Schlagwort-Archive: ÖRV

Dolomitenradrundfahrt steht in den Startlöchern

Noch rund drei Wochen bis zum Osttiroler Radspektakel des Jahres: Am 12. Juni findet die 34. Dolomitenradrundfahrt und die 6. Auflage des Extremmarathons SuperGiroDolomiti mit Start und Ziel in Lienz statt. Bereits über 1.000 Radfahrer haben sich angemeldet, darunter auch die Ex-Sieger Simon Schupfer und Maximilian Kuen. Und auch ehemalige Sportgrößen, wie Martin Koch und Thomas Rohregger, sind erneut dabei.

Wer Erholung für Körper, Geist und Seele sucht, findet mit der Dolomitenradrundfahrt durch die wildromantischen Lienzer Dolomiten und das Lesachtal die perfekte Wahl. Den Marathonklassiker in Osttirol gibt es seit 70 Jahren und er zählt damit zum ältesten Radmarathons Österreichs. Die Strecke führt am 12. Juni über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter. Alle Starter erhalten ein Werkzeugset inklusive Storagebox und eine Trinkflasche. Angefeuert werden alle entlang der Strecke wieder von vielen Musikkapellen und Zuschauern.

Ein Hauch vom Giro d’Italia
Wer es etwas anspruchsvoller will, für den haben die Organisatoren des LRC Lienz um TVB-Obmann Franz Theurl die Extremvariante SuperGiroDolomiti im Angebot. Die 6. Auflage führt über 228 Kilometer und 5.450 Höhenmeter von Osttirol über Kärnten, Italien wieder zurück nach Lienz. Insgesamt vier steile Anstiege sind dabei zu absolvieren: der Plöckenpass gleich zwei Mal, der Kartitscher Sattel und auf italienischem Boden der Monte Zoncolan (1.731m). Er gilt als einer der schwersten Radberge Europas und war schon öfter Etappenziel des Giro d’Italia. „Diese Strecke hat es in sich! Alle Starter bekommen ein hochwertiges Finisher-Trikot und eine Radflasche. Anmeldungen für beide Bewerbe sind noch Online auf dolomitensport.at bis 9. Juni möglich. Die Nachmeldung klappt natürlich auch vor Ort in der Dolomitenhalle Lienz“, beschreibt Franz Theurl. Insgesamt rechnet der Organisator heuer wieder mit über 1.500 Startern.

Bereits über 1.000 Starter angemeldet – auch Kuen, Rohregger und Koch
Über 1.000 TeilnehmerInnen aus 21 Nationen sind bereits für den Klassiker in den Dolomiten angemeldet. Das Programm beginnt bereits am Vortag, am 11. Juni. Ab 15:00 Uhr sind die Kleinsten wieder am Lienzer Hauptplatz bei den Kinderrennen an der Reihe. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Dolomitenradrundfahrt und SuperGiroDolomiti, wo auch bereits namhafte Radsportler angemeldet sind. Ex-Radprofi Maximilian Kuen gewann die Dolomitenradrundfahrt 2014 und 2017 und Lokalmatador Simon Schupfer jubelte 2019 über seinen Triumph. „Ich war schon fünfmal in Osttirol dabei und freue mich wieder auf eines meiner Lieblingsrennen. Der dritte Sieg bei der Dolomitenradrundfahrt wird schwierig, aber das Stockerl wäre schon das Ziel. Aber ich denke, dass das Niveau sehr hoch sein wird“, freut sich der Tiroler Kuen auf seinen Start. Und zwei ehemalige Sportgrößen stellen sich auch wieder der Herausforderung rund um Lienz: Ex-Rundfahrtssieger Thomas Rohregger und Sksprungstar Martin Koch nehmen auch die Dolomitenradrundfahrt erneut ins Visier, auch wenn mit anderen Ambitionen: „Halbwegs durchkommen heißt die Devise“, lautet das Motto von Koch.

https://www.facebook.com/dolomitenradrundfahrt

Homepage: www.dolomitensport.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Christoph Strasser will RAN-Triple!

Nach dem Sieg beim Race Across Italy im April des Jahres steht am kommenden Wochenenede das nächste Rennen für Christoph Strasser auf dem Programm. In der Heimat beim Race Around Niederösterreich (RAN) will er nach 2020 und 2021 das Triple schaffen!

Nach zwei Jahren ohne Zuschauer soll es heuer im Start- und Zielort Weitra im Waldviertel wieder brodeln! „Das wünsche ich den Organisatoren, die ein tolles Rennen organisieren“, freut sich der Kraubather, der das RAN in den letzten beiden Jahren gewinnen konnte: „Mein Ziel heuer ist wieder der Sieg, auch wenn die Konkurrenz sehr stark sein wird.“ Wie in den letzten Jahren führt das Rennen über die idente 600 Kilometer lange Strecke mit 6.000 Höhenmetern. „Ich finde es super, dass wir jedes Jahr die gleiche Route haben. So kann man sich perfekt darauf einstellen und kennt die Tücken der Passagen sowie die idealen Wechselpunkte, um vom Zeitfahr- aufs Bergrad umzusteigen.“ Christoph geht am kommenden Freitag um 19:56 Uhr als letzter Solofahrer ins Rennen.

Starke Konkurrenz für Strasser
Das RAN ist eines der bestbesetzten Ultra-Radrennen Europas. „Es freut mich total, dass der Deutsche Robert Müller wieder dabei ist, er wurde in den vergangenen Jahren jeweils Dritter. Sebastian Michetschläger habe ich auch ganz oben auf der Liste, er war Teil des RAAM-Siegerteams in der 4er Staffel 2019 und hat mit zwei Siegen bei der Race Around Austria Challenge auch schon im Solo herausragende Ergebnisse erzielt. Aber auch Martin Bendszus aus Deutschland, der schon einen WM-Titel im 24 Stunden Einzelzeitfahren gewonnen hat, und Race Across Germany-Sieger Dominik Meierhofer werden ums Podium mitfahren“, analysiert Strasser, der abgesehen von zwei Radwechseln keine Pausen plant. In den letzten Jahren absolvierte er die Strecke in Zeiten von 17:25h und 16:55h. „Letztes Jahr war es kalt und nass. Bei besserem Wetter fahren wir sicher schneller. Nochmals eine Zeit unter 17 Stunden zu schaffen ist sicher möglich, da muss aber alles passen. Vor allem, wenn ich wieder die Wattleistung von 274 im Durchschnitt schaffe.“

Gute Erholung von Knieproblemen
Am 24. April des Jahres bestritt der sechsfache Sieger des Race Across America das Race Across Italy, das er mit großem Vorsprung gewinnen konnte. Einziger Wehrmutstropfen waren Knieprobleme, die Heilung schreitet aber voran: „Einige Zeit hatte ich noch Schmerzen im Knie. In Italien fuhr ich zu lange und zu viele Höhenmeter auf dem Zeitfahrrad, wodurch mein Knie sehr beleidigt war. Aber jetzt ist alles wieder gut und die Trainings verliefen zuletzt wie geplant. Ich fühle mich wieder in super Form.“

Das Race Around Niederösterreich gibt es auch wieder im Livestream unter www.ran-bike.at

Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

Ötztaler Radmarathon startet ab 2023 bereits im Juli

Ab dem nächsten Jahr bestimmt der „Ötztaler“ bereits zum Sommerstart das Geschehen in Sölden und entlang der 227 Kilometer langen Strecke in Nord- und Südtirol. Statt des bisherigen Termins Ende August findet der beliebte Radsportklassiker künftig immer am zweiten Sonntag im Juli statt. Für die 42. Auflage ist der Termin bereits fixiert: Sonntag, 9. Juli, 2023.

Das Veranstaltungsdatum des Ötztaler Radmarathons im Spätsommer hatte über Jahre Bestand. Eventbedingte Straßensperren führten in Südtirol zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Staus an einem traditionell verkehrsreichen Wochenende. „Als Veranstalter eines Rennens dieser Größenordnung sind wir auf den Zuspruch der TeilnehmerInnen und PartnerInnen entlang der Strecke angewiesen. Deshalb haben wir uns in Gesprächen darauf verständigt, den Ötztaler Radmarathon künftig im Juli auszutragen. Damit stellen wir sicher, dass der Traum vom Ötztaler auch in Zukunft weiterlebt“, erklärt Dominic Kuen, Leiter des Organisationskomitees. Mit diesem Schritt wird dem Wunsch Südtirols entsprochen, den „Ötztaler“ an einem verkehrsärmeren Wochenende durchzuführen. „Durch die Terminverschiebung schaffen wir eine gute Basis für beide Regionen. Uns ist es ein Anliegen, Anrainer und Betriebe entlang der Strecke zu Entlasten und gemeinsam mit dem OK-Team des Ötztaler Radmarathons eine Lösung zu finden, die wenn die Verkehrszahlen im Juli so bleiben, langfristig umsetzbar ist“, so Martin Alber, Bürgermeister der Südtiroler Marktgemeinde Brenner.

Das Vorrücken in den Juli verbessert gleichzeitig die Bedingungen für die knapp 4.000 TeilnehmerInnen, die sich der sportlichen Challenge Jahr für Jahr stellen. Wetterkapriolen mit Schneefall an den Pässen dürften künftig nicht mehr zu befürchten sein. Dank der längeren Tage zum neuen Termin sind außerdem frühere Startzeiten möglich und die Mehrheit der HobbysportlerInnen kann das Ziel in Sölden bei Tageslicht erreichen. „Es ist uns wichtig, den neuen Termin frühzeitig zu kommunizieren. Somit können sich die Anrainer entlang der Strecke darauf einstellen und sich die TeilnehmerInnen auf das nächste Jahr gezielt vorbereiten und ihre Trainingspläne auf das neue Datum adaptieren“, erklärt Kuen.

2022 bleibt (fast) alles gleich
Die Vorbereitungsarbeiten für die 41. Auflage am Sonntag, 28. August 2022, laufen auf Hochtouren. Es ändert sich nichts Gravierendes an den harten Fakten. Einzig die Startzeit rückt vor auf 06.30 Uhr und die Streckenführung bei Sterzing wird geändert, um die Hauptverkehrswege (Autobahnzufahrten, Ortsverkehr, Zufahrt Penserjoch, Ridnauntal) freizuhalten.

Neue Streckenführung im Wipptal
An der Nordeinfahrt von Sterzing verlassen die Radfahrer die Brennerstraße und biegen in die Kitzbühlerstraße ein; über die Lahnstraße fahren sie nach Thuins und weiter auf die Jaufenstraße, in die sie über den Kreisverkehr beim Milchhof Sterzing einfahren. Die Zufahrt nach Jaufental, Ratschings und Ridnaun soll gewährleistet sein.

Heute: ÖRM LIVE TV ab 17:00 Uhr
News und Themen rund um den Ötztaler Radmarathon flimmern schon seit einigen Jahren mit Ötztaler Radmarathon TV über die Bildschirme. Informationen zu den Änderungen werden bei der ersten LIVE-Sendung, die heute am 12. Mai um 17:00 Uhr ausgestrahlt wird. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Christoph Strasser siegt beim Saisonauftakt in Italien mit Streckenrekord!

Die Saison 2022 hat für Christoph Strasser mit einem Sieg begonnen. Der Kraubather holte sich den Sieg beim 775 Kilometer langen Race Across Italy mit neuem Streckenrekord von 24:28 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 31,76 km/h.

Gestern ging der sechsfache Race Across America-Triumphator Christoph Strasser um 12:24 Uhr in das 775 Kilometer lange und mit 10.500 Höhenmeter gespickte Race Across Italy. Start und Ziel befanden sich in Silvi Marina an der Adriaküste. An das größte Ultra-Radrennen in Italien hat Christoph sehr gute Erinnerungen, konnte er doch 2013 die Premiere des Race Across Italy gewinnen. Und im gleichen Jahr schaffte er das Race Across America auch erstmals unter acht Tagen!

Schweres Finale in Italien
Bei perfekten Bedingungen mit 20 Grad Temperatur startete er gestern als Letzter der 36 Solo-Starter in den Klassiker. Das Wetter sollte aber nicht so schön bleiben. „Er hat sofort seinen Rhythmus gefunden und trotz Regen, Kniezwicken und natürlich Müdigkeit überstand er die Nacht auch sehr gut“, beschreibt Teamchef Michael Kogler. Heute früh klarte es etwas auf, doch die letzten Stunden auf dem Rad waren richtig hart für den Steirer: „Es lief lange Zeit richtig gut, aber die letzten Stunden des Rennens waren ein Kampf. Es hat geregnet und ich bekam auch gröbere Knieschmerzen. Aber ich freue mich riesig über diesen Sieg mit neuem Streckenrekord. Jetzt freuen wir uns alle auf einen guten Espresso.“ Die bisherige Bestmarke hielt Ralph „Dizzy“ Diseviscourt mit 26:23 Stunden aus dem Jahr 2019.

Hiobsbotschaft vor dem Start
Kurz vor dem Start gab es für Christoph eine Hiobsbotschaft: „Mein dritter Betreuer konnte wegen Corona nicht mit. Für mein kleines Team war das ganze Rennen darum sehr herausfordernd. Deshalb hat nicht alles 100%ig geklappt. Wir hatten einige Navigationsfehler. Kogi und Manuel haben voll am Anschlag gearbeitet und tolles geleistet. Deshalb bin ich mit der Zeit auch mehr als zufrieden.“

Nächster Stopp in Niederösterreich
Nach dem erfolgreichen Saisonstart geht die Saison für Christoph Strasser in der Heimat weiter. Am 27. Mai 2022 startet er beim Race Around Niederösterreich.

Homepage: www.christophstrasser.at
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Streckenrekord beim Neusiedler See Radmarathon

Deutscher Doppelsieg bei den Männern und der zweite Zweifachsieg bei den Damen. Das ist die Bilanz des 30. Neusiedler See Radmarathons powered by Burgenland Tourismus. Tobias Häckl siegte mit neuem Streckenrekord vor seinem Landsmann Alexander Steffens und dem Österreicher Martin Geretschnig. Bei den Damen war Katharina Machner erneut nicht zu schlagen! Erstmals war der Marathon Mitglied der UCI Gran Fondo World Series mit insgesamt 1.700 Startern am gesamten Wochenende.

Dass beim Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus nicht die Berge entscheidend sind, wurde heute den zahlreichen StarterInnen wieder klar. Bei 14 Grad Starttemperatur wehte es nämlich ordentlich rund um den Neusiedler See! Insgesamt nahmen am gesamten Radsport-Wochenende 1.700 TeilnehmerInnen teil – 1.200 beim 125 Kilometer langen 30. Neusiedler See Radmarathon, 400 gestern bei den Zeitfahrbewerben und rund 100 beim Kids- und E-Bike-Race. Durch die Aufnahme des Marathons in die UCI Gran Fondo World Series waren auch viele internationale Athleten aus über 30 Nationen im Burgenland.

Neue Bestzeit
Bald nach dem Start des 30. Neusiedler See Radmarathons in Mörbisch, dem Auftakt der heimischen Marathonszene, setzte sich eine neunköpfige Spitzengruppe ab. Nach dem Abstecher über Ungarn formierte sich nach Illmitz eine größere Spitzengruppe mit vielen Top-Amateuren. Die richtige Entscheidung ereignete sich dann aber im nördlichen Seeabschnitt bei Weiden am See, wo sich der Steirer Martin Geretschnig (ARBÖ Kärnten Radmarathon) und der Deutsche Alexander Steffens erfolgreich absetzen konnten. Bei starkem Gegenwind nahmen sie die letzten 40 Kilometer in Angriff. Das Duo harmonierte sehr gut und die Verfolgergruppe war sich zudem uneinig. Doch rund zehn Kilometer vor dem Ziel schaffte noch der deutsche Marathonstar Tobias Häckl, der im Vorjahr den Kitzbüheler Radmarathon und den King of the Lake gewann, den Anschluss. Das Trio sprintete schließlich in Mörbisch um den Sieg beim ersten Marathon des Jahres, wo sich Häckl klar gegen Steffens und Geretschnig durchsetzen konnte. Und das mit einer Zeit von 2:51,36 Minuten. Der bisherige Streckenrekord von 2:53 Minuten wurde damit klar unterboten.

Steffens von Herz-Op aufs Podium
Der 28-jährige Zeitfahrspezialist Tobias Häckl aus Mittelfranken jubelte im Ziel über seinen ersten Triumph beim Neusiedler See Radmarathon: „Das war ein richtig tolles Rennen heute und von beginn an extrem schnell. Zum Glück holte ich die beiden Spitzenfahrer am Ende noch ein. Nach diesem Sieg kann das Jahr gerne so weitergehen.“ Der emotionale Sieger war allerdings sein Landsmann Alexander Steffens aus Bayern: „Vor sieben Wochen lag ich wegen einer Herz-Operation noch im Krankenhaus und heute werde ich Zweiter bei diesem tollen Marathon; ein Traum für mich!“ Der „Mann des Tages“ war allerdings Martin Geretschnig, der unermüdlich von Anfang bis zum Ende attackierte: „Es war brutal windig und schnell und freue mich sehr über diesen dritten Platz. Am Ende hat etwas die Kraft gefehlt.“

Damensieg erneut an Katharina Machner
Geretschnigs Freundin Katharina Machner ist seit dem Vorjahr unschlagbar am Neusiedler See: Gewann sie im Vorjahr das Zeitfahren und den Marathon, gelang ihr heuer erneut dieses Kunststück. Sie verwies Stefanie Lisko um drei Minuten auf den zweiten Platz, Dritte wurde Anna Briefer. Und vor der Siegerehrung kam es noch zu einem rührigen Moment, als im vollen Festzelt ein OK Teammitglied von Johannes Hessenberger seiner Freundin einen Heiratsantrag vortrug.

Zeitfahrbewerbe mit Teilnehmerrekord
Gestern fand in Mörbisch das 1. Kids- und E-Bike-Race statt. Am Nachmittag folgte das 11. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren. Dabei wurde mit über 400 StarterInnen ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. „Mittlerweile zählen wir zu den größten Einzelzeitfahrbewerben in Österreich und zum zweitgrößten weltweit von der UCI Gran Fondo World Series. Wegen der Aufnahme in die UCI Gran Fondo World Series hatten wir auch viele internationale Athleten dabei“, freut sich Organisator Johannes Hessenberger. Im Zuge des Bewerbes wurden auch die Meistermedaillen im Paarzeitfahren vergeben. Der Steirer Martin Geretschnig, der die letzten Jahre in Mörbisch dominierte und zu den besten Zeitfahrern des Landes zählt, musste sich erstmals mit dem zweiten Platz begnügen. Der Belgier Jari Verstraeten siegte beim 26 Kilometer langen Zeitfahren mit Start und Ziel in Mörbisch. Dritter wurde David Polzer aus der Steiermark. Bei den Damen wiederholte die Steirerin Katharina Machner ihren Sieg aus dem Vorjahr. Übrigens, ein ganz starker Fahrer musste sich mit Rang sieben begnügen: Johannes Hirschbichler, der 2019 hinter Matthias Brändle und noch vor Patrick Konrad Vize-Zeitfahrstaatsmeister wurde!

Homepage: neusiedlersee-radmarathon.com
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Pello Bilbao mit Blick auf die TotA: „Die Rundfahrt? Einzigartig!

Das Team Bahrain-Victorious greift in diesem Jahr mit den Ausnahmekönnern Mikel Landa und Pello Bilbao nach dem Gesamtsieg bei der Tour of the Alps. „Die Rundfahrt bietet die bestmögliche Vorbereitung im Hinblick auf den Giro d’Italia“, heißt es aus den Reihen der äußerst prominent besetzten Mannschaft
Bei Bahrain-Victorious wird auch im Rahmen der 45. Ausgabe der Tour of the Alps, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht, vorwiegend spanisch gesprochen: Wenn das Team vom Persischen Golf am 17. April zur Eröffnung des grenzüberschreitenden Etappenrennens in Cles im Trentino eintrifft, sind nämlich zwei iberische Ausnahmekönner mit an Bord, denen in der Alpenregion einiges zugetraut werden darf. Die Rede ist von Mikel Landa und Pello Bilbao – ein baskisches Duo, das bei der TotA in Vergangenheit schon mehrfach zu überzeugen wusste.

Mikel Landa krallte sich bei der Jubiläumsausgabe im Jahr 2016 – der letzten Ausgabe der Rundfahrt, die unter dem Namen „Giro del Trentino“ ausgetragen wurde – den Gesamtsieg. Ein Jahr zuvor hatte der Spanier im Endklassement den zweiten Platz belegt, 2014 war er auf der letzten Etappe des Giro del Trentino hoch zum Monte Bondone nicht zu schlagen gewesen. Im selben Jahr kürte sich der Australier Cadel Evans zum Gesamtsieger der Rundfahrt.
Pello Bilbao ist bei der Tour of the Alps schon seit Jahren ein gern gesehener Gast und ist in der Alpenregion seit 2018 ununterbrochen mit dabei. Insgesamt fuhr der 32-Jährige dabei zwei Etappensiege ein: Bei seinem Debüt 2018 triumphierte er in Folgaria, im Vorjahr schnappte er sich bei der Etappe nach Pieve di Bono den Tagessieg. Die TotA 2021 beendete Bilbao hinter Simon Yates auf dem starken zweiten Platz.

Bilbao nimmt nicht nur wegen seiner Erfolge der jüngsten Vergangenheit gerne an der Tour of the Alps teil. Der Spanier, der vor seiner Zeit bei Bahrain-Victorious unter anderem für das Team Astana unter Vertrag stand, war im Fahrerfeld nämlich einer der besten Freunde des viel zu früh verstorbenen Michele Scarponi. „Die TotA gehörte zu Micheles allerletzten sportlichen Höhepunkten. Immer wenn ich in die Euregio-Region komme, denke ich daran. Ein gutes Resultat bei dieser Rundfahrt ist der bestmögliche Weg, um sein Andenken zu ehren“, so Bilbao.
„Die Tour of the Alps hat mir gleich bei meinem ersten Start sehr gefallen. Sie ist ein spannendes und international bedeutendes Rennen, das gleichzeitig sämtliche Bedingungen erfüllt, um kurz vor dem Giro d’Italia seine Form zu überprüfen. Dabei hat jede Etappe ihren eigenen Charakter und ist gespickt mit Abschnitten, in denen man seine Gegner überraschen und einen Angriff platzieren kann“, analysiert Bilbao.

Für den Spanier war die Entscheidung der Veranstalter des G.S. Alto Garda, auf kurze, aber selektive Etappen zu setzen, genau die richtige: „Etappen, die nicht zu lang sind, sind für Fans viel spektakulärer und kommen uns Fahrern ebenfalls entgegen, da wir uns schneller erholen können. Eine große Rolle spielt auch der technische Aspekt der Rundfahrt: Es gibt nämlich einige Anstiege, für die 20 oder 25 Minuten benötigt werden – diese eignen sich perfekt, um an die eigenen Grenzen zu gehen. Neben den einmaligen Landschaften sprechen auch die kurzen Fahrten zwischen den Etappen sowie die tollen Unterkünfte für die Rundfahrt. Wenige Wochen vor Beginn des Giro d’Italia gibt es eigentlich keine bessere Vorbereitung als die TotA“, fügt Bilbao hinzu.

Auf die Frage, was man sich von ihm und Mikel Landa bei der Tour of the Alps erwarten kann, antwortet Bilbao etwas zurückhaltend: „Ich stelle mich immer in den Dienst meiner Mannschaft. Bei der TotA entscheiden die sportlichen Leiter gemeinsam mit Mikel und mir, ob wir die Gesamtwertung ins Visier nehmen oder ob wir in erster Linie unsere Teamkollegen unterstützen. Im Prinzip ist es aber egal, wofür wir uns entscheiden – ich werde in jedem Fall bereit sein.“

Neben Bilbao und Landa gibt es im Team Bahrain-Victorious einige weitere Athleten, die das Zeug dazu haben, bei der Tour of the Alps ganz vorne mitzufahren. Dazu gehört unter anderem der Österreicher Hermann Pernsteiner, der die Rundfahrt dank seiner Erfahrungen aus dem Vorjahr bestens kennt und in diesem Jahr den nächsten Schritt in Richtung Weltspitze machen könnte.

Radsport total – 4 Rennen zwischen 20. und 27. März live bei K19

Die heimischen Radsportfans dürfen sich freuen, denn bei K19 wird ordentlich am Rad gedreht. Im Rahmen von Österreich dreht am Rad (#ödar) sind zwischen 20. und 27. März 2022 gleich vier Rennen mit starker österreichischer Beteiligung live bei K19 zu sehen.

20. März: 9. UCI GP Slovenian Istria (1.2) / 24. März: GP Vipava Valley (UCI 1.2)
Mit großen Ambitionen reisen die heimischen ÖRV-Teams Felbermayr Simplon Wels, Hrinkow Advarics Cycleang, KTM Tirol Cycling Team und WSA KTM Graz p/b Leomo zu den beiden UCI-Rennen nach Slowenien. Beide Rennen sind am Sonntag, den 20. März, und am Donnerstag, den 24. März, live bei K19 zu sehen.
K19 LIVE:
Sonntag, 20. März: GP Slovenian Istria ab 15.00 Uhr
Donnerstag, 24. März: GP Vipava Valley ab 14.45 Uhr

27. März: Eröffnungsrennen Leonding – Auftakt in Österreich
Wie bereits im Vorjahr können die Radfans das Eröffnungsrennen Leonding live auf K19 mitverfolgen. Und dies gleich doppelt. Zunächst starten die Frauen um 11:00 Uhr in ihre Bundesliga-Saison. Rund 40 Athletinnen werden um den Sieg fahren. Im Vorjahr konnte Verena Eberhardt (Team RSC Arbö Südburgenland) das Eliterennen der Frauen im Sprint nach 64,8 Kilometer für sich entscheiden. Ab 11.25 Uhr sind parallel dazu auch die Elite-Herren an der Reihe. Im Vorjahr gewann Moran Vermeulen das aufgrund der eisigen Temperaturen von minus zwei Grad Celsius verkürzte Rennen. Der Steirer siegte mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Pirmin Penz (Rad-Net Rose Team aus Deutschland) und Jonas Rapp vom Hrinkow Advarics Cycleang Team.
K19 LIVE:
Sonntag, 27. März: Eröffnungsrennen Leonding ab 10.45 Uhr

27. März: Kamptal Trophy – Das größte XCO MTB Event Österreichs
Erstmals wird K19 auch live vom MTB-Auftakt in Österreich berichten. Am Sonntag, den 27. März, findet mit der Kamptal Trophy Österreichs größtes XCO MTB-Event des Landes statt. K19 berichtet live und zeitversetzt von den zwei Hauptrennen der Damen und Herren. Am Start steht die heimische Elite um Mona Mitterwallner, Laura Stigger, Charly Markt, Gregor Raggl und auch Max Foidl.
K19 LIVE:
Sonntag, 27. März: Kamptal Trophy ab 15.30 Uhr

„Österreich dreht am Rad – dies trifft bei den vier Rennen innerhalb einer Woche am besten zu. Es freut uns besonders, dass bei K19 die Radsportfans voll auf ihre Kosten kommen. Und wir bringen die heimischen SportlerInnen in die Wohnzimmer, auf das Handy oder Tablets. Nach dem Motto – #ambestenlive“, sagt Alexander Borg, Leitung der Studio K19 GmbH.

Homepage: https://k19.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Zahlreiche World Tour Teams mit dabei: Die Mannschaften der #TotA 2022 stehen fest

Nach der Mannschaftsvorstellung, die unter der Leitung des Tour-of-the-Alps-Veranstalters G.S. Alto Garda am Donnerstag, 10. Februar via Web-Streaming über die Bühne ging, dürfte die Vorfreude auf die Rundfahrt noch größer sein als bisher. Dem knapp 20 Mannschaften starken Teilnehmerfeld gehören bei der 45. Ausgabe der Veranstaltung nämlich zahlreiche Teams an, die zur Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene gezählt werden können. In diesem Jahr findet die TotA vom 18. bis 22. April statt – die Rundfahrt ist dabei erneut Teil der prestigereichen „UCI Pro Series“.

Corona-bedingt wurde die Präsentation der Teams als Online-Event organisiert und über die offiziellen Web- und Social-Media-Auftritte der Tour of the Alps ausgestrahlt. Die Mannschaftsvorstellung wurde in der Osttiroler Gemeinde Lienz, dem Zielort der diesjährigen Ausgabe der Rundfahrt, aufgezeichnet und machte deutlich, dass das grenzüberschreitende Etappenrennen auch 2022 zu den großen Highlights im Radsport-Kalender gehört. Zudem bietet die TotA jenen Fahrern, die kurze Zeit später beim Giro d’Italia glänzen wollen, eine ausgezeichnete Möglichkeit, unmittelbar vor der Jagd auf das Rosa Trikot ihre eigene Form zu prüfen.

„Wir sind sehr stolz, dass heuer gleich zwei Etappen der Tour of the Alps auf Osttiroler Boden gefahren werden. Mit den beiden Etappen wird an eine 25 Jahre andauernde, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen unserer Ferienregion und der Rundfahrt angeknüpft. Neben Lienz rückt im Rahmen der TotA außerdem die Ortschaft Kals am Großglockner, die sich inmitten des Nationalparks Hohe Tauern befindet, in den Fokus – das erlaubt es uns, unsere Heimat in ein besonders prominentes Schaufenster zu stellen“, gab der Präsident des gastgebenden Tourismusverbands Osttirol, Franz Theurl, bei der Mannschaftsvorstellung zu Protokoll.

An der Vorstellung nahmen neben Theurl außerdem der General Manager der Tour of the Alps, Maurizio Evangelista, der Managing Director von Tirol Werbung, Florian Phleps, der Leiter der Abteilung PR & Events von IDM Südtirol, Andreas Tschurtschenthaler, sowie der CEO von Trentino Marketing, Maurizio Rossini, teil.

Zehn der 19 Teams, die am 18. April in Cles im Trentino anlässlich der ersten Etappe der Tour of the Alps an den Start gehen, gehören der UCI-Kategorie „World Tour“ an. Der hohe Anteil an erstklassigen Mannschaften unterstreicht einmal mehr den großen Stellenwert des grenzüberschreitenden Etappenrennens. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen unsicheren Situation halten sich die Veranstalter die Möglichkeit offen, dem Teilnehmerfeld zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere World-Tour-Mannschaft als 20. Team hinzuzufügen.

Corona-bedingt wäre es verfrüht, Namen von Spitzenfahrern aus der Startliste zu nennen. Die definitive Startliste mit allen Stars soll demnach in den kommenden Wochen, wenn die einzelnen Teams ihre Planungen für den weiteren Saisonverlauf abgeschlossen haben, veröffentlicht werden. Ebenso wie in den vergangenen Jahren ist das Team INEOS-Grenadiers auch 2022 bei der Tour of the Alps mit von der Partie. In den Reihen des Team INEOS sicher vertreten sind der Gewinner der Trentino-Rundfahrt 2015, Richie Porte, sowie der TotA-Triumphator aus dem Jahr 2019, Pavel Sivakov.

Für die Tour of the Alps 2022 haben sich auch das Team Astana Qazaqstan mit Vincenzo Nibali, Joe Dombrowski und Miguel Angel Lopez, sowie das Team Bahrain-Victorious angekündigt. Bahrain-Victorious setzt sowohl bei der TotA als auch beim Giro d’Italia auf den Spanier Pello Bilbao, der das grenzüberschreitende Etappenrennen im Vorjahr auf dem zweiten Platz beendete und sich in Pieve di Bono einen Etappensieg sicherte. Auch der Kapitän von Bora-hansgrohe, Wilco Kelderman aus den Niederlanden, hat seine Teilnahme in der Alpenregion zugesagt. Kelderman kann auf den Straßen der drei Euregio-Gebiete auf die Unterstützung seines blutjungen Teamkollegen Cian Uijtdebroecks, der nicht nur in seiner belgischen Heimat als aufstrebendes Talent gilt, zählen. Der Franzose Thibaut Pinot von der Mannschaft Groupama-FDJ möchte in dieser Saison neu durchstarten – auch und gerade deshalb will der Tour-of-the-Alps-Sieger von 2018 beim Rad-Spektakel in der Alpenregion in diesem Jahr erneut in den Sattel steigen.

Vervollständigt wird die Liste der World Tour Teams von AG2R Citroen, EF Education-EasyPost, Israel-Premier Tech, dem Team Movistar und dem Team DSM. Bei diesen Formationen steht noch nicht fest, welche Fahrer im April durch das Trentino, Südtirol und Tirol radeln.

Neben den zehn World Tour Teams stellen sich acht renommierte Profi-Mannschaften der Tour of the Alps 2022. Drei davon, nämlich Drone Hopper Androni Giocattoli, Bardiani-CSF-Faizané und Eolo-Kometa, kommen aus Italien. Dazu gesellen sich die spanischen Teams Caja Rural Seguros, Equipo Kern Pharma und Euskaltel Euskadi, die russische Formation Gazprom-Rusvelo sowie die norwegische Mannschaft Uno-X. Auch das Tirol KTM Cycling Team aus Österreich, das auf Continental-Niveau fährt, hat seine Teilnahme an der TotA bestätigt.

Der General Manager der Tour of the Alps, Maurizio Evangelista, gerät beim Blick auf das Teilnehmerfeld ins Schwärmen: „Wir können uns in diesem Jahr erneut auf zahlreiche Mannschaften, die Weltklasseformat besitzen, freuen. Das prestigereiche Starterfeld spiegelt die große Wertschätzung, die unserer Rundfahrt seit vielen Jahren zugesprochen wird, perfekt wider. Wir hoffen, dass sich neben den internationalen Superstars auch junge Fahrer, denen es noch an Erfahrung fehlt, vor einem breiten Publikum beweisen können.“

„In den Gesprächen mit den Teams hat sich zuletzt immer mehr herauskristallisiert, dass derzeit eine langfristige Planung beinahe unmöglich ist. Dies ist einerseits auf die Corona-Pandemie und andererseits auf den Radsport-Kalender, der in diesem Jahr im Monat April rappelvoll ist, zurückzuführen. Daher haben wir entschieden, im Teilnehmerfeld den Platz einer möglichen 20. Mannschaft freizulassen und diesen erst zu einem späteren Zeitpunkt an ein weiteres World Tour Team zu vergeben, sollte sich die Möglichkeit dazu bieten“, so Evangelista.

DIE BESTÄTIGTEN MANNSCHAFTEN DER TOUR OF THE ALPS 2022

UCI WORLD TOUR TEAMS
AG2R Citroën Team (Frankreich)
Astana Qazaqstan Team (Kasachstan)
Bahrain – Victorious (Bahrain)
BORA-hansgrohe (Deutschland)
EF Education-EasyPost (USA)
Groupama – FDJ (Frankreich)
INEOS Grenadiers (Großbritannien)
Israel – Premier Tech (Israel)
Movistar Team (Spanien)
Team DSM (Deutschland)

UCI PRO TEAMS
Bardiani-CSF-Faizané (Italien)
Caja Rural-Seguros RGA (Spanien)
Drone Hopper-Androni Giocattoli (Italien)
Eolo-Kometa (Italien)
Equipo-Kern Pharma (Spanien)
Euskaltel-Euskadi (Spanien)
Gazprom-Rusvelo (Russland)
Uno-X Pro Cycling Team (Norwegen)

CONTINENTAL TEAMS
Tirol KTM Cycling Team (Österreich)

AUFTAKT IM TRENTINO, FINALE IN TIROL: VON CLES GEHT’S NACH LIENZ

Der Auftakt der Tour of the Alps 2022 erfolgt in jener Provinz, in der 2021 das große Finale über die Bühne ging: dem Trentino. Die Rundfahrt wird am Montag, 18. April in Cles gestartet. Bevor die erste Etappe beginnt, steht am Sonntagabend die offizielle Eröffnung der TotA auf dem Programm. Die Auftaktetappe wird ausschließlich auf Trentiner Boden gefahren und endet nach 160,9 Kilometern in der Ortschaft Primiero/San Martino di Castrozza.
Die zweite Etappe am Dienstag, 19. April führt über 154,1 Kilometer von Primiero/San Martino di Castrozza nach Lana in Südtirol. Die dritte Etappe am Mittwoch, 20. April verläuft vom Start bis zum Ziel auf Südtiroler Terrain. Bei der Königsetappe geht’s über 154,6 Kilometer von Lana ins Pustertal nach Niederdorf, wobei der äußerst anspruchsvolle Anstieg hoch zum Furkelpass besonders ins Auge sticht.
Im Rahmen der vierten Etappe am Donnerstag, 21. April gelangen die Teilnehmer über das Pustertal nach Osttirol und machen dabei einen kurzen Abstecher nach Kärnten. Am Ende der 142,4 Kilometer langen Etappe steht ein selektiver Anstieg nach Kals am Großglockner auf dem Programm. Die fünfte und letzte Etappe am Freitag, 22. April mit Start und Ziel in Lienz in Osttirol ist mit einer Länge von 115,9 Kilometer zwar recht kurz, dafür aber umso selektiver. Dass die Tour of the Alps in diesem Jahr Osttirol endet, kommt nicht von ungefähr: Die Ferienregion und die TotA-Veranstalter des G.S. Alto Garda können nämlich auf eine langjährige Freundschaft zurückblicken, die bis auf die Zeiten der ehrwürdigen Trentino-Rundfahrt zurückgeht.

DIE ETAPPEN IM ÜBERBLICK: 719 KILOMETER UND 13.750 HÖHENMETER

Montag, 18. April
1. Etappe: Cles – Primiero/San Martino di Castrozza, 160,9 km
Höhenunterschied: 2.950 m
Schwierigkeit: ***

Dienstag, 19. April
2. Etappe: Primiero/San Martino di Castrozza – Lana, 154,1 km
Höhenunterschied: 3.200 m
Schwierigkeit: ***

Mittwoch, 20. April
3. Etappe: Lana – Niederdorf, 154,6 km
Höhenunterschied: 2.900 m
Schwierigkeit: ****

Donnerstag, 21. April
4. Etappe: Niederdorf – Kals am Großglockner, 142,4 km
Höhenunterschied: 2.400 m
Schwierigkeit: ****

Freitag, 22. April
5. Etappe: Lienz – Lienz, 115,9 km
Höhenunterschied: 2.300 m
Schwierigkeit: ***

Lienz (Österreich), 10. Februar 2022

Ötztaler Radmarathon 2022 – der Traum lebt!

Februar ist der Monat der Hoffnung für mehr als 16.000 Radsportler aus aller Welt, die sich um einen der begehrten Startplätze des 41. Ötztaler Radmarathons am 28. August 2022 bewerben. Für nur 4.000 davon erfüllt sich der Traum vom Ötztaler. Die Spannung steigt!

Am 1. Februar 2022 öffnen sich die digitalen Anmeldepforten des Ötztaler Radmarathons. Bis zum 28. Februar 2022 können sich alle Interessierten online anmelden. In der ersten Märzhälfte des Jahres werden dann schließlich die 4.000 StarterInnen ausgelost! Der Run auf den Ötztaler Radmarathon hat seit Beginn des Jahrtausends enorm zugenommen. Wagten sich bei der ersten Austragung 1982 noch 154 waghalsige Radfahrer auf die Strecke, stiegen die Anmeldezahlen danach rasant! Im gleichen Ausmaß nahm auch der organisatorische Aufwand zu, wodurch das Starterfeld seit dem Jahr 2005 auf 4.000 limitiert ist. Danach wurde die kreative Idee der Verlosung eingeführt.

Für die Radsportler beginnt im Februar ein Traum und er endet spätestens am 28. August 2022, wenn sie nach 227 Kilometern und 5.500 Höhenmetern hoffentlich unversehrt das Ziel in Sölden im Ötztal erreichen. Nach dem Start in der Tourismusmetropole warten nicht weniger als vier hohe Alpenpässe (Kühtai, Brenner-, Jaufenpass und das Timmelsjoch), sieben Täler, drei Klimazonen (Ötztaler Gletscherregion, Tiroler Mittelgebirge, Südtiroler Weinberge). Rund 1.100 Mitarbeiter und Helfer um OK-Chef Dominic Kuen kümmern sich um die reibungslose Abwicklung. Bei den sechs Labestationen stehen den Teilnehmern insgesamt 10.000 Bananen, 18 Steigen Äpfel, 500 Melonen, 12.000 Powerbar Gels und 12.000 Powerbar-Riegel, 12.500 Brote, 1.600 kg Nudeln und 9.000 Stück Kuchen von Söldner Hausfrauen hergestellt zur Verfügung!

Erfülle deinen Traum!
Jedes Jahr läuft der Ötztaler Radmarathon unter einem anderen Motto. Waren es zuletzt Bergtiere, Alpenblumen oder typische Gesteinsarten aus dem Ötztal, dreht sich heuer alles um den „Traum“. Passend zur Anmeldephase im Februar und zur Verlosung im März rückt der Traum für jeden, der mitfahren will, näher und näher!

Die Strecke
Start in Sölden. Meist bergab bis Oetz (820 m). Dann hinauf aufs Kühtai (2.020 m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600 m). Bergauf bis zum Brennerpass (1.377 m). Kurz verschnaufen und hinunter nach Sterzing (960 m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2.090 m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (750m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2.474 m). Traumziel: Sölden (1.377 m)

Die Bergpassagen
Warm up Oetz – Kühtai: 18 km; 1200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 49; Haushalten Innsbruck – Brenner: 37,5 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 121,5; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 153; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 29 km; 1724 Höhenmeter; Labestationen bei Gesamtkilometer 191,5 und 196.

www.oetztaler-radmarathon.com

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Homepage: www.mr-pr.at

Bernie Eisel schwärmt von der Tour of the Alps: „Unberechenbar und wunderschön“

Bevor es bei der Tour of the Alps im April ans Eingemachte geht, nimmt der ehemalige Radprofi Bernhard Eisel die fünf Etappen der diesjährigen Rundfahrt genauer unter die Lupe. „Die Teilstücke sind zwar anspruchsvoll, aber genial zu fahren. Am meisten traue ich den Kletterspezialisten zu. Die Liste der Athleten, die das Zeug dazu haben, um die vordersten Positionen mitzureden, ist in jedem Fall sehr lang“, so ein erstes Fazit des Österreichers

Der Streckenverlauf der Tour of the Alps 2022 wäre Bernhard Eisel in seiner Zeit als aktiver Profi nicht sonderlich entgegengekommen. Der heute 40-Jährige hatte seine Stärken nämlich im Sprint und trat als Edelhelfer seiner Kapitäne (unter anderem Chris Froome) in erster Linie auf einem flacheren Terrain in Szene. Seit seinem Rücktritt im Jahr 2020 ist Eisel als Experte für den TV-Sender „Eurosport“ im Einsatz. Zudem gehört er seit kurzem dem Technikerstab der Mannschaft Bora-hansgrohe an.
Eisels sachliche Analysen werden mittlerweile in der gesamten Welt des Radsports geschätzt. In diesem Jahr steht der Österreicher auch im Rahmen der Tour of the Alps vor der Kamera und stellt die fünf Etappen, die vom 18. bis 22. April 2022 auf dem Programm stehen, in Form von Video-Beiträgen kurz vor. Dabei nimmt Eisel nicht nur die Schlüsselstellen der einzelnen Teilstücke unter die Lupe, sondern rückt außerdem die besonderen Panoramen der drei Euregio-Gebiete Tirol, Südtirol und Trentino in den Fokus.

„Wenn man die fünf Etappen mit dem Fahrrad zurücklegt, ist es fast unmöglich, nicht über die wunderschönen Landschaften der Alpenregion zu sprechen. Von den Apfelwiesen im Nonstal über die vielen Gipfel bis hin zu den nicht enden wollenden Tälern gibt es unzählige sehenswerte Gebiete, die man durchquert. Die Streckenführung ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und wartet immer wieder mit beeindruckenden Panoramen auf – gerade deshalb ist die Rundfahrt bei den Athleten so beliebt. Für mich persönlich war die Zeit im Sattel sicherlich die schönste Raderfahrung der letzten Jahre“, schwärmt Eisel, der alle fünf Etappen von Cles im Trentino bis nach Lienz in Osttirol hinter sich gebracht hat.
Aus sportlicher Sicht erwartet der Österreicher ein umkämpftes Rennen mit einer Reihe von Siegkandidaten. Als Nachfolger von Titelverteidiger Simon Yates hat Eisel einen Fahrer mit Stärken am Berg auf dem Zettel: „Die Anstiege sind zwar nicht übermäßig schwierig und führen auch nicht auf enorm hohe Gipfel, dennoch ist das Streckenprofil maßgeschneidert für einen Kletterspezialisten. Da im Etappenfinish meist kürzere Anstiege anstehen, könnten auch sprintstärkere Athleten den Bergfahrern im Kampf um den Tagessieg ordentlich die Suppe versalzen.“

In den letzten Jahren hatte Eisel die Tour of the Alps genau im Auge. Die stetige Entwicklung der Rundfahrt ist auch dem ehemaligen Sprint-Ass nicht verborgen geblieben. Zeichen dafür seien nicht nur die vielen Stars der Szene, die bei der TotA am Start stehen, sondern in erster Linie der hohe Stellenwert, welcher dem Etappenrennen zugeschrieben wird.
„Die Tour of the Alps musste als Nachfolger der Trentino-Rundfahrt in enorme Fußstapfen treten. Die Rundfahrt hat sich im internationalen Fahrradkalender aber sofort etabliert und ist mittlerweile weit mehr als ‚nur‘ ein Testlauf für den Giro d’Italia. Wer bei der TotA gewinnt, kann eine prestigereiche Trophäe sein Eigen nennen – die breite mediale Berichterstattung weit über die Landesgrenzen hinaus ist ein eindeutiger Beleg dafür“, so Eisel.

„Ich bin ein großer Fan von kurzen Etappen, die mit gemäßigten Höhenunterschieden auskommen. Diese beiden Faktoren garantieren nämlich einen spektakulären Rennverlauf, bei denen wetterbedingte Absagen nicht in Frage kommen und auch die Suche nach einem Plan B für den Veranstalter kein Thema ist. Gleichzeitig ist ein Teilstück umso spannender, je kürzer die Strecke ist – das haben uns die Ausgaben der letzten Jahre oft genug gezeigt. Dank des Streckenprofils haben Fahrer bis zur finalen Etappe die Möglichkeit, in den Kampf um den Gesamtsieg einzugreifen. Das stellt sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer einen wichtigen Mehrwert dar“, kommentiert der Österreicher.

Eisels Experten-Einschätzungen werden in Form von fünf Kurzvideos veröffentlicht, die auf den offiziellen Kommunikationskanälen der Tour of the Alps hochgeladen werden. Die erste Folge mit der Etappe von Cles nach Primiero/San Martino di Castrozza ist bereits online und kann auf der Website der TotA sowie dem YouTube-, Facebook- und Instagram-Auftritt der Rundfahrt angesehen werden.

Das Programm der Tour of the Alps 2022

Montag, 18. April
1. Etappe: Cles-Primiero/S. Martino di Castrozza, 160,9 Km
Höhenunterschied: 2950 m.
Schwierigkeit: ***

Dienstag, 19. April
2. Etappe: Primiero/S. Martino di Castrozza-Lana, 154,1 Km
Höhenunterschied: 3200 m.
Schwierigkeit: ***

Mittwoch, 20. April
3. Etappe: Lana-Niederdorf, 154,6 Km
Höhenunterschied: 3050 m.
Schwierigkeit: ****

Donnerstag, 21. April
4. Etappe: Niederdorf-Kals am Groβglockner, 142,4 Km
Höhenunterschied: 2400 m.
Schwierigkeit: ****

Freitag, 22. April
5. Etappe: Lienz-Lienz, 115,9 Km
Höhenunterschied: 2300 m.
Schwierigkeit: ***

Mona Mitterwallner unterschreibt bei Cannondale

Die zweifache Weltmeisterin dieser Saison hat einen Profivertrag bei Cannondale Factory Racing unterschrieben. Mona Mitterwallner wird in den nächsten drei Jahren bis 2024 für das deutsche Team fahren!
Nach einer der erfolgreichsten Saisonen, die eine Bikerin überhaupt hingelegt hat, war der Andrang der Spitzenteams groß. Die erst 20-jährige Mona Mitterwallner krönte sich heuer zur U23-Welt- und Europameisterin, sie gewann alle sechs U23-Weltcuprennen, holte sich natürlich den Gesamtweltcup und am Ende des Jahres kürte sie sich auch noch zur jüngsten Marathon-Elite-Weltmeisterin der Geschichte.

Mona ist bereit für den nächsten Schritt
„Ich hatte viele Gespräche mit mehreren Teams. Ausschlaggebend für Cannondale war die Aussage des Teammanagers, dass die Performance für ihn vordergründig ist. Das wichtigste ist der Erfolg und genau dafür lebe ich. Ich lege meinen Fokus auf die Rennen und das Training, das Team kümmert sich um den Rest. Ich kann mich rein auf meinen Sport konzentrieren“, begründet Mona ihre Entscheidung.

Ziel: Gesamtweltcupsieg!
2022 stehen rund 26 Rennen auf dem Plan, erstmals bestreitet sie dabei alle Weltcuprennen bei den Elite-Damen. „Mein großes Ziel ist der Gesamtsieg – dann wäre ich die jüngste Gesamtweltcup-Siegerin der Geschichte.“ Übrigens, im nächsten Jahr bestreitet Mona auch erstmals die Short Track-Bewerbe vor den Cross Country-Weltcups: „Ich bin schon gespannt, wie mir diese kurzen Distanzen liegen. Von der Statur her bin ich sicher mehr der Cross Country-Typ.“

Abstecher auf die Straße geplant
Mona Mitterwallner ist im Cannondale Factory Racing-Team die einzige Dame. Drei Profis sind mit Henrique Avancini (Brasilien), Simon Andreassen (Dänemark) und Alan Hatherly (Südafrika) vertreten. „Die Struktur von Cannondale ist top-professionell. Der US-Fahrradproduzent hat auch noch ein UCI WorldTour-Team und eines bei den Damen. Ich werde auch Abstecher auf die Straße unternehmen, einen Radmarathon möchte ich fix fahren, wo ich mein Regenbogentrikot präsentieren will“, sagt Mona, die in den nächsten Monaten verstärkt auf den Skitouren-Skiern unterwegs sein wird. Ehe im Februar die ersten Rennen losgehen und im April der Elite-Weltcup in Brasilien!

Homapge Team Trek Vaude: www.cannondale.com
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at