana (Neri Sottoli)
6. Laurent Pichot (Arkéa Samsic)
7. Matthias Krizek (Felbermayr – Simplon Wels)
8. Johannes Schinnagel (Maloja Pushbikers)
9. Colin Stüssi (Vorarlberg – Santic)
10. Eliot Lietaer (Wallonie – Bruxelles)

GC:
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy)
2. Ben O`Connor (Dimension Data) +0:08
3. Winner Anacona (Movistar) +0:13
4. Eduardo Sepulveda (Movistar) +0:34
5. Stefan de Bod (Dimension Data) +0:47
6. Riccardo Zoidl (CCC Team) +1:10
7. Victor de la Parte (CCC Team) +1:33
8. Alexander Vlasov (Gazprom – Rusvelo) +1:40
10. José Manuel Diaz (Vorarlberg Santic) +1:56

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71. Österreich Rundfahrt / 6. – 12. Juli 2019

Triple für Hermans am Glockner: Etappensieg, rotes Trikot und Glocknerkönig
Vorjahressieger Ben Hermans hat heute die Glockneretappe dominiert: Er holte sich den Glocknerkönig, den Etappensieg und schlüpfte damit auch ins „Flyeralarm“-Führungstrikot! Der 33-jährige Belgier siegte vor Ben O’Connor, der die Glockneretappe 2017 gewann. Bester Österreicher beim Fuscher Törl wurde Riccardo Zoidl als Sechster. Der CCC-Profi liegt auch in der Gesamtwertung an dieser Position und trägt morgen das Trikot des besten Österreichers.
AUT, Ö-Tour, Österreich Radrundfahrt
Foto: Expa Pictures
Sie ist jedes Jahr das unbestrittene Highlight für Fans und Fahrer – die Glockneretappe. Vor allem kamen heute so viele Fans wie kaum zuvor auf die Großglockner Hochalpenstraße! Zum 65. Mal stand heute der Großglockner auf dem Etappenplan der Österreich Rundfahrt und zum 32. Mal wurde er von der Salzburger Seite aus befahren. Die 4. Etappe der 71. Österreich Rundfahrt führte über kurze, aber knackige 103,5 Kilometer mit insgesamt 3.293 Höhenmetern auf das Fuscher Törl. Nach dem Start in Radstadt, wo die Radprofis von vielen Zuschauern verabschiedet wurden, ging es über drei „Wiesbauer“-Sprintwertungen und die Kategorie 1 „Wiesbauer“-Bergwertung Dientner Sattel, ehe nach Fusch der 13 Kilometer lange Anstieg zum Dach der Tour auf 2.428 Metern Seehöhe erfolgte.
Bereits nach rund 20 Kilometern konnte sich eine erste Spitzengruppe mit Kenny Molly, Thibault Guernalec, Laurent Pichon, Alexis Guerin, Edoardo Zardini, Johannes Schinnagel und dem Bergpreisführenden Georg Zimmermann vom Tirol Team absetzen. Bis zur zweiten Sprintwertung in Gries wuchs ihr Vorsprung auf knapp über zwei Minuten, im Feld hatte CCC um den „Flyeralarm“-Gesamtführenden Jonas Koch alles unter Kontrolle.
Winner Anacona dreht auf!
Der Großglockner rückte näher und bei der Anfahrt zur Kassenstelle Ferleiten attackierte Zardini (Neri Sottoli Selle Italia KTM). Unterdessen begann im Hauptfeld auf der Großglockner Hochalpenstraße das Rennen ebenfalls so richtig. Bis zur Mautstation verkleinerte sich das Feld auf rund 25 Fahrer, mit dabei waren alle Top-Favoriten. Nur einen Kilometer später war es um die Spitzengruppe geschehen. Danach drehte ein Profi so richtig auf: Movistar-Profi Winner Anacona, 2014 bereits Etappensieger bei der Vuelta, setzte sich mit einer unwiderstehlichen Attacke von seinen Konkurrenten ab. Doch fünf Fahrer (Ben O’Connor, der russische Meister Aleksandr Vlasov, Ruben Fernandez, Vorjahressieger Ben Hermans und Riccardo Zoidl) schafften den Anschluss an Anacona, damit waren mit ihm und Fernandez zwei Movistar-Profis in der Spitze. Dahinter versuchte Zoidls Teamkollege Victor de la Parte den Anschluss zu schaffen. Es ging mit Attacken hin und her, jeder versuchte sein Heil in der Flucht.

Ben Hermans holt sich Glocknerkönig!
Rund fünf Kilometer vor dem Ziel setzten sich Winner Anacona, Ben O’Connor und Ben Hermans erneut ab, dahinter fuhren Zoidl mit Vlasov und Amanuel Gebreigzabhier. Die Rennsituation änderte sich auf den letzten drei Kilometern ständig, ehe sich zwei Kilometer vor dem Ziel Ben Hermans (Israel Cycling Academy) und Ben O’Connor von Dimension Data absetzen konnte. Auf den letzten 200 Metern ließ Hermans seinem Fluchtgefährten keine Chance und siegte fünf Sekunden vor O’Connor. „Ich habe mich heuer beim Fleche Wallone verletzt und konnte einige Zeit nicht trainieren. Dafür lief es heute wirklich gut. Unglaublich stark fuhren die Movistar-Jungs am Großglockner. Ich glaube, das wird am letzten Tag der Tour auf dem Kitzbüheler Horn noch eine richtige Schlacht um den Toursieg“, sagte Hermans. Mit seiner Auffahrtszeit von 46:01,34 Minuten verpasste Hermans den Streckenrekord von Alexander Foliforov aus dem Vorjahr um neun Sekunden.
Zoidl verbessert sich auf Rang sechs – Podium in Reichweite
Ex-Toursieger Riccardo Zoidl fuhr ein starkes Rennen und kam mit einem Rückstand von 1:01 Minuten als Sechster hinter Hermans, O’Connor, den Movistar-Fahrern Winner Anacona und Eduardo Sepulveda und Stefan de Bod (Dimension Data) ins Ziel: „Es lief schon viel besser als gestern, wo ich am letzten Berg Probleme hatte. Ich denke, Hermans und O’Connor sind ziemlich abgesichert, aber das Podium ist für mich noch in Reichweite!“ Zweitbester Österreicher wurde heute der Vorarlberger Daniel Geismayr (Vorarlberg Santic) als 24.

Ö3-Wecker Glocknerchallenge: 10 Hobbyfahrer nur 2:15 Minuten hinter Glocknerkönig!
Eine ganz besondere Aktion fand heute am Großglockner statt, die „Ö3-Wecker Glocknerchallenge“: 10 Hobbyfahrer versuchten im Ablösemodus schneller zu sein als der schnellste Radprofi der Österreich Rundfahrt. Mit einer Zeit von 48:16,18 Minuten lagen sie nur 2:15 Minuten hinter dem „Glocknerkönig“ Ben Hermans . Die zehn Hobbyfahrer fuhren damit die achtschnellste Zeit in der 71-jährigen Tourgeschichte! Betreut wurden sie vom sechsfachen Race Across America-Gewinner Christoph Strasser, der in einem Monat wieder auf den Großglockner zurückkommt: „Unsere zehn Starter sind echt super gefahren, auch wenn einer zu Sturz kam! Ich selbst werde hier am Fuscher Törl bald wieder sein, denn am 12. August starte ich im Zweierteam beim Race Around Austria, dem mit 2.200 Kilometern und 30.000 Höhenmeter größten Extremradrennen in Österreich!“

Morgen vorletzte Etappe von Bruck an der Großglocknerstraße nach Kitzbühel
Die fünfte Etappe der 71. Österreich Rundfahrt startet morgen um 10:45 Uhr in Bruck an der Großglocknerstraße und führt über die „Mautner Markhof“-Sprintwertungen Neukirchen (11:50h) und Klockerhaus (12:10h) zur ersten „Wiesbauer“-Bergwertung auf die Gerlos (12:20h). Nach der dritten und letzten Sprintwertung in Brixlegg (13:50h) folgen noch zwei Bergwertungen nach Niederau (14:20h) und in Hopfgarten (14:30h), ehe es zum Ziel in Kitzbühel in die Jochbergstraße vorm „Hotel Schwarzer Adler“ geht. Der Zieleinlauf wird ab 15:00 Uhr erwartet. Das Livestream-Magazin startet morgen auf www.oesterreich-rundfahrt.at sowie alpentour.tv um 10:30 Uhr mit „Guten Morgen Rundfahrt“, ab 12:45 Uhr beginnt die Übertragung der Etappenentscheidung nach Kitzbühel.

Alle Ergebnisse: https://www.oesterreich-rundfahrt.at/ergebnisse
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy)
2. Ben O`Connor (Dimension Data) +0:06
3. Winner Anacona (Movistar) +0:09
4. Eduardo Sepulveda (Movistar) +0:23
5. Stefan de Bod (Dimension Data) +0:38
6. Riccardo Zoidl (CCC Team) +1:02
7. Victor de la Parte (CCC Team) +1:19
8. Amanuel Ghebreigzabhier (Dimension Data) +1:25
9. Alexander Vlasov (Gazprom – Rusvelo) s.t.
10. José Manuel Diaz (Vorarlberg Santic) +1:39

GC:
1. Ben Hermans (Israel Cycling Academy)
2. Ben O`Connor (Dimension Data) +0:08
3. Winner Anacona (Movistar) +0:13
4. Eduardo Sepulveda (Movistar) +0:34
5. Stefan de Bod (Dimension Data) +0:47
6. Riccardo Zoidl (CCC Team) +1:10
7. Victor de la Parte (CCC Team) +1:33
8. Amanuel Ghebreigzabhier (Dimension Data) +1:35
9. Alexander Vlasov (Gazprom – Rusvelo) +1:40
10. José Manuel Diaz (Vorarlberg Santic) +1:56

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3. Etappe der 71. Österreich Rundfahrt

Etappenhamster Visconti schlägt in Frohnleiten zu
Im Vorjahr gewann er drei, heute seine erste Etappe bei der Österreich Rundfahrt! Giovanni Visconti zeigte in der Steiermark seine Klasse und sein österreichischer Teamkollege Sebastian Schönberger schob sich auf den vierten Gesamtplatz vor. Beim großen Radfest zwischen Kirchschlag und Frohnleiten wahrte auch Riccardo Zoidl seine Chancen.

Die 3. Etappe der 71. Österreich Rundfahrt wurde heute in Hermann Pernsteiners Heimat Kirchschlag in der Buckligen Welt gestartet. Es kam zum erwarteten ersten großen Schlagabtausch über 176,2 Kilometer und schwere 3.752 Höhenmeter nach Frohnleiten nördlich von Graz, wo ein tolles Radfest organisiert wurde. 15 Kilometer nach dem Start bildete sich bei leichtem Regen eine vierköpfige Spitzengruppe mit Thibault Guernalec, Georg Zimmermann, Alessandro Fedeli und Francesco Bongiorno. Sie harmonierten sehr gut und bauten ihren Vorsprung rasch auf über zehn Minuten aus! Doch nach der ersten „Wiesbauer“-Bergwertung am Semmering erhöhten die Teams CCC und Gazprom Rusvelo das Tempo. Nach einer rund 40 Kilometer langen, leicht abfallenden Passage, begann nach der „Mautner Markhof“-Sprintwertung Kindberg die schwere zweite Etappenhälfte über den Eibeggsattel und vor allem den 6,4 Kilometer langen Anstieg zur Teichalm und der Vorsprung des Quartetts schrumpfte auf drei Minuten.

Tirol-Profi Zimmermann holt sich „Wiesbauer“-Bergtrikot
Beim Anstieg zur letzten „Wiesbauer“-Bergwertung Teichalm attackierte Georg Zimmermann – der Legionär vom Tirol KTM Cycling Team wurde zuletzt Fünfter bei den Deutschen Meisterschaften. Während seine drei Fluchtgefährten vom Feld geschluckt wurden, dezimierte sich das Hauptfeld auf nur mehr rund 15 Fahrer. Die Profis von Movistar erhöhten das Tempo und Riccardo Zoidl konnte mithalten. Tirol-Profi Zimmermann sicherte sich die letzte Bergwertung des Tages und fährt damit morgen im „Wiesbauer“-Bergttrikot!

Zoidl und Schönberger im Finale auf Verfolgungsjagd
Nach der Teichalm, wo sich bei der Abfahrt Zoidl kurzfristig mit vier Profis absetzen konnte, folgte noch rund 20 Kilometer vor dem Ziel der bis zu 20 Prozent steile Anstieg nach Nechnitz, ehe es nach einer sechs Kilometer langen, sehr rasanten Abfahrt die letzten 14 Kilometer bergab ins Ziel ging. Vom Feld blieb nicht mehr viel übrig, es bildeten sich viele Gruppen. Die Fahrer von Movistar präsentierten sich heute in Angriffslaune und zermürbten mit ihren Attacken immer wieder das kleine Führungsfeld. Über die letzte Kuppe formierten sich eine 13-köpfige Spitze, Riccardo Zoidl und Sebastian Schönberger konnten leider nicht mithalten und versuchten wenige Sekunden zurück den Anschluss an die Spitze wiederherzustellen.

Visconti sprintet zu Etappensieg!
Rund zehn Kilometer vor dem Ziel schafften die beiden Österreicher Zoidl und Schönberger wieder den Anschluss an das Spitzenfeld. Bis Frohnleiten konnten noch mehr Fahrer aufschließen und rund 50 Profis traten zum Massensprint an. Vor tausenden Zuschauern sprintete der zweifache Giro-Etappensieger Giovanni Visconti vom Team Neri Sottoli Selle Italia KTM zum Etappensieg. Nachdem er im Vorjahr drei Mal gewann, freute er sich heute ungemein über diesen Triumph: „Endlich hat es geklappt! Mein Team um Sebastian Schönberger hat so viel dafür gegeben. Ich wollte heuer bei der dieser Rundfahrt auf das Gesamtklassement fahren, aber mal sehen, was in den nächsten Tagen noch möglich ist.“ Bester Österreicher wurde heute Daniel Geismayr als 18., dessen Vorarlberg Santic-Teamkollege Chris Stüssi knapp hinter Visconti Zweiter wurde.

Verschiebung im Gesamtklassement
Im Gesamtklassement übernahm Zoidls CCC-Teamkollege Jonas Koch das „Flyeralarm“-Führungstrikot von Jannik Steimle. Dicht auf den Fersen des Deutschen liegen nur mit einer Sekunde Rückstand die beiden Italiener Alessandro Fedeli und Giovanni Visconti. Und auf Rang vier schob sich der neue Träger des „Gebrüder Weiss“-Trikots Sebastian Schönberger vor! „Nachdem ich gestern den ganzen Tag in der Spitzengruppe war, ging es den Beinen heute nicht so gut. Es war brutal schwer heute. Aber es war ein toller Tag für uns: Ein Teamkollege war den ganzen Tag vorne und Giovanni gewinnt die Etappe, besser kann es nicht gehen. Die Arbeit hat sich gelohnt.“ Riccardo Zoidl liegt als zweitbester Österreicher mit zehn Sekunden Rückstand an der 15. Stelle: „Es war doch nicht so brutal wie angenommen. Aber auf den Anstiegen hat man gesehen, dass hier rund 15 Fahrer um den Toursieg mitfahren. Auf der Teichalm schlug mein Teamkollege ein zu hohes Tempo an, das habe ich auf dem letzten Berg gespürt. Aber morgen geht der Kampf weiter!“

Morgen Glockneretappe von Radstadt zum Fuscher Törl
Die vierte Etappe startet morgen um 11:00 Uhr am Stadtplatz in Radstadt und führt über die „Mautner Markhof“-Sprintwertung Eben (11:20h) zur „Wiesbauer“-Bergwertung Dienten (12:00h). Nach den Sprintwertungen Gries (12:50h) und Fusch (13:10h) beginnt ab der Mautstation Ferleiten der rund 13 Kilometer lange Anstieg auf den Großglockner zum Fuscher Törl, wo die ersten Fahrer ab 13:40 Uhr erwartet werden. Das Livestream-Magazin startet morgen auf www.oesterreich-rundfahrt.at sowie alpentour.tv um 10:30 Uhr mit „Guten Morgen Rundfahrt“, ab 11:45 Uhr beginnt die Übertragung der Etappenentscheidung nach Frohnleiten.

Alle Ergebnisse: https://www.oesterreich-rundfahrt.at/ergebnisse
1. Giovanni Visconti (Neri Sottoli – Selle Italia – KTM) 4:53:25
2. Colin Stüssi (Vorarlberg – Santic) s.t.
3. Jonas Koch (CCC Team)
4. Ivan Rovny (Gazprom – RusVelo)
5. Georg Zimmermann (Tirol KTM Cycling Team)
6. Dimitri Peyskens (Wallonie – Bruxelles)
7. Romain Combaud (Delko Marseille)
8. Aleksandr Vlasov (Gazprom – RusVelo)
9. Franck Bonnamour (Arkea – Samsic)
10. Alessandro Fedeli (Delko Marseille)

GC:
1. Jonas Koch (CCC Team) 12:30:49
2. Alessandro Fedeli (Delko Marseille) + 0:01
3. Giovanni Visconti (Neri Sottoli – Selle Italia – KTM) s.t.
4. Sebastian Schönberger (Neri Sottoli – Selle Italia – KTM) + 0:07
5. Lukasz Owsian (CCC Team) + 0:08
6. Colin Stüssi (Vorarlberg – Santic) s.t.
7. Ruben Fernandez (Movistar) + 0:09
8. Tom-Jelte Slagter (Dimension Data) s.t.
9. Connor Swift (Arkea – Samsic)
10. Eliot Lietaer (Wallonie – Bruxelles)

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