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Tour of the Alps 22 Teams

DIE 22 MANNSCHAFTEN DER TOUR OF THE ALPS 2021

UCI WORLD TEAMS
Astana-Premier Tech (Kasachstan)
Bahrain-Victorious (Bahrain)
Bora-Hansgrohe (Deutschland)
EF-Education Nippo (USA)
Groupama-FDJ (Frankreich)
INEOS Grenadiers (Großbritannien)
Israel Start-Up Nation (Israel)
Movistar Team (Spanien)
Team BikeExchange (Australien)
Team Qhubeka-Assos (Südafrika)
Trek-Segafredo (USA)
UAE-Team Emirates (Vereinigte Arabische Emirate)

UCI PRO TEAMS
Androni Giocattoli-Sidermec (Italien)
Bardiani-CSF-Faizané (Italien)
Caja Rural-Seguros RGA (Spanien)
Eolo-Kometa (Italien)
Gazprom-Rusvelo (Russland)
Team Arkéa-Samsic (Frankreich)
Uno-X Pro Cycling Team (Norwegen)
Vini Zabù-Brado-KTM (Italien)

CONTINENTAL TEAMS
Tirol KTM Cycling Team (Österreich)

NATIONAALMANNSCHAFT
Italien

Christoph Strasser startet mit Premiere ins neue Jahr


Die Corona-Krise macht erfinderisch, so auch den besten Ultra-Radfahrer der Welt Christoph Strasser. Da nicht absehbar ist, wann Veranstaltungsstätten wieder aufsperren können, haben er und sein Team ein Online-Event auf die Beine gestellt: Am 4. Februar steigt um 20:00 Uhr der erste Livestream seines Vortrages „Der Weg ist weiter als das Ziel“ auf Youtube.
Am 4. Februar um 20:00 Uhr gibt es den ersten Livestream-Vortrag von Christoph Strasser auf Youtube in diesem Jahr. Unter dem Motto „Der Weg ist weiter als das Ziel“ erzählt der Steirer über seine bisherigen Erfolge und Niederlagen und welches große Ziel 2021 auf ihn wartet. Fix dabei ist, dass das Race Across America, wo er mit sechs Triumphen und unzähligen Bestmarken Rekordhalter ist, heuer nicht auf dem Programm stehen wird. „Das RAAM ist aufgrund der Corona-Situation in den USA noch zu unsicher. Die Planungen und Buchungen für das gesamte Team hätten schon durchgeführt werden müssen. Dafür werde ich das gleiche Ziel verfolgen, das ich schon im Vorjahr angepeilt hatte, ehe wir es absagen mussten: Ich will als erster Mensch 1.000 Kilometer in 24 Stunden schaffen. Dafür bräuchte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,7 km/h innerhalb eines Tages“, beschreibt Strasser. Die Austragungsstätte ist noch nicht 100%ig geklärt, aber Gespräche mit möglichen Partnern laufen auf Hochtouren.
Auch an der körperlichen Fitness wird schon fleißig gearbeitet. Christoph hat die Intensität der Trainingseinheiten erhöht, die Umfänge und die langen Trainings etwas reduziert. Mit dieser Strategie sollte noch ein kleiner Anstieg der Leistungsfähigkeit möglich sein.
Strassers Online-Premiere
Strasser ist der erfolgreichste Ultra-Radsportler der Gegenwart, unter anderem mehrfacher Gewinner des Race Across America und weiterer Nonstop-Rennen sowie 24-Stunden-Weltrekordhalter. Doch er kennt nicht nur die Höhen. In den letzten Jahren musste er auch einige Rückschläge bewältigen. Die Herausforderung RAAM lockte Christoph bis 2019 immer wieder nach Amerika, nach insgesamt sechs Triumphen gab es 2020 eine RAAM-Pause.

In seinem Livestream-Vortrag am 4. Februar plaudert er über die körperliche und mentale Vorbereitung auf das Race Across America und die Höhen und Tiefen während des Rennens. Darüber hinaus gibt es viele authentische Einblicke hinter die Kulissen, Funksprüche zwischen Fahrer und Crew und lustige Videobotschaften von Fans. All das wird durch Lesestellen aus seinem Buch aufgelockert.
Er spricht in seinem Vortrag auch über einfache Techniken zur Steigerung der Motivation, über die Wichtigkeit eines eingespielten Teams, sowie über Rückschläge. Das „Wieder-Aufstehen“ nach Misserfolgen hat ihm persönlich die größten Lernerfahrungen am Weg zu seinen Erfolgen ermöglicht. Aber schlussendlich zählt nicht der Erfolg, sondern das zu tun, was man gerne tut und was einen glücklich macht.

„Der Online Multimedia-Vortrag, ein abwechslungsreicher Mix aus Bildern und Filmsequenzen, ist nicht nur für sportlich Aktive und Radfahrer interessant, sondern auch für jene, die mit Sport nichts am Hut haben und sich einfach für menschliche Erlebnisse, Abenteuer und Erlebnisvorträge interessieren und sich gerne von speziellen Erfahrungen inspirieren lassen“, erläutert der gebürtige Kraubather.

Alle Infos zum Vortrag:
Ort und Datum: 4. Februar 2021
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: es gibt keine fixen Ticketpreise, wir freuen uns über freiwillige Spenden
Dauer: ca. 2 mal 1 Stunde mit 10min Pause, anschließend Fragerunde aus dem Feedback der Zuseher
Link zum Vortrag: https://youtu.be/8vAm3-n0mKg
Link zum Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/331855194525086

Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
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Die 22 Mannschaften der TOUR of the ALPS 2021


Nach der Corona-bedingten Absage der Tour of the Alps 2020 startet die grenzüberschreitende Etappenrundfahrt in den drei Euregio-Regionen in diesem Jahr neu durch – und das wie! Nachdem bereits vor einiger Zeit bekannt wurde, dass sowohl Streckenprofil als auch Etappenstandorte aus dem Vorjahr bestehen bleiben, steht nun auch das hochklassige Teilnehmerfeld der bevorstehenden Ausgabe der Rundfahrt fest.
Enthüllt wurde das 22 Teams umfassende Teilnehmerfeld im Rahmen der Mannschaftspräsentation am Freitag, 22. Januar, die via Live Streaming über die Bühne ging. Die digitale Veranstaltung wurde auf der Website und den sozialen Kanälen der Tour of the Alps, den Plattformen von PMG Sport sowie Sport Tirol, RadMarathon, RadSport News, Rennrad, K19 Web TV, Tuttobiciweb, La Repubblica übertragen.
An der Präsentation nahmen Vertreter der drei territorialen Partner, unter deren Schirmherrschaft die Tour of the Alps ausgetragen wird, teil: Wolfgang Töchterle (Marketingleiter von IDM Südtirol) und Florian Phleps (Managing Director von Tirol Werbung) waren ebenso dabei wie Maurizio Rossini (CEO von Trentino Marketing). Außerdem kamen der zweifache Straßenrad-Weltmeister Paolo Bettini, der Cheftrainer des italienischen Radnationalteams, Davide Cassani, der Team Manager der Mannschaft Eolo-Kometa, Ivan Basso, der sportliche Leiter von Astana Premier Tech, Giuseppe Martinelli, die beiden Ineos-Grenadiers-Fahrer Tao Geoghegan Hart und Filippo Ganna, Simon Yates vom Team Bike Exchange, sowie die Verantwortliche für Marketing und Medienrechte von PMG Sport, Ginevra Cividini, zu Wort. Auch Giacomo Santini, Präsident des GS Alto Garda, und Maurizio Evangelista, General Manager der Tour of the Alps, waren beim Online-Event anwesend.
Alle Radsport-Liebhaber dürfen sich auf eine Tour of the Alps der Superlative freuen, die vom 19. bis 23. April die Euregio-Gebiete Tirol-Südtirol-Trentino durchquert. Unter den 22 Mannschaften, die bei der Rundfahrt mit Start in Brixen dabei sein werden, befinden sich nicht weniger als zwölf UCI World Tour Teams. Noch nie zuvor war die Anzahl an World Tour Teams beim vom G.S. Alto Garda organisierten Etappenrennen so hoch wie heuer. Es verwundert daher kaum, dass der Veranstalter die Zahl der Mannschaften, welche sich in der Alpenregion in Schuss für den kurz darauf stattfindenden Giro d’Italia bringen wollen, erstmals von 20 auf 22 erhöht hat.

Ebenso wie in den vergangenen Jahren ist das Team INEOS-Grenadiers auch 2021 mit von der Partie. Die Mannschaft des letztjährigen Giro-Triumphators Tao Geoghegan Hart gehört zu den stärksten Teams der Welt – ob der junge Brite bei der Tour of the Alps tatsächlich am Start sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass er sich im Rahmen der grenzüberschreitenden Rundfahrt den Feinschliff für den Giro d’Italia holen wird.

Der Stern des amtierenden Giro-Siegers ging ausgerechnet bei der letzten Ausgabe der Tour of the Alps im Jahr 2019 auf, als er in der Gesamtwertung hinter seinem Teamkollegen Pavel Sivakov den zweiten Platz belegte. „Ich habe bei der TotA schon zwei Etappen gewonnen und hoffe, wieder in die Alpenregion zurückkommen zu können – auch, um einen persönlichen Kreis für mich zu schließen“, ließ Geoghegan Hart via Videobotschaft aus dem Trainingslager in Gran Canaria verlauten. In den Reihen des Team INEOS sicher vertreten sein wird Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna, der die grenzüberschreitende Rundfahrt zum ersten Mal in Angriff nimmt.

Für die Mannschaft Trek-Segafredo steigt Vincenzo Nibali in den Sattel. Der routinierte Italiener nutzt die Tour of the Alps auch in diesem Jahr, um sich bestmöglich auf den Giro d’Italia einzustimmen.
Für die TotA 2021 haben sich auch die Mannschaft Groupama-FDJ mit dem Sieger der 2018er-Ausgabe, Thibaut Pinot, Bora-Hansgrohe mit Emanuel Buchmann, das neue Team von Chris Froome, Israel Start-Up Nation, Qhubeka-ASSOS mit Fabio Aru, Bahrain-Victorious mit Mikel Landa, sowie das Team Astana-Premier Tech mit Aleksandr Vlasov angekündigt.
Im Rahmen der diesjährigen Tour of the Alps kehren das bärenstarke UAE Team Emirates sowie EF Education Nippo auf die Straßen der Euregio-Gebiete zurück. Zusätzlich dazu feiern mit dem Team BikeExchange und dem Team Movistar zwei namhafte Mannschaften bei der grenzüberschreitenden Rundfahrt ihr Debüt: Während das Team Bike Exchange bei der TotA vom Kletterspezialisten und Vuelta-Sieger von 2018, Simon Yates, angeführt wird, reist das Team Movistar mit dem neuen Kapitän Miguel Angel Lopez in die Alpenregion.
Neben den 12 World Tour Teams stellen sich acht renommierte Profi-Mannschaften der anspruchsvollen Tour of the Alps 2021. Vier davon, nämlich Androni Giocattoli-Sidermec, Bardiani-CSF-Faizané, Vini Zabù-Brado-KTM und Eolo-Kometa, kommen aus Italien. Besonders gespannt sein darf man auf das junge Team Eolo-Kometa von Ivan Basso und Alberto Contador, das erst seit kurzem auf Pro-Continental-Niveau fährt und zum ersten Mal bei der TotA dabei ist.
Bei den ausländischen Profi-Mannschaften stechen das Team Gazprom-Rusvelo mit dem starken Bergfahrer Ilnur Zakarin und das Team Arkéa-Samsic mit Nairo Quintana besonders ins Auge. Sollte Quintana heuer beim Giro d’Italia Jagd auf das Rosa Trikot machen, steigt er wohl auch bei der Tour of the Alps in den Sattel und gehört dann selbstverständlich zu den heißesten Eisen im Kampf um den Gesamtsieg. Auch das spanische Team Caja Rural-Seguros RGA und die junge norwegische Mannschaft Uno-X Pro Cycling Team haben ihre Teilnahme an der TotA bestätigt.

Vervollständigt wird das Teilnehmerfeld von der österreichischen Continental-Mannschaft Tirol KTM Cycling Team sowie der italienischen Nationalmannschaft von Cheftrainer Davide Cassani. „Die Tour of the Alps zeichnet sich durch ihre wunderschönen und spektakulären Etappen aus: Diese sind einerseits anspruchsvoll, andererseits aber nicht übermäßig lang. Sicherlich werden einige Top-Athleten, welche die Rundfahrt bestreiten, mit einem Auge auf den Giro d’Italia schielen – dennoch hat die TotA in den letzten Jahren stetig an Bedeutung dazugewonnen, sodass der Gesamtsieg als prestigereicher Erfolg mit entsprechender Relevanz verstanden werden kann“, so Cassani.

DIE 22 MANNSCHAFTEN DER TOUR OF THE ALPS 2021

UCI WORLD TEAMS
Astana-Premier Tech (Kasachstan)
Bahrain-Victorious (Bahrain)
Bora-Hansgrohe (Deutschland)
EF-Education Nippo (USA)
Groupama-FDJ (Frankreich)
INEOS Grenadiers (Großbritannien)
Israel Start-Up Nation (Israel)
Movistar Team (Spanien)
Team BikeExchange (Australien)
Team Qhubeka-Assos (Südafrika)
Trek-Segafredo (USA)
UAE-Team Emirates (Vereinigte Arabische Emirate)

UCI PRO TEAMS
Androni Giocattoli-Sidermec (Italien)
Bardiani-CSF-Faizané (Italien)
Caja Rural-Seguros RGA (Spanien)
Eolo-Kometa (Italien)
Gazprom-Rusvelo (Russland)
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Uno-X Pro Cycling Team (Norwegen)
Vini Zabù-Brado-KTM (Italien)

CONTINENTAL TEAMS
Tirol KTM Cycling Team (Österreich)

NATIONAALMANNSCHAFTEN
Italien

Tour of the Alps 2021


Auch wenn die Rennradsaison noch nicht begonnen hat, so scharren die Veranstalter der TotA bereits mit den Hufen: Bis zur diesjährigen Rundfahrt (19. – 23. April 2021), die erstmals überhaupt auf Südtiroler Boden in Brixen gestartet wird, fehlen nämlich keine 100 Tage mehr.
Die erste offizielle Veranstaltung der Tour of the Alps 2021 geht schon im Januar über die Bühne. Am Freitag, 22. Januar, werden um 17 Uhr die 22 Teams, die im April auf den Straßen der Euregio-Region für Spektakel sorgen, der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Mannschaftsvorstellung wird via Online Streaming auf den Facebook- und YouTube-Kanälen der TotA sowie der Plattform PMG Sport live übertragen. Im Rahmen des Events kommen Fahrer, Trainer und andere Persönlichkeiten zu Wort – alle Radsportfans dürfen sich auf ein reichhaltiges Programm mit geballtem Know-how freuen.

Das Teilnehmerfeld der Tour of the Alps ist in diesem Jahr einmal mehr hochkarätig besetzt. Da sich erneut zahlreiche „UCI World Tour Teams“ angekündigt haben, ist auch 2021 für eine spannende Rundfahrt auf höchstem Niveau gesorgt. Die starke Präsent der Top-Mannschaften hat letztendlich dazu geführt, dass sich die Veranstalter des GS Alto Garda dazu entschlossen haben, die Anzahl der teilnehmenden Teams von 20 auf 22 zu erhöhen. Da sich die TotA mit ihren fünf kurzen, aber selektiven Etappen als idealer Härtetest im Hinblick auf den Giro d’Italia etabliert hat, verwundert das erstklassige Teilnehmerfeld wenig.
Die Gewinner und Hauptprotagonisten der letzten Ausgaben der Tour of the Alps gehören allesamt zur Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene: Der Sieger der 2017er-Ausgabe, Geraint Thomas, ließ ein Jahr später den Triumph bei der Tour de France folgen. Thibaut Pinot (Gewinner 2018) nutzte die Rundfahrt in der Alpenregion, um sich auf den Giro d’Italia einzustimmen und sicherte sich im selben Jahr den Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt.

2018 war auch Superstar Chris Froome bei der TotA dabei – wenige Wochen später schnappte sich der Brite beim Giro d’Italia das Rosa Trikot. 2019 ging auf den Straßen der Euregio-Region schließlich der Stern der zwei Youngster Pavel Sivakov (Gesamtsieger) und Tao Geoghegan Hart (zwei Etappensiege) auf – sie sorgten im Duell mit Vincenzo Nibali für einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg. Nur 18 Monate nach seinem starken Auftritt bei der Tour of the Alps setzte sich Geoghegan Hart erneut in Szene: Im vergangenen Herbst gewann der Brite nämlich den Giro d’Italia 2020.

Die Etappen:

Montag 19. April: Brixen – Innsbruck, 142,8 km
Höhenunterschied: 1.950 m, Schwierigkeit: **
Dienstag 20. April: Innsbruck – Feichten im Kaunertal, 121,5 km
Höhenunterschied: 2.640 m, Schwierigkeit: ***
Mittwoch 21. April: Imst – Naturns, 163,9 km
Höhenunterschied: 2.290 m, Schwierigkeit: ***
Donnerstag 22. April: Naturns – Valle del Chiese/Pieve di Bono, 168,6 km
Höhenunterschied: 3.880 m, Schwierigkeit: ****
Freitag 23. April: Valle del Chiese/Idroland – Riva del Garda, 120,9 km
Höhenunterschied: 2.230 m, Schwierigkeit: ***

Tour of the Alps Press Office

Team Vorarlberg Profi Daniel Federspiel gewinnt Staatsmeisterschaft im Rad Cross 2021!

Was für ein großartiger Auftakt in die Saison 2021. Daniel Federspiel, der 33-jährige Ex-Weltmeister im MTB Eliminator zeigte gestern wieder seine ganze Klasse im Gelände. Er wird in einem superspannenden Rennen in Neusiedl/Waidmannsfeld (NÖ) Staatsmeister in der Eliteklasse und verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr.

„Ich wusste, dass ich mich auf meine Sprintqualitäten verlassen kann“, erklärte Federspiel nach dem Rennen, welches sich zu einem Dreikampf entwickelte. Immer wieder versuchten sich seine beiden Wiedersache Moran Vermeulen (Felbermayr-Wels) und Gregor Raggl (Trek-Vaude), sich von Federspiel zu lösen. Auf dem flachen, schnellen Kurs rund um das Fußballstadion in Waidmannsfeld konnte sich jedoch keiner entscheidend absetzen.
„Von Beginn an habe ich mich sehr gut gefühlt. Allerdings hatte ich gleich in der ersten Runde einen Kontakt mit einem Baum, dadurch habe ich meinen Rhythmus verloren. Je länger das Rennen dauerte, desto besser kam ich wieder rein“, so Federspiel, der in der Schlussrunde noch eine Schrecksekunde verarbeiten musste. In einer der letzten Kurven rutschte er aus dem Pedal, was Raggl einen kleinen Vorsprung einbrachte. Aber im Sprint um den Sieg lies Federspiel dann Raggl keine Chance und freute sich mächtig über den Sieg!

Resultat: https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2021/210110/20210110_OeSTM_OeM_Querfeldein_ME.pdf

Quer durch´s Stadion – ÖSTM/ÖM 2021
Datum: Sonntag, 10. Januar 2021
Ergebnisliste: ME Distanz 23,2 km
Schnitt 22,7 km/h

1. 2 FEDERSPIEL Daniel 1987 100 033 432 48 Elite AUT Team Vorarlberg Sa 1:01:13
2. 11 RAGGL Gregor 1992 100 068 019 06 Elite AUT Trek Vaude 1:01:15 [+0:02]
3. 7 VERMEULEN Moran 1997 100 350 852 84 Elite AUT Team Felbermayr Si 1:01:49 [+0:36]
4. 4 GEHBAUER Robert 1987 100 033 431 47 Elite AUT ARBÖ ASKÖ RC Villa 1:04:10 [+2:57]
5. 1 HEIGL Philipp 1993 100 483 815 60 Elite AUT SU Bikestore.cc Tea 1:04:21 [+3:08]
6. 3 COSTA Fabian 1994 100 077 026 89 Elite AUT UNION Raiffeisen Ra 1:04:32 [+3:19]
7. 6*HOLLAND Michael 2000 100 488 971 75 U-23 AUT Bike Team Kaiser 1:04:36 [+3:23]
8. 5 ZÖGER Manfred 1990 100 068 383 79 Elite AUT Picher Racing Team 1:07:24 [+6:11]
9. 15*KOVAR Stefan 2002 100 489 886 20 U-23 AUT Tirol KTM Cycling Te 1:07:59 [+6:46]
10. 12 ISAK Christian 1973 100 037 779 30 Elite AUT ARBÖ RC Sparkasse 1:08:24 [+7:11]
11. 10 HOFER Andreas 1991 100 068 243 36 Elite AUT ARBÖ RC Sparkasse 1:09:28 [+8:15]
12. 8 OCHSENHOFER Peter 1987 100 065 326 29 Elite AUT ARBÖ headstart ON 1:11:23 [+10:10]
13. 17 HEITZINGER Matthias 1997 100 106 100 63 Elite AUT RC ARBÖ Grassinger – 1 Runde(n)
14. 16 GRASL Patrick 1997 100 106 101 64 Elite AUT ARBÖ headstart ON “
15. 13*LÄSSER Franz Josef 2001 100 488 983 87 U-23 AUT BC GIANT Stattegg “
16. 9 GRUBER Markus 1984 100 734 696 02 Elite AUT Muddy Team Bikers “

*= U23

Presseservice Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Christoph Strasser kämpft um Meistertrikot

Am 18. September fällt in Weitra der Startschuss zu einem ganz besonderen Radevent: Es geht 600 Kilometer rund um Niederösterreich! Mit dabei ist auch der weltweit stärkste Ultra-Radfahrer Christoph Strasser, der zum zweiten Mal das Meistertrikot der Österreichischen Meisterschaften Ultra Solo holen will.

In seiner Karriere hat der Steirer Christoph Strasser alles gewonnen, was es im Ultra-Radsport zu gewinnen gibt: sechs Mal das Race Across America, vier Mal das Race Around Austria (zuletzt vor vier Wochen mit neuem Streckenrekord), er ist Weltrekordhalter über 24h In- und Outdoor, 24h Zeitfahrweltmeister und vieles mehr. Das Race Around Niederösterreich (RAN) ab 18. September stellt für den 37-Jährigen eine Premiere dar. Dort wird auch um Meisterehren gefahren, denn beim Rennen werden zugleich auch die Österreichischen Meisterschaften im Ultra Solo ausgetragen. Diesen Titel holte sich Strasser vor zwei Jahren erstmals bei der Race Around Austria Challenge. „Dieser zweite Titel ist mein großes Ziel. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen, wo ich viele Streckenteile schon kenne. Durch die Covid-Krise wurden leider viele Bewerbe abgesagt. Im Vorjahr wurde das RAN erstmals ausgetragen und hat viel Zuspruch und positives Feedback erhalten. Ich danke den Organisatoren, dass sie das Rennen trotz der Corona-Krise durchziehen“, sagt Strasser.

Das RAN führt nach dem Start in Weitra im Waldviertel über 600 abwechslungsreiche Kilometer und 6.000 Höhenmeter nonstop innerhalb der niederösterreichischen Landesgrenze. „Durch den Termin im September wird es früher dunkel, das heißt es wird bei einer geplanten Fahrzeit von 19 Stunden und dem Start am Abend nicht einmal die halbe Fahrzeit hell sein. Ich habe mich von den Strapazen des Race Around Austria vor wenigen Wochen mittlerweile wieder gut erholt und hoffe, dass ich top-vorbereitet in das RAN starte. Die Konkurrenz wird sehr stark werden. Besonders freue ich mich auf das Aufeinandertreffen mit dem RAA-Zweiten Robert Müller aus Deutschland. Es gibt also ein erneutes Duell auf niederösterreichischem Boden, das ich sehr gerne annehme. Aber nicht nur Müller, der aus seiner sensationellen Langstrecken Premiere sicher viel gerlernt hat und noch stärker sein wird, zählt zu den Top Fahrern. Es sind die besten Langstrecken-Radler Österreichs am Start“, erläutert Strasser.
Strasser überlässt nichts dem Zufall
Christoph Strasser wird bei seinen Bewerben stets von einem erfahrenen Team betreut. Er und sein Team überlassen dabei nichts dem Zufall: Die Schlafzeiten sind genau geplant – wobei beim RAN keine Schlafpause eingelegt wird -, die Kleidungswechsel bei Schlechtwetter, das Beheben von technischen Defekten oder die Nahrungsmittelaufnahme während eines Bewerbes. Alles läuft minutiös geplant ab – „vergleichbar mit einem Formel1-Team, wo man die Zeit meist in der Boxengasse verliert. Wir sind ein eingespieltes Team, das jahrelange Erfahrung hat. Diese wollen wir auch beim RAN wieder ausspielen.“
Genau 50 Solofahrer nehmen das RAN am Wochenende in Angriff. Sechs Kamerateams werden via Live-Stream vom Rennen berichten und auf der offiziellen RAN-Homepage http://www.ran-bike.at gibt es auch ein GPS-Trackingservice. Und natürlich berichtet auch Christoph über seine Homepage und die sozialen Kanäle über das RAN.

http://www.ran-bike.at

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Staatsmeisterschaft Österreich 2020 – Straßenrennen

23.08. Männer Elite: Mattersburg (191,4 km)
1 GÖTZINGER Valentin (KTM GRAZ) 4:24:23
2 FEDERSPIEL Daniel (Team Vorarlberg Santic) +0:01
3 GOGL Michael (NTT PRO CYCLING TEAM) +0:01
4 GRATZER Alexander (KTM GRAZ) +0:01
5 SCHÖNBERGER Sebastian (B&B Hotels – Vital Concept) +0:01
6 STEININGER Fabian (UNION Raiffeisen Radteam Tirol) +0:01
7 GAMPER Florian (Tirol KTM Cycling Team) +0:01
8 HOFER Andreas (Hrinkow Advarics Cycleang) +0:01
9 HAMMERSCHMID Raphael (SPORT.LAND. NIEDERÖSTERREICH) +0:01
10 BAYER Tobias (Tirol KTM Cycling Team) +0:01
11 BRÄNDLE Matthias (ISRAEL START-UP NATION) +0:01

23.08. Frauen Elite: Mattersburg (95,7 km)
1 SCHWEINBERGER Kathrin (DOLTCINI – VAN EYCK SPORT UCI WOMEN CYCLING) 0:40:30
2 RIJKES Sarah (CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
3 WINDISCH Veronika (Team Cookina ARBÖ ASKÖ Graz RLM Stmk.) 0:00:00
4 SCHWEINBERGER Christina (DOLTCINI – VAN EYCK SPORT UCI WOMEN CYCLING) 0:00:00
5 EBERHARDT Verena (RSC ARBÖ Südburgenland) 0:00:00
6 GEHNBÖCK Sylvia (FORMAT RC) 0:00:00
7 STREICHER Hannah (Team d.velop Ladies) 0:00:08
8 SCHOBER Sophie (RC ARBÖ SK Voest) 0:00:08
9 HEIGL Nadja (KTM ALCHEMIST RACING TEAM) 0:00:50
10 SLAVINEC Romana (La Musette Radunion) 0:00:50

Strasser gewinnt Race Around Austria mit neuem Streckenrekord!

Christoph Strasser hat es geschafft und beim Race Around Austria einen neuen Streckenrekord aufgestellt! Nach 3 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten unterbot er seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2014 um dreieinviertel Stunden! Die 2.200 Kilometer lange Strecke rund um Österreich mit insgesamt 35.000 Höhenmetern absolvierte der Steirer mit einer Gesamtschlafzeit von nur 1:05 Stunden und 26,25km/h Durchschnittsgeschwindigkeit!
2014 bis 2016 gewann Christoph Strasser die Solowertung der Extremvariante des Race Around Austria, daneben holte er Siege in allen weiteren Kategorien und kürte sich auch im Rahmen der Challenge zum ersten österreichischen Meister im Ultra-Radfahren. Heute stellte er mit 3 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten einen famosen Streckenrekord auf! Und sogar für die Kirche war der Kraubather zu schnell. Denn nach der offiziellen Zeitnehmung kurz vor dem Zielort St. Georgen im Attergau führen die letzten Kilometer neutralisiert in den Ortskern. Dort lief aber bei Strassers Einfahrt noch die Morgenmesse und wegen des Covid-Protokolls musste Christoph eine knappe Stunde warten, ehe es schließlich auf die Siegerrampe ging!
Beeindruckende Werte
Am Dienstag startete Christoph Strasser in St. Georgen im Attergau in sein erstes Rennen des Jahres seit dem Covid-Lockdown. Das Race Around Austria 2020 war so gut besetzt wie nie zuvor, doch der Kraubather konnte seine ausgezeichneten Trainingsleistungen perfekt auf dem Rad umsetzen und dominierte das Rennen von Anfang an. Auch eine sechsminütige Zeitstrafe durch eine zu späte Startaufstellung vor dem Start brachte ihn und seine Crew nicht aus dem Konzept. „Die durchschnittliche Wattleistung (normalized Power) lag bei 205 Watt und die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 26,25km/h. Es war ein unglaubliches Rennen von ihm, vor allem, wenn man die widrigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen in den letzten beiden Tagen berücksichtigt. Beeindruckend auch seine Schlafbilanz: In den letzten vier Tagen hat Christoph nur zwei reine Schlafpausen mit insgesamt 1:05 Stunden Schlaf eingelegt“, beschreiben sein Trainer Markus Kinzlbauer und Teamchef Flo Kraschitzer, mit dem er den Podcast „Sitzfleisch“ produziert, unisono. Auf Rang zwei liegend passierte der Deutsche Robert Müller zuletzt die Zeitstation Bischofshofen. Dahinter liegt sein Landsmann und Vorjahressieger Rainer Steinberger knapp vor dem Luxemburger Ralph Diseviscourt, der sich kurz nach Innsbruck befindet, an der dritten Stelle.
Strassers Resümee nach der Rekordfahrt
Überglücklich stieg Christoph Strasser nach der Rekordfahrt heute vom Rad. „Es war ein Wahnsinnsrennen und auch für mich selbst eine große Überraschung, dass es so gut gelaufen ist. Die letzten vier Tage waren sehr hart, aber es gab auch sehr viele schöne Momente. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich jemals bei einem Langdistanzrennen so viele Menschen an den Anstiegen angefeuert haben. Sie kamen mit Österreich-Fahnen und standen an der Strecke bei jeder Tages- und Nachtzeit“, beschreibt der frisch gebackene RAA-Sieger. Das Wetter wird er auch noch länger in Erinnerung haben: „Nach große Hitze in den ersten eineinhalb Tagen kam ab dem Glockner der Regen. Es hat eigentlich die letzten zwei Tage nur geregnet, teils heftig in der letzten Nacht. Aber positiv war, dass es vor allem auf den hohen Bergen nicht zu kalt war. Die schwierigste Phase erlebte ich selbst in den letzten beiden Tagen, als der Überraschungsmann Robert Müller, der Zweiter werden wird, ständig Boden gutmachen konnte. Er überholte einen Gegner nach dem anderen. Aber ich wusste bis zum Finish, dass ich ihm im Fall der Fälle noch etwas entgegenzusetzen hätte.“

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Strasser beim RAA auf Rekordkurs – Müller neuer Zweiter

Der Strasser-Express rollt beim Race Around Austria in das Finale. Nach einer Fahrzeit von rund 2,5 Tagen und 1.700 Kilometern in den Beinen hat der Steirer Bludenz und das Faschinajoch hinter sich gelassen. Derzeit liegt Christoph Strasser mit einer Schlafzeit von insgesamt nur 1:05 Stunden klar vor dem neuen Zweiten Robert Müller in Führung. Dahinter rangiert Vorjahressieger Rainer Steinberger.
Christoph Strasser hat die Zeitstation Bludenz und somit rund 1.700 Kilometer passiert. Es warten jetzt noch rund 520 Kilometer auf den Steirer bis ins Ziel in St. Georgen im Attergau. „Es läuft mega! Trotz teilweise starkem Regen seit dem Großglockner ist er die zweite Nacht ohne Schlaf durchgefahren. Nach der Gerlos und dem Kühtai hat er nach der Silvretta Passhöhe Bludenz erreicht. Wegen einer Umleitung rund ums Faschinajoch nutzten wir heute Vormittag die Stehzeit für die zweite Schlafpause. Insgesamt hält Christoph derzeit bei 1:05 Stunden Schlaf und er will jetzt bis ins Ziel durchfahren. Er hatte bisher nur ganz wenige Schwächephasen und ist körperlich in einem Top-Zustand“, analysiert sein Trainer Markus Kinzlbauer.
Streckenrekord rückt näher
Bisher gewann der sechsfache Sieger des Race Across America dreimal das 2.200 Kilometer lange und mit 35.000 Höhenmetern gespickte Race Around Austria. Der vierte Sieg scheint in greifbarer Nähe und auch ein neuer Streckenrekord ist möglich. „Gegen Abend wissen wir mehr, aber Christoph könnte morgen vor Mittag in St. Georgen ankommen. Er lässt sich auch nicht von teils heftigem Regen aus dem Konzept bringen“, sagt Kinzlbauer. Christoph Strasser stellte im Jahr 2014 mit 3 Tage, 14 Stunden, 44 Minuten einen neuen Streckenrekord auf, der morgen wackeln könnte!
Kampf ums Podium
Neuer Gesamtzweiter mit rund fünf Stunden Rückstand ist der Deutsche Robert Müller, der seinen Landsmann und Vorjahressieger Rainer Steinberger auf Rang drei verdrängte. Müller zählte bereits vor dem Rennen zu Christophs ganz großen Favoriten. Der starke Bergfahrer gewann 2017 die Bergwertung der Oberösterreich-Rundfahrt und ist seit vielen Jahren erfolgreicher Elite-Fahrer. Wegen der Corona-Krise sattelte er heuer auf die Langdistanz um.
Alle Informationen rund um das Race Around Austria gibt es auf Christoph Strassers Homepage https://www.christophstrasser.at sowie auf dem Live-Tracker https://race.perfect-tracking.com/race/raa2020/live
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Es wird wieder weitgeradelt – Strasser nimmt das Race Around Austria in Angriff!

Endlich, das monatelange Warten hat ein Ende! Heute startet Christoph Strasser mit dem Race Around Austria (RAA) in seine Saison 2020. Das Rennen mit 2.200 Kilometern und 35.000 Höhenmetern hat es heuer vor allem wegen der starken internationalen Konkurrenz in sich!

Gestern begann mit dem Race Around Austria in St. Georgen im Attergau das längste und härtestes Ultraradrennen Europas, das im Einzelzeitfahrmodus gefahren wird. Christoph Strasser wird am Dienstag, 11. August, um 20:30 Uhr ins Rennen gehen. Nach Monaten des Trainings geht es damit auch für den sechsfachen Gewinner des Race Across America Christoph Strasser in seinen ersten Bewerb des Jahres. In Bestform und top-motiviert freut sich der Kraubather auf die Rennpremiere 2020: „Mein Trainer Markus Kinzlbauer und ich sind mit meinen Trainingswerten absolut zufrieden. Ich bin so gut in Form wie vor meinen Siegen beim RAAM 2018 und 2019, rein von den Zahlen her sogar eine Spur besser drauf. Das ist angesichts meiner Verletzung vom Jänner schon sehr motivierend. Auf der anderen Seite auch kein Wunder, denn durch die Corona-Phase und den Wegfall sämtlicher Vorträge und Events konnte ich mich voll aufs Training konzentrieren“, eröffnet der Steirer, der von sechs Betreuern unterstützt wird. Nachdem sein großes Ziel, die 1.000 Kilometer binnen 24 Stunden, aufgrund der Krise aufs nächste Jahr verschoben werden musste, war die Suche nach Teammitgliedern keine leichte. „Da mein langjähriger Teamchef Michael Kogler nicht dabei sein kann, übernimmt Flo Kraschitzer die Koordination. Aber alle meines Teams – mein Coach, Physiotherapeut, Sportarzt, Mechaniker und Fotograf – haben RAAM-Erfahrung und ich kann mich zu 100 Prozent auf sie verlassen.“

Das Who-Is-Who der Ultraszene ist am Start
15 Solofahrer werden die „Extreme Distanz“ beim RAA bestreiten. Es sind zwar weniger Starter als in den letzten Jahren dabei, dafür ist die Dichte aber um einiges besser, sagt Strasser: „So ein stark besetztes RAA gab es meines Wissens noch nie. Ganz stark schätze ich den Luxemburger Ralph Diseviscourt ein, der jetzt im Juli mit 915 Kilometern einen neuen 24h-Weltrekord aufgestellt hat. Er wurde auch schon Zweiter beim RAAM und beim RAA und hat viele Ultra-Radennen gewonnen. Der Deutsche Rainer Steinberger ist der Titelverteidiger und stellte im Vorjahr mit 3 Tagen, 21 Stunden eine Top-Zeit auf. Sein Landsmann Robert Müller ist für mich der Geheimfavorit. Er ist seit vielen Jahren erfolgreicher Elite-Fahrer und stieg heuer wegen der Corona-Krise auf die Langdistanz um. Da hat er auch gleich sein erstes Rennen gewonnen. Aus österreichischer Sicht ist Thomas Mauerhofer, der 2018 beim RAAM an dritter Stelle liegend nach einem schweren Sturz aufgeben musste, ein heißes Eisen. Er wurde im Vorjahr auch Dritter und befindet sich auf dem Weg zu alter Stärke.“

Die Ziele des Christoph Strasser
Drei Mal konnte Christoph Strasser bereits die Solo-Wertung gewinnen, daneben holte er sich auch Siege in allen weiteren Kategorien und kürte sich auch im Rahmen der Challenge zum ersten österreichischen Meister im Ultra-Radfahren. „2014 bis 2016 bestritt ich das RAA als Solofahrer und wir hatten Schnee, Hitzewellen, Dauerregen und sogar eine Glockner-Sperre. Es kann hier alles passieren, aber bei milden, trockenen Temperaturen ist eine Zeit von 3 Tagen, 12 Stunden drin. Mein Streckenrekord von 2015 liegt bei 3 Tagen, 14 Stunden, 44 Minuten. Ich möchte ein starkes Rennen fahren und ich werde alles geben. Ich freue mich extrem auf den ersten Wettkampf in diesem Jahr. Sollte der Sieg herausschauen, wäre das für mich eine Draufgabe!“
Neue Podcasts während dem RAA
Die erste Staffeln von Christoph Strassers Podcast „Sitzfleisch“ waren ein nicht zu erwartender Erfolg mit über 23.000 Downloads! Für das Race Around Austria hat sein Team deshalb ein Aufnahmegerät dabei und im Pacecar werden die spannendsten Phasen aufgenommen. „Danach werden wir aufgrund der großen Nachfrage nochmals fünf weitere Episoden gemeinsam mit Flo Kraschitzer produzieren“, sagt Strasser.
Alle Live-Informationen rund um das Race Around Austria werden auch auf Christophs Homepage und seinen sozialen Kanälen gebracht sowie auf www.racearoundaustria.at ein GPS-Trackingservice und vieles mehr.

Start mit Handicap für Christoph Strasser beim RAA
Gestern um 20:36 Uhr startete Christoph Strasser in St. Georgen im Attergau ins Race Around Austria (RAA), sein erstes Rennen im Corona-Jahr 2020. Nach einem Missgeschick vor dem Start fasste er gleich eine Zeitstrafe aus. Doch der dreimalige Gewinner ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen und liegt nach der Zeitstation Drosendorf im Waldviertel nach 400 Kilometern vor dem Titelverteidiger aus Deutschland an der Spitze. Das RAA führt über 2.200 Kilometer und 35.000 Höhenmeter rund um Österreich.

Nicht weniger als 140 Mannschaften bzw. Einzelstarter gingen in den letzten beiden Tagen beim Race Around Austria an den Start. Der vorletzte Fahrer gestern war der sechsfache Gewinner des Race Across America Christoph Strasser, hinter ihm rollte nur noch der deutsche Titelverteidiger Rainer Steinberger von der Rampe. Und genau dort passierte das Missgeschick, wie Teamchef Flo Kraschitzer beschreibt: „Wir waren zu spät bei der Startaufstellung und durch das strenge Covid-Protokoll bekamen wir eine Zeitstrafe von sechs Minuten. Wir wollten Christoph nichts davon erzählen, aber ein Fan an der Strecke hat es ihm zugerufen. Chris nahm es sportlich und meinte, dann müsse er halt um sechs Minuten schneller fahren.“

Das Wetter ist bisher perfekt, die Nacht durchradelte der Steirer ohne Pause bei angenehmen Temperaturen. „Zum Glück blieben die vorausgesagten Unwetter aus und nach der Donaubrücke wechselte ich durch das hügelige Mühlviertel auf das normale Straßenrad“, sagte der Steirer, der noch ergänzt: „Der Start war schneller als erhofft und bisher konnte ich meine Top-Form auf die Straße bringen.“ Nach der letzen Zeitstation in Drosendorf im Waldviertel führt er eine viertel Stunde vor dem deutschen Titelverteidiger Rainer Steinberger, an der dritten Stelle folgt mit einer halben Stunde Rückstand der Luxemburger Ralph Diseviscourt, der jetzt im Juli mit 915 Kilometern einen neuen 24h-Weltrekord aufgestellt hat.

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Salzburgring – Der „Tag des Rades“ Zeitfahren Elite

Tagesschnellster war wie erwartet Topfavorit Patrick Gamper, der als World-Tour-Fahrer aber durchaus Druck verspürt hatte. „Wenn du da als Profi mitfährst, kannst du eigentlich nur verlieren“, erklärte der 23-jährige Tiroler, der sich in 14:45,42 Min. dennoch den Sieg zwei Sekunden vor dem nur 21-jährigen Oberösterreicher Tobias Bayer sicherte. Während bei den Herren also die Youngsters dominierten, setzte sich im Damen-Rennen die Routine durch. Manuela Hartl gewann in 17:16,12 Minuten klar vor Astrid Lamprecht − und das mit stolzen 44 Jahren.


Foto: Gerhard Plomitzer

1. 88 GAMPER Patrick 1997 AUT BORA – Hansgrohe 14:45,42 53,0 km/h
Rd1: 0:05:02,86 Rd2: 0:04:51,80 Ziel: 0:04:50,75

2. 76*BAYER Tobias 1999 AUT Tirol KTM Cycling Tea 14:47,69 [+0:02,27] 52,9 km/h
Rd1: 0:05:04,41 Rd2: 0:04:52,52 Ziel: 0:04:50,75

3. 67 HIRSCHBICHLER Johannes 1993 AUT UNION Raiffeisen Rad 14:52,02 [+0:06,60] 52,6 km/h
Rd1: 0:04:58,38 Rd2: 0:04:56,03 Ziel: 0:04:57,61

4. 54*VERASZTO Maximilian 1999 AUT Tirol KTM Cycling Tea 14:55,39 [+0:09,97] 52,4 km/h
Rd1: 0:05:04,07 Rd2: 0:04:55,73 Ziel: 0:04:55,58

5. 43 RITZINGER Felix 1996 AUT WSA KTM Graz 15:02,53 [+0:17,11] 52,0 km/h
Rd1: 0:05:04,06 Rd2: 0:04:58,35 Ziel: 0:05:00,11

6. 82*WILDAUER Markus 1998 AUT Tirol KTM Cycling Tea 15:03,16 [+0:17,74] 51,9 km/h
Rd1: 0:05:14,25 Rd2: 0:04:56,43 Ziel: 0:04:52,48

7. 89 AUER Daniel 1994 AUT WSA KTM Graz 15:04,17 [+0:18,75] 51,9 km/h
Rd1: 0:05:02,45 Rd2: 0:05:00,38 Ziel: 0:05:01,33

8. 73 HATZ Christopher 1991 GER Hrinkow Advarics Cycl 15:09,20 [+0:23,78] 51,6 km/h
Rd1: 0:05:06,86 Rd2: 0:05:02,71 Ziel: 0:04:59,62

9. 70*SCHMIDBAUER Maximilian 2001 AUT WSA KTM Graz 15:12,41 [+0:26,99] 51,4 km/h
Rd1: 0:05:05,57 Rd2: 0:05:05,00 Ziel: 0:05:01,83

10. 44*LIPOWITZ Florian 2000 GER Tirol KTM Cycling Tea 15:13,76 [+0:28,34] 51,4 km/h
Rd1: 0:05:08,25 Rd2: 0:05:02,44 Ziel: 0:05:03,06

11. 56*KABAS Maximilian 2001 AUT WSA KTM Graz 15:14,90 [+0:29,48] 51,3 km/h
Rd1: 0:05:13,42 Rd2: 0:05:02,15 Ziel: 0:04:59,33

12. 32 HOFER Andreas 1991 AUT Hrinkow Advarics Cycl 15:15,33 [+0:29,91] 51,2 km/h
Rd1: 0:05:12,27 Rd2: 0:05:02,07 Ziel: 0:05:00,98

13. 71 ZOIDL Ricardo 1988 AUT Team Felbermayr Sim 15:17,88 [+0:32,46] 51,1 km/h
Rd1: 0:05:08,88 Rd2: 0:05:03,46 Ziel: 0:05:05,53

14. 36 KUEN Maximilian 1992 AUT Team Vorarlberg Santi 15:21,32 [+0:35,90] 50,9 km/h
Rd1: 0:05:11,29 Rd2: 0:05:07,24 Ziel: 0:05:02,79

15. 77 ECHTERMANN Leon 1997 GER Maloja Pushbikers 15:21,95 [+0:36,53] 50,9 km/h