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Eschborn-Frankfurt 2026 (Fotobericht folgt noch!)


ASO Foto

Ergebnis der 64. Auflage Eschborn-Frankfurt (211,7km)
1. Georg Zimmermann (GER) – Lotto-Intermarché 4:59:34

2. Tom Pidcock (GBR) – Pinarello-Q36.5
3. Ben Tulett (GBR) – Visma-Lease a Bike
4. Pello Bilbao (ESP) – Bahrain Victorious
5. Simone Gualdi (ITA) – Lotto-Intermarché
6. Ion Izagirre (ESP) – Cofidis
7. Natnael Tesfatsion (ERI) – Movistar
8. Alex Baudin (FRA) – EF Educastion-Easypost
9. Florian Stork (GER) – Tudor
10. Adria Pericas (UAE) – UAE-Emirates
11. Felix Engelhardt (GER) – Jayco-Alula
12. Tobias Lund Andresen (DEN) – Decathlon-CMA CGM
13. Magnus Cort (DEN) – Uno-X
14. Andrea Raccagni (ITA) – Soudal-Quick Step
15. Jon Barrenetxea (ESP) – Movistar
16. Corbin Strong (AUS) – NSN
17. Ben Turner (GBR) – Ineos Grenadiers
18. Tibor del Grosso (NED) – Alpecin-Premier Tech
19. Alessandro Covi (ITA) – Jayco-Alula alle
20. Søren Kragh Andersen (DEN) – Lidl-Trek
21. Laurence Pithie (NZL) – Red Bull-Bora
22. Michael Valgren (DEN) – EF Educastion-Easypost gleiche
23. Bjorn Koerdt (GBR) – Picnic-PostNL
24. Callum Thornley (GBR) – Red Bull-Bora
25. Luca van Boven (BEL) – Lotto-Intermarché Zeit

Der DM Georg Zimmermann triumphiert im Sprint

Georg Zimmermann (Lotto) feierte im Trikot des Deutschen Meisters den Sieg bei Eschborn-Frankfurt 2026. Der 28-jährige Schwabe schlug im Sprint einer 12-köpfigen Spitzengruppe Tom Pidcock (Pinarello) um fast 2 Radlängen. Fast gleichauf mit Pidcock waren Ben Tulett (Visma) sowie Pello Bilbao (Bahrain). Das Dutzend an der Spitze hatte sich an der letzten Überfahrt am Mammolshainer Berg 34,5 Kilometer vorm Ziel gebildet und nur noch einen winzigen Vorsprung vorm Verfolgerfeld für den Zielsprint mitgebracht.

11 davon blieben in der Ergebnisliste vorm Feld, einer wurde noch auf Platz 22 durchgereicht. Insgesamt wurden 44 Fahrer in der Zeit des Siegers gewertet. Dieser hieß Georg Zimmermann. Dessen 5. Profisieg rettete seinem Team das Frühjahr beim letzten Klassiker, bevor es in den von große Etappenrennen geprägten Jahresteil geht.

An einem Maifeiertag mit frühsommerlichem Wetter spielte das frühe Spitzenquintett des Tages keine Rolle. Als Randnotiz gewann Zimmermanns Teamkollege Jonas Rutsch allerdings die Bergwertung. Mit seinen Fluchtgefährten Thomas Thomas Gachignard, Samuel Leroux (beide Totalenergies) und Matyas Kopecky (Unibet) lag er nach dem zweiten Doppel aus Feldberg und Burgweg noch an der Spitze. Aivaras Mikutis (Tudor) war da schon kurz vorher zurückgefallen.

86 Kilometer vorm Ziel entwischten Tim Wellens (UAE), Emiel Verstrynge (Alpecin) und Jamie Meehan (Cofids) dem Hauptfeld. Auf dem Weg vom Feldberg zu den letzten 2 Anstiegen am Mammolshainer Berg holte das Trio die 4 vorn verblienenen Ausreißer ein. Als Wellens und Verstrynge sich dann der ausgelaugten eingeholten Fahrer entledigten, blieb auch der falsch postierte Meehan auf der Strecke.

Der Vorsprung des Duos vorm Hauptfeld betrug maximal 1:20 Minuten. 38 Kilometer vorm Ziel platzte Verstrynge zwischen den beiden letzten Mammolshainer Passagen von Wellens‘ Hinterrad ab. Das war dann aber 3 Kilometer später sowieso egal, als im letzten Mammolshainer zuerst Tulett und Alex Baudin (EF) an Wellens vorbeistürmten.

Oben hinaus zogen Pidcock und 9 weitere Fahrer – Zimmermann, Gualdi (auch Lotto), Tesfatsion (Movistar), Engelhardt (JAyco), Pericas (UAE), Bilbao, Izagirre (Cofidis) und Stork (Tudor) sowie Valgren (EF) – vor zu Tulett und Baudin. Ein Dutzend hatte die Auslese geschafft und musste bis kurz vor Schluss beständige 30 Sekunden gegen das Verfolgerfeld auf die Zielgerade nach Frankfurt retten.

In einem hochspannenden Finale war es bis ganz kurz vor Schluss auf des Messers Schneide. Zimmermann pokerte auf der letzten Position darauf, dass sich kurz vorm Zielsprint das Tempo verschleppte – und lag richtig, obwohl zunächst noch Valgren für Baudin geführt hatte.

Mit Geschwindigkeitsüberschuss überrollte Zimmermann die Gruppe von hinten. Bilbao eröffnete auch den Sprint, nur von vorne, drohte kurz Zimmermann einzubauen, bot ihm aber stattdessen den idealen Windschatten im Sprinterloch. So flog Zimmermann vorbei und ließ Pidcock, dem auf dem Papier Besten der Startliste, keine Chance. Schnellster des Feldes war Tobias Lund Andresen (Decathlon) vor Cort (Uno-X) und Raccagni, was in diesem Falle aber nur zu den Plätzen 12 bis 14 reichte anstatt fürs Podest.

Rose Bikes wird offizieller Partner von zwei deutschen A.S.O. Radsport-Highlights

Rose Bikes verstärkt sein Engagement im deutschen Radsport und wird offizieller Partner des Radklassikers Eschborn-Frankfurt sowie der Lidl Deutschland Tour. Mit diesem umfassenden Engagement unterstreicht Rose Bikes seine Verbundenheit zum Spitzensport und zur gesamten Radsport-Community.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der A.S.O. Germany und darauf, Teil dieser beiden bedeutenden Events zu sein“, sagt Benjamin Stremming, PR-Manager bei Rose Bikes. „Rose und der Radrennsport haben schon immer zusammengehört – der Sport ist der Kern unserer Marke. Unser Ziel ist es, diese Leidenschaft auf allen Ebenen zu fördern, vom Nachwuchs bis zum Profi-Peloton. Daher sind wir stolz darauf, einen Beitrag zu diesen erstklassigen Veranstaltungen leisten zu dürfen, die für den Radsportstandort Deutschland eine so große Bedeutung haben. Wir setzen uns konsequent für die nachhaltige Unterstützung des Radsports ein und freuen uns auf eine erfolgreiche, langfristige Partnerschaft mit der A.S.O. Germany. Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit den Fans am Feldberg, an der Alten Oper und auf den Etappen durch ganz Deutschland die Begeisterung an der Strecke und die Spannung im Ziel zu erleben.“

Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und umfasst neben der Präsenz an den Renntagen von Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour auch zahlreiche gemeinsame Aktivierungen im Vorfeld der Wettbewerbe.

Über Rose Bikes
Rose Bikes ist eine kundenzentrierte Fahrradmarke aus Bocholt (NRW), die sich zur Aufgabe macht, Menschen einzigartige Bike-Abenteuer zu ermöglichen. Der Fokus des Familienunternehmens liegt auf eigenen, hochwertigen Mobilitäts- und Performance-Radprodukten, die am Firmensitz entwickelt, montiert und europaweit vertrieben werden. Das mehrfach prämierte Unternehmen ist führend im Omnichannel-Handel und verbindet Online- und Offline-Touchpoints in Sachen Kuration, Beratung und Service. Das breite Produkt- und Serviceangebot ist online und stationär in den Rose Stores in Deutschland von Bocholt über Köln und Berlin bis München sowie in der Schweiz am Zürichsee und in zahlreichen Kooperationsgeschäften erlebbar. Für Inspektionen und Reparaturen stellt Rose Bikes eines der breitesten Netzwerke mit über 130 Partnerwerkstätten zur Verfügung.

Unternehmenskontakt Rose Bikes:
Benjamin Stremming
PR-Manager
E-Mail: benjamin.stremming@rosebikes.com

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Degenkolb, Politt und Alaphilippe im Aufgebot für Eschborn–Frankfurt 2026

Der deutsche Radklassiker startet am 1. Mai mit 21 Teams und weiter verschärftem Profil.

Der Countdown läuft: Rund zwei Wochen vor dem Start verdichtet sich das Feld für Eschborn-Frankfurt 2026. Beim Radklassiker am 1. Mai gehen 21 Teams an den Start, darunter 16 WorldTour-Teams. Auffällig ist die Zusammensetzung des Fahrerfeldes: Eine hohe Zahl bergfester Klassikerfahrer spiegelt die Entwicklung des Rennens deutlich wider. Über 3.300 Höhenmeter und neue Schlüsselpassagen machen den deutschen UCI-WorldTour-Klassiker so anspruchsvoll wie seit Jahren nicht.

Mit Nils Politt und Brandon McNulty (beide UAE Team Emirates – XRG), Søren Kragh Andersen (Lidl-Trek), Julian Alaphilippe und Marc Hirschi (beide Tudor Pro Cycling Team), Pello Bilbao (Team Bahrain Victorious), Max Schachmann (Soudal Quick-Step) sowie dem Zweitplatzierten aus dem Vorjahr, Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), stehen Fahrer am Start, die auf anspruchsvollem Terrain ihre Stärken ausspielen. Das ist genau der Fahrertyp, der durch das verschärfte Profil begünstigt wird. Kragh Andersen, Sieger von Eschborn–Frankfurt 2023, hat bereits bewiesen, dass er beim Radklassiker erfolgreich sein kann. Der Däne dürfte als Spezialist für schwere Klassiker mit Entscheidung aus kleinen Gruppen vom selektiveren Streckenverlauf profitieren.
Dem gegenüber stehen mit John Degenkolb (Team Picnic PostNL), Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla) und Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) endschnelle Fahrer im Feld, deren Chancen stark davon abhängen dürften, wie selektiv das Rennen im Taunus gefahren wird.


Matthew Brennan (Plomi Foto)

Ergänzt wird das Aufgebot unter anderem durch Alex Aranburu (Cofidis), zuletzt Etappensieger bei der Baskenland-Rundfahrt sowie Jon Barrenetxea (Movistar Team), Drittplatzierter im Vorjahr.

Profil stellt große Herausforderung an Fahrer
Die Besetzung passt zum Profil des Rennens: Eschborn–Frankfurt führt in diesem Jahr über 211,4 Kilometer und mehr als 3.300 Höhenmeter. Mit dem neu integrierten Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg, zwei Feldberg-Auffahrten über die selektivere Südwestseite und einer veränderten Taunus-Passage mit einer noch stärker finalrelevanten Überquerung des Mammolshainer Stichs, erreicht das Rennen eine neue Dimension. Vieles spricht für ein hartes, früh selektives Rennen und für eine Entscheidung aus einer deutlich kleineren Gruppe als in den Vorjahren.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter und zweimaliger Sieger von Eschborn–Frankfurt, sagt: „Der Radklassiker war bereits hart, jetzt erhöht die Strecke den Anspruch noch einmal deutlich. Wir sehen das auch an der Zusammenstellung der Teams: Es werden weniger Sprinter nominiert, dafür mehr bergfeste Klassikerfahrer.“


Fabian Wegmann (Plomi Foto)

Deutsche Stars beim Radklassiker
Mit Lokalmatador John Degenkolb steht ein Fahrer im Fokus, der den Charakter des Rennens wie kaum ein anderer verkörpert und sich nun einer neuen sportlichen Realität stellen muss. Der Sieger von 2011 steht vor der Frage, ob sich ein erfahrener Klassikerfahrer ohne ausgeprägte Kletterstärke auch auf diesem deutlich selektiveren Kurs behaupten kann.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick aber nicht nur auf etablierte Namen wie Degenkolb, Politt, Ackermann oder Schachmann, sondern auch auf weitere Fahrer wie Lennard Kämna (Lidl-Trek), Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla) und Georg Zimmermann (Lotto Intermarché). Das Peloton vereint damit internationale Topklasse mit einer starken deutschen Präsenz.

Wildcard für Unibet Rose Rockets

Neben den WorldTour-Teams komplettieren starke ProTeams das Feld. Zuletzt erhielten die Teams Unibet Rose Rockets und das Team TotalEnergies Wildcards. So wird das Rennen zusätzlich aufgewertet und vergrößert die Zahl möglicher Rennszenarien. Damit deutet vieles auf einen offensiv gefahrenen Radklassiker hin, in dem Mannschaftstiefe, Timing und Kletterfestigkeit im Taunus entscheidend für die Zielankunft vor der Alten Oper in Frankfurt sein dürften.

Radklassiker weiter aufgewertet
Eschborn–Frankfurt bleibt damit auch 2026 ein Fixpunkt im internationalen Frühjahrskalender und verspricht in diesem Jahr ein Rennen, das so offen ist wie lange nicht und das den Charakter des Klassikers nachhaltig verändern könnte.

Weitere Informationen zum Rennen, zur Strecke und zum Rahmenprogramm gibt es unter
www.eschborn-frankfurt.de

Eschborn-Frankfurt – U23 135km

1 Haugsted Conrad Team Coloquick 30 03:02:28
2 Landbo Mads Team Give Steel – 2M Cycling Elite 25 + 00
3 Pattinson Tomos Team Visma | Lease a Bike Development 20 + 00
4 Conforti Lorenzo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 15 + 00
5 Hansen Alexander Arnt Airtox-Carl Ras 10 + 00
6 Dockx Gilles Wanty-NIPPO-ReUz 5 + 00
7 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 00
8 Arenz Leon Team REMBE | rad-net 1 + 00

9 Van Vliet Michiel Metec-SOLARWATT pb Mantel 1 + 00
10 Rowe Elliot Team Visma | Lease a Bike Development 1 + 00
11 van der Wal Rik Diftar Continental Cycling Team -5 + 00
12 Brenner Mauro Team Lotto-Kern Haus PSD Bank + 03
13 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike Development + 03
14 Paumann David Austria + 03
15 Turconi Filippo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè + 06
16 Troelsen Tore Team Coloquick + 09
17 Scalco Matteo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè + 11
18 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 15
19 Schultz Jølving Otto Team Coloquick + 21
20 Svarre Tobias Team Coloquick + 21
21 Vos Sørensen Anders Team Coloquick + 01:52
22 Rottmann Jonathan Malte Team REMBE | rad-net +04:14

Dänen feiern nächsten Sieg bei der U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt

Conrad Haugsted hat den Sieg der U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt zurück nach Dänemark und zum Team ColoQuick geholt. Der 20-Jährige sicherte sich im Sprint einer kleinen Gruppe den Sieg vor seinem Landsmann Mads Landbo (Team Give Steel – 2M Cycling Elite) und dem Briten Tomos Pattinson (Team Visma | Lease a Bike Development).

„Mir war nicht sofort klar, ob ich gewonnen hatte oder nicht. Wir mussten uns das erst nochmal anschauen“, sagte Sieger Haugsted nach dem Rennen. Vor einem Jahr war er bereits Achter vor der Alten Oper geworden, hatte damals den Massensprint gewonnen. Dieses Mal zählte Haugsted zur zwischenzeitlich gut 20-köpfigen Spitzengruppe, die sein Team forciert hatte.

„An den Anstiegen war das Tempo immer hoch. Aber vor allem am steilen Stück in Mammolshain ist unser Team Vollgas gefahren, um dort die Gruppe zu verkleinern. Das hat gut geklappt. Am Ende war es dann aber doch fast wie ein Massensprint. Ich kam als Erster aus der letzten Kurve und bin dann die letzten knapp 500 Meter einfach von vorn gefahren.“ Für den jungen Dänen war es der erste internationale Erfolg in der U23-Kategorie.

Neben der kompletten ColoQuick-Mannschaft waren vor allem die Development-Teams aus der WorldTour vertreten. Spätestens 20 Kilometer vor dem Ziel war klar, dass der Sieger aus dieser Gruppe kommen würde, da sich der Vorsprung auf über drei Minuten vergrößert hatte. ColoQuick versuchte, seine numerische Überlegenheit auszunutzen und drängte mit mehreren Angriffen im Finale auf die Vorentscheidung, die aber nicht erreicht werden konnte. Als in Frankfurt dann ein Sturz mehrere Fahrer der Mannschaft um alle Chancen brachte, schien der Sieg plötzlich gefährdet. Um Haaresbreite brachte ihn Conrad Haugsted dann aber doch noch ins Ziel.

Vier der letzten fünf Austragungen gingen damit nach Dänemark. Vor einem Jahre hatte der Niederländer Wessel Mouris die Siegessträhne der Skandinavier durchbrochen.

Eschborn-Frankfurt – ELITE 199km

Alle Fotos HERBERT MOOS

1 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO ALULA 04:38:33
2 CORT Magnus DEN UNO-X MOBILITY 00:00
3 BARRENETXEA GOLZARRI Jon ESP MOVISTAR TEAM 00:00
4 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – EASYPOST 00:00
5 WANDAHL Frederik DEN RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
6 PHILIPSEN Withen Albert DEN LIDL-TREK 00:00
7 OLDANI Stefano ITA COFIDIS 00:00
8 HIRSCHI Marc SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00
9 DENZ Nico GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
10 BARGUIL Warren FRA TEAM PICNIC POSTNL 00:00
11 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
12 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
13 HOULE Hugo CAN ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
14 CHRISTEN Fabio SUI Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:00
15 GUERREIRO Ruben POR MOVISTAR TEAM 00:00

16 LASTRA Jonathan ESP COFIDIS 00:00
17 VELASCO Simone ITA XDS ASTANA TEAM 00:00
18 ARANBURU Alex ESP COFIDIS 00:00
19 MEURISSE Xandro BEL ALPECIN-DECEUNINCK 00:00
20 DE LA CRUZ David ESP Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:00
21 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP COFIDIS 00:00
22 PESCADOR CASTRO Fernando Diego COL MOVISTAR TEAM 00:00
23 HERZOG Emil GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
24 DVERSNES Fredrik NOR UNO-X MOBILITY 00:00
25 LEKNESSUND Andreas NOR UNO-X MOBILITY 00:05
26 ENGELHARDT Felix GER TEAM JAYCO ALULA 00:05
27 BADILATTI Matteo SUI Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:05
28 DE PRETTO Davide ITA TEAM JAYCO ALULA 00:05
29 SCHACHMANN Maximilian GER SOUDAL QUICK-STEP 00:05
30 TRÆEN Torstein NOR BAHRAIN VICTORIOUS 00:05
31 MÜHLBERGER Gregor AUT MOVISTAR TEAM 00:09

„Das Warten hat sich gelohnt“ – Michael Matthews gewinnt Eschborn-Frankfurt 2025

Jetzt hat er sein Podium komplett. Nach Rang drei 2011 in seinem ersten Jahr als Profi und dem zweiten Platz 2018 hat Michael Matthews (Team Jayco AlUla) nun die 62. Austragung von Eschborn-Frankfurt gewonnen. Der Australier gewann den Sprint einer großen Gruppe vor Magnus Cort (Uno-X Mobility) und Jon Barrenetxea (Movistar Team). Bester Deutscher wurde Nico Denz (Red Bull – BORA – hansgrohe) als Neunter.

Gut 30 Fahrer erreichten nach knapp 200 Kilometern gemeinsam das Ziel. In den Sprint konnten aber nur noch die wenigsten davon eingreifen. Matthews erwies sich dabei als der Stärkste. „Eschborn-Frankfurt ist ein Rennen, bei dem ich schon oft vorne dabei war, es bis heute aber nie gewinnen konnte. Dass nun 14 Jahre zwischen meinem ersten Podium hier und dem Sieg jetzt liegen, ist schon besonders. Ich musste lange warten, aber das macht den Sieg nun umso süßer“, sagte der 34-Jährige, der damit seinen ersten Saisonsieg feierte.

„Ich hatte den ganzen Tag über gute Beine. Aber ich wusste, dass es heiß und schwer wird“, so Matthews, der damit auch auf das blendende Wetter in Frankfurt und im Taunus einging. „Auch mein Team hat sich den ganzen Tag voll reingehängt. Das hat mir noch mal extra Selbstvertrauen geliefert, weil ich das unbedingt erfolgreich zu Ende bringen wollte. Den Klassikerblock so abzuschließen, ist natürlich super.“ Matthews bestes Saisonresultat war bis dato Rang vier bei Mailand-Sanremo.

Bereits kurz nach dem scharfen Start setzte sich mit Laurence Pithie (Red Bull – BORA – hansgrohe) und Pierre Thierry (Arkéa – B&B Hotels) ein Duo ab, dass bis zur ersten Überquerung des Feldbergs bereits einen Vorsprung von sechs Minuten herausgefahren hat. Doch die Differenz zwischen den Ausreißern und der Spitze schmolz schnell wieder zusammen.
Bei der ersten Fahrt durch Mammolshain konnte Pithie nicht mehr mit Thierry mitfahren. Als es das zweite Mal über den Stich ging, war es aber auch für den Franzosen vorbei. Und so ging eine relativ große Gruppe 90 Kilometer vor dem Ziel gemeinsam in die zweite Feldberg-Überfahrt. Echte Attacken gab es nicht, doch durch eine Tempoverschärfung von Jayco AlUla und Uno-X wurde das Feld deutlich ausgedünnt. Erste Mitfavoriten verloren den Anschluss, unter anderem auch Thibau Nys (Lidl-Trek).

Weil die beiden Teams danach weiter gut zusammenarbeiten, konnten auf den folgenden Kilometern kaum noch Fahrer zurückkehren. Beim letzten Mal Mammolshain versuchten dann Maximilian Schachmann (Soudal Quick-Step), Gregor Mühlberger (Movistar Team) und Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), sich vom Rest abzusetzen und die letzten 35 Kilometer als Trio zu bestreiten. Ihr Vorsprung blieb aber nur im niedrigen Sekundenbereich, noch bevor Frankfurt erreicht war, wurden sie wieder gestellt. Und so musste dann der Sprint über den Sieg entscheiden.

Der Sprint aus einer großen Gruppe heraus war letztlich auch der Rennausgang, den sich Magnus Cort gewünscht hatte. „Schwerer Tag, große Gruppe – das war eigentlich genau mein Ding“, sagte der Zweitplatzierte. Auch der 32 Jahre alte Däne spielte auf das Wetter an. „Ich mag die Sonne mehr als den Regen. Für viele Fahrer war es der erste richtig warme Tag im Rennen, wir mussten gut vorbereitet sein, denn so einfach ist das mit dem Temperaturwechsel auch nicht.“ Bis zu 29 Grad hatte das Thermometer in der Region am 1. Mai angezeigt.

Cort zeigte sich am Ende aber auch zufrieden. Genau wie Jon Barrenetxea. „Die Atmosphäre war super. Ich liebe die Rennen in Deutschland, hatte auch bei der Deutschland Tour letztes Jahr viel Freude. Mit dem Ergebnis hier ist das Ganze für mich noch viel besser.“ Wie für Matthews verlässt auch Barrenetxea Frankfurt mit seinem besten Saisonresultat.

Als „einen Traum“ bezeichnete dann auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter von Eschborn-Frankfurt, den Tag. „Durch die Wetterverhältnisse war es für alle sehr entspannt. Wir hatten nur einen kleinen Sturz. Und auch die Zuschauer waren wieder spitze. Vor allem am Mammolshainer war es wieder grandios. Die Leute schreien, stehen in mehreren Reihen – das war wie in einem Stadion. Aber auch in den Kleinstädten entlang der Strecke war die Atmosphäre toll.“ Mehrere hunderttausend Zuschauer säumten die Strecke.

Top-Besetzung bei Eschborn-Frankfurt: Weltmeister, Titelverteidiger und deutsche Hoffnungsträger am Start

Zwei Wochen vor dem 1. Mai haben die Mannschaften ihre Fahrer vorläufig benannt. Zum Radklassiker werden 14 Mannschaften aus der UCI WorldTour erwartet, dazu vier der besten ProTeams. Neben den deutschen Stars sind große internationale Namen in der Starterliste vertreten.

Das Peloton wird von Vorjahressieger Maxim Van Gils angeführt. Nach seinem Teamwechsel fährt der 25-jährige Belgier jetzt für die einzige deutsche Mannschaft der WorldTour, Red Bull – BORA – hansgrohe. Mit der Startnummer 1 ausgestattet, möchte sich das Team einen Heimsieg vor der Alten Oper sichern.

Ein deutscher Sieg nach sechs Jahren?

Unter dem Motto „Heimsieg“ steht Eschborn-Frankfurt auch für die deutschen Stars. Der letzte deutsche Gewinner Pascal Ackermann (Israel – Premier Tech), Sieger von 2019, wurde von seinem Team genauso nominiert wie Nils Politt (UAE Team Emirates – XRG) und Maximilian Schachmann (Soudal Quick-Step). Während John Degenkolb verletzungsbedingt pausieren muss, möchte Jonas Rutsch die hessische Fahne hochhalten. Er startet in seinem neuen Team Intermarché – Wanty gemeinsam mit Georg Zimmermann, dem vor zwei Jahren die Premiere der doppelten Feldberg-Passage besonders entgegenkam.

Diese neue Streckenführung macht es den Sprintern besonders schwer. Neben Ackermann, Tim Torn Teutenberg (Lidl-Trek) und Max Kanter (XDS Astana Team) stehen nur wenige klassische Sprinter auf der Starterliste. Darunter Youngster Paul Magnier (Soudal Quick-Step) wie auch Tobias Lund Andresen (Team Picnic PostNL) oder Michael Matthews (Team Jayco AlUla). Die drei mögen es etwas schwieriger im Vorfeld der Zielankunft, weshalb Eschborn-Frankfurt für sie eine gute Wahl ist. Schnelle Beine aus einer kleinen Gruppe heraus haben auch Marius Mayrhofer (Tudor Pro Cycling Team), Magnus Cort (Uno-X Mobility) oder Alex Aranburu (Cofidis), der seine Affinität zu Frankfurt als Vorjahres-Zweiter bereits unter Beweis gestellt hat.

„Wir sehen am Starterfeld, dass sich die Teams nach dem zweiten Jahr mit der doppelten Feldberg-Passage an die Strecke anpassen und weniger Sprinter mitnehmen“, sagt auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter von Eschborn-Frankfurt. „Ich denke, wir werden eher eine kleinere Gruppe im Ziel sehen. Das richtig starke Line-Up geht vielmehr in Richtung Ardennen-Klassiker.“

Internationale Kletter-Champions im Taunus

Die Ardennen-Klassiker sind am 1. Mai ganz frisch absolviert und so dürften noch viele klangvolle Namen die gute Form aus dem belgischen Mittelgebirge mit in den Taunus bringen. Julian Alaphilippe (Tudor Pro Cycling Team) bringt Weltmeister-Flair an den Main – es wird die Radklassikerpremiere für den französischen Topfahrer. Auch das namhafte Quartett um Tim Wellens (UAE Team Emirates – XRG), Ben Healy (EF Education – EasyPost), Lenny Martinez (Bahrain Victorious) und Thibau Nys (Lidl-Trek), der vor einigen Tagen gleich mit einem Sieg in die Saison gestartet ist, verspricht ein offensiv ausgefahrenen Radklassiker.

Dessen Team hat mit Sören Kragh Andersen, Gewinner von 2023, aber noch ein weiteres Ass im Ärmel. Genauso haben aber auch UAE mit Antonio Morgado und Uno-X mit Andreas Leknessund oder Tobias Halland Johannessen weitere Karten, die sie spielen können.

Eschborn-Frankfurt wird auf 198,7 Kilometern ausgetragen. Im Mittelpunkt des Rennens steht die anspruchsvolle Klettersequenz mit zwei Anstiegen am Großen Feldberg und drei am Mammolshainer Stich, wo die besten Klassikerspezialisten um die Vorentscheidung zum Sieg kämpfen.

presse@eschborn-frankfurt.de

15 WorldTeams gehen 2025 an den Start bei Eschborn-Frankfurt

Zum Radklassiker am 1. Mai 2025 werden 15 Mannschaften aus der UCI WorldTour erwartet. Das trägt der kontinuierlichen Entwicklung von Eschborn-Frankfurt Rechnung, denn noch nie war die Dichte an Top-Teams so hoch. Ergänzt wird das Starterfeld durch die vier besten ProTeams. Insgesamt ein leistungsstarkes Peloton, das ein spannendes Rennen verspricht.

Angeführt wird die klangvolle Liste der Teams von Red Bull – BORA – hansgrohe, das nicht nur den Heimvorteil mit in die Waagschale wirft, sondern voraussichtlich auch mit dem Titelverteidiger an den Start gehen wird. 2024 gewann Maxim Van Gils den Klassiker noch für Lotto. Jetzt will er mit dem einzigen deutschen WorldTeam erneut zuschlagen. Neben Red Bull – BORA – hansgrohe werden auch die anderen Spitzenmannschaften aus der Weltrangliste an der neuen Startlinie im Zentrum von Eschborn stehen. Das UAE Team Emirates – XRG von Nils Politt ist genauso wieder mit von der Partie wie Lidl-Trek, das mit Sören Kragh Andersen den Sieger von 2023 in seinen Reihen hat. Erstmals seit 2021 reist auch Visma | Lease a Bike wieder ins Hessische und könnte dann Cyclassics-Sieger Olav Kooij im Gepäck haben.

Auch auf ihre Lokalmatadoren müssen die Fans entlang der Strecke sehr wahrscheinlich nicht verzichten. Team Picnic PostNL um John Degenkolb hat sich genauso angekündigt, wie die neue Mannschaft von Jonas Rutsch, Intermarché-Wanty, die mit Georg Zimmermann einen weiteren Deutschen sowie den dreifachen Tour-de-France-Etappensieger des vergangenen Jahres Biniam Girmay an den Start schicken könnte. Soudal-Quick-Step könnte wiederum mit Maximilian Schachmann und dem aufstrebenden Franzosen Paul Magnier überzeugen – einer Kombination aus heimischen Profi und einem potenziellen Siegkandidaten.

Auf dem Weg zu seinem 100. Sieg der Karriere wird auch Alexander Kristoff mit Uno-X Mobility wieder Station in Frankfurt machen. Es wäre wie im Märchen, würde der Rekordsieger des Radklassikers ausgerechnet mit seinem fünften Sieg vor der Alten Oper die Marke vollmachen. Aktuell steht er bei 97 Erfolgen als Profi. Doch nicht nur das norwegische ProTeam könnte den Konkurrenten aus der höheren Liga einen Strich durch die Rechnung machen. Während Pascal Ackermann im Trikot von Israel – Premier Tech gerne seinen zweiten Sieg nach 2019 einfahren würde, steht auch Tudor Pro Cycling mit Marc Hirschi bereit, sollten sich die Ausreißer gegen die Sprinter durchsetzen können.

UCI WorldTeams
Alpecin-Deceuninck (BEL)
Arkea-B&B Hotels (FRA)
Bahrain Victorious (BRN)
Cofidis (FRA)
EF Education – EasyPost (USA)
Intermarché – Wanty (BEL)
Lidl-Trek (USA)
Movistar Team (ESP)
Red Bull – BORA – hansgrohe (GER)
Soudal Quick-Step (BEL)
Team Jayco AlUla (AUS)
Team Picnic PostNL (NED)
Team Visma | Lease a Bike (NED)
UAE Team Emirates – XRG (UAE)
XDS Astana Team (KAZ)

UCI ProTeams

Israel – Premier Tech (ISR)
Uno-X Mobility (NOR)
Q36.5 Pro Cycling Team (SUI)
Tudor Pro Cycling Team (SUI)

Škoda verlängert Partnerschaft mit Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour bis 2028

Es ist eine langjährige Partnerschaft, die Eschborn-Frankfurt und die Deutschland Tour mit Škoda bereits verbindet. Jetzt hat die Marke ihr Engagement weiter ausgebaut: Bis 2028 werden beide Radrennen von Škoda bewegt.


Plomi Foto

Wenn am 1. Mai der Radklassiker Eschborn-Frankfurt die deutsche Profi-Saison einläutet, ist Škoda weiterhin mittendrin. Als Führungsfahrzeug bringt Škoda sein elektrisches SUV Enyaq an den Start, um an der Spitze des Pelotons die Elite des Radsports anzuführen, die beim deutschen UCI WorldTour-Klassiker um den prestigeträchtigen Sieg fährt. Der Sportliche Leiter des Rennens, Fabian Wegmann, wird das Fahrzeug als mobile Kommandozentrale nutzen und dank moderner Kommunikationstechnik das Renngeschehen aus dem Škoda Enyaq dirigieren.

Bei der Lidl Deutschland Tour engagiert sich Škoda als Offizieller Partner des Grünen Trikots für den punktbesten Fahrer – es ist eine Verbindung, die zu einem Symbol geworden ist, das die Radsportfans auch von der Tour de France kennen. Darüber hinaus mobilisiert Škoda die Radrennen und stellt in Deutschland eine Flotte von bis zu 45 Begleit- und Organisationsfahrzeugen zur Verfügung. Auch bei der Lidl Deutschland Tour ist das elektrische SUV-Modell Škoda Enyaq als Führungsfahrzeug des Profi-Feldes mit dabei.

Uwe Ungeheuer, Leiter Marketing Škoda Auto Deutschland: „Radsport besitzt für unser Unternehmen eine große Bedeutung. Noch bevor das erste Automobil entwickelt wurde, stellten unsere Gründerväter Laurin und Klement Fahrräder her. Mit dem Radsportklassiker Eschborn–Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour veranstaltet die A.S.O. Germany GmbH zwei der größten Radsport-Highlights des Landes. Es ist großartig zu sehen, wie diese Events auch immer mehr Hobby-Radfahrer zur Teilnahme anspornen. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit A.S.O. Germany im Jahr unseres 130-jährigen Jubiläums zu verlängern und gemeinsam die Leidenschaft für den Radsport aufleben zu lassen. Daher unterstützen wir diese Veranstaltungen aus voller Überzeugung und mobilisieren sie gerne weiterhin als „Motor des Radsports“ mit unseren Fahrzeugen.“

Matthias Pietsch, Geschäftsführer der A.S.O. Germany GmbH: „Unsere langjährige Partnerschaft basiert auf Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Wir freuen uns auch in den nächsten Jahren mit Škoda einen starken und verlässlichen Fahrzeugpartner an unserer Seite zu wissen, denn nur so lassen sich Radrennen auf höchstem Niveau umsetzen. Die Verlängerung unserer Zusammenarbeit ist ein Erfolgsgarant und ein starkes Zeichen.“

Neben Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour ist Škoda bei 17 weiteren Events der A.S.O. bis 2028 engagiert. Auch bei der Tour de France und der Tour de France Femmes with Zwift sowie der La Vuelta und der La Vuelta Feminina by carrefour. es baute die Marke zuletzt ihre Partnerschaft aus.

| Sandra Schmitz | presse@aso-ger.de

Neuer Start für den Radklassiker im Zentrum Eschborns

Seit 15 Jahren beginnt der 1. Mai in Eschborn. Jetzt rücken die Stadt und der Radklassiker noch enger zusammen: Die Profis starten erstmals mitten im Zentrum Eschborns. Vom Rathausplatz geht es für die weltbesten Radsportler durch den Taunus bis zur Alten Oper in Frankfurt.

Der neue Startort ist weit mehr als ein Symbol. Der Eschborner Rathausplatz ist seit Jahren ein Stimmungs-Hotspot am 1. Mai. Dank dem großen Engagement des Kulturamts der Stadt Eschborn wird hier jährlich das Streckenfest ausgerichtet, mit dem viele Eschbornerinnen und Eschborner ihre Radklassiker-Verbundenheit zeigen. Mit der Verlegung des Profi-Starts aus dem Gewerbegebiet in die Stadtmitte wird dieses Engagement nun aufgewertet.

„Wir wollen das Rennen noch näher zu den Bürgern bringen. Der 1. Mai ist seit mehr als 60 Jahren in der Region fest verankert. Dieser Radsport-Feiertag ist auch ein Tag zum Mitmachen, Mitfahren und Mitfeiern. Jetzt erhalten noch mehr Eschbornerinnen und Eschborner das komplette Starterlebnis“, sagt Matthias Pietsch, Geschäftsführer der A.S.O. Germany GmbH.

Die Team-Busse werden sich am Eschborner Rathaus aufstellen und bieten allen Fans die ideale Gelegenheit für Selfies und Autogramme vor dem Start. Dazu gibt es ein Bühnenprogramm, bei dem jeder einzelne Fahrer vorgestellt wird. Gegen 12 Uhr beginnt dann der Radklassiker mit dem neutralisierten Start. Und der Eschborner Radsporttag hat noch viel mehr auf dem Programm, was den Besuch lohnt: Auch die Nachwuchsfahrer der U23-Kategorie starten vom Rathausplatz und es bleibt bei der traditionellen Passage der Profis kurz bevor sie in Frankfurt um den Sieg fahren.

Die Profis machen Platz – Erlebnis der ADAC Velotour wird ausgebaut

Neuer Startort für die Profis, mehr Platz für die ADAC Velotour. Um das Erlebnis der Hobbyathleten auszubauen, gehört der traditionelle Start- und Zielbereich in der Eschborner Elly-Beinhorn-Straße nun komplett der ADAC Velotour. Denn das Rennen wächst. Bereits jetzt ist absehbar, dass die ADAC Velotour wieder frühzeitig ausverkauft sein wird. Drei Monate vor dem Rennstart ist nur noch ein kleines Kontingent der 10.000 Startplätze auf eschborn-frankfurt.de verfügbar.

Die Profis machen Platz, um das Angebot für die Velotour-Fahrerinnen und -Fahrer zu erweitern. Dabei steht vor allem das Erlebnis nach dem Zieleinlauf im Fokus. „Die ADAC Velotour endet nicht am Zielstrich. Der 1. Mai ist ein Tag zum Feiern. Vor allem nach dem Rennen und am liebsten gemeinsam mit Familie und Freunden. Dafür bieten wir jetzt noch mehr Angebote auf der großen Fläche. Die Nachzielverpflegung haben wir neugestaltet, es gibt ein neues Kinderprogramm, dazu unsere Bühne und die hr-Liveübertragung. Und alles mit viel Platz“, so Nathanael Bank, Head of Eschborn-Frankfurt.

Sandra Schmitz | | presse@eschborn-frankfurt.de

Cesare Benedetti beendet Karriere und wird Sportlicher Leiter

Bereits am ersten Tag der Teamgründung war Cesare „Cece“ Benedetti dabei. Er gehörte zu den ersten Fahrern, die 2010 für das damals neue Team NetApp von Ralph Denk ausgewählt wurden. Seine gesamte Profi-Karriere hat Cece im gleichen Team verbracht.


Cece und Plomi (Foto Mr. Pinko)

Im August wird der 36-Jährige seine Karriere als Fahrer beenden. 15 gemeinsame Saisons zeigen die besondere Loyalität, für die er im ganzen Peloton bekannt ist. Benedetti ist der erfahrenste Profi bei BORA – hansgrohe und hat sich in den letzten Jahren zum Road Captain entwickelt. Unvergessen bleibt der 23. Mai 2019: Benedetti, sonst wichtiger Helfer im Team, stand an diesem Tag im Mittelpunkt. In Pinerolo jubelte er im Ziel der 12. Etappe des Giro d’Italia. Der entscheidende Sieg einer langen Karriere wird ausgerechnet bei einer Grand Tour gefeiert, ausgerechnet in Italien!

Im Jahr darauf hat der Südtiroler die polnische Staatsbürgerschaft angenommen. Passend dazu wird im August die Tour de Pologne –seine neue Heimatrundfahrt– zum Abschlussrennen.

Cesare Benedetti
„Es kommt mir wie gestern vor, als ich Ralph Denk bei den Weltmeisterschaften 2009 in Mendrisio kennenlernte. Wir wurden uns schnell einig und 15 Jahre später bin ich stolz darauf, meine Radsportkarriere mit demselben Team zu beenden. Heute weiß ich: das ist etwas ganz Besonderes.“

Vom Profi zum Sportlichen Leiter
Eine Etappe der Karriere geht in das Finale – für die nächste Etappe haben bereits die Vorbereitungen begonnen. Cesare Benedetti wird ab 2025 Sportlicher Leiter bei Red Bull – BORA – hansgrohe. Sein Fokus wird auf dem Rookie Programm mit dem neu gegründeten U23-Team liegen. Bereits vor der neuen Saison wird er ein Trainee-Programm bei den Sportdirektoren im WorldTeam absolvieren. Bei ausgewählten Rennen im September und Oktober wechselt er in das Auto, um sich so auf die neuen Aufgaben vorzubereiten.

Eschborn-Frankfurt U23 – 139 Km

1 MOURIS Wessel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 03:09:17
2 HANSEN Peter Øxenberg DEN Team Coloquick 00:00
3 HANSEN Alexander Arnt DEN Airtox-Carl Ras 00:00
4 ROJAS Vicente CHI VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
5 VIDTS Obie BEL Wanty-ReUz-Technord 00:00
6 TURCONI Filippo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
7 MILESI Nicolas ITA ARKEA-B&B HOTELS Dev. 00:00
8 HAUGSTED Conrad DEN Team Coloquick 00:35
9 BUSCHEK Paul AUT Austria 00:35
10 VOS SØRENSEN Anders DEN Team Coloquick 00:35
11 VAN VLIET Michiel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:35
12 AREFAYNE Aklilu ERI Wanty-ReUz-Technord 00:35
13 KESS Alexandre LUX Luxembourg 00:35
14 MELOTTE Matteo BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
15 KOCKELMANN Mathieu LUX Team Lotto-Kern Haus PSD Bank 00:35
16 ROULAND Louis FRA ARKEA-B&B HOTELS Dev. 00:35
17 JACQUES Lucas BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
18 SCHANDORFF IWERSEN Emil DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:35
19 LENNEMANN Anton Theo GER BIKE AID Development 00:35
20 SVARRE Tobias DEN Team Coloquick 00:35
21 URY Noe LUX Team Storck-Metropol Cycling 00:35
22 REINDERINK Joris NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:35
23 GIRMAY Mewael ERI Wanty-ReUz-Technord 00:35
24 CONFORTI Lorenzo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:35
25 LANHOVE Milan BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
26 NENNEN Thomas BEL Bingoal WB Devo Team 00:35
27 KESSLER Bruno GER Rad-Net Osswald 00:35
28 DUCKERT Roman GER Team Storck-Metropol Cycling 00:35
29 HOLZER Roman SUI Switzerland 00:35
30 BANGERT Nick GER Santic-Wibatech 00:35

Wessel Mouris bricht dänische Dominanz beim U23-Rennen

Der Niederländer Wessel Mouris (Metec-Solarwatt Cyclingteam) hat das U23-Rennen im Rahmen des Radklassikers für sich entscheiden können. Der 21-Jährige gewann den Sprint einer siebenköpfigen Spitzengruppe und feierte damit seinen ersten Sieg in dieser Saison. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die beiden Dänen Peter Öxenberg Hansen (Team ColoQuick) und Alexander Arnt Hansen (Airtox – CarlRas). Die vergangenen drei Ausgaben hatten dänische Nachwuchsfahrer für sich entschieden. Bester Deutscher wurde Anton Lennemann (Bike Aid Südliche Weinstrasse Development) als 19.

Lange blieb das Feld komplett zusammen und bei sommerlichen Temperaturen lieferte der Nachwuchs ein 39er Stundenmittel. Bevor das erste Mal der Gipfel des Feldbergs erreicht war, trennt sich das Feld. Kaum unten angekommen, ging es wieder bergauf – dieses Mal von der schwereren Seite. Schon in der Abfahrt war die Spitze deutlich geschrumpft. Als der Gipfel dann das zweite Mal passiert wurde, waren nur noch 55 Fahrer übrig. 40 Kilometer vor dem Ziel lösten sich daraus nochmal sieben Fahrer, die dann gemeinsam Richtung Ziel fuhren und bis zu anderthalb Minuten Vorsprung herausarbeiten konnten. Vor der Alten Oper in Frankfurt waren davon noch etwa 30 Sekunden übrig.

Mouris, der das erste Mal bei Eschborn-Frankfurt am Start war, sagte nach seinem Sieg: „Der Beginn war aus meiner Sicht relativ einfach. Auch an den Bergen habe ich mich gut gefühlt und bin nie über das Limit gegangen. So konnte ich etwas Energie sparen. Dann sind wir mit sieben Fahrern ins Finale gegangen. Einer vor mir hat versucht, nochmal eine Attacke zu fahren, aber wir haben ihn kurz vor dem Ziel wieder gestellt. Das hat die Gruppe etwas ausgebremst und ich habe zum Sprint angesetzt, durchgezogen und gewonnen. Damit bin ich sehr zufrieden.“