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OMLOOP HET NIEUWSBLAD

Gent – Ninove (200,5 km)
1 BALLERINI Davide (ITA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 4:43:03
2 STEWART Jake (GBR) GROUPAMA – FDJ 0:00:00
3 VANMARCKE Sep (BEL) ISRAEL START-UP NATION 0:00:00
4 HAUSSLER Heinrich (AUS) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:00
5 GILBERT Philippe (BEL) LOTTO SOUDAL 0:00:00
6 ARANBURU DEBA Alex (ESP) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:00
7 SENECHAL Florian (FRA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:00
8 TRENTIN Matteo (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
9 GENIETS Kévin (LUX) GROUPAMA – FDJ 0:00:00
10 POLITT Nils (GER) BORA – HANSGROHE 0:00:00
11 GARCIA CORTINA Ivan (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:00
12 CAPIOT Amaury (BEL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
13 LAPORTE Christophe (FRA) COFIDIS 0:00:00
14 DILLIER Silvan (SUI) ALPECIN-FENIX 0:00:00
15 TURGIS Anthony (FRA) TOTAL DIRECT ENERGIE 0:00:00

Gent – Ninove (124 km)
1 VAN DER BREGGEN Anna (NED) TEAM SD WORX 3:21:00
2 JØRGENSEN Emma Cecilie (DEN) MOVISTAR TEAM WOMEN 0:00:23
3 PIETERS Amy (NED) TEAM SD WORX 0:00:23
4 KOPECKY Lotte (BEL) LIV RACING 0:00:23
5 BARNES Hannah (GBR) CANYON//SRAM RACING 0:00:23
6 BASTIANELLI Marta (ITA) ALE‘ BTC LJUBLJANA 0:00:23
7 BRENNAUER Lisa (GER) CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 0:00:23
8 BROWN Grace (AUS) TEAM BIKEEXCHANGE 0:00:23
9 CAVALLI Marta (ITA) FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 0:00:23
10 LONGO BORGHINI Elisa (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:00:26

Nils Politt sprintet auf den 10. Platz bei Omloop Het Nieuwsblad
Beim ersten der flämischen Klassiker der Saison ging es von Gent über 200 km, 13 Hellinge und 9 Kopfsteinpflastersektoren nach Ninove. Trotz eines maximalen Vorsprungs von fast 9 Minuten wurde die 5-Mann Ausreißergruppe gleich vor dem dritten Anstieg des Lebergs von einer starken Gruppe, unter ihnen Alaphilippe, Ballerini und Van Avermaet, eingefangen. Nach einem erfolglosen Angriff von dem Weltmeister wurde diese kleine Gruppe auf den ersten Metern der Mauer von Geeradsbergen zurückgeholt. Es kam dann zu einer Reihe von Attacken, wobei Moscon sich vom Feld lösen konnte, wurde aber am Gipfel des Bosbergs von einem ziemlich großen Verfolgerfeld wieder geschluckt. Es befanden sich immer noch mehrere schnelle Männer im Feld, und es sah so aus, als ob das Rennen unerwarteterweise in einem Massensprint entschieden werden würde. Nils Politt war für BORA – hansgrohe auch mit dabei und konnte sich auf den letzten Kilometer noch weiter nach vorne in eine gute Position manövrieren. Im Finale konnte der Deutsche letztendlich auf den zehnten Platz sprinten. Teamkollege Marcus Burghardt, der heute mit weniger als 50 km bis zum Ziel in einen Sturz verwickelt war, musste das Rennen leider aufgeben, und wird für das morgige Kuurne-Brussel-Kuurne durch Maciej Bodnar ersetzt.

Reaktionen im Ziel
„Het Nieuwsblad wird nur selten in einem Massensprint entschieden, und das Finale war ziemlich schwer. Am Ende waren immer noch viele schnelle Fahrer mit dabei und die letzten Kilometer waren wirklich hektisch. Aber ich muss sagen, das Team hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Es gab ein paar Probleme am Molenberg, wo keiner vorne war um die Nachführarbeit zu übernehmen. Aber am Ende haben alle eine wirklich tolle Leistung hingelegt und ich bin mit meiner Top-10 Platzierung sehr zufrieden.“ – Nils Politt
„Unsere belgische Frühjahrskampagne begann mit einem harten Rennen, bei dem wir unser Bestes gegeben haben. Nils Politt war heute unser Leader und wir wollten uns auf ihn konzentrieren und ihm die Möglichkeit geben, in der bestmöglichen Position zu sein, um mit um den Sieg zu kämpfen. Nach dem Molenberg war er nicht in der besten Position, der Gruppe um Alaphilippe zu folgen, aber das Team investierte dann, die Lücke zu schließen, ein Beispiel von guter Zusammenarbeit. Im Finale sprintete er auf den zehnten Platz und ich glaube, das ist das beste Ergebnis, das wir unter den Bedingungen heute erreichen konnten.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Omloop Het Nieuwsblad – Jasper Stuyven (TREK-Segafredo) wins the 1st Flandern Classic


Foto: Gerhard Plomitzer

Frauen, WWT:
Gent – Ninove (122,9 km)
1 Annemiek van Vleuten (Mitchelton-Scott)
2 Marta Bastianelli (Alé BTC Ljubljana)
3 Floortje Mackaij (Sunweb)
4 Chantal Blaak (Boels-Dolmans)
5 Ellen van Dijk (Trek-Segafredo)
6 Elizabeth Banks (Bigla-Katusha)
7 Eugenia Bujak (Alé BTC Ljubljana)
8 Chloe Hosking (Rally)
9 Jip van den Bos (Boels-Dolmans)
10 Aude Biannic (Movistar)

ELITE:
Gent – Ninove (200,0 km)
1 Jasper Stuyven (Trek-Segafredo)
2 Yves Lampaert (Deceuninck-Quick-Step)
3 Søren Kragh Andersen (Sunweb)
4 Matteo Trentin (CCC)
5 Tim Declercq (Deceuninck-Quick-Step)
6 Mike Teunissen (Jumbo-Visma)
7 Oliver Naesen (AG2R La Mondiale)
8 Philippe Gilbert (Lotto Soudal)
9 Stefan Küng (Groupama-FDJ)
10 Florian Sénéchal (Deceuninck-Quick-Step)



Drucker eröffnet die Klassiker Saison für BORA – hansgrohe mit Rang 12 bei Omloop Het Nieuwsblad
Mit Regen und starkem Wind präsentierte sich Omloop Het Nieuwsblad einmal mehr als echter Test für das Fahrerfeld beim Start der Klassiker Saison. Nachdem eine erste Ausreißergruppe bereits 100 km vor dem Ziel gestellt wurde, zeigte sich Lukas Pöstlberger immer wieder in den ersten Gruppen des Rennens. Leider verpasste er die entscheidende Attacke, setzte in der Folge aber zu einer eindrucksvollen Verfolgung an, um eventuell noch um ein Top Ten Ergebnis zu kämpfen. Seine Attacke blieb allerdings unbelohnt und während an der Spitze die Gruppe an der Muur auseinanderfiel, attackierten an diesem Anstieg auch noch einmal die Favoriten aus dem Feld. Am Ende kämpften drei Fahrer an der Spitze um den Sieg, den J. Stuyven einfahren konnte. Jempy Drucker erreichte in Ninove im Sprint der ersten größeren Verfolgergruppe den 12. Rang 1:28 hinter dem Sieger.
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich wollte ich nach meinem Defekt gar nicht mehr weiterfahren, denn ich war wirklich extrem weit zurück. Ich bin dann einfach mein eigenes Rennen gefahren und konnte Gruppe für Gruppe wieder einholen. Meine Form ist schon ziemlich gut, aber bei dieser Aufholjagd habe ich natürlich extrem viel Kräfte gelassen. Am Ende war ich in der Gruppe der Favoriten und habe im Sprint noch einmal alles mobilisiert. Auf den letzten 100 m ist mir aber schlicht die Luft ausgegangen. Ich hoffe, dass wir morgen etwas mehr Glück haben.“ – Jempy Drucker

„Das Rennen ist lange Zeit gut gelaufen und ich denke, man konnte auch sehen, dass meine Form sehr gut ist. Leider habe ich die entscheidende Attacke verpasst. Danach habe ich es zuerst alleine versucht, bevor noch vier weitere Fahrer zu mir aufgeschlossen haben. Irgendwie war dann in der Gruppe aber nie richtig Zug drin. Ich weiß nicht, ob die anderen nicht konnten, oder wollten. Aber dadurch wurden wir rund 25 km vor dem Ziel wieder eingeholt. Damit hatte ich mein Pulver verschossen. Wir werden sehen, wie das Rennen morgen läuft. Wenn meine Beine wieder gut sind, werde ich sicher etwas versuchen.“ – Lukas Pöstlberger

Omloop Het Nieuwsblad

1 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
3 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
4 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team
5 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida
6 Jean-Pierre Drucker (Lux) Bora-Hansgrohe
7 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
8 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep
9 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
10 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale

Starker sechster Rang für Jempy Drucker bei Omloop Het Nieuwsblad
Von Gent nach Ninove wurde heute über 200 km die Klassikersaison in Belgien eröffnet. Mit 13 Anstiegen war die Strecke durchaus anspruchsvoll, einige der berüchtigten Kopfsteinpflasterpassagen standen ebenfalls auf dem Programm. Schnell nach dem Start setzte sich eine 4-Mann-Gruppe vom Feld ab, die bis zu neun Minuten Vorsprung herausfahren konnten. Im Peloton kontrollierten die Teams CCC und Deceuninck-Quickstep das Tempo, während es BORA – hansgrohe vorerst ruhig angehen ließ. Als Seitenwind für erste Löcher im Feld sorgte, erhöhte sich auch das Tempo, wodurch der Abstand zu Spitze nun rasant verkleinert wurde. Rund 40 km vor dem Ziel attackierten zum ersten Mal die Favoriten des Rennens und eine neue Spitzengruppe formierte sich. Insgesamt 17 Fahrer, darunter Daniel Oss und Jempy Drucker von BORA – hansgrohe, hatte schnell 30 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger. Kurz darauf teilte ein Sturz diese Gruppe erneut, und nur noch sechs Fahrer waren an der Spitze des Rennens. Mit Daniel Oss hatte BORA – hansgrohe immer noch einen Fahrer vorne mit dabei, doch als an der Kapelmuur das Finale eingeläutet wurde, konnte Daniel dem Tempo leider nicht mehr folgen, und fiel zurück in die Verfolgergruppe. Dort stellte er sich nun ganz in den Dienst von Jempy Drucker, der im Sprint wohl einer der schnellsten unter den verbliebenen Fahrern war. An der Spitze setzte sich Z. Stybar zwei Kilometer vor dem Ziel entscheidend ab, um einen ungefährdeten Sieg zu holen. Hinter den ersten Verfolgern entschied Jempy den Sprint der dritten Gruppe für sich und holte damit einen starken sechsten Rang für BORA – hansgrohe bei Omloop Het Nieuwsblad.
Reaktionen im Ziel
„Ich hätte lieber um den Sieg gesprintet, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis. Leider hat sich die Spitzengruppe durch den Sturz von Benoot geteilt, aber dass Daniel vorne war, war auch eine gute Situation für uns. Ich bin mit meiner Form sehr zufrieden, überhaupt wenn man bedenkt, dass ich zu Weihnachten noch zwei Wochen Training verloren habe durch einen Schlüsselbeinbruch. Der Auftakt ist gemacht, jetzt müssen wir weiterarbeiten und können hoffentlich bald um das Podium kämpfen.“ – Jempy Drucker
Wir können zufrieden sein, wie das Rennen für uns gelaufen ist. Die Jungs sind stark gefahren. Als die Favoriten ernst machten, hatten wir noch Daniel und Jempy vorne dabei. Daniel war dann auch in der entscheidenden Gruppe, hatte aber an der Kapelmuur leider Krämpfe und konnte nicht mehr folgen. Nach einer langen Trainingsphase kann das immer Mal passieren, der Körper muss sich erst wieder an die Rennhärte gewöhnen. Daher kein Vorwurf an Daniel. Er hat dann in der Verfolgergruppe auch noch sehr gut für Jempy gearbeitet. Unser Ziel war es, die Klassiker mit einem Top-Ten Ergebnis zu eröffnen, das hat wunderbar geklappt. Jempy hat gezeigt, dass er schon gut in Form ist, und den Sprint hat er perfekt getimt.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Vanmarkce schreibt #PinkArgyle Classics zur Saisoneröffnung am Wochenende

Sep Vanmarcke führt EF Education First-Drapap für Cannondale, während er die beiden belgischen Rennen Omloop Het Nieuwsblad und Kuurne-Brüssel-Kuurne fährt, die das Saisoneröffnungswochenende der Classics ausmachen.

Omloop Het Nieuwsblad begeistert Fans, Regisseure und Fahrer durch sein neues / altes Finale, das auf ältere Flandern-Flights zurückgeht und die Muur-Kapelmuur- und Bosberg-Anstiege als Abschlusshügel kennzeichnet, die unweigerlich das Rennen beeinflussen werden. Der Muur-Kapelmuur mit seinen kopfsteingepflasterten Spitzkehren und seiner Geschichte ist eine der kultigsten Anstiege des Sports.

„Omloop ist das erste wichtige Rennen der Saison und das erste Mal auf Kopfsteinpflaster. Die Atmosphäre ist großartig und jeder möchte gut sein. Es ist hart, Vollgasrennen „, sagte Vanmarcke. „In Valencia und Ruta fuhr das Team perfekt zusammen. Für mich fühlt es sich ganz anders an als letztes Jahr. Wir waren mit einem Teil des Classic-Teams in Spanien, also sind wir schon aneinander gewöhnt. Andere, wie Mitch Docker und Tom Scully, mit denen ich in diesem Jahr noch nicht gefahren bin, passen aber in das System, weil sie echte Teamplayer sind. “

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Omloop Het Nieuwsblad – Sylvain Chavanel: „Bei einem Rennen in Belgien gibt es immer sehr viele Optionen“

Kälte, Wind und Pflastersteine. Das Profifeld hat heute zum ersten Mal in dieser Saison die typischen Merkmale in Flandern zu spüren bekommen. Und Ian Stannard konnte damit, wie schon vor einem Jahr, am besten umgehen. Der Brite aus dem Team Sky zeigte sich als grossartiger Taktiker und setzte sich im Finale gleich gegen drei Kontrahenten aus dem einheimischen Team Etixx-Quick Step durch. Sylvain Chavanel, der in der finalen Phase bei einer Konterattacke dabei war, beendete das Rennen schlussendlich im Feld auf dem 28. Rang. Jérôme Pineau, der bei einem kleinen Massensturz kurzzeitig am Boden wag, erreichte das Team als Bester des Teams auf dem 25. Platz. Heinrich Haussler, der 300 Meter vor dem Ziel noch einen Reifendefekt zu beklagen hatte, wurde schliesslich 33.

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