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Eschborn-Frankfurt und ŠKODA Velotour finden im Herbst nicht statt

Die gemeinsame Prüfung der Städte Eschborn und Frankfurt mit der Gesellschaft zur Förderung des Radsports hat ergeben, dass eine Herbst-Alternative für den Radklassiker in diesem Jahr nicht im bekannten Format umsetzbar ist. Mit seinen 18 Veranstaltungen an einem Tag und fast 8.000 aktiven Sportlern und Sportlerinnen ist Eschborn-Frankfurt weltweit einzigartig. Seit über 50 Jahren bringt das Rennen internationale Profis, Hobbysportler, Nachwuchstalente und Kinder sowie hunderttausende Zuschauer am Fahrradfeiertag zusammen. Diese Vielfalt sollte auch bei einer Verschiebung beibehalten werden. Für die Organisation, Kommunen und Genehmigungsbehörden besteht aber nach wie vor große Ungewissheit, ob eine Veranstaltung mit diesem Charakter im Herbst stattfinden kann.

„Unsere Hoffnung war, Ende Mai mit klarem Blick auf den Herbst zu schauen. Aber auch die jetzige Lage erlaubt keine Planbarkeit für eine Großveranstaltung im Format von Eschborn-Frankfurt nach dem 31. August. Es gibt leider keine Garantie, dass der Radklassiker im September tatsächlich umsetzbar ist. Aber genau diese Sicherheit ist notwendig für eine verantwortungsbewusste Durchführung mit tausenden von Sportlern und Sportlerinnen, den vielen Kindern und Zuschauern“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.

Foto: Gerhard Plomitzer
Adnan Shaikh, Bürgermeister der Stadt Eschborn, und Markus Frank, Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main, unterstreichen die gemeinsame Entscheidung: „Eschborn-Frankfurt ohne tausende Teilnehmer der ŠKODA Velotour, ohne Taunus-Ikonen oder City-Skyline, ohne strahlende Kinderaugen vor der Alten Oper, ohne die Radsport-Weltelite oder feiernde Zuschauer? Das wäre nicht der Fahrradfeiertag, der seit fast 60 Jahren bei uns in der Region fest verwurzelt ist. Die Unsicherheit für den Herbst erhöht die ohnehin große organisatorische Herausforderung, die eine solch vielfältige Veranstaltung mit sich bringt. Wir blicken nach vorne und freuen uns auf ein großartiges Jubiläum des Radklassikers am 1. Mai 2021.“

Damit geht die 59. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt als digitale Premiere in die Geschichtsbücher des Rennens ein. Mit dem ersten ŠKODA Velotour E-Race, zu dem sich 1.500 Teilnehmer aus 25 Ländern angemeldet hatten, wurde am 1. Mai der langen Radklassiker-Tradition ein modernes Kapitel hinzugefügt.

In den kommenden elf Monaten wird nun ein einzigartiges 60. Jubiläum des Radklassikers organisiert. Für den 1. Mai 2021 sind neben dem Profi-Rennen bereits die ŠKODA Velotour, der City Ride Frankfurt, Nachwuchs-, Bundesliga- und Inklusionsrennen, der Süwag Energie Nachwuchs-Cup und die „kinder+Sport mini tour“ fest eingeplant. Nach dem großen Erfolg des E-Race vor wenigen Wochen wird geprüft, ob virtuelle Rennen die drei Strecken der ŠKODA Velotour zukünftig ergänzen und so das Jedermannrennen weltweit erlebbar machen.

Die für 2020 gemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen der ŠKODA Velotour erhalten eine persönliche Information zu den wichtigsten Fragen.

Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz |

Eschborn-Frankfurt auch in diesem Jahr im TV erleben

HR berichtet am 1. Mai über vier Stunden vom Radklassiker

Die Gesellschaft zur Förderung des Radsports arbeitet intensiv mit Städten, Partnern und Behörden an der Möglichkeit, den Radklassiker auf Ende September zu verlegen. Um die Wartezeit bis zur Bekanntgabe des neuen Termins zu verkürzen, können sich Fans und Teilnehmer der ŠKODA Velotour bereits am 1. Mai mit TV und Live-Stream auf den Radklassiker einstimmen.
In zwei Wochen findet der Radklassiker zwar nicht auf der Straße aber in hunderttausenden Wohnzimmern statt. Seit über 30 Jahren ist Eschborn-Frankfurt die größte Live-Sport-Produktion des Hessischen Rundfunks. Grund genug das Rennen in diesen außergewöhnlichen Zeiten mit einem neuen Sendekonzept zu feiern. Nach dem Sendestart um 13:15 Uhr steht Eschborn-Frankfurt am Feiertagsfreitag für vier Stunden im Mittelpunkt.

Die TV-Bilder vom Rennen aus dem vergangenen Jahr werden erneut ausgestrahlt aber mit aktuellem Kommentar und neuen Live-Inhalten verknüpft. Florian Nass und Fabian Wegmann führen aus dem HR-Studio durch die Sendung. Neben dem Tour de France-erprobten Duo wird die Radklassiker-Spitze des letzten Jahres den Tag der Arbeit mit den Fans verbringen. Sieger Pascal Ackermann und Lokalmatador John Degenkolb fahren auf Heimtrainern und werden per Live-Übertragung aus ihren Wohnzimmern in die TV-Sendung eingebunden. Die Zuschauer sind aufgerufen, von Zuhause mitzufahren und ihre Fotos oder Videos einzuschicken, die dann in die Übertragung aufgenommen werden. In Live-Chats stehen die Profis für Zuschauerfragen zur Verfügung.

„So viel ändert sich am 1. Mai gar nicht: Profis und Hobbysportler fahren Rad und wir berichten. Dennoch wird alles neu, denn aus Live-Sport wird eine kunterbunte Mitmachsendung. Vier Stunden voller Schalten, neuen Eindrücken, spannenden Hintergründen und vor allem ganz viel Interaktion mit den Zuschauern“, freut sich Florian Nass auf die Premiere.
Für das Live-Feeling schickt der HR am 1. Mai ein Reportermotorrad auf die Radklassiker-Strecke. Zwischen Eschborn, Frankfurt und im Taunus werden Orte und Fans besucht. Von der Taunus-Ikone, dem Mammolshainer Stich, bis zu Hausbesuchen bei Bürgermeistern oder dem 125-jährigen Jubiläum des RV Sossenheim sind auch in diesem Jahr viele Geschichten aus der Region zu erwarten.
„Es ist Tradition, dass der 1. Mai beim HR im Zeichen von Eschborn-Frankfurt steht. Auch wenn 2020 in vielen Bereichen eine Ausnahme ist – auf diesen Sendeplatz können sich Radsport-Fans verlassen. Wir freuen uns, dass der HR in dieser Situation ein innovatives Sendekonzept entwickelt hat, bei dem die Zuschauer mitmachen und die Profis trotz ‚social distancing‘ ganz nah erleben können. Das passt zum Radklassiker“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz

ŠKODA Velotour: Neuer Teilnehmer-Rekord sorgt für Feiertagsstimmung


Die ŠKODA Velotour feierte den 1. Mai mit einem neuen Teilnehmer-Rekord. Die unterschiedlichen Strecken der Jedermann-Veranstaltung lockten in diesem Jahr über 6.300 Hobbyradsportler. Für die Rennleiter und Teilnehmer ein rundum gelungenes Event – Grund genug, bereits jetzt die Voranmeldung für die ŠKODA Velotour 2020 zu öffnen.
In den Wochen vor dem 1. Mai ist ein Anmelderekord nach dem anderen gefallen. Mit 6.300 Teilnehmern und perfekten Bedingungen steht die ŠKODA Velotour 2019 in den Büchern des Radklassikers. Auch Nachrichtensprecher Ingo Zamperoni, der ehemalige Boxweltmeister Sven Ottke und Nadine Berneis, die amtierende Miss Germany, haben sich unter die Hobbysportler gemischt.
„Mit einer neuen Rekordzahl an Hobbysportlern und viel Sonnenschein war es eine gelungene ŠKODA Velotour. Wir haben viel Begeisterung auf dem Rad und an der Strecke gesehen. Die Velotour-Teilnehmer wurden am Mammolshainer hochgejubelt, wie wenig später die Profis. Das sind Gänsehauterlebnisse, wie sie nur der Radklassiker bietet“, sagt Nathanael Bank, Projektleiter bei der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.
Die ŠKODA Velotour Classics bot am 1. Mai den anspruchsvollsten Kurs und beinhaltete über 100 Kilometer alle legendären Steigungen des Radklassikers. Das Rennen gewann bei den Männern der Niederländer Steven Willemsen (WV De Kannibaal) im Fotofinish gegen den Belgier Anthony Spysschaert nach 2:31:07 Fahrzeit. Bei den Frauen war Eva Buchholz von der RSC Wiesbaden in 2:44:14 Stunden nicht zu schlagen.
Die ŠKODA Velotour Express über 87 Kilometer führte bis auf den berühmt-berüchtigten Mammolshainer Stich und über alle wichtigen Anstiege des Profirennens. Robert Richter (LKK Racing Team) setzte sich am Ende in einer Fahrzeit von 2:12:47 Stunden bei den Männern durch, bei den Frauen siegte Maren Zimberlin in 2:27:37 Stunden vom Team Bergziegen.
Für Einsteiger bot die ŠKODA Velotour Skyline den perfekten Kurs über 40 flache Kilometer zwischen Eschborn und Frankfurt. Bei den Männern gewann Jonathan Reuning (Team Livewelt) in 55:47 Minuten, bei den Frauen Katrin Riegelhof vom Rose Team Münsterland in 57:46 Minuten.
Nach dem 1. Mai ist vor dem 1. Mai und die Voranmeldung für den nächsten Radklassiker ist bis zum 10. Mai geöffnet. Die Voranmeldung sichert einen Frühbucherrabatt von 5-Euro auf die Anmeldung zur der ŠKODA Velotour 2020. Wer bereits Vorfreude auf den nächsten Radsportfeiertag verspürt, kann sich unter www.eschborn-frankfurt.de registrieren.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898

„Heimstars gegen Seriensieger“ – das Drehbuch für den Radklassiker steht


Politt, Degenkolb, Ackermann, ein deutsches Dreigestirn will am 1. Mai vor allem eines: den ersten deutschen Heimsieg vor der Alten Oper seit acht Jahren. Im Wege steht Seriensieger Alexander Kristoff, der sich mit seinem fünften Sieg bei Eschborn-Frankfurt in die Klassiker-Geschichtsbücher eintragen und auf die Spuren von Legende Eddy Merckx begeben kann. Auch die internationalen Stars rund um die Podiumsplatzierten des letzten Jahres peilen für die 58. Ausgabe des Radklassikers den Sieg an.

Nils Politt (Team Katusha-Alpecin) sorgte mit seinem überragenden Auftritt bei der Königin der Klassiker, Paris-Roubaix, für den bisherigen deutschen Höhepunkt dieses Frühjahrs. Ein Grundstein für diesen Erfolg liegt in den deutschen Rennen, die sich für den 25-jährigen Hürther als erfolgreiches Sprungbrett erweisen. Fünf Jahre liegen zwischen dem zweiten Platz bei der U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt und dem zweiten Platz bei Paris-Roubaix. Mit dem Etappensieg bei der Deutschland Tour, seinem ersten Profisieg, ist für Politt im vergangenen Jahr endgültig der Knoten geplatzt. Wer sich ein Spitzenresultat in der Hölle des Nordens erkämpft, hat sich einen Platz im Favoritenkreis des Radklassikers gesichert.
„Ich bin in der Klassikerform meines Lebens. Da ist es fast schade, dass es noch zwei Wochen dauert bis zum 1. Mai. Aber nach dem Roubaix-Spektakel bin ich auch ganz froh, jetzt eine kurze Pause einzulegen und mich zu erholen. So bin ich pünktlich zu Eschborn-Frankfurt wieder frisch. Es wäre toll, mir ausgerechnet vor deutschem Publikum meinen ersten Klassikersieg zu holen – mit einem Etappensieg hat’s ja bereits bei der Deutschland Tour geklappt“, freut sich Politt auf den Radklassiker.

Lokalmatador John Degenkolb (Trek-Segafredo) blickt besonders motiviert auf den 1. Mai. Das avisierte Topergebnis bei seinem Lieblingsrennen, Paris-Roubaix, blieb am Wochenende leider aus. Dafür soll es bei seinem Heimrennen in diesem Jahr klappen, nachdem er im vergangenen Jahr verletzungsbedingt pausieren musste. 2011 sorgte Degenkolb für den letzten Heimsieg in Frankfurt. Die Frühjahrsform stimmt beim 30-jährigen Oberurseler. Bei Gent-Wevelgem noch knapp vom Frankfurter Seriensieger Alexander Kristoff geschlagen, werden beim Radklassiker die Karten neu gemischt.
„Paris – Roubaix ist zwar noch nicht ganz abgehakt, aber trotzdem geht mein Blick jetzt nach vorn. Ich freue mich jedes Jahr auf den Radklassiker und zum Glück habe ich jetzt etwas Pause und kann mich ideal vorbereiten. Und klar würde sich niemand mehr freuen als ich, wenn die deutschen Fans dieses Jahr einen Heimsieg bejubeln könnten. Aber leicht wird das sicher nicht, doch ich werde natürlich alles dafür tun.“, ist Degenkolb zuversichtlich.
Auch der Deutsche Meister Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) hat bei den Klassikern in diesem Frühjahr bewiesen, dass er in Topform ist. Unterstützt von einem großen deutschen Aufgebot in seinem Team, setzt der endschnelle 25-jährige bei seiner vierten Radklassiker-Teilnahme auf eine Endscheidung im Sprint. Ein Sieg soll ihm Rückenwind für den Giro d’Italia geben – seinem Debüt bei einer dreiwöchigen Landesrundfahrt.

Neben den Heimstars wird Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) in zwei Wochen unter ganz besonderer Beobachtung stehen, denn der 31-jährige reist mit breiter Brust zum Start in Eschborn. Nicht nur vier Siege in Folge beim Radklassiker sorgen für Selbstbewusstsein, sondern auch das bisherige Frühjahr mit dem beeindruckenden Erfolg bei Gent-Wevelgem und dem Podium bei der Flandern-Rundfahrt.
„Meine Form stimmt und bisher waren es in dieser Frühjahrskampagne sehr gute Wochen für mich. Aber es ist auch das Heimrennen von John Degenkolb und er wird sehr motiviert sein. Es ist lang her, dass John in Frankfurt gewonnen hat – vielleicht ist er mal wieder dran“, versucht der Norweger die Favoritenrolle abzugeben.

Foto: Gerhard Plomitzer
Sollte es zum fünften Sieg kommen, ist ein Eintrag in die Geschichtsbücher sicher: noch nie ist es einem Fahrer gelungen, einen WorldTour-Klassiker fünfmal in Folge zu gewinnen. Dazu würde sich Kristoff auf die Spuren ganz großer Namen begeben und den Kannibalen jagen. Nicht nur, dass er am 1. Mai 1971 den Radklassiker in Frankfurt gewann – mit 7 Siegen bei Mailand-San Remo hält Eddy Merckx auch den absoluten Rekord an Klassiker-Siegen.
„Ohne die vier Siege bei Eschborn-Frankfurt wäre ich nicht der, der ich bin. In der Renngeschichte bin ich der Fahrer mit den meisten Siegen. Das ist cool, auch weil es ein Rennen mit so viel Tradition ist. Ich habe gute Erinnerungen an Frankfurt und hoffe natürlich, wieder als Erster über den Zielstrich zu fahren. Aber es ist schwer, ein Rennen fünfmal in Folge zu gewinnen“, sagt Alexander Kristoff.

Mit der Höchstzahl von 22 Mannschaften zieht das Rennen am 1. Mai wieder ein hochkarätiges Starterfeld an. Zum ersten Mal starten 12 Teams der WorldTour-Kategorie – so viele Top-Teams, wie noch nie. Nur drei Tage nach dem Ardennenmonument Lüttich-Bastogne-Lüttich steht Eschborn-Frankfurt im Rennkalender. 187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, bietet der Radklassiker einen gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Hier werden auch die internationalen Klassikerstars versuchen, die Siegesserie von Kristoff zu brechen. Allen voran das Podium des Vorjahres: Michael Matthews aus dem deutschen Team Sunweb hat sich mit zwei Siegen bei der Katalonien-Rundfahrt und Rang 6 in Flandern eindrucksvoll aus seiner Verletzungspause zurückgemeldet. Oliver Naesen (AG2R La Mondiale), 2018 Dritter vor der Alten Oper, fuhr vor wenigen Wochen bei Mailand-San Remo und Gent-Wevelgem bereits auf das Podium.
In diesem Jahr kommt ganz Deutschland in den Genuss der TV-Übertragung von Eschborn-Frankfurt. Der Hessische Rundfunk überträgt am 1. Mai mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Zusätzlich wird das Signal ab 14:45 Uhr in der ARD live ausgestrahlt. Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen.
Auch der Zuspruch beim Jedermannrennen unterstreicht die wachsende Bedeutung des Radklassikers. Bereits 5.500 Teilnehmer haben sich für die ŠKODA Velotour angemeldet – ein weiterer Rekord in der langen Geschichte von Eschborn-Frankfurt. Zum ersten Mal wird die magische 6.000er-Marke ins Visier genommen.
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Eschborn-Frankfurt 2019: Radklassiker entscheidet sich auf neuer Mainschleife


• Taunus-Ikonen im Zentrum des Radsportfeiertages am 1. Mai
• Neue Mainschleife und längere Zielgerade führen an die Alte Oper
• ARD berichtet nach über 10 Jahren wieder live vom Radklassiker
• Rekord-Zwischenstand bei Anmeldungen für die ŠKODA Velotour
Die 58. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt bietet den Profis einen gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Das WorldTour-Rennen steht in einer Reihe mit den großen Frühjahrsklassikern im internationalen Radsportkalender. Nur drei Tage nach dem Ardennenmonument Lüttich-Bastogne-Lüttich können sich die Profis auch am 1. Mai auf Herausforderungen freuen. 187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, wird der Radklassiker seinem Namen erneut gerecht. Die im letzten Jahr neu gestaltete Taunusrunde hat sich bewährt und wird dieses Jahr in leicht geänderter Abfolge gefahren. Zusätzlich zum Feldberg, führt das Rennen wieder viermal über den Mammolshainer Stich sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. 2018 war das traditionsreichste deutsche Eintagesrennen von vielen Attacken geprägt und sein Ausgang bis zum Finale sehr offen. Grund genug, die Taunus-Ikonen und ihren einzigartigen Klassiker-Charakter beizubehalten.

„2018 war eine der spannendsten Austragungen von Eschborn-Frankfurt. Das Streckenkonzept ist voll aufgegangen. Das Terrain im Taunus lädt geradezu ein, das Rennen schwer zu machen und genau das haben die großen Favoriten mit ihren Teams getan. Die neue Taunusrunde hat sich bewiesen, denn erst auf den letzten drei Kilometern in Frankfurt wurden die Ausreißer eingeholt. Diese Spannung wollen wir den Zuschauern auch in 2019 bieten“, beschreibt Fabian Wegmann, zweifacher Gewinner und jetzt Berater für Sport, Rennstrecke und Sicherheit des Elite-Rennens, den Charakter von Eschborn-Frankfurt.

Die Rennentscheidung beim Radklassiker fällt in diesem Jahr auf einer neuen Mainschleife in Frankfurt. Von Eschborn kommend, erreichen die Elitefahrer die Mainmetrople und überqueren auf der Untermainbrücke den Main. Direkt am Fluss geht es über den Schaumainkai bis zur Alten Brücke und auf der anderen Flussseite mit Blick auf die Frankfurter Skyline wieder zurück. Nach der Passage zwischen Römer und Eiserner Steg erreichen die Profis die Neue Mainzer Straße. Über den Grüneburgweg biegen die Fahrer auf den Reuterweg und fahren Richtung Ziel an der Alten Oper. Die neue Zielrunde ist 6,5 Kilometer lang und wird zweieinhalbmal befahren.
Fabian Wegmann: „Bei jedem Radrennen gilt: die ideale Zielanfahrt ist für die Profis sicher und für die Zuschauer spannend. Durch die neue Streckenführung vor der Alten Oper liegt die letzte Kurve nun 500 Meter vor dem Zielstrich. Damit wird die Zielgerade des Radklassikers ab sofort übersichtlicher und länger. Das freut die Fahrer genauso, wie die Besucher an der Strecke und die TV-Zuschauer.“

Bereits im letzten Jahr war der Radklassiker auf 5 Kontinenten in 190 Ländern im Fernsehen zu sehen. In diesem Jahr kommt nun auch ganz Deutschland in den Genuss der TV-Übertragung von Eschborn-Frankfurt. Der Hessische Rundfunk überträgt am 1. Mai mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Zusätzlich wird das Signal ab 14:45 Uhr in der ARD live ausgestrahlt. Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen. Zuletzt fand 2007 eine Live-Übertragung des Radsportfeiertags in der ARD statt.
„Die Entscheidung der ARD unterstreicht den Erfolg des Radklassikers. Jetzt können wir die große Begeisterung aus Eschborn, Frankfurt und dem Taunus zu allen deutschen Radsportfans transportieren. Da passt es sehr gut, dass pünktlich zur dritten Überquerung des Mammolshainer Stichs die ARD-Übertragung startet. Dank der Stimmung an der Strecke ist gerade der Mammolshainer zu einer Ikone, einem wahren Radklassiker-Hotspot, geworden“, freut sich Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, auf den 1. Mai.
General Manager Claude Rach
Zwischen den Namensgebern Eschborn und Frankfurt lockt der Taunus hunderttausende Besucher am 1. Mai an die Strecke. Die Fans in der Stadt Oberursel (Taunus), der Gemeinde Sulzbach (Taunus), in der Stadt Schwalbach am Taunus und der Stadt Kronberg im Taunus sorgen bei Hobbyradsportlern und Profis für Gänsehautmomente. In Oberursel (Taunus) kommen nicht nur durch das Kopfsteinpflaster der Innenstadt große Klassikergefühle auf. Vor allem die Fans bieten allen Radsportlern, von den Hobbysportlern bei der ŠKODA Velotour bis zu den Profis, mit dem großen Streckenfest ein Vorgeschmack auf die Taunus-Atmosphäre. Nach dem Bezwingen des Feldbergs und dem ersten Anstieg in Ruppertshain passiert das Elitefeld Sulzbach (Taunus) und Schwalbach am Taunus – zwei weitere Gemeinden aus dem Team Taunus. Vorher haben sich bereits die U23-Fahrer und Teilnehmer der langen ŠKODA Velotour-Distanzen hier ihren Applaus abgeholt. Zum Ende der Taunusrunden geht es vom Mammolshainer Stich nach Kronberg im Taunus – für alle Radsportler am 1. Mai der Auftakt für das große Finale.
Nathanael Bank, Projektleiter von Eschborn-Frankfurt, sagt: „Auch die 58. Auflage verspricht, ein großer Feiertag zu werden. Wir freuen uns auf eine tolle Stimmung entlang der Strecke. Und die Fans können sich auf großen Sport freuen: Die Nachfrage der Teams, von der WorldTour bis zur U23, ist so groß wie nie. Auch bei den Hobbysportlern zeichnet sich ein Anmelderekord ab. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt 2018 haben sich aktuell 30% mehr Teilnehmer zur ŠKODA Velotour angemeldet. Der Radklassiker zieht an!“
Auch den 5.500 Teilnehmern der ŠKODA Velotour bietet sich am 1. Mai ein echtes Profi-Erlebnis. Egal, ob als Einsteiger oder mit Ambitionen, die Hobbyradsportler können beim Radklassiker wieder aus drei Strecken wählen. Die Anmeldung für die ŠKODA Velotour Skyline (40 Kilometer), die ŠKODA Velotour Express (87 Kilometer) und die ŠKODA Velotour Classic (100 Kilometer) ist unter www.skoda-velotour.de möglich.
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Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com